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Dokumentenidentifikation DE69033604T2 28.12.2000
EP-Veröffentlichungsnummer 0669094
Titel Stuhlsäule
Anmelder Stabilus GmbH, 56070 Koblenz, DE
Erfinder Mintgen, Dipl.-Ing. (FH), Rolf, D-56743 Thür, DE;
Hosan, Dipl.-Ing. (FH), Hans-Josef, D-56567 Neuwied, DE
Vertreter Weickmann & Weickmann, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69033604
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 26.09.1990
EP-Aktenzeichen 951060110
EP-Offenlegungsdatum 30.08.1995
EP date of grant 09.08.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 28.12.2000
IPC-Hauptklasse A47C 3/30
IPC-Nebenklasse F16C 19/10   

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Stuhlsäulen und Tischsäulen umfassen ein Standrohr und eine in das Standrohr eingesetzte Strebeneinheit. Die Strebeneinheit ist innerhalb des Standrohrs drehbar. Zwischen dem unteren Ende der Einsatz-Strebeneinheit und einem Anlagemittel des Standrohrs sind Rollelement-Lagermittel vorgesehen, um eine Drehung der Einsatz-Strebeneinheit ohne wesentliche Reibung selbst unter Last zu ermöglichen.

ANGABE DES STANDS DER TECHNIK

Gemäß der deutschen Patentveröffentlichung DE-C-36 42 699 umfaßt eine Stuhlsäule ein Standrohr mit einer Bodenwand und einer oberen Einsetzöffnung. In das Standrohr ist eine Gasfeder axial eingesetzt, wobei die Kolbenstange der Gasfeder nach unten zu der Bodenwand hin gerichtet ist. Zwischen der Bodenwand und einem an der Kolbenstange befestigten Abstützring ist eine Kugellagereinheit vorgesehen. Dieses Kugellager umfaßt eine der Bodenwand benachbarte erste Lagerscheibe, einen Kugelkäfig und eine dem Abstützring an der Kolbenstange benachbarte zweite Lagerscheibe. Der untere Endabschnitt der Kolbenstange ist durch eine zentrale Öffnung der Bodenwand hindurchgeführt und ist an der unteren Seite der Bodenwand durch eine Federklemme festgelegt. Die Bauteile des Kugellagers, d. h. die beiden Lagerscheiben und der Kugelkäfig mit den darin befindlichen Kugeln, sind voneinander getrennt und werden an der Kolbenstange getrennt montiert, bevor die Kolbenstange durch die Öffnung der Bodenwand hindurchgeführt wird.

Der getrennte Zusammenbau der Kugellagerkomponenten beim Einsetzen des Kolbenstangenendes in die zentrale Öffnung der Bodenwand ist beschwerlich und zeitaufwendig.

Zur Vereinfachung des Zusammenbaus der Stuhlsäule ist es bekannt, Sicherungsmittel an dem unteren Ende der Kolbenstange vorzusehen. Diese Sicherungsmittel umfassen z. B. einen in eine zusätzliche Nut des Kolbenstangen-Endabschnitts eingesetzten O-Ring oder einen zusätzlichen Federring. Durch derartige Sicherungsmittel sind die Bauteile des Kugellagers während der Lagerung und des Transports unverlierbar mit dem unteren Endabschnitt der Kolbenstange verbunden. Allerdings ist der Zusammenbau nichtsdestoweniger kompliziert, da die verschiedenen Bauteile des Kugellagers getrennt an der Kolbenstange angebracht werden und hiernach durch den O-Ring oder den zusätzlichen Federring gesichert werden.

ZIEL DER ERFINDUNG

Es ist ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung, eine Vormontage der verschiedenen Kugellagerbauteile an einer vormontierten Einheit zu ermöglichen, die hiernach an dem unteren Ende einer in ein Standrohr einzusetzenden Einsatz-Strebe angebracht werden kann.

Ein weiteres der vorliegenden Erfindung zugrundeliegendes Ziel ist es, das Zusammensetzen der Einsatz-Strebe und der vormontierten Rollelement-Lagereinheit zu vereinfachen.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es noch, den Zusammenbau der Einsatz-Strebe und des Standrohrs mit der dazwischen angeordneten vormontierten Rollelement-Lagereinheit zu vereinfachen.

Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist es noch, ein einfaches und preisgünstiges Montagemittel zum Montieren der Rollelementlager-Bauteile zu einer vormontierten Einheit bereitzustellen.

ÜBERSICHT DER ERFINDUNG

Um diese Ziele zu erreichen, umfaßt eine Säuleneinheit ein Standrohr mit einer Achse und zwei Endabschnitten, wobei ein erster Endabschnitt mit einem axialen Anlagemittel versehen ist und ein zweiter Endabschnitt mit einer Einsetzöffnung. Die Säuleneinheit umfaßt ferner eine in das Standrohr durch die Einsetzöffnung entlang der Achse einzusetzende Einsatz-Strebeneinheit. Die Einsatz-Strebeneinheit weist einen dem ersten Endabschnitt des Standrohrs benachbarten ersten Endabschnitt und einen zweiten Endabschnitt außerhalb des Standrohrs auf. Die Einsatz-Strebeneinheit ist bezüglich des Standrohrs um dessen Achse drehbar und benachbart ihrem ersten Endabschnitt bezüglich dem Anlagemittel des Standrohrs axial festgelegt. Zwischen dem ersten Endabschnitt der Einsatz-Strebeneinheit und dem Anlagemittel des Standrohrs sind Rollelement-Lagermittel vorgesehen. Die Rollelement-Lagermittel umfassen eine durch das Anlagemittel abgestützte erste Lagerfläche, eine durch die Einsatz-Strebeneinheit abgestützte zweite Lagerfläche und eine Mehrzahl von Rollelement-Körpern axial zwischen der ersten und der zweiten Lagerfläche. Wenigstens eine der Lagerflächen ist durch eine separate Lagerscheibe bereitgestellt. Es ist eine Vormontage-Haltereinheit vorgesehen, die die wenigstens eine Lagerscheibe und die Rollelemente als eine vormontierte Einheit zusammenhält. Diese vormontierte Einheit wird vor dem Zusammensetzen mit der Einsatz-Strebeneinheit vormontiert und bleibt nach dem Zusammensetzen des Standrohrs, der Einsatz-Strebeneinheit und der vormontierten Einheit innerhalb der Säuleneinheit. Die Vormontage-Haltereinheit umfaßt einen integralen Vormontage-Halterkörper, der die erste und die zweite Lagerfläche sowie die Rollelemente als die vormontierte Einheit vormontiert. Der Vormontage-Halterkörper umfaßt entweder einen die zweite Lagerfläche umgebenden oberen Hülsenabschnitt, einen zentral durch die erste Lagerfläche hindurch verlaufenden unteren Hülsenabschnitt, sowie einen Käfigabschnitt, der den oberen und den unteren Hülsenabschnitt verbindet, oder umfaßt einen Seitenwandabschnitt, der sowohl die erste als auch die zweite Lagerfläche umgibt.

Gemäß der vorliegenden Erfindung können die Rollelement-Lagermittel zu jeder gewünschten Zeit und an jedem gewünschten Fertigungsort vormontiert werden. Sie brauchen nicht notwendigerweise durch den Hersteller der Einsatz-Strebeneinheit vormontiert werden. Es ist vielmehr für den Stuhlhersteller oder den Stuhlsäulenhersteller möglich, die Einsatz-Strebeneinheit und die vormontierte Lagereinheit von unterschiedlichen Lieferanten zu erwerben und sie wie gewünscht zu kombinieren. Es besteht keine Gefahr, die Bauteile der vormontierten Einheit miteinander und die Einheit als ganzes mit der Einsatz-Strebeneinheit fehlerhaft zusammenzusetzen.

Ist die Stuhlsäule auseinandergenommen, z. B. für Reparaturzwecke, kann die vormontierte Lagereinheit wieder als solche gehandhabt werden ohne das Risiko, daß deren Bauteile abgesondert werden. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, falls die vormontierte Lagereinheit ein Schmiermittel enthält. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die erste und die zweite Lagerfläche durch eine jeweilige erste bzw. zweite Lagerscheibe bereitgestellt. In diesem Fall umfaßt die vormontierte Einheit sowohl die erste als auch die zweite Lagerscheibe. Offensichtlich liefert die mögliche Vormontage noch mehr Vorteile, falls das Lager eine größere Anzahl von Bauteilen umfaßt. Der erste Endabschnitt der Einsatz-Strebeneinheit kann, wie aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-36 42 699 bekannt, einen sich durch zentrale Löcher der Lagerflächen erstreckenden und von der Mehrzahl von Rollelementen umgebenen Endansatz umfassen.

Wie von der zitierten deutschen Veröffentlichung bekannt, kann dieser Endansatz das Anlagemittel zum Festlegen der Einsatz-Strebeneinheit bezüglich dem Anlagemittel durchdringen, so daß die Einsatz-Strebeneinheit bei Betätigung nicht aus dem Standrohr herausgezogen werden kann. Die Festlegung des Endansatzes bezüglich dem Anlagemittel kann beispielsweise durch eine Federklemme erreicht werden, wie es in der deutschen Offenlegungsschrift DE-A-36 42 699 gezeigt ist.

Das Anlagemittel des Standrohrs kann eine dem ersten Endabschnitt des Standrohrs benachbarte Anlagewand umfassen. In diesem Fall kann die Einsatz-Strebeneinheit an der Anlagewand axial festgelegt sein, z. B. durch eine Federklemme, wie in der deutschen Veröffentlichung gezeigt.

Gemäß der oben zitierten deutschen Veröffentlichung ist es zum Festlegen der Kolbenstange bezüglich der Bodenwand gegen ein Herausziehen aus dem Standrohr notwendig, eine separate Federklemme an dem unteren Ende der Kolbenstange anzuwenden, nachdem die Kolbenstange durch die zentrale Öffnung der Bodenwand geführt worden ist.

In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung kann die Montage der Säuleneinheit als Ganzes dadurch vereinfacht werden, daß die Vormontage-Haltereinheit zweite Eingriffsmittel aufweist, die mit dem Anlagemittel in Eingriff bringbar sind. Diese zweiten Eingriffsmittel können wiederum zweite Einrast-Eingriffsmittel sein zum Einrasteingriff mit dem Anlagemittel, wenn sich die vormontierte Einheit dem ersten Endabschnitt des Standrohrs axial nähert. Diese zweiten Eingriffsmittel können beispielsweise mit einem Umfangsrand einer zentralen Öffnung in Eingriff bringbar sein, welche zentrale Öffnung in einer dem ersten Endabschnitt des Standrohrs benachbarten Anlagewand des Standrohrs vorgesehen ist.

Gemäß einer ersten Ausführungsform umfaßt die Vormontage-Haltereinheit einen die Rollelemente aufnehmenden Rollelement-Käfigabschnitt, einen an der ersten Lagerscheibe angreifenden ersten Scheibenhalterabschnitt und einen an der zweiten Lagerscheibe angreifenden zweiten Scheibenhalterabschnitt.

Der Vorteil dieser Ausführungsformen liegt darin, daß die Vormontage-Haltereinheit mit ihrem Rollelement-Käfigabschnitt auch die Funktion eines Rollelement-Käfigs erfüllt, so daß ein separater Rollelement-Käfig nicht erforderlich ist. Wenigstens einer der Scheibenhalterabschnitte kann mit der jeweiligen Lagerscheibe in Einrast- Eingriff eintreten, so daß die Vormontage der vormontierten Einheit vereinfacht ist.

Ein sehr kompakter Aufbau der zum Einsetzen in ein Standrohr geeigneten vormontierten Einheit kann erreicht werden, wenn der erste Scheibenhalterabschnitt mit einem Umfangsrand eines zentralen Lochs der ersten Lagerscheibe in Eingriff steht und wenn der zweite Scheibenhalterabschnitt mit einem radial äußeren Umfangsrand der zweiten Lagerscheibe in Eingriff steht.

Bei dieser Ausführungsform kann der erste Scheibenhalterabschnitt erste Eingriffsmittel zum Einrast-Eingriff mit dem ersten Endabschnitt der Einsatz-Strebeneinheit umfassen. Der Rollelement-Käfigabschnitt, der erste Scheibenhalterabschnitt und der zweite Scheibenhalterabschnitt können integral geformt sein, z. B. aus synthetischem Kunststoffmaterial oder Gummimaterial.

Gemäß einer anderen Ausführungsform umfaßt die Vormontage-Haltereinheit ein Topfelement mit einem Topfboden und einem Topfwandmittel. Bei dieser Ausführungsform können eine erste Lagerscheibe, ein die Rollelementkörper aufnehmender Rollelement-Käfig und eine zweite Lagerscheibe auf dem Topfboden übereinander angeordnet sein, und das Topfwand mittel kann mit Sicherungsmitteln versehen sein zum Sichern der Lagerscheiben und des Rollelement-Käfigs innerhalb des Topfelements. Diese Sicherungsmittel können Einrast-Sicherungsmittel zur Vereinfachung der Vormontage sein. Das Topfwandmittel kann eine Mehrzahl von Federzungen umfassen.

Zur Vereinfachung des Zusammensetzens der Einsatz-Strebeneinheit und der vormontierten Lagereinheit kann der Topfboden ein zentrales Loch aufweisen. Ein Endansatz des ersten Endabschnitts der Einsatz-Strebeneinheit kann sich durch dieses zentrale Loch erstrecken. Der Boden kann benachbart dem zentralen Loch mit ersten Eingriffsmitteln versehen sein, die mit einer nach radial außen offenen Umfangsnut des Endansatzes in Eingriff bringbar sind. Diese ersten Eingriffsmittel können wiederum erste Einrast-Eingriffsmittel sein zum Einrasteingriff mit der Nut, wenn die Strebe in das zentrale Loch axial eingeführt wird.

Die oben beschriebene Ausführungsform auf Topfgrundlage ist besonders für die Realisierung der obigen Idee des Vereinfachens des Zusammensetzens der Einsatz- Strebeneinheit und des Standrohrs geeignet. Die Bodenwand kann für diesen Zweck benachbart dem zentralen Loch mit zweiten Eingriffsmitteln versehen sein; die mit einem Umfangsrand einer zentralen Öffnung in Eingriff bringbar sind, die in einer dem ersten Endabschnitt des Standrohrs benachbarten Anlagewand vorgesehen ist.

Bei dieser Ausführungsform können die ersten und zweiten Eingriffsmittel durch eine Mehrzahl von mehrfach gebogenen Federstreifen bereitgestellt sein, die ersten Eingriffsmittel können in einem derartigen Fall durch die Enden der Federstreifen bereitgestellt sein, während die zweiten Eingriffsmittel durch Mittelabschnitte der Federstreifen bereitgestellt sein können.

Das Topfelement kann aus synthetischem Kunststoffmaterial oder Gummimaterial bestehen. In jenen Fällen allerdings, in denen das Topfelement Herausziehkräften zwischen dem Standrohr und der Einsatz-Strebeneinheit zu widerstehen hat, kann man das Topfelement vorzugsweise aus Blech herstellen.

Insbesondere zur Verwendung der Säuleneinheit in Stühlen und Tischen kann die Einsatz-Strebeneinheit in der Länge variabel sein.

Zum Sperren der Einsatz-Strebeneinheit in verschiedenen Längen kann die Einsatz- Strebeneinheit ein hydraulisches Sperrelement, ein hydropneumatisches Element oder eine Gasfeder umfassen.

Wie im Fachgebiet wohlbekannt, vereinfachen Gasfedern und hydropneumatische Elemente in der Praxis die Einstellung von Längen.

Hydraulische Elemente, hydropneumatische Elemente und feststellbare Gasfedern können als getrennte Einheiten, nämlich als Zylinderkolbenvorrichtungen mit einem Zylinder und einer Kolbenstange, gefertigt werden.

In diesem Fall kann der Zylinder in dem Standrohr drehbar und verschiebbar geführt sein, während die Kolbenstange zu dem Anlagemittel hin gerichtet ist.

Die verschiedenen neuen Merkmale, die die Erfindung charakterisieren, werden insbesondere in den anhängenden Ansprüchen aufgezeigt, welche Ansprüche einen Teil der Offenbarung darstellen. Für ein besseres Verständnis der Erfindung, ihrer Funktionsvorteile und der durch ihre Verwendung erreichten speziellen Ziele, sollte auf die begleitenden Zeichnungen und die Beschreibung Bezug genommen werden, in denen bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht und beschrieben sind.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die Erfindung wird hiernach unter Bezugnahme auf eine in den begleitenden Zeichnungen gezeigte Ausführungsform detaillierter beschrieben, wobei in den Zeichnungen

Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Höheneinstell-Säuleneinheit mit einer in einem vertikalen Standrohr angeordneten Gasfeder zeigt, welche Gasfeder mittels einer axialen Lagereinheit drehbar montiert ist;

Fig. 2 ein axiales Lager zur Installation in einer Höheneinstell-Säuleneinheit nach Fig. 1 zeigt, wobei Bauteile durch eine Vormontage-Haltereinheit zusammengehalten sind;

Fig. 3 eine Draufsicht einer weiteren Ausführungsform einer Vormontage- Haltereinheit zeigt;

Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 3 zeigt;

Fig. 5 einen Schnitt durch eine dritte Ausführungsform einer Vormontage- Haltereinheit zeigt.

BESCHREIBUNG DER EINZELHEITEN DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die in Fig. 1 veranschaulichte Höheneinstell-Säuleneinheit 10 umfaßt ein Standrohr 11. Der untere Endabschnitt des Standrohrs 11 ist zum Einsetzen in eine Buchse eines Basiselements (nicht gezeigt) bei 11a konisch. An dem unteren Ende des Standrohrs 11 ist ein radial nach innen gerichteter Anlageflansch 11b vorgesehen. Eine Anlageplatte 15a ruht auf dem Anlageflansch 11b. Eine untere Anlageplatte 15b liegt an der unteren Seite des Anlageflansches 11b an. Eine Gasfeder 12 ist in das Standrohr 11 eingesetzt. Die Gasfeder 12 umfaßt einen Zylinder 12a und eine Kolbenstange 13. Der Zylinder 12a ist durch eine in den oberen Endabschnitt des Standrohrs 11 eingesetzte Gleithülse 11a verschiebbar und drehbar aufgenommen. Die Kolbenstange 13 ist mit einem Kolben 13a versehen. Der Kolben 13a unterteilt den Hohlraum innerhalb des Zylinders 12a in zwei Arbeitskammern 12b und 12c. Die Arbeitskammern 12b und 12c sind miteinander verbunden durch einen Umgehungskanal (nicht gezeigt) mit einer Ventileinrichtung 12d. Das obere Ende des Zylinders ist als ein Konus 14 geformt zum Tragen einer Buchse einer Sitzplatte oder einer Tischplatte (nicht gezeigt). Ein Steuerstift 12e dient zum Öffnen und Schließen der Ventileinrichtung 12d zum Variieren der Länge der Gasfeder 12.

Das untere Ende der Kolbenstange 13 ist mit einem Endansatz 16 versehen. Dieser Endansatz 16 erstreckt sich durch ein Lager 18, das das untere Ende der Kolbenstange 13 auf der Anlageplatte 15a trägt. Das untere Ende des Ansatzes 16 ist mit einer Federklemme 17 an der unteren Seite der Anlageplatte 15b versehen, so daß ein Herausziehen der Gasfeder 12 aus dem Standrohr 11 verhindert wird.

Fig. 1 zeigt nur die grundlegenden Merkmale einer Säuleneinheit, an der die Prinzipien der Erfindung angewendet werden können.

Die Erfindung ist in den Fig. 2 bis 5 detaillierter gezeigt.

In Fig. 2 erkennt man den konischen unteren Abschnitt 111a des Standrohrs mit einer Anlagewand 115. Man erkennt ferner das untere Ende der Kolbenstange 113 mit dem Ansatz 116. Die Lagereinheit 118 umfaßt eine erste Lagerscheibe 118a, eine zweite Lagerscheibe 118b und Kugeln 118c. Die Lagerscheibe 118b ist durch eine Schulter 113b der Kolbenstange 113 abgestützt, und die Lagerscheibe 118a ist durch die Anlagewand 115 abgestützt. Die Lagerscheiben 118a und 118b mit den Kugeln 118c dazwischen sind vermittels einer Vormontage-Haltereinheit 120 vormontiert. Diese Vormontage-Haltereinheit 120 umfaßt einen im wesentlichen horizontalen Käfigabschnitt 120a, der die Kugeln 118c aufnimmt, einen unteren Hülsenabschnitt 120b und einen oberen Hülsenabschnitt 120c. Der untere Hülsenabschnitt 120b erstreckt sich durch ein zentrales Loch 118a1 der Lagerscheibe 118a und greift an der unteren Seite der Lagerscheibe 118a vermittels Eingriffshaken 120b1 an. Das untere Ende des unteren Hülsenabschnitts 120b ist mit einer konischen Fläche 120b2 versehen, die das Hindurchführen des Hakens 120b1 durch das Loch 118a1 der Lagerscheibe 118a vereinfacht. Der obere Hülsenabschnitt 120c ist mit einem Eingriffshaken 120c1 versehen, der hinter der oberen Fläche der Lagerscheibe 118c angreift. Eine konische Fläche 120c2 vereinfacht das Einsetzen der Lagerscheibe 118b in den oberen Hülsenabschnitt 120c über den Hakenabschnitt 120c1. Es ist anzumerken, daß die Vormontage-Haltereinheit eine vormontierte Lagereinheit 118 bildet, die die Lagerscheiben 118a, 118b und die Kugeln 118c umfaßt. Diese vormontierte Lagereinheit 118 kann vor dem Zusammenbau mit dem Ansatz 116 vormontiert sein. Hiernach wird die vormontierte Lagereinheit 118 auf den Ansatz 116 geschoben, bis ein Randabschnitt 120b3 in eine Nut 116a des Ansatzes 116 eingreift. Hiernach wird die Gasfeder in das Standrohr eingesetzt, wie in Fig. 1 gezeigt, so daß der Ansatz 116 durch eine zentrale Öffnung 115a der Anlageplatte 115 hindurchgeht. Nun wird eine Unterlegscheibe 121 an die untere Seite der Anlageplatte 115 angelegt, und die Federklemme 112 wird an dem unteren Ende des Ansatzes 116 festgelegt durch Eingreifen in eine Nut 122 des Ansatzes.

In den Fig. 3 und 4 ist eine weitere Ausführungsform einer Vormontage-Haltereinheit gezeigt. Die mit 220 bezeichnete Vormontage-Haltereinheit weist eine Topfform mit einer Bodenwand 220a und einer Seitenwand 220b auf, wobei die Seitenwand 220b durch eine Mehrzahl von Federzungen 220b1 mit Eingriffshaken 220b2 und konischen Flächen 220b3 bereitgestellt ist. Die Bodenwand 220a liefert eine zentrale Öffnung 220a 1 mit einer Mehrzahl von Eingriffszungen 220a2. Die Lagerscheiben und die Rollelemente sind in den Fig. 3 und 4 nicht gezeigt. Man kann allerdings leicht verstehen, daß die Lagerscheiben und die in einem (nicht gezeigten) Käfig aufgenommenen Kugeln innerhalb des Topfes 220 aufgenommen werden können, indem diese einer nach dem anderen über die konischen Flächen 220b2 nach unten zu der Bodenwand 220a hin gedrückt werden. Die obere Lagerscheibe wird schließlich durch die Eingriffshaken 220b2 gesichert. Auf diese Art und Weise ist wiederum eine vormontierte Lagereinheit bereitgestellt, die mit einem Ansatz zusammengebaut werden kann, wie in Fig. 2 bei 116 gezeigt. Die Eingriffszungen 220a2 kommen in Eingriff mit einer Nut, wie in Fig. 2 bei 116a gezeigt. Auf diese Art und Weise kann die vormontierte Lagereinheit separat von der Gasfeder vormontiert werden, und sie kann hiernach an dem unteren Ansatz der Kolbenstange einrastmontiert werden. Die Verbindung des Ansatzes mit der Anlageplatte des Standrohrs wird, wie in Verbindung mit der Ausführungs form der Fig. 2 gezeigt und beschrieben, erreicht.

In Fig. 5 sind analoge Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet, wie in Fig. 2 verwendet, jeweils um 200 erhöht.

Die Kugeln 318c sind von einem separaten Käfig 318d aufgenommen. Die Lagerscheiben 318a, 318b und der Käfig 318d mit den Kugeln 318c sind innerhalb eines Topfelements 320 aufgenommen. Dieses Topfelement ist aus Blech gefertigt und umfaßt eine Bodenwand 320a und eine aus einer Mehrzahl von Federzungen 320b1 bestehende Seitenwand 320b. Die Federzungen sind mit Eingriffshaken 320b2 und konischen Flächen 320b3 versehen. Die Lagerscheiben 318a und 318b und der Käfig 318d sind in das Topfelement 320 über die konischen Flächen 318b3 zu dem Boden 320a hin gedrückt. Die Eingriffshaken 320b2 sichern die obere Lagerscheibe 318b innerhalb des Topfelements 320.

Die Bodenwand 320a ist mit Federstreifen 320d versehen, die in eine Nut 316a des Ansatzes 316 eingreifende Enden 320d1 und an der unteren Seite der Anlageplatte 315 angreifende Zwischenabschnitte 320d2 aufweisen. Darüber hinaus sind konische Schenkel 320d3 vorgesehen, die über den Umfangsrand der zentralen Öffnung 315a gleiten können.

Die Lagerscheiben 318a, 318b und der Käfig 318d sind mit dem Topfelement 320 vor-zusammengebaut. Hiernach wird das Topfelement 320 mit dem Ansatz 316 derart verbunden, daß die Enden 320d1 in die Nut 316a eintreten. Dies wird durch eine konische Fläche 316c an dem unteren Ende des Ansatzes 316 vereinfacht.

Hiernach wird die Gasfeder in das Standrohr derart eingesetzt, daß die konischen Schenkel 320d3 mit dem Umfangsrand der zentralen Öffnung 315a in Eingriff kommen. Die Federstreifen 320d werden dabei radial zusammengedrückt, bis die Zwischenabschnitte 320d2 hinter die untere Fläche der Anlageplatte 315 einrasten. Die Gasfeder kann einfach von der Anlageplatte 315 demontiert werden durch Ablenken der Enden 320d1 der Federstreifen 320d aus der Nut 316a, mittels eines bei 320d4 angreifenden Werkzeugs. Hiernach kann das Topfelement 320 leicht von der Anlageplatte 315 abmontiert werden durch Ablenken der Zwischenabschnitte 320d2 nach radial innen.

Die Bezugsziffern in den Ansprüchen dienen nur zur Vereinfachung des Verständnisses und sind keineswegs beschränkend.

Insbesondere beschränken die in den Ansprüchen verwendeten Bezugsziffern die jeweiligen Ansprüche nicht auf jene Ausführungsformen, in denen die Bezugsziffern auftreten.


Anspruch[de]

1. Säuleneinheit, umfassend ein Standrohr (11) mit einer Achse und zwei Endabschnitten, wobei ein erster Endabschnitt (11a) mit einem axialen Anlagemittel (115; 315) versehen ist und ein zweiter Endabschnitt (11c) eine Einsetzöffnung aufweist,

und wobei die Säuleneinheit ferner eine in das Standrohr (11) durch die Einsetzöffnung entlang der Achse einzusetzende Einsatz-Strebeneinheit (12) umfaßt,

wobei die Einsatz-Strebeneinheit einen dem ersten Endabschnitt (11a) des Standrohrs (11) benachbarten ersten Endabschnitt (16) und einen zweiten Endabschnitt (14) außerhalb des Standrohrs (11) aufweist,

wobei die Einsatz-Strebeneinheit (12) bezüglich des Standrohrs (11) um die Achse drehbar ist und benachbart ihrem ersten Endabschnitt (16) bezüglich dem Anlagemittel (115; 315) axial festgelegt ist,

wobei axial zwischen dem ersten Endabschnitt (16) der Einsatz-Strebeneinheit (12) und dem Anlagemittel (115; 315) des Standrohrs (11) Rollelement-Lagermittel (18) vorgesehen sind,

wobei die Rollelement-Lagermittel (18) eine durch das Anlagemittel (115; 315) abgestützte erste Lagerfläche, eine durch die Einsatz-Strebeneinheit (12) abgestützte zweite Lagerfläche und eine Mehrzahl von Rollelement- Körpern axial zwischen der ersten und der zweiten Lagerfläche umfassen, wobei wenigstens eine der Lagerflächen durch eine separate Lagerscheibe (118a, 118b) bereitgestellt ist,

gekennzeichnet durch eine Vormontage-Haltereinheit (120; 220; 320), die die wenigstens eine Lagerscheibe (118a, 118b; 318a; 318b) und die Rollelemente (118c; 318c) als eine vormontierte Einheit (120, 118a, 118b, 118c; 320, 318a, 318b, 318c, 318d) zusammenhält,

wobei die vormontierte Einheit (120, 118a, 118b, 118c; 320, 318a, 318b, 318c, 318d) vor dem Zusammensetzen mit der Einsatz-Strebeneinheit (12) vormontiert wird und nach dem Zusammensetzen des Standrohrs (11), der Einsatz-Strebeneinheit (12) und der vormontierten Einheit (120, 118a, 118b, 118c; 320, 318a, 318b, 318c, 318d) innerhalb der Säuleneinheit bleibt,

wobei die Vormontage-Haltereinheit (120; 220; 320) einen integralen Vormontage-Halterkörper (120; 220; 320) umfaßt, welcher die erste und die zweite Lagerfläche sowie die Rollelemente (118c; 318c) als die vormontierte Einheit (120, 118a, 118b, 118c; 320, 318a, 318b, 318c, 318d) vormontiert, wobei der Vormontage-Halterkörper (120; 220; 320) entweder

einen oberen Hülsenabschnitt (120c), welcher die zweite Lagerfläche umgibt, einen unteren Hülsenabschnitt (120b), welcher zentral durch die erste Lagerfläche hindurch verläuft, sowie einen Käfigabschnitt (120a) umfaßt, welcher den oberen (120c) und den unteren Hülsenabschnitt (120b) verbindet, oder

einen Seitenwandabschnitt (120b; 320b) umfaßt, welcher sowohl die erste als auch die zweite Lagerfläche umgibt.

2. Säuleneinheit nach Anspruch 1, wobei sowohl die erste als auch die zweite Lagerfläche von einer jeweiligen ersten bzw. zweiten Lagerscheibe (118a, 118b; 318a, 318b) bereitgestellt sind, wobei die vormontierte Einheit (120, 118a, 118b, 118c; 320, 318a, 318b, 318c, 318d) sowohl die erste als auch die zweite Lagerscheibe (118a, 118b; 318a, 318b) umfaßt.

3. Säuleneinheit nach Anspruch 1 oder 2, wobei der erste Endabschnitt (16) der Einsatz-Strebeneinheit (12) einen Endansatz (16) umfaßt, der sich durch zentrale Löcher der Lagerflächen erstreckt und von der Mehrzahl von Rollelementkörpern (118c; 318c) umgeben ist.

4. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das Anlagemittel (115; 315) des Standrohrs (11) eine dem ersten Endabschnitt (11a) des Standrohrs (11) benachbarte Anlagewand (115; 315) umfaßt, wobei die Einsatz-Strebeneinheit (12) bezüglich der Anlagewand (115; 315) axial festgelegt ist.

5. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die Vormontage- Haltereinheit (120; 220; 320) mit dem Anlagemittel (315) in Eingriff bringbare zweite Eingriffsmittel (320d2) aufweist.

6. Säuleneinheit nach Anspruch 5, wobei die zweiten Eingriffsmittel (320d2) zweite Einrast-Eingriffsmittel sind zum Einrasteingriff mit dem Anlagemittel (315), wenn sich die vormontierte Einheit (320, 318a, 318b, 318c, 318d) dem Anlagemittel (315) axial nähert.

7. Säuleneinheit nach Anspruch 5 oder 6, wobei die zweiten Eingriffsmittel (320d2) mit einem Umfangsrand einer zentralen Öffnung (315a) in Eingriff bringbar sind, die in einer dem ersten Endabschnitt des Standrohrs benachbarten Anlagewand (315) des Standrohrs vorgesehen ist.

8. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei die Vormontage- Haltereinheit (120) einen die Rollelemente (118c) aufnehmenden Rollelement-Käfigabschnitt (120a), einen an der ersten Lagerscheibe (118a) angreifenden ersten Scheibenhalterabschnitt (120b) und einen an der zweiten Lagerscheibe (118b) angreifenden zweiten Scheibenhalterabschnitt (120c) umfaßt.

9. Säuleneinheit nach Anspruch 8, wobei wenigstens einer der Scheibenhalter abschnitte (120b, 120c) mit der jeweiligen Lagerscheibe (118a, 118b) einen Einrast-Eingriff herstellt.

10. Säuleneinheit nach Anspruch 8 oder 9, wobei der erste Scheibenhalterabschnitt (120b) mit einem Umfangsrand eines zentralen Lochs (118a1) der ersten Lagerscheibe (118a) in Eingriff steht, und wobei der zweite Scheibenhalterabschnitt (120c) mit einem radial äußeren Umfangsrand der zweiten Lagerscheibe (118b) in Eingriff steht.

11. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 10, wobei der erste Scheibenhalterabschnitt (120b) erste Eingriffsmittel (120b3) zum Einrasteingriff mit dem ersten Endabschnitt (116) der Einsatz-Strebeneinheit umfaßt.

12. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei der Rollelement- Käfigabschnitt (120a), der erste Scheibenhalterabschnitt (120b) und der zweite Scheibenhalterabschnitt (120c) integral geformt sind.

13. Säuleneinheit nach Anspruch 12, wobei der Rollelement-Käfigabschnitt (120a), der erste Scheibenhalterabschnitt (120b) und der zweite Scheibenhalterabschnitt (120c) aus synthetischem Kunststoffmaterial integral geformt sind.

14. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der obere Hülsenabschnitt (120c) obere Lagerscheiben-Sicherungsmittel (120c1) umfaßt, welche oberhalb einer radial nach außen gerichteten Umfangszone einer aufwärts gerichteten Seitenfläche einer zweiten Lagerscheibe (118b) liegen, welche Lagerscheibe die zweite Lagerfläche bereitstellt.

15. Säuleneinheit nach Anspruch 14, wobei die oberen Lagerscheiben-Sicherungsmittel (120c1) des oberen Hülsenabschnitts (120c) radial außerhalb einer Eingriffszone zwischen der oberen Fläche der zweiten Lagerscheibe (118b) und einer unteren Lagerfläche (113b) der Einsatz-Strebeneinheit (12) angeordnet sind.

16. Säuleneinheit nach Anspruch 14 oder 15, wobei die oberen Lagerscheiben- Sicherungsmittel (120c1) integral mit dem oberen Hülsenabschnitt (120c) sind.

17. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 13 bis 16, wobei der untere Hülsenabschnitt (120b) mit unteren Lagerscheiben-Sicherungsmitteln (120b1) versehen ist, welche unterhalb einer radial nach innen gerichteten Umfangszone einer unteren Seitenfläche einer ersten ringförmigen Lagerscheibe (118a) liegen, welche Lagerscheibe die erste Lagerfläche bereitstellt.

18. Säuleneinheit nach Anspruch 17, wobei die unteren Lagerscheiben-Sicherungsmittel (120b1) radial innerhalb einer zentralen Öffnung (115a) der Anlagemittel (115) angeordnet sind.

19. Säuleneinheit nach Anspruch 17 oder 18, wobei die unteren Lagerscheiben- Sicherungsmittel (120b1) integral mit dem unteren Hülsenabschnitt (120b) sind.

20. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 2 bis 7, wobei die Vormontage- Haltereinheit (220; 320) ein einen Topfboden (220a; 320a) und ein Topfwandmittel (220b; 320b) aufweisendes Topfelement (220; 320) umfaßt, wobei eine erste Lagerscheibe (318a), ein die Rollelementkörper (318c) aufnehmender Rollelement-Käfig (318d) und eine zweite Lagerscheibe (318b) auf dem Topfboden (220a; 320a) übereinander angeordnet sind, wobei das Topfwandmittel (220b; 320b) mit Sicherungsmitteln (220b2; 320b2) versehen ist zum Sichern der Lagerscheiben (318a, 318b) und des Rollelement-Käfigs (318d) innerhalb des Topfelements (220; 320).

21. Säuleneinheit nach Anspruch 20, wobei die Sicherungsmittel (220b2; 320b2) Einrast-Sicherungsmittel sind.

22. Säuleneinheit nach Anspruch 20 oder 21, wobei das Topfwandmittel (220b; 320b) aus einer Mehrzahl von Federzungen (220b1; 320b1) besteht.

23. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 20 bis 21, wobei der Topfboden (220a; 320a) ein zentrales Loch aufweist, wobei ein Endansatz (316) des ersten Endabschnitts der Einsatz-Strebeneinheit (12) sich durch das zentrale Loch erstreckt, wobei der Topfboden (220a; 320a) benachbart dem zentralen Loch mit ersten Eingriffsmitteln (220a2; 320d1) versehen ist, die mit einer nach radial außen offenen Umfangsnut (316a) des Endansatzes (316) in Eingriff bringbar sind.

24. Säuleneinheit nach Anspruch 22, wobei die ersten Eingriffsmittel (220a2; 320d1) erste Einrast-Eingriffsmittel sind zum Einrasteingriff mit der Nut (316a), wenn der Ansatz (316) in das zentrale Loch axial eingeführt wird.

25. Säuleneinheit nach Anspruch 23 oder 24, wobei die Bodenwand (320a) benachbart dem zentralen Loch mit zweiten Eingriffsmitteln (320d2) versehen ist, die mit einem Umfangsrand einer zentralen Öffnung (315a) in Eingriff bringbar sind, die in einer Anlagewand (315) benachbart dem ersten Endabschnitt des Standrohrs vorgesehen ist.

26. Säuleneinheit nach Anspruch 25, wobei die zweiten Eingriffsmittel (320d2) zweite Einrast-Eingriffsmittel sind zum Einrasteingriff mit dem Umfangsrand der zentralen Öffnung (315a), wenn sich das Topfelement (320) der Anlagewand (315) axial nähert.

27. Säuleneinheit nach Anspruch 25 oder 26, wobei die ersten und zweiten Eingriffsmittel (320d1, 320d2) durch eine Mehrzahl von mehrfach gebogenen Federstreifen (320d) bereitgestellt sind, wobei die ersten Eingriffsmittel (320d1) durch die Enden der Federstreifen (320d) bereitgestellt sind, und wobei die zweiten Eingriffsmittel (320d2) durch Zwischenabschnitte der Federstreifen (320d) bereitgestellt sind.

28. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 20 bis 27, wobei das Topfelement (220) aus synthetischem Kunststoffmaterial besteht.

29. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 20 bis 27, wobei das Topfelement (320) aus Blech besteht.

30. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der Seitenwandabschnitt (220b; 320b) untere Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220a; 320a) aufweist, welche unterhalb einer radial nach außen gerichteten Umfangszone einer unteren Seitenfläche einer ersten Lagerscheibe (318a) liegen, welche die erste Lagerfläche bereitstellt.

31. Säuleneinheit nach Anspruch 30, wobei die unteren Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220a; 320a) integral mit dem Seitenwandabschnitt (220; 320) sind.

32. Säuleneinheit nach Anspruch 30 oder 31, wobei die unteren Lagerscheiben- Sicherungsmittel (220a; 320a) zwischen der unteren Seitenfläche der ersten Lagerscheibe (318a) und dem Anlagemittel (315) kraftübertragend angeordnet sind.

33. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und 30 bis 32, wobei der Seitenwandabschnitt (220; 320) mit oberen Lagerscheiben-Sicherungsmitteln (220b2; 320b2) versehen ist, welche oberhalb einer radial nach außen gerichteten Zone einer oberen Seitenfläche einer zweiten Lagerscheibe (318b) liegen, welche Lagerscheibe die zweite Lagerfläche bereitstellt.

34. Säuleneinheit nach Anspruch 33, wobei die oberen Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220b2; 320b2) integral mit dem Seitenwandabschnitt (220; 320) sind.

35. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 33 bis 34, wobei die oberen Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220b2; 320b2) radial außerhalb einer Eingriffszone zwischen der oberen Seitenfläche der zweiten Lagerscheibe (318b) und einer Lagerfläche (313b) des unteren Abschnitts (316) der Einsatz-Strebeneinheit (12) angeordnet sind.

36. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 35, wobei die Vormontage- Haltereinheit (120; 220; 320) obere Lagerscheiben-Sicherungsmittel (120c1; 220b2; 320b2), die eine zweite Lagerscheibe (118b; 318b) axial sichern, welche die zweite Lagerfläche bereitstellt, sowie untere Lagerscheiben-Sicherungsmittel (120b1; 220a; 320a) umfaßt, welche eine erste Lagerscheibe (118a; 318a) axial sichern, welche die zweite Lagerfläche bereitstellt, wobei die oberen Lagerscheiben-Sicherungsmittel (120c1; 220b2; 320b2) und die unteren Lagerscheiben-Sicherungsmittel (120b1; 220a; 320a) unter Betriebsbedingungen nicht drehbar miteinander verbun den sind.

37. Säuleneinheit nach Anspruch 36, wobei die oberen Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220b2; 320b2) oberhalb einer radial äußeren ringförmigen Zone einer oberen Seitenfläche der zweiten Lagerscheibe (318b) liegen und wobei die unteren Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220a; 320a) unterhalb einer unteren Seitenfläche der ersten Lagerscheibe (318a) liegen, wobei die oberen Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220b2; 320b2) und die unteren Lagerscheiben-Sicherungsmittel (220a; 320a) durch Seitenwandmittel (220b; 320b) verbunden sind, welche sowohl die erste (318a) und die zweite (318b) Lagerscheibe umgeben.

38. Säuleneinheit nach Anspruch 36 oder 37, wobei die unteren Lagerscheiben- Sicherungsmittel (220a; 320a) zwischen der ersten Lagerscheibe (318a) und dem Anlagemittel (315) kraftübertragend im Eingriff sind, wobei die zweite Lagerscheibe (318b) bezüglich der oberen Lagerscheiben-Sicherungsmittel (320b2) drehbar ist.

39. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 38, wobei die Vormontage- Haltereinheit (120; 220; 320) integral aus synthetischem Kunststoffmaterial oder aus Blech hergestellt ist.

40. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 39, wobei die Einsatz-Strebeneinheit (12) in der Länge variabel ist.

41. Säuleneinheit nach Anspruch 40, wobei die Einsatz-Strebeneinheit ein hydraulisches Sperrelement umfaßt.

42. Säuleneinheit nach Anspruch 40, wobei die Einsatz-Strebeneinheit (12) eine Gasfeder umfaßt.

43. Säuleneinheit nach Anspruch 40, wobei die Einsatz-Strebeneinheit ein hydropneumatisches Sperrelement umfaßt.

44. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 40 bis 43, wobei die Einsatz- Strebeneinheit (12) eine Zylinderkolbenvorrichtung mit einem Zylinder (12a) und einer Kolbenstange (13) umfaßt, wobei der Zylinder (12a) innerhalb des Standrohrs (11) drehbar und verschiebbar geführt ist, wobei die Kolbenstange (13) zu dem Anlagemittel (11b) hin gerichtet ist.

45. Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 44, wobei wenigstens eine Lagerscheibe (118a, 118b) durch ein im wesentlichen flaches, vorzugsweise ringförmiges Plattenmaterial mit einer im wesentlichen ebenen Lagerfläche bereitgestellt wird.

46. Vormontierte Säulenlagereinheit einer Säuleneinheit nach einem der Ansprüche 1 bis 45, wobei die vormontierte Säulenlagereinheit zum axialen Lagern der Einsatz-Strebeneinheit (12) an dem axialen Anlagemittel (115; 315) des Standrohrs (11) durch Rollelemente (118c; 318c) dient, welche mit der ersten und der zweiten Lagerfläche im Eingriff sind, welche Lagerflächen dem Standrohr bzw. der Einsatz-Strebeneinheit zugewiesen sind, wobei die Lagereinheit vormontiert wird unter Verwendung einer Vormontage-Haltereinheit (120; 220; 320), welche die Rollelemente und wenigstens eine Lagerscheibe (118a, 118b; 318a, 318b), welche eine der Lagerflächen bereitstellt, zusammenhält, wobei die Vormontage-Haltereinheit (120; 220; 320) entweder

einen oberen Hülsenabschnitt (120c), welcher die zweite Lagerfläche umgibt, einen unteren Hülsenabschnitt (120b), welcher zentral durch die erste Lagerfläche verläuft und einen Käfigabschnitt (120a) umfaßt, welcher den oberen (120c) und den unteren Hülsenabschnitt (120b) verbindet, oder

einen Seitenwandabschnitt (220b; 320b) umfaßt, welcher sowohl die erste als auch die zweite Lagerfläche umgibt.







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