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Dokumentenidentifikation DE69701242T2 07.09.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0814477
Titel Platteneinheit
Anmelder Mitsumi Electric Co., Ltd., Chofu, Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Aso, Hiroshi, 1601, Kanagawa, JP;
Kuroiwa, Kouichi, Sano-shi, Tochigi, JP;
Nakayama, Seiji, 1601, Kanagawa, JP;
Nakamura, Mitsunori, 1601, Kanagawa, JP;
Tooi, Shuichi, Sano-shi, Tochigi, JP
Vertreter Patentanwälte Dr. Solf & Zapf, 81543 München
DE-Aktenzeichen 69701242
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT, NL
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 20.06.1997
EP-Aktenzeichen 971101498
EP-Offenlegungsdatum 29.12.1997
EP date of grant 02.02.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.09.2000
IPC-Hauptklasse G11B 33/08
IPC-Nebenklasse G11B 33/02   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Die vorliegende betrifft einen Plattenantrieb zum Abspielen bzw. Auslesen oder Aufnehmen bzw. Aufzeichnen von oder auf einer optischen Platte.

Beschreibung des Standes der Technik

Ein Beispiel eines Plattenantriebs zum Abspielen einer optischen Platte, wie etwa einer CD-ROM oder dergleichen ist in der japanischen Gebrauchsmusteranmeldung Nr. HEI-5-69414 offenbart. Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht des Aufbaus des in der Gebrauchsmusteranmeldung offenbarten Plattenantriebs.

Wie in dieser Zeichnung gezeigt, ist ein Plattenantrieb 1B aufgebaut aus einem Hauptkörper 2B, einem Plattentisch 4, welcher sich in bezug auf den Hauptkörper 2B vorwärts und rückwärts bewegt, damit der Plattentisch 4 in den Hauptkörper 2B hinein und aus diesem heraus gefahren werden kann, einem Schaltungssubstrataufbau 12B, der in einem unteren Abschnitt des Hauptkörpers 2B angeordnet ist, und einem Gehäuse 105, welches sämtliche dieser Elemente aufnimmt.

Das Gehäuse 105 ist aus einer Bodenplatte 11 und einem Gehäuse 14 aufgebaut, welches die Oberseite des Hauptkörpers 2B abdeckt. Die Bodenplatte 11 und das Gehäuse 14 sind aus Me tallplatten hergestellt, welche Schneid- und Biegeverarbeitungsvorgängen ausgesetzt waren, um die gewünschte Form auszubilden.

Das Gehäuse 14 ist aus einer oberen Platte 14a, Seitenwänden 14b, 14c, die über den Hauptkörper 2B aufeinanderzu weisen, einer hinteren Wand 14d, welche die hinteren vertikalen Kanten der Seitenwände 14b, 14c verbindet und einem vorderen Plattenabschnitt 14e an der Vorderseite von diesem aufgebaut. Vorgesehen ist auf der Bodenfläche (Innenseite) der oberen Platte 14a, eine Plattenklemmeinrichtung 38, die dazu ausgelegt ist, um dieselbe Achse zu drehen wie ein Drehtisch 26 (nachfolgend erläutert).

Ausgebildet in der vorderen Platte 14e des Gehäuses 14 befindet sich eine Öffnung 141, durch welche der Plattentisch 4 bewegt werden kann. Eine vordere Platte 16 mit einer Öffnung 16a, die mit der Öffnung 141 übereinstimmt, ist auf der vorderen Platte 14e über einen Abdeckrahmen 15 passend angebracht.

Der Hauptkörper 2 umfaßt ein allgemein behälter- bzw. gehäuseförmiges Chassis 20, welches mit einer Mechanismuseinheit 22 und einem Verschiebemechanismus (Hub/Senkmechanismus) 30 versehen ist. Der Mechanismus 22 ist innerhalb eines konkaven Abschnitts angeordnet, der im Bodenabschnitt 20a des Chassis 20 gebildet ist und der Verschiebemechanismus 30 ist in dessen Vorderseite angeordnet.

Der Hauptkörper 2 ist an der Bodenplatte 11 und an dem Gehäuse 14 mittels Schrauben 17 befestigt.

Die Mechanismuseinheit 22 umfaßt eine Basis 23, welche mit einem Spindelmotor 25, einem Drehtisch, der auf einer Drehachse des Spindelmotors 25 vorgesehen ist, einem optischen Kopf 27 und einem Bewegungsmechanismus 28 für diesen versehen ist.

Außerdem ist ein hinterer Endabschnitt (in Richtung auf die Rückseite des Hauptkörpers 2) der Basis 23 durch einen Isolator 29 getragen, um die Basis 23 in die Lage zu versetzen, in bezug auf das Chassis 20 frei dreh- bzw. schwenkbar zu sein.

Der Verschiebemechanismus 30 besteht aus einem Motor 31, der am vorderen Abschnitt des Chassis 20 vorgesehen ist, einem Drehzahluntersetzungsmechanismus 32 zum Untersetzen der Drehzahl des Motors 31, einem Nockenrad (Hub/Senkradelement) 33, das durch den Drehzahluntersetzungsmechanismus 32 gedreht wird, und einem Basishub/Senkelement (in der Zeichnung nicht gezeigt), das dazu ausgelegt ist, in Übereinstimmung mit der Drehung des Nockenrads 33 verschoben (gedreht) zu werden.

Das Nockenrad 33 umfaßt ein unteres Zahnrad 33a, welches mit einem Ritzel des Drehzahluntersetzungsmechanismus 32 kämmt, und ein oberes Zahnrad 33b, welches mit einer (in der Zeichnung nicht gezeigten) Zahnstange kämmt, die auf der Bodenfläche des Plattentisches 4 von vorn nach hinten verlaufend gebildet ist. Eine über den Umfang verlaufende Nockennut ist im Außenumfang des Achsenabschnitts zwischen den Zahnrädern bzw. Zahnelementen 33a und 33b gebildet. Diese Nockennut befindet sich gleitend im Eingriff mit einem vorspringenden bzw. vorstehenden Folgerelement (in der Zeichnung nicht gezeigt), welches auf dem Basishub/Senkelement gebildet ist. Folglich wird das Nockenrad gedreht, das Folgerelement und das Basishub/Senkelement werden verschoben und dadurch wird die Basis 23 veranlaßt, zu verschwenken; d. h. der vordere Abschnitte der Basis 23 wird auf- oder abwärts bewegt.

Der Plattentisch 4 umfaßt einen schwach ausgeprägten konkaven Plattentragabschnitt 4a zum Tragen einer optischen Platte 3. Auf der Bodenfläche des Plattentisches 4 ist eine (in der Zeichnung nicht gezeigte) Zahnstange gebildet, die mit dem oberen Zahnrad 33b des Nockenrads 33 kämmt. Wenn das Nockenrad 33 gedreht wird, wird deshalb der Plattentisch 4 in bezug auf das Chassis 20 zwischen einer Plattenentladeposition (äußere Position) und einer Plattenladeposition (innere Position) vor- oder rückwärts bewegt.

Wenn der Plattenantrieb 1B sich nicht im Gebrauch befindet, ist der Plattentisch 4 in dem Gehäuse 108 (in der Plattenladeposition) untergebracht. Wenn in diesem Zustand ein Auswurfvorgang ausgeführt wird, wird der Motor 31 in einer vorbestimmten Richtung gedreht, wodurch das Nockenrad 33 in einer vorbestimmten Richtung über den Drehzahluntersetzungsmechanismus 32 bewegt wird. Dieser Drehvorgang für das Nockenrad 33 veranlaßt den Plattentisch 4 dazu, sich derart vorwärts zu bewegen, daß der Plattentisch 4 in eine Position (die Plattenentladeposition) außerhalb des Gehäuses 108 durch die Öffnungen 141, 16a heraussteht.

In diesem Zustand wird die Platte 3 geladen oder in den Plattentragabschnitt 4a des Plattentisches 4 gelegt und der Ladevorgang wird ausgeführt, wodurch der Motor 31 in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Dies veranlaßt das Nockenrad 33 dazu, sich in entgegengesetzter Richtung über den Dreh zahluntersetzungsmechanismus 32 zu bewegen. Folglich wird der Plattentisch 4 durch die Öffnungen 141, 16a in die Plattenladeposition bewegt. Auf diese Weise wird die geladene optische Platte 3, die in einer vorbestimmten Position auf dem Plattentisch 4 angeordnet ist, der in dem Plattentragabschnitt des Tisches 4 angeordnet ist, ebenfalls in die Plattenladeposition des Hauptkörpers 2B transportiert.

Wenn das Nockenrad 33 sich in entgegengesetzter Richtung zu drehen beginnt, bewegt das Folgerelement des Basishub/Senkelements sich entlang der Nockennut. Wenn das Zentrum der Platte 3, die auf dem Plattentisch 4 getragen ist, sich dem zentralen Abschnitt des Drehtischs 26 in Übereinstimmung mit der Drehung des Nockenrads 33 nähert, werden das Folgerelement und das Basishub/Senkelement durch das Nockenrad 33 derart verschoben, daß der vordere Abschnitt der Basis 23 um die Position des Isolators 29 verschwenkt, um den vorderen Abschnitt der Basis 23 aus einer unteren Position (Senkposition) in eine obere Position (Hubposition) zu verschieben, wodurch die Basis 23 in etwa in horizontalem Zustand angeordnet ist.

Auf diese Weise ist der zentrale Abschnitt (zentraler Nabenabschnitt) des Drehtischs 26 in ein zentrales Loch 3a der optischen Platte 3 eingepaßt. Wenn der zentrale Abschnitt der optischen Platte auf dem Drehtisch 26 in dieser Weise getragen ist, ist die Plattenklemmeinrichtung 28 an den Drehtisch 26 magnetisch zum Haften gebracht, wodurch die optische Platte 3 zwischen dem Drehtisch 26 und der Plattenklemmeinrichtung 38 gehalten ist. In diesem Zustand wird der Spindelmotor 25 betätigt, um die optische Platte 3 mit der vorbestimmten Drehzahl zu drehen, woraufhin die Information, die auf der optischen Platte 3 aufgezeichnet ist, unter Verwendung des optischen Kopfs 27 ausgelesen bzw. abgespielt wird.

Wenn ein Auswurfvorgang ausgeführt wird, während die Drehung der optischen Platte 3 gestoppt ist, werden die Abfolge und Richtung der Betätigungen jedes Mechanismus des Plattenantriebs 1B in umgekehrter Richtung derart ausgeführt, daß das Festklemmen der Platte 3 aufgehoben und die Platte 3, die auf dem Plattentisch 4 angeordnet ist, ausgestoßen wird.

Auf dem Gebiet der Plattenantriebe, wie etwa des vorstehend erläuterten Plattenantriebs 1B sind in unmittelbar zurückliegenden Jahren Entwicklungen zur Erhöhung der Drehzahl der optischen Platte ausgeführt worden. Infolge davon wurden Plattenantriebe entwickelt, welche die optische Platte 3 mit hohen Drehzahlen, etwa 8facher Drehzahl oder 12facher Drehzahl und dergleichen zu drehen vermögen, was jedoch zu den nachfolgend angeführten Problemen führt.

Der zulässige Abmessungsfehlerbereich der optischen Platte 3 ist in Übereinstimmung mit einem Standard festgelegt; dieser Standard wurde jedoch auf Grundlage der Basisdrehzahl der optischen Platte 3 entwickelt, d. h. bei einfacher Drehzahl. Wenn aus diesem Grund eine optische Platte 3 mit hoher Drehzahl (d. h. eine Drehzahl, welche die einfache Drehzahl übersteigt) angetrieben wird, besteht jedoch die Gefahr, daß eine Vibration auftritt aufgrund der exzentrischen Rotation, verursacht durch die Abmessungsabweichung der Platte und die nicht ausgeglichene Masseverteilung der optischen Platte, die in einen durch den Standard zugelassenen Bereich liegen. Eine ernsthaftere Vibration tritt außerdem in dem Fall auf, daß die optische Platte 3 nicht in Übereinstimmung mit dem Stan dard hergestellt wurde (d. h. im Fall eines mangelhaften Produkts).

Dieser Vibrationstyp tritt auch dann auf, wenn die Achsen der optischen Platte 3 und des Drehtischs 26 fehlausgerichtet (d. h. exzentrisch) sind.

Unglücklicherweise wurde bei einem derartigen, vorstehend erläuterten Plattenantrieb 1B gemäß dem Stand der Technik keine wirksame Gegenmaßnahme zur Unterdrückung dieser Vibration getroffen. Da der Hauptkörper 2B an der metallischen Bodenplatte 11 und dem Metallgehäuse 14 mittels den Schrauben 17 befestigt ist, wie vorstehend erläutert, werden Vibrationen, die durch exzentrische Drehung der optischen Platte 3 oder dergleichen erzeugt werden, insbesondere ohne weiteres vom Hauptkörper 2B auf das Metallgehäuse 103 übertragen, wodurch das Gehäuse 103 veranlaßt wird, zu resonieren, wodurch Geräusch erzeugt wird.

In dem Fall, daß der Plattenantrieb in einem Personalcomputer installiert ist, werden derartige Vibrationen auf das Gehäuse des Personalcomputers übertragen, wodurch ungünstige Auswirkungen für den Personalcomputer erzeugt werden. In umgekehrter Richtung werden Vibrationen vom Personalcomputer auch auf den Plattenantrieb übertragen.

Urü zu verhindern, daß derartige Vibrationen und Geräusche erzeugt werden, kann vorgesehen sein, eine Struktur zu verwenden, bei welcher mehrere Schraubenfedern zwischen der unteren Platte 11 und dem Hauptkörper 2B derart angeordnet sind, daß der Hauptkörper 2B durch diese Schraubenfedern derart getra gen ist, daß Vibrationen absorbiert werden, was jedoch andererseits zu folgenden Problemen führt.

Obwohl die vorstehend erläuterte Struktur zum Absorbieren von Vibration in vertikaler Richtung (d. h. der Drehachsenrichtung der optischen Platte) geeignet ist, treten der größte Teil der Vibrationen, die im Hauptkörper 2 erzeugt werden, in horizontaler Richtung (d. h. in der radialen Richtung der optischen Platte) auf, weil sie durch die exzentrische Drehung der optischen Platte 3 verursacht sind. Es ist deshalb nicht möglich, eine ausreichende Vibrationsabsorption (Dämpfung) und geräuschverhindernde Wirkungen (Dämpfungswirkung) zu erzielen. Eine derartige Dämpfungswirkung wird durch die Positur des Plattenantriebs beeinträchtigt, d. h. durch die Positur des PC, der mit dem Plattenantrieb versehen ist, abhängig davon, ob er horizontal oder vertikal angeordnet ist.

Da die Schraubenfedern in der vorstehend angesprochenen Struktur im unteren Abschnitt des Hauptkörpers 2B vorgesehen sind, ist es nicht möglich, den Raum dieses Abschnitts effektiv zu nutzen.

Da die Vibration absorbierenden Schraubenfedern von der Rückseite der Bodenplatte 11 mit Schrauben befestigt werden müssen, ist die Anzahl an Teilen erhöht.

Die US-A-5 400 196 offenbart eine Vibrationsabsorptionseinrichtung, die zwischen einem Gehäuse und einem Hauptkörper angeordnet ist und die Übertragung von Vibrationen aufgrund der Drehung der Platte auf das Gehäuse verhindert.

Wie vorstehend angeführt, wird die Vibration, die vorstehend angesprochen ist, außerdem vom Hauptkörper 2B auf das Metallgehäuse 10B (die Bodenplatte 11 und das Gehäuse 14) übertragen, wodurch das Gehäuse 108 zum Resonieren gebracht wird und Geräusch erzeugt. Dieses Geräusch wird aufgrund des nachfolgend ausgeführten Grunds erzeugt.

Bei der Konstruktion des Plattenantriebs gemäß dem Stand der Technik befinden sich die unteren Kanten bzw. Ränder der Seitenwände 14b, 14c und der hinteren Wand 14d des Gehäuses 14 in direkter Anlage an der Innenfläche bzw. Innenseite der Bodenplatte 11. Die unteren Ränder bzw. Kanten der Seitenwände 14b, 14c und der hinteren Wand 14d des Gehäuses 14 haben jedoch eine geringe lineare Präzision, weil sie ausgebildet werden, indem ein Scherprozeß an einer Metallplatte unter Verwendung einer Preßmaschine oder dergleichen durchgeführt wird, und es wird keine spätere Formkorrektur, wie etwa ein Präzisionsprozeß oder dergleichen ausgeführt. Deshalb liegen auf den Rändern bzw. Kanten zahlreiche Unregelmäßigkeiten vor und die lineare Präzision der Kanten bzw. Ränder ist unzureichend. Wenn aus diesem Grund das Gehäuse 14 und die Bodenplatte 11 zusammengebaut werden, ist selbst dann, wenn diese Elemente unter Verwendung von Schraubendrehern fest verspannt werden, die Verbindung zwischen der Bodenplatte 11 und jedem unteren Rand bzw. jeder unteren Kante der Seitenwände 14b, 14c und der hinteren Wand 14d instabil.

Wenn bei einem derartigen instabilen Verbindungszustand Vibration auf das Gehäuse 108 übertragen wird, wie vorstehend erläutert, und zwar aufgrund hoher Drehzahl, wird zwischen dem Gehäuse 14 und der Bodenplatte 11 ein Schütteln bzw. Rat tern bzw. Zittern erzeugt, wodurch noch mehr Geräusch erzeugt wird.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Angesichts der vorstehend angesprochenen Probleme besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Plattenantrieb zu schaffen, welcher Vibrationen und Geräusch aufgrund exzentrischer Plattendrehung oder dergleichen zu unterdrücken oder zu verhindern vermag.

Um die vorstehend angeführte Aufgabe zu lösen, betrifft die Erfindung einen Plattenantrieb, der in den Ansprüchen 1 bis 17 beansprucht ist.

Mit der Struktur von Anspruch 1 ist es möglich, jegliches Geräusch zu unterdrücken, welches durch Vibrationen erzeugt wird, die durch die Drehung der Platte veranlaßt sind. Mit der Struktur von Anspruch 9 ist es außerdem möglich, zu verhindern, daß durch die Drehung der Platte hervorgerufene Vibrationen vom Hauptkörper auf das Gehäuse übertragen werden. Außerdem wirkt die Struktur von Anspruch 9 dahingehend, das Übertragen von Vibrationen vom Gehäuse zur Außenseite des Plattenantriebs zu übertragen. Folglich ist die vorliegende Erfindung für Plattenantriebe geeignet, in welchen eine Platte mit hoher Drehzahl gedreht wird, wodurch Vibrationen und Geräusch erzeugt werden können.

Weitere Aufgaben, Strukturen und Vorteile der vorliegenden Erfindung erschließen sich aus der folgenden Erläuterung der bevorzugten Ausführungsformen in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen.

KURZE ERLÄUTERUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht der Struktur bzw. des Aufbaus des Plattenantriebs gemäß dem Stand der Technik;

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform eines Plattenantriebs gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 3 zeigt eine Draufsicht des Hauptkörpers des in Fig. 2 gezeigten Antriebs;

Fig. 4 zeigt eine weitere Draufsicht des Hauptkörpers des in Fig. 2 gezeigten Plattenantriebs;

Fig. 5 zeigt eine Ansicht des Hauptkörpers des in Fig. 2 gezeigten Plattenantriebs von unten;

Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Struktur bzw. des Aufbaus der Rückseite des Plattentischs in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb von unten;

Fig. 7 zeigt eine Ansicht der Struktur bzw. des Aufbaus eines Verschiebemechanismus in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb von hinten;

Fig. 8 zeigt eine weitere Ansicht der Struktur bzw. des Aufbaus des Verschiebemechanismus in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb von hinten;

Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht einer Seitenplatte, die ein Gehäuse bildet; und

Fig. 10 zeigt eine Vertikalschnittansicht einer beispielhaften Struktur eines Vibrationsabsorptionselements.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unter bezug auf die anliegenden Zeichnungen erfolgt nunmehr eine detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen eines Plattenantriebs gemäß der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2 zeigt eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform des Plattenantriebs gemäß der vorliegenden Erfindung; Fig. 3 und 4 zeigen Draufsichten eines Hauptkörpers des in Fig. 2 gezeigten Plattenantriebs; Fig. 5 zeigt eine Ansicht des Hauptkörpers des in Fig. 2 gezeigten Plattenantriebs von unten; Fig. 6 zeigt eine Ansicht der Struktur der Rückseite eines Plattentischs in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb von unten; Fig. 7 und 8 zeigen Ansichten der Struktur des Verschiebemechanismus in dem in Fig. 2 gezeigten Plattenantrieb von hinten; Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht von Seitenplatten, welche ein Gehäuse bilden; und Fig. 10 zeigt eine Vertikalschnittansicht einer beispielhaften Struktur eines Vibrationsabsorptionselements.

Wie in Fig. 2 gezeigt, bildet ein Plattenantrieb 1A gemäß der Erfindung eine Vorrichtung zumindest zum Abspielen einer optischen Platte 3, wie etwa einer CD-ROM, einer Audio-CD oder dergleichen. Der Plattenantrieb besteht im wesentlichen aus einem Hauptkörper 2, einem Plattentisch 4 zum Transportieren einer optischen Platte 3, wobei der Plattentisch 4 dazu ausgelegt ist, sich in bezug auf den Hauptkörper 2 derart vor- und rückwärts (horizontal) zu bewegen, daß er in den Hauptkörper 2 einführbar und aus diesem auswerfbar ist, einem (in der Zeichnung nicht gezeigten) Schaltungssubstrataufbau, der im unteren Abschnitt des Hauptkörpers 2 angeordnet ist, und einem Gehäuse 10, welches sämtliche dieser Elemente aufnimmt.

Der Hauptkörper 2 umfaßt ein allgemein container- bzw. behälterförmiges Chassis 40. Das Chassis 40 ist aus einem in etwa plattenförmigen rechteckigen Bodenabschnitt 40a und U- förmigen Wandabschnitten 40b aufgebaut, die von linken, rechten und hinteren Rand- bzw. Kantenabschnitten des Bodenabschnitts 40a hochstehen. Kein Wandabschnitt ist an der Vorderseite des Chassis 40 gebildet. Dieser Bereich ist deshalb in einem offenen Zustand derart belassen, daß dann, wenn das Chassis 40 innerhalb des Gehäuses 10 angeordnet ist, in der vorderen Platte 121 einer oberen Platte 12, die in diesem Bereich angeordnet ist, eine Öffnung 122 gebildet ist.

Auf einem oberen Abschnitt von sowohl dem linken wie dem rechten Seitenwandabschnitt des Chassis gebildet, befindet sich ein Befestigungsabschnitt 40c, an welchem ein Plattenklemmeinrichtungstragelement 80 (nachfolgend erläutert) angebracht ist. Gebildet auf den Seitenflächen der linken und rechten Seitenwandabschnitte befinden sich Montage- bzw. Halterungsabschnitte 40d, 40d an welchem Vibrationsabsorptionselemente 7, 7 (nachfolgend erläutert) anzubringen sind.

Vorgesehen auf dem Chassis 40 befindet sich eine Mechanismuseinheit 42 und ein Verschiebemechanismus (Hub/Senkmechanismus) 50 zum Verschieben der Mechanismuseinheit. Die Mechanismuseinheit 42 ist um das Zentrum bzw. die Mitte eines Raums (Öffnung) 41 angeordnet, die im Bodenabschnitt 40a des Chassis 40 gebildet ist, während der Verschiebemechanismus 50 an der Vorderseite des Raums 41 angeordnet ist.

Wie in Fig. 3 und Fig. 4 gezeigt, umfaßt die Mechanismuseinheit eine Basis 43 und eine Metallplatte 44, welche an der Basis 43 über vier Isolatoren 441 befestigt ist, die aus elastischem Material hergestellt sind.

Die Mechanismuseinheit 42 umfaßt außerdem einen Spindelmotor 45, einen Drehtisch 46, der an einer Drehachse 451 des Spindelmotors 45 befestigt ist, einen optischen Kopf bzw. Optokopf (einen optischen Abtaster) 47 mit einen Betätigungsorgan und einer Linse, und einem Bewegungsmechanismus 48 für den optischen Kopf zum Bewegen des optischen Kopfs in radialer Richtung der optischen Platte 3. Der Spindelmotor 45 und der Bewegungsmechanismus 48 für den optischen Kopf sind auf der Metallbasisplatte 44 angebracht.

Bei dem Spindelmotor 45 handelt es sich um einen Elektromotor, der mit hoher Drehzahl drehbar ist; beispielsweise vermag er die optische Platte 3 mit einer Drehzahl von 200 bis 6400 UpM zu drehen.

Bei dem Drehtisch 46 handelt es sich um ein scheiben- bzw. plattenförmiges Element, welches einen ringförmigen Permanentmagneten aufnimmt, um eine Haltekraft (d. h. eine magnetische anziehende Kraft) auf eine Plattenklemmeinrichtung 8 zu erzeugen (die nachfolgend erläutert ist). Der zentrale Abschnitt des Drehtischs 46 ist in einen ringförmigen vorstehenden bzw. vorspringenden zentralen Nabenabschnitt 46a derart gebildet, daß dann, wenn die Plattenklemmeinrichtung 8 angezogen wird, der zentrale Nabenabschnitt 46a in eine (in den Zeichnungen nicht gezeigte) Paßnut paßt, die im Bodenabschnitt der Plattenklemmeinrichtung 8 gebildet ist (nachfol gend erläutert), wodurch die Achsen des Drehtischs 46 und der Plattenklemmeinrichtung 8 ausgerichtet werden.

Der Drehtisch 46 und der Spindelmotor 45, welcher den Drehtisch 46 dreht, bilden eine Plattendreheinrichtung zum Drehen der optischen Platte 3.

Bei dem optischen Kopf 47 handelt es sich um einen flachen optischen Kopf, der derart aufgebaut ist, daß er von der optischen Platte 3 reflektiertes Licht in etwa um 90 Grad unter Verwendung eines Spiegels (oder Prismas) oder dergleichen ablenkt, um dieses Licht zu einem Lichtsammelelement, wie etwa einer Photodiode oder dergleichen zu führen.

Wie in Fig. 5 gezeigt, besteht der optische Kopfbewegungsmechanismus 48 aus einem Motor 48a, der zur Vorwärtsdrehung und Rückwärtsdrehung in der Lage ist, einer drehbaren Schnecke 48b, welche durch den Motor 48a angetrieben ist, einem Schneckenrad 48c, welches mit der Schnecke 48b kämmt, einem (in den Zeichnungen nicht gezeigten) kleinen Zahnrad, welches an derselben Achse wie das Schneckenrad 48c befestigt ist, einer Zahnstange 48d, welche mit dem kleinen Zahnrad kämmt, einem Schlitten 48e, an welchem die Zahnstange 48d befestigt ist, einer Führungsstange 48g zum Führen der Bewegung des Schlittens 48e und einer Montage- bzw. Halterungsbasis 48f, welche mit dem Schlitten 48e zur Halterung bzw. Montage des optischen Kopfs 47 integral gebildet ist. Die Schnecke 48b und die Führungsstange 48g sind derart angeordnet, daß ihre Längserstreckungsrichtung ausgerichtet ist mit der Vorwärts/Rückwärtserstreckung des Plattenantriebs 1A.

Wenn bei diesem Bewegungsmechanismus 48 für einen optischen Kopf der Motor 48a angetrieben ist, um die Schnecke 48b in der vorbestimmten Richtung zu drehen, wird diese Drehung über jedes der Zahnräder übertragen, um den Schlitten 48e zu veranlassen, sich entlang der Führungsstange 48g in der Vorwärts/Rückwärtsrichtung des Plattenantriebs 1A zu bewegen, wodurch der optische Kopf 47, der in der Halterungsbasis 48f befestigt ist, ebenfalls in der radialen Richtung der optischen Platte 3 bewegt wird, die auf dem Plattentisch 4 angeordnet ist. Der optische Kopf 47 und der Bewegungsmechanismus 48 für diesen bilden eine Abspieleinrichtung bei dieser Erfindung.

Die Antriebsoperationen des Spindelmotors 45, des Motors 48a und eines Motors 51 (nachfolgend erläutert) werden durch eine Steuereinrichtung (CPU) gesteuert, die in einem (in den Zeichnungen nicht gezeigten) Schaltungssubstrataufbau vorgesehen ist. In diesem Zusammenhang kann der Schaltungssubstrataufbau am Hauptkörper 2 befestigt sein oder er kann entweder an der Seitenplatte 13 oder der Bodenplatte 11 unter einem vorbestimmten Abstand von der Unterseite des Hauptkörpers 2 angebracht sein.

Vorstehende Achsen 431, 432 sind auf den Seitenabschnitten des hinteren Abschnitts der Basis 4 gebildet (hinterer Abschnitt bedeutet Rückseite des Hauptkörpers 2). Die Mechanismuseinheit 42 ist durch diese Achsen 431, 432 zur Schwenkbewegung in bezug auf das Chassis 40 getragen.

Die Achse 431 ist mit einem ringförmigen Vibrationsabsorptionselement (Gummiunterlegscheibe) 5 zum Absorbieren von Vibrationen versehen, die in der axialen Richtung erzeugt wer den. Dieses Vibrationsabsorptionselement 5 kann aus unterschiedlichen Gummis, weichen (Kunst)Harzen (thermoplastischen Elastomeren) und dergleichen hergestellt sein. Um in diesem Fall zu erreichen, daß die Mechanismuseinheit 2 sich gleichmäßig in bezug auf das Chassis 40 dreht, ist es bevorzugt, daß das Vibrationsabsorptionselement 5 aus einem Material mit relativ kleinem Reibungskoeffizienten hergestellt wird.

Selbst dann, wenn in der Mechanismuseinheit 42 aufgrund einer exzentrischen Drehung der optischen Platte 3 oder dergleichen Vibration auftritt, wird diese Vibration deshalb durch das Vibrationsabsorptionselement 5 absorbiert, wodurch die Übertragung dieser Vibration auf das Chassis 40 blockiert oder unterdrückt wird. Es ist deshalb möglich, zu verhindern, daß die Mechanismuseinheit in bezug auf das Chassis 40 klappert bzw. rattert.

Außerdem ist es möglich, ein Vibrationsdämpfungselement 5 sowohl auf der Achse 431 wie auf der Achse 432 bereitzustellen.

Außerdem ist ein Vorspannungselement 6, bestehend aus einer Plattenfeder, auf dem Chassis 40 auf der Seite der Achse 431 (d. h. an der Seite, wo das Vibrationsdämpfungselement 5 vorgesehen ist) und an der Vorderseite der Basis 43 (d. h. der Vorderseite des Hauptkörpers 2) derart vorgesehen, daß es an der Vorderseite der Basis 43 anliegt, um diese in Richtung auf diejenige Seite vorzuspannen, wo die Achse 432 angeordnet ist. Dieses Vorspannungselement 6 ist an dem Chassis 40 mittels einer Schraube 6a befestigt. Durch Vorspannen des vorderen Abschnitts der Basis 43 (der Mechanismuseinheit 42) zu der bzw. dieser Seite (zu einer Seite), ermöglicht es das Vorspannelement 6, ein Klappern des vorderen Abschnitts der Mechanismuseinheit 42 zu verhindern. In diesem Zusammenhang ist die Schiebe- bzw. Stoßkraft des Vorspannelements 6 auf der Seitenfläche der Basis 43 so gewählt, daß sie ausreicht, ein Rütteln des vorderen Abschnitts der Mechanismuseinheit 42 zu verhindern, ohne die Schwenkbewegung der Mechanismuseinheit 42 zu behindern.

Der Verschiebemechanismus 50 besteht aus einem Motor 51, der zur Vorwärts- und Rückwärtsdrehung in der Lage und im vorderen Abschnitt des Chassis 40 vorgesehen ist, einem Drehzahluntersetzungsmechanismus 52 zum Übertragen der Drehung des Motors 52, dessen Drehzahl untersetzt bzw. verringert wird, einem sektorförmigen Zahnrad 53, welches innerhalb eines vorbestimmten Winkelbereichs mittels des Drehzahluntersetzungsmechanismus 52 gedreht wird, und einem Nockenelement 55, welches mit einer Zahnstange 54 versehen ist, welche mit dem sektorförmigen Zahnrad 53 kämmt.

Wie in Fig. 7 und Fig. 8 gezeigt, ist der Drehzahluntersetzungsmechanismus 52 aufgebaut aus einem kleinen Zahnrad 521, welches am Ende der Drehachse des Motors 51 befestigt ist, einem großen Zahnrad 522, welches mit dem kleinen Zahnrad 521 kämmt, einem kleinen Zahnrad 523, welches an derselben Achse unter dem großen Zahnrad 522 befestigt ist, einem großen Zahnrad 524, welches mit dem kleinen Zahnrad 523 kämmt, und einem kleinen Zahnrad 525, welches an dieser Achse über dem großen Zahnrad 524 befestigt ist. Jedes dieser Zahnräder 521 bis 525 kann aus einem flachen Zahnrad aufgebaut sein.

Das kleine Zahnrad 525 kämmt mit dem sektorförmigen Zahnrad 53 und einer Zahnstange 4b (nachfolgend erläutert), welche in der Rückseite des Plattentisches 4 gebildet. Die Drehung des Motors 51 wird durch den Drehzahluntersetzungsmechanismus 52 in Übereinstimmung mit einem vorbestimmten Untersetzungsverhältnis untersetzt und daraufhin wird die Drehung, deren Drehzahl untersetzt ist, auf das sektorförmige Zahnrad 53 und die Zahnstange 4b übertragen.

Das Nockenelement 55 ist so vorgesehen, daß es in seitlicher Richtung unter bezug auf das Chassis 40 gleitverschiebbar ist (d. h. in einer Richtung orthogonal zu der Bewegungsrichtung des Plattentisches 4). Ausgebildet in diesem Nockenelement 55 befindet sich ein Paar von Nockennuten 56a, 56b. Jede der Nockennuten 56a, 56b ist aus einer oberen Nocke 561 und einer unteren Nocke 563 gebildet, die sich in horizontaler Richtung erstrecken, und einer schräg verlaufenden Nut 562, welche die obere Nut 561 mit der unteren Nut 562 verbindet.

Gebildet in der Vorderseite der Basis 43 der Mechanismuseinheit 42 befinden sich Vorsprünge (angetriebene Elemente) 57a, 57b, die jeweils in die Nockennuten 56a, 56b eingesetzt sind bzw. in diese eingreifen. Diese Vorsprünge 57a, 57b gleiten entlang den Nockennuten 56a und 56b, wodurch sie entlang den Nockennuten in Auf- und Abwärtsrichtung bewegt werden. Wenn die Vorsprünge 57a, 57b im Eingriff mit den oberen Nuten 561 stehen, befindet sich der vordere Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 in einer angehobenen Position (Hubposition). Wenn andererseits die Vorsprünge 57a, 57b im Eingriff mit den unteren Nuten 563 stehen, befindet sich der vordere Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 in der abgesenkten Position (Senkposition).

Gebildet im oberen Abschnitt des sektorförmigen Zahnrads 53 befinden sich Vorsprünge 531, 532, die dazu ausgelegt sind, in eine erste Führungsnut 4c und eine zweite Führungsnut 4d eingesetzt zu werden bzw. einzugreifen, welche in der Rückseite des Plattentisches 4 gebildet sind (siehe Fig. 6). Der Vorsprung 531 weist kreisförmigen horizontalen Querschnitt auf und der Vorsprung 532 weist einen halbkreisförmigen Querschnitt auf.

Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der Plattentisch 4 einen mäßig ausgeprägten konkaven Plattentragabschnitt 4a auf, der dazu ausgelegt ist, eine optische Platte 3 aufzunehmen, wodurch die optische Platte 3, die im Plattentragabschnitt 4a angeordnet ist, in eine vorbestimmte Position transportiert wird.

Wie in Fig. 6 gezeigt, ist eine Zahnstange 4b, welche mit dem kleinen Zahnrad 525 kämmt, in der Rückseite des Plattentisches 4 gebildet. Durch Antreiben des Motors 51 ist es auf diese Weise möglich, den Plattentisch 4 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung in bezug auf das Chassis 40 zwischen einer Ladeposition, in welche die optische Platte 3 (zum Abspielen) geladen ist und einer Plattenauswurfposition zu bewegen, in welcher die optische Platte 3 (zur Entfernung) ausgestoßen wird. Wenn ein Plattenladevorgang ausgeführt wird, um die optische Platte 3 zu laden, dreht sich damit das kleine Zahnrad 525 im Uhrzeigersinn unter der in Fig. 3 gezeigten Bedingung und dies veranlaßt den Plattentisch 4 dazu, sich rückwärts zu bewegen, wodurch die optische Platte 3 in die Innenseite des Hauptkörpers 2 transportiert wird.

Wie vorstehend ausgeführt, sind die erste Führungsnut 4c und die zweite Führungsnut 4d in der Rückseite des Plattentisches 4 gebildet. Die erste Führungsnut 4c ist in etwa parallel zur Zahnstange 4b gebildet und an der Vorderseite des Plattentisches 4 (dem unteren Abschnitt von Fig. 6) verläuft diese Führungsnut 4c schräg derart, daß sie sich der Zahnstange 4b nähert. Die zweite Führungsnut, 4d ist in vorbestimmter Weise gebogen. Die Vorsprünge 531 und 532 des sektorförmigen Zahnrads 53 sind dazu ausgelegt, in die erste Führungsnut 4c bzw. die zweite Führungsnut 4d eingeführt zu werden. Diese Führungsnuten 4c und 4d regeln oder steuern die Verschiebungen der Vorsprünge 531, 532, d. h. die Bewegungen des sektorförmigen Zahnrads 53, um der Bewegung des Plattentischs 4 zu folgen.

Die Plattenklemmeinrichtung 8 ist auf einem oberen Abschnitt des Chassis 40 vorgesehen. Die Plattenklemmeinrichtung 8 ist durch das plattenförmige Plattenklemmeinrichtungstragelement 80 getragen.

Dieses Plattenklemmeinrichtungstragelement 80 ist an seinen beiden Enden mit Schrauben (oder Nieten) an den Befestigungsabschnitten 40c, 40c des Chassis 40 befestigt, wodurch das Plattenklemmeinrichtungstragelement 80 entlang der Seitenrichtung des oberen Abschnitts des Chassis 40 angeordnet ist. Eine kreisförmige Öffnung ist in einem in etwa zentralen Abschnitt des Tragelements 80 gebildet.

Mehr im einzelnen besteht die Plattenklemmeinrichtung 8 aus einem Flanschabschnitt, welcher mit der Oberseite des Tragelements 80 in Eingriff bringbar ist, und einem zylindrischen Abschnitt, der integral mit dem Flanschabschnitt gebildet und in der Öffnung derart drehbar positioniert ist, daß er in Richtung auf den Drehtisch 46 vorsteht. Die Plattenklemmeinrichtung 8 besteht aus einem oder umfaßt ein Material (bevorzugt ein ferromagnetisches Material), welches durch den Per manentmagneten angezogen wird, der in dem Drehtisch 46 untergebracht ist.

Wie in Fig. 2 gezeigt, besteht das Gehäuse 10 aus einer Bodenplatte 11, einer oberen Platte (zweites Element) 12 und einer U-förmigen Seitenplatte (erstes Element) 13, welche dazwischen angeordnet ist. Die Bodenplatte 11, die obere Platte 12 und die Seitenplatte 13 sind durch Ausführen eines Preßbearbeitungsprozesses (beispielsweise Scheren, Stanzen, Biegen usw.) oder dergleichen auf Metallplatten ausgeführt, um die vorbestimmten Formen auszubilden.

Das Gehäuse 10 wird zusammengebaut, indem die Bodenplatte 11 an der Seitenplatte 13 befestigt wird, und indem die obere Platte 12 an der Seitenplatte 13 befestigt wird, und zwar mittels Befestigungselementen, wie etwa Schrauben oder dergleichen.

Ein vorderer Abschnitt der oberen Platte 12 ist in etwa um 90 Grad gebogen, um eine vordere Platte 121 zu bilden. Eine horizontal länglich verlaufende schmale Öffnung 122 ist in der vorderen Platte 121 gebildet, damit der Plattentisch 4 sich dort hindurch bewegen kann. Außerdem ist ein kleines Loch 123 in einem in etwa zentralen Abschnitt der vorderen Platte 121 gebildet, damit ein Stiftelement (in den Zeichnungen nicht gezeigt) zur Betätigung eines Notauswurfmechanismus 60 (nachfolgend erläutert) dort hindurchtreten kann.

Die vordere Platte 16 ist außerdem an der vorderen Platte 121 über ein rahmenförmiges Dämpfungselement 15 angebracht, das aus einem dämpfenden Material, wie etwa einem Schwamm oder dergleichen besteht. Eine horizontal sich längs erstreckende schmale Öffnung 16a ist außerdem in der Frontplatte 16 gebildet, damit der Plattentisch 4 dort hindurchtreten kann. Außerdem ist ein kleines Loch 16b in einem in etwa zentralen Abschnitt der vorderen Platte 16 derart gebildet, daß es dem Loch 123 der vorstehend erläuterten vorderen Platte 121 entspricht, um es einem (in den Zeichnungen nicht gezeigten) Stiftelement zu ermöglichen, den Notfallauswurfmechanismus 60 (nachfolgend erläutert) zu betätigen, damit dieser dort hindurchtreten kann.

Wie in Fig. 9 gezeigt, handelt es sich bei der Seitenplatte 13 um einen U-förmigen Seitenwandabschnitt, der ausgehend von einem ersten Seitenwandabschnitt 13a und einem Seitenwandabschnitt 13b integral gebildet ist, die für den Hauptkörper aufeinanderzu weisen, und einer dritten Seitenwand 13c, welche die ersten und zweiten Seitenwände 13a, 13b an ihren vertikalen hinteren Rändern bzw. Kanten verbindet.

Vorsprünge 131 sind an mehreren Stellen auf dem oberen Rand der Seitenplatte 13 integral gebildet, nämlich auf demjenigen Randabschnitt, welcher im Kontakt mit der oberen Platte 12 steht. Mehr im einzelnen sind zumindest zwei Vorsprünge 131, 131 integral auf dem oberen Rand von sowohl der ersten wie der zweiten und der dritten Seitenwand 13a, 13b, 13c gebildet.

Wie in Fig. 9 gezeigt, ist bei der vorliegenden Ausführungsform ein vorderer Abschnitt von jedem der Vorsprünge 131 in verrundeter bzw. gerundeter Form gebildet. Außerdem ist es möglich, daß die vorderen Abschnitte der Vorsprünge flach oder spitz zulaufend gebildet sind; die verrundete Form ist jedoch bevorzugt, weil sie sicher ist und es ermöglicht, mit der oberen Platte 12 einen Punktkontakt herzustellen.

Wenn die Seitenplatte 13 und die obere Platte 12 verbunden sind, befindet sich die Seitenplatte 13 im Punktkontakt mit der Innenseite (hintere Oberfläche) der oberen Platte 12 über jeden der Vorsprünge 131. Das heißt, die obere Platte 12 befindet sich mit der Seitenplatte 12 durch einen sehr kleinen Oberflächenbereich im Kontakt. Auf diese Weise ist es möglich, eine stabile Verbindung zwischen der Seitenplatte 13 und der oberen Platte 12 zu erzeugen, wodurch ein Klappern bzw. Klappern verhindert und es ermöglicht wird, das Gehäuse 10 (einschließlich einem Positionieren zwischen der Seitenplatte 13 und der oberen Platte 12) problemlos zusammenzubauen.

Ferner sind Bodenplattenmontage- bzw. Halterungsabschnitte 134 auf dem unteren Rand der Seitenplatte 13 gebildet, damit die Seitenplatte 13 in der Bodenplatte 11 mit Schrauben oder dergleichen befestigt werden kann. Die Halterungsabschnitte 135 für die obere Platte sind auf dem oberen Rand der Seitenplatte 13 gebildet, damit die Seitenplatte 13 an der oberen Platte mit Schrauben oder dergleichen befestigt werden kann. In diesem Fall ist ein Montage- bzw. Halterungsabschnitt 135 für die obere Platte zwischen dem Paar von Vorsprüngen 131 in jeder der ersten, zweiten und dritten Seitenwände 13a, 13b, 13c vorgesehen. Obwohl eine Spannung aufgrund des Schraubendrehers voraussichtlich im Bereich der Halterungs- bzw. Montageabschnitte 135 für die obere Platte 12 konzentriert wird, ist es möglich, eine gleichmäßigere stabile Verbindung zwischen der Seitenplatte 13 und der oberen Platte 12 zu erhalten und daraufhin die Verbindung beizubehalten, indem die po sitionsmäßige Beziehung zwischen jedem der Vorsprünge 131 und den Halterungsabschnitten 135 in dieser Weise eingestellt bzw. gewählt wird.

Ein Herstellungsprozeß kann außerdem problemlos durchgeführt werden, weil es möglich ist, einen Preßbearbeitungsvorgang oder dergleichen zu nutzen, um die Vorsprünge 131 und die Halterungsabschnitte 134, 135 zu dem Zeitpunkt integral zu bilden, zu welchem die Seitenplatte 13 hergestellt wird.

Bei der vorliegenden Erfindung kann diese Art von Vorsprüngen auch im unteren Rand der Seitenplatte gebildet sein, nämlich auf den Rändern bzw. Kanten, die sich im Kontakt mit der Bodenplatte 11 befinden. In diesem Fall können die Stellen der Vorsprünge 131 und die Anzahl der Vorsprünge 131 sowie die positionsmäßige Beziehung in bezug auf die Halterungsabschnitte 134 dieselben wie im vorstehend erläuterten Fall sein, bei welchem die Vorsprünge 131 auf den oberen Rändern bzw. Kanten der Seitenplatte 13 gebildet sind.

Der Hauptkörper 2 mit der vorstehend angeführten Struktur ist durch das Gehäuse 10 mittels einer Mehrzahl von Vibrationsabsorptionselementen (Vibrationsdämpfungselementen) 7 an den Seitenabschnitten des Hauptkörpers 2 getragen. Eine detaillierte Beschreibung der Tragstruktur für den Hauptkörper 2 in bezug auf das Gehäuse 10 erfolgt nachfolgend.

Wie in Fig. 2 und Fig. 9 gezeigt, sind ein Paar von Vibrationsabsorptionselementhalterungsabschnitten 132 integral auf jeder der Innenseiten der Seitenplatte 13, die aufeinanderzu weisen, gebildet. Jeder der Halterungsabschnitte 132 ist aus einem plattenartigen Element aufgebaut, welches in L-Form ge bogen wurde und in dessen zentralen Abschnitt eine Öffnung 133 gebildet ist. Wie vorstehend ausgeführt, ist außerdem die Seitenplatte 13 integral mit den Bodenplattenhalterungsabschnitten 134 gebildet, an welchen die Bodenplatte 11 über Schrauben angebracht ist, und den oberen Plattenhalterungsabschnitten 135, an welchen die obere Platte 12 über Schrauben angebracht ist. Diese Halterungsabschnitte 134 und 135 sind an vorbestimmten Abschnitten vorgesehen.

Wie in Fig. 5 gezeigt, sind ferner Vibrationsabsorptionselementhalterungsabschnitte 40d auf den linken und rechten Wandabschnitte 40b des Chassis 40 vorgesehen, um die Vibrationsabsorptionselemente 7 in Position zu halten, welche den Halterungsabschnitten 132 der Seitenplatte 13 entsprechen. Jeder der Halterungsabschnitte 40d ist aufgebaut aus einem konkaven Abschnitt 49 und jeder konkave Abschnitt weist einen Bodenabschnitt 491 auf, in welchem eine Öffnung 492 entsprechend der Öffnung 133 gebildet ist.

Wie in Fig. 10 gezeigt, umfaßt jedes der Vibrationsabsorptionselemente 7 flanschförmige erste und zweite Eingriffabschnitte 71, 72, welche an den gegenüberliegenden Enden des Vibrationsabsorptionselements 7 angeordnet sind, und einem verformbaren Abschnitt 73, welcher zwischen den ersten und zweiten Eingriffabschnitten 71 und 72 angeordnet ist. Der verformbare Abschnitt 71 ist aus dünnem Material derart gebildet, daß er elastisch verformbar ist. Mit diesem Ergebnis ist ein reduzierter bzw. kleiner Radialabschnitt 74 zwischen dem ersten Eingriffabschnitt 71 und dem verformbaren Abschnitt 73 gebildet und ein reduzierter bzw. kleiner radialer Abschnitt 75 ist zwischen dem zweiten Eingriffabschnitt 72 und dem verformbaren Abschnitt 73 gebildet. Jedes der Vibra tionsabsorptionselemente 7 umfaßt außerdem einen hohlen Raum oder eine Öffnung 76, der bzw. die so gebildet ist, daß das Vibrationsabsorptionselement 7 entlang der axialen Richtung derselben sich hindurchbewegen kann (horizontale Richtung in Fig. 9).

Jedes der Vibrationsabsorptionselemente 7 kann aus einem elastischen Material, wie etwa verschiedenen Gummis, weichen (Kunst)Harzen (thermoplastischen Elastomeren) oder dergleichen gebildet sein, so daß durch elastische Verformung des verformbaren Abschnitts 73 das Vibrationsabsorptionselement sich zumindest in axialer Richtung ausdehnen und zusammenziehen kann, d. h. in der Richtung, in welcher die Vibrationen durch exzentrische Drehung der optischen Platte 3 (d. h. in horizontaler Richtung) erzeugt werden. Außerdem ist das Vibrationsabsorptionselement 7 in der Richtung der Vibrationen verformbar, die in der Drehachse der optischen Platte 3 (d. h. in der vertikalen Richtung) erzeugt werden.

Wie in Fig. 5 gezeigt, ist jeder der verformbaren Abschnitte 73 innerhalb des jeweiligen konkaven Abschnitts 49 untergebracht, welcher in dem Randabschnitt 40b des Chassis 40 gebildet ist, wobei der durchmesserverringerte Abschnitt 74 in die Öffnung 492 des Halterungsabschnitts 40d des Chassis 40 eingesetzt ist, während der andere durchmesserverringerte Abschnitt 75 in die Öffnung 133 der entsprechenden Traghalterung 132 der Seitenplatte 132 des Gehäuses 10 eingesetzt ist (siehe Fig. 9). Infolge hiervon befindet sich der Eingriffabschnitt 71 im Eingriff mit dem Bodenabschnitt 491 des Halterungsabschnitts 40d des Chassis 40 und der zweite Eingriffabschnitt 72 befindet sich im Eingriff mit dem Halterungsabschnitt 132 des Gehäuses.

Auf diese Weise ist der Hauptkörper 2 in bezug auf die Innenseite der Seitenplatte 13 des Gehäuses 10 mittels mehrerer Vibrationsabsorptionselemente 7 getragen, die zwischen den linken und rechten Wandabschnitten 40b des Chassis 40 und der gegenüberliegenden Innenseite der Seitenplatte 13 des Gehäuses 10 vorgesehen sind. Selbst dann, wenn eine Vibration in der Mechanismuseinheit 42 und damit im Hauptkörper 2 aufgrund einer exzentrischen Drehung der optischen Platte beispielsweise erzeugt wird, wird diese Vibration folglich durch die Vibrationsabsorptionselemente 7 absorbiert und gedämpft, wodurch die Übertragung von Vibrationen zum Gehäuse 10 unterdrückt bzw. verhindert wird. Folglich ist es möglich, Geräusch zu verhindern, welches am Gehäuse 10 aufgrund einer resonanten Vibration des Gehäuses oder dergleichen erzeugt wird.

Um noch wirksamere Vibrationsunterdrückungseffekte zu erzielen, ist es bevorzugt, daß der Hauptkörper 2 sich im Kontakt mit dem Gehäuse 10 (insbesondere der Seitenplatte 13) ausschließlich über die Vibrationsabsorptionselemente 7 befindet. Es ist selbstverständlich für einen Teil des Hauptkörpers 2 möglich, das Gehäuse 10 direkt oder indirekt zu kontaktieren.

Wie vorstehend ausgeführt, zeigen die Vibrationsabsorptionselemente 7, von welchen jedes die vorstehend erläuterte Struktur aufweist, hervorragende Vibrationsabsorptions- und Dämpfungseffekte, insbesondere einen Vibrationsabsorptionseffekt in horizontaler Richtung. Da das Vibrationsabsorptionselement flexibel ist, kann sein Anbringen oder seine Entfernung problemlos ausgeführt werden. In diesem Zusammenhang er übrigt es sich, darauf hinzuweisen, daß die Form, Struktur, Halterungsposition oder Anzahl der Vibrationsabsorptionselemente 7 nicht auf diejenigen in den Zeichnungen gezeigten beschränkt sind.

Da jedes der Vibrationsabsorptionselemente 7 außerdem ausschließlich durch Anbringen der gegenüberliegenden Endabschnitte desselben im Halterungsabschnitt 40d des Chassis 40 und dem Halterungsabschnitt 132 der Seitenplatte 13 angebracht werden kann, ist kein getrenntes oder zusätzliches Element erforderlich, um die Vibrationsabsorptionselemente 7 anzubringen. Folglich können die Vibrationsabsorptionselemente 7 äußerst problemlos angebracht werden, wodurch es möglich ist, die Anzahl an erforderlichen Teilen zu verringern.

Da der Hauptkörper 2 durch die Seitenplatte 13 mittels der Vibrationsabsorptionselemente 7 getragen ist, die auf den linken und rechten Seitenabschnitte des Chassis 40 vorgesehen sind, ist es außerdem möglich, die vorstehend erläuterten hervorragenden Vibrationsunterdrückungseffekte zu erzielen, und zwar ungeachtet der Positur des Plattenantriebs 1A. In dem Fall, daß der Plattenantrieb 1A horizontal in einem horizontal angeordneten Computerkörper installiert ist, ist es insbesondere weiterhin möglich, den vorstehend erläuterten Vibrationsabsorptionseffekt selbst dann zu erzielen, wenn der Computer durch vertikales Positionieren des Computerkörpers genutzt wird, d. h. wenn der Plattenantrieb 1A in vertikaler Positur genutzt wird. Obwohl in den Zeichnungen nicht gezeigt, ist es außerdem möglich, ein zusätzliches Vibrationsabsorptionselement zwischen der dritten Seitenwand 13c und der Seitenplatte 13 und der Rückseite des Chassis 40 vorzusehen.

Um bei der vorliegenden Ausführungsform Vibrationsabsorptionselementhalterungsabschnitte 132 zu bilden, die durch Biegen plattenartiger Elemente gebildet sind, die sich ausgehend von der Seitenplatte 13 in eine vorbestimmte Form erstrecken, sind die Seitenplatte 13 und die Bodenplatte 11 aus getrennten Elemente aufgebaut. Es ist jedoch auch möglich, die Seitenplatte 13 und die Bodenplatte 11 miteinander zu verbinden oder integral zu bilden. In diesem Fall können die Halterungsabschnitte 132 für die Vibrationsabsorptionselemente 7 ausgehend von der Bodenplatte 11 errichtet werden.

Der Plattenantrieb 1A gemäß der vorliegenden Ausführungsform ist außerdem mit einem Notfallauswurfmechanismus 60 versehen. Dieser Notfallauswurfmechanismus ermöglicht es, die optische Platte 3 durch manuelles Bewegen des Plattentisches 4 in Vorwärtsrichtung zu dem Zeitpunkt auszuwerfen, zu welchem ein Energieausfall auftritt, beispielsweise, während der Plattenantrieb 1A eine optische Platte 3 abspielt bzw. wiedergibt.

Wie am besten in Fig. 5 gezeigt, ist der Notfallauswurfmechanismus 60 aufgebaut aus einem bogenförmigen Schlitz 61, der im vorderen Abschnitt des Chassis 40 gebildet ist, einem Vorsprung 62, welcher so gebildet ist, daß er ausgehend von der Rückseite (Unterseite) des sektorförmigen Zahnrads 53 in den Schlitz 61 vorsteht, um sich zusammen mit dem Schlitz 61 zu bewegen, einem Schiebe- bzw. Stoßelement 63, welches den Vorsprung 62 schiebt und das sektorförmige Zahnrad 53 in Fig. 3 im Gegenuhrzeigersinn dreht, und einer Feder 65, welche das Schiebeelement 63 in Richtung auf die Vorderseite vorspannt (wie aus dem unteren Teil von Fig. 5 hervorgeht). Außerdem ist ein länglicher Schlitz 64 im Schiebeelement 63 gebildet und in den Schlitz 64 eingeschoben bzw. eingesetzt, befindet sich ein Stift 66, der vom Chassis 40 vorsteht. Auf diese Weise vermag sich das Schiebeelement 63 in Vorwärts- und Rückwärtsrichtung zu bewegen.

Als nächstes wird die Arbeitsweise des Plattenantriebs 1A erläutert.

Wenn der Plattenantrieb 1A sich nicht im Gebrauch befindet, wird der leere Plattentisch 4 im untergebrachten bzw. eingeschobenen Zustand (in der Plattenladeposition) innerhalb des Gehäuses 10 (d. h. innerhalb des Hauptkörpers 2) gehalten (siehe Fig. 4).

Wenn in diesem Zustand ein Auswurfvorgang ausgeführt wird, dreht sich der Motor 51 in vorbestimmter Richtung und dadurch wird das kleine Zahnrad 525 veranlaßt, sich über den Drehuntersetzungsmechanismus 52 im Gegenuhrzeigersinn zu drehen. Da das kleine Zahnrad 525 mit der Zahnstange 4b der Rückseite des Plattentisches 4 kämmt, veranlaßt die Drehung des kleinen Zahnrads 525 den Plattentisch 4 sich in Vorwärtsrichtung durch die Öffnungen 121, 16a in eine vorstehende Position (d. h. eine Plattenentladeposition) außerhalb des Gehäuses 10 hinaus zu bewegen.

Gleichzeitig werden die Vorsprünge 57a, 57b (siehe Fig. 8), die in den oberen Nuten 561 der Nockennuten 56a, 56b positioniert sind, in die unteren Nuten 563 über die schräg verlaufenden Nuten 562 bewegt (siehe Fig. 7). Auf diese Weise wird die Mechanismuseinheit 42 veranlaßt, um die Achsen 431, 432 zu verschwenken, wodurch der vordere Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 aus einer oberen Position in eine untere Posi tion abgesenkt (verschoben) wird. Der Plattentisch 56, der auf der Mechanismuseinheit 42 angebracht ist, wird ebenfalls in die untere Position bewegt, wodurch der Drehtisch 46 unter einem vorbestimmten Abstand von der Plattenklemmeinrichtung 6 positioniert ist.

Wenn daraufhin eine optische Platte 3 in dem Plattentragabschnitt 4a des Plattentisches 4 plaziert wird und ein Ladevorgang ausgeführt wird, wird der Motor 51 veranlaßt, sich in entgegengesetzter Richtung zu drehen. Infolge hiervon überträgt der Drehzahluntersetzungsmechanismus 52 die untersetzte Drehzahl zu dem kleinen Zahnrad 525, wodurch das kleine Zahnrad 525 veranlaßt wird, sich im Uhrzeigersinn (d. h. sich entgegengesetzt drehend) zu drehen, wie in Fig. 3 gezeigt. In Übereinstimmung mit dieser Drehung wird der Plattentisch 4 veranlaßt, sich durch die Öffnungen 16a, 122 in die Plattenladeposition nach hinten zu bewegen. Auf diese Weise wird die optische Platte 3, die in einer vorbestimmten Position auf dem Plattentisch 4 angeordnet ist, ebenfalls in die Plattenladeposition innerhalb des Hauptkörpers 2 transportiert.

Während des Ladevorgangs des Plattentisches 4, d. h. während der Plattentisch sich rückwärts bewegt, wird der Vorsprung 531, der auf dem sektorförmigen Zahnrad 53 gebildet ist, entlang der ersten Führungsnut 4c relativ bewegt, welche in der Rückseite des Plattentisches 4 gebildet ist. Da in diesem Fall die Position (Positur) des sektorförmigen Zahnrads 53 durch den Eingriff zwischen den Vorsprüngen 531 und der Führungsnut 4c geregelt wird, wird das sektorförmige Zahnrad 53 in einer vorbestimmten Position gehalten, die in Fig. 3 gezeigt ist, in welcher das sektorförmige Zahnrad 53 nicht mit dem kleinen Zahnrad 525 kämmt. Folglich wird das Nockenele ment 55 nicht bewegt und der vordere Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 wird in der unteren Position gehalten.

Wenn der Plattentisch 4 sich der geladenen Position nähert, wird der Vorsprung 532, der auf dem sektorförmigen Zahnrad 53 gebildet ist, in die zweite Führungsnut 4d von bzw. aus dem Einführabschnitt 4e eingeführt, wodurch die Nut 4d das sektorförmige Zahnrad 53 zur Drehung im Gegenuhrzeigersinn ausgehend von der in Fig. 3 gezeigten Position führt. Gleichzeitig wird der Vorsprung 531 in Richtung auf die Zahnstange 4b im Bereich des vorderen Abschnitts der ersten Führungsnut 4c bewegt. Infolge davon kämmt das sektorförmige Zahnrad 53 mit dem kleinen Zahnrad 525, so daß die von dem kleinen Zahnrad 525 übertragene Drehkraft das sektorförmige Zahnrad 53 veranlaßt, sich im Gegenuhrzeigersinn zu drehen, wie in Fig. 4 durch einen Pfeil gezeigt.

Die Drehung des sektorförmigen Zahnrads 53 bewegt die Zahnstange 54 und das Nockenelement 55 zur rechten Richtung bzw. nach rechts in Fig. 7 (linke Richtung bzw. links in Fig. 3), und dies bewegt die Vorsprünge 57a, 57b aus ihren Positionen in den unteren Nuten 563 der Nockennuten 56a, 56b (siehe Fig. 7) zu bzw. in die oberen Nuten 561 entlang den schräg verlaufen Nuten 562 (siehe Fig. 8). Auf diese Weise wird die Mechanismuseinheit 42 um die Achsen 431, 432 verschwenkt, um den vorderen Abschnitt der Mechanismuseinheit 42 aus der unteren Position in die obere Position anzuheben (zu verschieben), in welcher die Mechanismuseinheit 42 in etwa in horizontalem Zustand angeordnet ist.

Die Verschiebung der Mechanismusmeinheit 42 veranlaßt den zentralen Nabenabschnitt 46a des Drehtischs 46 dazu, in das zentrale Loch 3a der optischen Platte 3 zu passen. Während der Drehtisch 46 den zentralen Abschnitt der optischen Platte 3 trägt, zieht daraufhin der im Drehtisch 46 untergebrachte Permanentmagnet die Plattenklemmeinrichtung 8 an, wodurch die optische Platte 3 sicher zwischen dem Drehtisch 46 und dem Drehelement bzw. Rotator 81 gehalten wird.

Sobald die optische Platte 3 in die geladene Position, wie vorstehend erläutert, geladen wurde, wird der Spindelmotor 45 betätigt, um die zwischen dem Plattenteller 46 und der Plattenklemmeinrichtung 8 gehaltene optische Platte 3 mit einer vorbestimmten Drehzahl zu drehen.

Als nächstes bewegt der Bewegungsmechanismus 48 für den optischen Kopf den optischen Kopf 47 in eine vorbestimmte Position in bezug auf die radiale Richtung der optischen Platte 3. Während eine Spursteuerung und eine Fokussiersteuerung ausgeführt werden, wird der Strahl in Richtung auf die Aufzeichnungsoberfläche der optischen Platte 3 gerichtet, während der reflektierte Strahl von dieser zum Abspielen bzw. Auslesen der auf der optischen Platte 3 aufgezeichneten Information gesammelt wird.

Wenn die auf der Platte 3 aufgezeichnete Information in dieser Weise abgespielt wird, liegt ein Fall vor, demnach Vibrationen in der Mechanismuseinheit 3 aufgrund einer exzentrischen Drehung der optischen Platte 3 auftreten würden, und zwar verursacht durch Abmessungsfehler in der optischen Platte oder eine Fehlausrichtung mit dem Zentrum der optischen Platte 3 oder dergleichen. In dieser Hinsicht werden diese Vibrationen zunehmend ausgeprägt, wenn die Drehzahl der optischen Platte 3 erhöht wird. In dem Plattenantrieb 1A ge mäß der vorliegenden Erfindung werden derartige in der Mechanismuseinheit 42 verursachte Vibrationen jedoch durch das Vibrationsdämpfungselement und die Vibrationsabsorptionselemente 7 absorbiert, wodurch die Übertragung derartiger Vibrationen auf das Gehäuse 10 verhindert oder unterdrückt werden.

Da die exzentrische Drehung der optischen Platte 3 hauptsächlich eine horizontal gerichtete Vibration in der Mechanismuseinheit 42 und dem Chassis 40 erzeugt, ermöglicht es die Flexibilität der Vibrationsabsorptionselemente 7 in dieser Richtung, diese Vibrationen zu absorbieren und zu dämpfen, wodurch eine hochgradig effektive Vibrationsdämpfung erzielt wird.

Selbst in dem Fall, daß einige Vibrationen, welche durch die Vibrationsabsorptionselemente 5, 7 nicht absorbiert werden, auf das Gehäuse 10 übertragen werden, wird ein sehr geringes Geräusch erzeugt, weil die Punktkontaktverbindung zwischen der Seitenplatte 13 und der Innenseite der oberen Platte 12 mittels der Vorsprünge 131 eine sehr stabile Kopplung dazwischen erzeugt, die Klappern bzw. Schütteln verhindert.

Wenn der Abspielvorgang gestoppt wird und ein Auswurfvorgang ausgeführt wird, werden die Vorgänge bzw. Betriebsabläufe von jedem der Mechanismen des Plattenantriebs 1A in dem vorstehend erläuterten Auswurfvorgang erneut ausgeführt, wodurch die Platte 3 aus ihrem eingeklemmten Zustand zwischen dem Drehteller 46 und der Plattenklemmeinrichtung 8 freigegeben und zur Außenseite gemeinsam mit dem Plattentisch 4 ausgeworfen wird.

In dem Fall, daß die Drehung der optischen Platte 3 gestoppt wird, und zwar dann, wenn ein Energieausfall während des Abspielen auftritt, kann der Notfallauswurfmechanismus 60 betätigt werden, um den Plattentisch 4 in Vorwärtsrichtung manuell zu bewegen, damit die optische Platte 3 Von diesem abgenommen werden kann.

Wenn der Plattentisch 4 sich in der Plattenladeposition befindet, wird ein Stiftelement (in den Zeichnungen nicht gezeigt) durch die Löcher 16b und 123, die in der vorderen Platte 121 gebildet sind, eingeführt, um das Schiebeelement 63 zu schieben, wodurch das Schiebeelement 63 rückwärts bewegt wird. Auf diese Weise schiebt eine gekrümmte Schiebefläche 631 des Schiebeelements 63 den Vorsprung 62 bzw. stößt diesen, wodurch der Vorsprung 62 veranlaßt wird, sich entlang des Schlitzes 61 zu bewegen, wodurch das sektorförmige Zahnrad 53 aus der in Fig. 4 gezeigten Position im Uhrzeigersinn gedreht wird. Folglich wird ein kleines Zahnrad 525, welches mit dem sektorförmigen Zahnrad 53 kämmt veranlaßt, sich im Uhrzeigersinn zu drehen, wodurch die Zahnstange, welche mit dem kleinen Zahnrad 525 kämmt, veranlaßt wird, sich in Vorwärtsrichtung zu bewegen, wodurch der Plattentisch 4 zwangsweise in Vorwärtsrichtung bewegt wird und durch die Öffnung 16a nach außen vorsteht.

Nachdem dies erfolgt ist, kann der vorspringende Abschnitt des Plattentischs 4 mit den Fingern ergriffen werden und der Plattentisch 4 kann daraufhin nach außen gezogen werden, um die optische Platte 3 vom Plattentisch 4 zu entnehmen.

Nachdem der Plattentisch 4 auf diese Weise manuell ausgeworfen wurde, kann das Stiftelement aus den Löchern 16b und 123 entfernt werden, woraufhin die Vorspannkraft der Feder 65 das Schiebeelement 63 in seine ursprüngliche Position rückführt, wie in Fig. 5 gezeigt.

Die Vibrationsabsorptionselemente 7 sind nicht auf die in den Zeichnungen gezeigte Struktur beschränkt. Sie können aus einer anderen Struktur oder Materialien aufgebaut sein, solange diese vibrationsabsorbierende, vibrationsdämpfende oder geräuschunterdrückende Eigenschaft aufweisen, wie vorstehend erläutert. Beispiele derartiger Alternativen können elastische Elemente umfassen, die keine Hohlräume aufweisen, verschiedene schwammartige Materialien (poröse Materialien), verschiedene Feder, wie etwa Schraubenfedern, Plattenfedern und dergleichen, Öldämpfer, Luftdämpfer, viskose oder viskoelastische Materialien oder beliebige Kombinationen hieraus.

Die Anzahl, Positionen, Formen der Vorsprünge 131, die auf der Seitenplatte 13 gebildet sind, sind außerdem nicht auf die in den Zeichnungen gezeigte Struktur beschränkt.

Da, wie vorstehend erläutert, der Hauptkörper in bezug auf das Gehäuse mittels mehrerer Vibrationsabsorptionselemente getragen ist, ist es möglich, zu verhindern, daß Vibrationen, die durch exzentrische Drehung der optischen Platte oder dergleichen verursacht sind, auf das Gehäuse übertragen werden, wodurch verhindert werden kann, daß Geräusch erzeugt wird.

Da insbesondere die Vibrationsabsorptionselemente auf den Seitenabschnitten des Hauptkörpers angeordnet sind, zeigt diese Anordnung einen Vibrationsdämpfungs- oder Absorptionseffekt insbesondere für Vibrationen in Richtung der radialen Richtung der optischen Platte, die durch die exzentrische Drehung der optischen Platte verursacht sein können. Außerdem wird der Vibrationsdämpfungs- oder Absorptionseffekt ungeachtet der Positur des Plattenantriebs bereitgestellt, d. h. sowohl in der horizontalen wie der vertikalen Positur.

Da außerdem die Vibrationsabsorptionselemente auf den Seitenabschnitten des Hauptkörpers angeordnet sind, ist es möglich, einen Raum über oder unter dem Hauptkörper zu nutzen. Die Anzahl von Teilen ist damit im Vergleich zum Stand der Technik nicht erhöht. Das Anbringen oder Entfernen der Vibrationsabsorptionselemente und der Aufbau des Plattenantriebs können damit problemlos ausgeführt werden.

Aus diesen Gründen ist diese Struktur insbesondere geeignet für Plattenantriebe, bei welchen eine optische Platte mit hoher Drehzahl gedreht wird, weshalb Vibrationen mit einiger Wahrscheinlichkeit erzeugt werden.

Außerdem ist es, wie vorstehend erläutert, durch Bilden von mehreren Vorsprüngen 131 auf einem ersten Element (Seitenplatte) welches im Kontakt mit einem zweiten Element (obere Platte oder untere Platte bzw. Bodenplatte) zur Bildung eines Gehäuses 10 steht, möglich, einen Punktkontakt zwischen den ersten und zweiten Elementen zu erzeugen, wodurch es möglich ist, eine stabile Verbindung zwischen den ersten und zweiten Elementen zu erzeugen, wenn sie miteinander durch Schrauben verbunden sind. Selbst dann, wenn Vibrationen aufgrund exzentrischer Drehung einer Platte erzeugt werden, ist es folglich möglich, die Erzeugung von Klappern und Geräusch im Gehäuse zu unterdrücken.

Durch Form, Anzahl und Position der Vorsprünge in geeigneter Weise, insbesondere durch Wählen einer Positionsbeziehung zwischen den Halterungsabschnitten zur Befestigung des zweiten Elements und der jeweiligen Vorsprünge in geeigneter Weise, wie vorstehend erläutert, ist es möglich, bemerkenswerte Effekte zu erzielen.

Folglich ist die vorliegende Erfindung für eine hohe Drehzahl von Platten geeignet, bei welcher Vibration und Geräusch mit großer Wahrscheinlichkeit erzeugt werden.

Da die Elemente, welche das Gehäuse gemäß der vorliegenden Erfindung bilden, keine hohe Verarbeitungsgenauigkeit (Abmessungsgenauigkeit) erfordern, sind die Teile des Gehäuses problemlos herstellbar und ihr Zusammenbau, insbesondere ihre Positionierung zwischen den ersten und zweiten Elementen kann problemlos ausgeführt werden.

Ferner wird bemerkt, daß die vorliegende Erfindung auf andere Plattenantriebe angewendet werden kann, wie etwa auf einen CD-R-Antrieb, einem CD-RW-Antrieb und einen DVD-Antrieb und dergleichen. Insbesondere ist die vorliegende Erfindung für Plattenantriebe geeignet, die in Personalcomputern installiert sind.

Schließlich ist auch zu bemerken, daß der Umfang der vorliegenden Erfindung ausschließlich durch die nachfolgenden Ansprüche festgelegt ist.


Anspruch[de]

1. Plattenantrieb, aufweisend:

Einen Hauptkörper (2), welcher eine Mechanismuseinheit (42) mit einer Plattendreheinrichtung (45, 46) zum Drehen einer Platte (3) und eine Ausleseeinrichtung (47) zumindest zum Auslesen von Information umfaßt, die auf der Platte (3) aufgezeichnet ist, wobei der Hauptkörper (2) Seitenabschnitte aufweist; und

ein Gehäuse (10) zur Aufnahme des Hauptkörpers (2), wobei das Gehäuse (10) ein erstes Element (13) und zumindest ein zweites plattenförmiges Element (11, 12) aufweist, welches am ersten Element (13) lösbar befestigt ist, um das Gehäuse (10) zu bilden,

wobei das erste Element (11, 12) Seitenwände (13a, 13b, 13c) zum teilweise Umschließen der Seitenabschnitte des Hauptkörpers (2) aufweist, und wobei die Seitenwände Randabschnitte aufweisen,

dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Vorsprünge (131) auf den Randabschnitten der Seitenwände des ersten Elements (13) derart integral gebildet sind, daß das zweite Element (11, 12) sich im Kontakt mit dem ersten Element (13) durch die Vorsprünge (131) befindet, um einen Punktkontakt zwischen dem ersten Element (13) und dem zweiten Element (11, 12) zu erzeugen.

2. Plattenantrieb nach Anspruch 1, wobei der Hauptkörper (2) eine Oberseite aufweist, in welcher die Plattendreheinrichtung (45, 46) und die Ausleseeinrichtung (47) angeordnet sind, wobei das erste Element (13) eine Seitenplatte ist, welche die Seitenwände (13a, 13b, 13c) und die Randabschnitte aufweist, und wobei das zweite Element (12) eine obere Platte ist, welche an der Seitenplatte mittels Befestigungselementen lösbar befestigt ist, um die Oberseite des Hauptkörpers (2) abzudecken.

3. Plattenantrieb nach Anspruch 2, wobei die Seitenwände der Seitenplatte (13) erste und zweite Seitenwände (13a, 13b) umfassen, die jeweils über den Hauptkörper (2) aufeinanderzu weisen, und eine dritte Seitenwand (130), welche die ersten und zweiten Seitenwände (13a, 13b) verbindet, wobei zumindest ein Vorsprung (131) auf dem Randabschnitt von jeder der ersten, zweiten und dritten Seitenwände (13a, 13b, 13c) gebildet ist.

4. Plattenantrieb nach Anspruch 2, wobei die Seitenwände der Seitenplatte erste und zweite Seitenwände (13a, 13b) umfaßt, die über den Hauptkörper aufeinanderzu weisen, und eine dritte Seitenwand (13c), welche die ersten und zweiten Seitenwände (13a, 13b) verbindet, wobei zumindest zwei Vorsprünge (131) auf dem Randabschnitt von sowohl der ersten wie der zweiten Seitenwand (13a, 13b) gebildet sind.

5. Plattenantrieb nach Anspruch 4, wobei die Seitenplatte (13) Halterungsabschnitte (135) aufweist, die zwischen den Vorsprüngen (131) vorgesehen sind, die auf der ersten Seitenwand (13a) gebildet ist, und zwischen den Vorsprüngen (131), die auf der zweiten Seitenwand (13b) vorgesehen sind, um die obere Platte (11) an der Seitenplatte (13) festzuschrauben.

6. Plattenantrieb nach Anspruch 1, wobei die Vorsprünge (131) mit verrundeten Vorderendabschnitten gebildet sind.

7. Plattenantrieb nach Anspruch 6, wobei das erste Element (13) und das zweite Element (11, 12) durch Verarbeiten von Metallplatten aufgebaut sind.

8. Plattenantrieb nach Anspruch 1, wobei das erste Element (13) eine Seitenplatte des Gehäuses (10) bildet, und wobei zumindest ein zweites Element (11, 12) eine obere Platte (11) und eine Bodenplatte (12) des Gehäuses (10) umfaßt, die an der Seitenplatte (13) mittels Befestigungselementen lösbar befestigt sind.

9. Plattenantrieb nach Anspruch 1, außerdem aufweisend mehrere Vibrationsabsorptionsmittel (7), die zwischen der Innenseite des ersten Elements (13) und den Seitenabschnitten des Hauptkörpers (2) vorgesehen sind, um zu verhindern, daß durch Drehung der Platte (3) erzeugte Vibrationen auf das Gehäuse (10) ausgehend vom Hauptkörper (2) übertragen werden.

10. Plattenantrieb nach Anspruch 9, wobei der Hauptkörper (2) durch das erste Element (13) über die Vibrationsabsorptionsmittel (7) getragen ist.

11. Plattenantrieb nach Anspruch 10, wobei das erste Element (13) eine Seitenplatte ist, die Seitenwände (13a, 13b, 13c) aufweist, welche erste und zweite Seitenwände (13a, 13b) umfassen, die über den Hauptkörper (2) aufeinanderzu weisen, und eine dritte Seitenwand (13c), welche die ersten und zweiten Seitenwände (13a, 13b) verbindet, wobei die Vibrationsabsorptionsmittel (7) zwischen dem Seitenabschnitt des Hauptkörpers (2) und der Innenseite der ersten Seitenwand (13a) der Seitenplatte (13) und zwischen dem gegenüberliegenden Seitenabschnitt des Hauptkörpers (2) und der Innenseite der zweiten Seitenwand (13b) der Seitenplatte vorgesehen sind.

12. Plattenantrieb nach Anspruch 11, wobei jeder der Seitenabschnitte des Hauptkörpers (2) auf der Innenseite von sowohl der ersten wie der zweiten Seitenwand (13a, 13b) in zumindest zwei Stellen über die Vibrationsabsorptionsmittel (7) getragen ist.

13. Plattenantrieb nach Anspruch 12, wobei der Hauptkörper (2) sich im Kontakt mit dem Gehäuse (10) ausschließlich über die Vibrationsabsorptionsmittel (7) befindet.

14. Plattenantrieb nach Anspruch 10, wobei jedes der Vibrationsabsorptionsmittel (7) aus einem elastischen Material mit einem hohlen axialen Raum (76) besteht.

15. Plattenantrieb nach Anspruch 14, wobei die Vibrationsabsorptionsmittel (70) in Richtung einer Vibration flexibel sind, die durch exzentrische Drehung der Platte (3) erzeugt ist.

16. Plattenantrieb nach Anspruch 15, wobei die Vibrationsabsorptionsmittel (7) in der Richtung der Vibration verformbar sind, die in der Richtung der Drehachse der Platte (3) erzeugt ist.

17, Plattenantrieb nach Anspruch 16, wobei jedes der Vibrationsabsorptionsmittel (7) einen ersten Eingriffabschnitt (71) aufweist, der auf dem Seitenabschnitt des Hauptkörpers (2) angebracht ist, und einen zweiten Eingriffabschnitt (72), der auf der Seitenwand des ersten Elements (13) des Gehäuses (10) angebracht ist, und einen verformbaren Abschnitt (73), der elastischer Verformung zugänglich und zwischen den ersten und zweiten Eingriffabschnitten (71, 72) vorgesehen ist.







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