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Dokumentenidentifikation DE69327843T2 26.10.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0647167
Titel SÄGEBLATTBEFESTIGUNGSVORRICHTUNG
Anmelder Wetherbee, Kirk B., Danvers, Ma., US
Erfinder Wetherbee, Kirk B., Danvers, Ma., US
Vertreter H. Weickmann und Kollegen, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69327843
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 22.06.1993
EP-Aktenzeichen 939167045
WO-Anmeldetag 22.06.1993
PCT-Aktenzeichen US9306001
WO-Veröffentlichungsnummer 9400264
WO-Veröffentlichungsdatum 06.01.1994
EP-Offenlegungsdatum 12.04.1995
EP date of grant 09.02.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse B23D 49/04
IPC-Nebenklasse B23D 57/00   B23D 49/16   B23D 51/16   

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine hin- und herbewegende Säge mit einem Körper, einem Motor und einem Schaft, welcher zur Verbindung mit dem Motor angeordnet und zur Hin- und Herbewegung entlang einer ersten Achse relativ zu dem Körper als Antwort auf den Motor der Säge angebracht ist.

Eine derartige Säge ist aus der US-A-3876015 bekannt. Insbesondere betrifft die Erfindung Zusatzeinrichtungen für derartige Sägen.

Eine hin- und herbewegende Säge ist eines der nützlichsten Werkzeuge der Bauindustrie. Zimmerleute, Klempner, Elektriker, Blechverarbeiter und nahezu alle anderen Handwerker benutzen die hin- und herbewegende Säge. Da jedoch das Sägeblatt mit dem Körper der Säge axial ausgerichtet ist, ist es häufig schwierig oder ungünstig, z. B. in begrenzten Räumen nahe an Wänden oder Decken zu schneiden. Ähnliche Schwierigkeiten entstehen durch die Tatsache, dass das Blatt üblicherweise weiterhin relativ zu seiner langen (hin- und herbewegenden) Achse befestigt ist.

Die US-A-3876015 offenbart eine Zusatzeinrichtung für eine hin- und herbewegende Säge. Die Zusatzeinrichtung gestattet einem Blatt, um eine zur Blattachse parallele aber in einem Abstand davon angeordnete Achse gedreht zu werden, ist jedoch weder kompakt noch im Betrieb in räumlich besonders begrenzten Stellen gut angepasst.

Diese Erfindung sieht vor: einen Motor und einen ersten Schaft, welcher zur Verbindung mit dem Motor angeordnet und zur Hin- und Herbewegung entlang einer ersten Achse relativ zu dem Körper als Antwort auf den Motor für die Säge angebracht ist, wobei ein zweiter Schaft zur Verbindung mit einem Sägeblatt angeordnet ist und zur Hin- und Herbewegung entlang einer zweiten Achse angebracht ist, welche zweite Achse nicht mit der ersten Achse zusammenfällt und in wenigstens einer relativen Positionierung des ersten und des zweiten Schaftes nicht parallel zu der ersten Achse ist, sowie einen Antrieb, welcher den ersten Schaft mit dem zweiten Schaft derart verbindet, dass eine Hin- und Herbewegung des ersten Schaftes eine Hin- und Herbewegung des zweiten Schaftes verursacht.

Das Folgende ist eine Beschreibung einiger besonderer Ausführungsformen der Erfindung, wobei Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen genommen wird, in welchen:

Fig. 1 eine erfindungsgemäß aufgebaute und an einer herkömmlichen hin- und herbewegten Säge angebrachte Zusatzeinrichtung schematisch darstellt,

Fig. 2 eine Draufsicht der Zusatzeinrichtung aus Fig. 1 ist, wobei eine Seitenplatte, das Sägeblatt und die Tische entfernt sind,

Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt, der Zusatzeinrichtung aus Fig. 1 ist,

Fig. 4 ein Schnitt entlang Linie 4-4 der Fig. 2 ist,

Fig. 5A u. 5B teilweise schematische Draufsichten einer modifizierten Ausführungsform sind,

Fig. 6 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, einer dritten Ausführungsform der Erfindung ist,

Fig. 7 eine bei 7-7 der Fig. 6 entnommene Endschnittansicht ist,

Fig. 8 eine bei 8-8 der Fig. 7 entnommene Schnittansicht von oben ist,

Fig. 9 u. 10 Seitenansichten sind, die den Betrieb der Ausführungsform der Fig. 6 erläutern.

Bezugnehmend auf Fig. 1-4 und insbesondere auf Fig. 1 ist dort eine herkömmliche hin- und herbewegende Säge 8 dargestellt (z. B. eines von Milwaukee Electric Tool Co. unter dem Handelsnamen "Sawzall" hergestellten und verkauften Typs), mit welcher entsprechend der vorliegenden Erfindung verbunden ist. Ein herkömmliches Blatt 6 ist mit Zusatzeinrichtung 10 verbunden.

Wie dargestellt und üblich ist, bewegt sich der Ausgangsschaft 9 der Säge 8 auf einer Achse A hin und her. Unüblicherweise bewegen sich der Ausgangsschaft 11 der Zusatzeinrichtung 10 sowie Blatt 6, welche mit dem Zusatzeinrichtungsausgangsschaft verbunden ist, auf einer anderen Achse B hin und her. In Fig. 1 ist die Zusatzeinrichtung 10 derart aufgebaut, dass die Blattachse B im Wesentlichen senkrecht, d. h. sie bildet einen Winkel von etwa 90º, zu der Achse A der Hin- und Herbewegung der Säge ist. In anderen Ausführungsformen, z. B. wie in Fig. 5A und 5B gezeigt, ist die Zusatzeinrichtung, in Fig. 5A und 5B mit 10' bezeichnet, derart aufgebaut, dass die Blattachse B relativ zur Säge 8 geschwenkt werden kann, um der Achse B zu gestatten, irgendwo auf dem im Wesentlichen 90º-Bogen zwischen Linien B' (Fig. 5A, welche einen Winkel von etwa 45º mit Achse A bildet) und B" (Fig. 5B, welche einen Winkel von etwa 135º mit Achse A bildet) zu liegen. In beiden Ausführungsformen gestattet die Zusatzeinrichtung 10 dem Blatt 6, entweder im Uhrzeiger- oder Gegenuhrzeigersinn um seine Längsachse (koaxial mit Achse B) um volle 360º gedreht zu werden.

Zusatzeinrichtung 10, am nächsten in Fig. 2-4 dargestellt, umfasst ein Gehäuse 12, einen Eingangsschaft 14, einen Ausgangsschaft 11 sowie einen den Eingangsschaft 14 mit dem Ausgangsschaft 11 verbindenden Getriebezug. In der Ausführungsform der Fig. 1-3 sind Schaffe 11 und 14 in jeweiligen Bohrungen 15 und 13 angebracht, welche senkrecht zueinander in Gehäuse 12 hinein gebohrt sind. Bohrung 13 verläuft in Längsrichtung des Gehäuses 12, von dem der Säge 8 nächsten Ende des Gehäuses bis etwa zur Längsmitte des Gehäuses 12. Bohrung 15 verläuft quer durch das Gehäuse 12 und umfasst an einem Ende eine Senkung 16 mit größerem Durchmesser. Eingangsschaft 14 ist mit dem Ausgangsschaft 9 der Säge 8 verbunden und ist in der zylindrischen Bohrung 13 zur hin- und hergehenden Bewegung auf Achse A angebracht. Ausgangsschaft 11, mit welchem das Sägeblatt 6 verbunden ist, ist in Bohrung 15 zur Hin- und Herbewegung auf Achse B angebracht.

Der Getriebezug, welcher Zusatzeinrichtungseingangsschaft 14 und -ausgangsschaft 11 verbindet, umfasst zwei primäre Zahnräder 18, 20 mit gleicher Teilung und gleichem Durchmesser sowie ein dazwischenliegendes Zwischenzahnrad 22 mit kleinerem Durchmesser. Jedes Zahnrad ist in einer Bohrung angebracht, die sich durch die Dicke des Gehäuses 12 hindurch erstreckt und ist zur Drehung auf einer jeweiligen Welle 19, 21, 23 angebracht. Die Enden der Wellen 19, 21, 23 sind wiederum in Lagerungen in den Seitenplatten 24 an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 12 angebracht.

Sowohl der Zusatzeinrichtungseingangs- als auch der -ausgangsschaft 11, 14 umfassen eine zylindrische Zahnstange, deren ringförmige Zähne 26 radial nach außen hervorragen und mit den Zähnen von jeweils einem der Zahnräder 18, 20 im Eingriff sind. Die ringförmige Zahnanordnung gestattet Schaften 11, 14 um 360º um ihre jeweiligen Achsen zu rotieren, während sie im Eingriff mit dem jeweils einen der Zahnräder 18, 20 bleiben. In der dargestellten Ausführungsform weisen Zahnräder 18, 20 den gleichen Durchmesser auf, so dass die Hin- und Herbewegungsrate und -geschwindigkeit und die Verschiebung der Schafte 11 und 14 die gleichen sind. Die relativen Verschiebungen, Hin- und Herbewegungsrate und - geschwindigkeit sowie Leistungsausgabe können, wenn gewünscht, durch Verändern der relativen Durchmesser der beiden Zahnräder verändert werden.

Zum Verbinden der Zusatzeinrichtung 10 mit Säge 8 wird die Grundplatte eines herkömmlichen Tisches 4 mit einer Dreh-Lagerplatte 46 an dem der Säge 8 nächstliegenden Ende des Gehäuses 12 verschraubt, so dass Sägenausgangsschaft 9 und Zusatzeinrichtungseingangsschaft 14 sich in axialer Ausrichtung befinden. Die Seitenplatte des Tisches 4 ist mit Säge 8 in der herkömmlichen Art und Weise verschraubt, d. h. durch Schraubbolzen oder Kopfschrauben 5. Wie offensichtlich sein wird, hält Tisch 4 den Körper der Säge 8 und das Gehäuse der Zusatzeinrichtung 10 relativ zueinander fest, während der Sägenmotor den Sägenausgangsschaft 9 und den Eingangsschaft 14 und Ausgangsschaft 11 der Zusatzeinrichtung 10 veranlasst, sich hin- und herzubewegen. Ein zweiter herkömmlicher Tisch 2 ist mit Zusatzeinrichtung 10 angrenzend am Zusatzeinrichtungsausgangsschaft verschraubt und ist derart angeordnet, dass das Sägeblatt 6 durch die Grundplatte von Tisch 2 hindurch in der üblichen Art und Weise verläuft.

In einigen Ausführungsformen kann Lagerplatte 46 mit Zusatzeinrichtung 10 verschweißt sein oder Lagerplatte 46 kann weggelassen sein und Grundplatte 3 des Tisches 4 kann direkt mit dem Gehäuse 12 der Zusatzeinrichtung 10 verschraubt oder verschweißt sein. In der dargestellten Ausführungsform ist Lagerplatte 46 an Zusatzeinrichtung 10 derart angebracht, dass sie um Achse A relativ zur Zusatzeinrichtung 10 drehen kann. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, umfasst Platte 46 einen ringförmigen Vorsprung 48, welcher in eine zylindrische Senkung an dem der Säge 8 nächstliegenden Ende der Bohrung 13 gleiteingepasst ist. Stifte 50 verlaufen durch Gehäuse 12 hindurch an gegenüberliegenden Seiten des Vorsprungs 48 und sind mit einer Nut im äußeren Umfang des Vorsprungs 48 im Eingriff. Wie offensichtlich sein wird, halten Stifte 50 sowohl Vorsprung 48 in Senkung 49, als sie auch Platte 46 gestatten, relativ zum Zusatzeinrichtungsgehäuse 12 zu drehen.

Um Zusatzeinrichtung 10 in einer gewünschten Drehstellung zu halten, ist eine Halteranordnung 52 an einer Seite des Gehäuses 12 angebracht und ist angeordnet, um den Rand der Platte 46 in Eingriff zu nehmen.

Die Enden 27, 29 der Schafte 14, 11, welche außerhalb des Gehäuses 12 herausragen, umfassen flache, mit Öffnungen versehene Flächen 26 und 28, welche jeweils angeordnet sind, um Ausgangsschaft 9 der Säge 8 und Sägeblatt 6 in Eingriff zu nehmen, so dass Schafte 14, 11 mit diesem verbunden sein können.

Bezugnehmend auf Fig. 2 und 3 ist ein Blattdrehelement 30 in Senkung 16 der Bohrung 15 angebracht. Wie dargestellt ist, ist Drehelement 30 mit Bohrung 15 koaxial und umfasst selbst eine Durchgangsbohrung 32, welche einen im Wesentlichen gleichen Durchmesser aufweist wie der wesentliche Abschnitt der Bohrung 15 und welche eine Gleitpassung mit Schaft 11 bildet. Ein vorstehender ringförmiger Flansch 34 am äußeren Endabschnitt des Drehelements 30 ist mit Seite 36 des Gehäuses 12 im Eingriff. Drehelement 30 ist um seine Achse innerhalb der Bohrung 15 um volle 360º drehbar. Eine Halteranordnung 40 ist vorgesehen, so dass Drehelement 30 in jeder gewünschten Drehstellung festgelegt werden kann. In der dargestellten Ausführungsform umfasst Halter 40 ein L-förmiges Element 41, welches angeordnet ist, um die äußere, in axialer Richtung weisende Fläche des Flansches 34 in Eingriff zu nehmen, sowie eine in Gehäuse 12 eingeschraubte Kopfschraube 42. Wenn festgezogen, hält Schraube 42 Element 41 fest gegen den Flansch 34; gelöst erlaubt sie Drehelement 30, 360º um seine Achse gedreht zu werden.

Eine axiale Keilnut 38 ist in die innere Wand der Bohrung 32 des Drehelementes 30 geschnitten. Keil 39 verläuft durch den Abschnitt des Schaftes 11 innerhalb der Bohrung 32 hindurch und in Keilnut 38 hinein, und gestattet Schaft 11, jede relative Drehung der beiden in axialer Richtung hin- und herzubewegen. Somit gestattet das Drehelement dem Blatt 6, wie offensichtlich sein sollte, um seine Achse der Hin- und Herbewegung B um 360º gedreht zu werden, sowie an jedem gewünschten Winkel relativ zur Achse B festgelegt zu werden. Während sich der Ausgangsschaft 11 hin- und herbewegt, hält Halter 40 das Drehelement sowie dieses Blatt 6 in dem gewünschten Winkel, auf welchen das Drehelement eingestellt worden ist.

Nun wird Bezug genommen auf Fig. 5A und 5B. Wie ein wenig schematisch gezeigt ist, umfasst das Gehäuse 12' der Zusatzeinrichtung 10' zwei Abschnitte, bezeichnet mit 12a' und 12b'. Abschnitt 12b' ist zwischen Seitenplatten 36' befestigt. Abschnitt 12' ist bewegbar zwischen den zwei Seitenplatten zwischen der in Fig. 5A gezeigten Stellung, in welcher der Winkel zwischen den Achsen A' und B' etwa 135º beträgt, sowie jener in Fig. 5B gezeigten, in welcher der Winkel zwischen Achsen A' und B" etwa 45º beträgt. Gekrümmte Schlitze 60 in den Seitenplatten gestatten Abschnitt 12a', welcher wie dargestellt Ausgangsschaft 11' und Drehelement 30' trägt, um einen etwa 90º-Bogen gedreht zu werden. Kopfschrauben (nicht dargestellt) verlaufen durch das Gehäuse und Seitenplatten hindurch und, wenn sie festgezogen sind, halten Abschnitt 12a' in jeder gewünschten Winkelstellung.

Fig. 6-10 stellen eine hin- und herbewegende Säge 8" dar, bei welcher das System 10", um dem Ausgangsschaft 11" zu gestatten, relativ zu dem hin- und herbewegenden Ausgangsschaft 9" der Säge geschwenkt zu werden, vielmehr Teil der hergestellten Säge ist als eine Zusatzeinrichtung. Wie dargestellt, sind der Sägenmotor 2" und Zahnradantrieb 3" zum Verändern des Drehausgangs des Sägenmotors in einen hin- und herbewegenden Ausgang des Schaftes 9" herkömmlich. Die rotierende Motorausgangswelle 4" dreht eine kreisförmige Platte 5" um eine Achse senkrecht zu der Achse A" der Welle 4" und Schaft 9". Ein vorstehender Vorsprung 6" auf Schaft 9" ist mit einem exzentrischen Schlitz 7" auf Platte 5" im Eingriff, so dass die Drehung der Platte 5" eine Hin- und Herbewegung des Schaftes 9" verursacht.

In herkömmlichen Sägen ist das Sägeblatt direkt mit dem durch Motor 2" und Zahnradantrieb 3" angetriebenen Schaft 9" verbunden. In der dargestellten Ausführungsform stellt Schaft 9" den Eingang zu System 10" bereit. Wie am deutlichsten in Fig. 6-8 dargestellt ist, umfasst System 10" ein zweistöckiges Gehäuse 12", den Abschnitt des Schaftes 9", welcher einen Eingang zum System bereitstellt, Ausgangsschaft 11", an welchen das Sägeblatt angebracht sein kann, sowie ein verbindendes Zahnrad 22". Schaft 9" erstreckt sich in eine in ein Teil 12a" des Gehäuses 12" gebohrte Bohrung 15" hinein und umfasst eine zylindrische Zahnstange, deren ringförmige Zähne 26" radial nach außen hervor ragen und mit den Zähnen des Zahnrades 22" im Eingriff stehen. Ausgangsschaft 11" ist in einer durch das andere Teil 12b" des Gehäuses 12" gebohrten Bohrung 13" angebracht und umfasst ebenso eine zylindrische Zahnstange mit Zähnen 26", welche mit den Zähnen des Zahnrades 22" im Eingriff stehen. Wenn sich die beiden Hälften 12a" und 12b" des Gehäuses in den in Fig. 6-8 gezeigten relativen Orientierungen befinden, sind die Achsen der Bohrungen 13", 15" (und somit jene der Schafte 9", 11") sowohl vertikal als auch horizontal zueinander versetzt. Zahnrad 22" ist in einer Bohrung 18" angebracht, die durch einen mittleren Abschnitt des Gehäuses 12" verläuft und ist zur Drehung auf einer Welle 19" angebracht, deren Enden wiederum in Lagern in den Seitenflächen 24" an gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses 12" angebracht sind. Wie zu sehen sein wird, steht Schaft 9" mit der Oberseite (wie in Fig. 6 dargestellt) des Zahnrades 22" in der Nähe eines Endes des Zahnrades im Eingriff, während Schaft 11" mit der Unterseite des Zahnrades 22" in der Nähe seines anderen Endes in Eingriff steht.

Die beiden Hälften 12a", 12b" des Gehäuses 12 sind relativ zueinander um die Achse C" des Zahnrades 22" drehbar, zwischen der in den Fig. 6-8 gezeigten relativen Stellung (in welcher die Achsen A", B" der Schafte 9", 11" parallel sind) bis zu jener in den Fig. 9 und 10 dargestellten (in welcher die beiden Achsen A", B" senkrecht sind). In der dargestellten Ausführungsform wird die relative Winkelstellung der zwei Gehäusehälften durch Reibung zwischen deren im Eingriff befindlichen inneren Flächen erhalten; Muttern 23" an den Enden der Welle 19 werden gelöst, um den beiden Gehäusehälften zu gestatten, relativ gedreht zu werden, und werden dann wieder fest angezogen, um die Hälften 12a", 12b" in Stellung zu halten.

System 10" umfasst ein Blattdrehelement 30", welches im Wesentlichen mit dem zuvor in Bezug auf die Ausführungsform der Fig. 1 beschriebenen identisch ist, um dem Schaft 11" (und somit einem damit verbundenen Sägeblatt) zu gestatten, um seine Achse der Hin- und Herbewegung B" gedreht und bei jeder gewünschten Drehstellung festgelegt zu werden.

Das gesamte System 11" ist ebenso zur Drehung angeordnet, relativ zur Säge 8" an und um die Achse der Hin- und Herbewegung A" des Schaftes 9". Wie am deutlichsten in Fig. 9 und 10 gezeigt ist, ist Gehäusehälfte 12a" mit dem Gehäuse der Säge 8" durch einen Spaltring 50 verbunden.

Radial nach innen hervorstehende Flansche an gegenüberliegenden Seiten des Ringes 50 ragen in ringförmige Nuten an den äußeren Flächen der Gehäusehälfte 12a" und des Gehäuses der Säge 8" hinein. Ein Schraubbolzen 52 (dargestellt in Fig. 7 und 8) zieht die Enden des Ringes 50 fest zusammen, um das Gehäuse 12" in der gewünschten Drehstellung relativ zur Säge 8" zu halten, und wird gelöst, um dem Gehäuse und der Säge zu gestatten, in jede gewünschte relative Drehstellung (um Achse A") gedreht zu werden.

Fig. 9 und 10 stellen das System 10" in zwei derartigen Stellungen dar. In Fig. 9 ist das Gehäuse 12" mit der Säge 8" in derselben relativen Stellung wie in Fig. 1 dargestellt verschraubt (obwohl, wie zuvor erwähnt, Gehäusesystem 12b" relativ zu Gehäuseabschnitt 12a" um 90º gedreht worden ist). In Fig. 10 ist Gehäuse 12" von der Orientierung aus Fig. 1 um 180º gedreht worden.

Andere Ausführungsformen werden innerhalb des Rahmens der folgenden Ansprüche liegen.


Anspruch[de]

1. Hin- und herbewegende Säge mit einem Körper (8), einem Motor (2") und einem ersten Schaft (9), welcher zur Verbindung mit dem Motor angeordnet und zur Hin- und Herbewegung entlang einer ersten Achse (A) relativ zu dem Körper als Antwort auf den Motor der Säge, angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein zweiter Schaft (11) zur Verbindung mit einem Sägeblatt (6) angeordnet ist und zur Hin- und Herbewegung entlang einer zweiten Achse (B) angebracht ist, welche zweite Achse nicht mit der ersten Achse zusammenfällt und in wenigstens einer relativen Positionierung des ersten und des zweiten Schaftes (9, 11) nicht parallel zu der ersten Achse ist, sowie ein Antrieb (19, 20, 21, 22, 23), welcher den ersten Schaft mit dem zweiten Schaft derart verbindet, daß eine Hin- und Herbewegung des ersten Schaftes eine Hin- und Herbewegung des zweiten Schaftes verursacht.

2. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenn die Schafte (9, 11) sich in der wenigstens einen relativen Positionierung befinden, die zweite Achse (B) im wesentlichen senkrecht zur ersten Achse (A) ist.

3. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schaft (11) um die zweite Achse drehbar ist, die Säge weiterhin eine Aufnahme (30) umfaßt, um den zweiten Schaft in einer gewünschten Drehstellung zu halten, während eine Hin- und Herbewegung des zweiten Schaftes entlang der zweiten Achse gestattet ist.

4. Säge nach Anspruch 1, umfassend ein Gehäuse (10), welches den ersten Schaft (9) aufnimmt und den zweiten Schaft (11) sowie den Antrieb lagert, wobei das Gehäuse um die erste Achse (A) drehbar ist und eine Aufnahme (52) zum Halten des Gehäuses in einer gewünschten Drehstellung umfaßt.

5. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Schaft (9', 11') relativ zueinander um eine dritte, zur ersten und zweiten Achse (A', B') im allgemeinen senkrechte Achse bewegbar sind, um den Winkel zwischen der ersten Achse und der zweiten Achse zu verändern.

6. Säge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel in einem Bereich zwischen etwa 45º und etwa 135º veränderbar ist.

7. Säge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel in einem Bereich zwischen etwa 0º und etwa 90º veränderbar ist.

8. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Schafte (9, 11) eine Zahnstange mit axial beabstandeten, sich radial erstreckenden Zähnen (26), welche sich in Umfangsrichtung derselben erstrecken, umfaßt und wenigstens einer der Schafte relativ zu dem Antrieb (18 bis 23) drehbar ist, wenn er im Eingriff mit dem Antrieb steht.

9. Säge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (18 bis 23) wenigstens ein Zahnrad (22") umfaßt, welches um eine zu der ersten und der zweiten Achse (A", B") senkrechten Achse drehbar ist.

10. Säge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb ein mit dem ersten Schaft in Eingriff stehendes Eingangszahnrad (18), ein mit dem zweiten Schaft in Eingriff stehendes Ausgangszahnrad (20) und ein mit dem Eingangszahnrad und dem Ausgangszahnrad in Eingriff stehendes Zwischenzahnrad (22) umfaßt.

11. Säge nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Schaft (9", 11") mit dem Zahnrad (19") in Eingriff stehen.

12. Säge nach Anspruch 1, umfassend ein Zusatzelement mit einem Gehäuse (10, 10'), in welchem der erste und der zweite Schaft (9, 11) und der Antrieb (18 bis 23) angebracht sind, wobei das Gehäuse zur Verbindung mit dem Körper der Säge angeordnet ist.

13. Säge nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Säge einen sich hin- und herbewegenden Ausgangsschaft umfaßt und der erste Schaft (9) mit dem Ausgangsschaft verbunden ist.

14. Säge nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Achse und die zweite Achse (9, 11) nicht parallel sind.

15. Säge nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der ersten Achse (A) und der zweiten Achse (B) im Bereich von etwa 45º bis etwa 135º liegt.

16. Säge nach Anspruch 1, umfassend einen ersten (12a") und einen zweiten (12b") relativ drehbaren Gehäuseabschnitt, wobei der erste Schaft (9") in dem ersten Gehäuseabschnitt aufgenommen und relativ zu diesem hin- und herbewegbar ist, wobei der zweite Schaft (11") in dem zweiten Gehäuseabschnitt aufgenommen und relativ zu diesem hin- und herbewegbar ist, und wobei der Antrieb (22") in beiden Gehäuseabschnitten aufgenommen und relativ zu diesen drehbar ist.

17. Säge nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb ein Zahnrad (22") umfaßt, welches um eine dritte, zu der ersten und der zweiten Achse (A", B") senkrechte Achse (C) drehbar ist, wobei sowohl der erste und der zweite Schaft (9", 11") mit dem Zahnrad (22") in Eingriff sind und wobei der erste und der zweite Gehäuseabschnitt um die dritte Achse relativ drehbar sind.

18. Säge nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseabschnitte (12a", 12b") um die dritte Achse um einen Winkel von nicht weniger als etwa 90º relativ drehbar sind.

19. Säge nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuseabschnitte um die erste Achse (A") relativ zu der Säge drehbar sind.







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