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Vorrichtung zur Aufbewahrung von Fahrzeugrädern - Dokument DE19831476C2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19831476C2 16.11.2000
Titel Vorrichtung zur Aufbewahrung von Fahrzeugrädern
Anmelder Reifenspinne GmbH, 78048 Villingen-Schwenningen, DE
Erfinder Fijalkowski, Georg, 78073 Bad Dürrheim, DE;
Harsch, Oskar, 78052 Villingen-Schwenningen, DE
Vertreter Patentanwälte Westphal, Mussgnug & Partner, 78048 Villingen-Schwenningen
DE-Anmeldedatum 14.07.1998
DE-Aktenzeichen 19831476
Offenlegungstag 17.02.2000
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 16.11.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 16.11.2000
IPC-Hauptklasse B65G 1/16

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von Fahrzeugrädern oder Fahrzeugreifen, mit einer Basiseinheit und mehreren Trageinrichtungen, die mit einem ersten Ende an der Basiseinheit angeschlossen und an dem entgegengesetzten zweiten Ende mit Halteeinrichtungen für die Fahrzeugräder oder Fahrzeugreifen versehen sind.

Eine derartige Vorrichtung ist aus der G 93 17 025. 4 bekannt. Diese auch als Reifenbaum bezeichnete Vorrichtung weist als Basiseinheit einen Ständerfuß mit Ständersäule auf, an welcher Tragarme rechtwinklig zur Ständersäule und parallel zum Ständerfuß angeordnet sind.

Diese Tragarme dienen zur Aufnahme von Fahrzeugrädern oder Fahrzeugreifen, die einfach auf diese Tragarme aufgesteckt werden.

Obwohl diese bekannte Vorrichtung eine gewünschte schonende Aufbewahrung der Fahrzeugreifen oder Fahrzeugräder ermöglicht, sind dennoch einige Probleme vorhanden.

Nachteilig ist bei dieser Lösung der Platzbedarf. Es wird nämlich eine zusätzliche Stellfläche benötigt. Außerdem besteht die Gefahr, dass bei einseitiger Belastung diese Vorrichtung kippt.

Aus der GB-PS 706 498 ist eine Vorrichtung der o. g. Gattung bekannt, welche in horizontaler Richtung schwenkbare Arme zum Aufnehmen ringförmiger Gegenstände aufweist. Die ringförmigen Gegenstände werden dabei so in die Arme eingehängt, dass sie in vertikaler Lage hängend angeordnet sind.

Auch bei dieser Anordnung wirkt sich ein großer Platzbedarf nachteilig aus.

Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, die platzsparend befestigt werden kann und gleichzeitig eine problemlose Handhabung gewährleistet.

Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Basiseinheit als Grundplatte ausgelegt ist, die an einer Gebäudedecke anbringbar ist und eine formschlüssige Anbringungsmöglichkeit der Fahrzeugräder oder -reifen unter der Gebäudedecke ermöglicht. Die Trageinrichtung ist bezüglich der Basiseinheit zwischen einer hochgeklappten Aufbewahrungsposition und einer abgeklappten Position verschwenkbar angeschlossen.

Da Gebäudedecken von Lagerräumen, insbesondere von Garagen meistens zur Aufbewahrung von Gegenständen nicht genutzt werden, bietet die erfindungsgemäße Lösung eine platzsparende Aufbewahrungsmöglichkeit für Fahrzeugreifen und Fahrzeugräder. Damit die Fahrzeugreifen oder Räder problemlos an die Trageinrichtungen angebracht werden können, sind diese erfindungsgemäß bezüglich der Basiseinheit verschwenkbar ausgelegt.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung können die Trageinrichtungen mindestens in einer Endposition des Verschwenkungsweges mit Verriegelungseinrichtungen lösbar fixiert werden.

Diese Verriegelungseinrichtungen können aus Steckbolzen, umsteckbaren Sicherungsbügeln oder aus Rasteinrichtungen bestehen.

Wenn der Steckbolzen in seiner Mitte kreisförmig ausgebogen ist, kann durch Drehen des Steckbolzens die Trageinrichtung im hochgeklappten Zustand über den Bogen des Steckbolzens gestgedrückt werden, beispielsweise um ein Spiel auszugleichen.

Eine technisch besonders einfache Ausgestaltung der Vorrichtung ist möglich, wenn jede Halteeinrichtung einen an dem zweiten Ende der Trageinrichtung angeschlossenen Gewindebolzen aufweist, an dem ein Fahrzeugrad mit mindestens einer ersten Nuss befestigbar ist.

Obwohl die Anbringung von nur einer Nuss zur Halterung des Fahrzeugrades völlig ausreicht, ist es von Vorteil, wenn eine zweite Nuss das Fahrzeugrad auf der der ersten Nuss abgewandten Seite kontert. Dadurch wird das Fahrzeugrad fest eingespannt und kann keine Kippbewegungen mehr durchführen.

Da der Gewindebolzen die Nabenöffnung der Felge des Fahrzeugrades durchdringt, können bei unsachgemäßem Gebrauch der Vorrichtung, zum Beispiel durch zu festes Anziehen der Nüsse, bei den Nabenöffnungen Beschädigungen auftreten. Dies gilt insbesondere für Alu-Felgen, da die Aluminiumlegierungen deutlich weicher als Stahllegierungen sind.

Um dies zu vermeiden, ist es von Vorteil, Schutzelemente vorzusehen, zwischen denen das Fahrzeugrad aufnehmbar ist.

Dabei ist eine vorteilhafte Ausführungsform dadurch gegeben, dass das erste Schutzelement eine mit einem radial verlaufenden Langloch versehene Haltescheibe ist, die an einem Bolzenloch des Fahrzeugrades anbringbar ist und eine mit dem Nabenloch des Fahrzeugrades konzentrisch ausrichtbare Öffnung aufweist, durch welches der Gewindebolzen hindurchsteckbar ist.

Wenn der Steckbolzen in seiner Mitte kreisförmig ausgebogen ist, kann durch Drehen des Steckbolzens die Trageinrichtung im hochgeklappten Zustand über den Bogen des Steckbolzens gestgedrückt werden, beispielsweise um ein Spiel auszugleichen.

Eine technisch besonders einfache Ausgestaltung der Vorrichtung ist möglich, wenn jede Halteeinrichtung einen an dem zweiten Ende der Trageinrichtung angeschlossenen Gewindebolzen aufweist, an dem ein Fahrzeugrad mit mindestens einer ersten Nuss befestigbar ist.

Obwohl die Anbringung von nur einer Nuss zur Halterung des Fahrzeugrades völlig ausreicht, ist es von Vorteil, wenn eine zweite Nuss das Fahrzeugrad auf der der ersten Nuss abgewandten Seite kontert. Dadurch wird das Fahrzeugrad fest eingespannt und kann keine Kippbewegungen mehr durchführen.

Da der Gewindebolzen die Nabenöffnung der Felge des Fahrzeugrades durchdringt, können bei unsachgemäßem Gebrauch der Vorrichtung, zum Beispiel durch zu festes Anziehen der Nüsse, bei den Nabenöffnungen Beschädigungen auftreten. Dies gilt insbesondere für Alu-Felgen, da die Aluminiumlegierungen deutlich weicher als Stahllegierungen sind.

Um dies zu vermeiden, ist es von Vorteil, Schutzelemente vorzusehen, zwischen denen das Fahrzeugrad aufnehmbar ist.

Dabei ist eine vorteilhafte Ausführungsform dadurch gegeben, dass das erste Schutzelement eine mit einem radial verlaufenden Langloch versehene Haltescheibe ist, die an einem Bolzenloch des Fahrzeugrades anbringbar ist und eine mit dem Nabenloch des Fahrzeugrades konzentrisch ausrichtbare Öffnung aufweist, durch welches der Gewindebolzen hindurchsteckbar ist.

Vorteilhaft ist dabei, wenn das zweite Schutzelement eine topfförmige Abdeckkappe ist, die auf dem Gewindebolzen aufsteckbar ist.

Das Langloch der Haltescheibe dient dazu, diese für Felgen verwenden zu können, deren Bolzenlöcher mit unterschiedlichen Radien angeordnet sind.

Eine alternative Ausführungsform für die Schutzelemente ist dadurch gegeben, dass das dritte Schutzelement eine konusförmige, höhle Abdeckkappe ist, deren Seite mit dem größeren Durchmesser das Fahrzeugrad auf der von der Trageinrichtung abgewandten Seite ergreift, während das vierte Schutzelement eine konusförmige, hohle Abdeckkappe ist, deren Abschnitt mit kleinerem Durchmesser durch das Nabenloch des Fahrzeugrades hindurchsteckbar ist.

Diese alternative Ausführungsform für die Schutzelemente bietet zudem noch die Möglichkeit, dass die dritten und vierten Nüsse in den entsprechenden Abschnitten mit kleineren Durchmessern der Abdeckkappen aufgenommen sind.

Obwohl eine Vielzahl von Querschnittsformen für die Trageinrichtungen möglich ist, ist es aus Gewichts- und Stabilitätsgründen von Vorteil, wenn die Trageinrichtungen als U-förmige Arme ausgebildet und an der Basiseinheit innerhalb oder außerhalb entsprechender U-förmiger Aufnahmeelemente über Schwenkzapfen angelenkt sind.

Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung bestehen die Schutzelemente aus Kunststoff.

Da die Fahrzeugräder meist relativ schwer sind, kann es insbesondere für schwächere Personen Schwierigkeiten bereiten, die nach unten abgeklappte und das Fahrzeugrad tragende Trageinheit in ihre Aufbewahrungsposition zu verschwenken. Dies kann durch eine geeignet angebrachte Federeinrichtung erleichtert werden.

Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele sowie aus den Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. Es zeigen:

Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform in ihrer Aufbewahrungsposition;

Fig. 2A, und B eine Seitenansicht eines Fahrzeugreifens mit befestigter Halteplatte sowie eine Querschnittsansicht durch diesen Fahrzeugreifen vor der Anbringung der Halteplatte;

Fig. 3A, B und C eine Seitenansicht der Vorrichtung gemäß Fig. 1, wobei eine Trageinrichtung zur Anbringung eines Fahrzeugreifens heruntergeklappt und die andere Trageinrichtung bereits in die Aufbewahrungsposition verschwenkt ist sowie eine Querschnittsansicht entlang der Linie A-A von Fig. 3A, sowie eine Querschnittsansicht durch ein Aufnahmeelement mit einer alternativen Ausgestaltung eines Steckbolzens;

Fig. 4 einen Querschnitt durch eine Trageinrichtung mit angeschlossenem Fahrzeugrad gemäß einer zweiten Ausführungsform; und

Fig. 5A und B eine Bodenansicht bzw. einen Querschnitt durch ein konusförmiges Schutzelement.

Anhand der Fig. 1 bis 3 wird ein erstes Ausführungsbeispiel für eine Vorrichtung 10 zur Aufbewahrung von Fahrzeugrädern 26 oder Fahrzeugreifen beschrieben.

Die Vorrichtung 10 weist eine Basiseinheit bzw. Grundplatte 12 auf, die an einer Gebäudedecke befestigt werden kann.

Obwohl die Grundplatte 12 verschiedene Formen aufweisen kann, ist sie in dem gezeigten Ausführungsbeispiel im Westentlichen quadratisch ausgebildet und weist an den jeweiligen Ecken Aufnahmeelemente 44 auf, die einen U-förmigen Querschnitt haben, wobei die freien Schenkel im Wesentlichen senkrecht zur Ebene der Grundplatte 12 verlaufen und im montierten Zustand der Vorrichtung 10 nach unten weisen.

In diesen vier Aufnahmevorrichtungen 44 sind Trageinrichtungen bzw. Arme 14 aufgenommen und über Schwenkzapfen 46 verschwenkbar an diesen Aufnahmevorrichtungen 44 angeschlossen.

Diese Arme 14 weisen ebenfalls einen U-förmigen Querschnitt auf, wobei in dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Arme 14 innerhalb der Schenkel der Aufnahmeelemente 44 angeordnet sind.

Es ist aber auch möglich, die Arme 14 derart auszugestalten, dass die Aufnahmeelemente 44 innerhalb der freien Schenkel der Arme 14 angeordnet sind.

Zur Befestigung eines Fahrzeugrades 26 an der Vorrichtung 10 bzw. an den Armen 14 sind an den freien Enden der Arme 14 Gewindebolzen 24 befestigt, die im Wesentlichen senkrecht zu den Armen 14 verlaufen.

Diese Gewindebolzen 24 haben einen Durchmesser, der es ermöglicht, dass alle gängigen Felgen mit dem entsprechenden Nabenloch 40 auf diesem Gewindebolzen 24 aufgeschoben werden können.

Um ein auf den Gewindebolzen 24 aufgestecktes Fahrzeugrad 26 zu befestigen, ist es an sich ausreichend, das Fahrzeugrad 26 nach dem Aufstecken mittels einer ersten Nuss 28a zu fixieren. Dabei könnte dann die der ersten Nuss 28a abgewandte Seite des Fahrzeugrades 26 an dem Arm 14 anliegen.

Allerdings kann durch Aufschrauben einer zweiten Nuss 28b als sogenannte Kontermutter auf die Gewindestange 24 der Aufsteckweg des Fahrzeugrades 26 voreingestellt werden, so dass die erste Nuss 28a zum Festziehen des Fahrzeugrades einen kürzeren Weg zurücklegen muss.

Um eine Beschädigung des Nabenloches 40 vollständig auszuschließen, weist die Vorrichtung 10 gemäß des ersten Ausführungsbeispiels erste und zweite Schutzelemente 30 und 32 auf, zwischen denen das Fahrzeugrad 26 aufgenommen werden kann, so dass die ersten und zweiten Nüsse 28a und 28b nicht mehr mit den Felgen in Kontakt kommen können.

Wie sich aus den Fig. 2 und 3A ergibt, ist das erste Schutzelement in Form einer Haltescheibe 30 ausgebildet, die an der der Gewindestange 24 abgewandten Seite des Fahrzeugrades 26 an der Felge befestigt werden kann. Die Befestigung dieser Haltescheibe 30 erfolgt dabei über eine nicht näher bezeichnete Bolzennussanordnung, die ein Felgenbolzenloch der Felge durchgreift.

Um für Felgen mit bezüglich des Durchmessers unterschiedlichen Felgenbolzenanordnungen nicht unterschiedliche Haltescheiben verwenden zu müssen, weist die dargestellte Haltescheibe 30 ein radial verlaufendes Langloch 38 auf, so dass eine Öffnung 42 der Haltescheibe 30 immer koaxial mit dem Nabenloch 40 ausgerichtet werden kann.

Auf der entgegengesetzten Seite der Felge ist das zweite Schutzelement in Form einer Abdeckkappe 32 angeordnet. Diese Abdeckkappe 32 ist topfähnlich ausgebildet, wobei die offene Seite zu dem Fahrzeugrad weist.

Bevorzugt bestehen diese ersten und zweiten Schutzelemente bzw. diese Haltescheibe 30 und diese Abdeckkappe 32 aus einem Kunststoffmaterial, das die Felge vor Beschädigungen schützt.

In den Fig. 4 und 5A, B ist eine alternative Ausgestaltung der Schutzelemente gezeigt. Diese dritten und vierten Schutzelemente sind konusförmige, hohle Abdeckkappen 34 und 36.

Das dritte Schutzelement bzw. die konusförmige Abdeckkappe 34 ist dabei derart an der dem Arm 14 abgewandten Seite des Fahrzeugrades 26 angebracht, dass deren Seite mit dem größeren Durchmesser das Fahrzeugrad 26 ergreift.

Die andere konusförmige Abdeckkappe 36 ist mit ihrem Abschnitt mit kleinerem Durchmesser durch das Nabenloch 40 des Fahrzeugrades 26 hindurchgesteckt.

Um die Handhabbarkeit der Vorrichtung 10 zu vereinfachen, sind bei diesem Ausführungsbeispiel die dritten und vierten Nüsse 28c und 28d in den Abschnitten mit kleinerem Durchmesser der Abdeckkappen 34 und 36 aufgenommen. Selbstverständlich können diese Nüsse 28c und 28d auch separat angeordnet werden.

Diese konusförmige Ausgestaltung der dritten und vierten Schutzelemente 34 und 36 ermöglicht eine einfache und vor allen Dingen kippsichere Befestigung des Fahrzeugrades 26, da durch die Konusform der inneren Abdeckkappe 36 immer eine genaue Anpassung an die entsprechenden Nabenlöcher 40 erfolgen kann.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 ermöglicht daher eine platzsparende Aufbewahrung von Fahrzeugrädern 26. Die abklappbaren Arme 14 lassen das Anbringen der Fahrzeugräder in ergonomischer Arbeitshöhe zu. Zur Aufbewahrung werden die Arme 14 nach oben verschwenkt und durch eine entsprechende Verriegelungseinrichtung 18 fixiert. Allerdings können die abgeklappten Arme 14 ebenfalls fixierbar ausgestaltet werden, da dadurch das Aufstecken der Fahrzeugräder 26 erleichtert wird, indem die Arme 14 nicht mehr bei Berührung wegpendeln können.

Die Verriegelungseinrichtungen 18 können aus einem in Fig. 3A angedeuteten Steckbolzen 20, einem in Fig. 3A gezeigten umsteckbaren Sicherungsbügel 22 oder aus einer nicht dargestellten Rasteinrichtung bestehen. Wie in Fig. 3A gezeigt, kann entweder der Steckbolzen 20 allein verwandt werden, indem er in die gezeigte Position eingesteckt wird. Oder der umsteckbare Sicherungsbügel 22 wird in den Verschwenkungsendpositionen entsprechend befestigt und fixiert somit den Arm 14 in diesen Positionen.

Wie in Fig. 3C gezeigt, ist gemäß einer alternativen Ausgestaltung des Steckbolzens 20 dieser in etwa in der Mitte ausgebogen. Dadurch besteht die Möglichkeit, bei dem Fixieren der Trageinrichtung 14 im hochgeklappten Zustand, ein eventuell vorhandenes Spiel auszugleichen und die Trageinrichtung 14 fest an das Aufnahmeelement anzudrücken.

Über eine nicht näher dargestellte Federeinrichtung kann die Schwenkbewegung des Arms 14 unterstützt werden, so dass auch schwächere Personen in der Lage sind, diese Vorrichtung zu betätigen.

Obwohl bei den beschriebenen Ausführungsbeispielen lediglich Fahrzeugräder 26 befestigt werden, können selbstverständlich über geeignete Halteeinrichtungen auch Fahrzeugreifen mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung platzsparend aufbewahrt werden. Bezugszeichenliste 10 Vorrichtung

12 Basiseinheit/Grundplatte

14 Trageinrichtung/Arm

16 Halteeinrichtung

18 Verriegelungseinrichtung

20 Steckbolzen

22 Sicherheitsbügel

24 Gewindebolzen

26 Fahrzeugrad

28a, b, c, d, Nuss

30 1. Schutzelement, Haltescheibe

32 2. Schutzelement, Abdeckkappe

34 3. Schutzelement, konusförmige Abdeckkappe

36 4. Schutzelement, konusförmige Abdeckkappe

38 Langloch

40 Nabenloch

42 Öffnung

44 Aufnahmelement

46 Schwenkzapfen


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung (10) zur Aufbewahrung von Fahrzeugrädern (26) oder Fahrzeugreifen, mit einer Basiseinheit (12) und mehreren Trageinrichtungen (14), die mit einem ersten Ende an der Basiseinheit (12) angeschlossen und an dem entgegengesetzten zweiten Ende mit Halteinrichtungen (16) für die Fahrzeugräder (26) oder Fahrzeugreifen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Basiseinheit (12) an einer Decke eines Gebäudes anbringbar ist, und dass die Trageinrichtungen (14) bezüglich der Basiseinheit (12) zwischen einer hochgeklappten Aufbewahrungsposition und einer abgeklappten Position verschwenkbar angeschlossen sind.
  2. 2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtungen (14) mindestens an einer Endposition des Verschwenkungsweges mit Verriegelungseinrichtungen (18) lösbar fixiert werden.
  3. 3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Verriegelungseinrichtung (18) aus einem Steckbolzen (20), einem umsteckbaren Sicherungsbügel (22) oder einer Rasteinrichtung besteht.
  4. 4. Vorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckbolzen (20) etwa in der Mitte seiner Länge kreisförmig ausgebogen ist.
  5. 5. Vorrichtung (10) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jede Halteeinrichtung (16) einen an dem zweiten Ende der Trageinrichtung (14) angeschlossenen Gewindebolzen (24) aufweist, an dem ein Fahrzeugrad (26) mit mindestens einer ersten bzw. dritten Nuss (28a; 28c) befestigbar ist.
  6. 6. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine zweite bzw. vierte Nuss (28b; 28d), die das Fahrzeugrad (26) auf der der ersten bzw. dritten Nuss (28a; 28c) abgewandten Seite kontert.
  7. 7. Vorrichtung (10) nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet durch erste und zweite bzw. dritte und vierte Schutzelemente (30, 32; 34, 36), zwischen denen das Fahrzeugrad (26) aufnehmbar ist.
  8. 8. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Schutzelement eine mit einem radial verlaufenden Langloch (38) versehene Haltescheibe (30) ist, die an einem Bolzenloch des Fahrzeugrades (26) anbringbar ist und eine mit dem Nabenloch (40) des Fahrzeugrades (26) konzentrisch ausrichtbare Öffnung (42) aufweist, durch welches der Gewindebolzen (24) hindurchsteckbar ist.
  9. 9. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Schutzelement eine topfförmige Abdeckkappe (32) ist, die auf dem Gewindebolzen (24) aufsteckbar ist.
  10. 10. Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das dritte Schutzelement eine konusförmige, hohle Abdeckkappe (34) ist, deren Seite mit dem größeren Durchmesser das Fahrzeugrad (26) auf der von der Trageinrichtung (14) abgewandten Seite ergreift, während das vierte Schutzelement eine konusförmige, hohle Abdeckkappe (36) ist, deren Abschnitt mit kleinerem Durchmesser durch das Nabenloch (40) des Fahrzeugrades (26) hindurchsteckbar ist.
  11. 11. Vorrichtung (10) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die dritten und vierten Nüsse (28c, 28d) in den entsprechenden Abschnitten mit kleineren Durchmessern der Abdeckkappen (34, 36) aufgenommen sind.
  12. 12. Vorrichtung (10) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Trageinrichtungen als U-förmige Arme (14) ausgebildet und an der Basiseinheit (12) innerhalb oder außerhalb entsprechender U-förmiger Aufnahmeelemente (44) über Schwenkzapfen (46) angelenkt sind.
  13. 13. Vorrichtung (10) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzelemente (30, 32; 34, 36) aus Kunststoff bestehen.
  14. 14. Vorrichtung (10) nach mindestens einem der vorstehenden Ansprüche 1 bis 13, gekennzeichnet durch Federeinrichtungen, die die Schwenkbewegung der Trageinrichtungen bzw. Arme (14) unterstützen.






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