PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69131897T2 26.10.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0564469
Titel ELEKTRONISCHE GELDBÖRSE
Anmelder Motorola, Inc., Schaumburg, Ill., US
Erfinder GUTMAN, Jose, Boynton Beach, US;
WRIGHT, Jim, Coral Springs, US;
FINKELSTEIN, D., Louis, Wheeling, US;
PUHL, Larry, Sleepy Hollow, US
Vertreter Pfeifer, L., Dipl.-Phys. Dr.-Ing., Pat.-Anw., 65388 Schlangenbad
DE-Aktenzeichen 69131897
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, LU, NL, SE
Sprache des Dokument En
EP-Anmeldetag 07.10.1991
EP-Aktenzeichen 919201251
WO-Anmeldetag 07.10.1991
PCT-Aktenzeichen US9107410
WO-Veröffentlichungsnummer 9211598
WO-Veröffentlichungsdatum 09.07.1992
EP-Offenlegungsdatum 13.10.1993
EP date of grant 05.01.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse G06F 15/16
IPC-Nebenklasse G06F 17/00   G06K 1/14   G06F 15/02   

Beschreibung[de]
Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung bezieht sich auf tragbare Kommunikationseinrichtungen, die in der Lage sind, Finanzinformationen zu übertragen, einschließlich jene tragbaren Kommunikationseinrichtungen, jedoch nicht auf diese beschränkt, die in der Lage sind, Selektivrufnachrichten zu übertragen, die Finanzinformationen enthalten können, und die weiterhin zumindest entweder die Finanzinformationen oder einen Kontostand speichern und aktualisieren können.

Hintergrund der Erfindung

In der heutigen Welt der Finanzverwaltung und privaten Geldverwaltung sind Bequemlichkeit und Zeit äußerst wertvolle Güter. Gegenwärtige Finanzkommunikationssysteme verbessern den Zugriff auf Finanzinformationen bedeutend und vereinfachen Finanztransaktionen wesentlich. Jedoch reduzieren eine Reihe von unglücklichen Einschränkungen die mögliche Bequemlichkeit und die zeitliche Effektivität für einen Benutzer dieser Finanzkommunikationssysteme.

Konventionelle Finanzkommunikationssysteme empfangen typischerweise Finanzinformationen (zum Beispiel eine Anforderung nach einer Finanztransaktion) von einem Individuum, das eine vorgesehene Endeinrichtung benutzt (zum Beispiel ein Automatisches Kassiergerät (Automatic Teller Machine ATM), ein Verkaufsstellenterminal (POS-Terminal) oder ein Video-Anzeige-Terminal (VDT), die mit einem zentralen Finanzcomputer verbunden sind). Bei den oben erwähnten Einrichtungen überträgt ein Benutzer des speziellen Terminals eine Anforderung nach einer Finanztransaktion über eine direkte Drahtleitungs- und/oder Modemübertragung. Weiterhin muß der Benutzer normalerweise an der Endeinrichtung physisch anwesend sein, um eine Finanztransaktion einzuleiten. Leider befindet sich die Endeinrichtung normalerweise an einer feststehenden Stelle, wie etwa einer Bankeinrichtung. Außerdem werden die Finanzinformationen typischerweise innerhalb des Finanzkommunikationssystems elektronisch aufrechterhalten, und an den Benutzer wird gewöhnlich nur eine Papierquittung ausgegeben.

Beispielsweise muß sich eine Person, die eine Geldsumme von einem Bankkonto abheben möchte, physisch zu einer Bankeinrichtung oder zu einer ATM begeben, um die Finanztransaktion durchzuführen. Typischerweise muß die Person außerdem zur Identifikation eine entsprechende ATM-Geldkarte vorweisen. Demzufolge muß durch eine Person jederzeit für jedes Finanzinstitution eine Geldkarte mitgeführt werden. Wenn letztlich die Transaktion vollendet ist, werden die Informationen typischerweise in der Bankeinrichtung elektronisch aufrechterhalten und an die Person wird nur eine Papierquittung ausgegeben. Somit ist für die Person zumindest ein zusätzlicher Schritt notwendig, um die Finanzinformationen (d. h. eine Aktualisierung des Kontostands) in eine Finanzaufzeichnung oder in ein Tagebuch (zum Beispiel in ein normalerweise im Scheckbuch enthaltenen Tagebuch) zu übertragen.

In einem zweiten Beispiel reicht eine Person, um einen Kauf auszuführen, irgendeine Form von Geld (zum Beispiel Bargeld, einen Scheck oder eine Geldkarte) im Austausch gegen Waren oder Dienstleistungen ein. In der Verkaufsstelle kann die Person Bargeld im Austausch gegen eine Handelsware vorlegen und für die Transaktion eine Papierquittung empfangen. Im Falle einer Schecktransaktion kann eine Verkaufseinrichtung einen Scheck anerkennen, gewöhnlicherweise nach Aufnahme der persönlichen Informationen der Person (zum Beispiel einer Nummer des Führerscheins, einer Geldkartennummer sowie des Ablaufdatums), und die Scheckkauf-Transaktion vollenden, wie zuvor für die Bargeldkauf-Transaktion beschrieben wurde. Alternativ ist eine Geldkarten-Transaktion durch Verwendung einer Geldkarte (zum Beispiel einer Kreditkarte) wesentlich komplizierter, wie untenstehend erläutert wird.

Bei der Geldkarten-Transaktion muß eine Person gewöhnlich eine von vielen Geldkarten, die notwendigerweise durch eine Person mitgeführt werden, auswählen und vorweisen. Ein Verkaufsstellen-(POS) Terminal liest gewöhnlich die Geldkarte nach Bankinformationen ab und empfängt zusätzlich eine Tastatureingabe über den Verkaufspreis und zugehörige Informationen. Das POS-Terminal wählt dann normalerweise einen zentralen Bankcomputer automatisch an, um einen Identifikationscode und ein mögliches Kreditlimit zu verifizieren. Bei Bewilligung wird ein Kontostand im zentralen Bankcomputer entsprechend aktualisiert und die Person muß normalerweise die Transaktion mit einer Unterschrift auf einer Papierquittung bestätigen, deren Kopien unter der Person, der Verkaufseinrichtung und einer zentralen Finanzinstitution (zum Beispiel Mastercard oder Visa) verteilt werden. Eine Geldkarten-Transaktion gestattet deshalb die Bequemlichkeit, eine minimale Menge von Bargeld mit sich zu führen, jedoch zu Lasten einer komplizierteren Finanztransaktion und einer zusätzlichen Bearbeitungsgebühr für die bereitgestellte Finanzdienstleistung.

Bei der Bargeld-Transaktion empfängt die Person normalerweise eine Papierquittung und muß zusätzliche Schritte ausführen, um die Finanzinformationen, die mit der Transaktion verbunden sind, zu sammeln und aufzuzeichnen. Gewöhnlicherweise muß die Person die Finanzinformationen von der Papierquittung in eine Finanzaufzeichnung oder in ein Finanztagebuch manuell übertragen.

Leider erfordert die Scheck-Transaktion zusätzlich, daß ein Papierstreifen für einen ausgedehnten Zeitraum aufbewahrt wird. Typischerweise wird der Scheck durch die Verkaufseinrichtung mit geringer oder ohne Verifizierung der tatsächlich bei einer Finanzinstitution (zum Beispiel einer Bank) verfügbaren Einlagen anerkannt. Demzufolge muß ein Papierstreifen sowohl durch die Person als auch die Verkaufseinrichtung aufbewahrt werden, zumindest bis die Finanzinstitution den Scheck anerkennt (d. h. eine Schecklaufdauer). Diese Laufdauer neigt dazu, verwirrend zu wirken, und bei mehreren ausgeschriebenen Schecks erhöht sie die Wahrscheinlichkeit eines Fehlers durch die Person (d. h. typischerweise die Nichteinhaltung des richtigen Betrags des Kontostands im Scheckbuch), was dazu führt, daß ein Scheck durch die Finanzinstitution nicht anerkannt wird (d. h. ein Scheck, der auf ein überzogenes Bankkonto ausgestellt wurde). In einem solchen Fall muß die Verkaufseinrichtung die Person finden und das fällige Bargeld wiedererlangen (d. h. gewöhnlich einschließlich einer Strafgebühr).

Im Fall der Geldkarten-Transaktion ist die Ausführung der Finanztransaktion normalerweise komplizierter und erfordert unmittelbar bei der Transaktion zusätzliche Teilnehmer (zum Beispiel die zentrale Finanzinstitution). Die Übertragung der Finanzinformationen zwischen der Verkaufseinrichtung, der Person und der Finanzinstitution erfordert typischerweise eine Anzahl von Schritten, um die Geldkarten-Transaktion zu beenden.

Außerdem werden die Finanzinformationen in der Finanzinstitution nur elektronisch aufbewahrt. Somit ist ein redundanter Papierstreifen notwendig, um die Finanzinformationen bei allen Teilnehmern der Geldkarten-Transaktion aufzuzeichnen und aufzubewahren.

Schließlich muß die Person, die den Kauf tätigt, die Finanzinformationen manuell in eine Finanzaufzeichnung oder ein Finanztagebuch übertragen, um dadurch ein persönliches Konto (d. h. einen Kontostand) aller realisierten Geldkarten- Transaktionen zu führen. Wie bei der zuvor erläuterten Scheck-Transaktion kann ein Fehler durch die Person bei der Führung eines Kontostands in einer Finanzaufzeichnung oder in einem Finanztagebuch für jede Geldkarte zur Folge haben, daß ein Kreditlimit für eine Geldkarte überschritten wird, wodurch alle zugehörigen Konsequenzen einschlossen sind.

Diese Situation ist überdies besonders problematisch, wenn mehrere Geldkarten oder mehrere Scheckbücher (d. h. mit den gleichen Kontoidentifizierungsinformationen) unter zwei oder mehreren Personen verteilt sind (zum Beispiel zwischen Ehemann und Ehefrau oder unter Geschäftspartnern). Die gleichzeitige Benutzung des gleichen Geldkarten- oder Scheckkontos durch viele Personen kann typischerweise verlorengegangene oder ungelegene Finanzinformationen zur Folge haben, die von zumindest einer der Personen aufbewahrt werden, und demzufolge ein überschrittenes Geldkarten- Kreditlimit oder einen ungedeckten Scheck zur Folge haben kann.

In einem dritten Beispiel muß eine Person, die Lebensmittel in einem Supermarkt kauft, gegenwärtig einen Einkaufswagen durch zahlreiche Gänge schieben, die mit Lebensmitteln angefüllt sind. Die Auswahl der Waren und der Vergleich zwischen Alternativen wird manuell durchgeführt, gewöhnlich während die Person an einem Regal im Supermarkt steht. Wenn ein Produkt momentan im Regal nicht vorhanden ist, möglicherweise wegen Begrenzungen der Lagerkapazität, wird das Produkt nicht berücksichtigt. Außerdem muß der Vergleich von Produkteigenschaften beim Treffen einer Auswahl zur Auslösung einer Kauf-Transaktion (zum Beispiel Preise, Nährstoffgehalt, usw.) normalerweise manuell ausgeführt werden, indem die Produktetiketten, die Supermarktetiketten gelesen werden, und die Unterschiede zwischen alternativen Produkten im Kopf berechnet werden. Der Person wird, außer der Lagerung der Waren in den Supermarktregalen, sehr wenig Unterstützung bei der Durchführung der Kauf-Transaktion geboten. Schließlich muß der beladene Einkaufswagen gewöhnlich durch den gesamten Supermarkt geschoben werden und man steht danach in einer Reihe und wartet darauf, daß ein Kassierer die Gesamtrechnung aufaddiert. Nachdem der Kassierer den Gesamtbetrag nennt, vollendet die Person die Kauf-Transaktion durch Bereitstellung des geeigneten geldlichen Austauschs für die Lebensmittel (zum Beispiel Bargeld, Scheck oder Geldkarte). Die Person ist dann mit allen gleichen Einschränkungen und Hindernissen konfrontiert, die oben im zweiten Beispiel dargestellt wurden.

In "Proceedings of the EFIP WG 11.6, International Conference on Smart Card 2000: The future of IC cards, Laxenburg, Österreich, 19.-20. Oktober 1987 gibt es auf den Seiten 57- 66 eine Schrift mit dem Titel "Even secure off-line electronic fund transfer between non-trusting partners". Dieses Dokument beschreibt eine erste elektronische Geldbörse, die benachbart zu einer zweiten Geldbörse angeordnet ist, um mit Hilfe von lichtempfindlichen Einrichtungen eine Finanztransaktion zu übertragen. Das Ziel dieses Dokuments besteht darin, eine Einrichtung für "Off- Line" Finanztransaktionen im Nicht-Echtzeitbetrieb zu schaffen. Die Geldbörse kann nachfolgend bezüglich der Geldeinlage aktualisiert werden, indem die Bank aufgesucht wird und die Geldbörse in ein Bankterminal eingesteckt wird.

Es ist deshalb bedauerlich, daß keine gegenwärtige Einrichtung in der Lage ist, den zuvor erwähnten Hindernissen von Finanzkommunikationssystemen wirksam zu begegnen.

Zusammenfassung der Erfindung

Die vorliegende Erfindung ist in den Ansprüchen 1, 25, 36 und 45 dargestellt.

Durch Realisierung einer Form dieser Erfindung wird eine elektronische Geldbörse geschaffen, sowie ein Verfahren ihres Betriebs, die zumindest entweder Finanzinformationen oder einen Kontostand speichern kann. Die elektronische Geldbörse kann außerdem eine Selektivrufnachricht empfangen, die den Kontostand betreffende Informationen enthält, und den Kontostand in Reaktion auf die Nachricht aktualisiert. Weiterhin wird ein Kommunikationssystem zur Übertragung der Finanzinformationen geschaffen. Ein Verfahren zum Betrieb durch eine Finanzinstitution wird ebenfalls geschaffen.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer elektronischen Geldbörse in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung.

Die Figuren 2A und 2B enthalten ein Blockschaltbild der elektronischen Geldbörse von Fig. 1.

Fig. 3 ist ein Blockschaltbild eines Kommunikationssystems in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung.

Fig. 4 ist ein detaillierteres Blockschaltbild des Funkrufterminals von Fig. 3.

Die Figuren 5A bis 5E sind mehrere Blockschaltbilder, die beispielhafte Transaktionen für das Kommunikationssystem der vorliegenden Erfindung darstellen.

Die Figuren 6A bis 6D enthalten ein Ablaufdiagramm für eine Steuereinheit der elektronischen Geldbörse in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung.

Fig. 7 bis Fig. 12 sind Ablaufdiagramme, die eine Anzahl von Operationen des Kommunikationssystems von Fig. 3 erläutern.

Beschreibung einer bevorzugten Ausführung

Die Befriedigung von Verbraucheranforderungen nach Bequemlichkeit und Aktualität im Zusammenhang mit Finanztransaktionen kann mit einer elektronischen Geldbörse realisiert werden. Der Benutzer einer derartigen elektronischen Geldbörse in ihren Ausführungen kann in der Lage sein, eine Finanztransaktionen in einer zeitaktuellen Weise auszulösen und zu bestätigen. Ferner erleichtert die elektronische Geldbörse, wie untenstehend genauer beschrieben wird, die Bequemlichkeit des Benutzers durch die Aufbewahrung persönlicher Finanzinformationen, auf die durch den Benutzer leicht zugegriffen werden kann, während die Finanztransaktionen ausgeführt wird.

In Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Kommunikationseinrichtung (zum Beispiel einer elektronischen Geldbörse) 100 in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung gezeigt. Eine solche elektronische Geldbörse 100 enthält vorzugsweise einen Selektivrufempfänger (nicht gezeigt), der in der Lage ist, eine drahtlose Nachricht zur Übertragung von Finanzinformationen von einem zentralen Finanzcomputer (nicht gezeigt) zu empfangen, wie nachfolgend genauer erläutert wird.

Eine solche drahtlose Nachricht kann über ein Kommunikationssystem (nicht gezeigt) übertragen werden, das drahtlose Übertragungseinrichtungen enthält (d. h. im Gegensatz zu einem elektronischen Signal über eine Leitung oder andere physische Vermittlungseinrichtungen). Die drahtlosen Übertragungseinrichtungen können Hochfrequenz- (RF) Übertragungen, Mikrowellenübertragungen (zum Beispiel Satellitenübertragungen), optische Übertragungen (zum Beispiel infrarote (IR) Übertragungen) und Ultraschallübertragungen enthalten. Deswegen kann eine Nachricht, die über drahtlose Übertragungseinrichtungen übertragen wird, als drahtlose Nachricht betrachtet werden.

In einer Ausführung der vorliegenden Erfindung enthält die elektronische Geldbörse 100 weiter Benutzereingabesteuereinrichtungen (zum Beispiel eine Tastatur 102, Funktionstasten 104 und Knöpfe 106) für das Empfangen von Benutzereingabedaten und Befehlen, und eine Anzeige (zum Beispiel eine Flüssigkristallanzeige) 108 für das Anzeigen von Informationen an einen Benutzer der elektronischen Geldbörse 100. Es werden außerdem drei Einrichtungen zum Anzeigen an den Benutzer der Einrichtung bereitgestellt: eine akustische Warnanzeige (zum Beispiel einen Lautsprecher oder einen Wandler) 110, eine optische Warnanzeige (zum Beispiel eine Lampe 112, eine Leuchtdiode 114 oder eine Icon-Darstellung auf der Anzeige 108) und eine fühlbare Warnanzeige etwa einen Vibrator (nicht gezeigt). Die fühlbare Warnanzeige kann einen Benutzer der elektronischen Geldbörse 100 still benachrichtigen.

Diese Ausführung der vorliegenden Erfindung enthält ferner eine Strichcodeleseeinrichtung (zum Beispiel einen mit der elektronische Geldbörse 100 verbundenen optischen Lesestift 166 zum Lesen von Strichcodeinformationen in einer bekannten Weise), um Strichcodeinformationen in bequemer Weise in die elektronische Geldbörse 100 aufzunehmen. Die elektronische Geldbörse 100 kann dem Benutzer den Zustand Lesen eines Strichcodesymbols durch Verwendung einer oder mehrerer der zuvor erwähnten Anzeigeeinrichtungen anzeigen. Ein Strichcode ist eine abgeschlossene Nachricht mit Informationen, die in einem gedruckten Muster in den Breiten der Balken und der Zwischenräume codiert sind. Die Strichcodeinformationen werden normalerweise gelesen, indem ein schmaler Lichtstrahl über das gedruckte Strichcodesymbol geleitet wird. Das am häufigsten verwendete Strichcodeformat ist der Universelle Produktcode (UPC), der eine Untergruppe des Europäischen Artikelnumerierungscodes (EAN) oder des Weltproduktcodes (WPC) ist. Dieses Strichcodeformat wird international verwendet, um Einzelhandels-Lebensmittelprodukte und allgemeine Handelswaren zu identifizieren. Speziell in modernen Supermärkten ist das Lesen des UPC von Produkten als Teil der Auslösung einer Kauftransaktion eine standardmäßige Geschäftspraxis. Auf jeden Fall können mehrere Strichcodestandards durch die elektronische Geldbörse 100 unterstützt werden (zum Beispiel Code 39, UPC/EAN, Standard 2 aus 5, Verschachtelt 2 aus 5 und Codabar).

Zusätzlich ist in dieser Ausführung der elektronischen Geldbörse 100 ein Drucker (zum Beispiel ein konventioneller Thermodrucker oder ein mechanischer Drucker) 118 zum Ausdrucken von Schecks 120 und weiterer gedruckter Papierkopien enthalten. Obwohl die absolute Eliminierung von Papier bei Finanztransaktionen sehr attraktiv erscheinen mag, wird erwartet, daß einige Finanztransaktionen dennoch einen Papierscheck oder ein Gutschein 120 (d. h. einen Papierstreifen) erfordern. Durch den Ausdruck eines Schecks 120 direkt aus der elektronischen Geldbörse 100, kann ein Benutzer der Einrichtung in der Lage sein, den Umfang der manuellen Eingaben und Tabulierung zu reduzieren, die normalerweise bei konventionellen Scheckbüchern notwendig sind. Demzufolge wird die Möglichkeit zur Eingabe von Fehlern wesentlich reduziert. Durch die Verbindung der Transaktionsinformationen, die auf den Scheck 120 gedruckt werden, mit den Informationen, die in der elektronischen Geldbörse 100 gespeichert sind, kann eine Schecktransaktion durch die elektronische Geldbörse 100 mit minimalem Aufwand durch den Benutzer automatisch überwacht, verifiziert und bestätigt werden, wie untenstehend genauer erläutert wird.

Weiterhin ist ein Geldkartenleser 122, etwa ein Magnetkartenleser, der einen Schlitz 124 zur Aufnahme einer Geldkarte (zum Beispiel einer Mastercard oder Visacard) aufweist, zum Lesen einer Darstellung von Finanzinformationen von der Geldkarte 126 enthalten. Ein derartiger Geldkartenleser 122 kann dazu dienen, um Finanzinformationen von den meisten oder allen persönlichen Geldkarten einer Person zu lesen, die bekannte Standards (zum Beispiel ANSI X4.16-1983 "American National Standard for Financial Services - Financial Transaction Cards - Magnetic Stripe Encoding") und bekannte Techniken verwenden. Die elektronische Geldbörse 100 kann dem Benutzer durch Verwendung einer oder mehrerer der zuvor erwähnten Anzeigeeinrichtungen den Zustand Lesen einer Geldkarte anzeigen. Die Finanzinformationen können nachfolgend in der elektronischen Geldbörse 100 gespeichert werden. Ein beispielhaftes Kommunikationssystem, das einen Geldkartenleser in einem tragbaren Funktelefon enthält, wird im U. S.-Patent Nr. 4.831.647 erläutert, das am 16. Mai 1989 an D'Avello u. a. erteilt wurde und betitelt "Radiotelephone Credit Card Data Communications ist, und das vom Anmelder der vorliegenden Erfindung angemeldet wurde.

In ähnlicher Weise ist eine Geldkarten-Schreibeinrichtung 128, etwa eine Magnetkarten-Schreibeinrichtung, die zusammen mit dem Magnetkartenleser und dem Schlitz 124 angeordnet wird, in der Lage, eine Darstellung von Finanzinformationen von der elektronischen Geldbörse 100 auf eine Geldkarte zu schreiben (zum Beispiel auf eine universelle Geldkarte 130), indem bekannte Standards (zum Beispiel ANSI X4.16-1983 "American National Standard for Financial Services - Financial Transaction Cards - Magnetic Stripe Encoding") und bekannte Techniken verwendet werden. Die elektronische Geldbörse 100 kann gleichfalls dem Benutzer durch Verwendung einer oder mehrerer der zuvor erwähnten Anzeigeeinrichtungen den Zustand Schreiben einer Geldkarte anzeigen.

Durch das Einlesen aller persönlichen Geldkarten 126 einer Person in die elektronische Geldbörse und das wahlweise Schreiben von Finanzinformationen auf die universelle Geldkarte 130, kann sich eine effektive Nutzung des Raums in der Geldbörse 100 ergeben (d. h. da nur eine universelle Geldkarte 130 mit der elektronischen Geldbörse 100 mitgeführt werden muß, um Finanztransaktionen auszuführen). Außerdem können die Finanzinformationen von mehreren Geldkarten an einem Ort (d. h. innerhalb der elektronischen Geldbörse 100) besser organisiert und gesichert werden. Diese und weitere Vorteile werden nachfolgend genauer erläutert.

Schließlich kann die elektronische Geldbörse 100 innerhalb eines entsprechenden Taschenbuchs oder einer Tasche (zum Beispiel einer Ledergeldbörse) 132 durch Sicherungsstreifen (133A und 133B) befestigt werden. Außerdem kann die universelle Geldkarte 130 innerhalb einer Tasche 136 im Taschenbuch 132 befestigt werden. Somit kann das Taschenbuch 132 durch einen Reißverschluß (134) geschlossen werden (d. h. durch Falten der beiden Hälften der elektronischen Geldbörse 100, die an den Scharnieren 135A und 135B und an den flexiblen Verbindungen 140A und 140B miteinander verbunden sind), wodurch während des Transports eine zusätzlich Sicherheit für alle Komponenten gewährleistet ist. Vorzugsweise kann ein physischer Verriegelungsmechanismus (zum Beispiel ein Verriegelungslasche und ein Schlüssel) 138 im Taschenbuch 132 enthalten sein, um den physischen Zugriff auf die elektronische Geldbörse 100 und die universelle Geldkarte 130 zu sichern. Auf diese Weise kann ausschließlich ein autorisierter physischer Zugriff auf die Finanzinformationen und die elektronische Geldbörse 100 gestattet werden. Weitere Sicherheitsmaßnahmen können jedoch den Zugriff auf die Finanzinformationen und auf Funktionen der elektronischen Geldbörse 100 weiter sichern, wie untenstehend genauer beschrieben wird.

In den Figuren 2A und 2B ist ein Blockschaltbild der elektronischen Geldbörse 100 von Fig. 1 gemäß der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die elektronische Geldbörse 100 wird durch die Batterie 201 gespeist und enthält einen Selektivrufempfänger 200 (siehe Fig. 2A), der arbeitet, um ein Signal über eine Antenne 202 zu empfangen. Ein Empfänger 203 schaltet das empfangene Signal an einen Demodulator 204, der unter Verwendung konventioneller Techniken jedes vorhandene Informationssignal wiederherstellt. Das wiederhergestellte Informationssignal wird an eine Steuereinheit 205 geschaltet, die die wiederhergestellten Informationen interpretiert und decodiert. In der bevorzugten Ausführung kann die Steuereinheit 205 einen Mikroprozessor enthalten, der einen in Hardware und Software realisierten Signalprozessor (Decodierer) aufweist.

Das wiederhergestellte Informationssignal wird durch den Decodierer überprüft, welcher den Signalprozessor enthält, der eine wiederhergestellte Adresse (d. h., ein wiederhergestelltes Informationssignal, das Adreßinformationen enthält) mit einer im nicht flüchtigen Speicher 207 des Selektivrufempfängers gespeicherten vorbestimmten Adresse korreliert. Der nicht flüchtige Speicher 207 enthält typischerweise eine Vielzahl von Registern zur Speicherung einer Vielzahl von Konfigurationsworten, die die Funktion des Selektivrufempfängers 200 und der elektronischen Geldbörse 100 kennzeichnen. Bei der Bestimmung der Auswahl des Selektivrufempfängers 200 wird eine Korrelation zwischen einer mit dem Selektivrufempfänger 200 verbundenen vorbestimmten Adresse und einer empfangenen und wiederhergestellten Adresse durchgeführt, vorzugsweise nach einem konventionellen Signalisierungsprotokoll wie beispielsweise dem Protokoll der Post Office Code Standardisation Advisory Group (POCSAG) oder nach der Golay Sequential Coding (GSC). Wenn die Adressen korrelieren, kann die Steuereinheit 205 eine empfangene und wiederhergestellte Nachricht (d. h. eine drahtlose Nachricht, die an die korrelierten Adreßinformationen gekoppelt ist) in einem Speicher 206 speichern. Außerdem kann die Steuereinheit 205 in der bevorzugten Ausführung ein Zeitgebermodul enthalten, das Zeitinformationen aufbewahren kann. Demzufolge kann die Steuereinheit 205 Zeitinformationen im Speicher 206 speichern. Deswegen kann zusammen mit den empfangenen und wiederhergestellten Nachrichteninformationen eine Zeitmarkierung im Speicher 206 gespeichert werden.

Wahlweise kann zumindest ein Abschnitt des Nachrichteninformationsformats zur Sicherheit der Übertragung von sensiblen Informationen (zum Beispiel von Finanzinformationen, die bei der einer Finanztransaktion benutzt werden) verschlüsselt (d. h. codiert) sein. Demzufolge kann das verschlüsselte Nachrichteninformationsformat entschlüsselt (d. h. decodiert) werden, indem bekannte Standards verwendet werden (zum Beispiel "Data Encryption Standard" (DES), FIPS PUB 46, 15. Januar 1977, der von der U. S. Handelskammer verfügbar ist, oder eine verfügbare nächste Generation des Verschlüsselungsstandards). Der DES-Standard gestattet, binär codierte Daten verschlüsselungstechnisch zu schützen, indem der DES- Algorithmus in Verbindung mit einem 56 Bit-Schlüssel verwendet wird. Ein autorisierter Benutzer der verschlüsselten Nachrichteninformationen muß, um sie zu verwenden, den Schlüssel besitzen, der verwendet wurde, um die Daten zu verschlüsseln. Somit sind die verschlüsselten Nachrichteninformationen in einer unverständlichen Form (d. h. in sogenannter chiffrierter Form), und können aus der chiffrierten Form nur wiederhergestellt werden, indem exakt der gleicher Code benutzt wird, der verwendet wurde, um sie zu verschlüsseln. Dadurch, daß innerhalb eines Finanz-Kommunikationssystems der elektronischen Geldbörse 100 ein einmaliger Schlüssel zugewiesen ist, ist die elektronische Geldbörse 100 in der Lage, sensible Nachrichten sicher zu empfangen und zu entschlüsseln. Die Steuereinheit 205 kann eine empfangene und wiederhergestellte Nachricht (d. h. oder zumindest einen Abschnitt der Nachricht) entschlüsseln, bevor die Informationen gespeichert werden und/oder ein Kontostand im Speicher 206 aktualisiert wird. Alternativ können zur zusätzlichen Sicherheit Informationen in der verschlüsselten Form gespeichert werden und/oder ein Kontostand im Speicher 206 aktualisiert werden, die nur wenn erforderlich entschlüsselt werden.

In Übereinstimmung mit den in der Nachricht enthaltenen wiederhergestellten Informationen und den Einstellungen, die mit den Benutzereingabesteuereinrichtungen 209 verbunden sind (zum Beispiel eine Tastatur 102, ein Funktionsschalter 104 und die Knöpfe 106) (siehe Fig. 1) kann die Steuereinheit 205 die Finanzinformationen und/oder einen Kontostand im Speicher 106 aktualisieren. Somit kann der Kontostand in Reaktion auf die drahtlose Nachricht aktualisiert werden. Ein solcher Kontostand im Speicher 106 kann teilweise oder insgesamt eine Zusammenfassung der Transaktionsaktivitäten für ein Konto bei einer Finanzinstitution darstellen. Deswegen ist die elektronische Geldbörse 100 in der Lage, Finanzinformationen aufzubewahren, die eine Kontostandzusammenfassung der Transaktionsaktivitäten für ein Konto bei einer Finanzinstitution (zum Beispiel einer Bank) enthalten können.

Überdies kann zumindest ein Abschnitt der gespeicherten Informationen (zum Beispiel die Finanzinformationen und der Kontostand) vorzugsweise in einer verschlüsselten Form im Speicher 206 vorliegen, der nur wenn erforderlich entschlüsselt wird. Dies verbessert die Sicherheit der in der elektronischen Geldbörse 100 gespeicherten Informationen. Der einmalige Schlüssel kann im nicht flüchtigen Speicher 207 gespeichert sein. Nur durch Anwendung des Schlüssels im Entschlüsselungsalgorithmus können die verschlüsselten Informationen in einer verwendbaren Form verfügbar werden. Somit kann der Zugriff auf gespeicherte Informationen in der elektronischen Geldbörse 100 auf zahlreiche Arten geregelt werden. Erstens kann ein physischer Verriegelungsmechanismus bereitgestellt werden, um wie zuvor erläutert, den physischen Zugriff zu begrenzen. Zweitens kann die elektronische Geldbörse 100 gesichert werden, indem ein Kennwort notwendig ist, das durch einen Benutzer eingegeben werden muß, bevor mit Funktionen der Einrichtung fortgefahren wird. Dieses Kennwort kann durch den Benutzer über die Benutzereingabesteuereinrichtungen 209 (zum Beispiel die Tastatur 102) eingeben werden. Drittens kann ein Benutzer für den Fall des Verlierens der elektronischen Geldbörse 100 mit einem Bediener des Kommunikationssystems vereinbaren, eine Zugriffssteuerungsnachricht an die elektronische Geldbörse 100 zu senden. Wenn die elektronische Geldbörse 100 die Zugriffssteuerungsnachricht empfängt und decodiert, kann ein internes Kennzeichenbit im nicht flüchtigen Speicher 207 gesetzt werden, um den Benutzerzugriff auf Funktionen der elektronischen Geldbörse 100 vollständig auszuschließen. Deswegen kann zumindest ein Abschnitt der im Speicher 206 in verschlüsselter Form gespeicherten Informationen sicher bleiben. Im letzteren Fall kann beim Wiederfinden der verlorengegangenen elektronischen Geldbörse 100 ein Benutzer das Gerät an den Bediener des Kommunikationssystems zur Wiedereinrichtung des Benutzerzugriffs auf Funktionen der elektronischen Geldbörse 100 und des einmaligen Schlüssels zum nicht flüchtigen Speicher 207 zurückgeben.

Die elektronische Geldbörse 100 kann weiterhin typischerweise zumindest einen Abschnitt der Finanzinformationen und des Kontostands anzeigen, wie etwa durch eine Anzeige 108, und kann gewöhnlich dem Benutzer über eine beliebige Kombination aus einer akustischen Warnanzeige 110, einer fühlbaren Warnanzeige 210 und einer optischen Warnanzeige 212 (zum Beispiel eine Lampe 112, eine Leuchtdiode 114 oder eine Icon- Darstellung auf der Anzeige 108) (siehe Fig. 1) signalisieren, daß eine Nachricht empfangen worden ist. Der Benutzer kann zumindest einen Abschnitt der Finanzinformationen und des Kontostands, die auf der Anzeige 108 dargestellt werden, durch die Aktivierung der geeigneten Benutzereingabesteuereinrichtungen 209 betrachten. Alternativ kann die Darstellung zumindest eines Abschnitts der Finanzinformationen und des Kontostands als Papierkopie ausgedruckt werden, indem der Drucker 118 verwendet wird, der gleichfalls mit den geeigneten Benutzereingabesteuereinrichtungen 209 aktiviert wird.

Eine Unterstützungsschaltung 208 enthält vorzugsweise eine konventionelle integrierte Schaltung zur Signalmultiplexierung, einen Spannungsregelungs- und Steuerungsmechanismus, einen Stromregelungs- und Steuerungsmechanismus, eine Schaltung zur Umgebungsabtastung wie beispielsweise für Licht- oder Temperaturbedingungen, eine Tonsignal-Leistungsverstärkerschaltung, eine Steuerungsschnittstellenschaltung und eine Anzeigebeleuchtungsschaltung. Diese Baugruppen sind angeordnet, um eine Unterstützung der Funktionen der elektronischen Geldbörse 100 zu gewährleisten, wenn dies durch einen Benutzer gefordert wird.

Wahlweise kann die elektronische Geldbörse 100 in der Lage sein, eine Nachricht zu übertragen, die Informationen bezüglich des Kontostands enthält, indem konventionelle Techniken benutzt werden (d. h. RF-Übertragung, IR-Übertragung und Mikrowellenübertragung). Zumindest ein Abschnitt der Nachricht kann vorzugsweise vor der Übertragung verschlüsselt werden, indem der zuvor erwähnte DES-Verschlüsselungsstandard oder die nächste verfügbare Generation des Verschlüsselungsstandards verwendet wird. Ein Sendemodul 220 kann einen Codierer 222, eine Senderschaltung 224 und einen Antennenschalter 226 enthalten. Der Codierer 222 codiert die Nachricht unter Verwendung konventioneller Techniken, vorzugsweise nach einem Standardprotokoll (zum Beispiel einem zellularen Modemprotokoll). Die Codierung kann dementsprechend ein analoges oder digitales Signal für die nachfolgende Übertragung zur Folge haben. Adreßinformationen, die normalerweise der Nachricht zugeordnet sind, können einen Empfänger (nicht gezeigt) als Bestimmungsziel auswählen, das einem Zentralcomputer einer Finanzinstitution (zum Beispiel einer Bank) entspricht. Weiterhin kann die Sendeschaltung 244 bei Aktivierung des Antennenschalters 226 durch die Steuereinheit 205 ein Sendesignal über die Antenne 202 übertragen, wobei das Sendesignal die codierte Nachricht und Adreßinformationen enthält. Ein beispielhaftes Kommunikationssystem, das Selektivrufempfänger (zum Beispiel Funkrufempfänger) enthält, die in der Lage sind, eine Nachricht zu einem empfangenden Funkrufterminal zu übertragen, wird in EP-B-464 142 erläutert, betitelt "Paging Terminal Apparatus with User Selectable Page Forwarding Capability and Methodology Therefor", die durch den Anmelder der vorliegenden Erfindung angemeldet wurde. Einige Vorteile der Übertragung einer Nachricht von einer elektronischen Geldbörse 100, die Informationen bezüglich des Kontostands enthält, werden nachfolgend genauer erläutert.

Außerdem kann die elektronische Geldbörse 100 vorzugsweise eine Telefonschnittstellenschaltung 230, ein Modem 232 und einen Dualton-Mehrfrequenz- (DTMF) Sendeempfänger 234 enthalten, die mit der Steuereinheit 205 verbunden sind. Somit kann die Übertragung von Finanzinformationen ebenfalls realisiert werden, indem Modemübertragungen und/oder DTMF- Tonübertragungen über eine Telefonleitung unter Verwendung bekannter Techniken verwendet werden. Zum Beispiel können DTMF- (oder Ton-) Übertragungen dazu dienen, um eine Telefonnummer für ein zentrales Finanzcomputersystem zu wählen. Nachfolgend können DTMF- und/oder Modemübertragungen verwendet werden, um die Finanzinformationen zu übertragen (zum Beispiel zur Auslösung von Finanztransaktionen durch das Senden von Nachrichten). Deswegen kann eine Wähltelefonleitung, die Teil des öffentlichen Fernsprechwählnetzes (PSTN) ist, Nachrichten zwischen der elektronischen Geldbörse 100 und einem zentralen Finanzcomputersystem (nicht gezeigt) schalten.

Überdies kann eine wahlweise Computerschnittstelle 236, die an die Steuereinheit 205 geschaltet ist (zum Beispiel nach den seriellen Computerschnittstellen-Standards RS-232 oder RS-422) die elektronische Geldbörse 100 direkt mit der Terminalausrüstung des Kommunikationssystems (nicht gezeigt) verbinden. Demzufolge kann ein Benutzer über eine spezielle Steuereinheit für das Kommunikationssystem mit einem zentralen Finanzcomputersystem kommunizieren. Deswegen kann eine elektronische Geldbörse 100 über die Computerschnittstelle 236 Nachrichten übertragen und Finanztransaktionen ausführen, wie untenstehend genauer erläutert wird. Außerdem kann die elektronische Geldbörse 100 über die Computerschnittstelle 236 Informationen mit einem Personalcomputer (PC) oder weiteren persönlichen Organisationseinrichtungen austauschen. Demzufolge kann ein Benutzer in bequemer Weise laufende persönliche Informationen, Finanzinformationen und eine Kontostandzusammenfassung der Kontotransaktionen in einem PC oder einer anderen Organisationseinrichtungen führen, die, wenn notwendig, von der elektronischen Geldbörse aktualisiert werden.

In Fig. 3 ist ein Blockschaltbild eines Kommunikationssystems (zum Beispiel eines Funkrufsystems 300) in Übereinstimmung mit einer Ausführung der vorliegenden Erfindung gezeigt. Das Funkrufsystem 300 kann sich über die Ausrüstung einer Telefongesellschaft (zum Beispiel dem öffentlichen Fernsprechwählnetz (PSTN) oder eine Nebenstellenanlage (PBX)) 308 mit einem Computersystem einer Finanzinstitution 306 verbinden. Diese Arten von Telefonleitungen sind typischerweise Wählleitungen (d. h. bei denen ein auslösender Teilnehmer eine Telefonnummer wählt, um sich mit einem antwortenden Teilnehmer zu verbinden). Auf jeder Seite der Telefongesellschaftsausrüstung 308 können automatische Telefonverbindungsausrüstungen 304 vorhanden sein. Solche automatischen Telefonverbindungsausrüstungen 304 können automatische Einwahl-/Auswahlverbindungen ermöglichen, wie nachfolgend genauer erläutert wird. Eine spezielle Computerschnittstelle 306 und das Funkrufterminal 302 können jedoch ein höheres Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit gewährleisten. Ein solche Steuereinheit kann Standleitungen und Verbindungsschaltungen 310 nach den seriellen Standards RS- 232 und RS-422 oder nach einem weiteren konventionellen Computerschnittstellenprotokoll enthalten.

Das Funkrufterminal 302 kann in einer bekannten Weise eine Nachricht vom Computersystem der Finanzinstitution 306 über eine der zuvor erwähnten Schnittstellen (304 oder 310) empfangen. Vorzugsweise liegt für eine sichere Übertragung zumindest ein Abschnitt der Nachricht in einer verschlüsselten Form vor. Normalerweise ist die Nachricht zur Identifizierung des Bestimmungsorts der Nachricht an Adreßinformationen gekoppelt. Die Nachricht kann nachfolgend entweder über einen örtlichen Funkrufsendeempfänger 312 oder über einen entfernten Funkrufsendeempfänger 314 geleitet werden und durch zumindest einen Selektivrufempfänger 200 einer elektronischen Geldbörse 100 unter Verwendung bekannter Techniken empfangen und decodiert (322) werden. Zusätzlich kann die Übertragung der drahtlosen Nachricht über den entfernten Funkrufsendeempfänger 314 in einigen Anwendungen eine Mikrowellenübertragung (zum Beispiel Satellitenkommunikation) unter Verwendung bekannter Techniken enthalten.

Um eine Vielzahl von Selektivrufempfängern als Bestimmungsort auszuwählen, kann das Funkrufterminal 302 die Adreßinformationen von dem Computersystem der Finanzinstitution 306 intern auf eine Gruppe von Adressen abbilden, wobei jede Adresse einen Selektivrufempfänger 200 auswählt. Demzufolge kann das Funkrufsystem 300 wiederholt die Nachricht übertragen, die jeder einzelnen Adresse in der Gruppe zugeordnet ist. Alternativ kann jeder einzelne Selektivrufempfänger 200, der sich in einer Gruppe befindet, auf die gleiche "Gruppen"-Adresse reagieren. Somit können alle Selektivrufempfänger in einer Gruppe die eine Nachricht empfangen, die der übertragenen "Gruppen"-Adresse zugeordnet ist. Der letztere Fall kann im Systemdurchsatz effektiver sein, denn normalerweise wird nur ein Adres sen/Nachrichtenpaar übertragen. Der vorherige Fall gewährleistet jedoch eine bedeutende Flexibilität bei der Konfiguration von Teilnehmern in eine Gruppe hinein oder aus einer Gruppe heraus, denn auf das Funkrufterminal 302 ist leichter zugreifbar und es ist einfacher zu konfigurieren, als die Vielzahl der elektronischen Geldbörsen (100), die bereits an die Benutzer verteilt sein können. Deswegen kann eine Finanzinstitution eine Nachricht (zum Beispiel eine Nachricht, die Informationen bezüglich einer Finanztransaktion aufweist) übertragen und mit der Nachricht jeden aus einer Vielzahl von Selektivrufempfängern aktualisieren.

Alternativ kann der Selektivrufempfänger 200 eine Nachricht an das Funkrufterminal 302 über einen der Funkrufsendeempfänger (312 oder 314) codieren und übertragen (324). Vorzugsweise kann zur Sicherheit zumindest ein Abschnitt der Nachricht verschlüsselt sein. Eine Adresse, die in der übertragenen Nachricht enthalten ist, kann das Funkrufterminal 302 als Bestimmungsort auswählen, das die Nachricht im Funkrufterminal 302 decodiert und speichert. Nachfolgend kann das Funkrufterminal 302 die Nachricht über die Ausrüstung der Telefongesellschaft 308 oder über die spezielle Computerschnittstelle 310 an das Computersystem der Finanzinstitution 306 schalten. Wahlweise kann in der Nachricht, die vom Selektivrufempfänger 200 übertragen wird, eine zweite Adresse enthalten sein. Diese zweite Adresse kann ein Computersystem der Finanzinstitution 306 als Bestimmungsort der Nachricht auswählen. Demzufolge kann das Funkrufterminal 302 die wahlweise zweite Adresse verifizieren, eine entsprechende Telefonnummer identifizieren und die Nachricht an das gewählte Computersystem der Finanzinstitution 306 leiten (d. h. durch Auswählen durch das PSTN 308). Deswegen kann ein Kommunikationssystem (zum Beispiel ein Funkrufsystem 300) in der Lage sein, eine Vielzahl von Finanzinstitutionen zu bedienen. Und jedes Computersystem einer Finanzinstitution 306 kann in der Lage sein, Nachrichten mit zumindest einer elektronische Geldbörse 100 auszutauschen, wie untenstehend genauer erläutert wird.

In Fig. 4 ist ein detaillierteres Blockschaltbild des Funkrufterminals 302 von Fig. 3 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung gezeigt. Die automatische Telefonschnittstelle 304 ist in der Lage, Nachrichten (d. h. Funkrufanforderungen) von einem Computersystem der Finanzinstitution über die Ausrüstung der Telefongesellschaft 308 (zum Beispiel eine Nebenstellenanlage (PBX) oder ein öffentliches Fernsprechwählnetz (PSTN)) automatisch zu empfangen. Alternativ kann ein örtliches Computersystem der Finanzinstitution 306 über das örtliche Bildanzeigeterminal (VDT) oder die Konsolenschnittstelle (d. h. die spezielle Computerschnittstelle) 310 nach den konventionellen Standards RS-323 oder RS-422 in einer bekannten Weise mit dem Funkrufterminal 302 verbinden.

Die automatische Telefonschnittstelle 304 beantwortet normalerweise einen ankommenden Ruf und fordert einen Anrufer (zum Beispiel ein anrufendes Computersystem der Finanzinstitution) zu einer vorläufige Identifizierungs- und Sicherheitsprozedur auf (zum Beispiel die Eingabe einer Anruferkennung und eines wahlweisen Kennworts). Nachfolgend kann das Funkrufterminal 302 den Anrufer wegen einer Seitenanforderung auffordern. Typischerweise wird die Aufforderung und die Bestätigung zwischen dem Anrufer und dem Funkrufterminal 302 mit einem Tonwahlprotokoll (zum Beispiel DTMF) (402) und/oder einem Modemprotokoll 404 in einer bekannten Weise durchgeführt. Wenn die Seitenanforderung vom Anrufer empfangen wird, verifiziert eine Steuereinheit 412, wie etwa ein Mikroprozessor, die geforderte Pageradresse mit einer örtlichen Datenbank gültiger Pageradressen und Nachrichtenformate in einem Bereich des Speichers 414, und die Steuereinheit des Funkrufterminals 410 weist die automatische Telefonschnittstelle 410 für die nachfolgende Bedienerführung zum Anrufer an. Außerdem kann eine angenommene Seitenanforderung von der automatischen Telefonschnittstelle 304 über den Eingabesteuerungsbus 411 zur Steuereinheit des Funkrufterminals 410 übertragen werden und in einem Bereich des Speichers 414 gespeichert werden. Eine Darstellung der momentanen Zeit (d. h. eine Zeitmarkierung) kann vorzugsweise im Speicher 414 gemeinsam mit der angenommenen Seitenanforderung durch den Echtzeittakt 416 gespeichert werden. Somit können in der Nachricht, die zum Selektivrufempfänger 200 übertragen wird, Zeitinformationen enthalten sein. Wenn die Seitenanforderung angenommen ist, kann die automatische Telefonschnittstelle 304 den Anruf mit dem Anrufer beenden, wobei durch die Ermöglichung für weitere Anrufer, auf das Kommunikationssystem zuzugreifen, ein Gesamtdurchsatz des Kommunikationssystems gewährleistet wird. In einer alternativen Systemausführung jedoch, kann der Anrufer auf der Leitung bleiben, um zu bestätigen, daß die elektronische Geldbörse 100 die Nachricht empfangen und bestätigt hat. In diesem Fall kann der Selektivrufempfänger 200 der elektronischen Geldbörse 100 an das Funkrufsystem 300 zurück bestätigen, und nachfolgend an das Computersystem der Finanzinstitution 306, daß die Nachricht durch die elektronische Geldbörse 100 empfangen und bestätigt wurde, wie in ähnlicher Weise in EP-B-464 142 mit dem Titel "Paging Apparatus with User Selectable Page Forwarding Capability and Methodology Therefor" erläutert wird.

Die Seitenanforderungsinformationen, die in einem Bereich des Speichers 414 gespeichert sind, enthalten typischerweise eine Pageradresse und eine Nachricht, die unter Verwendung bekannter Codierungschemen (zum Beispiel POCSAG und GSC) nach den Erfordernissen der speziellen Seitenanforderung formatiert sind. Wenn die Seite bereit ist, an den Selek tivrufempfänger 200 gesendet zu werden, empfängt das Mehrfachcodierungs-Synthesizermodul 420 die Pageradreßinformationen und die formatierte Nachricht vom Speichermodul 414 (d. h. über einen Ausgabesteuerungsbus 418). Die Pageradreßinformationen informieren das Mehrfachcodierungs-Synthesizermodul 420 darüber, welche Pageradresse und welche Art der Pagercodierung notwendig sind, um die Seite effektiv zum Selektivrufempfänger 200 zu übertragen.

Die Steuereinheit 410 des Funkrufterminals weist schließlich das Sendersteuerungsmodul 430 an, den Funkrufsendeempfänger 312 "einzuschalten" (zum Beispiel die Basisstation des Funkrufsenders) und mit dem Senden über den Funkrufsystemkanal zu beginnen. Das Mehrfachcodierungs-Synthesizermodul 420 ist typischerweise für das Senden der codierten Seiteninformation an den Funkrufsendeempfänger 312 (d. h. über einen Synthesizerausgabebus 422 und das Sendersteuerungsmodul 430) verantwortlich, der die Seite über den Funkrufsystemkanal leitet. Deswegen kann eine Seitenanforderung durch das Funkrufterminal 302 empfangen und angenommen werden, in einem vorgesehenen Bereich des Speichers 424 gespeichert werden, und nachfolgend in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Funkrufsystemkanals zu einem Selektivrufempfänger 200 übertragen werden.

Überdies kann der Selektivrufempfänger 200 der elektronischen Geldbörse 100 über das Funkrufsystem 300 eine Nachricht an das Computersystem der Finanzinstitution 306 übertragen. Die übertragene Nachricht kann unter Verwendung konventioneller Techniken durch den Funkrufsendeempfänger 312 empfangen und zum Funkrufterminal 302 geleitet werden. Wenn die Adreßinformationen zur Auswahl des Funkrufterminal 302 bestimmt worden sind, kann die Nachricht durch einen Finanznachrichtendecodierer 440 decodiert werden und nachfolgend zu einem vorgesehenen Bereich des Speichers 414 geschaltet werden.

Wahlweise kann außerdem eine Zeitmarkierung (416) im Speicher 414 gespeichert werden. Gemäß der Konfiguration des Kommunikationssystems und der wahlweisen zweiten Adreßinformationen, die wie zuvor erläutert in der Nachricht enthalten sein können, kann die Steuereinheit 410 des Funkrufterminals die automatische Telefonschnittstelle 304 anweisen, ein entsprechendes Computersystem der Finanzinstitution 306 anzuwählen. Schließlich kann die Nachricht zu dem Computersystem der Finanzinstitution 306 geschaltet werden. Deswegen kann die elektronische Geldbörse 100 eine Transaktion auslösen (zum Beispiel eine Finanztransaktion), indem ein Nachricht über das Funkrufsystem 300 zum Computersystem der Finanzinstitution 306 übertragen wird.

In den Figuren 5A bis 5E sind eine Anzahl beispielhafter Transaktionen für das Kommunikationssystem 300 der vorliegenden Erfindung gezeigt. Diese Transaktionen stellen eine Anzahl möglicher Szenerien dar, einschließlich Bargeld- Transaktionen, Kauf-Transaktionen und mehrere Transaktionen der elektronischen Geldbörse, die nachfolgend genauer erläutert werden.

In Fig. 5 sendet eine Finanzinstitution 500 eine Nachricht zu einer elektronischen Geldbörse 502, um eine Transaktion durchzuführen. Einige Beispiele einer solchen Transaktion sind periodische Zahlungen auf ein Konto (zum Beispiel die Direkteinzahlung des Gehalts einer Person auf ein Bankkonto) oder periodische Belastungen eines Kontos (zum Beispiel die automatische Bezahlung von Ausgaben von einem Bankkonto wie beispielsweise Hypothekenzahlungen und Darlehenzahlungen für ein Auto). Bei diesen Beispielen aktualisiert die Finanzinstitution 500 normalerweise einen Kontostand im Computersystem der Finanzinstitution 306 (siehe Fig. 3). Eine Nachricht kann jedoch ebenfalls periodisch vom Kommunikationssystem 300 zur elektronischen Geldbörse 502 übertragen werden, um einen entsprechenden Kontostand im Speicher 206 (siehe Fig. 2A) der elektronischen Geldbörse 502 zu aktualisieren. Auf diese Weise kann die elektronische Geldbörse 502 aktuelle Finanzinformationen aufbewahren, die eine Kontostandzusammenfassung der Finanztransaktionen für ein Konto bei einer Finanzinstitution 500 enthalten können. Eine weitere beispielhafte Transaktion für Fig. 5A kann durch einen Operator des Kommunikationssystems ausgelöst werden, um den Benutzerzugriff auf eine verlorengegangene elektronische Geldbörse 502 zu steuern. Die Transaktion wird normalerweise nicht durch die elektronische Geldbörse 502 ausgelöst und ist deswegen als eine Einweg-Übertragung von der Finanzinstitution 500 zur elektronischen Geldbörse 502 dargestellt.

In Fig. 5B löst eine elektronische Geldbörse 510 eine Transaktion mit einer Finanzinstitution 512 durch das Senden einer Nachricht an die Finanzinstitution 512 aus. Diese Nachricht kann auf mehrere Arten in das Computersystem der Finanzinstitution 306 (siehe Fig. 3) eingegeben werden, wie untenstehend erläutert wird. Nachfolgend sendet die Finanzinstitution 512 eine Nachricht über das Kommunikationssystem 300 an die elektronische Geldbörse 510. Auf diese Weise kann eine Transaktion von der elektronischen Geldbörse 510 ausgelöst werden und in der Finanzinstitution 512 verifiziert und aufgezeichnet werden. Ferner kann die elektronische Geldbörse 510 eine Bestätigungsnachricht von der Finanzinstitution 512 empfangen, um die Transaktion in der elektronischen Geldbörse 510 mit der Nachricht zu vergleichen, und um in Reaktion auf die Nachricht einen Kontostand im Speicher 206 (siehe Fig. 2A) zu aktualisieren. Ein Beispiel einer solchen Transaktion kann eine Bargeld- Transaktion sein (d. h. wobei die elektronische Geldbörse 510 mit der Finanzinstitution 512 kommuniziert, um einen Betrag in einem Kontostand zu modifizieren, wie beispielsweise durch Überweisung von Bargeld von einem Bankkonto auf ein anderes Bankkonto). Außerdem kann die elektronische Geldbörse 510 eine Transaktion auslösen, um Bargeld von einem Darlehenskonto auf ein Bargeldkonto zu überweisen. Somit kann der Benutzer der elektronischen Geldbörse 510 bei Bedarf Bargeld von einem Kreditkonto leihen (zum Beispiel ein ungesichertes Notdarlehenskonto, das ein vorbestimmtes Kreditlimit hat, oder ein pauschales Lohnausgleichskonto mit einem ähnlichen vorbestimmten Darlehenslimit).

Es können mehrere Arten zur Auslösung der Transaktion von der elektronischen Geldbörse 510 zur Verfügung stehen. Erstens kann die elektronische Geldbörse 510 einen Scheck oder ein Gutschein 120 ausdrucken (118), welcher der Finanzinstitution 512 vorgelegt wird, um die Transaktion auszulösen. Zweitens können Informationen einem Vertreter der Finanzinstitution 512 angezeigt werden (108), um dadurch über die Anzeige 108 Transaktions-Informationen zur Auslösung der Transaktion darzustellen. Demzufolge empfängt die Finanzinstitution 512 in diesen Fällen Informationen für die Transaktion mit einem gewissen manuellen Eingriff, denn ein Benutzer kann Details der Transaktion über die Benutzereingabesteuereinrichtungen 209 in die elektronische Geldbörse 510 eingeben. Das erfordert jedoch vom Benutzer der elektronischen Geldbörse 510 einen minimalen Aufwand. Und es erleichtert die Organisation und die Aufbewahrung von Informationen in der elektronischen Geldbörse 510 als Teil der Durchführung von Transaktionen bedeutend. Eine dritte Art zur Auslösung der Transaktion beinhaltet die Vorlage der universellen Geldkarte 130 (siehe Fig. 1) als Vorlage für eine vorab anerkannte Geldkarte 126. Die universelle Geldkarte 130 kann mit einer Darstellung zumindest einer der Finanzinformationen beschrieben werden, die in der elektronischen Geldbörse 510 gespeichert sind und dem Kontostand eines Kontos der Finanzinstitution entsprechen. Auf diese Weise kann ein Benutzer durch die Vorlage einer Geldkarte 130 eine Transaktion auslösen. Außerdem kann ein Benutzer, wenn notwendig, Details der Transaktion über die Benutzereingabesteuereinrichtungen 109 in die elektronische Geldbörse 510 eingeben. Ein vierter Weg zur Auslösung der Transaktion beinhaltet die Übertragung einer Nachricht, die Informationen bezüglich des Kontostands enthält, von der elektronischen Geldbörse 510. Typischerweise kann eine Terminalausrüstung des Kommunikationssystems (zum Beispiel ein Funkrufsendeempfänger 312 (siehe Fig. 3)) die Nachricht empfangen und sie, wie zuvor erläutert, an das Computersystem der Finanzinstitution 306 leiten. Ein wesentlicher Vorteil besteht darin, daß die elektronische Geldbörse 510 durch eine Person mitgeführt werden kann, um Transaktionen durchzuführen, ohne daß eine physische Verbindung mit der Terminalausrüstung des Kommunikationssystems notwendig ist. Ein fünfter Weg zur Auslösung der Transaktion beinhaltet, wie zuvor erläutert, die Kopplung der elektronischen Geldbörse 510 mit der Terminalausrüstung des Kommunikationssystems über die Computerschnittstelle 236 (siehe Fig. 2B). Obwohl diese Kopplung erfordern kann, daß der Benutzer an einem speziellen Standort für die Terminalausrüstung des Kommunikationssystems anwesend ist, kann die Nachricht zum Computersystem der Finanzinstitution 306 übertragen werden, indem Übertragungsmedien mit größerer Sicherheit und Zuverlässigkeit verwendet werden (zum Beispiel Standleitungen). In einer sechsten Art zur Auslösung der Transaktion kann die elektronische Geldbörse 510 die Nachricht über Telefonleitungen an das Kommunikationssystem schalten. Dieses Verfahren kann Ton- und/oder Modemübertragungen verwenden, um die Transaktion auszulösen. Ein Hauptvorteil dieser Lösung zur Auslösung von Transaktionen ist die allgemeine Verfügbarkeit von Telefonleitungen. Die Transaktion kann vollkommen per Telefon durchgeführt und bestätigt werden. Jedoch kann eine nachfolgende Bestätigungsnachricht vorzugsweise durch die Finanzinstitution über das Kommunikationssystem 300 gesendet werden, wodurch veranlaßt wird, daß ein Kontostand im Speicher 206 aktualisiert wird. Diese duale Übertragung der Transaktions-Bestätigungsnachricht erhöht den erwünschten Grad der Verifizierung und Sicherheit im Kommunikationssystem 300.

In Fig. 5C löst eine elektronische Geldbörse 520 eine Transaktion mit einer Finanzinstitution 522 und einem dritten Teilnehmer (zum Beispiel einer Verkaufseinrichtung oder einer zweiten Finanzinstitution) 524 aus, indem eine Nachricht über den dritten Teilnehmer 524 an die Finanzinstitution 522 gesendet wird. Diese Nachricht kann über den dritten Teilnehmer 524 auf mehrere Arten eingegeben werden, wie zuvor für Fig. 5B beschrieben wurde. Nachfolgend kann die Finanzinstitution 522 eine Nachricht über das Kommunikationssystem 300 an die elektronische Geldbörse 520 senden. Auf diese Weise kann eine Transaktion von der elektronischen Geldbörse 520 über einen dritten Teilnehmer 524 ausgelöst werden und in der Finanzinstitution 522 verifiziert und aufgezeichnet werden. Überdies kann die elektronische Geldbörse 520 eine Bestätigungsnachricht von der Finanzinstitution 522 empfangen, um in der elektronischen Geldbörse 520 die Transaktion mit der Nachricht zu vergleichen, und um in Reaktion auf die Nachricht einen Kontostand im Speicher 206 (siehe Fig. 2A) zu aktualisieren. Ein Beispiel einer solchen Transaktion kann eine Bargeld-Transaktion sein (d. h. bei der die elektronische Geldbörse 520 mit der Finanzinstitution 522 kommuniziert, um einen Betrag in einem Bankkonto zu modifizieren, wie zuvor erläutert). Außerdem kann die elektronische Geldbörse 520 eine Kauf-Transaktion über einen dritten Teilnehmer 524 auslösen. In diesen Fällen kann die elektronische Geldbörse 520 die Transaktion durch einen der zuvor erwähnten Vorgänge auslösen (zum Beispiel durch Vorlage eines Schecks oder eines Gutscheins 120 an den dritten Teilnehmer 524, durch die Darstellung von Informationen auf der Anzeige 108 für den dritten Teilnehmer 524, durch die Übertragung einer Nachricht, die Informationen bezüglich eines Kontostands enthält, an die Terminalausrüstung des Kommunikationssystems, die dem dritten Teilnehmer 524 entspricht, durch Schalten der Nachricht an die Terminalausrüstung des Kommunikationssystems, die dem dritten Teilnehmer 524 entspricht, über die Computerschnittstelle 236 und durch Schalten der Nachricht an die Terminalausrüstung des Kommunikationssystems, die dem dritten Teilnehmer 524 entspricht, über Ton- und/oder Modemübertragungen). Der dritte Teilnehmer 524 quittiert nachfolgend die Informationen gegenüber der Finanzinstitution 522, wodurch eine Bestätigung der Transaktion von der Finanzinstitution 522 empfangen wird. Die Quittierung kann zum Beispiel durchgeführt werden, indem eine Terminalausrüstung einer konventionellen Verkaufsstelle (POS) benutzt wird, nachdem eine Verkaufseinrichtung 524 die universelle Geldkarte 130 von einem Kunden erhalten hat. Ein Genehmigungscode, der für die Verkaufseinrichtung 524 durch die Finanzinstitution 522 bereitgestellt wird, kann als Bestätigung der Transaktion dienen. Und schließlich sendet die Finanzinstitution 522 eine Bestätigungsnachricht über das Kommunikationssystem 300 an die elektronische Geldbörse 520. Wenn die Transaktion durch die Finanzinstitution 522 verifiziert und bestätigt worden ist, kann die Verkaufseinrichtung 524 als Teil der Transaktion die verkauften Waren oder die Dienstleistung bereitstellen. Nachfolgend kann die elektronische Geldbörse 520 über das Kommunikationssystem 300 eine Bestätigungsnachricht von der Finanzinstitution 522 empfangen, um die Transaktionsinformationen zu bestätigen, und um einen Kontostand im Speicher 206 zu aktualisieren, um die Transaktionsaktivitäten eines Kontos in der Finanzinstitution 522 zusammenzufassen.

In Fig. 5D ist eine erweiterte Transaktion (zum Beispiel eine erweiterte Kauf-Transaktion) gezeigt. Die Informationen für die Transaktion können anfangs von der Verkaufseinrichtung 532 aufgenommen werden, indem der Strichcodeleser 116 (siehe Fig. 1) verwendet wird. Demzufolge kann die Eingabe von Details der Transaktion effektiver und zuverlässiger sein. Dies ist besonders vorteilhaft bei der Aufnahme sehr detaillierter und umfangreicher Transaktionsinformationen (zum Beispiel beim Kauf von Lebensmitteln in einem Supermarkt). Zum Beispiel kann die elektronische Geldbörse 530 Strichcodes direkt von den Produkten in den Supermarktregalen lesen oder vorzugsweise aus einem Katalog, um Produktdetails effektiv aufzunehmen und um wahlweise Produkteigenschaften und Alternativen innerhalb der elektronischen Geldbörse 530 zu vergleichen. Wenn detaillierte Transaktionsinformationen in die elektronische Geldbörse 530 aufgenommen worden sind, kann eine Transaktion (zum Beispiel eine Kauf-Transaktion) mit der Verkaufseinrichtung 532 und der Finanzinstitution 534 ausgelöst werden, wie zuvor erläutert wurde. Vorzugsweise kann sich die Terminalausrüstung des Kommunikationssystems in der Verkaufseinrichtung 532 befinden (zum Beispiel im Kassenbereich des Supermarkts). Wie zuvor erläutert, kann eine solche Ausrüstung eine Nachricht von der elektronischen Geldbörse 530 empfangen, um die Transaktion auszulösen. Die Nachricht kann durch die elektronische Geldbörse 530 übertragen werden, kann über die Computerschnittstelle 236 zur Terminalausrüstung des Kommunikationssystems geschaltet werden oder kann über Ton- und/oder Modemübertragung zur Terminalausrüstung des Kommunikationssystems geschaltet werden. Auf diese Weise kann eine erweiterte Kauf-Transaktion (zum Beispiel eine Kauf-Transaktion im Supermarkt) durch die elektronische Geldbörse 530 ausgelöst werden. Nachfolgend kann durch die elektronische Geldbörse 530 über das Kommunikationssystem 300 eine Bestätigungsnachricht von der Finanzinstitution 534 empfangen werden, um die Transaktionsinformationen zu bestätigen, und/oder um den Kontostand im Speicher 206 zu aktualisieren, um die Transaktionsaktivitäten für ein Konto in der Finanzinstitution 522 zusammenzufassen.

Ein Hauptvorteil der zuvor erwähnten erweiterten Kauf- Transaktion (zum Beispiel der Kauf-Transaktion im Supermarkt) kann für die Verkaufseinrichtung 532 gewährleistet werden. Die Verkaufseinrichtung 532 kann einen Kundenpräsentationsbereich von dem Hauptproduktlagerbereich abtrennen, wodurch der Bedarf an Raum und weiteren Betriebsmitteln (zum Beispiel Elektrizität, Beleuchtung, Klimatisierung, Personal, usw.) optimiert werden kann. Ein Kunde kann Strichcodes mit dem Strichcodeleser 166 (siehe Fig. 1) aus einem Katalog oder von Beispielprodukten abtasten, die in Einheitsgrößen im Kundenpräsentationsraum gelagert sind. Wenn die erweiterte Kauf-Transaktion ausgelöst und bestätigt worden ist, können die gekauften Waren durch das Lagerpersonal eingesammelt werden, vom Lagerbereich der Produkte zum Kundenpräsentationsbereich übergeben werden und an den Kunden ausgeliefert werden. Wahlweise kann der Supermarkt eine Kaufanforderung von einem entfernt befindlichen Kunden empfangen (d. h. über Ton- und/oder Modemübertragung per Telefonleitungen durch den Kunden ausgelöst, indem ein Katalog und eine elektronische Geldbörse 530 verwendet werden). Dann können, bei Vorliegen einer bestätigten Kauf-Transaktion (d. h. bestätigt an den Supermarkt und an die elektronische Geldbörse 530), die gekauften Waren an den sich entfernt befindlichen Kunden ausgeliefert werden. Daher können ein effektiver Betrieb eines Produktlagers, die Funktion der Auftragsbearbeitung und ein angenehmer Kundenpräsentationsraum die Leistungsfähigkeit eines Supermarktunternehmens wesentlich verbessern.

In Fig. 6E nutzen mehrere elektronische Geldbörsen (540 und 546) ein Konto in einer Finanzinstitution 544 gemeinsam. Wenn eine der elektronischen Geldbörsen (540) eine Transaktion auslöst (zum Beispiel eine Kauf-Transaktion mit einem dritten Teilnehmer 542), wird die Transaktion über das Kommunikationssystem 300 durch die Finanzinstitution 544 bestätigt und jede der mehreren elektronischen Geldbörsen (540 und 546) wird aktualisiert. Auf diese Weise können alle elektronische Geldbörsen, die sich ein gemeinsames Konto bei der Finanzinstitution 544 teilen, mit den aktuellen Finanzinformationen und/oder einer Kontostandzusammenfassung der Transaktionsaktivitäten für das Konto aktualisiert werden. Überdies kann eine erste elektronische Geldbörse 540 in der Lage sein, die Finanzinformationen für eine zweite elektronische Geldbörse 546 zu aktualisieren (d. h. ähnlich zu der oben erläuterten Bargeld-Transaktion), um ein Kontolimit oder andere Transaktionsinformationen für die zweite Geldbörse 546 über die Finanzinstitution 544 und das Kommunikationssystem 300 zu aktualisieren. Außerdem kann eine Sicherheits-Transaktion (d. h. eine verlorengegangene elektronische Geldbörse 546 erfordert, daß eine Benutzerzugriffssteuerungsnachricht durch das Kommunikationssystem 300 gesendet wird) zu allen elektronischen Geldbörsen (540 und 546), die sich das Konto teilen, aktualisiert werden. Demzufolge kann zumindest eine elektronische Geldbörse 546 entsprechend gesichert werden und die anderen teilnehmenden elektronischen Geldbörsen (540) können mit den Sicherheits-Transaktionsinformationen aktualisiert werden, wenn es im Kommunikationssystem 300 für Sicherheitsprozeduren durch die elektronischen Geldbörsen (540 und 546) notwendig ist. Schließlich kann die erste Geldbörse 546 in der Lage sein, Transaktionsaktivitäten (zum Beispiel Finanztransaktionsaktivitäten wie beispielsweise einen Kauf oder andere Ausgaben) der zweiten Geldbörse zu überwachen, einschließlich eine Kontostandzusammenfassung für Transaktionen, die durch die zweite Geldbörse ausgelöst wurden. Dies kann ein leistungsfähiges Verwaltungsinstrument für die Aufbewahrung laufender Aufzeichnungen der Transaktionsaktivitäten von Personen sein. Es können ein Anzahl von Vorteilen, die hierin dargestellt wurden, sowie weitere Vorteile für die Aktualisierung der Transaktionsinformationen und/oder die Aktualisierung eines Kontostands für jede der mehreren elektronischen Geldbörsen (540 und 546) erkannt werden.

In den Figuren 6A bis 6D ist ein Ablaufdiagramm für eine Steuereinheit 205 (siehe die Figuren 2A und 2B) einer beispielhaften elektronischen Geldbörse 100 in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung gezeigt. Im Hinblick auf die Finanztransaktion, die zuvor für die Figuren 5A bis 5E erläutert wurden, kann die elektronische Geldbörse 100 eine Seite erkennen 602, und nachfolgend zumindest einen Abschnitt der empfangenen Nachricht decodieren und entziffern. Eine Sicherheits-Transaktion 606, wie für Fig. 5A erläutert, kann die Steuereinheit 205 veranlassen, den Zugriff auf Funktionen der elektronischen Geldbörse 100 zu sichern 608, wie zuvor erläutert. In einem zweiten Beispiel kann eine Bargeld- Transaktion als Teil der Bestätigung einer Transaktion für die elektronische Geldbörse 100 ein Guthaben 610 oder eine Belastung 614 für einen Kontostand im Speicher 206 veranlassen. Alternativ kann eine Transaktion durch einen Benutzer der elektronischen Geldbörse 100 ausgelöst werden, indem typischerweise eine Eingabe in die Benutzereingabesteuereinrichtung 209 erfolgt, um den Typ der Transaktion zu identifizieren (zum Beispiel Bargeld-Transaktion 620, eine Kauf-Transaktion 626 und eine erweiterte Kauf-Transaktion 630). Nachfolgend kann der Benutzer Details der Transaktion (622, 628 oder 634) (zum Beispiel Modus der Auslösung der Transaktion, einen Betrag, eine Kontoidentifikation der Finanzinstitution, Datumsinformationen, usw.) über die Benutzereingabesteuereinrichtung 209 eingeben. Bei der erweiterten Kauf-Transaktion 630 kann die elektronische Geldbörse 100, wie zuvor erläutert, zusätzlich Produktstrichcodeinformationen 632 aufnehmen.

Wenn die Details der Transaktionsinformationen aufgenommen worden sind, kann die Steuereinheit 205 fortfahren 624, um die geeignete Aktion zu bestimmen, die für den ausgewählten Modus der Auslösung der Transaktion (zum Beispiel Drahtleitung 638, drahtlos 644, Geldkarte 652 oder Papierkopie) notwendig ist. Bei der Drahtleitungsübertragung 638 (zum Beispiel die Verwendung von Ton- und/oder Modemübertragungen über Telefonleitungen) kann die Steuereinheit 205 nachfolgend die Telefonschnittstellenschaltung 230, den DTMF-Sendeempfänger 234 und das Modem 232 konfigurieren, wenn dies für die Übertragung einer Nachricht notwendig ist. Wenn notwendig kann dann die Steuereinheit 205 die Nachricht verschlüsseln und codieren, und die Nachricht über Ton- und/oder Modemübertragung senden. Außerdem kann eine Aufzeichnung der ausgelösten Transaktionsinformationen hinterlegt werden (d. h. im Speicher 206 gespeichert werden) (642, 636). Bei der drahtlosen Übertragung 644 kann die Steuereinheit 205 nachfolgend den Sender "einschalten" und wie zuvor erläutert, das Übertragungsprotokoll 646 gemäß einem Standardprotokoll beginnen. Wenn notwendig kann schließlich die Steuereinheit die Nachricht verschlüsseln und codieren und übertragen 648. Außerdem kann eine Aufzeichnung der ausgelösten Transaktionsinformationen in den Speicher 206 eingespeichert werden. Bei der Geldkarten-Transaktion (650 und 652) kann die Steuereinheit 205 zumindest entweder die Finanzinformationen oder einen Kontostand auf die universelle Geldkarte 130 schreiben. Als Teil des Schreibvorgangs kann ein Schreibzustand dem Benutzer angezeigt werden. Nachfolgend kann eine Aufzeichnung der ausgelösten Transaktionsinformationen in den Speicher 206 eingespeichert werden (656 und 636). Wenn notwendig kann die elektronische Geldbörse 100 bei der Papierkopie-Transaktion 658 einen Scheck oder ein Gutschein 120 ausdrucken 660 und die Transaktionsinformationen in den Speicher 206 einspeichern (662 und 636). Deswegen können mehrere Transaktionen durch die beispielhafte elektronische Geldbörse 100 ausgelöst werden. Außerdem kann eine nachfolgende Bestätigungsnachricht durch die elektronische Geldbörse 100 empfangen werden, ähnlich wie bei der oben erläuterten Bargeld-Transaktion. Die Nachricht kann decodiert und zumindest ein Abschnitt der Nachricht entschlüsselt werden 604. Demzufolge kann eine Bestätigungsnachricht dazu führen, daß ein Kontostand im Speicher aktualisiert wird (610 und 612, oder 610, 614 und 612).

In den Figuren 7 bis 12 erläutern eine Anzahl von Ablaufdiagrammen einige Funktionen des beispielhaften Kommunikationssystems von Fig. 3. Das Funkrufsystem 300 kann eine Seite von einer elektronischen Geldbörse 100 empfangen und erkennen 702. Wenn notwendig kann die Nachricht dann decodiert und entschlüsselt werden 704. In diesem beispielhaften System 300 können eine Bargeld-Transaktion 706 oder eine Kauf-Transaktion 714 von der elektronischen Geldbörse 100 durch eine Übertragung ausgelöst werden.

Bei der Bargeld-Transaktion 706 kann die Steuereinheit 410 des Funkrufterminals die Details der Bargeld-Transaktion aus der Nachricht herausziehen (708, 720 und 722). Dann kann eine Verifizierung der Transaktionsdetails 724 die Transaktion ungültig machen, indem die Nachricht als ungültig bezeichnet wird 728. Umgekehrt kann eine gültige Transaktionsanforderung veranlassen, daß ein Kontostand für das Finanzcomputersystem 306 aktualisiert wird 726. Bei jeder Gültigkeitsbestimmung kann wahlweise eine Drahtleitungs-Transaktion über die Drahtleitungsschnittstelle 730 bestätigt werden. Nachfolgend kann eine Bestätigungsnachricht über das Kommunikationssystem 300 zumindest zu einem Selektivrufempfänger 200 einer elektronischen Geldbörse 100 gesendet werden. Die Nachricht ist normalerweise gemäß den Anforderungen des Übertragungsprotokolls formatiert (732, 740 und 742) und wenn notwendig verschlüsselt und codiert 744. Dann wird die Bestätigungs nachricht im beispielhaften Funkrufsystem 300 wiederholt zu jedem Selektivrufempfänger 200 übertragen, der ein Kontoinhaber im Computersystem der Finanzinstitution 306 ist (746, 748 und 750). Schließlich werden eine Aufzeichnung der Bestätigungsnachricht-Übertragungsaktivitäten und die Details der Transaktion im Speicher 414 gespeichert (752, 754, 734, 736, 738, 710 und 712).

In ähnlicher Weise zieht die Kauf-Transaktion 714 die Details der Transaktion aus der Nachricht heraus und verifiziert die Details der Transaktion dementsprechend (716, 760, 762 und 764). Eine Bestimmung einer ungültigen Kauf-Transaktion kann die Nachricht als ungültig bezeichnen 768. Umgekehrt kann eine gültige Kauf-Transaktionsanforderung veranlassen, daß für das Finanzcomputersystem 306 ein Kontostand aktualisiert wird 766. Bei jeder Gültigkeitsbestimmung kann wahlweise eine Drahtleitungs-Transaktion über die Drahtleitungschnittstelle 770 bestätigt werden. Nachfolgend kann eine Bestätigungsnachricht zumindest zu einem Selektivrufempfänger 200 einer elektronischen Geldbörse 100 über das Kommunikationssystem 300 gesendet werden. Jede elektronische Geldbörse 100, die Kontoinhaber im Computersystem der Finanzinstitution 306 ist, kann mit der Bestätigungsnachricht aktualisiert werden, ähnlich zu der oben erläuterten Übertragungsfolge der Bargeld-Transaktionsbestätigung. Außerdem werden eine Aufzeichnung der Bestätigungsnachricht-Übertragungsaktivität und die Details der Transaktion in ähnlicher Weise im Speicher gespeichert.

Überdies kann eine Transaktion von einer elektronischen Geldbörse 100 über eine Drahtleitungsübertragung ausgelöst werden (800 und 802). Das Funkrufsystem 300 kann automatisch das Telefon beantworten und eine Verbindungsprozedur mit einem Anrufer durchführen 804. Ein solcher Anrufer kann eine elektronische Geldbörse 100 oder ein dritter Teilnehmer sein, wie beispielsweise eine Verkaufseinrichtung oder eine untergeordnete Finanzinstitution, wie zuvor erläutert. Die Nachricht, die über Drahtleitungsübertragung empfangen wurde, kann eine Ton- und/oder Modemübertragung sein. Nach der Decodierung und Entschlüsselung einer Nachricht 806 kann durch das beispielhafte System entweder eine Benutzerzugriffssteuerungsanforderung 808, eine Bargeld-Transaktionsanforderung 826 oder eine Kauf-Transaktionsanforderung 834 erkannt werden. Eine Sicherheitsnachricht (d. h. die Anforderung, daß die Benutzerzugriffssteuerung für zumindest eine elektronische Geldbörse 100 aktualisiert wird) kann durch das Kommunikationssystem 300 gültig gemacht werden (810). Eine gültige Anforderung kann Zugriffssicherheitsinformationen für ein Konto im Computersystem der Finanzinstitution 306 aktualisieren 812 und die Sicherheitsnachricht für jede elektronische Geldbörse 100 bestätigen und aktualisieren, die ein Inhaber dieses Kontos ist (814, 740, 742, 744, 746, 748, 750, 752 und 754). Nachfolgend kann eine Aufzeichnung der Transaktionsdetails im Speicher 414 gespeichert werden und eine Bestätigung kann per Drahtleitung an den Anrufer gesendet werden. Ein ungültige Anforderung bezeichnet die Sicherheitsnachricht als ungültig, bestätigt den Versuch an alle teilnehmenden elektronischen Geldbörsen, bestätigt den Versuch über Drahtleitung an den Anrufer und zeichnet die Transaktion im Speicher 414 auf. Die Bargeld- und Kauf- Transaktionen (826 und 834) werden wie zuvor erläutert behandelt. Es folgt dann eine Drahtleitungsbestätigung an den Anrufer und eine Aufzeichnung der Transaktion im Speicher 414.


Anspruch[de]

1. Elektronische Geldbörse (100, 510), umfassend:

- Speichermittel (206, 207, 414) zur Speicherung zumindest eines Kontostands, der einem Konto in einer Finanzinstitution entspricht;

- Selektivrufempfängermittel (200) zum Empfang einer drahtlosen Nachricht, die von einem entfernten Sender übertragen wird, der an die Finanzinstitution angeschlossen ist, wobei die drahtlose Nachricht für die Bestätigung einer Finanztransaktion mit der Finanzinstitution Finanzinformationen bezüglich des Kontostands enthält; und

- Aktualisierungsmittel, die an die Speichermittel und die Empfängermittel geschaltet sind, zur Aktualisierung des Kontostands in den Speichermitteln in Reaktion auf die drahtlose Nachricht.

2. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Mittel zur drahtlosen Übertragung (220, 224, 324) einer Nachricht umfassend, die zur Auslösung der Finanztransaktion mit der Finanzinstitution Finanzinformationen bezüglich des Kontostands enthält.

3. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Auslösemittel umfassend, die an die Speichermittel (206, 207, 414) und die Selektivrufempfängermittel (200) geschaltet sind, zur Auslösung einer Finanztransaktion und zum Empfang einer Bestätigung der Finanztransaktion von der Finanzinstitution über die drahtlose Nachricht, die Finanzinformationen bezüglich des Kontostands enthält.

4. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter umfassend Mittel zur Verschlüsselung und Entschlüsselung zumindest von Finanzinformationen oder des Kontostands, die in den Speichermitteln (206, 207, 414) gespeichert sind, wobei ein Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssel durch die Mittel zur Verschlüsselung und Entschlüsselung verwendet wird zum sicheren Empfangen und Entschlüsseln der Finanzinformationen bezüglich des Kontostands und/oder zur Entschlüsselung und nachfolgenden Verschlüsselung des Kontostands zur Aktualisierung des Kontostands in den Speichermitteln (206, 207, 414) in Reaktion auf die drahtlose Nachricht.

5. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 4, wobei der Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssel in den Speichermitteln (206, 207, 414) gespeichert ist und die Selektivrufempfängermittel (200) in der Lage sind, eine von einem entfernten Sender gesendete drahtlose Zugriffssteuerungsnachricht zu empfangen, wobei die elektronische Geldbörse auf die Zugriffssteuerungsnachricht reagiert, zum Löschen des Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssel aus den Speichermitteln (206, 207, 414) zur Sicherung der Finanzinformationen und des Kontostands, die in den Speichermitteln (206, 207, 414) gespeichert sind.

6. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Darstellungsmittel (108, 118) umfassend, die zur Darstellung zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands an die Speichermittel (206, 207, 414) geschaltet sind.

7. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 6, wobei die Darstellungsmittel Mittel zum Drucken (118) zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands enthalten.

8. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 6, wobei die Darstellungsmittel Mittel zur Anzeige (108) zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands enthalten.

9. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Schreibmittel (128) umfassend, die zum Schreiben einer Darstellung zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands auf eine Geldkarte (126) an die Speichermittel geschaltet sind.

10. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 9, wobei die Schreibmittel (128) magnetische Schreibmittel enthalten, und wobei die Geldkarte (126) eine universelle Geldkarte (130) zur Auslösung der Finanztransaktion mit der Finanzinstitution ist.

11. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Zeitgebermittel umfassend, die zur Speicherung von Zeitinformationen in den Speichermitteln (206, 207, 414) an die Speichermittel (206, 207, 414) geschaltet sind.

12. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 10, weiter Anzeigemittel zur Anzeige des Zustands der Schreibmittel umfassend.

13. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Lesemittel (122) umfassend, die zum Einlesen einer Darstellung der Finanzinformationen von einer Geldkarte in die Speichermittel an die Speichermittel (206, 207, 414) geschaltet sind.

14. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 13, weiter Anzeigemittel zur Anzeige des Zustands der Lesemittel umfassend.

15. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Sicherheitsmittel zur Steuerung des Benutzerzugriffs auf Funktionen der elektronischen Geldbörse umfassend.

16. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 15, wobei die Sicherheitsmittel erfordern, daß zur Steuerung des Benutzerzugriffs auf Funktionen der elektronischen Geldbörse (100, 510) durch einen Benutzer ein Kennwort eingegeben wird.

17. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 15, wobei die Sicherheitsmittel auf eine Nachricht reagieren, die zur Steuerung des Benutzerzugriffs auf Funktionen der elektronischen Geldbörse (100, 510) Informationen zur Zugriffssteuerung aufweist.

18. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Selektivrufempfängermittel für den Empfang einer drahtlosen Nachricht geeignet sind, die von einem Hochfrequenz- (RF) Sender oder einem Satellitensender oder einem optischen Sender übertragen wird.

19. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach einem der Ansprüche 2-18, wobei die Mittel für die drahtlose Übertragung einer Nachricht für die Auslösung einer Finanztransaktion mit einer untergeordneten Finanzinstitution oder mit einer Verkaufseinrichtung, von der Benutzer der elektronischen Geldbörse (100, 510) ein Kunde ist, geeignet sind.

20. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 19, wobei die Mittel für die drahtlose Übertragung einer Nachricht für die Übertragung einer Nachricht zu einer Terminalausrüstung des Kommunikationssystems geeignet sind, die der untergeordneten Finanzinstitution oder der Verkaufseinrichtung entspricht.

21. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 1, weiter Strichcodelesemittel (116) umfassend, die zum Einlesen einer Darstellung von Strichcodeinformationen in die Speichermittel an die Speichermittel geschaltet sind.

22. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 3, weiter Modemmittel (232) umfassend, die zum Auslösen der Transaktion über Modemübertragung an die Auslösemittel geschaltet sind.

23. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach Anspruch 3, weiter Verifizierungsmittel umfassend, die zur Verifizierung der Transaktion mit der drahtlosen Nachricht an die Selektivrufempfängermittel und an die Auslösemittel geschaltet sind.

24. Elektronische Geldbörse (100, 510) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, weiter eine Batterie (201) zur Versorgung der Geldbörse umfassend.

25. Kommunikationssystem zur Übertragung von Finanzinformationen, umfassend:

- Sendermittel, die an ein Computersystem geschaltet sind, das an eine Finanzinstitution (512) angeschlossen ist, zur Übertragung einer drahtlosen Nachricht, die Informationen bezüglich eines Kontostands enthält, der einem Konto in der Finanzinstitution (512) entspricht, wobei die drahtlose Nachricht eine Finanztransaktion mit der Finanzinstitution bestätigt;

- Selektivrufempfängermittel in einer elektronischen Geldbörse (100, 510) zum Empfangen der drahtlosen Nachricht von den Sendermitteln;

- Speichermittel in der elektronischen Geldbörse zur Speicherung zumindest des Kontostands, der dem Konto in der Finanzinstitution (512) entspricht; und

- Aktualisierungsmittel in der elektronischen Geldbörse (100, 510), die an die Speichermittel und an die Selektivrufempfängermittel geschaltet sind, zur Aktualisierung des Kontostands in den Speichermitteln in Reaktion auf die drahtlose Nachricht.

26. Kommunikationssystem nach Anspruch 25, weiter Auslösemittel umfassend, die an die Speichermittel und an die Selektivrufempfängermittel zur Auslösung einer Finanztransaktion geschaltet sind, und wobei die empfangene drahtlose Nachricht eine Bestätigung der ausgelösten Finanztransaktion enthält.

27. Kommunikationssystem nach Anspruch 26, weiter Verifizierungsmittel umfassend, die zur Verifizierung der ausgelösten Finanztransaktion mit der empfangenen drahtlosen Nachricht an die Selektivrufempfängermittel und an die Auslösemittel geschaltet sind.

28. Kommunikationssystem nach Anspruch 26, weiter Modemmittel umfassend, die zur Auslösung der Transaktion über Modemübertragung an die Auslösemittel geschaltet sind.

29. Kommunikationssystem nach Anspruch 25, weiter zweite Sendermittel umfassend, die zur Übertragung einer Nachricht, die Informationen bezüglich des Kontostands enthält, an die Speichermittel und die Selektivrufempfängermittel geschaltet sind.

30. Kommunikationssystem nach Anspruch 26, wobei die empfangene Bestätigung Finanzinformationen bezüglich des Kontostands enthält.

31. Kommunikationssystem nach Anspruch 25, weiter umfassend Mittel zur Verschlüsselung und Entschlüsselung zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands, die in den Speichermitteln gespeichert sind, wobei der Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssel zum sicheren Empfangen und Entschlüsseln der Finanzinformationen, die den Kontostand betreffen und/oder zur Entschlüsselung und der nachfolgenden Verschlüsselung des Kontostands zur Aktualisierung des Kontostands in den Speichermitteln durch die Mittel zur Verschlüsselung und Entschlüsselung verwendet wird.

32. Kommunikationssystem nach Anspruch 31, wobei der Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssel in den Speichermitteln gespeichert ist und die Selektivrufempfängermittel in der Lage sind, eine drahtlose Zugriffssteuerungsnachricht zu empfangen, die von den Sendermitteln übertragen wird, wobei die elektronische Geldbörse auf die Zugriffssteuerungsnachricht reagiert, zum Löschen des Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssels aus den Speichermitteln zur Sicherung der Finanzinformationen und des Kontostands, die in den Speichermitteln gespeichert sind.

33. Kommunikationssystem nach Anspruch 25, weiter Schreibmittel umfassend, die zum Schreiben einer Darstellung zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands auf eine Geldkarte an die Speichermittel geschaltet sind.

34. Kommunikationssystem nach Anspruch 25, weiter Lesemittel umfassend, die zum Einlesen einer Darstellung der Finanzinformationen von einer Geldkarte in die Speichermittel an die Speichermittel geschaltet sind.

35. Kommunikationssystem nach einem der Ansprüche 25-34, wobei die Selektivrufempfängermittel für das Empfangen einer drahtlosen Nachricht geeignet sind, die von einem Hochfrequenz- (RF) Sender oder einem Satellitensender oder einem optischen Sender übertragen wird.

36. Verfahren zum Betrieb in einer elektronischen Geldbörse (100, 510), wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

- Speichern zumindest eines Kontostands, der einem Konto in einer Finanzinstitution entspricht;

- Auslösen (618) einer Finanztransaktion mit der Finanzinstitution von der elektronischen Geldbörse (100, 510);

- Selektivrufempfang (602) einer drahtlosen Nachricht, die von einem entfernten Sender übertragen wird, zur Bestätigung der Finanztransaktion mit der Finanzinstitution, wobei die drahtlose Nachricht Finanzinformationen bezüglich des Kontostands enthält; und

- Aktualisieren (612) des Kontostands in Reaktion auf die drahtlose Nachricht.

37. Verfahren nach Anspruch 36, weiter den Schritt der drahtlosen Übertragung einer Nachricht zum Auslösen der Finanztransaktion mit der Finanzinstitution umfassend, wobei die Nachricht Finanzinformationen bezüglich des Kontostands enthält.

38. Verfahren nach Anspruch 36, wobei die elektronische Geldbörse (100, 510) Auslösemittel enthält, die an die Speichermittel und an die Selektivrufempfängermittel geschaltet sind, wobei das Verfahren weiter den folgenden Schritt umfaßt:

- Empfangen einer Bestätigung der Finanztransaktion von der Finanzinstitution über die drahtlose Nachricht, die Finanzinformationen bezüglich des Kontostands enthält.

39. Verfahren nach Anspruch 36, weiter den folgenden Schritt umfassend:

- Verschlüsseln und Entschlüsseln zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands, die in den Speichermitteln gespeichert sind, wobei ein Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssel durch die Mittel zur Verschlüsselung und Entschlüsselung benutzt wird zum sicheren Empfangen und Entschlüsseln der Finanzinformationen bezüglich des Kontostands und/oder für das Entschlüsseln und das nachfolgende Verschlüsseln des Kontostands zum Aktualisieren des Kontostands in den Speichermitteln in Reaktion auf die drahtlose Nachricht.

40. Verfahren nach Anspruch 39, weiter die folgenden Schritte umfassend:

- Speichern des Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssels in den Speichermitteln; und

- Empfangen einer von einem entfernten Sender übertragenen drahtlosen Zugriffssteuerungsnachricht in den Selektivrufempfängermitteln, wobei die elektronische Geldbörse auf die Zugriffssteuerungsnachricht reagiert, zum Löschen des Verschlüsselungs-/Entschlüsselungsschlüssels aus den Speichermitteln zur Sicherung der Finanzinformationen und des Kontostands, die in den Speichermittel gespeichert sind.

41. Verfahren nach Anspruch 36, weiter den Schritt der Darstellung zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands umfassend.

42. Verfahren nach Anspruch 41, weiter den Schritt des Ausdruckens zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands umfassend.

43. Verfahren nach Anspruch 41, weiter den Schritt der Anzeige zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands umfassend.

44. Verfahren nach Anspruch 36, wobei die elektronische Geldbörse (100, 510) an die Speichermittel geschaltete Schreibmittel enthält, wobei das Verfahren weiter den Schritt des Schreibens einer Darstellung zumindest der Finanzinformationen oder des Kontostands auf eine Geldkarte umfaßt.

45. Verfahren zum Betrieb durch eine Finanzinstitution (512), wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfaßt:

- Empfangen einer Finanztransaktion von einer elektronischen Geldbörse (100, 510, 510), die einem Konto in der Finanzinstitution (512) zugeordnet ist und

- Übertragen einer drahtlosen Nachricht von der Finanzinstitution (512) über ein Kommunikationssystem zur elektronischen Geldbörse (100, 510, 510), wobei die drahtlose Nachricht Finanzinformationen enthält, die die Finanztransaktion bestätigen.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com