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Dokumentenidentifikation DE19915433A1 26.10.2000
Titel Absperrvorrichtung zum Absperren und/oder Freigeben von einem Fahrzeugparkplatz
Anmelder Simnacher, Meinrad, 78467 Konstanz, DE
Erfinder Simnacher, Meingrad, 78467 Konstanz, DE
Vertreter Heisel, W., Dipl.-Ing., Pat.-Anw., 78476 Allensbach
DE-Anmeldedatum 06.04.1999
DE-Aktenzeichen 19915433
Offenlegungstag 26.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse E01F 13/00
Zusammenfassung Die Erfindung bezieht sich auf eine Absperrvorrichtung zum Absperren und/oder Freigeben von einem Fahrzeugparkplatz.
Diese besteht im wesentlichen aus einer Grundplatte (3), die auf einem Untergrund montierbar ist, einem Absperrelement (2), das drehbeweglich über eine Drehachse (6) mit der Grundplatte (3) in Verbindung steht, und einer Antriebseinheit (8), die zur Bewegung des Absperrelements (7) von einer horizontalen in eine vertikale Lage und umgekehrt vorgesehen ist. Ferner ist die Antriebseinheit (8) vollständig in dem als Hohlkörper ausgebildeten Absperrelement (2) angeordnet. Zudem ist zur Unterstützung der Antriebseinheit (8) bei der Auf- und Abbewegung des Absperrelements ein Zug-/Druckelement (10) vorgesehen, wobei dieses derart ausgelegt ist, dass das durch das Eigengewicht des Absperrelements (2) bestehende Drehmoment durch das bestehende Rückstellkraft-/Hebelverhältnis des Zug-/Druckelements (10) aufgehoben wird.
Damit ist es möglich, dass die Leistung der Antriebseinheit minimiert werden kann, da sie ausschliesslich für die Auslösung der Auf- bzw. Abbewegung des Absperrelements benötigt wird.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine fernbedienbare Absperrvorrichtung zum Absperren und/oder Freigeben von einem Fahrzeugparkplatz, bestehend aus

  • - einer Grundplatte, die auf einem Untergrund montierbar ist,
  • - einem Absperrelement, das drehbeweglich über eine Drehachse mit der Grundplatte in Verbindung steht, und
  • - einer Antriebseinheit, die zur Bewegung des Absperrelements von einer horizontalen in eine vertikale Lage und umgekehrt vorgesehen ist.

Absperrvorrichtungen der bevorstehenden Art sind bereits vielfältig bekannt. Diese Absperrvorrichtungen dienen zum Freigeben bzw. Sichern von Parkplätzen und Grundstückszu- bzw. ausfahrten und bestehen im wesentlichen aus einer Grundplatte mit einem über einer Drehachse schwenkbaren Pfosten, die in der Mitte der Eingangsseite von Parkplätzen angeordnet sind. Der Pfosten ist von einer horizontalen in eine vertikale Position schwenkbar und jeweils in einer Endposition arretierbar, so dass die Zufahrt hierüber freigegeben oder gesperrt werden kann.

Zahlreiche mechanische Konstruktionen, bei denen der Pfosten manuell betätigt wird, sind ebenso bekannt wie die Ausführungen, bei denen Pfosten oder schrankenartige Ausbildungen elektrisch und ferngesteuert bedienbar sind.

Beispielsweise ist aus der WO 90/02228 eine fernbedienbare Parkplatzsperre bekannt, die aus einer Grundplatte, einem Absperrelement und einer Antriebseinheit besteht, wobei das Absperrelement, das vorzugsweise zweiteilig ausgebildet ist, mit jeweils einem ihrer Enden auf zwei zueinander gegenläufigen Spindeln angeordnet ist. Die Spindeln sind mit der Antriebseinheit verbunden, so dass die einzelnen Absperrelemente zum Absperren eines Fahrzeugparkplatzes senkrecht stehen und zum Freigeben eines Fahrzeugparkplatzes horizontal und eben auf der entsprechenden Grundplatte liegen.

Ferner ist aus der WO 90/09487 eine Parkplatzsperre bekannt, die ebenfalls eine Grundplatte, ein Absperrelement und ein Antriebseinheit umfasst. Das pfostenartig ausgebildete Absperrelement zur Freigabe eines Fahrzeugplatzes ist im Inneren der Grundplatte angeordnet. Dieses ist drehbar an einer Drehachse, die mit der Grundplatte verbunden ist, angeordnet. Zum Absperren des Fahrzeugparkplatzes wird das pfostenartig ausgebildete Absperrelement über eine Triebspindel in die Sperrstellung gebracht. Für die Freigabe des Fahrzeugparkplatzes wird die Sperrstellung freigegeben, und das Absperrelement schwenkt durch sein Eigengewicht in die Freigabeposition.

Die in den Druckschriften genannten Parkplatzsperren benötigen eine Antriebseinheit, die dergestalt ausgelegt ist, dass zumindest das Eigengewicht des Absperrelements bzw. das durch das Absperrelement hervorgerufene Drehmoment mittels der Motorleistung überwunden werden muss. Je nach Ausbildung des Absperrelements ist es erforderlich, dass der Motor mit einer entsprechenden Stromversorgung bestückt sein muss.

Zudem sind viele der beweglichen Teile frei zugänglich, so dass bei Frost, Vandalismus oder auch durch witterungsbedingten Verschleiss Funktionsstörungen auftreten können.

Bei der Anordnung der Antriebseinheit im Innern einer Grundplatte, weist letztere zudem eine nicht unerheblich grosse Grundfläche auf und ist damit nur schwer auf einer unebenen Parkfläche zu montieren.

Dies führt dazu, dass für die Installation einer solchen Absperrvorrichtung ein sehr hoher Installationsaufwand betrieben werden muss (Stromkabel verlegen, geeignete Fläche für die Grundplatte ausbilden), so dass die Kosten für die Nutzung einer solchen Absperrvorrichtung sehr hoch sind.

Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, zum einen die Nachteile des genannten Standes der Technik zu vermeiden, und zum anderen eine Absperrvorrichtung zu schaffen, die zum einen sehr kostengünstig aufgebaut und zum anderen von einer externen Stromversorgung unabhängig ist.

Das Grundprinzip der Lösung besteht darin, dass die für die Schwenkbewegung des Absperrelements vorgesehene Antriebseinheit über eine mechanische Einrichtung, beispielsweise durch eine Zug-/Druckfeder in der Schwenkbewegung unterstützt wird. Dies bedeutet, dass die Antriebseinheit, sowohl bei der Schwenkbewegung in die horizontale Richtung als auch in der Aufrichtbewegung im wesentlichen nun mehr den bei der Bewegung auftretenden Reibungswiderstand überwinden muss.

Die Lösung der Aufgabe besteht darin, dass

  • - die Antriebseinheit vollständig in dem als Hohlkörper ausgebildeten Absperrelement angeordnet ist, und
  • - zur Unterstützung der Antriebseinheit ein Zug- /Druckelement vorgesehen ist, wobei dieses derart ausgelegt ist, dass das durch das Eigengewicht des Absperrelements bestehende Drehmoment durch das bestehende Rückstellkraft-/Hebelverhältnis des Zug-/Druckelements aufgehoben wird.

Der wesentliche Vorteil der Erfindung besteht darin, dass eine Absperrvorrichtung ausgebildet werden kann, die von einer externen Stromversorgung unabhängig ist. Dies wird dadurch gelöst, dass die Aufwärts- bzw. Abwärtsbewegung des Absperrelements durch ein mechanisches Element, beispielsweise durch ein Zug-/Druckelement unterstützt wird, wobei parallel zu einer Antriebseinheit, bestehend aus Motor und Getriebe, ein Zug-/Druckelement angeordnet ist, das in der Senkrechtstellung des Absperrelements entspannt und in der Horizontallage vorgespannt ist. Durch den Motor der Antriebseinheit wird ein Lineargetriebe derart bewegt, dass das Absperrelement von seiner senkrechten Lage in eine Horizontallage gelangt. Dabei wirkt die Federkraft des Zug- /Druckelements der Bewegung entgegen. Die Aufwärtsbewegung wird ebenfalls durch die Antriebseinheit bewirkt. Hierbei unterstützt die Federkraft des Zug-/Druckelements die Aufwärtsbewegung.

Aufgrund dieser Unterstützung der Antriebseinheit ist es möglich, die Antriebseinheit derart in Bezug auf ihre Leistung auszulegen, dass eine externe Stromversorgung nicht notwendig ist. Es genügt, eine Stromversorgung beispielsweise in Form eines Akkumulators oder einer Batterie innerhalb des als Hohlkörper ausgebildeten Absperrelements vorzusehen.

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der erfinderischen Absperrvorrichtung ist darin zu sehen, dass zusätzlich zur Stromversorgung alle für die Auf- und Abwärtsbewegung des Absperrelements notwendigen Bauelemente innerhalb des als Hohlkörper ausgebildeten Absperrelements angeordnet sind. Dadurch kann zum einen die Absperrvorrichtung bereits vor der Montage an einen Fahrzeugparkplatz vorbereitet und gestaltet werden, so dass vor Ort nur geringfüfige Montagearbeiten notwendig sind.

Zudem sind die Antriebsteile vor Feuchtigkeit und anderen witterungsbedingten Verschleissmöglichkeiten geschützt. Eine absichtliche Zerstörung der Antriebselemente durch Vandalismus ist nahezu ausgeschlossen, da zum einen für den Betrachter keinerlei Bauelemente sichtbar sind und zum anderen diese durch eine entsprechende Ausbildung des Hohlkörpers geschützt sind.

Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass die Antriebseinheit einen Motor und ein Getriebe umfasst, wobei das Getriebe als Lineargetriebe ausgebildet ist.

Ferner ist vorteilhafterweise zusätzlich ein Verriegelungselement vorgesehen, das im senkrechten Zustand des Absperrelements verhindert, dass bei absichtlicher oder unabsichtlicher manueller Betätigung des Absperrelements das aufgebrachte Drehmoment unmittelbar auf das Getriebe bzw. den Motor übertragen wird. Erst durch die Bewegung des Lineargetriebes wird die mechanische Sperre des Verriegelungselements freigegeben und damit die Kippbewegung des Absperrelements ausgelöst.

Vorteilhafterweise ist auch vorgesehen, dass die feste Verbindung zwischen der Drehachse (Verbindungselement zwischen dem Absperrelement und der Grundplatte) und der Grundplatte handbetätigt gelöst und das Absperrelement beispielsweise bei einem Ausfall der Antriebseinheit manuell verschwenkt werden kann.

Alternativ und wirkungsgleich hierzu ist vorgesehen, dass die Verbindung zwischen Antriebseinheit und Absperrelement handbetätigt gelöst werden kann.

Ferner ist es vorteilhaft, dass der Stromfluss zu dem Motor gemessen wird. Bei erhöhtem Stromfluss, der beispielsweise durch eine Behinderung des Absperrelements bei der Auf- oder Abwärtsbewegung entsteht, kann das Absperrelement angehalten und eventuell in seine Ausgangsposition zurückverfahren werden, um eine Gefährdung oder mechanische Beschädigung zu vermeiden.

Es ist auch denkbar, dass die Absperrvorrichtung Sensoren umfasst, die ein im Schwenkbereich des Absperrelements befindliches Hindernis detektieren, so dass hierüber gegebenenfalls die Auf- oder Abwärtsbewegung des Absperrelements unterbrochen werden kann.

Ferner können an mehreren Stellen an der Absperrvorrichtung sogenannte Sollbruchstellen vorgesehen werden, damit bei einem absichtlichen oder versehentlichen Gegenfahren gegen die Vorrichtung in der Regel nur die Teile beschädigt werden, die kostengünstig ersetzt werden können, damit es vermieden werden kann, dass teure Komponenten oder sogar die gesamte Absperrvorrichtung ersetzt werden muss.

Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Stromversorgung mittels Solarzellen, die auf der Aussenseite des Absperrelements angeordnet sind, erfolgt.

Vorteilhafterweise ist bei einem weiteren Ausführungsbeispiel vorgesehen, dass die Antriebseinheit oder die Verbindung der Antriebseinheit zum Absperrelement oder die Verbindung zur Drehachse ein Spiel in Länge oder Winkel aufweisen, so dass das Absperrelement eine geringfügige Bewegung unabhängig von der Antriebseinheit ausführen kann. Aufgrund dieser freien Bewegung unabhängig von der Antriebseinheit kann die Absperrvorrichtung auf einer schrägen Parkfläche montiert werden, ohne dass eine lageabhängige Endabschaltung der Antriebseinheit erforderlich ist. Es genügt vielmehr, die Antriebseinheit deutlich vor Erreichen der waagrechten Position abzuschalten, woraufhin die Endlage durch das Eigengewicht des Absperrelementes eingenommen wird.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung gehen aus nachfolgender Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen hervor. Sie zeigen:

Fig. 1 einen schematischen Querschnitt durch eine Absperrvorrichtung;

Fig. 2 einen schematischen Schnitt durch die Absperrvorrichtung gemäss Fig. 1, jedoch gegenüber Fig. 1 um 90° gedreht (Pfeil II, in Fig. 1);

Fig. 3 einen schematischen Schnitt durch die Absperrvorrichtung gemäss Fig. 2, jedoch gegenüber Fig. 2 in horizontaler Lage (Freigabestellung) ( Verschwenkung in Richtung des Pfeils III);

Fig. 4 einen schematischen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel, gegenüber Fig. 2 jedoch mit einem zusätzlichem Verriegelungselement;

Fig. 5 eine gegenüber Fig. 4 vergrösserte Darstellung des Verriegelungselements, wobei der hier dargestellte Riegelanschlag aus der Grundplatte herausragt.

In Fig. 1 ist eine Absperrvorrichtung 1 dargestellt, die im wesentlichen aus einem Absperrelement 2 und einer Grundplatte 3 besteht, wobei die Grundplatte 3 über Befestigungselemente 4 beispielsweise auf einer Parkfläche oder auf einer Fahrbahn 5 angebracht ist. Die Verbindung zwischen dem Absperrelement 2 und der Grundplatte 3 ist über eine Drehachse 6 realisiert. Das Absperrelement 2 ist über Lagerelemente 14 drehbar auf der Drehachse 6 gelagert, während die Drehachse 6 drehfest mittels Verbindungsstiften 7, die handbetätigt gelöst werden können, mit der Grundplatte 3 verbunden ist.

Das Absperrelement 2 ist bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel als dünnwandiges Hohlprofil ausgebildet, wobei innerhalb des Hohlprofils die Antriebseinheit 8, die für die Antriebseinheit notwendige Stromversorgung 9 und ein Zug-/Druckelement 10 vorgesehen sind. Die Antriebseinheit 8, die einen Motor 8a und ein Getriebe 11, das vorzugsweise als Lineargetriebe ausgebildet ist, umfasst, ist an ihrem einen Ende 12 über ein Befestigungselement 13 mit der Innenwandung des Absperrelements 2 verbunden. Das gegenüberliegende Ende 15 der Antriebseinheit 8 ist drehgelenkig mit einem Verbindungshebel 17 verbunden, wobei das der Antriebseinheit 8 gegenüberliegende Ende dieses Verbindungshebels 17 drehfest mit der Drehachse 6 verbunden ist. Das Zug-/Druckelement 10 ist an seinem einen Ende 18 ebenfalls über ein Befestigungselement 19 fest mit der Innenseite des Absperrelements 2 verbunden. Das gegenüberliegende Ende 20 ist ebenfalls drehgelenkig mit einem Verbindungshebel 21 verbunden, wobei dessen anderes Ende ebenfall drehfest mit der Drehachse 6 verbunden, ist.

Zur Stromversorgung der Antriebseinheit 8 ist bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ein Akkumulator 9 vorgesehen, der über Befestigungselemente 23 an der Innenseite des Absperrelements 2 befestigt ist.

In Fig. 2 ist die in Fig. 1 in Pfeilrichtung II dargestellte Seitenansicht der Absperrvorrichtung schematisch im Querschnitt dargestellt. Es zeigt das Absperrelement ebenfalls in senkrechter Position.

In Fig. 3 ist das Absperrelement in horizontaler, liegender Position gemäss Fig. 2 in Richtung des Pfeils III verschwenkt.

In den Fig. 4 und Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, das sich von dem in Fig. 2 dargestellten Beispiel dadurch unterscheidet, dass das verlängerte und drehgelenkig befestigte Befestigungselement 13 eine geringfügige Drehung, begrenzt durch Anschläge 28, ausführen kann, sowie durch ein zusätzliches Verriegelungselement 24. Zu Beginn einer Schwenkbewegung des Absperrelements in die horizontale Richtung bewegt die Antriebseinheit 8 zunächst das Befestigungselement 13 in Richtung eines Pfeiles 29(Fig. 4). Hierdurch wird ein Riegel 25, der ein Teil des Verriegelungselements 24 bildet, über ein Verbindungselement 27 in Richtung eines Pfeils 30 bewegt und über eine vorgesehene Kante des Riegelanschlages 26 gezogen, wodurch das Absperrelement 2 freigegeben wird. Die Bewegung des Befestigungselements 13 in Richtung des Pfeils 29 ist durch einen oberen Anschlag 28 begrenzt. Bei an der Innenseite des Absperrelements 2 anliegendem Anschlag 28 wird die Bewegung der Antriebseinheit 8 auf das Absperrelement 2 übertragen und hierdurch die Schwenkbewegung eingeleitet. Die Antriebseinheit 8 wird vor Erreichen der horizontalen Endlage abgeschaltet, so dass das Absperrelement 2 aufgrund seines Eigengewichtes eine der Fahrbahn angepasste Endlage einnimmt. Hierbei bewegt sich das Befestigungselement 13 entgegen dem Pfeil 29.

Zu Beginn der Aufrichtbewegung zieht die Antriebseinheit 8 das Befestigungselement 13 entgegen des Pfeils 29, bis der untere Anschlag 28 erreicht wird und die Bewegung der Antriebseinheit 8 auf das Absperrelement 2 übertragen wird.

In Fig. 5 ist die Verriegelung gemäss dem Ausführungsbeispiel in Fig. 4 mit einem über die Grundplatte überstehendem Riegelanschlag 26 dargestellt.

Durch die Anordnung der für die Drehbewegung des Absperrelements wichtigen Bauelemente, wie Antriebseinheit und Stromversorgung, ist eine Absperrvorrichtung geschaffen worden, die auch bei sehr widrigen Bedingungen funktionstüchtig ist. Zudem ist sie von weiteren Versorgungseinheiten, wie Strom von 220 V oder ähnlichem unabhängig, da bei der Bewegung des Absperrelements hauptsächlich nur mehr die Reibungskräfte zu überwinden sind, so dass die Antriebseinheit bzw. deren Leistung sehr gering ausgelegt werden kann, was wiederum zur Folge hat, dass eine Stromversorgung über Batterie, Akkumulator oder ähnlichem vollständig ausreicht. BEZUGSZEICHENLISTE 1 Absperrvorrichtung

2 Absperrelement

3 Grundplatte

4 Befestigungselement

5 Parkfläche oder Fahrbahn

6 Drehachse

7 Verbindungsstifte

8 Antriebseinheit

8a Motor

9 Stromversorgung

10 Zug-/Druckelement

11 Getriebe

12 Ein Ende der Antriebseinheit

13 Befestigungselement

14 Lagerelemente

15 Anderes Ende der Antriebseinheit

17 Verbindungshebel

18 Ein Ende des Zug-/Druckelements

19 Befestigungselement

20 Gegenüberliegendes Ende des Zug-/Druckelements

21 Verbindungshebel

23 Befestigungselemente für Stromversorgung

24 Verriegelungselement

25 Riegel

26 Riegelanschlag

27 Verbindungselement

28 Anschläge

29 Pfeil

30 Pfeil


Anspruch[de]
  1. 1. Fernbedienbare Absperrvorrichtung zum Absperren und/oder Freigeben von einem Fahrzeugparkplatz, bestehend aus
    1. - einer Grundplatte (3), die auf einem Untergrund montierbar ist,
    2. - einem Absperrelement (2), das drehbeweglich über eine Drehachse (6) mit der Grundplatte (3) in Verbindung steht, und
    3. - einer Antriebseinheit (8), die zur Bewegung des Absperrelements (2) von einer horizontalen in eine vertikale Lage und umgekehrt vorgesehen ist,
    dadurch gekennzeichnet, dass
    1. - die Antriebseinheit (8) vollständig in dem als Hohlkörper ausgebildeten Absperrelement (2) angeordnet ist, und
    2. - zur Unterstützung der Antriebseinheit (8) ein Zug- /Druckelement (10) vorgesehen ist, wobei dieses derart ausgelegt ist, dass das durch das Eigengewicht des Absperrelements (2) bestehende Drehmoment durch das bestehende Rückstellkraft-/Hebelverhältnis des Zug-/Druckelements (10) aufgehoben wird.
  2. 2. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
  3. - das eine Ende (12) der Antriebseinheit (8) auf der Innenseite des Absperrelements (2) und
    1. - das andere Ende (15) der Antriebseinheit (8) an einem Verbindungshebel (17) drehbeweglich angeordnet ist, der wiederum mit seinem gegenüberliegenden Ende drehfest auf der Drehachse (6) befestigt ist.
  4. 3. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
    1. - das eine Ende (18) des Zug-/Druckelements (10) auf der Innenseite des Absperrelements (2), und
    2. - das andere Ende (20) des Zug-/Druckelements (10) auf einem weiteren Verbindungshebel (21) drehbeweglich angeordnet ist, der wiederum mit einem anderen Ende drehfest auf der Drehachse (6) befestigt ist.
  5. 4. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (8) einen Motor (8a) und ein Getriebe (11) umfasst, wobei das Getriebe (11) als Lineargetriebe ausgebildet ist.
  6. 5. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verriegelungselement (24) vorgesehen ist, das aus einem Riegel (25), einem Riegelanschlag (26), sowie einem Verbindungselement (27) zum Befestigungselement (13) und/oder zum Verbindungshebel (17) und/oder zu der Antriebseinheit (8) besteht.
  7. 6. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der Drehachse (6) ein Handbetätigungsmittel zum Kippen des Absperrelements (2) vorgesehen ist.
  8. 7. Absperrvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Befestigungselement (13) ein Handbetätigungsmittel zum Kippen des Absperrelements (2) vorgesehen ist.
  9. 8. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Messeinrichtung zur Messung des tatsächlichen Drehmoments des Motors der Antriebseinheit (8) vorgesehen ist.
  10. 9. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandssensor zum Messen eines Abstandes von dem Absperrelement (2) zu einem Gegenstand in der Nähe des dem Absperrelements (2) angeordnet ist.
  11. 10. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte (3) Sollbruchstellen aufweist.
  12. 11. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stromversorgung (9) für die Antriebseinheit (8) innerhalb des Absperrelements (2) angeordnet ist.
  13. 12. Absperrvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgung (9) im wesentlichen aus einer Solarzelle besteht.
  14. 13. Absperrvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromversorgung (9) im wesentlichen aus einer Batterie/Akkumulator besteht.
  15. 14. Absperrvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit (8) und/oder das Befestigungselement (13) und/oder der Verbindungshebel (17) ein Spiel in Länge oder Winkel aufweisen, so dass das Absperrelement (2) bei nicht betätigter Antriebseinheit (8) eine Bewegung um mehr als +/-1° und weniger als +/-15° ausführen kann.
  16. 15. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zug-/Druckelement (10) eine Feder ist.
  17. 16. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zug-/Druckelement (10) eine Gasfeder ist.
  18. 17. Absperrvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zug-/Druckelement (10) eine Drehfeder ist.






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