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Verbindungsteil, insbesondere Eckverstärker - Dokument DE19837185C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19837185C2 26.10.2000
Titel Verbindungsteil, insbesondere Eckverstärker
Anmelder Albert Ackermann GmbH & Co. KG, 51643 Gummersbach, DE
Erfinder Kiesler, Frank, 51647 Gummersbach, DE
Vertreter Patentanwälte Wilhelm & Dauster, 70174 Stuttgart
DE-Anmeldedatum 17.08.1998
DE-Aktenzeichen 19837185
Offenlegungstag 02.03.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 26.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse F16B 12/50
IPC-Nebenklasse F16B 12/46   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Verbindungsteil, insbesondere einen Eckverstärker für eine Raumecke, der drei senkrecht aufeinanderstehende Wandteile aufweist, von denen mindestens zwei jeweils mit senkrecht abstehenden Laschen zum Anschluß der die Raumecke bildenden Profile versehen sind.

Verbindungsteile dieser Art werden beispielsweise an den Ecken von Gestellen angeordnet, um diesen die notwendige Stabilität zu geben. Solche Verbindungsteile werden in der Regel aus Metalldruckguß hergestellt und sind daher aufwendig, weil für ihre Herstellung relativ komplizierte Druckgußformen angefertigt werden müssen.

Aus der DE 196 15 759 A1 ist auch schon ein Eckverstärkungsteil bekannt, das zwei rechtwinklig aufeinanderstehende Leisten an der Ecke verbinden soll. Dieser Eckverbinder besteht dabei aus einer Platte etwa von der Form eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen beide Katheten jeweils mit einer um 90° abgebogenen Randlasche versehen sind. In diesen Laschen sind jeweils Öffnungen zum Durchführen von Befestigungsschrauben vorgesehen.

Aus der JP 07-317 733 A ist ferner ein Eckverbindungsteil für eine Raumecke bekannt, bei dem die drei jeweils unter 90° zueinander stehenden Flächenteile aus abgebogenen Teilen eines Blechzuschnittes bestehen, bei dem der ebenfalls etwa dreieckförmige Flächenteil, der in die Raumecke eingesetzt wird, aus zwei Teilen zusammengesetzt ist. Wenn Stabilität in allen Richtungen erreicht werden soll, wird es notwendig, diese zwei in einer Fläche zusammenstoßenden Teile untereinander zu verbinden, beispielsweise zu verschweißen. Das ist aufwendig.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verbindungsteil der eingangs genannten Art so auszubilden, daß seine Herstellung einfach ist.

Die Erfindung besteht bei einem Verbindungsteil der eingangs genannten Art darin, daß die Wandteile und die Laschen aus einem flachen Blechzuschnitt gekantet sind und daß die mit den Laschen versehenen Wandteile mit einer gerade verlaufenden Perforation ausgerüstet sind, die als Scharnierkante für das Umlegen der an Sie angrenzenden Wandbereiche um 180° dient.

Durch diese Ausgestaltung läßt sich der Eckverstärker für eine Raumecke in relativ einfacher Weise aus Blech herstellen, wobei dafür gesorgt wird, daß ein Umlegen von zunächst fluchtenden Wandteilen um 180° möglich wird, was durch die Anordnung einer Perforationslinie möglich ist.

In Weiterbildung der Erfindung kann die Perforationslinie unter 45° geneigt zum dritten Wandteil verlaufen, wobei die dann mit der Perforation endenden senkrecht aufeinander und auf dem dritten Wandteil stehenden Wandteile ihre größte Höhe und Stabilität an der Raumecke besitzen.

In Weiterbildung der Erfindung können die an die Perforationslinie angrenzenden und nach dem Umlegen flach aneinander anliegenden Wandbereiche untereinander fest verbunden werden, was in einfacher Weise durch mindestens eine Punktschweißung geschieht. Die so gebildeten Wandteile weisen dann die doppelte Dicke des dritten Wandteiles auf. Schließlich müssen diese beiden Wandteile untereinander auch durch eine umgebogene Lasche verbunden sein, so daß der Eckverstärker sehr stabil wird.

Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Eckverstärkers nach der Erfindung,

Fig. 2 die Draufsicht auf den Eckverstärker der Fig. 1,

Fig. 3 die Ansicht des Eckverstärkers der Fig. 2 in Richtung des Pfeiles III gesehen,

Fig. 4 die Ansicht des Eckverstärkers der Fig. 2 in Richtung des Pfeiles IV gesehen,

Fig. 5 den Blechzuschnitt für die Herstellung des Eckverstärkers nach den Fig. 1 bis 4, und

Fig. 6 den Eckverstärker nach den Fig. 1 bis 4 im eingebauten Zustand an der Ecke eines Gestells.

Die Fig. 1 zeigt einen aus einem Blechzuschnitt hergestellten Eckverstärker 1 für eine Raumecke, der aus drei senkrecht aufeinanderstehenden Wandteilen 2, 3 und 4 besteht, von denen die Wandteile 2 und 3 mit nach außen senkrecht abstehenden Laschen 5, 6 bzw. 7 und 8 ausgerüstet sind. Das Wandteil 4 besteht im wesentlichen aus einem Viertelkreisabschnitt, der mit einer ovalen Öffnung 9 und mit zwei radial zur Ecke 11 hin verlaufenden Ausnehmungen 10 versehen ist. Im Zusammenhang mit der Darstellung des Blechzuschnittes 12 nach Fig. 5 lassen die Fig. 1 bis 4 erkennen, daß die Wandteile 2 und 3 die doppelte Wandstärke wie der Wandteil 4 - zumindest über einen Teil ihrer Länge - aufweisen und aus zwei, um eine gerade Perforationslinie 13 jeweils um 180° umgelegten Wandteilen 2a und 2b bzw. 3a und 3b, bestehen. Dabei stehen vom Wandteil 2b die Laschen 5 und 6 ab und vom Wandteil 3b die Laschen 7 und 8. Es ist zu erkennen, daß ausgehend von dem ebenen Zuschnitt 12 nach Fig. 5 diese Laschen 5 und 6 jeweils um 90° von dem Wandteil 2b abgebogen sind, während die Wandteile 2a und 2b um die Perforationslinie 13 scharnierartig herum in eine Ebene, d. h. um 180° zueinander umgelegt werden, bis die Wandteile 2a und 2b flach aneinander anliegen. In diesem Zustand werden die beiden Wandteile 2a und 2b in nicht näher dargestellter Weise durch mindestens eine Punktschweißung fest miteinander verbunden, so daß insgesamt der Wandteil 2 entsteht.

In gleicher Weise stehen von dem Wandteil 3b die Laschen 7 und 8 ab. Sie sind rechtwinklig zum Wandteil 3b abgebogen, während das Wandteil 3b seinerseits um 180° um die Perforationslinie 13 herum gegenüber dem Wandteil 3a umgelegt und dann, wie beim Wandteil 2, durch mindestens eine Punktschweißung fest mit dem Wandteil 3a zu dem Wandteil 3 verbunden ist. Die Wandteile 2 und 3 wiederum sind jeweils um die gestrichelt eingezeichneten Linien 14 (Fig. 5) von dem Wandteil 4 aus jeweils um 90° nach oben gebogen, und es ist das Wandteil 2a wiederum mit einem Laschenteil 15 versehen, das vom Wandteil 2a um 90° um die Kante 16 nach innen so umgebogen wird, daß es an der Außenseite des Wandteiles 3a anliegt. Es muß mit diesem Wandteil 3a ebenfalls durch eine Punktschweißung verbunden werden, so daß auf diese Weise ein sehr stabiler Eckverbinder für eine Raumecke gebildet wird, der sich in einfacher Weise aus einem flachen Blechzuschnitt 12 herstellen läßt. Die Schwierigkeit, daß bei diesem Eckverbinder die Laschen 5, 6, 7 und 8 von den Wandteilen 2 und 3 nach außen abgebogen werden müssen, während die Wandteile 2 und 3 ihrerseits von dem größeren viertelkreisförmigen Wandteil 4 aus nach oben gebogen werden, wird bei der Erfindung durch die Anordnung der Perforationslinie 13 umgangen. Die Ausbildung dieser Perforationslinie läßt sich auch am fertigen Eckverbinder, an den um den Winkel α von 45° gegenüber der Fläche des Wandteiles 4 schräg nach oben und in Richtung zur Raumebene verlaufenden zahnartig gestalteten Kanten 17 erkennen, die sich durch das scharnierartige Umlegen der Wandteile 2a und 2b bzw. 3a und 3b gegeneinander um 180° ergeben. Diese Perforationslinie 13 ermöglicht es, durch die enstehende Materialschwächung, daß die Wandteile 3a und 3b oder 2a und 2b unter Umständen auch schon von Hand gegeneinander um 180° umgelegt werden können, um so zur Endform des Eckverbinders zu führen. Im fertigen Zustand besitzen die Wandteile 2 und 3 ihre größte Höhe im Bereich einer durch die Raumecke gehende Achse.

Die Fig. 6 zeigt den Eckverbinder 1 im montierten Zustand an der von drei senkrecht aufeinanderstehenden Säulen 18, 19 und 20 gebildeten Raumecke eines Gestelles, das beispielsweise das Gestell eines 19" Schaltschrankes sein kann. Ein solches Gestell kann durch die Verwendung von Eckverstärkern 1 sehr stabil aufgebaut werden. Es ist natürlich auch möglich, anstelle der beiden den Boden des Gestelles bildenden Säulen 19und 20 eine durchgehende Bodenplatte zu verwenden, auf die der Eckverstärker aufgesetzt ist. Die Aussparungen 10 können hier zum Anschluß von Kontakten zur Erdung des Eckverstärkers verwendet werden, die Öffnung 9 kann zur Durchführung von Kabeln dienen.


Anspruch[de]
  1. 1. Verbindungsteil, insbesondere Eckverstärker für eine Raumecke, der drei senkrecht aufeinanderstehende Wandteile (2, 3, 4) aufweist, von denen mindestens zwei (2, 3) mit senkrecht abstehenden Laschen (5, 6, 7, 8) zum Anschluß der die Raumecke bildenden Profile versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (2, 3, 4) und Laschen (5-8) aus einem flachen Blechzuschnitt (12) gekantet sind und daß die mit den Laschen (5-8) versehenen Wandteile (2, 3) mit einer gerade verlaufenden Perforation (13) ausgerüstet sind, die als Scharnierkante für das Umlegen der an sie angrenzenden Wandbereiche (2a, 2b bzw. 3a, 3b) um 180° dient.
  2. 2. Verbindungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Perforationslinie (13) unter einem Winkel (α) von 45° geneigt zum dritten Wandteil (4) verläuft.
  3. 3. Verbindungsteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel (α) sich in Richtung der Raumecke hin öffnet
  4. 4. Verbindungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an die Perforationslinie (13) angrenzenden und nach dem Umlegen flach aneinanderanliegenden Wandbereiche (2a, 2b bzw. 3a, 3b) untereinander verbunden sind.
  5. 5. Verbindungsteil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandbereiche (2a, 2b bzw. 3a, 3b) untereinander durch mindestens eine Punktschweißung verbunden sind.
  6. 6. Verbindungsteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Laschen (5 bis 8) versehenen Wandteile (2 bzw. 3) die doppelte Wandstärke wie der dritte Wandteil (4) aufweisen.
  7. 7. Verbindungsteil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandteile (2 und 3) untereinander durch eine von der Innenseite (2a) eines der Wandteile abgebogenen Lasche (15) fest verbunden sind.
  8. 8. Verbindungsteil nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (15) mit dem inneren Wandteil (3a) des zweiten Wandteiles durch mindestens eine Punktschweißung verbunden ist.






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