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Dokumentenidentifikation DE10023924A1 12.04.2001
Titel Kraftstoff-Einspritzeinrichtung
Anmelder Ford Motor Company, Dearborn, Mich., US
Erfinder Fly, Ron G., Saline, Mich., US
Vertreter Patentanwälte Effert, Bressel und Kollegen, 12489 Berlin
DE-Anmeldedatum 17.05.2000
DE-Aktenzeichen 10023924
Offenlegungstag 12.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2001
IPC-Hauptklasse F02M 69/08
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft eine luftunterstützende Einspritzeinrichtung mit Einspritzventil und Lufthaube für einen Verbrennungsmotor umfaßt eine Kraftstoffdüse mit einer Kraftstofföffnung und einem Zielabschnitt, die mit der Kraftstoffdüse zusammenwirkt, um zerstäubten Kraftstoff in den Motor zu zielen. Ein winkliger Drosselungsabschnitt ist stromaufwärts von dem Zielabschnitt angeordnet und wirkt mit der Kraftstoffdüse zusammen. Der Drosselungsabschnitt drosselt Hilfsluft, bevor die Luft den aus der Kraftstofföffnung austretenden Kraftstoff zerstäubt, und bildet am Auslaß der Einspritzeinrichtung einen Wirbel. So werden beliebige nachteilige Auswirkungen auf den Kraftstofffluß aus der Einspritzeinrichtung auf Grund der Veränderlichkeit von Gegendruck stromabwärts der Kraftstoffdüse reduziert. In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist an der Düse des Einspritzventils eine Lufthaube angebracht, die sowohl den Drosselungsabschnitt als auch den Zielabschnitt umfaßt.

Beschreibung[de]

Diese Erfindung betrifft eine luftunterstützte Einspritzeinrichtung für Verbrennungsmotoren.

Luftunterstützte Einspritzventile für Verbrennungsmotoren von Kraftfahrzeugen nutzen den natürlichen Luftstrom in einem Motor auf Grund des Unterdrucks im Ansaugstutzen, um Kraftstoffnebel besser zu zerstäuben, was wiederum bekannt ist, um die Verbrennung zu verbessern und Abgasemissionen effizient zu reduzieren. Typischerweise umfaßt der Motor einen Hilfsluftkanal, der mit dem Einspritzventil in Verbindung steht, um Hilfsluft für die Düse des Einspritzventils zur Zerstäubung bereitzustellen. Es ist auch bekannt, Einspritzventile zu verwenden, die den Kraftstoffnebel in den Motor zielen. Jedoch neigt Hilfsluft in solchen luftunterstützten Einspritzventilen dazu, jedes Zielen von Kraftstoffnebel, das von dem Einspritzventil durchgeführt werden kann, zu unterbrechen.

Die europäische Patentanmeldung 0 740 069 zeigt ein luftunterstütztes Einspritzventil, das eine Lufthaube aufweist, die an der Düse des Einspritzventils angeordnet ist. Hilfsluft wird in den Kraftstoffnebel geleitet, wenn dieser aus der Düse des Einspritzventils zur Kraftstoffzerstäubung austritt. In der Haube sind außerdem Leitöffnungen ausgebildet, um den zerstäubten Kraftstoffnebel zu zielen. Gemäß dieser Patentanmeldung wird Luft in den flüssigen Kraftstoffstrom an der gleichen Stelle eingespritzt, wohin der Kraftstoff gezielt wird. Weil der zerstäubte Kraftstoff in den Leitöffnungen enthalten ist, kann das Zielen beibehalten werden.

Der zitierte Stand der Technik hat bestimmte Nachteile, zum Beispiel ist die Förderstrecke, in der Kraftstoffnebel von Hilfsluft zerstäubt wird, relativ eingeschränkt. Diese Einschränkung kann den Kraftstofffluß aus dem Einspritzventil auf Grund der Veränderlichkeit des Gegendrucks stromabwärts von der Kraftstoffdüse ungünstig beeinflussen.

Außerdem macht es die im Stand der Technik verwendete Haube erforderlich, eine Lufteinlaßöffnung im Zylinderkopf oder Ansaugkrümmer des Motors in der Nähe des Kraftstoffentleerpunktes auszubilden, um der Haube Hilfsluft zuzuführen. Dies ist auf Grund der Nähe des Kraftstoffentleerpunktes zum Einlaßventil des Motors unpraktisch.

Der Erfindung liegt von daher das Problem zugrunde, eine Konstruktion mit verbesserter Kraftstoffzerstäubung bereitzustellen.

Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Merkmale der Ansprüche 1, 2 und 14 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt.

Die Erfindung sieht dazu eine Einspritzeinrichtung mit -ventil vor, die sowohl eine gute Zerstäubung als auch das verbesserte Richten oder Zielen von Kraftstoff bewirken kann, während ein genauer Kraftstofffluß beibehalten wird und Auswirkungen des Gegendruckes reduziert werden.

Die Nachteile des Standes der Technik werden überwunden, indem ein neues, luftunterstütztes Einspritzventil bzw. eine entsprechende Einrichtung für einen Verbrennungsmotor bereitgestellt wird. Der Motor umfaßt einen Hilfsluft- Ansaugeschlitz des Einspritzventils, wobei das Einspritzventil mit dem Hilfsluft- Ansaugeschlitz zusammen wirkt, um in den Motor eintretenden Kraftstoff zu zerstäuben. In einer speziellen Ausführungsform der Erfindung umfaßt das Einspritzventil eine Kraftstoffdüse mit einer Kraftstofföffnung und einen Zielabschnitt, der mit der Kraftstoffdüse zusammenwirkt, um zerstäubten Kraftstoff in den Motor zu zielen. Das Einspritzventil enthält weiter einen Drosselungsabschnitt, der stromaufwärts von dem Zielabschnitt angeordnet ist und mit der Kraftstoffdüse zusammenwirkt. Der Drosselungsabschnitt drosselt Hilfsluft, bevor diese den aus der Kraftstofföffnung austretenden Kraftstoff zerstäubt. So können beliebige ungünstige Auswirkungen auf den Kraftstofffluß aus dem Einspritzventil aufgrund der Variabilität des Gegenstroms stromabwärts von der Kraftstoffdüse reduziert werden.

Außerdem wird eine spezielle Haube zur Verwendung in Kombination mit einem Einspritzventil vorgeschlagen.

Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung ist ein preisgünstiges Einspritzventil, mit Hilfsluft betreibbar, das eine gute Zerstäubung und genaues Zielen bewirkt.

Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist, dass das Einspritzventil und der das Einspritzventil nutzende Motor einfacher hergestellt werden können.

Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in einer schematischen Zeichnung ohne weiteres deutlich.

Beispielhaft zeigen

Fig. 1 die Seitenansicht einer luftunterstützten Einspritzeinrichtung mit -ventil gemäß der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine auseinander gezogene Zusammenbauzeichnung der Einspritzeinrichtung nach Fig. 1;

Fig. 3 die Ansicht eines Teils der Einspritzeinrichtung im Schnitt, der längs der Linie 3-3 von Fig. 2 verläuft;

Fig. 4 die Ansicht eines Teils der Einspritzeinrichtung im Schnitt, der längs der Linie 4-4 von Fig. 1 verläuft;

Fig. 5 die perspektivische Ansicht eines Teils der Einspritzeinrichtung von Fig. 1;

Fig. 6 die Ansicht eines Teils der Einspritzeinrichtung im Schnitt, der längs der Linie 6-6 der Fig. 5 verläuft;

Fig. 6A, 6B Teilansichten von alternativen Ausführungen für den in Fig. 6 gezeigten Teil der Einspritzeinrichtung im Schnitt, der längs der Linie 6A-6A geführt ist;

Fig. 7, 8 Ansichten der Einspritzeinrichtung im Querschnitt, der jeweils entlang der Linien 7-7 und 8-8 von Fig. 1 verläuft; und

Fig. 9 die Ansicht eines Teils der Einspritzeinrichtung im Schnitt, der entlang der Linie 9-9 von Fig. 2 verläuft.

Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte luftunterstützte Einspritzeinrichtung 10, in diesem Beispiel ein Einspritzeinrichtung mit oberer Zuführung, hat eine mittlere Längsachse 12, Einlaß 14 und Düse 16 (siehe Fig. 2) an ihren entgegengesetzten axialen Enden. Durch die Funktion eines in der Kraftstoffeinspritzeinrichtung 10 enthaltenen normalen, elektromagnetisch betätigten Nadelventils (nicht dargestellt), das seine Signale von einem Motorregler (nicht gezeigt) durch das Einspritzventil-Verbindungsstück 18 empfängt, wird flüssiger Kraftstoff abgegeben. Typischerweise wird Kraftstoff von einer Kraftstoffverteilerleiste (nicht gezeigt) dem Einlaß 14 zugeführt und durch das zuvor erwähnte Magnetventil gesteuert. Die Einspritzeinrichtung 10 ist im Zylinderkopf 20 des Verbrennungsmotors 22 angebracht, um diesem Kraftstoff zuzuführen. Alternativ dazu werden Fachleute im Hinblick auf diese Offenbarung erkennen, dass die Einspritzeinrichtung 10 an einem Ansaugkrümmer (nicht gezeigt) angebracht sein kann. Der Deutlichkeit halber ist in dem hier beschriebenen Beispiel die Einspritzeinrichtung 10 am Zylinderkopf 20 montiert. Motoren, die luftunterstützte Einspritzeinrichtungen gemäß der vorliegenden Erfindung verwenden, enthalten einen Ansaugeschlitz 24, der im Zylinderkopf 20 ausgebildet sein kann, um der Einspritzeinrichtung 10 Hilfsluft zuzuführen.

Um das Zerstäuben und Zielen von aus der Kraftstoffdüse 16 austretendem Kraftstoff zu unterstützen, umfaßt die Einspritzeinrichtung 10, wie es in Fig. 2 am besten dargestellt wird, eine Haube 30 für Hilfsluft, die an der Düse 16 angebracht ist. Die Haube 30 kann an der Düse 16 mit dem Halter 31 festgehalten werden, der an der Haube 30 festgekeilt sein kann. Sobald die Haube 30 mit der Düse 16 zusammengesetzt ist, kann der Halter 31 durch Laserschweißung oder ein anderes Befestigungsmittel, das Fachleuten bekannt ist und durch diese Offenbarung vorgeschlagen wird, festgehalten werden. Infolgedessen wird die Haube 30 in axialer und radialer Richtung festgehalten und an der Düse 16 positioniert, wie es anschließend beschrieben wird. Der Vollständigkeit halber kann ein O-Ring 33 an der Haube 30 angeordnet sein, um mit der Einspritzeinrichtung 10 im Zylinderkopf 20 abdichtend in Eingriff zu kommen.

Gemäß Fig. 3 bis 6, enthält die Haube 30 ein im allgemeinen zylindrisches Gehäuse 32 mit einer Seitenwand 34, welche eine Innenfläche 35 begrenzt, und einer Bodenwand 36, die einen darin ausgebildeten Zielabschnitt 38 aufweist, um aus der Düse 16 austretenden zerstäubten Kraftstoff gerichtet zu zielen, wenn die Lufthaube 30 daran angesetzt ist. In diesem Beispiel ist der Zielabschnitt 38 durch zwei Ableitöffnungen 39a, 39b definiert, die ihren Ursprung an der Bodenfläche 36 haben und dort verbunden sind, und sich im allgemeinen in radialer und axialer Richtung erstrecken unter einem Winkel relativ zur Achse 12, so dass ein gezieltes, auseinandergehendes Muster von Kraftstoffnebel bewirkt wird, wenn zerstäubter Kraftstoff aus der Haube 30 austritt und in den Motor 22 eintritt.

Der genaue Ausricht-Winkel relativ zur Achse 12 ist von vielfältigen Gesichtspunkten der Motorkonstruktion abhängig und kann von Fachleuten ohne weiteres bestimmt werden. Fachleute werden auch im Hinblick auf diese Offenbarung erkennen, dass eine beliebige Anzahl von Ableitöffnungen in dem Boden 38 ausgebildet sein kann, um mit einer beliebigen Anzahl von in der Düse 16 ausgebildeten Kraftstofföffnungen 18 zusammenzuwirken, um die spezifischen Entwurfskriterien eines ausgewählten Motors zu erfüllen. In dem mit Bezug auf die Fig. 1 bis 9 beschriebenen Beispiel enthält die Düse 16 eine Öffnung 18.

Wie in den Fig. 6A und 6B gezeigt wird, umfaßt die Bodenfläche 36 vorzugsweise zwei Ausnehmungen 37, die mit den Ausnehmungen 42 an den Seitenwänden in Verbindung stehen, um die Hilfsluft in Richtung der Ableitöffnungen 39a, 39b zu richten.

Gemäß der vorliegenden Erfindung enthält die Hilfsluft-Haube 30 weiter einen Drosselungsabschnitt 40, der von dem Zielabschnitt 38 stromaufwärts angeordnet ist. Der Drosselungsabschnitt 40 weist eine in der Innenfläche 35 der Seitenwand 34 ausgebildete Ausnehmung 42 auf, die sich längs der axialen Richtung der Haube 30 erstreckt. Die Ausnehmung 42 weist im allgemeinen einen zusammenlaufenden Querschnitt auf, der die Luft einengt, um dadurch die durch die Lufthaube 30 strömende Luft zu drosseln, wie es durch die Darstellung in Fig. 7 bis 9 verständlich wird. Die Lufthaube 30 umfaßt ferner den Luftansaugeschlitz 44 zur Verbindung mit dem Hilfsluft- Ansaugeschlitz 24 des Zylinderkopfes 20. Dadurch, dass der Drosselungsabschnitt 40 stromaufwärts vom Zielabschnitt 38 angeordnet ist, werden beliebige ungünstige Auswirkungen auf den Kraftstofffluß von der Einspritzeinrichtung 10 auf Grund der Veränderlichkeit des Gegendrucks stromabwärts der Düse 16 reduziert. Durch Schaffung eines abgestuften, abnehmenden Querschnitts des Drosselungsabschnitts 40 kann ferner Hilfsluft erzeugt werden, die eine mehr laminare Strömung mit reduzierten Kantenwirkungen aufweist. Dies reduziert die Wahrscheinlichkeit einer nicht richtig angepaßten Verteilung des Nebels, der aus dem Zielabschnitt 38 bei Teildrücken des Motorkrümmers (d. h. bei Drücken, die geringer sind als bei weitgeöffneter Drosselklappe). Der Drosselungsabschnitt 40 weist weiterhin einen versetzten angewinkelten Abschnitt, vorzugsweise in Form eines Spirale, innerhalb des Querschnitts des Drosselungsabschnitts 40 auf. So erstreckt sich der Drosselungsabschnitt 40 über den Umfang und erstreckt sich in axialer Richtung zur Spitze 18 der Einspritzeinrichtung und bildet dabei einen winkligen Kanal 43, der vorzugsweise die Form einer Spirale aufweist. Vorzugsweise sind zwei genau entgegengesetzte Kanäle vorgesehen, wobei die spiralförmigen oder winkligen Kanäle 43 einen Wirbel am Entleerpunkt erzeugen, wodurch die Zerstäubung des Kraftstoffes verbessert wird.

Die oben erwähnten Merkmale, der zum spiralförmigen Abschnitt zusätzliche Drosselungsabschnitt, reduzieren die Rückströmung in das Einspritzeinrichtung und vermindern dadurch eine Verschmutzung des Luftkanals mit Kraftstoff. Damit wird die Emission von Kohlenwasserstoffen weiter verbessert.

In den Fig. 1 bis 9 ist die Haube 30 mit zwei Drosselungsabschnitten 40 ausgebildet; in den Querschnitten gemäß Fig. 3 und 6 ist ein Drosselungsabschnitt 40 dargestellt. In anderen Ausführungsbeispielen kann jedoch die Haube 30 mit einer beliebigen Anzahl von Drosselungsabschnitten 40 stromaufwärts von dem Zielabschnitt 38 ausgebildet sein.

In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel enthält die Haube 30 ferner einen an der Innenfläche 35 der Seitenwand 34 ausgebildeten Anschlag 50, der mit dem Ansatz 54 der Einspritzeinrichtung 10 zusammenwirkt, um die Haube 30 in axialer Richtung relativ zur Düse 16 zu positionieren. Infolgedessen ist zwischen der Seitenwand 34, dem Boden 36 und der Düse 16 mit der Ausnehmung 42 eine Mischkammer gebildet, um das Mischen von Hilfsluft und Kraftstoff für eine bessere Kraftstoffzerstäubung zu unterstützen. Die Anschläge 50 können auch mit dem Ansatz 54 zusammenwirken, um die Haube 30 relativ zur Düse 16 in radialer Richtung zu positionieren. Die Haube 30 kann außerdem einen Positionierstreifen 56 enthalten, der an dem Gehäuse 32 ausgebildet ist, um die Einspritzeinrichtung 10 relativ zu dem Motor 22 in radialer Richtung zu positionieren. Fachleute werden im Hinblick auf diese Offenbarung ferner erkennen, dass die Haube 30 auch den Anschlag 57 (siehe Fig. 1) enthält, um die Einspritzeinrichtung 10 innerhalb des Zylinderkopfes 20 in axialer Richtung zu positionieren. Mit dem in radialer Richtung relativ zu dem Motor 22 angeordneten Einspritzeinrichtung 10 kann ein gezieltes Einbringen von Kraftstoff erreicht werden.

Gemäß Fig. 7 bis 9 ist die Innenfläche 35 der Haube 30 durch einen kleineren Durchmesser 70 und einen größeren Durchmesser 72 definiert. Der kleinere Durchmesser 70 entspricht ungefähr dem Außen-Durchmesser der Düse 16, so dass die Haube 30 über der Düse 16 positioniert werden kann. Der Drosselungsabschnitt 40 ist durch den Zwischenraum 74 zwischen dem kleineren Durchmesser 70 und dem größeren Durchmesser 72 definiert. Der Zwischenraum 74 verläuft normalerweise in axialer Richtung zum Zielabschnitt 38 hin. Das wird am besten durch einen Vergleich der Fig. 7, 8 und 9 deutlich.

Speziell in Fig. 7, die einen entlang der Linie 7-7 der Fig. 1 geführten Schnitt zeigt, ist die Querschnittsfläche des Zwischenraums 74 relativ groß. So wie sich der Zwischenraum 74 längs einer axialen Richtung zu dem Zielabschnitt 38 hin fortsetzt, wie es in Fig. 9 und Fig. 8 gezeigt ist, wird der Zwischenraum 74 relativ kleiner, wobei der Mittelpunkt des Zwischenraums spiralförmig um den Umfang der Einspritzeinrichtung wandert. So wirkt der Zwischenraum 74 wie eine Drosselklappe für Hilfsluft, die aus der Öffnung 44 in die Mischkammer 1 Ausnehmung 42 strömt und am Ausgang der Einspritzeinrichtung einen Wirbel erzeugt.

Während der beste Weg zur Ausführung der Erfindung ausführlich beschrieben wurde, werden Fachleute verschiedene alternative Ausführungen und Ausführungsbeispiele erkennen, um die in den Patentansprüchen definierte Erfindung anzuwenden.


Anspruch[de]
  1. 1. Luftunterstützte Einspritzeinrichtung für einen Verbrennungsmotor, der einen Hilfsluft-Ansaugeschlitz an einem Einspritzventil aufweist, wobei das Einspritzventil, mit Hilfsluft vom Hilfsluft-Ansaugeschlitz zusammenwirkend, den in den Motor eintretenden Kraftstoff zerstäubt und die Einspritzeinrichtung entlang einer vorbestimmbaren Achse angeordnet ist, umfassend

    eine Kraftstoffdüse mit einer Kraftstofföffnung;

    einen Zielabschnitt, der mit der Kraftstoffdüse zusammenwirkt, um zerstäubten Kraftstoff gezielt in den Motor zu bringen; und

    einen Drosselungsabschnitt, der stromaufwärts des Zielabschnittes angeordnet ist und mit der Kraftstoffdüse zusammenwirkt, wobei der Drosselungsabschnitt einen Luftkanal umfaßt, der einen einengenden Querschnitt zum Drosseln von Hilfsluft und einen sich winklig erstreckenden Kanal zum Induzieren eines Wirbels aufweist, bevor die Hilfsluft den aus der Kraftstofföffnung austretenden Kraftstoff zerstäubt.
  2. 2. Luftunterstützte Einspritzeinrichtung für einen Verbrennungsmotor, der einen Hilfsluft-Ansaugeschlitz in der Einspritzeinrichtung aufweist, wobei das Einspritzventil, mit Hilfsluft mit dem Hilfsluft-Ansaugeschlitz zusammenwirkend, den in den Motor eintretenden Kraftstoff zerstäubt, umfassend

    eine im allgemeinen zylindrische Düse zum Einspritzen von Kraftstoff in den Motor, wobei die Düse eine Kraftstofföffnung aufweist;

    eine an der Düse angebrachte Lufthaube, die zur Verbindung mit dem Hilfsluft-Ansaugeschlitz des Motors ausgelegt ist, um Luft aus dem Ansaugeschlitz auf die Kraftstofföffnung zu richten, um den aus dieser Kraftstofföffnung austretenden Kraftstoff zu zerstäuben, und den Kraftstoff in den Motor zu zielen, wobei die Lufthaube aufweist:

    ein im allgemeinen zylindrisches Gehäuse, das über der Düse angeordnet ist, wobei das Gehäuse eine Seitenwand und eine Bodenwand aufweist;

    einen durch diese Bodenwand gebildeten Zielabschnitt, wobei der Zielabschnitt mit der Kraftstofföffnung zusammenwirkt, um zerstäubten Kraftstoff in den Motor gezielt einzubringen;

    einen an einer Innenfläche der Seitenwand stromaufwärts von dem Zielabschnitt ausgebildeten Drosselungsabschnitt, wobei der Drosselungsabschnitt und die Düse einen Kanal definieren, der einen einengenden Querschnitt mit einem winkligen Abschnitt zum Drosseln und Richten von Hilfsluft aufweist, bevor die Hilfsluft den aus der Kraftstofföffnung austretenden Kraftstoff zerstäubt.
  3. 3. Einspritzeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an der Kraftstoffdüse angeordnete Lufthaube mit einem im allgemeinen zylindrischen Gehäuse mit einer Seitenwand und einer Bodenwand, wobei die Bodenwand als Zielabschnitt und eine Innenfläche der Seitenwand als Drosselungsabschnitt ausgebildet ist.
  4. 4. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Drosselungsabschnitt und dem Zielabschnitt angeordnete Mischkammer zum Mischen von Hilfsluft und Kraftstoff, ausgebildet, die Zerstäubung des Kraftstoffes zu unterstützen.
  5. 5. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die zusammenwirkende Seitenwand, Bodenwand und Kraftstoffdüse, ausgebildet, um eine Mischkammer zum Mischen von Hilfsluft und Kraftstoff zu definieren, um die Zerstäubung des Kraftstoffes zu unterstützen.
  6. 6. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen an der Innenfläche der Seitenwand gebildeten Anschlag, um die Haube relativ zur Kraftstoffdüse in axialer Richtung zu positionieren.
  7. 7. Einspritzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag die Haube relativ zu der Kraftstoffdüse in radialer Richtung positioniert.
  8. 8. Einspritzeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag die Düse relativ zu der Bodenwand in axialer Richtung positioniert, um eine Mischkammer zwischen der Düse, der Seitenwand und dem Boden zu definieren.
  9. 9. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen in der Seitenwand ausgebildeten Ansaugeschlitz, wobei dieser Ansaugeschlitz ausgelegt ist, um mit der Hilfsluft-Ansaugeschlitz des Motors in Verbindung zu stehen, wenn das Einspritzeinrichtung im Motor installiert ist.
  10. 10. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Teil des Drosselungsabschnittes, der sich im Winkel über den Umfang um das Gehäuse relativ zur Achse des Einspritzeinrichtungs erstreckt.
  11. 11. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Drosselungsabschnitt, der sich spiralförmig am Gehäuse erstreckt.
  12. 12. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Teil des Drosselungsabschnittes, der sich im Winkel am Umfang um das Gehäuse relativ zur Achse der Einspritzeinrichtung erstreckt.
  13. 13. Einspritzeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Innenfläche der Seitenwand, definiert durch einen größeren Durchmesser und einen kleineren Durchmesser, wobei der Drosselungsabschnitt durch einen Zwischenraum zwischen dem größeren Durchmesser und dem kleineren Durchmesser definiert ist, wobei der Zwischenraum im allgemeinen längs einer axialen Richtung zusammenläuft, die sich zu dem Zielabschnitt hin und innerhalb des Zwischenraumes spiralförmig erstreckt.
  14. 14. Lufthaube für eine luftunterstützte Einspritzeinrichtung eines Verbrennungsmotors, wobei die Haube ausgelegt ist, um mit einer Düse des Einspritzventils zusammenzuwirken, und ausgelegt ist, um mit einem Hilfsluft-Ansaugeschlitz des Motors in Verbindung zu stehen, wobei die Haube Luft aus dem Ansaugeschlitz auf eine Kraftstofföffnung der Düse richtet, um aus der Kraftstofföffnung austretenden Kraftstoff zu zerstäuben, und den in den Motor eintretenden, zerstäubten Kraftstoff zu zielen, umfassend

    ein im allgemeinen hohles, zylindrisches Gehäuse mit einer Seitenwand und einer Bodenwand, wobei das Gehäuse ausgelegt ist, um es über der Düse anzubringen;

    einen durch die Bodenwand gebildeten Zielabschnitt, wobei der Zielabschnitt ausgelegt ist, um mit der Kraftstofföffnung zusammenzuwirken, um in den Motor eintretenden, zerstäubten Kraftstoff zu zielen;

    einen Drosselungsabschnitt, der an einer Innenfläche der Seitenwand stromaufwärts von dem Zielabschnitt ausgebildet ist, wobei der Drosselungsabschnitt und die Düse einen Kanal zwischen sich bilden, der einen zusammenlaufenden und winkligen Querschnitt zum Einengen und Leiten von durch diesen hindurch strömender Luft aufweist, um Hilfsluft zu drosseln, bevor die Hilfsluft aus der Kraftstofföffnung austretenden Kraftstoff zerstäubt.
  15. 15. Haube nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwand und die Bodenwand ausgelegt sind, um mit der Kraftstoffdüse zusammenzuwirken zur Bildung einer Mischkammer zum Mischen von Hilfsluft und Kraftstoff, so dass ein Zerstäuben des Kraftstoffes unterstützt wird.
  16. 16. Haube nach Anspruch 14, gekennzeichnet durch einen Anschlag, der an der Innenfläche der Seitenwand ausgebildet ist zum axialen Positionieren der Haube relativ zu der Düse, wenn diese daran angebracht ist, um die Mischkammer zu bilden.
  17. 17. Haube nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Drosselungsabschnitt eine Ausnehmung aufweist, die an der Innenfläche der Seitenwand ausgebildet ist und sich längs einer axialen Richtung der Haube spiralförmig erstreckt, wobei die Ausnehmung einen im allgemeinen zusammenlaufenden Querschnitt aufweist, wenn sich die Ausnehmung dem Zielabschnitt nähert.






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