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Dokumentenidentifikation DE69517587T2 08.03.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0760889
Titel TRAGBARE SPERRVORRICHTUNG
Anmelder Officer, David Ernest, Thorngate, AU
Erfinder Officer, David Ernest, Thorngate, AU
Vertreter Weber & Heim Patentanwälte, 81479 München
DE-Aktenzeichen 69517587
Vertragsstaaten DE, FR, GB, IT
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 17.05.1995
EP-Aktenzeichen 959184706
WO-Anmeldetag 17.05.1995
PCT-Aktenzeichen AU9500295
WO-Veröffentlichungsnummer 9531625
WO-Veröffentlichungsdatum 23.11.1995
EP-Offenlegungsdatum 12.03.1997
EP date of grant 21.06.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 08.03.2001
IPC-Hauptklasse E05B 67/06
IPC-Nebenklasse E05B 67/36   E05B 71/00   E05B 73/00   E05B 67/00   

Beschreibung[de]

Die Erfindung bezieht sich auf eine tragbare Verriegelungsvorrichtung mit Seilschlaufe nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere auf eine tragbare Verriegelungsvorrichtung mit Seilschlaufe des im australischen Patent AU-B- 7862987 beschriebenen und illustrierten Typs, welches einem der vorliegenden Anmelder erteilt wurde.

Wir haben in der Praxis entdeckt, dass die in unserem australischen Patent AU-H-7862987 beschriebene und illustrierte tragbare Verriegelungseinrichtung mit Seilschlaufe nicht allgemein zufriedenstellend ist, da sie nur als Zwei- Stellungs-Schloss arbeitet, nämlich einer Verriegelungsstellung, in welcher das Seil gegen Bewegung in beide Richtungen durch seine Seilaufnahmebohrung, welche sich durch das Gehäuse der Verriegelungsvorrichtung erstreckt, gesichert ist und eine entriegelte Position, in welcher das Seil zur Größenvariation der Schlaufe in beiden Richtungen frei durch die Bohrung gleiten kann. So ist es manchmal schwierig, die Größe der Schlaufe einzustellen und die Seilschlaufe um ein Objekt festzuziehen, da man zur Betätigung des Schlüssels den Griff um das freie Ende des Seils lockern muss, was einen Verlust an Spannung zur Folge haben kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass es schwierig war, Gegenstände effektiv zu verriegeln, bei welchen eine kleine Schlaufe benötigt wurde.

Es ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte tragbare Verriegelungsvorrichtung mit Seilschlaufe bereitzustellen, welche eine oder beide der vorgenannten Nachteile vermeidet, welche einfach aufgebaut, billig und welche lediglich mit einem Schlüssel betätigbar ist.

Eine tragbare Verriegelungsvorrichtung mit Seilschlaufe zum Befestigen von Gegenständen wie z. B. Skiern, Stöcken, Fahrrädern usw. an einem Gestell, einer Stange oder einem Pfossten oder ähnlichen Befestigung, weist gemäß der Erfindung daher auf:

ein Schlossgehäuse, in welchem ein Ende des Seils verankert werden kann, einen Seilaufnahmekanal, der sich durch das Gehäuse erstreckt und durch den das andere Ende des Seils zur Bildung einer geschlossenen Halteschlaufe geführt wird, ein Schloss, welches durch das Gehäuse drehbar gehalten wird, und eine exzentrische Positionierungsnocke auf dem Schloss, die mit diesem drehbar ist;

und ist gekennzeichnet durch ein Seilelement mit einem Seilgriffabschnitt auf einer Außenfläche davon und einer inneren Umfangsfläche, die eine Nockenstösselöffnung festlegt, wobei das Seilfestklemmelement zur räumlichen und drehenden Bewegung innerhalb des Gehäuses zwischen wenigstens einer Verriegelungsstellung, in welcher der Seilgriffabschnitt reibungsmäßig am Seil angreift und es gegen Bewegung in Herausziehrichtung aus dem Kanal sperrt und, optional, auch in seiner Festziehrichtung und einer entriegelten Stellung montiert ist, in welcher der Seilgriffabschnitt von dem Seil gelöst ist und das Seil sich frei in beiden Richtungen durch den Kanal bewegen kann, wobei das Seilfestklemmelement nicht von der Nocke an einer Drehbewegung gehindert wird, wobei die Nocke so in der Nockenstösselöffnung angeordnet ist, dass sich nach Rotation des Schlosses auch die exzentrische Nocke dreht, um wiederum die räumliche Bewegung des Festklemmelementes relativ zum Seilaufnahmekanal zu bewirken und ein Federmittel zum Vorspannen des Seilfestklemmelements in einer Drehrichtung um die Nocke, um den Seilgriffabschnitt in Eingriff mit dem Seil zu drücken.

Vorzugsweise ist das Seilfestklemmelement eine tragbare Verriegelungsvorrichtung mit Seilschlaufe, in welcher das Seilfestklemmelement beweglich montiert ist zur Bewegung von der ersten entriegelten Stellung zu der zweiten Einrastverriegelungsstellung und wiederum zu einer dritten voll verriegelten Position, in welcher der Seilgriffabschnitt etwa parallel zu dem Kanal angeordnet ist und klemmend gegen das Seil eingreift und dieses gegen Bewegung in beide Richtungen entlang des Kanals sperrt.

Vorzugsweise weist das Seilfestklemmelement ein kreisförmiges Nockenrad oder eine kreisförmige Nockenscheibe auf, welche zur Drehung um die Achse des Schlosszylinders einer durch einen Schlüssel betätigbaren Schlosseinrichtung exzentrisch montiert ist, wobei die Drehung des Nockenrades eine räumlich schaukelnde Bewegung des Seilfestklemmelements zwischen seinen unterschiedlichen Stellungen bewirkt.

Vorzugsweise ist das Seilfestklemmelement mit einem U-förmigen Seilführungsbett versehen, in welchem das Seil geführt wird, nachdem es durch den Kanal gezogen wurde, wobei der Boden des U-förmigen Betts mit einem Paar von in Längsrichtung beabstandeten leistenartigen Vorsprüngen versehen ist, die jeweils, wenn sich das Festklemmelement in seiner vollständig entriegelten dritten Stellung befindet, mit einem entsprechenden Abschnitt des Seils in klemmenden Eingriff kommen, um dieses reibungsmäßig gegen jegliche Bewegung zu sperren, während, wenn sich das Festklemmelement in seiner Einrastverriegelungsstellung befindet, sich nur einer der leistenartigen Vorsprünge in Klemmeingriff gegen das Seil befindet.

Vorzugsweise ist die Einrastwirkung des Festklemmelements durch eine Schraubenfeder gesteuert, welche zwischen einer Seite des Festklemmelements in der Nähe des U-förmigen Betts und einer inneren Wand einer im Gehäuse gebildeten Kammer wirkt.

Vorzugsweise ist das verankerte Ende des Seils innerhalb eines Drehstopfens oder eines Drehelements gehalten, der/das drehbar in dem Gehäuse in Längsrichtung beabstandet von dem Schloß aufgenommen ist, wobei der Stopfen einen vergleichsweise kurzen, sich durch ihn erstreckenden Kanal aufweist, welcher kurze Kanal passend zu einer ersten Öffnung in der Außenseite des Gehäuses angeordnet ist und durch welchen das Seil hindurchgeführt ist, um das Seil durch den Stopfen zu fädeln und wobei das Gehäuse eine schlitzähnliche Öffnung aufweist, welche in der Außenwand des Gehäuses in Umfangsrichtung beabstandet von der ersten Öffnung gebildet ist. Vorzugsweise ist die erste Öffnung auch mit dem Ausgangsende des Hauptkanals verbunden.

Mit dieser Anordnung kann das verankerte Ende des flexiblen Seils räumlich um eine zum Gehäuse querstehende Achse rotieren und gestattet zum Festziehen um ein zu sicherndes Objekt die Bildung einer sehr kleinen Schlaufe.

Vorzugsweise ist das Schloß so gestaltet, dass der Schlüssel nur eingeführt oder herausgezogen werden kann, wenn sich das Festklemmelement in seiner vollständig entriegelten oder verriegelten Stellung befindet. Bei einer solchen Anordnung kann das Seil nicht angeführt werden, ohne zuerst die Einheit zu entriegeln. Dies macht die Einheit ohne Schlüssel funktionslos und erleichtert natürlich den Betrieb der Vorrichtung während des Verriegelungsschritts. Um die vorliegende Erfindung vollständiger zu beschreiben, werden im Folgenden mehrere Ausführungsformen in einigen weiteren Details mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen und wie dort gezeigt beschrieben, worin:

Fig. 1(a) bis 1(c) illustrieren in schematischer Form eine Seilverriegelungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform in entriegelter, teilweise verriegelter bzw. vollständig verriegelter Position;

Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang der in Fig. 1(a) gezeigten Linie 2-2;

Fig. 3 ist eine teilweise geschnittene Frontansicht einer Seilverriegelungsvorrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 4 ist eine Schnittansicht entlang der in Fig. 1 gezeigten Linie A-A; während

Fig. 5 eine Schnittansicht entlang der in Fig. 1 gezeigten Linie B-B ist.

Unter Bezugnahme auf die Fig. 1(a) bis (c) und Fig. 2 der Zeichnungen weist eine tragbare Verriegelungsvorrichtung 10 mit Seilschlaufe ein bevorzugt aus zwei aufeinanderpassenden Hälften aus Metall oder Plastik gebildetes Gehäuse 11 auf, welches mit einem sich von einer Seite des Gehäuses 11 nach innen erstreckenden Sackloch 12 und einer sich zwischen einander gegenüberliegenden Enden des Gehäuses 11 erstreckenden Seilaufnahmedurchbohrung 13 versehen ist. In diesem Ausführungsbeispiel ist ein Ende des Seils 14 in der Bohrung 12 verankert, während das andere Ende des Seils 14 durch die Bohrung 13 hindurchgeführt ist, um eine Seilschlaufe um einen zu sichernden Gegenstand zu bilden, wobei die Größe der Seilschlaufe durch einfaches Ziehen des freien Endes des Seils 14 durch die Bohrung 13 eingestellt wird.

Das Gehäuse 11 ist mit einer Kammer 15 versehen, in welcher ein Seilklemmmechanismus 16 untergebracht ist, welcher ein äußeres drehbares ringförmiges Klemmelement 17 mit einer darin gebildeten kreisförmigen Öffnung sowie ein inneres Nockenrad oder eine innere Nockenscheibe 18 aufweist, welches bzw. welche innerhalb der kreisförmigen Öffnung des Klemmelements 17 drehbar montiert ist, wobei das Nockenrad 18 exzentrisch auf einem Rotor 19 montiert und mit diesem zur gemeinsamen Rotation verbunden ist. Der Rotor 19 ist fest mit der rotierbaren Zuhaltung eines herkömmlichen Stiftzylinderschlosses 20 verbunden, welches durch einen Schlüssel 21 betätigt wird, der in diesem Ausführungsbeispiel dem Schloss 20 nur in der vollständig verriegelten Stellung entnommen werden kann (gezeigt in Fig. 1(c)).

Wie in Fig. 2 gezeigt, ist die Zuhaltung zur Drehung in einer Lagerhülse 22 gelagert, welche in das Innere der Kam mer 15 vorsteht und einstückig mit dem Gehäuse 11 gestaltet ist.

Wie in Fig. 1(a) bis (c) der Zeichnungen gezeigt, hat die Vorrichtung 10 drei verschiedene Betätigungszustände, nämlich eine entriegelte Stellung (Fig. 1(a)), eine halb verriegelte oder Einraststellung (Fig. 1(b)) und eine vollständige verriegelte Stellung (Fig. 1(c)). Diese Stellungen werden durch Positionierung der Glieder 17, 18 relativ zueinander und relativ zu dem Seil 14, welches durch die Bohrung 13 hindurchgeführt ist, erzielt.

Das obere oder Klemmende des Klemmelements 17 ist mit einer U-förmigen Seilzentrierungsrille oder -ausnehmung 23 versehen, welche sich über dessen Breite erstreckt und zu dem Kanal 13 ausgerichtet ist. Den Enden der Ausnehmung 23 benachbart befinden sich zahnartige Vorsprünge oder Rippen 24, 25, welche mit dem Seil 14 greifend in Eingriff kommen, abhängig von der Winkelstellung des Klemmmechanismus 16.

In der entriegelten Stellung befinden sich die Klemme 17 und ihre Seileingriffsvorsprünge 24, 25 außerhalb der Bohrung 13 und ermöglichen somit ein freies Hindurchführen des Seils 14 in beiden Richtungen (z. B. um die Größe der Schlaufe zu vergrößern oder zu reduzieren). Indem der Schlüssel 21 und dadurch der Rotor (oder Zylinder) 19 gedreht wird, wird das exzentrische Rad oder die Nocke 18 ebenfalls gedreht, um anschließend das Klemmelement 17 bezüglich des Kanals 13 räumlich zu drehen. In der in Fig. 1(b) dargestellten Einrastposition wird das Seil 14 zwischen dem Vorsprung 25 und der oberen Wand des Kanals 13 festgehalten, während der Vorsprung 24 das Seil nicht berührt.

Die Einrastwirkung wird durch eine Druckfeder 27 erzielt, welche in Druckkontakt mit einer Seite der Klemme 17 nahe deren oberem Ende steht und dazu dient, die Klemme in ihrem geneigtem Zustand zu halten. In der Einraststellung kann das Seil 14 nach außen in Richtung des in Fig. 1(b) gezeigten Pfeils gezogen werden, kann aber, aufgrund des Eingriffs zwischen dem Vorsprung 25 und dem Seil 14, nicht in die entgegengesetzte Richtung bewegt werden. Die Feder 27 bewirkt eine Rückstellung der Klemme 17 in ihren Klemmeingriff mit dem Seil 14, nachdem die Größe der Seilschlaufe eingestellt ist.

In der in Fig. 1(c) gezeigten vollständig verriegelten Stellung üben beide Vorsprünge 24, 25 eine feste Klemmung auf das Seil 14 aus und spannen es innerhalb des Kanals 13 gegen Bewegung in beide Richtungen fest.

Um zu vermeiden, dass das Klemmelement 17, wenn sich die Vorrichtung in der entriegelten Stellung befindet (Fig. 1(a)), durch die Kraft der Feder 27 überdreht wird, ist die Außenwand 29 des Klemmelements 17 mit einer axialen Schulter 30 versehen, welche mit einer Anstoßfläche 31 an der Bodenwand der Kammer 15 zusammenwirkt und bei Eingriff der Kraft der Feder 27 entgegenwirkt. Auf diese Weise stößt, wenn das Schloss 20 in Richtung seiner entriegelten Stellung gedreht wird, die Schulter 30 an die Fläche 31 unmittelbar bevor die entriegelte Stellung erreicht wird, wobei eine weitere Drehung des Schlosses im Gegenuhrzeigersinn bewirkt, dass das obere Ende des Elements 17 gegen den Widerstand der Feder 27 bewegt wird und eine etwa aufrechte Stellung einnimmt.

Um bei der Drehung des Schlosses von seiner entriegelten zu der halb verriegelten (Einrast-) und schließlich zu seiner vollständig verriegelten Stellung eine zu starke Drehung des Elementes 17 zu vermeiden (welche ein "Eingraben" des Vorsprungs 25 in das Seil 14 in einem Ausmaß bewirken könnte, dass das exzentrische Rad oder die Nocke 18 dann nicht mehr vollständig in die in Fig. 1(c) gezeigte verriegelte Stellung gedreht werden kann), ist das Element 17 so angeordnet, dass seine Oberfläche 33 (siehe Fig. 1(b)) zum Eingriff mit einer Wandoberfläche der Kammer 15 in der letzten Phase der Drehung von der Einrast- zu der vollständig verriegelten Stellung ausgebildet ist. Wiederum dient der Eingriff zwischen Oberfläche 33 und der inneren Wandoberfläche zur "Ausrichtung" des Elementes 17 ohne dessen Verriegelungswirkung zu beeinträchtigen. In diesem Ausführungsbeispiel erfolgt der Eingriff etwa auf den letzten 20 der Drehung des Rotors 19.

Bei dem in den Fig. 3 bis 5 der Zeichnungen dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist eine Verriegelungseinrichtung 40 ein Gehäuse 41 auf, welches aus zwei aufeinander passenden Hälften 41', 41" gebildet ist, welche durch Nieten miteinander verbunden sind. Eines der Enden eines Seils 42 ist in einem Drehstopfen 43 verankert, welcher innerhalb einer in dem Gehäuse 41 gebildeten Quer- Öffnung frei rotierbar gelagert ist, während das andere oder freie Ende des Seils 42 durch einen sich durch das Gehäuse 41 erstreckenden Seilaufnahmekanal 44 zur Bildung einer Schlaufe um ein zu sicherndes Objekt oder einen zu sichernden Gegenstand und einer Sicherungsbefestigung hindurchgeführt ist. Das freie Ende des Seils 42 ist mit einer Kappe 45 versehen, während das andere befestigte Ende des Seils 42 mit einem vergrößerten Ringbeschlag 46 versehen ist, welcher in einem sich durch den Stopfen 43 erstreckenden kreisförmigen Kanal 47 angeordnet ist. Wenn der Ring beschlag 46 in die Hülse 43 eingesetzt ist, kann sich das befestigte Ende des Seils 42 um die Achse des Drehstopfens 43 drehen, wobei eine solche Drehbewegung durch eine vergrößerte Öffnung 48 in dem Gehäuse 41, welche zu dem Kanal 47 führt, sowie durch eine Ausnehmung 49, welche sich entlang der unteren Seite des Gehäuses 41 erstreckt und in die Öffnung 48 übergeht, unterstützt wird. Bei dieser Anordnung kann die Größe der durch das Seil 42 gebildeten Schlaufe vergleichsweise klein sein. Selbstverständlich ist in manchen Fällen eine kleine Schlaufengröße erforderlich, um einen Gegenstand effektiv an einem Sicherungsträger zu befestigen.

Der in dem Gehäuse 41 untergebrachte Klemmmechanismus ist im Wesentlichen derselbe wie der des in den Fig. 1(a) bis (c) und 2 dargestellten vorigen Ausführungsbeispiels und eine Erklärung seiner Wirkungsweise muss somit nicht wiederholt werden. Es werden zur Kennzeichnung entsprechender Teile dieselben Bezugszeichen verwendet. Die drei verschiedenen Betriebszustände des mit einen Schlüssel betätigbaren Klemmmechanismus sind exakt dieselben.

Wie in Fig. 3 gezeigt, steht die Öffnung 50 in der Wand des Gehäuses 41 mit dem Ausgangsende des Kanals 44 und auch mit dem Einlasskanal 51 in Verbindung, welcher zu der Durchbohrung 47 des Drehstopfens 43 führt. Auf diese Weise dient bei diesem Ausführungsbeispiel die Öffnung 50 sowohl als Eintrittsloch für das führende Ende des Seils 42 als auch, nach Bildung der Schlaufe, als Ausgangsöffnung dafür.

Wiederum beinhaltet das durch einen Schlüssel betätigbare Schloss ein Stiftzylinderschloss 20, welches an seinem inneren Ende einen Rotor 19 trägt, der an das exzentrische Rad oder die exzentrische Nocke 18 angepasst ist, welches bzw. welche ihrerseits innerhalb der in dem Klemmelement 17 gebildeten kreisförmigen Öffnung drehbar aufgenommen ist.

Vorzugsweise besteht das Kabel 42 aus einem durch eine PVC- Ummantelung geschützten Bündel von Stahldrähten. Ein Hanf- oder Nylonkern kann in das Seil aufgenommen sein, um sicherzustellen, dass es um enge Radien gebogen werden kann.

Durch den Drehstopfen oder Drehzapfen 43 und die schlitzförmige Öffnung 48 in dem Gehäuse kann das befestigte Ende des Seils in einem Winkelbereich von etwa 80 bezüglich des Gehäuses sowie vollständig um seine eigene Achse rotieren. Dies erleichtert die Positionierung der Vorrichtung gegenüber einem zu sichernden Objekt.

Wie in Fig. 4 gezeigt, ist eine federgespannte Lagerkugel 53 in einem in der Nocke 18 gebildeten Sackloch untergebracht und freigebbar in einer auf der Innenseite der Gehäusehälfte 41" gebildeten Ausnehmung aufgenommen, wobei entsprechend der drei unterschiedlichen Winkelstellungen des Schlosses 20 drei solche, voneinander beabstandete Ausnehmungen vorhanden sind.

Es sollte klar sein, dass die vorliegende Erfindung auch eine Verriegelungsvorrichtung umfasst, welche zum Betrieb als Zwei-Stellungs-Schloss, d. h. nur mit Entriegelungs- und Einraststellung, ausgebildet ist. Es gibt Fälle, wo der voll verriegelte Betriebszustand des Klemmmechanismus nicht erforderlich ist.

Eine kurze Betrachtung der oben beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigt, dass die Erfindung eine verbesserte tragbare Verriegelungsvorrichtung mit Seilschlaufe bereitstellt, welche im Betrieb wirkungsvoll, einfach aufgebaut und ästhetisch ansprechend ist.


Anspruch[de]

1. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe zum Befestigen von Gegenständen wie z. B. Skiern, Stöcken, Fahrrädern usw. an einem Gestell, einer Stange oder einem Pfosten oder einer ähnlichen Vorrichtung, umfassend:

ein Schloßgehäuse (11), in dem ein Ende des Seils (14) verankert werden kann, wobei ein Kabelaufnahmekanal (13) durch das Gehäuse (11) verläuft, und durch den das andere Ende des Seils (14) geführt wird, um eine geschlossene Halteschlaufe zu bilden,

ein Schloß (20), das so gelagert ist, daß es von dem genannten Gehäuse (11) gedreht werden kann, und eine exzentrische Positionierungsnocke (18) an dem genannten Schloß, die sich mit diesem drehen kann, gekennzeichnet durch:

ein Seilfestklemmelement (17) mit einem Seilgriffabschnitt auf einer Außenfläche davon und einer inneren Umfangsfläche, die eine Nockenstößelöffnung definiert, wobei das genannte Seilfestklemmelement (17) für ehe räumliche und rotationale Bewegung in dem Gehäuse (11) zwischen wenigstens einer verriegelten Position, in der der Seilgriffabschnitt reibungsmäßig am Seil (14) angreift und es gegen eine Bewegung in Herausziehrichtung aus dem Kanal (13) sperrt, und, bei Bedarf, auch in seiner Befestigungsrichtung, und einer entriegelten Position montiert ist, in der der Seilgriffabschnitt von dem Seil gelöst ist und das Seil sich frei in beiden Richtungen durch den genannten Kanal (13) bewegen kann, wobei das Seilfestklemmelement (17) nicht von der Nocke (18) an einer Drehbewegung gehindert wird,

wobei die genannte Nocke (18) so in der genannten Nockenstößelöffnung angeordnet ist, sich nach der Rotation des Schlosses (20) auch die exzentrische Nocke (18) dreht, um wiederum die genannte räumliche Bewegung des Festklemmelementes (17) relativ zum Seilaufnahmekanal (13) zu bewirken, und

eine Feder (27) zum Vorspannen des genannten Seilfestklemmelementes (17) in einer Drehrichtung um die Nocke (18), um den genannten Seilgriffabschnitt in Eingriff mit dem Seil (14) zu drängen.

2. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach Anspruch 1, bei der das genannten Festklemmelement (17) beweglich für eine räumliche und rotationale Bewegung zwischen der genannten entriegelten Position und einer Einrastverriegelungsposition montiert ist, wobei der Seilgriffabschnitt relativ zu dem genannten Kanal (13) geneigt ist, wobei ein Abschnitt (25) davon einen Abschnitt des Seils (14) ergreift, das durch den genannten Kanal (13) verläuft, auf eine Weise, die lediglich eine Bewegung des Seils (14) in Befestigungsrichtung zuläßt.

3. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach Anspruch 1, bei der das genannte Einspannelement (17) beweglich filz eine räumliche und rotationale Bewegung von der genannten entriegelten Position in eine zweite Einrastverriegelungsposition montiert ist, wobei der Seilgriffabschnitt relativ zu dem genannten Kanal (13) geneigt ist, wobei ein Abschnitt (25) davon einen Abschnitt des Seils (14) ergreift, das durch den genannten Kanal (13) verläuft, auf eine Weise, die lediglich eine Bewegung des Seils (14) in Befestigungsrichtung zuläßt, und dann wiederum in eine dritte vollständig verriegelte Position, in der der genannte Seilgriffabschnitt das Seil (14) klemmend umfaßt und es gegen eine Bewegung in beiden Richtungen entlang dem Kanal (13) sperrt.

4. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die genannte Nocke (18) ein(e) kreisförmige(s) Nockenrad oder -scheibe ist und die genannte Nockenstößelöffnung ein kreisförmiges Loch ist, das in dem genannten Festklemmelement (17) ausgebildet ist.

5. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der das genannte Schloß (20) nur mit einem Schlüssel (21) gedreht werden kann, der in das Schloß (20) eingesteckt werden kann.

6. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach Anspruch 5, bei der der genannte Schlüssel (21) des Schlosses (20) abziehbar ist, wenn sich das Festklemmelement (17) entweder in der vollständig entriegelten oder in der vollständig verriegelten Position befindet.

7. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, bei der der genannte Seilgriffabschnitt etwa U-förmig ist und in Längsrichtung des genannten Kanals (13) verläuft und mit einem Paar längsweise beabstandeten leistenartigen Vorsprüngen (24, 25) versehen ist, die jeweils, wenn sich das Festklemmelement (17) in seiner vollständig verriegelten dritten Position befindet, einen jeweiligen Abschnitt des Seils (14) auf eine solche Weise umfaßt, daß er reibungsmäßig an jeglicher Bewegung gehindert wird, während sich, wenn sich das Festklemmelement (17) in seiner Einrastverriegelungsposition befindet, nur einer der genannten leistenartigen Vorsprünge (24, 25) im Eingriff mit dem Seil (14) befindet.

8. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der das genannte Schloß (20) ein Drehzylinderschloß mit einem Rotor (19) ist, auf dem die genannte exzentrische Nocke (18) verzahnt ist.

9. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10) mit Seilschlaufe nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der das genannte Festklemmelement (17) mit einer Eingriffsfläche (30) in seiner Außenwand (29), entfernt von dem genannten Griffabschnitt, versehen ist, die so angeordnet ist, daß sie an eine interne Widerlagerfläche (31) in dem genannten Gehäuse (11) angreift, bevor das genannte Festklemmelement (17) seine entriegelte Position erreicht, so daß eine weitere Drehung des Schlosses (20) in Richtung auf seine entriegelte Position zur Folge hat, daß das Festklemmende des Festklemmelementes (17) gegen den Widerstand der Vorspannungsfeder (27) verschoben wird und eine etwa aufrechte Position in dem Gehäuse (11) einnimmt.

10. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10; 40) mit Seilschlaufe nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der das verankerte Ende des Seils (14; 42) in einem Drehstopfen oder einem Drehelement (43) gehalten wird, der/das drehbar in dem genannten Gehäuse (11; 41) steckt, wobei der/das genannte Stopfen oder Drehelement (43) eine dadurch verlaufende Bohrung (47) aufweist, wobei die genannte Bohrung (47) auf eine erste Öffnung (50) in der Peripherie des Gehäuse (11; 41) ausgerichtet werden kann, und durch die das Seil (14; 42) geführt wird, um das Seil (14; 42) durch den Stopfen (43) zu fädeln, wobei das genannte Gehäuse (11; 41) eine weitere schlitzähnliche Öffnung (48) aufweist, die in seiner Peripherie ausgebildet und von der genannten ersten Öffnung (50) beabstandet ist, wobei die genannte weitere schlitzartige Öffnung (48) mit der Bohrung (47) des Stopfenelementes (43) in Verbindung steht.

11. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10; 40) mit Seilschlaufe nach Anspruch 10, bei der die genannte erste Öffnung (50) auch mit dem Austrittsende des genannten Hauptkanals (13, 44) in Verbindung steht.

12. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10; 40) mit Seilschlaufe nach Anspruch 10 oder Anspruch 11, bei der die genannte weitere schlitzartige Öffnung (48) in den genannten genuteten peripheren Abschnitt (49) übergeht, der entlang einer Seite des Gehäuses (11; 41) verläuft.

13. Tragbare Verriegelungsvorrichtung (10; 40) mit Seilschlaufe nach einem der vorherigen Ansprüche, bei der das genannte Gehäuse (11, 41) aus zwei zusammenpassenden Hälften (41', 41') gebildet ist, die mit Nieten oder dergleichen aneinander befestigt werden.







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