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Dokumentenidentifikation DE10015167A1 12.10.2000
Titel Vorrichtung zum Umlenken eine Stroms flacher Produkte in verschiedene Richtungen
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Wingate, Mark Anthony, Rochester, N.H., US
DE-Anmeldedatum 27.03.2000
DE-Aktenzeichen 10015167
Offenlegungstag 12.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.10.2000
IPC-Hauptklasse B65H 29/60
Zusammenfassung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Umlenkvorrichtung für einen kontinuierlichen Produktstrom entlang einer Produktführungsebene (1). Die Produktführungsebene (1) mündet in eine erste Produktaustrittsbahn (4) und eine zweite Produktaustrittsbahn (5). Eine obere Zuführbandanordnung (6) und eine untere Zuführbandanordnung (7) umfassen jeweils aktivierbare Umlenkelemente (13, 22). Bei Drehung der Umlenkelemente (13, 22) um eine jeweilige Achse (16, 25) bilden die Umlenkelemente (13, 22) zusammen mit Austrittsbändern (16, 25) jeweils eine obere und eine untere Umlenkebene (19, 28).

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Umlenken eines einzelnen Stroms flacher Produkte, z. B. Bogen oder Signaturen, die zur weiteren Bearbeitung in verschiedene Bewegungsbahnen umgelenkt werden sollen.

EP 0 444 507 B1 betrifft eine steuerbare Umlenkvorrichtung in einer Papier- Transportvorrichtung, insbesondere in einer Rollenrotations-Druckmaschine. Ein Umlenkelement kann mit einer geeigneten Frequenz vor und zurück in den Produktstrom geschwenkt werden, so dass ein einzelner Produktstrom in zwei Teilströme aufgeteilt wird. Die Signaturen werden mittels Transportbändern, die einen Umlenkabschnitt umfassen, dem Umlenkelement zugeführt und von diesem weg geführt. Die Führungsfläche umfasst eine Rampe für die Signaturen, die in einer Anschlagsposition des Umlenkelements mit dem Transportband einen spitzen Winkel bildet. Die Dicke eines ersten Endes des Umlenkelements, das auf die einlaufenden Signaturen gerichtet ist, ist genauso groß wie die Dicke des zweiten Endes oder ein Vielfaches der Dicke des ersten Endes.

US 5,293,797 beschreibt einen Ausleger zum Vereinzeln bogenförmiger Produkte.

Eine Bogenumlenkvorrichtung lenkt Bogen abwechselnd in verschiedene Bahnen, indem die Vorderkante jedes Bogens durch einen Spalt in einer horizontalen Transportbahn in verschiedene Umlenkband-Transporteinheiten gelenkt wird, in denen der Bogen zur Übergabe sicher ergriffen wird. Eine Transporteinheit ist eine horizontale Einheit mit einem oberen Transportband und einem unteren Transportband, von denen einer versetzt ist, so dass ein Umlenkspalt entsteht. Ein Umlenkelement dreht sich durch den Spalt und lenkt jeden zweiten Bogen in die abgewinkelte Transporteinheit. In einer nach oben abgewinkelten Transportbahn wird der horizontal transportierte Bogen von dem unteren Transportband der horizontalen Transporteinheit abgestützt. In einer nach unten abgewinkelten Transporteinheit ist die Länge des Spaltes so gewählt, dass der Bogenfluss über einen Spalt in der Ebene des Bogens erhalten bleibt. Das obere Transportband oder die horizontale Transporteinheit unterstützt die Abstützung des horizontalen Bogens. Die lineare Geschwindigkeit oder die Oberflächengeschwindigkeit des Umlenk-Exzenters ist größer als die lineare Geschwindigkeit des Bogens. Die Oberfläche des Exzenters ist reibungsarm, da sie z. B. mit einem reibungsarmen Kunststoff beschichtet ist.

JP-Hei 6-100224 beschreibt einen Falzapparat ohne Punkturnadeln mit einer Verteilungsvorrichtung, in dem auf einem an dem Falzapparat einer Rotationsdruckmaschine angeordneten Schneidezylinder gehaltene Bogen oder Falzbogen am Ende des ersten Transportbänderpaars verteilt werden, das unterhalt des Schneidezylinders angeordnet ist und in dieselbe Richtung läuft. Eine Verteilungseinrichtung und ein Führungselement bestehen aus zwei Paaren. Am Ende der ersten Transportbänder für gefalzte Produkte ist eine Ausstoßwalze angeordnet, die eine der Anzahl der zu verteilenden Bogen entsprechende Schwingbewegung ausführt.

EP 0 254 037 A2 beschreibt eine Bogenumlenkvorrichtung und ein Verfahren zum Zusammentragen von Signaturen. Eine Bogenumlenkvorrichtung, die mit einem Scheideelement in einem Falzapparat ohne Punkturnadeln einer Hochgeschwindigkeitsdruckmaschine zusammenwirken kann, in dem eine Bahn in eine Vielzahl von Signaturen geschnitten wird, die auf einer Umlenkbahn der gewünschten Zusammentragbahn einer Vielzahl von Zusammentragbahnen zugeführt werden sollen, umfasst ein schwingendes Umlenk- und Führungselement. Das schwingende Umlenk- und Führungselement schwingt in einer Umlenkebene, die eine im wesentlichen senkrecht zu der Umlenkbahn einer Signatur durch das Umlenkelement verlaufende Komponente aufweist, damit der seitliche Teil der Vorderkante der Signatur von einem Umlenkelement kontaktiert wird, das die Signaturen auf eine Vielzahl von Zusammentragbahnen verteilt. Jede Bahn umfasst eine Engstelle zur Aufnahme einer gewählten Signatur, die in eine definierte Strecke zur Führung der Signatur übergeht, wobei das Umlenkelement eine in der jeweiligen Engstelle angeordnete Umlenkfläche umfasst, die bezüglich der Bewegungsbahn der Signaturen von dem schwingenden Führungselement weg in einem Umlenkwinkel angeordnet ist. Das Umlenkelement lenkt die Vorderkante der Signatur um und steuert ihre Bewegung durch die Engstelle in die Zusammentragbahn.

US 5,607,146 beschreibt einen Mechanismus zum Umlenken von Produkten in einem Falzapparat. Die Vorrichtung zum Umlenken von Signaturen in die Taschen von mindestens zwei Verlangsamungsvorrichtungen umfasst eine Anordnung von einem Schneidzylinderpaar nachgeordneten Hochgeschwindigkeitsbändern. Die Umlenkbandanordnung umfasst erhöhte und nicht erhöhte Oberflächenabschnitte. Die Hochgeschwindigkeitsbänder-Anordnung ist den Umlenkbändern zugeordnet und läuft auf den erhöhten und nicht erhöhten Abschnitten dieser Umlenkbänder, so dass die Bewegungsbahn der Signaturen periodisch geändert wird.

US 5,702,100 beschreibt einen Mechanismus zum Umlenken von Signaturen mittels sich drehender Flächen. Ein Umlenkmechanismus für Signaturen in einem Falzapparat umfasst eine Anordnung von Hochgeschwindigkeitsbändern zum Transportieren von Signaturen in einer Förderebene auf Auslegestationen zu. In die Bahn der Hochgeschwindigkeitsbänder sind sich drehende Umlenkelemente integriert. Jedes der Umlenkelemente umfasst mindestens zwei drehbar angeordnete Führungsflächen, welche die Umlenkrichtung der Signaturen ändern, wenn sich die Umlenkelemente drehen.

US 5,467,976 beschreibt eine Vorrichtung, welche einen Umlenkmechanismus zum Verändern der Transportrichtung von Produkten in einem Falzapparat umfasst. Die mit einem ersten Transportband horizontal bewegten Produkte werden von dem Umlenkelement zu einem zweiten Transportband umgelenkt, das eine schräge Transportbahn bildet. Die Umlenkvorrichtung umfasst Umlenkbänder, die durch schwenkbar auf ortsfesten Achsen befestigten Hebeln von einer Position entlang der horizontalen Transportbahn in eine Position entlang der schrägen Transportbahn umgelenkt werden.

Zusätzlich zu den hier beschriebenen Ausführungsformen arbeiten einige bekannte Umlenkvorrichtungen mit Fingern oder Zinken, die jedoch den Produkttransport beeinträchtigen und einen Verlust von Produkten bzw. Papierstaus verursachen können, insbesondere dann, wenn die Signaturen aus sehr dünnem Material bestehen und mit hoher Geschwindigkeit bearbeitet werden.

In herkömmlichen Umlenkvorrichtungen besteht häufig die Gefahr, dass die Produkte beschädigt werden und dass Papierstaus entstehen. Die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Papierstaus ist eng mit der Exaktheit der Voreinstellungen verbunden. Außerdem sind die Umlenkvorrichtungen im Falle von Wartungsarbeiten und Fehlerkorrekturen nur schwer erreichbar.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Umlenkelement vorzuschlagen, das eine exakte Führung gewährleistet.

Diese Aufgabe wird durch die Merkmale gemäß Anspruch 1 gelöst.

Eine Umlenkvorrichtung für einen kontinuierlichen Strom flacher Produkte gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst demgemäß eine Produktführungsebene, eine erste Austrittsbahn und eine zweite Austrittsbahn, die aus der Produktführungsebene hervorgehen, sowie eine obere Bandanordnung und eine untere Bandanordnung, denen jeweils aktivierbare Führungselemente zugeordnet sind, wobei die Führungselemente zusammen mit Austrittsbändern jeweils eine obere und eine untere Umlenkebene bilden, wenn sie um ihre jeweilige Achse bewegt werden.

Die vorliegende Erfindung bietet zahlreiche Vorteile. Die Umlenk-Führelemente überbrücken den Abstand zwischen dem Austrittsspalt des Zuführbands und dem Eintrittsspalt des Austrittsbands. Dieser Abstand wird minimiert, um so lange wie möglich eine Zwangsführung der Signaturen zu gewährleisten. Dadurch wird die Gefahr einer Beschädigung der Signaturen beträchtlich reduziert. Aufgrund der Tatsache, dass das Umlenkelement aus zwei bezüglich einander bewegbaren Teilen besteht, von denen eines oberhalb der Signaturen und eines unterhalb der Signaturen angeordnet ist, ist die Bewegungsbahn der Produkte gut zugänglich. Durch diese Anordnung wird eine den Austrittsspalt des Zuführbands verlassende Signatur von dem Umlenkelement beispielsweise derart umgelenkt, dass ihre Vorderkante in die untere oder obere Austrittsbahn gelenkt wird. Diese Umlenkvorgänge können abwechselnd ausgeführt werden. Die Zuführbänder trennen sich nach dem Umlenkelement, wobei die oberen Zuführbänder die Oberseite der oberen Austrittsbahn bilden und die unteren Zuführbänder mit den unteren Austrittsbändern zusammenlaufen und so die untere Austrittsbahn bilden. Das Zuführband stützt die dem Umlenkelement entgegengesetzte Seite der Produkte zwischen dem Austrittsspalt der Zuführbänder und dem Eintrittsspalt der Austrittsbänder. Die umgelenkten Produkte werden zwischen den Zuführbändern und dem Umlenkelementen gehalten, bevor sie in die Austrittsbänder einlaufen. Die Zuführbänder bilden "dynamische Führelemente" und unterstützen den Produkttransport.

Gemäß weiterer Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind die Umlenkelemente vorzugsweise jeweils in die obere und untere Zuführbandanordnung integriert. Befinden sich die Umlenkelemente in der zurückgezogenen Position, so verändern sie die Bewegungsbahn der betreffenden Signatur nicht. Die Umlenkelemente sind ferner vorzugsweise einer mittleren Umlenkwalze der oberen und unteren Zuführbandanordnung zugeordnet, so dass eine Drehung der mittleren Umlenkwalze um die jeweilige Walzenachse eine Drehung des jeweiligen Umlenkelements bewirkt. Die obere Zuführbandanordnung ist beispielsweise um eine erste Bandwalzenmitte auf ein oberes Austrittsband zu bewegbar, so dass die obere Bandanordnung mit dem Umlenkelement in eine geöffnete Position schwenkbar ist, um eine gute Erreichbarkeit der Produktbewegungsbahn zu gewährleisten.

Die untere Zuführbandanordnung kann ebenfalls um die Mitte der ersten Bandwalze oder um einen anderen Schwenkpunkt schwenkbar sein. Die obere Zuführbandanordnung bildet mit der oberen Austrittsbandanordnung und die untere Zuführbandanordnung bildet mit der unteren Austrittsbandanordnung jeweils einen Bandspalt. Befinden sich die Umlenkelemente in einer oberen Umlenkposition, so bilden die Umlenkelemente, die Austrittsbänder und die obere Zuführbandanordnung eine erste Transportebene für Signaturen, d. h. eine erste Produktaustrittsbahn. Werden die Umlenkelemente in die entgegengesetzte Richtung gedreht, so bilden die unteren Austrittsbänder und die untere Zuführbandanordnung eine untere Produktaustrittsbahn.

Um die Bewegung der einzelnen Signaturen zu unterstützen, weisen die Umlenkelemente vorzugsweise konkave oder ebene Führungsflächen aus einem reibungsarmen und/oder verschleißarmen Material, z. B. aus grünem Kunststoff (mit extrem hohem Molekulargewicht). Diese konkaven oder ebenen Flächenabschnitte der Umlenkelemente sind vorzugsweise auf die Produktbewegungsbahn gerichtet. Sowohl in der unteren Position als auch in der oberen Position der Umlenkelemente bilden die Umlenkelemente einen Teil einer Transportebene, welche den Transport der jeweiligen umgelenkten Produkte entweder in die erste Produktaustrittsbahn oder die zweite Produktaustrittsbahn ermöglichen. Um die Umlenkelemente entweder in die obere oder die untere Position zu bewegen sind vorzugsweise Stellwalzen vorgesehen, die wiederum mit Vorrichtungen wie z. B. Exzentern zusammenwirken können oder direkt von Motoren mit hoher Drehzahl angetrieben werden können, die mit einer sehr hohen Frequenz zwischen zwei Positionen, nämlich der oberen und der unteren Position des jeweiligen Umlenkelements umschaltbar sind. Das erfindungsgemäße Umlenkelement kann z. B. in Falzapparaten vorteilhaft eingesetzt werden. Es ist auch möglich, das Umlenkelement festzustellen, so dass z. B. alle Signaturen in die untere, d. h. die zweite Produktaustrittsbahn laufen. Ebenso können alle Produkte in die obere Produktaustrittsbahn gelenkt werden.

Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der nachfolgend dargestellten Figuren sowie deren Beschreibungen.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Umlenkanordnung mit erfindungsgemäßen Umlenkelementen, die Produkte in eine obere erste Produktaustrittsbahn lenken;

Fig. 2 eine Umlenkanordnung mit erfindungsgemäßen Umlenkelementen, die Produkte in eine untere zweite Produktaustrittsbahn lenken;

Fig. 3 die obere Zuführbandanordnung in einer geöffneten Position, in der die Signaturen- Bewegungsbahn und die erste Produktaustrittsbahn zugänglich sind;

Fig. 4 eine Seitenansicht eines Umlenkabschnitts in einem Falzapparat;

Fig. 5 eine vergrößerte Darstellung eines Umlenkabschnitts in einem Falzapparat; und

Fig. 6 einen Falzapparat mit in die Bewegungsbahn der Signaturen integriertem Umlenkelement.

Fig. 1 zeigt eine Umlenkanordnung 3, die zwei Umlenkelemente 13, 22 umfasst, die sich beide in einer oberen Position befinden, um das Umlenken von Produkten in eine obere erste Produktaustrittsbahn 4 zu ermöglichen. Die Produktaustrittsbahnen müssen nicht symmetrisch zu der Produktaustrittsebene 1 oder der Produktzuführebene 2 angeordnet sein. Beiderseits der Produktaustrittsebene 1 oder der Produktzuführebene 2 sind eine obere und ein untere Zuführbandanordnung 6, 7 vorgesehen, die um jeweils eine Einlaufwalze 8 und eine Austrittswalze 9 herumlaufen und von Umlenkwalzen 10 umgelenkt werden. Damit die obere Produktführungsebene 4 zugänglich gemacht werden kann, ist die obere Zuführbandanordnung 6 vorzugsweise um die erste Einlaufwalze 8 oder um einen anderen Schwenkpunkt schwenkbar. Die Schwenkbewegung kann durch einen der oberen Zuführbandanordnung zugeordneten Luftzylinder erleichtert werden. Alternativ ist es ebenfalls denkbar, die untere Zuführbandanordnung nach unten schwenkbar auszugestalten und so zur Durchführung von Wartungs- oder Reinigungsarbeiten einen Zugang zu der unteren Produktführungsbahn 5 von der Unterseite der Umlenkanordnung 3 zu ermöglichen.

Sowohl die obere als auch die untere Zuführbandanordnung 6, 7 laufen um die Bandwalzen 8, 9 und die Umlenkwalzen 10 herum. Die Bänder sind vorzugsweise voneinander über die Breite der Umlenkanordnung beabstandet angeordnet, so dass zwischen den einzelnen Zuführbändern ein Zwischenraum besteht, in den die Umlenkelemente 13, 22 aufwärts oder abwärts hineinbewegt werden können. Der oberen Produktführungsebene 4 ist ein oberes Paar Austrittsbänder 16 zugeordnet, die um Bandwalzen 17, 18 umlaufen und zusammen mit dem oberen Zuführband 6 die obere Produktführungsebene 4 bilden. Ferner sind untere Austrittsbänder 25 vorgesehen, die zusammen mit dem unteren Zuführband 7 die untere Produktführungsebene 5 bilden. Die Austrittsbänder 16, 25 laufen jeweils um Bandwalzen 17, 18 bzw. 26, 27, die einen kleineren Durchmesser als die Bandwalzen 8, 9 oder Umlenkwalzen 10 der oberen und unteren Zuführbänder 6, 7 aufweisen. Die Austrittsbänder 16, 25 laufen auch um die Austrittswalzen 9 herum. In der oberen Position, d. h. wenn das Umlenkelement 13 mit der oberen Zuführbandanordnung eine Produktführungsebene 4bildet, bildet die obere Zuführbandanordnung 6 zusammen mit den oberen Austrittsbändern 16 einen oberen Bandspalt 15. In der in Fig. 1 gezeigten oberen Position 33 bilden die Oberflächen 14, 23 der Umlenkelemente 13, 22 eine obere Umlenkebene 19, die mit den einen oberen Bandspalt 15 bildenden oberen Zuführbändern 6 und dem Austrittsband 16 in einer Ebene liegt. Das Produkt wird zwischen dem unteren Umlenkelement 22 und dem oberen Zuführband 6 transportiert. In der in Fig. 1 gezeigten oberen Position kontaktiert das obere Umlenkelement die Produkte nicht. Das obere Zuführband bildet ein dynamisches Führungselement.

Die der Produktführungsbahn 1 zugewandten Oberflächen 14, 23 der Umlenkelemente 13, 22 können konkave (oder ebene) Abschnitte aufweisen, um einen reibungsarmen, gleichmäßigen Transport flacher Produkte, z. B. gefalzter Signaturen, zu ermöglichen. Diese ebenen oder konkaven Oberflächenabschnitte der Umlenkelemente 13, 22 lenken die flachen Produkte auf den Bandspalt 15 zu. Sie bestehen vorzugsweise aus einem Material mit hoher Verschleißfestigkeit, z. B. aus grünem Kunststoff (mit extrem hohem Molekulargewicht), das einen niedrigen Reibungskoeffizienten aufweist.

Die untere Bandanordnung 7 läuft um die Bandwalzen 8, 9 und die Umlenkwalze 10. An der mittleren Umlenkwalze 10 ist ein Umlenkelement 22 angeordnet, das mit dem an der Umlenkwalze 10 der oberen Zuführbandanordnung 6 vorgesehene Umlenkfläche 11 zusammenwirkt.

Wie in Fig. 1 zu sehen ist, ragt das untere Umlenkelement 22 in der oberen Position 33 in die Produktführungsebene 1 hinein, wobei die untere Zuführbandanordnung 7 sich in Vertiefungsabschnitte 37 zwischen den unteren Umlenkelementen 22 zurückzieht. Dasselbe gilt für die oberen Umlenkelemente 13, die ebenfalls Vertiefungen 36 aufweisen, in die sich die Bandanordnung 6 bei einer Abwärtsbewegung des oberen Umlenkelements 13 um die Achse 12 zurückziehen kann.

Wie in Fig. 1 gezeigt ist, bilden die Umlenkelemente 13, 22 in der oberen Position 33 für die Produkte eine Einlaufebene 19 in den zwischen der oberen Bandanordnung 6 und dem Austrittsband 16 gebildeten oberen Bandspalt 15, so dass die Produkte in die erste Produktaustrittsbahn 4 gelenkt werden. Die Betätigung der Umlenkelemente 13, 22 kann entweder über durch einen Hebel 30 oder ein ähnliches Element mit den Drehzentren 12, 21 der Umlenkelemente 13, 22 verbundene Stellwalzen 29 oder über eine Motor mit hoher Drehzahl erfolgen. Wie in der Zeichnung dargestellt ist, wirken die dem oberen Umlenkelement 13 und dem unteren Umlenkelement 22 zugeordneten Stellwalzen 29 mit einem Exzenter 32 zusammen. Die Exzenter 32 wirken auf die Stellwalzen 29 und verursachen so eine Drehbewegung der Umlenkelemente 13, 22 um ihre jeweilige Achse 12, 21. Die Exzenter 32 weisen vorzugsweise eine gehärtete Oberfläche auf und sind, wie durch die Pfeile in Fig. 1 angezeigt ist, um eine jeweilige Achse drehbar angeordnet.

Die in Fig. 1 gezeigte obere Zuführbandanordnung 6 umfasst eine Stellwalze 29, die in verschiedenen Positionen gezeigt ist. Die hier gezeigte Stellwalze 29 wirkt mit Exzentern 32 zusammen, die den der Stellwalze 29 des unteren Umlenkelements 22 zugeordneten Exzentern 32 entsprechen. Die Stellwalzen 29 können durch Stellmotoren, beispielsweise Motoren mit hoher Drehzahl, ersetzt werden, die direkt den Achsen 12, 21, um die die Umlenkelemente 13, 22 schwenkbar sind, zugeordnet sind.

Die Umlenkelemente 13, 22 sind innerhalb der Umlenkanordnung 3 derart angeordnet, dass sie den Abstand zwischen den Austrittsspalten der Zuführbänder 6, 7 an den Umlenkwalzen 10 in der Produktführungsebene 1 und dem unteren bzw. oberen Bandspalt 15, 24 der Austrittsbänder überbrücken. Dadurch bleibt die Zwangsführung der Produkte bei deren Umlenkung in die jeweilige Austrittsbahn 4, 5 erhalten. In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform bilden die alternativen Austrittsbahnen 4, 5 mit der Bahnführungsebene 2 jeweils einen stumpfer Winkel, so dass die Produkte bei der Umlenkung keiner zu starken Beanspruchung ausgesetzt sind und weniger stark umgelenkt werden müssen. Zur Vermeidung von Geschwindigkeitsunterschieden zwischen der Geschwindigkeit der Bänder an der Oberseite und an der Unterseite der Produkte sind die Geschwindigkeiten der Zuführbänder 6, 7 aufeinander abgestimmt. Die Geschwindigkeit der Austrittsbänder 16, 25 ist ebenfalls der Geschwindigkeit der Zuführbänder 6, 7 angepasst.

In Fig. 2 sind die erfindungsgemäßen Umlenkelemente in einer zweiten Position gezeigt.

Wie bereits zuvor beschrieben sind die Umlenkelemente 13, 22 in eine untere Position 34 bewegbar, in der die Produkte in eine untere Führungsebene 28 einer zweiten Austrittsbahn 5 gelenkt werden. In dieser Position wirkt nur das obere Umlenkelement 13 auf die umzulenkenden Produkte und lenkt diese in die abwärts verlaufende Umlenkebene 28. Bewegen sich die Umlenkelemente 13, 22 abwechselnd auf und ab, so lenken sie die Produkte abwechselnd in die erste und zweite Produktaustrittsbahn 4, 5, so dass ein kontinuierlicher Produktstrom in zwei verschiedene Führungsbahnen 4, 5 umgelenkt wird. Sollen alle Produkte in die zweite Produktaustrittsbahn 5 gelenkt werden, so können die Umlenkelemente 13, 22 z. B. durch axiale Verschiebung des Exzenters 32 in einer unteren (tabloid) Position 34 festgestellt werden. Auf dieselbe Weise können auch alle Produkte in die obere Produktaustrittsbahn 4 gelenkt werden.

Fig. 3 zeigt die obere Zuführbandanordnung in einer geschwenkten Position, in der die Signaturenführungsebene und die erste Produktaustrittsbahn zugänglich sind.

In der hier gezeigten geöffneten Position 35 ist die obere Bandanordnung 6 nach oben geschwenkt, so dass die Produktführungsbahn 1 für Wartungs- oder Reinigungsarbeiten zugänglich ist. Vorzugsweise kann die gesamte Zuführbandanordnung 6 um die Bandwalze 8 oder einen anderen Schwenkpunkt geschwenkt werden. Dadurch wird die mittlere Umlenkwalze 10, der das obere Umlenkelement 13 zugeordnet ist, aus der Produktführungsebene 1 herausbewegt. Die Stellwalze 29 würde ebenfalls von einem Exzenter 32 abgehoben, wenn entweder die obere Zuführbandanordnung 6 in die geöffnete Position geschwenkt wird oder die untere Zuführbandanordnung 7 nach unten von der Produktführungsebene weg geschwenkt wird. Durch eine von Anschlägen begrenzte Schwenkbewegung in die entgegengesetzte Richtung kann die obere bzw. untere Zuführbandanordnung 6, 7 wieder in die Produktführungsebene 1 zurückgeschwenkt werden. Die Stellwalzen 29 werden wieder in Kontakt mit dem Exzenter 32 gebracht, der beispielsweise auf einer Montageuntergruppe aus seitlichen Schienen angeordnet ist. Wenn der Exzenter 32 auf einer Montageuntergruppe aus seitlichen Schienen angeordnet ist, bewegt er sich mit den Zuführbändern 6 nach oben, so dass die Stellwalze 29 mit dem Exzenter 32 in Kontakt bleibt. Ist nur ein einzelner, zentral befestigter Exzenter vorgesehen, dann wird dieser von beiden Stellwalzen 29 kontaktiert. Werden die oberen Zuführbänder 6nach oben in die geöffnete Position des Systems geschwenkt, so wird die Stellwalze 29 von dem zentralen Exzenter getrennt und kontaktiert diese erst wieder im geschlossenen Zustand des Systems. Dasselbe gilt für die unteren Zuführbänder 7.

Obwohl in der Zeichnung die obere Zuführbandanordnung in die geöffnete Position geschwenkt wurde, ist es ebenso möglich, die untere Bandanordnung 7 aus der Produktführungsebene 1 herauszuschwenken.

Fig. 4 zeigt eine Seitenansicht eines Umlenkabschnitts in einem Falzapparat.

In dieser Figur ist ein Exzenter 32 gezeigt, der einen hohen Abschnitt 32.1 und einen tiefen Abschnitt 32.2 umfasst. Die Exzenterabschnitte 32.1, 32.2 wirken jeweils auf Stellwalzen, die die Umlenkelemente 13, 22 in die obere oder die untere Position schwenken. Die Stellwalzen übertragen der jeweiligen Umlenkwalze 10, der das entsprechende Umlenkelement 13, 22 zugeordnet ist, eine Stellbewegung. Unterhalb des Umlenkabschnitts ist eine Stelleinheit 31 vorgesehen, die die obere Zuführbandanordnung 6 in die in Fig. 3 gezeigte geöffnete Position 35 schwenkt, in der der Umlenkabschnitt zur Durchführung von Wartungs- oder Reinigungsarbeiten zugänglich ist. Die Stellbewegung der Stelleinheit 31 ist dargestellt anhand der Kolbenstange der Stelleinheit 31 und der in Fig. 4 gestrichelt dargestellten mittleren Umlenkwalze.

Fig. 5 ist eine vergrößerte Darstellung eines Umlenkabschnitts in einem Falzapparat. Die geschwenkten Umlenkelemente 13, 22 bilden eine erste Produktaustrittsbahn, die zwischen einer oberen Zuführbandanordnung und dem oberen Austrittsband 16 verläuft. Die dem oberen Umlenkelement 13 zugeordnete Stellwalze bewegt sich auf dem hohen Exzenterabschnitt 32.1, während sich die dem unteren Stellelement 22 zugeordnete untere Stellwalze auf dem niedrigen Exzenterabschnitt 32.2 bewegt.

Fig. 6 ist eine schematische Darstellung eines Falzapparats.

Der in Fig. 6 gezeigte Falzapparat 38 umfasst eine Vielzahl von Falzzylindern 45, die an den zu transportierenden Signaturen einen Deltafalz oder einen doppelt parallelen Kreuzfalz durchführen. Die Bahnführungsbahn 39 verläuft an den Falzzylindern 45 und eventuell an einer Heftvorrichtung 44 vorbei. Dem Falzabschnitt ist eine Umlenkvorrichtung 40 nachgeordnet, die die gefalzten Signaturen über eine erste Produktaustrittsbahn 4 oder eine zweite Produktaustrittsahn 5 beispielsweise in eine obere oder eine untere Viertelfalz- Vorrichtung 41, 42 zuführen. Anschließend an die Viertelfalz-Vorrichtungen 41, 42 sind Ausleger 43 angeordnet, die einen Weitertransport der gefalzten Signaturen ermöglichen. Liste der Bezugszeichen 1 gedachte Produktführungsebene

2 Produkteintrittsebene

3 Umlenkanordnung

4 obere, erste Produktaustrittsbahn

5 untere, zweite Produktaustrittsbahn

6 obere Zuführbandanordnung

7 untere Zuführbandanordnung

8 Eintrittsbandwalze

9 Austrittsbandwalze

10 mittlere Umlenkwalze

11 obere Umlenkfläche

12 Führungsachse

13 Umlenkelement

14 konkave oder ebene Oberfläche des Umlenkelements

15 oberer Bandspalt in die Austrittsbänder

16 obere Austrittsbänder

17 Bandwalze

18 Bandwalze

19 obere Umlenkebene

20 untere Umlenkebene

21 Führungsachse

22 Umlenkelement

23 konkave oder ebene Oberfläche

24 unterer Bandspalt in die Austrittsbänder

25 unteres Austrittsband

26 Bandwalze

27 Bandwalze

28 untere Umlenkebene

29 Stellwalze

30 Verbindungselement

31 Stellwalze

32 Exzenter

32.1 hoher Exzenterabschnitt

32.2 niedriger Exzenterabschnitt

33 obere Position

34 untere Position

35 geöffnete Position

36 Vertiefung für Bänder

37 Vertiefung für Bänder

38 Falzapparat

39 Bahnführungsbahn

40 Umlenkvorrichtung

41 obere Viertelfalz-Vorrichtung

42 untere Viertelfalz-Vorrichtung

43 Auslegebänder

44 Heftvorrichtung

45 Falzzylinder


Anspruch[de]
  1. 1. Umlenkvorrichtung für einen kontinuierlichen Strom flacher Produkte mit einer Produktführungsebene (1), einer ersten Produktaustrittsbahn (4) und einer zweiten Produktaustrittsbahn (5), die aus der Produktführungsebene (1) hervorgehen, gekennzeichnet durch eine obere Zuführbandanordnung (6) und eine untere Zuführbandanordnung (7), denen jeweils verstellbare Umlenkelemente (13, 22) zugeordnet sind, die derart um eine jeweilige Achse (12, 21) schwenkbar angeordnet sind, dass das obere Umlenkelement (13) bei Drehung um eine Achse (12) zusammen mit oberen Austrittsbändern (16) eine obere Produktumlenkebene (19) und das untere Umlenkelement (22) bei Drehung um eine Achse (21) zusammen mit unteren Austrittsbändern (25) eine untere Produktumlenkebene (28) bilden.
  2. 2. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22) jeweils in die obere und untere Zuführbandanordnung (6, 7) integriert sind.
  3. 3. Umlenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22) mittleren Umlenkwalzen (10) der oberen und unteren Zuführbandanordnung (6, 7) zugeordnet sind.
  4. 4. Umlenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Zuführbandanordnung (6) so angeordnet ist, dass sie auf die oberen Austrittsbänder (16) zubewegbar ist.
  5. 5. Umlenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zuführbandanordnung (7) so angeordnet ist, dass sie auf die unteren Austrittsbänder (25) zubewegbar ist.
  6. 6. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Zuführbandanordnung (6) mit dem oberen Austrittsband (16) einen Bandspalt (15) bildet.
  7. 7. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Zuführbandanordnung (7) mit dem unteren Austrittsband (25) einen Bandspalt (24) bildet.
  8. 8. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Zuführbandanordnung (6) um eine Bandeintrittswalze (8) bewegbar ist.
  9. 9. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22), das obere Austrittsband (16) und die obere Zuführbandanordnung (6) eine obere Transportposition (33) bilden.
  10. 10. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22), die unteren Austrittsbänder (25) und die untere Zuführbandanordnung (77) eine untere Transportposition (34) bilden.
  11. 11. Umlenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22) jeweils konkave oder ebene Oberflächenabschnitte (14, 23) aufweisen.
  12. 12. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die konkaven oder ebenen Oberflächenabschnitte (14, 23) der Produktführungsebene (1) zugewandt sind.
  13. 13. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22) in der oberen Transportposition (33) eine Eintrittsebene der ersten Produktaustrittsbahn (4) bilden.
  14. 14. Umlenkvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22) in der unteren Transportposition (34) eine Eintrittsebene der zweiten Produktaustrittsbahn (5) bilden.
  15. 15. Umlenkvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umlenkelemente (13, 22) jeweils mittels einer mit einem Exzenter (32) zusammenwirkenden Stellwalze (29) verstellbar sind.
  16. 16. Falzapparat mit einer Umlenkvorrichtung für einen kontinuierlichen Strom flacher Produkte, mit einer Produktführungsebene (1), einer ersten Produktaustrittsbahn (4) und einer zweiten Produktaustrittsbahn (5), die aus der Produktführungsebene (1) hervorgehen, dadurch gekennzeichnet,

    dass eine obere Zuführbandanordnung (6) und eine untere Zuführbandanordnung (7) vorgesehen sind, denen jeweils verstellbare Umlenkelemente (13, 22) zugeordnet sind,

    die derart um eine jeweilige Achse (12, 21) schwenkbar angeordnet sind, dass das obere Umlenkelement (13) bei Drehung um eine Achse (12) zusammen mit oberen Austrittsbändern (16) eine obere Produktumlenkebene (19) und das untere Umlenkelement (22) bei Drehung um eine Achse (21) zusammen mit unteren Austrittsbändern (25) eine untere Produktumlenkebene (28) bilden.






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