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Dokumentenidentifikation DE19952340A1 13.07.2000
Titel Verbessertes Profil für eine Sitzschienenvorrichtung
Anmelder Meritor Automotive Canada Inc., Bracebridge, Ontario, CA
Erfinder Downey, Hugh D., Barrie, Ontario, CA;
Garrido, Pascal, Gravenhurst, Ontario, CA;
Freund, Roger, Port Sydney, Ontario, CA;
Olsson, Nills O., Glen Ellyn, Ill., US;
Collins, Gregory David, Gravenhurst, Ontario, CA
Vertreter Prinz und Kollegen, 81241 München
DE-Anmeldedatum 29.10.1999
DE-Aktenzeichen 19952340
Offenlegungstag 13.07.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.07.2000
IPC-Hauptklasse B60N 2/50
Zusammenfassung Eine Fahrzeugsitzvorrichtung ist durch eine Befestigungsvorrichtung an einer Fahrzeugstützstruktur befestigt. Die Befestigungsvorrichtung umfaßt eine erste Schiene und eine zweite Schiene, die zur Bewegung relativ zu der ersten Schiene gehalten wird. Dadurch kann die Sitzvorrichtung von einem Insassen nach vorne oder nach hinten verstellt werden. Die erste Schiene hat ein durch einen ersten Basisabschnitt verbundenes erstes Paar von Seitenwänden, und die zweite Schiene hat ein durch einen zweiten Basisabschnitt verbundenes zweites Paar von Seitenwänden. Das erste Paar von Seitenwänden hat jeweils gegenüberliegende äußere Lagerflächen, und das zweite Paar von Seitenwänden hat jeweils gegenüberliegende innere Lagerflächen, die den äußeren Lagerflächen zugewandt sind, um einen Lagerkanal zwischen jedem der Paare von ersten und zweiten Seitenwänden zu bilden. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist ein Kugellagerelement in jeden der Lagerkanäle eingefügt und weist eine Lagerfläche zum Angriff an der innere und der äußeren Lagerfläche auf. Das Lagerelement hat vier Kontaktpunkte zwischen dem Lagerelement und dem Lagerkanal, um eine stabile verstellbare Sitzschienenvorrichtung vorzusehen.

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Diese Anmeldung betrifft allgemein eine Vorrichtung zum Befestigen eines Sitzes in einem Fahrzeug. Diese Erfindung betrifft insbesondere eine Sitzbefestigungsvorrichtung mit einem ersten und einem zweiten Schienenelement mit gegenüberliegenden Nuten, die äußere bzw. innere Lagerflächen zum Angriff an einem Lagerelement aufweisen, um zwischen dem ersten und dem zweiten Schienenelement für stabilen Halt zu sorgen.

Sitzschienenanordnungen zum Befestigen von Sitzvorrichtungen in Fahrzeugen sind allgemein wohlbekannt. Die meisten Anordnungen sehen vor, daß ein Sitz in einem Fahrzeug in Richtung nach vorne und hinten bewegt oder verstellt werden kann. Die Sitzvorrichtung umfaßt gewöhnlich eine Befestigungsvorrichtung zum Befestigen der Sitzvorrichtung an einer Fahrzeugstruktur.

Befestigungsvorrichtungen umfassen typischerweise ein erstes Schienenelement, das an einer Fahrzeugstruktur wie dem Boden angebracht ist. Ein zweites Schienenelement ist zur Bewegung relativ zu dem ersten Schienenelement befestigt. Ein Verstellmechanismus wird von einem Sitzinsassen selektiv betätigt, um die zweite Sitzschiene in eine gewünschte Position zu bewegen. Der Sitz wird an der zweiten Schiene derart gehalten, daß sich der Sitz mit der zweiten Schiene bewegt, wenn der Sitzinsasse die Sitzposition verstellt.

Manche Befestigungsvorrichtungen verwenden Kugellagerelemente, die zwischen die erste und die zweite Schiene eingefügt sind, um die zweite Schiene relativ zur ersten Schiene gleitend zu halten. Bei bekannten Vorrichtungen, die Kugellagerelemente verwenden, kann in den Sitzschienenelementen schwer ein kreisförmiges Profil zur Aufnahme der Kugellager hergestellt werden. Leichte Schwankungen im kreisförmigen Profil können zu verstärkten Schwankungen bei den summierten Toleranzen zwischen den Schienen und den Kugeln führen und auch einen Linienkontakt zwischen den Kugellagern und den Sitzschienenelementen bewirken. Der Linienkontakt erzeugt eine Gleitwirkung zwischen den Kugellagern und den Sitzschienenelementen und kann zu einem hohen Verstellkraftaufwand führen, was unerwünscht ist. Bevorzugt liegt ein Rollkontakt zwischen den Kugellagern und den Sitzschienenelementen vor, um den Sitzverstellkraftaufwand zu verbessern.

Ein weiterer Nachteil, der sich aus der Verwendung von Sitzschienen mit kreisförmigen Profilen zur Aufnahme von Kugellagern ergeben kann, liegt darin, daß die Sitzschienen verkratzen können. Leichte Schwankungen im kreisförmigen Profil können dazu führen, daß die zweite Schiene mit der ersten Schiene in Kontakt gelangt, wenn der Sitz unter Last verstellt wird, d. h. wenn ein Sitzinsasse auf dem Sitz sitzt, kann das zweite Schienenelement während des Verstellvorgangs an dem ersten Schienenelement entlangkratzen. Dies führt zu unerwünschten Geräuschen und einem hohen Verstellkraftaufwand.

Demnach ist erwünscht, eine Sitzschienenvorrichtung vorzusehen, die für einen Punktkontakt zwischen einem Lagerelement und den Sitzschienenelementen sorgt, um einen Rolleffekt zwischen den Sitzschienenelementen und den Lagerelementen zu erzeugen. Ebenso ist erwünscht, eine Sitzschienenvorrichtung vorzusehen, die einen Freiraum zwischen dem ersten und dem zweiten Schienenelement unter Last aufrechterhält, um eine Abrasion der Sitzschienen zu vermeiden. Schließlich ist erwünscht, eine Sitzschienenvorrichtung vorzusehen, die gegenüber bekannten Sitzschienenvorrichtungen eine verbesserte Sitzschienenstabilität aufweist.

Weitere Ziele beinhalten, daß eine vereinfachte Sitzschienenvorrichtung vorgesehen wird, die das Gesamtgewicht und die Kosten der Sitzvorrichtung reduziert und dabei die Haltbarkeit und Robustheit aufrechterhält.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Diese Erfindung betrifft eine Fahrzeugsitzvorrichtung, die durch eine Befestigungsvorrichtung an dem Fahrzeug befestigt ist. Die Befestigungsvorrichtung umfaßt eine erste Schiene und eine zweite Schiene, die zur Bewegung relativ zu der ersten Schiene gleitend gehalten wird. Dadurch kann die Sitzvorrichtung von einem Sitzinsassen nach vorne oder hinten verstellt werden.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung umfaßt die Vorrichtung zum Befestigen eines Sitzes in einem Fahrzeug eine erste Schiene, die eine Längsachse bildet und ein erstes Paar von durch eine erste Basis verbundenen Seitenwänden hat. Das erste Paar von Seitenwänden hat jeweils eine sich nach außen erstreckende Nut. Eine zweite Schiene wird zur Bewegung relativ zu der ersten Schiene entlang der Längsachse gehalten und hat ein zweites Paar von Seitenwänden, die von dem ersten Paar von Seitenwänden im Abstand angeordnet und durch eine zweite Basis verbunden sind. Das zweite Paar von Seitenwänden hat jeweils eine sich nach innen erstreckende Nut, die gegenüber der sich nach außen erstreckenden Nut angebracht ist, um zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von Seitenwänden ein Paar von Lagerkanälen zu bilden.

Die vorliegende Erfindung bietet einige Vorteile gegenüber Befestigungsvorrichtungen aus dem Stand der Technik, da sie eine stabile und robuste Befestigungsvorrichtung mit Punktkontakt zwischen den Lagerelementen und den Schienenelementen vorsieht, um einen Rolleffekt zu erzeugen.

Außerdem ist eine stabile Sitzschienenvorrichtung vorgesehen, die einen Freiraum zwischen den beiden Schienenelementen unter Last vorsieht.

Diese und andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind am besten aus der folgenden Beschreibung und den Zeichnungen zu verstehen, die im folgenden kurz beschrieben werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht einer an einer Fahrzeugstruktur angebrachten Sitzvorrichtung.

Fig. 2 ist eine Perspektivansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Befestigungsvorrichtung einschließlich der vorliegenden Schienenelemente.

Fig. 3 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer bevorzugten Ausführungsform der in Fig. 2 gezeigten Schienenelemente.

Fig. 4 ist eine Querschnittsansicht einer bevorzugten Ausführungsform einer Sitzschienenvorrichtung.

Fig. 5A ist eine Querschnittsansicht des in Fig. 4 gezeigten äußeren Sitzschienenelements mit einem Lagerelement.

Fig. 5B ist eine Querschnittsansicht des in Fig. 4 gezeigten inneren Sitzschienenelements mit einem Lagerelement.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM

Fig. 1 veranschaulicht eine Fahrzeugsitzvorrichtung 10 mit einer Rückenlehne 12, die bezüglich eines Sitzbodens 14 gehalten wird, wie dies dem Fachmann wohlbekannt ist. Die Sitzvorrichtung 10 ist durch eine allgemein bei 18 gezeigte Befestigungsvorrichtung an einer Fahrzeugstruktur 16 wie einem Fahrzeugboden angebracht. Die Befestigungsvorrichtung 18 umfaßt Schienenvorrichtungen 20 an einer Innenseite oder einer dem Fahrzeuginneren zugewandten Seite und einer Außenseite oder einer dem Fahrzeugäußeren zugewandten Seite der Sitzvorrichtung 10, wobei in Fig. 1 nur die Außenseite gezeigt ist. Die Begriffe innen und außen werden in dieser Beschreibung nur zum Zweck der Verdeutlichung und Veranschaulichung verwendet und können nicht als einschränkend gelten.

Die Schienenvorrichtung 20 kann an einem Sitz 10 verwendet werden, der eine Sicherheitsgurtvorrichtung 22 hat, die alleine von dem Sitz 10 gehalten wird, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Wenn die Sicherheitsgurtvorrichtung 22 alleine von dem Sitz 10 gehalten wird, dann unterliegt der Sitz 10 einer höheren Sitzlast, als wenn die Sicherheitsgurtvorrichtung 11 von einer Fahrzeugstruktur gehalten würde. Erfährt ein Insasse eine Verzögerung, dann erfährt der Sitz 10 eine Sitzlast, die auf die innere und die äußere Schienenvorrichtung 20 übertragen wird. Diese ist als eine "Alle-Gurte-an-Sitz"-Last bekannt. Einer der Vorteile der vorliegenden Sitzschienenvorrichtung 20 liegt darin, daß sie eine vereinfachte und leichte Sitzschienenvorrichtung 20 ist, die eine Alle-Gurte-an-Sitz-Last aushalten kann.

Die Schienenvorrichtung 20 wird zwar bevorzugt an einem Sitz 10 verwendet, bei dem die Sicherheitsgurtvorrichtung 22 alleine von dem Sitz 10 gehalten wird, die Schienenvorrichtung 20 kann aber bei anderen Typen von Sicherheitsgurtanordnungen verwendet werden, die dem Fachmann wohlbekannt sind. Die Schienenvorrichtung 20 könnte beispielsweise an einem Sitz verwendet werden, bei dem ein Teil des Sicherheitsgurtes von dem Sitz gehalten und ein Teil des Sicherheitsgurtes von einer Fahrzeugstruktur wie einem Fahrzeugboden oder einer Fahrzeugsäule gehalten wird. Diese Typen von Sicherheitsgurtanordnungen sind als Anwendungen "Schloß in Fahrtrichtung innen" oder "Beckengurt an Sitz" bekannt.

Die Befestigungsvorrichtung 18 ist in Fig. 2 im einzelnen gezeigt. Sowohl die innere als auch die äußere Schienenvorrichtung 20 umfassen eine erste Schiene 24 und eine zweite Schiene 26. Die erste Schiene 24 ist bei dieser speziellen Ausführungsform bevorzugt eine untere oder äußere Schiene 24, die beispielsweise an der Fahrzeugstruktur 16 wie etwa einem Fahrzeugboden fest angebracht ist. Die zweite Schiene 26 ist bevorzugt eine obere oder innere Schiene 26, die innerhalb der äußeren Schiene 24 aufgenommen ist, so daß die innere Schiene 26 relativ zu der äußeren Schiene 24 in Richtung nach vorne oder nach hinten bewegt werden kann. Die Begriffe nach vorne, nach hinten, obere, untere, innere und äußere dienen nach der Verwendung in dieser Beschreibung lediglich zur Veranschaulichung und können nicht als einschränkend gelten. Die Profile der äußeren Schiene 24 und der inneren Schiene 26 gewährleisten, daß sich die innere Schiene 26 nur entlang einer (in Fig. 3 gezeigten) Längsachse 70 der Schienen 24, 26 und nicht in anderen Richtungen bewegt.

Die innere und die äußere Schienenvorrichtung 20 haben bevorzugt den gleichen Querschnitt, wie dies in Fig. 2-5 gezeigt ist; die folgende Beschreibung richtet sich also auf die äußere Schienenvorrichtung 20, wobei sich versteht, daß eine ähnliche Beschreibung auch für die innere Schienenvorrichtung 20 gilt.

In Fig. 4 ist gezeigt, daß die äußere Schiene 24 ein erstes Paar von durch einen äußeren Basisabschnitt 30 verbundenen Seitenwänden 28 hat. Die innere Schiene 26 hat ein zweites Paar von Seitenwänden 32, die im Abstand von dem ersten Paar von Seitenwänden 28 angeordnet und durch einen inneren Basisabschnitt 34 verbunden sind. Das erste Paar von Seitenwänden 28 hat jeweils eine sich nach außen erstreckende Nut 36. Jede der sich nach außen erstreckenden Nuten 36 weist gegenüberliegende äußere Lagerflächen 38 auf.

Das zweite Paar von Seitenwänden 32 hat jeweils eine sich nach innen erstreckende Nut 40, wobei die sich nach innen erstreckenden Nuten 40 gegenüber den sich nach außen erstreckenden Nuten 36 angebracht sind, um ein Paar von Lagerkanälen 42 zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von Seitenwänden 28 bzw. 32 zu bilden. Jede der sich nach innen erstreckenden Nuten 40 weist gegenüberliegende innere Lagerflächen 44 auf, die den äußeren Lagerflächen 38 zugewandt sind, um die Lagerkanäle 42 zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von Seitenwänden 28 bzw. 32 zu bilden. Die sich nach innen erstreckenden Nuten 40 bilden also die innere Lagerfläche 44 des Lagerkanals 42, und die sich nach außen erstreckenden Nuten 36 bilden eine äußere Lagerfläche 38 des Lagerkanals 42.

Ein Lagerelement 46 ist in jeden der Lagerkanäle 42 eingefügt und umfaßt eine Lagerfläche 48 zum Angriff an der äußeren und der inneren Lagerfläche 38 bzw. 44. Das Lagerelement 46 hält die zweite Schiene 26 bezüglich der ersten Schiene 24 und erzeugt einen Rolleffekt zwischen den Schienen 24, 26 und dem Lagerelement 46, um die Fähigkeit zur Sitzverstellung zu verbessern.

Jedes der Lagerelemente 46 besteht bevorzugt aus mehreren Kugellagern mit einer kreisförmigen Querschnittsfläche. Die Lagerkanäle 42 haben eine nichtkreisförmige Querschnittsfläche, die größer als die kreisförmige Querschnittsfläche der Lager ist. Durch diese Gestaltung wird ermöglicht, daß die Sitzschienenvorrichtung 20 einen Punktkontakt zwischen den Lagerelementen 46 und den Schienen 24, 26 hat, was im folgenden im einzelnen erläutert wird.

Die sich nach innen erstreckenden Nuten 40 sind mit den sich nach außen erstreckenden Nuten 36 ausgerichtet, um eine zentrale Achse 48 zu bilden, die quer zu der Längsachse 70 angeordnet ist. Jede der sich nach außen erstreckenden Nuten 36 umfaßt einen äußeren Basisabschnitt 50, der einen äußeren Basispunkt 52 bildet, und jede der sich nach innen erstreckenden Nuten 40 umfaßt einen inneren Basisabschnitt 54, der einen inneren Basispunkt 56 bildet. Der innere und der äußere Basispunkt 52 bzw. 56 sind bevorzugt kollinear, um die zentrale Achse 48 zu bilden.

Bei der bevorzugten Ausführungsform sind die Schienen 24, 26 derart vertikal angebracht, daß der äußere Basisabschnitt 30 und der innere Basisabschnitt 34 quer zu der zentralen Achse 48 liegen. Allerdings versteht sich, daß die Schienen 24, 26 anders angeordnet und auch horizontal angebracht sein könnten, so daß der äußere Basisabschnitt 30 und der innere Basisabschnitt 34 parallel zu der zentralen Achse 48 liegen.

In Fig. 5B ist gezeigt, daß die innere Lagerfläche 44 bevorzugt aus zwei Innenflächen 44a, 44b besteht, die an einem Scheitelpunkt 66 an der zentralen Achse 48 beginnen und sich von gegenüberliegenden Seiten der zentralen Achse 48 radial nach außen erstrecken, wobei sie ein V bilden.

In Fig. 5A ist gezeigt, daß die äußere Lagerfläche 38 bevorzugt aus zwei Außenflächen 38a, 38b an einem Scheitelpunkt 68 an der zentralen Achse 48 bestehen und sich von gegenüberliegenden Seiten der zentralen Achse 48 radial nach außen erstrecken, wobei sie ein V bilden.

Das Lagerelement 46 hat vier (4) Kontaktpunkte in jedem der Lagerkanäle 42. Die vier Kontaktpunkte umfassen: einen ersten Kontaktpunkt 58 zwischen einer der Innenflächen 44a und dem Lagerelement 46; einen zweiten Kontaktpunkt 60 zwischen der anderen Innenfläche 44b und dem Lagerelement 46; einen dritten Kontaktpunkt 62 zwischen einer der Außenflächen 38a und dem Lagerelement 46 und einen vierten Kontaktpunkt 64 zwischen der anderen Außenfläche 38b und dem Lagerelement 46. Diese Gestaltung mit vier Kontaktpunkten erzeugt einen Rolleffekt zwischen den Lagerelementen 46 und den Schienen 24, 26, wodurch die Sitzverstelleistung und -stabilität verbessert wird.

Die vorliegende Erfindung bietet mehrere Vorteile gegenüber Sitzschienenvorrichtungen aus dem Stand der Technik, da sie eine leichte, haltbare und robuste Befestigungsvorrichtung vorsieht, bei der die Gesamtzahl der Teile, das Gewicht und die Gesamtmontagekosten reduziert sind und die eine Alle-Gurte-an- Sitz-Last aufnehmen kann. Die vorliegende Erfindung sieht auch eine stabile Sitzschienenvorrichtung vor, bei der ein Punktkontakt zwischen einem Lagerelement und den Sitzschienenelementen vorliegt, um einen Rolleffekt zwischen den Sitzschienenelementen und den Lagerelementen zu erzeugen. Die Sitzschienenvorrichtung hält auch zwischen dem ersten und dem zweiten Schienenelement unter Last einen Freiraum aufrecht, um eine Abrasion der Sitzschienen zu vermeiden.

Es wurden bevorzugte Ausführungsformen dieser Erfindung offenbart, allerdings würde der Durchschnittsfachmann erkennen, daß bestimmte Modifizierungen in den Umfang dieser Erfindung fallen würden. Aus diesem Grund sollten die folgenden Ansprüche studiert werden, um den wahren Umfang und Inhalt dieser Erfindung zu bestimmen.


Anspruch[de]
  1. 1. Sitzschienenvorrichtung für ein Fahrzeug, die folgendes aufweist:

    eine erste Schiene, die eine Längsachse bildet und ein erstes Paar von durch eine erste Basis verbundenen Seitenwänden hat, wobei das erste Paar von Seitenwänden jeweils eine sich nach außen erstreckende Nut hat; und

    eine zweite Schiene, die zur Bewegung relativ zu der ersten Schiene entlang der Längsachse gehalten wird und ein zweites Paar von Seitenwänden hat, die von dem ersten Paar von Seitenwänden im Abstand angeordnet und durch eine zweite Basis verbunden sind, wobei das zweite Paar von Seitenwänden jeweils eine sich nach innen erstreckende Nut hat, wobei die sich nach innen erstreckende Nut gegenüber der sich nach außen erstreckenden Nut angebracht ist, um zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von Seitenwänden ein Paar von Lagerkanälen zu bilden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die sich nach innen erstreckenden Nuten mit den sich nach außen erstreckenden Nuten ausgerichtet sind, um eine zentrale Achse zu bilden, die quer zu der Längsachse angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, bei welcher die sich nach innen erstreckenden Nuten eine innere Lagerfläche des Lagerkanals bilden und die sich nach außen erstreckenden Nuten eine äußere Lagerfläche des Lagerkanals bilden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, bei welcher jede der sich nach außen erstreckenden Nuten einen äußeren Basisabschnitt umfaßt, der einen äußeren Basispunkt bildet, und jede der sich nach innen erstreckenden Nuten einen inneren Basisabschnitt umfaßt, der einen inneren Basispunkt bildet, wobei der innere und der äußere Basispunkt kollinear sind, um die zentrale Achse zu bilden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, bei welcher die innere Lagerfläche aus zwei Innenflächen besteht, die an dem inneren Basispunkt an der zentralen Achse beginnen und sich von gegenüberliegenden Seiten der zentralen Achse radial nach außen erstrecken, wobei sie ein V bilden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, bei welcher die äußere Lagerfläche aus zwei Außenflächen besteht, die an dem äußeren Basispunkt an der zentralen Achse beginnen und sich von gegenüberliegenden Seiten der zentralen Achse radial nach außen erstrecken, wobei sie ein V bilden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, bei welcher die Lagerkanäle aus den Außen- und Innenflächen bestehen.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei welcher die zweite Schiene relativ zu der ersten Schiene an Lagerelementen gehalten wird, die in jedem der Lagerkanäle aufgenommen sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, bei welcher das Lagerelement vier Kontaktpunkte in jedem der Lagerkanäle hat, wobei die vier Kontaktpunkte einen ersten Kontaktpunkt zwischen einer der Innenflächen und dem Lagerelement, einen zweiten Kontaktpunkt zwischen der anderen Innenfläche und dem Lagerelement, einen dritten Kontaktpunkt zwischen einer der Außenflächen und dem Lagerelement und einen vierten Kontaktpunkt zwischen der anderen Außenfläche und dem Lagerelement umfassen.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, bei welcher jedes der Lagerelemente aus mehreren Kugellagern mit kreisförmiger Querschnittsfläche besteht.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, bei welcher die Lagerkanäle eine nichtkreisförmige Querschnittsfläche haben, die größer als die kreisförmige Querschnittsfläche der Lager ist.
  12. 12. Sitzschienenvorrichtung für ein Fahrzeug, die folgendes aufweist:

    eine erste Schiene, die eine Längsachse bildet und ein erstes Paar von durch eine erste Basis verbundenen Seitenwänden hat, wobei das erste Paar von Seitenwänden jeweils gegenüberliegende äußere Lagerflächen hat;

    eine zweite Schiene, die zur Bewegung relativ zu der ersten Schiene entlang der Längsachse gehalten wird und ein zweites Paar von durch eine zweite Basis verbundenen Seitenwänden hat, wobei das zweite Paar von Seitenwänden jeweils gegenüberliegende innere Lagerflächen hat, die den äußeren Lagerflächen zugewandt sind, um Lagerkanäle zwischen dem ersten und dem zweiten Paar von Seitenwänden zu bilden; und

    ein Lagerelement, das in jeden der Lagerkanäle eingesetzt ist und eine Lagerfläche zum Angriff an der äußeren und der inneren Lagerfläche aufweist, wobei das Lagerelement zum Halten der zweiten Schiene bezüglich der ersten Schiene vorgesehen ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher der Lagerkanal eine nichtkreisförmige Querschnittsfläche hat und das Lagerelement eine kreisförmige Querschnittsfläche hat, die kleiner als die nichtkreisförmige Querschnittsfläche ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, bei welcher jedes der Lagerelemente aus mehreren sphärischen Kugellagern besteht.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher jedes der Lagerelemente vier Kontaktpunkte mit dem Lagerkanal hat, wobei die vier Kontaktpunkte einen ersten Kontaktpunkt zwischen einer der inneren Lagerflächen und dem Lagerelement, einen zweiten Kontaktpunkt zwischen der anderen inneren Lagerfläche und dem Lagerelement, einen dritten Kontaktpunkt zwischen einer der äußeren Lagerflächen und dem Lagerelement und einen vierten Kontaktpunkt zwischen der anderen äußeren Lagerfläche und dem Lagerelement umfassen.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 12, bei welcher die erste und die zweite Schiene eine zentrale Achse bilden, die quer zu der Längsachse angeordnet ist, wobei die äußeren Lagerflächen an einem Scheitelpunkt an der zentralen Achse beginnen und sich von gegenüberliegenden Seiten der zentralen Achse radial nach außen erstrecken, um eine erste V-förmige Nut zu bilden.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, bei welcher die inneren Lagerflächen an einem Scheitelpunkt an der zentralen Achse beginnen und sich von gegenüberliegenden Seiten der zentralen Achse radial nach außen erstrecken, um eine zweite V-förmige Nut zu bilden.






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