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Dokumentenidentifikation DE69512754T2 21.06.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0720158
Titel Blendenvorrichtung für Objektivlinse
Anmelder Kabushiki Kaisha Toshiba, Kawasaki, Kanagawa, JP
Erfinder Kasahara, Akihiro, Minato-ku, Tokyo 105, JP
Vertreter Henkel, Feiler & Hänzel, 81675 München
DE-Aktenzeichen 69512754
Vertragsstaaten DE, FR, GB, NL
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 21.12.1995
EP-Aktenzeichen 953093432
EP-Offenlegungsdatum 03.07.1996
EP date of grant 13.10.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2000
IPC-Hauptklasse G11B 7/08
IPC-Nebenklasse G11B 7/09   G11B 7/125   G11B 7/135   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung zum Aufzeichnen und Wiedergeben in Bezug auf ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium.

In den letzten Jahren wurden Objektivlinsenvorrichtungen, die ein Aufzeichnen auf und ein Wiedergeben von Informationsaufzeichnungsmedien, wie beispielsweise optische Platten, magnetooptische Platten und dergleichen, durchführen, positiv entwickelt, während diese optischen Informationsaufzeichnungsmedien entwickelt wurden. Objektivlinsen- 9'reibervorrichtungen wurden schon als Vorrichtungen zum Wiedergeben von Information von CD-ROMs, wie sie durch Kompaktplatten (CD), Laserplatten (LD) und ähnlichem dargestellt werden, weit verbreitet verwendet. Zusätzlich wurde in letzter Zeit eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung nicht nur als eine Wiedergabevorrichtung sondern auch als eine Aufzeichnungsvorrichtung entwickelt. Ein MO-Verfahren (magnetooptisches Verfahren) oder ein PC-Verfahren (Phasenänderungsverfahren) ist als ein Aufzeichnungsverfahren derselben bekannt.

Im allgemeinen weisen eine optische Platte und eine magnetooptische Platte Aufzeichnungsstrukturen auf, die durch Standards definiert sind. Es wird jedoch erwartet, daß die Aufzeichnungsdichte von jetzt an sehr viel mehr verbessert wird und daß eine optische Platte eines neuen Standards erscheinen wird. Zum Beispiel ist es sehr wahrscheinlich, daß eine Bitbreite, d. h. eine Einheit, für die ein Datenwert aufgezeichnet wird, von einem gerade verwendeten 1 um oder so auf Submikrometer verringert wird. Um eine solch kleine Einheit zu verwirklichen, wurden eine Technik zur Verringerung der Wellenlänge eines Laserstrahles, eine Technik zur Erhöhung der numerischen Apertur (NA) einer Objektivlinse oder dergleichen in die Vorrichtung selbst eingeführt.

Die EP 0 465 175 A offenbart einen optischen Kopf für eine optische Informationsaufzeichnungs- und - wiedergabevorrichtung. Der optische Kopf weist eine Objektivlinse auf, die auf einem Träger montiert ist, zur Bewegung entlang einer optischen Achse. Ein von einem Halbleiterlaser emittierter Laserstrahl wird zu einem Medium durch eine Kollimatorlinse und einen Strahlteiler geleitet.

Die US 5,281,797 A, die in dem Oberbegriff des Anspruchs 1 berücksichtigt ist, offenbart einen Kopf für optische Platten mit einer Lichtquelle kurzer Wellenlänge, der im Verlauf seines optischen Fokussiersystems eine angeordnete Aperturblende aufweist. Der Aperturdurchmesser kann entsprechend der Vertiefungs- bzw. Pitgröße auf einer optischen Platte geändert werden, um ein Aufzeichnen auf und ein Wiedergeben von einer optischen Scheibe kurzer oder langer Wellenlänge zu ermöglichen.

Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung entsprechend herkömmlichen Standards kann jedoch nicht mehr ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information auf ein oder von einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium, das auf einem neuen Standard basiert, erzielen. Ein Objektivlinsen- Treibervorrichtung, die einen neuen Standard erfüllt, kann ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information bezüglich einem optischen Informationsaufzeichnungsmedium ermöglichen, während es eine Möglichkeit des Aufzeichnens oder Wiedergebens von Information in Bezug auf ein optisches Informationsaufzeichnungsmedium basierend auf herkömmlichen Standards gibt. Daher gibt es eine Nachfrage nach einer Objektivlinsen- Treibervorrichtung, die ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information für optische Informationsaufzeichnungsmediem für sowohl den herkömmlichen Standard als auch den neuen Standard erzielen.

Daher weist die vorliegende Erfindung eine Aufgabe des Lieferns einer Objektivlinsen-Treibervorrichtung auf, die ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information für optische Aufzeichnungsmedien von verschiedenen unterschiedlichen Standards allein durchführen kann.

Entsprechend einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung weist eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung auf:

ein bewegbares Element, das entlang einer Oberfläche eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt werden kann,

eine Objektivlinse, die an dem bewegbaren Element befestigt ist, um es einem Lichtstrahl zu ermöglichen, hindurchzugehen, und zum Konzentrieren des Strahls auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium,

ferner gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

ein erstes Blendenelement, das an dem bewegbaren Element befestigt ist, mit einer ersten Apertur zum Bestimmen eines Durchmessers des hindurchgehenden Lichtstrahls,

ein zweites Blendenelement, das eine zweite Apertur aufweist, zum Bestimmen des Durchmessers des Lichtstrahls und

wobei die erste Apertur größer als die zweite Apertur ist.

Die oben beschriebene Objektivlinsen-Treibervorrichtung kann mit einer Drehachse zum drehbaren und bewegbaren Tragen des zweiten Blendenelementes, wenn das zweite Blendenelement eingeführt und entfernt wird, versehen sein. In diesem Fall trägt die Drehachse vorzugsweise einen Teil des Schwerpunkts des zweiten Blendenelements.

Zusätzlich ist die erste Öffnung des ersten Blendenelementes vorzugsweise kleiner als die zweite Öffnung des zweiten Blendenelementes. Die Öffnung des zweiten Blendenelementes kann in einer elliptischen Form ausgebildet sein, die in einer radialen Richtung des optischen Informationsaufzeichnungsmedium kürzer ist.

Die Objektivlinsen-Treibervorrichtung kann ferner einen Steuerschaltkreis zum Einführen oder Entfernen des zweiten Blendenelementes gemäß einer Art des optischen Informationsaufzeichnungsmediums aufweisen.

Das bewegbare Element kann derart angeordnet sein, daß die Objektivlinse zu einer Position außerhalb des äußersten Umfangs eines Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt werden kann. In diesem Fall ist das zweite Blendenelement vorzugsweise derart angeordnet, daß das zweite Blendenelement in den Lichtweg eingeführt oder aus dem Lichtweg entfernt werden kann, wenn die Objektivlinse außerhalb des äußersten Umfangs des Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums positioniert ist.

Das zweite Blendenelement kann ein magnetisches Material aufweisen, das das zweite Blendenelement durch eine magnetische Anziehungskraft eingeführt beibehält, wenn das zweite Blendenelement in den Lichtweg des Lichtstrahls eingeführt ist.

Das zweite Blendenelement kann derart vorgesehen sein, daß das zweite Blendenelement zumindest von einem Lichtweg des Lichtstrahles entfernt ist oder in den Lichtweg eingeführt ist, und kann eine zweite Apertur zum Bestimmen des Durchmessers des durchgehenden Lichtstrahls aufweisen.

Wenn die Objektivlinsen-Treibervorrichtung eine Drehachse zum drehbaren und bewegbaren Tragen des zweiten Blendenelementes aufweist, trägt in diesem Fall die Drehachse vorzugsweise einen Teil des Schwerpunktes des zweiten Blendenelementes, wenn das zweite Blendenelement eingeführt oder entfernt wird.

In der oben beschriebenen Objektivlinsen- Treibervorrichtung wird vorzugsweise eine statische Reibungskraft zwischen dem zweiten Blendenelement und dem bewegbaren Element ausgeübt.

Zusätzlich kann die Objektivlinsen-Treibervorrichtung ferner ein hervorstehendes Element zum Beschränken eines Bewegungsbereiches, wenn das bewegbare Element bewegt wird, aufweisen.

Die erste Öffnung des ersten Blendenelementes ist vorzugsweise kleiner als die zweite Öffnung des zweiten Blendenelementes.

Die Objektivlinsen-Treibervorrichtung kann ferner einen Steuerschaltkreis zum Einführen oder Entfernen des zweiten Blendenelementes gemäß einer Art des optischen Informationsaufzeichnungsmediums aufweisen.

Die Objektivlinsen-Treibervorrichtung kann ferner eine Hilfsspule zum Einstellen einer Position des bewegbaren Ele ments durch eine Lorentzkraft, nachdem das zweite Blendenelement eingeführt oder entfernt ist, aufweisen.

Das zweite Blendenelement ist vorzugsweise in einer Seite vorgesehen, die dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium gegenüberliegt, wobei die Objektivlinse dazwischen positioniert ist.

Das zweite Blendenelement kann in dem bewegbaren Element aufgenommen sein.

Die Objektivlinsen-Treibervorrichtung kann ferner ein elastisches Schutzmittel zum Beschichten eines Teils des zweiten Blendenelementes aufweisen. In diesem Fall besteht das elastische Schutzmittel beispielsweise aus einer Gummischicht.

Gemäß einem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die Objektivlinsen-Treibervorrichtung:

ein bewegbares Element, das entlang einer Oberfläche eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt werden kann, und

eine Objektivlinse, die an dem bewegbaren Element befestigt ist, um einem Lichtstrahl zu ermöglichen, hindurchzugehen, und zum Konzentrieren des Strahles auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium,

ferner gekennzeichnet durch folgende Merkmale:

ein an dem bewegbaren Element befestigtes erstes Blendenelement, das eine erste Apertur aufweist, zum Bestimmen eines Durchmessers des hindurchgehenden Lichtstrahles; und:

Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann das zweite Blendenelement eine zweite Apertur aufweisen, die den Durchmesser des hindurchgehenden Lichtstrahles bestimmt, wobei das zweite Blendenelement an einer Position relativ zu dem bewegbaren Element vorgesehen ist, die sich ändert, wenn das zweite Blendenelement in Kontakt mit einem anderen Element gebracht wird, während sich das bewegbare Element bewegt, um dadurch zumindest ein Entfernen aus einem Lichtweg des Lichtstrahles oder ein Einführen in den Lichtweg des Lichtstrahles zu realisieren;

Das zweite Blendenelement kann derart angeordnet sein, daß das zweite Blendenelement von dem Lichtweg entfernt oder in den Lichtweg eingeführt werden kann, wenn das zweite Blendenelement von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium weg zu einer vorbestimmten Position bewegt wird. Das bewegbare Element kann derart angeordnet sein, daß die Objektivlinse zu einer Position außerhalb des äußersten Umfangs eines Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt werden kann. In diesem Fall steht das eingreifende Element vorzugsweise mit dem zweiten Blendenelement in Eingriff, wenn sich die Objektivlinse zu einer Position außerhalb des äußersten Umfangs des Aufzeichnungsbereichs des optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt.

Das bewegbare Element kann derart angeordnet sein, daß die Objektivlinse zu einer Position innerhalb eines innersten Umfangs eines Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt werden kann. In diesem Fall steht das eingreifende Element vorzugsweise mit dem zweiten Blendenelement in Eingriff, wenn sich die Objektivlinse zu einer Position innerhalb des innersten Umfangs des Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt.

Die Objektivlinsen-Treibervorrichtung kann ferner eine Drehachse zum drehbaren und bewegbaren Tragen des zweiten Blendenelementes, wenn das zweite Blendenelement eingeführt und entfernt wird, umfassen. In diesem Fall trägt die Drehachse vorzugsweise einen Teil des Schwerpunkts des zweiten Blendenelementes.

Bei dem obigen Aufbau ist es möglich, eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung vorzusehen, die alleine ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information in Bezug auf verschiedene optische Informationsaufzeichnungsmedien gemäß unterschiedlichen Standards durchführt.

Diese Erfindung kann aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Zusammenhang mit den begleitenden Zeichnungen, besser verstanden werden, in denen

Fig. 1 eine Draufsicht ist, die das gesamte einer Vorrichtung für optische Platten gemäß einer ersten bis dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;

Fig. 2 eine Draufsicht ist, die den gesamten Aufbau der Vorrichtung für optische Platten, bei der der in Fig. 1 gezeigte Verschluß eingeführt ist, zeigt;

Fig. 3 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau einer in Fig. 1 gezeigten Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt;

Fig. 4 eine Schnittansicht ist, die den Aufbau der in Fig. 1 gezeigten Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt;

Fig. 5 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau des Verschlusses gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt;

Fig. 6 eine Schnittansicht ist, die einen Aufbau des Verschlusses gemäß einer ersten Ausführungsform zeigt;

Fig. 7 eine Ansicht ist, die den Aufbau eines optischen Verarbeitungssystems und eines Signalverarbeitungssystems der in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung für optische Platten zeigt;

Fig. 8 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau des Verschlusses gemäß einer zweiten Ausführungsform zeigt;

Fig. 9 eine Schnittansicht ist, die einen Aufbau des Verschlusses gemäß einer zweiten Ausführungsform zeigt;

Fig. 10 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau des Verschlusses gemäß einer dritten Ausführungsform zeigt;

Fig. 11 eine Draufsicht ist, die den gesamten Aufbau einer Vorrichtung für optische Platten zeigt, die eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß einer vierten bis achten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält;

Fig. 12 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau einer Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform zeigt;

Fig. 13 eine Schnittansicht ist, die einen Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform zeigt;

Fig. 14 eine Ansicht ist, die den Aufbau eines optischen Verarbeitungssystems und eines Signalverarbeitungssystems der in Fig. 11 gezeigten Vorrichtung für optische Platten zeigt;

Fig. 15A bis 15F Ansichten zum Erläutern des Verschlußbetriebs in der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform sind;

Fig. 16 eine Draufsicht ist, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der fünften Ausführungsform zeigt;

Fig. 17A bis 17F Schnittansichten sind, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der sechsten Ausführungsform zeigen;

Fig. 18 eine Schnittansicht ist, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der sechsten Ausführungsform zeigt;

Fig. 19 eine Schnittansicht ist, die den Aufbau der siebten Ausführungsform zeigt;

Fig. 20A und 20B Schnittansichten sind, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der achten Ausführungsform bzw. eine vergrößerte Ansicht, die einen Teil eines in der Vorrichtung verwendeten Verschlusses zeigt, zeigen;

Fig. 21 eine Draufsicht ist, die den gesamten Aufbau einer Vorrichtung für optische Platten zeigt, die eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß einer neunten bis zehnten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung enthält;

Fig. 22 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau einer Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der neunten Ausführungsform zeigt;

Fig. 23 eine Schnittansicht ist, die ein bewegbares Element (oder einen Linsenhalter) in der in Fig. 22 gezeigten Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt;

Fig. 24 eine Seitenansicht ist, die einen Aufbau des in Fig. 22 gezeigten Linsenhalters zeigt;

Fig. 25 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau des in Fig. 22 gezeigten Linsenhalters zeigt;

Fig. 26 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau des in Fig. 22 gezeigten Verschlusses zeigt;

Fig. 27 eine Schnittansicht ist, die einen Aufbau eines Magnetschaltkreises zum Ansteuern des in Fig. 23 gezeigten Linsenhalters zeigt;

Fig. 28 eine Draufsicht ist, die einen Aufbau einer Spuleneinheit zeigt, die derart angeordnet ist, daß sie zu einem in Fig. 27 gezeigten Magnetschaltkreis hinweist;

Fig. 29 eine Ansicht ist, die ein optisches Verarbeitungssystem und ein Signalverarbeitungssystem der in Fig. 21 gezeigten Vorrichtung für optische Platten zeigt;

Fig. 30A bis 30E Ansichten zum Erläutern des Verschluß- Einführungsvorgangs in die Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der neunten Ausführungsform sind;

Fig. 31A bis 31E Ansichten zum Erläutern des Verschlußentfernungsvorgangs in der Objektivlinsen- Treibervorrichtung gemäß der neunten Ausführungsform sind; Im folgenden werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen erläutert.

(Erste Ausführungsform)

Zuerst wird die erste Ausführungsform mit Bezug auf Fig. 1 bis 7 erläutert. Hier ist Fig. 1 eine Draufsicht, die den Gesamtaufbau der Vorrichtung für optische Platten zeigt, die die Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der ersten Ausführungsform enthält (und es wird auch in der folgenden zweiten und dritten Ausführungsform darauf Bezug genommen). Fig. 2 ist eine Draufsicht, die den Gesamtaufbau der Vorrichtung für optische Platten in einem Zustand zeigt, bei dem der in Fig. 1 gezeigte Verschluß eingeführt ist. Fig. 3 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau der in Fig. 1 gezeigten Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt. Fig. 4 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau der in Fig. 1 gezeigten Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt. Fig. 5 ist eine Draufsicht, die den Aufbau des Verschlusses gemäß der ersten Ausführungsform zeigt. Fig. 6 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau des Verschlusses gemäß der ersten Ausführungsform zeigt. Fig. 7 ist eine Ansicht, die den Aufbau des optischen Verarbeitungssystems und des Signalverarbeitungssystems, die in Fig. 1 gezeigt sind, zeigt.

Eine Platte 101 (z. B. eine optische Platte oder eine magnetooptische Platte), die zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Information verwendet wird, wird auf einem auf einer Basis 102 befestigten Spindelmotor 103 durch ein Einspannmittel, wie zum Beispiel eine Magneteinspanneinrichtung oder dergleichen, gehalten. Die Platte wird durch einen Spindelmotor 103 stabil gedreht, wenn Information aufgezeichnet oder wiedergegeben wird.

Ein Träger 104 bzw. Wagen ist nahe an einem unteren Abschnitt der Scheibe 103 vorgesehen. Ein bewegbares Element (oder ein Linsenhalter) 105a ist auf dem Träger 104 montiert. Wie später beschrieben wird, wird der Linsenhalter 105 derart getragen, daß er in der Durchmesserrichtung und in der Dickenrichtung der Scheibe 101 bewegt werden kann.

Der Linsenhalter 105 ist mit einem plattenähnlichen Blatt 105a, das der Oberfläche der Platte 101 gegenüber liegt, einem zylindrischen Spulenkörper 105b, der an einem unteren Abschnitt des Blatts 105a befestigt ist, versehen. Zusätzlich ist ein Gleitlager 105c in der Mitte des Blatts 105a und des Spulenkörpers 105b vorgesehen.

Eine Drehachse 107 mit einem Ende, das an einer Magnetschaltkreisbasis 106 befestigt ist und darauf steht, ist in das Gleitlager 105c eingeführt und steht in Eingriff mit dem Gleitlager 105c mit einem kleinen Spiel (von 10 um oder weniger), wodurch ein Gleitlagermechanismus (oder eine Achsgleitmechanismus) gebildet ist. Ferner kann sich der Linsenhalter 105 um die Drehachse 107 herum drehen und parallel in der axialen Richtung bewegen.

Eine Objektivlinse 108 ist auf dem Blatt 105a befestigt, und ein Gegengewicht, das nicht gezeigt ist, ist an der Seite, die der Objektivlinse 108 gegenüberliegt, mit der dazwischen vorgesehenen Drehachse 107 befestigt. An einem unteren Abschnitt der Objektivlinse 108 ist ein Blendenabschnitt 105d vorgesehen, der eine numerische Apertur (NA) von z. B. 0,6 aufweist. Der erste Blendenabschnitt 105d ist zum Beispiel durch Vorsehen eines Lochs mit einem vorbestimmten Durchmesser in technischen Kunststoffen, wie zum Beispiel PPS, der art, daß der Blendenabschnitt integral mit dem Blatt 105a ist, gebildet. Zusätzlich ist der erste Blendenabschnitt 105d in einem eine Objektivlinse 108 enthaltenden Lichtweg eines Laserstrahls vorgesehen.

An der Seite des Spulenkörpers 105b sind zwei rechteckige Platten von Fokussierspulen 109a und 109b darauf flach aufgewickelt vorgesehen, und auch zwei rechteckige Platten von Spurführungsspulen 160a und 160b sind darauf geklebt und flach aufgewickelt. Die zwei Fokussierspulen 109a und 109b sind entsprechend an Positionen geklebt, die in Bezug auf die Drehachse 107 zueinander symmetrisch sind, und auch die zwei Spurführungsspulen 160a und 160b sind entsprechend an Positionen geklebt, die zueinander symmetrisch sind.

Ferner sind Magnetschaltkreise 112a und 112b, die aus Permanentmagneten 110a, 110b, 161a und 161b sowie Jochen 111a, 111b, 111c und 111d gebildet sind, auf der Magnetschaltkreisbasis 106 derart vorgesehen, daß eine symmetrische Positionsbeziehung in Bezug auf die Drehachse 107 gebildet wird. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die Fokussierspulen 109a und 109b als auch die Spurführungsspulen 160a und 160b zwischen den Permanentmagneten 110a, 110b, 161a, 161b als auch den Jochen 111c und lud angeordnet und liegen einander gegenüber mit einem vorbestimmten Magnetspalt, der dazwischen angeordnet ist. Die Permanentmagnete 110a und 110b legen ein Magnetfeld an die Fokussierspulen 109a und 109b an, während die Permanentmagnete 161a und 161b ein Magnetfeld an die Spurführungsspulen 160a und 160b anlegen.

Die Joche 111a, 111b, hic und 111d, die einen Teil der Magnetschaltkreise 112a und 112b bilden, sind an der Magnetbasis 106 mittels Schweißen, Verstemmen oder dergleichen befestigt.

Die Permanentmagnete 110a und 110b weisen eine Magnetrichtung auf, die gleich zu der axialen Richtung der Drehachse 107 ist, während die Magnetrichtung der Permanentmagnete 161a und 161b gleich zu der Richtung senkrecht zu der Magnetrichtung der Permanentmagnete 110a und 110b ist. Diese zwei Magnetschaltkreise 112a und 112b weisen einen gleichen Aufbau auf.

Dann werden die Fokussierspulen 109a und 109b elektrisch leitend gemacht und gleichzeitig durch die Permanentmagnete 110a und 110b mit einem Magnetfluß beaufschlagt, wodurch eine Lorentzkraft derart erzeugt wird, daß der Linsenhalter 105 derart getrieben wird, daß eine feine Parallelbewegung in der Dickenrichtung der Platte 101 (oder der axialen Richtung der Drehachse 107) verursacht wird. Zusätzlich werden die Spurführungsspulen 160a und 160b elektrisch leitend gemacht und gleichzeitig durch die Permanentmagnete 161a und 161b mit einem Magnetfluß beaufschlagt, wodurch eine Lorentzkraft derart verursacht wird, daß der Linsenhalter 105 derart getrieben wird, daß er eine feine Parallelbewegung in der radialen Richtung der Platte 101 (um die Drehachse 107) ausführt.

In Positionen, die voneinander um 180º um den Spulenkörper 105b herum getrennt sind, sind zwei Platten von Magnetelementen 170a und 170b, die aus Eisenstücken oder ähnlichem gebildet sind, in den Spurführungsspulen 160a bzw. 160b vorgesehen sind (d. h. in den hohlen Abschnitten dieser gewickelten Spulen). Diese zwei Magnetelemente 170a und 170b sind an Positionen geklebt, die in Bezug auf die Drehachse 107 symmetrisch zueinander sind. Wenn eine Objektivlinse 108 innerhalb eines Lichtweges 124 vorhanden ist (was später beschrieben wird), bilden diese Magnetelemente 170a und 170b eine Beziehung, daß diese Elemente 170a und 170b gerade zwischen den Permanentmagneten 161a und 161b und den Jochen 111c und 111d eingeklemmt sind.

Ein Verschluß 151, auf dem ein zweiter Blendenabschnitt 150 befestigt ist, der derart eingestellt ist, daß er eine Öffnung aufweist, die kleiner ist als der erste Blendenabschnitt 105d, z. B. eine numerische Apertur (NA) von 0,3, ist drehbar um die Magnetschaltkreisbasis 106 über das Drehlager 152 installiert. Durch Drehen dieses Verschlusses 151 wird der zweite Blendenabschnitt 150 in einen eine Objektivlinse 108 enthaltenden Lichtweg eines Laserstrahles eingeführt oder aus dem Lichtweg entfernt.

Der Verschluß 151 ist aus einem Metall, wie zum Beispiel rostfreier Stahl oder dergleichen, gebildet, und der zweite Blendenabschnitt 150, die Drehachse 152 und die Zahnstange 153 sind aus Harz durch Gießen derart gebildet, daß diese Elemente einer Outsert-Bildung ausgesetzt werden. Es sei bemerkt, daß die Zahnstange 153 gebildet ist, um eine Antriebskraft zum Drehen des Verschlusses 151 um das Drehlager 152 zu übertragen (Einzelheiten davon werden später beschrieben).

Zusätzlich hängt die Genauigkeit der Abstände zwischen jedem von dem zweiten Blendenabschnitt 150, der Drehachse 152 und der Zahnstange 153 von der Genauigkeit der Bohrbearbeitung, die an einer Metallform (d. h. des Verschlusses 151) durchgeführt wird bevor Formen dieser Elemente gebildet werden.

Der Verschluß 151 ist mit einem ersten und einem zweiten Ansaugabschnitt 154 und 155 versehen. Wenn der zweite Blendenabschnitt 150 in den Lichtweg eingeführt wird, werden bei diesem Aufbau der erste Ansaugabschnitt 154 und der Magnetschaltkreis 112 magnetisch voneinander angezogen (wie in Fig. 2 gezeigt ist) und der Verschluß 151 wird eingeführt beibehalten. Wenn der zweite Blendenabschnitt 150 von dem Lichtweg entfernt ist, werden zusätzlich der zweite Ansaugabschnitt 155 und der Magnetschaltkreis 112 magnetisch voneinander angezogen (wie in Fig. 1 gezeigt ist) und der Verschluß wird aus dem Lichtweg entfernt gehalten.

Es sei bemerkt, daß der Schwerpunkt des Gesamtgewichts des Verschlusses 151 derart entworfen ist, daß er im wesentlichen dem Drehpol (d. h. dem Drehlager 152) entspricht.

Ein Paar von radialen Spulen 113a und 113b sind an beiden Enden eines Befestigungsabschnitts 104a des Trägers 104 entsprechend installiert. Diese radialen Spulen 113a und 113b werden mit einem Magnetfeld von radialen Magnetschaltkreisen 114a und 114b beaufschlagt.

Die radialen Magnetschaltkreise 114a und 114b enthalten hintere Joche 115a und 115b, mittlere Joche 116a und 116b und Permanentmagnete 117a und 117b, und die radialen Spulen 113a und 113b sind in einen Magnetspalt bewegbar eingeführt, der sowohl durch die mittlere Joche 116a und 116b als auch Permanentmagnete 117a und 117b definiert ist. Zusätzlich weisen zwei radiale Magnetschaltkreise 114a und 114b den gleichen Aufbau auf, und die Magnetrichtung der Permanentmagnete 117a und 117b ist gleich zu der Dickenrichtung des Magnetspalts.

Ferner sind zwei Paare von (vier) Gleitlagern 119a und 119b in der linken und rechten Seite des Befestigungsabschnitts 104a des Trägers 104 vorgesehen. Zwei Führungsschienen 118a und 118b sind parallel in einer Beziehung derart vorgesehen, daß die Führungsschienen in diese Gleitlager eingeführt sind. Es sei bemerkt, daß beide Enden der Führungsschienen 118a und 118b an der Basis 2 befestigt sind. Der Träger 104 wird derart getragen, daß er entlang der Führungsschienen 118a und 118b bewegbar ist.

Wenn die radialen Spulen 113a und 113b leitend gemacht werden und gleichzeitig durch die radialen Magnetschaltkreise 114a und 114b mit einem Magnetfluß beaufschlagt werden, wird eine Lorentzkraft erzeugt und die Magnetschaltkreisbasis 106 wird parallel in der radialen Richtung der Platte 101 bewegt.

Es sei bemerkt, daß die Magnetspaltbreite der radialen Magnetschaltkreise 114a und 114b derart ausgebildet ist, daß sie in der gleichen Richtung ausreichend lang ist, so daß die Magnetschaltkreisbasis 106 um eine notwendige Entfernung in der Längsrichtung der Führungsschienen 118a und 118b bewegt werden kann, d. h. so daß die Objektivlinsen 108a und 108b in der radialen Richtung von dem äußersten Umfang der Platte 1 zu dem innersten Umfang der Platte 1 bewegt werden können.

Die radialen Magnetschaltkreise 114a und 114b weisen eine Länge auf, die ausreicht, um die auf dem Träger 104 montierte Objektivlinse 108 zu einer Position zu bewegen, die mehr außerhalb ist als der äußerste Umfang des Aufzeichnungsbereiches der Platte 101. Wenn der Träger 104 zu einer Position bewegt wird, die mehr außerhalb ist als der äußerste Umfang der Platte 101, steht ferner ein Ritzel 168 eines an der Basis 102 befestigten Antriebsmotors in Eingriff mit der Zahnstange 153, die an einem Seitenabschnitt des Verschlusses 151 vorgesehen ist. Durch Steuern des Antriebsmotors derart, daß das Ritzel 168 gedreht wird, kann der Verschluß in einer beliebigen Richtung um ein gegebenen Winkel gedreht werden.

Als nächstes wird das optische System und das Signalverarbeitungssystem der oben angegebenen Vorrichtung für optische Platten mit Bezug auf Fig. 7 erläutert.

Ein auf die Platte 101 zu strahlender Laserstrahl wird durch eine optische Einheit 120 erzeugt, die an einem unteren Abschnitt des Trägers 104 befestigt ist und zusammen mit dem Träger integral bewegbar ist. Ein Laserstrahl LB, der von einem Halbleiterlaser 121 in der optischen Einheit 120 abgestrahlt wird, wird durch eine Kollimatorlinse 122 in einen parallelen Strahl umgewandelt und um 90º durch einen ersten Strahlteiler 123a umgelenkt, womit er in den Träger 104 von der radialen Richtung der Platte 101 eingeführt wird. Ein Lichtweg 141 (z. B. ein Raum) zum Einführen des Laserstrahls LB ist an dem Boden des Trägers 104 vorgesehen, und der Laserstrahl LB wird in die Objektivlinse 108 über den Lichtweg 141 eingestrahlt. Der in die Objektivlinse 108 eingestrahlte Laserstrahl LB wird mit einer vorbestimmten Konvergenz derart geliefert, daß der Laserstrahl auf eine Informationsspeicheroberfläche einer Platte 101 fokussiert wird.

Wenn sich das System in einem Zustand befindet, bei dem Information aufgezeichnet wird, wird ein auf die Platte 191 zugeführter Laserstrahl LB einer Intensitätsmodulation in Übereinstimmung mit auf der Informationsaufzeichnungsoberfläche aufgezeichneter Information, d. h. in Übereinstimmung mit dem Vorhandensein oder Fehlen einer feinen Vertiefung bzw. Pit, unterworfen. Danach wird der Laserstrahl wieder zu der Objektivlinse 108 zurückgeworfen. Der reflektierte Laserstrahl LB wird wieder in eine befestigte optische Einheit 120 über den Lichtweg 141 eingeführt. Der Lichtstrahl läuft dann durch den ersten Strahlteiler 123a durch und wird dann durch einen zweiten Strahlteiler 123b in zwei Wege aufgeteilt, und die geteilten Strahlen bilden entsprechend Bilder auf einem ersten und einem zweiten Lichtdetektor 125a und 125b über Fokussierlinsen.

Jeder der reflektierten Laserstrahlen LB, die in die Lichtdetektoren 125a und 125b eingeführt sind, wird in ein elektrisches Signal entsprechend der Größe eines Lichtflecks umgewandelt und wird einem Spursteuerschaltkreis 127 und einem Fokussteuerschaltkreis 128, die in dem Steuerabschnitt 126 vorgesehen sind, zugeführt. Signale, die in diesem Spursteuerschaltkreis 127 und dem Fokussteuerschaltkreis 128 erzeugt werden, werden als ein Fokusversatzsignal und Spurversatzsignal für die Objektivlinse 108 verwendet, um die Fokusrichtung und die Spurrichtung zu steuern.

Durch ein solches Verwenden von Fokusversatzsignalen und Spurversatzsignalen wird eine Verschiebung der Objektivlinse 108 in der Fokusrichtung (d. h. eine Fokusverschiebung) erfaßt, und zu den Fokussierspulen 109a und 109b gelieferte Stromwerte werden derart gesteuert, daß die Positionsverschiebung korrigiert wird. Zusätzlich wird eine Positionsverschiebung der Objektivlinse 108 unter Verwendung des Spurversatzsignals erfaßt, und zu den Spurführungsspulen 160a und 160b gelieferte Stromwerte werden derart gesteuert, daß die Positionsverschiebung korrigiert wird.

Zusätzlich wird der reflektierte Laserstrahl LB, der in den Lichtdetektor 125b eingeführt ist, auch zu einem Informationswiedergabeschaltkreis 129 geliefert. Diese Information kann aus verschiedener auf der Platte 101 aufgezeichneter Information bestehen, die an einen nicht gezeigten Hauptrechner (z. B. ein Personalcomputer oder dergleichen) gesendet werden und als ein Zeichen, ein statisches Bild oder ein sich bewegendes Bild auf einer Anzeige oder als Musik oder eine Stimme durch einen Lautsprecher ausgegeben werden. In diesem Fall folgt der Träger 104 der Spur auf der Informationsaufzeichnungsoberfläche der Platte 101 und die Bewegung des Trägers 104 wird in der radialen Richtung durch grobes Ansteuern oder feines Ansteuern gesteuert.

Es sei bemerkt, daß der Steuerabschnitt 126 einen Aufzeichnungssignalgeneratorschaltkreis 130, der ein Aufzeichnungssignal in Übereinstimmung mit Information, die von einem externen, nicht gezeigten Haupt- bzw. Hostsystem (z. B. ein Personalcomputer oder dergleichen) eingegeben wird, erzeugt, und einen Blendensteuerschaltkreis 131 aufweist, der ein Signal zum Steuern einer Drehung des Verschlusses 151 erzeugt, um den zweiten Blendenabschnitt 150 innerhalb des oben beschriebenen Lichtweges des Laserstrahls LB anzuordnen.

Als nächstes wird im folgenden eine Umschaltsteuerung des zweiten Blendenabschnittes 150 erläutert.

Die Platte 101, die in der Objektivlinsen- Treibervorrichtung dieser Ausführungsform verwendet werden kann, ist im Gegensatz zu einer herkömmlichen Vorrichtung nicht nur auf eine Plattenart beschränkt, sondern es ist möglich, eine Mehrzahl von Plattenarten gemäß unterschiedlicher Standards, z. B. Platten mit unterschiedlichen Plattenaufzeichnungsdichten, unterschiedlichen Krümmungstoleranzen, unterschiedlichen Plattensubstratdicken, und dergleichen, zu verwenden. Zum Beispiel kann nicht nur eine CD-ROM-Platte, sondern auch eine MO-Platte und eine PC-Platte verwendet werden. Ferner sind die zwei Blendenabschnitte 105d und 150, die bei dieser Ausführungsform verwendet werden, derart vorbereitet, daß sie im Einklang mit einer Verarbeitung einer verwendbaren Scheibe sind.

In einem Fall des Verwendens einer Platte, die eine Verringerung des Fleckdurchmessers eines Laserstrahls LB erfordert, wird beispielsweise die Steuerung derart durchgeführt, daß nur der erste Blendenabschnitt 105d verwendet wird und der zweite Blendenabschnitt 150 von dem zweiten Blendenabschnitt 150 entfernt ist. Auf diese Weise bestimmt der erste Blendenabschnitt, der auf dem Linsenhalter 105 installiert ist, den effektiven Lichtflußdurchmesser und vergröbert die NA. Zusätzlich ist es in einem Fall des Verwendens einer Platte, die eine Erhöhung des Fleckdurchmessers eines Laserstrahls LB erfordert, möglich, die NA zu verringern durch Durchführen einer Steuerung derart, daß der erste Blendenabschnitt 105d und der zweite Blendenabschnitt 150 gleichzeitig in den Lichtweg eingeführt sind.

Ein Benutzer plaziert eine gewünschte Platte 101 auf einen Spindelmotor 103 und gibt die Art der Platte 101 (wie beispielsweise eine CD-ROM-Platte oder eine PC-Platte, die eine Information betreffend einer Platte eines unterschiedlichen Standards ist) von einem Hauptsystem (z. B. von einem Personalcomputer oder dergleichen) ein. Ein somit eingegebenes Signal wird zu einem Blendensteuerschaltkreis 131 geschickt, und eine Steuerung wird derart durchgeführt, daß der zweite Blendenabschnitt 150 zu einer vorbestimmten Position in dem Lichtweg 141 für einen Laserstrahl LB bewegt wird.

Zuerst wird beim Empfang eines Signals von dem Blendensteuerschaltkreis 131 der Träger 104 derart angetrieben, daß er zu einer Position, die mehr außerhalb als der äußerste Umfang der Platte 101 ist, bewegt wird. Ferner steht das Ritzel 168 des Antriebsmotors, der auf der Basis 102 befestigt ist, in Eingriff mit der Zahnstange 153, die an dem Verschluß 151 vorgesehen ist, wie in Fig. 1 gezeigt ist. Nach einem Erfassen eines Zustandes, in dem sowohl das Ritzel als auch die Zahnstange in Eingriff stehen, wird ein Drehmoment durch einen Antriebsmotor angelegt, und dann wird das Drehmoment zu dem Verschluß 151 übertragen. Als Ergebnis von diesem kann der zweite Blendenabschnitt 150 gedreht werden.

Dann werden, wie oben beschrieben wurde, der erste Ansaugabschnitt 154 und der Magnetschaltkreis 112 dazu gebracht, daß sie sich elektrisch anziehen (Fig. 2), und somit wird der Verschluß 151 eingefügt beibehalten.

In einem Fall, bei dem eine eingelegte Platte 1 einen zweiten Blendenabschnitt 150 benötigt und bei dem der zweite Blendenabschnitt 150 schon in den Lichtweg bewegt worden ist, ist es nicht notwendig, eine Drehung des Verschlusses 151 durch Bewegen des Trägers 104 zu steuern.

In einem Fall, bei dem eine plazierte Platte 1 den zweiten Blendenabschnitt 150 nicht erfordert und bei dem der zweite Blendenabschnitt 150 schon in den Lichtweg bewegt worden ist, wird eine Drehung des Verschlusses 151 durch Bewegen des Trägers 104 gesteuert und der zweite Blendenabschnitt 150 wird dadurch entfernt. In diesem Fall ziehen sich der zweite Ansaugabschnitt 155 und der Magnetschaltkreis 112 magnetisch an (Fig. 1), und der Verschluß 151 wird somit entfernt beibehalten.

Gemäß der Objektivlinsen-Treibervorrichtung dieser Ausführungsform, die in der oben beschriebenen Art arbeitet, kann die numerische Apertur in Abhängigkeit von dem Standard und der Spezifikation der Platte derart umgeschaltet werden, daß es nicht notwendig ist, eine Mehrzahl von spezifischen (individuellen) Objektivlinsen-Treibervorrichtungen in Übereinstimmung mit Plattenstandards und Verwendung von den Platten vorzubereiten. Daher wird eine Objektivlinsen- Treibervorrichtung vorgesehen, die ein Aufzeichnen und Wiedergeben verschiedener Information allein durchführen kann.

Zusätzlich ist diese Ausführungsform derart angeordnet, daß der erste Blendenabschnitt 105d mit einer großen numerischen Apertur an einem unteren Abschnitt der Objektivlinse 108 befestigt ist, und der zweite Blendenabschnitt 150 mit einer kleinen numerischen Apertur kann in den Lichtweg 141 eingeführt und/oder aus dem Lichtweg entfernt werden. Wenn ein Spielraum für eine Aberration optisch klein ist, d. h. wenn der Fleckdurchmesser eines auf die Platte 101 gestrahlten Laserstrahls LB klein ist, ist es daher möglich, die zu verursachende Aberration auf einen kleinen Wert zu beschränken, sogar wenn die Objektivlinse 108 in der Spurrichtung bewegt wird. Somit kann ein ausgezeichnetes Aufzeichnen und Wiedergeben von Signalen realisiert werden.

Ferner sind, wie es aus Fig. 5 offensichtlich ist, der zweite Blendenabschnitt 150, das Drehlager 152 und die Zahnstange 153 in dieser Reihenfolge auf dem Verschluß 151 angeordnet. Somit weist der Verschluß einen Aufbau auf, der sicherstellen kann, daß ein Drehpol (oder das Drehlager 152) im wesentlichen gleich zu einem Schwerpunkt ist. Der Verschluß 151 gemäß dieser Ausführungsform weist einen Aufbau auf, bei dem der Drehpol im wesentlichen gleich dem Schwerpunkt ist, wobei natürlich der zweite Blendenabschnitt 150 nicht von dem Lichtweg abweicht, sondern ein konstant stabiles Aufzeichnen und Wiedergeben kann sogar unter dem Einfluß einer Beschleunigung, die auftritt, wenn der Träger 104 mit hoher Geschwin digkeit bewegt wird, oder die durch von außerhalb angebrachte Stößen verursacht wird, realisiert werden.

Da dieser Aufbau überdies derart angeordnet ist, daß der Verschluß 151 durch eine magnetische Anziehungskraft zwischen dem Magnetschaltkreis 112 und dem Verschluß 151 eingeführt und/oder entfernt beibehalten wird, ist es nicht notwendig, eine mechanische Verriegelung zusätzlich einzuführen. Daher kann das Gewicht des Trägers 104 derart verringert werden, daß es gering ist, und der Träger 104 kann mit hoher Geschwindigkeit bewegt werden. Da eine mechanische Verriegelung nicht eingeführt ist, gibt es auch keine Möglichkeit des Auftretens von Staub, der optische Systeme verunreinigt. Zusätzlich ist der Verschluß 151, an dem der zweite Blendenabschnitt 150 gebildet ist, aus rostfreiem Stahl oder ähnlichem hergestellt. Daher kann die Ablösekraft zum Lösen der Anziehung mit dem Magnetschaltkreis 112 verringert werden, wobei die Anziehung mit dem Magnetschaltkreis 112 beibehalten wird, wenn die Positionierung des zweiten Blendenabschnittes 150 gesteuert wird. Im Vergleich mit einem Fall, bei dem Eisen angepaßt ist, ist beispielsweise die Ablösekraft stark verringert und die Positionierungssteuerung extrem vereinfacht. Zusätzlich beeinflußt der Magnetismus von rostfreiem Stahl selbst die Eigenschaften des Magnetschaltkreises 112 nicht wesentlich oder die Antriebskraft ist nicht verringert.

(Zweite Ausführungsform)

Eine zweite Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird mit Bezug auf Fig. 8 und 9 erläutert. Fig. 8 ist eine Draufsicht, die den Aufbau eines Verschlusses gemäß der zweiten Ausführungsform zeigt. Fig. 9 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau des Verschlusses gemäß der zweiten Ausführungsform zeigt. Es sei bemerkt, daß in der zweiten und dritten Ausführungsform, wie später erläutert wird, die gleichen Komponenten wie die der ersten Ausführungsform mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden, um eine Wiederholung einer Erläuterung zu vermeiden.

In der zweiten Ausführungsform ist der Verschluß 151 beispielsweise aus solchem rostfreiem Stahl gebildet, der den Verschluß 151 in der Dickenrichtung flexibel macht. Zusätzlich ist der Schwerpunkt des gesamten Verschlusses 151 derart entworfen, daß er im wesentlichen dem Drehpol (d. h. dem Drehlager 152) entspricht.

Zusätzlich wird in der ersten Ausführungsform die Positionierung des Verschlusses 151 durch den ersten Ansaugabschnitt 154 und den zweiten Ansaugabschnitt 155 durchgeführt. Bei dieser Ausführungsform ist jedoch ein vorstehender Abschnitt 156 zwischen dem Drehlager 152 und dem zweiten Blendenabschnitt 150 vorgesehen. Dieser vorstehende Abschnitt 156 kann mit einem nicht gezeigten konkaven Abschnitt in dem Linsenhalter 105 in Eingriff stehen, um die Positionen zu halten, wobei eine derselben ein Zustand ist, bei dem der zweite Blendenabschnitt 150 in den Lichtweg eingeführt ist, und eine andere derselben ein Zustand ist, bei dem der zweite Blendenabschnitt 150 davon entfernt ist. Hier ist der Verschluß 151 in der Dickenrichtung etwas flexibel, so daß der Verschluß 151 in der Dickenrichtung der Platte innerhalb der Flexibilität gebogen werden kann, und der vorstehende Abschnitt 156 kann mit dem konkaven Abschnitt durch eine Flexibilitätsrückstellkraft leicht in Eingriff stehen.

Bei dieser Ausführungsform, die den Verschluß wie oben beschrieben aufweist, kann eine Öffnung umgeschaltet werden und in Übereinstimmung mit dem Standard oder einer Spezifikation einer Platte verwendet werden, und daher ist es nicht notwendig, eine Mehrzahl von (individuellen) Objektivlinsen- Treibervorrichtungen speziell für die Standards und Spezifikationen der Platten vorzusehen. Als Ergebnis ist es möglich, eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung vorzusehen, die ein Aufzeichnen und Wiedergeben von Information in Bezug auf verschiedene optische Platten und magnetooptischer Platten gemäß verschiedener Standards allein durchführt.

(Dritte Ausführungsform)

Als nächstes wird die dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 10 erläutert. Fig. 10 ist eine Draufsicht, die den Aufbau des Verschlusses gemäß der dritten Ausführungsform zeigt.

Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten und zweiten Ausführungsform in der Form des zweiten Blendenabschnittes. Speziell ist der zweite Blendenabschnitt bei dieser Ausführungsform derart angeordnet, daß die Form von diesem Abschnitt eine Ellipse wird, die in der radialen Richtung der Platte 101 kurz ist und in der Richtung, in der sich die Zahnstange erstreckt, lang ist. Der zweite Blendenabschnitt 157, der so angeordnet ist, bildet einen elliptischen Fleck auf der Platte 101, der in der Richtung senkrecht zur Spur länger ist.

Durch Erzeugen dieser Art von Fleckenform, werden Flecke von beiden Seiten der Spur projiziert, so daß der Rand der Vertiefung bzw. Pit, in der ein Signal aufgezeichnet ist, scharf erfaßt werden kann.

Da die Fleckenform in der radialen Richtung der Platte klein ist, kann zusätzlich die Aberration in dieser Richtung verringert werden. Daher ist es möglich, ein optisches System zu erhalten, daß gegen Neigungen einer Objektivlinse und einer Lichtachse in Bezug auf die radiale Richtung der Platte widerstandsfähig ist. Als Ergebnis können große Vorteile für eine praktische Verwendung erhalten werden.

Gemäß der ersten bis dritten Ausführungsform, wie oben beschrieben wurde, wird ein Eingriff zwischen der Zahnstange und dem Ritzel als ein Mittel zum Bewegen des Verschlusses verwendet. Wenn jedoch ein Zapfen derart vorgesehen wird, daß er zum Beispiel nahe an dem Ritzel 168 in Fig. 1 hervorsteht, ist es möglich, einen solchen Aufbau zu bilden, bei dem der Kontakt von dem Verschluß mit dem Zapfen gesteuert und dabei der Verschluß bewegt wird. In diesem Fall wird die Bewegung des Verschlusses gemäß der Bewegungsgröße des Trägers 104 gesteuert. Natürlich kann der Verschluß durch ein anderes Verfahren bewegt werden.

Zusätzlich ist eine Mehrzahl von Objektivlinsen mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften an beiden Seiten des Linsenhalters 105 um die Drehachse 107 als Mitte herum befestigt, und ein Blendenabschnitt kann für jede dieser Objektivlinsen vorgesehen sein. Bei diesem Aufbau wird zuerst eine Objektivlinse mit geringerer sphärischer Aberration in Übereinstimmung mit der Dicke eines eingelegten Plattensubstrats ausgewählt und dann kann ein Blendenabschnitt in Übereinstimmung mit dem auf der Platte gebildeten Fleckdurchmessers ausgewählt werden. Somit wird eine Objektivlinsen- Treibervorrichtung vorgesehen, die alleine ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information in Bezug auf verschiedene optische Platten und magnetooptische Platten durchführen kann.

Obwohl eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung, die zwei Blendenabschnitte aufweist, in der obigen ersten bis dritten Ausführungsform beschrieben wird, könne drei oder mehr Blendenabschnitte wenn notwendig erstellt werden. In diesem Fall ist es wünschenswert, daß nur der Blendenabschnitt mit der größten Öffnung befestigt ist und die anderen Blendenabschnitte in der Reihenfolge von dem Blendenabschnitt mit der größeren numerischen Apertur angeordnet sind.

(Vierte Ausführungsform)

Als nächstes wird die vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 11 bis 15 erläutert. Hier ist Fig. 11 eine Draufsicht, die einen gesamten Aufbau einer Vorrichtung für optische Platten zeigt, die eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der vierten Ausführungsform trägt. Fig. 12 ist eine Draufsicht, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß dieser Ausführungsform zeigt. Fig. 13 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau einer Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß dieser Ausführungsform zeigt. Fig. 14 ist eine Ansicht, die den Aufbau eines optischen Verarbeitungssystems und eines Signalverarbeitungssystems der in Fig. 11 gezeigten Vorrichtung für optische Platten zeigt. Fig. 15A bis 15F sind Ansichten zum Erläutern eines Betriebs des Verschlusses in der Objektivlinsen-Antriebsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform.

Eine Platte 201 (wie zum Beispiel eine optische Platte, eine magnetooptische Platte oder dergleichen), die zum Aufzeichnen und Wiedergeben von Informationen verwendet werden soll, wird auf einem auf einer Basis 202 befestigten Spindel motor 203 durch ein Einspannmittel, wie beispielsweise eine Magneteinspanneinrichtung oder dergleichen, gehalten und wird derart durch den Spindelmotor 203 angetrieben, daß sie stabil gedreht wird, wenn ein Aufzeichnen und Wiedergeben durchgeführt wird.

Ein Träger bzw. Wagen 204 ist nahe einem unteren Abschnitt der Platte 203 vorgesehen. Ein bewegbares Element (oder ein Linsenhalter) 205 ist auf dem Träger 204 montiert. Wie später beschrieben wird, wird der Linsenhalter 205 derart getragen, daß er in der Durchmesserrichtung und in der Dickenrichtung der Platte 201 bewegt werden kann.

Der Linsenhalter 205 ist mit einem plattenähnlichen Blatt 205a, das der Oberfläche der Platte 201 gegenüberliegt, einem zylindrischen Spulenkörper 205, der an einem unteren Abschnitt des Blatts 205a befestigt ist, versehen. Zusätzlich ist ein Gleitlager 205c in der Mitte des Blatts 205 und des Spulenkörpers 205b vorgesehen.

Eine Drehachse 207, die ein Ende aufweist, das auf einer Magnetschaltkreisbasis 206 befestigt ist und auf dieser steht, ist in das Gleitlager 205c eingeführt und steht in Eingriff mit ihm mit einem geringen Spiel (von 10 um oder weniger), wodurch ein Gleitlagermechanismus (oder ein Achsengleitmechanismus) gebildet ist. Ferner kann sich der Linsenhalter 205 um die Drehachse 207 drehen und parallel in der axialen Richtung bewegen.

Eine Objektivlinse 208 ist an dem Blatt 205a befestigt, und ein nicht gezeigtes Gegengewicht ist an der der Objektivlinse 208 gegenüberliegenden Seite mit der dazwischen angeordneten Drehachse 207 befestigt. Auf einem unteren Abschnitt der Objektivlinse 208 ist ein Blendenabschnitt 205d vorgesehen, der eine numerische Apertur von z. B. 0,6 aufweist. Der erste Blendenabschnitt 205d ist beispielsweise durch Vorsehen eines Lochs mit einem vorbestimmten Durchmesser in einem technischen Kunststoff, wie zum Beispiel PPS, derart ausgebildet, daß der Blendenabschnitt mit dem Blatt 205a integral ist. Zusätzlich ist der erste Blendenabschnitt 205d in einem eine Objektivlinse 208 enthaltenden Lichtweg eines Laserstrahls vorgesehen.

An der Seite der Spulenkörper 105b sind zwei rechteckige Platten von Fokussierspulen 209a und 209b darum flach gewickelt vorgesehen, und zwei rechteckige Platten von Spurführungsspulen 260a und 260b sind auch daran geklebt und flach gewickelt. Die zwei Fokussierspulen 209a und 209b sind entsprechend an Positionen geklebt, die in Bezug auf die Drehachse 207 zueinander symmetrisch sind, und auch die zwei Spurführungsspulen 260a und 260b sind entsprechend an Positionen geklebt, die zueinander symmetrisch sind.

Ferner sind Magnetschaltkreise 212a und 212b, die aus Permanentmagneten 210a, 210b, 261a und 261b sowie aus Jochen 211a, 211b, 211c und 211d gebildet sind, auf der Magnetschaltkreisbasis 206 derart vorgesehen, daß eine symmetrischen Positionsbeziehung in Bezug auf die Drehachse 207 gebildet ist. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, sind die Fokussierspulen 209a und 209b als auch die Spurführungsspulen 260a und 260b zwischen den Permanentmagneten 210a, 210b, 261a und 261b sowie den Jochen 211c und 211d angeordnet und liegen einander gegenüber mit einem dazwischen eingefügten vorbestimmten Magnetspalt. Die Permanentmagnete 210a und 210b legen ein Magnetfeld an die Fokussierspulen 209a und 209b an, während die Permanentmagnete 261a und 261b ein Magnetfeld an die Spurführungsspulen 260a und 260b anlegen.

Die Jochen 211a, 211b, 211c und 211d, die einen Teil der Magnetschaltkreise 212a und 212b bilden, sind an der Magnetbasis 206 mittels Schweißen, Verstemmen oder ähnlichem befestigt.

Die Permanentmagnete 210a und 210b weisen eine magnetische Richtung auf, die gleich der axialen Richtung der Drehachse 207 ist, während die magnetische Richtung der Permanentmagnete 261a und 261b gleich der Richtung senkrecht zu der magnetischen Richtung der Permanentmagnete 210a und 210b ist. Diese beiden Magnetschaltkreise 212a und 212b weisen einen gleichen Aufbau auf.

Dann werden die Fokussierspulen 209a und 209b elektrisch leitend gemacht und gleichzeitig mit einem Magnetfluß durch die Permanentmagnete 210a und 210b beaufschlagt, wodurch eine Lorentzkraft derart erzeugt wird, daß der Linsenhalter 205 derart angetrieben wird, daß eine feine parallele Bewegung in der Dickenrichtung der Platte 201 (oder der axialen Richtung der Drehachse 207) verursacht wird. Zusätzlich werden die Spurführungsspulen 260a und 260b elektrisch leitend gemacht und gleichzeitig mit einem Magnetfluß durch die Permanentmagnete 261a und 261b beaufschlagt, wodurch eine Lorentzkraft derart verursacht wird, daß der Linsenhalter 205 derart getrieben wird, daß er eine feine parallele Bewegung in der radialen Richtung der Platte 201 (um die Drehachse 207) ausführt.

In Positionen, die voneinander um 180º um den Spulenkörper 205b herum entfernt sind, sind zwei Platten von Magnetelementen 270a und 270b, die aus Eisenstücken oder ähnlichem gebildet sind, entsprechend in der Mitte der Spurführungsspulen 260a und 260b (d. h. in den hohlen Abschnitten dieser aufgewickelten Spulen) vorgesehen. Diese beiden Magnetelemente 270a und 270b sind an Positionen geklebt, die in Bezug auf die Drehachse 207 zueinander symmetrisch sind. Wenn eine Objektivlinse 208 innerhalb eines Lichtweges 224 vorhanden ist (was später beschrieben wird), bilden diese Magnetelemente 270a und 270b eine Beziehung, so daß diese Elemente 270a und 270b gerade zwischen den Permanentmagneten 261a und 261b und den Jochen 211c und 211d festgeklemmt sind.

Zusätzlich ist ein Verschluß 251, an dem ein erster Blendenabschnitt 205d eine kleinere Öffnung als der erste Blendenabschnitt 205d aufweist, an dem beispielsweise ein zweiter, auf eine numerische Apertur von 0,3 gesetzter Blendenabschnitt 250 gebildet ist, drehbar in Eingriff mit einem Gleitlager 205c über ein Drehlager 252. Durch Drehen dieses Verschlusses 251 kann der zweite Blendenabschnitt 250 in den eine Objektivlinse 208 enthaltenden Lichtweg eines Laserstrahls eingeführt oder davon entfernt werden, wie in Fig. 15A bis 15F gezeigt ist.

Hier ist der Verschluß 251 aus einem unmagnetischen Material, wie zum Beispiel Phosphorbronze, gebildet und weist eine Wiederherstellungsfähigkeit (oder eine Federeigenschaft) auf. Ferner wird das Drehlager 252 einem Outsert-Bilden derart ausgesetzt, daß es mit dem Verschluß 251 integral ist.

Wie in Fig. 12 gezeigt ist, ist auch ein Vorsprungsabschnitt 253 zwischen dem Drehlager 252 und dem zweiten Blendenabschnitt 250 vorgesehen. Dieser Vorsprungsabschnitt 253 hält die Position des Verschlusses 251 in einer solchen Weise, bei der der Abschnitt 253 mit einem konkaven Abschnitt 254 in Eingriff steht, wenn der zweite Blendenabschnitt 250 in den Lichtweg eingeführt ist, während der Vorsprungsabschnitt 253 mit dem konkaven Abschnitt 255 in Eingriff steht, wenn der zweite Blendenabschnitt 250 von dem Lichtweg entfernt ist. Zusätzlich sind die konkaven Abschnitte 254 und 255 auf einem Blatt 205a gebildet.

Ferner weist, wie oben beschrieben, der Verschluß 251 eine Federeigenschaft auf und ist in der Dickenrichtung innerhalb des Flexibilitätsbereichs etwas gebogen. Ferner wird eine Druckkraft auf den konkaven Abschnitt 254 oder 255 von dem Vorsprungsabschnitt 253 aufgrund der durch das Biegen verursachten Wiederherstellungsfähigkeit ausgeübt, wodurch eine Positionsverschiebung des Verschlusses 251 verhindert wird.

Zusätzlich ist ein Reiniger 256, der aus Wolle, Filz, Stoff, Schwamm oder ähnlichem gebildet ist, um die untere Oberfläche des zweiten Blendenabschnittes 250 installiert. Daher kann die Oberfläche der Objektivlinse 208 jedes mal gereinigt werden, wenn der zweite Blendenabschnitt 250 in den Lichtweg eingeführt wird oder von diesem entfernt wird.

Inzwischen sind zwei Hebel 269a und 269b in der entgegengesetzten Seite des zweiten Blendenabschnittes mit dem als die Grenze positionierten Drehlager 252 gebildet.

Es sei bemerkt, daß der Schwerpunkt des gesamten Gewichts des Verschlusses 251 derart entworfen ist, daß er im wesentlichen dem Drehpol (d. h. dem Drehlager 252) entspricht.

Ein Paar von radialen Spulen 213a und 213b sind an beiden Endabschnitten des Befestigungsabschnittes 204a des Trägers 204 mit einem gleichen Abstand von dem Schwerpunkt des Trägers 204 installiert. Diese radialen Spulen 213a und 213b werden mit einem Magnetfeld von den radialen Magnetschaltkreisen 214a und 214b, die an der Basis 202 befestigt sind, beaufschlagt.

Die radialen Magnetschaltkreise 214a und 214b weisen hintere Joche 215a und 215b, mittlere Joche 216a und 216b sowie 217a und 217b auf. Die radialen Spulen 213a und 213b sind bewegbar eingeführt in einen durch die mittleren Jochen 216a und 261b und die Permanentmagnete 217a und 217b definierten Magnetspalt. Es sei bemerkt, daß zwei radiale Magnetschaltkreise 214a und 214b den gleichen Aufbau aufweisen, und daß die magnetische Richtung der Permanentmagnete 217a und 217b die gleiche wie die Dickenrichtung des Magnetspaltes ist.

Ferner sind zwei Paare von (vier) Gleitlagern 219a und 219b in der linken und rechten Seite des Befestigungsabschnittes 204a des Trägers 204 vorgesehen. Zwei Führungsschienen 218a und 218b sind parallel in einer Beziehung derart vorgesehen, daß die Führungsschienen in diese Gleitlager eingeführt sind. Es sei bemerkt, daß beide Enden der Führungsschienen 218a und 218b an der Basis 2 befestigt sind. Der Träger 104 wird derart getragen, daß er entlang der Führungsschienen 218a und 218b bewegbar ist.

Wenn die radialen Spulen 213a und 213b leitend gemacht werden und gleichzeitig mit einem Magnetfluß beaufschlagt werden durch die radialen Magnetschaltkreise 214a und 214b, wird eine Lorentzkraft erzeugt und wird die Magnetschaltkreisbasis 206 parallel in der radialen Richtung der Platte 201 bewegt.

Es sei bemerkt, daß die Magnetspaltbreite der radialen Magnetschaltkreise 214a und 214b derart gebildet ist, daß sie derart in der gleichen Richtung ausreichend lang ist, daß die Magnetschaltkreisbasis 206 um eine notwendige Entfernung in der Längsrichtung der Führungsschienen 218a und 218b bewegt werden kann, d. h. so daß die Objektivlinsen 208a und 208b in der radialen Richtung von dem äußersten Umfang der Platte 201 zu dem innersten Umfang derselben bewegt werden können.

Als nächstes werden das optische System und das Signalverarbeitungssystem des Systems für optische Platten mit Bezug auf Fig. 14 beschrieben.

Ein auf die Platte 201 zu strahlender Laserstrahl wird durch eine optische Einheit 220 erzeugt, die an einem unteren Abschnitt des Trägers 204 befestigt ist und die mit dem Träger integral bewegt werden kann. Ein von einem Halbleiterlaser 221 in der optischen Einheit 220 abgestrahlter Laserstrahl LB wird durch eine Kollimatorlinse 222 in einen parallelen Strahl umgewandelt und um 90º durch einen ersten Strahlteiler 223a umgelenkt, wodurch er von der radialen Richtung der Platte 101 in den Träger 204 eingeführt wird. Ein Lichtweg 241 (z. B. ein Raum) zum Einführen des Laserstrahls LB ist an dem Boden des Trägers 204 vorgesehen, und der Laserstrahl LB wird über den Lichtweg 241 in die Objektivlinse 208 eingestrahlt. Der in die Objektivlinse 208 eingestrahlte Laserstrahl LB wird mit einer vorbestimmten Konvergenz derart geliefert, daß der Laserstrahl auf eine Informationsspeicheroberfläche einer Platte 201 fokussiert wird.

Wenn sich das System in einem Zustand befindet, bei dem eine Information aufgezeichnet wird, wird ein in die Platte 201 eingeführter Laserstrahl LB einer Intensitätsmodulation in Übereinstimmung mit auf der Informationsaufzeichnungsoberfläche aufgezeichneter Information unterworfen, d. h. in Übereinstimmung mit einem Vorhandensein oder Fehlen einer feinen Vertiefung bzw. Pit. Danach wird der Laserstrahl wieder zu der Objektivlinse 208 zurückgeworfen. Der reflektierte Laserstrahl LB wird wieder in eine befestigte optische Einheit 220 über den Lichtweg 241 eingeführt. Der Lichtstrahl geht dann durch den ersten Strahlteiler 223a hindurch und wird dann durch einen zweiten Strahlteiler 223b in zwei Wege aufgeteilt, und die aufgeteilten Strahlen bilden durch Fokussierlinsen Bilder auf einem ersten bzw. zweiten Lichtdetektor 225a und 225b.

Jeder der reflektierten Laserstrahlen LB, der in die Lichtdetektoren 225a und 225b eingeführt wird, wird in ein elektrisches Signal entsprechend der Größe eines Strahlflecks umgewandelt und dann zu einem Spursteuerschaltkreis 227 und einem Fokussteuerschaltkreis 228, die in einem Steuerabschnitt 226 vorgesehen sind, geliefert. Die in diesem Spursteuerschaltkreis 227 und dem Fokussteuerschaltkreis 228 erzeugten Signale werden als ein Fokusversatzsignal und ein Spurversatzsignal für die Objektivlinse 208 verwendet, um die Fokusrichtung und die Spurrichtung zu steuern.

Durch ein solches Verwenden von Fokusversatzsignalen und Spurversatzsignalen wird eine Verschiebung der Objektivlinse 208 in der Fokusrichtung (d. h. eine Fokusverschiebung) erfaßt, und Stromwerte, die zu den Fokussierspulen 209a und 209b geliefert werden, werden derart gesteuert, daß die Positionsverschiebung korrigiert wird. Zusätzlich wird eine Positionsverschiebung der Objektivlinse 208 unter Verwendung des Spurversatzsignales erfaßt, und Stromwerte, die zu den Spurführungsspulen 260a und 260b geliefert werden, werden derart gesteuert, daß die Positionsverschiebung korrigiert wird.

Zusätzlich wird der reflektierte Laserstrahl LB, der in den Lichtdetektor 225b eingeführt ist, ferner zu einer Informationswiedergabeschaltung 229 geliefert. Diese Information kann aus verschiedener, auf der Platte 101 aufgezeichneter Information bestehen, die zu einem nicht gezeigten Haupt- bzw. Hostsystem (z. B. ein Personalcomputer oder dergleichen) gesendet werden und dann als ein Zeichen, ein statisches Bild oder ein Bewegtbild über eine Anzeige, oder als Musik oder als eine Stimme über einen Lautsprecher ausgegeben werden. In diesem Fall folgt der Träger 204 der Spur auf der Informationsaufzeichnungsoberfläche der Platte 201 und die Bewegung desselben wird in der radialen Richtung durch grobes Ansteuern oder feines Ansteuern gesteuert.

Es sei bemerkt, daß der Steuerabschnitt 226 einen Aufzeichnungssignalgeneratorschaltkreis 230, der ein Aufzeichnungssignal gemäß einer Information erzeugt, die von einem nicht gezeigten externen Hauptsystem (z. B. ein Personalcompu ter oder dergleichen) eingegeben wird, und einen Blendensteuerschaltkreis 231 umfaßt, der ein Signal zum Steuern einer Drehung des Verschlusses 251 erzeugt, um den zweiten Blendenabschnitt 250 innerhalb des oben beschriebenen Lichtweges des Laserstrahls LB anzuordnen.

Als nächstes wird im folgenden eine Umschaltsteuerung des zweiten Blendenabschnittes 250 erläutert.

Die Platte 101, die in der Objektivlinsen- Treibervorrichtung dieser Ausführungsform verwendet werden kann, ist im Gegensatz zu einer herkömmlichen Vorrichtung nicht nur auf eine Plattenart beschränkt, sondern es ist möglich, eine Mehrzahl von Plattenarten gemäß verschiedenen Standards, z. B. Platten mit unterschiedlichen Plattenaufzeichnungsdichten, unterschiedlichen Krümmungstoleranzen, unterschiedlichen Substratdicken und dergleichen, zu verwenden. Zum Beispiel kann nicht nur eine CD-ROM Platte, sondern auch eine MO Platte und eine PC Platte verwendet werden. Ferner sind zwei Blendenabschnitte 205d und 250, die bei dieser Ausführungsform verwendet werden, derart erstellt, daß sie mit einer Verarbeitung einer verwendbaren Platte im Einklang stehen.

In einem Fall eines Verwendens einer Platte, die eine Verringerung des Fleckdurchmessers eines Laserstrahls LB benötigt, wird beispielsweise eine Steuerung derart durchgeführt, daß nur der erste Blendenabschnitt 205d verwendet wird und der zweite Blendenabschnitt 250 von dem ersten Blendenabschnitt 205d entfernt ist. Auf diese Weise bestimmt der erste Blendenabschnitt, der an dem Linsenhalter 205 installiert ist, den effektiven Lichtflußdurchmesser und vergrößert die NA. Zusätzlich ist es in einem Fall eines Verwendens einer Platte, die eine Erhöhung eines Fleckdurchmessers eines Laserstrahls LB erfordert, möglich, die NA durch derartiges Durchführen einer Steuerung zu verringern, daß der erste Blendenabschnitt 105d und der zweite Blendenabschnitt 250 gleichzeitig in den Lichtweg eingeführt sind.

Ein Benutzer plaziert eine gewünschte Platte 201 auf einen Spindelmotor 203 und gibt die Art der Platte 201 (bei spielsweise eine CD-ROM-Platte oder eine PC-Platte, die eine Information einer Platte eines unterschiedlichen Standards ist) von einem Haupt- bzw. Hostsystem (z. B. von einem Personalcomputer oder dergleichen) ein. Ein so eingegebenes Signal wird an einem Blendensteuerschaltkreis 231 gesendet und eine Steuerung wird derart durchgeführt, daß der zweite Blendenabschnitt 250 zu einer vorbestimmten Position in dem Lichtweg 241 für einen Laserstrahl LB bewegt wird.

Bei dieser Ausführungsform wird ein Drehantrieb des Verschlusses 251 unter Verwendung eines Ansteuerns des Linsenhalters 205 gesteuert, wenn die Position des zweiten Blendenabschnittes 250 gesteuert wird.

Zuerst beliefert ein Blendensteuerschaltkreis 231 einen Spursteuerschaltkreis 227 mit einem Steuersignal, wodurch die Spurführungsspulen 260a und 260b derart gesteuert werden, daß sie elektrisch leitend gemacht werden. Ferner wird der Linsenhalter 205 über einen Spurbewegungsbereich hinaus gedreht. Der Linsenhalter 205 bewegt sich dann von einer in Fig. 15A angegebenen neutralen Position zu der in Fig. 15B angegebenen Position. In diesem Zustand wird von dem Linsenhalter 205 eine statische Reibungskraft auf den Verschluß 251 ausgeübt und er wird synchron mit dem Linsenhalter 205 integral gedreht.

In dem Zustand von Fig. 15B kollidiert ein Hebel 269a des Verschlusses 251 derart mit einem Magnetschaltkreis 212b, daß der Verschluß 251 nicht mehr gedreht werden kann.

Wenn der Linsenhalter 205 von diesem Zustand weiter gedreht wird, wird nur der Linsenhalter 205 gedreht und die Positionen des Verschlusses 251 und des Linsenhalters 205 relativ zueinander ändern sich derart, daß sich der zweite Blendenabschnitt 205, der die Objektivlinse 208 überlappt, bewegt, wie in Fig. 15C gezeigt ist.

Es sei bemerkt, daß die Joche 211b und 211d, die innerhalb der Fokussierspulen 209a und 209b sowie der Spurführungsspulen 260a und 260b stehen, den Drehwinkel des Linsenhalters 205 beschränken, wie in Fig. 15C gezeigt ist, und als Anschlag zum Beschränken einer übermäßigen Drehung des Linsenhalters 205 dienen.

In diesem Zustand werden die Spurführungsspulen 260a und 260b elektrisch derart leitend gemacht, daß der Linsenhalter 205 in der umgekehrten Richtung gedreht wird, wodurch die Objektivlinse 208 zurück zur neutralen Position zurückgebracht wird. Dann werden der Verschluß 251 und der Linsenhalter 205 gedreht, während ihre relativen Positionen beibehalten werden, und sie werden in einen Zustand gebracht, in dem nur der erste Blendenabschnitt 205d die Öffnung der Objektivlinse 208 bestimmt, wie in Fig. 15D gezeigt ist.

Wenn der zweite Blendenabschnitt 250 aufgrund der Eigenschaft der plazierten Platte 201 benötigt wird, ist es nicht notwendig, einen Vorgang, wie oben beschrieben, auszuführen, sondern eine Steuerung wird derart durchgeführt, daß der folgende Vorgang ausgeführt wird.

Zuerst beliefert der Blendensteuerschaltkreis 231 den Spursteuerschaltkreis 227 mit einem Steuersignal, wodurch die Spurführungsspulen 260a und 260b derart gesteuert werden, daß sie elektrisch leitend gemacht werden. Ferner wird der Linsenhalter 205 in der umgekehrten Richtung über den Spurbewegungsbereich von dem Zustand, wie er in Fig. 15D gezeigt ist, hinaus gedreht. Der Linsenhalter 205 bewegt sich dann zu einer in Fig. 15E angegebenen Position. In diesem Zustand dreht sich der Linsenhalter 205 ebenfalls, während seine Position relativ zum dem Verschluß 251 beibehalten wird.

In dem Zustand von Fig. 15A kollidiert der Hebel 269b des Verschlusses 251 mit dem Magnetschaltkreis 212a derart, daß der Verschluß 251 nicht mehr gedreht werden kann.

Wenn der Linsenhalter 205 aus diesem Zustand weiter gedreht wird, wird nur der Linsenhalter 205 gedreht, ändern sich die Positionen von dem Verschluß 251 und dem Linsenhalter 205 relativ zueinander derart, daß der zweite Blendenabschnitt, der entfernt von der Objektivlinse 208 angeordnet ist, sich zu einem Zustand bewegt, bei dem der Blendenabschnitt die Linse überlappt.

Es sei bemerkt, daß die Joche 211b und 211d, die innerhalb der Fokussierspulen 209a und 209b sowie der Spurführungsspulen 260a und 260b stehen, den Drehwinkel des Linsen halters 205 beschränken, wie in Fig. 15C gezeigt ist, und als ein Anschlag zum Beschränken einer übermäßigen Drehung des Linsenhalters 205 dienen.

In diesem Zustand werden die Spurführungsspulen 260a und 260b derart elektrisch leitend gemacht, daß der Linsenhalter 205 in der umgekehrten Richtung gedreht wird, wodurch die Objektivlinse 208 zurück zu der neutralen Position gebracht wird. Dann werden der Verschluß 251 und der Linsenhalter 205 gedreht, während ihre relativen Positionen beibehalten werden, und sie werden in einen Zustand gebracht, bei dem nur der erste Blendenabschnitt 205d und der zweite Blendenabschnitt 250 die Öffnung der Objektivlinse 208 bestimmen, wie in Fig. 15D gezeigt ist.

Gemäß der Objektivlinsen-Treibervorrichtung dieser Ausführungsform, die in der Weise arbeitet, wie oben beschrieben wurde, kann die numerische Apertur in Abhängigkeit von dem Standard und der Spezifikation einer Platte derart umgeschaltet werden, daß es nicht notwendig ist, ein Mehrzahl von spezifischen (individuellen) Objektivlinsen-Treibervorrichtungen zu erstellen. Daher wird eine Objektivlinsen- Treibervorrichtung vorgesehen, die ein Aufzeichnen und ein Wiedergeben von verschiedener Information allein durchführen kann.

Zusätzlich ist diese Ausführungsform derart angeordnet, daß der erste Blendenabschnitt 205d mit einer großen numerischen Apertur an einem unteren Abschnitt der Objektivlinse 208 befestigt ist, und der zweite Blendenabschnitt 250 mit einer kleinen numerischen Apertur kann in den Lichtweg 241 eingeführt und/oder aus diesem entfernt sein. Daher ist es, wenn ein Spielraum für eine Aberration optisch klein ist, d. h. wenn der Fleckdurchmesser eines Laserstrahles LB, der auf die Platte 201 gestrahlt wird, klein ist, möglich, die Aberration derart zu beschränken, daß ein kleiner Wert verursacht wird, sogar wenn die Objektivlinse 208 in der Spurrichtung bewegt wird. Somit kann ein ausgezeichnetes Aufzeichnen und Wiedergeben von Signalen realisiert werden.

Ferner ist der Aufbau derart angeordnet, daß die Objektivlinse 208 und der zweite Blendenabschnitt 250 integral bewegbar sind, wenn der Linsenhalter 205 einem Spuransteuern unterworfen wird. Daher ist es möglich, ein Auftreten einer Aberration extrem zu verhindern, die durch einen Fehler bei der Positionierung zwischen dem zweiten Blendenabschnitt 250 und der Objektivlinse 208 verursacht wird.

Da der Verschluß 251 mit dem zweiten Blendenabschnitt 250 einen Aufbau aufweist, bei dem der Drehpol im wesentlich dem Schwerpunkt entspricht, weicht der zweite Blendenabschnitt 250 zusätzlich nicht von dem Lichtweg ab, sondern ein konstant stabiles Aufzeichnen und Wiedergeben kann sogar unter dem Einfluß einer Beschleunigung, die auftritt, wenn der Träger 204 mit hoher Geschwindigkeit bewegt wird, oder die durch von außerhalb angebrachte Stöße verursacht wird, realisiert werden.

(Fünfte Ausführungsform)

Als nächstes wird die fünfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 16 bis 17F erläutert.

Fig. 16 ist eine Draufsicht, die den Aufbau einer Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der fünften Ausführungsform zeigt. Fig. 17A bis 17F sind Ansichten zum Erläutern eines Betriebs des Verschlusses in der Objektivlinsen- Treibervorrichtung gemäß der fünften Ausführungsform. Es sei bemerkt, daß diejenigen Komponenten der unten beschriebenen fünften bis achten Ausführungsform, die die gleichen wie diejenigen von Fig. 4 sind, durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet werden, um eine unnötige Wiederholung der Erläuterung derselben zu vermeiden.

Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vierten Ausführungsform in der Form des Verschlusses 251 und dem Ansteuerverfahren des Linsenhalters 205 zum Umschalten des Verschlusses 251.

Insbesondere ist nur ein Hebel 269 in dem Verschluß 251 dieser Ausführungsform ausgebildet, wie in Fig. 16 gezeigt ist, und beide Seiten des Hebels 269 kollidieren mit Magnet schaltkreisen 212a bzw. 212b, wodurch ein Umschalten des zweiten Blendenabschnittes 250 durchgeführt wird.

Zuerst beliefert ein Blendensteuerschaltkreis 231 einen Spursteuerschaltkreis 227 mit einem Steuersignal, um dadurch die Spurführungsspulen 260a und 260b derart zu steuern, daß sie elektrisch leitend gemacht werden. Ferner wird der Linsenhalter 205 über den Spurbewegungsbereich hinaus gedreht. Der Linsenhalter 205 bewegt sich dann von einer in Fig. 17A angegebenen neutralen Position zu der in Fig. 17B angegebenen Position. In diesem Zustand wird eine statische Reibungskraft von dem Linsenhalter 205 auf den Verschluß 251 bewirkt und er wird mit dem Linsenhalter 205 integral synchron gedreht. In dem Zustand von Fig. 17B kollidiert ein Hebel 269a des Verschlusses 251 mit einem Magnetschaltkreis 212b derart, daß sich der Verschluß 251 nicht mehr drehen kann.

Wenn der Linsenhalter 205 aus diesem Zustand weiter gedreht wird, dreht sich nur der Linsenhalter 205 und die Positionen von dem Verschluß 251 und dem Linsenhalter 205 relativ zueinander ändern sich, wie in Fig. 17C gezeigt ist, derart, daß sich der zweite Blendenabschnitt 205, der die Objektivlinse 208 überlappt, bewegt.

In diesem Zustand bei dieser Ausführungsform werden Hilfsspulen 262a, 262b, 262c und 262d, die benachbart zu den Spurführungsspulen 260 und 260b vorgesehen sind und die gerade innerhalb des Magnetspalts positioniert sind, anstatt der Spurführungsspulen 260a und 260b, die weit von dem Magnetspalt abweichen, elektrisch leitend gemacht. Auf diese Weise wird der Linsenhalter 205 in der umgekehrten Richtung derart gedreht, daß die Objektivlinse 208 zu einer neutralen Position zurückgebracht werden kann.

Es sei bemerkt, daß Hilfsspulen 262a, 262b, 262c und 262d derart gesteuert werden, daß sie durch ein Steuersignal von dem in Fig. 14 gezeigten Blendenschaltkreis 231, der oben beschrieben ist, elektrisch leitend werden.

Somit werden der Verschluß 251 und der Linsenhalter 205 gedreht, während ihre Positionen relativ zueinander beibehalten werden, und in einen Zustand gebracht, bei dem nur der erste Blendenabschnitt 205d die Öffnung der Objektivlinse 208 bestimmt, wie in Fig. 17D gezeigt ist.

Es sei bemerkt, daß, wenn der zweite Blendenabschnitt 250 aufgrund der Eigenschaft einer plazierten Platte 201 benötigt wird, der obige Vorgang nicht ausgeführt werden muß, sondern eine Steuerung derart durchgeführt wird, daß der folgende Vorgang ausgeführt wird.

Zuerst beliefert der Blendensteuerschaltkreis 231 den Spursteuerschaltkreis 227 mit einem Steuersignal, um dadurch die Spurführungsspulen 260a und 260b derart zu steuern, daß sie elektrisch leitend gemacht werden. Ferner wird der Linsenhalter 205 in der umgekehrten Richtung über den Spurbewegungsbereich von dem Zustand gedreht, wie in Fig. 17D gezeigt ist. Der Linsenhalter 205 bewegt sich dann zu einer in Fig. 17E angegebenen Position. In diesem Zustand dreht sich auch der Linsenhalter 205, während seine Position relativ zu dem Verschluß 251 beibehalten wird.

In dem Zustand von Fig. 17E kollidiert das andere Ende des Hebels 269b von dem Verschluß 251 mit dem Magnetschaltkreis 212a derart, daß der Verschluß 251 nicht mehr gedreht werden kann.

Wenn der Linsenhalter 205 aus diesem Zustand weiter gedreht wird, wird nur der Linsenhalter 205 gedreht, wobei sich Positionen von dem Verschluß 251 und dem Linsenhalter 205 relativ zueinander derart ändern, daß sich der zweite Blendenabschnitt, der entfernt von der Objektivlinse 208 angeordnet ist, zu einem Zustand bewegt, bei dem der Blendenabschnitt die Linse überlappt.

In diesem Zustand werden Hilfsspulen 262a, 262b, 262c und 262d, die benachbart zu den Spurführungsspulen 260a und 260b vorgesehen sind und die gerade innerhalb des Magnetspaltes positioniert sind, anstatt der Spurführungsspulen 260a und 260b, die von dem Magnetspalt weit entfernt sind, elektrisch leitend gemacht. Auf diese Weise wird der Linsenhalter 205 in der umgekehrten Richtung derart gedreht, daß die Objektivlinse 208 zu einer neutralen Position zurückgebracht werden kann.

Somit werden der Verschluß 251 und der Linsenhalter 205 gedreht, während ihre zueinander relativen Positionen beibehalten werden, und sie werden in einen Zustand gebracht, in dem nur der erste Blendenabschnitt 205d die Öffnung der Objektivlinse 208 bestimmt, wie in Fig. 17D gezeigt ist. Es sei bemerkt, daß die Joche 211b und 211d, die innerhalb der Fokussierspulen 209a und 209b sowie der Spurführungsspulen 260a und 260b stehen, den Drehwinkel des Linsenhalters 205 begrenzen, wie in Fig. 15C gezeigt ist, und als ein Anschlag zum Beschränken einer übermäßigen Drehung des Linsenhalters 205 dienen.

Bei dieser Ausführungsform können ähnlich wie bei den vorhergehenden Ausführungsform Joche derart vorgesehen sein, daß sie innerhalb der Fokussierspulen und der Spurführungsspulen stehen, wodurch der Drehwinkel des bewegbaren Elements 205 begrenzt wird, und daß sie als ein Anschlag zum Beschränken einer übermäßigen Drehung des Linsenhalters 205 dienen. Jedoch werden bei dieser Ausführungsform die Hilfsspulen 262a und 262b derart gesteuert, daß sie in einem geeigneten Timing elektrisch werden, wodurch ein Kraft erzeugt wird, die die Drehbeschleunigung des Linsenhalters 205 aufhebt und den Linsenhalter 205 sicher stoppt.

Gemäß der Objektivlinsen-Treibervorrichtung dieser Ausführungsform, die in der oben beschriebenen Weise arbeitet, kann die numerische Apertur in Abhängigkeit des Standards und der Spezifikation einer Platte umgeschaltet werden, so daß es nicht notwendig ist, eine Mehrzahl von speziellen (individuellen) Objektivlinsen-Treibervorrichtungen zu erstellen. Daher wird eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung vorgesehen, die ein Aufzeichnen und Wiedergeben von verschiedener Information allein durchführen kann.

Obwohl insgesamt vier Magnetschaltkreise bei dieser Ausführungsform verwendet werden, kann der gleiche Vorgang wie oben auch unter Verwendung von zwei Magnetschaltkreisen realisiert werden.

(Sechste Ausführungsform)

Als nächstes wird die sechste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 18 erläutert. Hier ist Fig. 18 eine Schnittansicht, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß dieser sechsten Ausführungsform zeigt.

Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vierten und fünften Ausführungsform bezüglich der Installationsposition des Verschlusses 251. Insbesondere ist bei dieser Ausführungsform der Verschluß 251 derart an der der Platte gegenüberliegenden Seite in Bezug auf die Objektivlinse 208 positioniert, daß der Verschluß 251 gerade innerhalb des Linsenhalters 205 vorgesehen ist.

Wenn dieser Aufbau eingeführt ist, ist der zweite Blendenabschnitt 250 in der vorderen Stufe des ersten Blendenabschnittes 205d positioniert (d. h. die Position nahe an einer Lichtquelle), sogar wenn beispielsweise der Verschluß 251 aufgrund einer Drehung des Linsenhalters 205 vibriert. Daher wird der Zustand der Öffnung nicht geändert, sondern das Aufzeichnen und/oder Wiedergeben eines Signals ist viel mehr stabilisiert.

(Siebte Ausführungsform)

Als nächstes wird die siebte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 19 erläutert. Hier ist Fig. 19 eine Schnittansicht, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der siebten Ausführungsform zeigt. Diese Ausführungsform unterscheidet sich von der vierten bis sechsten Ausführungsform darin, daß optische Elemente 220 in dem Linsenhalter 205 intern enthalten sind, wodurch ein geschlossener Aufbau gebildet ist. Insbesondere sind optische Elemente 220, wie zum Beispiel ein Halbleiterlaser 221 und ein erster und zweiter Lichtdetektor 225a und 225b (siehe Fig. 14), an einer an einem unteren Abschnitt des Linsenhalters 205 befestigten Abdeckung 271 befestigt und der interne Raum des Linsenhalters 205 ist durch die Abdeckung 271 derart geschlossen, daß er luftdicht ist.

Durch Einführen dieses Aufbaus wird die hintere Oberfläche der Objektivlinse, die schwierig zu reinigen ist, vor ei ner Verunreinigung durch Staub und Teilchen geschützt, und die Zuverlässigkeit der Vorrichtung kann für eine lange Zeitdauer sichergestellt werden.

(Achte Ausführungsform)

Als nächstes wird die achte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 20A bis 20B erläutert. Hier sind Fig. 20A und 20B eine Schnittansicht, die den Aufbau einer Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß der achten Ausführungsform zeigt, und eine vergrößerte Ansicht, die einen Teil des in dieser Vorrichtung verwendeten Verschlusses zeigt.

Diese Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß der Verschluß 251 und die optischen Elemente 220 innerhalb des Linsenhalters 205 enthalten sind, wodurch ein geschlossener Aufbau gebildet wird. Zusätzlich ist ein elastisches Schutzmittel 272 (siehe Fig. 20B), wie zum Beispiel ein Dichtungsgummi, zum Bedecken eines Teiles des Verschlusses 251, der nach außerhalb des Linsenhalters 205 vorsteht, in der Seite entgegengesetzt zu der Objektivlinse 208 in Bezug auf die Drehachse 207 als Mitte (d. h. in der linken Seite von Fig. 20A) vorgesehen. Der interne Raum des Linsenhalters 205 wird durch das elastische Schutzmittel 272 geschlossen gehalten. Wenn eine geeignete Reibungskraft zwischen dem elastischen Schutzmittel 272 und dem Verschluß 251 gleichzeitig ausgeübt wird, kann die Position des Verschlusses 251 beibehalten werden.

Obwohl die oben beschriebene vierte bis achte Ausführungsform eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt, die eine Art von Objektivlinsen verwendet, kann eine Mehrzahl von Objektivlinsen mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften an beiden Seiten des Linsenhalters 205 mit der Drehachse 207, die als die Mitte positioniert ist, vorgesehen sein, und die Blendenabschnitte können für diese Objektivlinsen entsprechend vorgesehen sein. Bei diesem Aufbau ist es möglich, zuerst eine Objektivlinse auszuwählen, die eine geringe sphärische Aberration in Übereinstimmung mit der Dicke des eingelegten Plattensubstrates aufweist, und als nächstes einen Blendenabschnitt in Übereinstimmung mit dem Fleckdurchmesser, der auf der Platte gebildet ist, auszuwählen. Daher wird eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung vorgesehen, die ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information in Bezug auf optische Platten und magnetooptische Magnetplatten allein durchführt.

Obwohl die obige vierte bis achte Ausführungsform eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt, die zwei Blendenabschnitte aufweist, können drei oder mehr Blendenabschnitte, wenn notwendig, erstellt werden. In diesem Fall ist es wünschenswert, daß nur der Blendenabschnitt mit der größten Öffnung befestigt ist und die anderen Blendenabschnitte in der Reihenfolge von dem Blendenabschnitt mit der größten numerischen Apertur angeordnet sind.

(Neunte Ausführungsform)

Als nächstes wird die neunte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf Fig. 21 bis 31E erläutert. Hier ist Fig. 21 eine Draufsicht, die den gesamten Aufbau der Vorrichtung für optische Platten zeigt, die eine Objektivlinsenvorrichtung gemäß der neunten Ausführungsform aufnimmt (auf diese Figur wird in der folgenden Erläuterung der zehnten Ausführungsform verwiesen). Fig. 22 ist eine Draufsicht, die den Aufbau der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß dieser Ausführungsform zeigt. Fig. 23 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau eines Linsenhalters in der Objektivlinsen-Treibervorrichtung zeigt. Fig. 24 ist eine Seitenansicht, die den Aufbau des in Fig. 22 gezeigten Linsenhalters zeigt. Fig. 25 ist eine Draufsicht, die den Aufbau des in Fig. 22 gezeigten Linsenhalters zeigt. Fig. 26 ist eine Draufsicht, die den Aufbau des in Fig. 22 gezeigten Verschlusses zeigt. Fig. 27 ist eine Schnittansicht, die den Aufbau des Magnetschaltkreises zum Ansteuern des in Fig. 23 gezeigten Linsenhalters zeigt. Fig. 28 ist eine Draufsicht, die den Aufbau der Spuleneinheit zeigt, die entgegengesetzt zu dem in Fig. 27 gezeigten Magnetschaltkreis vorgesehen ist. Fig. 29 ist eine Ansicht, die den Aufbau des optischen Verarbeitungssystems und des Signalverarbeitungssystems der in Fig. 21 ge zeigten Vorrichtung für optische Platten zeigt. Fig. 30A bis 30E sind Ansichten zum Erläutern des Einführungsvorgangs des Verschlusses in die Objektivlinsen-Antriebsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform. Fig. 31A bis 31E sind Ansichten zum Erläutern eines Entfernungsvorgangs des Verschlusses in der Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß dieser Ausführungsform.

Eine Platte 301 (z. B. eine optische Platte, eine magnetooptische Magnetplatte oder dergleichen), die zum Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Information verwendet wird, wird auf einem auf einer Basis 302 befestigten Spindelmotor 303 durch ein Einspannmittel, wie zum Beispiel eine Magneteinspanneinrichtung oder dergleichen, gehalten. Die Platte wird durch einen Spindelmotor 303 stabil gedreht, wenn Information aufgezeichnet oder wiedergegeben wird.

Ein Träger bzw. Wagen 304 ist nahe an einem unteren Abschnitt der Platte 303 vorgesehen. Ein bewegbares Element (oder ein Linsenhalter) 305 ist an dem Träger 304 montiert. Wie später beschrieben wird, wird der Linsenhalter 305 derart getragen, daß er in der Durchmesserrichtung und in der Dickenrichtung der Platte 301 bewegbar ist.

Wie in Fig. 23 bis 25 gezeigt ist, ist der Linsenhalter 305 mit einem Linsenanbringungsabschnitt 305a und einer zylindrischen Hülse 305b, an der der Linsenanbringungsabschnitt 305a befestigt ist, versehen. Zusätzlich ist ein Gleitlager 305c in der Mitte des Spulenkörpers 305a vorgesehen.

Eine Drehachse 307 mit einem Ende, das auf einer Magnetschaltkreisbasis 306 befestigt ist und darauf steht, ist in das Gleitlager 305c eingeführt und steht mit diesem in Eingriff mit einem geringen Spiel (von 10 um oder weniger), wodurch ein Gleitlagermechanismus (oder ein Achsgleitmechanismus) gebildet ist. Ferner kann sich der Linsenhalter 305 um die Drehachse 307 drehen und sich parallel in der axialen Richtung bewegen.

Eine Objektivlinse 308 ist an dem Linsenanbringungsabschnitt 305a befestigt, und ein erster Blendenabschnitt 305d, der die erste numerische Apertur (z. B. 0,6) der Objektivlinse 308 bestimmt, ist für den Linsenhalter 305 (an einem unteren Abschnitt der Objektivlinse 308) vorgesehen. Es sei bemerkt, daß eine Kerbe 305e, in die ein später beschriebener Verschluß 351 eingeführt ist, zwischen dem Linsenanbringungsabschnitt 305a und dem ersten Blendenabschnitt 305d ausgebildet ist.

In Fig. 23 ist der Aufbau derart entworfen, daß ein Spiel von 1 mm oder mehr zwischen dem Verschluß 351 und den vorstehenden Abschnitten 368a und 368b ausgebildet ist.

Eine Spuleneinheit 332, die aus einer flexiblen Leiterplatte gebildet ist, wie in Fig. 28 gezeigt ist, ist auf der Seite des Spulenkörpers 305b angebracht. Auf der Spuleneinheit 332 sind rechteckige Fokussierspulen 309a und 309b und Spurführungsspulen 360a und 360b gebildet. In einem Zustand, in dem die Spuleneinheit 332 um die Seitenoberfläche des Spulenkörpers 305b gewickelt ist, ist sie derart entworfen, daß die Fokussierspulen 309a und 309b derart positioniert sind, daß sie symmetrisch zu den Spurführungsspulen 360a bzw. 360b in Bezug auf die Drehachse 307 sind. Es sei bemerkt, daß eine Zuführungsleitung zur Lieferung eines Stroms von außerhalb zu den Fokussierspulen 309a und 309b und den Spurführungsspulen 360a und 360b von Fig. 28 weggelassen wird.

Ferner sind Magnetschaltkreise, die durch Permanentmagnete 310a, 310b, 361a und 361b sowie Joche 311a, 311b, 311c und 311d gebildet sind, auf der Magnetschaltkreisbasis 306 an zueinander symmetrischen Positionen in Bezug auf die Drehachse 307 vorgesehen. In dem in Fig. 22 gezeigten Zustand sind die Fokussierspulen 309a und 309b sowie die Spurführungsspulen 360a und 360b zwischen den Permanentmagneten 310a und 310b und den Jochen 311c und 311d angeordnet, und die Spurführungsspulen 360a und 360b liegen den Permanentmagneten 361a und 361b gegenüber. Die Fokussierspulen 309a und 309b sind derart angeordnet, daß sie gegenüber den Permanentmagneten 310a und 310b mit einem Magnetspalt einer vorbestimmten Länge, der dazwischen eingefügt ist, liegen, wobei auch die Permanentmagnete 361a und 361b derart angeordnet sind, daß sie gegenüber den Permanentmagneten 361a und 361b mit einem Magnetspalt einer vorbestimmten Länge, der dazwischen eingefügt ist, liege. Ferner legen die Permanentmagnete 310a und 310b ein Magnetfeld an die Fokussierspulen 309a und 309b an, so wie auch die Permanentmagnete 361a und 361b ein Magnetfeld an die Spurführungsspulen 360a und 360b anlegen.

Wie aus Fig. 22 ersichtlich ist, sind Joche 311c und 311d für die Fokussierspulen 309a und 309b besonders vorgesehen, wobei jedoch Joche für die Spurführungsspulen 360a und 360b nicht besonders vorgesehen sind. Dieser Aufbau ist so entworfen, da die Joche 311c und 311d vorgesehen werden müssen, um den Fluß des Magnetflusses zu konzentrieren, um die Antriebskraft in der Fokusrichtung zu erhöhen, während ein gewisser Spielraum in der Antriebskraft in der Spurrichtung enthalten ist. Daher wird kein Problem auftreten, wenn Joche besonders für Spurführungsspulen 360a und 360b vorgesehen werden, wenn notwendig.

Zusätzlich sind Joche 311a und 311b, die einen Teil der Magnetschaltkreise 112a und 112b bilden, auf der Magnetbasis 306 durch Schweißen, Verstemmen oder dergleichen befestigt und sind derart angeordnet, daß sie in ein in dem Linsenhalter 305 vorgesehenes Loch eingeführt sind und darin stehen.

Ferner weisen, wie in Fig. 27 gezeigt ist, die Permanentmagnete 310a und 310b eine Magnetrichtung senkrecht zu der axialen Richtung der Drehachse 307 auf und sind in zueinander entgegengesetzten Richtungen von ihrer Trennlinie, die gleich zu der axialen Richtung ist und als die Grenze dazwischen vorgesehen ist, magnetisiert. Die Magnetrichtung der Permanentmagnete 361a und 361b ist senkrecht zu der Magnetrichtung der Permanentmagnete 310a und 310b und sie sind in zueinander entgegengesetzten Richtungen von ihrer Trennlinie senkrecht zu der axialen Richtung als die Grenze magnetisiert.

Dann werden die Fokussierspulen 309a und 309b elektrisch leitend gemacht und gleichzeitig durch die Permanentmagnete 310a und 310b mit einem Magnetfluß beaufschlagt, wodurch eine Lorentzkraft derart erzeugt wird, daß der Linsenhalter 305 derart angetrieben wird, daß eine feine parallele Bewegung in der Dickenrichtung der Platte 301 (oder der axialen Richtung der Drehachse 307) verursacht wird. Zusätzlich werden die Spurführungsspulen 360a und 360b elektrisch leitend gemacht und gleichzeitig durch die Permanentmagnete 361a und 361b mit einem Magnetfluß beaufschlagt, wodurch eine Lorentzkraft derart erzeugt wird, daß der Linsenhalter 305 derart angetrieben wird, daß er eine feine parallele Bewegung in der radialen Richtung der Platte 301 (um die Drehachse 307) durchführt.

In Positionen, die um 180º voneinander um den Spulenkörper 305b herum entfernt sind, sind zwei Platten von Magnetelementen 370a und 370b, die aus Eisenstücken oder ähnlichem gebildet sind, in der Mitte der Spurführungsspulen 360a bzw. 360b (d. h. in den hohlen Abschnitten dieser gewickelten Spulen) vorgesehen, wie in Fig. 25 gezeigt ist. Diese zwei Magnetelemente 370a und 370a sind an Positionen geklebt, die in Bezug auf die Drehachse 307 zueinander symmetrisch sind. Wenn eine der Objektivlinsen 308 innerhalb eines Lichtweges 341 (z. B. ein Raum) vorhanden ist, sind dies Positioniermagnetelemente 370a und 370b derart positioniert, daß diese Elemente gerade gegenüber den Permanentmagneten 361a und 361b sind.

Wie in Fig. 23 gezeigt ist ferner ein Verschluß 351, an dem ein zweiter Blendenabschnitt 350, der derart eingestellt ist, daß er eine kleinere Öffnung als der erste Blendenabschnitt 305d aufweist, z. B. eine numerische Apertur (NA) von 0,3, befestigt ist, drehbar um die Magnetschaltkreisbasis 306 durch das Drehlager 352 installiert. Dieser Verschluß 351 wird um die Drehachse 307 gedreht und in die Kerbe 305e zwischen dem Linsenanbringungsabschnitt 305a und dem ersten Blendenabschnitt 305b eingeführt. Daher wird der zweite Blendenabschnitt 350 in einem eine Objektivlinse 308 enthaltenden Lichtweg eines Laser eingeführt oder aus diesem entfernt.

Der Verschluß 351 ist aus einem unmagnetischen Federmaterial, wie zum Beispiel Phosphorbronze, technischem Kunststoff, SUS oder dergleichen hergestellt. Ferner sind, wie in Fig. 26 gezeigt ist, ein Drehlagerabschnitt 352, ein Vorsprungsabschnitt 353 und ein Hebel 369 gebildet, die mit einem Gleitlager 305c in Eingriff stehen.

Der Drehlagerabschnitt 352 ist in einer Position gebildet, die im wesentlichen dem Schwerpunkt des Verschlusses 351 entspricht.

Der Hebel 369 ist ein Abschnitt zum Übertragen einer Antriebskraft, um den Verschluß 351 zu drehen, und ist in der Seite gegenüber dem zweiten Blendenabschnitt 350 mit dem dazwischen eingefügten Drehpol (oder dem Drehlagerabschnitt 352) ausgebildet.

Der vorstehende Abschnitt 358, der in der Nähe des Drehlagers 352 vorgesehen ist, wird verwendet, um die Positionen des zweiten Blendenabschnitt 350 beizubehalten, wenn der zweite Blendenabschnitt 350 in den Lichtweg 341 eingeführt und aus ihm entfernt wird. Dieser vorstehende Abschnitt weist eine Form auf, die in der Dickenrichtung des Papiers von Fig. 26 derart vorsteht, daß der vorstehende Abschnitt mit zwei nicht gezeigten konkaven Abschnitten in Eingriff steht. Hier ist der Verschluß 351 in der Dickenrichtung etwas innerhalb seines Elastizitätsbereiches gebogen, und eine Wiederherstellungskraft desselben bewirkt, daß eine Druckkraft auf die konkaven Abschnitte derart wirkt, daß ein sicherer Eingriff zwischen dem vorstehenden Abschnitt und den konkaven Abschnitten realisiert wird, wodurch eine Positionsverschiebung des Verschlusses verhindert wird.

Wie in Fig. 22 und 25 gezeigt ist, ist der Bewegungsbereich des Verschlusses 351 durch zwei Hebelanschläge 373a und 373b, die von dem Linsenhalter 305 vorstehen, beschränkt.

Währenddessen ist eine nicht gezeigte Zahnstange (oder eine Zahnradreihe) in beiden Enden des Trägers 304 installiert, und diese Zahnstange wird durch einen Vorschubmotor, der ein nicht gezeigtes Ritzel (Zahnrad) aufweist, derart angetrieben, daß der Träger 304 von dem innersten Umfang zu dem äußersten Umfang der Platte bewegt werden kann. Hier sind Gleitlager 319 entsprechend an sowohl dem rechten als auch dem linken Ende des Trägers vorgesehen, und zwei Führungsschienen 318a und 318b sind zueinander parallel in einer Beziehung vorgesehen, daß die zwei Führungsschienen 318a und 318b in die Gleitlager 319 eingeführt sind. Insbesondere wird der Träger 304 entlang der Führungsschienen 318a und 318b derart getragen, daß der Träger durch den Vorschubmotor bewegt werden kann.

Wie in Fig. 21 gezeigt ist, weist ein Mechanismus (z. B. Führungsschienen 318a und 318b) zum Bewegen des Trägers 304 in der radialen Richtung der Scheibe 301 eine Bewegungslänge auf, die es der auf dem Träger 304 montierten Objektivlinse 308 ermöglicht, weit außerhalb als der äußerste Umfang des Aufzeichnungsbereiches der Platte 301 bewegt zu werden. Wenn der Träger 304 weit außerhalb als der äußerste Umfang der Platte 301 bewegt wird, dann kann der erste vorstehende Abschnitt (oder eingreifendes Element), der an der Basis befestigt ist, mit dem Hebel 369 des Verschlusses 351 in Eingriff gelangen, und der Einführungsvorgang des zweiten Blendenabschnittes 350 kann in den später beschriebenen Prozeduren durchgeführt werden.

Wenn der Träger 304 weit innerhalb als der innerste Umfang der Platte 301 bewegt wird, kann der zweite vorstehende Abschnitt (oder das eingreifende Element) 368b, das an der Basis 302 befestigt ist, mit dem Hebel 369 des Verschlusses 351 in Eingriff gelangen, und der Entfernungsvorgang des zweiten Blendenabschnittes kann in den später beschriebenen Prozeduren durchgeführt werden.

Da der Verschluß 351 ein unmagnetisches Federmaterial, wie zum Beispiel Phosphorbronze, technischer Kunststoff, SUS oder dergleichen, rostfreier Stahl oder dergleichen ist, verursacht eine Wiederherstellungskraft, die durch elastisches Verformen des Federelementes erzeugt wird, eine Reibungskraft gegen den Linsenhalter, wodurch diese als Mechanismus zum Beibehalten der Position des zweiten Blendenabschnittes 350 dient.

Als nächstes werden das optische System und das Signalverarbeitungssystem der Vorrichtung für optische Platten mit Bezug auf Fig. 29 erläutert. Ein Laserstrahl, der auf die Platte 301 zu strahlen ist, wird durch eine optische Einheit 320, die an einem unteren Abschnitt des Linsenhalter 305 befestigt ist und integral mit dem Träger bewegbar ist, er zeugt. Ein von einem Halbleiterlaser 321 in der optischen Einheit 320 abgestrahlter Laserstrahl LB wird durch eine Kollimatorlinse 322 in einen parallelen Strahl umgewandelt und durch einen ersten Strahlteiler 323a um 90º umgelenkt, und somit in den Träger 304 von der radialen Richtung der Platte 301 eingeführt. Ein Lichtweg 341 (z. B. ein Raum) zum Einführen des Laserstrahls LB ist an dem Boden des Trägers 304 vorgesehen, und der Laserstrahl wird in die Objektivlinse 308 über den Lichtweg 341 eingestrahlt. Der in die Objektivlinse 308 eingestrahlte Laserstrahl LB wird mit einer vorbestimmten Konvergenz derart versehen, daß der Laserstrahl auf einer Informationsspeicheroberfläche einer Platte 301 fokussiert wird.

Wenn das System in einem Zustand ist, bei dem eine Information aufgezeichnet wird, wird ein in die Platte 301 eingeführter Laserstrahl LB einer Intensitätsmodulation in Übereinstimmung mit auf der Informationsaufzeichnungsoberfläche aufgezeichneter Information, d. h. in Übereinstimmung mit einem Vorhandensein oder einem Fehlen einer feinen Vertiefung, unterworfen. Danach wird der Laserstrahl wieder zu der Objektivlinse 308 zurückgeworfen. Der reflektierte Laserstrahl LB wird wieder in eine befestigte optische Einheit 320 über den Lichtweg 341 eingeführt. Der Lichtstrahl läuft dann durch den ersten Strahlteiler 323a und wird dann durch einen zweiten Strahlteiler 323b in zwei Wege aufgeteilt, und die geteilten Strahlen bilden auf einem ersten bzw. zweiten Lichtdetektor 325a und 325b durch Fokussierlinsen Bilder.

Jeder der reflektierten Laserstrahlen LB, der in die Lichtdetektoren 325a und 325b eingeführt wird, wird in ein elektrisches Signal entsprechend der Größe eines Strahlflecks umgewandelt und zu einem Spursteuerschaltkreis 327 und einem Fokussteuerschaltkreis 328, die in einem Steuerabschnitt vorgesehen 326 sind, geliefert. Signale, die in diesem Spursteuerschaltkreis 327 und dem Fokussteuerschaltkreis 328 erzeugt werden, werden als ein Fokusversatzsignal und ein Spurversatzsignal für die Objektivlinse 308 derart verwendet, daß die Fokusrichtung und die Spurrichtung gesteuert werden.

Durch ein solches Verwendung der Fokusversatzsignale und der Spurversatzsignale wird eine Verschiebung der Objektivlinse 108 in der Fokusrichtung (d. h. eine Fokusverschiebung) erfaßt, und Stromwerte, die zu den Fokussierspulen 309a und 309b geliefert werden, werden derart gesteuert, daß die Positionsverschiebung korrigiert wird. Zusätzlich wird eine Positionsverschiebung der Objektivlinse 308 durch Verwendung des Spurversatzsignales erfaßt, und Stromwerte, die zu den Spurführungsspulen 360a und 360b geliefert werden, werden derart gesteuert, daß die Positionsverschiebung korrigiert wird.

Zusätzlich wird der reflektierte Laserstrahl LB, der in den zweiten Lichtdetektor 325b eingeführt wird, auch zu einem Informationswiedergabeschaltkreis 329 geliefert. Diese Information kann aus verschiedener, auf der Platte 101 aufgezeichneten Information bestehen, die zu einem nicht gezeigten Haupt- bzw. Hostsystem (z. B. ein Personalcomputer oder dergleichen) gesendet werden und als ein Zeichen, ein statisches Bild oder ein bewegtes Bild über eine Anzeige, oder als Musik oder eine Stimme über einen Lautsprecher ausgegeben werden. In diesem Fall folgt der Träger 304 der Spur auf der Informationsaufzeichnungsoberfläche der Platte 301 und die Bewegung desselben wird in der radialen Richtung durch ein grobes Ansteuern oder ein feines Ansteuern gesteuert.

Es sei bemerkt, daß der Steuerabschnitt 326 einen Aufzeichnungssignalgeneratorschaltkreis 330, der ein Aufzeichnungssignal in Übereinstimmung mit einer Information, die von einem externen, nicht gezeigten Hauptsystem (z. B. ein Personalcomputer oder dergleichen) eingegeben ist, erzeugt, und einen Blendensteuerschaltkreis 331, der eine Signal zum Steuern einer Drehung des Verschlusses 351, um den zweiten Blendenabschnitt 350 innerhalb des oben beschriebenen Lichtpfades des Laserstrahles LB anzuordnen, aufweist.

Als nächstes wird im folgenden eine Umschaltsteuerung des zweiten Blendenabschnittes 350 erläutert.

Die Platte 101, die in der Objektivlinsen- Treibervorrichtung dieser Ausführungsform verwendet werden kann, ist im Gegensatz zu einer herkömmlichen Vorrichtung nicht nur auf eine Plattenart beschränkt, sondern es ist möglich, eine Mehrzahl von Plattenarten gemäß unterschiedlicher Standards, z. B. Platten mit unterschiedlichen Plattenaufzeichnungsdichten, unterschiedlichen Krümmungstoleranzen, unterschiedlichen Plattensubstratdicken und dergleichen, zu verwenden. Zum Beispiel kann nicht nur eine CD-ROM-Platte, sondern auch eine MO-Platte und eine PC-Platte verwendet werden. Ferner sind zwei Blendenabschnitte 305d und 350, die bei dieser Ausführungsform verwendet werden, derart erstellt, daß sie in Einklang mit einer Verarbeitung einer verwendbaren Platte stehen.

Im Fall eines Verwendens einer Platte, die ein Verringern eines Fleckdurchmesser eines Laserstrahls LB erfordert, wird beispielsweise der zweite Blendenabschnitt 350 abgenommen, wodurch ein solcher Vorgang ausgeführt wird, bei dem der erste Blendenabschnitt 305d den effektiven Lichtflußdurchmesser bestimmt, wodurch die numerische Apertur erhöht wird. Im Fall des Verwendens einer Platte, die ein Erhöhen eines Fleckdurchmessers eines Laserstrahls LB erfordert, wird der zweite Blendenabschnitt 350 derart eingeführt, daß eine Verringerung der numerischen Apertur durchgeführt wird.

Ein Benutzer plaziert eine gewünschte Platte 101 auf einen Spindelmotor 103 und gibt die Art der Platte 101 (wie eine CD-ROM Platte oder eine PC Platte, die eine Information einer Platte eines unterschiedlichen Standards ist) von einem Haupt- bzw. Hostsystem (z. B. von einem Personalcomputer oder dergleichen) ein. Ein so eingegebenes Signal wird zu einem Blendensteuerschaltkreis 131 gesendet, und eine Steuerung wird derart durchgeführt, daß der zweite Blendenabschnitt 350 zu einer vorbestimmten Position in Übereinstimmung mit dem Lichtweg 341 des Laserstrahls bewegt wird.

Bei dieser Ausführungsform wird die Steuerung eines Drehantriebs durchgeführt, wenn die Position des zweiten Blendenabschnittes 350 umgeschaltet wird. Die Sequenz der Steuerung des Drehantriebs wird mit Bezug auf Fig. 30A bis 31E erläutert.

Unter der Annahme eines Zustands, bei dem der zweite Blendenabschnitt 350 nicht in den Lichtweg 341 eingeführt ist, wird eine Anweisung des Einführens des zweiten Blendenabschnitts 350 in den Lichtweg 341 von dem Blendensteuerschaltkreis 331 ausgegeben. Beim Empfang dieses Ausgabesignals werden die Fokussierspulen 309a und 309b elektrisch leitend gemacht, und der Linsenhalter 305 bewegt sich dann in der Richtung, die sich von der Oberfläche der Platte 301 weg erstreckt, über den Bereich, der für einen normalen Fokusvorgang benötigt wird. Ferner wird ein Fokuspositionieren in einer solchen Positionsbeziehung durchgeführt, bei der der Linsenhalter 305 nach unten fällt, wodurch die vorstehenden Abschnitte 368a und 368b dazu gebracht werden, sich zu überlappen. Ferner werden in diesem Zustand die Spurführungsspulen 360a und 360b elektrisch leitend gemacht, und der Träger 304, der den Linsenhalter 305 aufweist, bewegt sich zu der äußeren Umfangsseite der Platte 301. Dann hat der erste vorstehende Abschnitt 368a, der derart vorgesehen ist, daß er von der Nachbarschaft der äußeren Umfangsposition der Platte 301 vorsteht, gerade Kontakt mit dem Hebel 369 (siehe Fig. 30A).

Wenn der Träger 304 aus diesem Zustand weiter zu dem äußeren Umfang der Platte 301 bewegt wird, wird der Verschluß 351 gedreht und bewegt sich in die Richtung A mittels des Hebels 369 in Kontakt mit dem ersten vorstehenden Abschnitt 368a. Da der Verschluß 351 und der Linsenhalter 305 miteinander in Eingriff stehen, dreht sich in diesem Zustand der Linsenhalter 305 um die gleiche Drehgröße in Übereinstimmung mit der Drehung des Verschlusses 351. Da jedoch die Joche 311a und 311b in das Loch eingeführt sind, wird der Linsenhalter 305 um eine vorbestimmte Größe gedreht, und danach wird die Drehung des Linsenhalters 305 gestoppt (Fig. 30B).

Wenn der Träger 304 aus diesem Zustand weiter zu dem äußeren Umfang der Platte 1 bewegt wird, setzt nur der Verschluß 351 seine Drehbewegung in Bezug auf den Linsenhalter 305 fort, und ein Teil des zweiten Blendenabschnittes 350 tritt unterhalb der Objektivlinse 308 ein (d. h. in den Lichtweg 341).

In einem Zustand, in dem ein Teil des zweiten Blendenabschnittes 350 in den Lichtweg 341 eintritt, wird die Bewegung des Trägers 304 durch den ersten Trägeranschlag 372a beschränkt (Fig. 30C).

In diesem Zustand werden die Spurführungsspulen 360a und 360b durch ein Signal von dem Blendensteuerschaltkreis 331 elektrisch leitend gemacht, wodurch ein Drehmoment in der Richtung R entgegengesetzt zur Richtung A erzeugt wird. Aufgrund der Beschränkung durch den Drehvorsprungsabschnitt 368a des Verschlusses 351 dreht sich nur der Linsenhalter 305 bis der Hebel 369 mit dem Gummianschlag 373b in Kontakt gebracht wird, und als Ergebnis tritt der Linsenhalter 305 des zweiten Blendenabschnittes 350 vollständig direkt unterhalb der Objektivlinse 308 ein (d. h. in den Lichtweg 341). (Siehe Fig. 30D.)

Hier wird die elektrische Konduktanz der Spurführungsspulen 360a und 360b gestoppt. Ferner wird die elektrische Konduktanz der Fokussierspulen 309a und 309b gestoppt, und der Linsenhalter 305 wird angehoben. Eine Fokuspositionierung wird derart durchgeführt, daß der Zustand von Fig. 23 erreicht wird. Auf diese Art wird ein Einführungsvorgang des zweiten Blendenabschnittes 350 abgeschlossen (Fig. 30E).

Währenddessen sei ein Zustand angenommen, bei dem der zweite Blendenabschnitt 350 nicht in dem Lichtweg 341 eingeführt ist, wobei zuerst eine Anweisung des Entfernens des zweiten Blendenabschnittes 350 von dem Blendensteuerschaltkreis 331 ausgegeben wird. Beim Empfang dieses Ausgabesignals werden die Fokussierspulen 309a und 309b elektrisch leitend gemacht, und der Linsenhalter 305 bewegt sich dann in der Richtung, die sich von der Oberfläche der Platte 301 weg erstreckt, über einen Bereich, der für einen normalen Vorgang benötigt wird, wodurch eine Fokuspositionieren durchgeführt wird. Ferner werden in diesem Zustand die Spurführungsspulen 360a und 360b elektrisch leitend gemacht, und der Träger 304, der den Linsenhalter 305 aufweist, bewegt sich zu der inneren Umfangsseite der Platte 301. Dann wird der zweite vorstehende Abschnitt 368, der derart vorgesehen ist, daß er in der Nach barschaft der inneren Umfangsposition der Platte 301 steht, gerade mit dem Hebel 369 in Kontakt gebracht (siehe Fig. 31A).

Wenn der Träger 304 aus diesem Zustand weiter zu dem inneren Umfang der Platte 301 bewegt wird, wird der Verschluß 351 gedreht und in der Richtung B mittels des Hebels 369 in Kontakt mit dem ersten vorstehenden Abschnitt 368b bewegt. Da der Verschluß 351 und der Linsenhalter 305 miteinander in Eingriff stehen, dreht sich in diesem Zustand der Linsenhalter 305 um die gleiche Drehgröße in Übereinstimmung mit der Drehung des Verschlusses 351. Da jedoch der Drehbereich des Linsenhalters 305 durch die Joche 311a und 311b beschränkt ist (d. h. da die Joche 311a und 311b in dem Loch sind) ist, wird der Linsenhalter 305 um eine vorbestimmte Größe gedreht, und danach wird die Drehung des Linsenhalters 305 gestoppt (Fig. 31B).

Wenn der Träger 304 aus diesem Zustand weiter zu dem inneren Umfang der Platte 301 bewegt wird, setzt nur der Verschluß 351 seine Drehbewegung in Bezug auf den Linsenhalter 305 fort, und ein Teil des zweiten Blendenabschnittes 350 tritt unterhalb der Objektivlinse 308 ein (d. h. in den Lichtweg 341).

In einem Zustand, in dem ein Teil des zweiten Blendenabschnittes 350 außerhalb des Lichtweges 341 liegt, wird die Bewegung des Trägers 304 durch den ersten Trägeranschlag 372a beschränkt (Fig. 31C).

In diesem Zustand werden die Spurführungsspulen 360a und 360b durch ein Signal von dem Blendensteuerschaltkreis 331 elektrisch leitend gemacht, wodurch ein Drehmoment in der Richtung A entgegengesetzt zu der Richtung B erzeugt wird. Da die Drehung des Verschlusses 351 durch den Drehvorsprungsabschnitt 368a des Verschlusses 351 beschränkt wird, dreht sich nur der Linsenhalter bis der Hebel 369 mit dem Gummianschlag 373b in Kontakt gebracht wird, und als Ergebnis wird der zweite Blendenabschnitt 350 vollständig von unter der Objektivlinse 308 entfernt (d. h. von innerhalb des Lichtweges 341). (Siehe Fig. 31D.)

Hier wird die elektrische Konduktanz der Spurführungsspulen 360a und 360b angehalten. Ferner wird die elektrische Konduktanz der Fokussierspulen 309a und 309b angehalten, und der Linsenhalter 305 wird angehoben. Ein Fokuspositionieren wird wie oben beschrieben durchgeführt. Somit wird ein Entnahmevorgang des zweiten Blendenabschnittes 350 abgeschlossen (Fig. 31E).

Die Objektivlinsen-Treibervorrichtung dieser Ausführungsform, die auf die oben beschriebene Weise arbeitet, kann verwendet werden, während die numerischen Apertur in Abhängigkeit von dem Standard und der Spezifikation einer Platte umgeschaltet wird, so daß es nicht notwendig ist, eine Mehrzahl von spezifischen (individuellen) Objektivlinsen- Treibervorrichtungen vorzusehen. Daher wird eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung vorgesehen, die ein Aufzeichnen und Wiedergeben von verschiedener Information allein durchführen kann.

Zusätzlich ist diese Ausführungsform derart angeordnet, daß der erste Blendenabschnitt 305d mit einer großen numerischen Apertur an einem unteren Abschnitt der Objektivlinsen 308 befestigt ist, und der zweite Blendenabschnitt 350 mit einer kleinen numerischen Apertur in den Lichtweg 341 eingeführt werden kann und/oder aus ihm entfernt werden kann. Wenn ein Spielraum für eine Aberration optisch klein ist, d. h. wenn der Strahldurchmesser eines Laserstrahles LB, der auf die Platte 301 gestrahlt wird, klein ist, ist es daher möglich, die Aberration, die verursacht wird, auf einen kleinen Wert zu beschränken, sogar wenn die Objektivlinse 308 in der Spurrichtung bewegt wird. Somit kann ein ausgezeichnetes Aufzeichnen und Wiedergeben von Signalen erreicht werden.

Da der Verschluß 351 mit dem zweiten Blendenabschnitt 350 einen Aufbau aufweist, in dem der Drehpol im wesentlichen gleich dem Schwerpunkt ist, weicht überdies der zweite Blendenabschnitt 350 nicht von dem Lichtweg ab, sondern ein stabiles Aufzeichnen und Wiedergeben kann sogar unter dem Einfluß einer Beschleunigung, die auftritt, wenn der Träger 104 mit hoher Geschwindigkeit bewegt wird, oder die durch von außerhalb angebrachte Stöße verursacht wird, realisiert werden.

Auch der Eingriff zwischen dem Hebelanschlag 373a und 373b und dem Hebel 369 gemäß dem Positionierungsvorgang des zweiten Blendenabschnittes 350 wird durch elektrische Konduktanz mit den Spurführungsspulen 360a und 360b erreicht. Daher empfängt der Hebel 369 keine übermäßige mechanische Kraft, so daß es keine Möglichkeit gibt, daß der Verschluß 351 gebrochen wird.

Ferner ist dieser Aufbau derart angeordnet ist, daß ein Fokuspositionieren für ein vorübergehendes Herunterbewegen des Linsenhalters 305 durchgeführt werden muß, um einen Kontakt der vorstehenden Abschnitte 368a und 368b mit dem Hebel 369 zu bilden. Daher gibt es keine Möglichkeit, daß der Blendenabschnitt fälschlicherweise eingeführt und/oder entfernt wird, wenn ein normaler Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorgang durchgeführt wird (d. h. ein Vorgang durchgeführt wird, ohne den Linsenhalter 305 nach unten zu bewegen). Eine Bewegung wird in der Richtung gesteuert, in der der Linsenhalter 305 nach unten bewegt wird, d. h. in der Richtung, in der die Objektivlinse 308 und die Platte 301 voneinander weg bewegt werden. Eine Kollision der Objektivlinse 308 mit der Platte 301 kann verhindert werden. Wenn der Aufbau derart angeordnet ist, daß der Linsenhalter 305 ausreichend weiter nach innen als der innerste Umfang des Aufzeichnungsbereiches der Platte 301 und ausreichend weiter nach außen als der äußerste Umfang derselben bewegt werden kann, wird ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorgang natürlich nicht beeinflußt, sogar wenn die vorstehenden Abschnitte 368a und 368b in Kontakt mit dem Hebel 369 gebracht werden, ohne den Linsenhalter 305 nach unten zu bewegen.

In der neunten Ausführungsform, wie oben beschrieben wurde, ist es, obwohl ein Eingriff zwischen der Zahnstange und dem Ritzel als ein Mittel zum Bewegen des Verschlusses verwendet wird, zum Beispiel möglich, den Aufbau derart anzuordnen, daß ein gut bekanntes Solenoid und ein Nockenmechanismus verwendet werden, um den Verschluß zu bewegen.

Es ist möglich, daß eine Mehrzahl von Objektivlinsen mit unterschiedlichen optischen Eigenschaften an beiden Enden des Linsenhalters 305 befestigt ist, wobei die Drehachse 307 als Mitte angeordnet ist, und daß Blendenabschnitte entsprechend für diese Objektivlinsen entsprechend angeordnet sind. In diesem Aufbau kann zuerst eine Objektivlinse mit geringer sphärischer Aberration gemäß der Dicke des Plattensubstrates ausgewählt werden und dann kann ein Blendenabschnitt gemäß dem auf der Platte zu bildenden Fleckdurchmesser ausgewählt werden. Daher ist es möglich, eine Objektivlinsen- Treibervorrichtung vorzusehen, durch die ein Aufzeichnen und/oder Wiedergeben von Information in Bezug auf verschiedene Arten von optischen Platten und magnetooptischen Magnetplatten von unterschiedlichen Standards mit einer einzelnen Vorrichtung durchgeführt werden kann.

Obwohl die obige neunte Ausführungsform eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung mit zwei Blendenabschnitten zeigt, können ferner drei oder mehr Blendenabschnitte wenn notwendig erstellt werden. In diesem Fall ist es wünschenswert, daß nur der Blendenabschnitt mit der größten Öffnung befestigt ist, während die anderen Blendenabschnitte in der Reihenfolge von der Blende mit einer größeren numerischen Apertur angeordnet sind.

Gemäß den oben beschriebenen Ausführungsformen sind die Blendenabschnitte vorgesehen, um die Eigenschaft des Lichtstrahles zu variieren, und die Eigenschaft wird durch Blockieren eines Teils des Lichtstrahls verändert. Es ist jedoch möglich, eine Fresnellinse zum Ändern einer Richtung des Lichtstrahls, eine Glasplatte zum teilweisen Durchlassen des Lichtstrahles oder dergleichen zu verwenden, um die Vorteile der vorliegenden Erfindung zu erhalten.

Wie oben beschrieben ist es gemäß der vorliegenden Erfindung möglich, eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung vorzusehen, die ein Aufzeichnen oder Wiedergeben von Information in Bezug auf verschiedene optische Aufzeichnungsmedien gemäß unterschiedlicher Standards allein durchführen kann.


Anspruch[de]

1. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung, mit folgenden Merkmalen:

einem bewegbaren Element (105, 205, 305), das entlang einer Oberfläche eines optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt werden kann,

einer Objektivlinse (108, 208, 308), die an dem bewegbaren Element (105, 205, 305) befestigt ist, um es einem Lichtstrahl zu ermöglichen, hindurchzugehen, und zum Konzentrieren des Strahls auf das optische Informationsaufzeichnungsmedium, und

einem ersten Blendenelement (105a, 205a, 305a), das an dem bewegbaren Element (105, 205, 305) befestigt ist, mit einer ersten Apertur (105d, 205d, 305d) zum Bestimmen eines Durchmessers des hindurchgehenden Lichtstrahls;

ferner gekennzeichnet durch einen Verschluß (151, 251, 351), an dem ein zweites Blendenelement mit einer zweiten Apertur (150, 250, 350) drehbar eingebaut ist, zum Bestimmen des Durchmessers des hindurchgehenden Lichts, wobei das zweite Blendenelement (151, 251, 351) derart angeordnet ist, daß durch Drehen des Verschlusses (151, 251, 351) die zweite Blende in den Weg bzw. die Bahn des konzentrierten Lichtstrahls eingeführt und aus diesem entfernt werden kann;

wobei die erste Apertur (105d, 205d, 305d) größer als die zweite Apertur (150, 250, 350) ist.

2. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner einen Steuerschaltkreis (131, 231, 331) zum Durchführen eines Einführens des zweiten Blendenelementes (151, 251, 351) oder eines Entfernens des zweiten Blendenelementes (151, 251, 351), so daß ein Durchmesser eines Flecks gebildet werden kann, der einer Art des optischen Informationsmediums entspricht, aufweist.

3. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Fresnellinse zum Ändern einer Richtung des hindurchtretenden Lichtes aufweist.

4. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Drehachse (152) zum drehbaren und bewegbaren Tragen des zweiten Blendenelementes (151), wenn entweder ein Einführen des zweiten Blendenelementes (151) oder Entfernen des zweiten Blendenelementes (151) ausgeführt wird, aufweist.

5. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (107) einen Teil eines Schwerpunkts des zweiten Blendenelementes (151) trägt.

6. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Apertur (157) in einer elliptischen Form ausgebildet ist, die in einer radialen Richtung des optischen Informationsaufzeichnungsmediums kürzer ist.

7. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner einen Steuerschaltkreis (131) zum Ausführen eines Einführens des zweiten Blendenelementes (151) oder Entfernens des zweiten Blendenelementes (151), gemäß einer Art des optischen Informationsaufzeichnungsmediums, aufweist.

8. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Element (105) derart angeordnet ist, daß die Objektivlinse (108) zu einer Position außerhalb eines äußersten Umfangs eines Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsmediums bewegt werden kann.

9. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Blendenelement (151) derart angeordnet ist, daß, wenn die Objektivlinse (108) außerhalb des äußersten Umfangs des Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsmediums positioniert ist, das zweite Blendenelement (151) mindestens in den Lichtweg eingeführt werden kann.

10. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Blendenelement (151) ein magnetisches Material (154) umfaßt, das das zweite Blendenelement (151) durch eine magnetische Anziehungskraft eingeführt beibehält, wenn das zweite Blendenelement (151) in den Lichtweg eingeführt ist.

11. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das zweite Blendenelement (251) zusammen mit dem bewegbaren Element (205) bewegt, und das zweite Blendenelement (251) an einer Position relativ zu dem bewegbaren Element (205) vorgesehen ist, die sich ändert, wenn das zweite Blendenelement (251) in Kontakt mit einem anderen Element gebracht wird, während sich das bewegbare Element (205) bewegt, wodurch entweder ein Entfernen aus einem Lichtweg des Lichtstrahls oder ein Einführen in den Lichtweg des Lichtstrahls verwirklicht wird.

12. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine statische Reibungskraft zwischen dem zweiten Blendenelement (251) und dem bewegbaren Element (205) bewirkt wird.

13. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner ein hervorstehendes Element (253) zum Beschränken eines Bewegungsbereichs, wenn das bewegbare Element (205) bewegt wird, aufweist.

14. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Drehachse (107) zum drehbaren und bewegbaren Tragen des zweiten Blendenelementes (251), wenn entweder ein Entfernen des zweiten Blendenelementes (251) oder ein Einführen des zweiten Blendenelementes (251) ausgeführt wird, aufweist.

15. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (107) einen Teil eines Schwerpunkts des zweiten Blendenelementes (251) trägt.

16. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner einen Steuerschaltkreis (231) zum Ausführen entweder eines Einführens des zweiten Blendenelementes (251) oder Entfernens des zweiten Blendenelementes (251), gemäß einer Art des optischen Aufzeichnungsmediums, aufweist.

17. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Hilfsspule (262a bis 262d) zum Einstellen einer Position des bewegbaren Elements (205) durch eine Lorentzkraft, nachdem das zweite Blendenelement (251) entweder eingeführt oder entfernt ist, aufweist.

18. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Blendenelement (251) in einer Seite vorgesehen ist, die dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium gegenüberliegt, wobei die Objektivlinse (208) dazwischen positioniert ist.

19. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Blendenelement (251) in dem bewegbaren Element (205) aufgenommen ist.

20. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner ein elastisches Schutzmittel (272) zum Beschichten eines Teils des zweiten Blendenelementes (251) aufweist.

21. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Schutzmittel aus einer Gummischicht (272) besteht.

22. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Blendenelement (351) derart vorgesehen ist, daß das zweite Blendenelement (351) entweder aus einem Lichtweg des Lichtstrahls entfernt werden oder in den Lichtweg eingeführt werden kann, und die Vorrichtung ferner ein eingreifendes Element (368a, 386b) aufweist, das mit dem zweiten Blendenelement (351) in Eingriff steht, wenn das zweite Blendenelement (351) entweder entfernt oder eingeführt ist.

23. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Blendenelement (351) derart angeordnet ist, daß, wenn das zweite Blendenelement (351) von dem optischen Informationsaufzeichnungsmedium weg zu einer vorbestimmten Position bewegt wird, das zweite Blendenelement (351) entweder aus dem Lichtweg entfernt werden kann oder in den Lichtweg eingeführt werden kann.

24. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Element (305) derart angeordnet ist, daß die Objektivlinse (308) zu einer Position außerhalb eines äußersten Umfangs eines Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt werden kann.

25. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das eingreifende Element (308a) mit dem zweiten Blendenelement (351) in Eingriff steht, wenn sich die Objektivlinse (308) zu einer Position außerhalb des äußersten Umfangs des Aufzeichnungsbereichs des optischen Informationsaufzeichnungsmediums bewegt.

26. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das bewegbare Element (305) derart angeordnet ist, daß die Objektivlinse (308) zu einer Position innerhalb eines innersten Umfangs eines Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsmediums bewegt werden kann.

27. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß das eingreifende Element (308b) mit dem zweiten Blendenelement (351) in Eingriff steht, wenn sich die Objektivlinse (308) zu einer Position innerhalb eines innersten Umfangs des Aufzeichnungsbereiches des optischen Informationsmediums bewegt.

28. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie ferner eine Drehachse (307) zum drehbaren und bewegbaren Tragen des zweiten Blendenelementes (351), wenn entweder ein Einführen des zweiten Blendenelementes (351) oder ein Entfernen des zweiten Blendenelementes (351) ausgeführt wird, aufweist.

29. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (307) einen Teil eines Schwerpunkts des zweiten Blendenelementes (351) trägt.

30. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Blendenelement (105a) relativ zu der Objektivlinse (108) in der Positionierung unveränderlich ist, und das erste Blendenelement (105a) zwischen der Objektivlinse (108) und dem zweiten Blendenelement (151) plaziert ist, wenn das zweite Blendenelement (151) in den Lichtweg eingeführt ist.

31. Eine Objektivlinsen-Treibervorrichtung gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Blendenelement (205a) relativ zu der Objektivlinse(208) in der Positionierung unveränderlich ist, und die Objektivlinse (208) zwischen dem ersten Blendenelement (205a) und dem zweiten Blendenelement (251) plaziert ist, wenn das zweite Blendenelement (251) in den Lichtweg eingeführt ist.







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