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Dokumentenidentifikation DE19918604A1 26.10.2000
Titel Korb zum Anbieten von Schüttware
Anmelder Wanzl Metallwarenfabrik GmbH, 89340 Leipheim, DE
Erfinder Pech, Raimund, 89312 Günzburg, DE;
Losert, Manfred, 89340 Leipheim, DE
DE-Anmeldedatum 23.04.1999
DE-Aktenzeichen 19918604
Offenlegungstag 26.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse B65D 6/16
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft einen faltbaren, mit Hilfe von Gelenken (10) in eine raumsparende Nichtgebrauchslage bringbaren Korb (1) zum Anbieten von Schüttware, der mit Hilfe von Stützelementen (14) auf einen weiteren gleichen Korb (1) aufsetzbar ist, mit einem Boden (2), dessen Vorderseite (3) durch eine nach oben gerichtete, abgewinkelte Vorderwand (4) gebildet ist, mit zwei Seitenwänden (11) und mit einer Rückwand (7), wobei die Vorderwand (4) niedriger ist als die Seitenwände (11) und die Rückwand (7) und wobei an der Unterseite des Bodens (2) längs verlaufende, hochkant angeordnete Schienen (6) vorgesehen sind, an deren Enden die Seitenwände (11) nach unten abgestützt sind.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die Seitenwände (11) lösbar mit der Vorderwand (4) verbunden und auf die Rückseite (9) der Rückwand (7) schwenkbar sind und daß das durch die Rückwand (7) und durch die verschwenkten Seitenwände (11) gebildete Paket (18) auf den Boden (2) abklappbar ist.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen faltbaren, mit Hilfe von Gelenken in eine raumsparende Nichtgebrauchslage bringbaren Korb zum Anbieten von Schüttware, der mit Hilfe von Stützelementen auf einem weiteren gleichen Korb aufsetzbar ist, mit einem Boden, dessen Vorderseite durch eine nach oben gerichtete, abgewinkelte Vorderwand gebildet ist, mit zwei Seitenwänden und mit einer Rückwand wobei die Vorderwand niedriger ist als die Seitenwände und die Rückwand und wobei an der Unterseite des Bodens längs verlaufende, hochkant angeordnete Schienen vorgesehen sind, an deren Enden die Seitenwände nach unten abgestützt sind.

Die deutsche Gebrauchsmusterschrift G 86 16 348.5 beschreibt einen Korb zum Anbieten von Schüttware, der ein behälterförmiges Bodenteil aufweist, an dessen oberen Rändern weitere Wände befestigbar und in Nichtgebrauchslage in das Bodenteil verschwenkbar sind. Man bringt Körbe dieser Art in eine Nichtgebrauchslage, wenn es gilt, diese Körbe entweder raumsparend zu lagern oder zu transportieren. In der Nichtgebrauchslage sind die behälterförmigen Bodenteile aufeinander stapelbar und beanspruchen somit weniger Raum als eine gleiche Anzahl stapelbarer Körbe, welche die Gebrauchslage einnehmen.

Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Korb der eingangs genannten Art so weiterzuentwickeln, daß dieser

erstens einfacher herstellbar ist und

zweitens in eine raumsparendere Lage bringbar ist als der eben genannte, zum Stand der Technik zählende Korb.

Die Lösung der Aufgabe besteht darin, daß die Seitenwände lösbar mit der Vorderwand verbunden und auf die Rückseite der Rückwand schwenkbar sind und daß das durch die Rückwand und durch die verschwenkten Seitenwände gebildete Paket auf den Boden abklappbar ist.

Der erfindungsgemäße Korb verzichtet auf ein behälterförmiges Bodenteil, so daß der Korb mit weniger Bauteilen auskommt und somit kostengünstiger herstellbar ist. Neben diesem ersten Vorteil besteht ein weiterer Vorteil darin, daß eine gleiche Anzahl von Körben in Nichtgebrauchslage raumsparender abgelegt oder gestapelt werden kann als Körbe entsprechend dem Stand der Technik. Dies ist durch den Verzicht auf ein behälterförmiges Bodenteil möglich.

Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt

Fig. 1 einen Korb in Gebrauchslage;

Fig. 2 den Korb mit zur Rückwand geschwenkten Seitenwänden;

Fig. 3 den Korb mit auf den Boden geklappten Seitenwänden und Rückwand sowie

Fig. 4 drei aufeinander abgelegte, in Nichtgebrauchslage befindliche Körbe.

Der in Fig. 1 in Gebrauchslage dargestellte, zum Anbieten von Schüttware bestimmte Korb 1 weist einen Boden 2 auf, dessen Vorderseite 3 in bekannter Weise schräg nach vorne und nach oben verläuft, dann winklig abgebogen ist und schräg ansteigend nach hinten gerichtet ist, um eine Vorderwand 4 zu bilden. An der Unterseite des aus Drahtgitter gefertigten Bodens 2 sind längs verlaufende, aus Flachstahl gefertigte Schienen 6 hochkant angeordnet, die dem Boden 2 eine zusätzliche Stabilität verleihen. Der Korb 1 weist eine Rückwand 7 auf, die über Gelenke 10 mit ihrem unteren Rand 8 auf einer horizontalen Achse 16 mit dem hinteren Rand 5 des Bodens 2 schwenkbar verbunden sind, siehe Pfeil. An beiden Enden der Rückwand 7 sind auf je einer senkrechten Achse 17 ebenfalls Gelenke 10 angeordnet, mit deren Hilfe je eine Seitenwand 11 gelenkig mit der Rückwand 7 verbunden ist. Die Seitenwände 11 lassen sich um die beiden senkrechten Achsen 17 an die Rückseite 9 der Rückwand 7 klappen, siehe die beiden gegenläufigen Pfeile. Die Seitenwände 11 stützen sich aus Gründen ausreichender Stabilität mit ihrem unteren Rand 12 auf den Schienen 6 ab. Am unteren Rand 12 der Seitenwände 11 sind Stützelemente 14 vorgesehen, mit deren Hilfe Körbe 1 aufeinander gesetzt, also gestapelt werden können. Die Stützelemente 14 eines oberen Korbes 1 umfassen dabei den oberen Rand 13 der Seitenwände 11 eines darunter befindlichen Korbes 1. Nicht näher dargestellte, nahe der Vorderwand 4 befindliche und an den Seitenwänden 11 angeordnete Verschlußeinrichtungen 15 sorgen dafür, daß die höher als die Vorderwand 4 ausgebildeten Seitenwände 11 lösbar mit der Vorderwand 4 des Bodens 2 verbindbar sind. Die Rückwand 7 und die Seitenwände 11 sind ebenfalls bevorzugt aus Drahtgitter gefertigt.

Die nachfolgenden Zeichnungen zeigen jene Schritte, die durchgeführt werden müssen, um den Korb 1 aus seiner in Fig. 1 dargestellten Gebrauchslage in die Nichtgebrauchslage zu überführen.

Bei dem in Fig. 2 dargestellten Korb 1 sind die Verschlußeinrichtungen 15 gelöst und die beiden Seitenwände 11 an die Rückseite 9 der Rückwand 7 geklappt. Die Seitenwände 11 und die Rückwand 7 bilden nun ein Paket 18.

Fig. 3 zeigt, daß sich das aus den Seitenwänden 11 und der Rückwand 7 bestehende Paket 18 auf den Boden 2 schwenken läßt und dort aufliegend eine stabile Lage einnimmt. In diesem Zustand nimmt der Korb 1 seine Nichtgebrauchslage ein.

Fig. 4 zeigt drei übereinandergelegte, in Nichtgebrauchslage befindliche Körbe 1, die nunmehr raumsparend gestapelt sind.


Anspruch[de]
  1. 1. Faltbarer, mit Hilfe von Gelenken (10) in eine raumsparende Nichtgebrauchslage bringbarer Korb (1) zum Anbieten von Schüttware, der mit Hilfe von Stützelementen (14) auf einen weiteren gleichen Korb (1) aufsetzbar ist, mit einem Boden (2), dessen Vorderseite (3) durch eine nach oben gerichtete, abgewinkelte Vorderwand (4) gebildet ist, mit zwei Seitenwänden (11) und mit einer Rückwand (7) wobei die Vorderwand (4) niedriger ist als die Seitenwände (11) und die Rückwand (7) und wobei an der Unterseite des Bodens (2) längs verlaufende, hochkant angeordnete Schienen (6) vorgesehen sind, an deren Enden die Seitenwände (11) nach unten abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (11) lösbar mit der Vorderwand (4) verbunden und auf die Rückseite (9) der Rückwand (7) schwenkbar sind und daß das durch die Rückwand (7) und durch die verschwenkten Seitenwände (11) gebildete Paket (18) auf den Boden (2) abklappbar ist.
  2. 2. Korb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (11) mit Hilfe von Verschlußeinrichtungen (15) lösbar mit der Vorderwand (4) verbunden sind.






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