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Dokumentenidentifikation DE19909820A1 24.08.2000
Titel Kit zur Zubereitung eines Milch- oder Milchmischproduktes und Milch- oder Milchmischprodukt
Anmelder Nünninghoff, Heinz, 27283 Verden, DE
Erfinder Nünninghoff, Heinz, 27283 Verden, DE
Vertreter BOEHMERT & BOEHMERT, 28209 Bremen
DE-Anmeldedatum 05.03.1999
DE-Aktenzeichen 19909820
Offenlegungstag 24.08.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 24.08.2000
IPC-Hauptklasse A23C 9/13
Zusammenfassung Kit zur Zubereitung eines Milch- oder Milchmischproduktes, umfassend zwei Komponenten, wobei eine der beiden Komponenten (Komponente I) ein traditionelle und/oder probiotische Milchsäurebakterien enthaltendes Milch- oder Milchmischprodukt umfaßt und die andere (Komponente II) der beiden Komponenten Flohsamen umfaßt, und Milch- oder Milchmischprodukt.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kit zur Zubereitung eines Milch- oder Milchmischproduktes und ein Milch- oder Milchmischprodukt.

Das Immunsystem des menschlichen Körpers wird von seiner Darmflora wesentlich beeinflußt. Es gilt als sicher, daß die Besiedelung unseres Darms mit vielen verschiedenen nützlichen Bakterienstämmen unsere Immunabwehr stärkt. Unter "nützlich" sind hier vor allem dem menschlichen Darmmilieu angepaßte, säurebildende Mikroorganismen zu verstehen.

Diese wirken

  • - aufgrund ihres Vorhandenseins; sie belegen den Platz, den möglicherweise schädliche Mikroorganismen zum Ansiedeln benötigen;
  • - durch die Bildung eines sauren Milieus, in dem fäulnis- und krankheitserregende Keime nicht existieren können;
  • - durch Ausscheiden antibakterieller Substanzen, die schädliche Mikroorganismen töten;
  • - durch unspezifische Stimulation des Immunsystems, wobei hierunter unter anderem eine prompte und erhöhte Produktion von Alpha-Immunglobulinen (IgA) und Interferon als Reaktion auf die Ansiedlung von Milchsäurebakterien im Darm zu verstehen ist; und
  • - durch Inaktivieren von Bakterienenzymen, die zur Bildung karzinogener Substanzen beitragen können.

Zu den säurebildenden Mikroorganismen gehören Milchsäurebakterien. Unter der Bezeichnung Milchsäurebakterien (Lactobazillen) fassen Wissenschaftler alle noch so unterschiedlichen Mikroorganismen zusammen, die eine gemeinsame Eigenschaft haben: sie kommen in der Natur vor und sind in der Lage, in ihrem Stoffwechsel Zucker (Glucose, Lactose) zu spalten und dabei Milchsäure zu produzieren. Der dafür verantwortliche Stoffwechsel wird als Glycolyse bezeichnet. Bei diesem Umbauvorgang entsteht ein Milieu, das Fäulnisbakterien im Wachstum unterdrückt.

Milchsäurebakterien befinden sich in Sauermilchprodukten. Diese werden aufgrund der mit den Milchsäurebakterien verbundenen positiven Beeinflussung der Darmflora seit jeher als gesund angesehen. Die gesundheitsfördernden Wirkungen treten jedoch nur auf, wenn die Milchsäurebakterien lebend in den Darm gelangen und dort länger überleben. Traditionelle Joghurts weisen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus bulgaricus bzw. der Gattung Streptococcus thermophilus auf. Untersuchungen haben ergeben, daß diese Milchsäurebakterien nicht in der Lage sind, in ausreichender Menge lebend und wirksam den oberen Verdauungstrakt zu überstehen. Magensäure und Gallenflüssigkeit lösen sie in der Regel auf, bevor sie im Darm ihre segensreiche Tätigkeit aufnehmen können.

Seit etwa 1996 sind Joghurts und andere Sauermilchprodukte auf dem Markt, die nach den Angaben der Hersteller Milchsäurebakterien enthalten, die nicht dem Kuhdarm entstammen, sondern aus der menschlichen Darmflora isoliert wurden. Sie werden als probiotisch bezeichnet und von ihnen wird behauptet, daß sie in ausreichend großer Zahl den oberen Verdauungstrakt passieren und lebend den Darmtrakt erreichen. Bei den probiotischen Milchsäurebakterien dieser Sauermilchprodukte handelt es sich um Bakterienstämme aus der Lactobacillus acidophilus-Gruppe, der Lactobacillus casei-Gruppe und bestimmte Bifidobacterium- Kulturen.

Wegen ihrer Herkunft sind diese Milchsäurebakterien gut an das menschliche Darmmilieu angepaßt. Im Laborversuch wurde nachgewiesen, daß sich probiotische Milchsäurebakterien an die Darmzellen anheften und dort auch kurzfristig überleben. Auch wenn diese probiotischen Milchsäurebakterien in einer größeren Anzahl lebend in den Darmtrakt gelangen, so ist die Anzahl immer noch recht gering und überleben die probiotischen Milchsäurebakterien zudem auch nicht ausreichend lange.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Kit zur Zubereitung eines Milch- oder Milchmischproduktes sowie ein Milch- oder Milchmischprodukt bereitzustellen, die einen erhöhten positiven Einfluß auf die Darmflora aufweisen.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen Kit zur Zubereitung eines Milch- oder Milchmischproduktes, umfassend zwei Komponenten, wobei eine der beiden Komponenten (Komponente I) ein traditionelle und/oder probiotische Milchsäurebakterien enthaltendes Milch- oder Milchmischprodukt umfaßt, und die andere (Komponente II) der beiden Komponenten Flohsamen umfaßt.

Diese Aufgabe wird zudem gelöst durch ein Milch- oder Milchmischprodukt, das zwei Komponenten umfaßt, wobei eine der beiden Komponenten (Komponente I) ein traditionelle und/oder probiotische Milchsäurebakterien enthaltendes Milch- oder Milchmischprodukt umfaßt, und die andere (Komponente II) der beiden Komponenten Flohsamen umfaßt. Ein derartiger Kit befriedigt die Bedürfnisse der Kunden, die ein frisches, vor Ort zubereitetes Milch- oder Milchmischprodukt wünschen, während das erfindungsgemäße Milch- oder Milchmischprodukt die Wünsche derjenigen Kunden erfüllt, die ein bereits fertiges Milch- oder Milchmischprodukt wünschen.

Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Komponente I Joghurt mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Andererseits kann vorgesehen sein, daß die Komponente I Trinkjoghurt mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Komponente I Kefir mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Gemäß einer besonderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Komponente I Joghurt mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Andererseits kann vorgesehen sein, daß die Komponente I Trinkjoghurt mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Komponente I Kefir mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Wiederum alternativ kann auch vorgesehen sein, daß die Komponente I Quark mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die Komponente I Dickmilch mit oder Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.

Weiterhin kann vorgesehen sein, daß die traditionellen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus bulgaricus angehören.

Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die traditionellen Milchsäurebakterien der Gattung Streptococcus thermophilus angehören.

Wiederum kann auch vorgesehen sein, daß die traditionellen Milchsäurebakterien mesophile Milchsäurebakterien sind.

Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, daß die mesophilen Milchsäurebakterien aus der Gruppe bestehend aus den Gattungen Lactococcus lactis, Lactococcus cremoris, Leuconostoc lactis und Leuconostoc cremoris ausgewählt sind.

Ferner kann vorgesehen sein, daß die probiotischen Milchsäurebakterien aus der Gruppe bestehend aus der Lactobacillus acidophilus-Gruppe, der Lactobacillus casei-Gruppe und Bifidobacterium-Kulturen ausgewählt sind.

Günstigerweise gehören die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus acidophilus 1 an.

Ebenfalls kann vorgesehen sein, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus casei Goldin und Gorbach (LGG) angehören.

Vorteilhafterweise gehören die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Bifidobacterium longum BB 536 an.

Ebenfalls kann vorgesehen sein, daß die probiotischen Milchsäurebakterien in der Gattung Bifidobacterium lactis angehören.

Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die Flohsamen reife Samen der Plantago afra oder Plantago arenaria sind. Ein Synonym zu Plantago afra ist Plantago Psyllium, weswegen Flohsamen auch unter der Bezeichnung Psyllii semen im Handel sind. Beide Wegericharten sind im Mittelmeergebiet beheimatet und werden z. B. in Südfrankreich kultiviert.

Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die Flohsamen reife Samen der Plantago ovata sind. Plantago ovata ist eine Wegerichart, die in Indien und im Iran beheimatet ist und dort wie auch in den entsprechenden Nachbarländern kultiviert wird. Die umgangssprachliche Bezeichnung für Plantago ovata lautet indischer Flohsamen. Indischer Flohsamen wird unter der Bezeichnung Plantaginis ovatae semen gehandelt.

Vorteilhafterweise sind die Flohsamen grob zerkleinert. Dies beschleunigt die Quellung der Flohsamen und führt auch zu einer Steigerung im Volumen der Schleimbildung.

Insbesondere weisen die zerkleinerten Flohsamen vorzugsweise eine Länge von 1 mm auf.

Günstigerweise beträgt das Gewicht der Komponente I im Bereich von 2 bis 10% des Gewichts der Komponente II. Dieser vorteilhafte Gewichtsbereich wurde anhand von Versuchen mit Joghurt ermittelt.

Gemäß einer weiteren besonderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die beiden Komponenten in zwei voneinander separaten Behältern angeordnet sind.

Andererseits kann auch vorgesehen sein, daß die beiden Komponenten in einem einzigen Behälter mit zwei separaten Kammern separat angeordnet sind. Beispielsweise kann es sich um einen Zweikammer-Behälter mit einem einzigen die beiden Kammern verschließenden Deckel bzw. um einen Behälter mit einem Deckel, in dem die Flohsamen in einer aufreißbaren Kammer untergebracht sind, handeln.

Die Unteransprüche zu dem Milch- oder Milchmischprodukt betreffen vorteilhafte Weiterentwicklungen der Erfindung.

Der Erfindung liegt die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß durch einen Zusatz von Flohsamen zu einem traditionelle und/oder probiotische Milchsäurebakterien enthaltenden Milch- oder Milchmischprodukt der sich sofort bildende Schleim der Flohsamen die in dem Milch- oder Milchmischprodukt lebenden Mikroorganismen umhüllt. Wesentliche Bestandteile des Schleims sind Arabinose, Xylose und Rhamnose. Diese Stoffe können im menschlichen Verdauungssystem nicht aufgespalten werden, weil entsprechende Enzyme fehlen. Es handelt sich um unverdauliche Stoffe, sogenannte Ballaststoffe. Die vom Schleim umhüllten Milchsäurebakterien sind durch diesen ebenfalls weitgehend vor der Verdauung geschützt. Außerordentlich ist in diesem Zusammenhang, daß Milchsäurebakterien in der Lage sind, Enzyme zu bilden, welche einen oder mehrere der genannten Inhaltsstoffe des Flohsamenschleims aufspalten. Anders ausgedrückt: Milchsäurebakterien werden durch den Schleim der Flohsamen nicht nur vor der Verdauung im menschlichen Körper geschützt, sie benutzen diesen Schleim auch als Nahrung. Gut geschützt und mit Nahrung versorgt überstehen die lebensfreundlichen Milchsäurebakterien die Passage durch Magen und Dünndarm und landen lebend und in großer Zahl in dem unteren Verdauungstrakt. Dort bewirkt die durch die Flohsamen bzw. die Flohsamenschleim ausgelöste erhöhte Darmperestaltik eine intensive mechanische Bearbeitung des Darminhalts und damit des mit den erwünschten Milchsäurebakterien durchsetzten Flohsamenschleims. Die Milchsäurebakterien werden dadurch zu einem großen Teil wieder freigesetzt und heften sich jetzt wie im Laborversuch beobachtet, an die Darmzellen an. Dort wirken sie wie bereits einleitend beschrieben positiv auf die Darmflora und damit auf das Immunsystem.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung, in der ein Ausführungsbeispiel im einzelnen erläutert ist.

Anhand von Versuchen wurde ermittelt, daß pro 200 Gramm-Becher traditioneller Joghurt zwei gehäufte Teelöffel Flohsamen (Semen Psyllii), wobei dieses Volumen etwa 10 Gramm Flohsamen entspricht, für die einleitend genannten Wirkungen ausreichend sind. Die Vitalität der im Flohsamenschleim befindlichen Laktobazillen ist außerordentlich hoch, da es ohne weiteres gelang, aus den Milchsäurebakterien, die von lediglich fünf Flohsamen isoliert wurden, die den menschlichen Verdauungstrakt voll passiert hatten, eine beliebige vermehrungsfähige Joghurtkultur zu gewinnen. Grob zerkleinert (auf ca. 1 mm gebrochen) wurde die Quellung der Flohsamen beschleunigt. Die Flohsamen weisen eine Quellzahl von bis zu 19 auf und wirken daher durch ihr Quellvermögen anregend auf die Darmperestaltik. Durch die enorme Vergrößerung des Volumens kommt es zu einer intensiven Darmtätigkeit, die stuhlfördernd wirkt. Indischer Flohsamen weist Quellzahlen von bis zu 14 auf. Außerdem wird berichtet, daß indischer Flohsamen eine lipidsenkende Wirkung hat. Bei Einnahme von 15 Gramm pro Tag über einen Zeitraum von 2 Wochen konnte eine Senkung des Serumcholesterolspiegels von etwa 8% beobachtet werden. Beide Flohsamen haben in Deutschland jeweils eine Standardzulassung gemäß § 36 Arzneimittelgesetz (AMG).

Darüber hinaus wurde im Volumen der Schleimbildung eine Steigerung registriert. Bei der vorgenannten Dosis trat kein Völlegefühl auf. Eine besonders gute Wirkung wird erzielt, wenn morgens vor dem Frühstück und, falls gewünscht, abends eine Zubereitung aus 200 Gramm Joghurt und 10 Gramm Flohsamen verzehrt wird. Bei der Darreichung ist grundsätzlich darauf zu achten, daß pro Tag maximal 40 Gramm Flohsamen zu sich genommen werden dürfen. Wenn diese Bedingungen erfüllt werden, treten keine unangenehmen oder gar schädlichen Nebenwirkungen auf. Dies belegen Experiment über einen Zeitraum von ca. 15 Jahren. Es erfolgt auch keine Gewöhnung. Ebenso wurden nie Überempfindlichkeitsreaktionen festgestellt.

Die in der vorangehenden Beschreibung sowie in den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen wesentlich sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Kit zur Zubereitung eines Milch- oder Milchmischproduktes, umfassend zwei Komponenten, wobei
    1. - eine der beiden Komponenten (Komponente I) ein traditionelle und/oder probiotische Milchsäurebakterien enthaltendes Milch- oder Milchmischprodukt umfaßt und
    2. - die andere (Komponente II) der beiden Komponenten Flohsamen umfaßt.
  2. 2. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Joghurt mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  3. 3. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Trinkjoghurt mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  4. 4. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Kefir mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  5. 5. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Joghurt mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  6. 6. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Trinkjoghurt mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  7. 7. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Kefir mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  8. 8. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Quark mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  9. 9. Kit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Dickmilch mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  10. 10. Kit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die traditionellen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus bulgaricus angehören.
  11. 11. Kit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die traditionellen Milchsäurebakterien der Gattung Streptococcus thermophilus angehören.
  12. 12. Kit nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die traditionellen Milchsäurebakterien mesophile Milchsäurebakterien sind.
  13. 13. Kit nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die mesophilen Milchsäurebakterien aus der Gruppe bestehend aus den Gattungen Lactococcus lactis, Lactococcus cremoris, Leuconostoc lactis und Leuconostoc cremoris ausgewählt sind.
  14. 14. Kit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien aus der Gruppe bestehend aus der Lactobacillus acidophilus- Gruppe, der Lactobacillus casei-Gruppe und Bifidobacterium-Kulturen ausgewählt sind.
  15. 15. Kit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus acidophilus 1 angehören.
  16. 16. Kit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus casei Goldin und Gorbach (LGG) angehören.
  17. 17. Kit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Bifidobacterium longum BB 536 angehören.
  18. 18. Kit nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Bifidobacterium lactis angehören.
  19. 19. Kit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flohsamen reife Samen der Plantago afra oder Plantago arenaria sind.
  20. 20. Kit nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Flohsamen reife Samen der Plantago ovata sind.
  21. 21. Kit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Flohsamen grob zerkleinert sind.
  22. 22. Kit nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die zerkleinerten Flohsamen eine Länge von 1 mm aufweisen.
  23. 23. Kit nach einem der vorangehenden Ansprüche mit direktem oder indirektem Rückbezug auf Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Komponente I im Bereich von 2 bis 10% des Gewichts der Komponente II beträgt.
  24. 24. Kit nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Komponenten in zwei voneinander separaten Behältern angeordnet sind.
  25. 25. Kit nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Komponenten in einem einzigen Behälter mit zwei separaten Kammern separat angeordnet sind.
  26. 26. Milch- oder Milchmischprodukt, das zwei Komponenten umfaßt, wobei
    1. - eine der beiden Komponenten (Komponente I) ein traditionelle und/oder probiotische Milchsäurebakterien enthaltendes Milch- oder Milchmischprodukt umfaßt und
    2. - die andere (Komponente II) der beiden Komponenten Flohsamen umfaßt.
  27. 27. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Joghurt mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  28. 28. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Trinkjoghurt mild mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  29. 29. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Kefir mild mit oder Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  30. 30. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Quark mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  31. 31. Milch- oder Milchprodukte nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente I Dickmilch mit oder ohne Beigabe von Früchten und/oder Aromen, Gewürzen und Kräutern ist.
  32. 32. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die traditionellen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus bulgaricus angehören.
  33. 33. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die traditionellen Milchsäurebakterien der Gattung Streptococcus thermophilus angehören.
  34. 34. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die traditionellen Milchsäurebakterien mesophile Milchsäurebakterien sind.
  35. 35. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die mesophilen Milchsäurebakterien aus der Gruppe bestehend aus den Gattungen Lactococcus lactis, Lactococcus cremoris, Leuconostoc lactis und Leuconostoc cremoris ausgewählt sind
  36. 36. Milch- bzw. Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien aus Gruppe bestehend aus der Lactobacillus acidophilus-Gruppe der Lactobacillus casei-Gruppe und Bifidobacterium- Kulturen ausgewählt sind.
  37. 37. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus acidophilus 1 angehören.
  38. 38. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Lactobacillus casei Goldin und Gorbach (LGG) angehören.
  39. 39. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Bifidobacterium longum BB 536 angehören.
  40. 40. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, daß die probiotischen Milchsäurebakterien der Gattung Bifidobacterium lactis angehören.
  41. 41. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Flohsamen reife Samen der Plantago afra oder Plantaga arenaria sind.
  42. 42. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß die Flohsamen reife Samen der Plantago ovata sind.
  43. 43. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die Flohsamen grob zerkleinert sind.
  44. 44. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, daß die zerkleinerten Flohsamen eine Länge von 1 mm aufweisen.
  45. 45. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 44, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewicht der Komponente I im Bereich von 2 bis 10% des Gewichts der Komponente II beträgt.
  46. 46. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 23 bis 42, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Komponenten miteinander vermischt sind.
  47. 47. Milch- oder Milchmischprodukt nach einem der Ansprüche 26 bis 45, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Komponenten nicht miteinander vermischt sind.
  48. 48. Milch- oder Milchmischprodukt nach Anspruch 47, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente II benachbart zu der Komponente I angeordnet ist.






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