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Dokumentenidentifikation DE10024712A1 28.12.2000
Titel Mehrfachkleiderbügelsystem
Anmelder Mitchell, Martin, Bangkok, TH
Erfinder Mitchell, Martin, Bangkok, TH
Vertreter Wagner, K., Dipl.-Ing.; Geyer, U., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anwälte, 80538 München
DE-Anmeldedatum 18.05.2000
DE-Aktenzeichen 10024712
Offenlegungstag 28.12.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.12.2000
IPC-Hauptklasse A47G 25/18
IPC-Nebenklasse A47B 61/00   
Zusammenfassung Ein Mehrfachkleiderbügelsystem, das ein längliches Gratmittel mit einem oberen Ende und einem unteren Ende umfaßt. Das obere Ende des Gratmittels ist mit einem Befestigungsmittel zum abnehmbaren Einhängen in eine Schiene oder einen Haken ausgestattet. Das Gratmittel weist weiters eine Vielzahl von nach oben gerichteten Befestigungsmitteln auf, die in Abständen darauf angeordnet sind. Das Mehrfachkleiderbügelsystem umfaßt außerdem eine Vielzahl von Bügeln, die jeweils mit einem entsprechenden Befestigungsmittel ausgestattet sind, das ausgeführt ist, um in eines der nach oben gerichteten Befestigungsmittel auf dem Gratmittel einzugreifen.

Beschreibung[de]
BEREICH DER ERFINDUNG

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Mehrfachkleiderbügelsystem zur Verwendung in Kleiderschränken und dergleichen.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Bei vielen Menschen ist Platz im Kleiderschrank sehr gefragt. Oft würde man gerne viel mehr Kleidungsstücke in einem Schrank aufbewahren, als möglich scheint. Ein Hauptproblem mit Kleiderschränken ist, daß alle Kleidungsstücke auf derselben Höhe aufgehängt werden und Kleiderbügel verwendet werden, die das allgemeine Design mit einem integrierten oder separaten Haken aufweisen.

Es ist eine Vorrichtung entworfen worden, bei der eine Reihe von Kleiderbügeln mit Haken in einer vertikalen Anordnung aufgehängt werden können. Die Vorrichtung umfaßt einen vertikalen Streifen mit einer Reihe von Löchern. Die Haken der Kleiderbügel müssen jedoch immer noch in die Löcher eingehängt werden, was eine etwas umständliche Handhabung des Bügels erfordert, wobei er unter anderem gedreht werden muß und daher auch die Kleidungsstücke auf dem Bügel in einen nichtvertikalen Winkel gedreht werden. Dies führt oft dazu, daß Kleidungsstücke nicht ordentlich aufgehängt werden, wodurch genau das Gegenteil der beabsichtigen Wirkung erzielt wird.

AUSSAGE DER ERFINDUNG

Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Mehrfachkleiderbügelsystem bereitzustellen, das eine einfachere Verbindungsmöglichkeit aufweist, wodurch ein unordentliches Aufhängen der Kleidungsstücke vermieden wird.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Mehrfachkleiderbügelsystem bereitgestellt, das ein längliches Gratmittel mit einem oberen Ende und einem unteren Ende umfaßt. Das obere Ende ist mit einem Befestigungsmittel wie einem Haken zum Eingreifen oder Einhängen in eine Schiene oder einen Haken ausgestattet. Eine Vielzahl von nach oben gerichteten Befestigungsmitteln sind in Abständen entlang des Gratmittels angeordnet. Das System umfaßt weiters eine Vielzahl von Kleiderbügeln, die jeweils entsprechende Befestigungsmittel aufweisen, die ausgeführt sind, um jeweils in eines der nach oben gerichteten Befestigungsmittel des Grats einzugreifen.

Vorzugsweise greifen die Bügel in die nach oben gerichteten Befestigungsmittel gänzlich oder im wesentlichen vertikal ein. Durch gänzlich oder im wesentlichen vertikalen Eingriff zwischen den entsprechenden Befestigungsmitteln der Bügel und des Gratmittels sollten Kleidungsstücke, die bereits sorgfältig auf einen Bügel gehängt worden sind, nicht in Unordnung geraten, wenn der Grat und der Bügel miteinander verbunden werden.

Die nach oben gerichteten Befestigungsmittel entlang des Gratmittels sind vorzugsweise in regelmäßigen Abständen angeordnet. Der Abstand zwischen diesen Befestigungsmitteln könnte verändert werden, um bestimmten Arten und Formen von Kleidungsstücken, z. B. bei unterschiedlichen Aufhängebedingungen, angepaßt zu werden.

Das Gratmittel kann ein oder mehrere integrierte Befestigungsmittel an seinem unteren Ende umfassen, um daran Kleidungsstücke oder andere Gegenstände aufzuhängen oder zu befestigen. Solche Befestigungsmittel könnten zum Beispiel Hänger für Krawatten, Schals oder ähnliches sein. Es ist vorteilhaft, wenn das untere Ende des Gratmittels einen Griff aufweist oder das Befestigungsmittel als Griff verwendet werden kann, damit das untere Ende des Gratmittels leichter erfaßt werden kann und von einer vertikalen Position in eine horizontale Position gebracht werden kann.

Das Gratmittel kann auch flexibel und/oder zusammenfaltbar sein, um es zum Beispiel für Reisen und Transport in beispielsweise einem Koffer kompakt zu gestalten. Außerdem ist es vorteilhaft, wenn das Befestigungsmittel am oberen Ende des Gratmittels zum abnehmbaren Einhängen in einen Haken oder eine Schiene drehbar am Gratmittel angebracht ist.

Die Kleiderbügel, die vorzugsweise mit dieser Erfindung verwendet werden, weisen einen Grundkörper in allgemeinem Bügeldesign auf, d. h. Arme, die sich von einem Mittelteil nach außen erstrecken und in einer oder mehreren Dimensionen gebogen sein können. Der Mittelteil weist ein entsprechendes Befestigungsmittel auf, um in die nach oben gerichteten Befestigungsmittel des Gratmittels einzugreifen.

Das Bügelbefestigungsmittel kann jede geeignete Form, Größe oder Konstruktion aufweisen. Das kann zum Beispiel eine vorstehende Kante, ein Flansch, ein Aufhänger oder ähnliches sein, die sich im allgemeinen nach unten erstrecken, und es kann zum Beispiel auch eine Öffnung sein, die ausgeführt ist, um in, über, rund um oder durch das Gratmittel zu passen. Eine solche Öffnung müßte rundherum nicht völlig geschlossen sein, sondern könnte teilweise unterbrochen sein.

In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform weist jeder Bügel einen Schlitz als Befestigungsmittel auf, wobei der Schlitz mittels einem nach oben gerichteten Aufhänger auf dem Gratmittel eingehängt werden kann, so daß der Bügel auf dem Verbindungsstück zwischen dem Aufhängemittel und dem Grundkörper des Gratmittels hängt.

Das nach oben gerichtete Befestigungsmittel auf dem Gratmittel kann jede geeignete Form, Größe oder Konstruktion aufweisen. Ein solches Befestigungsmittel kann eine Öffnung, Vorsprünge, eine vorstehende Kante, ein Flansch, ein Aufhänger etc. sein. Das Befestigungsmittel auf dem Gratmittel kann damit koplanar sein. Vorzugsweise erstreckt sich das Befestigungsmittel davon nach außen. Außerdem kann das Befestigungsmittel vorzugsweise ganz oder im wesentlichen flach oder abgewinkelt sein. Bei dem Befestigungsmittel auf dem Gratmittel kann der Eingriff der Bügel entweder nur auf einer Seite oder auf beiden Seiten des Gratmittels möglich sein. Bei manchen Arten von Befestigungsmitteln können die Bügel von beiden Seiten des Gratmittels her eingehängt werden. Bei anderen Arten von Befestigungsmitteln können die Bügel nur von einer Seite des Gratmittels her eingehängt werden.

Gemäß einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform ist die Vielzahl von nach oben gerichteten Befestigungsmitteln eine Reihe von nach oben gerichteten Aufhängern. Jeder dieser Aufhänger hat eine derartige Größe und Form, daß ein erster Abschnitt bereitgestellt wird, gegen den das entsprechende Befestigungsmittel des Kleiderbügels ruht, wenn das Gratmittel sich in einer im wesentlichen vertikalen Position befindet, und ein zweiter Abschnitt, gegen den das entsprechende Befestigungsmittel ruht, wenn das Gratmittel sich in einer im wesentlichen horizontalen Position befindet. Der Aufhänger hat eine vorteilhafte Größe und Form, so daß das entsprechende Befestigungsmittel des Bügels vom ersten Abschnitt zum zweiten Abschnitt bewegt wird, wenn das Gratmittel von einer im wesentlichen vertikalen Position in eine im wesentlichen horizontale Position bewegt wird.

Jeder der Aufhänger kann eine im allgemeinen gebogene, S-, L- oder U- Form aufweisen.

Das Gratmittel und der/die dazugehörigen Bügel weisen vorzugsweise eine solche Größe und Form auf, daß sie kompakt zusammengepackt werden können und dadurch ihre Ausmaße für Aufbewahrungszwecke auf ein Minimum reduziert werden.

Erfindungsgemäße Ausführungsformen werden nun ausschließlich als Beispiele und unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, worin:

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 eine Perspektivansicht einer ersten Form eines erfindungsgemäßen Mehrfachkleiderbügelsystems ist;

Fig. 2 eine Draufsicht einer zweiten Form eines erfindungsgemäßen Mehrfachkleiderbügelsystems ist, die sich von der vorhergehenden Ausführungsform dadurch unterscheidet, daß der Grundkörper der Bügel das Querelement zwischen den beiden gebogenen Armen nicht aufweist;

Fig. 3 eine Draufsicht eines der Bügel in dem in Fig. 1 gezeigten System ist;

Fig. 4 die Rückansicht des Gratmittels (2) des in Fig. 1 gezeigten Systems ist;

Fig. 5 die Vorderansicht des in Fig. 4 gezeigten Gratmittels (2) ist;

Fig. 6 eine Seitenansicht des in Fig. 4 und 5 gezeigten Gratmittels (2) ist;

Fig. 7 eine schematische Darstellung ist, die zeigt, wie ein Bügel des in Fig. 1 gezeigten Kleiderbügelsystems am Gratmittel (2) befestigt ist;

Fig. 8 das in Fig. 1 gezeigte Kleiderbügelsystem zeigt, wenn die Bügel vom Gratmittel (2) entfernt und in einer Aufbewahrungsposition angeordnet sind; und

Fig. 9 eine Draufsicht einer dritten erfindungsgemäßen Form eines Mehrfachkleiderbügelsystems ist, das sich von den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsformen dadurch unterscheidet, daß der Haken des Gratmittels daran drehbar befestigt ist.

DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Mit Bezug auf die Zeichnungen zeigt Fig. 1 ein erstes Mehrfachkleiderbügelsystem, bestehend aus einem Gratmittel (2) und drei abnehmbaren Bügeln (4). Das Gratmittel (2) hat an seinem oberen Ende einen Haken (6), wobei dieser Haken (6) in eine Kleiderschrankschiene, einen Haken oder ähnliches eingehängt werden kann. Der Haken (6) kann fix am Gratmittel (2) befestigt werden oder drehbar daran befestigt werden, wie in Fig. 9 gezeigt wird.

Fig. 2 zeigt ein zweites erfindungsgemäßes Kleiderbügelsystem. Sein Gratmittel (20) weist eine im allgemeinen ähnliche Form wie das im oben beschriebenen ersten System auf und hat drei Befestigungsmittel (22) zum Halten von drei Bügeln (24), die sich von den Bügeln (4) des in Fig. 1 dargestellten ersten Kleiderbügelsystems dadurch unterscheiden, daß sie kein Querelement besitzen (das in Fig. 3 als Element (13) gezeigt wird).

Das Gratmittel (2), das in Fig. 4, 5 und 6 detaillierter dargestellt wird, weist drei nach oben gerichtete Befestigungsmittel (8) auf, die in regelmäßigen Abständen darauf angeordnet sind. Jedes Gratbefestigungsmittel (8) ist ein nach außen gerichteter Aufhänger. Der Aufhänger hat eine allgemeine S- Form (am besten in Fig. 6 ersichtlich). An der Basis des Gratmittels (2) befindet sich eine dreieckige Öffnung (3), die zum Aufhängen von Krawatten, Schals und ähnlichem verwendet werden kann. Die dreieckige Öffnung (3) kann einen Griff (9) definieren, der verwendet werden kann, um das Gratmittel (2) von einer vertikalen Position in eine quasi horizontale Position zu bringen, während der Haken (6) des Kleiderbügelsystems auf der anderen Seite gehalten wird oder in einer Schiene, einem Haken oder ähnlichem eingehängt ist.

Ein Bügel (4) wird in Fig. 3 detaillierter dargestellt. Er hat eine im allgemeinen dreieckige Form mit zwei gebogenen Armen (11), die sich von einem mittleren Teil (10) erstrecken, sowie ein Querelement (13), das sich zwischen den gebogenen Armen (11) erstreckt. Das Querelement (13) kann verwendet werden, um ein gefaltetes Paar Hosen oder ähnliches darüber zu hängen. Am obersten Teil des Mittelteils (10) des Bügels (4) befinden sich zwei zusammenlaufende Hörner (12), die ein inneres Schlitzmittel (14) bilden. Jeder gebogene Arm (11) kann Einkerbungen oder Schlitze (17a und 17b) aufweisen, die dazu dienen, Rock- oder Hosenaufhänger (Schlitz 17a) oder Kleiderträger (Schlitz 17b) zu halten. Wenn das Querelement (13) nicht vorhanden ist (zum Beispiel in der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsform), kann jeder gebogene Arm (11) in einem gebogenen Element (29) enden, das einen Haken bildet, der dazu dient, Rockaufhänger oder dergleichen zu halten. Je nach Wunsch können eine Reihe von verschiedenen Designs für die Bügel (4) auf einem Gratmittel (2) verwendet werden.

Bei Verwendung kann das Gratmittel (2) an einer Kleiderschrankschiene aufgehängt werden und Kleidungsstücke, z. B. eine Jacke oder Hose, auf einen Bügel (4) gehängt werden. Der Bügel (4) wird dann im Gratmittel (2) eingehängt, wie durch die punktierte Linie und die Pfeile (die schematisch die Bewegung des Bügels auf das Gratmittel (2) darstellen) in Fig. 7 gezeigt wird, indem das Schlitzmittel (14) des Bügels (4) über das Befestigungsmittel oder den Aufhänger (8) des Gratmittels (2) gezogen wird, bis die Hörner (12) des Bügels (4) auf der Verbindung (15) zwischen dem Aufhänger (8) und dem Gratmittel (2) zu liegen kommen. Diese Position kann als erste Ruheposition definiert werden. Die Hörner (12) passen auch auf beiden Seiten auf einen Verstärkungsflansch (16) zwischen dem Aufhänger (8) und dem Grundkörper des Gratmittels (2). Um einfachen Zugang zu jedem einzelnen Bügel (4) und besonders zum mittleren Bügel zu gestatten, kann der Benutzer den Griff (9) erfassen und das Gratmittel (2) aus seiner normalen vertikalen Position in eine im wesentlichen horizontale Position heben. Durch diese Bewegung drehen sich die Bügel (4) innerhalb der S-Kurve des Aufhängers (8), so daß die Kleidungsstücke weiterhin in einer im wesentlichen vertikalen Position hängen. Diese Position kann als zweite Ruheposition definiert werden. Der Abstand zwischen jedem Bügel (4) ist daher der Abstand zwischen jedem Aufhänger (8) entlang des Gratmittels (2). In einer solchen Position wird der Zugang zu jedem der Bügel (4) erleichtert und das Ein- oder Aushängen der Bügel (4) vom Aufhänger (8) wird vereinfacht. Es sei darauf hingewiesen, daß die S-Form des Aufhängers (8) dazu dient, daß die zusammenlaufenden Hörner (12) des Bügels (4) in der Vertiefung (18) des Aufhängers (8) ruhen, wenn jeder Bügel (4) senkrecht vom Gratmittel (2) hängt. Daher können die Bügel (4) nicht versehentlich aus dem Aufhänger (8) rutschen, wenn das Gratmittel (2) hochgehoben wird. Zusätzlich sind auf der Innenfläche der Aufhänger (8) und über der S-Kurve der Aufhänger zwei kleine Vorsprünge (19) vorhanden. Die Vorsprünge (19) befinden sich entlang des Wegs, auf dem der Bügel (4) entfernt wird, und verhindern ein versehentliches Aushängen der zusammenlaufenden Hörner (12) des Bügels (4) aus dem Aufhänger (8).

Gemäß einer in Fig. 9 gezeigten Variante der Erfindung kann der Haken (36) mittels eines Drehgelenks (33) an dem Gratmittel (32) angebracht sein. Das Drehgelenk (33) verbindet das Gratmittel (32) und den Haken (36) und kann mit Schrauben und Muttern befestigt sein oder ein einfacher Stift sein, der in ein Loch im Gratmittel (32) eingreift. In diesem Fall greift der Stift locker in das Loch ein und wird durch einen Ausrücker/Zapfen begrenzt, auf dem die Kante des Lochs ruht, um ein Herausrutschen des Stifts zu verhindern. Durch ein Drehgelenk kann das Gratmittel (32) senkrecht zum Haken (36) positioniert werden. In manchen Situationen, z. B. wenn der Haken (36) in einer Schiene eingehängt ist, wird durch die Möglichkeit, das Gratmittel (32) zu drehen, das Hochheben des Gratmittels (32) aus einer vertikalen in eine horizontale Position erleichtert, während gleichzeitig ein mögliches Aushängen des Hakens (36) aus der Schiene verhindert wird.

Die vorliegende Erfindung stellt ein einfaches und unkompliziertes Verfahren bereit, um eine Reihe von Bügeln auf einen hängenden Grat zu hängen bzw. davon auszuhängen, wobei das Einhängen in einer vertikalen Position geschehen kann und dadurch jegliches Drehen oder Verdrehen des Bügels, wodurch es zu einem unordentlichen Aufhängen des Kleidungsstücks auf dem Bügel kommen könnte, vermieden wird. Der Grat kann ausgeführt werden, um eine beliebige Anzahl von Bügeln mit einem beliebigen geeigneten Abstand dazwischen darin einzuhängen.

Die vorliegende Erfindung stellt außerdem ein Kleiderbügelsystem bereit, das leichter aufbewahrt oder transportiert werden kann, z. B. in einem Koffer oder einem anderen Gepäckstück, da die Bügel keine integrierten Haken aufweisen müssen, die diesbezüglich meistens der unpraktischste Teil von bisherigen Bügeln waren. Da die Bügel (4) vom Gratmittel (2) ausgehängt und zusammengepackt werden und/oder vom Gratmittel (12) ausgehängt werden können, können sie außerdem getrennt vom Gratmittel (2) aufbewahrt werden, wodurch sie ein kompaktes und leicht zu verstauendes Kleiderbügelsystem bieten, das leicht transportiert werden kann. Es ist außerdem von Vorteil, wenn das Gratmittel (2) und die Bügel (4) eine Größe und Form aufweisen, durch die sie in einer äußerst platzsparenden Position aufbewahrt werden können. Auf diese Weise kann, wie in Fig. 8 gezeigt wird, der vorstehende Haken (6) des Gratmittels (2) durch den Raum, der durch den gebogenen Arm (11) und das Querelement (13) von einem Stoß aufeinandergelegter Bügel (4) gebildet wird, geführt werden. Dadurch wird der erforderliche Platz zum Aufbewahren des Systems reduziert, was besonders beim Transportieren der Kleiderbügel (4) im Gepäck vorteilhaft ist. In der Aufbewahrungsposition werden außerdem der Haken (6), die Aufhänger (8) und das Gratmittel (2) davor geschützt, während des Transports im Gepäck zerdrückt zu werden, und gleichzeitig wird verhindert, daß zerbrechliche Gegenstände im Gepäck vom Haken (6) oder den Aufhängern (8) beschädigt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Ein Mehrfachkleiderbügelsystem, bestehend aus einem länglichen Gratmittel mit einem oberen und einem unteren Ende, wobei das obere Ende mit einem Befestigungsmittel zum abnehmbaren Einhängen in eine Schiene oder einen Haken ausgestattet ist und wobei das Gratmittel eine Vielzahl von nach oben gerichteten Befestigungsmitteln aufweist, die in Abständen darauf angeordnet sind, und wobei das System eine Vielzahl von Kleiderbügeln umfaßt, die jeweils entsprechende Befestigungsmittel aufweisen, die ausgeführt sind, um in eines der nach oben gerichteten Befestigungsmittel einzugreifen.
  2. 2. System gemäß Anspruch 1, wobei die Bügel in die nach oben gerichteten Befestigungsmittel gänzlich oder im wesentlichen vertikal eingreifen.
  3. 3. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei die Vielzahl von nach oben gerichteten Befestigungsmitteln in regelmäßigen Abständen entlang des Gratmittels angeordnet sind.
  4. 4. System gemäß Anspruch 3, wobei der Abstand zwischen diesen Befestigungsmitteln ausgeführt ist, um für bestimmte Arten und Formen von Kleidungsstücken zu passen.
  5. 5. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das untere Ende des Gratmittels mindestens ein integriertes Befestigungsmittel umfaßt, um daran Kleidungsstücke aufzuhängen oder zu befestigen.
  6. 6. System gemäß Anspruch 5, wobei das Befestigungsmittel auch als Griff verwendet wird.
  7. 7. System gemäß einem der Ansprüche 5 und 6, wobei das integrierte Befestigungsmittel eine dreieckige Öffnung umfaßt.
  8. 8. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei ein Griff am unteren Ende des Gratmittels bereitgestellt wird.
  9. 9. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Gratmittel faltbar ist.
  10. 10. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Bügel einen Mittelteil und Arme aufweisen, die sich davon nach außen erstrecken, wobei der Mittelteil jeweils ein entsprechendes Befestigungsmittel aufweist, um in ein nach oben gerichtetes Befestigungsmittel des Gratmittels einzugreifen.
  11. 11. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei das entsprechende Befestigungsmittel einen Schlitz aufweist, wobei der Schlitz über eines der nach oben gerichteten Befestigungsmittel auf das Gratmittel gehängt werden kann.
  12. 12. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei das Befestigungsmittel zum abnehmbaren Einhängen in eine Schiene oder einen Haken am oberen Ende des Gratmittels drehbar auf dem Gratmittel angebracht ist.
  13. 13. System gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Vielzahl von nach oben gerichteten Befestigungsmitteln eine Reihe von nach oben gerichteten Aufhängern ist, wobei jeder Aufhänger eine derartige Größe und Form aufweist, daß ein erster Abschnitt bereitgestellt wird, gegen den das entsprechende Befestigungsmittel des Kleiderbügels ruht, wenn das Gratmittel sich in einer im wesentlichen vertikalen Position befindet, und ein zweiter Abschnitt, gegen den das entsprechende Befestigungsmittel ruht, wenn das Gratmittel sich in einer im wesentlichen horizontalen Position befindet.
  14. 14. System gemäß Anspruch 13, wobei der Aufhänger eine Größe und Form aufweist, so daß das entsprechende Befestigungsmittel des Bügels vom ersten Abschnitt zum zweiten Abschnitt bewegt wird, wenn das Gratmittel von einer im wesentlichen vertikalen Position in eine im wesentlichen horizontale Position bewegt wird.
  15. 15. System gemäß einem der Ansprüche 13 und 14, wobei jeder Aufhänger eine im allgemeinen gebogene, S-, L- oder U-Form aufweist.






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