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Dokumentenidentifikation DE19625123C2 16.11.2000
Titel Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung und -verfahren
Anmelder Mitsubishi Denki K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hanai, Masaaki, Nagaokakyo, Kyoto, JP
Vertreter PFENNING MEINIG & PARTNER GbR, 80336 München
DE-Anmeldedatum 13.06.1996
DE-Aktenzeichen 19625123
Offenlegungstag 19.12.1996
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.11.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2000
IPC-Hauptklasse H04N 3/32

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung jeweils nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 oder 2 sowie ein Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren jeweils nach dem Oberbegriff des Anspruchs 8 oder 9.

Die Anordnung einer herkömmlichen Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung wird unter Bezugnahme auf die Fig. 11 und 12(a)-f) erläutert. In Fig. 11 enthält die Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung: eine Differenzierschaltung 1 zum Differenzieren eines Videosignals, d. h. eines Helligkeitssignals (A); eine Verstärkerschaltung 2 zum Verstärken eines primären Differentiationssignals (B), das ein Ausgangssignal der Differenzierschaltung 1 ist; und eine Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 zum Modulieren einer Elektronenstrahl-Abtastgeschwindigkeit durch eine Ausgangsspannung (C) der Verstärkerschaltung 2.

Die Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 befindet sich an einer vorbestimmten Stelle (nicht gezeigt) auf dem Halsbereich einer Kathodenstrahlröhre, und eine Elektronenstrahl-Abtastgeschwindigkeit wird durch einen Strom moduliert, der durch die Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 fließt. Die Helligkeit eines Videosignals ändert sich stärker durch beispielsweise Erhöhen oder Erniedrigen der gewöhnlichen Abtastgeschwindigkeit an einer Bildkante, wo sich die Helligkeit des Videosignals plötzlich ändert.

Die Arbeitsweise der herkömmlichen Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung wird nun mit Bezug auf die Fig. 12(a)-(f) beschrieben. Wenn ein in Fig. 12(a) gezeigtes Helligkeitssignal (A) in die Differenzierschaltung 1 eingegeben wird, wird ein in Fig. 12(b) gezeigtes primäres Differentiationssignal (B) ausgegeben. Das primäre Differentiationssignal (B) wird durch die Verstärkerschaltung 2 verstärkt und das sich ergebende Signal wird zu der Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 geliefert.

Fig. 12(c) stellt eine Spannungswellenform dar, die an die Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 angelegt wird, und das in Fig. 12(b) gezeigte primäre Differentiationssignal (B) wird weiterhin durch eine Induktivität der Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 differentiert, um eine durch ein sekundäres Differentiationssignal (C) gezeigte Wellenform zu erzeugen.

Ein in Fig. 12(d) gezeigter Geschwindigkeitsmodulationsstrom fließt durch die Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 und erzeugt ein magnetisches Feld, das den Elektronenstrahl ablenkt. Eine Erhöhung des Geschwindigkeitsmodulationsstroms bewirkt eine entsprechende Erhöhung der Stärke des magnetischen Feldes in der Geschwindigkeitsmodulationsspule 3, welche ihrerseits die Abtastgeschwindigkeit des Elektronenstrahls erhöht. Obgleich die Abtastgeschwindigkeit für einen Elektronenstrahl in Abhängigkeit von dem verwendeten Verfahren zum Verbinden einer Geschwindigkeitsmodulationsspule abhängt, wird in der folgenden Erläuterung dieses Beispiels davon ausgegangen, daß eine Elektronenstrahl-Abtastgeschwindigkeit aufgrund des Anstiegs eines Geschwindigkeitsmodulationsstroms erhöht wird.

Bei einem Kantenübergang von beispielsweise schwarz nach weiß, wie in Fig. 12(a) gezeigt ist, bewirkt der rasche Anstieg der Helligkeit, daß die Elektronenstrahl-Abtastgeschwindigkeit größer als normal ist. Somit überquert der Elektronenstrahl die Kathodenstrahlröhre zu schnell und erregt die Leuchtschicht nicht ausreichend, wodurch sich ergibt, daß ein Darstellungsbereich dunkler als normal ist.

Ein entsprechendes Problem tritt auf, wenn die Helligkeit abrupt herabgesetzt wird. Die Abtastgeschwindigkeit für einen Elektronenstrahl wird so moduliert, daß sie geringer ist als normal aufgrund eines reduzierten magnetischen Feldes, welches auftritt, wenn der Geschwindigkeitsmodulationsstrom absinkt. Somit tastet der Elektronenstrahl den Schirm zu langsam ab und die Helligkeit des Schirms erscheint heller als gewöhnlich. Als eine Folge ist die Helligkeit des Schirms wie in Fig. 12(e) gezeigt. Es ist festzustellen, daß ein Gammakoeffizient in Fig. 12(e) gleich 1 ist.

In Fig. 12(e) zeigt die feine Linie 37 ein Beispiel an, bei welchem keine Korrektur gemacht wird, und sie stellt die Helligkeitsänderung des Schirms dar, wenn die Abtastgeschwindigkeit nicht moduliert wird. Die dickere Linie 38 zeigt ein Beispiel an, bei welchem eine Korrektur durchgeführt wird, und sie stellt die Helligkeitsänderung dar, wenn die Abtastgeschwindigkeit moduliert wird.

Fig. 12(f) enthält eine vergleichende Darstellung, welche die Abtastgeschwindigkeit gegenüber dem horizontalen Schirmabstand zeigt.

In dem Beispiel 38 in Fig. 12(e), bei welchem die Korrektur durchgeführt wird, wird die Abtastgeschwindigkeit in einem Bereich 40 erhöht, in welchem die Helligkeit beginnt, um die Farbe von schwarz nach weiß zu verändern, so daß die Helligkeit abgesenkt wird und die horizontale Zeile ausgedehnt wird. Wenn die Abtastgeschwindigkeit in einem Endbereich 39 reduziert wird, wird die Helligkeit erhöht und die horizontale Zeile wird verdichtet.

Da die Abtastgeschwindigkeit in einem Bereich 39b herabgesetzt wird, in welchem die Helligkeit beginnt, sich zur Änderung der Farbe von weiß nach schwarz zu verändern, wird die Helligkeit erhöht und der horizontale Abstand wird verdichtet. Da die Abtastgeschwindigkeit in einem Endbereich 40b vergrößert wird, wird die Helligkeit herabgesetzt und der horizonale Abstand wird ausgedehnt. Als eine Folge ist der Helligkeitswechsel von schwarz nach weiß von weiß nach schwarz scharf und die Kante des Schirms wird deutlich, so daß es den Anschein hat, daß die Schärfe verbessert ist.

Es bestehen Nachteile bei der in Fig. 11 gezeigten bekannten Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung. Der erste Nachteil liegt darin, daß, da eine Impulsbreite 41 eines Impulses, welcher in Übereinstimmung mit einer Anstiegszeit 42 des eingegebenen Helligkeitssignals (A) auftritt, und eine Impulsbreite 41b eines Impulses, welcher in Übereinstimmung mit einer Abfallzeit 42b des eingegebenen Helligkeitssignals (A) auftritt, immer länger sind als eine Anstiegsdauer 41 oder eine Abfalldauer 42b des eingegebenen Helligkeitssignals (A), die Helligkeit des primären Differentiationssignals (B), das von der Differenzierschaltung 1 ausgegeben wird, in weißen Bereichen weiter erhöht ist, welche weder die Anstiegsnoch die Abfallzeit sind, das heißt die weißen Bereiche 80 und 81 in Fig. 12(a), so daß ein starkes Überschwingen oder Unterschwingen in Bereichen 39 und 39b induziert wird, in welchen die Helligkeit in Fig. 12(e) geändert wird.

In ähnlicher Weise wird an den in Fig. 12(a) gezeigten dunklen Bereichen 82 und 83, in welchen das Helligkeitssignal (A) ansteigt und fällt, die Helligkeit in den Bereichen 40 und 40b, in welchen sie geändert wird, stärker herabgesetzt, und ein dunkler Schatten tritt auf, wie in Fig. 12(e) angezeigt ist. Weiterhin ist eine Breite 43 des weißen Bereichs, welcher in Fig. 12(e) gezeigt ist, enger als eine Breite 79 des weißen Bereichs, wenn die Abtastgeschwindigkeit nicht moduliert wird, und der schwarze Bereich wird außergewöhnlich breit.

Somit kann festgestellt werden, daß die Qualität eines Bildes in dem bekannten System aufgrund dieser Nachteile verschlechtert wird. Infolge einer großen Änderung der Helligkeit wie an einer Kante in einem Bild tritt ein Überschwingen in einem Bereich auf, der nicht zu dem Anstiegs- und Abfallbereich eines Helligkeitssignals gehört. Somit wird eine empfindliche Bildkomponente in diesem Bereich geschädigt.

Da die Geschwindigkeitsmodulation für eine bestimmte Zeit einen Bereich, der nicht zu dem Anstiegs- und Abfallbereich eines Helligkeitssignals gehört, beeinträchtigt, wird zusätzlich die Wirkung der Verbesserung an der Kante herabgesetzt.

Alle durch die bekannte Geschwindigkeitsmodulation bewirkten Effekte tragen nicht zu dem Kantenverstärkungseffekt bei, was einem der ursprünglichen Zwecke dieser Erfindung entgegengesetzt ist. Statt dessen beeinflußt die bekannte Anordnung das Bild nachteilig und erzeugt Schranken wie das Auftreten eines unerwünschten Überschwingens und Schattens, und somit wird der Kantenverstärkungseffekt, welcher einer der ursprünglichen Zwecke dieser Erfindung ist, herabgesetzt.

Ein anderer Nachteil des bekannten Systems liegt darin, daß, da eine geringe Signaländerung wie eine gedämpfte Schwingung und Rauschen, durch Erhöhen des Geschwindigkeitsmodulationseffekts verstärkt wird, es leicht ist, das Schwingungsdämpfen zu verstärken, und die Erhöhung des Geschwindigkeitsmodulationseffekts beeinflußt nachteilig ein kleines Signal, das feine Bildmerkmale anzeigt wie die Grenze von leichten Schatten auf einem Gesicht usw., und führt zu einem unnatürlichen Gesichtsbild.

Aus der JP 5-145 782 A ist bereits eine Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung zum Vergrößern eines Eckenbereichs eines Bildsignals durch Modulation eines zu einer Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule geführten Stroms bekannt. Diese enthält eine Kantenerfassungs-Vorrichtung zum Erfassen eines Kantenbereichs eines eingegebenen Bildsignals und zum Ausgeben eines Kantenerfassungs-Impulssignals, eine Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung zum Reduzieren einer Zeitspanne des von der Kantenerfassungs-Vorrichtung empfangenen Kantenerfassungs-Impulssignals um einen vorbestimmten Betrag und zum Ausgeben eines kompensierten Impulssignals mit einer verkürzten Zeitspanne sowie eine Verstärkervorrichtung zum Verstärken des kompensierten Impulssignals und zum Übertragen ihres Ausgangssignals zu der Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule.

Durch die Verwendung der Zeitspannen- Verkürzungsschaltung wird die Impulsbreite des Kantenerfassungssignals, welches ein Helligkeitssignal ist, verkürzt, um die Zeitspanne zu beschränken, in welcher die Impulszeitbreite die Anstiegszeit und die Abfallzeit des Helligkeitssignals überschreitet. Daher kann eine Bildverschlechterung aufgrund des Auftretens eines starken Überschwingens oder eines schwarzen Schattens nahe des Kantenbereichs durch welche die Helligkeit eines Bildes stark verändert wird, verhindert werden, und es wird die Bildqualität verbessert durch wirksame Verschärfung der Kante ohne Verengung eines weißen Bereichs oder Ausweitung eines schwarzen Bereichs.

Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung der aus der JP 5- 145 782 A bekannten Abtastgeschwindigkeits- Modulationsschaltung so auszubilden, daß die mit dieser Schaltung angestrebten Wirkungen besonders vorteilhaft realisiert werden können. Weiterhin soll ein entsprechendes Modulationsverfahren angegeben werden.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für die Modulationsschaltung jeweils durch die Merkmale des Anspruchs 1 oder des Anspruchs 2 und für das Modulationsverfahren jeweils durch die Merkmale des Anspruchs 8 oder des Anspruchs 9 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Modulationsschaltung bzw. des erfindungsgemäßen Modulationsverfahren ergeben sich aus den jeweils zugeordneten Unteransprüche.

Die Erfindung wird im folgenden anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild einer Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung, bei welcher die Erfindung realisiert werden kann,

Fig. 2 ein spezifisches Blockschaltbild der Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung nach Fig. 1, bei der ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung realisiert ist,

Fig. 3(a), 3(b), 3(c), 3(d) und 3(e) Diagramme von Signalwellenformen der einzelnen in Fig. 2 gezeigten Abschnitte,

Fig. 4(1)(a), 4(1)(b), 4(1)(c), 4(1)(d), 4(1)(e) 4(1)(f) und 4(2)(b), 4(2)(c), 4(2)(d), 4(2)(e) und 4(2)(f) Signalformen zum Erläutern der Arbeitsweise des ersten Ausführungsbeispiels nach der Erfindung, wobei Fig. 4(2) einen vergrößerten Ausschnitt zeigt,

Fig. 5 ein Schaltbild eines Synthesebereichs für kompensiere Wellenformen in einer Zeitspannen-Verkürzungschaltung entsprechend dem ersten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung,

Fig. 6 ein Diagramm zur Erläuterung der Doppelfehlerbeseitigung für einen Bereich, in welchem die Helligkeitsänderung gering ist,

Fig. 7 ein Blockschaltbild, das die Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung gemäß einem zweiten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung illustriert,

Fig. 8(a), 8(b), 8(c), 8(d) und 8(e) Diagramme zum Erläutern der Arbeitsweise gemäß dem in Fig. 7 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung,

Fig. 9 ein Blockschaltbild, das den Kantenerfassungsbereich für ein Helligkeitssignal entsprechend einem anderen Ausführungsbeispiel nach der Erfindung darstellt,

Fig. 10(a) und 10(b) Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise gemäß dem in Fig. 9 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel nach der Erfindung,

Fig. 11 die Anordnung einer bekannten Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung, und

Fig. 12(1)(a), 12(1)(b), 12(1)(c), 12(1)(d), 12(1)(e), 12(1)(f), 12(2)(a), 12(2)(d), 12(2)(e) und 12(2)(f) Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise der in Fig. 11 gezeigten bekannten Abtastgeschwindigkeits- Modulationsschaltung, wobei Fig. 12(2) einen vergrößerten Ausschnitt zeigt.

Ausführungsbeispiel 1

Ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen werden dieselben Bezugszahlen, die für den Stand der Technik verwendet wurden, auch zur Bezeichnung entsprechender oder identischer Teile benutzt.

Fig. 1 ist ein schematisches Blockschaltbild einer Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung, bei welcher die Erfindung realisiert werden kann. In diesem Schaltbild enthält die Abtastgeschwindigkeits- Modulationsschaltung eine Kantenerfassungsschaltung 48, welche einen Kantenbereich eines eingegebenen Videosignals erfaßt, d. h. eines Helligkeitssignals (A), bei welchem eine Grauskala verändert ist, und ein Kantenerfassungs-Impulssignal ausgibt, das einem Bereich entspricht, in welchem die Helligkeit verändert ist; eine Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47, welche die Zeitspanne für ein Kantenerfassungs-Impulssignal, das von der Kantenerfassungsschaltung 48 eingegeben ist, reduziert und ein kompensiertes Impulssignal ausgibt, dessen Zeitspanne kompensiert wurde; eine Verstärkerschaltung 2, welche ein von der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47 ausgegebenes Signal verstärkt; und eine Geschwindigkeitsmodulationsschaltung 3, welche eine Elektronenstrahl-Abtastgeschwindigkeit mit einer Ausgangsspannung der Verstärkerschaltung moduliert.

In Fig. 2 ist ein spezifisches Beispiel der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47 nach Fig. 1 gezeigt, welche ein schematisches strukturelles Diagramm des ersten Ausführungsbeispiels ist.

Wie in Fig. 2 gezeigt ist, enthält die Zeitspannen- Verkürzungsschaltung 47 eine Verzögerungsschaltung 4, die ein Kantenerfassungs-Impulssignal (Impulssignal), das von der Kantenerfassungsschaltung 48 ausgegeben wird, um eine vorbestimmte Zeit verzögert, und ein verzögertes Impulssignal ausgibt. Eine Maximalwert- Erfassungsschaltung 5, die zur selben Zeit ein Impulssignal von der Kantenerfassungsschaltung 48 und ein verzögertes Impulssignal von der Verzögerungsschaltung 4 empfängt, erfaßt zu individuellen Zeiten einen maximalen Spannungswert von jedem dieser Signale. Eine Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 entfernt eine positive Komponente aus einem von der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 ausgegebenen Signal. Eine Minimalspannungs-Erfassungsschaltung, welche zur selben Zeit ein Impulssignal von der Kantenerfassungsschaltung 48 und ein Verzögerungsimpulssignal von der Verzögerungsschaltung 4 empfängt zu individuellen Zeiten einen minimalen Spannungswert von jedem dieser Signale. Eine Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 entfernt eine negative Komponente aus einem von der Minimalwert-Erfassungsschaltung ausgegebenen Signal. Eine Addierschaltung 9 addiert von der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 und von der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 ausgegebene Signale, um diese Signale zusammenzusetzen, und gibt ein Impulssignal aus, dessen Zeitspanne als ein Ausgangssignal (H) der Zeitspannen-Verzögerungsschaltung 47 kompensiert ist.

Es ist festzustellen, daß die Bezugszahl 46 einen Synthesebereich für kompensierte Wellenformen in der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47 bezeichnet.

Die Kantenerfassungsschaltung 48 kann beispielsweise eine Differenzierschaltung bilden, die den Kantenbereich eines eingegebenen Helligkeitssignals (A) erfaßt durch Durchführung einer Differentiation des Helligkeitssignals. Ein sich ergebendes primäres Differentiationssignal (B) wird zu der Verzögerungsschaltung 4, der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 und der Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 übertragen.

Ein verzögertes primäres Differentiationssignal (C), welches durch die Verzögerungsschaltung 4 hindurchgegangen ist, und für eine vorbestimmte Zeit γ verzögert wurde, wird in die Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 und die Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 eingegeben.

Die Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 erfaßt zu einer identischen Zeit einen Maximalwert des primären Differentiationssignals (B), das von der Kantenerfassungsschaltung 48 eingegeben wurde, und von dem verzögerten Differentiationssignal (C), das von der Verzögerungsschaltung 4 eingegeben wurde. Ihr Ausgangssignal (D) wird zu der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 übertragen.

In gleicher Weise ist die Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 eine Schaltung, die zu einer identischen Zeit einen Minimalwert des eingegebenen primären Differentiationssignals (B) und des eingegebenen verzögerten primären Differentiationssignals (C) erfaßt. Ihr Ausgangssignal (F) wird zu der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 übertragen.

Die Bezugszahl 9 bezeichnet eine Addierschaltung, die ein Ausgangssignal (E) von der Positivkomponenten- Entfernungsschaltung 6 und ein Ausgangssignal (G) von der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 empfängt, diese addiert und ein kompensiertes Kantenerfassungssignal (H) ausgibt, welches innerhalb der Zeitspanne des primären Differentiationssignals (B) erhalten wird, das so kompensiert ist, daß es eine kürzere Impulsdauer hat.

Das kompensierte Kantenerfassungssignal (H) wird zu der Verstärkerschaltung 2 gesandt, die das Signal (H) verstärkt. Das verstärkte kompensierte Kantenerfassungssignal (K) wird zu der Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 geliefert, um die Elektronenstrahl-Abtastgeschwindigkeit zu modulieren.

In den Fig. 3(a)-(e) sind Signalwellenformen für individuelle Abschnitte in Fig. 2 gezeigt. Die vertikale Achse stellt eine Spannung dar und die horizontale Achse stellt die Zeit dar.

Fig. 3(a) zeigt ein eingegebenen Helligkeitssignal (A) mit einer trapezförmigen Wellenform.

Eine ausgezogene Linie 33 in Fig. 3(b) stellt die Wellenform des primären Differentiationssignals (B) dar, welches ein von der Kantenerfassungsschaltung 48 ausgegebenes Signal ist, und eine gestrichelte Linie 34 stellt das verzögerte primäre Differentiationssignal (C) der Verzögerungsschaltung 4 dar.

Fig. 3(c) zeigt die Wellenform des Ausgangssignals (D) der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 und die Wellenform des Ausganssignals (F) der Minimalwert- Erfassungsschaltung 7 dar.

In Fig. 3(c) bezeichnet die Bezugszahl 35 eine Entfernungsbezugsspannung Vα für die Positivkomponenten- Entfernungsschaltung 6. Die Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 entfernt oder kappt eine Spannung für die Wellenform des Signals (D), welche höher ist als die Bezugsspannung. Es ist festzustellen, daß die Entfernungsbezugsspannung 35 auf einen Pegel eingestellt ist, bei welchem einige Negativkomponenten gekappt werden, so daß eine Bildverdopplung entfernt werden kann.

In Fig. 3(c) bezeichnet die Bezugszahl 36 eine Entfernungsbezugsspannung Vβ für die Negativkomponenten- Entfernungsschaltung 8. Die Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 entfernt oder kappt eine Spannung für die Wellenform des Signals (F), die niedriger ist als die Bezugsspannung. In gleicher Weise wird die Entfernungsbezugsspannung 36 auf einen Pegel eingestellt, bei welchem einige positive Komponenten gekappt werden, so daß eine Bildverdopplung entfernt werden kann.

In Fig. 3(b) bezeichnet die Bezugszahl 51 eine Vorspannung für das primäre Differentiationssignal (B) und für das primäre Differentiationssignal (C) nach dessen Verzögerung. Die Vorspannung 51 ist ein elektrisches Potential relativ zum Erdpotential für einen Bereich, in welchem kein Grauskalenwechsel des eingegebenen Helligkeitssignals (A) vorliegt, und eine primäre Differentialspannung wird nicht erzeugt. Mit anderen Worten, ist dies ein Nichtsignal-Pegel des primären Differentiationssignals (B) und des verzögerten primären Differentiationssignals (C), welche alternative Signale sind. Bezüglich der Signale (B) und (C) ist ein Spannungswellenform-Bereich, dessen Spannung größer als die Vorspannung 51 ist, als eine positive Komponente definiert, während im Gegensatz hierzu der Spannungswellenform-Bereich, dessen Spannung niedriger ist, als eine negative Komponente definiert ist. Die positiven und negativen Komponenten werden in derselben Weise definiert wie die anderen Ausgangssignale (D), (F), (E), (G) und (H).

Die in Fig. 3(b) gezeigte Bezugszahl 41 bezeichnet eine Zeitspanne TP für einen positiven Impuls des primären Differentiationssignals (B) (angezeigt durch die ausgezogene Linie 33), welches ein von der Kantenerfassungsschaltung 48 ausgegebenes Signal ist. Die Bezugszahl 53 bezeichnet eine Zeitspanne TM für einen negativen Impuls dieser Wellenform (angezeigt durch die ausgezogene Linie 33). Die Bezugszahl 55 in Fig. 3(c) bezeichnet eine Zeitspanne TPmax für positive Impulse, wenn ein Maximalwert erfaßt wird, und demgemäß bezeichnet 56 eine Zeitspanne TMmin für negative Impulse.

Weiterhin bezeichnet die Bezugszahl 57 eine Zeitspanne TPmin für positive Impulse, wenn der Minimalwert erfaßt wird, und 58 bezeichnet eine Zeitspanne TMmax für negative Impulse.

Die Bezugszahl 60 bezeichnet eine kleine Spannungsdifferenz Vα zwischen einer Nullbezugsspannung und einer Entfernungsbezugsspannung für eine Spannungswellenform des Signals (D), welches durch die ausgezogene Linie angezeigt ist.

Die Arbeitsweise des ersten Ausführungsbeispiels wird nun unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 erläutert.

Das eingegebene Helligkeitssignal (A) wird differentiert durch die Kantenerfassungsschaltung 48 und eine Impulsspannung wird für einen Bereich herausgezogen, in welchem sich die Grauskala des Helligkeitssignals ändert. Dies ist das in Fig. 3(b) gezeigte primäre Differentiationssignal (B). Ein Signal, das durch die Verzögerungsschaltung 4 hindurchgegangen ist und für eine vorbestimmte Zeit γ verzögert wurde, wird als ein verzögertes primäres Differentiationssignal (C), das ebenfalls in Fig. 3(b) gezeigt ist, zusammen mit dem primären Differentiationssignal (B) in die Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 und die Minimalwert- Erfassungsschaltung 7 eingegeben.

Die Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 erfaßt die maximale Spannung jedes primären Differentiationssignals (H) und jedes verzögerten primären Differentiationssignals (C), und gibt das in Fig. 3(c) gezeigte Signal (D) zu der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 aus. Wie in Fig. 3(d) gezeigt ist, gibt die Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 ein Signal (E) aus, das erhalten wird durch Entfernen einer positiven Komponente aus dem eingegebenen Signal (D).

Andererseits erfaßt die Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 den minimalen Spannungswert des primären Differentiationssignals (B) und des verzögerten primären Differentiationssignals (C) für jede Zeit, und gibt ein Signal (F) in Fig. 3(c) an die Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 aus. Die Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 gibt, wie in Fig. 3(d) gezeigt ist, ein Signal (G) aus, das erhalten wird durch Entfernen einer negativen Komponente aus dem eingegebenen Signal (F).

Die in Fig. 3(d) gezeigten Signale (E) und (G) werden durch die Addierschaltung 9 miteinander addiert und zusammengesetzt, und das sich ergebende Signal wird in die Verstärkerschaltung 2 als ein primäres Differentiationssignal (H) eingegeben, welches ein kompensiertes Kantenerfassungssignal ist, dessen Zeitspanne kompensiert wurde. Das primäre Differentiationssignal (H) wird durch die Verstärkerschaltung 2 verstärkt und das sich ergebende Signal wird zu der Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 geliefert.

Es wird angenommen, daß das Helligkeitssignal (A) mit einer trapezförmigen Wellenform, wie in Fig. 3(a) gezeigt ist, in die Kantenerfassungsschaltung 48, welche eine Differentiationsschaltung ist, eingegeben wird. Mit dem Spannungspegel der Vorspannung 51 gleich null als ein Bezugswert, wie durch die ausgezogene Linie 33 in Fig. 3(b) angezeigt ist, wird ein positiver Impuls in einem entsprechenden Bereich, in welchem das eingegebene Helligkeitssignal (A) von schwarz nach weiß ansteigt, in dem primären Differentiationssignal (B) erzeugt, welches durch die Kantenerfassungsschaltung 48 ausgegeben wird, und ein negativer Impuls wird in einem entsprechenden Bereich, in welchem das eingegebene Helligkeitssignal (A) von weiß nach schwarz abfällt, erzeugt.

Die durch die gestrichelte Linie 34 angezeigte Wellenform ist die des verzögerten primären Differentiationssignals (C), das erhalten wurde, indem die durch die ausgezogene Linie 33 angezeigte Wellenform durch die Verzögerungsschaltung 4 hindurchgeschickt und für eine vorbestimmte Zeit γ verzögert wurde.

Bezüglich des Ausgangssignals (D) der Maximalwert- Erfassungsschaltung in Fig. 3(c) wird der maximale Spannungswert der Wellenformen, die durch die ausgezogene Linie 33 und die gestrichelte Linie 34 angezeigt sind, zu individuellen Zeiten durch die Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 angezeigt. Der sich ergebende positive Impuls ist eine logische Summe eines positiven Impulses der ausgezogenen Linie 33 und eines positiven Impulses der gestrichelten Linie 34. Eine Zeitspanne 55 des sich ergebenden positiven Impulses, d. h. TPmax ist



TPmax = Tp + γ,



und die Zeitspanne ist so um γ verlängert.

Da der sich ergebende negative Impuls eine logische Summe eines negativen Impulses der ausgezogenen Linie 33 und eines negativen Impulses der gestrichelten Linie 34 ist, ist eine Zeitspanne 56 des sich ergebenden Impulses, d. h. TMmin gleich



TM in = TM - γ,



und die sich ergebende Impulszeitspanne wird kürzer gemacht als TM einer Impulsspanne 53 für das ursprüngliche primäre Differentiationssignal durch die Subtraktion der Verzögerungszeit γ.

Dann schneidet die Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 einen Bereich aus der Wellenform des Ausgangssignals (D) der Maximalwert-Erfassungsschaltung, in welchem eine Spannung höher ist als eine Entfernungsbezugsspannung 35 (Vα), und kappt sie auf die Entfernungsbezugsspannung 35 (Vα), um eine Signalwellenform (E) zu liefern.

Die Signalwellenform des Ausgangssignals (E) in Fig. 3(d) ist so vorgesehen, daß nur eine negative Wellenform, deren Zeitspanne gekürzt ist, aus der Signalwellenform des Ausgangssignals (D) der Maximalwert- Erfassungsschaltung herausgezogen wird, und ein positiver Impuls, dessen Zeitspanne verlängert wurde, wird entfernt.

Eine in Fig. 3(c) gezeigte kleine Spannung 60 (Vα) wird teilweise auf der Seite der negativen Spannung geschnitten, da dies wirksam für die Eliminierung der Bildverdopplung und des Rauschens ist.

Bezüglich des Ausgangssignals (F) der Maximalwert- Erfassungsschaltung in Fig. 3(c) wird der minimale Spannungswert der Wellenformen, die durch die ausgezogene Linie 33 und die gestrichelte Linie 34 angezeigt sind, zu individuellen Zeiten durch die Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 erfaßt. Ein sich ergebender positiver Impuls ist ein logisches Produkt eines positiven Impulses der ausgezogenen Linie 33 und eines positiven Impulses der gestrichelten Linie 34. Eine Zeitspanne 57, d. h. TPmin, beträgt



TPmin = TP - γ,



und die Impulszeitspanne wird kürzer als TP einer Impulsspanne 41 des ursprünglichen primären Differentiationssignals (B) erhalten durch die Subtraktion der Verzögerungszeit γ.

Da der sich ergebende negative Impuls eine logische Summe eines negativen Impulses der ausgezogenen Linie 44 und eines negativen Impulses der gestrichelten Linie 34 ist, ist eine Zeitspanne 58, d. h. TMmax, gleich



TMmax = TM + γ,



und die Zeitspanne wird verlängert.

Dann schneidet die Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 einen Bereich der Wellenform des Ausgangssignals (F) der Minimalwert-Erfassungsschaltung heraus, in welchem eine Spannung niedriger als eine Entfernungsbezugsspannung 36 ist, und kappt sie auf die Entfernungsbezugsspannung 36, um eine Signalwellenform (G) zu erhalten.

Die Signalwellen der Ausgangssignale (E) und (G) in Fig. 3(d) werden miteinander addiert und zusammengesetzt, um die Signalwelle (H) in Fig. 3(e) zu ergeben. Als eine Folge werden die Spannen sowohl des positiven Impulses als auch des negativen Impulses so reduziert, daß sie kürzer sind als eine Zeitspanne des ursprünglichen Differentiationssignals (B).

Die durch dieses Ausführungsbeispiel nach der Erfindung erhaltene Wirkung wird nun mit Bezug auf die Fig. 4(a)-(f) beschrieben.

Die Wellenformen der in den Fig. 4(a) bis (c) gezeigten Signale (A), (B), (C) und (H) entsprechen den in den Fig. 3(a), (b) und (e) gezeigten Signalen (A), (B), (C) und (H).

Das in Fig. 4(d) gezeigte Geschwindigkeitsmodulationssignal (L) stellt einen Geschwindigkeitsmodulationsstrom dar, der durch die Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 fließt. Die vertikale Achse stellt den Strom und die horizontale Achse die Zeit dar.

Das in Fig. 4(e) wiedergegebene Helligkeitssignal (M) zeigt eine Änderung der Helligkeit auf einem Anzeigeschirm. Die vertikale Achse stellt die Helligkeit und die horizontale Achse den horizontalen Abstand auf einem Schirm dar. Ein Gammakoeffizient beträgt 1.

Die Bezugszahl 44 bezeichnet eine Helligkeit, wenn die Abtastgeschwindigkeitsmodulation nicht durchgeführt wird, und 45 bezeichnet die Wirkung relativ zu der Helligkeit, wenn eine Abtastgeschwindigkeitsmodulation entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach der Erfindung durchgeführt wird.

Die in Fig. 4(f) gezeigte Abtastgeschwindigkeitsfunktion (N) stellt eine Änderung in der Abtastgeschwindigkeit dar, wobei die vertikale Achse die Abtastgeschwindigkeit und die horizontale Achse den horizontalen Abstand auf einem Schirm darstellen. Während die Abtastgeschwindigkeit in einem Bereich, in dem keine Helligkeitsänderung stattfindet, normal ist, wird die Abtastgeschwindigkeit N in einem Bereich 72 erhöht, der einem Anstiegsbereich 70 des Geschwindigkeitsmodulationsstroms (L) entspricht, und die Abtastgeschwindigkeit (N) wird in einem Bereich 73 verringert, der einem abfallenden Bereich 71 entspricht.

Im in Fig. 4(e) gezeigten Bereich 74 der Helligkeit (M) auf dem Anzeigeschirm ist die Elektronenstrahl- Abtastgeschwindigkeit so durch das magnetische Feld, daß von der Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 im Anstiegsbereich 70 des Geschwindigkeitsmodulationsstroms (L) moduliert, daß die Abtastgeschwindigkeit erhöht wird, bis sie höher als normal ist. Da ein Elektronenstrahl schnell abtastet, geht die Helligkeit eines Anzeigeschirms schneller als gewöhnlich verloren, und der Anzeigeschirm erscheint dunkler (schwärzer).

Entsprechend einem Ausdruck, in welchem Geschwindigkeit x Zeit = Abstand ist, wird, wenn die Abtastgeschwindigkeit (N) in dem Bereich 72 (mit der Zeit 75 unverändert) erhöht wird, ein horizontaler Abstand 76 auf dem Schirm ausgedehnt.

In dem abfallenden Bereich 71 des Geschwindigkeitsmodulationsstroms (L) wird die Elektronenstrahl-Abtastgeschwindigkeit durch ein magnetisches Feld, das von der Geschwindigkeitsmodulationsspule 3 erzeugt wird, so moduliert, daß sie geringer als gewöhnlich ist, und ein Elektronenstrahl tastet mit einer niedrigeren Geschwindigkeit ab. Somit geht die Helligkeit auf dem Anzeigeschirm nicht leicht verloren und erscheint heller (weißer).

Gemäß einem Ausdruck, in welchem Geschwindigkeit x Zeit = Abstand ist, wird, wenn die Abtastgeschwindigkeit (N) in dem Bereich 73 so moduliert wird, daß sie niedriger ist, und die in Fig. 4(d) gezeigte Zeit 77 unverändert bleibt, ein horizontaler Abstand 78 auf dem Schirm reduziert.

Als Folge hiervon ist die Helligkeit (M) auf dem Anzeigeschirm am Beginn eines Anstiegsbereichs dunkler, wo sich das eingegebene Helligkeitssignal (A) von schwarz nach weiß ändert, und der horizontale Abstand auf dem Schirm wird ausgedehnt. Andererseits wird, wenn sich das Helligkeitssignal von weiß nach schwarz ändert, die Helligkeit erhöht und der horizontale Abstand wird verkürzt.

Auf diese Weise scheint ein scharfer Anstieg in der Helligkeit gegeben zu sein. In gleicher Weise wird die Helligkeit am Beginn des abfallenden Bereichs erhöht, wenn weiß nach schwarz geändert wird, und der horizontale Abstand wird verkürzt. Die Helligkeit ist am Ende geringer, und der horizontale Abstand wird ausgedehnt, so daß die Helligkeit ebenfalls scharf zu fallen scheint.

Ein großer Unterschied gegenüber Fig. 12, welche die Wirkung nach dem Stand der Technik zeigt, besteht darin: in Fig. 12 wirkt, da die Impulszeitspanne 41 des primären Differentiationssignals (H) länger ist als die Anstiegszeitspanne 42 des eingegebenen Helligkeitssignals (A), die Abtastgeschwindigkeitsmodulation auf einen Nichtanstiegsbereich, so daß die Helligkeit eines ursprünglich flachen, weißen Bereichs erhöht wird und ein starkes Überschwingen, das in dem Endbereich 39 gezeigt ist, erscheint, oder die Helligkeit eines ursprünglich flachen, schwarzen Bereichs wird stärker herabgesetzt und ein schwarzer Schatten, wie er durch den Anfangsbereich 40 gezeigt ist, erscheint, oder die Breite 43 eines in Fig. 12(e) gezeigten weißen Bereichs wird enger als der Breitenbereich, wenn die Abtastgeschwindigkeitsmodulation nicht durchgeführt wird.

Andererseits wird gemäß der vorliegenden Erfindung, wie in Fig. 4 gezeigt ist, die Zeitspanne 41 des primären Differentiationssignals (B), welche größer ist als die Anstiegszeitspanne 42 des eingegebenen Helligkeitssignals (A), so eingestellt, daß sie innerhalb der Anstiegszeitspanne 42 des Helligkeitssignals liegt, in dem die Zeitspanne 57 auf (TP-γ) reduziert wird. Daher tritt die Helligkeitsänderung auf dem Anzeigeschirm nur innerhalb der Anstiegszeit des Helligkeitssignals (A) auf, so daß die Abtastgeschwindigkeitsmodulation nicht in dem nichtansteigenden, hellen, flachen Bereich 80 und 81 durchgeführt wird. Ein Überschwingen und ein Unterschwingen werden durch diese Schaltung kaum bewirkt, und eine Abtastgeschwindigkeitsmodulation wird nicht in den nichtansteigenden, schwarzen, flachen Bereichen 82 und 83 durchgeführt, so daß ein schwarzer Schatten selten auftritt.

Da die Verdichtung und Ausdehnung des horizontalen Abstands innerhalb der Anstiegszeit auftreten, ist der weiße Bereich nicht enger als der bei 44, wenn die Abtastgeschwindigkeitsmodulation nicht durchgeführt wird. Ein idealer Fall ist gegeben, wenn die Verzögerungszeit γ der Verzögerungsschaltung 4 in Fig. 4 gleich (Anstiegszeit 42) = (Impulsbreite 41 des primären Differentiationssignals) - γ ist, und obgleich diese Beziehung tatsächlich leicht unterschiedlich ist in Übereinstimmung mit Bildern, die unterschiedliche Anstiegszeiten haben, können fast äquivalente Wirkungen erhalten werden.

Entweder eine digitale Schaltung oder eine analoge Schaltung können für die Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47 und die Kantenerfassungsschaltung 48 in diesem Ausführungsbeispiel verwendet werden. In einer Anordnung zum Einstellen der Wirkung durch Steuerung der Verzögerungszeit γ oder einer Anordnung, in der die Verzögerungsschaltung 4 durch ein Tiefpaßfilter ersetzt wird, können ein Bandpaßfilter oder Hochpaßfilter verwendet werden, um eine Verzögerungszeit zu erzeugen. Das heißt, ein Tiefpaßfilter, ein Bandpaßfilter oder ein Hochpaßfilter können als die Verzögerungsschaltung nach der vorliegenden Erfindung dienen.

Eine Anordnung, bei welcher ein Verstärker an der vorderseite und der Rückseite der Kantenerfassungsschaltung 48 eingefügt ist, um eine Amplitude einzustellen, oder eine Anordnung mit einer veränderlichen Verstärkung können ebenso bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden.

Fig. 5 zeigt ein Beispiel für eine tatsächliche Schaltung eines Synthesebereichs 46 für kompensierte Wellenformen in der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47, die in Fig. 2 gezeigt ist. Das primäre Differentiationssignal (B) wird an den Basisanschlüssen eines PNP-Transistors 10 der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 bzw. eines PNP-Transistors 23 der Minimalwert- Erfassungsschaltung 7 eingegeben. Das verzögerte primäre Differentiationssignal (C) wird zu den Basisanschlüssen eines PNP-Transistors 11 in der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 bzw. eines PNP-Transistors 24 in der Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 gesandt.

Bei den NPN-Transistoren 10 und 11 in der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 sind ihre Kollektoren und Emitter miteinander verbunden, wobei die Kollektoren mit einer Leistungsquelle 12 verbunden sind und die Emitter über einen Widerstand 13 mit Erdpotential 14 verbunden sind.

Die Emitter der NPN-Transistoren 10 und 11, d. h. der Ausgangsanschluß (D) der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5, sind mit einem Basisanschluß eines PNP-Transistors 15 der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 verbunden, und sie sind auch mit dem Basisanschluß eines PNP-Transistors 16 über einen Widerstand 18 verbunden.

Der Ausgangsanschluß (D) ist weiterhin mit einem Widerstand 19 und einem Kondensator 20 verbunden. Der Widerstand 19 und der Kondensator 20 sind an ihren anderen Enden mit dem Erdpotential 14 verbunden. Bei den PNP-Transistoren 15 und 16 sind deren Kollektoren und deren Emitter zusammengeschlossen, wobei die Kollektoren mit dem Erdpotential 14 und die Emitter über einen Widerstand 17 mit der Leistungsquelle 12 verbunden sind. Ein von den Emittern der PNP-Transistoren 15 und 16, die miteinander verbunden sind, ausgegebenes Signal ist ein Ausgangssignal (E) der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6.

In gleicher Weise sind die Kollektoren und die Emitter der PNP-Transistoren 23 und 24 in der Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 miteinander verbunden. Der gemeinsame Kollektor ist mit Erdpotential 14 verbunden, während der gemeinsame Emitter über einen Widerstand 25 mit der Leistungsquelle 12 verbunden ist. Der gemeinsame Emitter der PNP-Transistoren 23 und 24, d. h. der Ausgang (F) der Minimalwert-Erfassungsschaltung 7, ist mit der Basis eines NPN-Transistors 26 der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 verbunden und weiterhin mit der Basis eines NPN-Transistors 27 über einen Widerstand 29 verbunden. Zusätzlich ist er mit einem Widerstand 30 und einem Kondensator 31 verbunden.

Das andere Ende des Widerstandes 30 ist mit der Leistungsquelle 12 verbunden, während das andere Ende des Kondensators 31 mit dem Erdpotential 14 verbunden ist.

Die Kollektoren und Emitter der NPN-Transistoren 26 und 27 sind miteinander verbunden. Der gemeinsame Kollektor ist mit der Leistungsquelle 12 und der gemeinsame Emitter ist mit dem Erdpotential 14 über einen Widerstand 28 verbunden.

Ein Signal von den miteinander verbundenen Emittern der PNP-Transistoren 26 und 27 dient als ein Ausgangssignal (G) der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8.

Das Ausgangssignal (E) der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 wird durch den Widerstand 21 und den Kondensator 22 addiert, während das Ausgangssignal (G) der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 über den Widerstand 32 addiert wird, so daß das Ausgangssignal (H) der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47 erhalten wird.

Die Arbeitsweise in Fig. 5 wird nun beschrieben. Die Emitter der NPN-Transistoren 10 und 11 sind miteinander verbunden. Relativ zu dem primären Differentiationssignal (B), das zu der Basis des NPN-Transistors 10 gesandt wird, und dem verzögerten primären Differentiationssignal (C), das zu der Basis des NPN-Transistors 11 gesandt wird, wird derjenige der Transistoren, der ein Signal mit einer höheren Spannung erhält, selektiv eingeschaltet, um einen Strom zum Widerstand 13 zu liefern.

Entweder die Spannung für das primäre Differentiationssignal (B) oder die Spannung des verzögerten Differentiationssignals (C) wird erhöht oder erniedrigt entsprechend dem Zeitablauf, und der Transistor, der das Signal, entweder das primäre Differentiationssignal (B) oder das verzögerte primäre Differentiationssignal (C), das die höhere Spannung aufweist, erhält, wird selektiv eingeschaltet.

Die Emitterspannung der NPN-Transistoren 10 und 11 ist als VE10, 11 + vE10, 11(t) definiert (VE10, 11 ist eine Gleichstromkomponente und vE10, 11(t) ist eine Wechselstromkomponente) eine Spannung des primären Differentiationssignals (B) ist definiert als VO + vB(t) (VO ist eine Gleichstromkomponente und vB(t) ist eine Wechselstromkomponente) und eine Spannung des verzögerten primären Differentiationssignals (C) ist definiert als VO + vC(t) (VO ist eine Gleichstromkomponente und vC(t) ist eine Wechselstromkomponente. Dann wird die Emitterspannung (VE10, 11 + vE10, 11(t)) der NPN-Transistoren 10 und 11 wie folgt dargestellt.

Es ist festzustellen, daß Max{x(t), y(t)} eine Funktion ist, um jedesmal den größeren der Werte x(t) und y(t) auszuwählen. Die Basis-Emitter-Spannung der NPN- Transistoren 10 und 11 ist als VBE definiert.



VE10,11 + vE10,11(t) = Max{VO + vB(t),

VO + vC(t)} - VBE

= Max{vB(t),vC(t)} + VO - VBE (1).



Die Emitterspannung (VE10,11 + vE10,11(t)) der NPN- Transistoren 10 und 11, d. h. das Ausgangssignal (D) der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 wird in den PNP-Transistor 15 in der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 eingegeben, und eine Hochbandkomponente fließt auch über den Kondensator 20 und den Widerstand 18 zum Erdpotential 14. Daher wird der Durchschnitt der Spannung an der Basis des PNP-Transistors gebildet und ist nur für einen Gleichstrom, und als eine Folge wird eine Spannung, die durch Teilen der Gleichspannung VE10, 11d durch die Widerstände 18 und 19 erhalten ist, an die Basis des PNP-Transistors 16 angelegt.

Wenn der Wert des Widerstandes 18 als R1 definiert wird und der Wert des Widerstands 19 als R2 definiert wird, beträgt die Spannung VB16, die an die Basis des PNP-Transistors 16 angelegt wird (d. h., die Entfernungs-Bezugsspannung 1 mit der Bezugszahl 35 in Fig. 3(c)



VB16 = {R2/(R1 + R2)} × VE10,11 (2).

Wenn R2 viel größer als R1 ist, ist ein Unterschied zwischen VB16 und VE10, 11 sehr klein und



VB16 VB10,11 (3).

Der eine der PNP-Transistoren 15 und 16, der eine niedrigere Basisspannung hat, ist selektiv eingeschaltet, und ein Strom fließt über den Widerstand 17 zum Emitter des aktivierten Transistors. Die Maximalwert-Erfassungsschaltung dient praktisch als eine Positivkomponenten-Entfernungsschaltung.

Wenn VE10,11 + vE10,11(t) niedriger ist als VB16, wird der NPN-Transistor 15 eingeschaltet, und eine Wechselstrom-Wellenform mit vE10,11 wird daher an den Emitter angelegt. Andererseits wird, wenn VB16 geringer ist als vE10,11(t), der NPN-Transistor 16 eingeschaltet und die Gleichspannung VB16 + VBE wird am Emitter erfaßt.

Mit anderen Worten, die Emitterspannung VE15,16 + vE15,16(t) (VE15,16 ist eine Gleichstromkomponente und vE15,16(t) ist eine Wechselstromkomponente) der NPN-Transistoren 15 und 16 wird wie folgt durch die Gleichung (3) oder (1) dargestellt:



VE15,16 + vE15,16(t) = Min{VE10,11 + vE10,11(t),

VB16} + VBE

Min{VE10,11 + vE10,11(t),

VE10,11} + VBE = m {vE10,11(t)} + VE10,11 + VBE

= m [Max{vB(t), vC(t)}] + VO (4).

Min{x(t), y(t) ist eine Funktion, um jedesmal den größeren der Werte x(t) und y(t) auszuwählen. m{x(t)} ist eine Funktion, um einen Wert unverändert auszugeben, wenn x(t) negativ ist, und um 0 auszugeben, wenn er 0 ist.

In gleicher Weise gibt die Minimalwert-Erfassungsschaltung 7, die die PNP-Transistoren 23 und 24 sowie Widerstand 25 enthält, jedesmal einen minimalen Wert aus für



vB(t) + VO und vC(t) + VO, so daß

VE23,24 + vE23,24(t) = Min{VO + vB(t), VO + vC(t)} +

VBE = Min{vB(t), vC(t)} + VO + VBE (5).



Die Emitterspannung VE23,24 + vE23,24(t) der PNP- Transistoren 23 und 24, welche das Ausgangssignal (F) der Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 ist, wird an die Basis des NPN-Transistors 26 angelegt. Da die Hochbandkomponenten der Emitterspannung VE23,24 + vE23,24(t) über den Widerstand 29 und den Kondensator 31 nach Erdpotential fließen, wird weiterhin der Durchschnittswert der Spannung an der Basis des Transistors 27 gebildet und ist nur eine Gleichstromkomponente. Als eine Folge wird eine Spannung, die durch Teilen der Gleichstromkomponente VE23,24 und einer Spannung der Leistungsquelle 23 mit einem Verhältnis der Widerstände 20 und 30 erhalten wurde, an die Basis des Transistors 27 angelegt.

Wenn der Wert des Widerstandes 29 als R3, der Wert des Widerstandes 30 als R4 und der Spannungswert der Leistungsquelle 12 als VCC definiert sind, ist die Spannung VB27, die an die Basis des Transistors 27 angelegt wird (d. h., die Entfernungsbezugsspannung 2 mit der Bezugszahl 36 in Fig. 3(c)) gleich



VB27 = VCC - {R4/(R3 + R4)} × {VCC - VE23,24}

= {R3/(R3 + R4)} × VCC

+ {R4/(R3 + R4)} × VE23,24 (6).

Wenn R4 genügend größer als R3 ist,



VB27 V23,24 (7).

Ähnlich wie wenn die Formel (4) angewendet wird, können die NPN-Transistoren 26 und 27 und der Widerstand 28 als die Minimalwert-Erfassungsschaltung betrachtet werden. Wenn die Spannung VH27 (VE23,24), die an die Basis des NPN-Transistors 27 angelegt ist, mit VE23, 24 + vE23,24(t), die an die Basis des NPN-Transistors 26 angelegt ist, verglichen wird, und wenn VE23,24 + vE23,24(t) größer ist als VB27, dann wird der NPN- Transistor 26 eingeschaltet und eine Wechselspannung vE23,24(t) wird an den Emitter angelegt. Wenn VB27 niedriger ist, ist der NPN-Transistor 27 eingeschaltet und die Gleichstromkomponente VB27 - VB wird zum Emitter ausgegeben. Kurz gesagt, wird dies wie folgt dargestellt:



BE26,27 + vE26,27(7) =

Max{VE23,24 + vE23,24(t),VB27} - VBE =

Max{VE23,24 + vE23,24(t), VE23,24} - VBE =

p{vE23,24(t)} + VE23,24 - VBE =

p[Min{vB(t), vC(t)}] + VO 8).

Es ist festzustellen, daß p{x(t)} eine Funktion ist zur Ausgabe eines unveränderten Wertes, wenn x(t) positiv ist, und zum Ausgeben des Wertes 0, wenn es negativ oder 0 ist.

Es wird angenommen, daß die Werte von Widerständen 21 und 32 als RO definiert sind und der Kondensator 22 eine große Kapazität hat, welche ermöglicht, daß das Hand des Wechselstromsignals VE15,16(t) ohne starke Dämpfung hindurchgeht.

Die Wechselspannung des Signals (H), welche das Ausgangssignal in Fig. 5 ist (d. h. das Ausgangssignal der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47) ist als vH(t) definiert und wird wie folgt erhalten:



vH(t) = [Max{vB(t), vC(t)}/2 + p[Min{vB(t),

vC(t)}]/2 + VO (9),



worin m[Max{vB(t), vC(t)}] das Wechselstrom-Ausgangssignal (E) der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 ist, und p[Min{vB(t), vC(t)}] ist das Wechselstrom-Ausgangssignal (G) der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8, so daß offensichtlich ist, daß Formel (9) der Signalverarbeitung entspricht, die unter Bezugnahme auf die Fig. 2, 3 (a)-(e) und 4 (a)-(f) erläutert ist.

Ensprechend der Formel (3) ist VB16 + VE10,11 - {R1/(R1 + R2)}VE10,11, VE10,11, während eine kleine Spannung {R1/(R1 + R2)} VE10,11 vernachlässigt wird und ein angenäherter Wert erhalten wird. Dies ist die kleine Spannung 60 (Vα), die unter Bezugnahme auf Fig. 4 erläutert wurde, und es ist



Vα = {R1/(R1 + R2)} × VE10,11 (10).

In der in Fig. 5 gezeigte Schaltung ist eine Spannung Vα nach der Vorspannung VO aus dem Wechselsignal in Formel (9) entfernt, das heißt



m[Max{vB(t), vC(t)} t]



und das Ergebnis wird ausgegeben.

In gleicher Weise wird die Spannung vβ von {R3/(R3 + R4)} × (VCC - CE23,24) nahe der Vorspannung aus dem Wechselstromsignal m[Max{vB(t), vC(t)}] entfernt, und das Ergebnis wird ausgegeben. Mit anderen Worten, es ist



Vβ = {R3/(R3 + R4)} × (VCC - VE23,24) (11).

In Fig. 6 ist ein Modell einer tatsächlichen Signalwellenform beispielsweise des Ausgangssignals (D) der Maximalwert-Erfassungsschaltung gezeigt.

In vielen Fällen besteht eine Bildverdopplung 67 nahe der Vorspannung, und wenn die Verstärkergeschwindigkeit des primären Differentiationssignals erhöht wird, um eine große Wirkung für die Abtastgeschwindigkeitsmodulation zu erzielen, wird der Bildverdopplungsbereich 67 ebenfalls verstärkt und die Abtastgeschwindigkeitsmodulation wirkt auf diesen Bereich.

Die Bildverdopplung des primären Differentiationssignals wird bewirkt durch Bildverdopplung des ursprünglichen Helligkeitssignals, und als eine Folge wird die Bildverdopplung eines Bildes selbst durch die Wirkung der Abtastgeschwindigkeitsmodulation intensiviert.

Zu dieser Zeit wird der Bildverdopplungsbereich zwischen den Spannungen Vα und Vβ in Fig. 6 herausgeschnitten, so daß er entfernt ist und die Abtastgeschwindigkeitsmodulation daher nicht auf diesen Bereich einwirkt.

Ein Bereich 66 für kleine Ausgangssignale des primären Differentiationssignals ist ein Bereich, in welchem ein Helligkeitssignal allmählich ansteigt oder abfällt, oder ein Bereich, in welchem eine Amplitudenänderung eines Helligkeitssignals gering ist. In vielen Fällen ist ein derartiger Bildbereich herabgesetzt und kann unnatürlich erscheinen durch Verschärfung der Kante aufgrund der Abtastgeschwindigkeitsmodulation. Auch in diesem Fall wird durch Herausschneiden des Bereichs zwischen den Spannungen Vα bis Vβ ein Bereich, in welchem die Amplitudendifferenz des primären Differentiationssignals klein ist, herabgesetzt im Vergleich mit einem Bereich, in welchem das Differentiationssignal klein ist, reduziert wird verglichen mit einem Bereich, in welchem die Amplitudendifferenz groß ist. Als eine Folge ist die Wirkung auf den Bereich mit einer kleinen Amplitudendifferenz groß. Als eine Folge wird die Wirkung auf den Bereich mit einer kleinen Amplitudendifferenz herabgesetzt und die Bildwiedergabe kann verbessert werden.

Ein Bildbereich, der die Neigung zu einem verschlechterten Bild hat und einen unnatürlichen Anblick liefert, ist zum Beispiel der Schatten der Nase auf dem Gesicht eines Mannes oder ein leichter Schatten auf dem Gesicht.

Ausführungsbeispiel 2

Fig. 7 ist ein Blockschaltbild, das die Anordnung des zweiten Ausführungsbeispiels illustriert. Die Struktur der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 47 beim ersten Ausführungsbeispiel, welche mit Bezug auf Fig. 2 erläutert wurde, ist bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel geändert.

In Fig. 7 enthält eine Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung eine Kantenerfassungsschaltung 48, eine Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 90, eine Verstärkerschaltung 2 und eine Geschwindigkeitsmodulationsspule 3, die jeweils dieselben wie beim ersten Ausführungsbeispiel sind.

Die Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 90 gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel enthält eine Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 und eine Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8, welche ein primäres Differentiationssignal (B) empfangen, das aus dem Helligkeitssignal (A) erhalten wurde, welches ein von der Kantenerfassungsschaltung 48 ausgegebenes Signal ist, eine erste Verzögerungsschaltung 91 zum Empfang eines von der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 ausgegebenen Signals, eine zweite Verzögerungsschaltung 92 zum Empfang eines von der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 ausgegebenen Signals, eine Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 zum gleichzeitigen Empfang der von der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung 6 und von der ersten Verzägerungsschaltung 91 ausgegebenen Signale, eine Minimalwert- Erfassungsschaltung 7 zum gleichzeitigen Empfang der von der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 8 und von der zweiten Verzögerungsschaltung 92 ausgegebenen Signale, und eine Addierschaltung 9 zum Addieren der von der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 und der Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 ausgegebenen Signale, um ein Ausgangssignal (H) der Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 90 auszugeben.

In den Fig. 8(a)-(e) sind Betriebssignal-Wellenformen für die einzelnen Abschnitte in der Schaltung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel gezeigt. In den Fig. 8(a)-(e) ist das in Fig. 8 (a) gezeigte Signal (A) ein eingegebenes Helligkeitssignal mit einer Trapezform wie beim ersten Ausführungsbeispiel, das in die Kantenerfassungsschaltung 48 eingegeben wird; das in Fig. 8(b) gezeigte Signal (B) ist ein primäres Differentiationssignal, das von der Kantenerfassungsschaltung 48 ausgegeben wird; das in Fig. 8(c) gezeigte Signal (P) ist ein von der Positivkomponenten- Enfernungsschaltung 6 ausgegebenes Signal; das in Fig. 8(d) gezeigten Signal (Q) ist ein von der Maximalwert-Erfassungsschaltung 5 ausgegebenes Signal; das in Fig. 8(c) gezeigte Signal (R) ist ein von der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung 78 ausgegebenes Signal; das in Fig. 8(d) gezeigte Signal gezeigte Signal (S) ist ein von der Minimalwert-Erfassungsschaltung 7 ausgegebenes Signal; das in Fig. 8(e) gezeigte Signal (H) ist ein von der Addierschaltung 9 ausgegebenes Signal. Ihre vertikalen Achsen stellen eine Spannung dar und ihre horizontalen Achsen stellen die Zeit dar.

Zusätzlich gibt die in Fig. 8(c) gezeigte ausgezogene Linie für das Signal (P) eine Signalwellenform wieder, bevor sie durch die erste Verzögerungsschaltung 91 hindurchgegangen ist, und die gestrichelte Linie 61 gibt eine Signalwellenform wieder, nachdem sie durch die erste Verzögerungsschaltung 91 hindurchgegangen ist.

In gleicher Weise gibt die in Fig. 8(c) gezeigte ausgezogene Linie des Signals (R) eine Signalwellenform wieder, bevor sie durch die zweite Verzögerungsschaltung 92 hindurchgegangen ist, und die gestrichelte Linie 61 zeigt eine Signalwellenform an, nachdem sie durch die zweite Verzögerungsschaltung 92 hindurchgegangen ist.

Eine detaillierte Erläuterung der Arbeitsweise wird nicht gegeben, da die Zeitspannen-Verkürzungsschaltung 90 das Ausgangssignal (H) wie beim ersten Ausführungsbeispiel erfaßt.

Ausführungsbeispiel 3

Bei den Ausführungsbeispielen 1 und 2 wird die Kantenerfassungsschaltung 48, welche eine Differentiationsschaltung ist, verwendet, um den Kantenbereich des eingegebenen Helligkeitssignals (A) zu erfassen. Jedoch kann auch mit der alternativen Schaltungsstruktur, die in Fig. 9 gezeigt ist, der Kantenbereich des eingegebenen Helligkeitssignals (A) erfaßt werden.

In dem Schaltbild enthält die Kantenerfassungsschaltung: eine Verzögerungsschaltung 63 zum Verzögern eines eingegebenen Helligkeitssignals (A) um eine vorbestimmte Zeit, um ein Signal 64 auszugeben, und eine Subtraktionsschaltung 65.

Eine Differenz zwischen dem eingegebenen Helligkeitssignal (A) und dem Signal 64, das durch die Verzögerungsschaltung 63 hindurchgegangen ist, wird als ein Signal (Bb) von der Subtraktionsschaltung 65 ausgegeben. Das Signal (Bb) ist ein Kantenerfassungssignal.

In den Fig. 10(a) und 10(b) sind Signalwellenformen für einzelne Abschnitte in der Schaltung in Fig. 9 gezeigt. Die ausgezogene Linie in Fig. 10 (A) zeigt das eingegebene Helligkeitssignal (A) an, und die gestrichelte Linie zeigt das Ausgangssignal 64 der Verzögerungsschaltung 63 an.

In Fig. 10(b) ist das Ausgangssignal der Subtraktionsschaltung 65 gezeigt, d. h. das Kantenerfassungssignal (Bb).

Wie vorbeschrieben ist, wird durch Erfassen der Differenz des Wertes eines eingegebenen Helligkeitssignals (A) vor und nach dem Durchgang durch die Verzögerungsschaltung 63 ein Signal erhalten, das dasselbe ist wie das primäre Differentiationssignal, welches das Ausgangssignal der Kantenerfassungsschaltung in den Ausführungsbeispielen 1 und 2 ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung zum Betonen eines Kantenbereichs eines Bildsignals durch Modulieren eines zu einer Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule geführten Stroms, mit einer Kantenerfassungs-Vorrichtung (48) zum Erfassen eines Kantenbereichs eines eingegebenen Bildsignals und zum Ausgeben eines Kantenerfassungs-Impulssignals,

    einer Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung (47) zum Reduzieren einer Zeitspanne des von der Kantenerfassungsvorrichtung (48) empfangenen Kantenerfassungs-Impulssignals um einen vorbestimmten Betrag und zum Ausgeben eines kompensierten Impulssignals mit einer verkürzten Zeitspanne, und einer Verstärkervorrichtung (2) zum Verstärken des von der Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung (47) empfangenen kompensierten Impulssignals und zum Übertragen eines Ausgangssignals zu der Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule (3),

    dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung (47) enthält: eine Verzögerungsschaltung (4) zum Verzögern des von der Kantenerfassungsvorrichtung (48) empfangenen Kantenerfassungs-Impulssignals um eine vorbestimmte Zeit und zum Ausgeben eines verzögerten Impulssignals, eine Maximalwert- Erfassungsschaltung (5) zum Erfassen eines maximalen Spannungswertes des Kantenerfassungs- Impulssignals und des verzögerten Impulssignals zu individuellen Zeiten,

    eine Positivkomponenten-Entfernungsschaltung (6) zum Entfernen einer positiven Komponente aus einem Ausgangssignal der Maximalwert-Erfassungsschaltung (5), eine Minimalwert-Erfassungsschaltung (7) zum Erfassen eines minimalen Spannungswertes des Kantenerfassungs-Impulssignals und des verzögerten Impulssignals zu individuellen Zeiten, eine Negativkomponenten-Entfernungsschaltung (8) zum Entfernen einer negativen Komponente eines Ausgangssignals der Minimalwert- Erfassungsschaltung (7), und

    eine Addierschaltung (9) zum Zusammensetzen von Ausgangssignalen der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung (6) und der Negativkomponenten- Entfernungsschaltung (8), um das kompensierte Impulssignal auszugeben.
  2. 2. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung zum Betonen eines Kantenbereichs eines Bildsignals durch Modulieren eines zu einer Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule geführten Stroms, mit einer Kantenerfassungs-Vorrichtung (48) zum Erfassen eines Kantenbereichs eines eingegebenen Bildsignals und zum Ausgeben eines Kantenerfassungs-Impulssignals,

    einer Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung (90) zum Reduzieren einer Zeitspanne des von der Kantenerfassungsvorrichtung (48) empfangenen Kantenerfassungs-Impulssignals um einen vorbestimmten Betrag und zum Ausgeben eines kompensierten Impulssignals mit einer verkürzten Zeitspanne, und

    einer Verstärkervorrichtung (2) zum Verstärken des von der Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung (90) empfangenen kompensierten Impulssignals und zum Übertragen eines Ausgangssignals zu der Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspannen-Verkürzungsvorrichtung (90) enthält:

    eine Positivkomponenten-Entfernungsschaltung (6) zum Entfernen einer positiven Komponente aus dem Kantenerfassungs-Impulssignal,

    eine Negativkomponenten-Entfernungsschaltung (8) zum Entfernen einer negativen Komponente aus dem Kantenerfassungs-Impulssignal,

    eine erste Verzögerungsschaltung (91) zum Verzögern eines Ausgangssignals der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung (6) um eine vorbestimmte Zeit und zum Ausgeben eines ersten verzögerten Signals,

    eine zweite Verzögerungsschaltung (92) zum Verzögern eines Ausgangssignals der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung für eine vorbestimmte Zeit und zum Ausgeben eines zweiten verzögerten Signals,

    eine Maximalwert-Erfassungsschaltung (5) zum Erfassen eines maximalen Spannungswertes des Ausgangssignals der Positivkomponenten-Entfernungsschaltung (6) und des ersten verzögerten Signals zu individuellen Zeiten,

    eine Minimalwert-Erfassungsschaltung (7) zum Erfassen eines minimalen Spannungswertes des Ausgangssignals der Negativkomponenten-Entfernungsschaltung (8) und des zweiten verzögerten Signals zu individuellen Zeiten, und

    eine Addierschaltung (9) zum Zusammensetzen der Ausgangssignale der Maximalwert-Erfassungsschaltung (5) und der Minimalwert-Erfassungsschaltung (7), um das kompensierte Impulssignal auszugeben.
  3. 3. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenerfassungsvorrichtung (48) eine Differentiationsschaltung zum Differenzieren des eingegebenen Bildsignals enthält für die Ausgabe des Kantenerfassungs-Impulssignals.
  4. 4. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenerfassungsvorrichtung enthält:

    eine Verzögerungsschaltung (63) zum Verzögern des eingegebenen Bildsignals um eine vorbestimmte Zeit und zum Ausgeben eines verzögerten Signals, und

    eine Subtraktionsschaltung (65) zum Bestimmen einer Differenz zwischen dem verzögerten Signal und dem eingegebenen Bildsignal und zum Ausgeben des Kantenerfassungs-Impulssignals.
  5. 5. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Positivkomponenten-Entfernungsschaltung (6) auch eine negative Komponente oberhalb eines ersten vorbestimmten Pegels entfernt, und daß die Negativkomponenten-Entfernungsschaltung (8) auch eine positive Komponente unterhalb eines zweiten vorbestimmten Pegels entfernt.
  6. 6. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspanne des Kantenerfassungs-Impulsbereichs so verkürzt wird, daß der kompensierte Impuls innerhalb einer Anstiegszeitspanne des eingegebenen Bildsignals, in welcher das eingegebene Bildsignal ansteigt, enthalten ist.
  7. 7. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung ein Tiefpaßfilter, ein Bandpaßfilter oder ein Hochpaßfilter enthält.
  8. 8. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren zum Betonen eines Kantenbereichs eines Bildsignals durch Modulieren eines zu einer Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule (3) geführten Stroms, enthaltend die Schritte:

    Erfassen eines Kantenbereichs eines eingegebenen Bildsignals zur Ausgabe eines Kantenerfassungs- Impulssignals,

    Verkürzen der Zeitspanne des Kantenerfassungs- Impulssignals um einen vorbestimmten Betrag und Ausgeben eines kompensierten Impulssignals mit der verkürzten Zeitspanne, und

    Verstärken des kompensierten Impulssignals, das durch den Zeitspannen-Verkürzungsschritt erhalten wurde, und Übertragen eines Ausgangssignals zu der Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitspannen- Verkürzungsschritt die Unterschritte enthält:

    Verzögern des Kantenerfassungs-Impulssignals um eine vorbestimmte Zeit zur Ausgabe eines verzögerten Impulssignals,

    Erfassen eines maximalen Spannungswertes des Kantenerfassungs-Impulssignals und des verzögerten Impulssignals zu individuellen Zeiten, Entfernen einer positiven Komponente aus einem Ausgangssignal des Schrittes zur Erfassung eines maximalen Spannungswertes,

    Erfassen eines minimalen Spannungswertes des Kantenerfassungs-Impulssignals und des verzögerten Impulssignals zu individuellen Zeiten, Entfernen einer negativen Komponente aus einem Ausgangssignal des Schrittes der Erfassung eines minimalen Spannungswertes, und

    Zusammensetzen der Ausgangssignale des Schrittes zum Entfernen einer positiven Komponente und des Schrittes zum Entfernen einer negativen Komponente zur Ausgabe des kompensierten Impulssignals.
  9. 9. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren zum Betonen eines Kantenbereichs eines Bildsignals durch Modulieren eines zu einer Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule (3) geführten Stroms, enthaltend die Schritte:

    Erfassen eines Kantenbereichs eines eingegebenen Bildsignals zur Ausgabe eines Kantenerfassungs- Impulssignals,

    Verkürzen der Zeitspanne des Kantenerfassungs- Impulssignals um einen vorbestimmten Betrag und Ausgeben eines kompensierten Impulssignals mit der verkürzten Zeitspanne, und

    Verstärken des kompensierten Impulssignals, das durch den Zeitspannen-Verkürzungsschritt erhalten wurde, und Übertragen eines Ausgangssignals zu der Abtastgeschwindigkeits-Modulationsspule, dadurch gekennzeichnet, daß der Schritt zum Verkürzen der Zeitspanne die Unterschritte enthält:

    Entfernen einer positiven Komponente aus dem Kantenerfassungs-Impulssignal,

    Entfernen einer negativen Komponente aus dem Kantenerfassungs-Impulssignal,

    einen ersten Verzögerungsschritt zum Verzögern eines Ausgangssignals des Schrittes zum Entfernen einer positiven Komponente um eine vorbestimmte Zeit,

    einen zweiten Verzögerungsschritt zum Verzögern eines Ausgangssignals des Schrittes zum Entfernen einer negativen Komponente um eine vorbestimmte Zeit,

    Erfassen eines maximalen Spannungswertes der Ausgangssignale von dem Schritt der Entfernung einer positiven Komponente und dem ersten Verzögerungsschritt zu individuellen Zeiten,

    Erfassen eines minimalen Spannungswertes der Ausgangssignale von dem Schritt der Entfernung einer negativen Komponente und dem zweiten Verzögerungsschritt zu individuellen Zeiten, und Zusammensetzender Ausgangssignale des Schrittes zum Erfassen eines maximalen Wertes und des Schrittes zum Erfassen eines minimalen Wertes zur Ausgabe des kompensierten Impulssignals.
  10. 10. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren gemäß Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenerfassungsschritt einen differenzierenden Unterschritt enthält, in welchem das eingegebene Bildsignal differenziert wird, um das Kantenerfassungs-Impulssignal auszugeben.
  11. 11. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Kantenerfassungsschritt die Unterschritte enthält:

    Verzögern des eingegebenen Bildsignals um eine vorbestimmte Zeit und Ausgeben eines verzögerten Signals, und

    Bestimmen einer Differenz zwischen dem verzögerten Signal und dem eingegebenen Bildsignal und Ausgeben des Kantenerfassungs-Impulssignals.
  12. 12. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren gemäß einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Schritt zum Entfernen einer positiven Komponente auch eine negative Komponente oberhalb eines ersten vorbestimmten Pegels entfernt wird, und daß bei dem Schritt zum Entfernen einer negativen Komponente auch eine positive Komponente unterhalb eines zweiten vorbestimmten Pegels entfernt wird.
  13. 13. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspanne des Kantenerfassungs-Impulssignals so verkürzt wird, daß der kompensierte Impuls innerhalb einer Anstiegszeitspanne des eingegebenen Bildsignals, in welcher das eingegebene Bildsignal ansteigt, enthalten ist.
  14. 14. Abtastgeschwindigkeits-Modulationsverfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Verzögerungsschritt die Unterschritte der Tiefpaßfilterung, der Bandpaßfilterung oder der Hochpaßfilterung enthält.






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