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PCI-Bus-Schnittstellenschaltung - Dokument DE19947017A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19947017A1 05.04.2001
Titel PCI-Bus-Schnittstellenschaltung
Anmelder Infineon Technologies AG, 81669 München, DE
Erfinder Födlmeier, Dieter, 84032 Altdorf, DE
Vertreter PAe Reinhard, Skuhra, Weise & Partner, 80801 München
DE-Anmeldedatum 30.09.1999
DE-Aktenzeichen 19947017
Offenlegungstag 05.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 05.04.2001
IPC-Hauptklasse G06F 13/38
IPC-Nebenklasse G06F 13/00   
Zusammenfassung PCI-Bus-Schnittstellenschaltung zur Spannungsversorgung einer an einem PCI-Bus anschließbaren PCI-Einsteckkarte mit:
einem ersten Eingang (2) zum Anschluß an eine Hauptspannungsversorgungsleitung des PCI-Busses;
einem zweiten Eingang (3) zum Anschluß an eine Hilfsspannungsversorgungsleitung des PCI-Busses;
einem Ausgang (4) zur Abgabe einer Versorgungsspannung an die PCI-Einsteckkarte;
einer ersten Schalteinrichtung (6) zum Schalten einer an dem ersten Eingang (2) anliegenden Hauptversorgungsspannung an den Ausgang (4), wenn an dem zweiten Eingang (3) keine Hilfsversorgungsspannung Vaux anliegt;
einer zweiten Schalteinrichtung (7) zum Schalten einer an dem zweiten Eingang (3) anliegenden Hilfsversorgungsspannung Vaux an den Ausgang (4), wenn an dem ersten Eingang (2) keine Hauptversorgungsspannung VCC anliegt; und mit
einer dritten Schalteinrichtung (20), die bei gleichzeitigem Anliegen einer Hauptversorgungsspannung an dem ersten Eingang (2) und einer Hilfsversorgungsspannung an dem zweiten Eingang (3) die zweite Schalteinrichtung (7) zum Durchschalten der Hilfsversorgungsspannung an den Ausgang (4) ansteuert.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine PCI-Bus-Schnittstellenschaltung zur Spannungsversorgung einer an einen PCI-Bus anschließbaren Einsteckkartenschaltung.

Das PCI-Bussystem wird vor allem im PC-Bereich eingesetzt. Dabei weisen die meisten PCs sowohl PCI-Steckplätze als auch aus Kompatibilitätsgründen ISA-Steckplätze auf.

Fig. 1 zeigt den prinzipiellen Aufbau eines PCI-Bussystems. Über den PCI-Bus werden Einsteckkarten K1, K2, K3 mit der Hauptplatine bzw. dem Motherboard des Rechners verbunden. Hierzu werden die Einsteckkarten K1, K2, K3 in die PCI- Einsteckplätze eingesteckt. Die Stromversorgung der Einsteckkarten K1, K2, K3 erfolgt ebenfalls über den PCI-Bus.

Ältere PCI-Einsteckkarten K1, K2, K3 führen kein Stromversorgungs-Management bzw. Power-Management durch und werden lediglich mit einer Hauptversorgungsspannung Vcc versorgt. Zunehmend werden derartige PCI-Einsteckkarten durch Einsteckkarten ersetzt, die ein Stromversorgungs-Management zur Energieeinsparung durchführen. Hierzu müssen die PCI- Einsteckkarten mit einer Nebenversorgungsspannung bzw. Hilfversorgungsspannung Vaux über den PCI-Bus versorgt werden. Die wenig belastbare Nebenversorgungsspannung versorgt die PCI-Einsteckkarten K1, K2, K3 in einem Stand-by-Betrieb oder wird zum Hochfahren des Rechners bzw. Computers durch die PCI-Einstellkarten verwendet, wobei nach erfolgtem Hochfahren die PCI-Einsteckkarten mit der Hauptversorgungsspannung VCC versorgt werden.

Da nicht alle PCI-Bussysteme über eine Nebenspannungsversorgungsleitung zur Versorgung der PCI-Einsteckkarten mit einer Neben- bzw. Hilfsversorgungsspannung Vaux verfügen, wird eine Schnittstellenschaltung auf den PCI-Einsteckkarten vorgesehen. Die Schnittstellenschaltung sorgt dafür, daß die PCI- Einsteckkarten mit der Hauptversorgungsspannung VCC versorgt werden, wenn keine Hilfsversorgungsspannung Vaux vorhanden ist. Umgekehrt erhält die PCI-Einsteckkarte K bei vorhandener Hilfsversorgungsspannung Vaux auf dem PCI-Bus diese Hilfsversorgungsspannung zur Durchführung des Stromversorgungs- Managements.

Fig. 2 zeigt eine Schnittstellenschaltung nach dem Stand der Technik.

Die Schnittstellenschaltung besitzt zwei Signaleingänge E1, E2. An dem Eingang E1 wird die Hauptversorgungsspannung VCC angelegt, während der Eingang E2 an die Hilfsspannungsversorgungsleitung des PCI-Busses angeschlossen wird. Ferner weist die in Fig. 2 gezeigte Schnittstellenschaltung einen Ausgang A zur Abgabe einer Versorgungsspannung an eine auf der PCI- Einsteckkarte befindliche Schaltung auf. Die auf der Einsteckkarte befindliche Schaltung erfaßt über eine Detektionsleitung D das Vorhandensein einer am Eingang E2 angelegten Hilfsversorgungsspannung Vaux. Liegt an dem Eingang E2 keine Hilfsversorgungsspannung Vaux an, wird die Erfassungseinrichtung der auf der PCI-Einsteckkarte befindlichen Schaltung über einen Pull-down-Widerstand R auf Masse gezogen. Dadurch erhält die Erkennungseinrichtung ein logisch eindeutiges Signal, welches angibt, daß keine Hilfsversorgungsspannung vorhanden ist.

Die Schnittstellenschaltung nach dem Stand der Technik, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist, enthält zwei Schalteinrichtungen S1, S2, die bei dem in Fig. 2 gezeigten Beispiel durch zwei komplementäre Transistoren gebildet werden. Dabei ist der Transistor S1 ein N-Kanal-FET, während der Transistor S2 ein P-Kanal-FET ist. Die Steueranschlüsse der beiden Transistoren S1, S2 sind an den Eingang E2 angeschlossen. Liegt an dem Eingang E2 die Hilfsversorgungsspannung Vaux an, wird der FET- Transistor S1 an- bzw. durchgeschaltet, und gleichzeitig wird der FET-Transistor S2 gesperrt bzw. ausgeschaltet. Hierdurch liegt an dem Ausgang A die Hilfsversorgungsspannung für die PCI-Einsteckkarte an. Gleichzeitig wird durch eine auf der PCI-Einsteckkarte vorhandene Spannungserfassungseinrichtung über den Signalausgang D der Schnittstellenschaltung die am Eingang E2 anliegende Hilfsversorgungsspannung Vaux erfaßt.

Liegt an dem Eingang E1 die Hauptversorgungsspannung VCC an und wird an dem Eingang E2 gleichzeitig keine Hilfsversorgungsspannung Vaux angelegt, sperrt der FET-Transistor S1 und der komplementäre FET-Transistor S2 wird durchgeschaltet, so daß die Einsteckkartenschaltung mit der Hauptversorgungsspannung VCC über den Ausgang A der Schnittstellenschaltung versorgt wird.

Liegt am Eingang E1 die Hauptversorgungsspannung VCC an und gleichzeitig am Eingang E2 die Hilfsversorgungsspannung Vaux, wird der FET-Transistor S1 durchgeschaltet und der FET- Transistor S2 gesperrt, so daß in diesem Falle am Ausgang A der Schnittstellenschaltung die Hilfsversorgungsspannung Vaux anliegt.

Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Betriebsfälle bei der Schnittstellenschaltung nach dem Stand der Technik, wie sie in Fig. 2 gezeigt ist. Tabelle 1 (StdT)



Die in Fig. 2 gezeigte Schnittstellenschaltung nach dem Stand der Technik weist jedoch den Nachteil auf, daß sie nicht in jedem Betriebsfall eine sichere Spannungsversorgung der PCI- Einsteckkartenschaltung gewährleistet. Bei PCI-Bussystemen beträgt die Hauptversorgungsspannung VCC sowie die Hilfsversorgungsspannung Vaux jeweils 3,3 Volt. Die Versorgungsspannung der auf der Einsteckkarte befindlichen Schaltung sollte in keinem Fall unterhalb von 3 Volt liegen. Es muß daher gewährleistet sein, daß am Ausgang A der Schnittstellenschaltung bei Vorliegen einer Versorgungsspannung auf dem PCI-Bus ebenfalls mindestens eine Ausgangsspannung von 3 Volt an die PCI-Einsteckkarte K abgegeben wird.

Im Betriebsfall B3 (siehe Tabelle) liegt an dem Eingang E2 die Hilfsversorgungsspannung Vaux, während an dem Eingang E1 keine Hauptversorgungsspannung VCC anliegt. In diesem Falle wird der FET-Transistor S1 durchgeschaltet, und der FET- Transistor S2 sperrt. Der FET-Transistor S1 wirkt dabei wie eine in Durchlaßrichtung geschaltete Diode an der eine Diodendurchlaßspannung von etwa 0,7 Volt abfällt. Bei einer Hilfsversorgungsspannung von 3,3 Volt gelangt an den Ausgang A der Schnittstellenschaltung nach dem Stand der Technik somit lediglich eine Versorgungsspannung von etwa 2,6 Volt. Diese liegt also deutlich unter den geforderten 3 Volt, die zur sicheren Spannungsversorgung der Schaltung auf der PCT- Einsteckkarte notwendig ist.

Es ist daher die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine PCI-Bus-Schnittstellenschaltung zu schaffen, die in jedem Betriebsfall eine sichere Spannungsversorgung der an den PCI- Bus angeschlossenen PCI-Einsteckkartenschaltungen gewährleistet.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine PCI-Bus- Schnittstellenschaltung mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen PCI-Bus-Schnittstellenschaltung sind in den Unteransprüchen angegeben.

Die Erfindung schafft eine PCI-Bus-Schnittstellenschaltung zur Spannungsversorgung einer an dem PCI-Bus anschließbaren PCI-Einsteckkarte mit

einem ersten Eingang zum Anschluß an eine Hauptspannungsversorgungsleitung des PCI-Busses;

einem zweiten Eingang zum Anschluß an eine Hilfsspannungsversorgungsleitung des PCI-Busses;

einem Ausgang zur Abgabe einer Versorgungsspannung an die PCI-Einsteckkarte;

einer ersten Schalteinrichtung zum Schalten einer an dem ersten Eingang anliegenden Hauptversorgungsspannung an den Ausgang,

wenn an dem zweiten Eingang keine Hilfsversorgungsspannung anliegt;

einer zweiten Schalteinrichtung zum Schalten einer an dem zweiten Eingang anliegenden Hilfsversorgungsspannung an den Ausgang,

wenn an dem ersten Eingang keine Hauptversorgungsspannung anliegt; und mit

einer dritten Schalteinrichtung, die bei gleichzeitigem Anliegen einer Hauptversorgungsspannung an dem ersten Eingang und einer Hilfsversorgungsspannung an dem zweiten Eingang die zweite Schalteinrichtung zum Durchschalten der Hilfsversorgungsspannung an den Ausgang ansteuert.

Bei einer bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schnittstellenschaltung sind die Schalteinrichtungen Halbleiterschalteinrichtungen.

Bei einer bevorzugten weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schnittstellenschaltung sind die Schalteinrichtungen Transistoren, die jeweils einen Steueranschluß aufweisen.

Vorzugsweise ist die dritte Schalteinrichtung komplementär zu der ersten und zweiten Schalteinrichtung.

Bei einer weiteren bevorzugten Weiterbildung der erfindungsgemäßen Schnittstellenschaltung ist der Steueranschluß des ersten Transistors an den zweiten Eingang und der Steueranschluß des zweiten Transistors an den ersten Eingang angeschlossen.

Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung ist der Steueranschluß des dritten Transistors an den zweiten Eingang angeschlossen, wobei der dritte Transistor bei Anliegen einer Hilfsversorgungsspannung an dem zweiten Eingang durchgeschaltet wird und den Steueranschluß des zweiten Transistors an ein vorbestimmtes Spannungspotential anlegt, damit der zweite Transistor die Hilfsversorgungsspannung an den Ausgang durchschaltet.

Vorzugsweise sind den Steueranschlüssen der Transistoren jeweils Strombegrenzungswiderstände vorgeschaltet.

Bei einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist der Schaltpunkt der dritten Schalteinrichtung mittels eines Spannungsteilers einstellbar.

Bei einer weiteren bevorzugten Weiterbildung ist eine mit dem zweiten Eingang verbundene Erfassungsleitung zur Erfassung der Hilfsversorgungsspannung durch eine Spannungserfassungseinrichtung auf der PCI-Einsteckkarte vorgesehen.

Die Schalteinrichtungen weisen vorzugsweise im durchgeschalteten Zustand einen geringen Spannungsabfall auf.

Bei einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Schalteinrichtungen im durchgeschalteten Zustand einen Spannungsabfall von weniger als 0,1 Volt auf.

Vorzugsweise beträgt die Hauptversorgungsspannung sowie die Hilfsversorgungsspannung jeweils nominell 3,3 Volt.

Des weiteren wird eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schnittstellenschaltung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen zur Erläuterung erfindungswesentlicher Merkmale beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 ein Blockschaltbild zur Darstellung eines herkömmlichen PCI-Bussystems;

Fig. 2 eine PCI-Bus-Schnittstellenschaltung nach dem Stand der Technik;

Fig. 3 eine PCI-Bus-Schnittstellenschaltung gemäß der Erfindung;

Fig. 4 eine bevorzugte Ausführungsform der PCI-Bus- Schnittstellenschaltung gemäß der Erfindung.

Wie man aus Fig. 3 erkennen kann, weist die PCI-Bus- Schnittstellenschaltung 1 gemäß der Erfindung einen ersten Eingang 2 zum Anschluß an eine Hauptspannungsversorgungsleitung eines PCI-Busses sowie einen zweiten Eingang 3 zum Anschluß an eine Hilfsspannungsversorgungsleitung des PCI- Busses auf. Ferner ist ein Ausgang 4 zur Abgabe einer Versorgungsspannung an eine PCI-Einsteckkarte vorgesehen. Darüberhinaus besitzt die erfindungsgemäße Schnittstellenschaltung einen Ausgangsanschluß 5 zum Anschluß einer Spannungserfassungseinrichtung auf der PCI-Einsteckkarte, welche eine am Eingangsanschluß 3 anliegende Hilfsversorgungsspannung Vaux erfassen kann.

Die Schnittstellenschaltung enthält eine erste steuerbare Schalteinrichtung 6 zum Durchschalten der an dem ersten Eingang 2 anliegenden Hauptversorgungsspannung VCC an den Ausgang 4. Darüber hinaus enthält die Schnittstellenschaltung eine zweite Schalteinrichtung 7 zum Durchschalten einer an dem zweiten Eingang 3 anliegenden Hilfsversorgungsspannung an den Ausgang 4. Der Eingang 2 ist über eine interne Leitung 8 an einen Steueranschluß 9 der zweiten Schalteinrichtung 7 angeschlossen, während der zweite Eingang 3 über eine interne Leitung 10 an einen Steueranschluß 11 der ersten Schalteinrichtung 6 angeschlossen ist. Die erste Schalteinrichtung 6 schaltet in Abhängigkeit von dem an dem Steueranschluß 11 anliegenden Signal die am Eingang 2 anliegende Hauptversorgungsspannung VCC über Leitungen 12, 13 auf eine Leitung 14, die mit dem Ausgang 4 verbunden ist. Die zweite Schalteinrichtung 7 schaltet in Abhängigkeit von dem an dem Steueranschluß 9 anliegenden Signal über eine Leitung 15 eine an dem zweiten Eingang 3 anliegenden Hilfsversorgungsspannung Vaux auf die Leitung 14 zur Abgabe über den Ausgangsanschluß 4.

Die interne Leitung 10, die an den Eingang 3 angeschlossen ist, weist einen Verzweigungsknotenpunkt 16 auf, an dem eine Leitung 17 zu dem Ausgangsanschluß 5 geführt wird und an dem ferner eine Leitung 18 abzweigt, die über einen Widerstand 19 an Masse anliegt. Eine dritte Steuereinrichtung 20 mit einem Steueranschluß 21 wird über eine Steuerleitung 22 gesteuert, die an einem Abzweigungsknoten 23 an der Leitung 18 anliegt. Die dritte Schalteinrichtung 20 ist über eine Leitung 24 an einem Verzweigungsknoten 25 an die Leitung 8 angeschlossen. Ferner ist die dritte Schalteinrichtung 20 über eine Leitung 26 geerdet.

Die erste Schalteinrichtung 6 schaltet die an dem ersten Eingang 2 anliegende Hauptversorgungsspannung an den Ausgang 4, wenn an dem zweiten Eingang 3 keine Hilfsversorgungsspannung Vaux anliegt. Bei Nicht-Vorliegen einer Hilfsversorgungsspannung Vaux wird über den Pull-down-Widerstand 19 das Spannungspotential am Knoten 16 auf Masse gezogen und steuert über die Leitung 10 und den Steueranschluß 11 die erste Schalteinrichtung 6 derart an, daß die an der Leitung 12 anliegende Hauptversorgungsspannung VCC auf die Leitung 13 durchgeschaltet wird und so über die Leitung 14 zum Spannungsversorgungsausgang 4 gelangt.

Die zweite Schalteinrichtung 7 schaltet eine an dem zweiten Eingang 3 anliegende Hilfsversorgungsspannung an den Ausgang 4, wenn an dem ersten Eingang 2 keine Hauptversorgungsspannung VCC anliegt. Bei einer niedrigpegeligen Hauptversorgungsspannung VCC wird über die Leitung 8 und den Steueranschluß 9 die zweiten Schalteinrichtung 7 derart angesteuert, daß sie die an der Leitung 15 anliegende Hilfsversorgungsspannung Vaux an die Leitung 14 zur Abgabe über den Ausgang 4 durchschaltet.

Bei gleichzeitigem Anliegen einer Hauptversorgungsspannung VCC an dem ersten Eingang 2 und einer Hilfsversorgungsspannung Vaux an dem zweiten Eingang 3 wird die dritte Schalteinrichtung 20 über die Leitungen 18, 22 derart angesteuert, daß sie den Knoten 25 über die Leitungen 24, 26 auf Masse durchschaltet. Durch das an dem Knoten 25 anliegende niedrige Potential wird die zweite Schalteinrichtung 7 zum Durchschalten der an der Leitung 15 anliegenden Hilfsversorgungsspannung an die Leitung 14 angesteuert, so daß an dem Ausgang 4 der Schnittstellenschaltung die Hilfsversorgungsspannung Vaux anliegt. Gleichzeitig sperrt das an dem Steueranschluß 11 der ersten Schalteinrichtung 6 anliegende hohe Potential die Schalteinrichtung 6.

Die folgende Tabelle zeigt die verschiedenen Betriebsfälle der erfindungsgemäßen Schnittstellenschaltung. Tabelle 2



Die Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Schnittstellenschaltung. Dabei geben gleiche Bezugszeichen die entsprechenden Bauteile in Fig. 3 an.

Die Schalteinrichtungen 6, 7, 20 sind vorzugsweise als Halbleiterschalter ausgebildet. Dabei sind die Halbleiterschalter vorzugsweise Transistoren, die durch einen Steueranschluß 9, 11, 21 gesteuert werden.

Wie man aus Fig. 4 erkennen kann, ist die dritte Schalteinrichtung als NPN-Transistor 20 komplementär zu den PNP- Transistoren 6, 9, die die erste und zweite Schalteinrichtung bilden. Die Halbleiterschalter 6, 7, 20 können, wie in Fig. 4 dargestellt, als Bipolartransistoren oder alternativ als Feldeffekttransistoren aufgebaut sein. Den Steueranschlüssen 9, 11 der beiden PNP-Transistoren 7, 6 sind jeweils Strombegrenzungswiderstände 27, 28 vorgeschaltet. An einem Abzweigungsknoten 29 liegt über eine Leitung 30 ein weiterer Widerstand 31 an, der über eine Leitung 32 geerdet ist. Der Widerstand 31 dient als Pull-down-Widerstand, der den Steueranschluß 9 des Transistors 7 bei Fehlen einer Hauptversorgungsspannung VCC an dem ersten Eingang 2 auf Masse zieht, so daß der Transistor 7 eine an dem zweiten Eingang 3 anliegende Hilfsspannung sicher an den Ausgang 4 durchschaltet.

Ein Widerstand 33, der vorzugsweise in die Leitung 18 geschaltet ist, bildet zusammen mit dem Widerstand 19 einen Spannungsteiler, durch den der Schaltpunkt der dritten Schalteinrichtung 20 einstellbar ist. Ein in die Leitung 26 geschalteter zusätzlicher Widerstand 34 dient ebenfalls der Strombegrenzung.

Die Halbleiterschalteinrichtungen 6, 7, 20 arbeiten im durchgeschalteten Zustand im Niedrigimpedanzbereich, bei dem ein Spannungsabfall von weniger als 0,1 Volt auftritt. Bei Bipolartransistoren ist der Niedrigimpedanzbereich der Sättigungsbereich, während bei Feldeffekttransistoren der Niedrigimpedanzbereich der Triodenbereich ist. Bei Durchschalten der ersten Schalteinrichtung 6 entsteht so zwischen den Leitungen 12, 13 ein Spannungsabfall von weniger als 0,1 Volt, und bei Durchschalten der Schalteinrichtung 7 entsteht zwischen den Leitungen 15 und 14 ebenfalls ein Spannungsabfall von weniger als 0,1 Volt. Beträgt die Hilfsversorgungsspannung am zweiten Eingang 3 nominell 3,3 Volt, die in einem Bereich von 3,1 Volt bis 3,5 Volt schwanken kann, gelangt in den Betriebsfällen B3, B4 (siehe Tabelle 2) an den Ausgang eine Versorgungsspannung von etwa nominell 3,2 Volt, mindestens bei 3 Volt liegt und somit die geforderten 3 Volt zur sicheren Spannungsversorgung der auf der Einsteckkarte befindlichen Schaltung erfüllt. Bei Fehlen einer Hilfsversorgungsspannung und vorhandener Hauptversorgungsspannung am ersten Eingang 2 der Schnittstellenschaltung (Betriebsfall B2 in Tabelle 2) wird die Schalteinrichtung 6 durchgeschaltet, wobei ein Spannungsabfall von 0,1 Volt entsteht, so daß an dem Ausgang 4 ebenfalls eine Hauptversorgungsspannung von etwa 3,2 Volt anliegt. Die erfindungsgemäße Schnittstellenschaltung gewährleistet somit in jedem Betriebsfall eine sichere Spannungsversorgung der auf der PCI-Einsteckkarte befindlichen Schaltung über den Ausgang 4.

Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Schnittstellenschaltung besteht darin, daß eine sichere Entkopplung der Hilfsversorgungsspannung Vaux und der Hauptversorgungsspannung gewährleistet wird. Bei Auftreten einer Hauptversorgungsspannung VCC an dem ersten Eingang 2 der Schnittstellenschaltung und gleichzeitigem Fehlen einer Hilfsversorgungsspannung Vaux an dem zweiten Eingang 3 (siehe Tabelle 2, Betriebsfall B2) liegt an dem Potentialknoten 25 ein hohes Potential an, so daß zwischen dem Steueranschluß 9 der Leitung 15 eine in Sperrichtung gepolter PN-Übergang vorliegt, der eine Kopplung der an dem Eingang 2 anliegenden Hauptversorgungsspannung auf die Leitung 15 verhindert. Hierdurch wird gewährleistet, daß keine rückgekoppelte Hauptversorgungsspannung VCC über die Leitung 15, die Leitung 10, den Knoten 16 und über die Leitung 17 zu dem Ausgangsanschluß 5 gelangt. Dadurch kann es zu keiner fehlerhaften Erfassung einer in Wirklichkeit nicht vorhandenen Hilfsversorgungsspannung durch die auf der Einsteckkarte befindliche Spannungserfassungseinrichtung kommen.

Die Widerstände 19, 33 bilden zusammen einen Spannungsteiler zum Einstellen des Schaltpunktes der Schalteinrichtung 20. Die Widerstände 19, 33 sind vorzugsweise einstellbare Widerstände, so daß der Schaltpunkt der Schalteinrichtung 20 ebenfalls einstellbar ist.

Bei einer alternativen Ausführungsform können die Schalteinrichtungen 7, 12, 20 durch diskrete Bauelemente, wie beispielsweise Relais-Schaltungen, aufgebaut werden. Bezugszeichenliste 1 PCI-Bus-Schnittstellenschaltung

2 erster Eingang

3 zweiter Eingang

4 Ausgang

5 Detektionsausgang

6 erste Schalteinrichtung

7 zweite Schalteinrichtung

8 Leitung

9 Steueranschluß

10 Leitung

11 Steueranschluß

12 Leitung

13 Leitung

14 Leitung

15 Leitung

16 Knoten

17 Leitung

18 Leitung

19 Widerstand

20 dritte Schalteinrichtung

21 Steueranschluß

22 Leitung

23 Knoten

24 Leitung

25 Knoten

26 Leitung

27 Strombegrenzungswiderstand

28 Strombegrenzungswiderstand

29 Knoten

30 Leitung

31 Widerstand

32 Leitung

33 Widerstand

34 Widerstand


Anspruch[de]
  1. 1. PCI-Bus-Schnittstellenschaltung zur Spannungsversorgung einer an einem PCI-Bus anschließbaren PCI-Einsteckkarte mit:

    einem ersten Eingang (2) zum Anschluß an eine Hauptspannungsversorgungsleitung des PCI-Busses;

    einem zweiten Eingang (3) zum Anschluß an eine Hilfsspannungsversorgungsleitung des PCI-Busses;

    einem Ausgang (4) zur Abgabe einer Versorgungsspannung an die PCI-Einsteckkarte;

    einer ersten Schalteinrichtung (6) zum Schalten einer an dem ersten Eingang (2) anliegenden Hauptversorgungsspannung an den Ausgang (4), wenn an dem zweiten Eingang (3) keine Hilfsversorgungsspannung Vaux anliegt;

    einer zweiten Schalteinrichtung (7) zum Schalten einer an dem zweiten Eingang (3) anliegenden Hilfsversorgungsspannung Vaux an den Ausgang (4), wenn an dem ersten Eingang (2) keine Hauptversorgungsspannung VCC anliegt; und mit

    einer dritten Schalteinrichtung (20), die bei gleichzeitigem Anliegen einer Hauptversorgungsspannung VCC an dem ersten Eingang (2) und einer Hilfsversorgungsspannung Vaux an dem zweiten Eingang (3) die zweite Schalteinrichtung (7) zum Durchschalten der Hilfsversorgungsspannung Vaux an den Ausgang (4) ansteuert.
  2. 2. Schnittstellenschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (6, 7, 20) Halbleiterschalter sind.
  3. 3. Schnittstellenschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (6, 7, 20) Transistoren sind, die jeweils einen Steueranschluß (11, 9, 21) aufweisen.
  4. 4. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (6, 7, 20) Transistoren sind, wobei die dritte Schalteinrichtung (20) komplementär zu der ersten und zweiten Schalteinrichtung (6, 7) aufgebaut ist.
  5. 5. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steueranschluß (11) des ersten Transistors (6) an den zweiten Eingang (3) und der Steueranschluß (9) des zweiten Transistors (7) an den ersten Eingang (2) angeschlossen ist.
  6. 6. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Steueranschluß (21) des dritten Transistors (20) an den zweiten Eingang (3) angeschlossen ist, wobei der dritte Transistor (20) bei Anlegen einer Hilfsversorgungsspannung an den zweiten Eingang (3) durchschaltet und den Steueranschluß (9) des zweiten Transistors (7) an ein bestimmtes Spannungspotential anlegt, so daß die Hilfsversorgungsspannung an den Ausgang (4) durchgeschaltet wird.
  7. 7. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß den Steueranschlüssen des ersten und zweiten Transistors (6, 7) jeweils Strombegrenzungswiderstände (28, 27) vorgeschaltet sind.
  8. 8. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltpunkt der dritten Schalteinrichtung (20) mittels eines Spannungsteilers (19, 33) einstellbar ist.
  9. 9. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit dem zweiten Eingang (3) verbundene Erfassungsleitung (17) zur Abgabe der Hilfsversorgungsspannung an eine Spannungserfassungseinrichtung innerhalb der auf der Einsteckkarte befindlichen Schaltung vorgesehen ist.
  10. 10. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (6, 7, 20) im durchgeschalteten Zustand einen geringen Spannungsabfall aufweisen.
  11. 11. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtungen (6, 7, 20) im durchgeschalteten Zustand einen Spannungsabfall von weniger als 0,1 Volt aufweisen.
  12. 12. Schnittstellenschaltung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptversorgungsspannung und die Nebenversorgungsspannung jeweils 3,1 Volt bis 3,5 Volt betragen.






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