PatentDe  


Dokumentenidentifikation EP0597304 15.02.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0597304
Titel Verwendung von substituierten Benzimidazolen zur Bekämpfung parasitärer Protozoen
Anmelder Bayer AG, 51373 Leverkusen, DE
Erfinder Lunkenheimer, Dr., Winfried, D-42115 Wuppertal, DE;
Baasner, Dr., Bernd, D-51467 Bergisch Gladbach, DE;
Lieb, Dr., Folker, D-51375 Leverkusen, DE;
Haberkorn, Prof. Dr., Axel, D-42119 Wuppertal, DE
DE-Aktenzeichen 59310137
Vertragsstaaten BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IT, LI, NL, SE
Sprache des Dokument DE
EP-Anmeldetag 25.10.1993
EP-Aktenzeichen 931172431
EP-Offenlegungsdatum 18.05.1994
EP date of grant 10.01.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 15.02.2001
IPC-Hauptklasse A01N 43/52
IPC-Nebenklasse A61K 31/415   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft die Verwendung von substituierten Benzimidazolen als Mittel zur Bekämpfung parasitärer Protozoen und insbesondere Coccidien sowie Fisch- und Insektenparasiten.

Substituierte Benzimidazole und ihre Verwendung als Insektizide, Fungizide und Herbizide sind bereits bekannt geworden (EP-OS 87 375, 152 360, US-P 3 472 865, 3 576 818, US-P 3 418 318, EP-OS 260 744, 266 984, 181 826, 239 508).

Polyhalogenierte Benzimidazole und ihre Wirkung als Anthelmintika, Coccidiostatika und Pesticide sind bekannt bekannt geworden (DE-OS 2 047 369). Doch befriedigt ihre Wirkung nicht in jedem Fall.

Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung von substituierten Benzimidazolen der Formel (I)

in welcher

X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Nitro, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl oder Cycloalkyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen,

wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ und X&sup4; verschieden von Wasserstoff und Halogen ist,
für Fluoralkyl steht,
R&sup5;
für Alkyl steht, das ein- oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiert ist durch OH, CN, NH&sub2;, Cycloalkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylthio, Halogenalkylthio, Alkenoxy, Alkinoxy, Aminocarbonyl, gegebenenfalls substituiertes Alkoxycarbonyl (AlkO-CO-), gegebenenfalls substituiertes Alkoxycarbonyloxy (AlkOCOO-), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryl, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryloxy, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylthio, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylsulfonyl, Dialkoxyphosphonyl
gegebenenfalls substituiertes Alkylcarbonyl (-CO-Alkyl), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylcarbonyl (-CO-Aryl), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryloxycarbonyl (ArylO-CO-), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylcarbonyloxy (ArylCOO-), Aminosulfonyl (-SO&sub2;NH&sub2;), gegebenenfalls substituiertes Mono- oder Dialkylaminosulfonyl, acyliertes Amino oder Monoalkylamino, gegebenenfalls substituiertes Dialkylamino, ferner steht R&sup5; für gegebenenfalls substituiertes Alkoxycarbonyl, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryloxycarbonyl, (Het-)Arylsulfonyl, (Het-)Arylaminocarbonylaminocarbonyloxy (ArylNH-CO-NH-COO-) oder -SO&sub2;-NR¹R² wobei R¹ und R² für H oder Alkyl steht, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere der oben bei R&sup5; genannten Reste substituiert ist,
als Mittel zur Bekämpfung parasitärer Protozoen und insbesondere Coccidien.

Die substituierten Benzimidazole der Formel (I) sind zum Teil bekannt und können nach an sich bekannten Verfahren hergestellt werden.

Zum Teil sind die substituierten Benzimidazole der Formel (I) neu und Gegenstand von mehreren gleichzeitig eingereichten Patentanmeldungen der Anmelderin.

Die erfindungsgemäß verwendbaren substituierten Benzimidazole sind durch die Formel (I) allgemein definiert Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I), bei welchen

X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Cyano, Nitro, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxalkylen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen stehen, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alxoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl stehen, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:
jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Arylteil jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Arylcarbonyl, Arylsulfonyl, Arylaminocarbonyl oder Arylmethylsulfonyl mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylthiomethylsulfonyl oder Arylazo mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil stehen, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen,

wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ und X&sup4; verschieden von Wasserstoff und Halogen ist.
für 1-15 Fluor-C&sub1;-C&sub7;-alkyl steht,
R&sup5;
für C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl steht, das ein- oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiert ist durch OH, CN, NH&sub2;, C&sub5;-C&sub1;&sub0;-Cycloalkyl, C&sub2;-C&sub6;-Alkenyl, C&sub1;-C&sub6;-Alkinyl, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxy, 1-5-Halogen-C&sub1;&submin;&sub6;-alkoxy, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylthio, 1-5-Halogen-C&sub1;&submin;&sub6;-alkylthio, C&sub2;&submin;&sub6;-Alkenoxy, C&sub3;&submin;&sub6;-Alkinoxy, gegebenenfalls substituiertes C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxycarbonyl, Alkoxycarbonyloxy, gegebenenfalls substituierte Reste der Gruppe Phenyl, Pyridyl, Phenoxy, Phenylthio, Phenylsulfonyl, Phenylazo, Di(C&sub1;&submin;&sub4;-alkoxy)phosphonyl
C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylcarbonyl, Benzoyl,
Aminosulfonyl (NH&sub2;SO&sub2;-), Mono- oder Di(C&sub1;&submin;&sub6;-alkyl)-aminosulfonyl, acyliertes Amino oder acyliertes Mono-(C&sub1;&submin;&sub6;-alkyl)amino, Phenoxycarbonyl, Phenoxycarbonyloxy, Di(C&sub1;&submin;&sub6;)alkylamino, ferner steht R&sup5; für die Reste gegebenenfalls substituiertes C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxycarbonyl, Phenylsulfonyl, gegebenenfalls substituiertes Phenoxycarbonyl, Phenylaminocarbonylaminocarbonyloxy oder -SO&sub2;-NR¹R² wobei R¹ und R² für Wasserstoff oder C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl steht, das gegebenenfalls durch einen der oben bei R&sup5; genannten Reste substituiert ist.

Als Substituenten der gegebenenfalls substituierten Reste seien die folgenden Substituenten genannt: Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach bis sechsfach, gleich oder verschieden

durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl.

Als Acylreste der aufgeführten acylierten Reste seien genannt die Reste C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxycarbonyl, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylcarbonyl, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkoxycarbonyloxy, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkylsulfonyl, Benzoyl das gegebenenfalls substituiert ist durch einen der oben angegebenen Reste, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkenylcarbonyl.

Besonders bevorzugt haben in Verbindungen der Formel (I) die Substituenten folgende Bedeutungen:

steht für C&sub1;&submin;&sub7;-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl das durch Fluor halogeniert ist,
X¹ und X&sup4;
stehen für gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe H, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl, insbesondere Methyl oder Ethyl das gegebenenfalls durch Fluor oder Chlor perhalogeniert ist, insbesondere Trifluormethyl, Halogen insbesondere Chlor oder Brom, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy insbesondere Methoxy, Amino, Acetylamino, -COOR&sup6;;
R&sup6;
steht für C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl insbesondere Methyl oder Ethyl, Cycloalkyl mit bis zu 6 C-Atomen insbesondere Cyclohexyl;

   einer der Reste X² oder X³ steht für einen Rest aus der Gruppe CN, OH, COOH, NO&sub2;, NH&sub2;, gegebenenfalls substituierte Reste der Gruppe C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl insbesondere Methyl, Ethyl, Propyl, t-Butyl, Cycloalkyl mit bis zu 6 C-Atomen, insbesondere Cyclohexyl, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy, insbesondere Methoxy, Ethoxy, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylthio, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylsulfonyl, insbesondere Methylsulfonyl, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylsulfonyloxy, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylcarbonyl insbesondere Acetyl, C&sub1;&submin;&sub1;&sub3;-Alkoxycarbonyl, Cycloalkoxycarbonyl mit bis zu 6 C-Atomen im Cycloalkylteil, insbesondere Cyclohexyloxycarbonyl, Phenoxy, Phenylthio, Phenylsulfonyl, Phenylsulfonyloxy, Benzoyl, Phenoxycarbonyl, Amino das acyliert ist durch Benzoyl, Phenylsulfonyl, Phenylaminocarbonyl, die ihrerseits gegebenenfalls substituiert sind, oder die Reste C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl-O-CO-N(C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl)-SO&sub2;-, Di(C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl)-amino,
für den Rest Phenyl-N=N- und der andere Rest X² oder X³ steht für Wasserstoff oder Halogen insbesondere Fluor oder Chlor.

Als Substituenten der gegebenenfalls substituierten Rest seien genannt Halogen insbesondere Fluor, Chlor, OH, NH&sub2;, NO&sub2;, CN, COOH, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxycarbonyl insbesondere Methoxycarbonyl, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylcarbonyl insbesondere Acetyl, Benzoyl, das seinerseits durch einen der hier genannten Reste gegebenenfalls substituiert ist, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl insbesondere Methyl oder Ethyl, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy insbesondere Methoxy oder Ethoxy, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylthio insbesondere Methylmercapto, Trifluormethyl, Pentafluorethyl, Fluorchlorethyl, Trichlorethyl, Trifluormethoxy, Trichlormethoxy, Trifluormethylmercapto, Methoxyethoxy, Ethoxyethoxy, Hydroxyethoxy, Ethoxyethyl, Methoxyethyl, Hydroxyethyl, Methylamino, Ethylamino, Dimethylamino, Diethylamino, Di(trifluormethyl)-amino, Phenyl, Phenoxy die ihrerseits einen der obengenannten Reste tragen können.

Die Reste X² und X³ können gemeinsam mit den angrenzenden C-Atomen für einen Dioxolanyl- oder Dioxanylring stehen die durch Halogen wie Fluor oder Chlor, C&sub1;&submin;&sub4;-Halogenalkyl wie Trifluormethyl oder Trifluorethyl substituiert sein können, für gegebenenfalls substituiertes Phenyl sowie für Ringe der Formeln

stehen.

R&sup5;
steht für Methyl oder Ethyl das substituiert ist durch OH, CN, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy wie Methoxy, Ethoxy, Propoxy, t-Butoxy, C&sub1;&submin;&sub4;-Halogenalkoxy wie Trifluormethoxy, Pentafluorethoxy, Fluorpropoxy, C&sub2;&submin;&sub4;-Alkoxycarbonyl wie Methoxycarbonyl, Ethoxycarbonyl, Propoxycarbonyl, t-Butoxycarbonyl, gegebenenfalls durch Halogen wie Fluor, Chlor, Brom, NO&sub2;, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl wie Methyl substituiertes Phenyl, Benzoyl, Benzylcarbonyl oder Pyridyl, einen Rest der Formel
sowie für Aminosulfonyl, Mono- oder Di(C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl)aminosulfonyl, Mono- oder Di(C&sub1;&submin;&sub4;-halogenalkyl)aminosulfonyl, Aminocarbonyl, Amino oder Mono-(C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl)amino die acyliert sein können durch C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxycarbonyl wie Ethoxycarbonyl, Methoxycarbonyl, Acetyl, C&sub2;&submin;&sub4;-Alkenylcarbonyl, Di(C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl)amino;

ferner steht R&sup5; für die Reste Aminosulfonyl (NH&sub2;SO&sub2;-), Mono- oder Di(C&sub1;&submin;&sub4;-alkylamino)sulfonyl die gegebenenfalls durch Halogen wie Fluor oder Chlor substituiert sind, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxycarbonyl wie Ethoxycarbonyl, Methoxycarbonyl, gegebenenfalls durch einen der weiter oben angegebenen Reste substituiertes Phenylsulfonyl.

Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (I) in welcher die Reste folgende Bedeutungen haben:

steht für 1-7-Halogen-C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl, insbesondere Pentafluorethyl, Trifluormethyl, Fluor-ethyl, Difluorethyl und ganz besonders Trifluormethyl.
X¹ und X&sup4;
stehen für Wasserstoff, Halogen insbesondere Chlor, Brom, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl insbesondere Methyl, 1-7-Halogen-C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl insbesondere Trifluormethyl, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy, insbesondere Methoxy, NH&sub2; das gegebenenfalls durch Acetyl substituiert ist;

   einer der Reste X² oder X³ steht für einen Rest aus der Gruppe 1-7-Halogen-C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl insbesondere Trifluormethyl, Phenyl, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkyl, Cycloalkyl mit bis zu 6 C-Atomen, insbesondere Cyclohexyl, NO&sub2;, sowie einen Rest der Formel



-A-B



wobei A für einen zweiwertigen Rest der Formel -O-, -S-, -O-SO&sub2;-(B), -SO&sub2;-(B),
-NH-(B),
-N=N-(B), -NH-SO&sub2;-(B),
steht und
B (bzw. B¹ und B²)
für Wasserstoff, C&sub1;&submin;&sub6;-Alkyl steht, das gegebenenfalls substituiert ist durch Halogen, insbesondere Chlor oder Brom, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkylthio, Aryloxy insbesondere Phenoxy, Arylthio insbesondere Phenylthio, Aryl insbesondere Phenyl wobei die Arylreste ihrerseits gegebenenfalls durch Halogen insbesondere Chlor, Brom, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl, 1-7-Halogen-C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl insbesondere Trifluormethyl substituiert sind;

ferner steht B für Aryl insbesondere Phenyl das gegebenenfalls substituiert ist durch C&sub1;&submin;&sub4;-Alkyl, Halogen insbesondere Chlor, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy-C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl, C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxy-C&sub1;&submin;&sub4;-alkoxy, NO&sub2;, Carbonyl-C&sub1;&submin;&sub4;-alkoxy (-COOAlk), 1-7-Halogen-C&sub1;&submin;&sub4;-alkyl insbesondere Trifluormethyl, halogensubstituiertes oder halogenalkylsubstituiertes Dioxanyl oder Dioxolanyl,

ferner steht B für Cycloalkyl mit bis zu 6 C-Atomen, insbesondere Cyclohexyl, für C&sub1;&submin;&sub4;-Alkoxycarbonyl insbesondere Methoxycarbonyl;

der andere Rest X² oder X³ steht für Wasserstoff oder Halogen insbesondere Chlor oder Brom.

Die Reste X² oder X³ können gemeinsam mit den angrenzenden C-Atomen für Ringe der folgenden Formeln stehen:

Hal
steht für Fluor oder Chlor,
R&sup5;
steht für die weiter oben angegebenen bevorzugten oder besonders bevorzugten Reste.

Erfindungsgemäß verwendbar sind die folgenden neuen substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ia),

in welcher

für Wasserstoff, Alkyl, Alkoxy oder für gegebenenfalls substituiertes Aryl steht,
für Hydroxy, Cyano oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Amino, Aminocarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy, Dialkoxyphosphonyl, (Hetero)Aryl, (Hetero)Arylcarbonyl, (Hetero)Aryloxycarbonyl, (Hetero)Arylcarbonyloxy oder (Hetero)Arylaminocarbonylaminocarbonyloxy steht und
für Fluoralkyl steht,
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Nitro, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl oder Cycloalkyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; für Halogenalkyl mit Ausnahme des Chlormethylrestes, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl, Alkylsulfonyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl steht.

Die Verbindungen der Formel (Ia) können gegebenenfalls in Abhängigkeit von der Art und Anzahl der Substituenten als geometrische und/oder optische Isomere bzw. Regioisomere oder deren Isomerengemische in unterschiedlicher Zusammensetzung vorliegen.

Die neuen substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ia) werden erhalten wenn man

  • a) 1H-Benzimidazole der Formel (IIa)
    in welcher

    R³, X¹, X², X³ und X&sup4; die oben angegebene Bedeutung haben,

    mit Verbindungen der Formel (IIIa)
    in welcher
    A
    für eine geeignete Abgangsgruppe steht,
    die oben angegebene Bedeutung hat und
    die oben angegebene Bedeutung hat
    gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines Reaktionshilfsmittels umsetzt.

Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ia), bei welchen

für Wasserstoff, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl oder Alkoxy mit jeweils 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Substituenten in Frage kommen: Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Koblenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Hydroxy, Cyano oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy oder Dialkoxyphosphonyl mit jeweils bis zu 8 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkyl bzw. Alkenyl oder Alkinylteilen steht, wobei als Substituenten jeweils infrage kommen:

Halogen, geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen oder Heteroaryl mit 2 bis 9 Kohlenstoffatomen und 1 bis 5 Heteroatomen - insbesondere Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefel - steht, wobei als Aryl- bzw. Heteroarylsubstituenten die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl steht, wobei als Substituenten jeweils infrage kommen: Formyl, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkenyl mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkylsulfonyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden durch geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen substituiertes Carbamoyl, Thiocarbamoyl oder Sulfamoyl, Cycloalkyl, Cycloalkylcarbonyl oder Cycloalkyloxycarbonyl mit jeweils 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil, Alkylcarbonyl, Alkenylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkenyloxycarbonyl, Alkylthio-carbonyl, Alkoxy-thiocarbonyl oder Alkylthio-thiocarbonyl mit jeweils 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in den einzelnen geradkettigen oder verzweigten Alkylteilen, jeweils zweifach verknüpftes und ringgeschlossenes Alkandiylcarbonyl oder Alkandiyloxycarbonyl mit jeweils 2 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkandiylteil, jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Arylalkyl, Arylalkylcarbonyl oder Arylalkyloxycarbonyl mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil und 1 bis 8 Kohlenstoffatomen im geradkettigen oder verzweigten Alkylteil oder jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Arylcarbonyl oder Aryloxycarbonyl mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylcarbonyloxy oder Arylaminocarbonylaminocarbonyloxy mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil steht, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Heteroaryl, Heteroarylcarbonyl, Heteroaryloxycarbonyl, Heteroarylcarbonyloxy oder Heterarylaminocarbonylaminocarbonyloxy mit jeweils 2 bis 9 Kohlenstoffatomen und 1 bis 5 gleichen oder verschiednen Heteroatomen - insbesondere Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefel - im Heteroarylteil steht, wobei als Heteroarylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten Arylsubstituenten infrage kommen und
für Perfluoralkyl oder teilfluoriertes Alkyl mit 1 bis 25 C-Atomen und bis zu 50 F-Atomen steht,
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Cyano, Nitro, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen stehen, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl stehen, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Arylteil jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Arylcarbonyl, Arylsulfonyl, Arylaminocarbonyl oder Arylmethylsulfonyl mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylthiomethylsulfonyl oder Arylazo mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil stehen, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen und

wobei mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl (mit Ausnahme des Chlormethylrestes), Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogen-alkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Alkylsulfonyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen steht, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl steht, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Arylteil jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Arylcarbonyl, Arylsulfonyl, Arylaminocarbonyl oder Arylmethylsulfonyl mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylthiomethylsulfonyl oder Arylazo mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil steht, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ia), bei welchen

für Wasserstoff, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl oder Alkoxy mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach bis sechsfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Hydroxy, Cyano oder für jeweils gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden durch Halogen substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy oder Dialkoxyphosphonyl mit jeweils bis zu 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkyl bzw. Alkenyl oder Alkinylteilen oder für jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleichoder verschieden substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy oder Dialkoxyphosphonyl mit jeweils bis zu 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkyl bzw. Alkenyl oder Alkinylteilen steht, wobei als Substituenten jeweils infrage kommen:

geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl mit 6 oder 10 Kohlenstoffatomen oder Heteroaryl mit 2 bis 9 Kohlenstoffatomen und 1 bis 4 Heteroatomen - insbesondere Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefel - steht, wobei als Aryl- bzw. Heteroarylsubstituenten die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl steht, wobei als Substituenten jeweils infrage kommen:

Formyl, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkenyl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkylsulfonyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden durch geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen substituiertes Carbamoyl, Thiocarbamoyl oder Sulfamoyl, Cycloalkyl, Cycloalkylcarbonyl oder Cycloalkyloxycarbonyl mit jeweils 3 bis 7 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil, Alkylcarbonyl, Alkenylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkenyloxycarbonyl, Alkylthio-carbonyl, Alkoxy-thiocarbonyl oder Alkylthio-thiocarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen geradkettigen oder verzweigten Alkylteilen, jeweils zweifach verknüpftes und ringgeschlossenes Alkandiylcarbonyl oder Alkandiyloxycarbonyl mit jeweils 2 bis 5 Kohlenstoffatomen im Alkandiylteil, jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Arylalkyl, Aryalkylcabonyl oder Arylalkyloxycarbonyl mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil und 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im geradkettigen oder verzweigten Alkylteil oder jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Arylcarbonyl oder Aryloxycarbonyl mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylcarbonyloxy oder Arylaminocarbonylaminocarbonyloxy mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil steht, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Heteroaryl, Heteroarylcarbonyl, Heteroaryloxycarbonyl, Heteroarylcarbonyloxy oder Heteroarylaminocarbonylaminocarbonyloxy mit jeweils 2 bis 9 Kohlenstoffatomen und 1 bis 4 gleichen oder verschidenen Heteroatomen - insbesondere Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefel - im Heteroarylteil steht, wobei als Heteroarylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten Arylsubstituenten infrage kommen und
für CF&sub3;, C&sub2;F&sub5;, C&sub7;F&sub1;&sub5; steht,
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Nitro, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für gegebenenfalls einfach bis sechsfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen stehen, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl stehen, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Arylteil jeweils gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Arylcarbonyl, Arylsulfonyl, Arylaminocarbonyl oder Arylmethylsulfonyl mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylthiomethylsulfonyl oder Arylazo mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil stehen, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen und

wobei mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl (mit Ausnahme des Chlormethylrestes), Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Alkylsulfonyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis sechsfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkycarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl steht, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Arylteil jeweils gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Arylcarbonyl, Arylsulfonyl, Arylaminocarbonyl oder Arylmethylsulfonyl mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylthiomethylsulfonyl oder Arylazo mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil steht, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen.

Als Arylreste seien genannt Phenyl, Naphthyl, Pyridyl, Thiophenyl, Etranyl, Pyrrolyl, Piperidinyl.

Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ia), bei welchen

für Wasserstoff, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl oder Alkoxy mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach bis vierfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlerstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Hydroxy, Cyano oder für jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden durch Halogen - insbesondere Fluor, Chlor und/oder Brom - substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy oder Dialkoxyphosphonyl mit jeweils bis zu 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkyl bzw. Alkenyl oder Alkinylteilen steht, oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy oder Dialkoxyphosphoryl mit jeweils bis zu 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkyl bzw. Alkenyl oder Alkinylteilen steht,wobei als Substituenten jeweils infrage kommen:

geradkettiges oder verzweigtes Alkoxy mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl, wobei als Phenylsubstiuenten die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl steht, wobei als Substituenten jeweils infrage kommen:

Formyl, geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkenyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkylsulfonyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden durch geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen substituiertes Carbamoyl, Thiocarbamoyl oder Sulfamoyl, Cycloalkyl, Cycloalkylcarbonyl oder Cycloalkyloxycarbonyl mit jeweils 3 bis 6 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil, Alkylcarbonyl, Alkenylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkenyloxycarbonyl, Alkylthio-carbonyl, Alkoxy-thiocarbonyl oder Alkylthio-thiocarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen geradkettigen oder verzweigten Alkylteilen, jeweils zweifach verknüpftes und ringgeschlossenes Alkandiylcarbonyl oder Alkandiyloxycarbonyl mit jeweils 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkandiylteil, jeweils gegebenenfalls im Phenylteil einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenylalkyl, Phenylalkylcarbonyl oder Phenylalkyloxycarbony mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im geradkettigen oder verzweigten Alkylteil oder jeweils gegebenenfalls im Phenylteil einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl, Phenylcarbonyl oder Phenyloxycarbonyl, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl, Phenylcarbonyl, Phenyloxycarbonyl, Phenylcarbonyloxy oder Phenylaminocarbonylaminocarbonyloxy steht, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
außerdem für jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Heteroaryl, Heteroarylcarbonyl, Heteroaryloxycarbonyl, Heteroarylcarbonyloxy oder Heteroarylaminocarbonylaminocarbonyloxy mit jeweils 2 bis 9 Kohlenstoffatomen und 1 bis 3 gleichen oder verschiedenen Heteroatomen - insbesondere Stickstoff, Sauerstoff und/oder Schwefel - im Heteroarylteil steht, wobei als Heteroarylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten Phenylsubstituenten infrage kommen. Als Heteroaryl sei genannt Pyridyl, Furanyl, Thiophenyl, Piperidinyl, Pyrrolyl,
für CF&sub3; steht,
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Chlor, Brom, Cyano, Nitro, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, für Cycloalkyl mit 3, 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für gegebenenfalls einfach bis vierfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen stehen, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3, 5 oder 6 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl stehen, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen: jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Phenylteil jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenylcarbonyl, Phenylsulfonyl, Phenylaminocarbonyl oder Phenylmethylsulfonyl, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Phenylteil einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl, Phenyloxy, Phenylthio, Phenylsulfinyl, Phenylsulfonyl, Phenylsulfonyloxy, Phenylcarbonyl, Phenyloxycarbonyl, Phenylthiomethylsulfonyl oder Phenylazo, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen und

wobei mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl (mit Ausnahme des Chlormethylrestes), Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Alkylsulfonyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis vierfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen steht, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3, 5 oder 6 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl steht, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcalbonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Phenylteil jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenylcarbonyl, Phenylsulfonyl, Phenylaminocarbonyl oder Phenylmethylsulfonyl, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Phenylteil einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl, Phenylthio, Phenylsulfinyl, Phenylsulfonyl, Phenylsulfonyloxy, Phenylcarbonyl, Phenyloxycarbonyl, Phenylthiomethylsulfonyl oder Phenylazo, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen.

Im einzelnen seien die folgenden substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ia) genannt:

Verwendet man beispielsweise 6(6)-Phenyl-2-trifluormethyl-benzimidazol und Chlormethylethylether als Ausgansverbindungen, so läßt sich der Reaktionsablauf des Verfahrens zur Herstellung der Verbindung Ia durch das folgende Formelschema darstellen:

Die zur Durchführung des Verfahrens als Ausgangsstoffe benötigten 1H-Benzimidazole sind durch die Formel (IIa) allgemein definiert. In dieser Formel (IIa) stehen X¹, X², X³ und X&sup4; vorzugsweise für diejenigen Reste, die bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der Verbindungen der Formel (Ia) als bevorzugt für diese Substituenten genannt wurden. Die 1H-Benzimidazole der Formel (IIa) sind bekannt oder erhältlich in Analogie zu bekannten Verfahren (vgl. z.N. J.Amer.Chem.Soc. 75, 1292 (1953); US 3.576.818).

Die zur Durchführung des Verfahrens weiterhin als Ausgangsprodukte erforderlichen Verbindungen sind durch die Formel (IIIa) allgemein definiert. In dieser Formel (IIIa) stehen R¹ und R² vorzugsweise für diejenigen Reste, die Bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der erfindungsgemäßen Stoffe der Formel (I) als bevorzugt für diese Substituenten genannt wurden.

A steht vorzugsweise für einen bei Alkylierungsmitteln üblichen Abgangsrest, vorzugsweise für Halogen, insbesondere für Chlor, Brom oder Iod oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkylsulfonyloxy, Alkoxysulfonyloxy oder Arylsulfonyloxy, wie insbesondere Methansulfonyloxy, Trifluormethansulfonyloxy, Methoxysulfonyloxy, Ethoxysulfonyloxy oder p-Toluolsulfonyloxy.

A steht außerdem auch für eine Alkohol-, Alkanoyloxy- oder Alkoxygruppe, wie beispielsweise eine Hydroxy-, Acetoxy- oder Methoxygruppe.

Die Verbindungen der Formel (IIIa) sind bekannt oder erhältlich in Analogie zu bekannten Verfahren (vgl. z.B. DE 20 40 175; DE 21 19 518; Synthesis 1973, 703).

Als Verdünnungsmittel zur Durchführung des Verfahrens kommen inerte organische Lösungsmittel infrage. Hierzu gehören insbesondere aliphatische, alicyclische oder aromatische, gegebenenfalls halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie beispielsweise Benzin, Benzol, Toluol, Xylol, Chlorbenzol, Dichlorbenzol, Petrolether, Hexan, Cyclohexan, Dichlormethan, Chloroform oder Tetrachlorkohlenstoff; Ether, wie Diethylether, Diisopropylether, Dioxan, Tetrahydrofuran oder Ethylenglykoldimethyl- oder -diethylether; Ketone, wie Aceton, Butanon oder Methyl-isobutyl-keton; Nitrile, wie Acetonitril, Propionitril oder Benzonitril; Amide, wie N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid, N-Methylformanilid, N-Methylpyrrolidon oder Hexamethylphosphorsäuretriamid; Ester, wie Essigsäuremethylester oder Essigsäureethylester oder Basen wie Pyridin oder organische Säuren, wie Ameisensäure oder Essigsäure.

Das Verfahren wird vorzugsweise in Gegenwart eines geeigneten Reaktionshilfsmittels durchgeführt. Als solche kommen alle üblichen anorganischen oder organischen Basen infrage. Hierzu gehören beispielsweise Erdalkali-oder Alkalimetallhydride, -hydroxide, -amide, -alkoholate, -acetate, -carbonate oder -hydrogencarbonate, wie beispielsweise Natriumhydrid, Natriumamid, Lithium-diethylamid, Natriummethylat, Natriumethylat, Kalium-tert.-butylat, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Ammoniumhydroxid, Natriumacetat, Kaliumacetat, Calciumacetat, Ammoniumacetat, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat, Kaliumhydrogencarbonat, Natriumhydrogencarbonat oder Ammoniumcarbonat, Lithium-organische Verbindungen, wie n-Butyllithium sowie tertiäre Amine, wie Trimethylamin, Triethylamin, Tributylamin, Di-isopropyl-ethylamin, Tetramethylguanidin, N,N-Dimethylanilin, Pyridin, Piperidin, N-Methylpiperidin, N,N-Dimethylaminopyridin, Diazabicyclooctan (DABCO), Diazabicyclononen (DBN) oder Diazabicycloundecen (DBU).

In den Fällen, wo A in Formel (III) für eine Alkohol-, Alkanoyloxy oder Alkoxygruppe steht, kommen als Reaktionshilfsmittel auch organische oder anorganische Säuren, wie beispielsweise Schwefelsäure, Salzsäure, p-Toluolsulfonsäure, Perfluorbutansulfonsäure oder stark saure Ionenaustauscher infrage.

Das Verfahren kann gegenenfalls auch in einem Zweiphasensystem, wie beispielsweise Wasser/Toluol oder Wasser/Dichlormethan, gegebenenfalls in Gegenwart eines geeigneten Phasentransferkatalysators, durchgeführt werden. Als Beispiele für solche Katalysatoren seien genannt: Tetrabutylammoniumiodid, Tetrabutylammoniumbromid, Tetrabutylammoniumchlorid, Tributyl-methylphosphoniumbromid, Trimethyl-C&sub1;&sub3;/C&sub1;&sub5;-alkylammoniumchlorid, Trimethyl-C&sub1;&sub3;/C&sub1;&sub5;-alkylammoniumbromid, Dibenzyl-dimethyl-ammoniummethylsulfat, Dimethyl-C&sub1;&sub2;/C&sub1;&sub4;-alkylbenzylammoniumchlorid, Dimethyl-C&sub1;&sub2;/C&sub1;&sub4;-alkyl-benzylammoniumbromid, Tetrabutylammoniumhydroxid, Triethylbenzylammoniumchlorid, Methyltrioctylammoniumchlorid, Trimethylbenzylammoniumchlorid, 15-Krone-5, 18-Krone-6 oder Tris-[2-(2-methoxyethoxy)-ethyl]-amin.

Die Reaktionstemperaturen können bei der Durchführung des Verfahrens in einem größeren Bereich variiert werden. Im allgemeinen arbeitet man bei Temperaturen zwischen -70oC und +200oC, vorzugsweise bei Temperaturen zwischen 0oC und 130oC.

Das Verfahren wird üblicherweise unter Normaldruck durchgeführt. Es ist jedoch auch möglich unter erhöhtem oder vermindertem Druck zu arbeiten.

Zur Durchführung des Verfahrens setzt man pro Mol an 1H-Benzimidazol der Formel (IIa) im allgemeinen 1,0 bis 5,0 Mol, vorzugsweise 1,0 bis 2,5 Mol an Verbindung der Formel (IIIa) und gegebenenfalls 0,01 bis 5,0 Mol, vorzugsweise 1,0 bis 3,0 Mol an Reaktionshilfsmittel ein.

In einer besonderen Durchführungsform ist es auch möglich, die 1H-Benzimidazole der Formel (IIa) zunächst in einem vorgelagerten Reaktionsschritt mit Hilfe üblicher Silylierungsverfahren beispielsweise mit Hexamethyldisilazan oder Trimethylsilylchlorid, gegebenenfalls in Gegenwart eines geeigneten Katalysators, wie beispielsweise Schwefelsäure, Trifluoressigsäure, Ammoniumsulfat, Imidazol oder Saccharin bei Temperaturen zwischen-20°C und +50°C zu silylieren und die so erhältlichen 1-Trimethylsilylbenzimidazole in einer anschließenden zweiten Stufe mit Alkylierungsmitteln der Formel (IIa) gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren umzusetzen. In diesem Fall ist es von Vorteil als Katalysator zur Alkylierungsreaktion Zinntetrachlorid zuzusetzen (vgl. z.B. Chem. Heterocycl. Com. USSR 24, 514 (1988)).

Die Reaktionsdurchführung, Aufarbeitung und Isolierung der Reaktionsprodukte erfolgt nach bekannten Verfahren (vgl. hierzu auch die Herstellungsbeispiele.

Die Reinigung der Endprodukte der Formel (Ia) erfolgt mit Hilfe üblicher Verfahren, beispielsweise durch Säulenchromatographie oder durch Umkristallisieren.

Erfindungsgemäß verwendbar sind auch die neuen substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ib),

   in welcher

für Wasserstoff, Alkyl oder für gegebenenfalls substituiertes Aryl steht,
für Hydroxy, Cyano, Alkoxy oder für gegebenenfalls substituiertes Amino steht,
für Perhalogenalkyl steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Halogen, Nitro oder für gegebenenfalls substituiertes Aryloxy stehen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist und
wobei die Verbindung 1-Cyanomethyl-2-trifluormethyl-5,6-dichlorbenzimidazol ausgenommen ist.

Die Verbindungen der Formel (Ib) können gegebenenfalls in Abhängigkeit von der Art und Anzahl der Substituenten als geometrische und/oder optische Isomere bzw. Regioisomere oder deren Isomerengemische in unterschiedlicher Zusammensetzung vorliegen.

Die neuen substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ib) werden erhalten, wenn man 1H-Benzimidazole der Formel (IIb)

in welcher

   R³, X¹, X², X³ und X&sup4; die oben angegebene Bedeutung haben,

mit Verbindungen der Formel (IIIb)

   in welcher

A
für eine geeignete Abgangsgruppe steht,
die oben angegebene Bedeutung hat und
die oben angegebene Bedeutung hat
gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines Reaktionshilfsmittels umsetzt. Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ib), bei welchen
für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Hydroxy, Cyano, Alkoxy mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkenyl mit 2 bis 8 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyl, Alkylthio-carbonyl, Alkoxy-thiocarbonyl oder Alkylthio-thiocarbonyl mit jeweils 1 bis 8 Kohlenstoffatomen in den einzelnen geradkettigen oder verzweigten Alkylteilen, zweifach verknüpftes, ringgeschlossenes Alkandiyloxycarbonyl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkandiylteil oder jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Arylalkyl oder Aryl mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil und gegebenenfalls 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im gerdkettigen oder verzweigten Alkylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
für geradkettiges oder verzweigtes Perhalogenalkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und 1 bis 17 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Nitro oder für gegebenenfalls im Arylteil einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryloxy mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil stehen, wobei als Arylsubstituenten die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist und
wobei die Verbindung 1-Cyanomethyl-2-trifluormethyl-5,6-dichlorbenzimidazol ausgenommen ist.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ib), bei welchen

für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach bis sechsfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Hydroxy, Cyano, Alkoxy mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkenyl mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyl, Alkythio-carbonyl, Alkoxy-thiocarbonyl oder Alkylthio-thiocarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen geradkettigen oder verzweigten Alkylteilen, zweifach verknüpftes, ringgeschlossenes Alkandiyloxycarbonyl mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen im Alkandiylteil oder jeweils gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Arylalkyl oder Aryl mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil und gegebenenfalls 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im geradkettigen oder verzweigten Alkylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
für geradkettiges oder verzweigtes Perhalogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Nitro oder für gegebenenfalls im Arylteil einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Aryloxy mit 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil stehen, wobei als Arylsubstituenten die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist und
wobei die Verbindung 1-Cyanomethyl-2-trifluormethyl-5,6-dichlorbenzimidazol ausgenommen ist, Als Arylreste seien bevorzugt genannt Phenyl, Naphthyl.

Ganz besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ib), bei welchen

für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach bis vierfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Hydroxy, Cyano, Alkoxy mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino steht, wobei als Substituenten infrage kommen:

geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, geradkettiges oder verzweigtes Alkenyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, Cycloalkyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen, Alkoxycarbonyl, Alkylthio-carbonyl, Alkoxy-thiocarbonyl oder Alkylthio-thiocarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen geradkettigen oder verzweigten Alkylteilen, zweifach verknüpftes, ringgeschlossenes Alkandiyloxycarbonyl mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkandiylteil oder jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenylalkyl oder Phenyl mit gegebenenfalls 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im geradkettigen oder verzweigten Alkylteil, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen,
für geradkettiges oder verzweigtes Perhalogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für Cyano steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Chlor, Brom, Nitro oder für gegebenenfalls im Phenylteil einfach bis dreifach gleich oder verschieden substituiertes Phenyloxy stehen, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist und
wobei die Verbindung 1-Cyanomethyl-2-trifluormethyl-5,6-dichlorbenzimidazol ausgenommen ist.

Im einzelnen seien die folgenden substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ib) genannt:

Die Herstellung der Verbindungen (Ib) wird durchgeführt wie bei den Verbindungen (Ia) beschrieben.

Erfindungsgemäß verwendbar sind auch die neuen substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ic)

in welcher

für Wasserstoff, Alkyl, Halogenalkyl, Cycloalkyl oder für gegebenenfalls substituiertes Aryl steht,
für Wasserstoff, Alkyl, Halogenalkyl, Cycloalkyl oder für gegebenenfalls substituiertes Aryl steht,
für Fluoralkyl steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Nitro, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl oder Cycloalkyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ und X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist
und wobei die Verbindungen 1-(N,N-Dimethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol, 1-(N,N-Diethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol und 1-[N,N-Bis-(n-propyl)-aminosulfonyl]-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol ausgenommen sind.

Die Verbindungen der Formel (Ic) können gegebenenfalls in Abhängigkeit von der Art und Anzahl der Substituenten als geometrische und/oder optische Isomere bzw. Regioisomere oder deren Isomerengemische in unterschiedlicher Zusammensetzung vorliegen.

Die neuen Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ic) werden erhalten, wenn man 1H-Benzmidazole der Formel (IIc),

   in welcher

   R³, X¹, X², X³ und X&sup4; die oben angegebene Bedeutung haben,

mit Halogensulfonamiden der Formel (IIIc),

   in welcher

Hal
für Halogen steht und
die oben angegebene Bedeutung hat und
die oben angegebene Bedeutung hat
gegebenenfalls in Gegenwart eines Verdünnungsmittels und gegebenenfalls in Gegenwart eines Reaktionshilfsmittels umsetzt,

Bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ic), bei welchen

für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und 1 bis 17 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen steht, wobei als Arylsubstituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und 1 bis 17 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen steht, wobei als Arylsubstituenten die bei R¹ genannten infrage kommen,
für geradkettiges oder verzweigtes Fluoralkyl mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen und 1 bis 17 Fluoratomen steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Iod, Cyano, Nitro, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 8 Kohlenstoffatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen stehen, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl stehen, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Arylteil jeweils gegebenenfalls einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Arylcarbonyl, Arylsulfonyl, Arylaminocarbonyl oder Arylmethylsulfonyl mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylthiomethylsulfonyl oder Arylazo mit jeweils 6 bis 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil stehen, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ und X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist und
wobei die Verbindungen 1-(N,N-Dimethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol, 1-(N,N-Diethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol und 1-[N,N-Bis-(n-propyl)-aminosulfonyl]-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethylbenzimidazol ausgenommen sind.

Besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ic), bei welchen

für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl mit 6 oder 10 Kohlenstoffatomen steht, wobei als Arylsubstituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstofftomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach bis sechsfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Di-oxyalkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl mit 6 oder 10 Kohlenstoffatomen steht, wobei als Arylsubstituenten die bei R¹ genannten infrage kommen,
für geradkettiges oder verzweigtes Fluoralkyl mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und 1 bis 13 Fluoratomen steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Nitro, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoff-atomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für gegebenenfalls einfach bis sechsfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen stehen, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3 bis 7 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl stehen, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Arylteil jeweils gegebenenfalls einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Arylcarbonyl, Arylsulfonyl, Arylaminocarbonyl oder Arylmethylsulfonyl mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Arylteil einfach bis fünffach, gleich oder verschieden substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylthiomethylsulfonyl oder Arylazo mit jeweils 6 oder 10 Kohlenstoffatomen im Arylteil stehen, wobei als Arylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ und X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist und
wobei die Verbindungen 1-(N,N-Dimethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol, 1-(N,N-Diethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol und 1-[N,N-Bis-(n-propyl)-aminosulfonyl]-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethylbenzimidazol ausgenommen sind. Als Arylreste seien genannt Phenyl, Naphthyl.

Ganz: besonders bevorzugt sind Verbindungen der Formel (Ic), bei welchen

für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Phenylsubstituenten infrage kommen:

Halogen, Cyano, Nitro, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl oder Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkoxyalkyl, Alkoxyalkoxy, Alkanoyl, Alkoxycarbonyl oder Alkoximinoalkyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen, gegebenenfalls einfach bis vierfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes, zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen oder gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes Phenyl,
für Wasserstoff, für geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, für geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen, für Cycloalkyl mit 3 bis 6 Kohlenstoffatomen oder für gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl steht, wobei als Phenylsubstituenten die bei R¹ genannten infrage kommen,
für geradkettiges oder verzweigtes Fluoralkyl mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und 1 bis 9 Fluoratomen steht und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Chlor, Brom, Cyano, Nitro, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl oder Alkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, für Cycloalkyl mit 3, 5 oder 6 Kohlenstoffatomen, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen oder für gegebenenfalls einfach bis vierfach, gleich oder verschieden durch Halogen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und/oder geradkettiges oder verzweigtes Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 gleichen oder verschiedenen Halogenatomen substituiertes zweifach verknüpftes Dioxyalkylen mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen stehen, außerdem für Hydroxycarbonyl, für jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkylcarbonyl oder Alkoxycarbonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen im Alkylteil, für Cycloalkyloxycarbonyl mit 3, 5 oder 6 Kohlenstoffatomen im Cycloalkylteil oder für jeweils gegebenenfalls einfach oder zweifach, gleich oder verschieden substituiertes Amino oder Aminocarbonyl stehen, wobei als Aminosubstituenten jeweils infrage kommen:

jeweils geradkettiges oder verzweigtes Alkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen, Halogenalkyl mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen und 1 bis 7 Halogenatomen, Alkoxyalkyl oder Alkylcarbonyl mit jeweils 1 bis 3 Kohlenstoffatomen in den einzelnen Alkylteilen oder im Phenylteil jeweils gegebenenfalls einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenylcarbonyl, Phenylsulfonyl, Phenylaminocarbonyl oder Phenylmethylsulfonyl, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen;

außerdem für jeweils gegebenenfalls im Phenylteil einfach bis dreifach, gleich oder verschieden substituiertes Phenyl, Phenyloxy, Phenylthio, Phenylsulfinyl, Phenylsulfonyl, Phenylsulfonyloxy, Phenylcarbonyl, Phenyloxycarbonyl, Phenylthiomethylsulfonyl oder Phenylazo, wobei als Phenylsubstituenten jeweils die bei R¹ genannten infrage kommen infrage kommen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ und X&sup4; verschieden von Wasserstoff ist und
wobei die Verbindungen 1-(N,N-Dimethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol, 1-(N,N-Diethylaminosulfonyl)-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol und 1-[N,N-Bis-(n-propyl)-aminosulfonyl]-2-trifluormethyl-4-nitro-6-trifluormethyl-benzimidazol ausgenommen sind.

Im einzelnen seien außer den bei den Herstellungsbeispielen genannten Verbindungen die folgenden substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ic) genannt:

Verwendet man beispielsweise 5,6-Dichlor-2-trifluormethyl-benzimidazol und N,N-Diethyl-chlorsulfonamid als Ausgangsverbindungen, so läßt sich der Reaktionsablauf zur Herstellung der Verbindung Ic durch das folgende Formelschema darstellen:

Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens als Ausgangsstoffe benötigten 1H-Benzimidazole sind durch die Formel (IIc) allgemein definiert. In dieser Formel (II) stehen R³, X¹, X², X³ und X&sup4; vorzugsweise für diejenigen Reste, die bereits im Zusammenhang mit der Beschreibung der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel (I) als bevorzugt für diese Substituenten genannt wurden.

Die 1H-Benzimidazole der Formel (II) sind bekannt oder erhältlich in Analogie zu bekannten Verfahren (vergl. z.B. J. Amer. Chem. Soc. 75, 1292 [1953]; US 3.576.818). Das Verfahren wird wie bei den Verbindungen Ia beschrieben durchgeführt.

Die Wirkstoffe eignen sich bei günstiger Warmblütertoxizität zur Bekämpfung von parasitischen Protozoen die in der Tierhaltung und Tierzucht bei Nutz-, Zucht-, Zoo-, Labor-, Versuchs- und Hobbytieren vorkommen. Sie sind dabei gegen alle oder einzelne Entwicklungsstadien der Schädlinge sowie gegen resistente und normal sensible Stämme wirksam. Durch die Bekämpfung der parasitischen Protozoen sollen Krankheit, Todesfälle und Leistungsminderungen (z.B. bei der Produktion von Fleisch, Milch, Wolle, Häuten, Eiern, Honig usw.) vermindert werden, so daß durch den Einsatz der Wirkstoffe eine wirtschaftlichere und einfachere Tierhaltung möglich ist.

Zu den parasitischen Protozoen zählen:

Mastigophora (Flagellata) wie z.B. Trypanosomatidae z.B. Trypanosoma b. brucei, T.b. gambiense, T.b. rhodesiense, T. congolense, T. cruzi, T. evansi, T. equinum, T. lewisi, T. percae, T. simiae, T. vivax, Leishmania brasiliensis, L. donovani, L. tropica, wie z.B. Trichomonadidae z.B. Giardia lamblia, G. canis.

Sarcomastigophora (Rhizopoda) wie Entamoebidae z.B. Entamoeba histolytica, Hartmanellidae z.B. Acanthamoeba sp., Hartmanella sp.

Apicomplexa (Sporozoa) wie Eimeridae z.B. Eimeria acervulina, E. adenoides, E. alabahmensis, E. anatis, E. anseris, E. arloingi, E. ashata, E. auburnensis, E. bovis, E. brunetti, E. canis, E. chinchillae, E. clupearum, E. columbae, E. contorta, E. crandalis, E. dabliecki, E. dispersa, E. ellipsoidales, E. falciformis, E. faurei, E. flavescens, E. gallopavonis, E. hagani, E. intestinalis, E. iroquoina, E. irresidua, E. labbeana, E. leucarti, E. magna, E. maxima, E. media, E. meleagridis, E. meleagrimitis, E. mitis, E. necatrix, E. ninakohlyakimovae, E. ovis, E. parva, E. pavonis, E. perforans, E. phasani, E. piriformis, E. praecox, E. residua, E. scabra, E. spec., E. stiedai, E. suis, E. tenella, E. truncata, E. truttae, E. zuernii, Globidium spec., Isospora belli, I. canis, I. felis, I. ohioensis, I.rivolta, I. spec., I. suis, Cystisospora spec., Cryptosporidium spec. wie Toxoplasmadidae z.B. Toxoplasma gondii, wie Sarcocystidae z.B. Sarcocystis bovicanis, S. bovihominis, S. ovicanis, S. ovifelis, S. spec., S. suihominis wie Leucozoidae z.B. Leucozytozoon simondi, wie Plasmodiidae z.B. Plasmodium berghei, P. falciparum, P. malariae, P. ovale, P. vivax, P. spec., wie Piroplasmea z.B. Babesia argentina, B. bovis, B. canis, B. spec., Theileria parva, Theileria spec., wie Adeleina z.B. Hepatozoon canis, H. spec.

Ferner Myxospora und Microspora z.B. Glugea spec. Nosema spec.

Ferner Pneumocystis carinii, sowie Ciliophora (Ciliata) wie z.B. Balantidium coli, Ichthiophthirius spec., Trichodina spec., Epistylis spec.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen sind auch wirksam gegen Protozoen, die als Parasiten bei Insekten auftreten. Als solche seien genannt Parasiten des Stammes Microsporida, insbesondere der Gattung Nosema. Besonders genannt sei Nosema apis bei der Honigbiene.

Zu den Nutz- und Zuchttieren gehören Säugetiere wie z.B. Rinder, Pferde, Schafe, Schweine, Ziegen, Kamele, Wasserbüffel, Esel, Kaninchen, Damwild, Rentiere, Pelztiere wie z.B. Nerze, Chinchilla, Waschbär, Vögel wie z.B. Hühner, Gänse, Puten, Enten, Tauben, Vogelarten für Heim- und Zoohaltung. Ferner gehören dazu Nutz- und Zierfische.

Zu Labor- und Versuchstieren gehören Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Goldhamster, Hunde und Katzen.

Zu den Hobbytieren gehören Hunde und Katzen.

Zu den Fischen gehören Nutz-, Zucht-, Aquarien- und Zierfische aller Altersstufen, die in Süß- und Salzwasser leben. Zu den Nutz- und Zuchtfischen zählen z. B. Karpfen, Aal, Forelle, Weißfisch, Lachs, Brachse, Rotauge, Rotfeder, Döbel, Seezunge, Scholle, Heilbutt, Japanese yellowtail (Seriola quinqueradiata), Japanaal (Anguilla japonica), Red seabream (Pagurus major), Seabass (Dicentrarchus labrax), Grey mullet (Mugilus cephalus), Pompano, Gilthread seabream (Sparus auratus), Tilapia spp., Chichliden-Arten wie z. B. Plagioscion, Channel catfish. Besonders geeignet sind die erfindungsgemäßen Mittel zur Behandlung von Fischbrut, z. B. Karpfen von 2 - 4 cm Körperlänge. Sehr gut geeignet sind die Mittel auch in der Aalmast.

Die Anwendung kann sowohl prophylaktisch als auch therapeutisch erfolgen.

Die Anwendung der Wirkstoffe erfolgt direkt oder in Form von geeigneten Zubereitungen enteral, parenteral, dermal, nasal.

Die enterale Anwendung der Wirkstoffe geschieht z.B. oral in Form von Pulver, Zäpfchen, Tabletten, Kapseln, Pasten, Tränken, Granulaton, Drenchen, Boli, medikiertem Futter oder Trinkwasser. Die dermale Anwendung geschieht z.B. in Form des Tauchens (Dippen), Sprühens (Sprayen), Badens, Waschens, Aufgießens (pour-on and spot-on) und des Einpuderns. Die parenterale Anwendung geschieht z.B. in Form der Injektion (intramusculär, subcutan, intravenös, intraperitoneal) oder durch Implantate.

Geeignete Zubereitungen sind:

Lösungen wie Injektionslösungen, orale Lösungen, Konzentrate zur oralen Verabreichung nach Verdünnung, Lösungen zum Gebrauch auf der Haut oder in Körperhöhlen, Aufgußformulierungen, Gele;

Emulsionen und Suspension zur oralen oder dermalen Anwendung sowie zur Injektion; Halbfeste Zubereitungen;

Formulierungen bei denen der Wirkstoff in einer Salbengrundlage oder in einer Öl in Wasser oder Wasser in Öl Emulsionsgrundlage verarbeitet ist;

Feste Zubereitungen wie Pulver, Premixe oder Konzentrate, Granulate, Pellets, Tabletten, Boli, Kapseln; Aerosole und Inhalate, wirkstoffhaltige Formkörper.

Injektionslösungen werden intravenös, intramuskulär und subcutan verabreicht.

Injektionslösungen werden hergestellt, indem der Wirkstoff in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst wird und eventuell Zusätze wie Lösungsvermittler, Säuren, Basen, Puffersalze, Antioxidantien, Konservierungsmittel zugefügt werden. Die Lösungen werden steril filtriert und abgefüllt.

Als Lösungsmittel seien genannt: Physiologisch verträgliche Lösungsmittel wie Wasser, Alkohole wie Ethanol, Butanol, Benzylakohol, Glycerin, Kohlenwasserstoffe, Propylenglykol, Polyethylenglykole, N-Methylpyrrolidon, sowie Gemische derselben.

Die Wirkstoffe lassen sich gegebenenfalls auch in physiologisch verträglichen pflanzlichen oder synthetischen Ölen, die zur Injektion geeignet sind, lösen.

Als Lösungsvermittler seien genannt: Lösungsmittel, die die Lösung des Wirkstoffs im Hauptlösungsmittel fördern oder sein Ausfallen verhindern. Beispiele sind Polyvinylpyrrolidon, polyoxyethyliertes Rhizinusöl, polyoxyethylierte Sorbitanester.

Konservierungsmittel sind: Benzylalkohol, Trichlorbutanol, p-Hydroxybenzoesäureester, n-Butanol.

Orale Lösungen werden direkt angewendet. Konzentrate werden nach vorheriger Verdünnung auf die Anwendungskonzentration oral angewendet. Orale Lösungen und Konzentrate werden wie oben bei den Injektionslösungen beschrieben hergestellt, wobei auf steriles Arbeiten verzichtet werden kann.

Lösungen zum Gebrauch auf der Haut werden aufgeträufelt, aufgestrichen, eingerieben, aufgespritzt, aufgesprüht oder durch Tauchen (Dippen), Baden oder Waschen aufgebracht. Diese Lösungen werden wie oben bei den Injektionslösungen beschrieben hergestellt.

Es kann vorteilhaft sein, bei der Herstellung Verdickungsmittel zuzufügen. Verdickungsmittel sind: Anorganische Verdickungsmittel wie Bentonite, kolloidale Kieselsäure, Aluminiummonostearat, organische Verdickungsmittel wie Cellulosederivate, Polyvinylalkohole und deren Copolymere, Acrylate und Metacrylate.

Gele werden auf die Haut aufgetragen oder aufgestrichen oder in Körperhöhlen eingebracht. Gele werden hergestellt indem Lösungen, die wie bei den Injektionslösungen beschrieben hergestellt worden sind, mit soviel Verdickungsmittel versetzt werden, daß eine klare Masse mit salbenartiger Konsistenz entsteht. Als Verdickungsmittel werden die weiter oben angegebenen Verdickungsmittel eingesetzt.

Aufgießformulierungen werden auf begrenzte Bereiche der Haut aufgegossen oder aufgespritzt, wobei der Wirkstoff entweder die Haut durchdringt und systemisch wirkt oder sich auf der Körperoberfläche verteilt.

Aufgießformulierungen werden hergestellt, indem der Wirkstoff in geeigneten hautverträglichen Lösungsmitteln oder Lösungsmittelgemischen gelöst, suspendiert oder emulgiert wird. Gegebenenfalls werden weitere Hilfsstoffe wie Farbstoffe, resorptionsfördernde Stoffe, Antioxidantien, Lichtschutzmittel, Haftmittel zugefügt.

Als Lösungsmittel seien genannt: Wasser, Alkanole, Glycole, Polyethylenglycole, Polypropylenglycole, Glycerin, aromatische Alkohole wie Benzylalkohol, Phenylethanol, Phenoxyethanol, Ester wie Essigester, Butylacetat, Benzylbenzoat, Ether wie Alkylenglykolalkylether wie Dipropylenglykolmonomethylether, Diethylenglykolmono-butylether, Ketone wie Aceton, Methylethylketon, aromatische und/oder aliphatische Kohlenwasserstoffe, pflanzliche oder synthetische Öle, DMF, Dimethylacetamid, N-Methylpyrrolidon, 2-Dimethyl-4-oxy-methylen-1,3-dioxolan.

Farbstoffe sind alle zur Anwendung am Tier zugelassenen Farbstoffe, die gelöst oder suspendiert sein können.

Resorptionsfördernde Stoffe sind z.B.DMSO, spreitende Öle wie Isopropylmyristat, Dipropylenglykolpelargonat, Silikonöle, Fettsäureester, Triglyceride, Fettalkohole.

Antioxidantien sind Sulfite oder Metabisulfite wie Kaliummetabisulfit, Ascorbinsäure, Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol, Tocopherol.

Lichtschutzmittel sind z.B. Stoffe aus der Klasse der Benzophenone oder Novantisolsäure.

Haftmittel sind z.B. Cellulosederivate, Stärkederivate, Polyacrylate, natürliche Polymere wie Alginate, Gelatine.

Emulsionen können oral, dermal oder als Injektionen angewendet werden.

Emulsionen sind entweder vom Typ Wasser in Öl oder vom Typ Öl in Wasser.

Sie werden hergestellt, indem man den Wirkstoff entweder in der hydrophoben oder in der hydrophilen Phase löst und diese unter Zuhilfenahme geeigneter Emulgatoren und gegebenenfalls weiterer Hilfsstoffe wie Farbstoffe, resorptionsfördernde Stoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Lichtschutzmittel, viskositätserhöhende Stoffe, mit dem Lösungsmittel der anderen Phase homogenisiert.

Als hydrophobe Phase (Öle) seien genannt: Paraffinöle, Silikonöle, natürliche Pflanzenöle wie Sesamöl, Mandelöl, Rizinusöl, synthetische Triglyceride wie Capryl/Caprinsäure-bigylcerid, Triglyceridgemisch mit Pflanzenfettsäuren der Kettenlänge C&sub8;&submin;&sub1;&sub2; oder anderen speziell ausgewählten natürlichen Fettsäuren, Partialglyceridgemische gesättigter oder ungesättigter eventuell auch hydroxylgruppenhaltiger Fettsäuren, Mono- und Diglyceride der C&sub8;/C&sub1;&sub0;-Fettsäuren.

Fettsäureester wie Ethylstearat, Di-n-butyryl-adipat, Laurinsäurehexylester, Dipropylen-glykolpelargonat, Ester einer verzweigten Fettsäure mittlerer Kettenlänge mit gesättigten Fettalkoholen der Kettenlänge C&sub1;&sub6;-C&sub1;&sub8;, Isopropylmyristat, Isopropylpalmitat, Capryl/Caprinsäureester von gesättigten Fettalkoholen der Kettenlänge C&sub1;&sub2;-C&sub1;&sub8;, Isopropylstearat, Ölsäureoleylester, Ölsäuredecylester, Ethyloleat, Milchsäureethylester, wachsartige Fettsäureester wie Dibutylphthalat, Adipinsäurediisopropylester, letzterem verwandte Estergemische u.a. Fettalkohole wie Isotridecylalkohol, 2-Octyldodecanol, Cetylstearyl-alkohol, Oleylalkohol.

Fettsäuren wie z.B. Ölsäure und ihre Gemische.

Als hydrophile Phase seien genannt:

Wasser, Alkohole wie z.B. Propylenglycol, Glycerin, Sorbitol und ihre Gemische.

Als Emulgatoren seien genannt: nichtionogene Tenside, z.B. polyoxyethyliertes Rizinusöl, polyoxyethyliertes Sorbitan-monooleat, Sorbitanmonostearat, Glycerinmonostearat, Polyoxyethylstearat, Alkylphenolpolyglykolether;

ampholytische Tenside wie Di-Na-N-lauryl-β-iminodipropionat oder Lecithin;

anionaktive Tenside, wie Na-Laurylsulfat, Fettalkoholethersulfate, Mono/Dialkylpolyglykoletherorthophosphorsäureester-monoethanolaminsalz;

kationaktive Tenside wie Cetyltrimethylammoniumchlorid.

Als weitere Hilfsstoffe seien genannt: Viskositätserhöhende und die Emulsion stabilisierende Stoffe wie Carboxymethylcellulose, Methylcellulose und andere Cellulose- und Stärke-Derivate, Polyacrylate, Alginate, Gelatine, Gummi-arabicum, Polyvinylpyrrolidon, Polyvinylalkohol, Copolymere aus Methylvinylether und Maleinsäureanhydrid, Polyethylenglykole, Wachse, kolloidale Kieselsäure oder Gemische der aufgeführten Stoffe.

Suspensionen können oral, dermal oder als Injektion angewendet werden. Sie werden hergestellt, indem man den Wirkstoff in einer Trägerflüssigkeit gegebenenfalls unter Zusatz weiterer Hilfsstoffe wie Netzmittel, Farbstoffe, resorptionsfördernde Stoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidantien Lichtschutzmittel suspendiert.

Als Trägerflüssigkeiten seien alle homogenen Lösungsmittel und Lösungsmittelgemische genannt.

Als Netzmittel (Dispergiermittel) seien die weiter oben angegebene Tenside genannt.

Als weitere Hilfsstoffe seien die weiter oben angegebenen genannt.

Halbfeste Zubereitungen können oral oder dermal verabreicht werden. Sie unterscheiden sich von den oben beschriebenen Suspensionen und Emulsionen nur durch ihre höhere Viskosität.

Zur Herstellung fester Zubereitungen wird der Wirkstoff mit geeigneten Trägerstoffen gegebenenfalls unter Zusatz von Hilfsstoffen vermischt und in die gewünschte Form gebracht.

Als Trägerstoffe seien genannt alle physiologisch verträglichen festen Inertstoffe. Alle solche dienen anorganische und organische Stoffe. Anorganische Stoffe sind z.B. Kochsalz, Carbonate wie Calciumcarbonat, Hydrogencarbonate, Aluminiumoxide, Kieselsäuren, Tonerden, gefälltes oder kolloidales Siliciumdioxid, Phosphate.

Organische Stoffe sind z.B. Zucker, Zellulose, Nahrungs- und Futtermittel wie Milchpulver, Tiermehle, Getreidemehle und -schrote, Stärken.

Hilfsstoffe sind Konservierungsstoffe, Antioxidantien, Farbstoffe, die bereits weiter oben aufgeführt worden sind.

Weitere geeignete Hilfsstoffe sind Schmier- und Gleitmittel wie z.B. Magnesiumstearat, Stearinsäure, Talkum, Bentonite, zerfallsfördernde Substanzen wie Stärke oder quervernetztes Polyvinylpyrrolidon, Bindemittel wie z.B. Stärke, Gelatine oder lineares Polyvinylpyrrolidon sowie Trockenbindemittel wie mikrokristalline Cellulose.

Die Wirkstoffe können in den Zubereitungen auch in Mischung mit Synergisten oder mit anderen Wirkstoffen vorliegen.

Anwendungsfertige Zubereitungen enthalten den Wirkstoff in Konzentrationen von 10 ppm - 20 Gewichtsprozent, bevorzugt von 0,1 - 10 Gewichtsprozent.

Zubereitungen die vor Anwendung verdünnt werden, enthalten den Wirkstoff in Konzentrationen von 0,5 - 90 Gewichtsprozent, bevorzugt von 1 bis 50 Gewichtsprozent.

Im allgemeinen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, Mengen von etwa 0,5 bis etwa 50 mg, bevorzugt 1 bis 20 mg, Wirkstoff je kg Körpergewicht pro Tag zur Erzielung wirksamer Ergebnisse zu verabreichen.

Die Wirkstoffe können auch zusammen mit dem Futter oder Trinkwasser der Tiere verabreicht werden.

Futter- und Nahrungsmittel enthalten 0,01 bis 100 ppm, vorzugsweise 0,5 bis 50 ppm des Wirkstoffs in Kombination mit einem geeigneten eßbaren Material.

Ein solches Futter- und Nahrungsmittel kann sowohl für Heilzwecke als auch für prophylaktische Zwecke verwendet werden.

Die Herstellung eines solchen Futter- oder Nahrungsmittels erfolgt durch Mischen eines Konzentrats oder einer Vormischung, die 0,5 bis 30 %, vorzugsweise 1 bis 20 Gew.-% eines Wirkstoffs in Mischung mit einem eßbaren organischen oder anorganischen Täger enthält mit üblichen Futtermitteln. Eßbare Träger sind z.B. Maismehl oder Mais- und Sojabohnenmehl oder Mineralsalze, die vorzugsweise eine geringe Menge eines eßbaren Staubverhütungsöls, z.B. Maisöl oder Sojaöl, enthalten. Die hierbei erhaltene Vormischung kann dann dem vollständigen Futtermittel vor seiner Verfütterung an die Tiere zugesetzt werden.

Beispielhaft sei der Einsatz bei der Coccidiose genannt:

Für die Heilung und Prophylaxe etwa der Coccidiose bei Geflügel, insbesondere bei Hühnern, Enten, Gänsen und Truthähnen, werden 0,1 bis 100 ppm, vorzugsweise 0,5 bis 100 ppm eines Wirkstoffs mit einem geeigneten eßbaren Material, z.B. einem nahrhaften Futtermittel, gemischt. Falls gewünscht, können diese Mengen erhöht werden, besonders wenn der Wirkstoff vom Empfänger gut vertragen wird. Entsprechend kann die Verabreichung über das Trinkwasser erfolgen.

Für die Behandlung von Einzeltieren, z.B. im Falle der Behandlung der Coccidiose bei Säugetieren oder der Toxoplasmose, werden vorzugsweise Wirkstoffmengen von 0,5 bis 100 mg/kg Körpergewicht täglich verabreicht, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Trotzdem kann es zeitweilig notwendig sein, von den genannten Mengen abzuweichen, insbesodnere in Abhängigkeit vom Körpergewicht des Versuchstieres oder der Art der Verabreichungsmethode, aber auch wegen der Tiergattung und seiner individuellen Reaktion auf den Wirkstoff oder der Art der Formulierung und der Zeit oder dem Abstand, zu dem er verabreicht wird. So kann es in gewissen Fällen genügen, mit weniger als der vorstehend genannten Mindestmenge auszukommen, während in anderen Fällen die genannte obere Grenze überschritten werden muß. Bei der Verabreichung größerer Mengen kann es zweckmäßig sein, diese im Verlauf des Tages in mehrere Einzeldarreichungen zu unterteilen.

Darüber hinaus sind die erfindungsgemäßen Verbindungen wirksam gegenüber verschiedenen zu den Helminthen (Würmern) zählenden Fischparasiten.

Zu den Parasiten bei Fischen gehören aus dem Unterreich der Protozoen Spezies des Stammes der Ciliata, z.B. Ichthyophthirius multifiliis, Chilodonella cyprini, Trichodina spp., Glossatella spp., Epistylis spp, des Stammes der Myxosporidia, z.B. Myxosoma cerebralis, Myxidium spp., Myxobolus spp., Heneguya spp., Hoferellus spp., der Klasse der Mikrosporidia z.B. Glugea spp., Thelohania spp., Pleistophora spp., aus dem Stamm der Plathelminthen: Trematoden; Monogenea z.B. Dactylogyrus spp., Gyrodactylus spp., Pseudodactylogyrus spp., Diplozoon spp., Cestoden, z.B. aus den Gruppen der Caryphyllidea (z.B. Caryophyllaeus laticeps), Pseudophyllidea (z.B. Diphyllobothrium spp.), Tetraphyllidea (z.B. Phyllobothrium spp.) und Protocephalida (z.B. Arten der Gattung Proteocephalus) und aus dem Stamm der Arthropoda verschiedene parasitische Crustaceen, insbesondere aus den Unterklassen der Branchiura (Fischläuse) und Copepoda (Ruderfußkrebse) sowie den Ordnungen der Isopoda (Asseln) und Amphipoda (Flohkrebse).

Die Behandlung der Fische erfolgt entweder oral, z. B. über das Futter oder durch Kurzzeitbehandlung, "medizinisches Bad", in das die Fische eingesetzt und in dem sie eine Zeitlang (Minuten bis mehrere Stunden) z. B. beim Umsetzen von einem Zuchtbecken zum anderen gehalten werden.

Es kann aber auch eine vorübergehende oder dauernde Behandlung des Lebensraums der Fische (z. B. ganzer Teichanlagen, Aquarien, Tanks oder Becken), in denen die Fische gehalten werden, erfolgen.

Der Wirkstoff wird in Zubereitungen verabreicht, die den Anwendungen angepaßt sind.

Die Konzentration des Wirkstoffs, liegt in den Zubereitungen bei 1 ppm bis 10 Gew.-%.

Bevorzugte Zubereitungen zur Kurzzeitbehandlung in der Anwendung als "medizinisches Bad" z.B. bei der Behandlung beim Umsetzen der Fische oder zur Behandlung des Lebensraums (Teichbehandlung) der Fische sind Lösungen des Wirkstoffs in einem oder mehreren polaren Lösungsmitteln, die bei Verdünnen mit Wasser alkalisch reagieren.

Zur Herstellung dieser Lösungen wird dar Wirkstoff in einem polaren, wasserlöslichen Lösungsmittel gelöst, welches entweder alkalisch reagiert oder dem eine alkalische wasserlösliche Substanz zugefügt wird. Letztere wird vorteilhaft ebenfalls im Lösungsmittel gelöst, kann aber auch in dem Lösungsmittel suspendiert sein und sich erst im Wasser lösen. Dabei soll das Wasser nach Zusatz der Wirkstofflösung einen pH-Wert von 7-10, vorzugsweise aber einen pH-Wert von 8-10 haben.

Die Konzentration des Wirkstoffes kann im Bereich von 0,5-50 % liegen, vorzugsweise aber in einem Bereich von 1-25 %.

Als Lösungsmittel kommen alle wasserlöslichen Lösungsmittel in Betracht, in denen der Wirkstoff in genügender Konzentration löslich ist und die physiologisch unbedenklich sind.

Dies sind Ethylalkohol, Isopropylalkohol, Benzylalkohol, Glycerin, Propylenglykol, Polyethylenglykole, Poly(oxoethylen)-poly(oxypropylen)-Polymere, basische Alkohole wie Mono-, Di- und Triethanolamin, Ketone wie Aceton oder Methylethylketon, Ester wie Milchsäureethylester ferner N-Methylpyrrolidon, Dimethylacetamid, Dimethylformamid, ferner Dispergier- und Emulgiermittel wie polyoxyethyliertes Rizinusöl, Polyethylenglykol-Sorbitan-Monooleat, Polyethylenglykolstearat, oder Polyethylenglykolether, Polyethylenglykol-Alkylamine.

Als Basen zur Einstellung des alkalischen pH-Wertes seien genannt organische Basen wie basische Aminosäuren wie L- bzw. D,L-Arginin, L- bzw. D, L-Lysin, Methylglucosamin, Glucosamin, 2-Amino-2-hydroxymethylpropandiol-(1,3) ferner wie N,N,N',N'-tetrakis-(2-hydroxypropyl)-ethylendiamin oder Polyether-Tetrol auf der Basis Ethylendiamin (M.G. 480-420), anorganische Basen, wie Ammoniak oder Natriumcarbonat-gegebenenfalls unter Zugabe von Wasser.

Die Zubereitungen können auch 0,1 bis 20 Gew.-%, vorzugsweise 0,1-10 Gew.-% anderer Formulierhilfsstoffe, wie Antioxydantien, Tenside, Suspensionsstabilisatoren und Verdickungsmittel wie z.B. Methylcellulose, Alginate, Polysaccharide, Galaktomannane und kolloidale Kieselsäure enthalten. Der Zusatz von Farbe, Aroma und Aufbaustoffen zur Tierernährung ist ebenfalls möglich. Auch Säuren, die mit der vorgelegten Base zusammen ein Puffersystem bilden oder den pH der Lösung reduzieren, sind hier zu nennen.

Die Konzentration des Wirkstoffs bei der Anwendung hängt ab von Art und Dauer der Behandlung, sowie Alter und Zustand der behandelten Fische. Sie beträgt z.B. bei Kurzzeitbehandlung 2-50 mg Wirkstoff pro Liter Wasser bevorzugt 5-10 mg pro Liter, bei einer Behandlungsdauer von 3-4 Stunden. Bei der Behandlung von jungen Karpfen wird z.B. mit einer Konzentration von 5-10 mg/l und einer Behandlungsdauer von ca. 1-4 Stunden gearbeitet.

Aale werden mit Konzentrationen von ca. 5 mg/l ca. 4 Stunden behandelt.

Bei längerer Behandlungsdauer oder bei Dauerbehandlung kann die Konzentration entsprechend niedriger gewählt werden.

Bei Teichbehandlungen können 0,1-5 mg Wirkstoff pro Liter Wasser verwendet werden.

Zubereitungen zur Anwendung als Futterzusatz sind z.B. wie folgt zusammengesetzt:

  • a) Wirkstoff der Formel I 1 - 10 Gewichtsteile Sojabohnen-Protein 49 - 90 Gewichtsteile
  • b) Wirkstoff der Formel I 0,5 - 10 Gewichtsteile Benzylalkohol 0,08 - 1,4 Gewichtsteile Hydroxypropylmethylcellulose 0 - 3,5 Gewichtsteile Wasser Rest ad 100

Zubereitungen zur Anwendung bei "medizinischen Bädern" und zur Teichbehandlung sind z.B. wie folgt zusammengesetzt und hergestellt.

  • c) 2,5 g Wirkstoff der Formel (I) werden in 100 ml Triethanolamin unter Erwärmen gelöst.
  • d) 2,5 g Wirkstoff der Formel (I)

    12,5 g Milchsäure werden in 100 ml Triethanolamin unter Erwärmen und Rühren gelöst.
  • e) 10,0 g Wirkstoff der Formel (I) wird in 100 ml Monoethanolamin gelöst.
  • f) Wirkstoff der Formel I 5,0 g Propylenglykol 50,0 g Natriumcarbonat 5,0 g Wasser ad   100 ml
  • g) Wirkstoff der Formel I 5,0 g Monoethanolamin 10 g N-Methylpyrrolidon ad   100 ml
  • h) Wirkstoff der Formel I 2,5 g Natriumcarbonat 5,0 g Polyethylenglykol200 ad   100 ml

Der Wirkstoff wird unter Erwärmen im Polyethylenglykol gelöst und Natriumcarbonat darin suspendiert.

Beispiel A Coccidiose bei Hühnern

9 bis 11 Tage alte Küken wurden mit 40000 sporulierten Oozysten von stark virulenten Stämmen von Eimeria acervulina, E. maxima und E. tenella, den Krankheiteserregern der intestinalen Coccidiose infiziert.

3 Tage vor der Infektion und 8 Tage nach der Infektion (Ende des Versuchs) wurde Wirkstoff in der angegebenen Konzentration im Futter der Tiere eingemischt verabreicht.

Die Zahl der Oozysten im Kot wurde mit Hilfe der McMaster-Kammer bestimmt (siehe Engelbrecht und Mitarbeiter "Parasitologische Arbeitsmehoden in Medizin und Veterinärmedizin", S. 172, Akademie-Verlag, Berlin (1965)).

In der folgenden Tabelle werden Wirkstoffdosen und Oozystenausscheidung in % für die einzelnen Erreger angegeben. Dabei bedeutet 100 % keine Wirkung und 0 % volle Wirkung d.h. keine Oozystenausscheidung.

Beispiele für die Herstellung der Verbindungen Ia: Beispiel 1

7,9 g (0,03 Mol) 5(6)-Phenyl-2-trifluormethyl-1H-benzimidazol und 8,2 g (0,06 Mol) pulverisiertes Kaliumcarbonat werden in 70 ml Essigester für 15 Minuten auf Rückflußtemperatur erhitzt, anschließend mit 3,9 g (0,04 Mol) (Chlormethyl-ethylether in 20 ml Essigester versetzt und unter Rühren für weitere 4 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Zur Aufarbeitung wild die abgekühlte Reaktionsmischung zweimal mit jeweils 40 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Dichlormethan) gereinigt.

Man erhält 6,9 g (71 % der Theorie) an 1-Ethoxymethyl- 5(6)-phenyl-2-trifluormethyl-benzimidazol als Regioisomerengemisch im Verhältnis 1:1. ¹H-NMR (DMSO-d&sub6;/Tetramethylsilan): d = 5,84 (s,2H); 5,89 (s, 2H) ppm [jeweils N-CH&sub2;-O-].

In entsprechender Weise und gemäß den allgemeinen Angaben zur Herstellung erhält man die folgenden substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ia):

In entsprechender Weise erhält man außerdem die folgenden substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ia-1)

Herstellung der Ausgangsverbindung für die Verbindungen Ia: Beispiel II-1:

18,4 g (0,092 Mol) 3,4-Diaminobiphenyl werden mit 150 ml Trifluoressigsäure für 5 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt, Anschließend wild überschüssige Trifluoressigsäure abdestilliert, der Rückstand zwischen 200 ml Essigester und 70 ml Wasser verteilt, die organische Phase abgetrennt, mit jeweils 70 ml gesättigter wässriger Natriumhydrogencarbönatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Cyclohexan/Essigester 2:1) gereinigt.

Man erhält 18,3 g (76 % der Theorie) an 5(6)-Phenyl-2-trifluormethyl-1H-benzimidazol als 1:1 Regioisomerengemisch vom Schmelzpunkt 177-182°C.

88 g (0,4 Mol) 4-Amino-3-nitro-biphenyl (92-prozentig) werden in 3.000 ml Methanol in Gegenwart von 10 g Raney-Nickel bei 60°C und einem Druck von 5 bar mit molekularem Waserstoff hydriert Zur Aufarbeitung wird das Raney-Nickel abfiltriert und das Filtrat im Vakuum eingeengt.

Man erhält 69,2g (86 % der Theorie) an 3,4-Diaminobiphenyl vom Schmelzpunkt 96-99°C (Reinheit gemäß HPLC 92%).

43 g (0,15 Mol) 4-Acetamido-3-nitro-biphenyl (90-prozentig) werden zusammen mit 1,6 g (0,03 Mol) Natriummethylat in 500 ml Methanol für 2 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Zur Aufarbeitung gießt man die abgekühlte Reakionsmischung in 1.300 ml Eiswasser, rührt 10 Minuten, saugt dann ausgefallenen Niederschlag ab und trocknet ihn.

Man erhält 33 g (94 % der Theorie) an 4-Amino-3-nitro-biphenyl vom Schmelzpunkt 163-165°C (Reinheit gemäß HPLC 92%).

Zu einer Suspension von 84,4 g (0,4 Mol) 4-Acetamid-biphenyl (vergl. z.B. Beilstein Band 12, 4.Ergänzungswerk, S.3248) in 340 ml Eisessig gibt man bei 70°C tropfenweise unter Rühren eine Mischung aus 50,4 ml (1,2 Mol) 98-prozentiger Salpetersäure und 60 ml Eisessig und rührt nach beendeter Zugabe eine weitere Stunde bei 70°C. Zur Aufarbeitung gibt man die abgekühlte Reaktionsmischung in 1.00 ml Eiswasser, rührt 10 Minuten, saugt ausgefallenen Niederschlag ab, wäscht ihn mit 200 ml Wasser und trocknet ihn.

Man erhält 100 g (88 % der Theorie) an 4-Acetamido-3-nitro-biphenyl vom Schmelzpunkt 128-131°C (Reinheit gemäß HPLC 90%).

In entsprechender Weise erhält man die folgenden 1H-Benzimidazole der Formel

Beispiele für die Herstellung der Verbindungen Ib: Beispiel Ib-1

In eine Mischung von 36 g (0,12 Mol) 5,6-Dichlor-2-trifluormethyl-1H-benzimidazol, 33 g (0,24 Mol) gepulvertem Kaliumcarbonat und 300 ml Essigester tropft man bei Rückflußtemperatur eine Lösung von 14,1 g (0,15 Mol) Chlormethylethylether in 40 ml Essigester und erhitzt nach beendeter Zugabe für weitere 4 Stunden auf Siedetemperatur. Zur Aufarbeitung wird das abgekühlte Reaktionsgemisch zweimal mit jeweils 150 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Dichlormethan) gereinigt.

Man erhält 32,4 g (83 % der Theorie) an 5,6-Dichlor-1-ethoxymethyl-2-trifluormethyl-benzimidazol vom Schmelzpunkt 89-92°C.

In entsprechender Weise und gemäß den allgemeinen Angaben zur Herstellung erhält man die folgenden substituierten Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ib):

Herstellung der Ausgangsverbindungen für die Verbindungen Ib: Beispiel IIb-1

35,4 g (0,2 Mol) 4,5-Dichlorphenylen-diamin werden mit 150 ml Trifluoressigsäure für 3 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Zur Aufarbeitung wird überschüssige Trifluoressigsäure abdestilliert und der Rückstand zwischen 100 ml Wasser und 300 ml Essigester verteilt. Die organische Phase wird abgetrennt, nacheinander mit jeweils 100 ml wässriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Cyclohexan/Essigester 1:1) gereinigt.

Man erhält 42,1 g (81 % der Theorie) an 5,6-Dichlor-2-trifluormethyl-1H-benzimidazol vom Schmelzpunkt 225-230°C.

In entsprechender Weise erhält man die folgenden 1H-Benzimidazole der Formel (IIb):

Beispiele für die Herstellung der Verbindungen Ic: Beispiel Ic-1

Zu einer Mischung aus 10,2 g (0,03 Mol) 2,6-Bis-(trifluormethyl)-4-brom-1H-benzimidazol, 8,4 g (0,06 Mol) gepulvertem Kaliumcarbonat und 100 ml Acetonitril gibt man bei Raumtemperatur tropfenweise unter Rühren 6,6 g (0,045 Mol) Dimethylsulfamoylchlorid und erhitzt nach beendeter Zugabe für 6 Stunden auf Rückflußtemperatur. Zur Aufarbeitung wird die abgekühlte Reaktionsmischung filtriert, das Filtrat im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Dichlormethan) gereinigt.

Man erhält 7,7 g (58 % der Theorie) an 2,6-Bis-(trifluormethyl)-4-brom-1-dimethylsulfamoyl-benzimidazol vom Schmelzpunkt 144-147°C.

In entsprechender Weise und gemäß den allgemeinen Angaben zur Herstellung erhält man die folgenden substituierte Benzimidazole der allgemeinen Formel (Ic):

In entsprechender Weise erhält man auch die folgenden substituierten Benzimidazole der Formel (Ic):

Herstellung der Ausgangsverbindungen für die Verbindungen Ic: Beispiel IIc-1

In eine Mischung aus 290 g (1 Mol) 3-Brom-5-trifluormethyl-o-phenylendiaminhydrochlorid, 150 g (1,42 Mol) Trifluoressigsäure und 1,4 l 1,2-Dimethoxyethan gibt man bei Raumtemperatur tropfenweise unter Rühren 382 g (2,5 Mol) Phosphoroxychlorid und rührt anschließend 6 Stunden bei 60°C und weitere 15 Stunden bei Raumtemperatur. Zur Aufarbeitung wird Lösungsmittel und überschüssiges Phosphoroxychlorid abdestilliert, der Rückstand in 600 ml Eiswasser eingerührt, dreimal mit jeweils 500 ml Essigester extrahiert: die vereinigten organischen Phasen werden getrocknet, im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Cyclohexan/Esigester 2:1) gereinigt.

Man erhält 237 g (72 % der Theorie) an 2,6-Bis-(trifluormethyl)-4-brom-1H-benzimidazol vom Schmelzpunkt 127°-130°C.

In entsprechender Weise erhält man die folgenden substituierten 1H-Benzimidazole der allgemeinen Formel (IIc):

Chlor-(2-halogen-1-fluormethyl-ethoxy)-methane der Formel (I)

in der

X
für Fluor oder Chlor steht,
(im einzelnen handelt es sich dabei um Chlor-(2-fluor-1-fluormethyl-ethoxy)-methan (Formel (I), X = Fluor) und Chlor-(2-chlor-1-fluormethyl-ethoxy)-methan (Formel (I), X = Chlor)) sind erhältlich durch Umsetzung von halogenierten Isopropanolen der Formel (II)

in der

X
für Fluor oder Chlor steht,
bei -20 bis +20°C mit Formaldehyd und Chlorwasserstoff.

Sie dienen zur Herstellung von substituierten Benzimidazolen der Formel

in der

X
für Fluor oder Chlor stehen und
X¹, X², X³ und X&sup4;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Nitro, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl oder Cycloalkyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ oder X&sup4; für Halogenalkyl mit Ausnahme des Chlormethylrestes, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl, Alkylsulfonyl, für gegebenenfalls substituiertes ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen,
aus Benzimidazolen der Formel

Beispiel

192 g 1,3-Difluor-2-propanol wurden mit 66 g Paraformaldehyd (fein gepulvert) versetzt. Dann wurde bei -10°C ein kräftiger Chlorwasserstoff-Gasstrom unter Rühren eingeleitet, bis eine klare 2-phasige Mischung entstanden war. Anschließend wurde die organische Phase abgetrennt, mit Calciumchlorid getrocknet und im Vakuum fraktioniert destilliert. Mit einem Siedepunkt von 50 bis 54°C bei 20 mbar wurden 183 g (60 % der Theorie) Chlor-(2-fluor-1-fluormethyl-ethoxy)-methan erhalten. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren wie folgt:

¹H-NMR: 5,6 ppm und 4,55 ppm.

¹&sup9;F-NMR: -233 ppm.

Fluorierte 1,3-Benzo- und 1,3-Pyrido-dioxole der Formel

in der

A
für C-R&sup4; oder N und
X
für Wasserstoff, Fluor, Chlor oder Brom stehen und
R¹ bis R&sup4;
gleich oder verschieden voneinander sein können und jeweils Wasserstoff, Halogen, C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, C&sub1;-C&sub6;-Alkoxy, Halogen-C&sub1;-C&sub6;-alkyl, C&sub6;-C&sub1;&sub0;-Aryl, CHO, COOH, COCl, CN, OH, NCO, COO-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, NO&sub2;, NH&sub2;, NH-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, N(C&sub1;-C&sub6;-Alkyl)&sub2;, SO&sub2;Cl, SO&sub3;H, SO&sub3;Na oder SO&sub3;K bedeuten,

wobei zwei benachbarte Reste aus der Reihe R¹ bis R&sup4; auch gemeinsam für eine gegebenenfalls substituierte -CH=CH-CH=CH-Brücke stehen können,
sind erhältlich durch Umsetzung von 1,2-Dihydroxybenzolen oder 2,3-Dihydroxypyridinen

in der

A und R¹ bis R³
die bei Formel (I) angegebene Bedeutung haben, R¹ bis R³ jedoch nicht für OH, COCl oder SO&sub2;Cl stehen,
in Gegenwart einer Base und eines Verdünnungsmittels bei -20 bis +200°C mit einem Hexafluorbuten der Formel (III)

in der

für Wasserstoff oder Halogen und
für Halogen stehen,
oder indem man mit einer Schutzgruppe versehene 1,2-Dihydroxybenzole oder 2,3-Dihydroxypyridine der Formel (IV)

in der

A und R¹ bis R³
die bei Formel (I) angegebene Bedeutung haben und
R&sup5;
für eine Schutzgruppe oder
R&sup5;
gemeinsam mit R¹ für einen -C(CH&sub3;)&sub2;-O-Rest stehen,
zunächst mit einem Hexafluorbuten der Formel (III) umsetzt

in der

für Wasserstoff oder Halogen und
für Halogen stehen,
so ein Zwischenprodukt der Formel (V) erhält,

in der

A und R¹ bis R³
die bei Formel (I),
R&sup5;
die bei Formel (IV) und
die bei Formel (III)
angegebene Bedeutung haben,

aus dem Zwischenprodukt der Formel (V) die Schutzgruppe R&sup5; abspaltet,

die so erhältliche OH-Verbindung mit einer Base umsetzt und so 1,3-Benzo- oder 1,3-Pyrido-dioxole der obigen Formel erhält.

Man kann 1,3-Benzo- und 1,3-Pyrido-dioxole der obigen Formel, die eine Aminogruppe enthalten, phosgenieren, z.B. mit Phosgen oder Diphosgen, und so die Aminogruppe in eine Isocyanatogruppe überführen, das so erhaltene Isocyanato-1,3-benzo- oder -1,3-pyrido-dioxol mit einem Benzimidazol z.B. der Formel

in der

R&sup6;, R&sup7; und R&sup8;
unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Nitro, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl oder Cycloalkyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycabonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen, wobei jedoch mindestens einer der Substituenten R&sup6;, R&sup7; oder R&sup8; für Halogenalkyl mit Ausnahme des Chlormethylrestes, Halogenalkoxy, Halogenalkylthio, Halogenalkylsulfinyl, Halogenalkylsulfonyl, Alkylsulfonyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Aylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen,

(Herstellung siehe z.B. J. Fluorine Chem. 56, 1 (1992) und dort angegebene Zitate)
umsetzen, so ein Harnstoffderivat z.B. der Formel erhalten

in welcher

R¹, R³, X, A, R&sup6;, R&sup7; und R&sup8; die bei oben angegebene Bedeutung haben,

und daraus durch Alkylierung mit einem Alkylierungsmittel z.B. der Formel

in der

A'
für eine geeignete Abgangsgruppe, z.B. für Halogen, insbesondere für Chlor, Brom oder Iod oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkylsulfonyloxy, Alkoxysulfonyloxy oder Arylsulfonyloxy, insbesondere Methansulfonyloxy, Trifluormethansulfonyloxy, methoxysulfonyloxy, Ethoxysulfonyloxy, p-Toluolsulfonyloxy, oder eine Alkohol-, Alkanoyloxy, Alkoxy- oder Hydroxygruppe, insbesondere eine Acetoxy- oder Methoxygruppe steht,
R&sup9;
für Wasserstoff, Alkyl, Alkoxy oder für gegebenenfalls substituiertes Aryl steht und
R¹&sup0;
für Hydroxy, Cyano oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Amino, Aminocarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy, Dialkoxyphosphonyl, (Hetero)Ayl, (Hetero)Arylcarbonyl, (Hetero)Aryloxycarbonyl, (Hetero)Arylcarbonyloxy oder (Hetero)Arylaminocarbonylaminocarbonyloxy steht,
ein entsprechendes Harnstoffderivat erhalten, in dem ein Stickstoffatom neben R&sup8; mit einem

substituiert ist.

Die zur Herstellung solcher Harnstoffderivate nötigen Umsetzungen (Phosgenierung, Harnstoffbildung aus Isocyanat und Amin, Alkylierung) können auf an sich bekannte Weise durchgeführt werden.

Verbindungen der Formel

können erhalten werden, indem man das entsprechende Isopropanol mit Formaldehyd und Chlorwasserstoff bei -20 bis +20°C umsetzt.

1,3-Benzo- und 1,3-Pyridodioxole die zwei benachbarte Aminogruppen enthalten können mit Trifluoressigsäure in das entsprechende Benzimidazol z.B. der folgenden Formel überführt werden

in der

A, R¹ und X die oben angegebene Bedeutung haben.

Aus diesen kann man durch Alkylierung Benzimidazolderivate erhalten, die im Stickstoffatom neben A mit einem

substituiert sind.

Beispiele Beispiel 1a 2-(2,2,2-Trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

11 g Brenzkatechin wurden in 200 ml Dimethylformamid gelöst und mit 18 g 45 gew.-%iger wäßriger Natronlauge versetzt. Die Mischung wurde bei 75°C tropfenweise mit 20 g 2-Chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-buten versetzt. Man rührte 30 Minuten bei 75°C nach. Anschließend wurde der Ansatz auf 500 ml Eiswasser gegossen und mit Diethylether extrahiert. Die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und eingeengt. Das Produkt wurde schließlich im Hochvakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 15 g (= 56 %), der Siedepunkt 60°C bei 10 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -59,0 und -84,6 ppm. ¹H-NMR: 3,02 ppm.

Beispiel 2a 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

110 g Brenzkatechin wurden in 1500 ml Acetonitril gelöst und mit 200 g Triethylamin versetzt. Die Mischung wurde bei 75°C tropfenweise mit 235 g 2,3-Dichlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-buten versetzt. Man rührte 2 Stunden bei 75°C nach. Anschließend wurden 1200 ml des Lösungsmittels im Vakuum abdestilliert und der Rückstand mit 1500 ml Wasser aufgenommen. Das Produkt wurde mit Diethylether extrahiert, die organische Phase 2 mal mit 10 gew.-%iger wäßriger Natronlauge und 1 mal mit Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen mit Magnesiumsulfat wurde eingeengt und im Vakuum fraktioniert destilliert. Die Ausbeute betrug 258 g (= 84 % der Theorie). Der Siedepunkt lag bei 63°C bei 12 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -66,8 und -79,7 ppm. ¹H-NMR: 4,71 ppm.

Beispiele 3 bis 10a

Analog zu den Beispielen 1 und 2 wurden die folgenden Beispiele durchgeführt (Einzelheiten siehe Tabelle 1):

Beispiel 11a 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-[1,3]-dioxolo[4,5-b]pyridin

11 g 2,3-Dihydroxypyridin wurden wie in Beispiel 2 beschrieben mit 23,5 g 2,3-Dichlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-buten umgesetzt. Nach einer Destillation im Hochvakuum wurde das Produkt in einer Menge von 15,5 g (= 50 % der Theorie) in Form farbloser Kristalle erhalten. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristischen Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -68,5 und -81,6 ppm. ¹H-NMR 4,81 ppm.

Beispiele 12a 2-(1,1,1,4,4,4-Hexafluor-2-butenoxy)-methoxybenzol

260 g 2-Methoxyphenol wurden in 1 l Dimethylformamid (technische Qualität) gelöst und mit 220 g 45 %iger Natronlauge versetzt. Dann wurden bei 22°C unter Rühren 400 g 2-Chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-buten zugetropft. Man rührte 2 Stunden bei 22°C nach. Dann versetzte man mit 1,5 l Eiswasser und extrahierte mit Methylenchlorid.

Die vereinigten organischen Phasen wurden 2 mal mit 10 %iger Natronlauge und 1 mal mit gesättiger NaCl-Lösung gewaschen, mit MgSO&sub4; getrocknet und destilliert. Die Ausbeute betrug 329 g (58 % der Theorie), der Siedepunkt 68-70°C bei 12 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakterisitische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -57,6 und - 67,9 ppm. ¹H-NMR: 5,92 ppm.

Beispiel 13a 2-(1,1,1,4,4,4-Hexafluor-2-butenoxy)-phenol

286,1 g 2-(1,1,1,4,4,4-Hexafluor-2-butenoxy)-methoxybenzol aus Beispiel 12 wurden in einer Mischung aus 500 ml Eisessig und 500 ml 48 %iger Bromwasserstoffsäure gelöst und mit 5 g Triethylbenzylammoniumchlorid versetzt. Die Mischung wurde bei 150°C Badtemperatur gerührt bis gemäß gaschromatografischer Kontrolle ein vollständiger Umsatz erreicht war. Dann ließ man abkühlen und versetzte mit 2 kg Eiswasser. Die wäßrige Phase wurde mit CH&sub2;Cl&sub2; gründlich extrahiert. Nach Trocknen mit MgSO&sub4; wurde das Lösungsmittel abgezogen und der Rückstand im Vakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 200 g (50 % der Theorie), der Siedepunkt 80°C bei 16 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakeristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -59,6 und -69,6 ppm. ¹H-NMR: 6,1 ppm.

Beispiel 14a 2-(2,2,2-Trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

200 g 2-(1,1,1,4,4,4-Hexafluor-2-butenoxy)-phenol aus Beispiel 13 wurden in 400 ml Acetonitril gelöst und mit 5 g Triethylamin versetzt. Die Mischung wurde 4 h bei 70°C gerührt. Dann wurde im Vakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 162 g (81 % der Theorie), der Siedepunkt 60°C bei 10 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -59,0 und - 84,6 ppm. ¹H-NMR: 3,02 ppm.

Beispiel 15a 2-(2-Chlor-1,1,1-4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-1-benzyloxybenzol

20 g 2-Benzyloxyphenol wurden in 100 ml Dimethylformamid gelöst und mit 9 g 45 %iger Natronlauge versetzt. Dann wurde bei Raumtemperatur 23 g 2,3-Dichlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-buten zugetropft. Nach Abklingen der exothermen Reaktion wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur nachgerührt, auf Wasser gegeben und mit tert.-Butylmethylether extrahiert. Nach Trocknen mit MgSO&sub4; wurde das Lösungsmittel abgezogen. Die Ausbeute betrug 29 g (74 % der Theorie). Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -59,5; -60,5; -61,7 und -62,8 ppm.

Beispiel 16a 2-(2-Chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-phenol

24,4 g 2-(2-Chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-1-benzyloxybenzol aus Beispiel 15 wurden in 150 ml Tetrahydrofuran gelöst und bei Raumtemperatur 4 Stunden mit 3 bar Wasserstoff in Gegenwart von 2 g Pd/C (10 %ig) behandelt. Anschließend wurde filtriert, eingeengt und im Vakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 13,2 g (69 % der Theorie), der Siedepunkt 56°C bei 0,15 mbar.

Beispiel 17a 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

11,7 g 2-(2-Chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-phenol aus Beispiel 16 wurden in 40 ml tert.-Butylmethylether gelöst und mit 40 ml 1n-Natronlauge versetzt. Nach 30 minütigem Rühren bei Raumtemperatur wurde die organische Phase abgetrennt, mit MgSO&sub4; getrocknet und destilliert. Die Ausbeute betrug 10 g (88 % der Theorie), der Siedepunkt 63°C bei 12 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakterisitische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -66,8 und -79,7 ppm. ¹H-NMR: 4,71 ppm.

Beispiel 18a 2,2-Dimethyl-4-(1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-1,3-benzodioxol (Formel V, R&sup5; gemeinsam mit R¹ = -C(CH&sub3;)&sub2;-O-Rest)

46 g 2,2-Dimethyl-4-hydroxy-1,3-benzodioxol (Formel IV, R&sup5; gemeinsam mit R³ = -C(CH&sub3;)&sub2;-O-Rest) wurden in 200 ml N-Methylpyrrolidon gelöst und mit 31 g 40 gew.-%iger wäßriger Natronlauge versetzt. Dann wurde unter Rühren bei Raumtemperatur 54,8 g 2-Chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-buten tropfenweise hinzugefügt. Nach 1 Stunde Nachrühren wurde der Ansatz auf Wasser gegossen und mit tert.-Butylmethylether extrahiert. Die organische Phase wurde mit 10 gew.-%iger wäßriger Natronlauge gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und am Rotationsverdampfer die leicht flüchtigen Anteile entfernt. Es hinterblieben 73,8 g (= 80 % der Theorie) eines gemäß Gaschromatographie 95 % reinen Produktes. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren: ¹&sup9;F-NMR: -58,1 und -68,5 ppm. ¹H-NMR: 6,73, 6,55, 6,03 und 1,70 ppm.

Beispiel 19a 1,2-Dihydroxy-3-(1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-benzol

65 g des Produktes aus Beispiel 18 wurden mit 200 ml konzentrierter wäßriger Salzsäure 4 Stunden lang unter Rühren zum Sieden am Rückfluß erhitzt. Anschließend wurde der Ansatz mit 300 ml Wasser verdünnt und mit Methylenchlorid extrahiert. Nach dem Trocknen mit Magnesiumsulfat wurde aus der organischen Phase das Lösungsmittel abgezogen und 54 g eines zu 90 % reinen Produktes erhalten. Die Umkristallisation aus Cyclohexan ergab farblose Kristalle mit einem Schmelzpunkt von 105°C. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren wie folgt: ¹&sup9;F-NMR -57,7 und -67,7 ppm. ¹H-NMR: 6,77, 6,50, 6,21 und 5,42 ppm.

Beispiel 20a 2-(2,2,2-Trifluorethyl)-2-(trifluormethyl)-4-hydroxy-1,3-benzodioxol (Formel (I), R¹ = OH, X = H, A = CH, R² und R³ = H).

43,5 g des Produkts aus Beispiel 19 wurden in 300 ml Acetonitril gelöst und bei Raumtemperatur mit 1,5 g Triethylamin versetzt. Nach 2 Stunden Rühren bei Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel abgezogen und der Rückstand im Vakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 17 g (= 39 % der Theorie), der Siedepunkt 85°C bei 0,15 mbar, der Schmelzpunkt 65°C. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren wie folgt:

¹&sup9;F-NMR: -59,0 und -84,5 ppm.

¹H-NMR: 6,80, 6,55, 6,2 und 3,01 ppm.

Beispiel 21a 2,2-Dimethyl-4-(3-chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-1,3-benzodioxol (Formel (V), R¹ und R&sup5; gemeinsam -C(CH&sub3;)&sub2;-O-, X¹ = Cl, R² + R³ = H, A = CH).

33,2 g 2,2-Dimethyl-4-hydroxy-1,3-benzodioxol wurden analog Beispiel 18 mit 47 g 2,3-Dichlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-buten umgesetzt. Das erhaltene Produkt wurde im Vakuum destilliert und ein 1:1 molares Gemisch aus cis/trans-Isomeren erhalten. Die Ausbeute betrug 51 g (= 70 % der Theorie), der Siedepunkt 70°C bei 0,15 mbar. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren wie folgt: ¹&sup9;F-NMR: -60,0, -61,6, -62,2 und 63,4 ppm.

1H-NMR: 6,79, 6,65 bis 6,48 und 1,7 ppm.

Beispiel 22a 1,2-Dihydroxy-3-(3-chlor-1,1,1,4,4,4-hexafluor-2-butenoxy)-benzol (Formel (V), R¹ = OH, R² + R³ = H, A = CH, R&sup5; = H, X¹ = Cl)

18 g des Produkts aus Beispiel 21 wurden analog Beispiel 19 mit 50 ml konzentrierter Salzsäure umgesetzt. Es wurden 15,7 g eines zu 97 % reinen Produktes erhalten. Das Produkt war ein 1:1 molares Gemisch der cis/trans-Isomere. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren wie folgt:

¹&sup9;F-NMR: -60,2, -61,3, -62,2 und -63,3 ppm.

¹H-NMR: 6,80, 6,45 und 6,25 ppm.

Beispiel 23a 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-4-hydroxy-1,3-benzodioxol

15 g des Produkts aus Beispiel 22 wurden in 50 ml Acetonitril gelöst und mit 1 ml Triethylamin versetzt. Nach 15 minütigem Rühren wurde das Lösungsmittel abgezogen und der Rückstand im Vakuum destilliert. Zur Reinigung wurde das Produkt mit Diethylether aufgenommen und über Siliciumdioxid filtriert. Nach dem Abziehen des Diethylethers verblieben 10,5 g des Produkts (= 70 % der Theorie). Der Schmelzpunkt betrug 139 bis 141°C. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren wie folgt:

¹&sup9;F-NMR: -66,6 und -79,3 ppm.

¹H-NMR: 8,4, 6,76, 6,60, 6,50 und 4,70 ppm.

Beispiel 24a 5-Brom-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

54,4 g 2-(2,2,2-Trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol wurden in 300 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und mit 0,4 g wasserfreiem Eisen(III)-chlorid versetzt. Dann wurden bei Rückflußtemperatur 32 g Brom zugetropft und bis zum vollständigen Umsatz nachgerührt (Kontrolle durch Gaschromatographie). Dann wurde der Ansatz abkühlen gelassen, mit 10 gew.-%iger wäßriger Natriumhydrogensulfid-Lösung und Wasser gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und eingeengt. Der Rückstand wurde im Vakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 58 g (83 % der Theorie), der Siedepunkt 80°C bei 14 mbar. Die charakteristischen Absorptionen in den NMR-Spektren waren wie folgt: ¹&sup9;F-NMR: -59,2 und -84,9 ppm. ¹H-NMR: 3,02 ppm.

Beispiel 25a 5-Brom-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

51 g 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol aus Beispiel 2 bzw. 17 wurden in 300 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und mit 0,5 g wasserfreiem FeCl&sub3; versetzt. Dann wurden 32 g Brom zugegeben und 3 Stunden unter Rückfluß gerührt. Nach dem Abkühlen wurde mit 10 %iger NaHSO&sub3;-Lösung gewaschen, mit MgSO&sub4; getrocknet und destilliert. Die Ausbeute betrug 49 g (63 % der Theorie), der Siedepunkt 94-98°C bei 8 mbar.

Beispiel 26a 5-Chlor-6-formyl-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

67 g des Aldehyds aus Beispiel 5 wurden in 150 ml Chloroform gelöst. Bei 50-60°C wurde Chlorgas einge leitet, bis alles umgesetzt war. Die Rohausbeute nach Abziehen des Lösungsmittels betrug 73 g (98 % der Theorie). Die NMR-Spektren zeigten folgende charakterisitische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -68,6 und -81,4 ppm. ¹H-NMR: 4,81 ppm.

Beispiel 27a 5-Nitro-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

Eine Lösung von 54,4 g 2-(2,2,2-Trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol in 75 ml Methylenchlorid wurde bei 10°C zu einer Mischung aus 40 ml 65 gew.-%iger Salpetersäure und 40 ml konzentrierter Schwefelsäure getropft. Der Ansatz wurde 1 Stunde bei Raumtemperatur nachgerührt, dann auf Eiswasser gegossen, die organische Phase abgetrennt und die wäßrige Phase mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Wasser gewaschen, getrocknet und von leichtflüchtigen Bestandteilen befreit. Es hinterblieben 95 g des Produkts (= 86 % der Theorie) mit einem Schmelzpunkt von 87 bis 88°C.

Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristischen Absorptionen:

¹&sup9;F-NMR: -59,0 und -69,4 ppm. ¹H-NMR: 3,10 ppm.

Beispiel 28a 5-Nitro-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

613 g 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol aus Beispiel 2 wurden in 1,2 l Methylenchlorid gelöst und bei 0-10°C zu einer Mischung aus 400 ml 65 %iger Salpetersäure und 400 ml konz. Schwefelsäure getropft. Man führte 2 Stunden bei Raumtemperatur nach. Dann wurde vorsichtig auf 2 l Eiswasser gegeben und mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden 2 mal mit Wasser gewaschen, getrocknet und eingeengt. Die Aubeute betrug 652 g (93 % der Theorie). Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -66,4 und -79,2 ppm. ¹H-NMR: 4,81 ppm.

Beispiel 29a 5,6-Dinitro-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

317 g des Produktes aus Beispiel 27 wurden vorgelegt und dazu unter Rühren eine Mischung aus 250 ml 100 gew.-%iger Salpetersäure und 350 ml konzentrierter Schwefelsäure zugetropft. Die Mischung wurde 2 Stunden bei 55°C gerührt. Dann ließ man den Ansatz abkühlen und goß ihn auf Eiswasser. Das Produkt wurde mit Methylenchlorid extrahiert, mit Natriumhydrogencarbonatlösung neutral gewaschen, getrocknet und am Rotationsverdampfer von leicht flüchtigen Bestandteilen befreit. Die Ausbeute betrug 339 g (= 94 % der Theorie), der Schmelzpunkt 101 bis 103°C.

Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristischen Absorptionen:

¹&sup9;F-NMR: -60,9 und -86,5 ppm. ¹H-NMR: 3,18 ppm.

Beispiel 30a 5,6-Dinitro-2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

352 g 5-Nitro-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol aus Beispiel 28 wurden vorgelegt und mit einer Mischung aus 250 ml 100 gew.-%iger Salpetersäure und 350 ml konzentrierter Schwefelsäure versetzt. Die Mischung wurde 2 Stunden bei 60°C gerührt. Nach dem Abkühlen goß man auf Eiswasser und extrahierte mit Methylenchlorid. Nach Waschen mit Natriumhydrogencarbonatlösung und Trocknen wurde einrotiert. Die Ausbeute betrug 392 g (91 % der Theorie), der Schmelzpunkt 125°C. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -68,5 und -81,0 ppm. ¹H-NMR: 4,86 ppm.

Beispiel 31a 5-Chlorsulfonyl-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

136 g 2-(2,2,2-Trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol wurden in 125 ml Chloroform gelöst. Bei 0°C wurde unter Rühren 175 g Chlorsulfonsäure zugetropft und bei Raumtemperatur bis zum Ende der Gasentwicklung nachgerührt. Dann wurde der Ansatz auf 750 g Eiswasser gegossen, die Phasen getrennt und die wäßrige Phase mit Chloroform extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit Eiswasser und Natriumhydrogencarbonatlösung gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und am Rotationsverdampfer von leicht flüchtigen Bestandteilen befreit. Es wurden 133 g Produkt erhalten (= 72 % der Theorie), der Schmelzpunkt lag bei 55 bis 57°C. ¹&sup9;F-NMR: -60,8 und -86,5 ppm. ¹H-NMR: 3,13 ppm.

Beispiel 32a 5-Cyano-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

35 g des Produkts aus Beispiel 24 wurden in 75 ml Dimethylformamid gelöst und mit 10,5 g Kupfer(I)cyanid versetzt. Die Mischung wurde 8 Stunden bei 160°C gerührt. Anschließend wurde die heiße Mischung auf 100 ml Eiswasser geschüttet und mit 30 g 1,2-Diaminoethan versetzt. Nach 30 minütigem Rühren wurde die organische Phase abgetrennt und die wäßrige Phase mit Methylenchlorid extrahiert. Die vereinigten organischen Phasen wurden mit einer Lösung von 30 g 1,2-Diaminoethan in 75 ml Wasser gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und im Hochvakuum destilliert. Es wurden 20,5 g des Produktes erhalten (= 69 % der Theorie), Siedepunkt 110°C bei 0,02 mbar. ¹&sup9;F-NMR: -58,1 und -84,6 ppm. ¹H-NMR: 3,08 ppm.

Beispiel 33a 5-Amino-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

57,4 g des Produkts aus Beispiel 27 wurden in 400 ml Tetrahydrofuran gelöst und in Gegenwart von 4 g Katalysator (Palladium auf Kohle, 10 gew.-%ig) 5 Stunden bei 30°C bei 50 bar mit Wasserstoff hydriert. Danach wurde abfiltriert, das Lösungsmittel entfernt und im Hochvakuum destilliert. Es wurden 37 g Produkt (= 63 % der Theorie) mit einem Siedepunkt von 83°C bei 0,07 mbar erhalten. ¹&sup9;F-NMR: -59,0 und -84,6 ppm. ¹H-NMR: 2,98 ppm.

Beispiel 34a 4-Amino-2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

84 g 4-Nitro-2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol aus Beispiel 7 wurden in 500 ml Tetrahydrofuran gelöst und an 5 g Palladium auf Kohle (5 %ig) 5 Stunden bei Raumtemperatur mit 15-20 bar Wasserstoff hydriert. Anschließend wurde filtriert, eingeengt und im Vakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 31 g (40 % der Theorie), der Siedepunkt 70°C bei 0,1 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -68,6 und -81,5 ppm. ¹H-NMR: 4,69 ppm.

Beispiel 35a 5-Amino-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

72 g 5-Nitro-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol aus Beispiel 28 wurden in 500 ml Tetrahydrofuran gelöst und an 5 g Palladium auf Kohle (5 %ig) 5 Stunden bei Raumtemperatur mit 15-20 bar Wasserstoff hydriert. Anschließend wurde filtriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Die Ausbeute betrug 60 g (93 % der Theorie), der Siedepunkt 80-82°C bei 0,1 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹&sup9;F-NMR: -66,5 und -79,4 ppm. ¹H-NMR: 4,68 ppm.

Beispiel 36a 5-Isocyanato-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

37 g des Produkts aus Beispiel 33 wurden in 50 ml absolutem 1,4-Dioxan gelöst und mit einer Lösung von 13,5 g Diphosgen in 80 ml absolutem 1,4-Dioxan versetzt. Dann wurde 6 Stunden bei 110°C (Badtemperatur) gerührt, dann das Lösungsmittel im Vakuum entfernt und dar verbleibende Rückstand im Vakuum fraktioniert destilliert. Es wurden 18 g Produkt (= 44 % der Theorie) mit einem Siedepunkt von 63°C bei 0,1 mbar erhalten. ¹&sup9;-NMR: -59,3 und -85,0 ppm. ¹H-NMR: 3,0 ppm.

Beispiel 37a 5,6-Diamino-2-(2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

339 g des Produkts aus Beispiel 29 wurden in 2000 ml Tetrahydrofuran gelöst und mit 20 g Katalysator (Palladium auf Kohle, 5 gew.-%ig) versetzt. Bei 25 bis 30 bar wurde 13 Stunden lang bei Raumtemperatur mit Wasserstoff hydriert. Anschließend wurde der Ansatz abfiltriert und das Lösungsmittel im Vakuum abgezogen. Es blieb ein Feststoff zurück. Die Ausbeute betrug 274 g (= 96 % der Theorie). ¹&sup9;F-NMR: -61,2 und -86,6 ppm. ¹H-NMR: 3,02 ppm.

Beispiel 38a 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-(trifluormethyl)-5-hydroxy-1,3-benzodioxol

50 g 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-(trifluormethyl)-5-formyl-1,3-benzodioxol wurden in 500 ml Methylenchlorid gelöst und mit 53 g 70 gew.-%iger m-Chlorperbenzoesäure versetzt. Der Ansatz wurde 6 Stunden lang unter Rückfluß gerührt. Dann wurde abgekühlt und dar ausgefallene Niederschlag abfiltriert. Das Filtrat wurde mit 5 gew.-%iger wäßriger Natriumhydrogensulfid-Lösung und mit gesättigter wäßriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung gewaschen und am Rotationsverdampfer eingeengt. Der verbleibende Rückstand wurde in 300 ml Diethylether gelöst und bei Raumtemperatur mit 100 ml 1n Natronlauge versetzt. Nach beendetem Umsatz wurden die Phasen getrennt die organische Phase mit gesättigter wäßriger Ammoniumchloridlösung gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum fraktioniert destilliert. Die Ausbeute betrug 26 g (= 54 % der Theorie), der Siedepunkt 95°C bei 0,07 mbar. ¹&sup9;F-NMR: -68,6 und -81,6 ppm. ¹H-NMR: 4,70 ppm.

Beispiel 38a 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-(trifluormethyl)-5-hydroxy-1,3-benzodioxol

50 g 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-(trifluormethyl)-5-formyl-1,3-benzodioxol wurden in 500 ml Methylenchlorid gelöst und mit 53 g 70 gew.-%iger m-Chlorperbenzoesäure versetzt. Der Ansatz wurde 6 Stunden lang unter Rückfluß gerührt. Dann wurde abgekühlt und der ausgefallene Niederschlag abfiltriert. Das Filtrat wurde mit 5 gew.-%iger wäßriger Natriumhydrogensulfid-Lösung und mit gesättigter wäßriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung gewaschen und am Rotationsverdampfer eingeengt. Der verbleibende Rückstand wurde in 300 ml Diethylether gelöst und bei Raumtemperatur mit 100 ml 1n Natronlauge versetzt. Nach beendetem Umsatz wurden die Phasen getrennt die organische Phase mit gesättigter wäßriger Ammoniumchloridlösung gewaschen, mit Magnesiumsulfat getrocknet und im Vakuum fraktioniert destilliert. Die Ausbeute betrug 26 g (= 54 % der Theorie), der Siedepunkt 95°C bei 0,07 mbar. ¹&sup9;F-NMR: -68,6 und -81,6 ppm. ¹H-NMR: 4,70 ppm.

Beispiel 39a 4-Brommethyl-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

64 g 4-Methyl-2-(1-chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol aus Beispiel 9 wurden in 500 ml Tetrachlorkohlenstoff gelöst und mit 36 g N-Bromsuccinimid und 0,5 g AIBN (Azoisobuttersäurenitril) versetzt. Die Mischung wurde 3 Stunden unter Rückfluß gerührt, dann abgekühlt und filtriert. Das Lösungsmittel wurde abgezogen und der Rückstand im Vakuum destilliert. Die Ausbeute betrug 57 g (71 % der Theorie), der Siedepunkt 80-82°C bei 0,1 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorptionen: ¹H-NMR: 4,72 ppm.

Beispiel 40a 2-(2,2,2-Trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol

306,5 g 2-(1-Chlor-2,2,2-trifluorethyl)-2-trifluormethyl-1,3-benzodioxol aus Beispiel 2 wurden in 500 ml THF gelöst und mit 101 g Triethylamin und 30 g Palladium auf Kohle (5 gew.-%ig) versetzt. Dann wurde 48 h bei 110°C mit 100 bar Wasserstoff hydriert. Anschließend wurde filtriert, das Lösungsmittel abgezogen und der Rückstand im Vakuum fraktioniert. Die Ausbeute betrug 126 g (46 % der Theorie), der Siedepunkt 60°C bei 10 mbar. Die NMR-Spektren zeigten folgende charakteristische Absorption: ¹&sup9;F-NMR: -59,0 und -84,6 ppm. ¹H-NMR: 3,02 ppm.

Fluoralkyl(en)gruppen enthaltende o-Phenylendiamine der Formel

in der

für CF&sub3;, OCF&sub3;, SCF&sub3;, SO&sub2;-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt und durch Fluor ganz oder teilweise substituiert sein kann, N(CF&sub3;)&sub2;, einen Phenyl- oder Phenoxyrest mit CF&sub3; oder CN in 4-Position und gegebenenfalls weiteren Substituenten, 1,1,2,3,3,3-Hexafluorpropoxy, 1,1,2-Trifluor-2-chlor-ethoxy, 1,1,2,2-Tetrafluorethoxy, 1,1,2-Trifluor-2-chlor-ethylthio oder 1,1,2,3,3,3-Hexafluorpropylthio, unabhängig davon
für F, Cl, Br, CN, CH&sub3;, OCF&sub3;, SO&sub2;-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, das geradkettig oder ver- und durch Fluor ganz oder teilweise substituiert sein kann, COO-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, COOC&sub6;H&sub5;, 1,1,2,2-Tetrafluorethoxy, 1,1,2,3,3,3-Hexafluorpropoxy oder 1,1,2-Trifluor-2-chlor-ethoxy und
für Wasserstoff, COCH&sub3; oder COCF&sub3; stehen, wobei
R¹ und R²
gemeinsam für einen -O-CFCl-CFCl-O-Rest stehen können,
mit Ausnahme der in der EP-A 251 013 und der EP-A 487 286 beschriebenen Verbindungen sind erhältlich indem man ein Benzolderivat der Formel

in der

für CF&sub3;O, CF&sub3;S, CHF&sub2;CF&sub2;O, CHFCl-CF&sub2;O, CF&sub3;CHFCF&sub2;O, CF&sub3;CF&sub2;O, CF&sub3;CF&sub2;CF&sub2;O, CF&sub3;CF&sub2;S oder CF&sub3;CHFCF&sub2;O und
für CF&sub3;O, CF&sub3;S, CHF&sub2;CF&sub2;O, CHFCl-CF&sub2;O, CF&sub3;CHF-CF&sub2;O, CF&sub3;CF&sub2;O, CF&sub3;CF&sub2;CF&sub2;O, CF&sub3;CF&sub2;S, CF&sub3;CHFCF&sub2;O, Fluor, Chlor, Brom, C&sub1;-C&sub6;-Alkyl oder C&sub1;-C&sub6;-Alkoxy

steht
dinitriert, die Nitrogruppen anschließend reduziert und so Verbindungen erhält, bei denen R¹ und R² in 4-und 5-Stellung zu den Aminogruppen stehen und die Bedeutung von D¹ und D² haben.

Sollen Verbindungen hergestellt werden, bei denen R¹ die oben angegebene Bedeutung hat und in 4-Stellung zu den Aminogruppen steht und R² für Cl oder Br in 5-Stellung zu den Aminogruppen steht, so kann man z.B. ein Nitrobenzolderivat der Formel

in der

R¹ die bei Formel (I) angegebene Bedeutung hat und Hal für Fluor, Chlor oder Brom steht,

mit Ammoniak umsetzen, so die Hal-Gruppe gegen eine Aminogruppe austauschen und das so erhaltene Nitranilin reduzieren.

Sollen Verbindungen hergestellt werden, bei denen R¹ die oben angegebene Bedeutung hat und in 4-Stellung zu den Aminogruppen steht, R² für Chlor oder Brom in 6-Stellung zu den Aminogruppen steht und R³ Wasserstoff bedeutet, so kann man z.B. ein Nitranilin der Formel

in der

R¹ die oben angegebene Bedeutung hat

mit einem Chlorierungs- oder Bromierungsmittel umsetzen, so ein Chlor- oder Bromatom in die meta-Stellung zur Nitrogruppe einführen und anschließend die Nitrogruppe reduzieren.

Sollen Verbindungen hergestellt werden, bei denen R¹ eine Donorgruppe in 4-Stellung zu den beiden Aminogruppen, R² eine Akzeptorgruppe, z.B. COO-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, CN, CF&sub3; oder SO&sub2;-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl darstellt und R&sub3; ungleich Wasserstoff ist, so kann man z.B. ein Benzolderivat der Formel

in der

die oben angegebene Bedeutung hat und
A für CF&sub3;,
SO&sub2;-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl, das geradkettig oder verzweigt und durch Fluor ganz oder teilweise substituiert sein kann, COO-C&sub1;-C&sub6;-Alkyl oder CN steht,
mononitrieren (Eintritt der NO&sub2;-Gruppe in para-Position zu D¹), die NO&sub2;-Gruppe zur NH&sub2;-Gruppe reduzieren, die NH&sub2;-Gruppe z.B. mit Essigsäure oder Trifluoressigsäure acylieren, nochmals mononitrieren (Eintritt dieser NO&sub2;-Gruppe in ortho-Position zur NHCOR-Gruppen mit R = z.B. CH&sub3; oder CF&sub3;), diese NO&sub2;-Gruppe zur NH&sub2;-Gruppe reduzieren und gegebenenfalls, wenn man eine Verbindung der obigen mit R³ = Wasserstoff herstellen will, die Acylgruppe durch Verseifung abspalten.

Die Fluoralkyl(en)gruppen enthaltenden o-Phenylendiamine, in denen R³ Wasserstoff bedeutet, können zunächst mit Trifluoressigsäure zu 2-Trifluormethylbenzimidazolen der Formel

umgesetzt und dann weiter mit Verbindungen der Formel

umgesetzt werden, wobei R¹ und R² den obigen Bedeutungsumfang annehmen,

R&sup4;
für Wasserstoff, Alkyl, Alkoxy oder für gegebenenfalls substituiertes Aryl steht,
R&sup5;
für Hydroxy, Cyano oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Alkenyloxy, Alkinyloxy, Alkylthio, Amino, Aminocarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Alkylcarbonyloxy, Dialkoxyphosphonyl, (Hetero)Aryl, (Hetero)Arylcarbonyl, (Hetero)Aryloxycarbonyl, (Hetero)Arylcarbonyloxy oder (Hetero)Arylaminocarbonylaminocarbonyloxy steht und
A
eine geeignete Abggangsgruppe bedeutet.

Abgangsgruppen sind dem Fachmann bekannt und sind beispielsweise Halogen, Alky(Alkoxy, Aryl)sulfonyloxy, Hydroxy oder Alkoxy.

Beispiele Beispiele 1 bis 6b (Dinitrierung und Reduktion) Beispiel 1b

Zu 500 g einer Mischsäure enthaltend 33 Gew.-% HNO&sub3; und 67 Gew.-% H&sub2;SO&sub4; wurden 320 g 1,2-Bis-(2-chlor-1,1,2-trifluorethoxy)-benzol getropft. Nach einer Stunde bei 40°C wurden 250 ml 20 gew.-%iges Oleum zugetropft. Anschließend wurde auf 80°C erhitzt und 15 Stunden lang nachgerührt. Dann wurden weitere 120 ml 20 gew.-%iges Oleum und 250 g der oben angegebenen Mischsäure zugetropft. Nach 6 Stunden bei 80 bis 82°C wurde abgekühlt und auf Eis gegossen. Die organische Phase wurde abgetrennt und mit Wasser gewaschen. Nach azeotroper Trocknung mit 1,2-Dichlorethan wurden 350 g 98 Gew.-% reines 1,2-Dinitro-4,5-bis-(2-chlor-1,1,2-trifluorethoxy)-benzol erhalten (Öl, n20D : 1,4832, GC 99,1%).

350 g dieser Dinitroverbindung wurden zu einem Gemisch aus 1,5 l Ethanol, 50 ml Wasser, 30 ml konzentrierter wäßriger Salzsäure und 470 g Eisenspänen getropft und insgesamt 15 Stunden zum Sieden am Rückfluß erhitzt. Danach wurde die erkaltete Lösung abfiltriert, eingeengt und der Rückstand aus Cyclohexan umkristallisiert. Es wurden 216 g 1,2-Diamino-4,5-bis-(2-chlor-1,1,2-trifluorethoxy)-benzol mit einem Schmelzpunkt von 58 bis 60°C erhalten.

Beispiel 2b

Analog Beispiel 1 wurde aus 1,2-Bis-(1,1,2,3,3,3-hexafluorpropoxy)-benzol die entsprechende 4,5-Dinitroverbindung (Öl, n20D : 1,4852) und die entsprechende 4,5-Diaminoverbindung (Öl, 87 Gew.-% rein) hergestellt.

Beispiel 3b

Analog Beispiel 1 wurde aus 1-(1,1,2-Trifluor-2-chlorethoxy)-2-chlorbenzol die entsprechende 4,5-Dinitroverbindung (Schmelzpunkt 56 bis 57°C) und die entsprechende 4,5-Diaminoverbindung (Schmelzpunkt 67 bis 68°C) hergestellt.

Beispiel 4b

Analog Beispiel 1 wurde aus 1-Trifluormethoxy-2-brombenzol die entsprechende 4,5-Dinitroverbindung (Schmelzpunkt 73 bis 75°C) und die entsprechende 4,5-Diaminoverbindung (Öl, 98 Gew.-% rein, n20D : 1,5485) hergestellt.

Beispiel 5b

Analog Beispiel 1 wurde aus 1-Trifluormethoxy-2-chlorbenzol die entsprechende 4,5-Dinitroverbindung (Schmelzpunkt 55 bis 56°C) und die entsprechende 4,5-Diaminoverbindung (Schmelzpunkt 56-57°C) hergestellt.

Beispiel 6b

Aus 1-(1,1,2,3,3,3-Hexafluorpropoxy)-2-chlor-benzol wurde die entsprechende 4,5-Dinitroverbindung (Öl) und die entsprechende 4,5-Diaminoverbindung (öl) hergestellt.

Beispiele 7 bis 12b

Verdrückung mit Ammoniak und Reduktion

Beispiel 7b

In einem Autoklaven wurden 260 g 3-Nitro-2,5-dichlorbenzotrifluorid, 130 ml Wasser und 10 g Tetraethylammoniumchlorid vorgelegt und 120 ml flüssiges Ammoniak aufgedrückt. Anschließend wurde auf 130°C erhitzt und für 10 Stunden bei dieser Temperatur gerührt. Nach dem Abkühlen wurde der Ansatz abfiltriert, der abgetrennte Niederschlag mit Wasser gewaschen und getrocknet. Es fielen 194 g 2-Amino-3-nitro-5-chlor-benzotrifluorid mit einem Schmelzpunkt von 67°C an.

134 g des wie oben beschrieben erhaltenen Nitranilins wurden in 800 ml Ethanol gelöst, dann 20 ml Wasser, 10 ml konzentrierte wäßrige Salzsäure und 160 g Eisenspäne zugegeben. Die Mischung wurde für 15 Stunden zum Sieden am Rückfluß erhitzt, dann abgekühlt, abgesaugt, der Filterrückstand mit Dichlormethan gewaschen und anschließend die organischen Phasen unter reduziertem Druck vom Lösungsmittel befreit. Es fielen 171 g 5-Chlor-3-trifluormethyl-1,2-diaminobenzol mit einem Schmelzpunkt von 53°C an.

Beispiel 8b

Analog Beispiel 7 wurde aus 3-Nitro-4,6-dichlor-difluorchlormethoxybenzol zunächst 3-Nitro-4-amino-6-chlordifluorchlormethoxybenzol (Schmelzpunkt 73°C) und daraus 3,4-Diamino-6-chlor-difluorchlormethoxybenzol (Öl) erhalten.

Beispiel 9b

Analog Beispiel 7 wurde aus 3-Brom-5-nitro-6-chlorbenzotrifluorid zunächst 3-Brom-5-nitro-6-amino-benzotrifluorid (Schmelzpunkt 80 bis 82°C) und daraus 3-Brom-5,6-diamino-benzotrifluorid (Schmelzpunkt 52 bis 54°C) hergestellt.

Beispiel 10b

Analog Beispiel 7 wurde aus 3-Cyano-4-chlor-5-nitrobenzotrifluorid zunächst 3-Cyan-4-amino-5-nitro-benzotrifluorid (Schmelzpunkt 99 bis 100°C) und daraus 3-Cyano-4,5-diamino-benzotrifluorid hergestellt.

Beispiel 11b

Analog Beispiel 7 wurde aus 3,6-Dichlor-5-nitro-benzotrifluorid zunächst 3-Chlor-5-nitro-6-amino-benzotrifluorid (Schmelzpunkt 53 bis 54°C) und daraus 3-Chlor-5,6-diamino-benzotrifluorid hergestellt.

Beispiel 12b

Aus 2-Brom-4-fluor-5-nitro-(1,1,2-trifluor-2-chlor)--ethoxybenzol wurde zunächst 2-Brom-4-amino-5-nitro-(1,1,2-trifluor-2-chlor-ethoxy)-benzol (Schmelzpunkt 90°C) und daraus 2-Brom-4,5-diamino-(1,1,2-trifluor-2-chlor)-ethoxybenzol hergestellt.

Beispiel 13b

(Halogenierung eines Nitranilins und Reduktion)

24 g fein gepulvertes 2-Nitro-4-trifluormethylmercaptoanilin wurden in 50 ml Trifluoressigsäure gelöst und bei 20°C 18 g Brom zudosiert. Dann wurde für 3 Stunden bei 20°C und für weitere 30 Minuten bei 40°C nachgerührt, die Mischung auf Wasser gegeben und das Produkt in Dichlormethan aufgenommen. Es fielen nach Entfernung des Lösungsmittels 31 g 6-Brom-2-nitro-4-trifluormethylmercapto-anilin an.

155 g des so hergestellten Nitranilins wurden in 700 ml Ethanol mit 15 ml Wasser, 10 ml konzentrierter wäßriger Salzsäure und 70 g Eisenspänen für 15 Stunden zum Sieden am Rückfluß erhitzt, dann das Gemischabfiltriert, das Filtrat unter reduziertem Druck vom Lösungsmittel befreit und das feste Rohprodukt aus Cyclohexan umkristallisiert. Es wurden 112 g 6-Brom-4-trifluormethylmercapto-1,2-diaminobenzol mit einem Schmelzpunkt von 60 bis 61°C erhalten.

Beispiel 14b

Analog Beispiel 13 wurden 27 g 2-Nitro-4-trifluormethylsulfonylanilin in 100 ml Essigsäure mit 18 g Brom bromiert.

Nach Aufarbeitung fielen 32 g 2-Nitro-6-brom-4-trifluormethylsulfonyl-anilin an, Schmelzpunkt 147°C.

32 g des so hergestellten Nitramins wurde mit Eisenspänen in Alkohol und wäßriger Chlorwasserstoffsäure reduziert. Es fielen 24 g 3-Brom-5-trifluormethylsulfonyl-phenylen-1.2-diamin an, Schmelzpunkt 155 bis 157°C.

Beispiel 15b

Analog Beispiel 14 wurden 27 g 2-Nitro-4-trifluormethylsulfonyl-anilin in 100 ml Essigsäure mit 10 g Chlor chloriert. Es fielen 29 g 2-Nitro-4-trifluormethylsulfonyl-6-chlor-anilin an, Schmelzpunkt: 138-139°C.

Durch Reduktion wurden 13 g 3-Chlor-5-trifluormethylsulfonyl-1.2-phenylendiamin (Schmelzpunkt: 143-145°C) erhalten.

Beispiel 16 bis 20b

(Nitrierung und Reduktion in 2 Stufen)
Beispiel 16b

263 g 4-(2,6-Dichlor-4-trifluormethyl)-phenoxy-acetanilid wurden in 1100 ml Dichlormethan gelöst und bei 10°C vorgelegt. Dann wurden bei dieser Temperatur 88 g 98 gew.-%ige Salpetersäure zugetropft. Es wurde 1 Stunde bei 10°C und 2 weitere Stunden bei 30°C nachgerührt. Nach der Zugabe von 300 ml Wasser wurden die Phasen getrennt und die organische Phase unter reduziertem Druck vom Dichlormethan befreit. Es verblieben 253 g 2-Nitro-4-(2,6-dichlor-4-trifluormethyl-phenoxy)-acetanilid mit einem Schmelzpunkt von 138 bis 140°C.

91 g des so hergestellten Acetanilids wurden in 800 ml Dioxan gelöst, 10 g Raney-Nickel zugegeben und bei 25 bis 45°C in einer Hydrierapparatur mit maximal 50 bar Wasserstoffdruck hydriert. Nach Entspannen und Filtration wurde das Dioxan bei leichtem Vakuum abdestilliert. Es verblieben 65 g 2-Amino-4-(2,6-dichlor-4-trifluormethyl-phenoxy)-acetanilid mit einem Schmelzpunkt von 222 bis 223°C.

Beispiel 17b

Analog zu Beispiel 16 wurde aus 3-Trifluormethyl-4-methoxy-acetanilid zunächst 3-Trifluormethyl-4-methoxy-6-nitro-acetanilid (Schmelzpunkt 143 bis 144°C) und daraus 3-Trifluormethyl-4-methoxy-6-amino-acetanilid (Schmelzpunkt 164 bis 165°C) hergestellt.

Beispiel 18b

Analog Beispiel 16 wurde aus 3-Trifluormethyl-4-fluortrifluormethylacetanilid zunächst 3-Trifluormethyl-4-fluor-6-nitro-trifluormethylacetanilid (Schmelzpunkt 78°C) und daraus 3-Trifluormethyl-4-fluor-6-amino-trifluormethylacetanilid (Schmelzpunkt 92 bis 93°C) hergestellt.

Beispiel 19b

Analog Beispiel 16 wurde aus 3-Trifluormethyl-4-bromtrifluormethylacetanilid zunächst 3-Trifluormethyl-4-brom-6-nitro-trifluormethylacetanilid (Schmelzpunkt 110 bis 112°C) und daraus 3-Trifluormethyl-4-brom-6-aminotrifluormethylacetanilid (Schmelzpunkt 63 bis 65°C) hergestellt.

Beispiel 20b

Analog Beispiel 16 urde aus 3-Trifluormethylthio-4-chlor-trifluormethylacetanilid zunächst 3-Trifluormethylthio-4-chlor-6-nitro-trifluormethylacetanilid (Schmelzpunkt 99-100°C) und daraus 3-Trifluormethylthio-4-chlor-6-amino-trifluormethylacetanilid (Schmelzpunkt: 88-90°C) hergestellt.

Beispiel 21b

0,2 Mol 3-Brom-5-trifluormethyl-phenylen-diamin wurden mit 150 ml Trifluoressigsäure für 3 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Zur Aufarbeitung wurde überschüssige Trifluoressigsäure abdestilliert und der Rückstand zwischen 100 ml Wasser und 300 ml Essigester verteilt. Die organische Phase wurde abgetrennt, nacheinander mit jeweils 100 ml wäßriger Natriumhydrogencarbonatlösung und Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wurde durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel: Cyclohexan/Essigester 1:1) gereinigt.

Man erhielt 4-Brom-6-trifluormethyl-2-trifluormethyl-1H-benzimidazol vom Schmelzpunkt 149-151°C.

Beispiel 22b

0,03 Mol 4-Brom-6-trifluormethyl-2-trifluormethyl-1H-benzimidazol und 0,06 Mol pulverisiertes Kaliumcarbonat wurden in 70 ml Essigester für 15 Minuten auf Rückflußtemperatur erhitzt, anschließend mit 3,9 g (0,04 Mol) Chlormethyl-methylthioether in 20 ml Essigester versetzt und unter Rühren für weitere 4 Stunden auf Rückflußtemperatur erhitzt. Zur Aufarbeitung wurde die abgekühlte Reaktionsmischung zweimal mit jeweils 40 ml Wasser gewaschen, über Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum eingeengt und der Rückstand durch Chromatographie an Kieselgel (Laufmittel:Dichlormethan) gereinigt.

Man erhielt 1-Methylthiomethyl-4-brom-6-trifluormethyl-2-trifluormethyl-benzimidazol vom Schmelzpunkt 56-60°C.


Anspruch[de]
  1. Verwendung von substituierten Benzimidazolen der Formel (I)
    in welcher
    X¹, X², X³ und X&sup4;
    unabhängig voneinander jeweils für Wasserstoff, Halogen, Cyano, Nitro, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Alkyl, Alkoxy, Alkylthio, Alkylsulfinyl, Alkylsulfonyl oder Cycloalkyl, für gegebenenfalls substituiertes, ankondensiertes Dioxyalkylen, für Hydroxycarbonyl, Alkylcarbonyl, Alkoxycarbonyl, Cycloalkyloxycarbonyl, für jeweils gegebenenfalls substituiertes Amino oder Aminocarbonyl oder für jeweils gegebenenfalls substituiertes Aryl, Aryloxy, Arylthio, Arylsulfinyl, Arylsulfonyl, Arylsulfonyloxy, Arylcarbonyl, Aryloxycarbonyl, Arylazo oder Arylthiomethylsulfonyl stehen,

    wobei jedoch mindestens einer der Substituenten X¹, X², X³ und X&sup4; verschieden von Wasserstoff und Halogen ist,
    für Fluoralkyl steht,
    R&sup5;
    für Alkyl steht, das ein- oder mehrfach, gleich oder verschieden substituiert ist durch OH, CN, NH&sub2;, Cycloalkyl, Alkenyl, Alkinyl, Alkoxy, Halogenalkoxy, Alkylthio, Halogenalkylthio, Alkenoxy, Alkinoxy, Aminocarbonyl, gegebenenfalls substituiertes Alkoxycarbonyl (AlkO-CO-), gegebenenfalls substituiertes Alkoxycarbonyloxy (AlkOCOO-), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryl, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryloxy, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylthio, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylsulfonyl, Dialkoxyphosphonyl
    gegebenenfalls substituiertes Alkylcarbonyl (-CO-Alkyl), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylcarbonyl (-CO-Aryl), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryloxycarbonyl (ArylO-CO-), gegebenenfalls substituiertes (Het-)Arylcarbonyloxy (ArylCOO-), Aminosulfonyl (-SO&sub2;NH&sub2;), gegebenenfalls substituiertes Mono- oder Dialkylaminosulfonyl, acyliertes Amino oder Monoalkylamino, gegebenenfalls substituiertes Dialkylamino, ferner steht R&sup5; für gegebenenfalls substituiertes Alkoxycarbonyl, gegebenenfalls substituiertes (Het-)Aryloxycarbonyl, (Het-)Arylsulfonyl, (Het-)Arylaminocarbonylaminocarbonyloxy (ArylNH-CO-NH-COO-) oder -SO&sub2;-NR¹R² wobei R¹ und R² für H oder Alkyl steht, das gegebenenfalls durch einen oder mehrere der oben bei R&sup5; genannten Reste substituiert ist,
    als Mittel zur Bekämpfung parasitärer Protozoen und insbesondere Coccidien.
  2. Mittel gegen parasitäre Protozoen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an mindestens einem substituierten Benzimidazol der Formel (I) gemäß Anspruch 1.
  3. Verfahren zur Bekämpfung von parasitären Protozoen, dadurch gekennzeichnet, daß man substituierte Benzimidazole der Formel (I) gemäß Anspruch 1 auf diese und/oder ihren Lebensraum einwirken läßt.
  4. Verfahren zur Herstellung von Mitteln gegen parasitäre Protozoen, dadurch gekennzeichnet, daß man substituierte Benzimidazole der Formel (I) gemäß Anspruch 1 mit Streckmitteln und/oder oberflächenaktiven Mitteln vermischt.
  5. Verwendung von substituierten Benzimidazolen der Formel (I) gemäß Anspruch 1 zur Herstellung von Mitteln gegen parasitäre Protozoen.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com