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Dokumentenidentifikation DE10015323A1 16.11.2000
Titel Anker für medizinischen Katheter
Anmelder Medtronic, Inc., Minneapolis, Minn., US
Erfinder Pearson, Robert M., Woodbury, Minn., US;
Hankner, Douglas O., St. Paul, Minn., US;
Yu, Weiping, St. Paul, Minn., US
Vertreter Hössle & Kudlek, 80469 München
DE-Anmeldedatum 28.03.2000
DE-Aktenzeichen 10015323
Offenlegungstag 16.11.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2000
IPC-Hauptklasse A61M 25/04
Zusammenfassung Ein Anker (22) zum Befestigen eines Katheters (14), mit dem Arzneimittel oder andere Medikamente in einem gewünschten Bereich in einem Gewebe (18) an einer beliebigen Stelle im Körper oder im Epiduralraum oder im Intrathekalraum des Rückenmarks oder im Gehirn geleitet werden. Der Anker umfaßt einen röhrenförmigen Körper (28) für die Aufnahme des Katheters und ein Paar Flügel (26), die die Befestigung der Vorrichtung unterstützen. Der Körper besitzt einen Schlitz (46), der sich zwischen den Flügeln durch den Körper erstreckt. Die Flügel und der Schlitz wirken in der Weise zusammen, daß die gegenüberliegenden Kanten (48) des Schlitzes sich gerade berühren, wenn die Flügel in gegenseitigem Kontakt gebracht werden. Die Flügel wirken mit dem Schlitz in der Weise zusammen, daß der Katheter im Hohlraum des röhrenförmigen Körpers radial komprimiert wird, um den Katheter in einer festen Beziehung zum röhrenförmigen Körper zu halten. Weiterhin ermöglichen die Flügel, die Vorrichtung am Gewebe zu vernähen, um sie am Gewebe zu befestigen. Ein erster Faden (58) wird um die Basis der Flügel sehr nahe am Kontaktpunkt zwischen den Flügeln und dem Körper des Ankers angeordnet. Ein zweiter Faden (60) befestigt die Flügel aneinander und den Anker am Gewebe des Patienten.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft allgemein das Gebiet der Vorrichtungen zum Einleiten von Medikamenten in ausgewählte Gewebebereiche und insbesondere eine Vorrichtung zum sicheren Positionieren eines Arzneimittel- oder Medikament-Einleitungskatheters, nachdem der Katheter im Gehirn, im Wirbelsäulen-Epiduralraum, im Intrathekalraum oder in einer Periphernerv-Applikation oder in einem anderen Gewebe angeordnet worden ist.

Die Einleitung von Medikamenten in das Gehirn, das Rückenmark, die Rückenmarksflüssigkeit oder in andere Gewebe im gesamten Körper ist für die Behandlung vieler Krankheiten, Leiden und Erkrankungen nützlich. Durch die Verwendung einer implantierbaren Pumpe und eines implantierbaren Katheters können präzise Arzneimitteldosen direkt in den betreffenden Bereich eingeleitet werden, um die Krankheit, das Leiden oder die Erkrankung oder deren Symptome zu behandeln.

Eine kontrollierte Anordnung von Arzneimittel-Einleitungskathetern an der betreffenden Position ist höchst wünschenswert. Dies ermöglicht die Einleitung hochkonzentrierter Arzneimittel oder anderer Medikamente in einen spezifischen Bereich, in dem die therapeutische Wirkung maximiert wird, weil das Arzneimittel oder das Medikament hoch konzentriert ist. Da ferner in dem Bereich nur eine geringe Menge eines solchen hochkonzentrierten Arzneimittels oder Medikaments erforderlich ist, um therapeutisch förderlich zu sein, werden Nebenwirkungen aufgrund der Aufnahme verhältnismäßig hoher Dosen des Arzneimittels auf oralem oder intravenösem Weg minimiert.

Da es sehr erwünscht ist, das hochkonzentrierte Arzneimittel oder Medikament in einen spezifischen Bereich einzuleiten, ist die Bewegung des Katheters aus der gewünschten Position heraus sehr problematisch. Dies stellt ein als "Verschiebung" (Dislodgment) bekanntes Problem dar. Verschiebung bedeutet, daß die distale Spitze des Katheters soweit aus ihrer erwünschten Position bewegt wird, daß die Therapie nachteilig beeinflußt wird. Bei einigen Therapien, beispielsweise der intrathekalen Verabreichung von Arzneimitteln in das Rückenmark kann die Bewegung in der Größenordnung von 1,27 cm oder weniger eine merkliche Abnahme der Therapie hervorrufen. In anderen Fällen, etwa wenn ein Katheter in den intrathekalen Raum des Rückenmarks implantiert ist, muß der Katheter den intrathekalen Raum verlassen, um eine Änderung der Therapie hervorzurufen. Dies kann bis zu ungefähr 20 cm (8 inch) betragen.

Der Anker bewegt sich selten relativ zu dem Gewebe, an dem er befestigt ist. Wahrscheinlicher ist es, daß sich der Katheter relativ zum Anker bewegt (durchschlüpft). Wenn der Katheter in der Wirbelsäule implantiert ist, wird ein Anker typischerweise außerhalb der Wirbelsäule angeordnet und an einem Ligament verankert. In diesem Fall ist es nicht unüblich, daß der Katheter aus der Wirbelsäule austritt und genau distal zum Anker und zwischen dem Anker und dem Eingang in die Wirbelsäule "aufbauscht".

Die Verschiebung bewirkt, daß das hochkonzentrierte Arzneimittel oder ein anderes Medikament nicht in den gewünschten Bereich eingeleitet wird. Daher wird die gewünschte therapeutische Wirkung nicht erzielt. Weiterhin kann die Anwendung hochkonzentrierter Arzneimittel oder Medikamente auf andere Bereiche unerwünschte Wirkungen hervorrufen. Daher ist eine Verschiebung ein zu vermeidender Zustand.

Derzeit werden von Ärzten mehrere Wege beschritten, um das Problem der Verschiebung zu lösen. Ein Weg besteht darin, den Katheter mit dem Gewebe zu vernähen, um den Katheter am Gewebe zu "verankern". Ein Problem dieses Lösungswegs ist, daß der Faden oftmals den Katheter durchschneidet oder verstopft, wodurch dieser seine Funktion nicht mehr erfüllen kann. Dadurch wird verhindert, daß das erwünschte Arzneimittel oder Medikament zum distalen Ende des Katheters gelangt, um in den Zielbereich eingeleitet zu werden. Weiterhin gelangt das Arzneimittel oder Medikament dann aus dem erwünschten Bereich, was möglicherweise ungewollte Wirkungen hervorrufen kann.

Ein weiterer Weg zur Lösung des Verschiebungsproblems besteht darin, einen "Anker" um den Katheter anzuordnen und dann den Anker am Gewebe zu befestigen. Dadurch verhindert der Anker, daß sich der Katheter relativ zum Anker bewegt, ferner wird verhindert, daß sich der Anker selbst relativ zum Gewebe bewegt, weil er am Gewebe befestigt ist.

Ein Beispiel eines solchen Ankers ist in den Fig. 1 bis 4 gezeigt, in denen der Anker mit dem Bezugszeichen 2 versehen ist. Der Anker 2 besitzt einen röhrenförmigen Körper 4 und ein Paar gegenüberliegender Flügel 6. Der Körper 4 besitzt einen Mittelkanal 8. Der Mittelkanal 8 hat typischerweise einen Durchmesser, der im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser eines durch den Anker 2 zu befestigenden Katheters 14 ist. Der Körper 4 besitzt oftmals einen longitudinalen Schlitz 10, der über die gesamte Länge des Körpers 4 durch den Körper 4 verläuft.

Die Flügel 6 besitzen jeweils eine Öse 12. Im Gebrauch wird ein Katheter 14 durch den Schlitz 10 im Kanal 8 angeordnet. Wegen der engen Durchmessertoleranz des Mittelkanals 8 und des Außendurchmessers des Katheters 14 ist es sehr schwierig, wenn nicht unmöglich, den Katheter 14 durch den Kanal 8 zu ziehen. Danach wird der Anker 2 an die gewünschte Position bewegt. Die Flügel 6 werden in Richtung zum Schlitz 10 zusammengeklemmt. Durch die Ösen 12 und das Gewebe 18 wird ein Faden 16 gelegt, um den Katheter 14 im Anker 2 und den Anker 2 am Gewebe 18 zu befestigen (siehe Fig. 4).

Ein Problem bei diesem Entwurf eines Ankers 2 besteht darin, daß das Material des Körpers 4 dann, wenn die Flügel 6 einander angenähert werden, Umfangsspannungen entwickelt. Umfangsspannungen sind Spannungen, die sich entwickeln, wenn auf einen Reif eine Zugkraft ausgeübt wird und der Reif einer Komprimierung nach innen widersteht. In diesem Fall bildet der Reif den Querschnitt des Körpers 4 des Ankers 2. Die Zugkraft ist die Ausübung einer Kraft auf den Körper 4, um die Flügel 6 einander anzunähern. Diese Umfangsspannungen nehmen einen wesentlichen Betrag der für die gegenseitige Annäherung der Flügel 6 aufgebrachten Energie auf und speichern diese als Spannung im Material des Körpers 4. Im Ergebnis ist für die Herstellung des Kontakts mit der äußeren Oberfläche des Katheters eine stark reduzierte Energiemenge verfügbar, so daß der Reibkontakt mit dem Katheter, der ihn in bezug auf den Anker 2 festhält, reduziert ist.

Ein weiteres Problem tritt auf, weil der Anker 2 in einer im Gewebe 18 eines Patientenkörpers gebildeten Tasche 20 angeordnet wird. Ein Problem bei diesem Anker 2 besteht darin, daß die Flügel 6 in der kleinen Öffnung, die durch die Tasche im Gewebe 18 geschaffen wird, nur schwer aus ihrer 180°-Position in ihre zusammengefügte Position gebracht werden können. Dieses Problem wird vergrößert, wenn der Chirurg einen Schlitz 10 öffnen und den Katheter 14 im Mittelkanal 8 anordnen muß. Dies wird oftmals durch Zusammenbiegen der Flügel 6 auf der gegenüberliegenden Seite des Körpers 4, so daß sich der Schlitz 10 öffnet, erzielt. Dies erfordert ein sehr geschicktes Manöver in dem von der Tasche 20 im Gewebe 18 gebotenen kleinen Raum. Oftmals sind mehrere Versuche notwendig, um den Katheter 14 im Mittelkanal 8 durch den Schlitz 10 zu positionieren. Dies erschwert den Eingriff und hat Begleiterscheinungen oder Probleme oder Komplikationen zur Folge.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Anker für einen medizinischen Katheter zu schaffen, der den Katheter ohne Quetschen, Knicken, Klemmen oder Verstopfen halten kann, der am Gewebe eines Patienten sicher befestigt werden kann und der im Gebrauch einfach zu handhaben ist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Anker zum Befestigen eines Katheters nach Anspruch 1. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird ein Verfahren zum Befestigen eines Katheters an einem Gewebe geschaffen.

Erfindungsgemäß wird ein Anker geschaffen, mit dem ein Katheter, mit dem Arzneimittel oder andere Medikamente in einen gewünschte Bereich im Gewebe in irgendeinem Teil eines Körpers oder in den Epiduralraum oder in den Intrathekalraum des Rückenmarks oder in das Gehirn eingeleitet werden sollen, sicher befestigt wird. Der erfindungsgemäße Anker enthält in einer bevorzugten Ausführungsform einen im allgemeinen röhrenförmigen Körper, der den Katheter aufnimmt, und ein Paar Flügel, die die Befestigung der Vorrichtung unterstützen. Der Körper besitzt einen Schlitz, der zwischen den Flügeln durch den Körper verläuft. Die Flügel und der Schlitz wirken in der Weise zusammen, daß die gegenüberliegenden Kanten des Schlitzes gerade zusammenstoßen, wenn die Flügel miteinander in Kontakt gelangen. Auf diese Weise werden Umfangskräfte im wesentlichen beseitigt, so daß die gesamte Spannung, die durch Annähern der Flügel erzeugt wird, auf den Katheter ausgeübt wird, damit der Katheter im Anker an seiner Position durch Reibung festgehalten wird. Die Flügel wirken mit dem Schlitz zusammen, um den Katheter im Hohlraum des röhrenförmigen Körpers radial zu komprimieren, so daß der Katheter in einer festen Beziehung zum röhrenförmigen Körper festgehalten wird. Weiterhin ermöglichen die Flügel, daß die Vorrichtung am Gewebe angenäht wird, um die Vorrichtung am Gewebe zu befestigen. Ein erster Faden wird um die Basis der Flügel sehr nahe an der Stelle gelegt, an der die Flügel mit dem Körper des Ankers in Kontakt sind. Ein zweiter Faden befestigt die Flügel aneinander und den Anker am Gewebe des Patienten. Dieser Faden verläuft durch eine Öse in jedem der Flügel. Dadurch werden die normalen Spannungen, die auf den Katheter durch gegenseitiges Annähern der Flügel ausgeübt werden, maximiert.

Im Gebrauch wird der Katheter im Mittelkanal des Ankers angeordnet. Dann werden die Flügel aneinander angenähert und vernäht. Anschließend werden die Flügel mit dem Gewebe des Patienten vernäht.

Der vorgeschlagene Entwurf verringert eine Bewegung des Katheters relativ zum Anker in hohem Maß, da die aneinander angenäherten und befestigten Flügel Haltekräfte erzeugen. Da der Anker kleiner ist und einfacher als bekannte Anker anzuordnen ist, sollte der Arzt den Anker näher an der Wirbelsäulen-Eintrittstelle anordnen können. Dadurch sollte die Wahrscheinlichkeit sinken, daß der Katheter aus der Implantationsstelle herausgezogen wird und aufbauscht, wenn sich der Patient bewegt.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die beigefügte Zeichnung Bezug nimmt; es zeigen:

Fig. 1 die bereits erwähnte Draufsicht eines herkömmlichen Katheter-Ankers;

Fig. 2 die bereits erwähnte Stirnansicht des herkömmlichen Katheter-Ankers nach Fig. 1;

Fig. 3 die bereits erwähnte Draufsicht des herkömmlichen Katheter-Ankers nach Fig. 1 im Gebrauch;

Fig. 4 die bereits erwähnte Seitenansicht des herkömmlichen Katheter-Ankers nach Fig. 1 im Gebrauch;

Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Ankers gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 6 eine Draufsicht des Ankers nach Fig. 5;

Fig. 7 eine Stirnansicht des Ankers nach Fig. 5;

Fig. 8 eine Querschnittsansicht des Ankers nach Fig. 5;

Fig. 9 eine Stirnansicht des Ankers nach Fig. 5 in seiner geschlossenen Position;

Fig. 10 eine perspektivische Ansicht des Ankers nach Fig. 5, der bereit ist, einen Katheter aufzunehmen;

Fig. 11 eine perspektivische Ansicht des Ankers nach Fig. 5, wobei der Katheter angeordnet ist und die Flügel zusammengenäht sind;

Fig. 12 eine perspektivische Ansicht des Ankers nach Fig. 5, der im Hohlraum eines Patienten angeordnet ist, wobei der Katheter eingesetzt ist, die Flügel zusammengenäht sind und der Anker am Gewebe des Patienten angenäht ist; und

Fig. 13 eine Draufsicht einer alternativen Ausführungsform des Ankers nach Fig. 5.

In Fig. 5 ist eine bevorzugte Ausführungsform des Ankers für einen medizinischen Katheter gezeigt und allgemein mit dem Bezugszeichen 22 bezeichnet. Der Anker 22 umfaßt einen Mantel oder eine Hülse 24 und ein Paar Flügel 26. Der Anker 22 ist vorzugsweise aus Silikon oder einem anderen flexiblen Polymer-Material wie etwa Urethan oder aus anderen Materialien, die dem Fachmann bekannt sind, gegossen.

Wie in den Fig. 5 bis 8 gezeigt ist, ist die bevorzugte Hülse 24 im wesentlichen ein zylindrisches Rohr 28, das sich in Richtung einer longitudinalen Mittellinie 30 erstreckt. Das Rohr 28 besitzt ein erstes Ende 32 und ein zweites Ende 34, zwischen denen ein Kanal 36 verläuft. Der Kanal 36 besitzt vorzugsweise einen kreisförmigen Querschnitt und ist vorzugsweise auf die longitudinale Mittellinie 30 des Rohrs 28 zentriert. Obwohl es sich hierbei um die bevorzugte Ausführungsform handelt, könnten selbstverständlich auch andere Querschnitte zur Anwendung kommen, beispielsweise oval, eiförmig, quadratisch, rechtwinklig, fünfeckig, sechseckig, achteckig oder dergleichen, um nur einige wenige Möglichkeiten zu erwähnen. Ferner kann der Kanal 36 zur longitudinalen Mittellinie 30 des Rohrs 28 versetzt sein. Der Kanal 36 ist durch die Innenfläche 38 des Rohrs 28 definiert. In der bevorzugten Ausführungsform ist der Durchmesser des Kanals 36 geringfügig größer als der Durchmesser des Katheters 14, der durch den Anker 22 befestigt werden soll.

In der bevorzugten Ausführungsform verlaufen die ersten und zweiten Enden 32, 34 beginnend bei der Mitte des Ankers 22 in konische Abschnitte 42. Die Konizität hat die Bedeutung, daß der Durchmesser der Außenfläche 44 mit zunehmendem Abstand von der Mitte 40 abnimmt. Diese Konizität ermöglicht den ersten und zweiten Enden 32, 34, als Beanspruchungsentlastung für den eingesetzten Katheter 14 zu wirken, wie später erläutert wird.

In der Außenfläche 44 ist vorzugsweise zwischen den Flügeln 26 ein Schlitz 46 ausgebildet. Der Schlitz 46 ist in Richtung der longitudinalen Mittellinie 30 vorzugsweise langgestreckt und verläuft vorzugsweise von der äußeren Oberfläche 44 durch das gesamte Rohr 28. Der Schlitz 46 besitzt Seitenkanten, die in einer nicht beanspruchten Konfiguration zueinander einen Winkel bilden. Wie später beschrieben wird, bewirkt eine Annäherung der Flügel 26, daß die Seitenkanten 48 in vollständigen gegenseitigen Oberflächenkontakt gelangen. Es ist annehmbar, wenn sich die Seitenkanten 48 gerade berühren. Das entscheidende Merkmal für die Seitenkanten 48 besteht darin, daß sie nicht komprimiert werden, so daß Umfangsbeanspruchungen vermieden werden. Die Seitenkanten 48 definieren die seitlichen Abmessungen des Schlitzes 46.

In einer in Fig. 13 gezeigten alternativen Ausführungsform erstreckt sich ein Schlitz 50 durch das Rohr 28. Der Schlitz 50 erstreckt sich vorzugsweise radial von der longitudinalen Mittellinie 30. Der Schlitz 50 ermöglicht, den Katheter 14 im Kanal 36 anzuordnen, indem der Schlitz 50 geringfügig verformt wird, damit er sich öffnet und damit der Katheter 14 durch den Schlitz 50 in den Kanal 36 bewegt werden kann.

Von der Außenfläche 44 des Rohrs 28 erstrecken sich ein Paar Flügel 26. In der bevorzugten Ausführungsform beträgt der Winkel zwischen den Flügeln 26 ungefähr 90°. Diese Konfiguration ermöglicht eine einfache Verwendung durch den Chirurgen, wie später erläutert wird. Ferner wird dadurch eine kleinere vorstehende Fußfläche der Vorrichtung erzielt, was dem Chirurgen mehr Raum bietet, um den Anker 22 in der Tasche 20 zu handhaben.

Es ist wichtig, daß die Flügel 26 in der nicht beanspruchten Position ausreichend weit voneinander getrennt sind, so daß dann, wenn die Flügel 26 einander angenähert werden, eine ausreichende Beanspruchung erzeugt wird, um den Katheter 14 im Anker 22 durch Reibung geeignet zu halten. Weiterhin könnte der Winkel zwischen den Flügeln 26 den Wert von 90° überschreiten. Tatsächlich liegt es innerhalb des Umfangs der Erfindung, daß der Winkel zwischen den Flügeln 26 bis zu ungefähr 360° reicht, obwohl Winkel größer als 180° durch den Chirurgen schwer zu handhaben sind.

Die Flügel 26 enthalten gegenüberliegende Seitenwände 52. In der bevorzugten Ausführungsform erstrecken sich die Flügel 26 im wesentlichen radial von der Außenfläche 44 längs Strahlen von der longitudinalen Mittellinie 30. Die Flügel 26 liegen vorzugsweise im wesentlichen in Ebenen, die zur longitudinalen Mittellinie 30 parallel sind. Wie in Fig. 3 gezeigt ist, bilden die Flügel 26 vorzugsweise einen spitzen Winkel zueinander.

Weiterhin überschreitet die Breite "A" der Flügel 26 vorzugsweise ungefähr 30% der Gesamtlänge "B" des Ankers 22 (Fig. 8). Bei diesen Verhältnissen wird der Bereich des Ankers 22, der die Befestigung des Katheters 14 bewirkt, gegenüber bisher bekannten Entwürfen erhöht. Die größeren Abmessungen der Breite "A" in Kombination mit dem Schlitz 46 ermöglichen, daß im Schlitz 46 ein größerer Bereich radial komprimiert wird und mit dem Katheter 14 in Kontakt gelangt, als dies bei einer geringeren Breite "A" möglich wäre.

Darüber hinaus sind die Beanspruchungspegel, die auf den Katheter 14 ausgeübt werden können, um so höher, je größer die Dicke "C" der Flügel 26 ist. Patienten und Ärzte bevorzugen jedoch, daß der Anker 22 so klein wie möglich ist. Falls daher die miteinander kombinierten Flügel 26 dicker als der Außendurchmesser des Rohrs 28 sind, wird der Anker 22 größer, als dies wünschenswert ist. Daher wird am stärksten bevorzugt, die Breite "C" ungefähr gleich dem halben Durchmesser des Rohrs 28 zu machen (Fig. 7). Auf diese Weise kann die maximale Beanspruchung ausgeübt werden, um den Katheter 14 zu ergreifen, ohne die Gesamtabmessungen des Ankers 22 zu erhöhen.

Die Flügel 26 besitzen jeweils eine Fadenöse 54 und ein Paar gegenüberliegender Fadenkerben 56. Aus einem Grund, der später erläutert wird, verlaufen die Fadenösen 54 vorzugsweise durch die gesamten Flügel 26. Die Fadenkerben 56 verlaufen aus einem Grund, der ebenfalls später erläutert wird, in die Seitenwand 52 der Flügel 26. In der bevorzugten Ausführungsform befinden sich die Fadenkerben 56 so nahe wie möglich bei der Außenfläche 44. Dadurch wird die Beanspruchung auf den Katheter 14 erhöht, wenn ein Faden angebracht wird, wie später beschrieben wird. Es wurde festgestellt, daß die normale Beanspruchung zwischen dem Katheter 14 und dem Anker 22 zu dem Abstand zwischen der Mittellinie des Katheters 14 und dem Ort des Punkts, an dem die Flügel 26 aneinander befestigt sind, umgekehrt proportional ist. Die Reibung zwischen dem Katheter 14 und dem Anker 22 ist zu der normalen Beanspruchung zwischen dem Katheter 14 und dem Anker 22 proportional. Durch die Reibung wird der Katheter 14 in einer festen Beziehung zum Anker 22 gehalten.

Obwohl die Flügel 26 vorzugsweise im wesentlichen eben sind, muß dies nicht so sein. Andere Konfigurationen von Flügeln 26 können verwendet werden. Unabhängig von der Konfiguration der Flügel 26 besitzen die Flügel drei Schlüsselfunktionen. Zunächst wirken die Flügel 26 mit dem Schlitz 46 in der Weise zusammen, daß der effektive Umfang des Rohrs 28 geändert wird, um auf den Katheter 14 eine radiale Kompressionskraft auszuüben, wenn die Flügel 26 aneinander angenähert werden. Zweitens schaffen die Flügel 26 ein Mittel zum Befestigen des Ankers 22 am Gewebe 18. Die Verwendung von Flügeln 26 beseitigt den Bedarf an einem Faden, mit dem das Rohr 28 direkt am Gewebe 18 befestigt wird, wodurch der Katheter 14 eingeschnitten oder verstopft werden könnte. Schließlich bilden die Flügel 26 "Handgriffe", die dem Chirurgen erlauben, den Anker 22 zu ergreifen und zu handhaben.

Die Katheter 14 werden typischerweise gemäß Spezifikationen hergestellt, die den minimalen Radius umfassen, um den der Katheter 14 gebogen werden muß, ohne daß die Form dauerhaft geändert wird oder Knicke oder ein Bruch entstehen. Dort, wo der Katheter 14 aus dem Anker 22 bei der Hülse 24 unter einem Winkel zur longitudinalen Mittellinie 30 austritt, wie in den Fig. 10 und 11 gezeigt ist, sind die konischen ersten und zweiten Enden 32 und 34 biegsam, so daß sich die ersten und zweiten Enden 32, 34 geringfügig in Richtung des Verlaufs des Katheters 14verformen können. Dadurch werden die ersten und zweiten Enden 32, 34 dazu veranlaßt, sich an die Richtung des Katheters 14 anzupassen, wo dieser aus dem Anker 22 austritt. Auf diese Weise wird die Beanspruchung auf den Katheter 14 bei einer Abweichung von der Längsachse nicht auf den Punkt konzentriert, an dem der Katheter 14 aus dem ersten Ende 32 oder dem zweite Ende 34 austritt, sondern statt dessen über den gesamten konischen Abschnitt 42 verteilt.

Im Gebrauch wird der Katheter 14 in den Anker 22 eingeführt (Fig. 10). Der Katheter 14 wird im Mittelkanal 36 angeordnet, indem er entweder in das erste Ende 32 oder in das zweite Ende 34 eingeführt wird, durch den Mittelkanal 36 bewegt wird und aus dem jeweils anderen der ersten und zweiten Enden 32, 34 hinausbewegt wird. Die Erfindung ermöglicht eine größere Toleranz zwischen dem Katheter 14 und der Innenfläche 38 als bei herkömmlichen Ankern, so daß der Katheter 14 im Anker 22 an die gewünschte Position gleiten kann. In der alternativen Ausführungsform mit Schlitz 50 kann der Katheter 14 im Anker 22 angeordnet werden, indem der Schlitz 50 geöffnet und der Katheter 14 im Mittelkanal 36 angeordnet wird, so daß die Längsachse 54 des Katheters 14 zur longitudinalen Mittellinie 30 des Rohrs 28 koaxial ist.

Die Flügel 26 sollten zusammengenäht werden, wie in Fig. 11 gezeigt ist, indem um die Kerben 56 ein Faden 58 gelegt wird und am Knoten angezogen wird, so daß die Flügel 26 flach aneinander anliegen. Wenn die Flügel 26 zusammengezogen werden, nähern sich die Seitenkanten 48 des Schlitzes 46 einander an. Vorzugsweise berühren sich die Seitenkanten 48 dann, wenn die Flügel 26 einander gerade berühren. Auf diese Weise entstehen keine Umfangsbeanspruchungen, wenn sich die Flügel 34 einander annähern. Im Ergebnis wird im wesentlichen die gesamte Beanspruchung, die auf den Anker 22 ausgeübt wird, indem die Flügel 26 einander angenähert werden, auf das Halten des Katheters 14 in reibschlüssigem Kontakt mit dem Anker 22 verwendet.

Da sich ferner die Seitenkanten 48 nur treffen, wenn die Flügel 26 sich berühren, besteht nicht die Gefahr eines "Überspannens" des Ankers 22, was zur Folge hätte, daß Material nach innen geführt und in Kontakt mit dem Katheter 14 gelangen würde, wodurch der Katheter 14 zusammengedrückt, verstopft oder in anderer Weise blockiert werden könnte.

In einer beanspruchungsfreien Konfiguration besitzt das Rohr 28 einen bestimmten äußeren Umfang. Der Schlitz 46 stellt eine Diskontinuität im Material in Umfangsrichtung des Rohrs 28 dar, wenn sich das Rohr 28 in der nicht beanspruchten Konfiguration befindet. Wenn die Seitenkanten 48 in einen vollständigen Oberflächenkontakt zusammengeführt sind, ist der Umfang des Rohrs 28 kleiner als in der nicht beanspruchten Konfiguration des Rohrs 28, da die Breite des Schlitzes 46 wegfällt. Aufgrund der direkten Beziehung zwischen dem Umfang und dem Radius nimmt der Radius ab, wenn der Umfang abnimmt. Falls der Radius des Rohrs 28 bei einander angenäherten Flügeln 26 kleiner als der Außenradius des Katheters 14 ist, übt die Innenfläche 38 des Rohrs 26 auf die Außenfläche des Katheters 14 normale Kompressionskräfte aus. Im Ergebnis wird der Katheter 14 in bezug auf den Anker 22 fixiert.

Der Schlitz 46 wird gebildet durch Entfernen bzw. Weglassen von Material aus dem Rohr 28. Wenn daher die Seitenkanten 48 einander berühren, wird keinerlei Material nach innen in einen unerwünschten Kontakt mit dem Katheter 14 verformt. Zu diesem Zeitpunkt wird die Innenfläche 38 des Rohrs 28 in einen Greifkontakt mit der Außenfläche des Katheters 14 bewegt, um eine longitudinale Bewegung des Katheters 14 in bezug auf den Anker 22 zu verhindern.

Falls der Schlitz 46 nicht vorhanden wäre, würde der Raum zwischen den Flügeln 26 verringert, wenn die Flügel 26 einander angenähert werden. Daher würde das Material im Rohr 28 zwischen den Flügeln 26 "gefaltet". Ein Teil dieses "gefalteten" Materials würde wahrscheinlich in Kontakt mit dem Katheter 14 gelangen und könnte den Katheter 14 zusammendrücken oder verstopfen. Obwohl die bevorzugte Ausführungsform des Ankers 22 einen Schlitz 46 hat, kann die Erfindung selbstverständlich auch ohne Schlitz 46 ausgeführt werden.

Wie oben erwähnt, bilden die Flügel 26 vorzugsweise einen spitzen Winkel zueinander. Dies erleichtert das Vernähen der Flügel miteinander, wie oben beschrieben worden ist, weil die Flügel 26 näher beieinander liegen als in dem Fall, in dem sie um 180° oder mehr voneinander beabstandet sind.

Schließlich wird durch die Ösen 54 und das Gewebe 18 am Ort der Befestigung ein Faden 60 angebracht, um den Anker 22 am Gewebe 18 zu befestigen (Fig. 12). Auf diese Weise wird verhindert, daß sich der Anker 22 relativ zum Gewebe 18 bewegt, so daß durch die Wechselwirkung des Katheters 14 mit dem Anker 22 und des Ankers 22 mit dem Gewebe 18 auch verhindert wird, daß sich der Katheter 14 relativ zum Gewebe 18 bewegt.

Falls der Katheter 14 neu positioniert werden muß, kann der Arzt die Fäden 58 und 60 entfernen und den Katheter 14 in die neue erwünschte Position gleiten lassen. Dann werden die Fäden 58 und 60 wie oben beschrieben erneut befestigt.

Die Erfindung ist oben in Verbindung mit spezifischen Ausführungsformen beschrieben worden. Der Fachmann erkennt, daß an dem hier beschriebenen Anker 22 Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne vom wahren Erfindungsgedanken und vom Umfang der Erfindung abzuweichen. Ferner kann der Anker 22, obwohl er in Verbindung mit einer sicheren Positionierung eines Katheters 14 beschrieben worden ist, auch dazu verwendet werden, einen Draht zu positionieren, wie er beispielsweise für eine elektrische Stimulation des Nervensystems oder des Herzens verwendet wird.

Der wahre Erfindungsgedanke und der Umfang dieser Beschreibung sind durch die beigefügten Ansprüche definiert, die im Licht der vorangehenden Beschreibung zu interpretieren sind. Daher beschließen die folgenden Ansprüche diese Beschreibung, um den Erfindungsgegenstand besonders herauszustellen.


Anspruch[de]
  1. 1. Anker für medizinischen Katheter, gekennzeichnet durch

    ein Rohr (28) mit einer Außenfläche (44), einem ersten Ende (32), einem zweiten Ende (34) und einem durch das Rohr (28) vom ersten Ende (32) zum zweiten Ende (34) verlaufenden Kanal (36), und

    ein Paar Flügel (26), die sich vom Rohr (28) erstrecken.
  2. 2. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (28) einen Schlitz (46) aufweist, der von der Außenfläche (44) des Rohrs (28) durch das gesamte Rohr (28) verläuft und Seitenkanten (48) besitzt, und die beiden Flügel (26) sich auf gegenüberliegenden Seiten des Schlitzes (46) befinden.
  3. 3. Anker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den beiden Flügeln (26) spitz ist.
  4. 4. Anker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den beiden Flügeln (26) ungefähr 90° beträgt.
  5. 5. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den beiden Flügeln (26) spitz ist.
  6. 6. Anker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen den beiden Flügeln (26) ungefähr 90° beträgt.
  7. 7. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Ende (32) konisch ist.
  8. 8. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (28) einen durch das Rohr (28) verlaufenden Schlitz (46) aufweist.
  9. 9. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der beiden Flügel (26) gegenüberliegende Seitenwände (52) aufweist.
  10. 10. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (26) in den Seitenwänden (52) jeweils ein Paar gegenüberliegender Fadenkerben (56) aufweisen.
  11. 11. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (A) jedes der Flügel ungefähr 30% der Gesamtlänge des Ankers (22) übersteigt.
  12. 12. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Flügel (26) eine Dicke (C) besitzt, die ungefähr gleich dem halben Durchmesser des Rohrs (28) ist.
  13. 13. Anker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flügel (26) jeweils eine Fadenöse (54) besitzen.
  14. 14. Verfahren zum Befestigen eines Katheters (14) an einem Gewebe (18), gekennzeichnet durch die folgenden Schritte:

    Vorsehen eines Ankers (22), der enthält:
    1. - ein Rohr (28) mit einer Außenfläche (44), einem ersten Ende (32), einem zweiten Ende (34) und einem durch das Rohr (28) vom ersten Ende (32) zum zweiten Ende (34) verlaufenden Kanal (36), wobei das Rohr (28) einen Schlitz (46) aufweist, der sich von der Außenfläche (44) durch das gesamte Rohr (28) erstreckt und Seitenkanten (48) besitzt, und
    2. - ein Paar Flügel (26), die sich beiderseits des Schlitzes (46) vom Rohr (28) erstrecken und gegenüberliegende Seitenwände (52) besitzen, wovon jede ein Paar gegenüberliegender Fadenkerben (56) aufweist, wobei jeder der Flügel (26) eine Nahtöse (54) besitzt,
    Anordnen des Katheters (14) im Kanal (36),

    Legen eines Fadens (58) um die Fadenkerben (56) und Anziehen des Knotens, so daß die Flügel (26) flach gegeneinander liegen, und

    Legen eines Fadens (60) durch die Nahtösen (54) und das Gewebe (18) am Ort der Befestigung, um den Anker (22) am Gewebe (18) zu befestigen.






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