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Dokumentenidentifikation DE19940629A1 26.10.2000
Titel Verkleidungssatz für Laderäume von Kombi-Pkws
Anmelder Uhl, Joseph, 86609 Donauwörth, DE
Erfinder Uhl, Joseph, 86609 Donauwörth, DE
Vertreter Schroeter Fleuchaus Lehmann & Gallo, 86152 Augsburg
DE-Anmeldedatum 27.08.1999
DE-Aktenzeichen 19940629
Offenlegungstag 26.10.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse B60R 13/01
IPC-Nebenklasse B60R 5/04   
Zusammenfassung Verkleidungssatz zur Auskleidung des Laderaums eines Kombi-Pkw, bestehend aus einer Rückenlehnenverkleidung (1) und einer Laderaumeinlage (3), wobei die Rückenlehnenverkleidung (1) ein Rückenflächenteil (13), das sich über die Rückfläche der Rückenlehne der Rückbank erstreckt, und ein damit verbundenes Oberteil (11) zur Überdeckung der Oberkantenfläche der Rückenlehne aufweist und die Rückenlehnenverkleidung mit Klettbändern bzw. Klettbandelementen (14) zur Fixierung an der Rückenlehne versehen ist, und wobei die Laderaumeinlage (3) ein Bodenteil (31), zwei damit verbundene Seitenteile (32) zur Anlage an den seitlichen Fahrzeugwänden im Bereich des Laderaums und mindestens an den Seitenwandteilen angeordnete Klettbänder bzw. Klettbandelemente zur Fixierung der Laderaumeinlage (3) aufweist.

Beschreibung[de]

Bei Benutzung des Laderaums eines Kombi-Pkws (darunter sind Pkws mit bis zum Heck verlängertem Innenraum, Heckklappe oder Hecktür und hinter der Rücksitzlehne angeordnetem Laderaum zu verstehen) zum Transportieren von Tieren, insbesondere Hunden, oder auch Baumaterialien, Gartenabfällen oder sonstigen schmutzigen Gegenständen stellt die Verschmutzung des Fahrzeuginnenraums im Bereich des Laderaums ein Problem dar. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maßnahme zu schaffen, um solche Verschmutzungen auf einfache Weise zu vermeiden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen Verkleidungssatz gelöst, der aus mehreren Einzelteilen besteht, leicht und schnell einzusetzen und wieder herauszunehmen ist, und alle Bereiche der Laderaumumgrenzung wirksam gegen Verschmutzung schützt.

Der erfindungsgemäße Verkleidungssatz wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand eines Ausführungsbeispiels in näheren Einzelheiten beschrieben.

In den Zeichnungen zeigt:

Fig. 1 als erste Komponenten des Verkleidungssatzes einen Sitzbezug und eine Rückenlehnenverkleidung,

Fig. 2 als weitere Komponente des Verkleidungssatzes eine Laderaumeinlage,

Fig. 3 als noch weitere Komponente des Verkleidungssatzes eine Heckklappenverkleidung, und

Fig. 4 eine spezielle Befestigungsschraube, die gleichzeitig als Halter für ein Schutzgitter dient.

Der erfindungsgemäße Verkleidungssatz besteht aus mindestens zwei Komponenten, nämlich einer Rückenlehnenverkleidung und einer Laderaumeinlage, um den Laderaum einschließlich der angrenzenden Rückenlehne der Rückbank gegen Verschmutzung zu schützen.

Vorzugsweise umfaßt aber der Verkleidungssatz noch eine Heckklappenverkleidung, um auch diese mit ihren an den Laderaum angrenzenden Flächen gegen Verschmutzung zu schützen, sowie einen mit der Rückenlehnenverkleidung kombinierbaren Sitzbezug für die Rückbank, um auch die Sitzfläche der Rückbank als ergänzende Ladefläche nutzen zu können oder auf ihr ein Tier, insbesondere einen Hund, transportieren zu können.

Fig. 1 zeigt die Rückenlehnenverkleidung 1 zusammen mit dem gegebenenfalls damit zu kombinierenden Sitzbezug 2 für die Rückbank.

Die Rückenlehnenverkleidung 1 besteht aus einem Oberteil 11 mit darin vorgesehenen Aussparungen 12 für die Durchführung der Kopfstützenstäbe und einem Rückflächenteil 13 zur Verkleidung der Rückfläche der Rückenlehne der Rücksitzbank. Der Rückflächenteil 13 ist an seinen beiden Seitenrändern mit Klettstreifen 14 versehen. Die Klettstreifen 14 befinden sich zumindest an der Innenseite des Rückflächenteils 13, um dieses an der Rückenlehne fixieren zu können. Es können solche Klettstreifen aber auch an der Außenseite des Rückflächenteils 13 vorgesehen sein, um die nachstehend noch mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Seitenteile der Laderaumeinlage fixieren zu können, die mit entsprechenden Laschen versehen sein können.

Außerdem ist in Fig. 1 der Sitzflächenbezug 2 dargestellt, der einen Sitzflächenteil 21, Seitenteile 22, ein Rückenteil 23 zur Verkleidung der Vorderseite der Rückenlehne, und eine mit Klettband versehene Fixierlaschen haben kann, welche den vorderen unteren Rand des Oberteils 11 der Rückenlehnenverkleidung 1 untergreift, um dadurch den Sitzbezug und die Rückenlehnenverkleidung miteinander zu verbinden.

In Fig. 2 ist die Ladeeinlage 3 dargestellt. Diese besteht aus einem Bodenteil 31, zwei Seitenteilen 32 und einem hinteren Randteil 33. Der Bodenteil 31 deckt den Laderaumboden ab, und die beiden Seitenteile 32 verkleiden die Seitenwände des Laderaums. Die Seitenteile 32 haben an ihren oberen Rändern außen jeweils Klettbänder 34 zur lösbaren Fixierung an der fahrzeugeigenen Laderaumverkleidung. An den vorderen, der Rückbankrückenlehne zugewandten. Enden können die Seitenteile 32 mit (nicht dargestellten) Laschen versehen sein, die an den Seitenrändern des Rückflächenteils 13 der Rückenlehnenverkleidung 1 anliegen um dort mit an ihnen oder an den Rändern des Rückflächenteils 13 angeordneten Klettbändern fixiert werden können. Auf diese Weise wird auch verhindert, daß ein schmutzdurchlässiger Spalt an den Anschlußstellen entsteht. Der hintere Randteil 33 dient zum Überdecken und Polstern der Laderaumkante beim Öffnen der Heckklappe. Bei geschlossener Heckklappe kann der Randteil 33 nach oben gestellt sein. Ist die Heckklappe geöffnet, legt sich der Randteil 33 über die Ladekante und verhindert scheuern oder Beschädigung der Ladekante durch Ladegutgegenstände sowie natürlich auch eine Verschmutzung der Ladekante, und der Randteil 33 verhindert außerdem eine mögliche Verletzung von Hunde- oder Katzenpfoten an der Ladekante beim Auf- oder Abspringen eines auf der Ladefläche mitgeführten Haustieres.

Der Bodenteil 31 der Laderaumeinlage kann an seiner Unterseite auch mit Klettstreifen 35 versehen sein, um eine verrutschsichere Fixierung am Laderaumboden zu bewerkstelligen.

Zusätzlich kann (nicht dargestellt) eine an sich bekannte Kunststoffwanne auf das Bodenteil 31 aufgestellt werden.

Fig. 3 zeigt als weitere Komponente eine Heckklappenverkleidung 4, die in ihrer Form der Innenwandform der Heckklappe angepaßt ist und wiederum nach Bedarf mit Klettbändern 41 versehen ist, um sie an der fahrzeugeigenen Heckklappenauskleidung lösbar fixieren zu können.

Die in Fig. 4 dargestellte Schraube 5 dient dazu, den Verkleidungssatz durch ein Schutzgitter (nicht dargestellt) zu komplettieren, insbesondere wenn ein Tier, insbesondere ein Hund, auf der Ladefläche mitgenommen werden soll. Zwei derartige Schrauben 5 können an beiden Fahrzeugseiten in entsprechende Gewindebohrungen im Laderaumboden unmittelbar hinter der Rückbanklehne eingeschraubt werden. Dazu hat die Schraube 5 einen Gewindeschaft 51. Der Kopf 52 der Schraube hat eine Querbohrung 53, in welche das umgebogene Ende (nicht dargestellt) eines seitlichen Rahmenstabs eines Schutzgitters einsteckbar ist. Das eingesteckte umgebogene untere Ende eines seitlichen Schutzgitter-Rahmenstabs kann dann mit einer Klemmschraube 54 arretiert werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Verkleidungssatz zur Auskleidung des Laderaums eines Kombi-Pkw, bestehend aus einer Rückenlehnenverkleidung (1) und einer Laderaumeinlage (3), wobei die Rückenlehnenverkleidung (1) ein Rückflächenteil (13), das sich über die Rückfläche der Rückenlehne der Rückbank erstreckt, und ein damit verbundenes Oberteil (11) zur Überdeckung der Oberkantenfläche der Rückenlehne aufweist und die Rückenlehnenverkleidung mit Klettbändern bzw. Klettbandelementen (14) zur Fixierung an der Rückenlehne versehen ist, und wobei die Laderaumeinlage (3) ein Bodenteil (31), zwei damit verbundene Seitenteile (32) zur Anlage an den seitlichen Fahrzeugwänden im Bereich des Laderaums und mindestens an den Seitenwandteilen angeordnete Klettbänder bzw. Klettbandelemente zur Fixierung der Laderaumeinlage (3) aufweist.
  2. 2. Verkleidungssatz nach Anspruch 1, wobei die Laderaumeinlage (3) außerdem einen klappbaren hinteren Randteil (33) aufweist, der zwischen einer nach oben weisenden Position und einer heruntergeklappten Position (beim Öffnen der Heckklappe des Fahrzeugs) beweglich ist und dann die Ladekante und gegebenenfalls die Stoßstange des Fahrzeugs überdeckt.
  3. 3. Verkleidungssatz nach Anspruch 1 oder 2, der außerdem eine Heckklappenverkleidung (4) umfaßt, die mit Klettbändern bzw. Klettbandelementen (41) zum Anbringen an der Innenseite der Heckklappe versehen und deren Innenwandform angepaßt ist.
  4. 4. Verkleidungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, der außerdem einen Sitzbezug (2) zur Verkleidung der Rückbanksitzfläche aufweist, wobei der Sitzbezug einen die Vorderseite der Rückenlehne überdeckenden Rückenteil (23) mit einer längs deren Oberkante verlaufenden Verbindungslasche (24) mit einem Klettband bzw. Klettbandelementen oder Knöpfen zur Verbindung mit dem vorderen Rand des Oberteils (11) der Rückenlehnenverkleidung (1) aufweist.
  5. 5. Verkleidungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Oberteil (11) der Rückenlehnenverkleidung (1) mit Aussparungen (12) zur Durchführung von Kopfstützenstäben versehen ist.
  6. 6. Verkleidungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei die Seitenteile (32) der Laderaumeinlage (3) mit ihren vorderen Rändern über daran oder an den seitlichen Rändern des Rückflächenteils (13) der Rückenlehnenverkleidung angeformte Laschen und Klettverschlußelementen mit der Rückenlehnenverkleidung (1) verbindbar sind.
  7. 7. Verkleidungssatz nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei in Gewindelöcher beiderseits hinter der Rückbankrückenlehne am Laderaumboden einschraubbare Schutzgitterhalteschrauben (5) vorgesehen sind, die jeweils einen Kopf (52) mit einer Querbohrung (53) zum Einstecken von horizontal umgebogenen unteren Enden seitlicher Schutzgitterrahmenstäbe versehen sind.
  8. 8. Verkleidungssatz nach Anspruch 7, wobei die Schrauben außerdem mit jeweils einer Klemmschraube (54) versehen sind, die durch eine zu der Querbohrung (53) senkrechte Gewindebohrung einschraubbar ist.






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