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Dokumentenidentifikation DE19826630C2 16.11.2000
Titel Befestigungsvorrichtung, insbesondere zur Befestigung von Trägerelementen oder Dachträgerboxen auf Dachträgern oder Dachrelingen von Pkw
Anmelder Produktgestaltung Frank GmbH, 90556 Cadolzburg, DE
Erfinder Frank, Manfred, 90556 Cadolzburg, DE
Vertreter Hafner und Kollegen, 90482 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 17.06.1998
DE-Aktenzeichen 19826630
Offenlegungstag 30.12.1999
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.11.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2000
IPC-Hauptklasse F16B 2/18
IPC-Nebenklasse F16B 9/02   B60R 9/04   B60R 9/058   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung, die insbesondere zur Befestigung von Trägerelementen oder Dachträgerboxen auf den Dachträgern oder Dachrelingen von Pkw dienen soll, allerdings nicht auf diesen Anwendungsbereich beschränkt ist. Bekannte Befestigungsvorrichtungen, die für den genannten Anwendungszweck herangezogen werden, weisen ein Verbindungselement mit mindestens einen Gewinde-, Nutenabschnitt oder dgl. auf. Mit dem Gewinde-, Nutenabschnitt oder dgl. wirkt ein Gegenelement zusammen, durch welches auf das Verbindungselement ein in Axialrichtung wirkender Zug auswirkbar ist. Beim Stand der Technik werden als Verbindungselemente Schrauben und als Gegenelemente Muttern, insbesondere Stop- oder Flügelmuttern verwendet. Die Schrauben können zu U-förmigen Bügeln gebogen sein und an beiden Enden mit Gewinden bzw. Gewindeabschnitten versehen sein.

Zur gegenseitigen Befestigung der genannten Elemente ist es erforderlich, die Muttern auf die Gewindeabschnitte aufzuschrauben. Dies ist in der Regel mühsam und insbesondere bei älteren, angeschmutzten Schraubenelementen in der Regel nicht ohne Werkzeug durchführbar.

Aus EP 0 682 183 A1 ist eine Verspanneinrichtung bekannt, die ein U- förmiges Verbindungselement aufweist, welches einen ersten Verbindungspartner umgreift und sich mit seinen freien Enden jeweils durch ein Durchgangsloch eines zweiten Verbindungspartners erstreckt. Die beiden freien Enden weisen jeweils einen Gewindeabschnitt auf, welche jeweils eine Mutter aufnehmen, die den ersten Verbindungspartner gegenüber dem zweiten Verbindungspartner festlegen. Dabei weist eine der beiden Muttern eine konisch gestaltete Steuerfläche auf, welche bei der Verbindung zur Ausgleichung von Fertigungstoleranzen führt. Für das Anziehen der Muttern ist dabei ein entsprechendes Werkzeug erforderlich.

Die DE 195 26 477 C1 offenbart eine Halterungsvorrichtung zur lösbaren Befestigung von Dachkoffern an auf einem Fahrzeugdach befestigten Querträgern, wobei ein U-förmiger Bügel der Verbindung von Querträger und einem mit dem Kofferboden verbundenen Tragkörper dient. Die beiden Schenkel eines jeden Bügels sind jeweils mit einer Außenverzahnung versehen, in die die mit jeweils einer Gegenzahnung versehenen Enden von gelenkig aneinander angelenkten Spannbacken greifen. Durch einen in einem Gelenk angreifenden Spannhebel sind die Spannbacken in eine feste Eingriffstellung schwenkbar. Bei der Verwendung von stift- oder schraubenartigen Verbindungselementen führt die nur einseitige Wirkung eines Spannbackens auf das jeweilige Ende des Bügels zu einer reduzierten Haltefestigkeit.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigungsvorrichtung der genannten Art derart auszubilden, daß eine Verbesserung der Haltekräfte erzielt wird und daß in kompakter Bauweise auch die Spannung von lediglich stift- oder schraubenartig ausgebildeten Verbindungselementen möglich ist. Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst, vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen 2-21.

Als Kern der Erfindung/Neuerung wird es angesehen, daß jeweils zwei sich gegenüberliegende Rastbacken gemeinsam eine Spannausnehmung bilden, wobei die Rastbacken zueinander verschwenkbar und gegeneinander verspannbar in einem die Anzugbewegung ausführenden Lager angeordnet sind und durch ein Federelement in Schließrichtung beaufschlagbar sind. Dabei ist die Spannausnehmung im Bereich einer Schwenkachse des Exzenterhebels angeordnet. Dabei können neben Gewinden auch andere Rastmittel eingesetzt werden, z. B. Nockenflächen, Zähne, Ringe usw. Durch den Einsatz des Federelementes wird ein fester Eingriff der Rastbacken in die mit Rillen versehenen Abschnitte des Verbindungselementes sichergestellt.

Die Rastbacken, die mit dem Verbindungselement zusammenwirken, vollziehen damit beim Schließen des Exzenterhebels eine zweistufige Bewegung, nämlich einmal eine gegen den Nuten- oder Gewindeabschnitt gerichtete Zupackbewegung aus und dann eine Anzugbewegung, um die Verbindungspartner spielfrei aneinander zu befestigen oder gegeneinander zu ziehen.

Der Exzenterhebel wird dabei über ein Totpunktlage geführt, so daß ein unbeabsichtigtes Öffnen oder Lösen der Verbindung mit Sicherheit unterbunden wird.

Die Spannbacken sind in einem Lager verschwenkbar befestigt. Das Lager wird auf einem Exzenterzapfen oder einer Exzenterausnehmung gehaltert und ist damit ebenfalls etwas verschwenkbar, um auf unterschiedliche Neigungswinkel des in das Gehäuse eingeführten Verbindungselementes reagieren zu können.

Vorteilhafterweise besteht das Lager der Rastbacken aus zwei etwa parallel zueinander angeordneten Lagerscheiben, die im Falle eines Exzenterzapfens eine obere Mittenausnehmung aufweisen können, in welche der Exzenterzapfen eingreift. Es ist aber auch möglich, in Umkehrung dazu einen angeformten Lagerzapfen an den Lagerscheiben in Exzenterausnehmungen eingreifen zu lassen.

Um einen festen Eingriff der Rastbacken in die mit Rillen versehenen Abschnitte des Verbindungselementes sicherzustellen, ist es möglich, das Federelement nach Art einer Klammer auszubilden, das die beiden Rastbacken U-förmig übergreift und mit einer Ausnehmung zur Durchführung des Verbindungselementes versehen ist.

Dabei kann das Federelement die Rastbacken klammerartig übergreifen und in Schnapprastverbindung auf den Rastbacken gehaltert sein, wobei Rastnasen in Rastausnehmungen auf der Außenseite der Rastbacken eingreifen können.

Um gegen die Federkraft ein sicheres Öffnen der Rastbacken sicherzustellen, laufen in Öffnungsschwenkstellung des Exzenterhebels die Rastbacken mit Aufgleitflächen auf Gegenflächen des Gehäuses auf, die aus den Rastbacken gebildete Zange öffnet sich, so daß das Verbindungselement problemlos eingeführt werden kann.

Besonders vorteilhaft ist es gemäß Anspruch 9, wenn innerhalb des Gehäuses neben der ersten Spannausnehmung weitere mit gegeneinander in Schließstellung bringbaren Klemmbacken versehene Spannausnehmungen vorgesehen sind. Dann kann ein und das selbe Gehäuse entweder mit U-förmig gebogenen Verbindungselementen eingesetzt werden, die den anderen Verbindungspartner U-förmig umgreifen, mit der gleichen Befestigungsvorrichtung ist es aber auch möglich, gerade, d. h. bolzenartige Verbindungselemente zu verwenden, die dann lediglich in die erste Spannausnehmung eingeführt werden.

Die Klemmelemente der weiteren Spannausnehmungen werden einerseits durch mit dem Gehäuse fest verbundene Klemmbacken und andererseits durch Klemmbackenteile eines Klemmschiebers gebildet, der durch den Exzenterhebel gesteuert in Längsrichtung des Gehäuses verschiebbar ist. Zur Steuerung des Klemmschiebers durch den Exzenterhebel ist das dem Exzenterhebel zugeordnete Ende des Klemmschiebers mit mindestens einem Abtastnocken versehen, der mindestens eine Steuerkulisse des Exzenterhebels beaufschlagt, wobei der Klemmschieber in Richtung der Steuerkulisse federbelastet ist.

Die weiteren Ansprüche betreffen vorteilhafte Detaillösungen der Steuerkulisse und des Exzenterhebels.

Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispiels in den Zeichnungsfiguren näher erläutert. Die zeigen:

Fig. 1 einen Längsschnitt durch das Gehäuse der Befestigungsvorrichtung ohne darin aufgenommene weitere Teile,

Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Spannschieber,

Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Exzenterhebel,

Fig. 4 eine Seitenansicht einer Lagerplatte,

Fig. 5 eine Seitenansicht eines Rastbackens,

Fig. 6 einen Schnitt durch das Federelement,

Fig. 7 einen Längsschnitt durch das Gehäuse mit eingesetztem Spannschieber und Exzenterhebel.

Die Befestigungsvorrichtung 1 umfaßt zunächst ein Verbindungselement 2, das Gewindeabschnitte 3 aufweist sowie ein Gegenelement 4, welches geeignet ist, in die Gewindeabschnitte 3 einzugreifen und auf das Verbindungselement 2 einen in Axialrichtung wirkenden Zug auszuüben. Mit Axialrichtung 5 ist die Richtung der Gewindeabschnitte 3 bezeichnet.

Das Gegenelement 4 weist ein Gehäuse 6 auf, in dem ein Lager 7 angeordnet ist, in welchem verschwenkbar zwei Rastbacken 8 befestigt sind, die zwischen sich eine erste Spannausnehmung 9 bilden. Auf der Oberseite 10 des Gehäuses 6 ist ferner ein Exzenterhebel 11 angeordnet, der das Öffnen und Schließen der Rastbacken 8 der ersten Spannausnehmung 9 steuert. In einer ersten Schwenkbewegungsphase umgreifen die Rastbacken 8 den in der ersten Spannausnehmung 9 befindlichen Gewindeabschnitt 3 des Verbindungselements 2 mit Formschluß, in einer zweiten Schwenkbewegungsphase wird auf das Verbindungselement 2 ein in Axialrichtung des Verbindungselements 2 gerichteter Zug ausgeführt, d. h. die beiden Rastbacken 8 bewegen sich zusammen mit ihrem Lager 7 in der in Fig. 1 mit Bezugsziffer 5 bezeichneten Richtung.

Der Exzenterhebel 11 ist in dem Gehäuse 6 durch Schwenklagerzapfen 12 gehalten, an diesen sind Exzenterzapfen 13 angeordnet, auf welchen das Lager 7 der Rastbacken 8 gehaltert ist.

Die Anordnung der Schwenklagerzapfen 12 und Exzenterzapfen 13 am Exzenterhebel 11, ergibt sich aus Fig. 3. Das Lager 7 und die Rastbacken 8 ergeben sich aus den Fig. 4 und 5.

Das im Detail in Fig. 4 dargestellte Lager 7 besteht aus zwei etwa parallel angeordneten Lagerscheiben 14, die eine obere Mittenausnehmung 15 aufweisen, in welche der Exzenterzapfen 13 eingreift. Im unteren Bereich sind die Lagerscheiben 14 mit Lagerausnehmungen 16 versehen, in welche Schwenkzapfen 17 der Rastbacken 8 eingreifen. Die Rastbacken 8 haben an ihrem oberen Ende Rastmittel 18. Es soll klargestellt sein, daß in den beiden Lagerausnehmungen 16 einer jeden Lagerscheibe 14 zwei Rastbacken 8 angeordnet sind, die sich mit ihrem Rastmittel 18 gegenüberliegen und so die erste Spannausnehmung bilden.

Die in das Lager 7 eingehängten Rastbacken 8 werden durch ein Federelement 19 in Schließrichtung 20 beaufschlagt, wobei das Federelement 19 nach Art einer Klammer ausgebildet ist, die die beiden Rastbacken 8 U-förmig übergreift und mit einer Ausnehmung 21 zur Durchführung des Verbindungselementes 2 versehen ist. Das Federelement 19 greift mit Rastnasen 22 in Rastausnehmungen 23 auf der Außenseite 24 der Rastbacken 8 ein und wird so auf den Rastbacken 8 gehaltert.

Die Rastbacken 8 laufen mit ihren unteren Aufgleitflächen 25 an Gegenflächen des Gehäuses 6 in Öffnungsschwenkstellung des Exzenterhebels 11 derart an, daß sie im Sinne einer Öffnungsbewegung auseinander gedrückt werden.

Die in Zeichnungsfig. 4 dargestellten Lagerscheiben 14 sind etwa U-förmig ausgebildet. Die Mittenausnehmung 15 ist im Bereich des U-Bogens 26 und die Lagerausnehmungen 16 im Bereich der U-Enden 27 plaziert. Die Mittenausnehmung 15 und die Lagerausnehmungen 16 jeder Lagerscheibe 14 haben etwa gleichen Abstand voneinander.

Neben der ersten Spannausnehmung 9 umfaßt die Befestigungsvorrichtung 1 weitere mit gegeneinander in Schließschließung bringbaren Klemmbacken versehene Spannausnehmungen 30. Das Gehäuse 6 weist dazu eine langgestreckte Form auf. Die erste Spannausnehmung 9 ist im Bereich der Schwenkachse des Exzenterhebels 11 angeordnet, die weiteren Spannausnehmungen 30 hingegen im Bereich des anderen Gehäuseendes 31.

Die Klemmelemente der weiteren Spannausnehmungen 30 werden einerseits durch mit dem Gehäuse 6 festverbundene Klemmbacken 32 und andererseits durch Klemmbackenteile 33 eines Klemmschiebers 34 gebildet, der in Längsrichtung im Gehäuse 6 einliegt und durch den Exzenterhebel 11 gesteuert in Längsrichtung des Gehäuses 6 verschiebbar ist.

Beim Ausführungsbeispiel sind drei weitere Spannausnehmungen in dem Gehäuse 6 angeordnet. Zur Steuerung des Klemmschiebers 34 weist das dem Exzenterhebel 11 zugeordnete Ende 35 einen Abtastnocken 36 auf, der eine Steuerkulisse 37 des Exzenterhebels 11 beaufschlagt. Der Klemmschieber 34 ist in Richtung der Steuerkulisse 37 federbelastet, wozu ein weiteres Federelement 38 vorgesehen ist, das sich an einer Wandung 39 des Gehäuses 6 abstützt.

Der Klemmschieber 34 liegt in einer Längsausnehmung 40 des Gehäuses 6 ein und ist in dieser längsgeführt.

Die Steuerkulisse 37 ist so geformt, daß die Schließbewegung zum Schließen der weiteren Spannausnehmungen 30 bereits nach einer ersten Schließschwenkphase von etwa 30° des Exzenterhebels 11 abgeschlossen ist.

Der Boden 50 des Gehäuses 6 ist mit Ausnehmungen versehen, die mit den Spannausnehmungen (erste Spannausnehmung 9, weitere Spannausnehmungen 30) fluchten, so daß das oder die Verbindungselemente 2 durch den Boden 50 in die Vorrichtung eingeführt werden können.

In Schließstellung liegt der Exzenterhebel 11 auf der Oberseite des Gehäuses 6 auf. Das freie Ende 51 des Exzenterhebels 11 ist rahmenartig ausgebildet, die durch den Rahmen begrenzte Ausnehmung 52 überdeckt die weiteren Klemmausnehmungen 30, wenn der Exzenterhebel 11 geschlossen ist.

Das in Fig. 1 dargestellte Verbindungselement 2 ist U-förmig ausgebildet und durchsetzt mit seinen beiden U-Enden die erste Spannausnehmung 9 als auch eine der weiteren Spannausnehmungen 30.

Alternativ ist es aber auch möglich, ein stiftartig ausgebildetes Verbindungselement heranzuziehen, das mit einem Kopf oder Querschenkel in einer T- Nut eines Trägerelementes einliegt. BEZUGSZEICHEN 1 Befestigungsvorrichtung

2 Verbindungselement

3 Gewinde-, Rastelement, Nutabschnitt

4 Gegenelement

5 Axialrichtung

6 Gehäuse

7 Lager

8 Rastbacken

9 Spannausnehmung

10 Oberseite von 6

11 Exzenterhebel

12 Schwenklagerzapfen

13 Exzenterzapfen

14 Lagerscheibe

15 Mittenausnehmung

16 Lagerausnehmung

17 Schwenkzapfen

18 Rastmittel

19 Federelement

20 Schließrichtung

21 Ausnehmung

22 Rastnasen

23 Rastausnehmung

24 Außenseite

25 Aufgleitfläche

26 U-Bogen

27 U-Enden

30 weitere Spannausnehmung

31 Gehäuseende

32 Klemmbacken

33 Klemmbackenteile

34 Klemmschieber

35 zugeordnetes Ende

36 Abtastnocken

37 Steuerkulisse

38 Federelement

39 Wandung

40 Lagerausnehmung

50 Boden von 6

51 freies Ende

52 Ausnehmung


Anspruch[de]
  1. 1. Befestigungsvorrichtung (1), insbesondere zur Befestigung von Trägerelementen oder Dachträgerboxen auf Dachträgern oder Dachrelingen von Pkw, umfassend mindestens ein Gewinde-, Rastelement oder Nutenabschnitt (3) aufweisendes Verbindungselement (2), das einen ersten Verbindungspartner umgreift oder auf sonstige Weise mit diesem verbunden ist und mindestens ein in den Gewinde-, Rastelement oder Nutenabschnitt (3) eingreifendes, mit einem zweiten Verbindungspartner zusammenwirkendes Gegenelement, durch welches auf das Verbindungselement (2) ein in dessen Axialrichtung (5) wirkender Zug ausübbar ist, wobei das Gegenelement ein Gehäuse (6) aufweist, in welchem Rastbacken (8) vorgesehen sind, die den Gewinde-, Rastelement oder Nutenabschnitt (3) des Verbindungselementes (2) beim Schließen eines Exzenterhebels (11) in einer ersten Schwenkbewegungsphase formschlüssig beaufschlagen und in einer zweiten Schwenkbewegungsphase eine in Axialrichtung des Verbindungselementes (2) gerichtete Anzugbewegung ausführen. dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei sich gegenüberliegende Rastbacken (8) gemeinsam eine Spannausnehmung (9) bilden, wobei die Rastbacken (8) zueinander verschwenkbar und gegeneinander verspannbar in einem die Anzugbewegung ausführenden Lager (7) angeordnet sind und durch ein Federelement (19) in Schließrichtung (20) beaufschlagbar sind sowie die Spannausnehmung (9) im Bereich einer Schwenkachse des Exzenterhebels (11) angeordnet ist.
  2. 2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterhebel (11) in dem Gehäuse (6) durch Schwenklagerzapfen (12) gehalten ist, an oder in denen Exzenterzapfen (13) oder -ausnehmungen angeordnet sind, auf oder in welchen das Lager (7) der Rastbacken (8) gehaltert ist.
  3. 3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Lager (7) der Rastbacken (8) aus zwei etwa parallel zueinander angeordneten Lagerscheiben (14) besteht, die jeweils eine obere Mittenausnehmung (15) aufweisen, in welche der Exzenterzapfen (13) eingreift und die in ihrem unteren Bereich mit Lagerausnehmungen (16) versehen sind, in welche Schwenkzapfen (17) der Rastbacken (8) eingreifen.
  4. 4. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (19) nach Art einer Klammer ausgebildet ist, die die beiden Rastbacken (8) U-förmig übergreift und mit einer Ausnehmung (21) zur Durchführung des Verbindungselementes (2) versehen ist.
  5. 5. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Federelement (19) mit Rastnasen (22) in Rastausnehmungen (23) auf der Außenseite (24) der Rastbacken (8) eingreift.
  6. 6. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Öffnungsschwenkstellung des Exzenterhebels die Rastbacken (8) mit Aufgleitflächen (25) auf Gegenflächen des Gehäuses (6) derart anlaufen, daß sie im Sinne einer Öffnungsbewegung auseinandergedrückt werden.
  7. 7. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerscheiben (14) etwa U-förmig ausgebildet sind, wobei die Mittenausnehmung (15) im Bereich des U-Bogens (26) und die Lagerausnehmungen (16) im Bereich der U-Enden (27) angeordnet sind.
  8. 8. Befestigungsvorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittenausnehmung (15) und die Lagerausnehmungen (16) jeder der Lagerscheiben (14) etwa äquidistant voneinander angeordnet sind.
  9. 9. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß neben der ersten Spannausnehmung (9) mindestens eine weitere mit gegeneinander in Schließstellung bringbaren Klemmbacken versehene Spannausnehmungen (30) vorgesehen ist.
  10. 10. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) eine langgestreckte Form aufweist, und die erste Spannausnehmung (9) im Bereich eines Gehäuseendes und die mindestens eine weitere Spannausnehmung (30) im Bereich des anderen Gehäuseendes (31) angeordnet ist.
  11. 11. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmelemente der weiteren Spannausnehmungen (30) einerseits durch mit dem Gehäuse (6) fest verbundene Klemmbacken (32) und andererseits durch Klemmbackenteile eines Klemmschiebers (34) gebildet werden, der durch den Exzenterhebel (11) gesteuert in Längsrichtung des Gehäuses (6) verschiebbar ist.
  12. 12. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-11, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Gehäuse (6) mindestens zwei weitere Spannausnehmungen (30) angeordnet sind.
  13. 13. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Exzenterhebel (11) zugeordnete Ende (35) des Klemmschiebers (34) mit mindestens einem Abtastnocken (36) versehen ist, der mindestens eine Steuerkulisse (37) des Exzenterhebels (11) beaufschlagt.
  14. 14. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschieber (34) in Richtung der Steuerkulisse (37) federbelastet ist.
  15. 15. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmschieber (34) in einer Längsausnehmung (40) des Gehäuses (6) einliegt und in dieser geführt ist.
  16. 16. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkulisse (37) derart mit dem Klemmschieber (34) zusammenwirkt, daß die Schließbewegung des Klemmschiebers (34) bereits nach einer ersten Schließschwenkphase von etwa 30 Grad des Exzenterhebels (11) abgeschlossen ist.
  17. 17. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (50) des Gehäuses (6) mit Ausnehmungen versehen ist, die mit den Spannausnehmungen (erste Spannausnehmung 9, weitere Spannausnehmungen 30) fluchten.
  18. 18. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterhebel (11) in Schließstellung auf der Oberseite des Gehäuses (6) aufliegt.
  19. 19. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende (51) des Exzenterhebels (11) rahmenartig ausgebildet ist und die durch den Rahmen begrenzte Ausnehmung (52) die weiteren Klemmausnehmungen (30) überdeckt.
  20. 20. Befestigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (2) U-förmig ausgebildet ist und mit seinen U-Enden sowohl die erste Spannausnehmung (9) als auch eine der weiteren Spannausnehmungen (30) durchsetzt.
  21. 21. Befestigungsvorrichtung nach einem Ansprüche 1-19, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungselement (2) stiftartig ausgebildet ist und mit einem Kopf oder Querschenkel in einer T-Nut eines Trägerelementes einliegt.






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