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Dokumentenidentifikation DE10002086A1 15.02.2001
Titel Motor mit Magnetlager
Anmelder Delta Electronics, Inc., Taoyuan, TW
Erfinder Huang, Wen-hsi, Taoyuan Shien, TW;
Lin, Kuo-cheng, Taoyuan Shien, TW;
Chuang, Te-tsai, Taoyuan Shien, TW;
Tsai, Min-shi, Taoyuan Shien, TW
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Anmeldedatum 19.01.2000
DE-Aktenzeichen 10002086
Offenlegungstag 15.02.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2001
IPC-Hauptklasse H02K 7/09
IPC-Nebenklasse H02K 5/16   
Zusammenfassung Ein Motor mit einem Magnetlager enthält eine Grundplatte (2), in der ein Lagersitz (21) ausgebildet ist, einen an der Grundplatte befestigten Stator (3), einen mit einer Drehwelle (42) versehenen Rotor (4), der in bezug auf den Stator durch magnetische Kräfte, die durch Erregung erzeugt werden, drehbar ist, ein am Lagersitz der Grundplatte befestigtes Lager (5), das die Drehwelle des Rotors aufnimmt, und ein Magnetelement-Paar (6) mit einem ersten Element (61) und einem zweiten Element (62). Das erste Element ist auf die Drehwelle im Preßsitz aufgeschoben, während das zweite Element in bezug auf den Lagersitz fest ist und die Drehwelle durch das zweite Element verläuft. Zwischen dem ersten Element und dem zweiten Element wird eine magnetische Kraft erzeugt. Wenn sich der Rotor dreht und auf den Rotor in einer Richtung eine äußere Kraft wirkt, wirkt die magnetische Kraft zwischen dem Magnetelement-Paar der äußeren Kraft entgegen, wodurch eine axiale Positionierung erzielt und ein Kontaktverschleiß vermieden werden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Motor und insbesondere einen Motor mit einem Magnetlager, das keinen Rotationsverschleiß erfährt.

In den meisten herkömmlichen Motoren wird die Positionierung der Drehwelle durch eine wärmebeständige Unterlegscheibe oder einen metallischen C-Ring erreicht. Ein herkömmlicher Lüftermotor mit selbstschmierendem Lager, wie er in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt eine Grundplatte 11, einen Stator 12, einen Rotor 13, ein Lager 14, eine elastische Unterlegscheibe 15 und einen C-Ring 16.

Die Grundplatte 11 befindet sich in der Mitte eines Lüfterrahmens 10. Die Grundplatte 11 und der Lüfterrahmen 10 sind einteilig ausgebildet. In der Mitte der Grundplatte 11 ist ein Lagersitz 111 vorgesehen. Der Stator 12 ist in den Lagersitz 111 eingeschoben und relativ zur Grundplatte 11 befestigt. Der Stator 12 umfaßt mehrere Spulen 121 und mehrere Silicium-Stahl-Baugruppen 122. Das Lager 14 ist ein selbstschmierendes Lager, das in den Lagersitz 111 der Grundplatte 11 eingesetzt ist. Der Rotor 13 umfaßt einen Hohlzylinder 130 mit einem offenen Ende. Die Außenwand des Zylinders 130 ist mit einer Lüfterblatt-Baugruppe 134 in Eingriff, ferner ist an der Innenwand des Zylinders 130 ein Magnet 131 vorgesehen. In der Mitte des Zylinders 130 ist eine Drehwelle 132 vorgesehen. In der Nähe des unteren Endes der Drehwelle 132 ist eine Nut 133 ausgebildet. Die Drehwelle 132 ist im Lager 14 aufgenommen. Die elastische Unterlegscheibe 15 ist auf das obere Ende der Drehwelle 132 aufgeschoben, um einen elastischen Puffer zu schaffen. Der C- Ring 16 ist mit der Nut 133 in der Nähe des unteren Endes der Drehwelle 132 in Eingriff, so daß sich die Drehwelle 132 nicht von der Grundplatte 11 lösen kann.

Aus der obigen Beschreibung wird deutlich, daß in dem herkömmlichen Motor der C-Ring 16 dazu verwendet wird, die Drehwelle 132 des Rotors 13 axial zu positionieren, so daß der C-Ring 16 dann, wenn sich der Rotor 13 aufgrund einer Erregung der Spule 121 dreht und eine Luftströmung F1 erzeugt, verhindert, daß sich das Lager 14 aufgrund der auf die Lüfterblatt-Gruppe 134 ausgeübten Kraft F2 von der Grundplatte 11 löst.

Die Positionierung der Drehwelle in dem obengenannten herkömmlichen Motor besitzt die folgenden Nachteile:

  • 1. Wenn der Motor in Betrieb ist, treten zwischen dem C-Ring 16 und dem Lager 14 ein Kontaktverschleiß und eine Reibung auf, wodurch die Lebensdauer des Motors verkürzt wird.
  • 2. Die Reibung zwischen dem C-Ring 16 und dem Lager 14 verursacht Geräusche und/oder Drehzahlschwankungen.
  • 3. Der Rotor 13 und der Stator 12 sind für eine Vormagnetisierung entworfen. Wenn sich jedoch der Rotor 13 dreht, wird die Drehwelle 132 durch eine äußere Kraft bewegt, wobei die Gleichgewichtsposition des Rotors in bezug auf den Stator durch die äußere Kraft festgelegt wird. Dies stellt für den Motorentwurf ein großes Problem dar.

Der Erfindung hegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Motor mit einem Magnetlager zu schaffen, das eine magnetische Kraft ausnutzt, um die Position der Drehwelle einzustellen, um eine kontaktlose axiale Positionierung zu erzielen und um einen Kontaktverschleiß zu vermeiden, wenn der Motor in Betrieb ist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch einen Motor mit Magnetlager, der die im Anspruch 1 oder 8 angegebenen Merkmale besitzt. Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüche angegeben.

Gemäß einem Merkmal der Erfindung wird ein Motor mit einem Magnetlager geschaffen, das eine magnetische Kraft ausnutzt, um die radiale Position der Drehwelle einzustellen, um eine kontaktlose radiale Positionierung zu erzielen und um einen Kontaktverschleiß zu vermeiden, wenn des Motor in Betrieb ist. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung wird ein Motor mit einem Magnetlager geschaffen, das eine magnetische Kraft ausnutzt, um eine unzureichende Anfangsvormagnetisierung zu vermeiden, so daß eine stationäre Gleichgewichtsposition des Rotors erzielt werden kann, wenn der Motor in Betrieb ist.

Die in dem erfindungsgemäßen Motor erzeugte magnetische Kraft schiebt die Drehwelle zur Grundplatte oder aus dieser heraus. Wenn sich der erfindungsgemäße Motor dreht, wirkt auf den Rotor eine äußere Kraft in einer Richtung, wobei eine magnetische Kraft zwischen dem Paar magnetischer Elemente als Gegenkraft der äußeren Kraft ausgenutzt wird, so daß die axiale Positionierung der Drehwelle erzielt und ein Kontaktverschleiß vermieden werden können. Weiterhin kann eine unzureichende Vormagnetisierung zwischen dem Rotor und dem Stator vermieden werden und kann der Rotor in einer stationären Gleichgewichtsposition gehalten werden, wenn der Motor in Betrieb ist.

Es kann ferner ein Magnetlager verwendet werden, das das Lager des obengenannten Motors ersetzen kann und bei dem die Drehwelle radial positioniert werden kann. Das Magnetlager ist im Lagersitz vorgesehen und umfaßt wenigstens ein Paar magnetischer Elemente mit einem ersten Element und einem zweiten Element. Das erste Element ist auf die Drehwelle im Preßsitz aufgeschoben, während das zweite Element in bezug auf den Lagersitz fest ist und die Drehwelle in das zweite Element eingesetzt ist. Sowohl das erste Element als auch das zweite Element ist mit einer konisch verlaufenden Kontaktoberfläche ausgebildet, wobei zwischen dem ersten Element und dem zweiten Element eine magnetische Kraft erzeugt wird. Das erste Element und das zweite Element können nicht nur eine axiale Positionierung, sondern auch eine radiale Positionierung erzielen.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden deutlich beim Lesen der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen, die auf die Zeichnung Bezug nimmt; es zeigen:

Fig. 1 die bereits erwähnte Ansicht eines herkömmlichen Lüftermotors;

Fig. 2 eine Explosionsansicht eines Motors gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 3 eine Schnittansicht des Motors nach Fig. 2; und

Fig. 4 bis 7 Schnittansichten eines Motors gemäß einer zweiten, einer dritten, einer vierten bzw. einer fünften bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;

Der in den Fig. 2 und 3 gezeigte Lüftermotor gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung umfaßt eine Grundplatte 2, einen Stator 3, einen Rotor 4, ein Lager 5, ein Magnetelement-Paar 6 und eine elastische Unterlegscheibe 7.

Die Grundplatte 2 befindet sich in der Mitte eines Lüfterrahmens 201 und ist einteilig mit diesem ausgebildet. In der Mitte der Grundplatte 2 ist ein Lagersitz 21 ausgebildet.

In der Mitte des Stators 3 ist ein Aufnahmeabschnitt 31 vorgesehen, ferner sind an jeder von mehreren Stellen am Umfang des Aufnahmeabschnitts 31 eine Spule 32 und eine Silicium-Stahl-Baugruppe 33 vorgesehen. Am Boden des Stators 3 ist eine Leiterplatte 34 vorgesehen. Die Spulen 32 sind mit der Leiterplatte 34 elektrisch verbunden. Der Aufnahmeabschnitt 31 ist auf die äußere Oberfläche des Lagersitzes 21 der Grundplatte 2 aufgeschoben.

Der Rotor 4 umfaßt im allgemeinen einen Hohlzylinder 44 mit einem offenen Ende. An der Außenwand des Rotors 4 sind mehrere Lüfterblätter 43 befestigt. An der inneren Oberfläche des Rotors 4 ist ein ringförmiger Magnet 41 vorgesehen. In der Mitte des Rotors 4 ist eine Drehwelle 42 vorgesehen, die im Lager 5 aufgenommen ist. Wenn durch die Spulen 32 des Stators 3 ein elektrischer Strom fließt und die Spulen somit erregt werden, werden magnetische Kräfte erzeugt, die bewirken, daß sich der Rotor 4 in bezug auf den Stator 3 dreht.

Das Lager 5 ist selbstschmierend und im Lagersitz 21 der Grundplatte 2 befestigt. Im Lager 5 ist die Drehwelle 42 des Rotors 4 aufgenommen.

Das Magnetelement-Paar 6 umfaßt ein erstes Element 61 und ein zweites Element 62. Jeder der einander zugewandten Pole zwischen dem ersten Element 61 und dem zweiten Element 62 ist ein S-Pol, so daß die beiden Elemente einander magnetisch abstoßen. Das erste Element 61 hat die Form eines kreisförmigen Rings, in dem eine Mittelbohrung 611 ausgebildet ist, in die das untere Ende der Drehwelle 42 mittels Preßsitz eingesetzt ist. Das zweite Element 62 ist am unteren Ende des Lagers 5 befestigt und befindet sich über dem ersten Element 61. Im zweiten Element 62 ist eine Mittelbohrung 621 ausgebildet, deren Durchmesser größer als derjenige der Drehwelle 42 ist, so daß die Drehwelle 42 in die Mittelbohrung 621 des zweiten Elements 62 ohne Kontakt mit dem zweiten Element eingesetzt werden kann.

Die elastische Unterlegscheibe 7 ist auf den oberen Abschnitt der Drehwelle 42 aufgeschoben, wodurch zwischen dem Rotor 4 und dem Lager 5 ein elastischer Puffer geschaffen wird.

Wenn sich der Rotor 4 dreht, wird durch die Luftströmung eine Abwärtskraft F1 erzeugt, wobei auf die Drehwelle 42 eine Kraft F2 ausgeübt wird, die bestrebt ist, sie aus der Grundplatte 2 hinauszuschieben. Weiterhin wird auf das erste Element 61 eine magnetische Kraft F3 ausgeübt, die durch das erste Element 61 an die Drehwelle 42 übertragen wird, um sie in Abwärtsrichtung in Fig. 3 zu bewegen. Die magnetische Kraft F3 bildet eine Gegenkraft zur Kraft F2 und verhindert, daß die Drehwelle 42 aus dem Lager 5 hinausgeschoben wird.

Die magnetische Kraft F3 nimmt zu, wenn sich das erste Element 61 und das zweite Element 62 einander annähern, genauer ist die magnetische Kraft F3 zum Quadrat des Abstandes zwischen dem ersten Element 61 und dem zweiten Element 62 umgekehrt proportional. Daher gelangen das erste Element 61 und das zweite Element 62 nicht in Kontakt, so daß zwischen dem ersten Element 61 und dem zweiten Element 62 kein Kontaktverschleiß auftreten kann. Dadurch kann eine Positionierung ohne Kontaktverschleiß erzielt werden. Weiterhin wirkt die magnetische Kraft F3 der Kraft F2 entgegen, so daß eine unzureichende Vormagnetisierung zwischen dem Rotor 4 und dem Stator 3 vermieden werden kann.

In Fig. 4 ist ein Motor gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung gezeigt, in dem das erste Element 61 und das zweite Element 62 des Magnetelement-Paars 6 eine anziehende magnetische Kraft F4 zwischen sich erzeugen. Das erste Element 61 ist ein kreisförmiger Magnet, der auf die Drehwelle 42 in der Nähe ihres oberen Endes im Preßsitz aufgeschoben ist. Das zweite Element 62 ist eine kreisförmige Eisenplatte, die am oberen Ende des Lagers 5 unterhalb des ersten Elements 61 befestigt ist. In der Nähe des unteren Endes der Drehwelle 42 ist ein C-Ring 202 vorgesehen.

Wenn sich der Rotor 4 dreht, wird durch die Luftströmung eine Abwärtskraft F1 erzeugt, ferner wird auf die Drehwelle 42 eine Kraft F2 ausgeübt, die bestrebt ist, die Drehwelle 42 aus der Grundplatte 2 hinauszuschieben. Aufgrund der Tatsache, daß zwischen dem ersten Element 61 und dem zweiten Element 62 eine magnetische Anziehungskraft F4 wirkt und das zweite Element 62 am Lager 5 unterhalb des ersten Elements 61 befestigt ist, wird die Drehwelle 42 nach unten in die Grundplatte 2 bewegt, so daß der Kontaktverschleiß zwischen dem C-Ring 202 und dem Lager 5 verhindert werden kann. In dieser bevorzugten Ausführungsform wird für das erste Element 61 ein Magnet verwendet, während für das zweite Element 62 eine Eisenplatte verwendet wird, um die Werkstoffkosten zu verringern. Statt eines einzigen Magneten könnten jedoch auch zwei Magneten verwendet werden, um eine größere Anziehungskraft zu erhalten.

In Fig. 5 ist ein Motor gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Der Rotor 4 dreht sich in einer Richtung, so daß, wie durch den Pfeil F6 gezeigt ist, eine von der Grundplatte 2 nach oben gerichtete Luftströmung erzeugt wird. In diesem Fall wird auf den Rotor 4 eine Gegenkraft F7 ausgeübt, die ihn zur Grundplatte 2 schiebt. Um einen Kontaktverschleiß zwischen dem Rotor 4 und dem Lager 5 zu vermeiden, ist ein Magnetelement- Paar 6 mit einem ersten Magnetelement 61 und einem zweiten Magnetelement 62 vorgesehen. Das erste Magnetelement 61 und das zweite Magnetelement 62 sind zwei Magnete mit derselben magnetischen Orientierung. Das erste Element 61 ist auf die Drehwelle 42 in der Nähe ihres unteren Endes im Preßsitz aufgeschoben; das zweite Element 62 ist am unteren Ende des Lagers 5 oberhalb des ersten Elements 61 befestigt. Der Durchmesser der Mittelbohrung 621 des zweiten Elements 62 ist größer als derjenige der Drehwelle 42, so daß die Drehwelle 42 durch die Mittelbohrung 621 des zweiten Elements 62 eingesetzt werden kann, ohne mit dieser in Kontakt zu gelangen. Dadurch wirkt die Anziehungskraft F8 zwischen den ersten und zweiten Magnetelementen 61 bzw. 62 der Kraft F7 entgegen, wodurch ein Kontaktverschleiß zwischen dem Rotor 4 und dem Lager 5 vermieden wird.

In Fig. 6 ist ein Motor gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Der Rotor 4 dreht sich in einer Richtung, so daß, wie durch den Pfeil F6 angezeigt ist, eine von der Grundplatte 2 nach oben gerichtete Luftströmung erzeugt wird. In diesem Fall wird auf den Rotor 4 eine Gegenkraft F7 ausgeübt, die ihn zur Grundplatte 2 schiebt. Das erste Magnetelement 61 und das zweite Magnetelement 62 sind zwei Magneten mit entgegengesetzten Orientierungen. Das erste Element 61 ist auf die Drehwelle 42 in der Nähe ihres oberen Endes im Preßsitz aufgeschoben; das zweite Element 62 ist am oberen Ende des Lagers 5 unterhalb des ersten Elements 61 befestigt. Der Durchmesser der Mittelbohrung 621 des zweiten Elements 62 ist größer als derjenige der Drehwelle 42, so daß die Drehwelle 42 durch i die Mittelbohrung 621 des zweiten Elements 62 eingesetzt werden kann, ohne mit dieser in Kontakt zu gelangen. Dadurch wirkt die Abstoßungskraft F9 zwischen den ersten und zweiten Magnetelementen 61 und 62 der Kraft F7 entgegen, wodurch ein Kontaktverschleiß zwischen dem Rotor 4 und dem Lager 5 vermieden wird.

In Fig. 7 ist ein Motor gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung gezeigt. In diesem Motor wird anstelle eines herkömmlichen Lagers wie etwa eines selbstschmierenden Lagers ein Magnetlager 8 verwendet. Das Magnetlager 8 umfaßt zwei Magnetelement-Paare. Das erste Magnetelement-Paar enthält ein erstes Element 81 und ein zweites Element 82, die zwei Magneten mit entgegengesetzten Orientierungen sind und zwischen sich eine Abstoßungskraft F10 erzeugen. Das erste Element 81 ist auf den unteren Abschnitt der Drehwelle 42 im Preßsitz aufgeschoben. Das zweite Element 82 befindet sich oberhalb des ersten Elements 81 und ist am Lagersitz 21 befestigt. Der Durchmesser der Mittelbohrung des zweiten Elements 82 ist größer als derjenige der Drehwelle 42, so daß die Drehwelle 42 durch das zweite Element 82 eingesetzt werden kann, ohne mit dieser in Kontakt zu gelangen. Die ersten und zweiten Elemente 81, 82 weisen konisch verlaufende Kontaktoberflächen 811 bzw. 821 auf. Das zweite Magnetelement-Paar enthält ein erstes Element 83 und ein zweites Element 84, die zwei Magneten mit entgegengesetzten Orientierungen sind und zwischen sich eine Abstoßungskraft F11 erzeugen. Das erste Element 83 ist auf den oberen Abschnitt der Drehwelle 42 im Preßsitz aufgeschoben. Das zweite Element 84 befindet sich unterhalb des ersten Elements 83 und ist am Lagersitz 21 befestigt. Der Durchmesser der Mittelbohrung des zweiten Elements 84 ist größer als derjenige der Drehwelle 42, so daß die Drehwelle 42 durch das zweite Element 84 eingesetzt werden kann, ohne mit dieser in Kontakt zu gelangen. Die ersten und zweiten Elemente 83 und 84 weisen konisch verlaufende Kontaktoberflächen 831 und 841 auf.

Aufgrund der Abstoßungskraft F10 (F11) zwischen den konisch verlaufenden Kontaktoberflächen 811 und 821 (831 und 841) der ersten und zweiten Elemente 81 und 82 (83 und 84) kann die Drehwelle 42 im zweiten Element 82 (84) radial mittig positioniert werden.

Außerdem schaffen die magnetische Abstoßungskraft F10, die die Drehwelle 42 zur Grundplatte 2 schiebt, und die Kraft F11, die die Drehwelle 42 aus der Grundplatte 2 hinausschiebt, gemeinsam eine axiale Positionierung der Drehwelle 42.

Zusammengefaßt können durch die Erfindung die folgenden Vorteile erzielt werden:

  • - Durch eine magnetische Kraft kann eine axiale Positionierung erzielt werden, so daß der erfindungsgemäße Motor ohne Kontaktverschleiß arbeitet.
  • - Die axiale Positionierung der Drehwelle 42 kann durch Magnetkräfte erzielt werden, so daß die Drehwelle 42 nicht durch ein Lager unterstützt werden muß.
  • - Um eine unzureichende Vormagnetisierung zwischen dem Rotor 4 und dem Stator 3 zu auszugleichen, wird eine magnetische Kraft verwendet, so daß eine gute Drehstabilität erzielt werden kann.

Obwohl oben bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung erläutert und beschrieben worden sind, kann der Fachmann selbstverständlich viele verschiedene Abwandlungen vornehmen, ohne vom Umfang der Erfindung und vom Erfindungsgedanken, die durch die beigefügten Ansprüche definiert sind, abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. 1. Motor mit einem Magnetlager, gekennzeichnet durch

    eine Grundplatte (2) mit einem Lagersitz (21),

    einen Stator (3), der an der Grundplatte (2) befestigt ist,

    einen Rotor (4), der mit einer Drehwelle (42) versehen ist und in bezug auf den Stator (3) durch Magnetkräfte, die durch Erregung erzeugt werden, drehbar ist,

    ein Lager (5), das am Lagersitz (21) der Grundplatte (2) befestigt ist und die Drehwelle (42) des Rotors (4) aufnimmt, und

    ein Magnetelement-Paar (6) mit einem ersten Element (61) und einem zweiten Element (62), wobei das erste Element (61) auf die Drehwelle (42) im Preßsitz aufgeschoben ist, das zweite Element in bezug auf den Lagersitz (21) fest ist, die Drehwelle (42) durch das zweite Element (62) verläuft und zwischen dem ersten Element (61) und dem zweiten Element eine magnetische Kraft erzeugt wird.
  2. 2. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (61) und das zweite Element (62) des Magnetelement-Paars (6) zwei Magneten umfaßt, die einander magnetisch abstoßen, das erste Element (61) an der Drehwelle (42) in der Nähe ihres unteren Endes befestigt ist und das zweite Element (62) in bezug auf den Lagersitz (21) am unteren Ende des Lagers (5) oberhalb des ersten Elements (61) befestigt ist.
  3. 3. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (61) und das zweite Element (62) des Magnetelement-Paars einander magnetisch anziehen, das erste Element an der Drehwelle (42) in der Nähe ihres oberen Endes befestigt ist und das zweite Element (62) in bezug auf den Lagersitz (21) am oberen Ende des Lagers (5) unterhalb des ersten Elements (61) befestigt ist.
  4. 4. Motor nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (61) ein Magnet ist und das zweite Element (62) aus Eisen hergestellt ist.
  5. 5. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (61) und das zweite Element (62) des Magnetelement-Paars (6) zwei Magneten sind, die einander magnetisch abstoßen, das erste Element (61) an der Drehwelle (42) in der Nähe ihres oberen Endes befestigt ist und das zweite Element in bezug auf den Lagersitz (21) am oberen Ende des Lagers (5) unterhalb des ersten Elements (61) befestigt ist.
  6. 6. Motor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (61) und das zweite Element (62) des Magnetelement-Paars einander magnetisch anziehen, das erste Element (61) an der Drehwelle (42) in der Nähe ihres unteren Endes befestigt ist und das zweite Element in bezug auf den Lagersitz (21) am unteren Ende des Lagers (5) oberhalb des ersten Elements (61) befestigt ist.
  7. 7. Motor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Element (61) und das zweite Element (62) des Magnetelement-Paars zwei Magneten sind, die einander magnetisch anziehen.
  8. 8. Motor mit einem Magnetlager, gekennzeichnet durch

    eine Grundplatte (2), in der ein Lagersitz (21) ausgebildet ist,

    einen Stator (3), der an der Grundplatte (2) befestigt ist,

    einen Rotor (4), der mit einer Drehwelle (42) versehen ist und in bezug auf den Stator (3) durch Magnetkräfte, die durch Erregung erzeugt werden, drehbar ist, und

    ein Magnetlager (5), das in dem Lagersitz (21) vorgesehen ist und wenigstens ein Magnetelement-Paar (8) mit einem ersten Element (81) und einem zweiten Element (82) enthält, wobei das erste Element (81) auf die Drehwelle (42) im Preßsitz aufgeschoben ist, das zweite Element in bezug auf den Lagersitz (21) befestigt ist, die Drehwelle (42) durch das zweite Element (82) verläuft, das erste Element (81) und das zweite Element (82) konisch verlaufende Kontaktoberflächen (811, 821) aufweisen und zwischen dem ersten Element (81) und dem zweiten Element (82) eine magnetische Kraft erzeugt wird.
  9. 9. Motor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetlager (8) ein erstes Magnetelement-Paar und ein zweites Magnetelement-Paar aufweist, wobei das erste Magnetelement-Paar ein erstes Element (81), das an der Drehwelle (42) in ihrem unteren Abschnitt befestigt ist, und ein zweites Magnetelement (82), das in bezug auf den Lagersitz (21) oberhalb des ersten Elements (81) befestigt ist, enthält und das zweite Magnetelement-Paar ein erstes Element (83), das an der Drehwelle (42) in ihrem oberen Abschnitt befestigt ist, und ein zweites Element (84), das in bezug auf den Lagersitz (21) unterhalb des ersten Elements (83) befestigt ist, enthält.






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