PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69230735T2 26.10.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0718838
Titel Verfahren zur Sicherheitskontrolle eines Spielgeräts
Anmelder Sega Enterprises, Ltd., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Asai, Toshinori, Ohta-ku, Tokyo 144, JP;
Kawohori, Masaki, Ohta-ku, Tokyo 144, JP
Vertreter Schroeter Fleuchaus Lehmann & Gallo, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69230735
Vertragsstaaten DE, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.10.1992
EP-Aktenzeichen 961033222
EP-Offenlegungsdatum 26.06.1996
EP date of grant 01.03.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse G11B 19/10
IPC-Nebenklasse G11B 19/12   G11B 7/00   G11B 7/007   G11B 20/00   G06F 1/00   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Die Erfindung bezieht sich auf Sicherheits-Überprüfungsverfahren für Informations-Speichermedien zum Speichern von Anwendungssoftware, wie beispielsweise Spielprogrammen.

Die CD (compact disk) wurde ursprünglich als ein Tonaufzeichnungsmedium entwickelt, hat jedoch in jüngerer Zeit Bedeutung gewonnen als ein Speichermedium großer Kapazität für andere Informationen als Ton. Da die Information auf einer CD digital aufgezeichnet wird, ist sie für eine Computerverarbeitung geeignet. Viele Arten von Informationen können gespeichert werden, einschließlich Programmen, Daten und Bildern. CDs, die andere Informationen als Tonaufzeichnungen oder Informationen zusätzlich zu Tonaufzeichnungen enthalten, sind als CD-ROMs (compact disk read-only memories) bekannt.

Spielesoftware für Videospielgeräte wird heute auf CD-ROMs als eine Alternative zu herkömmlichen Bandkassetten zur Verfügung gestellt. Zusätzlich zu dem Spielprogramm kann die CD-ROM eine große Menge an Informationen enthalten, die als Videobilder, Ton usw. lesbar sind. Diese können in Übereinstimmung mit dem Ablauf des Spiels dekodiert werden, was es ermöglicht, Videospiele zur Verfügung zu stellen, die anschaulicher sind und eine bessere Bild- und Tonqualität haben.

Für jedes beliebige Spielgerät ist es erforderlich, daß es in der Lage ist, bei Bandkassetten oder CD-ROMs, auf denen eine Spielsoftware gespeichert ist und die in das Gerät eingesetzt werden, zu erkennen, daß sie ein geeignetes Format haben und von dem authentischen Spielgerätehersteller hergestellt oder gültig lizenziert sind und für eine Verwendung in diesem Gerät geeignet sind. Wenn sie so erkannt worden sind, kann eine Anzeige der autorisierten Herstellung oder der Lizenz auf dem Fernsehschirm dargestellt werden, der vor dem Spiel an das Spielgerät angeschlossen worden ist. Solche Lizenzen können von Videospiel-Geräteherstellern an Software-Hersteller vergeben werden, damit diese eine Spielesoftware ausschließlich für eine Verwendung auf deren Spielgeräten herstellen.

Damit eine nicht-lizenzierte oder nicht-autorisierte Spielsoftware zurückgewiesen wird, wurden verschiedene Arten an Sicherheitssystemen für derartige Spielgeräte vorgeschlagen. Eines der Sicherheitssysteme aus dem Stand der Technik wurde in US-A-4,462,076 vorgeschlagen. Dieser Stand der Technik schlägt vor, den Urheberrechtsvermerk und den Namen des Urheberrechtsinhabers für die Sicherheitsmitteilung zu verwenden. Ein weiteres Sicherheitssystem für ein Spielgerät ist in der EP-A-0447043 offenbart. Die Spielsteuerungseinrichtung liest einen Sicherheitscode von einer Spielbandkassette oder einer optischen Platte und gibt ihn an eine Sicherheitseinrichtung ab, die den gelesenen Sicherheitscode mit einem Referenz-Sicherheitscode vergleicht, der in dem Spielgerät gespeichert ist. Wenn die Sicherheitscodes nicht passen, gibt die Sicherheitseinrichtung ein Rücksetz-Signal ab, um den Betrieb der zentralen Steuereinheit des Spielgeräts anzuhalten. Die Sicherheitsüberprüfung wird durchgeführt, wenn das Spielgerät angeschaltet wird, und sie kann wiederholt werden, während das Spiel abläuft.

Eine Art und Weise, in der Sicherheitsüberprüfungsverfahren des Standes der Technik umgangen worden sind, um die Verwendung nicht-autorisierter Spielesoftware auf CD-ROM- Spielvorrichtungen zu ermöglichen, ist die folgende: Eine authentische und autorisierte Platte wird zuerst in der Vorrichtung angebracht und durchläuft die von der Vorrichtung ausgeführte Sicherheitsüberprüfung. Die authentische Platte wird dann aus der Vorrichtung entnommen und durch eine nicht-autorisierte Platte ersetzt, die eine Anwendungssoftware enthält, wie beispielsweise Spielprogramme, die auf der Spielvorrichtung ausgeführt werden können.

Die vorliegende Erfindung schlägt ein neues und weiter verbessertes Sicherheitssystem vor, das die Schwierigkeit erhöht, das Sicherheitssystem zu durchbrechen.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Die Erfindung schafft eine Spielvorrichtung, mit folgenden Merkmalen:

- Einem Plattenleser, an dem eine optische Platte angebracht werden kann, auf der ein Spielprogramm gespeichert ist;

- eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von Daten, die von einem vorgegebenen Sektor der optischen Platte gelesen werden, mit einem Referenz-Sicherheitscode, der in der Spielvorrichtung gespeichert ist, um zu ermitteln, ob die gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode übereinstimmen oder nicht;

- eine Freigabeeinrichtung zum Freigeben der Spielvorrichtung, um einen Spielbetrieb in Übereinstimmung mit dem Spielprogramm auszuführen, das von der optischen Platte gelesen wird, wenn die Vergleichseinrichtung ermittelt, daß die gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode übereinstimmen;

- eine Überprüfungseinrichtung zum Überprüfen, ob der Plattenleser offen ist, wenn die Spielvorrichtung durch die Freigabeeinrichtung zum Ausführen des Spielbetriebs freigegeben ist; und

- eine Einrichtung zum Deaktivieren der Spielvorrichtung von einem Ausführen des Spielbetriebs und zum Wiederaufnehmen des Betriebs der Vergleichseinrichtung, wenn die Überprüfungseinrichtung ermittelt, daß der Plattenleser offen ist.

Die Erfindung schafft weiterhin ein Sicherheitsüberprüfungsverfahren für eine Spielvorrichtung, das folgende Schritte umfaßt:

- Anbringen einer optischen Platte, auf der ein Spielprogramm gespeichert ist, an einem Plattenleser der Spielvorrichtung;

- Lesen von Daten von einem vorgegebenen Sektor der optischen Platte;

- Vergleichen der gelesenen Daten mit einem Referenz-Sicherheitscode, der in der Spielvorrichtung gespeichert ist, um zu ermitteln, ob die gelesenen Daten mit dem Referenz- Sicherheitscode übereinstimmen oder nicht;

- Freigeben der Spielvorrichtung zum Ausführen eines Spielbetriebs in Übereinstimmung mit dem Spielprogramm, das auf der optischen Platte gespeichert ist, wenn die Vergleichseinrichtung ermittelt hat, daß die gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode übereinstimmen;

- Überprüfen, ob der Plattenleser offen ist, wenn die Spielvorrichtung durch die Freigabeeinrichtung zum Ausführen des Spielbetriebs freigegeben ist; und

- Deaktivieren der Spielvorrichtung von einem Ausführen des Spielbetriebs und Zurückkehren zu dem Schritt des Vergleichens der gelesenen Daten mit einem Referenz-Sicherheitscode, wenn die Überprüfungseinrichtung ermittelt hat, daß der Plattenleser offen ist.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine Draufsicht auf eine CD-ROM gemäß der Erfindung, die schematisch einen Teil der auf dieser gespeicherten Informationen zeigt;

Fig. 2 ist ein erster Teil eines Flußdiagramms, das ein Sicherheitsüberprüfungsverfahren für eine CD-ROM gemäß der Erfindung darstellt; und

Fig. 3 ist eine Fortsetzung und der Abschluß des Flußdiagramms aus Fig. 2.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG

Unter Bezugnahme auf Fig. 1 (a) hat eine CD-ROM 10 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung einen Durchmesser von 120 mm. Ein zentrales Loch 12 mit einem Durchmesser von 15 mm ist in dem Zentrum der CD-ROM 10 ausgebildet. Ein Boot-Sektor 16, der bei einer Aktivierung als erstes gelesen wird, ist auf der innersten Spur eines Aufzeichnungsbereichs 14 vorgesehen, in dem ROM-Daten und Audio-Daten aufgezeichnet sind.

Wie in Fig. 1(b) gezeigt ist, hat der Boot-Sektor einen Bereich von Logiksektornummern 0 bis, 15. Ein Plattenidentifizierer und ein Sicherheitscode sind in dem Boot-Sektor aufgezeichnet, d. h. in mehreren einzelnen der Sektoren des Boot-Sektors im Hinblick auf mögliche Aufzeichnungs- oder Lesefehler. Normalerweise sind sie in dem ersten Sektor des Boot- Sektors aufgezeichnet, der die Logiksektornummer 0 hat.

Der Plattenidentifizierer gibt eine Art der CD-ROM 10 an, und wie es in Fig. 1(c) gezeigt ist, ist er normalerweise in einem Identifiziererbereich 16a an dem vordersten Teil des Boot- Sektors 16 aufgezeichnet. In dieser Ausführungsform werden zwei Arten von Identifizierern verwendet, nämlich "SEGADISCSYSTEM " und "SEGABOOTDISC " ( gibt einen Zwischenraum an). Der frühere Identifizierer "SEGADISCSYSTEM " ist ein Plattenidentifizierer, der in einer CD-ROM verwendet werden kann, die eine Spielsoftware enthält, die auf der Scheibe endet. Der spätere Identifizierer "SEGABOOTDISC " ist ein Plattenidentifizierer, der in einer CD-ROM verwendet werden kann, die eine Spielsoftware enthält, die auf mehreren CD-ROMs fortgesetzt wird, wobei er in der ersten der CD-ROMs aufgezeichnet werden muß, die die Spielsoftware enthalten.

Der Sicherheitscode gibt an, daß die CD-ROM 10 von einem authentischen Spielgerätehersteller hergestellt oder wirksam lizenziert worden ist. Wie es in Fig. 1(c) dargestellt ist, ist der Sicherheitscode in einem Sicherheitsbereich 16b an einer vorgegebenen Adresse in dem Boot- Sektor 16 aufgezeichnet.

Wie es in Fig. 1(d) dargestellt ist, enthält der Sicherheitscode ein Programm, das nach einem Überprüfungsvorgang des Sicherheitscodes ausgeführt wird, Farbdaten, die die Farben des darzustellenden LOGOTYPE angeben, LOGOTYPE-Muster- oder Schemadaten, die die Muster des darzustellenden LOGOTYPE angeben, Mitteilungsdaten, die eine Meldung "HERGESTELLT VON ODER UNTER LIZENZ VON XXXX", sowie Tondaten, die einen Fernsehspielgerätehersteller als Lizenzgeber angeben. (Es ist zu beachten, daß in dem Bereich "XXXX" der Name des authentischen Spielgeräteherstellers eingesetzt wird, beispielsweise "SEGA ENTERPRISES LTD.").

Diese Ausführungform ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß ein Programm selbst, das in der Folge des Überprüfens des Sicherheitscodes ausgeführt werden soll, in dem Sicherheitscode enthalten ist. Mit anderen Worten, wird das Programm zum Darstellen des LOGOTYPE und von Meldungsdaten, die einen Hersteller und/oder einen Lizenzgeber der Spielsoftware angeben, als Sicherheitscode verwendet. Das in dieser Ausführungsform betroffene Programm wird von der Haupt-Zentraleinheit (Haupt-CPU) eines Fernsehspielgeräts ausgeführt. Wie es in Fig. 1(d) gezeigt ist, umfaßt das Programm sieben Schritte.

In dem ersten Schritt wird eine Adresse gesetzt, auf die die Haupt-Zentraleinheit springt, wenn das Fernsehspielgerät zurückgesetzt wird.

In dem zweiten Schritt wird eine Unter-Zentraleinheit (Unter-CPU) vorübergehend unterbrochen, die in einem CD-ROM-Leser vorgesehen ist, der einen Teil des Fernsehspielgeräts bildet.

In dem dritten Schritt wird der Inhalt des Programmspeichers der Unter-CPU aus Daten regeneriert, die auf der CD-ROM aufgezeichnet sind.

In dem vierten Schritt wird der Betrieb der zeitweilig unterbrochenen Unter-CPU wieder aufgenommen.

In einigen Fernsehspielgeräten können diese zweiten bis vierten Schritte ausgelassen werden. In dem fünften Schritt werden die Kopfadressen von Daten, die auf der CD-ROM aufgezeichnet sind, in einem Register der Haupt-CPU gesetzt.

In dem sechsten Schritt wird eine benötigte Programmroutine ausgeführt, die in der CD- ROM-Vorrichtung gespeichert ist. Diese Programmroutine führt einen rücksetzenden Vorgang aus, wie beispielsweise die Darstellung einer Lizenz.

Die in dieser Ausführungsform vorgesehene Programmroutine führt den folgenden rücksetzenden Vorgang aus.

Zuerst wird eine vertikale Unterbrechungsadresse gesetzt. Als nächstes werden ein Tonprozessor und ein Videoprozessor zurückgesetzt, während ein Video-RAM gelöscht wird, und ASCII-Zeichengrafiken werden gesetzt. Auf der Basis von Farbdaten, die in dem Sicherheitscode 16b gespeichert sind, werden dann Anzeigefarben gesetzt, und basierend auf LOGOTY- PE-Daten in dem Sicherheitscode 16b werden LOGOTYPE-Zeichengrafiken gesetzt. Anschließend werden Meldungsdaten (HERGESTELLT VON ODER UNTER LIZENZ VON XXXX) in dem Sicherheitscode 16b auf einem Fernsehschirm angezeigt, und eine LOGOTY- PE-Karte wird gesetzt, um LOGOTYPE auf dem Fernsehschirm anzuzeigen. Nach einer Sekunde werden dann auf der Basis von Tondaten, die in dem Sicherheitscode 16b gespeichert sind, Töne abgegeben, die einen Fernsehspielgerätehersteller als Lizenzgeber angeben, und eine Farbe des LOGOTYPE-Zeichens wird verändert, und dann wird die Fernsehschirmdarstellung gelöscht.

In dem siebten Schritt wird schließlich ein Sprung zu einem Anwendungsprogramm durchgeführt, wie beispielsweise einem Spielprogramm.

Ein CD-ROM-Sicherheitsüberprüfungsverfahren gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird als nächstes unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 der Zeichnungen beschrieben.

In den Flußdiagrammen der Fig. 2 und 3 stehen die Schritte 101 bis 106 für ein Überprüfen des Sicherheitscodes durch die Unter-Zentraleinheit des CD-ROM-Lesers, der in dem Fernsehspielgerät vorgesehen ist. Der Schritt 107 und die nachfolgenden Schritte stehen für Operationen der Haupt-Zentraleinheit, die in dem Fernsehspielgerät vorgesehen ist.

Zuerst wird ermittelt, ob ein von der CD-ROM 10 gelesenes Stück eine ROM-Spur ist oder nicht (Schritt 101). Wenn es keine ROM-Spur ist, wird festgestellt, daß die Platte eine herkömmliche Musik-CD ist.

Wenn festgestellt wird, daß es eine ROM-Spur ist, wird der erste Sektor des Boot-Sektors 16 geladen (Schritt 102). Als nächstes wird der Plattenidentifizierer, der in dem Identifiziererbereich 16a des Boot-Sektors 16 aufgezeichnet ist, mit einem Plattenidentifizierer verglichen, der in dem Speicher des CD-ROM-Lesers gespeichert ist (Schritt 103).

Wenn die aufgezeichneten und gespeicherten Identifizierer nicht übereinstimmen, wird festgestellt, ob alle Sektoren des Boot-Sektors 16 geladen worden sind oder nicht (Schritt 104). Wenn alle Sektoren des Boot-Sektors 16 nicht geladen worden sind, wird ein nächster Ladesektor gesetzt (Schritt 105), und die Verarbeitung wird zu dem Schritt 102 zurückgeführt. Wenn alle Sektoren des Boot-Sektors 16 vorhanden sind, aber noch keine Übereinstimmung zwischen dem aufgezeichneten Identifizierer und dem gespeicherten Identifizierer vorliegt, wird festgestellt, daß die Platte eine CD-ROM ist, aber keine Spielplatte.

Wenn der aufgezeichnete Identifizierer mit dem gespeicherten Identifizierer in Schritt 103 übereinstimmt, wird ein in dem Sicherheitsbereich 16a in dem Boot-Sektor 16 aufgezeichneter Sicherheitscode mit dem in dem Speicher der CD-ROM-Vorrichtung gespeicherten Sicherheitscode verglichen (Schritt 106). Wenn der aufgezeichnete Sicherheitscode mit dem gespeicherten Sicherheitscode übereinstimmt, wird festgestellt, daß die CD-ROM eine wirksam autorisierte oder lizenzierte, geeignete Spielplatte ist. Wenn der aufgezeichnete Sicherheitscode nicht mit dem gespeicherten Sicherheitscode übereinstimmt, wird festgestellt, daß die Platte eine andere Platte ist.

Die zuvor beschriebene Abfolge ist die Betriebsweise der in dem CD-ROM-Leser vorgesehenen Unter-Zentraleinheit. Diesem Ablauf folgt der Betrieb der in dem Fernsehspielgerät vorgesehenen Haupt-Zentraleinheit.

Zuerst wird ermittelt, ob die geladene CD-ROM 10 eine Spielplatte ist oder nicht (Schritt 107). Wenn die Platte keine Spielplatte ist, wird der Betrieb für die herkömmliche Musik-CD aktiviert (Schritt 108). Anschließend wird ermittelt, ob das Fach des CD-ROM-Lesers geöffnet ist oder nicht (Schritt 109). Wenn ermittelt wird, daß das Fach geöffnet worden ist, besteht eine Möglichkeit, daß die geladene CD-ROM 10 ausgetauscht worden ist, und der Ablauf wird zum Schritt 101 zurückgeführt.

Wenn im Schritt 107 ermittelt wird, daß die geladene CD-ROM 10 eine Spielplatte ist, wird "CD-ROM" auf dem Fernsehschirm dargestellt (Schritt 110), und sowohl der Betrieb der herkömmlichen Musik-CD als auch der Spielbetrieb werden aktiviert (Schritt 111). Anschließend wird ermittelt, ob das Fach des CD-ROM-Lesers geöffnet worden ist oder nicht (Schritt 112). Falls ermittelt wird, daß das Fach geöffnet worden ist, besteht eine Möglichkeit, daß die CD-ROM 10 ersetzt worden ist, und der Ablauf wird zum Schritt 101 zurückgeführt.

Anschließend wird ermittelt, was zwischen dem herkömmlichen Musik-CD-Betrieb und dem Spielbetrieb ausgewählt worden ist (Schritt 113). Wenn der Spielbetrieb ausgewählt ist, folgt Schritt 114, der unten erläutert wird.

Zuerst wird der Sicherheitscode von der CD-ROM 10 geladen (Schritt 114). Darm wird begonnen, ein in dem Sicherheitscode enthaltenes Programm auszuführen (Schritt 115).

Der erste Schritt des Programms wird ausgeführt, und eine Adresse, auf die die Haupt- Zentraleinheit springen sollte, wenn das Fernsehspielgerät zurückgesetzt ist, wird gesetzt (Schritt 116).

Dann wird der zweite Schritt des Programms ausgeführt, und der Betrieb der in dem CD- ROM-Leser vorgesehenen Unter-Zentraleinheit wird vorübergehend unterbrochen (Schritt 117).

Als nächstes wird der dritte Schritt des Programms ausgeführt, und ein Inhalt des Programmspeichers der Unter-Zentraleinheit wird von auf der CD-ROM 10 aufgezeichneten Daten regeneriert (Schritt 118).

Dann wird der vierte Schritt des Programms ausgeführt, und der Betrieb der vorübergehend unterbrochenen Unter-Zentraleinheit wird wieder aufgenommen (Schritt 119).

In manchen Fernseh-Spielgeräten können diese Schritte 117 bis 119 ausgelassen werden.

Darm wird der fünfte Schritt des Programms ausgeführt, und die Kopfadressen der in der CD- ROM aufgezeichneten Daten werden in einem in der Haupt-Zentraleinheit vorgesehenen Register gesetzt (Schritt 120).

Als, nächstes wird der sechste Schritt des Programms ausgeführt, und eine in dem CD-ROM- Gerät gespeicherte, erforderliche Programmroutine wird ausgeführt (Schritt 121). In dieser Programmroutine wird ein Rücksetzvorgang einschließlich der oben beschriebenen Lizenz- Anzeige usw. ausgeführt.

Nach der Rückkehr von der in dem CD-ROM-Gerät gespeicherten Programmroutine wird der siebte Schritt des Programms ausgeführt, um zu einem Anwendungsprogramm zu springen (Schritt 122), und die Ausführung des Anwendungsprogramms eines Spiels oder dergl. wird gestartet, und der Vorgang der Sicherheitsüberprüfung der CD-ROM ist abgeschlossen.

Die Erfindung ist nicht auf die spezielle oben beschriebene Ausführungsform beschränkt. Andere Ausführungsformen innerhalb des Umfangs der beigefügten Ansprüche sind enthalten. Beispielsweise ist das in dem Sicherheitscode enthaltene Programm nicht auf das oben beschriebene Programm beschränkt, sondern es kann jede Art von Programm sein.


Anspruch[de]

1. Spielvorrichtung, mit folgenden Merkmalen:

- Einem Plattenleser, an dem eine optische Platte angebracht werden kann, auf der ein Spielprogramm gespeichert ist;

- eine Vergleichseinrichtung zum Vergleichen von Daten, die von einem vorgegebenen Sektor der optischen Platte gelesen werden, mit einem Referenz-Sicherheitscode, der in der Spielvorrichtung gespeichert ist, um zu ermitteln, ob die gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode übereinstimmen oder nicht; und

- eine Freigabeeinrichtung zum Freigeben der Spielvorrichtung, um einen Spielbetrieb in Übereinstimmung mit dem Spielprogramm auszuführen, das von der optischen Platte gelesen wird, wenn die Vergleichseinrichtung ermittelt, daß die gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode übereinstimmen;

gekennzeichnet durch

- eine Überprüfungseinrichtung zum Überprüfen, ob der Plattenleser offen ist, wenn die Spielvorrichtung durch die Freigabeeinrichtung zum Ausführen des Spielbetriebs freigegeben ist; und

- eine Einrichtung zum Deaktivieren der Spielvorrichtung von einem Ausführen des Spielbetriebs und zum Wiederaufnehmen des Betriebs der Vergleichseinrichtung, wenn die Überprüfungseinrichtung ermittelt, daß der Plattenleser offen ist.

2. Spielvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die gelesenen Daten ein Programm enthalten, das nach dem Vergleich der gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode ausgeführt werden soll.

3. Spielvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die gelesenen Daten ein Programm zum Darstellen einer Mitteilung enthalten, die einen Hersteller und/oder einen Lizenzgeber des Spielprogramms angibt.

4. Sicherheitsüberprüfungsverfahren für eine Spielvorrichtung, das folgende Schritte umfaßt:

- Anbringen einer optischen Platte, auf der ein Spielprogramm gespeichert ist, an einem Plattenleser der Spielvorrichtung;

- Lesen von Daten von einem vorgegebenen Sektor der optischen Platte;

- Vergleichen der gelesenen Daten mit einem Referenz-Sicherheitscode, der in der Spielvorrichtung gespeichert ist, um zu ermitteln, ob die gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode übereinstimmen oder nicht; und

- Freigeben der Spielvorrichtung zum Ausführen eines Spielbetriebs in Übereinstimmung mit dem Spielprogramm, das auf der optischen Platte gespeichert ist, wenn die Vergleichseinrichtung ermittelt hat, daß die gelesenen Daten mit dem Referenz-Sicherheitscode übereinstimmen;

gekennzeichnet durch

- Überprüfen, ob der Plattenleser offen ist, wenn die Spielvorrichtung durch die Freigabeeinrichtung zum Ausführen des Spielbetriebs freigegeben ist; und

- Deaktivieren der Spielvorrichtung von einem Ausführen des Spielbetriebs und Zurückkehren zu dem Schritt des Vergleichens der gelesenen Daten mit einem Referenz-Sicherheitscode, wenn die Überprüfungseinrichtung ermittelt hat, daß der Plattenleser offen ist.







IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com