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Dokumentenidentifikation DE19807737C2 21.06.2000
Titel Zange zum Verpressen von Werkstücken
Anmelder Wezag GmbH Werkzeugfabrik, 35260 Stadtallendorf, DE
Erfinder Battenfeld, Kurt, 35085 Ebsdorfergrund, DE
Vertreter Rehberg und Kollegen, 37085 Göttingen
DE-Anmeldedatum 24.02.1998
DE-Aktenzeichen 19807737
Offenlegungstag 02.09.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 21.06.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2000
IPC-Hauptklasse B25B 7/12
IPC-Nebenklasse H01R 43/042   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Zange zum Verpressen von Werkstücken. Die Zange kann insbesondere zur Herstellung lötfreier Crimpverbindungen, aber auch beispielsweise zum Verformen von Werkstücken eingesetzt werden. Es versteht sich, daß die meisten genannten Teile, insbesondere bei durchgehender Einhaltung der Plattenbauweise, doppelt vorgesehen sind, auch wenn sie nachfolgend aus Gründen der Klarheit nur einfach angeführt sind; dies gilt insbesondere für die Führungslaschen und die Kniehebellaschen. Eine oder beide Deckplatten können als unebene Formkörper ausgebildet sein.

Aus der DE-PS 21 49 167 ist eine Zange zum Verpressen von Werkstücken bekannt. Die Zange weist einen in Plattenbauweise mit zwei ebenen Deckplatten erstellten C-förmigen Zangenkopf auf, in dem in einer randoffenen Ausnehmung eine ortsfest gelagerte Preßbacke und eine bewegliche Preßbacke vorgesehen sind. Die bewegliche Preßbacke ist in je einem langlochartigen Schlitz in jeder der Deckplatten mit einer Führungslasche linear geführt. Zwei beabstandet angeordnete Führungsstifte definieren in Verbindung mit dem langlochartigen Schlitz eine Verschiebegerade, in der die hubartige Bewegung der beweglichen Preßbacke relativ zum Zangenkopf erfolgt. Es ist ein Kniehebeltrieb für den linearen Antrieb der beweglichen Preßbacke vorgesehen, der einen fest mit dem Zangenkopf verbundenen Handhebel, einen gegenüber dem Zangenkopf verschwenkbaren Handhebel, der einerseits mit dem den Handhebeln zugekehrten Führungsstift in der Führungslasche und andererseits mit der Kniehebellasche gelenkig verbunden ist, und eine Kniehebellasche aufweist, die in einem an den Deckplatten in der Verschiebegeraden angeordneten Schwenklager abgestützt ist. Die Führungslasche und die Kniehebellasche sind in Richtung der Verschiebegeraden hintereinander angeordnet, so daß der Zangenkopf in dieser Richtung relativ lang baut. Die Führungsstifte sind in einem Abstand voneinander angeordnet, der für die Genauigkeit und Kippsicherheit der linearen Führung der beweglichen Preßbacke, und damit für die Qualität der Verpressung des Werkstücks, maßgebend ist. Die metallenen Handhebel sind mit griffartigen Überzügen versehen, die einen Großteil der aus dem Zangenkopf herausragenden Handhebel abdecken. In der Offenstellung der Zange legen die Handhebel bzw. die Überzüge der Handhebel das Griffmaß fest, das zu Beginn der Betätigung der Zange mit Daumen und Zeigefinger umgriffen werden muß. In diesem Zusammenhang ist auch das Übersetzungsverhältnis des Kniehebeltriebes zu beachten, welches zur Erzeugung einer großen Preßkraft konstruktiv entsprechend groß gewählt werden sollte. Die Preßbacken der Zange können zwei wahlweise benutzbare Nester aufweisen, die beispielsweise für zwei verschiedene Durchmesserbereiche der Werkstücke dimensioniert sind.

Aus der US 3,029,670 ist eine Crimpzange zum Verpressen elektrischer Leiter mit zugehörigen Anschlußteilen vorgesehen, bei der in einer randoffenen Ausnehmung eines C-förmigen Zangenkopfes eine erste Preßbacke ortsfest und eine zweite Preßbacke beweglich vorgesehen sind. Die bewegliche Preßbacke ist im Zangenkopf durch eine Zylinderführung linear geführt. Für ihren Hub ist ein Kniehebeltrieb vorgesehen, der über zwei Handhebel betätigt wird und verschiedene Zwischenhebel besitzt. Einer der Hebel des Kniehebeltriebes ist an einem ortsfest angeordneten Schwenklager abgestützt. Auch diese Zange besitzt eine relativ große Baulänge, die durch den Platzbedarf für die lineare Führung der Preßbacke und die Anordnung des Kniehebeltriebes mitbestimmt wird.

Aus der EP 0 203 241 A1 ist eine Zange zum Verpressen von Werkstücken bekannt, in deren C-förmig ausgebildetem Zangenkopf eine ortsfest gelagerte Preßbacke und eine bewegliche Preßbacke vorgesehen sind. Die bewegliche Preßbacke ist mit Hilfe einer Führungslasche im Zangenkopf linear geführt. Der Zangenkopf weist symmetrisch zu einer Längsmittelebene zwei Langlöcher auf, in die zwei von einem Bolzen gebildete Führungsvorsprünge eingreifen. Die Zange besitzt einen festen und einen demgegenüber verschwenkbaren Handhebel. Der verschwenkbare Handhebel ist an dem den Preßbacken zugekehrten Führungsvorsprung angelenkt. Zur Bildung einer lineraren Führung der Führungslasche, besitzt diese weiterhin ein Langloch, welches mit einem ortsfest am Zangenkopf angeordneten Bolzen zusammenarbeitet. Dieses Langloch bestimmt gleichzeitig die Größe des möglichen Hubs des beweglichen Preßbackens bzw. der Führungslasche. Der Kniehebeltrieb ist über eine Kniehebellasche an dem ortsfesten Bolzen schwenkbar abgestützt. Damit erfüllt der ortsfeste Bolzen sowohl eine Führungsfunktion für die Führungslasche wie auch eine Abstützfunktion für die Kniehebellasche des Kniehebeltriebs. Der Abstand dieser beiden Führungspunkte ist vom Betätigungswinkel der Handhebel abhängig. Die Zange besitzt an ihren Preßbacken nur ein einziges Nest, so daß Kippmomente auf die Führungslasche nicht auftreten. Die Geradlinigkeit der Führung der Führungslasche an dem den Preßbacken zugekehrten Führungspunkt ist nur bedingt gewährleistet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Zange der eingangs beschriebenen Art mit verbesserter Kippabstützung der beweglichen Preßbacke bereitzustellen, damit bei kurzer Baulänge der Zange die Anzahl der wahlweise zu benutzenden Nester der Preßbacken vergrößert und/oder eine qualitativ hochwertigere Verpressung erreicht werden kann.

Erfindungsgemäß wird dies bei der Zange der eingangs beschriebenen Art durch die Merkmale des Patentanspruchs erreicht.

Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die für die Linearführung der beweglichen Preßbacke erforderlichen Führungselemente (Vorsprünge, Nuten; Stifte, Aussparungen; Bolzen, Vertiefungen) einerseits und das Schwenklager der Kniehebellasche andererseits nicht mehr wie bisher in Reihe hintereinander anzuordnen, sondern derart ineinanderzuschachteln, daß sich das Schwenklager der Kniehebellasche zwischen den die Linearführung bestimmenden Führungselementen befindet. Dies ergibt vorteilhaft eine kurze Baulänge der Zange, aus der eine Mehrzahl von vorteilhaften Handhabungseigenschaften der Zange folgen. Andererseits werden die beiden Führungselemente, die insbesondere als in langlochartigen Schlitzen geführte Führungsstifte ausgebildet sein können, mit relativ großem Abstand zueinander an der Zange angeordnet, so daß die Kippsicherheit dieser linearen Führung vorteilhaft erhöht ist, ohne die Baulänge der Zange in nachteiliger Weise zu vergrößern. Die Führungslaschen sind trotz kurzer Baulänge länger gestaltet, und es läßt sich ohne weiteres innerhalb des Abstandes der Führungsstifte ein sinnvolles großes Übersetzungsverhältnis an dem Kniehebeltrieb verwirklichen, ohne daß das Griffmaß an den Handhebeln in unzumutbarer Weise vergrößert würde. Die Zange weist also bei kurzer Gesamtbaulänge eine extrem lange Führung auf. Der Abstand zwischen den Führungselementen, die die Linearführung bestimmen, ist im Vergleich zum Stand der Technik etwa verdreifacht. Über diese vergrößerte Abstützung entsteht eine große Kippsicherheit der linear geführten Preßbacke. Auch höhere Kippmomente lassen sich leichter aufnehmen. Dies ermöglicht wiederum eine größere Ausladung der Preßbacken mit der Möglichkeit der Vergrößerung der Anzahl der Nester, etwa senkrecht zu der Verschiebegeraden. So können je nach Größe der Nester bzw. Gesenke der beiden Preßbacken ohne weiteres drei, vier oder sogar mehr Nester an den Preßbacken realisiert werden. Trotzdem entsteht eine relativ kleine, d. h. kurze ausbalancierte Zange, die eine gute Handlichkeit besitzt, also sich einfach handhaben läßt. Die mit der neuen Zange erzielbare Preßqualität ist verbessert, weil die bewegliche Preßbacke relativ zu der ortsfest angeordneten Preßbacke im Zangenkopf genauer geführt wird. Damit können die Preßvorgänge unter Einhaltung kleinerer Toleranzen reproduzierbar durchgeführt werden. Dies kommt wiederum der Lebensdauer der Zange bzw. der Preßbacken zugute. Die neue Zange ermöglicht auch die konstruktive Vergrößerung des Hubes, und dies sogar unter Beibehaltung eines relativ großen Übersetzungsverhältnisses. Auch ein zumutbares Griffmaß kann bei vergrößertem Öffnungswinkel zwischen den Handhebeln eingehalten werden.

Der Zangenkopf und die beiden Handhebel können in Längsrichtung der Zange einander überlappend vorgesehen sein. Dies bedeutet, daß sich der Zangenkopf bis in den Bereich der Handhebel hinein und umgekehrt die Handhebel bis in den Bereich des Zangenkopfes hinein erstrecken. Auch diese Ausbildung verbessert einerseits die Kippsicherheit durch Vergrößerung des Abstandes zwischen den Führungselementen für die lineare Führung, während andererseits die Gesamtbaulänge der Zange nicht vergrößert oder sogar noch zusätzlich verkleinert wird. Auch das Griffmaß kann durch diese Maßnahme kleiner und damit vorteilhafter gestaltet werden. Der bewegliche Handhebel ist mit seinen beiden Schwenklagern ganz im Bereich des Zangenkopfes zu finden.

Die beiden Handhebel können aufgesetzte Kunststoffgriffe aufweisen, deren das Griffmaß bildende Enden sich in Richtung des Zangenkopfes über das Schwenklager der Kniehebellasche hinaus erstrecken. Die Kunststoffgriffe besitzen an ihren dem Zangenkopf zugekehrten Enden nach außen vorstehende Aufwölbungen, die die Widerlager für den Daumen und den Zeigefinger bei Beginn eines Schließvorgangs der Zange bilden. Zugleich wird hierdurch das Griffmaß festgelegt, welches vorteilhaft klein gestaltet werden kann. Dies ist dadurch möglich, daß trotz großen Öffnungswinkels des beweglichen Handhebels relativ zum festen Handhebel der Abstand der beiden Schwenklager an dem beweglichen Handhebel klein gestaltet werden kann. Damit wiederum lassen sich günstige Übersetzungsverhältnisse des Kniehebeltriebes realisieren. Es ist sogar möglich, den Hub der beweglichen Preßbacke vorteilhaft zu vergrößern. Zwar vergrößert ein vergrößerter Hub der Preßbacke letztlich auch die Baulänge der Zange. Da jedoch die Gesamtlänge der Zange im Vergleich zum Stand der Technik reduziert ist, kann ein Teil dieser reduzierten Baulänge vorteilhaft für die Vergrößerung des Hubes genutzt werden. Dies erleichtert die Auswechselbarkeit der Preßbacken und auch die Handhabung beispielsweise beim Einlegen von sperrigen Werkstücken zwischen die geöffneten Preßbacken.

Die Ausnehmung in der Führungslasche kann randgeschlossen ausgebildet sein. Grundsätzlich ist es zwar möglich, die Ausführung in der Führungslasche auch randoffen auszubilden. Ihre Länge und Gestalt muß den Hub der Preßbacken ermöglichen, ohne durch die Anordnung und Ausbildung des Schwenklagers für die Kniehebellaschen behindert zu sein. Eine randgeschlossene Ausbildung der Ausnehmung gestattet eine symmetrische Gestaltung der Führungslaschen verbunden mit der Nutzung großer Abstützflächen für die Kippsicherheit. Somit kann die Führungslasche symmetrisch zu der Verschiebegeraden ausgebildet sein.

Die Kniehebellasche kann ein Zahnsegment eines Verriegelungsgesperres und/oder einen Anlenkpunkt für eine Öffnungsfeder aufweisen. Das Zahnsegment des Verriegelungsgesperres ist nicht mehr am beweglichen Handhebel, sondern nunmehr an der Kniehebellasche angeordnet, befindet sich also in einem größeren Abstand vom Drehpunkt und erlaubt damit eine feinfühligere Ausbildung des Verriegelungsgesperres, zu dem eine in bekannter Weise ausgebildete und aufgehängte Verriegelungsklinke gehört. Die Kniehebellaschen können zugleich auch einen Anlenkpunkt für eine Öffnungsfeder aufweisen, deren Kraft über das Schwenklager der Kniehebellasche in Öffnungsrichtung umgelenkt wird. Während das Schwenklager der Kniehebellasche und der Führungsstift, an dem der bewegliche Handhebel angelenkt ist, in der Verschiebegeraden angeordnet sind, wird das Schwenklager, welches die Verbindung zwischen der Kniehebellasche und dem beweglichen Handhebel herstellt, während des Schließvorgangs nur in eine Endlage gebracht, die vor der Totpunktslage liegt, damit insoweit der Öffnungsvorgang der Zange, der durch die vorteilhaft als Druckfeder ausgebildete Öffnungsfeder bewirkt wird, nicht behindert wird.

Die Führungsvorsprünge sind zweckmäßig als bolzenförmige Führungsstifte und die Nuten als langlochartige Schlitze ausgebildet. Die Führungsstifte weisen im Bereich der langlochartigen Schlitze in den Deckplatten Abstützflächen auf. Die Abstützflächen stellen flächige Abflachungen der Bolzen dar, die jedoch nur im Bereich der langlochartigen Schlitze der Deckplatten vorgesehen sind. Im Bereich ihrer übrigen Länge besitzen die Führungsstifte bzw. Bolzen kreisrunden Querschnitt. In jeder der beiden Deckplatten ist für jeden der beiden Führungsstifte je ein langlochartiger Schlitz vorgesehen. Die beiden langlochartigen Schlitze in jeder der beiden Deckplatten besitzen übereinstimmende Länge, wie es für den vorgesehenen Hub der beweglichen Preßbacke erforderlich ist. Die Breite des langlochartigen Schlitzes entspricht dem Abstand der beiden Abstützflächen an dem Bolzen.

Die Kunststoffgriffe können je eine Aussparung zur Aufnahme eines Teils des Zangenkopfes aufweisen. Der Kunststoffgriff des festen Handhebel nimmt einen Teil des Zangenkopfes auf. In der Schließstellung schwenkt der Kunststoffgriff des beweglichen Handhebles über einen anderen Teil des Zangenkopfes. Dies dient der Realisierung der Überlappung zwischen Handhebel und Zangenkopf und ermöglicht insbesondere die Einnahme der Schließstellung der Handhebel bzw. der Zange, ohne daß damit die nutzbare Hebellänge der Handhebel verkleinert wird. Vorteilhaft ist es, wenn das Schwenklager für die Anlenkung der beiden Kniehebellaschen mit der Oberfläche der Deckplatten bündig abschließt. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Deckplatte mit dem festen Handhebel ein zusammenhängendes plattenförmiges Teil bildet und innerhalb der Zange zwei solche Teile in Verbindung mit nur einem beweglichen Handhebel Verwendung finden.

Die Ausnehmung an dem Zangenkopf kann randoffen ausgebildet sein. Dabei können zwei Versteifungsplatten für die Deckplatten des Zangenkopfes innerhalb oder außerhalb der Deckplatten vorgesehen sein. Dies ist bei C-förmiger Ausbildung des Zangenkopfes sinnvoll, um der Auffederung des Zangenkopfes bei besonders hohen Preßkräften entgegenzuwirken. Die Ausnehmung an dem Zangenkopf kann aber auch randgeschlossen ausgebildet sein. In diesem Fall erübrigt sich die Anordnung von Versteifungsplatten. Auch bei gemischter Bauweise, also Anordnung einer randgeschlossenen Ausnehmung, die geöffnet werden kann, sind gesonderte Versteifungsplatten nicht erforderlich, und die Materialdicke der Deckplatten kann sogar noch vorteilhaft reduziert werden.

Die Erfindung wird anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele weiter erläutert und beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine Seitenansicht der Zange in einer ersten Ausführungsform in der Offenstellung,

Fig. 2 eine Vorderansicht der Zange gemäß Fig. 1,

Fig. 3 eine Draufsicht auf die Zange gemäß Fig. 1 in der Schließstellung,

Fig. 4 eine Draufsicht auf den schwenkbaren Handhebel,

Fig. 5 eine Draufsicht auf den festen Handhebel mit integrierter Deckplatte,

Fig. 6 eine Innenansicht des zur Aufnahme des beweglichen Handhebels bestimmten Kunststoffgriffes,

Fig. 7 eine Seitenansicht des Kunststoffgriffes gemäß Fig. 6,

Fig. 8 eine Draufsicht auf die Führungslasche,

Fig. 9 eine Draufsicht auf die Kniehebellasche,

Fig. 10 eine Draufsicht auf die Versteifungsplatte,

Fig. 11 eine Seitenansicht einer Zange mit randgeschlossen ausgebildetem Zangenkopf in der Schließstellung und

Fig. 12 eine Draufsicht auf eine weitere Bauart der Zange in der Schließstellung.

Die in den Fig. 1 bis 3 verdeutlichte Zange 1 ist in C-förmiger Bauart ausgebildet. Demgemäß weist der Zangenkopf 2 eine von der Seite her zugängliche randoffene Ausnehmung 3 für das Einsetzen bzw. Auswechseln von zwei Preßbacken 4 und 5 und das Einführen und Herausnehmen eines nicht dargestellten Werkstückes auf.

Die Zange 1 ist durchgängig in Plattenbauweise erstellt, d. h. sämtliche hierfür geeignete Teile sind als ebene Platten ausgebildet, die in einfacher Weise gestanzt, gefräst oder durch Schleifen hergestellt werden können. In den Darstellungen sind die Konturen der einzelnen Teile in durchgezogener Linienführung wiedergegeben, um die Erkennbarkeit zu verbessern, obgleich die Teile hintereinander und damit einander überdeckend vorgesehen sind.

Die Zange 1 weist als wesentliche Elemente zwei Deckplatten 6 und 7 auf, die im Bereich des Zangenkopfes 2 die C-förmige Gestalt besitzen, wie dies insbesondere aus Fig. 5 hervorgeht. Die Deckplatten 6, 7 sind über den Zangenkopf 2 hinaus zu festen Handhebeln 8, 9 verlängert. Die Deckplatten 6, 7 und der jeweilige feste Handhebel 8, 9 sind hier einstückig als ebene Platten ausgebildet. Es ist natürlich auch möglich, die Teile zweistückig herzustellen und miteinander fest zu verbinden. Auch müssen die Deckplatten 6, 7 nicht unbedingt aus ebenem Plattenmaterial bestehen. Auch Ausführungen aus nicht-ebenem Material sind möglich. Den beiden festen Handhebeln 8 und 9, die also innerhalb der Zange 1, ebenso wie die Deckplatten 6, 7, doppelt vorgesehen sind, ist ein einziger schwenkbarer Handhebel 10 zugeordnet, der die insbesondere aus Fig. 4 ersichtliche Formgebung aufweist. Auch der Handhebel 10 ist aus einer ebenen Materialplatte hergestellt. Den beiden festen Handhebeln 8 und 9 ist ein Kunststoffgriff 11 zugeordnet, dessen dem Zangenkopf 2 zugekehrtes Ende 12 eine sich bogenförmig nach außen erstreckende Aufwölbung 13 besitzt. Bereits aus Fig. 1 ist erkennbar, daß sich der Kunststoffgriff 11 bis weit in den Zangenkopf 2 hineinerstreckt und somit einen großen Teil 14 des Zangenkopfes 2 aufnimmt. Zur Aufnahme des metallenen Handhebels 10 ist ein weiterer Kunststoffgriff 15 vorgesehen, der in den Fig. 6 und 7 in zwei Ansichten dargestellt ist. Auch der weitere Kunststoffgriff 15 besitzt an seinem dem Zangenkopf 2 zugekehrten Ende 16 eine sich nach außen erstreckende Aufwölbung 17. Die Entfernung zwischen den Aufwölbungen 13 und 17 stellt das Griffmaß 18 dar, welches beim Ergreifen der Zange in der Offenstellung (Fig. 1) von dem Benutzer mit dem Daumen und dem Zeigefinger einer Hand umschlossen wird.

Wie insbesondere aus den Fig. 6 und 7 hervorgeht, besitzt der weitere Kunststoffgriff 15, der auf den beweglichen Handhebel 10 aufgesteckt wird, in seinem dem Zangenkopf 2 zugekehrten Teil eine Aussparung 19, die nach vorn und nach innen, also zwischen den Kunststoffgriffen 11 und 15, offen gestaltet ist und damit zur Aufnahme des linken Bereichs des Teils 14 des Zangenkopfes 2 in der Schließstellung dient, wie dies aus Fig. 3 erkennbar ist. Desweiteren weist der weitere Kunststoffgriff 15 in seinem Inneren einen Langschlitz 20 auf, dessen Dimensionierung und Anordnung an die Kontur des Handhebels 10 angepaßt ist. Der nicht im einzelnen dargestellte Kunststoffgriff 11 ist ähnlich ausgebildet. Auch er weist eine Aussparung auf, die zur Aufnahme des rechten Bereichs des Teils 14 des Zangenkopfes 2 in der Schließstellung ausgebildet ist. Sein Langschlitz ist entsprechend breiter ausgebildet und an die Aufnahme der beiden festen Handhebel 8 und 9 angepaßt, die innerhalb der Zange 1 mit dem aus Fig. 2 ersichtlichen Abstand voneinander angeordnet sind.

Als weiteres wesentliches Element der Zange 1 ist in doppelter Anordnung zu einer Längsmittelebene 21 eine Führungslasche 22 vorgesehen, die im einzelnen in Fig. 8 dargestellt ist. Die Führungslasche 22 ragt an ihrem oberen Teil sowohl in der Öffnungsstellung wie auch in der Schließstellung der Zange 1 um ein gewisses Maß aus dem Umriß der Deckplatten 6 und 7 in die Ausnehmung 3 vor und trägt dort die verschiebliche Preßbacke 5. Zur verliersicheren Befestigung der beweglichen Preßbacke 5 besitzt die Führungslasche 22 eine Bohrung 23, die von einer aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht dargestellten Sicherungsschraube durchsetzt wird. Die Führungslasche 22 besitzt darüber hinaus zwei weitere, im Abstand 24 voneinander angeordnete Bohrungen 25 und 26, die zur Aufnahme je eines Führungsstiftes 27 und 28 dienen, die im wesentlichen als Bolzen mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet sind. Die Führungsstifte 27 und 28 sind symmetrisch zur Längsmittelebene 21 ausgebildet und angeordnet. Sie durchsetzen von innen nach außen eine Bohrung 29 in dem beweglichen Handhebel 10 und sodann die beiden Führungslaschen 22 und die beiden Deckplatten 6, 7. Im Bereich der Deckplatten 6, 7 weisen die Führungsstifte 27 und 28 ebene Abstützflächen 30 auf, die sich in langlochartigen Schlitzen 31 und 32 im Bereich der Deckplatten 6, 7 des Zangenkopfes 2 führen. Der Abstand 24 der Führungsstifte 27, 28 und damit die gegenseitige Anordnung der Abstützflächen 30 voneinander bestimmt die Kippsicherheit der Führung bzw. Lagerung der beiden Führungslaschen 22. Außerdem wird damit eine Verschiebegerade 33 festgelegt, die als Doppelpfeil in Fig. 1 verdeutlicht ist und insoweit die lineare Verschiebbarkeit der Führungslaschen 22 und damit letztendlich der linear bewegbaren Preßbacke 5 repräsentiert. Im einzelnen durchsetzt der dem Zangenkopf 2 zugekehrte Führungsstift 27 die Bohrung 29 des verschwenkbaren Handhebels 10 sowie dann die beiden Bohrungen 25 in den Führungslaschen 22 sowie dann nach außen den langlochartigen Schlitz 31, der in beiden Deckplatten 6 und 7 vorgesehen ist, wobei sich die Abstützflächen 30 des Führungsstiftes 27 hier abstützen. Der Führungsstift 28, der den Handhebeln 8, 9 und 10 zugekehrt im Zangenkopf 2 angeordnet ist, durchsetzt lediglich die Bohrungen 26 an den beiden Führungslaschen und stützt sich mit seinen Abstützflächen 30 an den beiden langlochartigen Schlitzen 32 in den beiden Deckplatten 6 und 7 ab. Die langlochartigen Schlitze 31 und 32 besitzen jeweils eine Länge, die mindestens dem Maß des Hubes 34 entspricht, den die linear verschiebbare Preßbacke 5 gegenüber der ortsfest gelagerten Preßbacke 4 zwischen der Offenstellung und der Schließstellung der Zange 1 zurücklegt.

Mit Hilfe einer Kniehebellasche 35, die in Fig. 9 einzeln dargestellt ist und an der Zange 1 in doppelter Anordnung vorgesehen ist, wird in Verbindung mit dem schwenkbaren Handhebel 10 ein Kniehebeltrieb 36 gebildet. Die beiden Kniehebellaschen 35 sind an einem ortsfest gegenüber den Deckplatten 6 und 7 vorgesehenen Schwenklager 37 im Zangenkopf 2 schwenkbar gelagert, wobei das Schwenklager 37 einen Bolzen aufweist, der die beiden miteinander fluchtenden Bohrungen 38 in den Deckplatten 6, 7 durchsetzt und eine langlochartige Ausnehmung 39 in jeder der beiden Führungslaschen 22 durchdringt. Die Länge der Ausnehmung 39 ist unter Beachtung des Hubes 34 dimensioniert und angeordnet, so daß sich die beiden Führungslaschen 22 über das Schwenklager 37 hinauserstrecken können, ohne daß ihre lineare Verschiebbarkeit durch das ortsfest angeordnete Schwenklager 37 behindert wird. Der Bolzen des Schwenklagers 37 durchsetzt die Ausnehmung 39 mit Spiel, d. h. an dieser Stelle ist keine Führung für die Führungslaschen 22 gebildet. Die Ausnehmung 39 an den Führungslaschen 22 könnte deshalb auch randoffen gestaltet sein. Durch die Anordnung des Schwenklagers 37 zwischen den beiden Führungsstiften 27 und 28 wird einerseits der Abstand 24, der maßgeblich für die kippsichere Lagerung der beweglichen Preßbacke 5 und damit für die erzielbare Qualität der Verpressung verantwortlich ist, vorteilhaft vergrößert, und zwar ohne daß durch die Anordnung des Schwenklagers 37 die Gesamtbaulänge der Zange 1 in der Haupterstreckungsrichtung vergrößert wird. Der Kniehebeltrieb 36 wird durch die Anlenkung des verschwenkbaren Handhebels 10 an den Kniehebellaschen 35 vervollständigt. Zu diesem Zweck weist der verschwenkbare Handhebel 10 eine Bohrung 40 und die Kniehebellaschen 35 je eine Bohrung 41 auf, die von einem nicht dargestellten Bolzen durchsetzt werden, so daß hier eine gelenkige Verbindung geschaffen ist. Das Übersetzungsverhältnis des Kniehebeltriebs 36 wird von dem Verhältnis des Abstandes der beiden Bohrungen 38 und 41 an den Kniehebellaschen 35 zum Abstand zwischen den beiden Bohrungen 29 und 40 an dem verschwenkbaren Handhebel 10 festgelegt. Wie Fig. 3 erkennen läßt, wird der Kniehebeltrieb 36 nur bis kurz vor Erreichen der Totpunktslage benutzt, d. h. der Mittelpunkt der Bohrung 40 bzw. des diese durchsetzenden Bolzens liegt geringfügig links von der Verschiebegeraden 33. Dies dient dem leichten Öffnen der Zange nach Erreichen der Schließstellung. Andererseits wird damit dennoch die erforderliche Preßkraft reproduzierbar übertragen.

Zum verläßlichen reproduzierbaren Erreichen einer Endstellung zwischen den Preßbacken 4 und 5 unter Aufbrauch des Hubes 34 und damit dem Erreichen einer garantierten Preßkraft ist ein an sich bekanntes Verriegelungsgesperre 42 vorgesehen. Das verriegelungsgesperre 42 weist eine auf einem Bolzen 43 schwenkbar gelagerte Sperrklinke 44 auf, die mit einem an der Kniehebellasche 35 vorgesehenen Zahnsegment 45 zusammenarbeitet. Eine Schwenkfeder 46 ist zwischen den Deckplatten 6, 7 und der Sperrklinke 44 eingehängt. Die Schwenkfeder 46 führt die Sperrklinke 44 bei Freigabe durch das Zahnsegment 45 in die in Fig. 1 dargestellte Neutralstellung zurück.

Zum Öffnen der Zange 1 aus der Schließstellung gemäß Fig. 3 in die Offenstellung gemäß Fig. 1 ist eine Öffnungsfeder 47 vorgesehen, die als Druckfeder ausgebildet ist und auf einem stabförmig ausgebildeten Federlager gegen Ausbauchen abgestützt ist, welches die Öffnungsfeder 47 auf einem wesentlichen Teil ihrer Länge durchsetzt. Das andere Ende der Öffnungsfeder 47 ist in einem ortsfesten Lager 49 abgestützt, welches zwischen den festen Handhebeln 8 und 9 angeordnet ist. Das Federlager 48 ist mit einem Schwenkbolzen 50 schwenkbar an den beiden Kniehebellaschen 35 angelenkt, die von dem Schwenkbolzen 50 in Bohrungen 51 durchsetzt werden. Der Schwenkbolzen 50 und die beiden Bohrungen 51 bilden einen Anlenkpunkt 52 für die Öffnungsfeder 47 an den Kniehebellaschen 35. Die Kraft der Öffnungsfeder 47 bewirkt den Öffnungsvorgang des Kniehebeltriebes 36 nach Erreichen der Schließstellung und Loslassen bzw. Freigabe der die Handhebel 8, 9 und 10 beaufschlagenden Handkraft.

Fig. 5 zeigt eine Länge 53 in der Haupterstreckungsrichtung der Zange der Deckplatten 6 und 7 des Zangenkopfes 2, welche größer als im Stand der Technik gestaltet ist. Die Handhebel 8, 9, 10besitzen eine Länge 54, die nicht - wie im Stand der Technik - verkürzt ist. Über die entsprechend lang gestalteten Hebel der Handhebel 8, 9 und 10 sollen vielmehr hohe Preßkräfte aufbringbar sein. Fig. 5 läßt erkennen, wie sich die Längen 53 und 54 der Deckplatten 6, 7 einerseits und der Handhebel 8, 9 und 10 andererseits überlappen und damit insgesamt eine kurze Baulänge der Zange 1 in der Haupterstreckungsrichtung ermöglichen, obwohl der im Stand der Technik vorhandene Langlochschlitz in die beiden Langlochschlitze 31 und 32 aufgeteilt wurde, die einen insoweit vergrößerten Abstand 24 voneinander aufweisen und damit zur Verbesserung der Kippsicherheit der beweglichen Preßbacke 5 beitragen. Hieraus wiederum resultiert die Möglichkeit, die Anzahl der Nester an den Preßbacken 4 und 5 zu erhöhen. Fig. 1 zeigt drei wahlweise benutzbare Nester an den Preßbacken 4, 5. Die Anzahl kann noch weiter gesteigert werden, wobei es durchaus möglich ist, daß sich ein Teil der Nester seitlich aus der Ausnehmung 3 über den Umriß der Deckplatten 6, 7 hinauserstreckt. Die verbesserte kippsichere Lagerung der beweglichen Preßbacke 5 ermöglicht dies, obwohl bei der Benutzung eines solchen in relativ großer Entfernung von der Verschiebegeraden 33 angeordneten Nestes an den Preßbacken 4, 5 erhebliche Kippkräfte aufzunehmen sind. Durch die Anordnung des ortsfesten Schwenklagers 37 zwischen den beiden Führungsstiften 27 und 28 wird die Gesamtbaulänge der Zange 1 nicht vergrößert, sondern in geschickter Weise der vergrößerte Abstand 24 für die Anordnung des Schwenklagers 37 genutzt. Bei der Realisierung der Zange in C-Form, wie dies aus den Fig. 1 bis 5 erkennbar ist, können erhebliche Preßkräfte erzielt werden, da andererseits entsprechend dem Abstand 24 relativ große Hebellängen des Kniehebeltriebes 36 unterbringbar sind. Bei solchen großen Preßkräften federt die Zange im Bereich der C-förmigen Deckplatten 6, 7 auf. Um dieser Auffederung entgegenzuwirken und die Zange noch steifer auszubilden, können zwei Versteifungsplatten 55 (Fig. 10) vorgesehen sein, die, wie Fig. 2 erkennen läßt, unterhalb der Deckplatten 6 und 7 in einem Teilbereich des Zangenkopfes 2 vorgesehen sind.

Im Bereich des Zangenkopfes 2 sind die beiden Deckplatten 6, 7 an mehreren Stellen miteinander auf Abstand angeordnet und miteinander verbunden. Hierzu dienen verschiedene Abstützpunkte 56, die durch Bolzen bzw. Abstandsschrauben realisiert werden und nicht im einzelnen dargestellt sind. Die Deckplatten 6, 7 und die Versteifungsplatten 55 weisen weiterhin Bohrungen 57 auf, die der verliersicheren Lagerung der ortsfesten Preßbacke 4 dienen und von einer nicht dargestellten Sicherungsschraube durchsetzt sind. Die kraftmäßige Abstützung der ortsfesten Preßbacke 4 geschieht dagegen an den Deckplatten 6, 7 bzw. den Versteifungsplatten 55. Die kraftmäßige Abstützung der beweglichen Preßbacke 5 erfolgt an den beiden Führungslaschen 22.

In den Fig. 11 und 12 sind zwei weitere grundsätzlich mögliche Ausführungsformen von Zangen 1 dargestellt. Fig. 11 zeigt einen geschlossenen Zangenkopf 2, also eine sogenannte A-Form, bei der die beiden Deckplatten 6 und 7 eine randgeschlossene Ausnehmung 3 besitzen, so daß das Werkstück nicht seitlich, sondern nur in Längsrichtung senkrecht zur Zeichenebene der Fig. 1 in die Ausnehmung 3 und damit in das wahlweise benutzbare Nest zwischen den Preßbacken 4 und 5 eingeführt und nach Beendigung des Verpressungsvorgangs auch wieder entnommen werden kann. Alle übrigen Elemente und Teile sind entsprechend oder ähnlich der vorangehend beschriebenen C-förmigen Ausführungsform ausgebildet und angeordnet. Die beiden Versteifungsplatten 55 können hier ohne weiteres fehlen, weil die Kraftaufnahme durch die geschlossene Ausbildung des Zangenkopfes 2 verbessert ist und durch diese Ausbildung der Auffederung entgegengewirkt ist.

Fig. 12 zeigt eine gemischte Bauweise. Auch hier ist eine randgeschlossene Ausnehmung 3 vorgesehen, wobei die Preßbacken 4 und 5 hier nicht dargestellt sind. Die Deckplatten 6, 7 werden hier durch ein Schwenkteil 58 ergänzt, welches um ein Lager 59 in der dargestellten Weise verschwenkbar ist. Die aufgeschwenkte Stellung ist gestrichelt dargestellt. Insoweit ist die Ausnehmung 3zum seitlichen Einführen des Werkstückes und zur Erleichterung des Auswechselns der Preßbacken 4 und 5 seitlich offen. Es versteht sich, daß der Schwenkteil 58 während des Verpressungsvorgangs in die in durchgezogener Linienführung wiedergegebene Schließstellung verbracht wird, in der er durch einen einsetzbaren Bolzen 60 gesichert oder in sonstiger Weise an den Deckplatten 6, 7 abgestützt ist. BEZUGSZEICHENLISTE 1 Zange

2 Zangenkopf

3 Ausnehmung

4 feste Preßbacke

5 verschiebliche Preßbacke

6 Deckplatte

7 Deckplatte

8 fester Handhebel

9 fester Handhebel

10 schwenkbarer Handhebel

11 Kunststoffgriff

12 Ende

13 Aufwölbung

14 Teil

15 Kunststoffgriff

16 Ende

17 Aufwölbung

18 Griffmaß

19 Aussparung

20 Langschlitz

21 Längsmittelebene

22 Führungslasche

23 Bohrung

24 Abstand

25 Bohrung

26 Bohrung

27 Führungsstift

28 Führungsstift

29 Bohrung

30 Abstützfläche

31 langlochartiger Schlitz

32 langlochartiger Schlitz

33 Verschiebegerade

34 Hub

35 Kniehebellasche

36 Kniehebeltrieb

37 Schwenklager

38 Bohrung

39 Ausnehmung

40 Bohrung

41 Bohrung

42 Verriegelungsgesperre

43 Bolzen

44 Sperrklinke

45 Zahnsegment

46 Schwenkfeder

47 Öffnungsfeder

48 Federlager

49 Lager

50 Schwenkbolzen

51 Bohrung

52 Anlenkpunkt

53 Länge

54 Länge

55 Versteifungsplatte

56 Abstützpunkt

57 Bohrung

58 Schwenkteil

59 Lager

60 Bolzen


Anspruch[de]
  1. 1. Zange (1) zum Verpreßen von Werkstücken, insbesondere zur Herstellung lötfreier Verbindungen, mit einem Zangenkopf (2) mit zwei Deckplatten (6, 7), in dem in einer Ausnehmung (3) eine ortsfest gelagerte Preßbacke (4) und eine bewegliche Preßbacke (5) vorgesehen sind, wobei die bewegliche Preßbacke (5) in geradlinigen Nuten in den Deckplatten (6, 7) mit einer zwei beabstandet angeordnete Führungsvorsprünge aufweisenden und eine Verschiebegerade (33) festlegenden Führungslasche (22) linear geführt ist, sowie mit einem Kniehebeltrieb (36) für den linearen Antrieb der beweglichen Preßbacke (5), der eine Kniehebellasche (35), die in einem an den Deckplatten (6, 7) in der Verschiebegeraden (33) angeordneten Schwenklager (37) abgestützt ist, einen fest mit dem Zangenkopf (2) verbundenen Handhebel (8, 9) und einen gegenüber dem Zangenkopf (2) verschwenkbaren Handhebel (10), der einerseits mit einem der Führungsvorsprünge der Führungslasche (22) und andererseits mit der Kniehebellasche (35) gelenkig verbunden ist, aufweist, wobei der verschwenkbare Handhebel (10) an dem den Preßbacken (4, 5) zugekehrten Führungsvorsprung (27) angelenkt ist, das Schwenklager (37) der Kniehebellasche (35) zwischen den zwei Führungsvorsprüngen (27, 28) angeordnet ist, so daß der Abstand (24) zwischen den zwei Führungsvorsprüngen (27, 28) damit vergrößert ist, und die Führungslasche (22) eine Ausnehmung (39) für ihren Hub (34) und die ortsfeste Anordnung des Schwenklagers (37) der Kniehebellasche (35) aufweist.
  2. 2. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zangenkopf (2) und die Griffbereiche der beiden Handhebel (8, 9, 10) in Längsrichtung der Zange (1) einander überlappend vorgesehen sind.
  3. 3. Zange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Handhebel (8, 9, 10) aufgesetzte Kunststoffgriffe (11, 15) aufweisen, deren das Griffmaß (18) bildende Enden (12, 16) sich in Richtung des Zangenkopfes (2) über das Schwenklager (37) der Kniehebellasche (35) hinaus erstrecken.
  4. 4. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (39) in der Führungslasche (22) randgeschlossen ausgebildet ist.
  5. 5. Zange nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungslasche (22) symmetrisch zu der Verschiebegeraden (33) ausgebildet ist.
  6. 6. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kniehebellasche (35) ein Zahnsegment (45) eines Verriegelungsgesperres (42) und/oder einen Anlenkpunkt (52) für eine Öffnungsfeder (47) aufweist.
  7. 7. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsvorsprünge als bolzenförmige Führungsstifte (27, 28) und die Nuten als langlochartige Schlitze (31, 32) ausgebildet sind, und daß die Führungsstifte (27, 28) im Bereich der langlochartigen Schlitze (31, 32) in den Deckplatten (6, 7) Abstützflächen (30) aufweisen.
  8. 8. Zange nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der beiden Deckplatten (6, 7) für jeden der beiden Führungsstifte (27, 28) je ein langlochartiger Schlitz (31, 32) vorgesehen ist.
  9. 9. Zange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffgriffe (11, 15) je eine Aussparung (19) zur Aufnahme eines Teils (14) des Zangenkopfes (2) aufweisen.
  10. 10. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (3) an dem Zangenkopf (2) randoffen ausgebildet ist und zwei Versteifungsplatten (55) für die Deckplatten (6, 7) des Zangenkopfes (2) vorgesehen sind.
  11. 11. Zange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (3) an dem Zangenkopf (2) randgeschlossen ausgebildet ist.






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