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Dokumentenidentifikation DE69230811T2 26.10.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0496297
Titel Gerät zur Zeichen-Dateneingabe
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hirayama, Tomoshi, Shinagawa-Ku, Tokyo, JP
Vertreter Patentanwälte MÜLLER & HOFFMANN, 81667 München
DE-Aktenzeichen 69230811
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.01.1992
EP-Aktenzeichen 921007480
EP-Offenlegungsdatum 29.07.1992
EP date of grant 22.03.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse G06K 9/22
IPC-Nebenklasse G06F 3/033   

Beschreibung[de]
Gerät zur Zeichen-Dateneingabe HINTERGRUND DER ERFINDUNG Gebiet der Erfindung

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Zeichen-Daten-Eingabegerät, das für eine Verwendung in einem tragbaren Computer geeignet ist, dem Zeichen in Handschreiben eingegeben werden können.

Beschreibung der einschlägigen Technik

Fig. 21 zeigt ein Beispiel einer Struktur einer Zeicheneingabeeinrichtung in einem herkömmlichen tragbaren Computer. In einem Zeicheneingabeschirm, der beispielsweise aus einer LCD (Flüssigkristallvorrichtung) und einer Tafel gebildet ist, wird eine Typplatte A als ein Fenster auf einer Seitenplatte F angezeigt. Die Typplatte A hat eine Vielzahl von Quadraten B. Wenn ein mit einem Stift E handgeschriebenes Zeichen auf eine Tafel in einem Quadrat B eingegeben wird, wo ein Zeichencursor C gelegen ist, wird ein Ort, der durch den Stift E aufgetragen ist, in dem Quadrat B angezeigt. Der aufgetragene Ort wird dann einer Mustererkennung unterworfen, und ein als Ergebnis der Mustererkennung erhaltenes Zeichen wird in dem Quadrat B anstelle des aufgetragenen Ortes angezeigt. Beim vorliegenden Beispiel werden Zeichen "3", "A" und "-" in drei Quadraten B eingegeben und angezeigt.

Hier ist es schwierig zu bestimmen, ob das Zeichen "-", das in dem dritten Quadrat B angezeigt ist, ein Minuszeichen "-" oder ein Bindestrich "-" ist. Daher ist ein Zeichenartanzeigerteil D unten rechts bei der Typplatte A vorgesehen, um anzuzeigen, zu welcher Zeichenart von "Großbuchstabe", "Zahl", "Symbol" und "Griechischer Buchstabe" das Zeichen, das in dem Quadrat B angezeigt ist, wo der Zeichencursor C gelegen ist, gehört. Das heißt, wenn das Zeichen ein Großbuchstabe ist, leuchtet der Anzeiger für "Großbuchstabe" auf. In ähnlicher Weise leuchtet, wenn das Zeichen eine Zahl, ein Symbol oder ein Griechischer Buchstabe ist, der Anzeiger für "Zahl", "Symbol" oder "Griechischer Buchstabe" auf. Durch Betrachten der Anzeige in dem Zeichenartanzeiger D ist der Benutzer in der Lage zu bestimmen, daß das in dem Quadrat B angezeigte Zeichen, wo der Zeichencursor C gelegen ist, ein "Großbuchstabe", eine "Zahl", ein "Symbol" oder ein "Griechischer Buchstabe" ist.

In dem herkömmlichen Zeichendaten-Eingabegerät, wie dieses oben beschrieben ist, liegt eine solche Anordnung vor, daß die Art des Zeichens, das in dem Quadrat B angezeigt ist, wo der Zeichencursor C gelegen ist, in dem Zeichenartanzeigerteil D angezeigt wird. Da die Typplatte A acht Quadrate B hat, muß, um die Art des in einem Quadrat B angezeigten Zeichens zu kennen, der Zeichencursor C zu diesem Quadrat verschoben werden. Dies ist ein Nachteil.

Das zum Stand der Technik zählende Dokument US-A-3,953,225 offenbart ein Handschriftzeichen-Erkennungsgerät mit einer Diskrimiervorrichtung, die unterscheidet, ob ein Stift einer Schreib/Anzeigetafel von einem Zeichenrahmen zu dem folgenden Zeichenrahmen bewegt wurde oder nicht. Wenn unterschieden wird, daß der Stift zu dem folgenden Zeichenrahmen bewegt wurde, erzeugt eine Zeichenrahmengeneratorvorrichtung automatisch einen Zeichenrahmen neben dem letzten Zeichenrahmen, der in einer Linie angeordneten Zeichenrahmen. Dadurch werden das Lesen von Handschriftzeichen und das Erkennen von Standardzeichen, die anstelle der Handschriftzeichen angezeigt sind, erleichtert.

In diesem bekannten Gerät erkennt eine Zeichenerkennungseinheit ein Zeichen aus einem Vergleich zwischen einem in einem Zeichenmusterpuffer abgespeicherten abgetasteten Datum und einem in der Zeichenerkennungseinheit gespeicherten Standardzeichenmuster, wobei der Zeichenmusterpuffer mit einer Abtastvorrichtung verbunden ist, die ein von einem A/D-Umsetzer dort anliegendes Digitalsignal abhängig von einem Signal abtastet, das dort von der Tafel eingegeben ist.

Weiterhin offenbart das zum Stand der Technik zählende Dokumente Patent Abstracts of Japan 63146187 eine Zeichenerkennungsvorrichtung, in welcher ein Zeichenartentscheidungsteil eine Zeichenart entsprechend einem ersten Kandidaten eines jeden Erkennungsergebnisses entscheidet, und ein Erkennungsergebnis- Anzeigeteil zeigt eine Zeichenfolge an, die der erste Kandidat des Erkennungsergebnisses ist. Zu dieser Zeit werden spezifische verschiedene Zeichen angezeigt, die jeweils mit einer Punktlinie, einer Vollinie und einer Doppelvollinie gemäß dem Entscheidungsergebnis der Zeichenart unterstrichen sind. Auf diese Weise werden Zeichenarten, zu welchen die Zeichen gehören, einfach und visuell verstanden.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Zeichendaten-Eingabegerät vorzusehen, daß es einfacher macht, auf das Zeichen, wie beispielsweise eine Zeichenart, bezogene Information zu erkennen.

Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die vorliegende Erfindung ein Zeichendaten- Eingabegerät vor, wie dieses in Patentanspruch 1 angegeben ist. Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Patentanspruch 2 beschrieben.

Ein Zeichendaten-Eingabegerät, das ein Vielzahl von Eingabezeichen in einer Vielzahl von Bereichen des Anzeigeteiles anzeigt, ist derart angeordnet, daß jeder der Vielzahl von Zeichenanzeigebereichen einen ersten Bereich zum Anzeigen des Eingabezeichens und einen zweiten Bereich zum Anzeigen von Information, die auf das Zeichen bezogen ist, das in dem ersten Bereich angezeigt ist, hat.

In dem Zeichendaten-Eingabegerät der oben beschriebenen Anordnung ist jeder der Vielzahl von Bereichen in dem Anzeigeteil, der eine Vielzahl von Zeichen anzeigt, in den ersten Bereich und den zweiten Bereich unterteilt. Die Eingabezeichen werden in den ersten Bereichen angezeigt, und Information, die auf die angezeigten Zeichen bezogen ist, wird in den zweiten Bereichen angezeigt. Ein Spezialanzeigefenster ist vorgesehen zum Anzeigen von Kandidatentypen von Zeichen, die durch einen Stift eingegeben sind. Demgemäß kann der Benutzer auf eine Vielzahl von Zeichen bezogene Information zur gleichen Zeit sehen und einfacher Information erkennen, die auf das Zeichen bezogen ist, wie beispielsweise eine Zeichenart.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung, die eine Struktur eines tragbaren Computers zeigt, auf den ein Zeichendaten-Eingabegerät der vorliegenden Erfindung angewandt ist;

Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung, die eine Struktur eines Ausführungsbeispieles eines Eingabeschirmes in Fig. 1 zeigt;

Fig. 3 ist eine Schnittdarstellung, die eine Struktur einer Fluoreszenzplatte in Fig. 2 zeigt;

Fig. 4 ist ein Blockdiagramm, das eine Struktur zeigt, die zum Steuern einer Tafel und einer LCD in dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 vorgesehen ist;

Fig. 5 ist ein Blockdiagramm, das eine gesamte interne elektrische Struktur des Ausführungsbeispiels von Fig. 1 zeigt:

Fig. 6 ist ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Ausführungsbeispiels von Fig. 5 erläutert;

Fig. 7 ist ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Ausführungsbeispiels von Fig. 6 erläutert;

Fig. 8 ist ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Ausführungsbeispiels von Fig. 5 erläutert;

Fig. 9 ist ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Ausführungsbeispiels von Fig. 5 erläutert;

Fig. 10 ist ein Flußdiagramm, das den Betrieb des Ausführungsbeispiels von Fig. 5 erläutert;

Fig. 11 ist eine erläuternde Zeichnung, die eine Beziehung zwischen einer Stift-abwärts-Position und einer Stift-aufwärts-Position zeigt, wenn ein Fehlerton in dem in Fig. 10 dargestellten Betrieb erzeugt wird.

Fig. 12 ist eine Zeichnung, die ein Beispiel einer Anzeige in einem Schirm des in Fig. 5 dargestellten Computers zeigt;

Fig. 13 ist eine Zeichnung, die ein Beispiel einer Anzeige zeigt, die auf eine Löschoperation auf dem Schirm des in Fig. 5 dargestellten Computers bezogen ist;

Fig. 14A und 14B sind Zeichnungen, die ein Beispiel eines Handschrifteingebens durch eine Strichkodieroperation für eine Zeichenerkennung eines Zeichens auf dem Schirm des in Fig. 5 dargestellten Computers zeigt.

Fig. 15 ist ein Flußdiagramm, das einen Betrieb des Auführungsbeispiels von Fig. 5 erläutert;

Fig. 16 ist eine Draufsicht eines Quadrates, das die Verarbeitung in Fig. 15 erläutert.

Fig. 17 ist eine Draufsicht des Eingabeschirmes, der die Verarbeitung in Fig. 15 erläutert.

Fig. 18 ist eine Draufsicht des Eingabeschirmes, der die Verarbeitung in Fig. 15 erläutert.

Fig. 19A und. 19B sind Tabellen, die Beispiele von Codes der Zeichenart und entsprechender Zeichenmuster der Zeichenart zeigen;

Fig. 20A bis 20C sind Tabellen, die Beispiele von Zeichen und entsprechenden Mustern einer Zeichenart zeigen; und

Fig. 21 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel einer Struktur eines herkömmlichen Zeichendaten-Eingabegerätes zeigt.

DETAILBESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung, die eine Struktur eines Auführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung, angewandt auf einen tragbaren Computer, zeigt. Der Körper 1 ist mit einem Netzschalter 2 verbunden, der eingeschaltet wird, wenn das Gerät verwendet wird, und der ausgeschaltet wird, wenn es nicht verwendet wird. Auf der linken Seite des Netzschalters 2 ist ein Leuchtstärkeeinstellschalter 3 zum Einstellen der Leuchtstärke eines Schirmes 8 (die Leuchtstärke einer später beschriebenen LCD 22) vorgesehen. Auf einer Seite des Körpers 1 befindet sich ein Gehäuse 4. Das Gehäuse dient zum Aufnehmen eines Stiftes 6, wenn er nicht verwendet wird. Der Stift hat einen Schalter 7 auf seiner Spitze und ist mit dem Körper 1 durch eine Schnur 5 verbunden. Wenn der Stift 6 aus dem Gehäuse 4 genommen wird, kann er in eine Rille 10 plaziert werden, die horizontal auf den Körper 1 zu dem Vorderende vorgesehen ist. Auf der linken Seite der Rille ist ein Lautsprecher 9 angeordnet, der geeignet ist, einen voreingestellten Ton auszugeben.

Es gibt Schalter 11 und 12 auf der rechten Seitenfläche des Körpers 1 zu der Vorderseite. Der Schalter 11 ist ein Umschalter zum Schalten der Helligkeit des später beschriebenen Hinterlichtes zwischen beispielsweise zwei Stufen, und der Schalter 12 ist ein Volumenumschalter zum Schalten des Volumens des von dem Lautsprecher 9 ausgegebenen Tones zwischen beispielsweise drei Stufen. Ein Schalter 13, der auf der linken Seitenfläche des Körpers 1 vorgesehen ist, ist ein Stoppschalter, der zum Stoppen einer spezifischen Operation in der Mitte zu verwenden ist (beispielsweise wenn ein Ton gestoppt wird, während er ausgegeben wird). In der linken Seitenfläche ist eine Fassung 14 vorgesehen, in welcher eine Speicher-(IC-)Karte 70 (vergleiche Fig. 5) anzubringen ist. In der Vorderfläche des Körpers 1 ist eine Fassung 15 vorgesehen. Auch gibt es dort eine Fassung 16 in dem Innern eines Batterieaufnahmeteiles 1a, der in der Vorderfläche des Körpers 1 vorgesehen ist, in welchen eine Batterie 19 einzuführen ist. Mit der Fassung 15 bzw. 16 sind das Kabel und ein Modem des R5232C-Typs, ein Adapter usw. geeignet, um verbunden zu werden. Auf der linken Seitenfläche des Körpers 1 zu der Vorderseite ist ein Verbindungsanschluß 18 für einen Wechselstrom bzw. AC- Adapter 17 vorgesehen.

Fig. 2 ist ein Diagramm, das die Struktur des Schirmes 8 in mehr Einzelheiten zeigt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist eine Tafel 21 (gebildet aus einer Tafel 21a zum Erfassen einer Position in der Richtung einer X-Achse und einer Tafel 21b zum Erfassen einer Position in der Richtung einer Y-Achse) auf dem obersten Pegel angeordnet. Unterhalb der Tafel 21 befindet sich eine LCD 22. Die LCD 22 besteht aus einer oberen Glasplatte 22a und einer unteren Glasplatte 22b, wobei sich ein Flüssigkristall 22 sandwichartig dazwischen befindet. Unterhalb der LCD 22 ist eine Fluoreszenzplatte (EL) 26 angeordnet. Wenn die Fluoreszenzplatte 26 als das Hinterlicht Licht emittiert, beleuchtet das Licht die LCD 22. Da die Tafeln 21a und 21b aus transparenten Materialien gebildet sind, kann das auf dem Flüssigkristall 22 angezeigte Bild in der Richtung von der Oberseite der Zeichnung gesehen werden. Nicht gezeigte Teile sind in einer gedruckten Schaltungsplatte (PCB) 25 angeordnet und elektrisch mit der LCD 22 über einen Gummistecker 24 verbunden. Er ist auch mit der Tafel 21 über einen leitenden Film 27 verbunden.

Fig. 3 ist ein Diagramm, das die Struktur der Fluoreszenzplatte 26 in mehr Einzelheiten zeigt. Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Isolierfilm 33 zwischen einer Elektrode 31 und einem Lumineszenzteil (der anderen Elektrode) 32 angeordnet. Der Luminszenzteil 32 emittiert Licht, wenn eine vorbestimmte Spannung zwischen der Elektrode 31 und dem Lumineszenzteil 32 liegt. Die Elektrode 31 und der Lumineszenzteil 32 sind in einer Plattenform hergestellt und in der Lage, den Schirm 8 gleichmäßig zu beleuchten.

Als eine andere Quelle des Hinterlichtes können Leuchtstoff- bzw. Fluoreszenzröhren verwendet werden. Es ist auch möglich, Leuchtstoffröhren als Seitenlichtquelle des Körpers anzuordnen und Licht von dort zu der Hinterseite der LCD 22 über ein Lichtübertragungsmaterial zu übertragen.

Fig. 4 ist ein Schaltungsdiagramm, das das Prinzip einer Positionserfassung mittels der Tafel und Anzeige von Bildern durch die LCD zeigt. Die Tafel 21 hat beispielsweise 512 Elektroden, die nebeneinander in der Richtung der X-Achse angeordnet sind, und 342 Elektroden, die nebeneinander in der Richtung der Y- Achse angeordnet sind. Es ist dadurch ermöglicht, 512 · 342 Pixels zu erfassen. Ein Tafelcontroller 46 steuert einen Taktgenerator 45a, um eine vorbestimmte Spannung an jede der 342 Elektroden nacheinander anzulegen. Dann wird ein Taktgenerator 45b so gesteuert, daß eine Spannung an jeder der 512 Elektroden nacheinander anliegt. Somit wird die Tafel 21 mittels der durch den Taktgenerator 45a und den Taktgenerator 45b erzeugten Takte abgetastet. Wenn der Stift 6 nahe zu einer spezifischen Position oberhalb der Tafel 21 gebracht ist, wird eine gewisse Größe einer elektrostatischen Kapazität zwischen der Tafel 21 und dem Stift 6 erzeugt. Wenn der Stift 6 gegen die Tafel 21 gepreßt wird, wird der Schalter 7 auf der Spitze des Stiftes 6 eingeschaltet, und elektrische Ladungen, die zwischen dem Stift 6 und einer spezifischen Elektrode auf der Tafel 21 erzeugt sind, werden erfaßt und zu dem Tafelcontroller 46 gespeist. Da der Tafelcontroller 46 gerade den Zeitverlauf der Takterzeugung von den Taktgeneratoren 45a und 45b steuert, kann er die Position auf der durch den Stift 6 gepreßten Tafel 21 von dem Stift 6 gelieferten Detektionssignal und dem Takterzeugungszeitverlauf erfassen. Die so ermittelten Koordinatendaten der Bewegung des Stiftes 6 werden zu der CPU 41 gespeist.

Die CPU 41 steuert auch einen LCD-Controller 43 und schreibt die Daten entsprechend dem anzuzeigenden Bild in einen Speicher (V-RAM) 44. Der LCD- Controller 43 liest die Daten aus dem Speicher 44 und speist Signale entsprechend zu den Daten zu einer Ansteuerschaltung 42b. Die LCD-22 hat 512 Elektroden, die nebeneinander in der Horizontalrichtung liegen, und 342 Elektroden, die nebeneinander in der Vertikalrichtung liegen, entsprechend der Tafel 21. Eine Ansteuerschaltung 42a legt nacheinander eine vorbestimmte Spannung an jede der 342 Elektroden. Außerdem liefert die Ansteuerschaltung 42b zu jeder der 512 Elektroden Spannungen entsprechend den Bilddaten in einer Folge. Die Pixels auf der LCD 22 werden auf diese Weise abgetastet, und somit wird ein vorbestimmtes Bild auf der LCD 22 angezeigt.

Fig. 5 ist ein Diagramm, das die elektrische Schaltungskonfiguration des Körpers 1 in mehr Einzelheiten zeigt. Die CPU 41 ist mit verschiedenen ICs und anderen Einheiten über eine Busleitung 57 verbunden. Ein ROM 51 speichert zuvor ein Systemprogramm für das gesamte Gerät und speichert außerdem ein Kana-Kanji- Umsetzungsprogramm und eine Wörterbuchtabelle hierfür für eine Wortverarbeitungsfunktion, ein Erkennungsprogramm für eine handgeschriebene Eingabe und eine Wörterbuchtabelle hierfür sowie andere Größen. In einem Arbeits-RAM 52 werden bei Bedarf für einen Betrieb erforderliche Daten eingeschrieben. Ein Stütz-RAM 53 ist mit einer Stützbatterie 54 (getrennt von der Batterie 19) verbunden, wodurch erforderliche Daten gestützt werden, selbst wenn die Energieversorgung für das gesamte Gerät abfällt. Ein Zeitgeber IC 55 ist mit der Batterie 54 verbunden und zählt Takte von einem Quarz-Oszillator 56 und liefert Daten des laufenden Datums und der Tageszeit. Der oben beschriebene LCD-Controller 43 und der Tafelcontroller 46 sind auch mit der CPU 41 über die Busleitung 57 verbunden.

Eine Tonverarbeitungsschaltung 58 erzeugt vorbestimmte Tonsignale entsprechend Eingaben von den Fassungen oder Buchsen 14 bis 16 und Befehlen von der CPU 41 und speist diese zu einem Addierer 59. Ein Tonspeicher 61 ist durch die CPU 41 gesteuert und liefert vorbestimmte Töne (beispielsweise "Eh?"), die zuvor darin gespeichert sind, zu dem Addierer 59. Der Addierer 59 addiert das Ausgangssignal von der Tonverarbeitungsschaltung 58 und das Ausgangssignal von dem Tonspeicher 61 und liefert die Summe zu dem Lautsprecher 9 über einen Tonvolumencontroller 60. Der Tonvolumencontroller ist mit dem Volumenumschalter 12 verbunden, so daß das Tonvolumen durch Betätigen des Schalters gesteuert ist.

Die Fluoreszenzplatte (Hinterlichtteil 26) ist mit Energie von einer Energieversorgungsschaltung 64 (die mit Energie von der Batterie 19 oder einem Wechselstromadapter 17 gespeist ist, wenn der Netzschalter 2 eingeschaltet ist) über eine Inverterschaltung 63 versorgt. Die Helligkeit der Fluoreszenzplatte 26 wird durch Betätigen des Umschalters 11 zwischen zwei Stufen (beispielsweise Helligkeit, die für Gebrauch in einem hellen Raum geeignet ist, und diejenige, die für einen Gebrauch in einem dunklen Raum geeignet ist) über die Inverterschaltung 63 geschaltet. Getrennt hiervon wird die Helligkeit der LCD 22 angepaßt, um in mehreren Stufen durch Steuern des Lumineszenzeinstellschalters 3 gesteuert zu sein. Ein Schalter 65a wird abhängig davon einausgeschaltet, ob die Batterie 19, die in dem Körper 1 angebracht ist, eine Primärbatterie oder eine Sekundärbatterie ist. Ein Schalter 65b wird abhängig von einer erfaßten Kapazität der Batterie 19 einausgeschaltet. Die Schalter 65a, 65b usw. sind mit einer Tastenschnittstelle 62 über die Netzversorgungsschaltung 64 verbunden. Die Tastenschnittselle 62 ist auch mit dem Lumineszenzeinstellschalter 3, dem Umschalter 11, einem Stoppschalter 13 usw. verbunden. Die Tastenschnittstelle 62 versorgt die CPU 41 mit Signalen entsprechend Ein/Aus-Zuständen von diesen Schaltern.

Eine IC-Karte 70 ist mit der Fassung 14 verbunden, und die CPU 41 ist ausgeführt, um über eine IC-Karten-Schnittstelle 66 Daten, ein Programm usw. zu der IC-Karte 70 zu liefern und von dieser zu empfangen. Die Fassung 15 bzw. 16, mit denen ein Adapter verbunden ist, ist an die CPU 41 über eine Expansionsschnittstelle 68 angeschlossen.

Die Fig. 6 bis 10 zeigen Operationen des in den Fig. 1 bis 5 dargestellten tragbaren Computers. Die Fig. 12 bis 14 zeigen Inhalte einer Anzeige auf dem Eingabeschirm 8 bei jeder der in Fig. 6 bis 10 gezeigten Stufen von Operationen. Die Operationen werden im folgenden anhand dieser Zeichnungen beschrieben.

Wenn zunächst die CPU 41 einen Stift-abwärts-Zustand, d. h. einen Zustand, daß der Stift 6 in Berührung mit der Tafel 21 gebracht ist, über den Tafelcontroller 46 erfaßt (JA in Schritt S1), entscheidet sie, ob die Position von Stift-unten ein Brett- Befehlsbereich (Knopf) 111 ist oder nicht (S3). Der Brett-Befehl bedeutet einen Eingabemodus-Änderungsbefehl. Wenn die CPU 41 entscheidet, daß es der Brett- Befehlsbereich ist (JA in S3), wird eine in Fig. 10 gezeigte Operationsfehler- Subroutine ausgeführt (S4).

In der Operationsfehler-Subroutine registriert die CPU 41 zuerst den Namen des berührten Befehlbereiches ("Brett" in dem vorliegenden Fall) in dem Speicher M (S41). Dann entscheidet CPU 41 ob ein Stift-aufwärts-Zustand vorliegt, d. h., ob der Stift 6 von der Tafel 21 getrennt ist (S42). Wenn der Stift getrennt ist (JA in S42), entscheidet die CPU 41, ob die Position, wo das Stift-oben stattfindet, innerhalb des im Speicher M registrierten Befehlsbereiches ist oder nicht (S43). Wenn die Stift-aufwärts-Position P&sub2; außerhalb des Befehlsbereiches CA einschließlich der vorrangehenden Stift-abwärts-Position P&sub1; (NEIN in S43) ist, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist, wird ein Fehlerton "Eh?" erzeugt (S44), und die Routine kehrt zu dem Startpunkt zurück. Wenn die Stift-aufwärts-Position innerhalb des in dem Speicher M registrierten Befehlsbereiches ist (JA in S43), führt die CPU 41 eine Auswahl des Brettes, d. h., den Eingabemodus (Handschriftmodus, Faksimilemodus, Telefonmodus oder dergleichen) und den entsprechenden Prozeß durch (S5).

Wenn die Stift-abwärts-Position nicht der Brett-Befehlsbereich ist (NEIN in S3), entscheidet die CPU 41, ob die Stift-abwärts-Position ein Bewegungs-, Kopier- oder Löschbefehlsbereich 112, 113 oder 114 ist (S6), und falls die Position einer von diesen ist (JA in S6) bewegt, kopiert oder löscht sie nach Ausführen der Betriebsfehler-Subroutine S4 von Fig. 10 die Zeichen in einer Seitenplatte (Datenanzeigebereich 81 (S7).

Wenn die Stift-abwärts-Position nicht irgendeiner der Bewegungs-, Kopier- und Löschbefehlsbereiche 112, 113 und 114 ist (NEIN in S6), entscheidet die CPU 41 ob die Stift-abwärt-Position ein Kana-Kanji-Umsetzungsstabbereich 115 ist oder nicht (S8), und falls sie es ist (JA in S8), führt sie die Kana-Kanji-Umsetzung durch (S9).

Wenn die Stift-abwärts-Position nicht der Kana-Kanji-Umsetzungsstabbereich 115 ist (NEIN in S8), dann entscheidet die CPU 41, ob die Stift-abwärts-Position ein Schreibbefehlsbereich 116 ist oder nicht (S10), und wenn sie es ist (JA in S10), dann schreibt sie nach Ausführen der Operationsfehler-Subroutine von Fig. 10 Zeichen, falls in den Quadraten 83 vorhanden, oder ein Zeilenvorschubzeichen, wenn dort kein Zeichen vorliegt, auf die Seitenplatte 81 (S11).

Wenn die Stift-abwärts-Position nicht der Schreibfehlsbereich 116 ist (NEIN in S10), dann entscheidet die CPU 41, ob die Stift-abwärts-Position ein vorangehender Zeichenlöschbefehlsbereich 117 ist oder nicht (S12), und wenn sie es ist (JA in S12), dann prüft sie nach Ausführen der Operationsfehler-Subroutine von Fig. 10, ob ein auf eine Typplatte 82 geschriebenes Zeichen vorliegt oder nicht (S13). Wenn es vorliegt, JA in S13), dann löacht die CPU 41 das Zeichen in dem Quadrat 83 ganz rechts, das in dem Speicher R gespeichert ist (in welchem das Zeichen geschrieben ist), und erkannte Kandidatenzeichen für dieses Zeichen und unter Erkennung des nächsten Quadrates auf der linken Seite als das Quadrat ganz rechts speichert sie dieses Quadrat in diesem Speicher R, und wenn kein Buchstabe außer dem ersten Zeichen geschrieben ist, dann löscht die CPU 41 dieses Zeichen (S14). Wenn kein Buchstabe auf die Typplatte 82 geschrieben ist (NEIN in S13), dann unernimmt die CPU 41 nichts (S14').

Wenn die Stift-abwärts-Postition nicht der vorangehende Zeichenlöschbefehlsbereich 117 ist (NEIN in S12), dann entscheidet die CPU 41, ob die Stift-abwärts- Position ein "A"-Befehlsbereich 118 ist oder nicht (S515), und wenn sie es ist (JA in S15), dann veranlaßt sie nach Ausführen der Betriebsfehler-Subroutine S4 von Fig. 10 die Anzeige des "A"-Befehlsbereiches 118 zum Invertieren. Wenn der Modus unmittelbar vor diesem ein normaler Modus war, dann zeigt die CPU 41 danach lediglich alphanumerische Zeichen aus allen Kandidatenzeichen in einem erkannten Kandidatenzeichenanzeigefenster (Fenster) 84 an. Die CPU 41 zeigt "?" an, wenn sie keinen Kandidaten beim Erkennen des geschriebenen Zeichens als irgendein alphanumerisches Zeichen hat. Wenn der Modus unmittelbar zuvor der alphanumerische Modus war, dann ändert die CPU 41 den Modus zu dem normalen Modus und zeigt danach alle Kandidatenzeichen in dem erkannten Kandidatenzeichenanzeigefenster 84 an (S16).

Wenn die Stift-abwärts-Position nicht der "A"-Befehlsereich ist (NEIN in S15), dann entscheidet die CPU 41, ob die Stift-abwärts-Position in einem Erkennungsbefehlsbereich 119 ist oder nicht (S17), und wenn sie es ist (JA in S17), dann erkennt sie nach Ausführen der Betriebsfehler-Subroutine S4 von Fig. 10, falls dort ein Zeichen halbwegs geschrieben ist, für das eine Erkennung als ein Zeichen noch nicht begonnen ist, Strichkodierdaten (S18) und zeigt die Zeichenart an (S19).

Wenn die Stift-abwärts-Position nicht in dem Erkennungsbefehlsbereich 119 ist (NEIN in S17), dann entscheidet die CPU 41), ob die Stift-abwärts-Position innerhalb des Erkennungskandidatenzeichen-Anzeigefensters 84 ist oder nicht (S20), und wenn sie es ist (JA in S20), dann entscheidet sie nach Ausführen der Betriebsfehler-Subroutine S4 von Fig. 10, ob dort ein durch einen Stift berührtes Kandidatenzeichen vorliegt oder nicht (S21). Wenn es dort vorliegt (JA in S21), löscht die CPU 41 das Zeichen in dem zuletzt betriebenen Quadrat und liefert den Code des mit dem Stift berührten Kandidatenzeichens (S22). Wenn dort kein mit dem Stift berührtes Kandidatenzeichen vorliegt (NEIN in S21), dann unternimmt die CPU 41 nichts (S23).

Wenn die Stift-abwärts-Position nicht in dem Erkennungskandidatenzeichen- Anzeigefenster 84 ist (NEIN in S20), dann entscheidet die CPU 41, ob die Stiftabwärts-Position innerhalb eines Quadrates 83 der Typplatte 82 ist oder nicht (S24). Wenn sie nicht innerhalb irgendeines Quadrates 83 ist (NEIN in S24), dann werden andere Prozesse in S31 ausgeführt, und die Subroutine kehrt zu S1 zurück. Wenn sie innerhalb eines Quadrates 83 ist (JA in S24), dann entscheidet die CPU 41 nach Ausführen der Betriebsfehler-Subroutine S4 von Fig. 10, ob ein Kandidatenzeichen als das Ergebnis der Erkennung in dem Quadrat 83 vorliegt oder nicht (S25). Wenn es dort vorliegt (JA in S25), macht die CPU 41 das Quadrat 83 leer, d. h., sie löscht das Kandidatenzeichen in dem Quadrat 83 und zeigt Typen von Kandidatenzeichen entsprechend einem Schreiben mit einem Stift für das Zeichen an, das durch Zeichenerkennung in dem erkannten Kandidatenzeichen-Anzeigefenster 84 als gleichzeitig beobachtet erzeugt ist (S26).

Fig. 13 zeigt einen Zustand, der aus dem in Fig. 12 dargestellten Zustand hervorgegangen ist, in dem Stift-unten zu dem zweiten Quadrat von links gemacht ist, wodurch das Zeichen "o" in diesem Quadrat gelöscht ist und Kandidatentypen für das Zeichen "O" (Großbuchstabe O), "0" (Null) und "o" (Kleinbuchstabe o) in dem Anzeigefenster 84 angezeigt werden.

Wenn kein Kandidatenzeichen vorliegt, das als das Ergebnis einer Erkennung in dem Quadrat 83 erhalten ist, bei welchem ein Stift-abwärts vorgenommen ist (NEIN in S25) entscheidet die CPU 41, ob irgendein Zeichen in dem erkannten Kandidatenzeichen-Anzeigefenster 84 vorliegt (S27), und wenn dies der Fall ist (JA in S27) löscht (streicht) sie die Folge von erkannten Kandidatenzeichen für dieses Quadrat (S28). Wenn dann ein Zeichen beispielsweise in das zweite Quadrat 82 von links geschrieben wird, führt die CPU 41 ein Echo rückwärts (zeigt den Brenn punkt an) für eine mit dem Strich angepaßte Handschrift durch, nimmt ein Strichkodieren für eine Zeichenerkennung vor und speichert den erhaltenen Code (S30).

Obwohl beispielsweise in Fig. 14A beabsichtigt war, den Großbuchstaben "O" in das zweite Quadrat von links zu schreiben, war das Ergebnis das numerische Zeichen "0" (Null), wobei jedoch der Großbuchstabe "O" und der Kleinbuchstabe "o" usw. als die zweiten Kandidaten in dem Kandidaten-Anzeigefenster angezeigt sind.

Wenn kein Zeichen in dem erkannten Kandidatenzeichen-Anzeigefenster 84 vorliegt (NEIN in S27), dann entscheidet die CPU 41, ob ein Strichecho zurück für ein halbwegs in das Quadrat 83 geschriebenes Zeichen vorliegt (S29), und wenn dies der Fall ist (JA in S29), so wird der Prozeß in dem oben beschriebenen Schritt S30 durchgeführt. Wenn dies nicht der Fall ist (NEIN in S29), dann speichert die CPU 41 in dem Speicher R, daß dieses Quadrat das eine Quadrat an dem Ende ganz rechts zum Eingeben eines Zeichens ist (S31).

Fig. 15 zeigt die Schritte des Verarbeitens in der Zeichenartanzeige-Subroutine (Schritt S19) in Fig. 8. In Schritt S71 wird das Zeichenmuster entsprechend dem Zeichencode, der als das Ergebnis der Zeichenerkennung erhalten ist, in dem Bereich 83A des Quadrates 83 angezeigt, in welchem eine Handschrifteingabe vorgenommen ist. Die angezeigte Position des Zeichenmusters wird aus den Koordinaten (X, Y) der oberen linken Ecke des Quadrates 83 berechnet. In dem in Fig. 16 gezeigten Ausführungsbeispiel wird ein Hiragana "< " in den Bereich 83A geschrieben, wobei die Koordinaten (X, Y) als eine Referenz verwendet sind.

Dann wird in dem nächsten Schritt S72 der Code der Zeichenart des angezeigten Zeichens gefunden, und das Zeichenmuster der Zeichenart entsprechend dem Code der Zeichenart wird aus einer Tabelle genommen.

Das heißt, es gibt wie in Fig. 19A und Fig. 19B gezeigt ist, 16 Codes von 0 bis 15 als die Codes einer Zeichenart. (Die Tabelle von Fig. 19A zeigt Codes einer Zeichenart und Zeichenmuster von einer Zeichenart, die Codes in dem Fall zugewiesen sind, wenn JIS-Zeichencodes verwendet werden. Eine derartige Tabelle ist in einer verschiedenen Anordnung entsprechend den verwendeten Zeichencodes aufzustellen. Fig. 19B zeigt ein Beispiel, wenn 7-Bit ASCII-Zeichencodes verwendet werden.) Zwei Codes von diesen sind reserviert, und den verbleibenden 14 Codes sind Muster einer Zeichenart, wie beispielsweise "Großbuchstabe" und "Nummer" zugewiesen. Weiterhin ist, wie in den Fig. 20A, 20B und 20C gezeigt ist, jedes Zeichen auf seinen Code der Zeichenart bezogen. (Beispielsweise sind Muster einer Zeichenart anstelle von Codes einer Zeichenart bezogen auf Zeichen gezeigt. Fig. 20A ist eine Tabelle, die ein Beispiel zeigt, in welchem die Zeichentype durch JIS-Normen verwendet wird. (Vergleiche JIS-Zeichencode als getrenntes Material.) Das gezeigte Beispiel ist dasjenige einer Zuordnung, bei welcher die internen Codes der verwendeten Codezeichen gerade JIS-Codes sind. Wenn das Zeichencodesystem von einem 7-Bit-Typ ist, ist eine Einstellung, wie diese in den Fig. 20B und 20C gezeigt ist, ebenfalls möglich. Die Fig. 20B und 20C zeigen ein Beispiel, bei welchem die Zeichentype, die auf der Norm-7-Bit-ASCII-Code-Tabelle beruht, verwendet wird. Zeichen in diesem Beispiel umfassen nicht russische Buchstaben und griechische Buchstaben, sie enthalten jedoch genau unterteilte Ausdrücke von mathematischen Symbolen und dergleichen. Die Tabelle selbst zeigt die ASCII-Zeichentype, und daher ist eine getrennte Code-Tabelle, wie beispielsweise die JIS-Code-Tabelle nicht erforderlich. Somit wird in Schritt S72 der Code der Zeichenart entsprechend zu dem erkannten und angezeigten Zeichen gelesen, und das Muster der Zeichenart entsprechend dem Code der Zeichenart wird aus der Tabelle herausgenommen.

In dem nächsten Schritt S73 wird das Muster der in Schritt S72 herausgenommenen Zeichenart an der Position der Koordinaten (X + α, Y + β) angezeigt. Die Koordinaten (X + α, Y + β) stellen die Position der oberen linken Ecke des Bereiches 83B des Quadrates 83 dar. In dem in Fig. 16 gezeigten Ausführungsbeispiel ist ein Hiragana "< " in dem Bereich 83A angezeigt, und damit wird das Zeichenmuster der Zeichenart "hiragana" entsprechend zu dem Zeichen "< " in dem Bereich 83B angezeigt. Der Benutzer kann daher realisieren, daß das in dem Bereich 83A angezeigte Zeichen das hiragana "< " ist, und er ist daran gehindert, mißverständlich hierfür das mathematische Symbol "< " vorzusehen.

Im folgenden werden besondere Beispiele einer Anzeige anhand von Fig. 17 und Fig. 18 beschrieben. In Fig. 17 werden eine Seitenplatte 81 und eine Typplatte 82 als ein Fenster auf dem Eingabeschirm 8 angezeigt, der aus der Tafel 21 und der LCD 22 gebildet ist. Auf der Seitenplatte 81 werden Zeichen "Point-α 1" bzw. "Punkt-α 1" angezeigt. Es ist hier ein Zustand gezeigt, bei dem der Stift 6 auf den Teil "nt" von diesen Zeichen zur Korrektur gezogen war, wobei die Anzeige der zwei Zeichen "nt" umgekehrt wurde, und die korrigierenden Zeichen, die als das Ergebnis einer Mustererkennung von Handschriftzeichen erhalten sind, wobei der Stift auf die fünf Quadrate 83 eingegeben ist, werden dort angezeigt. Als ein Ergebnis können Zeichen "Pointing-α 1" bzw. "Hinweisen-α 1" erhalten werden.

In Fig. 18 werden nacheinander "O", "o", "a", "a", "1", "l", "-", und "- in den acht Quadraten der Typplatte 83 angezeigt. Da einige von diesen leicht mit anderen Zeichen mißverstanden werden, sind diesen Angaben wie "Großbuchstabe", "Griechisch", "Nummer", "mathematisch" und "Bindestrich" als die Zeichenmuster einer Zeichenart beigefügt. Da jedes der angezeigten Zeichen, wenn es ein Zeichen ist, das einer Verwechslung mit einem anderen Zeichen geneigt ist, mit seinem Zeichenmuster einer Zeichenart zusammenhängend hiermit angezeigt ist, wie dies oben beschrieben ist, kann die Möglichkeit für den Benutzer, jedes Zeichen für ein anderes Zeichen mißzuverstehen, reduziert werden.

Die Typplatte 82 ist mit einer Cursor 85 versehen. Kandidatenzeichen, die als das Ergebnis einer Mustererkennung des Quadrates 83 erhalten sind, wo der Cursor 85 gelegen ist, werden in dem erkannten Kandidatenzeichen-Anzeigefenster 84 angezeigt. Von einer Vielzahl von Kandidatenzeichen wird dasjenige, das durch eine invertierte Anzeige angegeben ist, in dem Quadrat 80 angezeigt. Eine Auswahl der Kandidatenzeichen, die in dem Quadrat 83 anzuzeigen sind, d. h. eine Auswahl des Kandidatenzeichens, das umgekehrt anzuzeigen ist, aus der Vielzahl von Kandidatenzeichen in dem Kandidatenzeichen-Anzeigefenster 84 wird durch Berühren von einer der Teilmarkierungen 84a und 84b erzielt, die an dem linken Ende und rechten Ende des Fensters 84 vorgesehen sind, mit dem Stift 6, um dadurch den invertierten Anzeigeteil von einem Zeichen zu dem nächsten in der Richtung des Pfeiles 84a oder 84b (nach links oder rechts) zu verschieben.

Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel eine Anordnung derart vorliegt, daß das Zeichenmuster der Zeichenart zusammen mit dem Zeichen lediglich in dem Quadrat 83 der Typplatte 82 angezeigt wird, ist es möglich, wenn das Zeichen auf der Seitenplatte 81 ausreichend groß ist, eine derartige Anordnung zu treffen, daß die Zeichenmuster einer Zeichenart auch auf der Seitenplatte 81 zusammen mit dem Zeichen angezeigt sind. Da es in einem derartigen Fall möglich ist, daß die ursprünglichen Zeichen schwierig zu lesen werden, falls die Zeichenmuster der Zeichenart zu allen Zeiten angezeigt sind, kann ein gewisser Knopf auf der Seitenplatte 81 vorgesehen werden, und es kann eine derartige Anordnung vorgenommen werden, daß die Zeichenmuster der Zeichenart angezeigt sind, wenn der Knopf berührt wird, und sie werden alle ausgeschaltet, wenn der Knopf wieder berührt wird.

Obwohl in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel eine solche Anordnung vorliegt, daß das Zeichenmuster der Zeichenart entsprechend dem angezeigten Zeichen angezeigt ist, ist es auch möglich, andere Information bezogen auf die angezeigten Zeichen, wie beispielsweise Aussprache und Etymologie, anzuzeigen.

Gemäß dem Zeichendaten-Eingabegerät der vorliegenden Erfindung, wie dies oben beschrieben ist, sind ein erster Bereich und ein zweiter Bereich für jeden Bereich einer Vielzahl von Bereichen zum Anzeigen einer Vielzahl von Zeichen vorgesehen, und es liegt eine solche Anordnung vor, daß ein Zeichen in dem ersten Bereich angezeigt wird, und Information bezogen auf das Zeichen wird in dem zweiten Bereich angezeigt. Da die Information bezogen auf eine Vielzahl von Zeichen zur gleichen Zeit beobachtet werden kann, kann die Handhabbarkeit des Gerätes verbessert werden.


Anspruch[de]

1. Zeichen-Daten-Eingabegerät, umfassend:

einen Stift (6, 7) zum Eingeben von Zeicheninformation durch eine handgeschriebene Spur;

eine Tafel (21) zum Erfassen von Information einer Spur, die darauf mit dem Stift (6, 7) erzeugt ist;

einen Speicher (44) zum Speichern von Codes von Zeichen;

eine Anzeige (22) zum Anzeigen eines Bildes; und

einen Controller (41) zum Erkennen der Zeicheninformation, um dadurch diese in den Zeichencode umzusetzen;

dadurch gekennzeichnet, daß

die Anzeige (22) unter der Tafel (21) gebildet ist, um das Bild anzuzeigen, das durch die Tafel sichtbar ist;

der Speicher (44) zum zusätzlichen Speichern von Zeichenartinformation entsprechend den Zeichen vorgesehen ist;

die Anzeige (22) eine Vielzahl von Zeichenanzeigebereichen hat, deren jeder einen ersten Bereich zum Anzeigen der Zeichen und einen zweiten Bereich zum Anzeigen von Zeichenartinformation, bezogen auf das in dem ersten Bereich angezeigte Zeichen, aufweist, wobei die Zeichenartinformation einen Zeichenartcode des Zeichens umfaßt und die ersten und zweiten Bereiche für jedes der Zeichen vorgesehen und nebeneinander angeordnet sind;

die Anzeige (22) außerdem ein Anzeigefenster (84) umfaßt, um Kandidatentypen der durch den Stift (6, 7) eingegebenen Zeichen anzuzeigen;

der Controller (41) eine Steuerung zum Ausgeben der Zeichen in den ersten Bereichen und der Zeichenartinformation in den zweiten Bereichen ausführt und zum Löschen bzw. Reinigen erkannter Kandidatentypen der Zeichen in dem Anzeigefenster (84) dient.

2. Zeichen-Daten-Eingabegerät nach Anspruch 1, bei dem das Gerät ein tragbares Computergerät ist.







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