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Dokumentenidentifikation DE69605502T2 06.07.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0763323
Titel Vorrichtung für die Anlage von banden, zum Beispiel zur Anbindung der Weinrebe
Anmelder Pellenc S.A., Pertuis, FR
Erfinder Pellenc, Roger, 84120 Pertuis, FR;
Montoya, Jose, 84530 Villelaure, FR;
Gilbert, Philippe, 84120 Pertuis, FR
Vertreter Patentanwälte Staeger & Sperling, 80469 München
DE-Aktenzeichen 69605502
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, ES, GB, GR, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument Fr
EP-Anmeldetag 11.09.1996
EP-Aktenzeichen 964300123
EP-Offenlegungsdatum 19.03.1997
EP date of grant 08.12.1999
Veröffentlichungstag im Patentblatt 06.07.2000
IPC-Hauptklasse A01G 17/08

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anbringen von Befestigungen bzw. eine Befestigungspistole. Gemäß einer sehr vorteilhaften Anwendungsmöglichkeit kann diese Vorrichtung dazu verwendet werden, kleine Äste oder Zweige von Bäumen, Büschen oder Sträuchern an Drähten oder Stützpflöcken zu befestigen, wie beispielsweise Weinranken an Spalierdrähten. Allerdings können auch andere, sehr interessante Anwendungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden, wie beispielsweise die Befestigung von Pflanzen an Stützstangen, die Befestigung von Maschendrahtzäunen an Pfählen, das Verschließen von Säcken, die Verbindung von Eisenteilen in Stahlbeton, usw.

Im Weinbau ist die Befestigung der Weinrebe ein langwieriger und mühsamer Arbeitsgang, der viel Handarbeit erfordert. Nach den jedem Weinanbaugebiet eigenen Anbaukulturen ist es in der Tat erforderlich, wie dies in den Fig. 1 und 2 der Zeichnungen im Anhang aufgezeigt wird, bei jedem Weinstock P jedes Jahr an einem oder drei Drähten F, die so angeordnet sind, daß sie als Stützen und Führungen dienen, mittels zwei bis vier Haltern A pro Zweig eine bis vier Weinranken S zu befestigen, die dann im folgenden Jahr Früchte tragen. Gemäß der untersuchten Anbautechnik ist es somit notwendig, pro Hektar 9000 bis 80000 Befestigungen anzubringen.

Gegenwärtig werden die Befestigung ausgeführt wie folgt:

- entweder mit einer per Hand verknoteten Schnur;

- oder mit Haltern verschiedener Formgebung, die manuell oder mit Hilfe geeigneter Werkzeuge befestigt werden, die sich wenig an den Kriterien einer leichten Handhabung und der Schnelligkeit orientieren, die für eine wirkliche Produktivitätssteigerung wesentlich wären.

Beispielsweise sind Drahtverbindungsvorrichtungen bekannt, die ein drahtförmiges Verbindungselement verwenden, das aus einem metallischen Draht mit kleinem Durchmesser besteht, der mit Papier oder Kunststoff ummantelt ist, und mittels derer ein Abschnitt dieses Verbindungselements um eine Weinranke und einen Stützdraht angeordnet wird, wobei dieser Abschnitt des Verbindungselements anschließend abgeschnitten und seine beiden Enden verdrillt werden, um eine Drahtverbindung zu bilden.

Die Erfindung schließt an tragbare Vorrichtungen dieser Gattung an.

Solche Vorrichtungen werden beispielsweise in den Dokumenten FR-A-1.504.378, FR-A-2.221.239 und FR-A-2.701.739 beschrieben.

Die in den Dokumenten FR-A-1.504.378 und FR-A-2.221.239 beschriebenen Vorrichtungen sind sehr rudimentär; sie weisen keinerlei Motorisierung auf und ihre Funktionsweise ist ausschließlich mechanisch.

Unter diesen Umständen tragen sie weder zu einer bedeutenden Leistungsverbesserung bei, noch zu einer spürbaren Verringerung des Aufwands der für die Ausführung der Befestigungsarbeiten am Weinstock oder zur Befestigung von baumartigen Pflanzen oder Klettergewächsen an Stützpflöcken erforderlichen Muskelkraft.

Die im Dokument FR-A-2.701.739 beschriebene Vorrichtung trägt zu keinem entscheidenden Fortschritt bei im Vergleich zu den einfachen Vorrichtungen, die in den beiden vorgenannten Dokumenten erläutert wurden. Es handelt sich in der Tat um eine halbautomatische Vorrichtung, d. h. eine Vorrichtung, die nur einen Teil des Anbindevorgangs automatisch und motorisiert ausführt, wobei dieser Arbeitsvorgang andererseits in aufeinanderfolgenden Abschnitten erfolgt, die zwei manuelle Schließvorgänge der Backen der Vorrichtung erforderlich machen, so daß der Zeitgewinn für die Befestigung des Rebstocks recht mittelmäßig ausfällt, während die wiederholten Arbeitsvorgänge zum Annähern der beiden Arme mit den Backen sehr schnell zu einer Muskelermüdung führen, die im günstigsten Fall die Leistung mindert oder im schlimmsten Fall zu einer Sehnenscheidenentzündung führt.

Andererseits erfordert der Einsatz dieser Vorrichtung die Ausführung präziser Bewegungen und daher eine gewisse Geschicklichkeit, so daß ihr Einsatz erfahrenen Bedienern vorbehalten zu sein scheint. Man muß wie vorher erwähnt in der Tat berücksichtigen, daß die Weinbauern bei jedem Weinstock einen, zwei, drei oder vier Zweige (je nach Anbaukultur) auswählen, die im Folgejahr Früchte tragen, während alle anderen Zweige zurückgeschnitten werden. Es ist daher wesentlich, die für das Fruchtstadium erhaltenen Zweige nicht abzubrechen oder zu verletzen.

Zusammenfassend läßt sich feststellen, daß, wenn derzeit Vorrichtungen vorhanden sind, die eine mechanisierte Befestigung der Reben ermöglichen, die Zeit für die Befestigungsanbringung für einen erfahrenen Bediener relativ lang (bestenfalls 4 bis 10 Sekunden) ist, und zwar unabhängig davon, welche Techniken und Materialien eingesetzt werden. Angesichts der beträchtlichen Anzahl der herzustellenden Befestigungen sind die mit dieser Aufgabe verbundenen Arbeitskosten immer noch sehr hoch.

Ein Ziel der vorliegenden Erfindung ist es daher, den verschiedenen Nachteilen abzuhelfen, die sich aus dieser Situation ergeben.

Erfindungsgemäß wird dieses Ziel dank einer tragbaren Vorrichtung oder einer Befestigungspistole erreicht, die ein drahtförmiges Verbindungselement verwendet, wobei diese Vorrichtung umfaßt: - Mittel für die Mitnahme eines Anfangsabschnitts eines drahtförmigen Verbindungselements, das von einer Zulieferquelle stammt; - eine Drehverwürgeeinrichtung, die am vorderen Teil des Geräts angeordnet und mit zwei Öffnungen für den Eingriff von zwei Teilen dieses Anfangsabschnitts versehen ist; - ein Schneidesystem, das in bezug auf die Abspulrichtung des Verbindungselements vor einer der Öffnungen der Drehverwürgeeinrichtung angeordnet ist; - eine schwenkbare Führung, die mit einer Führungsrille ausgestattet und an dem Ende vor dem Gerät angeordnet ist und deren Ausgang relativ zu der zweiten Öffnung der Drehverwürgeeinrichtung positioniert werden kann;

- Motormittel und ein Übersetzungssystem, die so ausgelegt sind, daß sie abwechselnd aktiv oder inaktiv sind, um alternativ:

- entweder die Betätigung der Mitnahmemittel, der schwenkbaren Führung und des Schneidesystems auszuführen, während sich die Drehverwürgeeinrichtung im Ruhezustand befindet;

- oder den Drehantrieb der Drehverwürgeeinrichtung zu bewerkstelligen, während die Mitnahmemittel, die schwenkbare Führung und das Schneidesystem deaktiviert sind.

Dank dieser Vorrichtung ist es möglich, auf äußerst einfache und rasche Weise drehverwürgte Verbindungen herzustellen. Die Vorrichtung ermöglicht im Vergleich zu den manuellen oder mechanisierten Techniken, die bisher angewendet wurden, eine Verdoppelung bzw. Verdreifachung der Leistung der mit dem Be festigen der Weinranken betrauten Bediener. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht in der Tat das Anbringen von 20 bis 30 Befestigungen pro Minute, wobei eine Hand die Befestigungspistole hält, während die andere das zu befestigende Holz umfaßt.

Nach einer weiteren kennzeichnenden interessanten Ausgestaltung der Erfindung werden die Motormittel der Vorrichtung aus einem einzigen Elektromotor mit zwei Drehrichtungen gebildet, und das Übersetzungssystem umfaßt zwei Kupplungseinrichtungen, die für einen abwechselnd aktiven und inaktiven Zustand ausgelegt sind, wobei eine dieser Einrichtungen die Übertragung der Motorbewegung zum Mitnahmesystem des Verbindungselements, zur schwenkbaren Führung und zum Schneidesystem sicherstellt, während die andere keine Motorbewegung zur Drehverwürgeeinrichtung überträgt, und umgekehrt.

Dank dieser Anordnung ist die Vorrichtung leicht und wenig sperrig.

Nach einer weiteren kennzeichnenden, sehr interessanten Ausgestaltung der Erfindung weist die Vorrichtung einen hakenförmigen Schnabel auf, der fest an dem Ende vor der Vorrichtung angeordnet ist, wobei dieser Hakenschnabel eine Öffnung begrenzt, um die herum die schwenkbare Führung kippbar montiert ist.

Dank dieser Anordnung kann der Bediener einen Zweig oder eine Rebe mit Hilfe des festen Hakens vor der Vorrichtung ergreifen, mit dem Stützdraht in Kontakt bringen und die Befestigung durch einfaches Drücken auf den Abzugshebel anbringen, der die Stromversorgung des Motors steuert, der den vollständigen Funktionszyklus der Vorrichtung gewährleistet.

Es ist verständlich, daß diese Anordnung den Vorgang der Annäherung der Rebe an den Stützdraht in hohem Maße verein facht, wobei die Anbringung der Befestigungen unter Umständen mit nur einer Hand erfolgen kann.

Es ist verständlich, daß es dank der Erfindung möglich ist, eine neue Generation von autonomen und tragbaren Befestigungsvorrichtungen herzustellen, die insbesondere für mechanische Arbeiten zum Befestigen von Weinreben vorteilhaft sind, gleichgültig, um welche Technik des Weinanbaus es sich dabei handelt. Diese Vorrichtungen, deren Funktionsweise motorgetrieben ist und von einem elektronischen System gesteuert wird, wie beispielsweise einem Mikroprozessor, der in eine Platine integriert ist, die sich beispielsweise im Handgriff des Werkzeugs befindet, ermöglichen die Durchführung des eigentlichen Befestigungsvorgangs in weniger als einer Sekunde (0,2 Sekunden). Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht daher sehr bedeutende Produktivitätssteigerungen aufgrund der Reduzierung der für die Durchführung der Befestigungsarbeiten erforderlichen Zeit. Außerdem weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Pistolenform auf, die relativ wenig wiegt (ca. 700 g) und einfach zu handhaben ist, so daß die Befestigungsarbeiten mit weniger Ermüdungserscheinungen durchgeführt werden können. Ihre Konfiguration ermöglicht Rechts- als auch Linkshändern eine absolut identische Verwendung.

Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist sehr einfach zu handhaben und ihr Einsatz wird durch die elektronische Steuerung aller aktiven Komponenten erleichtert. Die Vorrichtung ist unabhängig von der Bedienungsperson rasch einsetzbar, weil keine besonderen technischen Kenntnisse dafür erforderlich sind.

Die allgemeine ergonomische Gestaltung und die industrielle Ästhetik der Vorrichtung werten die vorher mühsamen Arbeiten zur Befestigung von Reben oder anderen Pflanzen auf.

Die Bedienungsfreundlichkeit der Vorrichtung ermöglicht einen regelmäßigen Arbeitstakt, gleichgültig zu welcher Tageszeit (die Ermüdungserscheinungen des Benutzers sind geringer) und unter welchen Wetterbedingungen (keine klammen Hände am Ende des Tages, da der Bediener mit Handschuhen arbeiten kann).

Die vorstehenden und weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile sind besser aus der folgenden Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen zu ersehen, von denen:

Fig. 1 und 2 schematische Darstellungen sind, die als Beispiel zwei Anbau- und Befestigungsmethoden von Weinreben in zwei Weinanbaugebieten in Frankreich darstellen.

Fig. 3 ein kinematisches Schema der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung zeigt.

Fig. 4 das Konstruktionsschema einer automatisierten Ausführungsform der Vorrichtung darstellt.

Fig. 5 eine vergrößerte Teilansicht des vorderen Teils der in Fig. 4 dargestellten Befestigungspistole ist.

Fig. 6 eine Draufsicht ist, die vor allem die Positionierung der Kupplungseinrichtungen zeigt, die für einen abwechselnd aktiven oder inaktiven Zustand ausgelegt sind, je nach Drehrichtung des Getriebemotors.

Fig. 7 eine vergrößerte Vorderansicht des Hakens der schwenkbaren Führung ist.

Fig. 8a, 8b, 8c Schnitte jeweils entlang der Linie a-a, b-b, c-c der Fig. 7 sind, wobei jede der Ansichten zwei Positionen des Verbindungselements zeigt.

Fig. 9 eine perspektivische Explosionsdarstellung der Einrichtung ist, die das Abschneiden des Verbindungselements vor der Drehverwürgeeinrichtung sicherstellt.

Fig. 10 und 11 zwei Querschnitte sind, die jeweils den Verlauf des Verbindungselements durch das Schneidesystem und das Abschneiden dieses Verbindungselements darstellen.

Fig. 12 eine vergrößerte Teilansicht der Fig. 4 ist, die den in Richtung auf die Öffnung schwenkbaren Haken der Vorrichtung vor dem Befestigen einer Ranke am Stützdraht zeigt.

Fig. 13 eine der Fig. 12 entsprechende Ansicht ist, die den Haken in Schließposition und das Abschneiden des Anfangsabschnitts des Verbindungselements vor dem Drehverwürgen der Enden der Befestigung zeigt.

Fig. 14 eine Ansicht ist, die das Anbringen einer Weinranke am Stützdraht mittels einer Befestigung zeigt, die mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung hergestellt wird.

Fig. 15 eine Vorderansicht ist, die das Zuliefersystem, welches das für die Herstellung der Befestigungen verwendete Verbindungselement liefert, und die Positionierung der Vorrichtung an einem Gürtel darstellt.

Fig. 16 ein Schnitt entlang der Linie 16-16 der Fig. 15 ist.

Zur Beschreibung eines interessanten, jedoch nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung wird auf die Zeichnungen Bezug genommen.

Nach dem Ausführungsbeispiel wird die Vorrichtung vorteilhafterweise als tragbares Werkzeug in der allgemeinen Form einer Pistole ausgeführt und umfaßt ein Gehäuse oder einen Körper 1, umfassend einen Teil 1a, der sich nach vorne erstreckt und den Befestigungsmechanismus umschließt, einen hohlen Handgriff 1b mit einem Abzugshebel 2, der die Betätigung eines Schalters 2a ermöglicht, der in dem Handgriff untergebracht ist, wobei dieser eine Aussparung aufweist, um eine elektronische Programmplatine 3 für die Funktionsweise der Vorrichtung aufzunehmen, und einen rückwärtigen Teil lc, der die Motormittel zum Antrieb aller aktiven Organe des Befestigungsmechanismus enthält.

In vorteilhafter Weise und gemäß einer kennzeichnenden Ausgestaltung der Erfindung werden die Motormittel aus einem einzigen elektrischen Getriebemotor 4 mit zwei Drehrichtungen und Gleichstrombetrieb gebildet. Dieser Getriebemotor kann vorzugsweise von wiederaufladbaren Batterien gespeist werden, beispielsweise 12-V- oder 24-V-Batterien, die in einem Gürtel untergebracht und mittels elektrischer Kabel 5 an den Getriebemotor 4 angeschlossen sind.

Die Vorrichtung umfaßt Mitnahme- und Führungsmittel für ein drahtförmiges Verbindungselement L, das von einer Zulieferquelle stammt. Diese Zulieferquelle könnte von einer Spule gebildet werden, die in einer im rückwärtigen Teil des Werkzeuggehäuses ausgesparten Kammer positioniert ist. Jedenfalls umfaßt die Zulieferquelle vorzugsweise und gemäß einer kennzeichnenden Ausgestaltung der Erfindung ein starres Gehäuse 50, das an einem Gürtel 49 angebracht ist, der vorteilhafterweise der gleiche sein kann wie der, der die Batterien zur Versorgung des Getriebemotors 4 aufnimmt. Das Gehäuse 50 umfaßt eine Achse 51, auf der eine Spule 52 mit dem Verbindungselement L drehbar montiert werden kann. Ein Bremsmittel, das beispielsweise aus einer Feder 53 gebildet wird, wirkt einer freien Rotation der auf der Achse 51 montierten Spule 52 entgegen. Diese durch Druck wirkende Feder kann um die Achse 51 montiert und mittels ihrer entgegengesetzten Enden einerseits gegen die Innenwand des Gehäuses 50 und andererseits gegen den Bremsrand 54 verkeilt werden, welcher auf der auf der Achse 51 installierten Spule 52 aufliegt.

Dank dieser Anordnung wird das Verbindungselement nicht durch die Mittel abgewickelt, die seine Mitnahme im Inneren der Vorrichtung sicherstellen, oder durch besondere Mittel, wobei dieser Abwickelvorgang sich in der Tat aus den Bewegungen des Bedieners ergibt, wenn er den Arm in Richtung auf die Positionierungstelle der anzubringenden Befestigungen ausstreckt.

Die Batterien und die Spule mit dem Verbindungselement bilden eine relativ leichte Einheit (in der Größenordnung von 2,3 kg), die dank des mit dieser Einheit, die eine autonome Befestigungsarbeit über mehrere Stunden sicherstellt, ausgestatteten Gürtels 49 auf dem Rücken des Bedieners getragen werden kann.

Bei einer sehr interessanten Anwendung zur Befestigung von Reben oder anderen Pflanzen wird das Verbindungselement aus einem Draht mit kleinem Durchmesser gebildet, der mit biologisch abbaubarem Papier oder Kunststoff (beispielsweise Polypropylen) ummantelt ist. Der Draht stellt die Widerstandskraft sicher, während das Papier bzw. der Kunststoff ein Einschnüren der Pflanzen verhindert. Nach einer gewissen Zeit (ungefähr drei Monate) baut sich die Ummantelung ab, der aus einem sehr korrosionsfreudigen Material bestehende Draht überzieht sich mit Rost; die mit einem solchen Verbindungselement hergestellte Befestigung bricht also sehr leicht beim manuellen Zuschneiden oder bei der Bearbeitung mit einer Vorschneidevorrichtung. Dieses Verbindungselement wird beispielsweise von einem Flachdraht mit einer Breite von 3 bis 4 mm und einer Dicke von 0,5 mm in seiner Mitte, in der sich der Metalldraht befindet, gebildet.

Nach seiner Einführung in die Befestigungspistole durch eine im rückwärtigen Teil ihres Gehäuses ausgesparte Öffnung wird der Anfangsabschnitt L1 des Verbindungselements L durch die Mitnahme- und Führungsmittel zum vorderen Teil der Vorrichtung mitgenommen, die durch den Getriebemotor 4 über eine Übersetzung angetrieben werden, die ein Kegelzahnrad 6 aufweist, das in ein Kegelritzel 7 eingreift, das auf der Ausgangswelle 8 des Getriebemotors befestigt ist. Dieses Rad 6 ist drehbar auf einer festen Achse 9 montiert, die vom Gehäuse 1 gehaltert wird, und es kann über eine erste Kupplungseinrichtung mit einem Zahnrad 10 gekoppelt werden, das vorteilhafterweise aus einem Freilaufrad 11 gebildet wird.

Das Zahnrad 10 greift in ein Ritzel 12 ein, das auf der festen Achse 12a montiert und in fester Drehverbindung mit einer koaxialen Walze 13 ist.

Gegen diese Walze 13 kann eine frei laufende Anpreßwalze 14 gepreßt werden, die im Mittelteil eines beweglichen Schwingarms 15 montiert ist. Eine Feder 16 beaufschlagt den Schwingarm nach hinten in eine Position, in der die Anpreßwalze 14 gegen das Ritzel 13 gepreßt wird, wobei das Verbindungselement L zwischen den beiden Walzen 13 und 14 hindurchgeführt wird.

Mindestens eine der Walzen des Walzenpaars 13, 14, welche die Mitnahmemittel des Verbindungselements bilden, ist mit einer umlaufenden Verzahnung versehen, wobei die gezahnte Walze vorzugsweise die Antriebswalze 13 ist.

Man erkennt, daß das Zahnrad 6, wenn es über das Freilaufrad 11 mit dem Zahnrad 10 gekoppelt ist, das Ritzel 12 und die Walze 13 in Drehung versetzt, so daß letztere zusammen mit der Walze 14 die Mitnahme des Verbindungselements L in Richtung auf das vordere Ende der Vorrichtung sicherstellt.

Es sei angemerkt, daß bei der Durchführung des Verbindungselements L zwischen der Anpreßwalze 14 und der Antriebswalze 13 die Zähne der letzteren das Ummantelungsmaterial (Kunststoff oder Papier) des Verbindungselements mit einer Vielzahl kleiner Löcher perforieren, so daß der Draht nach dem Anbringen der Befestigung über diese Perforationen dem Kontakt mit Luft und Wasser ausgesetzt ist, wodurch seine Oxidation und der spätere Zerfall begünstigt wird.

Am Ausgang des Mitnahmesystems 13-14 tritt das Verbindungselement L nacheinander in eine Schneideeinrichtung und in eine der Öffnungen der Drehverwürgeeinrichtung, die im folgenden in der vorliegenden Beschreibung beschrieben werden.

Anschließend läuft das Verbindungselement in eine schwenkbare Führung 17, die eine Hakenform aufweist.

Nach einer interessanten Ausgestaltung der Erfindung ist das vordere Ende der Befestigungspistole mit einem festen offenen Haken 18 versehen, der direkt vom Gehäuse 1 aus gebildet werden oder fest an dessen Vorderseite angebracht sein kann. Dieser offene feste Haken oder Hakenschnabel 18 begrenzt durch seine gekrümmte Innenkante 18a teilweise eine Öffnung O und die schwenkbare Führung 17 ist um diese Öffnung kippbar montiert. Die schwenkbare Führung 17 ist so montiert, daß ihre Innenkante 17a beabstandet und an der Außenseite der Innenkante 18a des festen Hakens 18 angeordnet ist, wenn sich die Vorrichtung im Ruhezustand befindet, und sich der Kante nähert und die Öffnung O verschließt, wenn die Vorrichtung betätigt wird.

Die Führung 17 ist kippbar um eine feste Achse 19 montiert und ist über ihren rückwärtigen Teil in Form eines Hebels 17a und eine Gelenkverbindung 20 mit einem der Enden eines Schwingarms 21 verbunden, dessen anderes Ende mittels einer Gelenkverbindung 22 mit einem der Enden eines Hebels 23 verbunden ist, der kippbar um eine feste Achse 24 montiert ist.

Nach einer kennzeichnenden Ausgestaltung der Erfindung wird die Kippbewegung des schwenkbaren Hebels 17 in seine geschlossene Position und seine Arbeitsposition mittels einer Feder sichergestellt.

Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist eine Feder 25, die als Druckmittel wirkt, um einen vorderen Abschnitt des Schwingarms 21 montiert, wobei diese Feder mit ihren entgegengesetzten Enden einerseits gegen einen festen Punkt an dem Gehäuse und andererseits gegen einen Kragen 21a verkeilt ist, mit dem der vordere Teil des Schwingarms 21 versehen ist, wobei diese Feder stetig Druck auf den Hebel 17a des kippbaren Führungshakens 17 ausübt, d. h. sie verursacht die Schwenkbewegung des Führungshakens in die Schließposition.

Die kippbare Führung ist an ihrer gekrümmten Innenseite mit einer Führungskehle 26 versehen, die so ausgebildet ist, daß sie das Verbindungselement festhält, dessen Abgabe beim Drehverwürgevorgang jedoch begünstigt. Das veränderliche Profil dieser Kehle 26 wird in den Fig. 8a, 8b, 8c dargestellt. Man erkennt in diesen Figuren, daß sich im Zwischenteil der schwenkbaren Führung in Form eines Hakens 17 die Kehle 26 im mittleren Teil der Breite der gekrümmten Innenfläche 17c der schwenkbaren Führung (Fig. 8b) öffnet, während sich die Kehle in deren Endabschnitten seitlich und in entgegengesetzte Richtungen öffnet.

Das Schneidesystem wird aus einer Drehschneideeinrichtung 27 gebildet, die ein festes Organ 27a und ein sich drehendes Organ 27b umfaßt, zwischen denen das Verbindungselement L hindurchgeführt werden kann. Das feste Organ 27a erfüllt beispielsweise die Funktion eines Gegenmessers, während das bewegliche Organ 27b die Rolle des Messers übernimmt.

Wie vor allem aus den Fig. 9 bis 11 ersichtlich ist, ist das bewegliche Organ 27b mit eingeschränktem Ausschlag drehbar um das feste Organ 27a montiert. Diese Organe besitzen eine zylindrische Form und sind seitlich mit Einkerbungen 27b' bzw. 27a' versehen, von denen sich mindestens eine über mehr als 180 Grad erstreckt. Die Einkerbung 27a', die im Gegenmesser 27a ausgespart, ist erstreckt sich beispielsweise über etwa 210 Grad, während die Einkerbung 27b' des zylindri schen Messers 27b sich über etwa 245 Grad erstreckt. Diese Anordnung begünstigt den Vorschub des Verbindungselements L über die Schneideeinrichtung 27 nach dem Durchtrennen des Anfangsabschnitts L1, wie dies aus Fig. 11 ersichtlich ist. Das Drehmesser 27b kann in der Tat zwei Positionen einnehmen: eine erste Position, in der eine Durchführungsöffnung für das Verbindungselement L durch die Schneideeinrichtung 27 (Fig. 10 und 12) ausgespart ist, und eine zweite Position, in der eine Schneidekante der Einkerbung 27b' mit der benachbarten Kante des Gegenmessers 27a zusammenwirkt, um ein Durchtrennen des Verbindungselements (Fig. 11 und 13) sicherzustellen. In dieser Position wird der zwischen den gegenüberliegenden Kanten der Einkerbung 27b' und des Gegenmessers 27a ausgesparte Raum größer, wodurch der Vorschub des neuen Endes des Verbindungselements durch die Schneideeinrichtung bei deren Rückkehr in die geöffnete Position begünstigt wird.

Das Drehmesser 27b ist fest einstückig mit einem Hebel 28, der mittels einer Gelenkverbindung 29 mit dem vorderen Ende des Schwingarms 15 verbunden ist, dessen rückwärtiges Ende mittels einer Gelenkverbindung 30 mit einem Betätigungshebel 31 verbunden ist, der kippbar um eine feste Achse 32 montiert ist.

Jede der beiden entgegengesetzten Seiten des Zahnrads 10 ist mit einer Nocke 33 oder 34 versehen, die parallel zur Achse des Rads ausgerichtet ist.

Der freie Arm 31a des Kipphebels 31 zum Betätigen des Schwingarms 15 ist beispielsweise auf der Bahn der Nocke 33 positioniert, während der freie Arm 23a des Kipphebels 23 auf der Bahn der Nocke 34 angeordnet ist.

Die Nocken 33 und 34 sind beispielsweise in einer Größenordnung von 95 Grad zueinander winkelversetzt, um dem Verbindungselement L während der Schließzeit die Zuführung zur schwenkbaren Führung 17 zu ermöglichen.

Die Drehverwürgeeinrichtung 35 weist eine flache Scheibenform auf und ist einstückig mit einer axialen Welle 36, die zum rückwärtigen Teil hin ausgerichtet und mit einem Ritzel 37 verbunden ist, das in das Zahnrad 6 über eine zweite Kupplungseinrichtung eingreift, die vorteilhafterweise aus einem Freilaufrad 38 gebildet werden kann.

Die Achsen der Drehverwürgeeinrichtung 35, des Freilaufrads 38 und des Ritzels 37 sind vorzugsweise mit den Achsen des Getriebemotors und des Antriebsritzels 7 gefluchtet.

Man erkennt, daß das Freilaufrad 38, je nach Drehrichtung des Getriebemotors, die Drehung der Drehverwürgeeinrichtung 35 ermöglicht oder sperrt.

Die Drehverwürgeeinrichtung 35 umfaßt zwei Öffnungen 39 und 40 und ihre Innenseite ist sehr kurz beabstandet (beispielsweise in der Größenordnung von 1 mm) von der ebenen Fläche eines festen Teils 41 des Körpers oder Gehäuses 1 der Vorrichtung angeordnet. Eine der Öffnungen kann in Übereinstimmung mit dem Ausgang der Schneideeinrichtung gegenüber einer Durchführung 42 positioniert sein, die im festen Teil 41 ausgespart ist, während die andere Öffnung gegenüber einem Sackloch 43 angeordnet sein kann, das ebenfalls im festen Teil 41 ausgespart ist. Die Durchführung 42 und das Sackloch 43 sind parallel zur Drehachse der Drehverwürgeeinrichtung 35 und diametral entgegengesetzt zur Achse angeordnet.

Die Öffnungen 39 und 40 sind symmetrisch angeordnet. Sie weisen eine längliche und gekrümmte Form auf, die sich unter Berücksichtigung der Drehrichtung der Drehverwürgeeinrichtung zu ihrer Mitte hin annähert, wobei die Nützlichkeit dieser spiralförmigen Auslegung im folgenden erläutert wird.

Führungsöffnungen 44, 45 des Verbindungselements L sind vorzugsweise im Körper oder Gehäuse 1 der Vorrichtung ausge spart, einerseits zwischen dem Eingang des Verbindungselements und der Mitnahmeeinrichtung 13, 14 und andererseits zwischen der Mitnahmeeinrichtung und dem Drehschneidesystem 27.

Die Kehle 26, die Durchführungen 42, 44, 45 und das Sackloch 43 weisen einen Querschnitt auf, der dem Querschnitt des verwendeten Verbindungselements entspricht, d. h. nach dem dargestellten Beispiel einen rechteckigen Querschnitt, welcher der flachen Auslegung des Verbindungselements L entspricht.

Ein magnetisches Kennzeichnungssystem stellt die korrekte Positionierung der Drehverwürgeeinrichtung 35 sicher, wenn das Freilaufrad 38, das den Drehantrieb der Drehverwürgeeinrichtung ermöglicht, inaktiv ist. Dieses Kennzeichnungssystem umfaßt mindestens einen ersten Magneten, mit dem die Drehverwürgeeinrichtung ausgestattet ist, und einen zweiten Magneten, der fest auf einem festen Teil des Körpers der Vorrichtung positioniert ist. Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der rückwärtige Teil 55 der Drehverwürgeeinrichtung, der eine Scheibenform aufweist, mit zwei diametral entgegengesetzten Magneten 46 versehen, während zwei weitere Magnete 47 fest auf einem festen Teil des Körpers der Vorrichtung gegenüber der Bahn der Magneten 46 installiert sind, so daß sich die drehenden Magnete 46 gegenüber den festen Magneten 47 positionieren, wenn sich das Freilaufrad 38 im "freien" Zustand befindet, und damit die korrekte Positionierung der Drehverwürgeeinrichtung sicherstellen.

Der Betrieb des Werkzeugs wird vollständig von einer Mikroprozessorplatine 3 gesteuert, die im Handgriff 1b der Vorrichtung untergebracht ist, beispielsweise über eine integrierte Strombrücke mit vier MOSFET-Transistoren.

Zwei Mikrosensoren, beispielsweise "Halleffekt"-Sensoren, ermöglichen die Bestimmung der Positionen der Drehverwürgeeinrichtung und des Vorschubs des Verbindungselements. Die an den Mikroprozessor übertragenen Daten ermöglichen diesem die vollständige Steuerung des Funktionszyklus.

Ein erster Mikrosensor 56 ist beispielsweise in der Nähe des Zahnrads 10 angeordnet, das mit Magneten 57 versehen ist. Andererseits ist ein zweiter Mikrosensor 58 in der Nähe des rückwärtigen scheibenförmigen Teils 55 der Drehverwürgeeinrichtung 35 positioniert, die mit mindestens einem Magneten versehen ist, dessen Bahn vor diesem Magneten vorbeiführt. Vorzugsweise kann der Mikrosensor zu diesem Zweck mit den Magneten 46 zusammenwirken, welche die korrekte Positionierung der Drehverwürgeeinrichtung sicherstellen.

Die Mikroprozessorplatine 3 sorgt des weiteren für die Sicherheitseinrichtungen, beispielsweise die Strombegrenzung (Mittelwert und Spitzen). Sie ermöglicht die Betriebsanpassung der Vorrichtung an die Merkmale des von den Batterien (12 Volt oder 24 Volt) gelieferten elektrischen Stroms; sie stellt auch die Rückführung in die Ausgangsposition sicher, wenn während des Zyklus eine Unterbrechung aufgetreten ist. Allerdings kann ein Sicherungsautomat die von der Mikroprozessorplatine sichergestellte Strombegrenzung ersetzen, wobei der durch Strom ausgelöste Sicherungsautomat in der Stromzufuhr des Motors positioniert werden kann. Die Mikroprozessorplatine ermöglicht des weiteren die Veränderung der Anzahl der Verdrehungen der Drehverwürgeeinrichtung nach Vorgabe des Bedieners, der eine mehr oder weniger festgezogene Befestigung haben möchte. Zu diesem Zweck kann die Vorrichtung mit einem Programmschaltwerk oder einer Auswahleinrichtung 48 mit mehreren Positionen ausgestattet sein, auf die auf dem Handgriff der Vorrichtung zugegriffen werden kann, wobei dieses Programmschaltwerk eine rasche Auswahl der Anzahl der Verdrehungen der Verwürgung ermöglicht.

Nach der Annäherung der für die Verbindung vorgesehenen Elemente (beispielsweise die Weinranke des Rebstocks S und der Stützdraht F) mittels des festen Hakens 18 der Vorrichtung umfaßt deren Funktionszyklus die folgenden Phasen:

- Schließen des Hakens 18;

- Vorschub des Verbindungselements L bis zu dessen Eindringen in das Sackloch 43, nachdem es die zweite Öffnung der Drehverwürgeeinrichtung 35 durchquert hat;

- Abschneiden des Verbindungselements L;

- Drehverwürgen des abgeschnittenen Abschnitts des Verbindungselements L;

- Vorschub eines neuen Anfangsabschnitts des Verbindungselements in die schwenkbare Führung 17, bis in die Nähe von deren freiem Ende;

- erneutes Öffnen des Hakens 18.

Nachstehend wird die Funktionsweise detaillierter beschrieben.

Im Ruhezustand (Fig. 12) ist der Haken 17-18 geöffnet, die schwenkbare Führung 17 befindet sich vollständig in dem Raum, der von den Wänden des festen Hakens 18 begrenzt wird. Der Anfangsabschnitt L1 des Verbindungselements L ist in die schwenkbare Führung 17 eingelegt, wobei sich das freie Ende dieses Abschnitts in der Nähe des freien Endes 17b der schwenkbaren Führung befindet. Die Nocke 34 stützt sich auf den freien Arm 23a des Hebels 23, so daß der Schwingarm 21 sich in zurückgesetzter Position befindet, während die Feder 25 zusammengedrückt wird. Andererseits hält das magnetische Kennzeichnungssystem 46-47 die Drehverwürgeeinrichtung 35 in einer Position, in der ihre Öffnungen 39, 40 gegenüber der Durchführung 42 und dem Sackloch 43 positioniert sind.

Wenn der Abzugshebel 2 betätigt wird, beginnt der Zyklus.

Der Getriebemotor 4 dreht sich in die Richtung, die den Antrieb der Mitnahmemittel des Verbindungselements und des Drehschneidesystems ermöglicht.

Die Nocke 34 des Zahnrads 10 entfernt sich aus ihrer Anfangsposition und gestattet das Schwenken des Hebels 23 und die Vorwärtsbewegung des Schwingarms 21 unter der Einwirkung der Feder 25, welche das Schwenken der Führung 17 und das Schließen des Hakens 17-18 um die Weinranke S und den Stützdraht F ermöglicht.

Es sei angemerkt, daß die Verwendung einer zweckdienlich austarierten Feder (Feder 25) zum Schließen des Hakens 17-18 es ermöglicht, eine Verletzung der Weinranke zu verhindern, wenn sich diese unglücklicherweise auf der Bahn des Führungshakens 17 befindet.

Das Verbindungselement L wird über das Ritzel 7, das Zahnrad 6, das Freilaufrad 11, das Zahnrad 10, das Ritzel 12, die gezahnte Walze 13 und die Anpreßwalze 14 mitgenommen, die durch die Einwirkung der Feder 16, die auf den Kipphebel 31 und den Schwingarm 15 wirkt, gegen die gezahnte Walze gedrückt wird.

Das Verbindungselement L bewegt sich durch das Drehschneidesystem 27 von einer der Öffnungen 39 oder 40 der Drehverwürgeeinrichtung 35 und bis zum schwenkbaren Führungshaken 17. Man beobachtet, daß die Drehverwürgeeinrichtung während dieser Phase dank der magnetischen Kennzeichnungseinrichtung 46, 47 in der gewünschten Position bleibt.

Das Verbindungselement L beendet seinen Weg und durchquert die zweite Öffnung 40 oder 39 der Drehverwürgeeinrichtung 35 und wird in das Sackloch 43 eingeführt. In diesem Augenblick trifft die Nocke 33 des Zahnrads 10 auf den freien Arm 31a des Schwinghebels 31 und verursacht das Kippen des Hebels als Reaktion auf die gegenwirkende Aktion der Feder 16. Das Kippen des Hebels 31 bewirkt

- über den Schwingarm 15, daß sich die Anpreßwalze 14 entfernt, und damit die Entkopplung der Organe 13, 14 des Vorschubsystems des Verbindungselements;

- über den Schwingarm 15 und den Hebel 28 die Drehung des Messers 27b des Drehschneidesystems 27, mit dem das Abschneiden des Anfangsabschnitts L1 des Verbindungselements L sichergestellt wird, wobei dieser abgeschnittene Anfangsabschnitt L1 die künftige Befestigung A (Fig. 13) bildet.

Man beobachtet, daß das Freilaufrad 11 während dieser Zyklusphase aktiv ist, während das Freilaufrad 38 sich im "freien" oder inaktiven Zustand befindet.

Am Ende dieser Phase ändert der Getriebemotor seine Richtung, das Freilaufrad 11 geht in den "freien" oder inaktiven Zustand über, während das Freilaufrad 38 aktiv wird. Die Durchführung im "freien" Zustand des Freilaufrads 11 bewirkt die Deaktivierung des Vorschubsystems 13-14, der Schneideeinrichtung 27 und des Führungshakens 17.

Die Drehverwürgeeinrichtung 35 wird über das Ritzel 7, das Zahnrad 6, das Ritzel 37 und das Freilaufrad 38 in Drehung versetzt. Die Erfassung der Anzahl der Drehungen wird durch die Mikroprozessorplatine anhand der vom Mikrosensor 58 übertragenen Daten gesteuert, bevor die Verwürgung um die Weinranke S und den Stützdraht F festgezogen wird. Die Anzahl der Drehungen kann jederzeit vom Bediener mittels der Auswahleinrichtung 38 eingestellt werden, um ein optimales Anziehen der Befestigung zu erzielen.

Man beobachtet, daß die beiden äußeren Enden des abgeschnittenen Abschnitts des Verbindungselements L dank der gründlich durchdachten Form der Öffnungen 39, 40 der Drehverwürgeein richtung 35 einander zunächst angenähert werden, wobei sie gleichzeitig zwischen die Rückseite der Drehverwürgeeinrichtung und die ebene Fläche des festen Teils 41 gedrückt werden, wodurch der Drehverwürgeprozeß begünstigt wird.

Nach der Ausführung des Drehverwürgevorgangs ändert der Getriebemotor 4 erneut seine Drehrichtung.

Die Nocke 33 des Rads gibt den Hebel 31 frei, der über die Feder 18 die Rückführung der Anpreßwalze 14 gegen die gezahnte Walze 13 und die Öffnung des Drehschneidesystems 27 ermöglicht, so daß ein neuer Anfangsabschnitt des Verbindungselements in Richtung auf die schwenkbare Führung 17 bis in die Nähe des Endes 17b der Führung vorgeschoben wird. Die Nocke 34 des Zahnrads 10 kippt dann den Hebel 23, der das Schwenken der Führung 17 und die Öffnung des Hakens 17-18 als Reaktion auf die entgegengesetzte Aktion der Feder 25 sicherstellt. Die Vorrichtung ist für die Ausführung einer neuen Befestigung bereit.

Im vorstehenden Text wurde eine besonders interessante Anwendungsmöglichkeit der Erfindung für die Befestigung von Weinreben beschrieben, aber es ist offensichtlich, daß die erfindungsgemäße Befestigungspistole zahlreiche weitere Anwendungsmöglichkeiten finden kann, bei denen ein Anbringen von Befestigungen wünschenswert ist, um zwei oder mehr als zwei Elemente zu vereinen oder einen Teil eines Objekts zusammenzuschnüren (beispielsweise Sackverschlüsse).


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Anbringen von Befestigungen, beispielsweise zum Festbinden von Weinstöcken, dadurch gekennzeichnet, daß sie umfaßt: - Mittel (13, 14) für die Mitnahme eines Anfangsabschnitts (L1) eines drahtförmigen Verbindungselements (L) , das von einer Zulieferquelle (52) stammt; - eine Drehverwürgeeinrichtung (35), die am vorderen Teil (1a) des Geräts angeordnet und mit zwei Öffnungen (39, 40) für den Eingriff von zwei Teilen dieses Anfangsabschnitts versehen ist; - ein Schneidesystem (27), das in bezug auf die Abspulrichtung des Verbindungselements (L) vor einer der Öffnungen (39, 40) der Drehverwürgeeinrichtung (35) angeordnet ist; - eine schwenkbare Führung (17), die mit einer Führungsrille (26) ausgestattet und an dem Ende vor dem Gerät angeordnet ist und deren Ausgang (17b) relativ zu der zweiten Öffnung der Drehverwürgeeinrichtung positioniert werden kann; - Motormittel (4) und ein Übersetzungssystem (6, 7, 10, 11, 37, 38), die so ausgelegt sind, daß sie abwechselnd aktiv oder inaktiv sind, um alternativ

- entweder die Betätigung der Mitnahmemittel (13, 14), der schwenkbaren Führung (17) und des Schneidesystems (27) auszuführen, während sich die Drehverwürgeeinrichtung (35) im Ruhezustand befindet;

- oder den Drehantrieb der Drehverwürgeeinrichtung (35) zu bewerkstelligen, während die Mitnahmemittel (13, 14), die schwenkbare Führung (17) und das Schneidesystem (27) deaktiviert sind.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Motormittel der Vorrichtung einen einzigen Elektromotor (4) mit zwei Drehrichtungen umfassen, und dadurch, daß das Übersetzungssystem zwei Kupplungseinrichtungen (11, 38) umfaßt, die für einen abwechselnd aktiven und inaktiven Zustand ausgelegt sind, wobei eine dieser Einrichtungen die Übertragung der Motorbewegung zum Mitnahmesystem (13, 14) des Verbindungselements (L), zur schwenkbaren Führung (17) und zum Schneidesystem (27) sicherstellt, während die andere (38) keine Motorbewegung zu der Drehverwürgeeinrichtung (35) überträgt, und umgekehrt.

3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen hakenförmigen Schnabel (18) aufweist, der fest an dem Ende vor der Vorrichtung angeordnet ist, wobei dieser Hakenschnabel (18) eine Öffnung (0) begrenzt, um die herum die schwenkbare Führung (17) kippbar montiert ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungseinrichtungen (11, 38) aus Freilaufrädern gebildet sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kippen der schwenkbaren Führung (17) in geschlossener Position und in Arbeitsposition mittels einer Feder (25) ausgeführt wird.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmemittel ein Paar von Walzen (13, 14) umfassen, von denen mindestens eine (13) motorisch bewegt wird und mit einer umlaufenden Verzahnung versehen ist, die gleichzeitig die Mitnahme des Verbindungselements (L) und die Perforierung von dessen Ummantelung ermöglicht.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein fester Teil (41) des Körpers (1) der Vorrichtung mit zwei parallel verlaufenden Durchführungen (42, 43) versehen ist, wovon eine (42) in Übereinstimmung mit dem Ausgang des Schneidesystems positioniert ist, wobei diese Durchführungen parallel zur Drehachse der Drehverwürgeeinrichtung (35) ausgerichtet und in bezug auf diese Achse diametral entgegengesetzt angeordnet sind, wobei die Öffnungen (39, 40) der Drehverwürgeeinrichtung so gestaltet sind, daß sie den Durchführungen (42, 43) gegenüberliegend positioniert werden können.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidesystem (27) aus einer Drehschneideeinrichtung (27), die ein festes Organ (27a) enthält, das beispielsweise von einem Gegenmesser gebildet ist, und einem sich drehenden Organ (27b) gebildet ist, das mit eingeschränktem Ausschlag drehbar um das feste Organ herum montiert ist und beispielsweise ein Messer bildet, wobei das sich drehende Organ zwei Positionen einnehmen kann: - eine erste Position, in der eine Durchführungsöffnung für das Verbindungselement (L) durch die Schneideinrichtung (27) ausgespart ist, und - eine zweite Position, in der die beiden Kanten des festen Organs (27a) und des sich drehenden Organs (27b) zusammenwirken, um das Durchtrennen des Verbindungselements (L) zu bewirken.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die schwenkbare Führung (17) so montiert ist, daß sie vollständig in dem von den Wänden des festen Hakens (18) begrenzten Raum gelagert ist, wenn sich die Vorrichtung im Ruhezustand befindet.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen (39, 40) der Drehverwürgeeinrichtung (35) eine längliche und gekrümmte Form aufweisen, die sich unter Berücksichtigung ihrer Drehrichtung zur Mitte der Drehverwürgeeinrichtung hin annähert.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 7 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die rückwärtige Fläche der Drehverwürgeeinrichtung (35) in geringer Entfernung zu einer ebenen Fläche eines festen Teils (41) des Körpers (1) der Vorrichtung angeordnet ist.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungssystem ein Zahnrad (10) umfaßt, das von einer (11) der Kupplungseinrichtungen (11, 38) in eine Drehbewegung versetzt wird, wobei dieses Zahnrad in die motorgetriebene Walze (13) des Walzenpaars (13, 14) eingreift und damit den Vorschub des Verbindungselements (L) sicherstellt, wobei das Zahnrad an jeder seiner gegenüberliegenden Flächen mit einer Nocke (33, 34) ausgestattet ist, wobei diese Nocken zueinander im Winkel versetzt sind und wobei die eine (33) auf eine Deaktivierungseinrichtung der Vorschubmittel (13, 14) des Verbindungselements (L) und eine Aktivierungseinrichtung des Schneidesystems (27) und die andere (34) auf eine Einrichtung zum Öffnen des Hakens (17, 18) wirkt.

13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Deaktivierungseinrichtung der Vorschubmittel (13, 14) des Verbindungselements (L) und die Aktivierungseinrichtung des Schneidesystems (27) umfassen: einen Kipphebel (31), dessen einer Arm (31a) auf der Bahn einer (33) der Nocken (33, 34) des Zahnrads (10) positioniert ist und mittels eines Gelenks (30) mit einem der Enden eines Schwingarms (15) verbunden ist, der in seinem Mittelteil eine (14) der Walzen des Vorschubwalzenpaars (13, 14) des Verbindungselements (L) trägt und über sein entgegengesetztes Ende und mittels eines Gelenks (29) mit einem Hebel (28) verbunden ist, der in der Drehung einstückig ist mit dem Drehmesser (27b) des Schneidesystems (27), wobei eine Feder (16) den Kipphebel (31) und den Schwingarm (15) in eine Position zurückholt, in der die Walzen (13, 14) den Vorschub des Verbindungselements (L) sicherstellen und das Schneidesystem (27) dessen Abspulen zuläßt.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungseinrichtung des Hakens (17, 18) einen Kipphebel (23) umfaßt, dessen einer Arm (23a) auf der Bahn einer (34) der Nocken (33, 34) des Zahnrads (10) positioniert ist, wobei dieser Hebel mittels eines Gelenks (22) mit einem Schwingarm (21) verbunden ist, der wiederum über sein entgegengesetztes Ende und mittels eines Gelenks (20) mit einem Hebel (17a) verbunden ist, der mit der schwenkbaren Führung (17) einstückig ist.

15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (25), welche das Kippen der schwenkbaren Führung (17) in eine geschlossene Position sicherstellt, um einen vor dem Schwingarm (21) liegenden Abschnitt herum montiert und an ihren gegenüberliegenden Enden einerseits gegen einen festen Punkt auf dem Gehäuse oder Körper der Vorrichtung und andererseits gegen einen Kragen (21a) verkeilt ist, mit dem der davorliegende Abschnitt versehen ist.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelversatz der Nocken (33, 34) des Zahnrads (10) so vorgesehen ist, daß die Mitnahmemittel (13, 14) des Verbindungselements (L) vor denjenigen Mitteln (23) in Gang gesetzt werden, die das Kippen der schwenkbaren Führung (17) in die Öffnungs- und Ruheposition sicherstellen, so daß ein Teil des Anfangsabschnitts (L1) des Verbindungselements vor dem Öffnen des Hakens (17-18) einen Vorschub in die schwenkbare Führung (17) erfährt.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 2, 4, 7 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß es ein magnetisches Kennzeichnungssystem (46, 47) umfaßt, das die richtige Positionierung der Drehverwürgeeinrichtung (35) sicherstellt, während sich die Kupplungseinrichtung (38), die den Drehantrieb der Drehverwürgeeinrichtung ermöglicht, in inaktivem Zustand befindet.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das magnetische Kennzeichnungssystem einerseits mindestens einen Magneten (46) umfaßt, mit dem der rückwärtige Teil der Drehverwürgeeinrichtung (35) ausgestattet ist, und andererseits mindestens einen Magneten (47), der fest auf einem feststehenden Teil des Körpers (1) der Vorrichtung positioniert ist.

19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Mikroprozessorplatine (3) enthält, die die Steuerung des gesamten Betriebsablaufes der Vorrichtung ermöglicht, wobei diese Mikroprozessorplatine (3) vorzugsweise im Handgriff der Vorrichtung untergebracht ist.

20. Vorrichtung nach Anspruch 19 und einem der Ansprüche 12 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß sie Mikrosensoren (56, 58) enthält, vorzugsweise "Halleffekt"-Mikrosensoren, die mit der Mikroprozessorplatine (3) verbunden sind und die Bestimmung der Positionen der Drehverwürgeeinrichtung (35) sowie des Vorschubs des Verbindungselements (L) ermöglichen, wobei einer (56) dieser Mikrosensoren beispielsweise gegenüber der Bahn der Magneten (57) angeordnet ist, mit denen das Zahnrad (10) ausgestattet ist, das die Mitnahmemittel des Verbindungselements (13, 14) in Gang setzt, während der zweite (58) der Mikrosensoren beispielsweise gegenüber der Bahn von mindestens einem Magneten (46) angeordnet ist, mit dem der rückwärtige Teil (55) der Drehverwürgeeinrichtung (35) ausgestattet ist.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein Programmschaltwerk oder eine Auswahleinrichtung (48) mit mehreren Positionen enthält, auf die beispielsweise auf dem Handgriff (1b) des Geräts zugegriffen werden kann und mit der die Anzahl der Verdrehungen der Verwürgung der Befestigungen eingestellt werden kann.

22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1, 6, 12 oder 13, umfassend Mittel zur Aufnahme einer Spule (52) mit dem Verbindungselement (L), dadurch gekennzeichnet, daß diese Mittel aus einem Gehäuse (50) gebildet sind, das auf einem Gurt (49) befestigt und mit einer Achse (51) zur Aufnahme der Spule ausgestattet ist, wobei das Gehäuse mit einer Bremseinrichtung (53, 54) ausgerüstet ist, die der freien Rotation der auf der Achse (51) positionierten Spule (52) entgegenwirkt.







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