PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE10027190A1 12.04.2001
Titel Band mit einem verstärkten Führungselementabschnitt
Anmelder Hewlett-Packard Co. (n.d.Ges.d.Staates Delaware), Palo Alto, Calif., US
Erfinder Aaron, Robert C., Meridian, Id., US;
Alten, Thomas W. von, Boise, Id., US
Vertreter Schoppe, Zimmermann, Stöckeler & Zinkler, 81479 München
DE-Anmeldedatum 31.05.2000
DE-Aktenzeichen 10027190
Offenlegungstag 12.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2001
IPC-Hauptklasse G11B 23/26
IPC-Nebenklasse G11B 5/627   
Zusammenfassung Bei einer Verstärkung des Endes oder der Enden eines Datenspeicherbandes wird an einem oder beiden Enden des Datenbandes eine einzige Länge eines Führungselementmaterials verwendet. Eine kurze Länge des Führungselementmaterials wird an einem oder beiden Enden eines Datenspeicherbandes auf einer Vorderseiten- oder Rückseitenoberfläche des Datenspeicherbandes befestigt, um den Endabschnitt des Bandes zu verstärken. Die Verwendung einer einzigen Länge des Führungselementmaterials, das einen Abschnitt des Endes oder der Enden des Datenbandes überlagert, verstärkt die Bandenden ohne die zugeordneten mehrfachen Dickenänderungen, wenn eine Länge eines Führungselementbandes stumpf mit dem Ende des Datenbandes aneinandergefügt und mit einer Länge eines Klebebandes an demselben befestigt wird.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf die magnetische Bandaufzeichnung und insbesondere auf ein Magnetband mit einem Führungselementabschnitt, der mit einem flexiblen Unterlagematerial verstärkt ist.

Zum Aufwickeln von verschiedenen Bandtypen existieren mehrere Systeme und Verfahren. Bei Computer- und Audio/Bild- Systemen sind Datenspeichersysteme vorgesehen, um Daten von und/oder Daten zu einem Datenspeichermedium, wie z. B. einem Magnetband, zu lesen bzw. zu schreiben. Die Datenspeichersysteme, die Magnetbanddatenspeichermedien verwenden, enthalten typischerweise ein kompliziertes Datenverarbeitungsgerät und mechanische Anordnungen, die üblicherweise eine Antriebseinheit zum Aufwickeln des Bandes aufweisen. Gegenwärtige Bandaufwicklungssysteme verwenden eine oder mehrere Spindeln, um die das Band gewickelt wird. Um bei solchen Systemen das Band zu bewegen, dreht eine Antriebseinheit eine erste Spindel in einer ersten Richtung, wodurch das Band von einer zweiten Spindel auf die erste Spindel gewickelt wird. Durch Verwenden der Antriebseinheit, um die zweite Spindel in einer entgegengesetzten Richtung zu drehen, kann das Band von der ersten Spindel auf die zweite Spindel gewickelt werden. Zu Transportierbarkeits- und Bandspeicherungszwecken ist es häufig wünschenswert, das Band von dem System zu entfernen (von hier an das "Laufwerk" oder "Bandlaufwerk" genannt), das von und/oder zu dem Band liest bzw. schreibt. Das Band kann typischerweise entweder vollständig in einer Kassette, die zumindest zwei Spindeln aufweist (wobei das Band mit jedem Ende an einer getrennten Spindel befestigt ist), oder innerhalb einer Einspulenkassette untergebracht sein, die eine Spindel aufweist, an der ein Ende des Bandes befestigt ist.

Bei dem letztgenannten Entwurf kann das zweite Ende des Bandes aus der Kassette entfernt und in das Laufwerk gezogen werden, das von dem Band liest und/oder zu demselben schreibt. Innerhalb des Laufwerks wird das zweite Ende des Bandes um eine zweite Spindel gewickelt. Falls erwünscht, kann das Band auf die Spindel innerhalb der Kassette zurück aufgewickelt werden, wobei die Kassette daraufhin aus dem Laufwerk entfernt werden kann.

Viele existierende Linear- und Schraubenlinienabtastungsbandlaufwerke, die zur Speicherung und Wiedergewinnung von Computerdaten verwendet werden, machen von der Einzelspulenkassette für Magnetbänder Verwendung, um die magnetischen Bandmedien unterzubringen. Dieses Medienformat verwendet ein spezielles Führungselement oder einen speziellen Führungselementblock, der an einem Ende des Magnetbandes befestigt ist, um zu ermöglichen, daß das Bandlaufwerk das Magnetband aus der Kassette für das Magnetband herauszieht.

Mehrere wohlbekannte Entwürfe liefern ein Element oder eine Anordnung, an dem bzw. an der ein Laufwerk befestigt werden kann, um das Bandende herauszuziehen, in das Laufwerk zu ziehen und das Bandende an einer Spindel innerhalb des Laufwerks zu befestigen. Bei einem Kassettenentwurf wird das Bandende, das in das Laufwerk gezogen werden soll, an einem Element befestigt, das als ein Führungselementblock bezeichnet wird. Das Band wird an dem Führungselementblock befestigt, indem dasselbe um einen Stift gewickelt wird, der schnappmäßig in eine Rille innerhalb des Führungselementblocks eingepaßt wird. Innerhalb des Laufwerks koppelt der Führungselementblock mit einem Abschnitt der Laufwerksspindel und bildet denselben, wobei das Band auf die Spindel/Führungselementblockanordnung aufgewickelt wird. Bei einem anderen Entwurf ist ein Stück eines steifen und biegsamen Verbinderbandes, z. B. Mylar (Mylar ist ein eingetragenes Warenzeichen von E.I. Du Pont de Nemours and Company), an dem Ende des Magnetbandes befestigt, wie z. B. durch Zusammenkleben (Splicing). Das Verbinderband, das an dem Band innerhalb der Kassette befestigt ist, kann an seinem freien Ende ein großes Loch oder eine andere Einrichtung aufweisen, das bzw. die "ergriffen" und in das Laufwerk gezogen wird, wobei das Band über die Mylar-zu-Band-Verbindung auf die Laufwerksspindel gewickelt wird.

Herkömmlicher Weise wird ein "Führungselementband", das aus einem dickeren, stärkeren Band aufgebaut ist, zwischen dem Band, das das magnetische Speichermedium bildet, und dem Führungselementblock oder dem Spulenkern verwendet. Das Führungselementband hat verschiedene Funktionen durchgeführt, die die Identifizierung, eine Zeiteinteilung und einen Schutz des magnetischen Speichermediums umfassen. Das Führungselementband kann an jeder Position an dem Band positioniert sein, obwohl sich dasselbe üblicherweise an den Enden einer Spule eines Bands befindet. Das Führungselement kann sich an jedem Ende der Spule befinden, so daß sich das "Führungselementband" an dem hinteren Ende einer Zufuhrspule befinden kann. Ein solches Band, das an dem Ende einer Spule positioniert ist, kann als ein "Endelementband" bezeichnet werden. Für die Zwecke dieses Dokuments wird der Begriff "Führungselementband" verwendet, um den Typ des Bands zu bezeichnen, und nicht seine Position, und folglich sollte derselbe ein "Endelementband" umfassen.

Ein Hauptzweck des Führungselementbandes besteht darin, an den Enden des Magnetbandes eine ausreichende Stärke und Beständigkeit zu liefern, um der Beanspruchung und Abnutzung standzuhalten, die der Funktion des wiederholten Befestigens und Abnehmens des Bandes an bzw. von einer Spindel oder einem Spulenkern während der Verwendung des Bandes zugeordnet sind. Die typische Führungselement/Band-Anordnung wird durch stumpfes Aneinanderfügen des Führungselements und des Magnetbandes erzielt, so daß deren jeweilige Rückseiten eine flache Oberfläche bilden, wobei die Stumpfendenverbindung mit einem Stück eines Klebebandes bedeckt wird (ein drittes Stück aus einem flexiblen Polymermaterial, das auf einer Seite mit einem Haftmittel beschichtet ist). Das Führungselementband kann aus einem stärkeren, weniger flexiblen und/oder dickeren Material als das Magnetband, an dem dasselbe befestigt ist, bestehen. In dem Fall eines dickeren Führungselementmaterials erzeugt diese Anordnung drei Änderungen der Materialdicke: (1) an der Kante des Klebebandes an dem Führungselementband, (2) an der Stumpfendenverbindung zwischen dem Magnetband und dem Führungselementband und (3) an der Kante des Klebebandes an dem Magnetband.

Dickenänderungen des Bandes sind unerwünscht. Wenn das Band in einen Packen auf eine Spindel oder eine Spule gewickelt wird, bewirken die Dickenänderungen bei dem Endabschnitt des Bandes, daß darauffolgende Schichten des Bandes unter der Wirkung der Packwicklungsbeanspruchungen mechanisch "eingedrückt" oder verformt werden. In dem Fall des Bandzusammenklebekassettenentwurfs, der im vorhergehenden beschrieben wurde, kann beispielsweise die Mylar-zu-Band-Verbindung bewirken, daß das gewickelte Band, das die Mylar-zu-Band- Verbindung überlagert, dicker als die anderen Bereiche entlang des Umfangs des gewickelten Bandes ist (was eine "Erhebung" in dem gewickelten Band ergibt). Der Erhebung, die durch die Mylar-zu-Band-Verbindung bewirkt wird, wird verstärkt, je mehr Band auf die Spindel gewickelt wird, und weist den unerwünschten Effekt des Erzeugens eines "Einmal- Herum"-Typs eines Unrundlaufens an der Spindel auf, was ein aufgezeichnetes Signal auf dem Band verzerren kann. Während bei einigen Anwendungen ein gewisser Verlust von analogen oder digitalen Daten ohne Beeinträchtigung des Betriebs des Geräts toleriert werden kann, stellen bei der Verwendung eines Magnetbandes zur Speicherung von Computerdaten Fehler, sogar wenn dieselben nicht häufig auftreten, ein erhebliches Problem dar.

Folglich besteht eine Notwendigkeit dafür, ein Datenspeicherband mit einem Führungselementabschnitt an einem oder beiden der Bandenden zu liefern, bei dem dem Übergang von dem Datenspeicherband zu dem Führungselementband minimale Dickenänderungen zugeordnet sind, um die Auswirkungen von Dickenänderungen bei den Endabschnitten des Bandes zu minimieren, wenn das Band auf eine Spindel oder Spule gewickelt wird.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein längliches, flaches, flexibles Speichermedium, ein Datenspeicherband und ein Verfahren zum Verstärken von zumindest einem Ende eines Datenspeicherbandes zu schaffen, so daß eine bessere Aufwicklungsqualität erzielt werden kann.

Diese Aufgabe wird durch ein flexibles Speichermedium gemäß Anspruch 1, ein Datenspeicherband gemäß Anspruch 10 und ein Verfahren gemäß Anspruch 16 gelöst.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel liefert die vorliegende Erfindung ein Datenspeicherband, bei dem ein Führungselementabschnitt an einem oder beiden Enden einen einzigen minimalen Dickenübergang von dem Datenspeicherabschnitt zu dem Führungselementabschnitt des Bandes aufweist. Der einzige minimale Dickenübergang reduziert sehr die Verformung und weitere Auswirkungen von Dickenänderungen auf das Band, wenn das Band auf eine Spindel oder Spule aufgewickelt wird.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel des Datenspeichermediums gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein längliches, flaches, flexibles Speichermedium eine Vorderseiten- und Rückseitenoberfläche auf und ist durch parallele Kanten und zwei Enden definiert. Eine vorbestimmte Länge des flexiblen Führungselementmaterials ist beispielsweise unter Verwendung eines flexiblen oder elastischen Haftmittels an entweder der Vorderseiten- oder Rückseitenoberfläche befestigt. Das Führungselementmaterial überlagert einen Abschnitt von entweder einem Ende oder beiden Enden der zwei Enden des Speichermediums, um den Endabschnitt oder die Endabschnitte des Speichermediums zu verstärken. Das Führungselementmaterial ist aus einem Polymermaterial, wie z. B. Mylar oder Polyethylenterephthalat, hergestellt.

Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Führungselementmaterial von dem Ende des Datenspeichermediums entlang einer Oberfläche des Datenspeichermediums. Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel erstreckt sich das Führungselementmaterial entlang einer Oberfläche des Datenspeichermediums von einem Punkt an, der über das Ende des Datenspeichermediums hinaus beabstandet ist.

Die vorliegende Erfindung kann als ein Verfahren zum Verstärken eines oder beider Enden eines Datenspeicherbandes implementiert sein, wie es im vorhergehenden beschrieben wurde. Das Verfahren weist vorzugsweise das Befestigen einer Länge eines flexiblen Führungselementmaterials an einem Abschnitt des Datenspeicherbandes auf einer Seite des Bandes an einem oder beiden Enden des Datenspeicherbandes auf. Das Führungselementmaterial, das verwendet wird, weist eine ausreichende Stärke und Widerstandsfähigkeit auf, um die Datenspeicherbandenden vor der Beanspruchung und Abnutzung zu schützen, die auftreten, wenn das Band an einer Spule oder Spindel befestigt und das Band auf der Spule oder der Spindel aufgewickelt wird. Die Verwendung einer einzigen Länge eines Führungselementmaterials an einem oder beiden Enden des Datenspeichermediums liefert einen einzigen Dickenübergang, was die Verformung des Datenspeichermediums als ein Ergebnis von Aufwicklungsbeanspruchungen minimiert.

Weitere Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen, wobei die Grundsätze der Erfindung lediglich exemplarisch veranschaulicht sind. Die Ansprüche allein und nicht die vorhergehende Zusammenfassung oder die folgende detaillierte Beschreibung definieren die Erfindung.

Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend bezugnehmend auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert, wobei gleiche Bezugszeichen identische oder funktionsgleiche Elemente anzeigen. Es zeigen:

Fig. 1A und 1C Draufsichten, die Endsegmente eines Bandes darstellen, das mit einem Führungselementmaterial gemäß den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung verstärkt ist;

Fig. 1B und 1D längsweise Querschnittansichten, die die verstärkten Bandsegmente, die in Fig. 1A bzw. 1C gezeigt sind, darstellen;

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Spule eines Magnetbands, bei der ein oder beide Enden mit einem Führungselementmaterial gemäß den Grundsätzen der vorliegenden Erfindung verstärkt ist bzw. sind;

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht, die schematisch die Anordnung von Abschnitten des Bands auf der in Fig. 2 gezeigten Spule darstellt;

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Führungselementstifts, wobei das Magnetband derart dargestellt ist, daß ein Ende desselben mit dem Führungselementmaterial, das in demselben eingebaut ist, verstärkt ist; und

Fig. 5A und 5B Querschnittansichten des Führungselementstifts und der Bandanordnung von Fig. 4 entlang der Linie 5-5 in Fig. 4, wobei zwei alternative Ausführungsbeispiele des verstärkten Magnetbands, das in Fig. 4 gezeigt ist, dargestellt sind.

Wie es in den Figuren zu Darstellungszwecken gezeigt ist, ist die vorliegende Erfindung bei einem Datenspeichermedium in einer Bandform ausgeführt, wobei ein oder beide Enden desselben mit einer Länge eines Führungselementmaterials verstärkt sind, das an einer Oberfläche des Endabschnitts des Mediums befestigt ist. Die Verwendung einer einzigen Länge eines Führungselementmaterials, das an dem Endabschnitt des Datenspeichermediums befestigt ist und denselben überlagert, liefert lediglich eine Dickenänderung an dem Ende des Mediums, wodurch die Auswirkungen von Dickenänderungen beim Aufwickeln des Mediums auf eine Spule oder Spindel minimiert werden.

Es wird nun auf Fig. 1A und 1B Bezug genommen, die ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung zeigen. Eine relativ kurze Länge eines Führungselementmaterials 11 ist an einem oder beiden Endabschnitten eines Datenspeicherbandes 13, wie z. B. einem Magnetband oder dergleichen, befestigt. Das Führungselementmaterial 11 erstreckt sich von dem Ende 15 des Bandes 13 entlang der Oberfläche des Bandes 13. Es wird nun auf Fig. 1C und 1D Bezug genommen, wobei bei einem zweiten Ausführungsbeispiel das Führungselementmaterial 11 an einer Oberfläche des Bandes 13 befestigt ist und sich entlang des Bandes zu einem Punkt 17 um einen vorbestimmten Abstand x über das Bandende 15 hinaus erstreckt. Das Führungselementmaterial 11 ist vorzugsweise unter Verwendung eines flexiblen oder elastischen Haftmittels an der Oberfläche des Datenspeicherbandes 13 befestigt oder mit derselben verbunden. Das Haftmittel ist vorzugsweise eine thermoplastische Haftmittelschicht, die eine Oberfläche des Führungselementmaterials bedeckt.

Das Führungselementmaterial sollte ein hochmolekulargewichtiges Material mit einer ausreichenden Stärke, Widerstandsfähigkeit (beispielsweise Scheuerfestigkeit) und Flexibilität aufweisen, um eine ausreichende Verstärkung für den Endabschnitt 19 des Bandes 13 zu liefern und das Band 13 vor der Beanspruchung und Abnutzung zu schützen, die beim Befestigung und Wickeln des Bandes um einen Spulenkern bzw. Spulennabe oder eine Spindel auftritt. Nützliche Beispiele für das hochmolekulargewichtige Material hinsichtlich der Stärke, Flexibilität und anderer wünschenswerter dynamischer Eigenschaften sind Zellulosederivate, wie z. B. Zelluloseazetat und dergleichen, und Polymermaterialien, die Styrentyppolymere, wie z. B. Polystyren, Styrenbutadiencopolymere und dergleichen, Polyester, wie z. B. Polyhexamethylenterephthalat, Polyethylenterephthalat, Polyethylennaphthalat und dergleichen, und Polykohlenstoffe umfassen. Die Dicke des Führungselementmaterials ist nicht auf eine besondere Weise begrenzt, sollte aber nicht dicker als zwei- bis dreimal die Dicke des Datenspeicherbandes 13 sein und vorzugsweise in dem Bereich von 5 bis 200 Mikrometer liegen.

Die Länge des Führungselementmaterials ist ebenfalls nicht auf besondere Weise begrenzt, ist aber typischerweise durch die spezifische Verwendung des Führungselementabschnitts des Datenspeicherbandes bestimmt und beträgt vorzugsweise weniger als etwa 150 Millimeter. Die Länge des Führungselementmaterials ist vorzugsweise die minimale Länge, die notwendig ist, um die Verbindung des Datenspeicherbandes 13 mit dem Führungselementblockstift (der in Fig. 4 und 5 gezeigt ist) oder einer Spindel zu verstärken, die Auswirkungen der Dickenänderung an dem Punkt der Befestigung des Führungselementmaterials an dem Band zu minimieren und eine Abnutzung und Beschädigung bezüglich des Bandes 13, die sich aus der Beanspruchung des Wickelns des Bandes auf eine Spule oder Spindel ergeben, zu minimieren. Wenn beispielsweise der Endabschnitt 19 des Bandes 13 an einem Aufrollkern (wie er in Fig. 3 gezeigt ist) befestigt ist, ist es vorzuziehen, daß die Länge des Führungselementmaterials etwas kleiner als der Umfang des Aufrollkerns ist, so daß eine Erhöhung beseitigt wird, wenn der Führungselementabschnitt 19 des Bandes 13 um den Umfang des Aufrollkerns gewickelt wird. Eine Endbetrachtung besteht darin, die Mängel bei der Befestigung des Führungselementmaterials 11 an dem Datenspeicherband 13 zu beseitigen oder zu minimieren. Es hat sich gezeigt, daß die Tendenz, daß sich Falten und Blasen in der Haftmittelschicht zwischen dem Führungselementmaterial und dem Band bilden, um so größer ist, je größer die Länge des Führungselementmaterials, das verwendet wird, ist.

Es wird nun ferner auf Fig. 2 und 3 Bezug genommen, in denen eine Spule 20 eines Magnetbandes 13 gezeigt ist. Fig. 2 stellt das physische Erscheinungsbild der Spule 20 eines Bandes dar, wobei Fig. 3 die Anordnung der Abschnitte des Bandes 13 darstellt. An einem inneren Ende der Spule 20 ist benachbart zu einem Kern 21 ein Führungselementmaterial 11, (wie es im vorhergehenden bezugnehmend auf Fig. 1A, 1B, 1C und 1D beschrieben worden ist) mit dem inneren Ende des Bandes 13 verbunden, um das Bandende zu verstärken, wo dasselbe mit den Kern 21 verbunden ist. Das Führungselementmaterial 11 ist vorzugsweise mit der Oberfläche des Bandes 13 benachbart zu der Oberfläche 25 des Kerns 21 verbunden, um die Oberfläche des Datenbandes 13 vor einer Abnützung zu schützen. Das andere, äußere Ende des Bandes 13 ist an einem Führungselementblock 23 befestigt, um das Einfädeln des Bandes 13 in ein Bandlaufwerkgerät (nicht gezeigt) zu erleichtern. Auf eine Art und Weise, die derjenigen beim inneren Ende entspricht, ist eine Länge des Führungselementmaterials 11 mit einer Oberfläche des Datenspeicherbandes 13 verbunden, um das Bandende zu verstärken, wo dasselbe mit dem Führungselementblock 23 verbunden ist. Das Führungselementmaterial 11 ist vorzugsweise mit der Oberfläche des Datenspeicherbandes 13 verbunden, die zu der Oberfläche eines Aufrollkerns (nicht gezeigt) benachbart sein wird, wenn dasselbe in ein Bandlaufwerkgerät eingefädelt ist.

Es wird nun ferner auf Fig. 4, 5A und 5B Bezug genommen, wobei eine detailliertere Ansicht der Befestigung des Datenspeicherbandes 13 an einem Führungselementblock 23 dargestellt ist. Bei diesem Beispiel weist der Führungselementblock 23 drei Hauptelemente auf: einen Führungselementstift 41, ein Elastomerelement 43 und eine C-Klemmvorrichtung 45. Der Führungselementstift 41 weist eine Hantel-Form mit einem länglichen Mittelabschnitt 47, Enden 49 und Flanschen 51, die bezüglich der Enden 49 weiter innen positioniert sind, auf. Den längliche Mittelabschnitt 47 umgebend und zwischen den Flanschen 51 des Führungselementstifts 41 positioniert befindet sich das Elastomerelement 43. Das Elastomerelement 43 weist einen Hufeisen-förmigen Querschnitt auf und wird durch die C-förmige Klemmvorrichtung 45, die selbst zwischen den Flanschen 51 des Führungselementstifts 41 angeordnet ist, um den Mittelabschnitt 47 und zwischen den Flanschen 51 des Führungselementstifts 41 an Ort und Stelle gehalten. Das Ende eines Bandes 13 ist mit dem Führungselementblock 23 befestigt, indem dasselbe zwischen den Mittelabschnitt 47 des Führungselementstifts 41 und das Elastomerelement 43 gequetscht ist (das durch die C-Klemmvorrichtung 45 selbst fest an Ort und Stelle geklemmt ist). Um eine enge Passung und eine feste Verbindung des Datenbandes 13 mit dem Führungselementblock 23 sicherzustellen, ist das Elastomerelement 43 derart proportioniert, daß, wenn dasselbe um das Band 13 und den Mittelabschnitt 47 oder um den Führungselementstift 41 an Ort und Stelle eingebaut ist, der Außendurchmesser des Elastomerelements 43 leicht größer als der Innendurchmesser der C-Klemmvorrichtung 45 ist.

Um das Datenband 13 an dem Führungselementblock 23 zu befestigen, wird das Ende des Bandes 13 um den Mittelabschnitt 47 des Führungselementstifts 41 gewickelt. Als nächstes wird das Elastomerelement 43 um das Band 13 und den Mittelabschnitt 47 des Führungselementstifts 41 plaziert. Schließlich wird die C-Klemmvorrichtung 45 schnappmäßig über das Elastomerelement 43 und das Band 13 an Ort und Stelle geklemmt. Wie es in Fig. 5A gezeigt ist, ist bei einem ersten Ausführungsbeispiel das Führungselementmaterial 11 mit dem Datenband 13 auf eine solche Art und Weise verbunden, daß lediglich das Führungselementmaterial 11 tatsächlich um den Mittelabschnitt 47 des Führungselementstifts 41 gewickelt ist. Das heißt, daß sich das Führungselementmaterial 11 über das Ende des Datenbandes 13 um einen ausreichenden Abstand hinaus erstreckt, um sicherzustellen, daß das Datenband 13 nicht in Berührung mit den Oberflächen und Kanten des Führungselementblocks 23 kommt. Der Abstand, um den sich das Führungselementmaterial 11 über das Ende des Bandes 13 hinaus erstreckt (der Abstand x, wie er in Fig. 1C und 1D gezeigt ist), ist durch den Umfang des Mittelabschnitts 47 des Führungselementstifts 41 und den Umfang eines Aufrollkerns bei einem Bandlaufwerkgerät (nicht gezeigt), bei dem das Band verwendet werden wird, bestimmt. Die Länge des Führungselementmaterials 11, die sich über das Ende des Datenbandes 13 hinaus erstreckt, ist vorzugsweise etwas kleiner als die Summe des Umfangs des Mittelabschnitts 47 des Führungselementstifts 41 und des Umfangs eines Aufrollkerns, mit dem das Band verwendet werden wird. Diese Länge des Führungselementmaterials ermöglicht es, daß sich das Führungselementmaterial 11 vollständig um die Aufrollkernaußenoberfläche wickelt, was jegliche Berührung zwischen dem Datenband 13 und der Oberfläche des Aufrollkerns verhindert und ferner die Auswirkung des Führungselementmaterials auf den Bandübergang, wenn das Datenband 13 über dem Führungselementmaterial auf den Aufrollkern gewickelt wird, beseitigt oder minimiert. Die Länge des Führungselementmaterials, das den Bandendabschnitt 19 überlagert und mit demselben verbunden ist, muß ausreichend lang sein, um den Bandendabschnitt 19 vor Scheuern und einer Beanspruchung, die sich aus einer Berührung mit einer Bandlaufwerk-"Greifer" oder "Aufnehmer"-Vorrichtung (nicht gezeigt) während des Wiederergreifens des freien Bandendes aus einer Medienkassette (nicht gezeigt) und des Einfädelns des Bands auf eine Spindel innerhalb des Bandlaufwerks ergeben, zu schützen und abzuschirmen.

Alternativ ist das Führungselementmaterial 11, wie es in Fig. 5B gezeigt ist, bei einem zweiten Ausführungsbeispiel mit dem Datenband 13 verbunden, indem sich dasselbe entlang des Datenbandes 13 von dem Ende des Bandes aus erstreckt (wie es in Fig. 1A und 1B gezeigt ist), und zwar auf eine solche Art und Weise, daß sowohl das Führungselementmaterial 11 als auch das Band 13 um den Mittelabschnitt 47 des Führungselementstifts 41 gewickelt sind. Wie es bezugnehmend auf Fig. 5A im vorhergehenden beschrieben wurde, ist die Länge des Führungselementmaterials 11 ausgewählt, um eine ausreichende Stärke bezüglich des Datenbandendes 19 zu liefern, die Abnutzung an dem Datenband 13 und dem Endabschnitt 19 während eines Wiederergreifens und Auffädelns des Bandes in einem Bandlaufwerk zu minimieren und die Auswirkungen der Dickenänderung, die sich aus dem Hinzufügen der Länge des Führungselementmaterials 11 zu dem Endabschnitt 19 des Datenbandes 13 ergibt, zu minimieren.


Anspruch[de]
  1. 1. Längliches und flaches flexibles Speichermedium (13) mit einer Vorderseiten- und einer Rückseiten-Oberfläche, die durch parallele Kanten und zwei Enden (15) definiert sind, wobei eine vorbestimmte Länge eines flexiblen Führungselementmaterials (11) an zumindest einer der Vorderseiten- und der Rückseiten-Oberfläche befestigt ist und einen Abschnitt von zumindest einem der zwei Enden (15) des Speichermediums (13) überlagert, um das zumindest eine Ende (15) des Speichermediums (13) zu verstärken.
  2. 2. Flexibles Speichermedium (13) gemäß Anspruch 1, bei dem die Länge des flexiblen Führungselementmaterials (11) mit dem zumindest einen Ende (15) des Speichermediums (13) unter Verwendung eines Haftmittels verbunden ist.
  3. 3. Flexibles Speichermedium (13) gemäß Anspruch 2, bei dem das Haftmittel eine thermoplastische Haftmittelschicht aufweist, die eine Oberfläche des Führungselementmaterials, die sich in Berührung mit der zumindest einen der Vorderseiten- und der Rückseiten-Oberfläche befindet, bedeckt.
  4. 4. Flexibles Speichermedium (13) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem sich die vorbestimmte Länge des flexiblen Führungselementmaterials (11) entlang des Speichermediums (13) von dem zumindest einen Ende (15) des Speichermediums (13) aus erstreckt.
  5. 5. Flexibles Speichermedium (13) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem sich die vorbestimmte Länge des flexiblen Führungselementmaterials (11) entlang des Speichermediums (13) von einem Punkt aus erstreckt, der um einen vorbestimmten Abstand (x) über das zumindest eine Ende (15) des Speichermediums (13) hinaus beabstandet ist.
  6. 6. Flexibles Speichermedium (13) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem das flexible Führungselementmaterial (11) ein Polymermaterial aufweist.
  7. 7. Flexibles Speichermedium (13) gemäß Anspruch 6, bei dem das flexible Führungselementmaterial (11) Polyethylenterephthalat aufweist.
  8. 8. Flexibles Speichermedium (13) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem das flexible Führungselementmaterial (11) eine Dicke in dem Bereich von 5 bis 200 Mikrometer aufweist.
  9. 9. Flexibles Speichermedium (13) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem das flexible Führungselementmaterial (11) eine Länge von weniger als 200 Millimeter aufweist.
  10. 10. Datenspeicherband (13), das eine Vorderseiten- und eine Rückseiten-Oberfläche aufweist und an zwei Enden (15) endet, wobei eine vorbestimmte Länge eines flexiblen Führungselementmaterials (11) an entweder der Rückseiten- oder der Vorderseiten-Oberfläche befestigt ist und einen Abschnitt von zumindest einem der zwei Enden (15) des Datenspeicherbandes (13) überlagert, wobei das flexible Führungselementmaterial (11) angepaßt ist, um den Abschnitt des zumindest einen der zwei Enden (15) des Datenspeicherbandes (13) zu verstärken.
  11. 11. Datenspeicherband gemäß Anspruch 10, das ein Magnetspeicherband aufweist.
  12. 12. Datenspeicherband (13) gemäß Anspruch 10 oder 11, bei dem die Länge des flexiblen Führungselementmaterials (11) mit dem zumindest einen Ende (15) des Speichermediums (13) unter Verwendung eines elastischen Haftmittels verbunden ist.
  13. 13. Datenspeicherband (13) gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem sich die vorbestimmte Länge des flexiblen Führungselementmaterials (11) entlang des Datenspeicherbandes (13) von dem zumindest einen Ende (15) des Datenspeicherbandes (13) aus erstreckt.
  14. 14. Datenspeicherband (13) gemäß einem der Ansprüche 10 bis 12, bei dem sich die vorbestimmte Länge des flexiblen Führungselementmaterials (11) entlang des Datenspeicherbands (13) von einem Punkt aus erstreckt, der um einen vorbestimmten Abstand (x) über das zumindest eine Ende (15) des Datenspeicherbandes (13) hinaus beabstandet ist.
  15. 15. Datenspeicherband gemäß einem der Ansprüche 10 bis 14, bei dem das flexible Führungselementmaterial (11) ein Polymermaterial aufweist.
  16. 16. Verfahren zum Verstärken von zumindest einem Ende (15) eines Datenspeicherbandes (13), wobei das Datenspeicherband eine Vorderseiten- und Rückseitenoberfläche aufweist und an zwei Enden (15) endet, wobei das Verfahren den Schritt des Befestigens einer vorbestimmten Länge eines flexiblen Führungselementmaterials (11) an zumindest der Vorderseiten- oder Rückseitenoberfläche entlang eines Abschnitts von zumindest einem Ende (15) des Datenspeicherbandes (13) aufweist.






IPC
A Täglicher Lebensbedarf
B Arbeitsverfahren; Transportieren
C Chemie; Hüttenwesen
D Textilien; Papier
E Bauwesen; Erdbohren; Bergbau
F Maschinenbau; Beleuchtung; Heizung; Waffen; Sprengen
G Physik
H Elektrotechnik

Anmelder
Datum

Patentrecherche

Patent Zeichnungen (PDF)

Copyright © 2008 Patent-De Alle Rechte vorbehalten. eMail: info@patent-de.com