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Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung und Zuführung von Druckformen - Dokument DE10000904A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10000904A1 17.08.2000
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Bereitstellung und Zuführung von Druckformen
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Rudzewitz, Stephan, 69190 Walldorf, DE
DE-Anmeldedatum 12.01.2000
DE-Aktenzeichen 10000904
Offenlegungstag 17.08.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 17.08.2000
IPC-Hauptklasse B41F 30/06
IPC-Nebenklasse B41F 13/16   
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bereitstellung und Zuführung von Druckformen zu einem Formzylinder einer Druckmaschine, wobei mindestens eine Druckform in einem Behältnis (1) in aufgerolltem Zustand bereitgestellt wird und zur Zuführung zum Formzylinder abgerollt wird.
Verfahren und Vorrichtung sollen erfindungsgemäß derart ausgebildet werden, daß flexible Druckplatten (4) für hochwertigen Druck und hohe Auflagen während des Maschinenlaufs an der Druckmaschine bereitgestellt werden können und ein einfaches und sicheres Zuführen und Spannen am Plattenzylinder (7) möglich ist.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß das Behältnis (1) auswechselbar am Gestell (2) eines Druckwerks (3) positioniert wird und die als Druckplatte (4) ausgebildete Druckform an ihrer Vorderkante (5) von einer Spanneinrichtung (6) eines als Plattenzylinder (7) ausgebildeten Formzylinders erfaßt und durch Drehung des Plattenzylinders (7) auf diesen aufgebracht wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Bereitstellung und Zuführung von Druckformen zum Formzylinder einer Druckmaschine, wobei mindestens eine Druckform in einem Behältnis in aufgerolltem Zustand bereitgestellt wird und zur Zuführung zum Formzylinder abgerollt wird.

Eine Verfahren und eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE 43 03 872 C2 bekannt. Dabei wird eine relativ dünne Druckfolie in einem Vorratsbehältnis aufgerollt, dieses in den Formzylinder eingefügt und die Druckfolie um den Formzylinder herumgeführt. Das Ende der Druckfolie ragt in ein Aufnahmebehältnis, so daß die Druckfolie, ähnlich wie der Film eines Fotoapparates, nach jeder Fertigstellung eines Druckauftrages vom Vorratsbehälter zum Aufnahmebehältnis derart weiterbefördert werden kann, daß eine neue Druckform auf dem Formzylinder liegt. Voraussetzung für ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung ist jedoch, daß die Druckfolie oder die ebenfalls vorgeschlagenen Druckplatten als folienartiges Band vorliegen, das so flexibel ist, daß es sich um den Formzylinder herumziehen läßt. Für hochwertigen Druck vorgesehene Druckplatten, auch wenn es sich um Kunststoffdruckplatten handelt, weisen jedoch dazu eine zu hohe Steifigkeit auf, insbesondere dann, wenn sie für eine hohe Druckauflage oder zur Wiederverwendung geeignet sein sollen. Das Ziehen der Druckfolie um den Formzylinder herum ist jedoch auch bei dünnen, flexiblen Druckformen problematisch. Aus diesem Grund wird von der genannten Schrift ein Luftpolster für diesen Vorgang vorgeschlagen. Weitere Nachteile dieses Vorschlages bestehen darin, daß die Arbeitsabläufe beim Aufbringen und Erneuern der Druckfolie arbeitsintensiv sind und die Maschinenstillstandszeiten vergrößern, erheblicher Raumbedarf im Formzylinder für die Unterbringung von zwei Rollen notwendig ist, die Unterbringung von zwei Rollen die Anzahl der ohne Unterbrechung abarbeitbaren Aufträge beschränkt und die Masse der beiden Rollen zu Unwuchtproblemen führt. Außerdem ist mit der dünnen Druckfolie sowie der vorgesehenen Halterung derselben die Erzielung einer hohen Passergenauigkeit für den Vielfarbendruck nicht möglich, weil sich die dünne Druckfolie unter Krafteinwirkung verformt.

Einen weiteren Vorschlag zur Bereitstellung und Zuführung von Druckformen zu einem Formzylinder enthält die DE 196 23 694 A1. Dabei handelt es sich um eine Kassette zur Aufnahme von Druckformen, in der diese flach gelagert werden. Obwohl in dieser Schrift als Druckformen "Druckfolien" erwähnt sind, hat sich herausgestellt, daß eine flache Lagerung von Druckformen in einer Kassette eine derart hohe Steifigkeit der Druckformen erfordert, daß in der Regel nur Metalldruckplatten einsetzbar sind. Flexible Druckplatten, meist Kunststoffdruckplatten, wie beispielsweise Polyesterplatten, welche für das erstgenannte Verfahren bzw. Vorrichtung schon zu steif sind, sind für die Lagerung in der Kassette noch nicht steif genug. Sie hängen durch und lassen sich schlecht führen. Dadurch treten Probleme bei der automatischen Druckplattenzuführung zum Plattenzylinder, sowie beim Spannen auf diesem auf.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß flexible Druckplatten für hochwertigen Druck und hohe Auflagen während des Maschinenlaufs an der Druckmaschine bereitgestellt werden können und ein einfaches und sicheres Zuführen und Spannen am Plattenzylinder möglich ist.

Bezüglich des Verfahrens wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Behältnis auswechselbar am Gestell eines Druckwerks positioniert wird und daß die als Druckplatte ausgebildete Druckform an ihrer Vorderkante von einer Spanneinrichtung eines als Plattenzylinder ausgebildeten Formzylinders erfaßt und durch Drehung des Plattenzylinders auf diesen aufgebracht wird.

Bezüglich der Vorrichtung wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Behältnis mittels einer Aufnahmevorrichtung am Gestell eines Druckwerks derart positionierbar ist, daß die Vorderkante einer als Druckplatte ausgebildeten Druckform in die Spannvorrichtung eines als Plattenzylinder ausgebildeten Formzylinders einfügbar und eine Druckplatte durch Drehung des Plattenzylinders auf diesen aufbringbar ist.

Durch das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäße Vorrichtung können Druckplatten, welche nicht die hohe Steifigkeit von Metalldruckplatten aufweisen, einem Plattenzylinder sicher zugeführt und dort ein- und aufgespannt werden. Andererseits können diese Druckplatten aber eine so hohe Stabilität und damit eine derartige Steifigkeit aufweisen, daß sie für Qualitätsdrucke hoher Auflage geeignet sind und die Druckplatten sicher und genau eingespannt werden können.

Der Behälter läßt sich für die Aufnahme einer oder mehrerer Druckplatten ausbilden. Die Druckplatten können bereits in der Reproduktion fertig erstellt und in das Behältnis gegeben werden, oder es ist möglich, den Behälter mit einer oder mehreren Direktbelichtungsplatten für die Belichtung in der Druckmaschine zu füllen. Da eine oder mehrere Druckplatten in dem Behältnis zusammengerollt liegen, ist das Behältnis wesentlich kompakter als eine Kassette, in der die Druckplatten flach liegen. Dadurch ist das Behältnis wesentlich besser transportierbar und daher auch als Transportbehälter sehr gut geeignet. Insbesondere ist es möglich, daß die Druckplatten bereits in der Reproanstalt, möglicherweise unmittelbar im Belichtungsgerät, in das Behältnis gegeben werden, wodurch bis zur Entnahme der Druckplatte in der Druckmaschine die Druckplatte sicher geschützt ist und dadurch eine Beschädigung ausgeschlossen wird. Es ist kein Umfüllen in einen anderen Behälter beziehungsweise keine Entnahme erforderlich. Bei Direktbelichtungsplatten können die Druckplatten schon vom Hersteller in das Behältnis gegeben werden, womit der eben genannte Vorteil ebenfalls erzielt wird.

Für die konkrete Ausführung und Gestalt des Behältnisses gibt es viele Möglichkeiten. Es kann rund, quadratisch, sechseckig oder sonstwie gestaltet sein. Es kann für die Aufnahme einer relativ stark eingerollten Druckplatte einen relativ geringen Durchmesser oder für mehrere Druckplatten oder eine weniger stark eingerollte Druckplatte einen großen Durchmesser aufweisen. Die Handhabung des Einsetzens des Behältnisses in die Druckmaschine ist äußerst einfach und jederzeit, auch bei laufender Maschine, vornehmbar. Es braucht lediglich ein leeres Behältnis entnommen und ein neues in die Aufnahmevorrichtung eingefügt zu werden. Dabei sind verschiedene Druckplatten handhabbar, es kann sich um Druckplatten handeln, die nur mit ihrer Vorderkante eingespannt werden oder solche, die für hohe Qualitätsanforderungen an Vorder- und Hinterkante gespannt und danach gegebenenfalls passergenau auf dem Plattenzylinder ausgerichtet werden. Dabei ist es möglich, Druckplatten mit gerader oder abgekanteter Hinterkante bereitzustellen und dem Plattenzylinder zuzuführen. Im letzteren Fall kann die Hinterkante der Druckplatte in bekannter Weise mittels einer Andrückrolle automatisch in eine Hinterkantenspanneinrichtung des Plattenzylinders eingefügt werden.

Das Verfahren kann dahingehend weitergebildet werden, daß eine Druckplatte nach Beendigung eines Druckauftrags vom Plattenzylinder wieder in das Behältnis zurückgegeben wird. Dies ist vor allem dann eine zweckmäßige Ausgestaltung, wenn das Behältnis nur eine Druckplatte enthält. Enthält es mehrere Druckplatten, so kann vorgesehen sein, daß eine Druckplatte nach Beendigung eines Druckauftrags vom Plattenzylinder einem Aufnahmebehältnis zugeführt wird, in welchem die Druckplatte ebenfalls aufgerollt werden kann. In diesem Fall wird vorzugsweise vorgesehen, daß auch das Aufnahmebehältnis mehrere Druckplatten aufnehmen kann.

Zur sicheren Handhabung der Druckplatten sieht eine Ausführungsform der Vorrichtung vor, daß ein sich drehendes Führungselement vorgesehen ist, das die Druckplatten beim Platteneinzug führt und andrückt. Es kann vorgesehen sein, daß das sich drehende Führungselement zwei Stützrollen sind, die die Druckplatten in ihren Randbereichen an den Plattenzylinder drücken. Dadurch wird die Druckplatte maximal geschont, da diese Randbereiche außerhalb der Bildfläche liegen. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß das Führungselement eine Walze ist, die die Druckplatten an den Plattenzylinder drückt. Dabei ist es zur schonenden Behandlung der Druckplatten auch möglich, daß die Walze in Abständen mit elastischen Ringen ausgestattet ist. Das Führungselement zur Plattenzuführung kann manuell oder automatisiert in und außer Eingriff gebracht werden. Im letzteren Fall kann es mechanisch mit einer Andrückrolle zur Einfügung der Plattenhinterkante derart verbunden sein, daß es mit dieser außer Eingriff geht.

Das Behältnis kann derart ausgebildet sein, daß es eine Welle enthält, welche die Plattenhinterkante bis zur Entfernung der Druckplatte aus dem Behältnis haltend führt. Der Vorteil dieser Ausführungsform besteht darin, daß die Druckplatte in dem Behältnis besser geführt ist und dadurch auch besser zugeführt oder entnommen werden kann. Bei Einbringung einer Druckplatte in das Behältnis ist es möglich, die Plattenhinterkante in die Welle einzufügen und dann die Druckplatte in dem Behältnis aufzuwickeln. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß das Behältnis an seiner Stirnseite öffenbar ist und eine Welle mit aufgewickelter Druckplatte in das Behältnis hineingeschoben wird.

Wie bereits zum Verfahren beschrieben, kann auch die Vorrichtung derart ausgestaltet sein, daß das Behältnis zur Aufnahme einer Druckplatte nach Durchführung eines Druckauftrags dient oder daß ein weiteres Behältnis zur Aufnahme einer Druckplatte nach Durchführung eines Druckauftrags dient. Auch in diesem Aufnahmebehältnis kann eine oder können mehrere Druckplatten aufgerollt werden. Die konkrete Ausgestaltung des Behältnisses hängt zweckmäßigerweise davon ab, ob das Behältnis ein oder mehrere Druckplatten enthalten beziehungsweise aufnehmen soll.

Um die Druckplatte nach Durchführung des Druckauftrags aufzunehmen, kann vorgesehen sein, daß eine Welle in dem Behältnis die Plattenhinterkante erfaßt und dann die Druckplatte in das Behältnis zieht. Zu diesem Zweck kann die Welle mit einem Antrieb verbunden sein. Ist nur ein Behältnis zur Bereitstellung einer neuen Druckplatte und zur Aufnahme der Druckplatte nach Durchführung des Druckauftrags vorgesehen, so kann die Welle mit einer Feder verbunden sein, welche bei der Entnahme einer Druckplatte gespannt wird, um dann mittels dieser Federkraft die Druckplatte nach Beendigung des Druckauftrags wieder in das Behältnis zurückzuziehen.

Es sind verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nachfolgend erläutert. Es zeigen

Fig. 1 das Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Schnitt,

Fig. 2 die Aufnahme des Behältnisses im Gestell eines Druckwerks und

Fig. 3 die Lagerung des Behältnisses zwischen der Antriebs- und der Bedienseite des Gestells des Druckwerks.

Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform des Behältnisses 1 sowie die Position seiner Anordnung zum Plattenzylinder 7. Eine Druckplatte 4 befindet sich in zusammengerolltem Zustand in dem Behältnis 1, wobei eine Welle 10 mit einer Nut 12 die Plattenhinterkante 11 hält. Zur Zuführung neuer Druckplatten 4 zu einem Plattenzylinder 7 wird das Behältnis 1 in ein Druckwerk 3 eingefügt und die Vorderkante 5 der Druckplatte 4 aus dem Behältnis 1 herausgezogen. Danach wird die Vorderkante 5 der Druckplatte 4 in die Vorderkantenspanneinrichtung 6 des Plattenzylinders 7 eingefügt und gespannt. Der Plattenzylinder 7 wird in Richtung des Pfeils 24 gedreht, wobei die Druckplatte 4 aus dem Behältnis 1 herausgezogen und um den Plattenzylinder 7 gewickelt wird. Zur sicheren Zuführung und exakten Anlage der Druckplatte 4 am Plattenzylinder 7 dient ein Führungselement 9, welches in Richtung des Doppelpfeils 17 zum Plattenzylinder 7 an- und abstellbar ist. Dieses Führungselement 9 kann beispielsweise als Rollen ausgeführt sein, die in den Randbereichen der Druckplatte 4 diese an den Plattenzylinder 7 drücken. Ist die Druckplatte 4 um den Plattenzylinder 7 gewickelt, so tritt auch die Plattenhinterkante 11 aus dem Behältnis 1 heraus und wird von einer Andrückwalze 15, die in Richtung des Doppelpfeils 16 bewegbar ist, in eine Hinterkantenspanneinrichtung 14 eingefügt. Die Hinterkantenspanneinrichtung 14 schließt und erfaßt dabei fest die Plattenhinterkante 11, um danach mit einer leichten Schwenkbewegung die Druckplatte 4 derart zu spannen, daß sie fest am Plattenzylinder 7 anliegt. In der Fig. 1 ist noch die Lage des Gummizylinders 18 sowie der Farbauftragswalzen 19 angedeutet.

Selbstverständlich sind auch andere Ausgestaltungen und Lagen des Behältnisses 1 möglich, beispielsweise läßt es sich auch unterhalb der Andrückwalze 15 anordnen. Es ist auch möglich, Druckplatten 4 mit gerader Plattenhinterkante zuzuführen, in diesem Fall muß die Welle 10 eine andere Haltevorrichtung für die Plattenhinterkante 11 vorsehen und die Hinterkantenspanneinrichtung 14 muß ebenfalls entsprechend anders ausgestaltet sein.

Fig. 2 zeigt eine Aufnahme des Behältnisses 1 im Gestell 2 eines Druckwerks 3. Dazu ist eine Aufnahmevorrichtung 8 sowohl an der Antriebsseite 22 als auch an der Bedienseite 23 des Gestells 2 des Druckwerks 3 U-förmig ausgebildet und nimmt dadurch Zapfen 21 auf, die beidseitig an das Behältnis 1 angefügt sind. Rasten 20 können für den sicheren Halt des Behältnisses 1 im Gestell 2 des Druckwerks 3 sorgen.

Fig. 3 zeigt die Lagerung des Behältnisses 1 zwischen der Antriebsseite 22 und der Bedienseite 23. In dieser Darstellung ist auch gezeigt, daß die Vorderkante 5 der Druckplatte 4 nach Einbringung des Behältnisses 1 aus der Öffnung 13 herausschaut, so daß es möglich ist, diese Vorderkante 5 zu ergreifen und in eine Vorderkantenspanneinrichtung 6 einzufügen. Selbstverständlich ist es jedoch auch möglich, diesen Schritt zu automatisieren, beispielsweise dadurch, daß eine Vorrichtung die Vorderkante 5 ein Stück aus dem Behältnis 1 herauszieht. Danach kann durch eine Drehung des Plattenzylinders 7 entgegen dem Pfeil 24 die Vorderkante 5 der Druckplatte 4 in die offene Vorderkantenspanneinrichtung 6 eingefügt werden. Danach schließt die Vorderkantenspanneinrichtung 6 und der Plattenzylinder 7 dreht sich Richtung des Pfeils 24, um die Druckplatte 4 aufzunehmen. Bezugszeichenliste 1 Behältnis

2 Gestell eines Druckwerks

3 Druckwerk

4 Druckplatte

5 Vorderkante der Druckplatte

6 Spanneinrichtung (Vorderkanten-)

7 Plattenzylinder

8 Aufnahmevorrichtung

9 Führungselement

10 Welle

11 Plattenhinterkante

12 Nut der Welle

13 Öffnung des Behältnisses

14 Hinterkantenspanneinrichtung

15 Andrückwalze

16 Doppelpfeil: Andrückbewegung der Andrückwalze

17 Doppelpfeil: Anstellbewegung des Führungselements

18 Gummizylinder

19 Farbauftragswalzen

20 Raste

21 Zapfen des Behältnisses

22 Antriebsseite

23 Bedienseite

24 Pfeil: Drehrichtung des Plattenzylinders


Anspruch[de]
  1. 1. Verfahren zur Bereitstellung und Zuführung von Druckformen zu einem Formzylinder einer Druckmaschine, wobei mindestens eine Druckform in einem Behältnis (1) in aufgerolltem Zustand bereitgestellt wird und zur Zuführung zum Formzylinder abgerollt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (1) auswechselbar am Gestell (2) eines Druckwerks (3) positioniert wird und daß die als Druckplatte (4) ausgebildete Druckform an ihrer Vorderkante (5) von einer Spanneinrichtung (6) eines als Plattenzylinder (7) ausgebildeten Formzylinders erfaßt und durch Drehung des Plattenzylinders (7) auf diesen aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckplatte (4) nach Beendigung eines Druckauftrags vom Plattenzylinder (7) wieder in das Behältnis (1) zurückgegeben wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Druckplatte (4) nach Beendigung eines Druckauftrags vom Plattenzylinder (7) einem Aufnahmebehältnis zugeführt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Bereitstellung und Zuführung von Druckformen zu einem Formzylinder einer Druckmaschine, wobei mindestens eine Druckform in einem Behältnis (1) in aufgerolltem Zustand bereitgestellt wird und zur Zuführung zum Formzylinder abgerollt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (1) mittels einer Aufnahmevorrichtung (8) am Gestell (2) eines Druckwerks (3) derart positionierbar ist, daß die Vorderkante (5) einer als Druckplatte (4) ausgebildeten Druckform in die Spanneinrichtung (6) eines als Plattenzylinder (7) ausgebildeten Formzylinders einfügbar und die Druckplatte (4) durch Drehung des Plattenzylinders (7) auf diesen aufbringbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich drehendes Führungselement (9) die Druckplatte (4) beim Platteneinzug führt und andrückt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das sich drehende Führungselement (9) zwei Stützrollen sind, die die Druckplatten (4) in ihren Randbereichen an den Plattenzylinder (7) drücken.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (9) eine Walze ist, die die Druckplatte (4) an den Plattenzylinder (7) drückt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze in Abständen mit elastischen Ringen ausgestattet ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (9) zur Plattenzuführung automatisiert in und außer Eingriff bringbar ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (1) eine Welle (10) enthält, welche die Plattenhinterkante (11) bis zur Entfernung der Druckplatte (4) aus dem Behältnis (1) haltend führt.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Behältnis (1) zur Aufnahme einer Druckplatte (4) nach Durchführung eines Druckauftrags dient.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres Behältnis zur Aufnahme einer Druckplatte (4) nach Durchführung eines Druckauftrags dient.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme einer Druckplatte (4) in ein Behältnis (1, . . .) eine Welle (10, . . .) die Plattenhinterkante (11) erfaßt und in das Behältnis (1, . . .) zurückzieht.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (10, . . .) mit einem Antrieb verbunden ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 11 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (10) mit einer Feder verbunden ist, welche bei der Entnahme einer Druckplatte (4) gespannt wird und daß mittels dieser Federkraft die Druckplatte (4) nach Beendigung des Druckauftrags wieder in das Behältnis (1) zurückgezogen wird.






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