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Mit Muskelkraft bewegbares Fahrzeug - Dokument DE19931405A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19931405A1 18.01.2001
Titel Mit Muskelkraft bewegbares Fahrzeug
Anmelder Dr.Ing.h.c. F. Porsche AG, 70435 Stuttgart, DE
Erfinder Buron, Frank, 70806 Kornwestheim, DE;
Weidner, Ralf, 74177 Bad Friedrichshall, DE
DE-Anmeldedatum 07.07.1999
DE-Aktenzeichen 19931405
Offenlegungstag 18.01.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 18.01.2001
IPC-Hauptklasse B25H 5/00
Zusammenfassung Dieses mit Muskelkraft bewegbare Fahrzeug umfaßt ein Traggestell, das sich auf Rädern abstützt.
Das Fahrzeug ist als Montagefahrzeug zum Zusammenbau von Baugruppen, insbesondere von aufrecht stehenden Türen eines Kraftfahrzeugs ausgebildet, das mit Beinen einer das Montagefahrzeug nutzenden Person bewegt wird und dessen Traggestell mit lenkbaren Rädern versehen ist. Das Traggestell weist einen Sitz für die Person sowie ein oder mehrere Behältnisse für Montageteile der jeweiligen Tür auf.

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf ein mit Muskelkraft bewegbares Fahrzeug nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Ein mit Muskelkraft bewegbarer Wagen, EP 0 489 362 A1, weist ein Fahrgestell auf, das mit Rädern versehen ist. Dieser Wagen dient zum Transport von Waren und ist derart ausgebildet, daß er mit einem anderen, jedoch gleichen Wagen platzsparend ineinander schiebar ist.

Außerdem ist ein fahrbares Transportgestell bekannt, DE 298 07 160 U1, das mit aufrechten ein Behältnis bildenden Wandungen versehen ist.

Aufgabe dar Erfindung ist es, ein mit Muskelkraft bewegbares Fahrzeug zu schaffen, mit dem Montagevorgänge an Baugruppen vereinfacht und erleichtert werden.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst. Weitere, die Erfindung ausgestaltende Merkmale sind in den Unteransprüchen enthalten.

Die mit der Erfindung hauptsächlich erzielten Vorteile sind darin zu sehen, daß eine Person, die das Montagefahrzeug für den Zusammenbau einer Tür eines Kraftfahrzeugs nutzt, dies mit relativ hohen Freiheitsgraden ausüben kann, da besagtes Montagefahrzeug leicht bedienbar ist. Dabei erfüllt das Montagefahrzeug auch vorzüglich ergonomische und anthropometrische Anforderungen. Das Traggestell besteht aus kostengünstigen Trägern, die zu einem steifen Verband zusammengefügt sind. Das Traggestell kann für den vorgesehenen Einsatz durch geeignete Werkstoffe, wie Leichtmetall, Kunststoff, hochfester Stahl oder dergl. gewichtsoptimiert werden. Aufgrund der Sitzverstelleinrichtung kann das Montagefahrzeug problemlos an Personen unterschiedlicher Größe, die es mit Knieschluß und ihren Beinen bewegen, angepaßt werden.

In der Zeichnung wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt, das nachstehend näher beschrieben ist.

Es zeigen

Fig. 1 eine Schrägansicht von oben auf eine Längsseite eines Fahrzeugs nach der Erfindung,

Fig. 2 eine Ansicht in Pfeilrichtung A der Fig. 1 in größerem Maßstab,

Fig. 3 eine Draufsicht der Fig. 2,

Fig. 4 eine Ansicht in Pfeilrichtung B der Fig. 3.

Ein mit Muskelkraft bewegbares Fahrzeug 1 ist als Montagefahrzeug 2 ausgebildet, das von einer Person nutzbar ist, die auf dem Montagefahrzeug sitzend den Zusammenbau einer aufrecht stehenden Tür eines Kraftfahrzeugs - nicht dargestellt - durchführt. Das Montagefahrzeug 2 umfaßt ein Traggestell 3, das sich auf vier Rädern 4, 5 und 6, 7 abstützt; es können auch Rollen sein. Alle Räder 4, 5 und 6, 7 sind lenkbar ausgebildet, wobei die Räder 4, 5 benachbart einer Vorderseite 8 und die Räder 6, 7 benachbart einer Hinterseite 9 am Traggestell 3 angebracht sind.

Die das Montagefahrzeug 2 nutzende Person sitzt rittlings auf besagtem Montagefahrzeug und bewegt es zum Erreichen der jeweiligen Montagebereiche der Tür mit den Beinen und Knieschluß d. h. die Beine - Oberschenkel und Unterschenkel - dieser Person stützen sich an Längsseiten 10, 11 des Traggestells 3 ab. An der Oberseite 12 des Traggestells 3 ist ein Sitz 13 für die Person und ein oder mehrere Behältnisse 14, 15, 16, 17 für Montageteile der Tür vorgesehen. Die Behältnisse 14, 15, 16, 17, die zu einer separaten in eine Öffnung des Traggestells eingesetzten Baueinheit zusammengefaßt sind, sind in Blickrichtung C der Person vor dem Sitz 13 angeordnet, wobei zwischen den Behältnissen 14, 15, 16, 17 und dem Sitz 13 eine Ablage 18 angebracht ist, die auch als Griff zum Lenken des Montagefahrzeugs 2 herangezogen werden kann.

Das Traggestell 2 umfaßt erste aufrechte Träger 19, 20, 21 und 22, 23, 24, zweite Träger 25, 26 und 27, 28 und dritte Träger 29, 30, 31 und 32, 33, 34. Die zweiten Träger 25, 26 und 27, 28 verlaufen in Längsrichtung D-D des Montagefahrzeugs 2, die dritten Träger 29, 30, 31 und 32, 33, 34 in Querrichtung E-E. Die ersten Träger 19, 20, 21 und 22, 23, 24 und die zweiten Träger 25, 26 und 27, 28 sind an den Längsseiten 10, 11 des Traggestells 3 vorgesehen und nach Art eines Fachwerks zusammengesetzt. Dabei sind die Träger 26, 28 mit Trägerabschnitten 35, 36 versehen, die einen dachförmigen Verlauf besitzen. Sämtliche vorgenannten Träger des Traggestells 2 sind durch Schweißen, Kleben, Schrauben oder dergl. miteinander verbunden, wobei sie aus Gewichtsgründen durch Rohre gebildet werden, die aus Leichtmetall, Kunststoff oder hochfestem Stahl bestehen können.

Der Sitz 13 ruht auf einer Sitztrageinheit 35, und er ist mit einer Sitzverstelleinrichtung 36 ausgestattet, durch die der Sitz 13 in der Höhe G-G an Personen unterschiedlicher Größe anpassbar ist. Darüber hinaus ist denkbar den Sitz 13 relativ zu einer Horizontalen verstellbar auszubilden. Die Sitzverstelleinrichtung 36 wird gebildet durch scherenartig wirkendes, viergelenkiges Hebelwerk 37 und beabstandete teleskopische Führungselemente 38 gebildet. Zur Betätigung des Hebelwerks 37 dient eine Spindel, die mittels eines Handgriffs betätigt wird - letzteres ist nicht dargestellt.


Anspruch[de]
  1. 1. Mit Muskelkraft bewegbares Fahrzeug, das ein Traggestell mit Rädern umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug (1) als Montagefahrzeug (2) zum Zusammenbau von Baugruppen, insbesondere von aufrecht stehenden Türen eines Kraftfahrzeugs, ausgebildet ist, das mit Beinen einer das Montagefahrzeug (2) nutzenden Person bewegt wird und dessen Traggestell (3) mit lenkbaren Rädern (4, 5 und 6, 7) versehen ist, wobei das Traggestell (3) einen Sitz (13) für die Person und ein oder mehrere Behältnisse (14, 15, 16, 17) für Montageteile der jeweiligen Tür aufweist.
  2. 2. Montagefahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behältnisse (14, 15, 16, 17) in Blickrichtung (C) der Person vor dem Sitz (13) angeordnet ist.
  3. 3. Montagefahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell (3) durch erste aufrechte Träger (19, 20, 21 und 22, 23, 24), zweite Träger (25, 26 und 27, 28) und dritte Träger (29, 30, 31 und 32, 33, 34) gebildet wird, wobei die zweiten Träger (25, 26 und 27, 28) in Längsrichtung (D-D) und die dritten Träger in Querrichtung (E-E) des Montagefahrzeugs (2) ausgerichtet sind.
  4. 4. Montagefahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Träger (19, 20, 21 und 22, 23, 24) und die zweiten Träger (25, 26 und 27, 28) derart zusammengesetzt sind, daß sich insbesondere an den Längsseiten (10, 11) des Montagewagens (2) eine Art Fachwerk ergibt.
  5. 5. Montagefahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Träger (19, 20, 21 und 22, 23, 24), die zweiten Träger (25, 26 und 27, 28) und die dritten Träger (29, 30, 31 und 32, 33, 34) durch Rohre dargestellt sind, die durch Schrauben, Schweißen, Kleben oder dergl. miteinander verbunden sind.
  6. 6. Montagefahrzeug nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger (18, 20, 21 und 22, 23, 24; 25, 26 und 27, 28; 29, 30, 31 und 32, 33, 34) zur Gewichtsoptimierung des Montagewagens aus Leichtmetall, Kunststoff, hochfestem Stahl oder dergl. bestehen.
  7. 7. Montagefahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitz (13) auf einer relativ zum Traggestell (3) beweglichen Sitztrageinheit (35) ruht und mit einer Sitzverstelleinrichtung (36) versehen ist.
  8. 8. Montagewagen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Sitzverstelleinrichtung (36) ein Hebelwerk (37) und teleskopische Führungselemente (38) umfaßt.
  9. 9. Montagewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behältnisse (14, 15, 16, 17) zu einer Baueinheit zusammengefaßt sind, die in eine Aufnahmeöffnung das Traggestells (3) eingesetzt sind.






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