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Dokumentenidentifikation DE10014061A1 12.10.2000
Titel Druckregler- und Filtermodul
Anmelder Walbro Corp., Cass City, Mich., US
Erfinder Briggs, Paul F., Wolcott, Conn., US;
Bucci, George H., Southington, Conn., US;
Mroczka, David R., Port Washington, N.Y., US
Vertreter Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons, 80336 München
DE-Anmeldedatum 22.03.2000
DE-Aktenzeichen 10014061
Offenlegungstag 12.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.2000
IPC-Hauptklasse F02M 69/54
IPC-Nebenklasse F02M 37/22   
Zusammenfassung Ein Druckregler- und Filtermodul zum Anschluß an einen Kraftstofftank hat einen Körper mit einem radialen Flansch, der an dem Kraftstofftank befestigbar ist, und einem nach unten ragenden Mantel, der einen Kraftstoffilter enthält, und teilweise einen Strömungskanal bildet, der eine Kraftstoffpumpe durch das Filter mit einer Kraftstoffleitung verbindet. Von der Kraftstoffpumpe geförderter Kraftstoff fließt durch das Kraftstoffilter, ehe es in die zur Brennkraftmaschine führenden Kraftstoffleitung gelangt. Ein Einlaß des Druckreglers steht mit dem Kraftstoff stromab des Kraftstoffilters in Verbindung, um von der Kraftstoffpumpe abgegebenen überschüssigen Kraftstoff durch einen Bypassauslaß in den Kraftstofftank zurückzufördern. Dadurch, daß das Modul zusammen mit dem Mantel, dem Strömungskanal und dem Befestigungsflansch als einteiliger Körper aus Kunststoff hergestellt wird, können Kraftstoffdämpfe aus dem Modul nicht entweichen, da es keine Dichtungen bzw. Trennflächen zwischen getrennten Teilen gibt, durch die Kraftstoffdampf zur Atmosphäre entweichen könnte. Außerdem ist das einteilige Modul stärker und dauerfester bei einem Fahrzeugunfall als mehrteilige Module, wodurch die Gefahr verringert wird, daß Kraftstoff im Bereich des Moduls während eines Unfalls aus dem Kraftstofftank entweicht.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Druckregler- und Filtermodul, das an einem Kraftstofftank einer Brennkraftmaschine angebracht werden kann.

Druckregler werden an unterschiedlichen Stellen einer Fahrzeug-Kraftstoffzuführanlage angeordnet, um den der Brennkraftmaschine zugeführten Kraftstoffdruck zu regeln. In Kraftstoffzuführanlagen mit Kraftstoffrückführung ist der Druckregler typischerweise stromab der Kraftstoffeinspritzventile und häufig an dem Kraftstoffverteilerrohr angeordnet und überschüssiger Kraftstoff wird von dem Druckregler durch eine Rückführleitung zum Kraftstofftank zurückgeführt. In Kraftstoffzuführanlagen ohne Kraftstoffrückführung ist der Druckregler stromauf der Brennkraftmaschine und üblicherweise innerhalb des Kraftstofftanks unmittelbar stromab der Kraftstoffpumpe angeordnet, um von der Kraftstoffpumpe abgegebenen überschüssigen Kraftstoff im Bypass an den Kraftstofftank abzugeben.

Kraftstoffilter sind üblicherweise stromab der Kraftstoffpumpe angeordnet und dienen zum Ausfiltern von Fremdkörpern aus dem an die Brennkraftmaschine abgegebenen Kraftstoff. Der Kraftstoffstrom durch das Kraftstoffilter führt üblicherweise zu einem Druckverlust, der umso größer ist, je mehr sich das Kraftstoffilter im Laufe der Zeit zusetzt. Es wird daher bevorzugt, den Kraftstoffdruck stromab irgendwelcher Kraftstoffilter zu regeln, um die Auswirkungen des Kraftstoffilters auf den Druck des der Brennkraftmaschine zugeführten Kraftstoffes auszuschalten.

Die US-A-5,520,156 offenbart eine Kraftstoffzuführanlage, bei der ein ringförmiges Kraftstoffilter in einem nach unten ragenden Mantel eines Körpers angeordnet ist, welcher am Kraftstofftank befestigt ist, derart, daß sich das Kraftstoffilter unmittelbar stromab der Kraftstoffpumpe befindet und der von der Kraftstoffpumpe abgegebene Kraftstoff durch das Kraftstoffilter fließt, ehe er aus dem Kraftstofftank durch eine Kraftstoffleitung an die Brennkraftmaschine abgegeben wird. Bei dieser Kraftstoffzuführanlage ist ein Leitungsverbinder und eine Filter-Gehäusekappe auswechselbar in dem Körper angeordnet und wird von einem auf den Körper aufgeschraubten Ring lösbar gehalten.

Die US-A-5,433,241 offenbart ein Modul, das an einem Kraftstofftank angebracht ist, wobei ein äußerer Körper einen Druckregler stromab einer Kraftstoffpumpe im Kraftstromtank aufnimmt. Ein innerer Körper hat einen Auslaß, durch den Kraftstoff zu einer Kraftstoffleitung zwecks Abgabe an die Brennkraftmaschine fließt; der innere Körper ist innerhalb des äußeren Körpers angeordnet, um ein darin befindliches Kraftstoffilter zu umhüllen. Der innere Körper sitzt mit Preßsitz in dem äußeren Körper, wobei zwischen ihnen eine O-Ringdichtung vorgesehen ist.

Obwohl eine oder mehrere O-Ringdichtungen zwischen den verschiedenen Teilen dieser mehrteiligen Konstruktionen vorgesehen sind, können Kraftstoffdämpfe an den Dichtungen vorbei in die Umgebung gelangen. Dies ist aus den bekannten Gründen unerwünscht. Außerdem haben mehrteilige Konstruktionen eine reduzierte Festigkeit und sind der Gefahr ausgesetzt, daß flüssiger Kraftstoff wie auch Kraftstoffdampf bei einem Aufprall wie z. B. bei einem Verkehrsunfall austreten können.

Durch die vorliegende Erfindung sollen diese Nachteile vermieden werden. Insbesondere soll ein einteiliges Druckregler- und Filtermodul geschaffen werden, bei dem die Gefahr, daß Kraftstoffdämpfe in die Atmosphäre entweichen, verringert ist, das gegenüber vorbekannten Modulen eine größere Festigkeit hat und bei dem die Gefahr, daß bei einem Unfall Kraftstoff zwischen dem Modul und dem Kraftstofftank durchleckt, beträchtlich verringert ist.

Die Erfindung sowie vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen definiert.

Das erfindungsgemäß ausgebildete Druckregler- und Filtermodul, das an einem Kraftstofftank eines Fahrzeuges angebracht werden kann, hat einen Körper mit einem einteilig angeformten, radial verlaufenden Flansch, der an der Außenseite des Kraftstofftanks anliegt und an diesem befestigbar ist, sowie einen einstückig angeformten, nach unten ragenden Mantel, der ein Kraftstoffilter enthält und teilweise einen Strömungskanal bildet, der die Kraftstoffpumpe durch das Kraftstoffilter mit einer Kraftstoffleitung verbindet, die von dem Modul zu der Brennkraftmaschine führt. Ein Einlaß des Druckreglers steht mit dem Kraftstoff stromab des Kraftstoffilters in Verbindung, um von der Kraftstoffpumpe abgegebenen überflüssigen Kraftstoff durch einen Bypassauslaß des Druckreglers in den Kraftstofftank zurückzuführen. Dadurch, daß das Druckregler- und Filtermodul zusammen mit dem Mantel, dem Strömungskanal und dem Flansch als einstückiges Teil ausgebildet ist, wird die Abdichtung des Moduls erheblich verbessert, da keine Dichtungen oder Verbindungen zwischen getrennten Teilen vorhanden sind, durch die Kraftstoffdampf in die Atmosphäre entweichen könnte. Außerdem hat das einteilig ausgebildete Modul eine größere Festigkeit und hält (beispielsweise bei einem Verkehrsunfall) größere Aufprallkräfte als mehrteilige Module aus, wodurch die Gefahr verringert wird, daß Kraftstoff aus dem Kraftstofftank am Modul vorbei oder durch das Modul entweicht.

Weitere Vorteile der Erfindung sind, daß das Druckregler- und Filtermodul für eine bessere Filterung des an die Brennkraftmaschine abgegebenen Kraftstoffes sorgt, den Kraftstoffstrom zur Brennkraftmaschine entsprechend dem Bedarf der Brennkraftmaschine regelt, den Kraftstoffdruck stromab des Kraftstoffilters regelt, um für eine Druckregelung unabhängig von den Einflüssen des Kraftstoffilters zu sorgen, einen relativ einfachen Aufbau hat und wirtschaftlich herzustellen und zu montieren ist, robust, dauerfest und betriebssicher ist sowie eine lange Lebensdauer hat.

Anhand der Zeichnungen werden Ausführungsbeispiele der Erfindung nähere erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 eine Schnittansicht eines Druckregler- und Filtermoduls;

Fig. 2 eine Schnittansicht des Druckreglers für das Modul in Fig. 1;

Fig. 3 eine Seitenansicht eines abgewandelten Druckregler- und Filtermoduls;

Fig. 4 eine Schnittansicht längs der Linie 4-4 in Fig. 3.

Fig. 1 zeigt ein Druckregler- und Filtermodul 10 mit einem Körper 11, der einen einstückig angeformten, nach unten ragenden Mantel 12 zur Aufnahme eines ringförmigen Kraftstoffilters 14 und einen integral angeformten, radial verlaufenden Flansch 16 hat, der an einem Kraftstofftank 18 anschweißbar oder in anderer Weise abgedichtet mit diesem verbindbar ist. Das Druckregler- und Filtermodul hat einen in dem Körper 4 ausgebildeten Kanal 20, der von einer Kraftstoffpumpe 22abgegebenen Kraftstoff durch das in dem Mantel 12 angeordnete Kraftstoffilter 14 zu einer Kraftstoffleitung 24 führt, die den Kraftstoff an eine Brennkraftmaschine 26 abgibt. Ein Druckregler 28 wird von einem getrennten Gehäuse 30 getragen, das in dem Kraftstofftank 18 angeordnet und an dem offenen Ende 32 des das Kraftstoffilter 14 darin haltenden Mantels 12 angeordnet ist. Das Gehäuse 30 hat einen Einlaß 34, der mit dem Kraftstoff in dem Mantel 12 stromab des Kraftstoffilters 14 in Verbindung steht, und einen Bypassauslaß 36, durch den von der Kraftstoffpumpe 22 geförderter Kraftstoff, der den Kraftstoffbedarf der Brennkraftmaschine übersteigt, zu dem Kraftstofftank 18 zurückgeführt wird. Von der Kraftstoffpumpe 22 abgegebener Kraftstoff fließt in einen Einlaßabschnitt 38 und einen Kanal 39, der den Kraftstoff zur Außenseite des Kraftstoffilters innerhalb des Mantels 12 führt. Der Kraftstoff, der durch das Kraftstoffilter 14 fließt, wird einerseits dem Einlaß 34 des Gehäuses 30 und andererseits einem Auslaßabschnitt 40 des Kanals 20 zugeführt, um durch die Kraftstoffleitung 24 an die Brennkraftmaschine 26 entsprechend ihrem Kraftstoffbedarf abgegeben zu werden.

Wie in Fig. 2 genauer dargestellt ist, hat das Gehäuse 30 einen ringförmigen Rand 50, der mit Preßsitz auf das untere Ende 32 des Mantels 12 aufgesetzt ist, um eine Umhüllung 52 zu bilden und für eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen dem Gehäuse 30 und dem Mantel 12 zu sorgen. Ein innerer ringförmiger Vorsprung 54 des Gehäuses 30 erstreckt sich in die Umhüllung 52 zwischen dem Mantel 12 und dem Druckregler 28 und bildet teilweise den Einlaß 34. Der Einlaß 34 des Druckreglers führt Kraftstoff innerhalb des Kraftstoffilters 14 zu einer ringförmigen Kammer 56, die von dem Gehäuse 30 und einem den Bypassauslaß 36 umgebenden Körper 42 gebildet wird.

Der Druckregler 28 hat eine Kappe 44, die an dem Körper 42 durch Walzen oder Bördeln eines Umfangrandes 46 der Kappe 44 um einen radial verlaufenden Flansch 48 des Körpers 42 befestigt ist. Der Körper 42 ist mit Preßsitz in das Gehäuse 30 eingesetzt, und ein ringförmiger Halter 51 sitzt auf der Kappe 44 und mit Schnappsitz auf dem Gehäuse 30, wobei zwei oder mehr in Umfangsrichtung beabstandete Vorsprünge 53 des Gehäuses 30 in komplementäre Öffnungen 55 des Halters 51 greifen, um den Druckregler 28 am Gehäuse 30 zu halten.

Eine in dem Körper 42 gebildete ringförmige Nut 30 bildet einen ringförmigen Ventilsitz 61, der den Bypassauslaß 36 umgibt. Eine Membran 62 wird von einer Feder 64 gegen den Ventilsitz 61 des Körpers 42 gedrückt, um den Bypassauslaß 36 zu verschließen, wenn die Membran 62 am Ventilsitz anliegt. Die Membran 62 hat einen relativ dünnen und flexiblen mittleren Abschnitt 68 und eine im Umfangsrichtung kontinuierliche Umfangsrippe 70, die in einer Nut 72 des Körpers 42 sitzt und von der darüber liegenden Kappe 44 darin gehalten wird. Die Membran 62 bildet somit zum Teil die ringförmige Kammer 56, und der in der Kammer 56 befindliche, unter Druck stehende Kraftstoff wirkt auf die Membran 62 entgegen der Vorspannung der Feder 64. Vorzugsweise ist die Membran 62 mit einem in Umfangsrichtung kontinuierlichen Balgabschnitt versehen, damit die Membran flexibler ist und besser anspricht.

Eine kreisförmige Vertiefung 76 in der Kappe 44 hält ein Ende der Feder 64. Das andere Ende der Feder 64 wird an einem Halter 78 mit mehreren aufgedrehten Laschen 75 gehalten, die angrenzend an der Feder 64 vorgesehen sind, um die Feder 64 an dem Halter 78 zu halten. Der Halter 78 hat eine Tasche 77, in der sich eine Kugel 79 befindet, die die Kraft der Feder 64 durch ein schüsselförmiges Teil 81 auf die Membran 62 überträgt. Die Übertragung der Federkraft über die Kugel 79 und das Teil 81 auf die Membran 62 ermöglicht eine Schwenkbewegung der Membran 62 relativ zu dem Halter 78 und der Feder 64, wodurch das Betriebsverhalten des Druckreglers verbessert wird. Das Teil 81 hat einen radial auswärts verlaufenden Rand 83, der an der Kappe 44 angreift, um seitliche Bewegungen der Membran 62 zu begrenzen. Der Druckregler 28 kann jedoch abweichend von der dargestellten Ausführungsform von beliebiger Konstruktion sein, die in der Lage ist, von der Pumpe geförderten überschüssigen Kraftstoff im Bypass zurückzuführen.

Der Druckregler 28 spricht auf den Kraftstoffdruck stromab des Kraftstoffilters 14 über den Einlaß 34 an, der mit dem Inneren 80 des ringförmigen Kraftstoffilters 14 in Verbindung steht. Zumindest ein Teil des Kraftstoffs, der durch das Kraftstoffilter 14 fließt, tritt durch den Einlaß 34 in den Druckregler 28 ein, strömt in die ringförmige Kammer 56 und wird auf die Membran 62 entgegen der Vorspannung der Feder 64. Wenn die Kraft, die von dem Kraftstoff in der Kammer 56 auf die Membran 62 ausgeübt wird, größer als die auf die Membran 62 wirkende entgegengerichtete Kraft der Feder 64 ist, wird die Membran 62 von dem Ventilsitz 61 abgehoben, um Kraftstoff durch den Bypassauslaß 36 in den Kraftstofftank 18 zurückzuführen.

Typischerweise hat die Kraftstoffpumpe 22 eine im wesentlichen konstante Förderrate, die groß genug ist, um den maximalen Kraftstoffbedarf der Brennkraftmaschine 26 zu decken. Wenn somit die Brennkraftmaschine 26 einen geringen Kraftstoffbedarf hat, wie z. B. im Leerlauf, fördert die Kraftstoffpumpe 22 wesentlich mehr Kraftstoff als von der Brennkraftmaschine 26 verbraucht wird, und somit wirkt ein relativ hoher Kraftstoffdruck auf die Membran 62, so daß sie vom Ventilsitz 61 abgehoben wird und ein beträchtlichter Anteil des geförderten Kraftstoffes zum Kraftstofftank 18 zurückgeführt wird. Wenn die Brennkraftmaschine 26 einen hohen Kraftstoffbedarf hat und somit den größten Teil des von der Kraftstoffpumpe 22 geförderten Kraftstoffes verbraucht, wird die Membran 62 um einen geringeren Betrag abgehoben, so daß eine geringere Kraftstoffrate an den Kraftstofftank 18 zurückgeführt wird. Durch die Zurückführung überschüssigen Kraftstoffes kann der Druckregler 28 einen Druck des an die Brennkraftmaschine 26 abgegebenen Kraftstoffes einregeln, der über einen großen Bereich von Förderraten des an die Brennkraftmaschine 26 abgegebenen Kraftstoffes im wesentlichen konstant ist.

Das Kraftstoffilter 14 ist ringförmig und hat eine im wesentlichen zylindrische Wand 82, die aus einem porösen Filtermaterial besteht, sowie ein oberes und unteres ringförmiges Halteteil 84 bzw. 86, die an entgegengesetzten Enden der Wand 82 befestigt sind. Um das obere Ende des Kraftstoffilters 14 zu positionieren und zu halten, sitzt das obere Halteteil 84 auf einem ringförmigen, nach unten ragenden Vorsprung 88 des Moduls 10 und wird dort angebracht, ehe der Druckregler 28 an dem Mantel 12 montiert wird. Wenn das Gehäuse 30 mit Preßsitz auf den Mantel 12 gesetzt wird, wird der Vorsprung 54 des Körpers 42 von dem unteren Halteteil 86 aufgenommen, um das untere Ende des Kraftstoffilters 14 zu positionieren und zu halten.

Der Körper 11 hat einen nach unten ragenden ringförmigen Rand 90, der von einer Öffnung im Kraftstofftank 18 aufgenommen wird, wobei der radiale Flansch 16 so ausgebildet ist, daß er angrenzend an der Öffnung auf dem Kraftstofftank 18. liegt und abgedichtet daran befestigt ist. In dem Modul sind ferner der Einlaßabschnitt 38 und der Kanal 39 gebildet, die die Kraftstoffpumpe 22 mit dem Außenumfang des Kraftstoffilters 14 in dem Mantel 12 verbindet, sowie der Auslaßabschnitt 40, der das Innere des Kraftstoffilters 14 mit dem Kanal 20 und der Kraftstoffleitung 24 verbindet, die mit Preßsitz an einem freien Ende 92 des Auslaßabschnittes 40 befestigt ist, welches sich außerhalb des Kraftstofftanks 18 befindet. Der Mantel 12, Der Flansch 16, der Kanal 20, der Einlaßabschnitt 38 und der Kanal 39 sind somit sämtlich integral in dem Druckregler- und Filtermodul 10 gebildet.

Ein Auslaß 94 der Kraftstoffpumpe 22 ist mit Preßsitz in einen Halter 96 am Einlaßabschnitt 38 eingesetzt, um eine flüssigkeitsdichte Abdichtung zwischen dem Auslaß 94 der Kraftstoffpumpe 22 und dem Druckregler- und Filtermodul 10 zu bilden. Der Auslaß 94 der Kraftstoffpumpe 22 steht somit mit dem Einlaßabschnitt 38 in Verbindung, um Kraftstoff durch den Einlaßabschnitt 38 und den Kanal 39 zur Außenseite des Kraftstoffilters 14 zu führen, worauf der Kraftstoff durch das Kraftstoffilter 14 fließt, in dem Fremdkörper aus dem Kraftstoff ausgefiltert werden. Nachdem der Kraftstoff durch das Kraftstoffilter 14 geflossen ist, steht er mit dem Einlaß 34 des Druckreglers 28 in Verbindung, der den Druck des an die Brennkraftmaschine 26 abgegebenen Kraftstoffes entsprechend dem Kraftstoffbedarf der Brennkraftmaschine regelt, wie oben erläutert wurde. Der Kraftstoff im Inneren 80 des Kraftstoffilters 14 wird außerdem dem Auslaßabschnitt 40 des Kanals 20 zugeführt, der an seinem einen Ende von dem nach unten ragenden ringförmigen Vorsprung 88 gebildet wird und der an seinem anderen Ende mit der zur Brennkraftmaschine 26 führenden Kraftstoffleitung 24 verbunden ist.

Wie erläutert, hat das Druckregler- und Filtermodul 10 einen integralen Flansch 16, der direkt an dem Kraftstofftank 18 befestigbar ist, einen integralen, nach unten ragenden Mantel 12, der das Kraftstoffilter 14 enthält und den Druckregler 28 trägt, sowie einen integralen Kanal 20, der die Kraftstoffpumpe 22 mit der Brennkraftmaschine 26 verbindet. Durch diese Ausgestaltung des Moduls wird das Entweichen von Kraftstoffdampf durch das Modul zur Atmosphäre praktisch verhindert. Vorzugsweise ist der einteilige Körper des Moduls aus Kunststoff, wie z. B. Azetal gegossen, und sein Flansch 16 wird durch eine kontinuierliche Schweißung oder Wärmeversiegelung mit der oberen Wand des Kraftstofftanks verbunden, der vorzugsweise aus einem Mehrkomponenten-Kunststofflaminat mit einer Außenschicht aus einem Kunststoff, wie z. B. einem mehrlagigen Polyäthylen und Äthylenvinylalkohol (EVOH) besthet.

Durch die einteilige Ausgestaltung des Moduls wird nicht nur seine Dichtheit verbessert; vielmehr wird dadurch auch eine größere Oberfläche für das Kraftstofffilter 14 zur Verfügung gestellt, wodurch die Filterung des Kraftstoffes verbessert wird. Der stromab des Kraftstoffilters 14 vorgesehene Druckregler 28 verhindert, daß Druckverluste aufgrund der Durchströmung des Kraftstoffilters 14 den Druck des an die Brennkraftmaschine 26 abgegebenen Kraftstoffes beeinflussen.

Ein abgewandeltes Druckregler- und Filtermodul 100 ist in den Fig. 3 und 4 dargestellt. Das dort gezeigte Modul hat eine L-förmige Leitung 102 mit einem inneren Kanal 104, der den Auslaß der Kraftstoffpumpe 22 mit einem Gehäuse 106 verbindet, welches das Kraftstoffilter 14 und den Druckregler 28 wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel enthält und trägt. Die Leitung 102 ist in einer Öffnung 108 des Gehäuses 106 drehbar gelagert, damit die Leitung 102 und die Kraftstoffpumpe 22 zur Änderung ihrer Lage gedreht werden können. Eine Feder 116 ist zwischen Vorsprüngen 118, 120 am Gehäuse 106 bzw. der Leitung 102 angeordnet, um die Leitung 102 und die Kraftstoffpumpe 22 drehen zu können, um dadurch das Kraftstoffilter 110 und den Einlaß 112 der Kraftstoffpumpe gegen eine Bodenwand 114 des Kraftstofftanks 18 vorspannen zu können. Bei diesem System werden das Kraftstoffilter 110 und der Einlaß 112 der Kraftstoffpumpe an der Bodenwand 114 des Kraftstofftanks 18 so angedrückt, um Herstellungstoleranzen zwischen gleichen Kraftstofftanks auszugleichen und den Einbau des Moduls in Kraftstofftanks unterschiedlicher Bauart und Größe zu ermöglichen.

Die Funktionsweise des in den Fig. 3 und 4 dargestellten Druckregler- und Filtermoduls 100 ist im wesentlichen die gleiche wie die des anhand der Fig. 1 und 2 beschriebenen Ausführungsbeispiels. Insbesondere sind der Körper 11, das Kraftstoffilter 14 und der Druckregler 28 wie bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ausgebildet. Falls erwünscht, können ein Schwimmer 122 und eine elektronische Anzeigevorrichtung 124 mit dem Modul verbunden werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Druckregler- und Filtermodul zum Filtern und Regeln des Drucks von Kraftstoff, der von einer Kraftstoffpumpe aus einem Kraftstofftank zu einer Brennkraftmaschine gefördert wird, mit:

    einem Körper (11) mit einem radial verlaufenden Flansch (16), der mit dem Kraftstofftank (18) abgedichtet verbindbar ist,

    einem nach unten ragenden ringförmigen Mantel (12), der an seinem einen Ende einstückig mit dem übrigen Körper (11) ausgebildet und an seinem anderen Ende offen ist,

    einem Kraftstoffilter (14), das von dem Mantel (12) aufgenommen wird,

    einem in dem Körper (11) gebildeten Kraftstoff-Zuströmkanal mit einem Einlaß, der mit der Kraftstoffpumpe (22) verbunden ist, und einem Auslaß, der mit dem Kraftstoffilter (14) verbunden ist, und einem in dem Körper (11) gebildeten Abströmkanal mit einem Einlaß, der mit dem Kraftstoffilter (14) verbunden ist, und einem Auslaß, der mit einer zur Brennkraftmaschine (26) führenden Brennkraftmaschine (26) führenden Kraftstoffleitung (24) verbunden ist, wobei das Kraftstoffilter (14) zwischen dem Zuströmkanal und dem Abströmkanal angeordnet ist, und

    einem Druckregler (28) mit einem Einlaß (34), der mit dem Zuströmkanal verbunden ist, und einem Bypaßauslaß (36), durch den von der Kraftstoffpumpe geförderter überflüssiger Kraftstoff zum Kraftstofftank (18) zurückgeführt wird, wodurch von der Kraftstoffpumpe (22) unter Druck stehender Kraftstoff dem Zuströmkanal zugeführt wird, worauf der Kraftstoff durch das Kraftstoffilter (14) strömt und zu dem Abströmkanal sowie dem Einlaß (34) des Druckreglers (28) gelangt, welcher überschüssigen Kraftstoff durch den Bypassauslaß (36) in den Kraftstofftank (18) zurückführt und der einteilig ausgebildete Körper (11) ein Entweichen von Kraftstoffdampf durch das Modul zur Atmosphäre verhindert.
  2. 2. Druckregler- und Filtermodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftstoffilter (14) ringförmig ausgebildet ist und der Druckregler (28) und der Abströmkanal mit dem Inneren des Kraftstoffilters (14) in Verbindung stehen.
  3. 3. Druckregler- und Filtermodul nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein Gehäuse (30), das den Druckregler (28) umgibt und mit dem Mantel (12) verbunden ist, um das offene Ende des Mantels (12) zu verschließen und eine Umhüllung für das Kraftstoffilter (14) zu bilden.
  4. 4. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaß des Zuströmkanals innerhalb des Kraftstofftankes (18) und der Auslaß des Abströmkanals außerhalb des Kraftstofftankes (18) angeordnet ist.
  5. 5. Druckregler- und Filtermodul nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umhüllung teilweise den Zuströmkanal bildet.
  6. 6. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen ringförmigen, nach unten ragenden Rand (90), der in einer Öffnung einer Wand des Kraftstofftanks (18) sitzt, um das Druckregler- und Filtermodul angrenzend am Kraftstotfftank (18) zu positionieren.
  7. 7. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß des Zuströmkanals mit der Außenseite des Filters (14) in Verbindung steht, so daß von der Kraftstoffpumpe (22) abgegebener Kraftstoff durch das Filter (14) von dessen Außenseite zu dessen Innenseite fließt, ehe er in den Druckregler (28) gelangt oder durch den Abströmkanal abgegeben wird.
  8. 8. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuströmkanal mit dem Mantel (12) drehbar verbunden ist.
  9. 9. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuströmkanal so vorgespannt ist, daß ein Einlaß der Kraftstoffpumpe (22) angrenzend an einer Bodenwand des Kraftstofftanks (18) angeordnet ist.
  10. 10. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (11), der Mantel (12), der Zuströmkanal und der Abströmkanal aus einem homogenen einstückigen Teil aus Kunststoff bestehen, der gegenüber Kraftstoffdampf impermeabel ist.
  11. 11. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es ferner umfaßt:

    einen Kraftstofftank (18), der mit einer Öffnung versehen ist, und

    eine Kraftstoffpumpe (22), die in dem Kraftstofftank (18) angeordnet ist und deren Einlaß mit dem Inneren des Kraftstofftanks (18) in Verbindung steht und deren Auslaß mit dem Zuströmkanal in dem Körper (11) verbunden ist.
  12. 12. Druckregler- und Filtermodul nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Kunststoff ein Azetatkunststoff ist.
  13. 13. Druckregler- und Filtermodul nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftstofftank ein homogenes einstückiges Teil aus Kunststoff ist.






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