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Dokumentenidentifikation DE19916241A1 26.10.2000
Titel Operationsleuchte, insbesondere für den Dentalbereich
Anmelder Dental Kunstleder- & Lederservice für zahnärztliche Patientenliegen, Arbeitsstühle u. Röntgenschürzen GmbH, 37124 Rosdorf, DE
Erfinder Ebel, Andreas, 37124 Rosdorf, DE;
Weiland, Rolf, 64686 Lautertal, DE
Vertreter Rehberg und Kollegen, 37085 Göttingen
DE-Anmeldedatum 10.04.1999
DE-Aktenzeichen 19916241
Offenlegungstag 26.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse F21V 21/116
IPC-Nebenklasse F21S 8/00   
Zusammenfassung Eine Operationsleuchte (1), die insbesondere für den Dentalbereich vorgesehen ist, weist einen Leuchtenkörper (2), eine Glühbirne (5), einen Sockel (4) für die Glühbirne (5), einen Reflektor (8) für von der Glühbirne (5) abgestrahltes Licht, eine Abschattungshaube (14) für die Glühbirne (5), einen Leuchtengriff (13) und ein Befestigungselement (11), um die Operationsleuchte (1) an einer Halterung (12) zu befestigen, auf. Erfindungsgemäß ist das Befestigungselement (11) an dem Sockel (4) vorgesehen, und eine Baugruppe aus dem Leuchtenkörper (2), dem Reflektor (8), der Abschattungshaube (14) und dem Leuchtengriff (13) ist von dem an der Halterung (12) befestigten Sockel (4) abnehmbar und sterilisierbar.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Operationsleuchte, insbesondere für den Dentalbereich, mit einem Leuchtenkörper, einer Glühbirne, einem Sockel für die Glühbirne, einem Reflektor für von der Glühbirne abgestrahltes Licht, eine Abschattungshaube für die Glühbirne, einem Leuchtengriff und einem Befestigungselement, um die Operationsleuchte an einer Halterung zu befestigen. Optional kann die Operationsleuchte weiterhin einen Splitterschutz aufweisen, der um die Abschattungshaube herum und vor dem Reflektor angeordnet ist.

Operationsleuchten der eingangs beschriebenen Art werden im Dentalbereich verwendet, um den Mundraum eines Patienten möglichst gleichmäßig auszuleuchten. Dabei wird das gewünschte Licht durch den Reflektor in den Mundraum gelenkt. Das direkt von der Glühbirne kommende Licht wird zur Vermeidung von Blendungen und Ungleichmäßigkeiten in der Ausleuchtung von der Abschattungshaube zurückgehalten.

Ein Problem bei Operationsleuchten besteht darin, daß diese bei ihrer Verwendung verschmutzen und deshalb regelmäßig gereinigt, besser jedoch sterilisiert werden müssen. Gerade im Dentalbereich führen die dort verwendeten rotierenden Werkzeuge besonders leicht dazu, daß organische Partikel auf die Operationsleuchte gelangen, die eine potentielle Infektionsquelle bilden. Dies gilt insbesondere, wenn die jeweilige Operationsleuchte bis in den sich vor dem Mundraum ausbildenden Spraynebelbereich an den jeweiligen Patienten heran geführt wird.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Operationsleuchte der eingangs beschriebenen Art aufzuzeigen, bei der es mit besonders geringem Aufwand möglich ist, hohen Reinheitsanforderungen gerecht zu werden.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Befestigungselement an dem Sockel vorgesehen ist und daß eine Baugruppe aus dem Leuchtenkörper, dem Reflektor, der Abschattungshaube und dem Leuchtengriff von dem an der Halterung befestigten Sockel abnehmbar und sterilisierbar ist.

Die Befestigung der neuen Operationsleuchte an eine Halterung, also beispielsweise an einem verstellbaren Gelenkarm erfolgt über den Sockel für die Glühbirne. Von diesem Sockel ist eine Baugruppe abnehmbar, die alle exponierten Teile der Operationsleuchte umfaßt. Hierzu gehört nicht die durch die Abschattungshaube geschützte Glühbirne, die auch durch ihre hohe Betriebstemperatur ständig steril gehalten wird, und der durch die Abschattungshaube und den Reflektor geschützte Sockel für die Glühbirne. Diese verbleiben mit der gesamten elektrischen Verdrahtung an der jeweiligen Halterung für die Operationsleuchte. Abnehmbar hiervon ist die Baugruppe mit dem Leuchtenkörper, dem Reflektor, der Abschattungshaube und dem Leuchtengriff. Das heißt, daß alle Teile der Operationsleuchte, die dem direkten Zugriff ausgesetzt sind, oder bei denen die Gefahr besteht, daß sie mit organischem Material bespritzt werden, abgenommen werden können. Desweiteren ist diese Baugruppe sterilisierbar. Das heißt, sie kann als ganzes chemisch oder thermisch sterilisiert oder autoklaviert und dazu in einen Sterilisator oder Autoklaven eingebracht werden. Alle Bestandteile der Baugruppe und auch deren Verbindungen sind gegenüber dieser Behandlung beständig, ebenso wie gegenüber einer auch automatisierten Reinigung der Baugruppe beispielsweise in einer Spülmaschine. Natürlich ist es ebenfalls möglich, die Baugruppe in ihre Einzelteile zu zerlegen, und diese Einzelteile zu sterilisieren und/oder reinigen. Die besonders einfache Handhabung der neuen Operationsleuchte ist aber gegeben, wenn die Baugruppe als Einheit sterilisiert und dann wieder an dem Sockel die Glühbirne befestigt wird.

Die Verbindung zwischen der Baugruppe aus dem Leuchtenkörper, dem Reflektor, der Abschattungshaube und dem Leuchtengriff einerseits und dem Sockel für die Glühbirne andererseits kann dadurch erfolgen, daß an dem Leuchtenkörper eine Aufnahmebuchse für den Sockel ausgebildet ist. Ein rückwärtiger Verschluß für diese Aufnahmebuchse kann von einem Leuchtendeckel an dem Sockel bewirkt werden. Zur Sicherung der abnehmbaren Baugruppe an dem Sockel können eine oder mehrere Schraubverbindungen vorgesehen sein. Beispielsweise können Schrauben durch Schraubenlöcher in dem Leuchtendeckel in Gewindebuchsen in dem Leuchtenkörper eingreifen.

Um die von der Glühbirne in der neuen Operationsleuchte entwickelte Wärme abzuführen, können zwischen dem Sockel und der Aufnahmebuchse Konvektionskanäle ausgebildet sein. Diese Konvektionskanäle müssen offen sein und sich dementsprechend durch den Leuchtendeckel fortsetzen, wenn ein solcher die Aufnahmebuchse abschließt. Die Konvektionskanäle können konstruktiv beispielsweise dadurch erreicht werden, daß zwischen dem Sockel und der Innenoberfläche der Aufnahmebuchse rippenförmige Abstandhalter vorgesehen sind.

Der Reflektor kann bei der neuen Operationsleuchte mit einem Verriegelungsring an der Aufnahmebuchse befestigt sein. Die Verriegelung kann nach Art eines Bajonettverschlusses erfolgen. So ist ein Austauschen des Reflektors einfach und problemlos möglich. Etwaige Konvektionskanäle in der Aufnahmebuchse darf der Verriegelungsring nicht verschließen.

Der Leuchtenkörper kann eine U-förmige Grundform aufweisen und an seinem freien Ende die Abschattungshaube halten. Die Abschattungshaube kann mit dem freien Ende des Leuchtenkörpers beispielsweise über eine Schwalbenschwanzführung verbunden sein. Für eine definierte Lage der Abschattungshaube gegenüber dem freien Ende des Leuchtenkörpers ist ein Anschlag für die Abschattungshaube an dem Leuchtenkörper vorzusehen.

Wenn der Leuchtenkörper eine U-förmige Grundform aufweist, deckt dieses Merkmal eine Vielzahl von Ausgestaltungsmöglichkeiten im Detail ab. Beispielsweise kann der Leuchtenkörper in einem nach vorne herauskragenden Bereich den Leuchtengriff ausbilden. Der Leuchtengriff kann beispielsweise als Griffring ausgeführt sein.

Die Abschattungshaube sollte mit Konvektionsschlitzen versehen sein, um auch hier die Abfuhr der von der Glühbirne entwickelten Wärme durch Konvektion zu ermöglichen. Diese Konvektionsschlitze stehen der einfachen, d. h. einlagigen Ausbildung der Abschattungshaube nicht im Wege, wenn die Glühbirne an ihrer Spitze mit einem lichtundurchlässigen Überzug versehen ist. Bei dieser Kombination besteht weder die Gefahr, daß von der Glühbirne blendende Lichtstrahlung durch die Abschattungshaube direkt austritt, noch daß die Abschattungshaube durch die Wärmeabstrahlung der Glühbirne soweit erhitzt wird, daß bei Kontakt eine Verbrennungsgefahr besteht. Der Überzug für die Spitze der Glühbirne kann beispielsweise durch Tauchen der Glühbirne in ein geeignetes Überzugsmaterial und anschließendes Einbrennen aufgebracht werden.

Die von dem Sockel abnehmbare Baugruppe kann weiterhin ein um die Abschattungshaube herum und vor dem Reflektor angeordneten durchsichtigen Splitterschutz für die Glühbirne aufweisen. Dieser Splitterschutz kann mit einer einfachen Steckverbindung an dem Leuchtenkörper gelagert sein, wobei eine zusätzliche Sicherung das Splitterschutzes durch die in ihn eingreifende Abschattungshaube erfolgt.

Der Splitterschutz ist vorzugsweise aus wärmebeständigem Kunststoff ausgebildet, um ohne großen Kostenaufwand austauschbar zu sein. Hierfür ist beispielsweise Polycarbonat geeignet. Auch die restlichen Teile der abnehmbaren Baugruppe sind zumindest bis auf den Reflektor vorzugsweise aus wärmefesten und inerten Kunststoffen ausgebildet. Der Leuchtenkörper, die Abschattungshaube und der Leuchtengriff können dabei aus ein und demselben Kunststoff ausgebildet sein. Der Reflektor ist typischerweise aus Glas ausgebildet; er kann aber ebenfalls aus wärmefestem und inertem Kunststoff ausgebildet sein.

Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert und beschrieben; dabei zeigt

Fig. 1 einen Längsschnitt durch die neue Operationsleuchte,

Fig. 2 einen im rechten Winkel zu dem Längsschnitt gemäß Fig. 1 verlaufenden weiteren Längsschnitt durch Teile der neuen Operationsleuchte,

Fig. 3 zwei in der Tiefe zueinander versetzte halbe Querschnitte durch die neue Operationsleuchte und

Fig. 4 die neue Operationsleuchte in einer gegenüber den Fig. 1 bis 3 modifizierten Ausführungsform nach dem Abnehmen einer Baugruppe in einer Seitenansicht.

Die in Fig. 1 dargestellte Operationsleuchte 1 weist einen Leuchtenkörper 2 auf, der eine U-förmige Grundform hat. An dem freien Ende seines hinteren Schenkels, der in Fig. 1 rechts dargestellt ist, bildet der Leuchtenkörper 2 eine Aufnahmebuchse 3 für einen Sockel 4 aus, an dem eine Glühbirne 5 gelagert ist. Die Glühbirne 5 ist eine Halogenbirne, die in eine Fassung 6 eingesteckt ist und deren Spitze mit einem lichtundurchlässigen Überzug 7 versehen ist. Um die Glühbirne 5 herum ist ein Reflektor 8 angeordnet, der mit einem Verriegelungsring 9 an der Aufnahmebuchse 3 nach Art eines Bajonettverschlusses befestigt ist. Der Sockel 4 für die Glühbirne 5 greift mit der Fassung 6 durch den Verriegelungsring 9 hindurch. Rückwärtig ist die Aufnahmebuchse 3 durch einen Leuchtendeckel 10 abgedeckt, der Bestandteil des Sockels 4 ist. An dem Leuchtendeckel 10 ist ein Gelenkanguß 11 ausgebildet, der als Befestigungselement für die Befestigung der Operationsleuchte 1 an einem hier nur gestrichelt dargestellten Gelenkarm 12 dient. Eine Einstellschraube 29 an dem Sockel 4 dient zur Einstellung der Lage der Fassung 6 und damit der Glühbirne 5 relativ zu dem Reflektor 8, um die gewünschte Lichtverteilung im jeweiligen Operationsraum zu erreichen. Die Einstellschraube 29 ist durch eine Durchbrechung 30 in dem Leuchtendeckel 10 zugänglich. Sie muß typischerweise nur einmal eingestellt werden, nachdem eine Glühbirne 5 in die Fassung 6 eingesteckt wurde. In seinem unteren vorderen Bereich bildet der Leuchtenkörper einen Leuchtengriff 13 aus, der hier ein Griffring ist. An seinem vorderen freien Ende trägt der Leuchtenkörper eine Abschattungshaube 14 für die Glühbirne 5. Um die Abschattungshaube 14 herum und vor dem Reflektor 8 ist ein durchsichtiger Splitterschutz 15 angeordnet, der über eine Steckverbindung 16 an dem Leuchtenkörper 2 gelagert ist. Durch Abziehen der Aufnahmebuchse 3 von dem Sockel 4 ist eine Baugruppe der Operationsleuchte 1 abnehmbar, die aus dem Leuchtenkörper 2, dem Reflektor 8 mit dem zugehörigen Verriegelungsring 9, der Abschattungshaube 14 und dem Splitterschutz 15 einschließlich des von dem Leuchtenkörper 2 ausgebildeten Leuchtengriffs 13 besteht.

Um diese Baugruppe tatsächlich abnehmen zu können, müssen zwei in Fig. 2 wiedergegebene Schrauben 17 gelöst werden, die durch Schraubenlöcher 18 in dem Leuchtendeckel 10 hindurch in Gewindebuchsen 19 eingreifen, welche in hierfür vorgesehene Bohrungen 20 in den Leuchtenkörper 2 eingepreßt sind. Fig. 2 zeigt dabei nur den Leuchtenkörper 2 und den Leuchtendeckel 10. Aus Fig. 2 geht auch ein Schraubensitz 21 mit zugeordneter Gewindebuchse 22 für eine Befestigungsschraube hervor, die zum Befestigen der Operationsleuchte 1 im Bereich des Gelenkangusses 11 an dem Gelenkarm 12 vorgesehen, aber hier nicht dargestellt ist. Weiterhin geht aus Fig. 2 eine Schwalbenschwanzführung 23 für die Abdeckhaube 14 gemäß Fig. 1 hervor, die an dem freien vorderen Ende des Leuchtenkörpers 2 vorgesehen ist.

Aus der linken Hälfte von Fig. 3, die einen Querschnitt durch die Abdeckhaube 14 zeigt, gehen neben der Schwalbenschwanzführung 23 für die Lagerung der Abschattungshaube 14 Konvektionsschlitze 24 in der Abschattungshaube 14 hervor. Aus der rechten Hälfte von Fig. 3 ist ersichtlich, daß zwischen dem Sockel 4 und der Aufnahmebuchse 3 Konvektionskanäle 25 ausgebildet sind. Diese Konvektionskanäle liegen zwischen rippenförmigen Abstandhaltern 31 des Sockels 4 und der Aufnahmebuchse 3 vor und setzen sich bis durch den Leuchtendeckel 10 gemäß Fig. 1 fort, der entsprechend mit Durchbrechungen 26 versehen ist. Die Konvektionsschlitze 24 und die damit kommunizierenden Konvektionskanäle 25 ermöglichen eine Abfuhr von Wärme, die von der Glühbirne 5 erzeugt wird, durch Luftkonvektion. Dabei erwärmt sich kein Teil der Operationsleuchte 1, der von außen erfaßbar ist, so sehr, daß eine Gefahr von Verbrennungen besteht. Hohe Temperaturen erreicht nur die Glühbirne 5 selbst. Ein Aufheizen der Abschattungshaube 14 wird im wesentlichen durch den Überzug 7 verhindert, der zudem den direkten Austritt von Licht von der Glühbirne 5 durch die Konvektionsschlitze 24 unmöglich macht. So gelangt Licht ausschließlich über den Reflektor 8 in das jeweilige Operationsgebiet, d. h. bei dentalen Anwendungen der Operationsleuchte 1 in den Mundraum des jeweiligen Patienten. Damit wird eine blendfreie und gleichmäßige Ausleuchtung des Operationsraums erreicht.

Fig. 4 zeigt die Operationsleuchte 1 nach dem Abnehmen der Baugruppe den Splitterschutz 15 aus dem Leuchtenkörper 2, dem Reflektor 8 und der Abschattungshaube 14 von dem Sockel 4 für die Glühbirne 5 nach dem Lösen der Schrauben 17. Dabei ist insofern eine Variante der Operationsleuchte 1 gegenüber den Fig. 1 bis 3 dargestellt, als daß hier das Befestigungselement an dem Leuchtendeckel 10 kein Gelenkanguß sondern ein Anschlußstutzen 27 für einen verformbaren Haltearm 28, einen sogenannten Schwanenhals, ist. Die abnehmbare Baugruppe besteht durchgängig aus hitzesterilisierbaren Materialien. Sie ist für eine wiederholte Sterilisation bei ca. 135°C ausgelegt. Die einzelnen Bestandteile sind durch Steck- bzw. Drehsteckverbindungen miteinander verbunden, die ebenfalls wärmestabil sind. Vorzugsweise besteht der Reflektor 8 der Operationsleuchte 1 aus beschichtetem Glas, während alle anderen Bestandteile aus Kunststoffen bestehen. Der durchsichtige Splitterschutz 15 kann aus Polycarbonat ausgebildet sein. Alle anderen, nichtdurchsichtigen Bestandteile der abnehmbaren Baugruppe können aus demselben wärmebeständigen Kunststoff ausgebildet sein, ebenso wie der in Fig. 3 nicht sichtbare Verriegelungsring 9 für den Reflektor und der Sockel 4 einschließlich des Leuchtendeckels 11 für die Glühbirne 5. Durch Bereitstellung einer zweiten abnehmbaren Baugruppe kann die Operationsleuchte 1 ständig betriebsbereit sein. Während eine der beiden Baugruppen sterilisiert wird und die andere der beiden Baugruppen die Funktionsfähigkeit der Operationsleuchte 1 sicherstellt. Die bei der neuen Operationsleuchte nicht routinemäßig sterilisierbaren Teile sind die sich selbst sterilisierende Glühbirne und die durch die abnehmbare Baugruppe geschützten Teile des Sockels und des Leuchtendeckels. BEZUGSZEICHENLISTE 1 Operationsleuchte

2 Leuchtenkörper

3 Aufnahmebuchse

4 Sockel

5 Glühbirne

6 Fassung

7 Überzug

8 Reflektor

9 Verriegelungsring

10 Leuchtendeckel

11 Gelenkanguß

12 Gelenkarm

13 Griff

14 Abschattungshaube

15 Splitterschutz

16 Steckverbindung

17 Schraube

18 Schraubenloch

19 Gewindebuchse

20 Bohrung

21 Schraubensitz

22 Gewindebuchse

23 Schwalbenschwanzführung

24 Konvektionsschlitz

25 Konvektionskanal

26 Durchbrechung

27 Anschlußstutzen

28 Haltearm

29 Einstellschraube

30 Durchbrechung

31 Abstandhalter


Anspruch[de]
  1. 1. Operationsleuchte, insbesondere für den Dentalbereich, mit
    1. - einem Leuchtenkörper;
    2. - einer Glühbirne;
    3. - einem Sockel für die Glühbirne;
    4. - einem Reflektor für von der Glühbirne abgestrahltes Licht;
    5. - einer Abschattungshaube für die Glühbirne;
    6. - einem Leuchtengriff; und
    7. - einem Befestigungselement, um die Operationsleuchte an einer Halterung zu befestigen,
    dadurch gekennzeichnet,
    1. - daß das Befestigungselement (11, 27) an dem Sockel (4) vorgesehen ist; und
    2. - daß eine Baugruppe aus dem Leuchtenkörper (2), dem Reflektor (8), der Abschattungshaube (14) und dem Leuchtengriff (13) von dem an der Halterung (12, 28) befestigten Sockel (4) abnehmbar und sterilisierbar ist.
  2. 2. Operationsleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Leuchtenkörper (2) eine Aufnahmebuchse (3) für den Sockel (4) ausgebildet ist, die ein Leuchtendeckel (10) an dem Sockel (4) verschließt.
  3. 3. Operationsleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Sockel (4) und der Aufnahmebuchse (3) Konvektionskanäle (25) ausgebildet sind, die sich durch den Leuchtendeckel (10) fortsetzen.
  4. 4. Operationsleuchte nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (8) mit einem Verriegelungsring (9) an der Aufnahmebuchse (3) befestigt ist.
  5. 5. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtenkörper (2) eine U-förmige Grundform aufweist und an seinem freien Ende die Abschattungshaube (14) hält.
  6. 6. Operationsleuchte nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtenkörper (2) den Leuchtengriff (13) ausbildet.
  7. 7. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschattungshaube (14) Konvektionsschlitze (24) aufweist.
  8. 8. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Glühbirne (5) an ihrer Spitze mit einem lichtundurchlässigen Überzug (7) versehen ist.
  9. 9. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Sockel (4) abnehmbare Baugruppe weiterhin einen um die Abschattungshaube (14) herum und vor dem Reflektor (8) angeordneten durchsichtigen Splitterschutz (15) für die Glühbirne (5) aufweist.
  10. 10. Operationsleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Sockel (4) abnehmbare Baugruppe zumindest bis auf den Reflektor (8) aus wärmefesten Kunststoffen ausgebildet ist.






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