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Dokumentenidentifikation DE19936538A1 15.02.2001
Titel Kraftfahrzeugdach
Anmelder DaimlerChrysler AG, 70567 Stuttgart, DE
Erfinder Frisch, Arnulf, Dipl.-Ing. Dr., 70374 Stuttgart, DE;
Laurien, Dietrich, 73262 Reichenbach, DE;
Rohkohl, Dieter, 72622 Nürtingen, DE
DE-Anmeldedatum 03.08.1999
DE-Aktenzeichen 19936538
Offenlegungstag 15.02.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2001
IPC-Hauptklasse B60J 7/043
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Dach eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eines Personenkraftwagens, mit einer Dachöffnung, die bezüglich der Fahrzeugquerrichtung mittig angeordnet ist und mit Verschlußmitteln zum Öffnen und Schließen der Dachöffnung.
Um bei einem derartigen Dach den Komfort bei geöffneter Dachöffnung hinsichtlich eines möglichst ungestörten freien Blicks nach oben zu verbessern, wird vorgeschlagen, daß die Verschlußmittel zumindest ein paar Dachelemente aufweisen, die jeweils in Fahrzeugquerrichtung zwischen einer Offenstellung, in der das jeweilige Dachelement einen zugeordneten Teil der Dachöffnung freigibt und von einem an die Dachöffnung angrenzenden Dachsegment bedeckt ist, und einer Schließstellung verstellbar angeordnet sind, in der das jeweilige Dachelement den zugeordneten Dachöffnungsteil verschließt, wobei die Dachelemente eines Dachelementepaares in ihrer Schließstellung mittig zur Fahrzeugquerrichtung aneinandergrenzen.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Dach eines Kraftfahrzeuges, insbesondere eines Personenkraftwagens, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs 1.

Ein derartiges Kraftfahrzeugdach ist beispielsweise aus der DE 195 34 288 C1 bekannt und weist eine Dachöffnung auf, die bezüglich der Fahrzeugquerrichtung mittig angeordnet ist, wobei Verschlußmittel, beispielsweise in Form eines lichtdurchlässigen Deckels, zum Öffnen und Schließen der Dachöffnung vorgesehen sind. Dieser Deckel wird zum Öffnen der Dachöffnung in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten verstellt, so daß der in seine Öffnungsposition verstellte Deckel im Bereich eines in Fahrzeuglängsrichtung nach hinten an die Dachöffnung anschließenden Dachsegmentes untergebracht werden muß. Dies hat zur Folge, daß sich eine herkömmliche Dachöffnung lediglich oberhalb der vorderen Sitzreihe erstreckt. Es besteht jedoch das Bedürfnis, auch den hinteren Sitzreihen eine Dachöffnung zur Verfügung zu stellen.

Bei einem größeren Fahrzeug, wie z. B. bei einem Kleinbus oder bei einem sogenannten "Van", besteht ebenfalls der Wunsch, eine möglichst große Dachöffnung zur Verfügung zu stellen, die mit entsprechenden Verschlußmitteln verschlossen werden kann. Die Erstreckung der Dachöffnung in Fahrzeuglängsrichtung ist auch hier durch den Raumbedarf des Deckels in seiner Öffnungsposition begrenzt. Außerdem ergeben sich bei besonders großen Dachöffnungen Schwierigkeiten hinsichtlich der Stabilität des Deckels.

Aus der DE 41 29 850 C1 ist es bekannt, mehrere Dachöffnungen auszubilden, die jeweils ein separates Dachelement zum Öffnen und Verschließen aufweisen. Auf diese Weise ist es möglich, oberhalb jeder Sitzreihe eine Dachöffnung vorzusehen. Jedoch können diese Dachelemente zum Öffnen der Dachöffnungen nicht mehr in Fahrzeuglängsrichtung verstellt werden. Da die gezeigten Dachelemente nur ausstellbar sind, kann die zugehörige Dachöffnung nicht vollständig freigegeben werden.

Aus der DE-PS 11 50 892 ist es bekannt, im Bereich einer Seitentür am Seitenrand des Daches eine Dachöffnung auszusparen, die mit Verstellmitteln geöffnet oder geschlossen werden kann, die in Fahrzeugquerrichtung verstellbar angeordnet sind. Zum Öffnen dieser seitlichen Dachöffnung wird das entsprechende Dachelement unter ein feststehendes Dachsegment verstellt, das mittig zur Fahrzeugquerrichtung angeordnet ist. Das in der Dachmitte verbleibende Dachsegment ist jedoch relativ breit und stört die freie Sicht nach oben.

Aus der DE-OS 28 48 094 ist ein Fahrzeugdach bekannt, das ebenfalls am Seitenrand ausgesparte Dachöffnungen enthält, wobei die zugeordneten Dachelemente zum Öffnen und Verschließen der jeweiligen Dachöffnung als Lamellenjalousie ausgebildet sind. Auf diese Weise kann das in der Dachmitte verbleibende, störende Dachsegment relativ klein ausgebildet werden.

Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, ein Kraftfahrzeugdach der eingangs genannten Art anzugeben, das bei geöffneter Dachöffnung einen möglichst ungestörten, freien Blick nach oben ermöglicht.

Dieses Problem wir erfindungsgemäß durch ein Kraftfahrzeugdach mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.

Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, zum Öffnen und Verschließen der Dachöffnung wenigstens ein paar Dachelemente vorzusehen, wobei sich einander zugewandte Längskanten dieser Dachelemente beim Öffnen der Dachöffnung voneinander entfernen und zwischen sich die Dachöffnung freigeben. Auf diese Weise wird eine in der Dachmitte angeordnete Dachöffnung ausgebildet, die sich in Fahrzeuglängsrichtung grundsätzlich über die gesamte Dachlänge erstrecken kann. Die geöffnete Dachöffnung ermöglicht einen ungestörten, freien Blick nach oben und erhöht dadurch den Fahrzeugkomfort. Vorzugsweise sind die Dachelemente und insbesondere an die Dachöffnung angrenzende Dachsegmente aus einem durchscheinenden Material, z. B. aus Glas, hergestellt.

Weitere wichtige Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugdaches ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.

Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.

Es zeigen, jeweils schematisch,

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht von oben auf ein Fahrzeug, das mit einem Dach nach der Erfindung ausgestattet ist,

Fig. 2 eine Draufsicht auf eine Variante des Kraftfahrzeugdaches nach der Erfindung,

Fig. 3 eine Draufsicht wie in Fig. 2, jedoch einer anderen Ausführungsform,

Fig. 4 einen Querschnitt durch einen Bereich eines erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugdaches bei verschlossener Dachöffnung und

Fig. 5 einen Querschnitt wie in Fig. 4, jedoch bei teilweise geöffneter Dachöffnung.

Entsprechend Fig. 1 weist ein Fahrzeug 1, das beispielsweise als Van oder Kleinbus ausgebildet ist, ein Dach 2 auf, das einen am Umfang des Daches 2 umlaufenden Tragrahmen 3 aufweist. Das Dach 2 ist vorzugsweise als Dachmodul ausgebildet und kann als komplette Baugruppe am Fahrzeug 1 montiert werden. Durch die modulare Bauweise des Daches 2 kann das Fahrzeug 1 insbesondere mit verschiedenen Dächern 2 ausgestattet sein, so daß das der Erfindung zugrundeliegende Dach 2 beispielsweise als Sonderausstattung am Fahrzeug 1 anstelle eines herkömmlichen Kraftfahrzeugdaches montiert werden kann.

Der Tragrahmen 3 des Kraftfahrzeugdaches 2 besteht bezüglich der Fahrtrichtung aus einem vorderen Querträger 4, einem hinteren Querträger 5, einem linken äußeren Längsträger 6 und aus einem rechten äußeren Längsträger 7. Die Längsträger 6 und 7 und die Querträger 4 und 5 sind starr miteinander verbunden, so daß der Tragrahmen 3 eine selbsttragende Struktur ausbildet. Zwischen dem vorderen Querträger 4 und dem hinteren Querträger 5 sind drei weitere Querträger 8, 9 und 10 angeordnet, die an ihren Enden jeweils an den äußeren Längsträgern 3 und 6 befestigt sind. Die genannten Querträger 8, 9 und 10 bilden am Kraftfahrzeugdach 2 zwei aneinandergrenzende Längsabschnitte 11 und 12 aus, die in Fig. 1 durch geschweifte Klammern gekennzeichnet sind. Im Bereich dieser Längsabschnitte 11 und 12 enthält das Dach 2 eine Dachöffnung 13, die in Fahrzeuglängsrichtung durch die Querträger 8 und 10 und in Fahrzeugquerrichtung durch Längsträger 14 und 15 begrenzt ist. Die letztgenannten Längsträger 14 und 15 sind an ihren Enden mit den Querträgern 8 und 10 verbunden, ebenso können die Längsträger 14 und 15 mit dem weiteren mittleren Querträger 9 verbunden sein, der die Längsabschnitte 11 und 12 trennt.

In der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist ein weiterer Längsträger 16 vorgesehen, der sich bezüglich der Fahrzeugquerrichtung mittig angeordnet ist und sich in Fahrzeuglängsrichtung erstreckt. Der mittlere Längsträger 16 ist mit den die Dachöffnung 13 begrenzenden Querträgern 8 und 10 und vorzugsweise auch mit dem die Längsabschnitte 11 und 12 trennenden Querträger 9 verbunden. Bei der in Fig. 1 dargestellten Variante sind sowohl der mittlere Längsträger 16 als auch der mittlere Querträger 9 als starre, fest eingebaute Träger ausgebildet.

Durch die Längsträger 6, 7, 14, 15, 16 und die Querträger 4, 5, 8, 9, 10 wird das Dach 2 im Bereich der Dachöffnung 13 in Dachelemente 17, 18, 19, 20 und in an die Dachöffnung 13 angrenzende Dachsegmente 21, 22, 23, 24, 25, 26 unterteilt. Die Dachelemente 17, 18 und 19, 20 eines Längsabschnittes 11 bzw. 12 bilden dabei jeweils ein Dachelementepaar 17-18 bzw. 19-20. Die Dachelemente 17, 18, 19, 20 sind mittels herkömmlicher Verstelleinrichtungen zwischen einer in Fig. 1 dargestellten Offenstellung, in welcher die Dachelemente 17 bis 20 die Dachöffnung 13 freigeben, und einer Schließstellung in Fahrzeugquerrichtung verstellbar, in der die Dachelemente 17 bis 20 die Dachöffnung 13 verschließen. Dabei sind die einzelnen Dachelemente 17 bis 20 vorzugsweise unabhängig voneinander und einzeln verstellbar. Da sich die Dachelemente 17 bis 20 in Fig. 1 in ihrer Offenstellung befinden, sind sie unterhalb oder innerhalb der außen an die Dachöffnung 13 angrenzenden Dachsegmente 21 bis 24 angeordnet und von diesen überdeckt und somit in Fig. 1 nicht erkennbar. Die Dachelemente 17 bis 20 werden zum Öffnen der Dachöffnung 13entsprechend den Pfeilen 27 in Fahrzeugquerrichtung nach außen verstellt, wobei sich die Dachelemente 17 bis 20 dann unterhalb oder innerhalb der daran angrenzenden Dachsegmente 21 bis 24 bewegen.

Da der mittlere Längsträger 16 und der mittlere Querträger 9 in der hier gezeigten Ausführungsform feststehend ausgebildet sind, verbleiben diese auch bei geöffneter Dachöffnung 13 in derselben. Die Abmessungen des Längsträgers 16 und des Querträgers 9 sind jedoch relativ klein, so daß durch diese der freie Blick nach oben nicht oder nur geringfügig beeinträchtigt wird. Der Längsträger 16 und der Querträger 9 bilden jedoch für die Schließstellung der Dachelemente 17 bis 20 eine stabilisierende Abstützung, wodurch sich für das Dach 2 eine hohe Stabilität erzielen läßt. Gleichzeitig dienen die Querträger 8, 9, 10 als Führungen für die Verstellbewegung der Dachelemente 17 bis 20.

Bei einer anderen Ausführungsform des in Fig. 1 gezeigten Kraftfahrzeugdachs 2 kann bei in Fahrzeuglängsrichtung aneinander angrenzenden Dachelementen 17 und 19 bzw. 18 und 20 der diese trennende Querträger 9 mehrteilig ausgebildet sein. Beispielsweise kann dieser Querträger 9 zumindest im Bereich der Dachöffnung 13 dadurch gebildet sein, daß ein vorderer Teil 9a an den daran angrenzenden Querkanten der vorderen Dachelemente 19 und 20 angebracht ist, während ein hinterer Teil 9b an den benachbarten Querkanten der hinteren Dachelemente 17 und 18 ausgebildet ist. Sowohl der vordere Querträgerteil 9a als auch der hintere Querträgerteil 9b ist dabei nochmals in einen linken Teil 9a1 bzw. 9b1 und einen rechten Teil 9a2 bzw. 9b2 unterteilt, der dann jeweils dem linken bzw. rechten Dachelement zugeordnet ist. Wenn beispielsweise die vorderen Dachelemente 19 und 20 jeweils in ihre Schließstellung verstellt sind, wirken der linke vordere Teil 9a1 und der rechte vordere Teil 9a2 zur Ausbildung des Querträgervorderteils 9a zusammen und bilden eine Führung für die Verstellung der hinteren Dachelemente 17 und 18. Wenn alle vier Dachelemente 17 bis 20 in ihre Schließstellung verstellt sind, wirken die einzelnen Querträgerteile 9a1, 9b1, 9a2, 9b2 zur Ausbildung des vollständigen Querträgers 9 zusammen, so daß dieser seine Stützfunktion zur Stabilisierung der Dachelemente 17 bis 20 erfüllen kann.

Entsprechend den Fig. 2 und 3 kann das Kraftfahrzeugdach 2 bei anderen Ausführungsformen eine andere Aufteilung in Dachsegmente und Dachelemente aufweisen. Beispielsweise kann das Kraftfahrzeugdach in drei Längsabschnitte 28, 29, 30 unterteilt sein, die ebenfalls durch geschweifte Klammern symbolisiert sind. In jedem dieser Längsabschnitte 28 bis 30 sind zwei verstellbare Dachelemente 31 und zwei daran nach außen angrenzende feststehende Dachsegmente 32 ausgebildet.

Während sich bei der Variante gemäß Fig. 2 die Dachöffnung 13 in den Längsabschnitten 28, 29 und 30, d. h. bezüglich der Fahrzeuglängsrichtung im wesentlichen entlang der gesamten Länge des Daches 2, erstreckt, sind bei der Variante gemäß Fig. 3 zwei Dachöffnungen 13 und 13' ausgebildet, von denen die vordere im Längsabschnitt 28 und die hintere in den Längsabschnitten 29 und 30 ausgebildet ist.

In den Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3 sind die in Fahrzeugquerrichtung benachbarten Dachelemente 31 und Dachsegmente 32 im wesentlichen gleich groß ausgebildet. In jedem der Dachsegmente 32 und Dachelemente 31 ist dabei eine durchsichtige Scheibe enthalten.

Die in der Variante gemäß Fig. 3 ausgebildete Aufteilung in zwei unabhängige Dachöffnungen kann beispielsweise durch Führungen von seitlichen Schiebetüren verursacht sein, die im Kraftfahrzeugdach 2 untergebracht sind.

Entsprechend den Fig. 4 und 5 wird ein Dachelement 33 dadurch von seiner in Fig. 4 dargestellten Schließstellung in seine in Fig. 5 dargestellten Offenstellung überführt, daß das Dachelement 33 zunächst nach unten abgesenkt und dann im wesentlichen horizontal nach außen bewegt wird. Auf diese Weise wird das Dachelement 33 unter ein außen daran angrenzendes Dachsegment 34 verstellt und von diesem überdeckt. In der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist das Dachelement 33 in seiner Offenstellung nahezu vollständig vom daran angrenzenden Dachsegment 34 verdeckt und gibt einen diesem Dachelement 33 zugeordneten Teil 35 der Dachöffnung 13 vollständig frei. Die Dachöffnung 13 und der dem Dachelement 33 zugeordnete Dachöffnungsteil 35 sind in den Fig. 4 und 5 jeweils durch geschweifte Klammern gekennzeichnet.

Im Unterschied zu der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist bei der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Variante ein Längsträger 36 vorgesehen, der aus zwei komplementären Teilen 37 und 38 besteht. Die beiden Längsträgerteile 37 und 38 sind separat an einander zugewandten Längskanten 39 der einem Dachelementepaar zugeordneten Dachelemente 33 angebracht. Das bedeutet, daß das eine Längsträgerteil 37 an der Längskante 39 des einen Dachelements 33 und das andere Längsträgerteil 38 gegenüberliegend an der Längskante 39 des anderen Dachelementes 33 angebracht ist. Wenn sich die Dachelemente 33 eines Dachelementpaares jeweils in ihrer Schließstellung befinden, wirken die Längsträgerteile 37 und 38 dahingehend zusammen, daß sie den Längsträger 36 ausbilden, der dann die ihm zugeordnete Funktion einer Abstützung und Stabilisierung der Dachelemente 33 erfüllt. Es ist klar, daß in den Längsträgerteilen 37 und 38 Dichtmittel ausgebildet sind, die einen dichten Verschluß der Dachöffnung 13 gewährleisten. Die Dachelemente 33 sind an ihren Querkanten in den daran angrenzenden Querträgern 40 geführt, von denen in den Fig. 4 und 5 nur der in Blickrichtung hinter der Schnittebene liegende Querträger 40 sichtbar ist. Alternativ können die Dachelemente 33 dadurch an ihren Querkanten geführt sein, daß der am Dachelement 33 angebrachte Längsträgerteil 37 bzw. 38 an seinen axialen Enden in den an die Dachelemente 33 angrenzenden Querträgern 40 geführt ist.


Anspruch[de]
  1. 1. Dach eines Kraftfahrzeuges, insbesondere Personenkraftwagen, mit einer Dachöffnung (13), die bezüglich der Fahrzeugquerrichtung mittig angeordnet ist, und mit Verschlußmitteln (17, 18, 19, 20; 31; 33) zum Öffnen und Schließen der Dachöffnung (13), dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußmittel zumindest ein paar Dachelemente (17, 18, 19, 20; 31; 33) aufweisen, die jeweils in Fahrzeugquerrichtung zwischen einer Offenstellung, in der das jeweilige Dachelement einem zugeordneten Teil der Dachöffnung (13) freigibt und von einem an die Dachöffnung (13) angrenzenden Dachsegment (21, 22, 23, 24; 32; 34) bedeckt ist, und einer Schließstellung verstellbar angeordnet sind, in der das jeweilige Dachelement den zugeordneten Dachöffnungsteil verschließt, wobei die Dachelemente eines Dachelementpaares in ihrer Schließstellung mittig zur Fahrzeugquerrichtung aneinandergrenzen.
  2. 2. Dach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Längsträger (16; 36) vorgesehen ist, der die Dachelemente (17, 18, 19, 20; 31; 33) bei verschlossener Dachöffnung (13) stützt, wobei sich der Längsträger (16; 36) bei verschlossener Dachöffnung (13) an Querträgern (8, 9, 10) abstützt, die ihrerseits an Dachsegmenten (21, 22, 23, 24, 25, 26; 32; 34) abgestützt oder gehaltert sind, die an die Dachöffnung (13) angrenzen.
  3. 3. Dach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Längsträger (36) aus zwei komplementären Längsträgerteilen (37, 38) besteht, die separat an einander zugewandten Längskanten (39) der Dachelemente (33) eines Dachelementpaares ausgebildet sind und bei verschlossener Dachöffnung (13) zur Ausbildung des Längsträgers (36) zusammenwirken, oder daß der Längsträger an einer der einander zugewandten Längskanten (39) der Dachelemente (33) eines Dachelementpaares ausgebildet ist.
  4. 4. Dach nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querträger (8, 9, 10) eine Führung für die Dachelemente (17, 18, 19, 20) und/oder den Längsträger (36) bilden.
  5. 5. Dach nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein die Dachöffnung (13) in Fahrzeuglängsrichtung begrenzender Querträger (8, 10) an einem an die Dachöffnung (13) angrenzenden Dachsegment (25, 26) ausgebildet ist.
  6. 6. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei wenigstens zwei Dachelementepaaren die in Fahrzeuglängsrichtung einander benachbarten Dachelemente (17, 19) und (18, 20) über einen Querträger (9) aneinander angrenzen, der an Dachsegmenten (21, 22, 23, 24) abgestützt oder gehaltert ist, die an die Dachöffnung (13) angrenzen.
  7. 7. Dach nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Querträger (9) aus mehreren, komplementären Querträgerteilen (9a1, 9a2, 9b1, 9b2) besteht, die separat an Querkanten der Dachelemente (17, 18, 19, 20) ausgebildet sind und bei verschlossener Dachöffnung (13) und/oder bei in ihre Schließstellung verstellten Dachelementen (17, 18, 19, 20) eines der Dachelementepaare zur Ausbildung des Querträgers (9) zusammenwirken.
  8. 8. Dach nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach (2) einen außen umlaufenden Tragrahmen (3) aufweist, an dem Querträger (8, 9, 10) befestigt sind, welche die Dachöffnung (13) und/oder jeweils ein Dachelementepaar enthaltende Längsabschnitte (11, 12) der Dachöffnung (13) in Fahrzeuglängsrichtung begrenzen.
  9. 9. Dach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß Längsträger (14, 15) vorgesehen sind, welche die Dachöffnung (13) in Fahrzeugquerrichtung begrenzen und an den Querträgern (8, 9, 10) befestigt sind.
  10. 10. Dach nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragrahmen (3) als selbsttragendes Bauelement ausgebildet ist und daß durch die Längsträger (14), (15), (16) und die Querträger (8, 9, 10) Aufnahmen ausgebildet sind, in welche die Dachelemente (17, 18, 19, 20) und die Dachsegmente (21, 22, 23, 24, 25, 26) des Daches (2) eingesetzt sind.






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