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Dokumentenidentifikation DE19606110C2 26.10.2000
Titel Kontinuierlich arbeitender Maschinenschrauber
Anmelder Makita Corp., Anjo, Aichi, JP
Erfinder Tsuge, Kazunori, Anjo, Aichi, JP;
Inai, Masahiko, Anjo, Aichi, JP
Vertreter Blumbach, Kramer & Partner GbR, 81245 München
DE-Anmeldedatum 19.02.1996
DE-Aktenzeichen 19606110
Offenlegungstag 22.08.1996
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse B25B 23/04
IPC-Nebenklasse B25B 21/00   B23P 19/06   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen kontinuierlich arbeitenden Maschinenschrauber nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.

Von dem Anmelder wurden bereits verschiedenartige Verbesserungen hinsichtlich kontinuierlich arbeitender Maschinenschrauber zur Erzielung sehr guter Betriebseigenschaften vorgeschlagen. Zum Beispiel ist in der JP 5-337837 A (offengelegte japanische Patentanmeldung), die auf den gleichen Anmelder wie vorliegende Akte zurückgeht, ein kontinuierlich arbeitender Maschinenschrauber offenbart, bei dem zur Begrenzung eines oberen Hubendes einer Anschlagbasis ein Anschlagmechanismus vorgesehen ist, der einen oberen Anschlag und einen unteren Anschlag aufweist. Der obere Anschlag ist an einem Gehäuse montiert, das an einem Körper des Werkzeugs befestigt ist. Der untere Anschlag ist an der Anschlagbasis ausgebildet. Die Anschlagbasis ist für einen Anschlag an einem Werkstück ausgelegt und kann an einem Förderkasten, der eine Schraubentransporteinrichtung aufweist, in unterschiedlichen Höhenlagen in Abhängigkeit von der Länge der anzutreibenden Schrauben montiert werden, so daß der Abstand zwischen dem oberen Anschlag und dem unteren Anschlag variiert werden kann. Dies ermöglicht es, dem Werkzeug einen einfachen Aufbau zu geben und das Werkzeug hinsichtlich einer automatischen Änderung der Strecke der oberen Hubbewegung der Anschlagbasis in Übereinstimmung mit einer Änderung der Länge der zu drehenden Schrauben zu betreiben.

Jedoch tritt bei diesem herkömmlichen kontinuierlichen Maschinenschrauben das Problem auf, daß das Werkzeug nicht imstande ist, einen breiteren Bereich von Schraubenlängen zu berücksichtigen. Zur Berücksichtigung von Schrauben, die eine größere Länge aufweisen, muß die Anschlagbasis folglich an einer niedrigeren Position relativ zu dem Förderkasten positioniert werden, so daß der untere Anschlag an einer niedrigeren Position angebracht ist, um eine größere Strecke der oberen Hubbewegung bereitzustellen. Daher muß der Förderkasten und das Gehäuse des Werkzeugs eine größere Länge aufweisen, wobei jedoch die Länge des Förderkastens und des Gehäuses aufgrund von konstruktiven Überlegungen begrenzt ist. Daher ist der Bereich der Schraubenlängen, die für das herkömmliche Werkzeug geeignet sind, normalerweise auf den Bereich zwischen 25 mm und 40 mm begrenzt. Das herkömmliche Werkzeug kann daher nicht mit Schrauben arbeiten, die eine größere Länge wie etwa 51 mm oder 57 mm aufweisen.

Ein kontinuierlich arbeitender Maschinenschrauber nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der DE 42 08 715 A1 bekannt.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten kontinuierlich arbeitenden Maschinenschrauber anzugeben, der einen größeren Bereich von Schraubenlängen berücksichtigen kann, wobei jedoch weder der Förderkasten noch das Gehäuse des Werkzeugs eine größere Länge aufweisen.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Maschinenschrauber nach Anspruch 1.

Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Es wird ein kontinuierlich arbeitender Maschinenschrauber angegeben, dessen Betriebsfähigkeit bzw. Betriebseigenschaften hervorragend sind.

Bei dieser Gestaltung wählt der Benutzer die Anschlagbasis, die für eine gewünschte Schraubenlänge geeignet ist, und befestigt die Anschlagbasis an dem Förderkasten in einer geeigneten Position, wobei er den verbesserten Hubänderungsmechanismus zur Änderung der Position des zweiten Hubendes, die bzw. das für die ausgewählte Anschlagbasis geeignet ist, betätigt.

Folglich kann das Werkzeug in einfacher Weise einen größeren Bereich von Schraubenlängen verkraften bzw. berücksichtigen, so daß die Verfügbarkeit und Einsatzbereitschaft des Werkzeugs verbessert werden kann.

Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert.

Es zeigen:

Fig. 1 eine Ansicht eines kontinuierlich arbeitenden Maschinenschraubers gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei ein Teil in ausgebrochener Darstellung gezeigt ist,

Fig. 2 eine vergrößerte vertikale Schnittansicht einer Hubumschalteinrichtung, die in Fig. 1 gezeigt ist,

Fig. 3 eine von der linken Seite gesehene Ansicht der wesentlichen Teile des in Fig. 1 dargestellten Werkzeugs,

Fig. 4 eine rückseitige Ansicht der Darstellung gemäß Fig. 3,

Fig. 5(A) eine Draufsicht auf einen Verschiebestift,

Fig. 5(B) eine Ansicht des Verschiebestifts, gesehen in einer Richtung, die durch einen Pfeil V in Fig. 5(A) angezeigt ist,

Fig. 6(A) und 6(B) Vorderansichten, die eine Schaltplatte jeweils in der rechten bzw. in der linken Position zeigen,

Fig. 7(A) eine vertikale Schnittansicht, die die wesentlichen Teile des Werkzeugs zeigt, wobei an dem Werkzeug eine kurze Anschlagbasis montiert ist, wenn ein Körper des Werkzeugs nicht auf ein Werkstück gedrückt wird,

Fig. 7(B) eine Ansicht, die der Darstellung gemäß Fig. 7(A) ähnlich ist, jedoch eine Schraube zeigt, die vollständig in das Werkstück eingeschraubt ist,

Fig. 8(A) eine Ansicht, die der Darstellung gemäß Fig. 7(A) ähnlich ist, jedoch eine lange Anschlagbasis zeigt, die an dem Werkzeug montiert ist,

Fig. 8(B) eine Ansicht, die der Darstellung gemäß Fig. 7(B) ähnlich ist, jedoch die Schraube zeigt, die vollständig in das Werkstück eingeschraubt wurde,

Fig. 9 eine perspektivische Ansicht eines Zwischenelements,

Fig. 10(A) eine perspektivische Ansicht der kurzen Anschlagbasis,

Fig. 10(B) eine perspektivische Ansicht der langen Anschlagbasis,

Fig. 11(A) eine vertikale Schnittansicht der wesentlichen Teile eines kontinuierlich arbeitenden Maschinenschraubers gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung, wobei an dem Werkzeug eine kurze Anschlagbasis montiert ist und der Körper des Werkzeugs nicht auf ein Werkstück gepreßt ist,

Fig. 11(B) eine Ansicht, die der Darstellung gemäß Fig. 7(B) ähnlich ist, jedoch die Schraube zeigt, die vollständig in das Werkstück eingeschraubt wurde,

Fig. 12 eine Ansicht, die der Darstellung gemäß Fig. 11(B) ähnlich ist, jedoch eine lange, an dem Werkzeug angebrachte Anschlagbasis zeigt, und

Fig. 13 eine perspektivische Ansicht eines Zwischenelements bei dem zweiten Ausführungsbeispiel.

Nachfolgend wird ein erstes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 10(A) und 10(B) erläutert.

In Fig. 1 ist ein kontinuierliches Schraubendrehwerkzeug bzw. ein kontinuierlich arbeitender Maschinenschrauber gezeigt, das bzw. der einen Körper 10 aufweist, der eine im wesentlichen D-förmige Gestalt besitzt. Auch wenn dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, sind in dem Inneren des Körpers 10 ein Antriebsmotor, ein Untersetzungsgetriebe und eine Kupplungseinrichtung (Kupplungsmechanismus) usw. angeordnet. Der Motor wird durch Ziehen bzw. Drücken eines Auslöseschalters 17 gestartet. Die Drehung des Motors wird über das Untersetzungsgetriebe und die Kupplungseinrichtung auf eine Spindel 28 übertragen.

Die Spindel 28 ist durch ein zylindrisches Lager 30, das an dem unteren Abschnitt des Körpers 10 moniert ist, drehbar gelagert und erstreckt sich von dem Körper 10 nach unten. Die Spindel 28 ist innerhalb eines vorbestimmten Bereichs in der axialen Richtung relativ zu dem Lager 30 bewegbar. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, ist in dem unteren Ende der Spindel 28 ein Montageloch 28b zur Aufnahme eines Treiberbits bzw. einer Antriebsklinge (Schraubendreherspitze) 29 ausgebildet. Eine Stahlkugel 38 ist derart angeordnet, daß sie teilweise in das Montageloch bzw. Aufnahmeloch 28b eintritt, um ein Herauswandern der Schraubendreherspitze 29 aus dem Montageloch 28b zu verhindern. Ein hohles Gehäuse 56, das im Querschnitt gesehen rechteckförmige Gestalt besitzt, ist an dem unteren Abschnitt des Körpers 10 angebracht und erstreckt sich von diesem nach unten. Das Gehäuse 56 besitzt eine Längsachse, die sich parallel zu der Achse der Spindel 28 erstreckt, wobei die Spindel 28 nach unten in den oberen Bereich des Gehäuses 56 hineinverläuft. Ein gabelförmiges Element 57 ist innerhalb eines oberen Abschnitts des Gehäuses 56 montiert, das das Lager 30 fest umklammert, so daß das Gehäuse 56 an dem unteren Abschnitt des Körpers 10 befestigt ist.

Ein Förderkasten 58 ist in dem Gehäuse 56 derart eingepaßt, daß er vertikal beweglich ist, und ist normalerweise mit Hilfe einer Kompressionsschraubenfeder 60 nach unten vorgespannt. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, weist das Gehäuse 56 eine linksseitige Platte 56a auf, in der ein in Vertikalrichtung langgestreckter Schlitz 62 ausgebildet ist. Ein Bolzen 64 ist in eine entsprechende Seitenplatte des Förderkastens 58, die zu dem Gehäuse 56 gewandt ist, eingeschraubt. Der Bolzen 64 besitzt einen Kopf, der in den langgestreckten Schlitz 62 hineinragt, so daß der Hub der vertikalen Bewegung des Förderkastens 58 innerhalb des Bereichs der Länge des langgestreckten Schlitzes 62 begrenzt ist. Da der Förderkasten 58 im Normalfall durch die Kompressionsfeder 60 in der Abwärtsrichtung vorgespannt ist, wird der Förderkasten 58 normalerweise an seinem unteren Hubende gehalten, bei dem der Kopf des Bolzens 64 an dem Gehäuse 56 an dem untersten Ende des langgestreckten Schlitzes 62 anliegt bzw. anschlägt, wie es in Fig. 3 gezeigt ist. Folglich bilden der Bolzen 64 und der Schlitz 62 ein vertikale Führungseinrichtung für den Förderkasten 58. Eine solche Führungseinrichtung ist auch zwischen einer auf der rechten Seite angeordneten, der linksseitigen Platte 56a gegenüberliegenden Platte 56b und einer entsprechenden Seitenplatte des Förderkastens 58 vorgesehen.

Ein Schraubenförderer ist an dem Förderkasten 58 montiert und dient zum Transportieren von Schrauben S. die auf einem Schraubenförderband B transportiert werden, jeweils eine nach der anderen zu einer Position, die der Schraubendreherklinge 29 vertikal gegenüberliegt, wobei der Förderkasten 58 hierbei vertikal hin- und herbewegt wird. Der Schraubenförderer als solcher ist bekannt und es wird daher der Aufbau des Schraubenförderers nur kurz erläutert. Wie in Fig. 4 dargestellt ist, sind Schenkel 66 und 68 an dem unteren Abschnitt des Förderkastens in gabelförmiger Weise befestigt.

Ein Sperrklinkenrad 70 ist drehbar zwischen den Schenkeln 66 und 68 mit Hilfe einer Achse (Schaft) 71 gelagert. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist eine Mehrzahl von Klauen bzw. Klinken 72 am Umfang an beiden lateralen Seiten des Sperrklinkenrads 70 ausgebildet, wobei die Klinken bzw. Sperrklinken 72 in der Umfangsrichtung in gleichen gegenseitigen Abständen angebracht sind. Eine Führungsoberfläche 76 ist an jedem der Schenkel 66 und 68 ausgebildet und erstreckt sich tangential von der Bewegungsortskurve der Sperrklinken 72, so daß sie eine Führung für eine entsprechende laterale Seite des Schraubentransportbands B bildet. Auch wenn dies in den Zeichnungen nicht dargestellt ist, weist das Schraubentransportband B eine Reihe von Schlitzen auf, die an beiden Seiten ausgebildet sind und dazu ausgelegt sind, daß sie ihrerseits bzw. im Wechsel oder aufeinanderfolgend mit den Sperrklinken 72 des Sperrklinkenrads 70 in Eingriff gelangen. Das Sperrklinkenrad 70 wird intermittierend in derjenigen Richtung, die durch einen Pfeil in Fig. 1 angezeigt ist, gedreht, während der Förderkasten 58 hin- und herbewegt wird, so daß das Schraubentransportband B in der Richtung nach links gemäß der Darstellung in Fig. 1 gefördert wird. Eine Sperrklinkenscheibe bzw. Ratschenscheibe 70a ist an eine Seite des Sperrklinkenrads 70 mit Hilfe einer Blattfeder 70b angedrückt, wobei sie relativ zu dem Sperrklinkenrad 70 drehbar ist. Das Sperrklinkenrad und die Sperrklinkenscheibe 70a arbeiten zur Bildung einer Einwegkupplung miteinander, so daß das Sperrklinkenrad 70 lediglich in einer Richtung drehbar ist, die in Fig. 1 durch den Pfeil angezeigt ist. Ein Walzenstift 78 ist auf einer Seite der Sperrklinkenscheibe 70a montiert und steht in einen bogenförmigen, langgestreckten Schlitz 80 vor, der in dem Schenkel 68 des Förderkastens 58 ausgebildet ist. Weiterhin ragt der Walzenstift bzw. Rollenstift 78 in einen im wesentlichen L-förmigen, langgestreckten Schlitz 82 vor, der in der linksseitigen Platte 76a des Gehäuses 56 ausgebildet ist. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist ein Anschlag 84 schwenkbar an dem Förderkasten 58 mit Hilfe eines Stifts 86 gelagert und wird normalerweise durch eine Blattfeder 88 in eine auf das Sperrklinkenrad 70 gerichteten Richtung vorgespannt, um mit irgendeiner der Sperrklinken 72 in Eingriff zu treten, so daß das Sperrklinkenrad 70 durch den Anschlagstift 86 an einer Drehung in umgekehrter Richtung gehindert wird.

Wenn der Förderkasten 58 bei diesem Aufbau nach oben entgegen der durch die Kompressionsschraubenfeder 60 erzeugten Vorspannkraft bewegt wird, bewegt sich der Walzenstift 78 entlang des langgestreckten Schlitzes 80 nach oben, so daß das Sperrklinkenrad 70 in derjenigen Richtung, die in Fig. 1 durch den Pfeil angezeigt ist, dreht, wodurch das Schraubentransportband B um eine Strecke weiter transportiert wird, die dem Teilungsabstand zwischen zwei benachbarten Schrauben S entspricht. Wenn der Förderkasten 58 nach unten bewegt wird, wird der Walzenstift 78 entlang des langgestreckten Schlitzes 82 nach unten bewegt. Da das Sperrklinkenrad 70 durch den Anschlag 84 an einer Drehung in umgekehrter Richtung gehindert wird, wird das Sperrklinkenrad 70 nicht weiter bewegt und wird in einer bzw. seiner Position gehalten, nachdem es um eine Strecke bzw. Länge gedreht wurde, die einem Teilungsabstand der Schrauben S entspricht, wie es vorstehend erläutert wurde. Das Schraubentransportband B wird folglich um die einem Teilungsabstand der Schrauben S entsprechende Strecke bewegt, wenn der Förderkasten 58 bei einem Hub vertikal bewegt wird.

Eine L-förmige Anschlagbasis 90 ist an den unteren Enden der Schenkel 66 und 68 moniert. Die Anschlagbasis 90 besitzt ein unteres Ende für die Anlage an einem Werkstück W. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind eine Anschlagbasis 90S eines kurzen Typs (kurze Anschlagbasis) und eine Anschlagbasis 90L langen Typs (lange Anschlagbasis) vorbereitet, die austauschbar als Anschlagbasis 90 eingesetzt werden. Die kurze Anschlagbasis 90S besitzt eine kurze vertikale Höhe HS, wie es in Fig. 10(A) dargestellt ist, während die lange Anschlagbasis 90L eine große vertikale Höhe HL, die größer ist als HS, besitzt, wie es in Fig. 10(B) dargestellt ist. Die Anschlagbasis 90S kurzen Typs wird ausschließlich bei Schrauben S mit einer relativ kleinen Länge eingesetzt, und insbesondere bei den Schrauben S, die eine Länge von 25 mm bis 40 mm aufweisen. Die Anschlagbasis 90L langen Typs wird ausschließlich bei Schrauben mit einer größeren Länge eingesetzt, die mit der Anschlagbasis 90S kurzen Typs nicht bearbeitet werden können, und insbesondere bei Schrauben S mit einer Länge von 40 mm bis 57 mm.

Die beiden Anschlagbasen 90S und 90L haben im wesentlichen dieselbe Gestaltung, mit Ausnahme ihrer vertikalen Länge (HS, HL). Bei der nachstehenden Beschreibung ist mit der Angabe "Anschlagbasis 90", die nicht durch den Zusatz S oder L unterschieden ist, sowohl die Anschlagbasis 90S als auch die Anschlagbasis 90L gemeint. Wie in den Fig. 10(A) und 10(B) gezeigt ist, besitzt jede der beiden Anschlagbasen 90S und 90L zwei L- förmige Anschlagelemente 90a und 90b, die an ihren horizontalen Abschnitten miteinander verbunden sind. Ein Schlitz 92 ist zwischen den Anschlagelementen 90a und 90b ausgebildet, um einen Durchgang der Schraube S zu ermöglichen. Jedes Anschlagelement 90a und 90b besitzt einen in vertikaler Richtung langgestreckten Schlitz für die Einführung eines Schafts einer Schraube 96 in diesen, so daß die Anschlagelemente 90a und 90b an ihren entsprechenden Schenkeln 66 und 68 mit Hilfe der Schrauben 96 befestigt sind.

Die Montagehöhe der Anschlagbasis 90S oder 90L an dem Förderkasten 58 kann in Abhängigkeit von der Länge der zu betätigenden Schrauben S verändert werden. Zu diesem Zweck sind, wie in Fig. 4 dargestellt ist, horizontale untere und obere Stifte 100 und 102 an jedem der Schenkel 66 und 68 befestigt und sind oberhalb der Schraube 96 positioniert. Zusätzlich ist ein abgestufter Bereich 104 an jedem der Schenkel 66 und 68 ausgebildet und ist oberhalb des oberen Stifts 102 angeordnet. Bei dieser Ausgestaltung kann jede der Anschlagbasen 90S und 90L in jeder von drei unterschiedlichen Positionen, die eine untere Position, eine mittlere Position und eine obere Position enthalten, festgelegt werden. In der unteren, mittleren und oberen Position liegt das obere Ende jedes Anschlagelements 90a und 90b an der unteren Seite des unteren Stifts 100, der unteren Seite des oberen Stifts 102 bzw. an dem abgestuften Bereich 104 an.

Fig. 1 zeigt den Zustand, bei dem die Anschlagbasis 90L der langen Ausführung in der oberen Position befestigt ist. Die Fig. 3 und 4 zeigen den Zustand, bei dem die Anschlagbasis 90L langer Ausführung in der unteren Position festgelegt ist. Bei dem Fall der Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung sind die untere, mittlere und obere Position für Schrauben S geeignet, die eine Länge von 40 mm, 32 mm bzw. 25 mm haben. Auf der anderen Seite sind im Fall der Anschlagbasis 90L langer Ausführung die untere, mittlere und obere Position für Schrauben S geeignet, die eine Länge von 57 mm, 51 mm bzw. 40 mm besitzen. Durch Auswahl der Art der Anschlagbasis aus der Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung und der Anschlagbasis langer Ausführung und durch Auswahl der Montageposition aus der unteren, mittleren und oberen Position in Abhängigkeit von der Länge der Schrauben 5, die zu drehen sind, kann die Vorrichtung zum Drehen von sechs unterschiedlichen Arten von Schrauben S eingesetzt werden.

Ein Zwischenelement 108 dient als Anschlag für eine bewegliche Seite bzw. als beweglicher Seitenanschlag und ist oberhalb der Anschlagbasis 90 angeordnet. Wie in Fig. 9 dargestellt ist, weist das Zwischenelement 108 eine im wesentlichen umgekehrte, L-förmige Gestalt auf und besitzt einen oberen Abschnitt 108e, der horizontal gebogen ist. Der obere Abschnitt 108e weist eine obere Fläche (Oberseite) auf, die eine untere Anschlagoberfläche 108a definiert. Ein nach oben stehender Plattenabschnitt 108c, der ein oberes Ende aufweist, die eine höhere Anschlagoberfläche 108b ausbildet, ist integral mit dem oberen Abschnitt 108e ausgebildet und erstreckt sich von der oberen Fläche des oberen Abschnitts 108e vertikal nach oben. Ein seitlicher Vorsprung 108d ist an dem unteren Ende des Zwischenelements 108 ausgebildet.

Wie in den Fig. 3 und 4 dargestellt ist, ist der untere Abschnitt des Zwischenelements 108 in eine Ausnehmung 58a eingepaßt, die an der seitlichen Seite des Förderkastens 58 ausgebildet ist. Das Zwischenelement 108 ist weiterhin zwischen dem Förderkasten 58 und der rechtsseitigen Platte 56b, die der Ausnehmung 58a gegenüberliegt, angeordnet, so daß das Zwischenelement 108 relativ zu dem Förderkasten 58 in vertikaler Richtung gleitend bewegbar ist. Jedoch ist, wie in Fig. 3 gezeigt ist, eine zweite seitliche Ausnehmung 58b, die in Kommunikation bzw. Verbindung mit dem unteren Teil der Ausnehmung 58a steht, in dem Förderkasten 58 ausgebildet, und es steht der laterale Vorsprung 108d des Zwischenelements 108 in die zweite seitliche Ausnehmung 58b vor, so daß die oberste Position des Zwischenelements 108 auf eine Position begrenzt ist, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Der obere Abschnitt 108e des Zwischenelements 108 erstreckt sich in eine Ausnehmung 58c, die in einem rückseitigen oberen Abschnitt des Förderkastens 58 in einer stufenförmigen Weise ausgebildet ist, so daß die unterste Position des Zwischenelements 108 relativ zu dem Förderkasten 58 durch den Anschlag des oberen Abschnitts 108e an dem Boden der Ausnehmung 58c begrenzt ist. Wenn die Anschlagbasis 90 sich in der unteren Position befindet, wie es in Fig. 4 gezeigt ist, steht der obere Abschnitt 108e des Zwischenelements 108 in Anlage mit dem Boden der Ausnehmung 58c, während sich das untere Ende des Zwischenelements im wesentlichen in Anlage an dem oberen Ende der Anschlagbasis 90 befindet, so daß das Zwischenelement 108 nach oben bewegt wird, wenn sich der Förderkasten 58 zusammen mit der Anschlagbasis 90 nach oben bewegt. Wenn sich die Anschlagbasis 90 in der mittleren oder der oberen Position befindet, ist die Anschlaghöhe des unteren Endes des Zwischenelements 108 nach oben um eine Strecke bzw. den Abstand zwischen der unteren Position und der mittleren oder oberen Position geändert, so daß das Zwischenelement 108 relativ zu dem Förderkasten 58 nach oben bewegt ist, wobei das Zwischenelement 108 in der gleichen Weise wie bei der unteren Position nach oben bewegt wird, wenn sich der Förderkasten 58 zusammen mit der Anschlagbasis 90 nach oben bewegt.

Ein Verschiebestift 120, der eine Nockenplatte 123 aufweist, die als ein an feststehender Seite befindlicher Anschlag bzw. als feststehender Anschlag dient, ist an dem oberen Abschnitt des Gehäuses 56 montiert. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, weist der Verschiebestift 120 eine Achse (Schaft) 121 auf, die sich horizontal durch ein Einführungsloch 56d erstreckt, das in der rückseitigen Platte 56c des Gehäuses 56 ausgebildet ist, wobei die Achse 121 relativ zu der rückseitigen Platte 56c drehbar und auch axial bewegbar ist. Ein Einstellknopf 116 besitzt ein zentrales Montageloch 116a, durch das der Einstellknopf 116 axial gleitverschieblich an dem Verschiebestift 120 auf der Außenseite der rückseitigen Platte 56c eingepaßt ist. Eine Beilagscheibe 117 ist an dem äußeren Ende der Achse 121 mit Hilfe einer Schraube 118 mit flachem Kopf (Flachkopfschraube) befestigt. Eine kreisförmige Ausnehmung 116b ist in dem Einstellknopf 116 koaxial zu dem Montageloch 116a ausgebildet. Die kreisförmige Ausnehmung 116a weist einen zylindrischen Bodenteil auf, in dem eine Kompressionsschraubenfeder 119 eingefügt ist, die zwischen dem Boden der zylindrischen Ausnehmung 116b und der Beilagscheibe 117 einzufügen ist. Die Kompressionsschraubenfeder 119 dient zum Andrücken des Einstellknopfs 116 an die äußere Oberfläche der rückseitigen Platte 56c und zum Vorspannen der Achse 121 des Verschiebestifts 120 im Normalfall in einer Richtung, die sich von dem Montageloch 116a des Einstellknopfs 116 nach außen erstreckt (nach rechts weisende Richtung gemäß Fig. 2). Wie in Fig. 5 dargestellt ist, ist eine flache Oberfläche 121 an einer äußeren Oberfläche der Achse 121 des Verschiebestifts 120 ausgebildet, und das Montageloch 116a des Einstellknopfs 116 ist derart ausgestaltet, daß es einen entsprechenden Wandabschnitt besitzt, so daß der Verschiebestift 120 zusammen mit dem Verschiebestift 120 drehbar ist.

Eine Mehrzahl von Vorsprüngen 56e ist an der äußeren Oberfläche der rückseitigen Platte 56c des Gehäuses 56 derart ausgebildet, daß sie dem peripheren Abschnitt der rückseitigen Oberfläche des Einstellknopfes 116 gegenüberliegen. In dieser rückseitigen Oberfläche des Einstellknopfs 116 ist eine Mehrzahl von im wesentlichen kegelförmigen Ausnehmungen 116c ausgebildet, die voneinander in der Umfangsrichtung beabstandet und für einen Eingriff mit den Vorsprüngen 56e ausgelegt sind, so daß der Einstellknopf 116b in einer gewünschten Einstellposition gehalten werden kann und auch eine sehr gute Betätigungsempfindung erhalten werden kann, wenn der Benutzer den Einstellknopf 116 dreht. Eine Mehrzahl von radialen Finnen bzw. Rippen 116d ist an der äußeren peripheren Oberfläche des Einstellknopfs 116 ausgebildet, die dazu dienen, ein Abrutschen der Finger des Benutzers zu verhindern, wenn dieser den Einstellknopf 116 dreht.

Ein Ende des Verschiebestifts 120, das bzw. der in dem Inneren des Gehäuses 56 angeordnet ist, besitzt einen Anschlagflansch 122 und die Nockenplatte 123, die einstückig mit dem Verschiebestift 120 ausgebildet sind und in der axialen Richtung aufeinanderfolgen. Die Nockenplatte 123 ist an der vordersten Position des Verschiebestifts 120 angeordnet. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, weist der Anschlagflansch 122 eine kreisförmige Gestalt auf, die koaxial zu der Achse 121 liegt, und besitzt einen Durchmesser, der größer ist als der Durchmesser der Achse 121. Die Nockenplatte 123 besitzt eine gekrümmte Nockenoberfläche 123a und eine lineare oder geradlinige Nockenoberfläche 123b. Die gekrümmte Nockenoberfläche 123a besitzt einen Durchmesser (wenn ein Mittelpunkt 0 der Achse 121 als Mittelpunkt genommen wird), der sich kontinuierlich von einer minimalen Strecke R1 an einem Startpunkt A bis zu einer maximalen Strecke bzw. Größe R2 an einem Endpunkt T verändert.

Der Verschiebestift 120 ist zwischen einer ersten Position und einer zweiten Position, bei der die Nockenplatte 123 der niedrigeren Anschlagfläche 108a bzw. der höheren Anschlagfläche 108b des Zwischenelements 108 gegenüberliegt, axial beweglich. Folglich wird der Anschlagflansch 122 in der ersten Position, die in den Fig. 1 und 2 gezeigt ist, in Anlage an der rückseitigen Oberfläche der rückseitigen Platte 56c mit Hilfe der Kompressionsschraubenfeder 119 gehalten, so daß die Nockenplatte 123 auf der Seite der rückseitigen Platte 56c angeordnet ist. Wenn der Benutzer die Beilagscheibe 117 in die kreisförmige Ausnehmung 116a des Einstellknopfes 116 drückt, wird der Verschiebestift 120 nach links aus der ersten Position, gemäß der Darstellung in den Fig. 1 und 2, in die zweite Position verschoben und in der Position durch eine Schaltplatte 130 gehalten, die derart betätigbar ist, daß sie eine Rückkehr des Verschiebestifts 120 in die erste Position verhindert, was im weiteren Text erläutert wird.

Wie in den Fig. 3, 4, 6(A) und 6(B) dargestellt ist, erstreckt sich die Schaltplatte 130 zwischen der rechtsseitigen und der linksseitigen Platte 56a und 56b und ist oberhalb des Verschiebestifts 120 angeordnet. Beide Seiten der Schaltplatte 130 verlaufen von der rechtsseitigen und der linksseitigen Platte 56a und 56b über entsprechende, darin ausgebildete Schlitze nach außen, so daß die Schaltplatte 130 in der seitlichen Richtung gleitend beweglich ist.

Die Schaltplatte 130 weist einen mittleren Abschnitt in ihrer Längsrichtung auf, der eine Ausnehmung 130a kleinen Durchmessers und eine Ausnehmung 130b großen Durchmessers enthält, die jeweils beide eine im wesentlichen halbkreisförmige Gestalt besitzen und benachbart zueinander an der unteren Seite der Schaltplatte 130 derart ausgebildet sind, daß sie dem Verschiebestift 120 gegenüberliegen. Die Ausnehmung 130a kleinen Durchmessers weist einen kleinen Durchmesser auf, der im wesentlichen gleich groß ist wie der Durchmesser der Achse 121 des Verschiebestifts 120, während die Ausnehmung 130b großen Durchmessers einen Durchmesser besitzt, der im wesentlichen gleich groß ist wie der Durchmesser des Anschlagflansches 122. Da der Durchmesser des Anschlagflansches 122 größer ist als der Durchmesser der Achse 121, kann der Anschlagflansch 122 nicht durch die Ausnehmung 130a kleinen Durchmessers hindurchwandern. Zwei V- förmige Ausnehmungen 130c und 130d sind auf der oberen Seite der Schaltplatte 130 ausgebildet und derart angeordnet, daß sie mit den Mitten der Ausnehmung 130a kleinen Durchmessers und der Ausnehmung 130b großen Durchmessers jeweils in der vertikalen Richtung ausgerichtet sind. Das gabelförmige Element 57 zur Festlegung des Gehäuses 56 an dem Lager 30 weist ein rückseitiges Ende auf, das eine Ausnehmung enthält, die mit der rückseitigen Seitenplatte 56c zur Bildung eines Raums zusammenwirkt, der zur Aufnahme einer Blattfeder 131 dient. Die Blattfeder 131 weist einen nach unten vorstehenden Abschnitt 131a auf, der mit jedem der beiden V-förmigen Ausnehmungen 130c und 130d der Verschiebeplatte 130 in Eingriff bringbar ist, so daß die Verschiebeplatte 130 selektiv zwischen bzw. in einer ersten Eingriffsposition und einer zweiten Eingriffsposition gehalten werden kann, bei der der vorspringende Abschnitt 131a der Blattfeder 131 sich mit der V-förmigen Ausnehmung 130d bzw. der V-förmigen Ausnehmung 130c in Eingriff befindet.

Wenn sich die Schaltplatte bzw. Verschiebeplatte 130 in der ersten Eingriffsposition befindet, die in Fig. 6(A) dargestellt ist, steht die Ausnehmung 130b großen Durchmessers mit dem Verschiebestift 120 in Eingriff. Da der Anschlagflansch 122 durch die Ausnehmung 130b großen Durchmessers hindurchtreten kann, kann der Verschiebestift 120 unter der Einwirkung der Vorspannkraft der Kompressionsschraubenfeder 119 derart bewegt werden, daß er aus der zweiten Position in die erste Position zurückkehrt. Wenn die Schaltplatte 130 andererseits aus der ersten Eingriffsposition in die zweite Eingriffsposition bewegt ist, die in Fig. 6(B) dargestellt ist, bei der sich die Ausnehmung 130a kleinen Durchmessers in Eingriff mit der Achse 121 befindet, nachdem der Verschiebestift 120 aus der ersten Position in die zweite Position durch Drücken der Beilagscheibe 117 in die kreisförmige Ausnehmung 116b entgegen der Vorspannkraft der Kompressionschraubenfeder 119 bewegt worden ist, wird der Verschiebestift 120 in der zweiten Position gehalten, da der Anschlagflansch 122 nicht durch die Ausnehmung 130a hindurchtreten kann. Wenn sich folglich der Verschiebestift 120 in der zweiten Position befindet, ist die Schaltplatte 130 zwischen dem Anschlagflansch 122 und der rückseitigen Platte 56c des Gehäuses 56 eingefügt, so daß verhindert wird, daß sich der Verschiebestift 120 in die erste Position bewegt.

Wenn sich der Verschiebestift (Schieberstift) 120 in der ersten Position befindet, liegt die Nockenplatte 123 der unteren Anschlagoberfläche 108a des Zwischenelements 108 in der vertikalen Richtung gegenüber. Auf der anderen Seite liegt die Nockenplatte 123 der höheren Anschlagoberfläche 108b gegenüber, wenn sich der Verschiebestift 120 in der zweiten Position befindet. Wenn daher das Zwischenelement 108 zusammen mit der Anschlagbasis 109 nach oben bewegt wird, wenn sich der Verschiebestift 120 in der zweiten Position befindet, schlägt die höhere Anschlagoberfläche 108b entweder an der gekrümmten Nockenoberfläche 123a oder an der geradlinigen Nockenoberfläche 123b der Nockenplatte 123 an. Wenn das Zwischenelement 108 auf der anderen Seite durch Umschalten der Schaltplatte 130 in die erste Eingriffsposition zu der ersten Position zurückgeführt ist, schlägt die niedrigere Anschlagoberfläche 108a des Zwischenelements entweder an der gekrümmten Nockenoberfläche 123a oder an der geradlinigen Nockenoberfläche 123b an. Folglich wird die untere Anschlagoberfläche 108a wirksam, wenn sich der Verschiebestift 120 in der ersten Position befindet, während die höhere Anschlagoberfläche 108b wirksam wird, wenn sich der Verschiebestift 120 in der zweiten Position befindet. Da die untere Anschlagoberfläche 108a und die obere Anschlagoberfläche 108b in der vertikalen Richtung in Abhängigkeit von bzw. entsprechend der Länge des nach oben stehenden Plattenabschnitts 108c versetzt sind, verändert sich der Hub des Zwischenelements 108 oder der Anschlagbasis 90 um den Abstand bzw. die Strecke der Länge des nach oben stehenden Plattenabschnitts 108c.

Der Verschiebestift 120 wird zwischen der ersten Position und den zweiten Positionen in Abhängigkeit von der Art der Anschlagbasis 90, die an dem Zwischenelement 108 anzubringen ist, geschaltet bzw. verlagert. Wenn die Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung an dem Zwischenelement 108 montiert ist, ist der Verschiebestift 120 in die zweite Position verschoben, so daß die obere Anschlagoberfläche 108b wirksam wird, so daß ein kürzerer Hub der Anschlagbasis 90S bereitgestellt wird. Wenn die Anschlagbasis 90L langer Ausführung montiert ist, ist der Verschiebestift 120 derart verschoben, daß er in die erste Position zurückkehrt, so daß die untere Anschlagoberfläche 108a wirksam wird und folglich ein größerer Hub der Anschlagbasis 90L bereitgestellt ist. Hierbei ist der Unterschied zwischen der Höhe der unteren und derjenigen der oberen Anschlagoberfläche 108a und 108b oder der Länge des nach oben stehenden Plattenabschnitts 108c derart festgelegt, daß er gleich groß ist wie der Unterschied (HL - HS) zwischen den vertikalen Höhen der Anschlagbasen 90S und 90L.

Die Betriebsweise des kontinuierlich arbeitenden Maschinenschraubers 1, der vorstehend erläutert wurde, wird im folgenden Text beschrieben.

Wenn Schrauben S mit einer Länge von 25 mm zu betätigen sind, bringt der Benutzer die Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung an dem Förderkasten 68 an der oberen Position an, wie es in Fig. 7(A) gezeigt ist. In Übereinstimmung mit der Auswahl der Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung drückt der Benutzer den Verschiebestift 120 und schaltet die Schaltplatte 130 in die zweite Eingriffsposition um, die in Fig. 6(B) dargestellt ist, so daß der Verschiebestift 120 in der zweiten Position gehalten wird.

Nach diesem Einstellvorgang ergreift der Benutzer den Körper 10 mit seinen Händen und schaltet den Auslöseschalter 17 (Einschalter) ein, um den Motor anzutreiben. In diesem Zustand ist die Kupplungseinrichtung unterbrochen bzw. geöffnet, so daß die Spindel 10 demzufolge nicht gedreht wird. Der Benutzer bewegt dann den Körper 10 derart, daß die Anschlagbasis 90S in Anlage mit dem Werkstück W gebracht wird, so daß der Körper 10 und das Gehäuse 56 nach unten bewegt werden oder daß der Förderkasten 58 sich entgegen der durch die Feder 90 aufgebrachten Vorspannkraft in das Gehäuse 56 nach oben bewegt. Wenn der Förderkasten 58 somit bewegt wird, wird das Sperrklinkenrad 70 in der Richtung gedreht, die in Fig. 1 durch den Pfeil angezeigt ist, so daß das Schraubentransportband B um eine Strecke bewegt wird, die dem Abstand zwischen zwei benachbarten Schrauben S entspricht. Durch diese Bewegung wird eine der Schrauben S derart positioniert, daß sie der Antriebsklinge (Antriebsbit) 29 vertikal gegenüberliegt.

Wenn der Körper 10 weiter nach unten bewegt wird oder wenn der Förderkasten 58 weiter in das Gehäuse 56 hineinbewegt wird, gelangt die Antriebsklinge 29 in Anlage mit der darunter angeordneten Schraube S und tritt mit dieser in Eingriff, so daß diese Schraube S aus dem Schraubentransportband B herausgenommen und nach unten bewegt wird, so daß sie in Anlage mit dem Werkstück W gelangt. Wenn das Antriebsbit (Dreherkopfstück) 29 weiter nach unten in Richtung auf das Werkstück S gedrückt wird, wird die Kupplungseinrichtung aufgrund der nach unten gerichteten Druckkraft, die auf das Dreherkopfstück 29 ausgeübt wird, verbunden bzw. in geschlossenen Zustand gebracht. Die Drehung des Motors wird daher nun auf die Spindel 28 übertragen, so daß die Schraube S gedreht und diese in das Werkstück W eingeschraubt wird.

Wenn sich auf der anderen Seite die Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung in der oberen Position befindet, steht das Zwischenelement 108 in Anlage mit dem oberen Ende der Anschlagbasis 90S aufgrund seines Gewichts und der Schwerkraft, während sein oberer Abschnitt 108e von dem Boden der Ausnehmung 58c nach oben bzw. oberhalb angeordnet ist, und zwar um eine Strecke nach oben versetzt, die dem Abstand zwischen der unteren Position und der oberen Position der Anschlagbasis 90S entspricht. Wenn daher die Anschlagbasis 90S gemäß der vorstehenden Beschreibung nach oben bewegt wird, bewegt sich auch das Zwischenelement 108 nach oben.

Die nach oben gerichtete Bewegung der Anschlagbasis 90S wird beendet, wenn die höhere Anschlagoberfläche 108b des Zwischenelements 108 in Anlage mit der Nockenplatte 123 des Verschiebestifts 120 gelangt, wie es in Fig. 7(B) gezeigt ist, so daß die Schraube S mit einer vorbestimmten Tiefe in das Werkstück W eingeschraubt wird. Wenn die Schraube S vollständig angetrieben bzw. eingeschraubt ist, wird die Kupplungseinrichtung geöffnet und die Drehung der Spindel 28 wird angehalten.

Wenn der Benutzer die nach unten gerichtete, auf den Körper 10 ausgeübte Druckkraft freigibt, bewegen sich der Körper 10 und das Gehäuse 56 aufgrund der Vorspannkraft der Feder 60 nach oben, während der Förderkasten 58 und die Anschlagbasis 90S in der abgesenkten Position verbleiben. Ein Zyklus des Antriebs- bzw. Schraubvorgangs der Schraube S ist folglich beendet.

Wenn die einzuschraubenden Schrauben S eine Länge von 32 mm und von 40 mm haben, wird die Anschlagbasis 90S in der mittleren Position bzw. in der unteren Position angeordnet, so daß der gleiche Schraubvorgang wie bei dem Fall von Schraube S mit einer Länge von 25 mm durchgeführt werden kann, wobei der Abschnitt zwischen dem unteren Ende der Anschlagbasis 90S und dem unteren Ende der Schraube S bei einem konstanten Wert gehalten wird. Folglich kann der Arbeitsablauf von dem Schritt des Herausnehmens der Schraube S aus dem Schraubentransportband B bis zu dem Schritt der Anlage der Schraube S an dem Werkstück W in der gleichen Weise unabhängig von der Länge der Schrauben S durchgeführt werden.

Das obere Hubende der Anschlagbasis 90S ist durch die Anlage der oberen Anschlagoberfläche 108b des Zwischenelements 108 an der Nockenplatte 123 des Verschiebestifts 120 begrenzt. Dieser obere Hub wird kürzer, wenn die Montageposition bzw. der Montageort der Anschlagbasis 90S relativ zu dem Förderkasten 58 höher wird. Folglich wird der Abstand bzw. die Strecke der Hubbewegung der Anschlagbasis 90S automatisch in geeigneter Weise dadurch eingestellt, daß die Positionen der Anschlagbasis 90S in Übereinstimmung mit der Länge der Schrauben S geändert wird.

Zusätzlich kann durch Drehung des Einstellknopfes 116 für eine Veränderung der Drehposition der Nockenplatte 123 die Anlagehöhe der oberen Anlageoberfläche 108b an der Nockenoberfläche 123a in einer kontinuierlichen bzw. stufenlosen Weise geändert werden, so daß eine Feineinstellung der Einschraubtiefe der Schraube S erfolgen kann.

Wenn die Schrauben S mit einer Länge von 57 mm zu drehen sind, ist die Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung zu diesem Zweck nicht länger geeignet. In diesem Fall werden die Schrauben 96 gelöst, damit die Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung durch die Anschlagbasis 90L langer Ausführung ersetzt werden kann. Bei der Länge von 57 mm wird die Anschlagbasis 90L langer Ausführung an dem Förderkasten 58 in der unteren Position montiert, und es wird die Schaltplatte 130 in die erste Eingriffsposition umgeschaltet, die in Fig. 6(A) gezeigt ist, damit der Verschiebestift 120 in die erste Position verschoben wird und damit die untere Anschlagoberfläche 108a zur Wirkung gebracht wird. Dieser Einstellvorgang ist in Fig. 8(A) gezeigt. Strichpunktierte Linien in Fig. 8(A) zeigen den unteren horizontalen Abschnitt der Anschlagbasis 90L in der mittleren bzw. in der oberen Position für Schrauben S an, die eine Länge von 51 mm bzw. von 40 mm aufweisen.

Wenn die Anschlagbasis 90L langer Ausführung in der unteren Position angeordnet ist, drückt der Benutzer den Körper 10, damit die Anschlagbasis 90L in Anlage mit dem Werkstück gebracht wird, so daß das Klingenstück 29 an der Schraube S anliegt und mit dieser in Eingriff tritt, die dem Antriebsstück 29 gegenüberliegt, so daß die Schraube S aus dem Schraubentransportband B herausgenommen wird und durch die Drehung der Antriebsklinge 29 in das Werkstück W eingeschraubt wird, wie es in Verbindung mit der Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung erläutert wurde. Wenn die Anschlagbasis 90L auf der anderen Seite nach oben bewegt wird, wird das Zwischenelement 108 so lange nach oben bewegt, bis die untere Anschlagoberfläche 108a an der Nockenplatte 123 des Verschiebestifts 120 anliegt. Der Schraubvorgang der Schraube S mit der Länge von 57 mm ist folglich abgeschlossen.

Wie vorstehend erläutert wurde, werden bei diesem Ausführungsbeispiel des kontinuierlich arbeitenden bzw. kontinuierlich drehenden Maschinenschraubers 1 zwei Arten von Anschlagbasen 90S und 90L mit unterschiedlicher Länge, gesehen in der vertikalen Richtung, eingesetzt, die an dem Förderkasten 58 anzubringen sind. Weiterhin werden diese Anschlagbasen 90S und 90L jeweils an dem Förderkasten 58 in drei unterschiedlichen Höhen montiert. In Übereinstimmung mit der Art der einzusetzenden Anschlagbasis 90 wird der Verschiebestift 120 zwischen der ersten Position und der zweiten Position verschoben, bei der die Nockenplatte 123 jeweils der unteren Anschlagoberfläche 108a bzw. der höheren Anschlagoberfläche 108b gegenüberliegt.

Folglich wird das obere Hubende der Anschlagbasis 90 geändert, wenn die Art der Anschlagbasis 90 geändert wird, so daß das Werkzeug 1 mit einem breiteren Längenbereich von einzuschraubenden Schrauben S arbeiten kann.

Ein zweites Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 11(A), 11(B), 12 und 13 erläutert. Der Aufbau dieses Ausführungsbeispiels ist der gleiche wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, mit Ausnahme des Verschiebestifts 120 und des Zwischenelements 108. Gleiche Bauelemente sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen und werden nicht nochmals erneut beschrieben.

Wie bei dem Verschiebestift 120 bei dem ersten Ausführungsbeispiel ist ein Verschiebestift 220 bei dem zweiten Ausführungsbeispiel zwischen einer ersten Position, die in Fig. 12 gezeigt ist, und einer zweiten Position verschiebbar, die in den Fig. 11(A) und 11(B) gezeigt ist, wobei diese Positionen der ersten Position und der zweiten Position des Verschiebestifts 120 bei dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechen. Der Verschiebestift 220 kann in seiner Lage in jeder dieser Positionen festgelegt werden. Der Verschiebestift 220 weist eine erste Nockenplatte 223A und eine zweiten Nockenplatte 223B auf, die an dem vorderen Ende des Verschiebestifts 220 angeordnet sind und an die Stelle der Nockenplatte 123 bei dem ersten Ausführungsbeispiel treten. Die erste und die zweiten Nockenplatte 223A und 223B sind einander in der axialen Richtung des Verschiebestifts 220 benachbart angeordnet. Die erste Nockenplatte 223A ist an der Vorderseite angeordnet und weist eine Gestalt auf, die im wesentlichen identisch ist wie die Gestaltung der Nockenplatte 123 bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Die zweite Nockenplatte 223B ist an der Rückseite angeordnet und weist eine Konfiguration auf, die analog ist der Gestalt der Nockenplatte 123, besitzt aber eine Größe, die größer ist als diejenige der Nockenplatte 123. Genauer gesagt ist die Größe der zweiten Nockenplatte 223B größer als die Größe der Nockenplatte 123 oder der ersten Nockenplatte 223A, und zwar um einen Radius, der dem Abstand zwischen der unteren Anschlagoberfläche 108a und der oberen Anschlagoberfläche 108b des Zwischenelements 108 bei dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht. Weiterhin weist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Zwischenelement 208 eine einzige Anlageoberfläche bzw. Anschlagoberfläche 108a auf, wie es in Fig. 13 dargestellt ist, wobei die einzige Anschlagoberfläche 208a an einer oberen Oberfläche des horizontalen oberen Abschnitts 108e definiert ist. Eine ausgeschnittene Ausnehmung 208f ist an der Rückseite des oberen Abschnitts 108e ausgebildet und besitzt in der Richtung nach vorne und in der Richtung nach hinten eine Länge, die im wesentlichen gleich groß ist wie die Länge des oberen Abschnitts 108a in der gleichen Richtung. Die ausgeschnittene Ausnehmung 208f schafft einen Spalt zwischen dem oberen Abschnitt 108e und einem Teil der rückseitigen Platte 56c des Gehäuses 56, das dem oberen Abschnitt 108e gegenüberliegt, so daß es dem unteren Abschnitt der zweiten Nockenplatte 223B möglich ist, sich durch diesen Spalt nach unten zu erstrecken, wenn der Verschiebestift 220 in der ersten Position angeordnet ist, wie es in Fig. 12 dargestellt ist.

Die Betriebsweise bei diesem Ausführungsbeispiel ist im wesentlichen die gleiche wie diejenige bei dem ersten Ausführungsbeispiel. Wenn die Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung einzusetzen ist, verschiebt der Benutzer den Verschiebestift 220 in die zweite Position, wie es in Fig. 11(A) gezeigt ist. Die Hubbewegung der Anschlagbasis 90S nach oben wird somit durch den Anschlag an der Anschlagoberfläche 208a des Zwischenelements 208 an der zweiten Nockenplatte 223B beendet, die die größere Größe besitzt, wie es in Fig. 11(B) gezeigt ist, so daß bezüglich der Anschlagbasis 90S das gleiche obere Hubende erhalten werden kann wie in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels.

Wenn die Anschlagbasis 90L langer Ausführung einzusetzen ist, verschiebt der Benutzer den Verschiebstift 220 in die erste Position, so daß die Hubbewegung der Anschlagbasis 90L nach oben durch den Anschlag der Anschlagoberfläche 208a an der ersten Nockenplatte 223A, die die kleinere Größe besitzt, beendet wird, während sich der untere Abschnitt der zweiten Nockenplatte 223B durch die ausgeschnittene Ausnehmung 208f nach unten erstreckt, so daß das gleiche obere Hubende der Anschlagbasis 90L wie in dem Fall des ersten Ausführungsbeispiels erhalten werden kann.

In jedem Fall des Einsatzes der Anschlagbasis 90S kurzer Ausführung oder der Anschlagbasis 90L langer Ausführung kann eine Feineinstellung des oberen Hubendes der Anschlagbasis dadurch erzielt werden, daß der Verschiebestift 220 durch den Einstellknopf 116 gedreht wird.


Anspruch[de]
  1. 1. Kontinuierlich arbeitender Maschinenschrauber, mit

    einem Körper (10) mit einer Spindel (28), die durch eine Antriebseinrichtung drehend angetrieben wird und zur Halterung eines Schraubendreher-Bits (29) ausgelegt ist,

    einem an dem Körper montierten Gehäuse (56), das eine Längsachse aufweist, die parallel zu der Längsachse der Spindel (28) verläuft,

    einem Förderkasten (58), der relativ zu dem Gehäuse in dessen Axialrichtung beweglich ist,

    einer Anschlagbasis (90), die zur Anbringung an dem Förderkasten (58) für eine Anlage an einem Werkstück, in das eine Schraube einzuschrauben ist, ausgelegt ist,

    einer ersten Anschlageinrichtung (62, 64) zur Begrenzung eines ersten Hubendes der Anschlagbasis in einer Richtung, die von dem Gehäuse nach außen weist,

    einer zweiten Anschlageinrichtung (108a, 108b, 123) zur Begrenzung eines zweiten Hubendes der Anschlagbasis (90) auf der dem ersten Hubende gegenüberliegenden Seite, wobei die zweite Anschlageinrichtung ein erstes Anschlagelement (123) auf der Seite des Körpers sowie ein zweites Anschlagelement (108) auf der Seite der Anschlagbasis (90) für einen Anschlag an dem ersten Anschlagelement aufweist und das zweite Anschlagelement gemeinsam mit der Anschlagbasis bewegbar ist, wenn die Anschlagbasis (90) in Richtung zu dem zweiten Hubende bewegt wird,

    einer Hubänderungseinrichtung (120, 123, 130) zur Änderung der Position des zweiten Hubendes,

    einer Vorspanneinrichtung (60) zur Vorspannung der Anschlagbasis in einer Richtung zu dem ersten Hubende, und

    einer Schraubentransporteinrichtung, die zum sukzessiven Transportieren von Schrauben (S), die durch ein Schraubentransportband (B) getragen werden, zu einer dem Schraubendreher-Bit (29) gegenüberliegenden Position betreibbar ist, wenn die Anschlagbasis von dem ersten Hubende in Richtung zu dem zweiten Hubende entgegen der durch die Vorspanneinrichtung (60) aufgebrachten Vorspannkraft bewegt wird,

    dadurch gekennzeichnet,

    daß der Maschinenschrauber dazu angepaßt ist, daß jeweils eine aus einer Mehrzahl von unterschiedlichen Anschlagbasen (90L, 90S) unterschiedlicher Länge, die jeweils für eine Gruppe von Schrauben mit unterschiedlichen Längen geeignet sind, selektiv an dem Förderkasten (58) anbringbar ist,

    daß die Hubänderungseinrichtung (120, 123, 130) zur Änderung der Position des zweiten Hubendes in Übereinstimmung mit einer Änderung der Anschlagbasis (90) angepaßt ist, und

    daß die Hubänderungseinrichtung (120, 123, 130) eine Mehrzahl von ersten Anschlagoberflächen (108a, 108b), die an dem ersten oder dem zweiten Anschlagelement ausgebildet sind, eine einzige zweite Anschlagoberfläche (123a), die an dem anderen Anschlagelement (123) ausgebildet ist, und eine Verschiebeeinrichtung (116, 120) zum seitlichen Verschieben des ersten und des zweiten Anschlagelements relativ zueinander, derart, daß die zweite Anschlagoberfläche selektiv einer der ersten Anschlagoberflächen gegenüberliegt, aufweist, wobei die ersten Anschlagoberflächen relativ zueinander in einer parallel zu der Längsachse des Gehäuses verlaufenden Richtung sowie weiterhin relativ zueinander in seitlicher Richtung rechtwinklig zu der Längsachse des Gehäuses versetzt sind.
  2. 2. Maschinenschrauber gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Positionsfestlegungseinrichtung (100, 102) zur Bestimmung der Befestigungspositionen der Anschlagbasis (90) an dem Förderkasten (58), der bei den Schrauben einzusetzen ist, wobei die Befestigungspositionen für die ausgewählte Anschlagbasis (90) ausgelegt sind.
  3. 3. Maschinenschrauber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubänderungseinrichtung eine Mehrzahl von ersten Anschlagoberflächen (108a, 108b), die an dem ersten oder dem zweiten Anschlagelement ausgebildet sind, eine einzige zweite Anschlagoberfläche (123a), die an dem anderen Anschlagelement ausgebildet ist, und eine Verschiebeeinrichtung (116, 120) zur Verschiebung des ersten und des zweiten Anschlagelements (108, 123) relativ zueinander aufweist, derart, daß die zweite Anschlagoberfläche einer der ersten Anschlagoberflächen gegenüberliegt.
  4. 4. Maschinenschrauber nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Anschlagoberflächen (108a, 108b) in einer Richtung, die rechtwinklig zu der Bewegungsrichtung der Anschlagbasis verläuft, aufeinanderfolgend angeordnet sind.
  5. 5. Maschinenschrauber nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (116, 120) derart betreibbar ist, daß sie das erste Anschlagelement (123) relativ zu dem Gehäuse (56) bewegt.
  6. 6. Maschinenschrauber nach einem der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum selektiven Festhalten der Verschiebungseinrichtung (116, 120) in einer beliebigen Verschiebeposition, bei der die zweite Anschlagoberfläche (123a) irgendeiner der ersten Anschlagoberflächen gegenüberliegt.
  7. 7. Maschinenschrauber nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeeinrichtung (116, 120) einen Einstellknopf (116) aufweist, der an dem Gehäuse angebracht und durch einen Benutzer betätigbar ist, wobei das erste Anschlagelement (123) an dem Anschlagknopf (116) vorgesehen ist.
  8. 8. Maschinenschrauber nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsknopf (116) durch den Benutzer betätigbar ist, um eine Feineinstellung der Anschlagposition zwischen der zweiten Anschlagoberfläche und irgendeiner der ersten Anschlagoberflächen durchzuführen.






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