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Dokumentenidentifikation DE69328704T2 26.10.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0577390
Titel Tintenstrahlaufzeichnungsgerät
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Ohashi, Tetsuyo, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Uchikata, Yoshio, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Ikado, Masaharu, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69328704
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 29.06.1993
EP-Aktenzeichen 933050775
EP-Offenlegungsdatum 05.01.1994
EP date of grant 24.05.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.10.2000
IPC-Hauptklasse B41J 29/02
IPC-Nebenklasse B41J 25/304   B41J 2/175   B41J 2/165   B41J 2/51   

Beschreibung[de]
GEBIET DER ERFINDUNG UND VERWANDTER STAND DER TECHNIK

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, insbesondere auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, welches mit einem Drucker, einer Kopiermaschine, einem Wordprocessor, einem Arbeitsplatzcomputer oder Faxgerät oder einer Mehrzweckmaschine verwendbar ist, die eine Kombination dieser einzelnen Geräte aufweist.

Bisher war der Träger, auf den oder von dem eine Kopfkartusche eines Tintenstrahlaufzeichnungsgeräts auf einfache Weise angebracht oder demontiert werden konnte, von einer Spindel und einer Führungsschiene zur Bewegung des Trägers und einem Gleitelement des Trägers gehalten. Weil die Kopfkartusche unmittelbar auf den Träger montiert oder davon entfernt wurde, waren das Lager der Spindel und das Gleitelement des Trägers so aufgebaut, dass sie der auf den Träger durch einen Benutzer aufgebrachten Kraft widerstehen können.

Jedoch konnte der Gleitabschnitt mit einer großen Größe vom Standpunkt der Größenminimierung nicht verwendet werden, mit anderen Worten, es bestand die zu lösende Schwierigkeit, nämlich dass die Steifigkeit fehlte, die ausreicht, der durch den Benutzer aufgebrachten Kraft zu widerstehen, wenn die Kraft zu groß wurde.

US-A-4755836 beschreibt ein Aufzeichnungsgerät, mit: einem Wagen zum Tragen und Fördern einer Aufzeichnungskopfkartusche zum Ausführen der Aufzeichnung; Führungsmittel zum Führen des Wagens innerhalb des Bereiches, in welchem der Wagen gefördert wird, und Gleitmittel die entlang der Führungsmittel verschiebbar sind, wobei der Wagen durch die Gleitmittel gehalten ist.

Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Aufzeichnungsgerät gemäß Anspruch 1 geschaffen.

Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung schafft ein Aufzeichnungsgerät, das in der Lage ist, der während des Kopfkartuschenwechselvorgangs aufgebrachten Kraft zu widerstehen, ohne die Gerätegröße zu erhöhen und vorzugsweise während es die Größe vermindert und die Zuverlässigkeit des Gerätes erhöht.

Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus einer Beachtung der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen deutlicher.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist eine Perspektivansicht eines Aufzeichnungsgerätes gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2 zeigt einen Spindelmechanismus in dem Gerät des Ausführungsbeispiels.

Fig. 3 ist eine Perspektivansicht eines Wagens in diesem Ausführungsbeispiel.

Fig. 4 ist eine Perspektivansicht einer Kopfkartusche in diesem Ausführungsbeispiel.

Fig. 5 ist eine vergrößerte Teilschnittansicht des Wagens in diesem Ausführungsbeispiel.

Fig. 6 ist eine Perspektivansicht, die eine Verbindung zwischen dem Wagen und der Kopfkartusche in diesem Ausführungsbeispiel zeigt.

Fig. 7 ist eine Perspektivansicht die ein Austauschverfahren eines ersten Typs in diesem Ausführungsbeispiel zeigt.

Fig. 8 ist eine Perspektivansicht, die ein Austauschsystem eines zweiten Typs in diesem Ausführungsbeispiel zeigt.

Fig. 9 ist eine Perspektivansicht des Wagens von der Blattabgabeseite des Aufzeichnungsgeräts aus gesehen.

Fig. 10 ist eine schematische Seitenansicht des Gleitabschnitts des Wagens.

Fig. 11 ist eine Perspektivansicht eines Informationsverarbeitungsgeräts dieses ersten Ausführungsbeispiels, in welchem das Aufzeichnungsgerät eingebaut ist.

Fig. 12 ist ein Blockdiagramm eines elektrischen Schaltkreisaufbaus der Informationsverarbeitungsvorrichtung mit dem Aufzeichnungsgerät dieses Ausführungsbeispiels darin.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Bezugnehmend auf die beigefügten Zeichnungen wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung genau beschrieben.

Bezugnehmend auf Fig. 1 ist ein Aufzeichnungsgerät gemäß der vorliegenden Erfindung in Perspektivansicht gezeigt. In der Figur bezeichnet ein Bezugszeichen 203 einen Wagen zum Tragen einer Aufzeichnungskopfkartusche 202 darauf, die einen Aufzeichnungskopf 200 hat, der die Aufzeichnungsmittel bildet, sowie einen Tintenbehälter 202 einstückig mit dem Aufzeichnungskopf 200 hat. Ein zu dem Aufzeichnungskopf 200 benachbartes Ende des Wagens 203 ist in Eingriff mit einer Spindel 213 zur Gleitbewegung in der Axialrichtung, wobei die Spindel 13 drehbar in einem Rahmen 1 angebracht ist. Der Wagen 203 ist mit einer Führung an einem anderen Ende versehen und die Führung ist in Eingriff mit einer Führungsschiene 2 in dem Rahmen 1 für eine Gleitbewegung in der Richtung parallel zur Achse der Spindel 213. Der Wagen 203 ist in Axialrichtung unter Drehung der Spindel 213 reziprokierbar, während ihre Position konstant gehalten ist.

Wie in der Figur gezeigt ist, ist ein Spindelzahnrad 257 an dem linken Ende der Spindel befestigt und im Kämmeingriff mit einem Ritzel 256, das an einer Ausgangswelle des Wagenmotors 255 befestigt ist, und ein Spindelstift 209, der an dem Wagen 203 angebracht ist, ist in Eingriff mit einer Führungsnut 268, die mit einer vorbestimmten Teilung schraubenförmig auf der Spindel 213 ausgebildet ist. Wenn folglich die Spindel 213 durch die Vorwärts- oder Rückwärtsdrehung des Wagenmotors 255 dreht, reziprokiert der Wagen 203. Die Einzelheiten des Abtastvorgangs des Wagens werden nachfolgend genau beschrieben.

Ein flexibles Kabel überträgt das Drucksignal auf den Aufzeichnungskopf 200 von einem elektrischen Schaltkreis, der später hierin beschrieben wird. Es ist auf einem Klemmwalzenrahmen 11 an einer vorbestimmten Position durch einen Halter für das flexible Kabel 16 gehalten.

Der Aufzeichnungskopf 200 wird synchron mit der Reziprokierbewegung des Wagens 203 bewegt und die Tinte wird entsprechend dem Aufzeichnungssignal ausgestoßen, wodurch das Aufzeichnen auf dem Aufzeichnungsmaterial 3 in einer Zeile erfolgt. Der Aufzeichnungskopf 200 umfasst feine Flüssigkeitsausstoßöffnungen (Düse), Flüssigkeitsdurchlässe, Energieaufbringungsabschnitte in den Teilen der Flüssigkeitsdurchlässe und Energieerzeugungsmittel zur Erzeugung Von Energie zur Bildung von Flüssigkeitströpfchen.

Als Energieerzeugungsmittel gibt es elektromechanische Wandlerelemente, wie ein piezoelektrisches Element, elektromagnetische Wellen, wie einen Laser zur Erzeugung von Wärme zum Ausstoßen der Flüssigkeit und elektrothermische Wandlerelemente in der Form von wärmeerzeugenden Widerständen oder dergleichen, um die Flüssigkeit aufzuheizen, um sie auszustoßen. Unter diesen können in einem Aufzeichnungskopf des Tintenstrahlaufzeichnungstyps, in welchem die Flüssigkeit unter Verwendung thermischer Energie ausgestoßen wird, die Flüssigkeitsausstoßöffnungen für die Bildung von Tröpfchen der Flüssigkeit mit hoher Dichte angeordnet werden und folglich ist hochauflösendes Aufzeichnen möglich. Insbesondere kann der Aufzeichnungskopf, der elektrothermische Wandlerelemente als die Energieerzeugungsmittel verwendet, auf einfache Weise in der Größe reduziert werden. Zudem können die Vorteile der IC-Herstellungstechniken und Mikrobearbeitungstechniken, die inzwischen wesentlich entwickelt sind und die inzwischen zuverlässig sind, verwendet werden und folglich ist eine hochdichte Anordnung mit dem Vorteil niedriger Herstellungskosten möglich.

Wenn die einzeilige Aufzeichnung durch das Abtasten des Wagens 203 vollendet ist, wird das Aufzeichnungsmaterial 3 um eine Zeile durch Fördermittel gefördert und der nächste Zeilenaufzeichnungsvorgang wird ausgeführt. Das Fördern des Aufzeichnungsmaterials 3 ist durch ein Paar von Förderwalzen 4 und eine Klemmwalze 8 im Druckkontakt damit sowie einem Paar von Ausschubwalzen 7 und diese berührenden Spornen 6 verwirklicht. Genauer gesagt, das Aufzeichnungsmaterial 3, das eine Aufzeichnungsoberfläche hat, die der Ausstoßseitenfläche des Aufzeichnungskopfes 200 zugewandt ist, ist im Presskontakt mit den Förderwalzen 4 durch die Klemmwalze 8 und die Förderwalzen 4 werden durch einen Blattfördermotor 5 gedreht, wodurch das Aufzeichnungsmaterial 3 um einen passenden Weg gefördert wird. Nach dem Aufzeichnungsvorgang ist das Aufzeichnungsmaterial in Druckkontakt mit den Ausschubwalzen 7 durch die Sporne 6 und das Aufzeichnungsmaterial wird durch die Drehung der Ausschubwalzen 7 zur Außenseite des Gerätes ausgeschoben.

Die Förderwalzen 4 und die Ausschubwalzen 7 sind durch den Fördermotor 5 durch einen Reduktionsgetriebezug 15 angetrieben.

Ein Papiersensor 14 dient zu Erfassung der Anwesenheit oder Abwesenheit des Aufzeichnungsmaterials 3. Ein Bezugszeichen 270 bezeichnet einen Ruhepositionssensor, welcher erfasst, ob der Wagen 203 in die Ruheposition (linke Seite in der Figur) zurückgekehrt ist, bevor das Aufzeichnen beginnt.

Fig. 2 ist ein Spindelmechanismus zur Bewegung des Wagens 203 relativ zu dem Aufzeichnungsmaterial. Es sind lediglich die für seine Funktion erforderlichen Elemente gezeigt. In einer Spindel 213, die in Gleiteingriff mit den Wagenlagern A228 und B229 ist, die an dem Wagen 203 angebracht sind, ist das rechte Ende der Spindel 213 in Dreheingriff mit dem Rahmen 1 mittels einer Einstellfeder 250.

Das linke Ende ist in Dreheingriff mit einer Wiederherstellungssystemplatte 217 mittels eines Lagers 251. Ein Führungsabschnitt (nicht gezeigt) des Wagens 203 ist im Gleiteingriff mit einer Führungsschiene 2, um den Wagen 203 ohne Drehung zu führen.

Die Spindel 213 hat mehrere Nuten 268, von denen eine einen Führungsstift 209 gleitend aufnimmt, um den Wagen 203 in den Richtungen A oder B parallel mit der Achse der Spindel 213 anzutreiben.

Wenn der Wagenmotor 255 in Vorwärtsrichtung dreht, bewegt sich der Wagen 203 in einer Richtung A, die durch einen Pfeil in Fig. 2 gezeigt ist. Wenn er in der rückwärtigen Richtung dreht, bewegt sich der Wagen 203 in einer Richtung B.

Ein Ruhepositionssensor 270 (Fig. 1) ist an der Wiederherstellungssystemplatte 271 angebracht und der Wagen 203 wird durch Drehung des Wagenmotors 255 abtastend bewegt. Die Erfassung einer Lichtblockierplatte 230 (Fig. 1) des Wagens 203, die den Ruhepositionssensor passiert, kann als eine Referenz für den Aufzeichnungsvorgang und einen Wiederherstellvorgang verwendet werden.

Fig. 3 ist eine Perspektivansicht der Kopfkartusche und des Wagens des Aufzeichnungsgerätes gemäß diesem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. In dieser Figur bezeichnet Bezugszeichen 200 einen Aufzeichnungskopf zum Ausstoßen der Tinte in Übereinstimmung mit elektrischen Signalen; 201 einen Tintenbehälter zum Aufnehmen der dem Aufzeichnungskopf zuzuführenden Tinte; 203 einen Wagen in der Hauptbaugruppe des Gerätes, der zum Tragen des Aufzeichnungskopfes 200 und des Tintenbehälters 201 dient, 204 einen Kopfhebel, zum Halten und Lösen des Aufzeichnungskopfes; 205 einen Tintenbehälterhebel zur lösbaren Befestigung des Tintenbehälter 201; 207 eine Kopfhaltefeder zur Befestigung des Aufzeichnungskopfes 200 an dem Wagen 203; 208 ein Behältergehäuse zum Halten des Tintenbehälters 201. Aus diesen Elementen sind die Kopfkartusche und der Wagen gebildet.

Fig. 4 ist eine Perspektivansicht des Aufzeichnungskopfes 200 und des Tintenbehälters 201 des Aufzeichnungsgerätes gemäß diesem Ausführungsbeispiel. In dieser Figur bezeichnet Bezugszeichen 220 einen Tintenversorgungsanschluss, der als ein Durchlass zum Zuführen der Tinte von dem Tintenbehälter 201 zu dem Aufzeichnungskopf dient; 221 einen Tintenversorgungsanschluss zum Zuführen der Tinte von dem Tintenbehälter 201 zu dem Aufzeichnungskopf 200; 222 eine Verbindungsklaue zum Führen und Halten des Aufzeichnungskopfes 200 und des Tintenbehälters 201, die miteinander einstückig sind. Bezugszeichen 223 bezeichnet eine Verbindungsklauenführungsnut, welche mit der Verbindungsklaue 222 in Eingriff bringbar ist; und 232 einen Kopfstreifen zur Erleichterung des Entfernungsvorgangs; wenn der Aufzeichnungskopf von dem Träger entfernt wird. Die Kopfkartusche 202 ist durch diese Elemente gebildet.

Der Aufzeichnungskopf 200 umfasst eine Grundplatte mit einer Vielzahl von elektrothermischen Wandlerelementen zur Erzeugung thermischer Energie, die zum Tintenausstoß verwendet wird, und einen Antriebsschaltkreis für deren Antrieb, eine Deckplatte zur Bildung von Ausstoßöffnungen und Flüssigkeitsdurchlässen entsprechend den jeweiligen elektrothermischen Wandlerelementen und zur Bildung einer gemeinsamen Flüssigkeitskammer, die mit dem Flüssigkeitsdurchlass verbunden ist, und elektrische Kontakte zum Zuführen elektrischer Signale von der Hauptbaugruppe zu dem Antriebsschaltkreis. Der Aufzeichnungskopf 200 kann mit Sensoren versehen sein, um es der Hauptbaugruppe des Aufzeichnungsgerätes zu ermöglichen, den Status des Aufzeichnungskopfes zu erfassen. Genauer gesagt, die Sensoren umfassen einen Temperatursensor zur Erfassung der Temperatur des Aufzeichnungskopfes in der Nähe der elektrothermischen Wandlerelemente, einen Tintensensor zur Erfassung einer verbleibenden Menge an Tinte in einer gemeinsamen Flüssigkeitskammer und einen Kopfidentifikationssensor zur Identifikation von Typen der Kopfkartusche, wenn verschiedene Typen von Köpfen austauschbar verwendbar sind. Die Signale von den Sensoren werden durch die Hauptbaugruppe des Aufzeichnungsgerätes unterschieden und die auf die elektrothermischen Wandlerelemente aufgebrachten Signale werden entsprechend gesteuert, um somit die optimalen Druckbedingungen zu schaffen.

Die Ausstoßseitenfläche mit den Ausstoßöffnungen des Aufzeichnungskopfes ist dem Aufzeichnungsmaterial in dem Aufzeichnungsgerät zugewandt.

Ein Tintenbehälter 201 dient dazu, die dem Aufzeichnungskopf 200 in Übereinstimmung mit dem Verbrauch der Tinte für den Aufzeichnungsvorgang zuzuführende Tinte aufzunehmen. Wenn er von dem Wagen abgenommen ist, ist ein Tintenversorgungsanschluss 221 davon durch ein nicht gezeigtes Dichtmittel abgedichtet, um eine Leckage der Tinte zu verhindern. Das Dichtmittel wird automatisch oder manuell entfernt, wenn der Tintenbehälter 201 an die Aufzeichnungsmittel montiert wird. Dadurch wird der Tintendurchlass verbunden. Die Dichtmittel können die Form einer Metallkugel haben, die gegen eine Öffnung im Gummi gedrückt ist.

Der Tintenbehälter kann einen Mechanismus zum Zuführen von Außenluft in Übereinstimmung mit der Verminderung des Tintenvolumens haben, das aus dem Verbrauch der Tinte resultiert. Zusätzlich kann eine Struktur zum Aufrechterhalten eines leichten Unterdrucks in der Tinte in dem Behälter vorgesehen sein, um somit die Druckqualität zu verbessern und die Tintenleckage zu verhindern.

In diesem Ausführungsbeispiel enthält der Tintenbehälter 201 einen flexiblen Beutel, in welchem die Tinte aufgenommen ist. Der Beutel ist in Verbindung mit dem Tintenversorgungsanschluss 221. Der verbleibende Raum in dem Tintenbehälter 201 ist mit Luft gefüllt. Der Luftdruck wird durch ein nicht gezeigtes Drucksteuerventil bei dem Aufzeichnungsvorgang eingestellt. Ferner wird insbesondere ein Unterdruck in einem vorbestimmten Bereich erzeugt und aufrechterhalten.

Um den oben beschriebenen Druckregelmechanismus unter Verwendung eines einfachen Aufbaues zu realisieren, kann ein Tintenaufnahmeelement, das aus Schwammmaterial gemacht ist, in dem Tintenbehälter 201 angeordnet werden, so dass die Tinte durch das Tintenaufnahmeelement gehalten ist. In diesem Fall ist die Tinte der Kapillarkraft unterworfen, die zum Halten der Tinte innerhalb des Tintenaufnahmeelements selbst arbeitet, und folglich kann die Tinte automatisch den Unterdruck erzeugen und halten, während sie gegen diese Kapillarkraft verbraucht wird. Auch in diesem Fall ist eine Belüftung an dem Tintenbehälter 201 vorgesehen, so dass die Luft von Außen gemäß einem Volumen eingesaugt wird, das gleich der Menge der verbrauchten Tinte ist.

Der Aufzeichnungskopf 200 und der Tintenbehälter 201 werden verwendet, während sie während des Aufzeichnungsvorganges einstückig sind. Die Beschreibung wird so gemacht, dass sie einstückig sind.

Grundsätzlich werden der Aufzeichnungskopf 200 und der Tintenbehälter 201 durch Verbindung des Tintenaufnahmeanschlusses 220 und des Tintenversorgungsanschlusses 221 einstückig gemacht. Folglich hat der Verbindungsabschnitt einen solchen Aufbau, dass er die Tintenleckage oder das Eindringen von Luft in den Tintendurchlass verhindert.

Das Behältersystem ist nicht auf die Kombination aus dem steifen Material und dem elastischen Material begrenzt. Es reicht aus, wenn die passende Dichtleistung geschaffen ist. Beispielsweise ist eine Kombination eines geformten Rohrs und eines geformten Elements mit einem Loch verwendbar, in welchem die Dichtung geschaffen ist indem die Elastizität verwendet wird, welche durch eine feine Deformation der Form bedingt ist. Als ein anderes Beispiel kann die Verbindung unter Verwendung eines Gummidichtelements ohne Loch und einer Injektionsnadel eingerichtet werden.

Die Vereinigung des Aufzeichnungskopfes 200 und des Tintenbehälters 201 kann lediglich durch die Verbindung zwischen dem Tintenaufnahmeanschluss 220 und dem Tintenversorgungsanschluss 221 eingerichtet werden. Um diese jedoch daran zu hindern, sich bei einem darauf aufgebrachten unerwarteten Stoß während der Handhabung der Kopfkartusche 202 oder dergleichen zu trennen, und/oder um die Vereinigung zu vereinfachen, sind eine Verriegelungsklaue 220 und eine Verriegelungsklauenführungsnut 223 vorgesehen. Die Verriegelungsklaue 222 ist einstückig mit dem Tintenaufnahmeanschluss 220 ausgeformt und kann sich elastisch verformen. Sie hat einen Vorsprung an ihrem Ende. Sie ist in Eingriff mit der Führungsnut 223, während sie elastisch durch die Höhe des Vorsprungs deformiert ist. Der Verriegelungseingriff wird zu der Zeit eingerichtet, wenn der Vorsprung der Verriegelungsklaue 222 den Abschnitt der Führungsnut 223 erreicht, welcher tiefer ist.

Die Verriegelungsklaue 222 hat zudem eine Funktion als eine Führung, so dass der Tintenaufnahmeanschluss 220 und der Tintenversorgungsanschluss 221 leicht bei der Verbindung zwischen dem Aufnahmekopf 200 und dem Tintenbehälter 201 ausgerichtet werden. Genauer gesagt, die Verriegelungsklaue 222 ist länger als der Tintenzuführanschluss 220. Bevor der Tintenaufnahmeanschluss 220 den Tintenversorgungsanschluss 221 berührt, berührt die Verriegelungsklaue 222 den Tintenbehälter 201. Die Führungskante der Verriegelungsklaue 222 ist mit einer Schräge geschnitten. Der schräge Abschnitt dient als eine Führung in Richtung a in Fig. 4, um einen leichten Eingriff zu ermöglichen. Der Vorsprung an dem Ende der Verriegelungsklaue 222 ist zudem mit einer Schräge geschnitten, um als eine Führung in der Richtung b in Fig. 4 zu dienen, um die Eingriffswirkung zu erleichtern.

Die Verriegelungsklaue ist an dem Aufzeichnungskopf vorgesehen, jedoch ist diese Anordnung nicht beschränkend. Sie kann an dem Tintenbehälter 201 oder sowohl an dem Aufzeichnungskopf 200 als auch an dem Tintenbehälter 201 vorgesehen sein.

Nun wird die mechanische und elektrische Verbindung zwischen dem Aufzeichnungskopf 200 und dem Wagen 203 beschrieben.

Fig. 5 ist eine Schnittansicht längs einer Linie a in Fig. 3, die die Verbindung zwischen dem Wagen 203 und dem Aufzeichnungskopf 200 zeigt. Fig. 6 ist eine Perspektivansicht, die den Vorgang darstellt. In den Figuren bezeichnet Bezugszeichen 225 Positionierstifte auf dem Wagen 203, die mit zugehörigen Löchern eines Aufzeichnungskopfes in Eingriff bringbar sind, um den Aufzeichnungskopf 200 in einer Richtung a und einer Richtung b in Fig. 6 akkurat zu positionieren; 226 bezeichnet einen Anschlag, der an dem Wagen 203 befestigt ist, um den in der Richtung a in Fig. 5 gedrückten Aufzeichnungskopf 200 anzuhalten; 221 ist ein flexibles Kabel zur elektrischen Verbindung des Aufzeichnungskopfes 200 und der Hauptbaugruppe des Aufzeichnungsgerätes; 211a ein Positionierloch in dem flexiblen Kabel 211, 211b ein Positionierloch in dem flexiblen Kabel 211; und 212 eine Anschlussfläche für das flexible Kabel, die elastisch das flexible Kabel 211 hält und zwischen dem flexiblen Kabel 211 und dem Wagen 203 zwischengeordnet ist. Zudem bezeichnet Bezugszeichen 212a ein Positionierloch in der Anschlussfläche für das flexible Kabel 212; 212b ein Positionierloch in der Anschlussfläche für das flexible Kabel 212; 212c eine Tintensperre zu Verhinderung des Tinteneintritts zu der Kontaktposition; 222 einen Kopfkontaktabschnitt, der elektrisch mit dem Heizer in dem Aufzeichnungskopf 200 verbunden ist; 227a ein Positionierloch in dem Kopfkontakt 227; 227b ein Positionierloch in dem Kopfkontaktabschnitt 227; und 227c einen Anschlag zur Anlage mit der Endfläche des Anschlags 226.

Der Aufzeichnungskopf 200 wird in der Richtung a durch einen nicht gezeigten Hebel durch die Kopfhaltefeder 207 gedrückt. Die Position davon ist genau durch den Eingriff zwischen dem Loch des Aufzeichnungskopfes 200 und dem Positionierstift 225 sowie durch die Anlage mit dem Anschlag 226 bestimmt. Auf diese Weise sind der Aufzeichnungskopf 200 und der Wagen 203 mechanisch verbunden.

An den Endflächen des Kopfkontaktabschnitts 227 des Aufzeichnungskopfes 200 und des flexiblen Kabels 211 sind entsprechend mehrere elektrische Kontakte vorgesehen. Sie sind mit einem vorbestimmten Druck gegeneinander gedrückt, so dass die Hauptbaugruppe des Aufzeichnungsgerätes und der Aufzeichnungskopf 200 elektrisch verbunden sind. Es ist erforderlich, dass die jeweiligen Kontakte gleichzeitig zusammengedrückt sind. Zum Zweck des gleichmäßigen Andrucks ist eine Anschlussfläche für das flexible Kabel 212 aus elastischem Material vorgesehen. Das Material für die Anschlussfläche 212 des flexiblen Kabels besteht aus Silikongummi. Sie umfasst mehrere Vorsprünge an den elektrischen Kontakten entsprechenden Positionen, um den Druck auf die Kontaktpunkte zu konzentrieren. Die elektrischen Kontakte des flexiblen Kabels 211 können die Form von Vorsprüngen haben, um den auf die Kontaktpunkte konzentrierten Druck weiter sicherzustellen.

Weil die Reaktionskraft, die beim Zusammenpressen erzeugt wird, ausgelegt ist, viel kleiner zu sein, als die Kraft der Kopfhaltefeder 207 zum Vorspannen des Aufzeichnungskopfes 200, ist folglich der Aufzeichnungskopf 200 daran gehindert, durch die Reaktionskraft von der Anschlussfläche für das flexible Kabel 212 ausgelenkt zu werden.

Der Wagen 203, die Anschlussfläche für das flexible Kabel 212, das flexible Kabel 211, der Kopfkontaktabschnitt 227 und die Kopfkartusche 202 müssen relativ zueinander korrekt positioniert sein, um die elektrische Verbindung und die hohe Druckqualität sicherzustellen. Um dies zu bewerkstelligen, wird der folgende Aufbau verwendet.

Einer der Positionierstifte 225 greift gemeinsam in das Positionierloch 212a, das Positionierloch 211a und das Positionierloch 227a ein und der andere Positionierstift 225 ist gemeinsam mit dem Positionierloch 212b, dem Positionierloch 227b in Eingriff, wodurch die Positionierung in den Richtungen a und b in Fig. 6 bewerkstelligt ist.

Indem zudem in der Richtung a in Fig. 5 gedrückt wird, bis die Endfläche des Anschlags 226 an dem Anschlagabschnitt 227c des Kopfkontakts 227 anschlägt, kann die Position des Aufzeichnungskopfes 200 in der Richtung c korrekt bestimmt werden.

Zudem kann, wenn die Tinte aus dem einen oder anderen Grund zwischen das flexible Kabel 211 und den Kopfkontaktabschnitt 227 (elektrische Kontaktoberfläche) eintritt, ein Kurzschluss auftreten. Folglich ist es erforderlich, dies zu verhindern. In diesem Ausführungsbeispiel steht ein Teil der Anschlussfläche für das flexible Kabel 212 vor, um als eine Tintensperre 212 zu funktionieren und sie ist an die Endfläche des Aufzeichnungskopfes 200 gedrückt, um somit die Tinte aus dem Aufzeichnungskopf 200 daran zu hindern, darin einzutreten.

In diesem Ausführungsbeispiel sind die elektrischen und mechanischen Verbindungen in dem Aufzeichnungskopf vorgesehen, jedoch ist dieser Aufbau nicht beschränkend. Sie können in dem Tintenbehälter 201 oder dem Aufzeichnungskopf 200 vorgesehen sein. Die elektrische Verbindung und die mechanische Verbindung kann auf einem Teil bzw. auf dem anderen Teil vorgesehen sein.

Nun wird das Verfahren des Austausches des Aufzeichnungskopfes 200 und des Tintenbehälters 201 beschrieben, beispielsweise, wenn der Tintenbehälter 201 mit einem frischen Tintenbehälter ausgetauscht wird, nachdem er aufgebraucht ist, oder wenn der Aufzeichnungskopf 200 bei auftretendem Erfordernis ausgetauscht wird, wenn er aus dem einen oder anderen Grund nicht mehr betreibbar ist.

In einem Modus wird die Verriegelung zwischen dem Aufzeichnungskopf 200 und dem Wagen 203 gelöst und der Aufzeichnungskopf 200 und der Tintenbehälter 201 werden einstückig oder als eine Einheit aus dem Wagen 203 entnommen. Nachdem sie als eine Einheit von dem Wagen 203 entnommen sind (wagenloser Zustand), werden der Aufzeichnungskopf 200 und der Tintenbehälter 203 relativ zueinander getrennt oder vereinigt.

Fig. 7 ist eine Perspektivansicht der Handhabung in diesem Modus, dies bedeutet, dass der Aufzeichnungskopf 200 und der Tintenbehälter 201 als eine Einheit entnommen werden. In diesem Fall wird der Kopfhebel 204 in der Richtung a in Fig. 7 von dem Zustand von Fig. 3 in eine aufrechte Position gedreht, so dass ein Nocken des Kopfhebels 204 die Welle auf dem Hebel bewegt, die den Aufzeichnungskopf 200 gedrückt hat, wodurch der Druck durch die Kopfhaltefeder 207 auf den Aufzeichnungskopf gelöst wird.

Zu dieser Zeit bewegt sich das Behältergehäuse 208 in dem Wagen 203, während der Vorsprung davon in Eingriff mit der Tintenbehälterführungsnut 224 ist, und folglich bewegen sich der Aufzeichnungskopf 200 und der Tintenbehälter 201 als eine Einheit in eine Richtung b in Fig. 7. Dann wird der Eingriff zwischen dem Positionierstift 225 und dem gesamten Aufzeichnungskopf 200 gelöst, so dass der Aufzeichnungskopf 200 und der Tintenbehälter 201 als eine Einheit in eine Richtung c in Fig. 7 bewegt werden können. Folglich können sie von dem Wagen getrennt werden (wagenlos). Während des obigen Vorgangs kann die gesamte Kopfkartusche 202 leicht mittels Ergreifen und Hochziehen des Kopfstreifens 232, der an dem Aufzeichnungskopf 200 vorgesehen ist, entnommen werden. Dieser Kopfstreifen 232 ist aus Plastikmaterial (beispielsweise Polyester) gemacht und seine das flexible Kabel 211 berührende Oberfläche besteht aus einem Material welches mindestens elektrisch isolierend ist. Während des Aufzeichnungsvorgangs verbleibt der Kopfstreifen 232 zwischen dem Kopfhebel 205 und dem flexiblen Kable 211, wodurch er elektrisch das flexible Kabel 211 isoliert und es schützt. In dem wagenlosen Zustand können durch Aufbringen von Kraft in der Richtung entgegengesetzt zur Verbindungsrichtung zwischen dem Aufzeichnungskopf 200 und dem Tintenbehälter 201 diese voneinander getrennt werden. Dann wird das Element, dessen Austausch erforderlich ist, auf die zuvor beschriebene Weise eingesetzt. Dann wird die Einheit in dem umgekehrten Vorgang in den Wagen 203 eingesetzt, um somit den Austauschvorgang zu vollenden.

Die Vorspannkraft des Aufzeichnungskopfes 200 wird durch den Kopfhebel 204 gelöst. Dies ist nicht beschränkend, sondern es ist möglich, unmittelbar einen Hebel zum Drücken des Aufzeichnungskopfes 200 zu bewegen. Eine Kopfhaltefeder 207 wird zur Befestigung des Aufzeichnungskopfes verwendet, jedoch ist dies nicht beschränkend und es ist eine mögliche Alternative, dass er durch einen Federlaschenhaken oder dergleichen befestigt ist.

Der erste Modus ist dahingehend vorteilhaft, dass wenn lediglich eines von dem Aufzeichnungskopf und dem Tintenbehälter einen Austausch erfordert, lediglich eines davon austauschbar ist und folglich ist der erste Modus wirtschaftlich.

In dem zweiten Modus wird der Tintenbehälter 201 von dem Aufzeichnungskopf 200 getrennt, während der Aufzeichnungskopf 200 an dem Wagen befestigt ist (auf- dem-Wagen Zustand). Auf diese Weise wird lediglich der Tintenbehälter 201 entnommen.

Fig. 8 ist eine Perspektivansicht, in welcher der Tintenbehälter 21 von dem Aufzeichnungskopf 200 auf dem Wagen 203 getrennt ist. In diesem Fall wird der Behälterhebel 205 in eine Richtung a in Fig. 8 von dem Zustand in Fig. 3 in die in dieser Figur gezeigte Position gedreht. Ein nicht gezeigter Nocken des Tankhebels 205 bewegt das Behältergehäuse. 208 in eine Richtung b in Fig. 8. Ein Vorsprung des Behältergehäuses 208 ist in Eingriff mit der Tintenbehälterführungsnut 224 in einer Seitenfläche des Tintenbehälters 201, um somit den Tintenbehälter 201 in der Richtung b von Fig. 8 zu bewegen. Die Befestigung des Aufzeichnungskopfes 200 ist die gleiche wie in Fig. 3 gezeigt und folglich bewegt er sich nicht zusammen mit dem Tintenbehälter 201. Dann wird der Eingriff zwischen dem Aufzeichnungskopf 200 und dem Tintenbehälter 201 gelöst, um somit eine Trennung dazwischen zu ermöglichen. Ferner wird der Tintenbehälter 201 in einer Richtung c in Fig. 8 bewegt, um dadurch zu ermöglichen, dass er von dem Wagen 203 getrennt wird.

Wenn der Tintenbehälter 201 montiert wird, wird der Tintenbehälter 201 in umgekehrter Reihenfolge in das Behältergehäuse 208 eingesetzt und dann wird der Behälterhebel 205 betätigt. Dieser Ablauf veranlasst das Behältergehäuse 208 das Ende des Tintenbehälters 201 zu beaufschlagen und dieser Druck veranlasst wiederum den Aufzeichnungskopf 200 sich mit dem Tintenbehälter 201 zu vereinigen.

Der zweite Modus hat zusätzlich zu den Vorteilen des ersten Modus die folgenden Vorteile. Indem die Konfiguration des Nockens des Behälterhebels 205 passend ausgelegt wird, kann die Hochziehgeschwindigkeit bei der Trennung gesteuert werden, so dass ein Verspritzen der Tinte aus dem Tintenaufnahmeanschluss 220 und dem Tintenversorgungsanschluss 221 verhindert werden kann.

Weil es nicht erforderlich ist, den Aufzeichnungskopf 200 direkt mit den Fingern des Benutzers zu erfassen, ist die Möglichkeit beseitigt, dass die Tintenausstoßseitenfläche des Aufzeichnungskopfes mit den Fingern des Benutzers berührt wird und folglich kann ein Einfluss dadurch auf die Druckqualität verhindert werden.

Weil der Abschnitt des Tintenbehälters 201, welcher die Kraft aufnimmt, begrenzt ist, muss folglich nur der Abschnitt eine ausreichende mechanische Festigkeit haben und die Dicke der anderen Abschnitte kann vermindert werden. Dies ermöglicht einen leichten Behälter und einen Behälter mit großer Kapazität.

Als nächstes werden die Gleitabschnitte des Wagens 203 und der Führungsschiene 2 beschrieben. Fig. 9 ist eine schematische Vorderansicht des Wagens 203 von der Blattausstoßseite her gesehen. Fig. 10 ist eine Seitenansicht davon. In diesen Figuren bezeichnet ein Bezugszeichen 233 eine obere Wagenrippe, die auf dem Wagen 203 auf seiner Oberfläche auf der Blattausschubsseite vorgesehen ist; 243 eine untere Wagenrippe, die auf die gleiche Weise vorgesehen ist; 235 einen oberen Wagengleiter, welcher die Führungsschiene 2 berührt und daran entlang gleitet und dadurch als eine Führung dient, wenn der Wagen in der primären Abtastrichtung bewegt wird; und 236 ist ein unterer Wagengleiter, der ebenfalls als eine Führung dient, die einen kleinen Abstand während der Bewegung des Wagens hält.

Die obere Wagenrippe 233 und die untere Wagenrippe 234 sind der Führungsschiene 2 mit einem kleinen Abstand zugewandt, welcher normalerweise eine Berührung verhindern kann. Weil sich jedoch die obere Wagenrippe 233 im wesentlichen über die Länge der Seitenfläche des Wagens 203 erstreckt, dient sie als eine Verstärkung für die Seitenfläche des Wagens 203.

Um lediglich das Eigengewicht des Wagens 203 zu halten, während der normale Druckvorgang ausgeführt wird, ist die Anwesenheit des oberen Wagengleiters 235 und des unteren Wagengleiters 236 ausreichend. Wenn jedoch der Behälterhebel 205 betätigt wird, um den Tintenbehälter 201 auszuwechseln, oder wenn der Kopfhebel 204 betätigt wird, um die Kopfkartusche 202 zu wechseln, wird eine Kraft als die Betätigungskraft aufgebracht, die das Eigengewicht bei weitem übersteigt und folglich besteht die Möglichkeit, dass der obere Wagengleiter 235 oder der untere Wagengleiter 236 beschädigt werden können. Um den oberen Wagengleiter 235 oder den unteren Wagengleiter 236 der größeren Last widerstehen zu lassen, ist es lediglich erforderlich, deren Kontaktflächen zu vergrößern, jedoch erhöht ein solcher Aufbau den Kontaktwiderstand, behindert die Gleitbewegung und zudem wird der Spalt an dem oberen Wagengleiter 235 oder dem unteren Wagengleiter 236 sogar bei einer leichten Neigung des Wagens 203 übermäßig klein, was Schwierigkeiten, wie Verklemmen an der Führungsschiene 2 oder dergleichen hervorruft. Folglich sind in diesem Ausführungsbeispiel die Wagenrippen an Orten vorgesehen, welche einen etwas größeren Spalt bieten, als der Spalt an den Gleitabschnitten, so dass, wenn der Wagen 203 durch übermäßige Last deformiert wird, die obere Wagenrippe 233 oder die untere Wagenrippe 234 in Kontakt mit der Führungsschiene 2 kommt, die Last trägt und dadurch eine Beschädigung des Wagens 203 verhindert.

Indem ein solcher Aufbau vorgesehen ist, können Gleitabschnitte realisiert werden, die einer großen Last widerstehen können, während sie den Kontaktoberflächenbereich für den Aufzeichnungsvorgang vermindern und folglich kann der Gleitwiderstand vermindert werden, um die Zuverlässigkeit zu verbessern.

Fig. 11 ist eine Perspektivansicht der äußeren Erscheinung eines Informationsverarbeitungsgeräts 604, das ein Aufzeichnungsgerät gemäß einem Ausführungsbeispiel dieser Erfindung beinhaltet. In der Figur bezeichnet ein Bezugszeichen 601 einen oben beschriebenen Drucker; 602 ein Tastenfeld mit Ziffern, anderen Buchstabentasten und Befehlstasten; 603 einen Anzeigeabschnitt mit einer Anzeige, 606 ein Fenster, um den Austausch des Aufzeichnungskopfes 200 und/oder des Tintenbehälters 201, die zuvor hierin beschrieben wurden, zu gestatten, 607 eine zu öffnende Abdeckung zur Abdeckung des Fensters 601, wenn diese nicht ausgetauscht werden. Das Fenster 606 hat eine Größe, die ausreicht, eine Handhabung des Kopfhebels 204 und des Behälterhebels 205 beim Austausch des Tintenbehälters 201 zu gestatten. Ein Bezugszeichen 608 bezeichnet einen Austauschschalter für den Austausch des Aufzeichnungskopfes 200 und/oder des Tintenbehälters 201. Wenn der Austauschschalter 608 betätigt wird, wird der Wagenmotor 402 angetrieben, so dass der Wagen 203 von der Ruheposition oder dem Aufzeichnungsbereich in die Position des Fensters 606 bewegt wird. In dieser Position wird, wenn der Austausch des Aufzeichnungskopfes 200 oder des Tintenbehälters 201 vollendet ist, ein Löseschalter 609 betätigt. Dann wird der Wagen 203 zu der Ruheposition zurückgeführt und danach führt die Wiederherstellungseinheit 271 den Wiederherstellungsvorgang einschließlich des Absaugens oder Ausstoßens der Tinte und des Abwischens des Aufzeichnungskopfes aus. Danach wird der Zustand vor der Betätigung des Austauschschalters 608 eingerichtet. Das Aufzeichnungsmaterial wird dem Drucker 601 durch eine Blattzuführöffnung 610 zugeführt. Das Tastenfeld 602 ist in einer Richtung a zu öffnen, um das Aufzeichnungsmaterial 6 einzusetzen.

Fig. 12 ist ein Blockdiagramm des elektrischen Schaltkreisaufbaus des Informationsverarbeitungsgerätes. In dieser Figur ist ein Bezugszeichen 501 ein Steuergerät für den Hauptsteuerungsvorgang; 502 eine Zentralrecheneinheit, beispielsweise in der Form eines Mikrocomputers zur Ausführung verschiedener Verarbeitungen; 503 ein Lese-Schreibspeicher einschließlich eines Bereiches zur Entwicklung von Textdaten oder Bilddaten sowie eines Arbeitsbereichs; 504 ein Nurlesespeicher zur Speicherung fester Daten, wie das Programm für die sequentiellen Operationen und Schriftdaten; 505 ein Zeitgeber zur Erzeugung des Ausführungszyklus der Zentralrecheneinheit 502 und zur Erzeugung erforderlicher Zeitabstimmung für den Aufzeichnungsvorgang des Druckers 401; 506 eine Schnittstelle zum Zuführen der Signale von der Zentralrecheneinheit 502 zu der peripheren Einrichtung.

Zudem bezeichnet ein Bezugszeichen 507 ein Steuergerät für den Drucker 401; 508 ist ein Aufzeichnungskopfdetektor zur Erfassung von Informationen über den Aufzeichnungskopf, wie Ausgängen von Sensoren für die Erfassung der Anwesenheit oder Abwesenheit des Aufzeichnungskopfes 200, des Typs davon und der Temperatur davon und Ausgängen des Sensors zur Erfassung der Anwesenheit oder Abwesenheit von Tinte in dem Tintenbehälter 501; 509 ein Zeilenspeicher zur Speicherung von Aufzeichnungsdaten für den Aufzeichnungskopf 200; 510 ein Kopftreiber zum Zuführen des Aufzeichnungssignals und der elektrischen Leistung zu dem Aufzeichnungskopf 200; 511a, 511b und 511c sind Motortreiber zum Zuführen erforderlicher Signale und elektrischer Leistung zum Betrieb des Wagenmotors 255, des Blattfördermotors 205 und eines automatischen Blattfördermotors 323; 512 Sensordetektoren zur Erfassung von Ausgängen von Sensoren, wie dem Ruhepositionssensor 270, dem Papiersensor 14, dem Blattförderanfangssensor 320a, dem Blattförderschaltersensor 320b oder dergleichen. Ferner bezeichnet ein Bezugszeichen 404 einen äußeren Speicher, wie ein Diskettenlaufwerk, Festplattenlaufwerk, Lese-Schreibspeicherkarte oder dergleichen; und 405 ist eine äußere Schnittstelle zur unmittelbaren Verbindung mit einem anderen Informationsverarbeitungsgerät oder zur direkten Verbindung mit einer internen Schnittstelle zur Steuerung der Peripherieeinrichtungen. Obwohl dies in dem Blockdiagramm nicht gezeigt ist, gibt es eine Leistungsquelle zum Zuführen elektrischer Leistung zu den obigen elektrischen Schaltkreisen. Die Leistungsquelle kann die Form einer aufladbaren Batterie, einer Wegwerf- Trockenbatterie oder eines Wechselstromquellenwandlers sein, der fest mit der Hauptbaugruppe des Informationsverarbeitungsgerätes verwendet wird.

Die vorliegende Erfindung ist besonders für die Verwendung in einen Tintenstrahlaufzeichnungshopf und einem Aufzeichnungsgerät geeignet, wobei thermische Energie durch einen elektrothermischen Wandler, einen Laserstrahl oder dergleichen verwendet wird, um eine Zustandsänderung der Tinte zu bewirken, um die Tinte auszustoßen oder abzugeben. Dies liegt daran, dass die hohe Dichte der Bildelemente und die hohe Auflösung des Aufzeichnens möglich sind.

Hinsichtlich der Variationen des montierbaren Aufzeichnungskopfes kann dieser ein einzelner entsprechend einer einzelnen Farbtinte sein, oder es können mehrere sein, entsprechend der Mehrzahl von Tintenmaterialien, die verschiedene Aufzeichnungsfarben oder -dichten haben. Die vorliegende Erfindung ist wirksam auf ein Gerät anwendbar, das mindestens eines von einem monochromatischen Modus, hauptsächlich mit Schwarz, eines Mehrfarbmodus mit verschiedenen Farbtintenmaterialien und/oder einem Vollfarbmodus unter Verwendung der Mischung der Farben hat, welche eine einstückig ausgebildete Aufzeichnungseinheit oder eine Kombination von mehreren Aufzeichnungsköpfen sein kann.

Das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät kann als eine Ausgangsendstelle eines Informationsverarbeitungsgerätes, wie einem Computer oder dergleichen, als ein mit einem Bildleser oder dergleichen kombiniertes Kopiergerät oder als ein Faxgerät mit Informationssende- und Empfangsfunktionen verwendet werden.

Indem der Wagen mit den Wagenrippen versehen ist, welche nur in Kontakt mit den Führungsschienen gelangen, wenn eine übermäßige Last auf den Wagen aufgebracht wird, kann der Wagen der Betätigungskraft widerstehen, die auf ihn während des Vorgangs der Montage oder Demontage der Kopfkartusche aufgebracht wird, ohne die Gerätegröße zu erhöhen und ohne die Wagenbewegung zu behindern, und folglich kann die Größenverminderung und die Zuverlässigkeitsverbesserung in dem Gerät bewirkt werden.

Wie aus dem Vorhergehenden zu verstehen ist, ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Verwendung mit einem Tintenstrahlaufzeichnungskopf begrenzt, sondern sie ist mit Aufzeichnungsköpfen anderen Typs, wie einem Thermotransfertypaufzeichnungskopf verwendbar, in welchem das Aufzeichnungsmedium (Tintenband) den Tintenbehälter (Aufzeichnungsmedium) ersetzen kann.

Während die Erfindung unter Bezugnahme auf die hierin gezeigten Strukturen beschrieben wurde, ist sie nicht auf die ausgeführten Einzelheiten beschränkt und diese Anmeldung soll solche Modifikationen und Veränderungen abdecken, die im Bereich der nachfolgenden Ansprüche liegen.


Anspruch[de]

1. Ein Aufzeichnungsgerät zum Ausführen von Aufzeichnungen auf einem Aufzeichnungsmaterial (3) auf einer Auflageplatte (161) unter Verwendung eines Aufzeichnungskopfes (202), wobei das Gerät aufweist:

einen Wagen (203) zur Bewegung eines Aufzeichnungskopfes (202) entlang eines Aufzeichnungspfades entlang der Auflageplatte (161);

eine Führungsschiene (2), die sich in der Bewegungsrichtung des Wagens (203) erstreckt und eine Gleitfläche zur gleitenden Unterstützung und Führung des Wagens hat; und

einen oberen Wagengleiter (235), der an dem Wagen vorgesehen ist, um die Gleitfläche gleitend zu berühren, um den Wagen (203) zu stützen, gekennzeichnet durch eine obere Wagenrippe (233), die an dem Wagen (203) vorgesehen ist und angeordnet ist, um von der Gleitfläche während der Bewegung des Wagens (203) entlang des Aufzeichnungspfades beabstandet zu sein, und um in Kontakt mit der Führungsschiene (2) zu gelangen, wenn eine Kraft auf den Wagen (203) aufgebracht wird, um dadurch den Wagen (203) zu stützen und eine Beschädigung des Wagens (203) durch die Kraft zu verhindern.

2. Ein Gerät nach Anspruch 1, wobei die Führungsschiene (2) eine weitere Gleitfläche hat, die an einer Fläche gegenüber der Gleitfläche vorgesehen ist, und der Wagen (203) ferner einen unteren Wagengleiter (236) für einen Gleitkontakt mit der weiteren Gleitfläche hat.

3. Ein Gerät nach Anspruch 1, wobei die Führungsschiene (2) eine weitere Gleitfläche hat, die an einer Oberfläche gegenüber der Gleitfläche vorgesehen ist, und der Wagen ferner eine untere Wagenrippe (234) hat, die angeordnet ist, um von der weiteren Gleitfläche während der Bewegung des Wagens (203) entlang des Aufzeichnungspfades beabstandet zu sein, jedoch in Kontakt mit der weiteren Gleitfläche gebracht zu werden, wenn der Wagen (203) von dem Aufzeichnungspfad in der Richtung entgegengesetzt zur Richtung des Kontakts zwischen oberer Wagenrippe (235) und der Führungsschiene (2) verlagert wird.

4. Ein Gerät nach Anspruch 3, wobei der Wagen (203) ferner einen unteren Wagengleiter (236) für einen Gleitkontakt mit der weiteren Gleitfläche hat.

5. Gerät nach Anspruch 2 oder 4, wobei der Wagen (203) ferner einen Hebel (204; 205) für die Montage und Demontage eines Aufzeichnungskopfes (202) an dem Wagen hat, wobei der Hebel (204; 205) angeordnet ist, um eine Relativbewegung zwischen dem unteren Wagengleiter (236) und der Führungsschiene (2) aufeinander zu und voneinander weg zu bewirken.

6. Ein Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Wagen (203) auf einer Führungswelle (213) gehalten ist, die parallel zu der Führungsschiene (2) angeordnet ist.

7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, ferner mit einem Aufzeichnungskopf (200) zum Ausstoßen von Tinte auf ein Aufzeichnungsmedium (3).

8. Ein Gerät nach Anspruch 7, wobei der Aufzeichnungskopf (200) elektrothermische Wandler zur Erzeugung von Energie zum Ausstoßen von Tinte umfasst.

9. Ein Gerät nach Anspruch 6, 7 oder 8, wenn abhängig von Anspruch 5, ferner mit einem Tintenbehälter (201), der zusammen mit dem Aufzeichnungskopf (202) an den Wagen (203) anbringbar ist, indem der Hebel (204) betätigt wird, der angeordnet ist, um eine Relativbewegung zwischen dem unteren Wagengleiter (236) und der Führungsschiene (2) aufeinander zu und voneinander weg zu bewirken.







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