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Dokumentenidentifikation DE10030420A1 15.02.2001
Titel Bedienvorrichtung für eine Kamera
Anmelder Asahi Kogaku Kogyo K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Hosokawa, Tetsuo, Tokyo, JP;
Hamamura, Toshihiro, Tokyo, JP;
Takahashi, Hiroyuki, Tokyo, JP;
Iwamoto, Shigeru, Tokyo, JP;
Ohkura, Tadahisa, Tokyo, JP;
Kaneko, Hidefumi, Tokyo, JP
Vertreter Schaumburg und Kollegen, 81679 München
DE-Anmeldedatum 21.06.2000
DE-Aktenzeichen 10030420
Offenlegungstag 15.02.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2001
IPC-Hauptklasse G03B 7/18
IPC-Nebenklasse G03B 7/08   G03B 7/16   
Zusammenfassung Eine Bedienvorrichtung einer Kamera enthält ein Anzeigeelement (123) mit mehreren Zeichen, ein Bedienelement (125), das relativ zu dem Anzeigeelement (123) bewegbar ist und eine Indexmarkierung (127) hat, die auf eines der Zeichen zeigt, sowie eine Beleuchtungsvorrichtung (51), die das Zeichen beleuchtet, auf das die Indexmarkierung (127) zeigt. Eine Steuerung steuert die Beleuchtungsvorrichtung (51) so an, daß diese unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera in einem vorbestimmten Muster ein- und ausgeschaltet wird. Im eingeschalteten Zustand der Kamera schaltet dagegen die Kamerasteuerung die Beleuchtungsvorrichtung (51) nicht mehr ein und aus.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bedienvorrichtung für eine Kamera. Insbesondere betrifft die Erfindung ein an einem Kamerakörper angebrachtes Bedienrad, das mit einer Beleuchtungsvorrichtung versehen ist und als Betriebsart-Wahlrad eingesetzt werden kann, um aus verschiedenen Aufnahmemodi einen gewünschten Aufnahmemodus, z. B. einen Belichtungsmodus, auszuwählen.

Kameras mit einem Modus für die automatische Programmwahl, in dem in Abhängigkeit der gerade vorliegenden Aufnahmesituation aus verschiedenen programmierten AE-Modi, d. h. aus verschiedenen Belichtungsprogrammen, ein geeigneter ausgewählt wird, haben üblicherweise an ihrem Kamerakörper eine Bedienvorrichtung, mit der der Modus für die automatische Programmwahl von Hand gewählt werden kann. Eine bekannte Bedienvorrichtung hat ein manuell drehbares Element, z. B. ein Betriebsart-Wahlrad, auf dem ein Zeichen aufgedruckt ist, das den Modus für die automatische Programmwahl darstellt. Dieser Modus wird ausgewählt, indem das Element so von Hand gedreht wird, daß das Zeichen einer an dem Kamerakörper ausgebildeten Indexmarkierung gegenüberliegt. Wird der Modus für die automatische Programmwahl im vorab ausgewählt, so wählt ein in dem Kamerakörper vorgesehener Mikrocomputer in Abhängigkeit der Objektentfernung, der Helligkeit, der Objektivbrennweite etc. aus verschiedenen Programmen den am besten geeigneten automatischen Belichtungsmodus aus. Einige Kamerakörper sind mit einem LCD-Feld ausgestattet, das den Belichtungsmodus anzeigt.

Bei der bekannten Bedienvorrichtung mit ihrem manuell drehbaren Element kann der Benutzer dadurch, daß er visuell überprüft, ob das auf dem drehbaren Element vorgesehene Zeichen, das den Modus für die automatische Programmwahl darstellt, momentan auf die Indexmarkierung eingestellt ist, feststellen, ob der Modus für die automatische Programmwahl momentan ausgewählt ist. Der Benutzer kann jedoch nicht feststellen, welches der verschiedenen Programme in diesem Modus automatisch ausgewählt worden ist.

Im Stand der Technik sind Kameras bekannt, die einen manuellen Belichtungsmodus, einen Verschlußpriorität-AE-Modus und einen Programm-AE-Modus haben und mit einem Verschlußrad versehen sind. Auf dem Verschlußrad sind Ziffern für die verschiedenen Verschlußzeiten, ein Zeichen, das einen automatischen Verschlußzeitmodus darstellt, sowie andere Zeichen, die den Programm- AE-Modus und weitere AE-Modi darstellen, vorgesehen. Möchte der Benutzer eine der verschiedenen Verschlußzeiten auswählen, so betätigt er bei diesem Kameratyp das Verschlußrad so, daß die gewünschte, auf dem Verschlußrad aufgedruckte Verschlußzeit auf die an dem Kamerakörper ausgebildete Indexmarkierung eingestellt ist. Möchte der Benutzer einen der verschiedenen AE-Modi auswählen, so betätigt er das Verschlußrad in gleicher Weise, um eine der verschiedenen, den AE-Modi zugeordneten Stellungen auszuwählen. Wählt der Benutzer durch Betätigen des Verschlußrads eine der verschiedenen Verschlußzeiten aus, und will er dann die gerade ausgewählte Verschlußzeit wissen, so ist er gezwungen, auf die Zeichen der gerade ausgewählten, auf dem Verschlußrad vorgesebenen Verschlußzeit zu blicken, die momentan auf die Indexmarkierung eingestellt ist. Wählt außerdem der Benutzer durch Betätigen des Verschlußrades einen AE-Modus aus, so kann er die ausgewählte Verschlußzeit durch einen Blick auf das Verschlußrad nicht in Erfahrung bringen, da die Verschlußzeit automatisch ausgewählt wird, und zwar hauptsächlich in Abhängigkeit der Objekthelligkeit.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bedienvorrichtung anzugeben, mit der in einfacher Weise aus unterschiedlichen Modi oder Parametern ein gewünschter Modus bzw. Parameter manuell ausgewählt werden kann und gleichzeitig ein aus verschiedenen untergeordneten Modi oder Parametern automatisch ausgewählter Modus bzw. Parameter bestimmt werden kann, indem mit einem Blick auf die Bedienvorrichtung der manuell ausgewählte Modus bzw. Parameter visuell überprüft wird.

Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, eine Bedienvorrichtung für eine Kamera mit einem automatischen Auswahlmodus anzugeben, in dem in Abhängigkeit der gerade vorliegenden Aufnahmebedingungen aus verschiedenen Modi ein bestimmter Modus ausgewählt wird, wobei der automatische Auswahlmodus durch Betätigen eines Bedienelementes gewählt wird, das anzeigen kann, ob der automatische Auswahlmodus gewählt ist, und das weiterhin anzeigt, welcher untergeordnete Modus in dem automatischen Auswahlmodus aktuell ausgewählt ist.

Die Erfindung löst diese Aufgaben durch den Gegenstand des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche sowie der folgenden Beschreibung.

Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin zeigen:

Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel eines Kamerakörpers eines erfindungsgemäßen SLR-Kamerasystems in perspektivischer Darstellung,

Fig. 2 ein Blockdiagramm einer Steuerschaltung des in Fig. 1 gezeigten Kamerakörpers,

Fig. 3 ein Blockdiagramm der grundlegenden Elemente des SLR-Kamerasystems in einem Zustand, in dem ein Wechselobjektiv an den in Fig. 1 gezeigten Kamerakörper angeschlossen ist,

Fig. 4A die Draufsicht auf ein Hauptelement des an dem Kamerakörper nach Fig. 1 vorgesehenen Betriebsart-Wahlrads,

Fig. 4B die Draufsicht auf ein weiteres Hauptelement des Betriebsart-Wahlrads,

Fig. 4C die Draufsicht auf ein weiteres Grundelement des Betriebsart-Wahlrads,

Fig. 5 das Betriebsart-Wahlrad in perspektivischer, auseinandergezogener Darstellung,

Fig. 6 einen Schnitt durch das Betriebsart-Wahlrad,

Fig. 7 einen weiteren Schnitt durch das Betriebsart-Wahlrad,

Fig. 8 die Draufsicht auf ein Verschlußrad, das an dem Kamerakörper angebracht werden kann,

Fig. 9A und 9B das Flußdiagramm eines in dem SLR-Kamerasystem nach Fig. 3 abzuarbeitenden Hauptprogramms mit seinen grundlegenden Operationen,

Fig. 10A und 10B das Flußdiagramm der in Fig. 9 dargestellten Operation zur Anzeigeeröffnung,

Fig. 11 das Flußdiagramm der in Fig. 9 dargestellten Operation zum Herausklappen des Spiegels,

Fig. 12 das Flußdiagramm der in Fig. 11 dargestellten Operation zum manuellen Herausklappen des Blitzes,

Fig. 13 das Flußdiagramm der in Fig. 11 dargestellten Operation zum automatischen Herausklappen des Blitzes,

Fig. 14 das Flußdiagramm der in Fig. 9 dargestellten Operation zur AE-Berechnung,

Fig. 15 das Flußdiagramm der in Fig. 14 dargestellten Operation zur automatischen Einstellung des Aufnahmemodus,

Fig. 16A und 16B das Flußdiagramm der in Fig. 14 dargestellten Operation zur Festlegung der automatischen Blitzentladung,

Fig. 17 das Flußdiagramm der in Fig. 14 dargestellten Operation zur Bestimmung der Verwacklungsgefahr,

Fig. 18 das Flußdiagramm der in Fig. 9 dargestellten Operation zur Beleuchtung der Sucher-LCD,

Fig. 19A und 19B das Flußdiagramm der in Fig. 9 dargestellten Beleuchtungsoperation zur Anzeige des Aufnahmemodus,

Fig. 20 das Flußdiagramm der in Fig. 9 dargestellten Operation zum Auslösen des Verschlusses,

Fig. 21 das Flußdiagramm der in Fig. 13 dargestellten Belichtungsoperation, und

Fig. 22 das Flußdiagramm einer Operation zur Änderung der Anzeigeeröffnung, die eine der Initialisierungsoperationen nach Fig. 9 ist.

Fig. 1 zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung einen Kamerakörper eines AE/AF-SLR-Kamerasystems. AE steht hierbei für automatische Belichtung und AF für automatische Scharfeinstellung. Der Kamerakörper hat an seinem Gehäusedeckel 103 einen Auslöser 105, der in Fig. 1 auf der linken Seite des Gehäusedeckels 103 angeordnet ist. Der Kamerakörper 101 hat an seinem Gehäusedeckel 103 hinter dem Auslöser 105 einen Einschalter 107 und ein außenseitiges LCD-Feld 109. Das LCD-Feld 109 zeigt verschiedene fotografische Informationen an, wie z. B. die Bildzahl, die Verschlußzeit, den Blendenwert etc. Der Kamerakörper 101 hat an seiner Oberseite mittig einen herausklappbaren, eingebauten automatischen Blitz 111, der von einer in dem Kamerakörper 101 vorgesehenen CPU (Kamerasteuerung) 11 über eine Blitzsteuerschaltung 53 angesteuert wird, wie in Fig. 3 dargestellt ist. Unmittelbar hinter dem eingebauten Blitz 111 ist auf dem Kamerakörper 101 ein Blitzschuh als externer Anschluß 113 vorgesehen, auf den ein externer Blitz gesteckt werden kann. Der eingebaute Blitz 111 enthält eine Blitzlichteinheit mit einem Reflektor, eine Xenon-Röhre als Blitzlichtquelle und eine Fresnel-Linse. Die Blitzlichteinheit wird von einem Ausklappmechanismus gehalten und so angesteuert, daß sie zwischen einer in Fig. 1 dargestellten eingefahrenen Stellung und einer Ausklapp- oder Blitzstellung, in der die Fresnel- Linse dem Objekt zugewandt ist, hin- und herbewegbar ist. Der Ausklappmechanismus hat eine Feder, die den eingebauten Blitz 111 kontinuierlich in die Ausklappstellung vorspannt, sowie einen Haltemechanismus, die den Blitz 111 gegen die von der Feder ausgeübte Federkraft in der eingefahrenen Stellung hält, wenn der Blitz 111 eingefahren ist.

Auf der nach Fig. 1 rechten Seite des Gehäusedeckels 103 des Kamerakörpers 101 ist ein im folgenden auch als Programmwahlrad bezeichnetes Betriebsart- Wahlrad 121 vorgesehen, das eine Vorrichtung bildet, mit der aus verschiedenen Betriebsmodi manuell ein gewünschter Betriebsmodus ausgewählt werden kann. An der Vorderseite des Kamerakörpers 101 befindet sich ein ringförmiger Bajonettanschluß 115, an dem ein Wechselobjektiv 61 abnehmbar angebracht ist, wie in Fig. 3 dargestellt ist. An dem Bajonettanschluß 115 befindet sich eine Anordnung von Kontakten 117, die in Kontakt mit einer entsprechenden Anordnung von an dem Wechselobjektiv 61 vorgesehenen Kontakten kommt, so daß, wie in Fig. 3 gezeigt, die CPU 11 mit einer Objektiv-CPU 63 kommunizieren kann. Auf diese Weise werden der CPU 11 verschiedene Objektivinformationen wie der Offenblendenwert und der Brennweitenwert zugeführt.

Das Programmwahlrad 121 hat eine Anzeigescheibe (Anzeigeelement) 123, die an dem Gehäusedeckel 103 befestigt ist, und einen Deckelring 125, der drehbar um die Anzeigescheibe 123 angebracht ist. Die Anzeigescheibe 123 ist längs ihres Umfangs um ihre Mittelachse herum mit mehreren Zeichen versehen, die jeweils einen Betriebsmodus angeben. In diesem Ausführungsbeispiel sind sieben Zeichen 124a bis 124m vorgesehen. In dem Ausführungsbeispiel gibt es also dreizehn Betriebsarten, die durch Betätigen des Programmwahlrads 121 ausgewählt werden können. Der Deckelring 125 ist mit einer Indexmarkierung 127 versehen. Nachdem der Deckelring 125 manuell verdreht worden ist, wird er durch einen Einrastmechanismus stets so angehalten, daß die Indexmarkierung 127 auf einen Punkt entsprechend einem der Zeichen 124a bis 124m eingestellt ist. Ist die Indexmarkierung 127 auf eines der dreizehn Zeichen 124a bis 124m eingestellt, so ist aus den dreizehn Betriebsarten die diesem Zeichen entsprechende Betriebsart ausgewählt.

Die dreizehn Zeichen 124a bis 124m sind in zwei Gruppen unterteilt: die erste Zeichengruppe 123a enthält die acht Zeichen 124a bis 124h und die zweite Zeichengruppe 123b enthält die übrigen fünf Zeichen 124i bis 124m, wie in Fig. 4A dargestellt ist. Die Teile der Anzeigescheibe 123, die der ersten Zeichengruppe 123a entsprechen, sind durchscheinend ausgebildet, so daß jedes Zeichen in der Zeichengruppe 123a von einer entsprechenden Lichtquelle von unterhalb der Anzeigescheibe 123, also vom Inneren des Kamerakörpers 101 aus oder von hinten, beleuchtet werden kann. Dagegen wird keines der Zeichen in der zweiten Zeichengruppe 123b von einer Lichtquelle beleuchtet.

Das Steuersystem des Kamerakörpers 101 wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 erläutert. Der Kamerakörper enthält die CPU 11, welche die Gesamtsteuerung des Kamerasystems übernimmt. Die CPU 11 enthält einen ROM, in den Steuerprogramme, die verschiedenen Funktionen der Kamera zugeordnet sind, geschrieben sind, sowie einen RAM, in dem Informationen wie z. B. verschiedene Parameter oder Objektivinformationen, vorübergehend gespeichert sind. Wie in Fig. 2 gezeigt, enthält der Kamerakörper 101 zusätzlich zu der CPU 11 einen Spannungsregler 15, einen Oszillator 17, einen ersten Motortreiber-IC 19, einen Spannmotor 21, einen zweiten Motortreiber-IC 23, einen Filmtransportmotor 25, einen dritten Motortreiber-IC 27, einen AF-Motor 29, einen AF-Fotounterbrecher 31, einen AF-CCD-Bildsensor 33, eine Verschlußsteuerschaltung 35, eine Blendensteuerschaltung 37 und einen EEPROM 39. Der Kamerakörper 101 enthält weiterhin einen Fotometer-IC 41, einen Blendenwert-Erfassungswiderstand 43, eine Sucher-LCD 45, ein Paar LEDs 47, von denen eine grün und die andere rot ist, sowie acht als Beleuchtungsvorrichtung dienende LEDs 51 (51a bis 51h), die im folgenden auch als Zeichen-LEDs bezeichnet werden. Weiterhin befindet sich in dem Kamerakörper 101 ein Hauptschalter SWM, ein Fotometer-Schalter SWS, ein Auslöseschalter SWR, ein Manuell-Ausklappschalter SWPu, der dem manuellen Herausklappen des Blitzes dient, ein Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud, der der Erfassung des Ausklappzustandes dient, sowie ein Betriebsart-Schalter SWMod, der dem Betriebsart-Wahlrad zugeordnet ist.

An die CPU 11 ist der EEPROM 39 angeschlossen, in den Informationen über die Anzahl der Belichtungen einer Filmrolle und verschiedene zurückschreibbare Parameter und Betriebsarten geschrieben sind. Die Leistung einer Batterie 13, die in einem nicht dargestellten Batteriefach des Kamerakörpers 101 untergebracht ist, werden der CPU 11 über den Spannungsregler 15 als Konstantspannung zugeführt. Die CPU 11 führt die Konstantspannung dem Oszillator 17 zu, der darauf Taktimpulse ausgibt. Die CPU 11 arbeitet synchron mit den Taktimpulsen, die von dem Oszillator 17 ausgegeben werden.

Der Hauptschalter SWM, der Fotometer-Schalter SWS, der Auslöseschalter SWR, der Manuell-Ausklappschalter SWPu, der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud sowie der Betriebsart-Schalter SWMod sind jeweils mit der CPU 11 verbunden. Der Betriebsart-Schalter SWMod ist mit dem Deckelring 125 zusammengeschaltet.

Der Hauptschalter SWM ist mit dem Einschalter 107 zusammengeschaltet, so daß der Hauptschalter SWM mit Betätigung des Einschalters 107 eingeschaltet wird. Ist der Hauptschalter SWM eingeschaltet, so beginnt die CPU 11 zu arbeiten. Die CPU 11 versorgt dann die Peripherieelemente mit Energie und beginnt zugleich mit der Durchführung verschiedener Operationen, die den EIN/AUS-Zuständen der betätigten Schalter entsprechen.

Der Fotometer-Schalter SWS und der Auslöseschalter SWR sind mit dem Auslöser 105 zusammengeschaltet, so daß die beiden Schalter eingeschaltet werden, wenn der Auslöser 105 halb bzw. vollständig niedergedrückt wird. Unmittelbar nachdem der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet ist, wird der CPU 11 ein Fotometersignal aus dem Fotometer-IC 41 zugeführt, um die Objekthelligkeit zu berechnen. Auf Grundlage der Objekthelligkeit führt die CPU 11 eine Operation zur AE-Berechnung (Fig. 14) aus, in der die optimale Verschlußzeit und der optimale Blendenwert in dem ausgewählten Belichtungsmodus berechnet werden. Zugleich empfängt die CPU 11 von dem AF-CCD-Bildsensor 33, der nach dem Phasendifferenzverfahren arbeitet, Videosignale des Objektbildes, um so den Wert der Defokussierung zu berechnen und anschließend die AF-Operation (Fig. 9B), also die Scharfeinstellung durchzuführen. In der AF-Operation treibt die CPU 11 den AF-Motor 29 über den Motortreiber-IC 27 mit einem dem Defokussierungswert entsprechenden Wert an, um eine Fokussierlinsengruppe L des Wechselobjektivs 61 in eine Axialposition zu bewegen, in der ein Scharfstellzustand erreicht ist. Die Drehung des AF-Motors 29 wird über eine AF-Kupplung 30 auf eine in dem Wechselobjektiv 61 vorgesehene Verbindung 66 übertragen, wodurch ein Brennweiteneinstellmechanismus 67 in dem Wechselobjektiv 61 über die AF- Kupplung 30 und die Verbindung 66 angetrieben und dadurch die Fokussierlinsengruppe L in eine axiale Position bewegt wird, in der ein Scharfstellzustand erreicht ist. Der AF-Fotounterbrecher 31 gibt mit Drehung des AF-Motors 29 Impulse aus, deren Anzahl dem Bewegungswert der Fokussierlinsengruppe L entspricht. Die CPU 11 empfängt die von dem AF-Fotounterbrecher 31 ausgegebenen Impulse und steuert an Hand dieser Impulse den Antriebswert für den AF- Motor 29. Der Fotometer-IC 41 hat einen mit mehreren Segmenten versehenen Lichtstärkenmeßsensor, so daß das Kamerasystem Lichtstärkenwerte in segmentierten Bereichen des Aufnahmefeldes mißt und miteinander vergleicht.

Unmittelbar nachdem der Auslöseschalter SWR eingeschaltet worden ist, führt die CPU 11 folgende Operationen aus: sie steuert einen Rückklappspiegel 160 so an, daß dieser hochklappt, sie steuert die Blendensteuerschaltung 37 so an, daß die Irisblende des Wechselobjektivs gemäß dem in der AE-Berechnung ermittelten Blendenwert abgeblendet wird, und sie steuert anschließend die Verschlußsteuerschaltung 35 so an, daß der Verschluß entsprechend der ermittelten Verschlußzeit ausgelöst wird. Nach Vollendung der Belichtung steuert die CPU 11 den Spannmotor 21 über den Motortreiber-IC 19 so an, daß der Rückklappspiegel 160 zurückfällt und der Verschlußmechanismus geladen wird, d. h. die Antriebsfedern des vorauseilenden und des nacheilenden Verschlußteils (Rollo) gespannt werden. Anschließend treibt die CPU 11 den Filmtransportmotor 25 über den Motortreiber-IC 23 so an, daß der Film um ein Bild transportiert wird.

Der Manuell-Ausklappschalter SWPu steht in Verbindung mit einer nicht dargestellten Ausklapptaste, die auf dem Kamerakörper 101 nahe dem eingebauten Blitz 111 angeordnet ist. Unmittelbar nach Einschalten des Manuell-Ausklappschalters SWPu, d. h. nach Drücken der Ausklapptaste 119, schaltet die CPU 11 einen in Fig. 2 gezeigten Schalttransistor Tr1 ein, um einem ebenfalls in Fig. 2 dargestellten Ausklappmagneten PuMg Energie zuzuführen, wodurch das Ineinandergreifen von Haltemechanismus und eingebautem Blitz 111, der von dem Haltemechanismus in der eingefahrenen Stellung gehalten wird, gelöst wird. Sobald das Ineinandergreifen von Haltemechanismus und Blitz 111 gelöst ist, klappt der Blitz 111 unter der Wirkung der vorstehend genannten Feder des Ausklappmechanismus heraus und befindet sich dann in seiner Entlade-, d. h. Blitzstellung. Über den Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud, der eingeschaltet wird, wenn sich der Blitz 111 in seine Entladestellung erhebt, erfaßt die CPU 11, daß der Blitz 111 in seine Entladestellung herausgeklappt ist. Der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud wird ausgeschaltet, wenn sich der Blitz 111 aus seiner Entladestellung in seine eingefahrene Stellung bewegt.

Erfaßt die CPU 11 über Daten wie von dem Fotometer-IC 41 erhaltene Objekthelligkeitsdaten und ISO-Empfindlichkeitsdaten, daß Schwachlicht- und/oder Gegenlichtbedingungen vorliegen, so führt sie dem Ausklappmagneten PuMg Energie zu, um den Blitz 111 herausklappen und automatisch zu entladen. Ist, wie in Fig. 2 gezeigt, ein externer Blitz 71 an dem Blitzschuh 113 angebracht, so verhindert die CPU 11, daß der eingebaute Blitz 111 herausklappt. Dadurch wird verhindert, daß der eingebaute Blitz 111 gegen den externen Blitz 71 stößt, wenn die CPU 11 den externen Blitz 71 anstelle des eingebauten Blitzes 111 ansteuert.

Der Betriebsart-Schalter SWMod ist ein mit 4 Bit codierter Schalter, der entsprechend der Drehstoppstellung, d. h. der Einraststellung des Deckelrings 125 ein- und ausgeschaltet wird. Die CPU 11 wählt einen der dreizehn Betriebsmodi und damit Funktionen und Parameter aus, die einem der dreizehn Zeichen 124a, 124b, 124c, 124d, 124e, 125f, 125g, 125h, 125i, 125j, 125k, 125l oder 125m zugeordnet sind, auf das die lndexmarkierung 127 eingestellt ist, d. h. das der Einraststellung des Deckelrings 125 zugeordnet ist.

Die Sucher-LCD 45, die so angeordnet ist, daß sie in dem Sucher betrachtet werden kann, und das LCD-Feld 109 sind an die CPU 11 angeschlossen. Jede der beiden LCDs 45, 109 zeigt verschiedene fotografische Informationen an, wie z. B. Bildzahl, Verschlußzeit, Blendenwert etc. Bei ausgeschaltetem Hauptschalter SWM zeigt die Sucher-LCD 45 nichts an, während das LCD-Feld 109 diejenigen Informationen anzeigt, die vor Aufnahme eines Bildes benötigt werden. Solche Informationen beinhalten beispielsweise Filmstatusinformationen, d. h. Informationen, die angeben, ob der Film geladen, transportiert oder zurückgespult ist, bei korrekt eingelegtem Film eine Filmzahlanzeige sowie die Information, daß der Film vollständig zurückgespult ist. Ist der Hauptschalter SWM eingeschaltet, so werden zusätzlich zur Filmzahlanzeige die gerade gewählte Verschlußzeit/Modus sowie weitere Informationen an dem LCD-Feld 109 angezeigt, während auf der Sucher-LCD 45 noch so lange nichts angezeigt wird, bis die AE-Berechnung, die durch Betätigung des Programmwahlrads 121 durchzuführen ist, beginnt. Nachdem die AE-Berechnung durchgeführt worden ist, werden an der Sucher-LCD 45 und dem LCD-Feld 109 die berechnete optimale Verschlußzeit, der Blendenwert und weitere nützliche Informationen angezeigt.

Zwei LEDs 47, nämlich die grüne LED 47a und die rote LED 47b bringen an der Sucher-LCD 45 durch Beleuchtung Informationen zur Anzeige. In einem normalen Aufnahmezustand ist die grüne LED 47a durch die CPU 11 eingeschaltet, während in einem Warnzustand die rote LED 47b durch die CPU 11 eingeschaltet ist, um die Sucher-LCD 45 mit rotem Licht zu beleuchten und damit den Benutzer zu warnen, daß er das gewünschte Aufnahmebild nicht erhalten wird. Ein solcher Warnzustand ist z. B. dann gegeben, wenn die gewählte Verschlußzeit länger ist als ein berechneter Grenzwert, der eingehalten werden muß, um ein Verwischen des Bildes infolge einer unbeabsichtigten Handbewegung zu vermeiden.

An die CPU 11 sind acht Transistoren Tr angeschlossen, um die acht Zeichen- LEDs 51 (LEDs 51a bis 51h zur Beleuchtung der den Aufnahmemodus angebenden Zeichen), welche die acht Zeichen 124a bis 124h der ersten Zeichengruppe 123a auf der Anzeigescheibe 123 beleuchten, unabhängig voneinander anzusteuern. Ist bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel der Hauptschalter SWM eingeschaltet oder einer der Programm-Modi, der durch das entsprechende Zeichen der ersten Zeichengruppe 123a (124a bis 124h) dargestellt wird, durch Betätigung des Deckelrings 125 ausgewählt, so wird aus den acht Zeichen-LEDs 51a bis 51h die entsprechende LED durch Einschalten des entsprechenden Transistors Tr eingeschaltet, um das ihr zugeordnete Zeichen zu beleuchten.

Ist das Wechselobjektiv 61, das die Objektiv-CPU 63 enthält, an dem Kamerakörper 101 angeschlossen, so kommuniziert die CPU 11 über Daten mit der Objektiv- CPU 63, um verschiedene Objektivinformationen zu erhalten, wie z. B. die Brennweite (im Falle eines Varioobjektivs also die aktuelle Brennweite), die Objektentfernung, d. h. die Position der Fokussierlinsengruppe L, und den Offenblendenwert. Die Objektiv-CPU 63 erfaßt die Brennweite, wie in Fig. 3 gezeigt, über eine Codierscheibe 64 und die Objektentfernung, d. h. die Position der Fokussierlinsengruppe L, über eine Codierscheibe 65 und sendet die erfaßte Brennweite sowie die erfaßte Objektentfernung an die CPU 11 des Kamerakörpers 101.

Aufbau des Programmwahlrads 121

Im folgenden wird der Aufbau des Programmwahlrads 121 unter Bezugnahme auf die Fig. 4A, 4B, 4C, 5, 6 und 7 erläutert. Die Fig. 4A, 4B und 4C zeigen Hauptelemente des Programmwahlrads 121 in der Draufsicht. Fig. 6 zeigt eine von der Rückseite des Kamerakörpers 101 betrachtete Schnittansicht längs einer vertikalen Ebene, die sich auf den Kamerakörper 101 bezogen von rechts nach links erstreckt und die Achse des Programmwahlrads 121 kreuzt. Fig. 7 zeigt eine von der linken Seite des Kamerakörpers, d. h. in Fig. 1 von rechts, betrachtete Schnittansicht des Programmwahlrads 121 längs einer vertikalen Ebene, die sich bezogen auf den Kamerakörper von vorne nach hinten erstreckt und die Achse des Programmwahlrads 121 kreuzt.

Auf der Anzeigescheibe 123 ist die erste Zeichengruppe 123a mit acht Zeichen oder Symbolen 124a bis 124h ausgebildet, die von der Unterseite der Anzeigescheibe 123 aus beleuchtet werden. Weiterhin ist auf der Anzeigescheibe 123 die zweite Zeichengruppe 123b mit fünf Zeichen oder Symbolen 124i bis 124m ausgebildet, die nicht beleuchtet werden. Die beleuchtete erste Zeichengruppe 123a und die nicht beleuchtete zweite Zeichengruppe 123b sind auf der Anzeigescheibe 123 längs eines Kreises um deren Mittelachse in vorbestimmten Abständen voneinander angeordnet. Die Anzeigescheibe 123 besteht beispielsweise aus einem milchig durchscheinenden Kunstharz. Die erste Zeichengruppe 123a wird auf der Anzeigescheibe 123 dadurch ausgebildet, daß zunächst die Oberfläche der Anzeigescheibe 123 mit schwarzem Anstrich überzogen wird und dann Teile dieses schwarzen Anstriches, die sich auf der Oberfläche der die erste Zeichengruppe 123a bildenden Zeichen befinden, mittels eines Lasers entfernt werden. Die zweite Zeichengruppe 123b wird auf dem schwarzen Anstrich der Anzeigescheibe 123 in der Weise ausgebildet, daß die Teile der Oberfläche der Anzeigescheibe 123, auf denen die zweite Zeichengruppe 123b auszubilden ist, mit einem opaken Anstrich überzogen werden, dessen Farbe eine andere ist als die schwarze Farbe der ersten Zeichengruppe 123a. In dem gezeigten Ausführungsbeispiel stellen die acht Zeichen 124a bis 124h, die den lichtdurchlässigen Teilen der Anzeigescheibe 123 zugeordnet sind, acht verschiedene Programm-Modi dar, während die fünf Zeichen 124i bis 124m, die den lichtundurchlässigen Teilen der Anzeigescheibe 123 entsprechen, einen Verschlußprioritäts-AE-Modus, einen Blendenprioritäts-AE-Modus, einen manuellen Modus, einen ISO-Filmempfindlichkeits-Wählmodus bzw. einen Hörsignal-Wählmodus darstellen. In der ersten Zeichengruppe 123a stellt das Zeichen 124a einen Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus (Modus mit Blitzsperre und automatischer Wahl des Aufnahmemodus, d. h. des Belichtungsmodus) und das Zeichen 124h einen Automatikaufnahmemodus (Modus mit automatischer Wahl des Aufnahmemodus, d. h. des Belichtungsmodus) dar. Weiterhin stellen in der ersten Zeichengruppe 123a die Zeichen 124b, 124c, 124d, 124e, 124f und 124g einen Nachtportraitmodus, einen Sport-/Aktionsmodus, einen Nahaufnahmemodus, einen Landschaftsmodus, einen Portraitmodus bzw. einen Standardmodus dar. Das Zeichen 124h enthält die durchscheinenden Buchstaben "AUTO PICT" 124h1, die den Automatikaufnahmemodus abkürzen, sowie einen annähernd rechteckigen Rahmen 124h2, der so auf die Anzeigescheibe 123 aufgedruckt ist, daß er die durchscheinenden Buchstaben 124h1 umrahmt.

Ist die Indexmarkierung 127 auf den Buchstaben 124h eingestellt, so wird der vorstehend genannte Automatikaufnahmemodus ausgewählt. In dem Automatikaufnahmemodus führt die CPU 11 eine vorbestimmte Berechnung gemäß den ihr von der Objektiv-CPU 63 zugeführten Objektivdaten automatisch aus, um aus den fünf verschiedenen Programmen (d. h. den fünf Aufnahmemodi: Sport-/Aktionsmodus, Nahaufnahmemodus, Landschaftsmodus, Portraitmodus und Standardmodus) das am besten geeignete Belichtungsprogramm auszuwählen. In diesem Belichtungsprogramm, das in dem Automatikaufnahmemodus ausgewählt worden ist, steuert die CPU 11 den eingebauten Blitz 111 so an, daß er sich unter Schwachlichtbedingungen automatisch entlädt, d. h. zündet. Abgesehen davon, daß in dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus der eingebaute Blitz 111 an seiner Entladung und damit am Herausklappen gehindert wird, ist der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus identisch mit dem Automatikaufnahmemodus.

Der Deckelring 125 ist mit einem Einrastmechanismus versehen, so daß die Indexmarkierung 127 zuverlässig an einem der Zeichen 124a bis 124m anhält. Der Betriebsart-Schalter SWMod ist dem Deckelring 125 zugeordnet. Dasjenige der dreizehn Zeichen 124a bis 124m, auf das die Indexmarkierung 127 eingestellt ist, wird ausgewählt.

Zusätzlich zur Anzeigescheibe 123 hat das Programmwahlrad 121 eine in Fig. 4B gezeigte LED-Scheibe 135 und eine in Fig. 4C gezeigte Codierbasis 149. Die LED-Scheibe 135 trägt die Zeichen-LEDs 51a bis 51h, die der Beleuchtung der den Aufnahmemodus angebenden Zeichen dienen. Die Anzeigescheibe 123 ist, wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt, fest auf der LED-Scheibe 135 montiert. Die Zeichen-LEDs 51a bis 51h sind auf der LED-Scheibe 135 so angeordnet, daß sie die Zeichen 124a bis 124h beleuchten. Die Zeichen-LEDs 51a bis 51h sind an einer flexiblen Leiterplatte 137 befestigt, die LED-Scheibe 135 hat an ihrer Oberseite acht Vertiefungen 135a bis 135h, die den acht Zeichen 124a bis 124h zugewandt sind, so daß die acht LEDs 51a bis 51h in den acht Vertiefungen 135a bis 135h angeordnet sind. Die flexible Leiterplatte 137 ist an einer Bodenfläche der LED-Scheibe 135 befestigt. In dem Kamerakörper 101 verlaufen Drahtleitungsabschnitte der Leiterplatte 137, die an die CPU 11 anschließbar sind. Die LED-Scheibe 135 hat an ihrer Bodenfläche eine in Längsrichtung verlaufende Achse 136, die axial zu einem axialen Loch 135i der LED-Scheibe 135 angeordnet ist.

Wie in den Fig. 4B und 5 dargestellt, hat die LED-Scheibe 135 eine sektorförmige Ausnehmung 135, die an einem oberen Teil der LED-Scheibe 135 ausgebildet ist, so sich keine Vertiefungen 135a bis 135h befinden. Eine entsprechend geformte Federplatte (Federelement) 131 ist in der sektorförmigen Ausnehmung 135j angeordnet. Die Federplatte 131 bildet ein Hauptelement des in dem Deckelring 125 vorgesehenen Einrastmechanismus. Wie in Fig. 7 gezeigt, ist ein Teil der Federplatte 131 über eine Setzschraube 161 an der oberen Stirnfläche der axialen Welle 136 der LED-Scheibe 135 befestigt. Die Federplatte 131 hat zwei Positionierlöcher 131b, die auf zwei Positionierstifte 136a gesteckt sind, die sich innerhalb der sektorförmigen Ausnehmung 135 von der oberen Stirnfläche der axialen Achse 136 aus erstrecken, Indem die zwei Positionierlöcher 131b der Federplatte 131 auf die beiden Positionierstifte 136a der LED-Scheibe 135 gesteckt sind, kann die Federplatte 131 unter präziser Positionierung auf der LED-Scheibe 135 befestigt werden. Da die Federplatte 131 an einer oberen Fläche der LED- Scheibe 135 befestigt ist, an der die acht Stifte 135a bis 135h nicht ausgebildet sind, sind die Zeichen-LEDs 51a bis 51h sowie die Federplatte 131 korrekt in einer Ebene angeordnet. Dies trägt zur Raumeinsparung innerhalb des Programmwahlrads 121 bei.

Der Deckelring 125 ist ein Zylinderelement, das mit einem unteren Ringteil (Bodenelement) 126 versehen ist, wie in den Fig. 5 und 7 dargestellt ist. Der untere Ringteil 126 hat in seiner Mitte eine kreisförmige axiale Bohrung 126a. Weiterhin hat der Ringteil 126 dreizehn Einrastlöcher 125a, die an der oberen Fläche des Ringteils 126 längs eines Kreises um die Achse des Programmwahlrads 121 angeordnet sind. Die Einrastlöcher 125a sind dabei den dreizehn Zeichen 124a bis 124m zugeordnet. Eine Einrastkugel 133 befindet sich zwischen einem an der Federplatte 131 ausgebildeten Einrastloch und einem der dreizehn Einrastlöcher 125a, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Die dreizehn Einrastlöcher 125a sowie die Einrastkugel 133 sind Hauptelemente des Einrastmechanismus des Deckelrings 125. Die Federplatte 131, die dreizehn Einrastlöcher 125a und die Einrastkugel 133 bilden zusammen den Einrastmechanismus des Deckelrings 125. Wie aus Fig. 7 hervorgeht, sind der Einrastmechanismus und die Zeichen-LEDs 51a bis 51h im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet, was zur Miniaturisierung des Programmwahlrads 121 beiträgt.

Der untere Ringteil 126 ist so ausgebildet, daß sein Außendurchmesser kleiner ist als der Außendurchmesser des oberen Bedienteils des Deckelrings 125. Auf diese Weise ist der Ringteil 126 in einer an dem Gehäusedeckel 103 des Kamerakörpers 101 ausgebildeten kreisförmigen Ausnehmung 103a angebracht und um die Achse des Programmwahlrads 121 drehbar. Der den Außenumfang bildende Abschnitt des Ringteils ist als Paßteil 126b ausgebildet, das so in die Ausnehmung 103a montiert ist, daß es um die Achse des Programmwahlrads 121 drehbar ist, wie in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist. Ein Deckelringsubstrat 141 und ein Bürstenelement 143 sind an der Bodenfläche des unteren Ringteils 126 über Setzschrauben 165 befestigt. Der Deckelring 125 kann sich um die Mittelachse der Ausnehmung 103a drehen, wobei sich das Deckelringsubstrat 141 in Gleitkontakt mit einer Innenfläche des Deckels 103 um die Ausnehmung 103a herum befindet, so daß vermieden wird, daß sich der Ringteil 126 aus der Ausnehmung 103a des Deckels 103 löst.

Die Codierbasis 149 ist fest unter dem Deckelring 125 angeordnet. Eine Codierplatte 147 ist an der oberen Fläche der Codierbasis 149 befestigt. An der oberen Fläche der Codierplatte 147 ist ein vorbestimmtes Codemuster 148 angebracht. Das Bürstenelement 143, das an dem Deckelring 125 befestigt ist, hat zwei Bürsten 143a und 143b, die in Kontakt mit dem Codemuster 148 stehen, so daß die Bürsten 143a und 143b auf letzterem gleiten, wenn sich der Deckelring 125 dreht.

Die LED-Scheibe 135 ist in dem Deckelring 125 angeordnet, in dem die axiale Achse 136 in der kreisförmigen axialen Bohrung 126a des unteren Ringteils 126montiert ist, wobei zwischen der LED-Scheibe 135 und dem Deckelring 125 ein Isolatorring 139 gehalten ist, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt ist. Mit diesem Aufbau kann die Federplatte 131 genau in die sektorförmige Ausnehmung 135j eingepaßt werden, wobei die Einrastkugel 133 auf einem der Einrastlöcher 125a plaziert wird, während sie durch das Einrastloch 131a beobachtet wird. Daraufhin kann die axiale Achse 136 der LED-Scheibe 135 in der axialen Ausnehmung 126a des unteren Ringteils 126 angebracht werden, so daß die Federplatte 131 und die Einrastkugel 133 in einfacher Weise auf der LED-Scheibe 135 montiert werden können. Da die Federplatte 131 über die Einrastkugel 133 gegen den unteren Ringteil 126 drückt, so daß die LED-Scheibe 135 in eine von dem Deckelring 125 wegweisende Richtung vorgespannt wird, um so den Deckelring 125 gegen den Gehäusedeckel 103 zu drücken, ist sichergestellt, daß zwischen dem Deckelring 125 und dem Gehäusedeckel 103 keine Lücke vorhanden ist.

Nachdem die LED-Scheibe 135 relativ zu dem Gehäusedeckel 103 positioniert worden ist, wird sie an der Codierbasis 149 befestigt, indem zunächst eine Setzschraube 163 von der Innenseite des Kamerakörpers 101 aus in ein an der Codierbasis 149 ausgebildetes Loch 149a eingesetzt und anschließend die Setzschraube 163 in das untere Ende 136b der Achse 136 geschraubt wird, wie in Fig. 6 dargestellt ist.

Die Anzeigescheibe 123 hat eine einstückig an ihr ausgebildete Längsachse 123c, die sich in Richtung der LED-Scheibe 135 erstreckt. Die Anzeigescheibe 123 wird von außerhalb des Kamerakörpers 101 aus auf die LED-Scheibe 135 montiert, indem die Längsachse 123c in die axiale Bohrung 135i der LED-Scheibe 135 eingesetzt wird, wobei die Zeichen 124a bis 124m in Blickrichtung der Achse des Programmwahlrads 121 den Zeichen-LEDs 51a bis 51h zugeordnet sind. Die Anzeigescheibe 123 wird an der LED-Scheibe 135 befestigt, indem in das untere Ende der Längsachse 123c eine Setzschraube 167 geschraubt wird.

Bei einem solchen Aufbau dreht sich der Deckelring 125 um die Anzeigescheibe 123 und die LED-Scheibe 135, die über die Codierbasis 149 an dem Gehäusedeckel 103, der ein Teil des Kamerakörpers 101 ist, befestigt sind. Die Codierplatte 147, die an der oberen Fläche der Codierbasis 149 befestigt ist, ist mit dem ringförmigen Codiermuster 148 versehen, dessen Mittelpunkt mit dem Mittelpunkt des Programmwahlrads 121 zusammenfällt. Die Bürsten 143a und 143b des Bürstenelementes 143 stehen in Kontakt mit dem Codemuster 148, so daß sie auf letzterem gleiten, wenn sich der Deckelring 125 dreht. Wie aus Fig. 5 hervorgeht, sind die Bürsten 143a und 143b in einem Winkel relativ zueinander angeordnet, der bezogen auf den Mittelpunkt der Codierplatte etwa 90° beträgt. Das Codiermuster 148 enthält drei Leitermuster unterschiedlichen Durchmessers, die längs dreier koaxial um die Achse des Programmwahlrads 121 herum angeordneter Kreise ausgebildet sind. Die drei Leitermuster sind jeweils längs des entsprechenden Kreises in vorbestimmten Abständen angeordnet, so daß sie um die Achse des Programmwahlrads 121 vorbestimmte Winkelbereiche abdecken. Die Bürsten 143a und 143b sind jeweils mit drei Kontakten versehen, die mit den drei Leitermustern der Codierplatte 148 in Kontakt kommen. Eines der drei Leitermuster ist als gemeinsame Erdung vorgesehen, so daß ein 4 Bit-Signal erzeugt werden kann, indem über die Bürsten 143a und 143b vier Leitersegmente auf den Leitermustern des Codemusters 148 mit der gemeinsamen Erdung elektrisch verbunden werden. Es werden also mehrere Leitersegmente auf dem Leitermuster 148 für die Bürsten 143a und 143b elektrisch miteinander verbunden, so daß auf jedem Leitermuster eine elektrische Potentialdifferenz erzeugt wird. Indem die Kombination der elektrischen Potentialdifferenzen des Codiermusters 148 erfaßt werden, können die Stellungen der Bürsten 143a und 143b relativ zu dem Codiermuster 148 ermittelt werden. Im Ergebnis kann so die aktuelle Drehstellung der LED-Scheibe 135 erfaßt werden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel bilden das Bürstenelement 143 und das Codemuster 148 zusammen den Betriebsart- Schalter SWMod. Der Einrastmechanismus des Programmwahlrads 121, der die Federplatte 131, die Einrastkugel 133 und die Einrastlöcher 125 enthält, ist so ausgebildet, daß die Indexmarkierung 127 unter Erzeugung eines Klicktons an einem der Zeichen 124a bis 124m anhält und an jeder Einrastposition ein 4 Bit- Signal erzeugt wird, das einer Kombination der Leitersegmente des Codiermusters 148 entspricht. Die CPU 11 erfaßt dieses 4 Bit-Signal und schaltet dann die entsprechende Zeichen-LED 51a bis 51h ein.

Obgleich das Programmwahlrad 121 an Hand eines Ausführungsbeispiels erläutert wurde, dessen Hauptfunktion darin besteht, aus verschiedenen Belichtungsmodi einen bestimmten auszuwählen, kann der eben erläuterte Aufbau des Programmwahlrads 121 auch auf ein Verschlußrad angewendet werde, das dazu dient, aus verschiedenen Verschlußzeiten eine bestimmte manuell auszuwählen. An dem in Fig. 1 dargestellten Kamerakörper 101 ist zwar ein solches Verschlußrad nicht vorgesehen, der Kamerakörper 101 kann jedoch so modifiziert werden, daß an ihm ein solches Verschlußrad ausgebildet ist. Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel für ein Verschlußrad. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel hat das Verschlußrad eine Anzeigescheibe 123', an der verschiedene Kehrwerte der Verschlußzeiten (1 bis 2000), das Wort "AUTO", das einen Verschlußzeitautomatikmodus darstellt, der Buchstabe X, der eine Verschlußzeit einer X-Verschluß-Synchronisationseinstellung darstellt, sowie das Wort "BULB", das den Bulb-Modus oder kurz B-Modus darstellt, ausgebildet sind. Die Teile der Anzeigescheibe 123', die einer ersten Zeichengruppe 124f und damit Ziffern der Kehrwerte der Verschlußzeiten entsprechen, sind durchscheinend ausgebildet, so daß jede Ziffer von unterhalb der Anzeigescheibe 123' beleuchtet werden kann. Dagegen ist eine zweite Zeichengruppe 124t, d. h. die Buchstaben "AUTO", "X" und "BULB", ähnlich der in Fig. 4 dargestellten zweiten Zeichengruppe 123b mit ihren fünf Zeichen oder Symbolen 124i bis 124m lediglich auf die Anzeigescheibe 123' aufgedruckt. Ist eine an dem Deckelring 125' ausgebildete Indexmarkierung 127' auf eine bestimmte Verschlußzeit (1 bis 1/2000 Sekunde) eingestellt, so wird eine entsprechende Hintergrundlichtquelle, z. B. eine LED, eingeschaltet, um das Hintergrundlicht der Ziffern der ausgewählten Verschlußzeit einzuschalten. Ist die Indexmarkierung 127' auf das Wort "AUTO" der zweiten Zeichengruppe 124t eingestellt, so wird derjenige Kehrwert von hinten beleuchtet, welcher der Verschlußzeit entspricht, die von der CPU 11 in der AE-Berechnung als am besten geeignet berechnet worden ist. Der Benutzer kann auf diese Weise die ausgewählte Verschlußzeit visuell überprüfen. In dem erläuterten Ausführungsbeispiel sind eine Einrastkugel und eine Federplatte hinter der zweiten Zeichengruppe 124t angeordnet, wie dies schon für die Einrastkugel 133 und die Federplatte 131 in Fig. 5 erläutert worden ist.

Bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel rotiert der als Bedienelement dienende Deckelring 125 um die Anzeigescheibe 123, die als Anzeigeelement für den gewählten Betriebsmodus dient und die Zeichen 124a bis 124m anzeigt. Die Zeichen 124a bis 124m können jedoch auch außerhalb, und nicht innerhalb des Deckelrings 125 auf der Anzeigescheibe 123 ausgebildet sein, so daß die Zeichen 124a bis 124m um den Außenumfang des Deckelrings 125 herum angeordnet sind. Beispielsweise kann das Anzeigeelement für den Betriebsmodus als stationäres Ringelement ausgebildet sein, das den Deckelring 125 umgibt.

Die erste Zeichengruppe mit den Zeichen 124a bis 124h kann auch direkt auf die Lichtaustrittsflächen der Zeichen-LEDs 51a bis 51h aufgedruckt sein. In diesem Fall können beispielsweise die Zeichen-LEDs 51a bis 51h auf der Anzeigescheibe 123 in vorbestimmten Abständen längs eines Kreises um die Mittelachse der Anzeigescheibe 123 angeordnet sein.

Die Zeichen-LEDs 51a bis 51h können jeweils auch ein anderer Typ von lichtaussendendem Element sein.

Die Operationen des SLR-Kamerasystems im Zusammenhang mit dem Programmwahlrad 121 werden im folgenden an Hand der in den Fig. 9A bis 22 dargestellten Flußdiagramme erläutert. Die in den Fig. 9A bis 22 dargestellten Operationen führt die CPU 11 auf Grundlage von Programmen aus, die in den internen ROM der CPU 11 geschrieben sind.

Hauptprogramm

Ein in den Fig. 9A und 9B dargestelltes Hauptprogramm wird durchgeführt, wenn die Batterie 13 in den Kamerakörper 101 eingelegt ist. Unmittelbar nachdem die Batterie 13 in den Kamerakörper 101 eingelegt und der nicht dargestellte Batteriedeckel verschlossen worden ist, wird in Schritt S11 eine Initialisierung der CPU durchgeführt, in der die Eingänge und Ausgänge sowie der interne RAM der CPU 11 initialisiert werden. Anschließend in Schritt S13 werden Peripherieschaltungen, die mit den Eingängen und Ausgängen verbunden sind, ebenfalls initialisiert. Dann wird in Schritt S15 in der CPU 11 eine Referenz-Zeitschaltung gestartet. Die Operationen der Schritte S11, S13 und S15 werden durchgeführt, unmittelbar nachdem die Batterie 13 in den Kamerakörper 101 eingelegt und der Batteriedeckel verschlossen worden ist. Daraufhin werden mit eingelegter Batterie 13 die Operationen ab Schritt S17 wiederholt durchgeführt.

In Schritt S17 wird eine 250 ms-Intervall-Zeitschaltung in der CPU 11 gestartet, in Schritt S19 der EIN/AUS-Zustand eines jeden Schalters der CPU 11 zugeführt, und in Schritt S21 festgestellt, ob der Hauptschalter SWM eingeschaltet ist. Die 250 ms-Intervall-Zeitschaltung ist ausgebildet, Intervalle einzustellen, zu denen die CPU 11 periodisch überprüft, ob der Hauptschalter SWM eingeschaltet ist.

Wird in Schritt S21 festgestellt, daß der Hauptschalter SWM ausgeschaltet ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S23 fort, in dem eine Anzeigeoperation durchgeführt wird. In dieser Anzeigeoperation wird die LCD 109 so angesteuert, daß sie ein oder mehrere Zeichen anzeigt, die den Benutzer darüber informieren, daß die Stromversorgung momentan ausgeschaltet ist. Anschließend werden die Zeichen-LEDs 51a bis 51h in Schritt S25 ausgeschaltet. Dann wird in Schritt S27 festgestellt, ob nach Start der 250 ms-Intervall-Zeitschaltung 250 ms verstrichen sind. Wird in Schritt S27 festgestellt, daß 250 ms verstrichen sind, so kehrt der Steuerablauf zu Schritt S17 zurück, in dem die 250 ms-Intervall-Zeitschaltung gestartet wird und die Schritte S19 bis S27 nochmals durchgeführt werden. Die Schritte S17 bis S27 werden während der Zeit, in der der Hauptschalter SWM ausgeschaltet ist, wiederholt durchgeführt.

Wird in Schritt S21 festgestellt, daß der Hauptschalter SWM eingeschaltet ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S29 fort, in dem ermittelt wird, ob der Hauptschalter SWM vorher ausgeschaltet war. War der Hauptschalter SWM vorher ausgeschaltet, so bedeutet dies, daß der Steuerablauf zum ersten Mal seit Einschalten des Hauptschalters SWM zu der Operation in Schritt S29 gelangt ist, und der Steuerablauf fährt mit Schritt S31 fort, in dem eine Operation zur Anzeigeeröffnung durchgeführt wird (Fig. 10A und 10B). In dieser Operation wird jede der acht LEDs 51a bis 51h gemäß einem vorgegebenen Algorithmus zunächst ein- und dann ausgeschaltet, worauf zuletzt nur eine dieser acht LEDs eingeschaltet wird. Diese LED entspricht demjenigen der acht Programm-Modi, der mit dem Deckelring 125 zuerst ausgewählt worden ist. Die Anzeigeeröffnung wird später genauer erläutert. Wird in Schritt S29 festgestellt, daß der Hauptschalter SWM zuvor nicht ausgeschaltet war, so überspringt der Steuerablauf Schritt S31 und fährt mit Schritt S33 fort.

In Schritt S33 wird eine in Fig. 11 näher erläuterte Operation zum Ausklappen des eingebauten Spiegels durchgeführt. Wird in dieser Operation festgestellt, daß der Manuell-Ausklappschalter SWPu eingeschaltet ist, so wird der Schalttransistor Tr1 eingeschaltet, um den Ausklapp-Magneten PuMg mit Spannung zu versorgen, worauf dieser den eingebauten Blitz 111 herausklappen läßt. Die Operation zum Herausklappen des Blitzes 111 wird später im Detail erläutert.

In Schritt S35 wird ermittelt, ob der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud eingeschaltet ist, d. h. ob der eingebaute Blitz 111 herausgeklappt ist. Ist dies der Fall, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S37 fort, in dem eine Operation zum Laden des eingebauten Blitzes 111 durchgeführt wird. Wird in S35 dagegen festgestellt, daß der Erfassungsschalter SWPud ausgeschaltet ist, so überspringt der Steuerablauf Schritt S37 und fährt mit Schritt S39 fort.

In Schritt S39 wird eine LCD-Anzeigeoperation durchgeführt. In dieser Operation werden in eingeschaltetem Zustand des Kamerakörpers 101 nützliche Informationen wie die gerade gewählte Verschlußzeit an dem LCD-Feld 109 angezeigt, während die Sucher-LCD 45 nichts anzeigt, bis die Operation zur AE-Berechnung startet, die durch Betätigung des Betriebsart-Wahlschalters durchzuführen ist.

In Schritt S41 wird ermittelt, ob der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet ist. In Schritt S43 wird ermittelt, ob der Auslöseschalter SWR eingeschaltet ist. Ist weder der Fotometer-Schalter SWS noch der Auslöseschalter SWR eingeschaltet, so wird in Schritt S45 ermittelt, ob sich der Zustand des Betriebsart-Schalters SWMod geändert hat. Wird in Schritt S45 festgestellt, daß sich der Zustand des Betriebsart-Schalters SWMod nicht geändert hat, so kehrt der Steuerablauf zu Schritt S27 zurück.

Der Steuerablauf fährt mit Schritt S49 fort, falls in Schritt S41 festgestellt wird, daß der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet ist, falls in Schritt S43 festgestellt wird, daß der Auslöseschalter SWR eingeschaltet ist, oder falls in Schritt S45 festgestellt wird, daß sich der Zustand des Betriebsart-Schalters SWMod geändert hat.

Wie in Fig. 9B gezeigt, wird in Schritt S49 eine Operation durchgeführt, mit der eine Fotometer-Zeitschaltung eingestellt wird. In dieser Operation wird eine Anzahl, die angibt, wie oft eine Schalterüberprüfung ab Schritt S53 bis Schritt S87 durchgeführt wird, auf einen vorbestimmten Wert eingestellt. Dieser Operation folgend, wartet die CPU 11 bis der Auslöseschalter SWR eingeschaltet wird, während die Schalterüberprüfung in Intervallen durchgeführt wird, die kürzer sind als die Intervalle der 250 ms-Intervall-Zeitschaltung. Für den Fall, daß der Auslöseschalter SWR noch nicht eingeschaltet ist, selbst wenn die Schalterüberprüfung in Schritt S51 die vorbestimmte Anzahl von Malen durchgeführt worden ist, kehrt der Steuerablauf zu Schritt S17 zurück. In diesem Ausführungsbeispiel ist die in der eben erläuterten Einstelloperation eingesetzte Intervall-Zeitschaltung eine 125 ms-Intervall-Zeitschaltung (Fotometer-Zeitschaltung), und der Wert, der angibt, wie oft die Operation zur Schalterüberprüfung durchgeführt wird, ist auf 80 eingestellt. Dieser Wert wird in einem Zähler registriert.

Nachdem die Einstellung der Fotometer-Zeitschaltung in Schritt S49 durchgeführt worden ist, wird in Schritt S51 die 125 ms-Intervall-Zeitschaltung gestartet. Dann werden in Schritt S53 der EIN/AUS-Zustand eines jeden Schalters der CPU 11 zugeführt, worauf in Schritt S55 ermittelt wird, ob der Hauptschalter SWM ausgeschaltet ist. Ist der Hauptschalter SWM ausgeschaltet, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S89 fort, in dem das Blitzsperr-Flag auf 0 gesetzt wird. Dann wird in Schritt S91 das Hintergrundlicht für die Sucher-LCD ausgeschaltet. In Schritt S93 werden die Zeichen-LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet, worauf der Steuerablauf zu Schritt S17 zurückkehrt. Wird in Schritt S55 ermittelt, daß der Hauptschalter SWM eingeschaltet ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S57 fort.

In Schritt S57 werden die Objektivdaten einschließlich der F-Zahl bei offener Blende, der aktuellen Brennweite, und die Information über die Blitzlichtunterbrechung des eingebauten Blitzes 111 von dem angebrachten Objektiv der CPU 11 zugeführt. Anschließend wird in Schritt S59 der CPU 11 von dem Fotometer-IC 41 der Fotometerwert, d. h. der Helligkeitswert Bv zugeführt. In Schritt S61 wird der Blendenwert zugeführt. Der eingestellte Blendenwert, der durch Drehen eines nicht dargestellten Blendeneinstellrings des Wechselobjektivs 61 manuell eingestellt wird, wird über den Widerstandswert eines Erfassungswiderstandes 43 erfaßt. Ist der Blendeneinstellring auf A, d. h. auf Automatik eingestellt, macht die CPU 11 keinen Gebrauch von der in dem Widerstandswert des Erfassungssensors 443 liegenden Information, sondern berechnet den Blendenwert Av. Diese Operation zur AE-Berechnung findet in Schritt S63 statt.

In Schritt S63 werden in der AE-Berechnungsoperation, die in Fig. 14 genauer beschrieben ist, die Verschlußzeit Tv und der Blendenwert berechnet. In der AE-Berechnung werden auf Grundlage des Fotometer-Wertes die optimale Verschlußzeit Tv und der optimale Blendenwert Av sowie die Filmempfindlichkeit und der Belichtungskompensationswert gemäß einem vorbestimmten Algorithmus berechnet, der dem ausgewählten Belichtungsmodus entspricht.

Nachdem die AE-Berechnungsoperation durchgeführt ist, wird in Schritt S65 die in Fig. 11 genauer erläuterte Operation zum Herausklappen des eingebauten Blitzes 111 gemäß der eingestellten Verschlußzeit Tv und dem eingestellten Blendenwert Av durchgeführt. In der Operation zum Herausklappen des Blitzes 111 wird ermittelt, ob der Blitz 111 ausgeklappt werden muß, und falls dies der Fall ist, wird dem Ausklappmagneten PuMg Energie zugeführt, um den Blitz 111 herausklappen zu lassen. Die Details dieser Operation werden später genauer diskutiert. Nachdem in Schritt S65 das Herausklappen des Blitzes durchgeführt worden ist, wird in Schritt S67 ermittelt, ob der Blitz 111 herausgeklappt ist. Ist festgestellt worden, daß der Blitz 111 herausgeklappt ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S69 fort, in dem die Operation zum Laden des Blitzes 111 durchgeführt wird, worauf der Steuerablauf mit Schritt S71 fortfährt. Wird festgestellt, daß der Blitz 111 noch nicht herausgeklappt ist, so überspringt der Steuerablauf den Schritt S69 und fährt mit Schritt S71 fort.

In Schritt S71 wird eine Operation durchgeführt, in der eine LCD-Anzeige erfolgt. In dieser Operation werden verschiedene nützliche Informationen wie die Verschlußzeit an dem LCD-Feld 109 angezeigt. Auch die Sucher-LCD 45 zeigt verschiedene nützliche Informationen wie den momentanen Fokussierzustand, die eingestellte Verschlußzeit, eine vor Verwacklung warnende Anzeige sowie den Blitzentlademodus an, während der Benutzer das Objekt durch den Sucher anvisiert.

Dann wird in Schritt S73 eine Operation zur Hintergrundbeleuchtung der Sucher- LCD 49 durchgeführt. In dieser Operation wird unter einer normalen Aufnahmebedingung die grüne LED 47a eingeschaltet, während unter einer Warnbedingung die rote LED 47b eingeschaltet wird. Eine solche Warnbedingung besteht beispielsweise darin, daß die gewählte Verschlußzeit länger ist als die berechnete maximale Verschlußzeit, mit der ein durch eine unbeabsichtigte Handbewegung verursachtes Verschwimmen des Bildes vermieden werden kann.

Nachdem in Schritt S73 die Beleuchtungsoperation durchgeführt worden ist, wird in Schritt S75 eine Beleuchtungsoperation durchgeführt, um den Aufnahmemodus anzuzeigen. Diese Operation ist in den Fig. 19A und 19B genauer erläutert. In dieser Operation wird, wenn der Automatikaufnahmemodus oder der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus gewählt ist, aus den LEDs 51a bis 51h diejenige ausgewählt, die dem Belichtungsprogramm entspricht, das wiederum in der AE- Berechnung in Schritt S63 ausgewählt worden ist. Die Einzelheiten der AE-Berechnung werden später erläutert.

Nachdem in Schritt S75 die eben kurz erläuterte Beleuchtungsoperation durchgeführt worden ist, erfolgt in Schritt S77 die AF-Operation. In der AF-Operation wird der AF-CCD-Bildsensor 33 angesteuert, werden Videosignale des Objektbildes der CPU 11 zugeführt, und wird der AF-Motor 29 um einen Wert angetrieben, der dem Defokussierungswert entspricht, der erforderlich ist, die Fokussierlinsengruppe L des Wechselobjektivs 61 in eine Axialposition zu bewegen, in der ein Scharfstellzustand erreicht ist.

Anschließend wird in Schritt S79 ermittelt, ob der Auslöseschalter SWR eingeschaltet ist. Wird in Schritt S79 festgestellt, daß der Auslöseschalter SWR eingeschaltet ist, springt der Steuerablauf unter Ausführung einer Verschlußauslöseoperation (S95) zu Schritt S49 zurück. Wird dagegen in S79 festgestellt, daß der Auslöseschalter SWR nicht eingeschaltet ist, so wird in Schritt S81 ermittelt, ob 125 ms verstrichen sind, d. h. ob die 125 ms-Intervall-Zeitschaltung hochgelaufen ist. Sind die 125 ms noch nicht verstrichen, so wird der Schritt S81 wiederholt, um auf den Ablauf der 125 ms zu warten. Wird dagegen in Schritt S81 festgestellt, daß die 125 ms verstrichen sind, so wird in Schritt S83 ermittelt, ob der Zählerwert (ZÄHLER) gleich 0 ist. Ist der Zählerwert nicht gleich 0, so wird er in Schritt S85 um 1 verringert, und der Steuerablauf kehrt zu Schritt S53 zurück. Während der Zeit, in der der Hauptschalter SWM eingeschaltet ist, wobei der Auslöseschalter SWR ausgeschaltet ist, werden die Operationen ab Schritt S53 bis Schritt S85 achtzigmal wiederholt, bis der Zählerwert, dessen Anfangswert 80 beträgt, 0 wird. Werden die Operationen ab Schritt S53 bis Schritt S85 achtzigmal wiederholt, so verstreichen 10 Sekunden (125 ms. 80 = 10 Sekunden).

Wird in Schritt S83 ermittelt, daß der Zählerwert 0 ist, fährt der Steuerablauf mit Schritt S87 fort, in dem ermittelt wird, ob der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet ist. Ist der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet, so kehrt der Steuerablauf zu Schritt S53 zurück. Selbst wenn 10 Sekunden verstreichen, werden nämlich die Schritte S53 bis S83 und S87 so lange wiederholt, bis der Fotometer- Schalter SWS eingeschaltet ist (Fotometer-EIN-Schleife 2). Wird in Schritt S87 festgestellt, daß der Fotometer-Schalter SWS nicht eingeschaltet ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S89 fort, in dem das Blitzsperr-Flag auf 0 gesetzt wird. Anschließend wird in Schritt S91 das Hintergrundlicht für die Sucher-LCD 45 ausgeschaltet. Dann werden in Schritt S93 die LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet, worauf der Steuerablauf zu Schritt S17 zurückkehrt. In Schritt S91 schaltet die CPU von den LEDs 51a bis 51h diejenige aus, die dem Belichtungsprogramm entspricht, das in der AE-Berechnungsoperation in Schritt S63 ausgewählt worden ist, und die in der Beleuchtungsoperation in Schritt S75 eingeschaltet wird, wenn der Automatikaufnahmemodus oder der Blitzsperr/Automatikaufnahmemodus gewählt ist.

Anzeigeeröffnung

Die Operation zur Anzeigeeröffnung, die in dem Hauptprogramm nach Fig. 9A in Schritt S31 durchgeführt wird, wird im folgenden an Hand der in den Fig. 10A und 10B dargestellten Flußdiagramme erläutert. In dieser Operation werden bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die acht Zeichen-LEDs 51a bis 51h zuerst ein- und dann ausgeschaltet, und zwar regelmäßig in einem vorbestimmten Muster oder unregelmäßig gemäß einer Zufallsverteilung. Vorzugsweise bestimmt der Benutzer durch Betätigen eines Auswahlschalters, ob das Ein- und Ausschalten der Zeichen-LEDs 51a bis 51h regelmäßig in einem vorbestimmten Muster oder gemäß einer Zufallsverteilung erfolgt. Das Ergebnis dieser Auswahl wird vorzugsweise in dem EEPROM 39 gespeichert.

Wenn die acht Zeichen-LEDs 51a bis 51h regelmäßig in einem vorbestimmten Muster zunächst ein- und dann ausgeschaltet werden, so werden in einem mit dem regelmäßigen Muster arbeitenden Anzeigemodus die Zeichen-LEDs 51a bis 51h zunächst der Reihe nach in vorbestimmten Zeitabständen eingeschaltet. Ist dann eine vorbestimmte Zeit seit Einschalten aller Zeichen-LEDs 51a bis 51h abgelaufen, werden letztere in der gleichen Reihenfolge in vorbestimmten Zeitabständen ausgeschaltet. Letztlich wird von den acht Zeichen-LEDs 51 bis 51h nur die eingeschaltet, die demjenigen der acht Programm-Modi entspricht, der zuletzt mit dem Deckelring 125 ausgewählt worden ist. Die acht Programm-Modi sind dabei der Blitzsperr-/Autoaufnahmemodus, der Nachtportraitmodus, der Sport-/Aktionsmodus, der Nahaufnahmemodus, der Landschaftsmodus, der Portraitmodus, der Standardmodus und der Automatikaufnahmemodus. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird keine der acht Zeichen-LEDs 51a bis 51h eingeschaltet, wenn mit dem Deckelring 125 ein anderer Modus als die Belichtungsprogramme ausgewählt wird, wenn also der Verschlußpriorität-AE-Modus, der Blendenpriorität-AE-Modus, der manuelle Modus, der ISO-Filmempfindlichkeits-Modus oder der Hörsignal-Modus ausgewählt wird.

In der Operation zur Anzeigeeröffnung wird in Schritt S101 ermittelt, ob das aufgesteckte Wechselobjektiv in Ordnung ist, d. h. ob es als ein mit einer Objektiv- CPU 63 versehener Objektivtyp identifiziert ist, so daß einer der acht Aufnahmemodi, nämlich der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus, der Nachtportraitmodus, der Sport-/Aktionsmodus, der Nahaufnahmemodus, der Landschaftsmodus, der Portraitmodus, der Standardmodus oder der Automatikaufnahmemodus gewählt werden kann. Wird ermittelt, daß das Wechselobjektiv in diesem Sinne nicht in Ordnung ist, so kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Ist dagegen das Wechselobjektiv in diesem Sinne in Ordnung, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S103 fort, in dem ermittelt wird, ob einer der acht Aufnahmemodi ausgewählt worden ist. Ist dies der Fall, so wird in Schritt S105 bestimmt, ob die Operation zur Anzeigeeröffnung eingeschaltet ist. Der Steuerablauf kehrt zurück, wenn in Schritt S105 ermittelt wird, daß die Anzeigeeröffnung ausgeschaltet ist. Ist dagegen die Anzeigeeröffnung eingeschaltet, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S107 fort, in dem bestimmt wird, ob ein Modus für eine geordnete Anzeige ausgewählt worden ist, in dem die acht Zeichen-LEDs 51a bis 51h zunächst in einer bestimmten Reihenfolge eingeschaltet und dann in derselben Reihenfolge in bestimmten Zeitabständen ausgeschaltet werden. Ist dieser Modus gewählt, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S111 fort. Ist dieser Modus nicht gewählt, so bedeutet dies, daß ein Modus für eine zufällige Anzeige ausgewählt worden ist, in dem die acht Zeichen-LEDs 51a bis 51h unregelmäßig ein- und ausgeschaltet werden. Der Steuerablauf fährt in diesem Fall mit Schritt S151 fort. In einer in Fig. 22 erläuterten Operation zur Änderung der Anzeigeeröffnung wird ermittelt, ob die Anzeigeeröffnung durchgeführt wird. In dieser Operation wird außerdem ermittelt, ob gegebenenfalls die geordnete Anzeige oder die zufällige Anzeige durchgeführt werden soll. Die Details der Operation zur Änderung der Anzeigeeröffnung werden später erläutert.

Wird in Schritt S107 festgestellt, daß der Modus für die geordnete Anzeige ausgewählt worden ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S111 fort. In Schritt S111 wird eine 50 ms-Intervall-Zeitschaltung gestartet. Dann wird in Schritt S113 eine Variable n auf 0 gesetzt. Die 50 ms-Intervall-Zeitschaltung ist eine Referenz-Zeitschaltung, mit der Zeitintervalle eingestellt werden, zu denen die Zeichen-LEDs 51a bis 51h ein- und ausgeschaltet werden. Die Variable n wird für die Zuordnung von Beleuchtungsdaten verwendet, die der Beleuchtung mindestens einer der Zeichen-LEDs 51a bis 51h dienen. Die Tabelle 1 zeigt den Zusammenhang zwischen der Variablen n, den Beleuchtungsdaten und dem entsprechenden Aufnahmemodus. Die Tabelle 1 gibt damit den Zusammenhang an zwischen der Variablen n und der bzw. den Zeichen-LEDs 51a bis 51h, die einzuschalten sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Variable n auf eine der vierundzwanzig ganzen Zahlen zwischen 0 und 23 eingestellt, während die Beleuchtungsdaten durch eine von fünfzehn verschiedenen Hexadezimalzahlen dargestellt werden. In Tabelle 1 geben die schwarzen Kreise an, daß die entsprechenden Zeichen-LED beleuchtet wird. Die Daten der Tabelle 1 sind in dem EEPROM 39 vorgespeichert. Die CPU 11 liest die Beleuchtungsdaten, d. h. die entsprechenden Adressen aus, die der eingestellten Variablen n zugeordneten sind. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht jedes Beleuchtungsdatum aus einem Byte, d. h. 8 Bit, so daß jedes 1 Bit-Datum für den Befehl steht, aus den Zeichen-LEDs 51a bis 51h das entsprechende ein- oder auszuschalten.

Nachdem in Schritt S113 die Variable n auf 0 eingestellt worden ist, wird in Schritt S115 der EIN/AUS-Zustand eines jeden Schalters der CPU 11 zugeführt. In Schritt S117 wird ermittelt, ob sich der EIN/AUS-Zustand eines Schalters geändert hat. Liegt eine solche Änderung nicht vor, so liest die CPU 11 aus dem EEPROM 39 die der eingestellten Variablen n zugeordneten Beleuchtungsdaten aus, um auf Grundlage dieser Daten in Schritt S119 mindestens eine der Zeichen- LEDs 51a bis 51h zu beleuchten. Anschließend wird in Schritt S121 bestimmt, ob 50 ms abgelaufen sind. Sind 50 ms noch nicht verstrichen, so kehrt der Steuerablauf zu Schritt S115 zurück. Wird in Schritt S117 ermittelt, daß eine Änderung des EIN/AUS-Zustandes eines beliebigen Schalters vor Ablauf der 50 ms vorliegt, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S137 fort, in dem alle Zeichen-LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet werden, um die Operation zur Anzeigeeröffnung anzuhalten. Anschließend kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück.

Wird in Schritt S121 festgestellt, daß 50 ms abgelaufen sind, so wird die Variable n in Schritt S123 um 1 erhöht und nachfolgend in Schritt S125 ermittelt, ob die Variable n die in der Datentabelle nach Tabelle 1 vorgegebene Zahl 23 überschreitet. Wird in Schritt S125 festgestellt, daß die Variable n gleich oder kleiner als die vorbestimmte Zahl 23 ist, so kehrt der Steuerablauf zu Schritt S115 zurück, worauf die CPU 11 wiederum aus dem EEPROM 39 die der Variablen n zugeordneten Beleuchtungsdaten ausliest, um in Schritt S119 die LED bzw. die LEDs zu beleuchten, die den Beleuchtungsdaten zugeordnet ist bzw. sind.

Die Schritte ab S115 bis S125 werden wiederholt durchgeführt, um die Zeichen- LEDs der Reihe nach ab LED 51a bis LED 51h in 50 ms-Zeitabständen zu beleuchten. Anschließend wird der Beleuchtungszustand aller Zeichen-LEDs 51a bis 51h für 500 ms (50 ms . 10 = 500 ms) aufrechterhalten, worauf die Zeichen- LEDs 51a bis 51h anschließend in derselben Reihenfolge ab LED 51a bis LED 51h in 50 ms-Zeitabständen ausgeschaltet werden. Die Zeitabstände, in denen die Zeichen-LEDs 51a bis 51h der Reihe nach eingeschaltet werden, die Belichtungsdauer für die Zeichen-LEDs sowie die Zeitabstände, in denen die Zeichen- LEDs 51a bis 51h der Reihe nach wieder ausgeschaltet werden, sind nicht auf dieses spezielle Ausführungsbeispiel beschränkt. Beispielsweise können die Zeichen-LEDs 51a bis 51h in umgekehrter Reihenfolge eingeschaltet und analog in dieser umgekehrten Reihenfolge auch wieder ausgeschaltet werden.

Wird in Schritt S125 festgestellt, daß die Variable n die in der Datentabelle nach Tabelle 1 vorbestimmte Zahl 23 überschreitet, so wird in Schritt S127 nur diejenige Zeichen-LED ausgewählt, die dem über den Betriebsart-Schalter SWMod ausgewählten aktuellen Aufnahmemodus zugeordnet ist. Anschließend wird in Schritt S129 eine 1 s-Zeitschaltung gestartet. Dann werden in Schritt S131 die EIN/AUS-Zustände der Schalter der CPU 11 zugeführt, und in Schritt S133 wird überprüft, ob sich diese Zustände geändert haben. Liegt eine solche Änderung nicht vor, so wird in Schritt S135 ermittelt, ob eine Sekunde abgelaufen ist. Ist eine Sekunde noch nicht abgelaufen, so kehrt der Steuerablauf zum Schritt S131 zurück. Wird in Schritt S133 festgestellt, daß sich der EIN/AUS-Zustand eines Schalters geändert hat, oder wird in Schritt S135 festgestellt, daß eine Sekunde abgelaufen ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S137 fort, in dem alle Zeichen-LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet werden. Anschließend kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück.

In den eben erläuterten Operationen ab Schritt S101 bis Schritt S137 werden zunächst die Zeichen-LEDs ausgehend von der LED 51a bis zur LED 51h und damit in Fig. 4B im Uhrzeigersinn in 50 ms-Zeitabständen eingeschaltet, dann wird der Beleuchtungszustand aller Zeichen-LEDs 51a bis 51h 500 ms (50 ms . 10 = 500 ms) lang aufrechterhalten, und anschließend werden die Zeichen-LEDs 51a bis 51h in der gleichen Reihenfolge, also ausgehend von der LED 51a bis zur LED 51h, in 50 ms-Zeitabständen ausgeschaltet. Unmittelbar nachdem alle Zeichen- LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet worden sind, wird diejenige Zeichen-LED, die dem mit dem Programmwahlrad 121 ausgewählten aktuellen Aufnahmemodus entspricht, eingeschaltet, um eine Sekunde lang aufzuleuchten. Nachdem die Sekunde abgelaufen ist, wird die LED wieder ausgeschaltet. Durch diesen besonderen Steuerablauf kann sich der Benutzer visuell davon überzeugen, daß die Energieversorgung der Kamera eingeschaltet ist. Außerdem kann der Benutzer dadurch in einfacher Weise den gerade ausgewählten Aufnahmemodus visuell überprüfen. Wird in Schritt S117 oder in Schritt S133 festgestellt, daß sich der EIN/AUS-Zustand eines Schalters geändert hat, der Deckelring 125 also während der Anzeigeeröffnung betätigt worden ist, so wird die Anzeigeeröffnung gestoppt, um zu dem in den Fig. 9A und 9B gezeigten Hauptprogramm zurückzukehren, um das Kamerasystem in einen aufnahmebereiten Zustand zu bringen.

Die Operation, die ausgeführt wird, wenn in Schritt S107 festgestellt wird, daß der Modus für die Zufallsanzeige ausgewählt worden ist, wird im folgenden an Hand der Fig. 10A und 10B sowie der Tabelle 2 erläutert. In dem Modus für die Zufallsanzeige werden die acht Zeichen-LEDs 51a bis 51h gemäß einer Zufallsverteilung unregelmäßig ein- und ausgeschaltet. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind Beleuchtungsdaten (0 bis 7) so vorgesehen, daß sie der Zahl der Zeichen-LEDs 51a bis 51h entsprechen. Acht Bits der Beleuchtungsdaten sind in dem EEPROM 39 gespeichert. Gemäß einem vorbestimmten Algorithmus zum Erzeugen von Zufallszahlen wird eine Zahl zwischen 0 und 7 zufällig ausgewählt, und das Beleuchtungsdatum, das der ausgewählten Zufallszahl zugeordnet ist, wird aus dem EEPROM 39 ausgelesen, um die entsprechende Zeichen-LED einzuschalten. Tabelle 2 zeigt den Zusammenhang zwischen einer Zufallszahl r den Beleuchtungsdaten und dem entsprechenden Aufnahmemodus, also den Zusammenhang zwischen der Zufallszahl r und derjenigen Zeichen-LED, die einzuschalten ist.

Wird in Schritt S107 festgestellt, daß der Benutzer den Modus der geordneten Anzeige nicht gewählt und damit den Modus der Zufallsanzeige gewählt hat, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S151 fort. In Schritt S151 wird eine 50 ms-Intervall-Zeitschaltung gestartet. Dann wird in Schritt S153 eine Variable i auf 40 eingestellt. In Schritt S155 wird anschließend eine Zahl zwischen 0 und 7 gemäß einem vorbestimmten Algorithmus zufällig als Zufallszahl r ausgewählt, und zwar in Abhängigkeit des Zeitwertes der als Referenz-Zeitschaltung arbeitenden 50 ms- Intervall-Zeitschaltung. In Schritt S157 werden dann die der ausgewählten Zufallszahl r zugeordneten Beleuchtungsdaten aus dem EEPROM 39 ausgelesen, um die entsprechende Zeichen-LED einzuschalten. In Schritt S159 werden die EIN/AUS-Zustände der Schalter der CPU 11 zugeführt. In Schritt S161 wird dann ermittelt, ob sich der EIN/AUS-Zustand eines Schalters geändert hat. Liegt eine solche Änderung nicht vor, so wird in Schritt S163 bestimmt, ob 50 ms abgelaufen sind. Sind 50 ms noch nicht abgelaufen, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S159 fort. Wird in Schritt S161 festgestellt, daß sich der EIN/AUS-Zustand eines Schalters geändert hat, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S177 fort, in dem alle Zeichen-LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet werden, um so die Anzeigeeröffnung zu beenden. Anschließend kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück.

Wird in Schritt S163 festgestellt, daß 50 ms abgelaufen sind, so wird in Schritt S165 die Variable i um 1 verringert und dann in Schritt S167 ermittelt, ob die Variable i gleich 0 ist. Ist in Schritt S167 die Variable i nicht gleich 0, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S155 fort. Dann wird in Schritt S155 eine Zahl zwischen 0 und 7 in Abhängigkeit des Zeitwertes der 50 ms-Intervall-Zeitschaltung als Zufallszahl r ausgewählt. Anschließend werden die Beleuchtungsdaten, die der ausgewählten Zufallszahl r zugeordnet sind, aus dem EEPROM 39 ausgelesen, um die entsprechende Zeichen-LED in Schritt S157 einzuschalten. Die Schritte S155 bis S167 werden wiederholt so lange durchgeführt, bis die Variable i den Wert 0 annimmt.

Wird in Schritt S167 festgestellt, daß die Variable i gleich 0 ist, d. h. ist die Operation, mit der die zufällig ausgewählte Zeichen-LED für 50 ms zum Erleuchten gebracht wird, 40mal durchgeführt, so wird in Schritt S169 eine 1 s-Zeitschaltung gestartet. Anschließend werden die EIN/AUS-Zustände der Schalter in Schritt S171 der CPU 11 zugeführt. In Schritt. S173 wird dann ermittelt, ob sich die EIN/AUS-Zustände der Schalter geändert haben. Liegt eine solche Änderung nicht vor, so wird in Schritt S175 ermittelt, ob eine Sekunde abgelaufen ist. Ist eine Sekunde noch nicht abgelaufen, so kehrt der Steuerablauf zu Schritt S171 zurück. Wird in Schritt S173 festgestellt, daß sich der EIN/AUS-Zustand eines Schalters geändert hat, oder wird in Schritt S175 festgestellt, daß eine Sekunde abgelaufen ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S177 fort, in dem alle Zeichen-LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet werden. Der Steuerablauf kehrt dann zum Hauptprogramm zurück.

Mit den eben erläuterten Operationen ab Sehritt S101 bis S107 und Schritt S151 bis S177 werden die Zeichen-LEDs 51a bis 51h zufällig eine nach der anderen ein- und ausgeschaltet, wodurch der Benutzer visuell darüber in Kenntnis gesetzt wird, daß die Energieversorgung der Kamera eingeschaltet ist. Wird in Schritt S161 oder S173 festgestellt, daß sich der EIN/AUS-Zustand eines Schalters geändert hat, d. h. daß der Deckelring 125 während der Anzeigeeröffnung betätigt worden ist, so hält der Steuerablauf die Anzeigeeröffnung an und kehrt zu dem in den Fig. 9A und 9B dargestellten Hauptprogramm zurück, um die Kamera in einen aufnahmebereiten Zustand zu bringen.

Ausklappen des eingebauten Blitzes

Die Operation zum Herausklappen des eingebauten Blitzes 111, die in dem in den Fig. 9A und 9B dargestellten Hauptprogramm in Schritt S33 oder Schritt S65 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm nach Fig. 11 erläutert. In dieser Operation wird der Schalttransistor Tr1 eingeschaltet, um dem Ausklappmagneten PuMg Energie zuzuführen, um damit wiederum den eingebauten Blitz 111 herausklappen zu lassen, vorausgesetzt, daß ein anderer als der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus gewählt ist und die Bedingungen, die für eine Entladung des Blitzes 111 erforderlich sind, sämtlich eingestellt sind. Wird der eingebaute Blitz von dem Benutzer mit Kraft, d. h. manuell eingeklappt, nachdem er herausgeklappt worden war, so wird er an einem erneuten Herausklappen automatisch so lange gehindert, bis die in Schritt S51 gestartete Fotometer-Zeitschaltung hochgelaufen, d. h. die entsprechende Zeit abgelaufen ist.

In der Ausklappoperation wird in Schritt S201 zunächst ermittelt, ob der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus ausgewählt ist. Ist dies der Fall, so wird der Blitz 111 an der Entladung gehindert, und der Steuerablauf kehrt zurück.

Wird dagegen in Schritt S201 festgestellt, daß der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus nicht gewählt worden ist, also ein anderer Modus gewählt worden ist, so wird im Schritt S203 ermittelt, ob das Blitzsperr-Flag auf 1 gesetzt ist. Ist das Blitzsperr-Flag nicht 1, so wird in Schritt S205 ermittelt, ob der Blitz 111 herausgeklappt ist. Der Standardwert des Blitzsperr-Flags ist auf 0 eingestellt. Wird in Schritt S203 festgestellt, daß das Blitzsperr-Flag 1 ist, oder wird in Schritt S205 ermittelt, daß der Blitz 111 herausgeklappt ist, so kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Wird dagegen in Schritt S205 festgestellt, daß der Blitz 111 nicht herausgeklappt ist, so wird in Schritt S207 ermittelt, ob ein im folgenden als Automatik-Ausklapp-Flag bezeichneter Merker auf 1 eingestellt ist. Das Automatik-Ausklapp-Flag zeigt an, ob der Blitz 111 automatisch ausgeklappt ist. Der Standardwert des Automatik-Ausklapp-Flags ist auf 0 eingestellt. Wie in Fig. 13 gezeigt, wird das Automatik-Ausklapp-Flag in Schritt S251 auf 1 gesetzt.

Wird in Schritt S207 festgestellt, daß das Automatik-Ausklapp-Flag 0 ist, so wird in Schritt S213 eine Operation durchgeführt, die sich auf das manuelle Herausklappen des Blitzes bezieht und in Fig. 12 genauer erläutert ist. Dann wird in Schritt S215 ermittelt, ob ein Merker, der die Freigabe einer automatischen Blitzoperation angibt und im folgenden als Blitzfreigabe-Flag bezeichnet ist, auf 1 gesetzt ist. Wird in Schritt S215 ermittelt, daß das Blitzfreigabe-Flag auf 1 gesetzt ist, so wird in Schritt S217 eine Operation durchgeführt, die sich auf das automatische Herausklappen des Blitzes bezieht und in Fig. 13 genauer erläutert ist. Anschließend kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Wird in Schritt S215 dagegen festgestellt, daß das Blitzfreigabe-Flag nicht auf 1 gesetzt ist, so kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Das Blitzfreigabe-Flag zeigt an, ob der eingebaute Blitz 111 für eine automatische Entladung freigegeben ist. Der Standardwert des Blitzfreigabe-Flags ist auf 0 gesetzt. Wird in Schritt S207 festgestellt, daß das Automatik-Ausklapp-Flag 1 ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S209 fort, in dem das Blitzsperr-Flag auf 1 gesetzt wird. Anschließend wird das Automatik-Ausklapp-Flag in Schritt S211 auf 0 gesetzt, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück.

Manuelles Ausklappen des eingebauten Blitzes

Die manuelle Ausklappoperation, die in der Ausklappoperation nach Fig. 11 in Schritt S213 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm nach Fig. 12 erläutert. In dieser Operation wird zunächst in Schritt S231 ermittelt, ob der Manuell-Ausklappschalter SWPu eingeschaltet ist. Ist er eingeschaltet, so wird der Ausklappmagnet PuMg in Schritt S233 eingeschaltet, d. h. es wird damit begonnen, dem Ausklappmagneten PuMg Energie zuzuführen. Anschließend wartet der Steuerablauf in Schritt S235 5 ms. Während dieser Zeit wird dem Ausklappmagneten PuMg Energie zugeführt. Dann wird in Schritt S237 das Ineinandergreifen von Haltemechanismus und Blitz 111 durch Ausschalten des Ausklappmagneten PuMg gelöst, so daß die von der Feder ausgeübte Federkraft den Blitz 111 herausklappen läßt. Der Erfassungsschalter SWPud wird eingeschaltet, wenn sich der Blitz 111 erhoben hat, so daß die CPU 11 durch Überprüfen des EIN/AUS-Zustandes des Ausklapp-Erfassungsschalters SWPud feststellen kann, daß sich der Blitz 111 erhoben hat. Wird in Schritt S231 festgestellt, daß der Manuell-Ausklappschalter SWPu nicht eingeschaltet ist, so überspringt der Steuerablauf die Schritte S231 bis S237 und kehrt zum Hauptprogramm zurück.

Automatisches Ausklappen des eingebauten Blitzes

Die zum automatischen Ausklappen des Blitzes vorgesehene Operation, die in der Ausklappoperation nach Fig. 11 in Schritt S217 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm nach Fig. 13 erläutert. Wie aus diesem Flußdiagramm hervorgeht, wird der Blitz 111 in einem Zustand, in dem er eingefahren ist, durch die automatische Ausklappoperation herausgeklappt, wenn die für die Entladung des Blitzes 111 erforderlichen Bedingungen sämtlich eingestellt sind. In der Operation wird in Schritt S241 zunächst ermittelt, ob der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud eingeschaltet ist, um herauszufinden, ob der Blitz 111 herausgeklappt ist. Wird Schritt S241 festgestellt, daß der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud eingeschaltet ist, so bedeutet dies, daß der Blitz 111 schon herausgeklappt worden ist, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück. Ist der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud nicht eingeschaltet, so wird in Schritt S243 ermittelt, ob ein auf die Freigabe der automatischen Ausklappoperation bezogener Merker, der im folgenden als Ausklappfreigabe-Flag bezeichnet wird, auf 1 gesetzt ist, während der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet ist.

Wird in der AE-Berechnungsoperation entschieden, daß der eingebaute Blitz 111 entladen werden sollte, so wird das Ausklappfreigabe-Flag unter der Voraussetzung auf 1 gesetzt, daß der Blitz 111 eingefahren ist. Die AE-Berechnungsoperation enthält hierzu eine in den Fig. 16A und 16B dargestellte Entscheidungsoperation, in der darüber entschieden wird, ob der Blitz 111 automatisch entladen werden sollte. Ist in Schritt S243 das Ausklappfreigabe-Flag nicht auf 1 gesetzt oder der Fotometer-Schalter SWS nicht eingeschaltet, so kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Ist das Ausklappfreigabe-Flag auf 1 gesetzt, während der Fotometer-Schalter SWS in Schritt S243 eingeschaltet ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S245 zurück. In Schritt S245 wird der Ausklappmagnet PuMg eingeschaltet, d. h. es wird damit begonnen, ihm Energie zuzuführen. Anschließend wartet der Steuerablauf im Schritt S247 5 ms. Während dieser Zeit wird dem Ausklappmagneten PuMg fortgesetzt Energie zugeführt. In Schritt S249 wird dann das Ineinandergreifen von Haltemechanismus und Blitz 111 gelöst, in dem der Ausklappmagnet PuMg ausgeschaltet wird, um den Blitz 111 infolge der von der Feder des Ausklappmechanismus ausgeübten Federkraft herausklappen zu lassen. In Schritt S251 wird dann das Automatik-Ausklapp-Flag auf 1 gesetzt, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück.

Wird der Blitz 111 in der in dem Hauptprogramm nach Fig. 9B enthaltenen Ausklappoperation des Schrittes S65 herausgeklappt, so wird der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud eingeschaltet und das Automatik-Ausklapp-Flag auf 1 gesetzt. Aus diesem Grund verläßt der Steuerablauf in Schritt S205 (Fig. 11) die Ausklappoperation, um zum Hauptprogramm zurückzukehren, wenn er das nächste Mal wieder in die Ausklappoperation eintritt. Wird dagegen der Blitz 111 von dem Benutzer manuell eingefahren, nachdem er herausgeklappt war, so wird der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud ausgeschaltet, so daß in Schritt S207 der Steuerablauf mit Schritt S209 der Ausklappoperation fortfährt, wenn er zum ersten Mal eintritt, da der Erfassungsschalter ausgeschaltet ist. Anschließend wird das Blitzsperr-Flag auf 1 und das Automatik-Ausklapp-Flag auf 0 gesetzt, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück. Dann bleibt das Blitzsperr-Flag auf 1, während der Fotometer-Schalter SWS im eingeschalteten Zustand gehalten wird, bis die Fotometer-Zeitschaltung, die in Schritt S51 gestartet worden ist, hochgelaufen, d. h. die entsprechende Zeit abgelaufen ist. Tritt der Steuerablauf im Hauptprogramm nach Fig. 9B in die Ausklappoperation des Schrittes S65 ein, so verläßt deshalb der Steuerablauf in Schritt S203 die Ausklappoperation, um zum Hauptprogramm zurückzukehren. Selbst wenn das Blitzfreigabe-Flag auf 1 gesetzt und zur gleichen Zeit der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet ist, wird gemäß diesem Steuerablauf der Blitz 111 nicht automatisch herausgeklappt. Nachdem die Fotometer-Zeitschaltung abgelaufen ist, wird in dem Hauptprogramm nach Fig. 9B das Blitzsperr-Flag in Schritt S89 auf 0 gesetzt. Tritt der Steuerablauf in Schritt S65 in die Ausklappoperation ein, so wird deshalb der Blitz 111 automatisch herausgeklappt, vorausgesetzt, das Blitzfreigabe-Flag ist auf 1 gesetzt, während der Fotometer-Schalter SWS eingeschaltet ist.

AE-Berechnung

Die AE-Berechnungsoperation, die in dem Hauptprogramm nach Fig. 9B in Schritt S63 erfolgt, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm nach Fig. 14 erläutert. In dieser Operation werden in Schritt S301 zunächst alle mit der AE-Berechnungsoperation in Zusammenhang stehenden Flags, z. B. ein Verwacklungsflag, auf 0 gesetzt. Anschließend wird in Schritt S303 eine vorbestimmte Kompensationsberechnung durchgeführt, bei der von den Objektivdaten wie dem Offenblendenwert und dem minimalen Blendenwert des Objektivs Gebrauch gemacht wird, die der CPU 11 von der Objektiv-CPU 63 zugeführt werden, wenn diese beiden CPUs in Schritt S57 miteinander kommunizieren. Dann wird in Schritt S305 in jeder Meßzone ein Helligkeitswert auf Grundlage der von dem Fotometer-IC 41 zugeführten Fotometer-Signale sowie in Schritt S307 ein primärer Belichtungswert Lv' gemäß einem Mehrsegment-Fotometriealgorithmus berechnet. Anschließend wird in Schritt S309 ein sekundärer Belichtungswert Lv, der für die Belichtungssteuerung verwendet wird, auf Grundlage eines Filmempfindlichkeitswertes Sv, eines Belichtungskompensationswertes Xv und des primären Belichtungswertes Lv' berechnet.

Anschließend wird in Schritt S311 eine Operation zur automatischen Aufnahmemoduseinstellung durchgeführt, die in Fig. 15 genauer erläutert ist. Diese Operation dient der Einstellung eines Belichtungsmodus, der durch Betätigung des Programmwahlrads 121 ausgewählt worden ist. In Schritt S313 wird dann entschieden, ob das von dem eingebauten Blitz 111 ausgesendete Blitzlicht durch einen Teil des angebrachten Wechselobjektivs 61 unterbrochen wird. Zugleich wird entschieden, ob das von dem externen Blitz 71, der an dem Blitzschuh 113 angebracht ist, ausgesendete Blitzlicht durch einen Teil des Wechselobjektivs 61 unterbrochen wird. Die eben genannten Entscheidungen erfolgen auf Grundlage der Informationen über die von dem Wechselobjektiv verursachte Blitzlichtunterbrechung des eingebauten Blitzes 111, auf Grundlage der Informationen über die von dem Wechselobjektiv verursachte Blitzlichtunterbrechung des externen Blitzes 71 sowie auf Grundlage der auf das Wechselobjektiv bezogenen Objektivinformationen. Mit "Blitzlichtunterbrechung" ist hierbei gemeint, daß das von dem eingebauten Blitz 111 oder dem externen Blitz 71 ausgesendete Blitzlicht durch einen Teil des Wechselobjektivs 61 unterbrochen, d. h. abgeschattet wird. In diesem Fall deckt das Blitzlicht den mittleren unteren Teil des Objektbereichs nicht ab, so daß dieser Teil dunkel erscheint. In dem erläuterten Ausführungsbeispiel wird, wenn in Schritt S313 entschieden worden ist, daß das von dem eingebauten Blitz 111 und/oder dem externen Blitz 71 ausgesendete Blitzlicht von einem Teil des Wechselobjektivs 61 unterbrochen wird, deshalb zur Vermeidung dieses Problems die in Schritt S313 getroffene Entscheidung in dem internen RAM der CPU 11 gespeichert, so daß sich der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 in Schritt S315 nicht entlädt.

Die in Schritt S315 vorgesehene Operation zur Bestimmung der automatischen Blitzentladung wird später an Hand der Fig. 16A und 16B genauer erläutert. Ist das Blitzfreigabe-Flag in dieser Operation auf 1 gesetzt, so entscheidet die CPU 11 darüber, ob der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 gemäß vorbestimmten Bedingungen in einer Programmberechnungsoperation entladen werden soll. Die Details der in Schritt S315 durchgeführten Operation werden später erläutert. Wird durch die CPU 11 entschieden, daß der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 entladen werden sollte, so wird der entsprechende Blitz in einer Verschlußauslöseoperation in Schritt S95 entladen. Die Verschlußauslöseoperation ist in Fig. 20 näher erläutert.

Nachdem die in Schritt S315 vorgesehene Operation durchgeführt ist, wird in Schritt S317 ermittelt, ob das Blitzfreigabe-Flag auf 1 gesetzt ist. Ist das Blitzfreigabe-Flag auf 1 gesetzt, so wird in Schritt S319 eine Blitz-Programmberechnung, die unter einer Blitzfreigabebedingung zum Einsatz kommt, ausgeführt, in der die optimale Verschlußzeit und der optimale Blendenwert berechnet werden. Ist dagegen das Blitzfreigabe-Flag nicht auf 1 gesetzt, so wird eine Dauerlicht-Programmberechnung, die unter einer Blitzsperrbedingung zum Einsatz kommt, durchgeführt, um die optimale Verschlußzeit und den optimalen Blendenwert in Schritt S321 zu berechnen.

Nachdem die Operation in Schritt S319 oder S321 durchgeführt ist, wird in Schritt S323 eine Entscheidung darüber getroffen, ob die berechnete Verschlußzeit geeignet ist, ein Verschwimmen des Bildes infolge von Verwacklung zu verhindern.

In der Operation des Schrittes S323 wird ermittelt, ob die Verschlußzeit, die in der Dauerlicht-Programmberechnung nach Schritt S321 oder der Blitz-Programmberechnung nach Schritt S319 berechnet worden ist, länger ist als die berechnete maximale Verschlußzeit, bei der ein Verschwimmen der Bilder infolge der Handbewegung noch verhindert werden kann. Die Operation nach Schritt S323 wird später genauer erläutert. Ist die in Schritt S321 oder in Schritt S319 berechnete Verschlußzeit länger als die maximale Verschlußzeit, so wird die rote LED 47b in der Operation nach Schritt S73 eingeschaltet, um die Sucher-LCD 45 mit rotem Licht zu beleuchten und so den Benutzer zu warnen, daß er das gewünschte Bild nicht erhalten wird.

Automatische Einstellung des Aufnahmemodus

Die Operation zur automatischen Einstellung des Aufnahmemodus, die in der AE- Berechnung nach Fig. 14 in Schritt S311 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm nach Fig. 15 erläutert. In dieser Operation wird, wenn durch Betätigung des Betriebsart-Schalters SWMod der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus oder der Automatikaufnahmemodus ausgewählt worden ist, aus den fünf Aufnahme- oder Programm-Modi der am besten geeignete Programm-Modus auf Grundlage der Objektentfernung, des Abbildungsmaßstabs und einer Information eingestellt, welche die Erfassung eines sich bewegenden Objektes anzeigt. Wie schon vorher erwähnt, sind als die fünf Aufnahmemodi der Sport-/Aktionsmodus, der Nahaufnahmemodus, der Landschaftsmodus, der Portraitmodus und der Standardmodus vorgesehen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der Nachtportraitmodus, der einer der acht Programmodi ist, in der automatischen Einstellung des Aufnahmemodus nicht gewählt, da die Verschlußzeit üblicherweise länger ist als die berechnete maximale Verschlußzeit, bei der ein Verschwimmen des Bildes infolge der Handbewegung noch vermieden werden kann. Die in der automatischen Einstellung des Aufnahmemodus verwendete Objektentfernung ist die Größe, die durch die in Schritt S53 (Fig. 9B) erhaltene Position der Fokussierlinsengruppe L festgelegt ist, während der in der automatischen Einstellung verwendete Abbildungsmaßstab die Größe ist, die durch die Brennweite des Wechselobjektivs 61 und die Objektentfernung, d. h. die Position der Fokussierlinsengruppe L bestimmt ist.

Die Objektiv-CPU 63 des Wechselobjektivs 61 erfaßt die Position der Fokussierlinsengruppe L über die auf die Objektentfernung bezogene Codierscheibe 65, die den Bewegungsbereich der Fokussierlinsengruppe L ausgehend von der Naheinstellung bis hin zur Unendlicheinstellung in mehrere Bereiche unterteilt, um so die erfaßte Position der Fokussierlinsengruppe L an die CPU 11 auszugeben. Die CPU 11 wandelt dann die ihr zugeführte, erfaßte Position der Fokussierlinsengruppe L in einen von acht Entfernungscodes dvcode 0 bis 7 um. Entfernungscode 7 Naheinstellungsposition 6 4 5 1 0 2 3 Unendlicheinstellungsposition

Die Information über die Erfassung eines sich bewegenden Objektes gibt an, daß sich das Objekt in der AF-Operation des in Fig. 9B gezeigten Schrittes S77 in Bewegung befindet, falls eine Fokussierung auf das Objekt mehr als einmal nicht möglich ist, obgleich die Fokussierlinsengruppe so angesteuert wird, daß sie sich in eine Scharfstellposition bewegen soll. Die Scharfstellposition ist dabei auf Grundlage des über den AF-CCD-Bildsensor 33 erfaßten Defokussierungswertes berechnet worden. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird die Objekthelligkeit in einen Helligkeitswert Bv, die Objektentfernung in einen Entfernungswert Dv und der Abbildungsmaßstab in einen Abbildungsmaßstabswert Mv gewandelt, und zwar gemäß dem APEX-System. APEX steht hierbei für "additive system of photographic exposure".

In der Operation zur automatischen Einstellung des Aufnahmemodus wird zunächst in Schritt S401 ermittelt, ob der Automatikaufnahmemodus oder der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus ausgewählt worden ist. Ist weder der eine noch der andere Modus ausgewählt, so kehrt der Steuerablauf zur AE-Berechnung zurück. Ist einer der beiden eben genannten Modi ausgewählt worden, wird eine Variable pictmode in Schritt S403 auf 0 gesetzt. Die Variable pictmode gibt einen der fünf Aufnahmemodi an, nämlich den Sport-/Aktionsmodus, den Nahaufnahmemodus, den Landschaftsmodus, den Portraitmodus und den Standardmodus. Bei dem erläuterten Ausführungsbeispiel hat die Variable pictmode für den Standardmodus den Wert 0, für den Portraitmodus den Wert 1, für den Landschaftsmodus den Wert 2, für den Nahaufnahmemodus den Wert 3 und für den Sport-/Aktionsmodus den Wert 4.

Anschließend wird in Schritt S405 ermittelt, ob das aufgesteckte Wechselobjektiv 61 eine Objektiv-CPU enthält, wobei sowohl der Automatikaufnahmemodus als auch der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus möglich ist. Wird in Schritt S405 festgestellt, daß das Wechselobjektiv 61 eine solche Objektiv-CPU nicht enthält, so bleibt die Variable pictmode auf 0, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück. Enthält jedoch das Wechselobjektiv eine solche Objektiv-CPU, so werden in Schritt S407 der Wert Mv und der Entfernungscode dvcode auf Grundlage der Objektivdaten berechnet, die in Schritt S57 zugeführt worden sind. Der Wert Mv wird über folgende Formel berechnet:

log2 (Objektentfernung/Brennweite)

Nachfolgend wird in Schritt S409 ermittelt, ob der Entfernungscode dvcode gleich 7 ist, d. h. ob die Fokussierlinsengruppe in der Naheinstellungsposition angeordnet ist. Ist dies der Fall, so wird die Variable pictmode entsprechend dem Nahaufnahmemodus in Schritt S411 auf 3 eingestellt, worauf der Steuerablauf zur AE- Berechnung zurückkehrt.

Wird dagegen in Schrift S409 festgestellt, daß der Entfernungscode dvcode nicht gleich 7 ist, so wird anschließend in S413 ermittelt, ob der Wert Mv kleiner als 4 ist. Ist der Wert Mv nicht kleiner als 4, so wird in Schritt S415 ermittelt, ob das aufzunehmende Objekt als ein sich bewegendes Objekt identifiziert worden ist. Ist letzteres der Fall, so wird die Variable pictmode entsprechend dem Sport-/Aktionsmodus in Schritt S419 auf 4 eingestellt, worauf der Steuerablauf zur AE-Berechnung zurückkehrt.

Wird in Schritt S413 festgestellt, daß der Wert Mv kleiner als 4 ist, oder wird in Schritt S415 festgestellt, daß das aufzunehmende Objekt nicht als ein sich bewegendes Objekt identifiziert worden ist, so wird in Schritt S421 ermittelt, ob der Entfernungscode dvcode gleich 3 ist, d. h. ob die Fokussierlinsengruppe in ihrer Unendlicheinstellungsposition angeordnet ist. Ist letzteres der Fall, so wird die Variable pictmode entsprechend dem Landschaftsmodus in Schritt S423 auf 2 eingestellt, worauf der Steuerablauf zur AE-Berechnung zurückkehrt.

Wird in Schritt S421 festgestellt, daß der Entfernungscode dvcode nicht gleich 3 ist, so wird in Schritt S425 ermittelt, ob der Wert Mv größer als 6 ist. Ist der Wert Mv größer als 6, so wird in Schritt S427 ermittelt, ob der Entfernungscode dvcode gleich 2 ist. Der Wert 2 des Entfernungscodes dvcode entspricht einem Fernbereich, der an den Unendlichbereich anschließt. Wird in Schritt S427 festgestellt, daß der Entfernungscode dvcode gleich 2 ist, so wird die Variable pictmode entsprechend dem Landschaftsmodus in Schritt S429 auf 2 eingestellt, worauf der Steuerablauf zur AE-Berechnung zurückkehrt. Wird dagegen in Schritt S427 festgestellt, daß der Entfernungscode dvcode nicht gleich 2 ist, so bleibt die Variable pictmode auf 0 eingestellt, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück.

Wird in Schritt S425 festgestellt, daß der Wert Mv nicht größer als 6 ist, so wird in Schritt S431 ermittelt, ob der Wert Mv größer oder gleich dem Wert 4 und kleiner oder gleich dem Wert 6 ist. Befindet sich der Wert Mv in dem eben genannten Bereich 4 ≤ Mv ≤ 6, so wird die Variable pictmode entsprechend dem Portraitmodus in Schritt S433 auf 1 eingestellt, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück. Befindet sich aber der Wert Mv nicht in dem eben genannten Bereich, so behält die Variable pictmode ihren Wert 0, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück.

Gemäß der eben erläuterten Operation wird in Abhängigkeit der gerade vorliegenden Aufnahmesituation aus den verschiedenen Modi, nämlich dem Sport-/Aktionsmodus, dem Nahaufnahmemodus, dem Landschaftsmodus, dem Portraitmodus und dem Standardmodus, das am besten geeignete Belichtungsprogramm (pictmode) ausgewählt. In der vorliegenden Beschreibung ist weder der Algorithmus noch die verfolgte Programmlinie für die jeweiligen Belichtungsprogramme dargestellt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, daß in dem Sport-/Aktionsmodus eine kürzere Verschlußzeit gewählt wird als in dem Standardmodus. Auf diese Weise ist es möglich, Objekte aufzunehmen, die sich in Bewegung befinden.

Anschließend wird entsprechend dem gewählten Wert der Variablen pictmode in Schritt S321 die Dauerlicht-Programmberechnung oder in Schritt S319 die Blitzprogrammberechnung durchgeführt, um die optimale Verschlußzeit und den optimalen Blendenwert zu berechnen.

Festlegung der automatischen Blitzentladung

Die Operation zur Festlegung der automatischen Blitzentladung, die in der AE-Berechnung nach Fig. 14 in Schritt S315 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf die in den Fig. 16A und 16B gezeigten Flußdiagramme erläutert. In dieser Operation wird in Schritt S341 durch Überprüfen des Zustandes des Betriebsart-Schalters SWMod ermittelt, ob der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus ausgewählt worden ist. Ist dies der Fall, so werden der eingebaute Blitz 111 und der externe Blitz 71 an ihrer Entladung gehindert, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück. Ist ein anderer als der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus gewählt, so wird in Schritt S343 ermittelt, ob ein Modus der automatischen Blitzentladung, kurz Blitzautomatikmodus, gewählt worden ist.

Wird in Schritt S343 festgestellt, daß der Blitzautomatikmodus nicht gewählt ist, so bedeutet dies, daß ein manueller Entlade- oder Blitzmodus ausgewählt worden ist, und der Steuerablauf fährt mit Schritt S345 fort, in dem ermittelt wird, ob der externe Blitz auf ein Niveau aufgeladen ist, bei dem er zur Entladung bereit ist. Dieses Niveau wird im folgenden als Blitzbereitschaftsniveau bezeichnet.

Wird in Schritt S345 ermittelt, daß der externe Blitz auf das Blitzbereitschaftsniveau aufgeladen worden ist, so wird nachfolgend in Schritt S346 überprüft, ob der Blitzautomatikmodus ausgewählt ist. Ist letzteres der Fall, so wird in Schritt S347 überprüft, ob in Schritt S313 das Blitzlicht, das von dem auf den Blitzschuh 113 aufgesteckten externen Blitz 71 ausgesendet wird, dahingehend beurteilt wurde, daß es von einem Teil des Wechselobjektivs 61 unterbrochen wird. Ist in Schritt S313 eine solche Beurteilung getroffen worden, so wird der externe Blitz für eine Entladung nicht freigegeben, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück. Andernfalls wird das Blitzfreigabe-Flag, welches anzeigt, ob der eingebaute Blitz 111 für eine automatische Entladung freigegeben ist, in Schritt S355 auf 1 gesetzt, worauf der Steuerablauf zur AE-Berechnung zurückkehrt. Wird in Schritt S346 ermittelt, daß der Blitzautomatikmodus nicht ausgewählt ist, so wird das Blitzfreigabe-Flag in Schritt S355 auf 1 gesetzt, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück.

Wird in Schritt S345 festgestellt, daß der externe Blitz 71 noch nicht auf das Blitzbereitschaftsniveau aufgeladen ist (dies gilt auch, wenn auf den Blitzschuh 113 kein externer Blitz aufgesteckt ist), so wird in Schritt S348 ermittelt, ob der Blitzautomatikmodus gewählt worden ist. Ist letzteres der Fall, so wird in Schritt S349 ermittelt, ob die Beurteilung in Schritt S313 ergeben hat, daß das von dem eingebauten Blitz 111 ausgesendete Licht durch einen Teil des Wechselobjektivs 61 unterbrochen werden wird. Ist eine solche Beurteilung erfolgt, so wird der eingebaute Blitz 111 für die Entladung nicht freigegeben, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück. Andernfalls wird in Schritt S350 durch Überprüfen des EIN/AUS-Zustandes des Ausklapp-Erfassungsschalters SWPud ermittelt, ob der eingebaute Blitz 111 herausgeklappt ist. Wird in Schritt S348 festgestellt, daß der Blitzautomatikmodus nicht ausgewählt ist, so wird wiederum in Schritt S350 durch Überprüfen des EIN/AUS-Zustandes des Ausklapp-Erfassungsschalters SWPud überprüft, ob der Blitz 111 herausgeklappt ist.

Wird in Schritt S350 festgestellt, daß der eingebaute Blitz 111 herausgeklappt ist, so wird in Schritt S351 ermittelt, ob der Blitz auf sein Blitzbereitschaftsniveau aufgeladen ist. Ist letzteres der Fall, so wird in Schritt S355 das Blitzfreigabe-Flag auf 1 gesetzt, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück. Wird dagegen in Schritt S351 festgestellt, daß der eingebaute Blitz 111 noch nicht auf sein Blitzbereitschaftsniveau aufgeladen ist, so kehrt der Steuerablauf unmittelbar zur AE-Berechnung zurück.

Wird in Schritt S350 festgestellt, daß der Blitz 111 nicht herausgeklappt ist, so bedeutet dies, daß er entweder eingefahren oder gerade dabei ist, in die vollständig herausgeklappte Stellung gebracht zu werden. In beiden Fällen ist er nicht korrekt nach vorne gerichtet, so daß das Ausklappfreigabe-Flag in Schritt S353 auf 1 gesetzt wird, worauf der Steuerablauf mit der AE-Berechnung fortfährt.

Ist das Ausklappfreigabe-Flag in der Automatikausklappoperation (Fig. 11) auf 1 gesetzt, so geht der Steuerablauf von Schritt S243 zu Schritt S245 über, vorausgesetzt, der Fotometer-Schalter SWS ist eingeschaltet. Auf diese Weise klappt der eingebaute Blitz 111 automatisch heraus.

Wird in Schritt S343 festgestellt, daß der Blitzautomatikmodus ausgewählt worden ist, so wird in Schritt S357 bestimmt, ob die Objektentfernung, die aus der Datenkommunikation der CPU 11 mit der Objektiv-CPU 63 erhalten worden ist, gleich oder kürzer als eine vorbestimmte Entfernung ist. Es wird also ermittelt, ob die Objektentfernung in einem Nahbereich liegt. Ist letzteres der Fall, so kehrt der Steuerablauf zur AE-Berechnung zurück. Ist die Objektentfernung zu kurz, so arbeitet die automatische Blitzlichtsteuerung nicht effizient. Ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Entfernungswert Dv gleich oder kleiner als -1, was etwa 70 cm entspricht, so legt die CPU 11 fest, daß die Objektentfernung in dem Nahbereich liegt. In diesem Fall steuert die CPU 11 sowohl den eingebauten Blitz 111als auch den externen Blitz 71 so an, daß diese nicht automatisch entladen werden.

Wird in Schritt S357 ermittelt, daß die aus der Datenkommunikation zwischen der CPU 11 und der Objektiv-CPU 63 gewonnene Objektentfernung nicht gleich oder kleiner, also größer als die vorbestimmte Entfernung ist, so wird in Schritt S359 ermittelt, ob einer der acht Programm-Modi ausgewählt worden ist. Die acht Programm-Modi sind der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus, der Nachtportraitmodus, der Sport-/Aktionsmodus, der Nahaufnahmemodus, der Landschaftsmodus, der Portraitmodus, der Standardmodus und der Automatikaufnahmemodus. Wird in Schritt S359 festgestellt, daß ein anderer Modus als einer der eben genannten acht Programmodi, nämlich der manuelle Belichtungsmodus, ein Verschlußpriorität-AE-Modus oder der Programm-AE-Modus ausgewählt worden ist, so hängt es von dem Benutzer ab, ob der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 zum Einsatz kommt. Der Steuerablauf kehrt deshalb zur AE-Berechnung zurück.

Wird in Schritt S359 festgestellt, daß einer der eben genannten acht Programmodi ausgewählt worden ist, so wird in Schritt S361 eine Dauerlicht-Programmberechnung durchgeführt, in der die optimale Verschlußzeit und der optimale Blendenwert berechnet werden. Anschließend wird in Schritt S363 ermittelt, ob die in Schritt S361 berechnete Verschlußzeit länger als die berechnete Maximalverschlußzeit ist, bei der ein Verschwimmen des Bildes infolge der Handbewegung noch vermieden werden kann. Nachfolgend wird in Schritt S365 auf Grundlage der von dem Fotometer-IC 41 gelieferten Objekthelligkeitsdaten ermittelt, ob für das aufzunehmende Objekt eine Gegenlichtsituation vorliegt. Wird in Schritt S363 festgestellt, daß die berechnete Verschlußzeit nicht länger als die benötigte maximale Verschlußzeit ist, und wird weiterhin in Schritt S365 festgestellt, daß für das aufzunehmende Objekt eine Gegenlichtsituation nicht vorliegt, so kehrt der Steuerablauf zur AE-Berechnung zurück. Wird dagegen in Schritt S363 festgestellt, daß die berechnete Verschlußzeit länger als die erforderliche maximale Verschlußzeit ist, oder wird in Schritt S365 festgestellt, daß für das Objekt eine Gegenlichtsituation vorliegt, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S345 fort, so daß der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 automatisch entladen wird.

Bestimmung der Verschlußzeit im Hinblick auf die Verwacklungsgefahr

Die Operation zur Bestimmung der Verschlußzeit im Hinblick auf die Verwacklungsgefahr wird im folgenden unter Bezugnahme auf das Flußdiagramm nach Fig. 17 erläutert. Diese Operation wird in der AE-Berechnung nach Fig. 14 in Schritt S323 ausgeführt. Zunächst wird in Schritt S371 eine Maximalverschlußzeit tvslow berechnet, bei deren Einhaltung ein Verschwimmen des Bildes infolge der Handbewegung noch vermieden werden kann. Nachfolgend wird in Schritt S373 ermittelt, ob die in der Dauerlicht-Programmberechnung in Schritt S321 berechnete Verschlußzeit TvD länger ist als die Maximalverschlußzeit tvslow. Ist die Verschlußzeit TvD länger als die Maximalverschlußzeit tvslow, so wird in Schritt S375 ermittelt, ob die Verschlußzeit TvD länger als eine Blitzsynchronzeit ist.

Wird in Schritt S373 festgestellt, daß die Verschlußzeit TvD länger ist als die Maximalverschlußzeit tvslow, und wird weiterhin in Schritt S375 festgestellt, daß die Verschlußzeit TvD länger als die Blitzsynchronzeit ist, so wird das Verwacklungs- Flag in Schritt S377 auf 1 gesetzt, und der Steuerablauf fährt mit Schritt S379 fort. Wird in Schritt S373 festgestellt, daß die Verschlußzeit TvD nicht länger ist als die Maximalverschlußzeit tvslow, oder wird in Schritt S375 festgestellt, daß die Verschlußzeit TvD nicht länger als die Blitzsynchronzeit ist, so überspringt der Steuerablauf den Schritt S377 und fährt mit Schritt S379 fort.

In Schritt S379 wird ermittelt, ob der B-Modus ausgewählt worden ist. Der B-Modus wird in dem manuellen Modus ausgewählt, wenn ihn der Benutzer aus verschiedenen Verschlußzeiten einschließlich einer B-Einstellung (Bulb-Einstellung) auswählt. Wird in Schritt S379 festgestellt, daß der B-Modus ausgewählt worden ist, so wird das Verwacklungs-Flag in Schritt S381 auf 1 gesetzt, und der Steuerablauf kehrt zur AE-Berechnung zurück. Ist der B-Modus nicht ausgewählt, so kehrt der Steuerablauf direkt zur AE-Berechnung zurück. Ist das Verwacklungs- Flag auf 1 eingestellt, so wird die rote LED 47b in der Beleuchtungsoperation für die Sucher-LCD in Schritt S73 eingeschaltet, um die Sucher-LCD 45 mit rotem Licht zu beleuchten und so den Benutzer davor zu warnen, daß er das gewünschte Bild nicht erhalten wird.

Beleuchtung der Sucher-LCD

In der Operation zur Beleuchtung der Sucher-LCD, die in dem in Fig. 9B dargestellten Hauptprogramm in Schritt S73 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in Fig. 18 dargestellte Flußdiagramm erläutert. In dieser Operation wird zunächst in Schritt S451 ermittelt, ob das Verwacklungs-Flag gleich 1 ist. Ist dies nicht der Fall, so wird die grüne LED 47a in Schritt S453 eingeschaltet, um das Vorliegen einer normalen Aufnahmebedingung anzuzeigen. Anschließend kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Ist das Verwacklungs-Flag gleich 1, so wird in Schritt S455 die rote LED 47b eingeschaltet, um den Benutzer davor zu warnen, daß er das gewünschte Bild nicht erhalten wird. Anschließend kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Bei diesem Steuerablauf wird im Falle der vorstehend erläuterten Warnung nicht nur die Beleuchtungsfarbe einer Warninformation geändert, die nur einen Teil der Aufnahmeinformationen darstellt, die an der Sucher-LCD 45 angezeigt werden. Vielmehr wird die Farbe aller an der Sucher-LCD 45 angezeigten Aufnahmeinformationen geändert, so daß der Benutzer visuell in einfacher Weise gewarnt werden kann.

Ist das Blitzfreigabe-Flag auf 1 eingestellt, nachdem der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 geladen worden ist, so wird das Verwacklungs-Flag in Schritt S301 der in Fig. 14 gezeigten AE-Berechnung auf 0 eingestellt. Anschließend wird die optimale Verschlußzeit unter der Blitzfreigabebedingung erneut berechnet. Diese noch erneut berechnete Verschlußzeit ist eine Blitzsynchronzeit, so daß die rote LED 47b ausgeschaltet und zugleich die grüne LED 47a eingeschaltet wird.

Beleuchtung zur Anzeige des Aufnahmemodus

Die Beleuchtungsoperation zur Anzeige des Aufnahmemodus, die in dem Hauptprogramm nach Fig. 9B in Schritt S75 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf die in den Fig. 19A und 19B dargestellten Flußdiagramme erläutert. Wird in dieser Operation durch Betätigung des Deckelrings 125 ein bestimmter der acht Aufnahmemodi, nämlich der Automatikaufnahmemodus, der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus, der Standardmodus, der Portraitmodus, der Nahaufnahmemodus, der Sport-/Aktionsmodus oder der Nachtportraitmodus ausgewählt, so wird aus den acht LEDs 51h, 51a, 51g, 51f, 51e, 51d, 51c und 51b die LED ausgewählt, die dem gewählten Aufnahmemodus zugeordnet ist. Wird der Automatikaufnahmemodus oder der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus gewählt, so wird aus den LEDs 51a bis 51h, die der Beleuchtung des den Aufnahmemodus angebenden Zeichens dienen, diejenige eingeschaltet, die dem automatisch ausgewählten Aufnahmemodus zugeordnet ist. Wird durch Betätigung des Deckelrings 125 der Verschlußpriorität-AE-Modus, der Blendenpriorität-AE- Modus oder manuelle Modus ausgewählt, so wird keine der acht LEDs 51a bis 51h ausgewählt. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel unterscheiden sich die Farbe der LED 51a, die das den Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus darstellende Zeichen 124a der Anzeigescheibe 123 darstellt, die Farbe der LED 51h, die das den Automatikaufnahmemodus darstellende Zeichen 124h der Anzeigescheibe 123 darstellt, sowie die Farben der übrigen LEDs 51b bis 51e voneinander. Dies erleichtert es, die Kameraeinstellungen zu verfolgen. In dem erläuterten Ausführungsbeispiel sind die Farben vorzugsweise wie folgt gewählt: die dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus zugeordnete LED 51a sendet rotes Licht als typische Warnfarbe aus, die dem Automatikaufnahmemodus zugeordnete LED 51h sendet grünes Licht aus, die dem Nachtportraitmodus zugeordnete LED 51b, welche in dem Automatikaufnahmemodus nicht ausgewählt wird, sendet oranges Licht aus, und die übrigen LEDs 51c bis 51g senden gelbes Licht aus. Die Farben können jedoch ebenso in anderer Weise gewählt werden.

In der Beleuchtungsoperation zur Anzeige des Aufnahmemodus wird in nachfolgender Reihenfolge ermittelt, ob der durch den Betriebsart-Schalter SWMod ausgewählte Modus der Automatikaufnahmemodus, der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus, der Standardmodus, der Portraitmodus, der Nahaufnahmemodus, der Sport-/Aktionsmodus oder Nachtportraitmodus ist (Schritte S501, S505, S511, S515, S519, S523, S527 und S531).

Ist der Automatikaufnahmemodus ausgewählt worden, so wird in Schritt S503 die entsprechende LED 51h ausgewählt. Anschließend wird in Schritt S509 aus den fünf möglichen Aufnahmemodi, nämlich dem Sport-/Aktionsmodus, dem Nahaufnahmemodus, dem Landschaftsmodus, dem Portraitmodus und dem Standardmodus derjenige ausgewählt, der in der automatischen Einstellung des Aufnahmemodus nach Fig. 15 in der AE-Berechnung automatisch ausgewählt worden ist. Dann wird aus den LEDs 51c bis 51e diejenige LED eingeschaltet, die dem in Schritt S509 ausgewählten Aufnahmemodus entspricht (Schritte S513, S517, S525, S529, S533). Der Steuerablauf kehrt daraufhin zum Hauptprogramm zurück.

In analoger Weise wird in Schritt S507 die entsprechende LED 51a eingeschaltet, wenn der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus ausgewählt worden ist. Anschließend wird in Schritt S509 aus den fünf Aufnahmemodi derjenige ausgewählt, der in der automatischen Einstellung des Aufnahmemodus nach Fig. 15 in der AE-Berechnung ausgewählt worden ist. Aus den LEDs 51c bis 51g wird dann diejenige eingeschaltet, die dem in Schritt S509 ausgewählten Aufnahmemodus entspricht (Schritte S513, S517, S525, S529, S533). Der Steuerablauf kehrt dann zum Hauptprogramm zurück.

In dem Automatikaufnahmemodus oder dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus werden also zunächst die dem Automatikaufnahmemodus zugeordnete LED 51h oder die dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus zugeordnete LED 51a und weiterhin diejenige der LEDs 51c bis 51g, die dem automatisch gewählten Aufnahmemodus zugeordnet ist, eingeschaltet, so daß der Benutzer in dem Automatikaufnahmemodus oder dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus in einfacher Weise über den gewählten Belichtungsmodus informiert wird, in dem er den Beleuchtungszustand der Zeichen 124a, 124c, 124d, 124e, 125f, 125g und 125h beobachtet.

Wird festgestellt, daß weder der Automatikaufnahmemodus in Schritt S501 noch der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus in Schritt S505 ausgewählt worden ist, und wird weiterhin in Schritt S511 festgestellt, daß der Standardmodus ausgewählt worden ist, so wird in Schritt S513 die entsprechende LED 51g eingeschaltet. Anschließend kehrt der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurück. Wird in Schritt S515 festgestellt, daß der Portraitmodus ausgewählt ist, so wird in Schritt S517 die entsprechende LED 51f eingeschaltet, worauf der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurückkehrt. Wird in Schritt S519 festgestellt, daß der Landschaftsmodus ausgewählt ist, so wird die entsprechende LED 51e in Schritt S525 ausgewählt, worauf der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurückkehrt.

Wird in Schritt S523 festgestellt, daß der Nahaufnahmemodus ausgewählt ist, so wird die entsprechende LED 51d in Schritt S529 ausgewählt, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück. Wird in Schritt S527 festgestellt, daß der Sport-/Aktionsmodus ausgewählt ist, so wird in Schritt S533 die entsprechende LED 51c ausgewählt, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück. Wird in Schritt S531 festgestellt, daß der Nachtportraitmodus ausgewählt ist, so wird in Schritt S535 die entsprechende LED 51b eingeschaltet, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück. Wird in den Schritten S511 bis S531 festgestellt, daß keiner der folgenden Modi, nämlich der Standardmodus, der Portraitmodus, der Nahaufnahmemodus, der Sport-/Aktionsmodus oder der Nachtportraitmodus, ausgewählt ist, werden in Schritt S537 alle LEDs 51a bis 51h ausgeschaltet, und der Steuerablauf kehrt zum Hauptprogramm zurück.

Verschlußauslösung

Die Verschlußauslöseoperation, die in dem Hauptprogramm nach Fig. 9B in Schritt S95 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in Fig. 20 dargestellte Flußdiagramm erläutert. In dieser Operation wird in Schritt S601 zunächst einem nicht dargestellten Auslösemagneten ein Strom zugeführt, damit dieser die Anlage eines Anlage- oder Eingriffselementes an den Rückklappspiegel 160 löst, wodurch letzterer durch die von einer nicht dargestellten Feder ausgeübte Federkraft hochschwingt. Zugleich wird die Blendensteuerschaltung 37 so angesteuert, daß sie die Irisblende des Wechselobjektivs 61 so weit abblendet, wie dies dem in der AE-Berechnung ermittelten Blendenwert entspricht. Unmittelbar nachdem mit einem nicht dargestellten Erfassungsschalter festgestellt worden ist, daß der Rückklappspiegel 160 vollständig nach oben geschwungen ist, beginnt die Verschlußschaltung 35 in Schritt S603 zu arbeiten, um so die in Fig. 21 näher erläuterte Belichtungsoperation durchzuführen, in der die Verschlußschaltung 35 so angesteuert wird, daß sie den Bildebenenverschluß mit einer vorbestimmten Verschlußzeit auslöst. Die Belichtungsoperation wird später im Detail erläutert. Mit Vollendung der Operation des Bildebenenverschlusses werden in Schritt S605 eine Operation zum Herabbewegen des Spiegels/Spannen, eine Operation zum Spannen des Verschlusses sowie eine Operation zum Transportieren des Films durchgeführt. In der zum Herabbewegen des Spiegels/Spannen bestimmten Operation wird der Spannmotor 21 so angetrieben, daß der Rückklappspiegel 160 nach unten schwingt, während die Antriebsfedern der vorauseilenden und der nacheilenden Verschlußteile des Verschlußmechanismus gespannt werden. In der zum Spannen des Verschlusses bestimmten Operation werden die Verschlußteile in ihre Anfangsstellung zurückbewegt, während eine Verschlußspannfeder gespannt wird. In der zum Filmtransport bestimmten Operation wird der Filmmotor 25 so angetrieben, daß der Film um ein Bild transportiert wird. Anschließend wird in Schritt S607 das Blitzsperr-Flag auf 0 gesetzt, worauf der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurückkehrt.

Belichtungsoperation

Die Belichtungsoperation, die in der Verschlußauslöseoperation nach Fig. 20 in Schritt S603 ausgeführt wird, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in Fig. 21 dargestellte Flußdiagramm erläutert. In dieser Operation wird in Schritt S621 zunächst der Zeitwert einer Verschluß-Zeitschaltung auf den in der AE-Berechnung ermittelten Wert der Verschlußzeit (Belichtung) eingestellt und daraufhin die Verschluß-Zeitschaltung gestartet. Dann wird in Schritt S623 das vorauseilende Verschlußteil des Bildebenenverschlusses freigegeben, so daß es seine Bewegung beginnt. Dann wird in Schritt S625 ermittelt, ob die in der AE-Berechnung bestimmte Verschlußzeit gleich oder länger als die Blitzsynchronzeit ist. Ist die Verschlußzeit kürzer als die Blitzsynchronzeit, so sollte weder der eingebaute Blitz 111 noch der externe Blitz 71 entladen werden. Der Steuerablauf fährt deshalb nach Schritt S625 mit dem Schritt S639 fort, in dem ermittelt wird, ob die Verschluß-Zeitschaltung abgelaufen ist. Hat die Verschluß-Zeitschaltung hochgezählt, so wird in Schritt S641 das vorauseilende Verschlußteil freigegeben, so daß es mit seiner Bewegung beginnt. Anschließend kehrt der Steuerablauf zur Verschlußauslöseoperation zurück.

Wird in Schritt S625 festgestellt, daß die Verschlußzeit gleich oder länger als die Blitzsynchronzeit ist, so wird in Schritt S627 ermittelt, ob die Bewegung des vorauseilenden Verschlußteils abgeschlossen ist. Ist die Bewegung des vorauseilenden Verschlußteils noch nicht vollendet, so wiederholt der Steuerablauf die Überprüfung in Schritt S627. Dann wird, falls die Bewegung des vorauseilenden Verschlußteils noch nicht vollendet ist, in Schritt S629 ermittelt, ob der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus ausgewählt ist. Ist letzteres der Fall, so sollte weder der eingebaute Blitz 111 noch der externe Blitz 71 entladen werden. Folglich fährt der Steuerablauf mit Schritt S639 fort. Ist der Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus nicht ausgewählt worden, so wird in Schritt S631 ermittelt, ob das Blitzfreigabe-Flag auf 1 gesetzt ist, d. h. ob der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 entladen werden kann. Ist das Blitzfreigabe-Flag nicht auf 1 gesetzt, kann also der eingebaute Blitz 111 oder der externe Blitz 71 nicht entladen werden, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S639 fort. Wird in Schritt S631 festgestellt, daß das Blitzfreigabe-Flag auf 1 gesetzt ist, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S633 fort, in dem eine Operation zur Entladung des externen Blitzes durchgeführt wird. In dieser Operation wird ein Befehlssignal (Entladesignal) an den externen Blitz 71 gesendet, um diesen zu entladen, wenn er auf den Blitzschuh 113 aufgesteckt ist.

Anschließend wird in Schritt S635 ermittelt, ob sich der eingebaute Blitz 111 nach oben in seine Entladestellung bewegt hat, in dem festgestellt wird, ob der Ausklapp-Erfassungsschalter SWPud eingeschaltet ist. Hat sich der eingebaute Blitz 111 in seine Entladestellung erhoben, so fährt der Steuerablauf mit Schritt S637 fort, in dem eine Operation durchgeführt wird, mit der der eingebaute Blitz 111 entladen wird. Ist der externe Blitz 71 auf den Blitzschuh 113 aufgesteckt, so wird der eingebaute Blitz 111 am Herausklappen gehindert, so daß in Schritt S635 der Steuerablauf mit Schritt S639 fortfährt.

Bei der Entladung des externen Blitzes 71 in Schritt S633 und der Entladung des eingebauten Blitzes 111 in Schritt S637 wird normalerweise über einen nicht dargestellten lichtempfindlichen Mechanismus eines TTL-Fotometriesystems die Belichtung gemessen, die von dem durch das Objektiv tretenden Licht verursacht wird. Erreicht die Belichtung den berechneten Belichtungswert, so wird anschließend ein Befehlssignal an den eingebauten Blitz 111 oder den externen Blitz 71 gesendet, um die Entladung zu beenden.

Änderung der Anzeigeeröffnung

Die Operation zur Änderung der Anzeigeeröffnung, die einen Teil der in dem Hauptprogramm nach Fig. 9A in Schritt S11 ausgeführten CPU-Initialisierung bildet, wird im folgenden unter Bezugnahme auf das in Fig. 22 dargestellte Flußdiagramm erläutert. In dieser Operation wird ermittelt, ob die Operation zur Anzeigeeröffnung durchgeführt wird. Ist dies der Fall, so wird weiterhin ermittelt, ob der Modus für die geordnete Anzeige oder der Modus für die Zufallsanzeige zu wählen ist. Da die an dieser Stelle erläuterte Operation ein Teil der CPU-Initialisierung ist, wird sie jedesmal durchgeführt, wenn die Batterie 13 in den Kamerakörper 101 eingelegt wird. Jedesmal, wenn die Operation zur Änderung der Anzeigeeröffnung durchgeführt wird, kann also die Anzeigeeröffnung und damit die Wahl zwischen dem Modus für die regelmäßige Anzeige über eine Kippschaltaktion geändert werden, die in der Operation zur Änderung der Anzeigeeröffnung vorgesehen ist.

In der Operation zur Änderung der Anzeigeeröffnung wird zunächst in Schritt S1101 bestimmt, ob die Indexmarkierung 127 des Deckelrings 125 auf das Zeichen 124m der Anzeigescheibe 123 eingestellt ist. Es wird also ermittelt, ob der Hörsignalmodus ausgewählt ist. Ist dies der Fall, so wird in Schritt S1103 bestimmt, ob die Operation zur Anzeigeeröffnung momentan eingeschaltet ist. Ist dies der Fall, so wird in Schritt S1105 die Anzeigeeröffnung ausgeschaltet, und der Steuerablauf springt zurück. Wird dagegen festgestellt, daß die Operation zur Anzeigeeröffnung momentan ausgeschaltet ist, so wird die Anzeigeeröffnung eingeschaltet. In Schritt S105 der Anzeigeeröffnung fährt der Steuerablauf mit Schritt S107 fort, wenn die Anzeigeeröffnung eingeschaltet ist, während der Steuerablauf zum Hauptprogramm zurückkehrt, wenn die Anzeigeeröffnung ausgeschaltet ist.

Wird in Schritt S1101 festgestellt, daß die Indexmarkierung 127 des Deckelrings 125 nicht auf das Zeichen 124m eingestellt ist, so wird in Schritt S1109 ermittelt, ob die Indexmarkierung 127 auf das gegenüberliegende Zeichen 1241 eingestellt ist, d. h. ob der Modus zum Einstellen der ISO-Filmempfindlichkeit gewählt ist. Wird in Schritt S1109 festgestellt, daß die Indexmarkierung 127 nicht auf das Zeichen 124m eingestellt ist, so springt der Steuerablauf zurück. Ist dagegen die Indexmarkierung 127 auf das Zeichen 124m eingestellt, so wird in Schritt S1111 ermittelt, ob der Modus für die geordnete Anzeige ausgewählt ist. Ist dies der Fall, so wird in Schritt S1113 von dem Modus für die geordnete Anzeige auf den Modus für die Zufallsanzeige gewechselt, und der Steuerablauf springt anschließend zurück. Wird dagegen festgestellt, daß der Modus für die geordnete Anzeige nicht ausgewählt ist, d. h. der Modus für die Zufallsanzeige eingestellt ist, so wird in Schritt S1115 von dem Modus für die Zufallsanzeige auf den Modus für die geordnete Anzeige gewechselt, worauf der Steuerablauf zurückspringt.

Jedesmal wenn die Batterie 13 eingelegt bzw. herausgenommen wird und gleichzeitig die Indexmarkierung 127 des Deckelrings 125 dem Zeichen 124m, das den Hörsignalmodus angibt, gegenüberliegend eingestellt ist, wird bei der eben erläuterten Operation die Anzeigeeröffnung ein- bzw. ausgeschaltet. Jedesmal wenn die Batterie 13 eingelegt bzw. entfernt wird und dabei die lndexmarkierung 127 gegenüberliegend dem Zeichen 124l, das den Modus für die Wahl der ISO- Filmempfindlichkeit angibt, eingestellt ist, wird zwischen dem Modus für die geordnete Anzeige und dem Modus für die Zufallsanzeige gewechselt. Die Anzeigeeröffnung kann also dadurch ein- und ausgeschaltet werden, daß ein Flag mit zwei alternativen Zuständen umgeschaltet wird. Analog kann zwischen dem Modus für die Zufallsanzeige und dem Modus für die geordnete Anzeige hin- und hergeschaltet werden, indem ein vorbestimmtes Flag mit zwei alternativen Zuständen umgeschaltet wird. Diese Flags können in dem EEPROM 39 gespeichert werden, so daß sie die CPU auslesen kann, falls dies erforderlich ist.

In dem erläuterten Ausführungsbeispiel wird in Schritt S1103 dann ermittelt, ob die Anzeigeeröffnung eingeschaltet ist, wenn in Schritt S1101 die Indexmarkierung 127 auf das Zeichen 124m eingestellt ist. Das Zeichen, auf das die Indexmarkierung 127 in Schritt S1101 eingestellt ist, muß jedoch nicht notwendigerweise das Zeichen 124m sein. Es kann jedes andere an der Anzeigescheibe 123 vorgesehene Zeichen sein. Analog muß die Indexmarkierung 127 in Schritt S1109 nicht notwendigerweise auf das Zeichen 124l zeigen. Sie kann auch auf jedes andere Zeichen zeigen.

Aus dem eben erläuterten Ausführungsbeispiel geht folgendes hervor: Da ein an dem Anzeigeelement ausgebildetes Zeichen, das mit einem Bedienelement aus mehreren, jeweils einen Modus oder eine Einstellung anzeigenden Zeichen manuell ausgewählt wird, durch eine Beleuchtungsvorrichtung beleuchtet wird, stehen das Bedienelement und das Anzeigeelement in engem Zusammenhang zueinander. Dies erleichtert es dem Benutzer, den aktuell ausgewählten Modus oder die Einstellung visuell zu überprüfen.

Die Kamerasteuerung schaltet von mehreren LEDs eine LED ein, die von mehreren Zeichen demjenigen Zeichen zugeordnet ist, das den Automatikaufnahmemodus oder den Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus darstellt. Weiterhin schaltet die Kamerasteuerung eine weitere LED ein, die von den mehreren Zeichen demjenigen Zeichen zugeordnet ist, das aus einer Anzahl verschiedener Modi denjenigen Modus darstellt, der in dem Automatikaufnahmemodus oder dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus automatisch ausgewählt worden ist. Ist die Energieversorgung der Kamera eingeschaltet, während die Indexmarkierung auf ein anderes der die verschiedenen Modi darstellenden Zeichen zeigt, so schaltet die Kamerasteuerung darüber hinaus aus der Vielzahl der LEDs diejenige LED ein, die dem vorstehend genannten Zeichen zugeordnet ist. Mit diesem Steuerablauf kann mit einem einzigen Bedienelement und einem einzigen Anzeigeelement mehr als ein Modus ausgewählt und zu einem Zeitpunkt angezeigt werden. Da mehrere Lichtquellen an Positionen angeordnet sind, auf welche die Indexmarkierung des Bedienelementes zeigen kann, können die verschiedenen Zeichen, welche die verschiedenen Modi oder Einstellungen darstellen, jeweils durch eine ihnen zugeordnete Lichtquelle beleuchtet werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Bedienvorrichtung für eine Kamera, mit

    einem Anzeigeelement (123), an dem mehrere Zeichen ausgebildet sind,

    einem Bedienelement (125), das relativ zu dem Anzeigeelement (123) bewegbar ist und eine Indexmarkierung (127) hat, die auf eines der Zeichen zeigt, wenn das Bedienelement (125) an einer dem Zeichen zugeordneten Anhaltposition anhält,

    und einer Beleuchtungsvorrichtung (51), die zumindest das Zeichen beleuchtet, auf das die Indexmarkierung (127) zeigt.
  2. 2. Bedienvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie für eine Kamera bestimmt ist, die eine Steuerung zum Auswählen eines Modus, einer Funktion und/oder einer Einstellung hat, gemäß dem bzw. der die Kamera betrieben wird, wobei der Modus, die Funktion bzw. die Einstellung demjenigen Zeichen zugeordnet ist, auf das die Indexmarkierung (127) eingestellt ist.
  3. 3. Bedienvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera einen Automatikaufnahmemodus hat, in dem in Abhängigkeit der vorliegenden Aufnahmebedingungen aus verschiedenen Modi ein geeigneter Modus automatisch ausgewählt wird.
  4. 4. Bedienvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung (51) mehrere Lichtquellen enthält, die jeweils der Beleuchtung des ihnen zugeordneten Zeichens dienen.
  5. 5. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingeschalteter Energieversorgung der Kamera die Steuerung die Beleuchtungsvorrichtung (51) so ansteuert, daß das Zeichen, auf das die Indexmarkierung (127) zeigt, beleuchtet wird, und daß nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit die Beleuchtungsvorrichtung (51) ausgeschaltet wird.
  6. 6. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienelement (125) ein Verschlußrad enthält, mit dem eine Verschlußzeit oder ein Modus zur automatischen Verschlußzeiteinstellung auswählbar ist.
  7. 7. Bedienvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung (51) auch so ansteuerbar ist, daß sie das Zeichen selbst dann nicht beleuchtet, wenn es auf die Indexmarkierung (127) eingestellt ist.
  8. 8. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung (51) Beleuchtungslicht unterschiedlicher Farbe aussendet.
  9. 9. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera eine nach einem Muster ablaufende Ein- und Ausschaltung der Lichtquellen vornimmt und danach bei eingeschalteter Energieversorgung diese nach dem Muster ablaufende Ein- und Ausschaltung der Lichtquellen nicht mehr vornimmt.
  10. 10. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera einen Automatikaufnahmemodus, in dem in Abhängigkeit der vorliegenden Aufnahmebedingungen aus verschiedenen Modi ein geeigneter Modus automatisch ausgewählt wird, und einen Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus hat, in dem in Abhängigkeit der vorliegenden Aufnahmebedingungen aus den verschiedenen Modi ein geeigneter Modus automatisch ausgewählt wird und eine an den Kamerakörper angeschlossene Blitzlichteinheit an ihrer Entladung gehindert ist, wobei eines der Zeichen den Automatikaufnahmemodus und ein anderes Zeichen den Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus darstellt und die übrigen Zeichen die übrigen Modi darstellen.
  11. 11. Bedienvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung für den Fall, daß die Energieversorgung der Kamera eingeschaltet ist, während die Indexmarkierung (127) auf das den Automatikaufnahmemodus darstellende Zeichen oder auf das den Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus darstellende Zeichen eingestellt ist, die diesem Zeichen zugeordnete Lichtquelle einschaltet, und daß die Steuerung außerdem diejenige Lichtquelle einschaltet, die dem Zeichen zugeordnet ist, das den in dem Automatikaufnahmemodus bzw. dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus automatisch ausgewählten Modus darstellt.
  12. 12. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 11, gekennzeichnet durch einen Stoppmechanismus, der das Bedienelement (125) an der entsprechenden Anhaltposition anhält.
  13. 13. Bedienvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoppmechanismus im wesentlichen in einer Ebene angeordnet ist, in der auch die Beleuchtungsvorrichtung (51) angeordnet ist.
  14. 14. Bedienvorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienelement (125) ein relativ zu dem Kamerakörper drehbares Zylinderelement und das Anzeigeelement (123) ein von dem Bedienelement (125) umgebenes Scheibenelement ist.
  15. 15. Bedienvorrichtung nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch eine hinter dem Anzeigeelement (123) angeordnete Haltescheibe, an der die Beleuchtungsvorrichtung (51) gehalten ist, und einen in dem Bedienelement (125) vorgesehenen Deckelring, an dem die um das Anzeigeelement (123) und die Haltescheibe drehbare Indexmarkierung (127) ausgebildet ist
  16. 16. Bedienvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelring einen Bodenteil hat, in dessen Mitte eine Durchgangsbohrung ausgebildet ist, und daß die Haltescheibe eine in der Durchgangsbohrung angebrachte Längsachse hat, über welche die Haltescheibe an dem Kamerakörper befestigt ist.
  17. 17. Bedienvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Stoppmechanismus versehen ist mit

    einer Reihe von Einrastlöchern, die an dem Bodenteil in vorbestimmten Abständen voneinander angeordnet sind,

    einem Federelement, das an der Haltescheibe befestigt ist, und

    einer Einrastkugel, die so in einem an dem Federelement ausgebildeten Kugelloch eingepaßt ist, daß sie in dem Kugelloch anliegt,

    wobei die Einrastkugel durch das Federelement kontinuierlich so gegen den Bodenteil gedrückt wird, daß sie in einem der Einrastlöcher anliegt, wenn die Drehung des Deckelrings stoppt.
  18. 18. Bedienvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß

    die Beleuchtungsvorrichtung (51) mehrere Lichtquellen enthält, die an der Haltescheibe in vorbestimmten Abständen voneinander längs eines Kreises angeordnet sind,

    die Haltescheibe eine Aufnahmeausnehmung hat, in der das Federelement angeordnet ist, wobei die Lichtquellen an einem Teil der Haltescheibe angeordnet sind, an dem die Aufnahmeausnehmung nicht ausgebildet ist,

    und das Federelement so angeordnet ist, daß sich ihr Kugelloch in der Aufnahmeausnehmung befindet.
  19. 19. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß das Bedienelement (125) betätigt wird, während die Steuerung die Lichtquellen so ansteuert, daß diese nach dem Muster ein- und ausgeschaltet werden, die Steuerung das nach dem Muster erfolgende Ein- und Ausschalten der Lichtquellen stoppt und anschließend diejenige Lichtquelle einschaltet, die dem Zeichen zugeordnet ist, auf das die Indexmarkierung (127) eingestellt ist.
  20. 20. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung so ausgebildet ist, daß das nach dem Muster erfolgende Ein- und Ausschalten der Beleuchtungsvorrichtung (51) in einem ersten und einem zweiten Modus möglich ist, wobei die Steuerung in dem ersten Modus die Lichtquellen unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera in einer regelmäßigen Weise ein- und ausschaltet, wohingegen sie in dem zweiten Modus die Lichtquellen unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera in einer unregelmäßigen Weise ein- und ausschaltet.
  21. 21. Bedienvorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung jedesmal, wenn eine Batterie in den Kamerakörper eingelegt wird, zwischen dem ersten und dem zweiten Modus umschaltet, falls die Indexmarkierung (127) auf ein bestimmtes Zeichen eingestellt ist.
  22. 22. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera das nach dem Muster erfolgende Ein- und Ausschalten der Lichtquellen nur dann vornimmt, wenn die Indexmarkierung (127) auf den Automatikaufnahmemodus eingestellt ist.
  23. 23. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Kamerakörper eine eingebaute Blitzeinheit enthält,

    die Steuerung von einem an dem Kamerakörper angebrachten Wechselobjektiv Objektivinformationen empfängt und ermittelt, ob das Wechselobjektiv ein Objektivtyp ist, bei dem in Abhängigkeit der Objektivinformationen ein Aufnahmemodus automatisch auswählbar ist,

    und die Steuerung das unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera nach dem Muster erfolgende Ein- und Ausschalten der Lichtquellen nicht vornimmt, falls sie feststellt, daß der Automatikaufnahmemodus nicht auswählbar ist.
  24. 24. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung beim Einschalten der Kamera entweder einen Modus wählt, in dem das Ein- und Ausschalten der Lichtquellen erfolgt, oder einen Modus, in dem das Ein- und Ausschalten der Lichtquellen nicht erfolgt.
  25. 25. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster eine vorbestimmte Reihenfolge der Ein- und Ausschaltung angibt.
  26. 26. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster eine zufallsverteilte Reihenfolge der Ein- und Ausschaltung angibt.
  27. 27. Bedienvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung die Lichtquellen so ansteuert, daß unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera die Lichtquellen zunächst in einer vorbestimmten Reihenfolge eingeschaltet und anschließend, nachdem alle Lichtquellen eingeschaltet sind, die Lichtquellen in dieser Reihenfolge wieder ausgeschaltet werden.
  28. 28. Bedienvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung die Lichtquellen so ansteuert, daß unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera die Lichtquellen gemäß einer Zufallsverteilung nacheinander ein- und dann ausgeschaltet werden.
  29. 29. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung alle Lichtquellen vor Ablauf einer vorbestimmten Zeit seit Einschalten der Energieversorgung der Kamera einschaltet und nach Ablauf dieser Zeit diejenige Lichtquelle ausschaltet, die dem Zeichen zugeordnet ist, auf das die Indexmarkierung (127) eingestellt ist.
  30. 30. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung das unmittelbar nach Einschalten der Energieversorgung der Kamera nach dem Muster ablaufende Ein- und Ausschalten der Lichtquellen nur vornimmt, wenn die Indexmarkierung (127) auf ein bestimmtes Zeichen eingestellt ist.
  31. 31. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung, wenn das Bedienelement (125) während der nach dem Muster ablaufenden Ein- und Ausschaltung der Lichtquellen betätigt wird, das Ein- und Ausschalten der Lichtquellen beendet und anschließend diejenige Lichtquelle einschaltet, die dem Zeichen zugeordnet ist, auf das die Indexmarkierung (127) eingestellt ist.
  32. 32. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung den gesamten Steuerablauf der Kamera übernimmt und das nach dem Muster ablaufende Ein- und Ausschalten der Lichtquellen beendet, wenn während dem Ein- und Ausschalten das Bedienelement (125) betätigt wird.
  33. 33. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Zeichen mit Licht einer Farbe und ein anderes der Zeichen mit Licht einer anderen Farbe befeuchtet wird.
  34. 34. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß

    ein erstes Zeichen den Automatikaufnahmemodus darstellt und mit Licht einer ersten Farbe beleuchtet wird,

    ein zweites Zeichen den Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus darstellt und mit Licht einer von der ersten Farbe verschiedenen zweiten Farbe beleuchtet wird,

    und die übrigen Zeichen die verschiedenen Modi darstellen und mit Licht einer dritten Farbe beleuchtet werden, die von der ersten und der zweiten Farbe verschieden ist.
  35. 35. Bedienvorrichtung nach Anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der Zeichen einen Modus darstellt, der in dem Automatikaufnahmemodus und dem Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus nicht automatisch auswählbar ist, und dieses Zeichen mit Licht einer vierten Farbe beleuchtet wird, die von der ersten, der zweiten und der dritten Farbe verschieden ist.
  36. 36. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der von der Beleuchtungsvorrichtung (51) beleuchtbaren Zeichen mindestens zwei verschiedene Belichtungsprogramme darstellen.
  37. 37. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei der von der Beleuchtungsvorrichtung (51) beleuchtbaren Zeichen mindestens zwei Zifferngruppen darstellen, die verschiedene Verschlußzeiten angeben.
  38. 38. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungsvorrichtung (51) an einem Halteelement gehalten ist und das Anzeigeelement (123) eine weitere Gruppe von Zeichen enthält, wobei die Abschnitte des Anzeigeelementes (123), die den Zeichen der zweiten Gruppe entsprechen, opak ausgebildet sind und mindestens ein Element des Stoppmechanismus an dem Teil des Halteelementes ausgebildet ist, der den opaken Abschnitten des Anzeigeelementes (123) zugewandt ist.
  39. 39. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 38, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung eine der Lichtquellen nach Ablauf einer vorbestimmten Zeit seit Einschalten dieser Lichtquelle ausschaltet und jedesmal wenn der Deckelring betätigt wird, die Lichtquelle einschaltet, die dem Zeichen zugeordnet ist, auf das die (127) eingestellt ist.
  40. 40. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 39, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß die Energieversorgung der Kamera eingeschaltet ist, während die Indexmarkierung (127) auf eines der Zeichen eingestellt ist, welche die verschiedenen Modi mit Ausnahme des Automatikaufnahmemodus und des Blitzsperr-/Automatikaufnahmemodus darstellen, die Steuerung die Lichtquelle einschaltet, die diesem Zeichen zugeordnet ist.
  41. 41. Bedienvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 40, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquellen LEDs sind.






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