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DRUCKWERK FÜR DRUCKFARBEN AUF WASSERBASIS - Dokument DE69700879T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69700879T2 21.06.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0886577
Titel DRUCKWERK FÜR DRUCKFARBEN AUF WASSERBASIS
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder PALMATIER, Roland, Thomas, Durham, NH 03824, US
Vertreter Kesselhut, W., Dipl.-Phys., Pat.-Anw., 69115 Heidelberg
DE-Aktenzeichen 69700879
Vertragsstaaten CH, DE, FR, GB, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 26.02.1997
EP-Aktenzeichen 979050861
WO-Anmeldetag 26.02.1997
PCT-Aktenzeichen EP9700907
WO-Veröffentlichungsnummer 9733750
WO-Veröffentlichungsdatum 18.09.1997
EP-Offenlegungsdatum 30.12.1998
EP date of grant 01.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 21.06.2000
IPC-Hauptklasse B41F 13/22
IPC-Nebenklasse B41F 31/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Druckwerk für auf Wasser basierende Farben in Hochgeschwindigkeits-Rotationsdruckmaschinen.

US 5,309,838 und US 5,375,518 offenbaren jeweils ein System, mit dem die Druckplatten einer Druckmaschine auf einer gemäßigten Temperatur gehalten werden. Aus einem Kühlluft-Blasbalken, der sich der Länge nach über die Druckplattenoberfläche erstreckt, wird Kaltluft auf die Druckplatte geblasen, um diese auf einer gewünschten Temperatur zu halten. Der Blasluftbalken enthält mindestens einen Wärmeaustauscher und mindestens ein Gebläse sowie mindestens einen Luftrückführkanal, was zusammen einen Kühlluftzyklus bildet, durch den die auf die Druckplattenoberfläche geblasene Luft in das Lufteinlaßrohr des Wärmeaustauschers zurückgeführt und mit aus dem Gebläse kommender frischer Luft optimal vermischt wird, um durch den Wärmeaustauscher wieder auf die Druckplattenoberfläche geblasen zu werden. Der Blasluftbalken verkörpert eine Energie sparende kompakte Baueinheit, mit der die Druckplattenoberfläche auf einer gemäßigten Temperatur gehalten werden kann.

US 5,452,657 offenbart ein Temperatursteuerungsystem für Druckmaschinenzylinder. Das System umfaßt mindestens eine Druckluftleitung mit mindestens einer Blasluftöffnung, durch die Kaltluft gegen einen zu kühlenden Zylinder geblasen wird. Es besteht mindestens ein von der Druckluftleitung für Kaltluft separater Umlaufkreis, durch den aus der Blasluftöffnung auf den Zylinder geblasene Luft mittels eines im Umlaufkreis befindlichen Gebläses in den Umlaufkreis abgeleitet und parallel zur Kaltluft wieder auf den Zylinder geblasen wird. Auf diese Weise kann die Temperatur der Kaltluft auf dem Zylinder wirksam sein, ohne daß die Temperatur des Zylinders vorher geändert werden muß. Die von dem Zylinder abgeleitete Kaltluft wird zur zusätzlichen Kühlung auf den Zylinder zurückgebracht.

US 5,098,478 betrifft Kompositionen von auf Wasser basierender Farbe. Die auf Wasser basierende Farbkomposition enthält Wasser, ein Pigment, eine nichtionische oberflächenaktive Substanz mit einer Löslichkeit in Wasser von weniger als ca. 0,5 Gewichtsprozent und einem Anlösmittel in genügender Menge, um die Menge der nichtionischen oberflächenaktiven Substanz im wesentlichen löslich zu machen.

US 5,026,755 beschreibt eine auf Wasser basierende Druckfarbe, die aus Polyamid/Akryl-Pfropfcopolymeren zusammengesetzt ist. Diese Druckfarbe wird hergestellt, indem das Polyamid mit dem Akrylmonomer oder den Akrylmonomeren in einer Alkohollösung und mit Hilfe eines radikalen Peroxidinitiators zur Reaktion gebracht wird. Das Pfropfcopolymer erweist sich als die Harzkomponente einer auf Wasser basierender Druckfarbe besonders geeignet.

DE 41 19 348 A1 offenbart ein Verfahren für den Offsetdruck und ein Druckwerk für den wasserlosen Offsetdruck. Eine herkömmliche Offset-Druckplatte wird für eine auf Wasser basierende Druckfarbe verwendet, die folgende Bestandteile enthält: ein Pigment, Wasser, 5-50% wasserlösliche makromolekulare Bindemittel, eine hygroskopische organische Flüssigkeit und vorzugsweise einen mehrwertigen Alkohol.

Gemäß vorliegender Erfindung ist ein Druckwerk für das Drucken mit auf Wasser basierenden Druckfarben vorgesehen. Solche auf Wasser basierende Druckfarben bieten gegenüber den herkömmlichen Druckfarben viele Vorteile, aber sie haben sich bei der Verwendung in einem Offset-Druckwerk als schwierig gezeigt. Bei der vorliegenden Erfindung wird vorzugsweise eine auf Wasser basierende Druckfarbe verwendet, die frei von flüchtigen organischen Komponenten (VOCs) ist. Solche flüchtige organische Komponenten, wie z. B. Kohlenwasserstoffe, werden normalerweise in langen Trocknern aus den Druckfarben verdunstet. Demgegenüber ist das Trocknen kohlenwasserstofffreier, auf Wasser basierender Druckfarben umweltfreundlicher, d. h. diese Farben erzeugen wenig oder keine Luftverschmutzung. Außerdem erfordern solche auf Wasser basierende Druckfarben eine niedrigere Trockentemperatur, da sie keine zu verdunstende flüchtige organische Komponenten enthalten. Dies erlaubt wiederum eine Reduzierung der Länge der Trockner. Zudem sind bei der Verwendung von auf Wasser basierenden Druckfarben, die keine flüchtigen organischen Komponenten enthalten, alternative Trocknungsverfahren, wie z. B. Trocknen mittels Infrarotstrahlen oder Mikrowellen in Offsetdruckmaschinen möglich. Trotzdem hat sich die Verwendung von auf Wasser basierenden Druckfarben im Offsetdruck als schwierig erwiesen, weil diese Druckfarben sehr sensitiv auf Temperatur- und Luftfeuchtigsunterschiede reagieren und zu vorzeitigem Trocknen neigen.

Gemäß vorliegender Erfindung umfaßt ein Druckwerk für das Drucken mit auf Wasser basierenden Farben einen Gummituchzylinder mit einem Gummituch, einen Druckzylinder mit einer Druckform und ein Farbwerk, das eine auf Wasser basierende Farbe auf die Druckform aufbringt. Das Gummituch, die Druckform und das Farbwerk weisen jeweils farbführende Außenflächen zum Übertragen der auf Wasser basierenden Farbe auf. Innerhalb des Druckwerks ist eine Kühleinheit angebracht, die die farbführende Außenfläche der Druckform, des Gummituchs und/oder des Farbwerks auf einem vorbestimmten Temperaturniveau aufrechterhält. Da eine Erwärmung oder Abkühlung über dem Taupunkt keine Kondensation bilden, ist das vorbestimmte Temperaturniveau vorzugsweise über dem Taupunkt der die farbführenden Außenflächen umgebenden Atmosphäre eingestellt, um zu verhindern, daß Kondensation des in der Atmosphäre enthaltenen Wassers auf die farbführenden Außenflächen niederschlägt. Nach einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist das vorbestimmte Temperaturniveau geringfügig über dem Taupunkt eingestellt, so daß die Verdunstung von Wasser aus der Farbe minimiert und Kondensation noch vermieden wird.

Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine mit dem Gummituchzylinder gekoppelte Kühleinheit vorgesehen, die ein erstes Kühlmittel durch den Gummituchzylinder zirkuliert. Außerdem ist in dem Druckwerk ein Gummituch- Temperatursensor angeordnet, der die Temperatur der farbführenden Außenfläche des Gummituchs überwacht, und es ist eine Steuereinheit vorgesehen, die einen mit dem Gummituch-Temperatursensor verbundenen Input und einen mit der Gummituchzylinder- Kühleinheit verbundenen Output aufweist. Die Steuereinheit überwacht die Temperatur der äußeren farbführenden Außenfläche des Gummituchs über den Gummituch- Temperatursensor und steuert dann diese Temperatur durch Steuerung der Temperatur des ersten Kühlmittels.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Kühleinheit für den Druckzylinder allein oder in Kombination mit der oben beschriebenen Gummituchzylinder-Kühleinheit vorgesehen. Die mit dem Druckzylinder gekoppelte Kühleinheit zirkuliert ein zweites Kühlmittel durch den Druckzylinder. Außerdem ist in dem Druckwerk ein Druckform-Temperatursensor angeordnet, der die Temperatur der farbführenden Außenfläche der Druckform überwacht, und es ist eine Steuereinheit vorgesehen, die einen mit dem Druckform-Temperatursensor verbundenen Input und einen mit der Druckzylinder-Kühleinheit verbundenen Output aufweist. Die Steuereinheit überwacht die Temperatur auf der farbführenden Außenfläche der Druckform über den Druckform-Temperatursensor und steuert dann diese Temperatur durch Steuerung der Temperatur des zweiten Kühlmittels.

Ferner kann auch eine Kühleinheit für das Farbwerk allein oder in Kombination mit den oben beschriebenen Druckzylinder- und Gummituchzylinder-Kühleinheiten vorgesehen sein. Die Farbwerk-Kühleinheit ist mit einer oder mehreren der im Farbwerk vorhandenen Walzen (z. B. Reibwalzen) gekoppelt und zirkuliert ein drittes Kühlmittel durch diese Walzen. Innerhalb des Druckwerks ist ein Farbwerk-Temperatursensor angeordnet, der die Temperatur der farbführenden Außenfläche der Walzen überwacht, und eine Steuereinheit weist einen mit dem Farbwerk-Temperatursensor verbundenen Input und einen mit der Farbwerk-Kühleinheit verbundenen Output auf. Die Steuereinheit überwacht die Temperatur der farbführenden Außenfläche der Walzen über den Farbwerk-Temperatursensor und steuert diese Temperatur durch Steuerung der Temperatur des dritten Kühlmittels.

Gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, ist innerhalb des Druckwerks ein Gebläse angebracht, das die den Gummituchzylinder, den Druckzylinder und/oder das Farbwerk umgebende Luft zirkuliert und klimatisiert. Das Gebläse kann unabhängig von einer Kühleinheit angewandt werden, jedoch nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung auch in Kombination mit den oben beschriebenen Kühleinheiten.

Die vorliegende Erfindung wird in der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele im Zusammenhang mit den beigefügten, nachstehend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 ein Druckwerk nach einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2a, 2b, 2c Flußdiagramme für die Steuereinheit der Fig. 1;

Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Druckwerks der Fig. 1;

Fig. 3a ein Flußdiagramm für die Steuereinheit der Fig. 3;

Fig. 4, 4a Einrichtungen zum Steuern der Temperatur der Seitenwände eines Druckwerks;

Fig. 5 eine detaillierte Ansicht des Gummituchzylinders der Fig. 1.

Das in Fig. 1 gezeigte Druckwerk 1 gemäß vorliegender Erfindung umfaßt Seitenwände 2, in denen ein oberes Farbwerk 55.1 und ein unteres Farbwerk 55.2, und jeweilige Druckzylinder 3 und 5 und Gummituchzylinder 4 und 6 gelagert sind. Das obere Farbwerk 55.1 umfaßt eine Farbkastenwalze 50.1 und eine Dosierwalze 51, welche einen Farbfilm auf Reibwalzen 52 und Reibwalzen 9, 10 und 11 aufbringen und letztere sorgen wiederum dafür, daß über die gesamte Breite des Druckwerks ein gleichmäßiges Farbprofil entsteht. Die Reibwalzen 10 und 11 übertragen den Farbfilm auf eine Gruppe oberer Auftragwalzen 16 und diese übertragen wiederum den Farbfilm auf eine auf den oberen Druckzylinder 3 aufgespannte Druckform 70.1. In gleicher Weise verteilen Reibwalzen 13 und 14 den Farbfilm auf eine Gruppe unterer Auftragwalzen 17 und diese übertragen den Farbfilm wiederum auf eine auf den unteren Druckzylinder 5 aufgespannte Druckform 70.2.

Die Druckform 70 kann als eine flache Platte, die mit ihren beiden Enden auf den Druckzylinder gespannt wird, oder als eine hülsenförmige Druckform, die axial über den Druckzylinder geschoben wird, oder auf andere bekannte Art und Weise ausgebildet sein. Jedenfalls ist die Druckform 70 zur Aufnahme und Übertragung eines Bildes geeignet, das mit auf Wasser basierenden Druckfarben entstanden ist. Es hat sich erwiesen, daß z. B. Druckplatten des "wasserlosen" Typs, wie sie von Toray Industries hergestellt werden, auch für das Drucken mit auf Wasser basierenden Farben geeignet sind. Es kann z. B. eine Druckplatte von Toray Industries verwendet werden, die ein Substrat aus Aluminiumoxid aufweist, dessen Bildbereich mit einem Photopolymer beschichtet ist, das eine im wesentlichen hydrophile Oberfläche bildet, und dessen bildloser Bereich mit einem Silikonpolymer beschichtet ist.

Eine auf Wasser basierende Farbe zur Verwendung mit der vorliegenden Erfindung kann die im folgenden aufgeführten Komponenten enthalten. Die Wasserphase der Farbe wird der Farbe zuteil durch das in der Kunstharzdispersion, in der Hydroxypropylcellulose, in dem Hydroxyethylethylen-Carbamid und in dem Maleinsäure-Harzester enthaltene Wasser.

Bestandteil Anteil - Gewichts Prozent

Styrol/Maleinsäureanhydrid-Harz 12

Phthalocyaninblau-Pigment 12

Kunstharzdispersion (50%/Gew. Feststoffe) 5

Hydroxypropylcellulose (3%/Gew. Feststoffe) 10

Hydroxyethylethylen-Carbamid (70%/Gew. Feststoffe) 8

Monoethanolamin 2

Polyethylenwachs 2

ethoxyliertes Acetylen-Di-Alkohol-Tensid 2

Maleinsäure-Harzester (50%/Gew. Feststoffe 47

Gesamt: 100

Das Druckwerk 1 ist so konstruiert, daß unter Verwendung einer oder mehrerer Kühleinheiten die für das Drucken mit auf Wasser basierenden Farben erforderlichen Bedingungen aufrechterhalten werden können. Wie in Fig. 1 dargestellt, ist dem oberen und unteren Druckzylinder 3, 5 eine Druckzylinder-Kühleinheit 7 zugeordnet, die ein Druckzylinder-Einlaßrohr 7.1 und ein Druckzylinder-Auslaßrohr 7.2 für jeden der Druckzylinder 3, 5 umfaßt. In der Nähe des unteren Druckzylinder 5 ist ein Druckzylinder-Temperatursensor 19.2 und in der Nähe des oberen Druckzylinder 3 ist ein Druckzylinder-Temperatursensor 19.1 angeordnet. Innerhalb des Druckwerks 1 ist ein Paar Sensoren 60.1 und 60.2 zur Erfassung der relativen Luftfeuchtigkeit angeordnet, mit denen die relative Luftfeuchtigkeit der in dem oberen und unteren Druckwerksabschnitt 1.1, 1.2 herrschenden Atmosphäre gemessen wird. Ein Paar Temperatursensoren 60.3, 60.4 ist ebenfalls innerhalb des Druckwerks 1 angeordnet, um die Temperatur der im oberen und unteren Druckwerksabschnitt 1.1 und 1.2 herrschenden Atmosphäre zu messen. Eine Steuereinheit 18 weist jeweilige mit den Druckzylinder-Temperatursensoren 19.1, 19.2, den Sensoren 60.1, 60.2 für relative Luftfeuchtigkeit und den Temperatur-Sensoren 60.3, 60.4 verbundene Inputs und einen mit der Kühleinheit 7 verbundenen Output auf. Durch die Steuereinheit 18 werden über die Sensoren 19.1, 19.2 die Temperatur der Druckzylinder 3, 5 und über die Sensoren 60.1, 60.2 für relative Luftfeuchtigkeit und die Temperatursensoren 60.3, 60.4 die Temperatur der Atmosphäre periodisch überwacht und dann die Druckzylinder- Kühleinheit 7 in Abhängigkeit von den bei der Überwachung ermittelten Temperaturwerten gesteuert.

Die Druckzylinder-Temperatursensoren 19.1, 19.2 können beispielsweise als Infrarot- Sensoren ausgebildet und neben den Druckzylindern 3, 5 angeordnet sein, um die Oberflächentemperatur der Druckzylinder 3, 5 zu überwachen. Die Kühleinheit 7 zirkuliert kontinuierlich über das Druckzylinder-Einlaßrohr und -auslaßrohr 7.1, 7.2 ein Kühlmittel (z. B. Wasser oder Luft) durch die Druckzylinder 3, 5. Da die Temperatur des Kühlmittels durch die Steuereinheit 18 gesteuert wird, kann die Temperatur der Druckzylinder 3, 5 auf einem vorbestimmten Niveau (z. B. auf einem Sollwert oder innerhalb eines vorbestimmten Temperaturbereichs) aufrechterhalten werden. Das vorbestimmte Niveau ist vorzugsweise gerade über dem Taupunkt der die farbführenden Außenflächen der Druckzylinder umgebenden Atmosphäre eingestellt, um zu verhindern, daß sich in der Atmosphäre bildendes Kondenswasser auf die farbführenden Außenflächen niederschlägt, und um eine Verdunstung von Wasser aus der auf Wasser basierenden Farbe in die Atmosphäre zu minimieren.

Das vorbestimmte Temperaturniveau kann auf der Basis der Sensorangaben wie folgt ermittelt werden. Die relative Luftfeuchtigkeit (RH) hängt ab von der Wassermenge, die pro Luftvolumen tatsächlich in der Atmosphäre (VA) vorhanden ist und von der Wassermenge, die pro Luftvolumen erforderlich ist, um die Luft (VS) zu sättigen. Die Formel lautet demnach: VA/VS · 100 = RH. VS hängt wiederum ab von der Temperatur der Atmosphäre: VS = f(t). Da die Temperatur der Atmosphäre von den Sensoren 60.3, 60.4 bekannt ist und die relative Luftfeuchtigkeit der Atmosphäre von den Sensoren 60.1 und 60.2 bekannt ist, sind VA und VS für die Umgebungstemperatur der farbführenden Außenflächen von der Steuereinheit 18 leicht zu bestimmen. Um also die Temperatur der farbführenden Außenflächen über dem Taupunkt zu halten, kann die Steuereinheit 18 annehmen, daß VA konstant bleibt und ein vorbestimmtes Temperaturniveau für die Zylinder 3, 5 wählen, das eine korrespondierende VS aufweist, die geringfügig größer als VA ist.

Fig. 3 zeigt den oberen und unteren Gummituchzylinder 4, 6 mit aufgespannten Gummitüchern 71.1, 71.2, die ein eingefärbtes Druckbild von den Druckformen 70.1, 70.2 auf eine Materialbahn 22 übertragen. Das Gummituch 71 kann flach und mit seinen jeweiligen Enden auf den Gummituchzylinder aufgespannt sein, als ein spaltloses hülsenförmiges Gummituch axial über den Gummituchzylinder geschoben sein oder auf beliebige andere Weise konstruiert sein.

Dem oberen und unteren Gummituchzylinder 4, 6 ist eine Gummituchzylinder- Kühleinheit 8 zugeordnet, die für jeden Gummituchzylinder ein Einlaßrohr 8.1 und ein Auslaßrohr 8.2 umfaßt. Nahe dem oberen Gummituchzylinder 4 ist ein Sensor 20.1 angeordnet und nahe dem unteren Gummituchzylinder 6 ist ein Sensor 20.2 angeordnet. Die Steuereinheit 18 umfaßt jeweilige mit den Gummituchzylinder-Sensoren 20.1, 20.2 verbundene Inputs und einen mit der Kühleinheit 8 verbundenen Output. Über die Sensoren 20.1, 20.2 überwacht die Steuereinheit 18 periodisch die Temperatur der Gummituchzylinder 4, 6 und steuert dann die Gummituchzylinder-Kühleinheit 8 in Abhängigkeit von den bei der Überwachung ermittelten Temperaturwerten, wie oben mit Bezug auf die Druckzylinder beschrieben. Die Sensoren 20 und die Kühleinheit 8 können in gleicher Weise konstruiert sein gesteuert werden wie die Sensoren 19 und die Kühleinheit 7.

Den oberen Reibwalzen 9, 10, 11 und den unteren Reibwalzen 12, 13, 14 und der oberen und unteren Farbkastenwalze 50.1, 50.2 ist eine Farbwerk-Kühleinheit 15 zugeordnet. Die Kühleinheit 15 besteht aus einem dem oberen Farbwerk 55.1 zugeordneten oberen Abschnitt 15.1 und einem dem unteren Farbwerk 55.2 zugeordneten unteren Abschnitt 15.2 und ist über ein jeweiliges Einlaßrohr 15.3 und ein jeweiliges Auslaßrohr 15.4 mit jeder der Walzen 9-14, 50.1, 50.2. verbunden. Jedem Farbwerk 55.1, 55.2 ist ein jeweiliger Sensor 21.1, 21.2 zugeordnet. In der Darstellung der Fig. 1 erfaßt der Sensor 21.1 die Temperatur der farbführenden Außenfläche der Walze 11 und der Sensor 21.2 erfaßt die Temperatur der farbführenden Außenfläche der Walze 14. Die Steuereinheit 18 umfaßt jeweilige mit den Farbwerk-Sensoren 21.1, 21.2 verbundene Inputs und einen mit der Farbwerk-Kühleinheit 15 verbundenen Output. Über die Sensoren 21.1, 21.2 überwacht die Steuereinheit 18 periodisch die Temperatur der Reibwalzen 11, 14 und steuert dann die Farbwerk-Kühleinheit 15 in Abhängigkeit von den bei der Überwachung ermittelten Temperaturwerten, wie oben mit Bezug auf die Druckzylinder beschrieben. Die Sensoren 21 und die Kühleinheit 15 können von der gleichen Beschaffenheit sein und in gleicher Weise gesteuert werden, wie die Sensoren 19 und die Kühleinheit 7.

Die Fig. 2a-2c stellen Flußdiagramme für die Steuereinheit 18 dar. In Fig. 2a überwacht die Steuereinheit 18 die Oberflächentemperatur des oberen Gummituchs (Tb&sub1;) und des unteren Gummituchs (Tb&sub2;) über die Sensoren 20.1, 20.2. Wenn der Durchschnittswert dieser Sensorangaben über einem Sollwert liegt, dann senkt die Steuereinheit 18 die Temperatur des Kühlmittels in der Gummituchzylinder-Kühleinheit 8 um einen Betrag X, wartet einen Zeitraum T und überwacht dann nochmals die Outputs der Sensoren 20.1 und 20.2. Diese Schritte werden solange wiederholt, bis der Durchschnittswert der Sensorangaben gleich dem Sollwert ist. Wenn umgekehrt der Durchschnittswert der Sensorangaben unter dem Sollwert liegt, dann erhöht die Steuereinheit die Temperatur des Kühlmittels in der Gummituchzylinder-Kühleinheit 8 um einen Betrag X, wartet einen Zeitraum T, überwacht nochmals die Outputs der Sensoren 20.1, 20.2 und wiederholt diese Schritte solange, bis der Durchschnittswert der Sensorangaben gleich dem Sollwert ist. Wie in den Fig. 2b und 2c dargestellt ist, überwacht und steuert die Steuereinheit die Temperatur der Druckzylinder 3, 5 und der Farbwerkswalzen 9-14, 50.1, 50.2 in der gleichen Weise. Vorzugsweise liegt der Sollwert gerade über dem Taupunkt der die Druckzylinder, Gummituchzylinder und das Farbwerk umgebenden Atmosphäre. Somit wird die relative Luftfeuchtigkeit der die farbführenden Außenflächen des Druckwerks, der Gummituchzylinder und der Druckzylinder umgebenden Atmosphäre hoch genug sein, so daß keine nennenswerte Verdunstung von Wasser aus der Farbe stattfinden kann, jedoch niedrig genug sein, um zu verhindern, daß Kondenswasser aus der Atmosphäre auf die farbführenden Außenflächen niederschlägt. Der Sollwert kann auf der Basis der Wertangaben der überwachten Sensoren 60.1 bis 60.4, wie oben beschrieben, ermittelt werden.

Es ist zu bemerken, daß aufgrund der durch den Betrieb der Druckmaschine erzeugten Wärme die Tendenz besteht, daß sich die Temperatur der Zylinder und Walzen im Druckwerk auf natürliche Weise erhöht. Somit ist es möglich, auf die Schritte 130 und 135 in den Flußdiagrammen der Fig. 2a-2c zu verzichten und sich auf die über einen Zeitraum erfolgende natürliche Erhöhung der Temperatur der Zylinder und Walzen zu verlassen. In diesem Falle brauchen die Kühleinheiten 7, 8 und 15 über keine Einrichtung zur Erwärmung des Kühlmittels zu verfügen. Außerdem sind die genannten Flußdiagramme nur darstellerischer Natur und können durch einen beliebigen geeigneten bekannten Algorithmus für das Anpassen eines gemessenen Wertes an einen gewünschten Wert ersetzt werden.

Bei den in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen sind separate Sensoren 19.1, 19.2 für den oberen und unteren Druckzylinder 3, 5 vorgesehen, und die Temperatur des den beiden Zylindern zugeführten Kühlmittels hängt von dem Durchschnittswert der Angaben beider Sensoren ab. Es ist jedoch auch möglich, die Steuerung der Temperatur des Kühlmittels von der durch einen Sensor (19.1 oder 19.2) an nur einem Zylinder (3 oder 5) gemessenen Temperatur abhängig zu machen. In gleicher Weise kann ein einziger Temperatursensor (60.3 oder 60.4) und Luftfeuchtigkeitssensor (60.1 oder 60.2) verwendet werden. Bei solch einer Ausführungsform wird die Temperatur des in beiden Druckzylindern zirkulierten Kühlmittels von der an der farbführenden Außenfläche nur eines Zylinders (3 oder 5) gemessenen Temperatur abhängig gemacht. Die Sensorpaare 20.1, 20.2 und 21.1, 21.2 können ebenfalls durch einzelne Sensoren, die die Temperatur an nur einem Gummituchzylinder (4 oder 6) und an nur einem Farbwerk (55.1 oder 55.2) messen, ersetzt werden.

Es ist auch möglich, für einige oder alle der Zylinder 3, 4, 5, 6 und Walzen 9. 10, 11, 12, 13, 14, 50.1, 50.2 separate Kühleinheiten vorzusehen und die Temperatur des diesen Zylindern und Walzen zugeführten Kühlmittels über die Steuereinheit in Abhängigkeit von den Angaben der separaten Sensoren individuell zu steuern.

Um für das Drucken mit auf Wasser basierenden Farben annehmbare Bedingungen zu schaffen, sollte die Temperatur der Farbe und der Oberflächen, auf welche die Farbe aufgebracht wird, auf einem gewissen vorbestimmten Niveau gehalten werden.

Beispielsweise kann mit einer auf Wasser basierenden Farbe, die 2% Monoethanolamin oder Ammoniak enthält, und bei einer Temperatur der Druckzylinder zwischen 33-35ºC und 75-95% Luftfeuchtigkeit eine hohe Druckqualität aufrechterhalten werden. Natürlich kann sich dieses Niveau aufgrund einer Reihe von Faktoren, einschließlich der spezifischen Konstruktion des Druckwerks, der spezifischen Komposition der auf Wasser basierenden Farbe und des verwendeten Papiers, ändern. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Temperatur der Zylinder 3-6 und Walzen 9-14 durch die Steuereinheit überwacht und durch selektive Steuerung der Temperatur des durch diese Zylinder und Walzen fließenden Kühlmittels in dem gewünschten Temperaturbereich (oder auf einem gewünschten Sollwert) aufrechterhalten.

Beispielsweise sind beim Start des Betriebs einer Druckmaschine die Druckwerkskomponenten 3-6, 9-14, 50.1, 50.2 relativ kalt. Daher wird die Steuereinheit 18 durch Überwachung der Temperatursensoren 19-21 feststellen, daß die farbführenden Außenflächen der Gummituchzylinder 4, 6, der Druckzylinder 3, 5 und der Reibwalzen 11, 14 für die verwendete auf Wasser basierende Farbe und das verwendete Papier unter dem gewünschten Temperaturniveau liegen. Die Steuereinheit 18 wird dann dem Maschinenbediener anzeigen, daß das Druckwerk 1 vor dem Druckbeginn vorgewärmt werden soll. Solch ein Vorwärmprozeß kann erfolgen, indem die Maschine mit abgestellten Druckzylindern solange angefahren wird, bis die Gummituchzylinder 4, 6, Druckzylinder 3, 5 und Reibwalzen 11, 14 das gewünschte Temperaturniveau erreicht haben. Alternativ kann die Steuereinheit 18 die Temperatur des Kühlmittels in der Gummituchzylinder-Kühleinheit 8, der Druckzylinder- Kühleinheit 7 und der Farbwerk-Kühleinheit 15 erhöhen, bis die Gummituchzylinder 4, 6, Druckzylinder 3, 5 und Reibwalzen 11, 14 das gewünschte Temperaturniveau erreicht haben.

Wenn andererseits die Druckmaschine bereits eine Zeitlang gedruckt hat und die Temperatur der farbführenden Außenfläche einer oder mehrerer der Komponenten, nämlich der Gummituchzylinder, Druckzylinder oder Walzen (70, 71, 9-14, 50.1, 50.2) im Druckwerk 1 über das gewünschte Niveau hinaus gestiegen ist, wird die Steuereinheit 18 durch Überwachung der Temperatursensoren 19-21 feststellen, daß die Temperatur der farbführenden Außenflächen der Gummitücher, Druckformen und/oder Reibwalzen (71.1, 71.2, 70.1, 70.2, 11, und/oder 14) über dem für die verwendete, auf Wasser basierende Farbe und das verwendete Papier gewünschten Niveau liegt und dann die Temperatur des Kühlmittels in den jeweiligen Kühleinheiten (7, 8 und/oder 15) entsprechend senken, bis das gewünschte Temperaturniveau erreicht ist.

Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Druckwerks der Fig. 1. Die Rohre 7.1, 7.2, 8.1, 8.2, 15.3, 15.4 und die Sensoren 19-21 sind hier zum Zwecke der leichteren Darstellung nicht gezeigt. In diesem Ausführungsbeispiel befinden sich in dem Druckwerk 1 Blaseinrichtungen 23.1, 23.2, die über ein Lufteinlaßrohr 24.1 und ein Luftauslaßrohr 24.2 mit einer Blaslufteinheit 23 verbunden sind. Die Blaslufteinheit 23 umfaßt einen Luftkühlmechanismus und einen Lufterwärmungsmechanismus und ist mit der Steuereinheit 18 gekoppelt und von dieser gesteuert, so daß die Temperatur der farbführenden Außenflächen der Ggummituchzylinder 4, 6 auf dem Sollwert gehalten wird. Die Blaseinrichtungen 23.1 und 23.2 weisen jeweils Outputs 80 auf, um Luft auf die Außenflächen der Gummituchzylinder 4, 6, die den auf Wasser basierenden Farbfilm tragen, zu blasen. Ebenso weisen die Blaseinrichtungen 23.1 und 23.2 Outputs 81 auf, um die die farbführenden Außenflächen umgebende Luft durch das Luftauslaßrohr 24.2 anzusaugen. Auf diese Weise werden die Gummituch-Oberflächen mit dem auf Wasser basierenden Farbfilm von außen über die Blaslufteinheit 23 und von innen über die Kühleinheit 8 gekühlt oder erwärmt.

In Fig. 3A überwacht die Steuereinheit 18 die Oberflächentemperatur des oberen Gummituchzylinders (Tb&sub1;) und des unteren Gummituchzylinders (Tb&sub2;) über die Sensoren 20.1, 20.2. Wenn der durchschnittliche Wert der Sensorangaben über dem Sollwert liegt, dann senkt die Steuereinheit 18 die Temperatur des von dem Lufteinlaßrohr 24.1 kommenden Luftoutputs um einen Betrag X, wartet eine Zeit T und überwacht dann die Outputs der Sensoren 20.1, 20.2 erneut. Diese Schritte werden wiederholt, bis der Durchschnittswert der Sensorangaben dem Sollwert gleichkommt. Wenn andererseits der Durchschnittswert der Sensorangaben unter dem Sollwert liegt, dann erhöht die Steuereinheit 18 die Temperatur des von dem Lufteinlaßrohr 24.1 kommenden Luftoutputs um den Betrag X, wartet eine Zeit T, überwacht die Outputs der Sensoren 20.2, 20.2 erneut und wiederholt diese Schritte solange, bis der Durchschnittswert der Sensorangaben dem Sollwert gleichkommt. Das Erwärmen und/oder Kühlen der Luft mittels der Blaslufteinheit 23 kann innerhalb oder außerhalb der Blaseinrichtungen 23.1, 23.2 erzielt werden. Außerdem können nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung die Blaseinrichtungen 23.1, 23.2 innerhalb des Druckwerks 1 angeordnet sein, um Luft sowohl auf die Druckzylinder 3, 5 als auch auf die Gummituchzylinder 4, 6 zu blasen.

Wie im Zusammenhang mit den Fig. 2a-2c bereits erwähnt wurde, besteht aufgrund der durch den Betrieb der Druckmaschine erzeugten Wärme eine natürliche Tendenz, daß sich die Temperatur der Zylinder und Walzen im Druckwerk 1 erhöht; deshalb ist es möglich, auf die Schritte 130 und 135 in den Flußdiagramm der Fig. 3a zu verzichten und sich auf die über einen Zeitraum erfolgende natürliche Erhöhung der Temperatur der Zylinder und Walzen zu verlassen. Bei dieser Ausführungsform, kann der Lufterwärmungsmechanismus aus der Blaslufteinheit 23 eliminiert werden. Ferner ist das oben genannte Flußdiagramm nur darstellerischer Natur und kann durch einen beliebigen geeigneten bekannten Algorithmus für das Anpassen eines gemessenen Wertes an einen gewünschten Wert ersetzt werden.

Nach einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt die Blaslufteinheit 23 einen Befeuchter 255, der von der Steuereinheit 18 gesteuert und durch Leitungen 250.1, 250.2 mit Wasser versorgt wird. Der Befeuchter 255 kann innerhalb der Blaslufteinheit 23, innerhalb der Blaseinrichtungen 23.1, 23.2, zwischen der Blaslufteinheit 23 und den Blaseinrichtungen 23.2, 23.2 oder an jeder beliebigen anderen Stelle angeordnet sein. Wenn die Steuereinheit 18 feststellt, daß die von ihr überwachte relative Luftfeuchtigkeit unter einem Luftfeuchtigkeits-Sollwert liegt, wird die Steuereinheit 18 den Befeuchter solange aktivieren, bis der überwachte Luftfeuchtigkeitswert dem Luftfeuchtigkeits-Sollwert gleichkommt. Durch die Aufrechterhaltung der relativen Feuchtigkeit der die farbführenden Außenflächen umgebenden Atmosphäre auf dem Sollwert (z. B. auf einem Niveau zwischen 70% und 95%) kann die Wasserverdunstung aus der auf Wasser basierenden Farbe minimiert werden, während Kondenswasser noch nicht in die Farbe gelangen kann. Ferner kann durch Steuerung des Feuchtigkeitsgrades der die Druck-/und oder Gummituchzylinder umgebenden Atmosphäre der Temperatur-Sollwert auf einen statischen Wert, z. B. auf 33-35ºC gesetzt werden.

Fig. 4 zeigt eine Temperatursteuereinrichtung gemäß vorliegender Erfindung für die Aufrechterhaltung eines gleichmäßigen Temperaturprofils über das gesamte Druckwerk 1. Die Seitenwände 2 umfassen eine getriebeseitige Wand 2.1 und eine bedienerseitige Wand 2.2. Während des Betriebs der Druckmaschine kann die getriebeseitige Wand 2.1, in der die die Druckwerkszylinder und/oder -walzen antreibenden Getriebe gelagert sind, beträchtlich heißer werden als die bedienerseitige Wand 2.2. Folglich ist es vorteilhaft, die getriebeseitige Wand 2.1 zu kühlen, um ein gleichmäßiges Temperaturprofil über die gesamte Breite des Druckwerks 1 aufrechtzuerhalten.

Gemäß vorliegender Erfindung sind ein getriebeseitiger Temperatursensor 26 an der getriebeseitigen Wand 2.1 und ein bedienerseitiger Temperatursensor 28 an der bedienerseitigen Wand 2.2 angeordnet. Beide Temperatursensoren 26, 28 sind mit der Steuereinheit 18 verbunden. Eine reibungshemmende Flüssigkeit, z. B. Mineralöl oder synthetisches Öl, ist in herkömmlicher Weise in einem Getriebegehäuse 32 der getriebeseitigen Wand 2.1 vorgesehen, um die beweglichen Teile innerhalb der getriebeseitigen Wand 2.1 zu schmieren. Für die Zirkulation der reibungshemmenden Flüssigkeit zu und von einem Wärmeaustauscher 29 ist eine Umverteilleitung 82 vorgesehen. Der Wärmeaustauscher 29 kann von herkömmlicher Konstruktion sein und wird betätigt, um die Flüssigkeit in der Umverteilleitung 82 zu kühlen, indem beispielsweise die Flüssigkeitsumverteilleitung 82 mit einem Rohr 62, das ein Kühlmittel, z. B. Wasser, enthält, verbunden wird. Die Steuereinheit 18 überwacht die Temperatur der bedienerseitigen und der getriebeseitigen Seitenwand 2.2, 2.1 über die Sensoren 26, 28 und steuert eine Temperatursteuereinheit 61 für die Kühlflüssigkeit in Abhängigkeit von den überwachten Temperaturen. Die Steuereinheit 18 regelt die Temperatur der Kühlflüssigkeit in dem Kühlmittelrohr 62 über die Temperatursteuereinheit 61, um einen Temperaturunterschied zwischen den an den Sensoren 26 und 28 gemessenen Werten innerhalb eines gewissen Sollwertbereichs (z. B. T&sub2;&sub6; - T&sub2;&sub8; < = 7ºC) aufrechtzuerhalten.

Bei der oben beschriebenen Ausführungsform werden erwartungsgemäß die Komponenten an dem bedienerseitigen Rahmen von solcher Konstruktion sein, daß die Temperatur des bedienerseitigen Rahmens innerhalb von 10ºC der von einem Sensor 27 angegebenen Temperatur der Umgebungsatmosphäre bleibt. Wenn jedoch der bedienerseitige Rahmen die Umgebungstemperatur um mehr als 10ºC überschreitet, dann ist es erforderlich, einen Kühlmechanismus für den bedienerseitigen Rahmen 2.2 vorzusehen. Gemäß Fig. 4a kann der Kühlmechanismus, z. B. eine Kühlmittel- Kühleinheit 99 umfassen, die durch an dem bedienerseitigen Rahmen 2.2 angebrachte Rohre 98 ein Kühlmittel zirkuliert. Die Kühleinheit 99 kann die Temperatur der den bedienerseitigen Rahmen 2.2 umgebenden Atmosphäre über den Temperatursensor 27 und die Temperatur des bedienerseitigen Rahmens 2.2 über den Temperatursensor 28 überwachen und die Temperatur des Kühlmittels senken, wenn der Unterschied zwischen den überwachten Temperaturwerten 10ºC übersteigt.

Fig. 5 zeigt einen Längsschnitt eines Gummituchzylinders 4, 6, wie in Fig. 3 dargestellt. Der Gummituchzylinder umfaßt ein Einlaßrohr 8.1 und ein Auslaßrohr 8.2, so daß das Kühlmittel durch den Gummituchzylinder zirkuliert werden kann. Außerdem umfaßt der Gummituchzylinder ein Druckluft-Einlaßrohr 36, durch welches Druckluft über die Länge des Gummituchzylinders zu einer Vielzahl von sich entlang dessen Oberfläche befindlichen Öffnungen 38 geleitet wird, um ein Gummituch axial zu installieren und zu entfernen. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist das Druckluft- Einlaßrohr 36 von dem innerhalb eines Zylinders 33 zirkulierenden Kühlmittel isoliert. Das Kühlmittel kann in gleicher Weise durch die Druckzylinder 3, 5 und die Walzen 9- 14 zirkuliert werden.


Anspruch[de]

1. Druckwerk für Rotationsdruckmaschinen, welches die folgenden Merkmale umfaßt:

einen Druckzylinder (3, 5) mit einer darauf angebrachten Druckform (70.1, 70.2), die für das Drucken mit auf Wasser basierender Farbe geeignet ist und eine farbführende Außenfläche aufweist;

ein Farbwerk (55.1, 55.2) mit farbführenden Außenflächen, das auf Wasser basierende Farbe auf die Druckform (70.1, 70.2) aufträgt;

einen Gummituchzylinder mit einem darauf angebrachten Gummituch (71.1, 71.2), das eine farbführende Außenfläche aufweist; und

eine Kühleinheit (7, 8, 15), die die Temperatur der farbführenden Außenfläche einer oder mehrerer der Komponenten, nämlich der Druckform (70.1, 70.2), des Farbwerks (55.1, 55.2) und des Gummituchs (71.1, 71.2) auf einem vorbestimmten Niveau, das über dem Taupunkt der die farbführende Außenfläche umgebenden Atmosphäre liegt, aufrechterhält, wobei die Kühleinheit aus einer mit dem Druckzylinder (3, S) verbundenen Druckzylinder-Kühleinheit (7) besteht, die ein erstes Kühlmittel durch den Druckzylinder (3, 5) zirkuliert, um die farbführende Außenfläche der Druckform (70.1, 70.2) auf einem vorbestimmten Temperaturniveau zu halten.

2. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinheit aus einer mit dem Gummituchzylinder (4, 6) verbundenen Gummituchzylinder-Kühleinheit (8) besteht, die ein zweites Kühlmittel durch den Gummituchzylinder (4, 6) zirkuliert, um die farbführende Außenfläche des Gummituchs 71.1, 71.2 auf einem vorbestimmten Temperaturniveau zu halten.

3. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

daß das Farbwerk (55.1, 55.2) ferner eine Reibwalze (11) mit einer farbführenden Außenfläche umfaßt; und

daß die Kühleinheit aus einer Reibwalzen-Kühleinheit (15) besteht, die mit der Reibwalze (11) verbunden ist, und ein zweites Kühlmittel durch die Reibwalze (11) zirkuliert, um die farbführende Außenfläche der Reibwalze (11) auf einem vorbestimmten Temperaturniveau zu halten.

4. Druckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Farbwerk (55.1, 55.2) eine Vielzahl von Reibwalzen (9, 10, 11, 12, 13, 14) umfaßt.

5. Druckwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,

daß das Farbwerk (55.1, 55.2) eine Farbkastenwalze (50.1, 50.2) mit einer farbführenden Außenfläche umfaßt; und

daß die Reibwalzen-Kühleinheit (15) mit der Farbkastenwalze (50.1, 50.2) verbunden ist und ein drittes Kühlmittel durch die Farbkastenwalze (50.1, 50.2) zirkuliert, um die farbführende Außenfläche der Farbkastenwalze (50.1, 50.2) auf einem vorbestimmten Temperaturniveau zu halten.

6. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

daß innerhalb des Druckwerks (1) ein Temperatursensor (60.3, 60.4) und eine Steuereinheit (18) vorgesehen sind,

daß die Steuereinheit (18) einen mit dem Temperatursensor (60.3, 60.4) verbundenen Input und einen mit der Kühleinheit (7, 8, 15) verbundenen Output aufweist, und

daß die Steuereinheit (18) die Kühleinheit (7, 8, 15) in Abhängigkeit von dem von dem Temperatursensor (60.3, 60.4) angegebenen Temperaturwert steuert.

7. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,

daß innerhalb des Druckwerks (1) ein Druckzylinder-Temperatursensor (19.1, 19.2 angebracht ist, und

daß die Steuereinheit (18), die einen mit dem Druckzylinder- Temperatursensor (19.1, 19.2) verbundenen Input und einen mit der Druckzylinder-Kühleinheit (7) verbundenen Output aufweist, die Temperatur des ersten Kühlmittels in Abhängigkeit von einem von dem Druckzylinder- Temperatursensor (19.1, 19.2) angegebenen Temperaturwert steuert.

8. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,

daß innerhalb des Druckwerks (1) ein Gummituch-Temperatursensor (20.1, 20.2 angebracht ist, und

daß die Steuereinheit (18), die einen mit dem Gummituch-Temperatursensor (20.1, 20.2) verbundenen Input und einen mit der Gummituchzylinder-Kühleinheit (8) verbundenen Output aufweist, die Temperatur des zweiten Kühlmittels in Abhängigkeit von einem von dem Gummituch-Temperatursensor (20.1, 20.2) angegebenen Temperaturwert steuert.

9. Druckwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,

daß innerhalb des Druckwerks (1) ein Reibwalzen-Temperatursensor (21.1, 21.2 angebracht ist, und

daß die Steuereinheit (18), die einen mit dem Reibwalzen-Temperatursensor (21.1, 21.2) verbundenen Input und einen mit der Farbwerk-Kühleinheit (15) verbundenen Output aufweist, die Temperatur des zweiten Kühlmittels in Abhängigkeit von einem von dem Reibwalzen-Temperatursensor (21.1, 21.2) angegebenen Temperaturwert steuert.

10. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Druckwerks (1) eine Blaseinrichtung (23.1, 23.2) vorgesehen ist, die ein Lufteinlaßrohr (24.1), durch das Luft in die den Gummituchzylinder (4, 6) umgebende Atmosphäre geblasen wird, und ein Luftauslaßrohr (24.2), durch das Luft aus der den Gummituchzylinder (4, 6) umgebenden Atmosphäre angesaugt wird, aufweist.

11. Druckwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,

daß ein Gummituch-Temperatursensor (20.1, 20.2) zur Überwachung der Temperatur des Gummituchs (71.1, 71.2) vorgesehen ist, und

daß die Steuereinheit (18), die einen mit dem Gummituch-Temperatursensor (20.1, 20.2) verbundenen Input und mit der Blaseinrichtung (23.1, 23.2) und der Gummituchzylinder-Kühleinheit (8) verbundene Outputs aufweist, die Blaseinrichtung (23.1, 23.2) und die Gummituchzylinder-Kühleinheit (8) in Abhängigkeit von einem von dem Gummituch-Temperatursensor (20.1, 20.2) angegebenen Temperaturwert steuert.

12. Druckwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Blaseinrichtung (23.1, 23.2) einen Luftkühlmechanismus umfaßt.

13. Druckwerk nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Blaseinrichtung (23.1, 23.2) einen Befeuchter (255) umfaßt.

14. Druckwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Blaseinrichtung (23.1, 23.2) ein Gebläse und einen Lufterwärmungsmechanismus umfaßt.

15. Druckwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinheit (7, 8, 15) ein Kühlmittel durch einen oder mehrere der Komponenten, nämlich den Druckzylinder (3, 5), den Gummituchzylinder (4, 6) und das Farbwerke (55.1, 55.2) zirkuliert.

16. Druckwerk nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinheit (7, 8, 15) einen Kühlmittel-Kühlmechanismus (99) umfaßt.

17. Druckwerk nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühleinheit (7, 8, 15) einen Kühlmittel-Erwärmungsmechanismus (29) umfaßt.

18. Druckwerk nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch,

eine getriebeseitige Wand (2.1) mit einem Getriebegehäuse (32);

eine bedienerseitige Wand (2.2), wobei der Gummituchzylinder (4, 6) und der Druckzylinder (3, 5) in der getriebeseitigen und der bedienerseitigen Wand (2.1, 2.2) drehbar gelagert sind;

einen an der getriebeseitigen Wand (2.1) angebrachten ersten Sensor (26), um das getriebeseitige Temperaturniveau zu überwachen;

einen an der bedienerseitigen Wand (2.2) angebrachten zweiten Sensor (28), um das bedienerseitige Temperaturniveau zu überwachen;

einen Wärmeaustauscher (29), der mit dem Getriebegehäuse (32) verbunden ist, und die Temperatur einer Kühlflüssigkeit in dem Getriebegehäuse (32) zu steuern;

und eine Temperatursteuereinheit (61) mit Inputs, die mit dem ersten und dem zweiten Sensor (26, 28) verbunden sind, und mit einem Output, der mit dem Wärmeaustauscher (29) verbunden ist, wobei die Temperatursteuereinheit (61) den Wärmeaustauscher (29) in Abhängigkeit von dem getriebeseitigen und dem bedienerseitigen Temperaturniveau aktiviert.

19. Druckwerk nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein Temperatursensor (27) für die Überwachung des Temperaturniveaus der die bedienerseitige Wand (2.2) umgebenden Atmosphäre vorgesehen ist, und eine bedienerseitiger Kühleinheit (99) mit Inputs, die mit dem Temperatursensor (27) und dem zweiten Sensor (28) verbunden sind, und mit einem Output, der mit der bedienerseitigen Wand (2.2) verbunden ist, wobei die Kühleinheit (99) die Temperatur der bedienerseitigen Wand (2.1) in Abhängigkeit von der überwachten bedienerseitigen Temperatur und dem Umgebungstemperaturniveau steuert.

LISTE DER BEZUGSZEICHEN

1 Druckwerk

1.1 oberer Druckwerksabschnitt

1.2 unterer Druckwerksabschnitt

2 Seitenwand

2.1 getriebeseitige Wand/Rahmen

2.2 bedienerseitige Wand/Rahmen

3 oberer Druckzylinder

4 oberer Gummituchzylinder

5 unterer Druckzylinder

6 unterer Gummituchzylinder

7 Druckzylinder-Kühleinheit

7.1 Druckzylinder-Einlaßrohr

7.2 Druckzylinder-Auslaßrohr

8 Gummituchzylinder-Kühleinheit

8.1 Gummituchzylinder-Einlaßrohr

8.2 Gummituchzylinder-Auslaßrohr

9 obere Reibwalze

10 obere Reibwalze

11 obere Reibwalze

12 untere Reibwalze

13 untere Reibwalze

14 untere Reibwalze

15 Farbwerk-Kühleinheit

15.1 oberer Abschnitt der Kühleinheit 15

15.2 unterer Abschnitt der Kühleinheit 15

15.3 Einlaßrohr der Farbwerks-Kühleinheit 15

15.4 Auslaßrohr der Farbwerks-Kühleinheit 15

16 obere Auftragswalzen

17 untere Auftragswalzen

18 Steuereinheit

19.1 Druckzylinder-Temperatursensor

19.2 Druckzylinder-Temperatursensor

20.1 Sensor des oberen Gummituchzylinders 4

20.2 Sensor des unteren Gummituchzylinders 6

21.1 Temperatursensor des Farbwerks 55.1

21.2 Temperatursensor des Farbwerks 55.2

22 Materialbahn

23 Blaslufteinheit

23.1 Blaseinrichtung

23.2 Blaseinrichtung

24.1 Lufteinlaßrohr

24.2 Luftauslaßrohr

26 getriebeseitiger Temperatursensor

27 Temperatursensor für die Umgebungsatmosphäre

28 bedienerseitiger Temperatursensor

29 Wärmeaustauscher

32 Getriebegehäuse

33 Zylinder

34 Getriebeseite

35 Bedienerseite

36 Druckluft-Einlaßrohr

38 Öffnungen

39 Lager

40 Luftkammer

48 Zufuhr

50.1 obere Farbkastenwalze

50.2 untere Farbkastenwalze

51 Dosierwalze

52 Reibwalzen

55 Farbwerk

55.1 oberes Farbwerk

55.2 unteres Farbwerk

60.1 Sensor für relative Luftfeuchtigkeit

60.2 Sensor für relative Luftfeuchtigkeit

60.3 Temperatursensor

60.4 Temperatursensor

61 Temperatursteuereinheit

62 Kühlmittelrohr

70.1 Druckform des oberen Druckzylinders 3

70.2 Druckform des unteren Druckzylinders S

71.1 Gummituch des oberen Zylinders 4

71.2 Gummituch des unteren Zylinders 6

80 Outputs

81 Inputs

82 Flüssigkeitsumverteilleitung

98 Kühlmittelrohr

99 Kühlmittel-Kühleinheit

100 Schritt im Flußdiagramm

110 Schritt im Flußdiagramm

120 Schritt im Flußdiagramm

125 Schritt im Flußdiagramm

130 Schritt im Flußdiagramm

135 Schritt im Flußdiagramm

140 Schritt im Flußdiagramm

250.1 Wasserleitung des Befeuchters 255

250.2 Wasserleitung des Befeuchters 255

255 Befeuchter







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