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Dokumentenidentifikation DE10010466A1 12.10.2000
Titel Laminierte Folie aus Acrylharz
Anmelder Sumitomo Chemical Co., Ltd., Osaka, JP
Erfinder Koyama, Koji, Ibaraki, Osaka, JP;
Tadokoro, Yoshio, Otsu, Shiga, JP
Vertreter Vossius & Partner, 81675 München
DE-Anmeldedatum 03.03.2000
DE-Aktenzeichen 10010466
Offenlegungstag 12.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.2000
IPC-Hauptklasse B32B 27/30
IPC-Nebenklasse C08J 5/18   C08J 3/20   C08J 5/04   B29D 7/01   B29C 47/06   
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung stellt eine laminierte Folie aus Acrylharz bereit, die eine eine Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält, umfassende Schicht und eine ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schicht umfasst, die ausgezeichnete Biegsamkeit aufweist, und Transparenz auch nach Färbebehandlung beibehalten kann und für Verwendungen, wie zum Beispiel Innenmaterialien von Kraftfahrzeugen, Außenmaterialien von elektrischen Haushaltsgeräten, Bauteilen und Außenmaterialien, geeignet ist.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine laminierte Folie aus Acrylharz, die ausgezeichnete Biegsamkeit aufweist und sogar nach Färbebehandlung Transparenz aufrechterhalten kann.

Acrylharze werden weitverbreitet, sowohl im Freien als auch in geschlossenen Räumen, verwendet, als Innenmaterialien von Kraftfahrzeugen, Außenmaterialien von elektrischen Haushaltsgeräten und Baumaterialien (außen), da sie ausgezeichnete Transparenz, Durchsichtigkeit, Oberflächenglanz und Witterungsbeständigkeit aufweisen und außerdem leicht durch Farbstoffe zu färben und auch ausgezeichnet als Dekor sind.

Jedoch weisen Acrylharze allgemein schlechte Biegsamkeit und geringe Schlagfestigkeit auf, was das Problem hervorruft, dass sie leicht durch eine Belastung von aussen brechen.

Daher wurden Untersuchungen angestellt, einem Acrylharz Biegsamkeit unter Beibehalten der Eigenschaften, wie Transparenz und Oberflächenglanz, zu verleihen, indem man Kautschukteilchen in das Acrylharz mischt.

Jedoch bewirken, wenn eine Färbebehandlung bei einem Kautschukteilchen enthaltenden Acrylharz gemäß herkömmlichen Verfahren, wie Eintauchen in eine Färbelösung, durchgeführt wird, die Kautschukteilchen im Harz eine Weißfärbung, was zu gedämpfter Farbe des gesamten Harzes führt.

Daher besteht das Problem, dass sich Transparenz, Durchsichtigkeit und Oberflächenglanz, die für Acrylharze spezifisch sind, verschlechtern und die dekorative Wirkung abnimmt, was schlechte Eignung als vorstehend beschriebene Innen- und Außenmaterialien und Bauteile ergibt.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine laminierte Folie aus Acrylharz bereitzustellen, die ausgezeichnete Biegsamkeit aufweist, und bei Durchführen einer Färbebehandlung nicht weiß gefärbt wird, während die Acrylharzen spezifischen Eigenschaften, wie ausgezeichnete Transparenz, Durchsichtigkeit und Oberflächenglanz, aufrechterhalten werden.

Zum Lösen der vorstehend beschriebenen Probleme wurde eine Acrylharzfolie mit ausgezeichneter Biegsamkeit gesucht, die auch nach Färbebehandlung Transparenz beibehalten kann. Die Aufgabe konnte auf der Basis einer laminierten Folie aus Acrylharz gelöst werden, die eine Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält, und eine Schicht umfasst, die ein Acrylharz umfasst, das kein schlagfestes Material enthält, die ausgezeichnete Biegsamkeit aufweist und bei Durchführen einer Färbebehandlung nicht weiß gefärbt wird, während die Acrylharzen spezifischen Eigenschaften, wie ausgezeichnete Transparenz, Durchsichtigkeit und Oberflächenglanz, beibehalten werden.

Demgemäß betrifft die vorliegende Erfindung eine laminierte Folie aus Acrylharz, die eine eine Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält, umfassende Schicht, und eine ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schicht umfasst.

Weiter betrifft die vorliegende Erfindung eine laminierte Folie aus Acrylharz, in der zwei ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schichten an zwei Oberflächen einer Schicht laminiert sind, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält.

Gemäß der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz wird der laminierten Folie aus Acrylharz durch das Vorhandensein einer Schicht Biegsamkeit verliehen, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen als schlagfestes Material enthält.

In einer anderen Ausführungsform ist die ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material, wie z. B. Acrylkautschukteilchen, enthält (nachstehend als Oberflächenschicht bezeichnet) umfassende Schicht auf die Oberfläche (in der bevorzugten Ausführungsform beide Oberflächen) der Schicht laminiert, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält (nachstehend als biegsame Schicht bezeichnet).

Folglich kann, auch wenn die erfindungsgemäße laminierte Folie aus Acrylharz einer Färbebehandlung gemäß herkömmlichen Verfahren, wie Eintauchen der laminierten Folie in eine Färbelösung, unterzogen wird, nur die Oberflächenschicht gefärbt werden und das Problem der Weißfärbung durch den Kontakt zwischen der biegsamen Schicht und der Färbelösung vermieden werden, indem Behandlungen zum Hemmen eines direkten Kontakts der biegsamen Schicht mit der Färbelösung, wie vorhergehendes Maskieren der Oberfläche der biegsamen Schicht, durchgeführt werden.

Weiter kann in der vorstehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsform eine Färbebehandlung ohne Verursachen von Problemen, wie z. B. einem Weißfärbephänomen, durchgeführt werden, auch wenn die laminierte Folie aus Acrylharz in ihrem intakten Zustand in direkten Kontakt mit z. B. der Färbelösung kommt, da zwei Oberflächen der biegsamen Schicht mit der Oberflächenschicht beschichtet sind.

Daher können gemäß der vorliegenden Erfindung ausgezeichnete Transparenz, Durchsichtigkeit und Oberflächenglanz, die für Acrylharze spezifisch sind, auch nach Färbebehandlung aufrechterhalten werden, während der laminierten Folie aus Acrylharz ausgezeichnete Biegsamkeit verliehen wird.

Die vorliegende Erfindung wird aus der nachstehenden detaillierten Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen deutlicher, die nur zur Veranschaulichung sind und so die vorliegende Erfindung nicht einschränken sollen und in denen:

Fig. 1 ein schematischer Querschnitt ist, der eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz zeigt.

Fig. 2 ein schematischer Querschnitt ist, der eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz zeigt.

Fig. 3 ein schematischer Querschnitt ist, der eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz zeigt.

Fig. 4 ein schematischer Querschnitt ist, der eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz zeigt.

Eine praktische Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist, wie z. B. in Fig. 1 gezeigt, eine laminierte Folie aus Acrylharz 10 mit Dreischichtstruktur, die eine biegsame Schicht 14, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen 12 enthält, und zwei Oberflächenschichten 16, 18 umfasst, die ein Acrylharz umfassen, das kein schlagfestes Material enthält. Diese laminierte Folie aus Acrylharz 10 kann als Mehrschichtfolie aus Acrylharz unter geeignetem Einstellen der Gesamtdicke der laminierten Harzfolie 10 verwendet werden, da durch das Vorhandensein der biegsamen Schicht 14 Biegsamkeit verliehen wird.

Wenn eine Behandlung so durchgeführt wird, dass die vorstehend beschriebene biegsame Schicht bei Durchführen einer Färbebehandlung nicht in Kontakt mit z. B. einer Färbelösung kommt, kann die erfindungsgemäße laminierte Folie aus Acrylharz auch eine laminierte Folie sein, in der zum Beispiel eine Schicht (Oberflächenschicht), die ein Acrylharz umfasst, das kein schlagfestes Material enthält, auf nur einer Oberfläche einer Schicht (biegsame Schicht) laminiert ist, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält.

Als eine praktische Ausführungsform in diesem Fall ist wie zum Beispiel in Fig. 2 gezeigt, eine laminierte Folie aus Acrylharz 20 mit Zweischichtstruktur, die eine biegsame Schicht 14, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen 12 enthält, und eine Oberflächenschicht 16 umfasst, die ein Acrylharz umfasst, das kein schlagfestes Material enthält, wobei die Oberflächenschicht 16 auf einer Oberfläche der biegsamen Schicht 14 laminiert ist. Diese laminierte Folie aus Acrylharz 20 kann als Mehrschichtfolie aus Acrylharz unter geeignetem Einstellen der Gesamtdicke der laminierten Folie 20 verwendet werden, da durch das Vorhandensein der biegsamen Schicht 14 Biegsamkeit verliehen wird.

Die laminierte Folie aus Acrylharz ist nicht auf die vorstehend beschriebene praktische Ausführungsform beschränkt, und die Anordnung davon kann geeignet in dem Bereich geändert werden, in dem sich Transparenz und Biegsamkeit der gesamten laminierten Folie nicht verschlechtern. Genauer ist es zum Beispiel möglich, als biegsame Schicht eine laminierte Folie aus einem Acrylharz, das Acrylkautschukteilchen mit einem anderen transparenten Harz mit ausgezeichneter Biegsamkeit enthält, oder als Oberflächenschicht eine laminierte Folie aus einem Acrylharz mit einem anderen transparenten Harz zu verwenden.

Biegsame Schicht

In der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz ist eine eine Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält, umfassende Schicht, genauer eine biegsame Schicht zum Beispiel eine Schicht, die ein Acrylharz umfasst, das Acrylkautschukteilchen als schlagfestes Material darin dispergiert aufweist, und der laminierten Folie aus Acrylharz ausgezeichnete Biegsamkeit verleiht.

Beispiele des in den vorstehend beschriebenen Acrylkautschukteilchen verwendeten Acrylkautschuks schließen Acrylkautschuke, wie ein Copolymer von 2-Chlorethylvinylether mit einem Acrylat (ACM) und ein Copolymer von Acrylnitril mit einem Acrylat (ANM) und einen Acrylnitril-Butadien-Kautschuk (NBR) ein.

Diese Acrylkautschukteilchen sind nicht auf ein Teilchen mit einer einen Acrylkautschuk umfassenden einzelnen Schicht beschränkt und können auch ein Kautschukteilchen mit einer Mehrschichtstruktur in dem Bereich sein, dass sich die Wirkung des Verleihens von Biegsamkeit nicht verschlechtert, einschließlich eines anderen Harzes oder Kautschukbestandteils mit ausgezeichneter Transparenz und Biegsamkeit, wie einem Acrylharz.

Beispiele eines solchen Kautschukteilchens mit Mehrschichtstruktur schließen (i) ein Acrylpolymer mit Zweischichtstruktur, umfassend eine Innenschicht, die ein aus einem Copolymer eines Alkylacrylats mit einem Alkylrest mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen mit einem polyfunktionellen Monomer bestehendes Kautschukelastomer ist, und eine Außenschicht, die ein hartes Polymer ist, das Methacrylsäuremethylester als Hauptbestandteil enthält, (ii) ein Acrylpolymer mit einer Dreischichtstruktur, umfassend eine innerste Schicht, die ein Methacrylsäuremethylester als Hauptbestandteil enthaltendes hartes Polymer ist, eine Zwischenschicht, die ein aus einem Copolymer eines Alkylacrylats mit einem Alkylrest mit 4 bis 8 Kohlenstoffatomen mit einem polyfunktionellen Monomer bestehendes Kautschukelastomer ist, und eine äußerste Schicht, die ein Methacrylsäuremethylester als Hauptbestandteil enthaltendes hartes Polymer ist, sowie andere Kautschukteilchen ein.

Die Teilchengröße des Acrylkautschukteilchens beträgt vorzugsweise etwa 50 bis 500 nm. Jene mit geringeren Teilchengrößen als der vorstehend beschriebene Bereich werden nicht leicht erhalten, und wenn die Teilchengröße nicht mehr als der vorstehend beschriebene Bereich ist, wird die Wirkung, dem Acrylharz Biegsamkeit zu verleihen, nicht ausreichend. Andererseits neigen, wenn die Teilchengröße über dem vorstehend beschriebenen Bereich liegt, die Transparenz und Durchsichtigkeit eines Acrylharzes zur Verschlechterung, wenn das Kautschukteilchen im Harz dispergiert wird. Inbesondere bevorzugt beträgt die Teilchengröße des Acrylkautschukteilchens, wenn das Teilchen ein Teilchen mit Einschichtstruktur, wie z. B. ein Acrylkautschuk, ist, etwa 50 bis 150 nm im vorstehend beschriebenen Bereich. Weiter ist, wenn das Acrylkautschukteilchen ein Kautschukteilchen mit Mehrschichtstruktur ist, insbesondere bevorzugt, dass die Teilchengröße davon etwa 250 bis 350 nm im vorstehend beschriebenen Bereich beträgt.

Vorzugsweise wird der Gehalt der Acrylkautschukteilchen im Bereich von etwa 20 bis 80 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.-Teile der Acrylharzmasse, eingestellt. Wenn der Gehalt der Kautschukteilchen weniger als der vorstehend beschriebene Bereich beträgt, bestehen Bedenken, dass der biegsamen Schicht, folglich der gesamten laminierten Folie aus Acrylharz, nicht ausreichende Biegsamkeit verliehen werden kann. Andererseits ändert sich, wenn die Kautschukteilchen in einer Menge über dem vorstehend beschriebenen Bereich liegen, die Wirkung, die laminierte Folie biegsam zu machen, nicht und die Kosten neigen im Gegensatz zur Zunahme.

Als Acrylharz zum Dispergieren des Acrylkautschukteilchens können verschiedene herkömmlich bekannte Acrylharze verwendet werden. Insbesondere können Polymere von Acrylsäure und Methacrylsäure und Polymere von Acrylaten und Methacrylaten, wie Acrylsäure, Methacrylsäure, Acrylsäuremethylester, Methacrylsäuremethylester, Acrylsäureethylester, Methacrylsäureethylester, Acrylsäurepropylester, Methacrylsäurepropylester, Acrylsäurebutylester, Methacrylsäurebutylester, Acrylsäureisobutylester, Methacrylsäureisobutylester, Acrylsäurehexylester, Methacrylsäurehexylester, Acrylsäureoctylester, Methacrylsäureoctylester, Acrylsäurelaurylester, Methacrylsäurelaurylester, Acrylsäurestearylester und Methacrylsäurestearylester aufgeführt werden.

Die Dicke der biegsamen Schicht ist nicht besonders beschränkt und wird geeignet abhängig von der gewünschten Verwendung gewählt und vorzugsweise im Bereich von etwa 0,02 bis 10 mm eingestellt.

Der Anteil der Dicke der biegsamen Schicht, bezogen auf die gesamte Dicke der laminierten Folie aus Acrylharz beträgt vorzugsweise etwa 50% oder mehr, weiter bevorzugt etwa 60% oder mehr. Wenn der Anteil der Dicke nicht mehr als 50%, bezogen auf die gesamte Dicke der laminierten Folie beträgt, bestehen Bedenken, dass der laminierten Folie nicht ausreichende Biegsamkeit verliehen werden kann. Der Anteil der Dicke der biegsamen Schicht beträgt notwendigerweise nicht mehr als 100%.

Die biegsame Schicht in der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz wird mit einem Verfahren gebildet, in dem das vorstehend veranschaulichte Acrylkautschukteilchen in festgelegter Menge in das vorstehend veranschaulichte Acrylharz gemischt wird, und falls erforderlich verschiedene, nachstehend beschriebene Zusätze weiter zugegeben werden, und das Gemisch schmelzgeknetet und mit einer Oberflächenschicht laminiert wird. Das Verfahren zum Bilden der laminierten Folie wird nachstehend beschrieben.

Oberflächenschicht

Eine ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schicht, d. h. eine Oberflächenschicht in der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz besteht aus einem Acrylharz, das kein schlagfestes Material, wie zum Beispiel Acrylkautschukteilchen, enthält.

Beispiele des in der Oberflächenschicht verwendeten Acrylharzes sind verschiedene herkömmlich bekannte Acrylharze, genauer Polymere von Acrylsäure und Methacrylsäure und Polymere von Acrylaten und Methacrylaten, wie für die biegsame Schicht veranschaulicht.

Die Dicke der Oberflächenschicht beträgt vorzugsweise 1 µm oder mehr. Wenn die Dicke der Oberflächenschicht nicht mehr als 1 µm beträgt, neigt die biegsame Schicht bei Durchführen einer Färbebehandlung auf der laminierten Folie zur Weißfärbung. Die Dicke der Oberflächenschicht beträgt höchstens etwa 500 µm, und vorzugsweise wird die Dicke im Bereich von etwa 10 bis 50 µm im vorstehend beschriebenen Bereich eingestellt, mit der Maßgabe, dass der Bereich der gewünschten Verwendung entspricht.

Die Oberflächenschicht wird durch Einmischen verschiedener nachstehend beschriebener Zusätze gemäß Bedarf in das vorstehend veranschaulichte Acrylharz, Schmelzkneten des erhaltenen Gemisches und Laminieren mit der biegsamen Schicht hergestellt. Das Verfahren zum Bilden des laminierten Körpers wird nachstehend beschrieben.

Zusätze

In ein die biegsame Schicht bildendes Acrylharz und ein die Oberflächenschicht bildendes Acrylharz können üblicherweise verwendete Zusätze eingemischt werden, zum Beispiel Farbmittel, wie organische Farbstoffe, anorganische Farbstoffe und Pigmente, Antioxidationsmittel, Antistatikmittel und grenzflächenaktive Mittel.

Insbesondere wird ein UV-Absorptionsmittel geeigneterweise zur weiteren Verbesserung der Witterungsbeständigkeit einer laminierten Folie aus Acrylharz verwendet.

Beispiele des UV-Absorptionsmittels schließen verschiedene herkömmlich bekannte UV-Absorptionsmittel, wie Absorptionsmittel auf Benztriazolbasis, 2-Hydroxybenzophenonbasis und Phenylsalicylatbasis, ein.

Spezielle Beispiele der UV-Absorptionsmittel auf Benztriazolbasis schließen 2,2- Methylenbis [4-(1,1,3-tetramethylenbutyl)-6-(2H-benztriazol-2-yl)phenol], 2-(5-Methyl-2- hydroxyphenyl)benztriazol, 2-[2-Hydroxy-3,5-bis(a,a-dimethylbenzyl)phenyl]-2H- benztriazol, 2-(3,5-Di-tert-butyl-2-hydroxyphenyl)benztriazol, 2-(3-tert-Butyl-5-methyl-2- hydroxyphenyl)-5-chlorbenztriazol, 2-(3,5-Di-tert-butyl-2-hydroxyphenyl)-5-chlor- benztriazol, 2-(3,5-Di-tert-amyl-2-hydroxyphenyl)benztriazol und 2-(2'-Hydroxy-5'-tert- octylphenyl)benztriazol ein.

Spezielle Beispiele der UV-Absorptionsmittel auf 2-Hydroxybenzophenonbasis schließen 2-Hydroxy-4-methoxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-octoxybenzophenon, 2,4- Dihydroxybenzophenon, 2-Hydroxy-4-methoxy-4'-chlorbenzophenon, 2,2-Dihydroxy-4- methoxybenzophenon und 2,2-Dihydroxy-4,4-dimethoxybenzophenon ein.

Spezielle Beispiele des UV-Absorptionsmittels auf Phenylsalicylatbasis schließen p- tert-Butylphenylsalicylat und p-Octylphenylsalicylat ein.

Die vorstehend veranschaulichten UV-Absorptionsmittel werden allein oder in einem Gemisch von zwei oder mehreren verwendet.

Die Vermischmenge des UV-Absorptionsmittels wird im Bereich von etwa 0,1 Gew.-Teil oder mehr, vorzugsweise etwa 0,3 bis 2 Gew.-Teilen, bezogen auf 100 Gew.- Teile der eine biegsame Schicht oder Oberflächenschicht bildenden Acrylharzmasse, eingestellt.

Verfahren zur Bildung einer laminierten Folie

Als Verfahren zum Bilden einer laminierten Folie aus Acrylharz durch Laminieren der biegsamen Schicht und Oberflächenschicht werden folgende aufgeführt:

  • A) ein Verfahren, umfassend die Schritte:
    • a) vorhergehendes getrenntes Formen eines Acrylharzes, das kein schlagfestes Material enthält, und einer Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Kautschukteilchen enthält, jeweils in Form einer Platte oder Folie und
    • b) Laminieren unter Verwenden eines der folgenden Verfahren:
    • c) kontinuierliches Laminieren der geformten Folien zwischen Wärmewalzen,
    • d) Wärmepressen der geformten Folien mit einer Presse,
    • e) Formen unter Druck oder unter vermindertem Druck und gleichzeitiges Laminieren der geformten Folien oder
    • f) Laminieren der geformten Folien mit einer Haftschicht, die dazwischen eingefügt wird.
  • B) ein Verfahren, in dem ein kein schlagfestes Material enthaltendes Acrylharz und eine ein Acrylharz und Kautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse gleichzeitig zu einer Platte oder Folie extrudiert werden, dann die Platte oder Folie, während beide Oberflächen davon mit Metallwalzenoberflächen oder Metallriemenoberflächen in Kontakt sind, geformt wird (Coextrusionsverfahren), oder
  • C) ein Verfahren, in dem ein kein schlagfestes Material enthaltendes Acrylharz, das aus einer T-Form schmelzextrudiert wird, auf eine ein Acrylharz und Kautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse laminiert wird, die vorher in Form einer Platte oder Folie geformt wurde.

Färbebehandlung

Die Färbebehandlung der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz kann gemäß herkömmlich bekannten Verfahren, wie zum Beispiel Färben durch Eintauchen in ein Wasser-Lösungsmittel-System, das einen gelösten Farbstoff enthält, durchgeführt werden.

Beispiele des beim Färben verwendeten Lösungsmittels schließen Aceton, Benzylalkohol und Dichlorethan ein. In ein Wasser-Lösungsmittel-System kann ein Dispergiermittel, wie ein anionisches grenzflächenaktives Mittel, zur Verbesserung der Dispergierbarkeit eines Farbstoffs gemischt werden.

Hier sollte, wenn die laminierte Folie aus Acrylharz eine Zweischichtstruktur aufweist, in der eine Oberflächenschicht 16, die ein kein schlagfestes Material enthaltendes Acrylharz umfasst, auf einer Seite der biegsamen Schicht 14 laminiert ist, die eine das Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse umfasst, eine Behandlung so durchgeführt werden, dass die Schicht vor Durchführen der Färbebehandlung nicht in Kontakt mit z. B. einer Färbelösung kommt. Als Behandlung kann zum Beispiel eine Behandlung aufgeführt werden, in der ein Abdeckmaterial 22 auf der Oberfläche der biegsamen Schicht 14, genauer auf der gegenüberliegenden Oberfläche der biegsamen Schicht 14 zur Oberflächenschicht 16 wie in Fig. 3 gezeigt laminiert wird.

Als Abdeckmaterial wird zum Beispiel ein thermoplastisches Harz aufgeführt. Beispiele des thermoplastischen Harzes schließen ein Polyolefin, wie Polyethylen und Polypropylen, und Polyester, wie Polyethylenterephthalat, ein. Vom Standpunkt der Kosten wird vorzugsweise eine Polyolefinfolie verwendet.

Die Dicke der Folie beträgt üblicherweise etwa 0,02 bis 0,2 mm, vorzugsweise etwa 0,03 bis 0,1 mm. Wenn die Dicke nicht mehr als etwa 0,02 mm beträgt, bestehen Bedenken, dass die Färbelösung in die biegsame Schicht eindringt. Wenn die Dicke nicht geringer als 0,2 mm ist, werden die Kosten hoch.

Weiter kann eine Haftmittelschicht auf der Oberfläche des Abdeckmaterials laminiert werden, auf der die biegsame Schicht laminiert wird.

Wenn die laminierte Folie aus Acrylharz 10 eine Dreischichtstruktur aufweist, in der zwei Oberflächenschichten 16, 18 auf zwei Seiten der biegsamen Schicht 14 laminiert sind, wird bevorzugt, dass die Oberflächenschicht, die externem Licht ausgesetzt ist, nicht gefärbt wird, und die Oberflächenschicht, die externem Licht nicht ausgesetzt wird, gefärbt wird, da ein Ausbleichen der gesamten laminierten Folie aus Acrylharz geringer wird.

In der laminierten Folie aus Acrylharz 10, die die gefärbte Oberflächenschicht, die biegsame Schicht und nicht gefärbte Oberflächenschicht umfasst, ist es möglich, dass die laminierte Folie aus Acrylharz 10 durch Dispergieren eines Farbmittels, wie eines Pigments und Farbstoffs, in die Oberflächenschicht hergestellt wird. Aber es ist auch möglich, dass nur eine Oberflächenschicht 16 durch Laminieren des Abdeckmaterials 22 auf der anderen Oberflächenschicht 18 von zwei Oberflächenschichten und Durchführen der Färbebehandlung, wie in Fig. 4 gezeigt, gefärbt ist. Als Abdeckmaterial 22 können die gleichen wie vorstehend beschrieben verwendet werden.

Dieses Abdeckmaterial wird nach der Färbebehandlung abgezogen.

Verzierungsbehandlung auf der laminierten Folie aus Acrylharz

In der erfindungsgemäßen laminierten Folie aus Acrylharz kann zum Beispiel eine Grafik auf ihre Oberfläche gedruckt werden, um das Design weiter zu verbessern.

Als ein Beispiel dafür kann das Drucken auf einer Oberfläche der mit Rauchfarbe gefärbten laminierten Folie aus Acrylharz aufgeführt werden. In diesem Fall kann die mangelnde Bedruckbarkeit der ganzen Oberfläche, die ein Nachteil eines Gravurdruckverfahrens ist, kompensiert werden, und eine Schmuckfolie mit einer Farbe ähnlich einer Metallauflage hergestellt werden, die beim Dehnen der Folie höchstenst geringen Verlust des Drucks erleidet.

In diesem Fall kann beim Drucken von z. B. Grafiken auf die Oberfläche des laminierten Gegenstands das Drucken von z. B. Grafiken mit der gleichen Farbe wie die laminierte Harzfolie weggelassen werden.

Die erfindungsgemäße laminierte Folie aus Acrylharz weist ausgezeichnete Biegsamkeit auf und kann sogar nach Färbebehandlung Transparenz beibehalten, wobei sie für Verwendungen, wie zum Beispiel Innenmaterialien von Kraftfahrzeugen, Außenmaterialien von elektrischen Haushaltsgeräten, Baumaterialien und Außenmaterialien, geeignet ist.

Beispiele

Die folgenden Beispiele und Vergleichsbeispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung weiter im einzelnen.

Die laminierten Folien und Einschichtfolien in den Beispielen und Vergleichsbeispielen wurden durch folgende Messungen beurteilt.

(1) Gesamte Lichtdurchlässigkeit (Tt)

Die gesamte Lichtdurchlässigkeit (Tt) der Folie wurde gemäß JIS K 7105 "Test Method of Optical Properties of Plastic" gemessen und der Unterschied (ΔTt) in der gesamten Lichtdurchlässigkeit (Tt) vor und nach der Färbebehandlung in jedem Fall berechnet.

Tt nach der Färbebehandlung war kleiner, verglichen mit der vor der Färbebehandlung (ΔTt nimmt im negativen Wert zu).

(2) Trübung

Die Trübung (H) der Folie wurde gemäß JIS K 7105 "Test Method of Optical Properties of Plastic" gemessen und der Unterschied (ΔH) in der Trübung H vor und nach der Färbebehandlung in jedem Fall berechnet.

Ein größerer Wert ΔH gibt ein merkliches Auftreten von gedämpftem Aussehen durch z. B. Weißfärbung durch die Färbebehandlung an.

Beispiel 1

60 Gew.-Teile eines Acrylharzgranulats und 40 Gew.-Teile Kautschukteilchen mit einer kugelförmigen Dreischichtstruktur, die Acrylpolymere waren, die eine innerste Schicht aus Methacrylsäuremethylester-vernetztem Polymer, eine Zwischenschicht aus einem weichen Kautschukelastomer, das Acrylsäurebutylester als Hauptbestandteil enthält, und eine äußerste Schicht eines Methacrylsäuremethylesterpolymers umfassen, und eine durchschnittliche Teilchengröße von etwa 300 nm aufwiesen, wurden schmelzgeknetet, um eine ein Acrylharz und Kautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse herzustellen, und diese wurde mit einem Doppelschneckenextruder granuliert.

Das erhaltene Granulat wurde in einen Einschneckenextruder mit 65 mm Durchmesser eingebracht und andererseits ein Granulat eines kein schlagfestes Material enthaltenden Acrylharzes in einen Einschneckenextruder mit 45 mm Durchmesser eingebracht. Dann wurden sie durch eine Mehrschichtform des Beschickungsblocktyps (HITACHI ZOSEN CORP.) mit einer Einstelltemperatur von 255°C coextrudiert und die coextrudierte Harzmasse in Form einer Folie gekühlt, während beide Oberflächen der Folie vollständig in Kontakt mit Metallpolierwalzen waren.

So wurde eine laminierte Folie aus Acrylharz 10 mit Dreischichtstruktur erhalten, die aus einer biegsamen Schicht 14 und zwei Oberflächenschichten 16, 18 besteht, wie in Fig. 1 gezeigt. Die gesamte Dicke der laminierten Folie 10 betrug 2,0 mm, die Dicke der biegsamen Schicht 14 1,6 mm und die Dicke der Oberflächenschichten 16, 18 jeweils 0,2 mm.

Weiter wurde die laminierte Folie in eine vorher auf 80°C eingestellte wässrige Färbelösung (1000 cm3 ionenausgetauschtes Wasser, 20 g eines Farbstoffs [Handelsname: Sumikaron RED E-FBL, hergestellt von Sumitomo Chemical Co., Ltd.] und 20 g Benzylalkohol) für 10 Minuten eingetaucht, um eine Färbebehandlung durchzuführen.

Das Ergebnis der Beurteilung dieser Folie ist in Tabelle 1 gezeigt.

Beispiel 2

73 Gew.-Teile eines Acrylharzgranulats und 27 Gew.-Teile Acrylkautschukteilchen mit Einschichtstruktur (durchschnittliche Teilchengröße: etwa 100 nm) wurden schmelzgeknetet, um eine ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse herzustellen, und diese wurde mit einem Doppelschneckenextruder granuliert.

Das erhaltene Granulat wurde in einen Einschneckenextruder mit 65 mm Durchmesser eingebracht, durch eine T-Form mit einer Einstelltemperatur von 255°C extrudiert und die extrudierte Harzmasse abgekühlt, während beide Oberflächen der Masse vollständig in Kontakt mit Polierwalzen waren, wobei eine Folie mit einer Dicke von 0,5 mm erhalten wurde.

Dann wurden die erhaltene Folie als biegsame Schicht und vorher durch Pressverarbeitung erhaltene Acrylharzfolien mit einer Dicke von 0,2 mm mit einer vorher auf 200°C eingestellten Presse laminiert.

So wurde eine laminierte Folie aus Acrylharz 10 mit Dreischichtstruktur erhalten, die aus einer biegsamen Schicht 14 und zwei Oberflächenschichten 16, 18 besteht, wie in Fig. 1 gezeigt. Die gesamte Dicke der laminierten Folie 10 betrug 0,6 mm, die Dicke der biegsamen Schicht 14 0,3 mm und die Dicke der Oberflächenschichten 16, 18 jeweils 0,15 mm.

Weiter wurde die laminierte Folie für 10 Minuten in die vorstehend erwähnte wässrige Färbelösung getaucht, um ein Färben durchzuführen.

Das Ergebnis der Beurteilung dieser Folie ist in Tabelle 1 gezeigt.

Beispiel 3

Eine laminierte Folie aus Acrylharz mit Dreischichtstruktur wurde wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass 67 Gew.-Teile eines Acrylharzgranulats und 33 Gew.-Teile Kautschukteilchen mit kugelförmiger Dreischichtstruktur verwendet wurde.

Die gesamte Dicke dieser laminierten Folie 10 betrug 0,2 mm, die Dicke der biegsamen Schicht 14 1,2 mm und die Dicke der Oberflächenschichten 16, 18 jeweils 0,03 mm.

Weiter wurde bei der laminierten Folie eine Färbebehandlung wie in Beispiel 1 durchgeführt.

Das Ergebnis der Beurteilung dieser Folie ist in Tabelle 1 gezeigt.

Beispiel 4

Eine laminierte Folie aus Acrylharz mit Dreischichtstruktur wurde wie in Beispiel 3 hergestellt.

Die gesamte Dicke der laminierten Folie 10 betrug 0,66 mm, die Dicke der biegsamen Schicht 14 0,4 mm und die Dicke der Oberflächenschichten 16, 18 jeweils 0,1 mm.

Dann wurde ein Abdeckmaterial 22 [Polyethylenfolie, hergestellt von Sanne Chemical Laboratory, Dicke 0,06 mm] auf die Oberfläche der Oberflächenschicht 18 einer laminierten Folie aus Acrylharz, wie in Fig. 4 gezeigt, laminiert.

Weiter wurde bei dieser laminierten Folie 10 wie in Beispiel 1 eine Färbebehandlung durchgeführt.

Das Abdeckmaterial 22 wurde nach der Färbebehandlung abgezogen.

Das Ergebnis der Beurteilung dieser Folie ist in Tabelle 1 gezeigt.

Beispiel 5

Eine laminierte Folie aus Acrylharz 20 mit Zweischichtstruktur, bestehend aus einer biegsamen Schicht 14 und einer Oberflächenschicht 16, wie in Fig. 2 gezeigt, wurde wie in Beispiel 1 erhalten, außer dass eine Mehrschichtform des Beschickungsblocktyps zur Herstelllung einer laminierten Folie aus Acrylharz mit Zweischichtstruktur verwendet wurde.

Die gesamte Dicke dieser laminierten Folie 20 betrug 0,56 mm, die Dicke der biegsamen Schicht 14 0,4 mm und die Dicke der Oberflächenschicht 16 0,1 mm.

Dann wurde ein Abdeckmaterial 22 [Polyethylenfolie, hergestellt von Sanne Chemical Laboratory, Dicke 0,06 mm] auf die Oberfläche der biegsamen Schicht 14 einer laminierten Folie aus Acrylharz 20, wie in Fig. 3 gezeigt, laminiert.

Weiter wurde bei dieser laminierten Folie 20 wie in Beispiel 1 eine Färbebehandlung durchgeführt.

Das Abdeckmaterial 22 wurde nach der Färbebehandlung abgezogen.

Das Ergebnis der Beurteilung dieser Folie ist in Tabelle 1 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 1

60 Gew.-Teile eines Acrylharzgranulats und 40 Gew.-Teile Kautschukteilchen mit einer kugelförmigen Dreischichtstruktur (vorstehend beschrieben) wurden verwendet und ein Granulat wie in Beispiel 1 erhalten.

Das Granulat wurde in einen Einschneckenextruder mit 65 mm Durchmesser gegeben, durch eine T-Form mit einer Einstelltemperatur von 255°C extrudiert und die extrudierte Harzmasse abgekühlt, während beide Oberflächen der Masse vollständig in Kontakt mit Polierwalzen waren, wobei eine Folie mit einer Dicke von 0,125 mm erhalten wurde.

Dann wurde diese Einschichtfolie für 10 Minuten in die vorstehend beschriebene wässrige Färbelösung eingetaucht, um ein Färben durchzuführen.

Das Ergebnis der Beurteilung dieser Folie ist in Tabelle 1 gezeigt.

Vergleichsbeispiel 2

89 Gew.-Teile eines Acrylharzgranulats und 11 Gew.-Teile Acrylkautschukteilchen mit einer Einschichtstruktur (durchschnittliche Teilchengröße: etwa 100 nm) wurden schmelzgeknetet, um eine ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse herzustellen, und diese wurde mit einem Doppelschneckenextruder granuliert.

Das erhaltene Granulat wurde in einen Einschneckenextruder mit 65 mm Durchmesser gegeben, durch eine T-Form mit einer Einstelltemperatur von 255°C extrudiert und die extrudierte Harzmasse abgekühlt, während beide Oberflächen der Masse vollständig in Kontakt mit Polierwalzen waren, wobei eine Folie mit einer Dicke von 0,25 mm erhalten wurde.

Dann wurde diese Einschichtfolie für 10 Minuten in die vorstehend beschriebene wässrige Färbelösung eingetaucht, um ein Färben durchzuführen.

Das Ergebnis der Beurteilung dieser Folie ist in Tabelle 1 gezeigt. Tabelle 1



Wie aus Tabelle 1 deutlich zu erkennen ist, war in den laminierten Folien der Beispiele 1, 2, 3, 4 und 5 der Grad der Verringerung der gesamten Lichtdurchlässigkeit (Tt) durch die Färbebehandlung gering und das erhöhte Verhältnis der Trübung nach der Färbebehandlung ebenfalls extrem gering.

Genauer können gemäß den laminierten Folien aus Acrylharz in den Beispielen laminierte Folien mit ausgezeichneter Biegsamkeit erhalten werden, die auch nach Färbebehandlung keine Weißfärbung ergeben, während sie die Acrylharzen spezifischen Eigenschaften, wie ausgezeichnete Transparenz, Durchsichtigkeit und Oberflächenglanz, beibehalten.

Jedoch war in den Vergleichsbeispielen 1 und 2 der Grad der Verringerung der gesamten Strahldurchlässigkeit Tt durch die Färbebehandlung groß und das erhöhte Verhältnis der Trübung nach der Färbebehandlung ebenfalls groß.

Ein Echtheitstest wurde bei der in Beispiel 1 und 4 erhaltenen laminierten Folie aus Acrylharz gemäß JIS K6718 "Acrylic Resin" durchgeführt.

Die Bedingungen des Echtheitstests sind folgende:

  • 1. Testdauer: 400 Stunden
  • 2. Temperatur des schwarzen Bretts: 63°C
  • 3. Wasser wurde auf die Oberfläche der laminierten Folie aus Acrylharz gespritzt.
  • 4. Die Oberfläche, die mit dem Abdeckmaterial laminiert war, der Oberflächenschicht 18 der laminierten Folie aus Acrylharz 10 wurde an eine Lichtquelle gehalten.

Der Farbunterschied (a*)(L*a*b*-System) der laminierten Folie wurde vor und nach dem Echtheitstest gemäß JIS K7105 "Test Method of Optical Properties of Plastic" gemessen. Darm wurde der Unterschied (Δa*) des Farbunterschieds berechnet. Er wird so ausgedrückt, dass das Ausbleichen gering ist, wenn Δa* klein ist.

Das Ergebnis der Messung ist in Tabelle 2 gezeigt. Tabelle 2



Während die Erfindung so beschrieben wurde, ist deutlich zu erkennen, dass sie auf viele Arten variiert werden kann. Solche Abwandlungen werden nicht als Abweichung vom Sinn und Bereich der Erfindung angesehen, und solche Abänderungen, die für den Fachmann leicht zu erkennen sind, sollen in den Bereich der folgenden Patentansprüche eingeschlossen sein.


Anspruch[de]
  1. 1. Laminierte Folie aus Acrylharz, umfassend:

    eine eine Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält, umfassende Schicht; und

    eine ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schicht.
  2. 2. Laminierte Folie aus Acrylharz nach Anspruch 1, in der die ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schicht auf einer Oberfläche der Schicht laminiert ist, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält.
  3. 3. Laminierte Folie aus Acrylharz nach Anspruch 1, in der zwei ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schichten getrennt auf zwei Oberflächen der Schicht laminiert sind, die eine Acrylharzmasse umfasst, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält.
  4. 4. Laminierte Folie aus Acrylharz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, in der der Anteil der Dicke der eine Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält, umfassenden Schicht, etwa 50% oder mehr beträgt, bezogen auf die gesamte Dicke der laminierten Folie aus Acrylharz.
  5. 5. Laminierte Folie aus Acrylharz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, in der die Teilchengröße der Acrylkautschukteilchen etwa 50 bis 500 nm beträgt.
  6. 6. Laminierte Folie aus Acrylharz nach einem der Ansprüche 1 bis S. in der der Gehalt der Acrylkautschukteilchen etwa 20 bis 80 Gew.-Teile beträgt, bezogen auf 100 Gew.-Teile der Acrylharzmasse, die ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthält.
  7. 7. Laminierte Folie aus Acrylharz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, erhältlich durch Formen einer Folie unter solchen Bedingungen, dass zwei Oberflächen der durch Schmelzextrusion erhaltenen Folie gleichzeitig in Kontakt mit Oberflächen von Metallwalzen oder Metallriemen sind.
  8. 8. Laminierte Folie aus Acrylharz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, in der die ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende Schicht gefärbt ist.
  9. 9. Laminierte Folie aus Acrylharz nach Anspruch 8, in der die ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende gefärbte Schicht durch Färben gefärbt wird.
  10. 10. Laminierte Folie aus Acrylharz nach Anspruch 3, in der nur eine der ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassenden Schichten, die getrennt auf zwei Oberflächen der Schicht laminiert sind, die eine ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse umfasst, gefärbt ist.
  11. 11. Laminierte Folie aus Acrylharz nach Anspruch 10, in der die ein Acrylharz, das kein schlagfestes Material enthält, umfassende gefärbte Schicht durch Färben gefärbt wird.
  12. 12. Laminierte Folie aus Acrylharz nach Anspruch 2, in der ferner ein Abdeckmaterial auf der Oberfläche der Schicht laminiert ist, die eine ein Acrylharz und Acrylkautschukteilchen enthaltende Acrylharzmasse umfasst.
  13. 13. Laminierte Folie aus Acrylharz nach Anspruch 3, in der ferner ein Abdeckmaterial auf einer Oberfläche der Schicht laminiert ist, die ein Acrylharz umfasst, das kein schlagfestes Material enthält.






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