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Dokumentenidentifikation DE10028600A1 12.04.2001
Titel Antriebssystem eines Vierrad angetriebenen Fahrzeugs
Anmelder Hyundai Motor Company, Seoul/Soul, KR;
Kia Motors Corp., Kwangmyong, Kyungki, KR
Erfinder Kim, Jae Kwon, Amyang, Kyun., KR
Vertreter HOFFMANN · EITLE, 81925 München
DE-Anmeldedatum 09.06.2000
DE-Aktenzeichen 10028600
Offenlegungstag 12.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2001
IPC-Hauptklasse B60K 17/344
Zusammenfassung Die Erfindung betrifft ein Antriebssystem eines 4-Rad-angetriebenen Fahrzeugs für ein zeitweilig 4-Rad-angetriebenes Fahrzeug mit einem schnell laufenden 2-Rad-Antriebsmodus, einem schnell laufenden 4-Rad-Antriebsmodus und einem langsam laufenden 4-Rad-Antriebsmodus. Das Antriebssystem für ein 4-Rad-angetriebenes Fahrzeug weist einen Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus, der Leistung von einem Motor über ein Getriebe aufnimmt, einen Hinterradwellen-Getriebemechanismus zur Übertragung der Drehkraft zu den Hinterrädern, wobei der Hinterradwellen-Getriebemechanismus einen schnell laufenden Abschnitt und einen langsam laufenden Abschnitt aufweist, einen Leistungsübertragungs-Getriebemechanismus zur Übertragung der Leistung von dem Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus zu dem Hinterradwellen-Getriebemechanismus, einen Vorderradwellenmechanismus zur wahlweisen Übertragung des Drehmoments zu den Vorderrädern; und eine Schaltsteuervorrichtung aufweist, welche mit dem Hinterradwellen-Getriebemechanismus und dem Vorderradwellenmechanismus verbunden ist, um den Hinterradwellen-Getriebemechanismus mit dem Vorderradwellen-Getriebemechanismus und einem der schnell oder langsam laufenden Abschnitte mit den Hinterrädern wahlweise mit Leistung zu koppeln.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verteilergetriebe für ein Vierrad angetriebenes Fahrzeug, und insbesondere ein Antriebssystem für ein Vierrad angetriebenes Fahrzeug, das ein Schaltmuster bzw. einen Schaltvorgang vereinfachen kann und das durch ein einfaches Herstellungsverfahren hergestellt werden kann.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Ein Verteilergetriebe ist eine Abtriebseinheit, welche wahlweise Leistung bzw. Drehmoment zu einer Front- und/oder Hinterachsenanordnung eines vierradgetriebenen Fahrzeugs sendet bzw. verteilt.

Viele bekannte Verteilergetriebe haben darin Probleme, dass sie mit einem komplizierten Schaltmuster und auch vielen Komponenten konstruiert sind, welche die Herstellung der Verteilergetriebe erschweren.

Insbesondere bei einem zeitweilig vierradangetriebenen Fahrzeug ist die Anzahl der Teile erhöht, wodurch die Herstellungskosten zunehmen, da zwei Schaltstangen zum Wechsel des Antriebsmusters und zum Gangwechsel vorgesehen sind.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Daher ist die vorliegende Erfindung mit der Bemühung vorgenommen worden, die vorstehenden Probleme zu lösen. Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verteilergetriebe zu schaffen, das ein einfaches Schaltmuster aufweist, um dessen Beeinflussung bzw. Betätigung zu verbessern.

Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verteilergetriebe zu schaffen, in welchem nur eine Schaltstange vorgesehen ist, um dessen Struktur zu vereinfachen, wodurch die Herstellungskosten reduziert werden.

Um die vorstehende Aufgabe zu lösen, sieht die vorliegende Erfindung ein Verteilergetriebe für ein zeitweilig vierradangetriebenes Fahrzeug vor, welches einen schnell laufenden Zweiradantriebsmodus, einen schnell laufenden Vierradantriebsmodus und einen langsam laufenden Vierradantriebsmodus aufweist, wobei das Verteilergetriebe einen Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus bzw. Zahnradmechnismus, welcher Leistung von einem Motor über ein Getriebe aufnimmt, einen Hinterradwellen-Getriebemechanismus zur Übertragung der Drehkraft bzw. des Drehmoments zu den Hinterrädern, wobei der Hinterradwellen-Getriebemechanismus einen schnell laufenden Abschnitt und einen langsam laufenden Abschnitt aufweist, einen Leistungsübertragungs- Getriebemechanismus zur Übertragung der Leistung von dem Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus zu dem Hinterradwellen- Getriebemechanismus, einen Vorderradwellenmechanismus zur wahlweisen Übertragung der Drehkraft bzw. des Drehmoments zu den Vorderrädern; und eine Schaltsteuervorrichtung aufweist, welche mit dem Hinterradwellen-Getriebemechanismus und dem Vorderradwellenmechanismus verbunden ist, um den Hinterradwellen-Getriebemechanismus mit dem Vorderradwellen- Getriebemechanismus und einen der schnell oder langsam laufenden Abschnitte mit den Hinterrädern wahlweise unter Last zu koppeln bzw. wahlweise derart zu verbinden, dass es zu einer Leistungsübertragung kommt.

Der Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus weist eine Hauptwelle zur Aufnahme der Leistung von dem Motor und ein Hauptwellenzahnrad auf, welches an der Hauptwelle angebracht ist.

Der Hinterradwellen-Getriebemechanismus weist eine Hinterradantriebswelle, welche parallel zu der Hauptwelle des Leistungsaufnahmemechanismus angeordnet ist, ein schnell drehendes Zahnrad, welches an der Hinterradantriebswelle drehbar angebracht ist, ein langsam laufendes Zahnrad, welches an der Hinterradantriebswelle drehbar angebracht ist, und eine Langsam/Schnell-Hülse auf, um eines der schnell und langsam laufenden Zahnräder mit der hinteren Antriebswelle fest bzw. starr zu koppeln bzw. zu verbinden.

Der Leistungsübertragungs-Getriebemechanismus weist eine Zahnradwelle, welche parallel zwischen der Hauptwelle und der Hinterradantriebswelle angeordnet ist, ein dazwischen liegendes schnell laufendes Zahnrad, welches zwischen dem Hauptwellenzahnrad 3 des Leistungsaufnahme- Getriebemechanismus und dem schnell laufenden Zahnrad der Hinterradantriebswelle im Eingriff ist, und ein dazwischen liegendes langsam laufendes Zahnrad auf, welches mit dem langsam laufenden Zahnrad der Hinterradantriebwelle im Eingriff ist.

Der Vorderradwellenmechanismus weist eine Vorderradantriebswelle, welche an einer gemeinsamen Achse mit der Hinterradantriebswelle angeordnet ist, und eine 2-Rad/4- Rad-Hülse auf, um die Vorderradantriebswelle mit der Hinterradantriebswelle wahlweise zu koppeln.

Der Hinterradwellen-Getriebemechanismus weist ferner eine erste Nabe, welche mit dem schnell laufenden Zahnrad gekoppelt ist, eine zweite Nabe, welche mit dem langsam laufenden Zahnrad gekoppelt ist, und eine dritte Nabe auf, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle zwischen der ersten und der zweiten Nabe ausgebildet ist, wobei die dritte Nabe wahlweise mit einem der ersten oder zweiten Naben in Übereinstimmung mit der Betätigung des Schaltsteuermechanismus gekoppelt wird, wodurch die schnell und langsam laufenden Abschnitte gebildet werden.

Der Hinterradwellen-Getriebemechanismus weist ferner eine vierte Nabe auf, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle ausgebildet ist, wobei die Hinterradantriebswelle an einem Ende an ein Ende der Vorderradantriebswelle des Vorderradwellenmechanismus angrenzt, und wobei die Vorderradwelle eine fünfte Nabe aufweist, welche einstückig mit der Vorderradantriebswelle ausgebildet ist, wobei die Vorderradantriebswelle an dem einen Ende an das eine Ende der Hinterradantriebswelle angrenzt, wobei die vierte und die fünfte Nabe gemäß der Betätigung des Schaltsteuermechanismus wahlweise miteinander gekoppelt werden, wodurch wahlweise Leistung von der Hinterradantriebswelle zu den Vorderrädern über den Vorderradwellenmechanismus übertragen wird.

Der Schaltsteuermechanismus weist eine Schaltstange, welche parallel zu der Vorder- und Hinterradantriebswelle angeordnet ist, und einen Übertragungshebel auf, welcher mit der Stange verbunden ist, wobei die Schaltstange mit einer 2-Rad/4-Rad- Gabel, die an die 12-Rad/4-Rad-Hülse des Vorderradwellenmechanismus gekoppelt ist, und mit einer Schnell/Langsam-Gabel versehen ist, welche mit der Schnell/Langsam-Hülse gekoppelt ist.

BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Die beigefügten Zeichnungen, welche einen Teil der Beschreibung bilden, stellen eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar und dienen gemeinsam mit der Beschreibung zur Erläuterung der Prinzipien bzw. Grundsätze der Erfindung. Es zeigt

Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Zahnradanordnung eines Verteilergetriebes gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;

Fig. 2 eine schematische Ansicht, welche einen Zustand eines Schaltvorgangs während eines schnell laufenden 2-Rad-Antriebsmodus eines Verteilergetriebes gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

Fig. 3 eine schematische Ansicht, welche einen Zustand eines Schaltvorgangs während eines schnell laufenden 4-Rad-angetriebenen Modus eines Verteilergetriebes gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt

Fig. 4 eine Schnittansicht, welche einen Zustand eines Schaltvorgangs während eines langsam laufenden 4- Rad-angetriebenen Modus eines Verteilergetriebes gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt;

Fig. 5 eine Schnittansicht, welche eine Getriebeanordnung mit einem Verteilergetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung darstellt; und

Fig. 6 eine Schnittansicht, welche einen Ausschnitt der Getriebeanordnung mit einem Verteilergetriebe von Fig. 5 darstellt.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Die vorliegende bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun in Einzelheiten beschrieben, wobei ein Beispiel einer Ausführungsform der Erfindung in den beigefügten Zeichnungen dargestellt ist.

Fig. 1 zeigt ein Verteilergetriebe gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung. Ein Verteilergetriebe der vorliegenden Erfindung ist ein zeitweiliges Verteilergetriebe, welches ein Fahrzeug sowohl in einem 2-Rad- als auch einem 4-Rad-Antriebsmodus antreiben kann.

Ein Verteilergetriebe weist einen Leistungsaufnahme- Getriebemechanismus 100, um Leistung von einem Motor E/G über ein Getriebe T/M aufzunehmen, einen Hinterradwellen- Getriebemechanismus 20 zur Übertragung der Drehkraft bzw. des Drehmoments zu den Hinterrädern R/W, einen Leistungsübertragungs-Getriebemechanismus 10 zur Übertragung der Leistung von dem Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus 100 zu den Hinterradwellen-Getriebemechanismus 20, einen Vorderradwellenmechanismus 30 zur wahlweisen Übertragung der Drehkraft bzw. des Drehmoments zu den Vorderrädern F/W und eine Schaltsteuervorrichtung 40 auf, welche mit dem Hinterradwellen-Getriebemechanismus 20 und dem Vorderradwellenmechanismus 30 verbunden ist.

Der Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus 100 weist eine Hauptwelle 1, welche Leistung von dem Motor aufnimmt, und ein Hauptwellenzahnrad 3 auf, welches an die Hauptwelle 1 angebracht ist. Der Hinterradwellen-Getriebemechanismus 20 weist eine Hinterradantriebswelle 21, die parallel zu der Hauptwelle 1 des Leistungsaufnahmemechanismus 100 angeordnet ist, ein schnell laufendes Zahnrad 22, welches an der Hinterradantriebswelle 21 angebracht ist, ein langsam laufendes Zahnrad 23, welches an der Hinterradantriebswelle 21 angebracht ist, und eine Langsam/Schnell-Hülse 27 zum wahlweisen Koppeln der schnell und langsam laufenden Zahnräder 22 und 23 mit der Hinterradantriebswelle 21 auf.

Der Leistungsübertragungs-Getriebemechanismus 10 weist eine Getriebewelle 1, welche parallel zwischen der Hauptwelle 1 und der Hinterradantriebswelle 21 angeordnet ist, ein dazwischen liegendes schnell laufendes Zahnrad 12, welches zwischen dem Hauptwellenzahnrad 3 des Leistungsaufnahme- Schaltmechanismus 100 und dem schnell laufenden Zahnrad 22 der Hinterradantriebswelle 21 im Eingriff ist, und ein dazwischen liegendes langsam laufendes Zahnrad 13 auf, welches mit dem langsam laufenden Zahnrad 23 der Hinterradantriebswelle 21 im Eingriff ist.

Der Vorderradwellenmechanismus 30 weist eine Vorderradantriebswelle 31, die in einer gemeinsamen Achse mit der Hinterradantriebswelle 21 angeordnet ist, und eine 2- Rad/4-Rad-Hülse 34 auf, um die Vorderradantriebswelle 31 wahlweise mit der Hinterradantriebswelle 21 zu koppeln.

Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der Hinterradwellen- Getriebemechanismus 20 ferner eine mit dem schnell laufenden Zahnrad 22 gekoppelte erste Nabe 24, eine mit dem langsam laufenden Zahnrad 23 gekoppelte zweite Nabe 25 und eine dritte Nabe 26 auf, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 zwischen der ersten Nabe 24 und der zweiten Nabe 25 ausgebildet ist. Die dritte Nabe 26 ist wahlweise zu einer der ersten oder zweiten Nabe 24 und 25 in Übereinstimmung mit der Bewegung der Langsam/Schnell-Hülse 27 gekoppelt, wodurch die Drehgeschwindigkeit der Hinterradantriebswelle 21 variiert wird.

Der Hinterradwellen-Schaltmechanismus 20 weist ferner eine vierte Nabe 32 auf, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, wobei ein Ende der Hinterradantriebswelle 21 an einem Ende der Vorderradantriebswelle 31 des Vorderradwellenmechanismus 30 angrenzt. Die Vorderradwelle 30 weist eine fünfte Nabe 33 auf, welche einstückig mit der Vorderradantriebswelle 31 ausgebildet ist, wobei ein Ende der Vorderradantriebswelle 31 an ein Ende der Hinterradantriebswelle 21 angrenzt. Die vierte und fünfte Nabe 32 und 33 sind wahlweise durch die Bewegung der 2-Rad/4-Rad-Hülse 34 miteinander gekoppelt, wodurch wahlweise die Leistung von der Hinterradantriebswelle 21 über den Vorderradwellenmechanismus 30 zu den Vorderrädern übertragen wird.

Der Schaltsteuermechanismus 40 zur wahlweisen Kopplung der Hinterradantriebswelle 21 zu der Vorderradantriebswelle 30und zu einem der schnell und langsam laufenden Zahnräder 22 und 23 weist eine Schaltstange 42, welche parallel zu der Vorder- und Hinterradantriebswelle 31 und 21 angeordnet ist, und eine Übertragungshebel 41 auf, welcher mit einem Ende 43 der Stange 42 verbunden ist.

Die Schaltstange 42 ist mit einer 2-Rad/4-Rad-Gabel 44 versehen, welche mit der 2-Rad/4-Rad-Hülse 34 des Vorderradwellenmechanismus 30 gekoppelt ist, und einer Schnell/Langsam-Gabel 45 versehen, welche mit der Schnell/Langsam-Hülse 27 gekoppelt ist.

Der Betrieb des vorstehend beschriebenen Verteilergetriebes wird im folgenden beschrieben.

Um einen schnell laufenden 2-Rad-Antriebsmodus zu realisieren, wird der Übertragungshebel 41 derart betätigt, dass die Schaltstange 42 nach links versetzt wird, wie in Fig. 2 gezeigt. Als Folge davon werden die 2-Rad/4-Rad-Hülse 34 und die Schnell/Langsam-Hülse 27, welche jeweils mit der 2-Rad/4-Rad-Gabel 44 und der Schnell/Langsam-Gabel 45 gekoppelt sind, die an der Schaltstange 42 angebracht sind, nach links bewegt, so dass die fünfte Nabe 33, welche einstückig mit der Vorderradantriebswelle 31 des Vorderradwellenmechanismus 30 ausgebildet ist, von der vierten Nabe 32 getrennt ist, die einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, und wobei die dritte Nabe 26, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, mit der ersten Nabe 24 gekoppelt ist, welche einstückig mit dem schnell laufenden Zahnrad 22 ausgebildet ist.

Daher wird die Motorleistung, welche durch das Getriebe zu der Hauptwelle 1 übertragen wird, durch das dazwischen liegende schnell laufende Zahnrad 12 des Leistungsübertragungs-Schaltmechanismus 10 und das schnell laufende Zahnrad 22 des Hinterradwellenmechanismus 20 zu der Hinterradantriebswelle 21 übertragen, wodurch der schnell laufende 2-Rad-Antriebsmodus realisiert wird, wie in Fig. 2 gezeigt.

Da die fünfte Nabe 33, welche einstückig mit der Vorderradantriebswelle 31 ausgebildet ist, von der vierten Nabe 32 getrennt ist, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, wird zu diesem Zeitpunkt die Drehkraft der Hinterradantriebswelle 21 nicht zu der Vorderradantriebswelle 32 übertragen. Da die zweite Nabe 24, welche einstückig mit dem langsam laufenden Zahnrad 23 ausgebildet ist, nicht mit der dritten Nabe 26 gekoppelt ist, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, dreht zusätzlich das langsam laufende Zahnrad 3 leer, welches mit dem dazwischen liegenden langsam laufenden Zahnrad 13 in Eingriff ist.

Um einen schnell laufenden 4-Rad-Antriebsmodus zu realisieren, wird der Übertragungshebel 41 derart betätigt, dass die Schaltstange 42 nach rechts versetzt wird, wie in Fig. 3 gezeigt. Als Folge davon werden die 2-Rad/4-Rad-Hülse 34 und die Schnell/Langsam-Hülse 27, die jeweils mit der 2- Rad/4-Rad-Gabel 44 und der Schnell/Langsam-Gabel 45 gekoppelt sind, die an der Schaltstange 42 angebracht sind, nach rechts bewegt, so dass die fünfte Nabe 34, welche einstückig mit der Vorderradantriebswelle 31 des Vorderradwellenmechanismus 30 ausgebildet ist, mit der vierten Nabe 32 gekoppelt ist, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, und wobei die dritte Nabe 26, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, noch mit der zweiten Nabe 24 gekoppelt ist, welche einstückig mit dem schnell laufenden Zahnrad 22 ausgebildet ist.

Daher wird die Motorleistung, welche über ein Getriebe zu der Hauptwelle 1 übertragen wird, zu der Hinterradantriebswelle 21 durch das dazwischen liegende schnell laufende Zahnrad 12 des Leistungsübertragungs-Getriebemechanismus 10 und das schnell laufende Zahnrad 22 des geschwindigkeitsvariablen Getriebemechanismus 20 übertragen, und wobei die Motorleistung ferner zu der Vorderradantriebswelle 31 durch die gekoppelten Naben 33 und 32 übertragen wird, wodurch der schnell laufende 4-Rad-Antriebsmodus realisiert wird, wie in Fig. 3 gezeigt.

Da die zweite Nabe 25, welche einstückig mit dem langsam laufenden Zahnrad 23 ausgebildet ist, nicht mit der dritten Nabe 26 gekoppelt ist, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, dreht zu diesem Zeitpunkt das langsam laufende Zahnrad 3 leer, welches mit dem dazwischen liegenden langsam laufenden Zahnrad 13 in Eingriff ist.

Um einen langsam laufenden 4-Rad-Antriebsmodus zu realisieren, wird der Übertragungshebel 41 derart betätigt, dass die Schaltstange 42 weiter nach rechts versetzt wird, wie in Fig. 4 gezeigt. Als Folge davon werden die 2-Rad/4- Rad-Hülse 34 und die Schnell/Langsam-Hülse 27, welche jeweils mit der 2-Rad/4-Rad-Gabel 44 und der Schnell/Langsam-Gabel 45 gekoppelt sind, die an der Schaltstange 42 angebracht sind, weiter nach rechts bewegt, so dass die fünfte Nabe 34, welche einstückig mit der Vorderradantriebswelle 31 des Vorderradwellenmechanismus 30 ausgebildet ist, noch mit der vierten Nabe 32 gekoppelt ist, die einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, und wobei die dritte Nabe 26, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, von der zweiten Nabe 24 getrennt ist, welche einstückig mit dem schnell laufenden Zahnrad 22 ausgebildet ist, wobei die dritte Nabe 26 jedoch mit der zweiten Nabe 25 gekoppelt ist, welche einstückig mit dem langsam laufenden Zahnrad 23 ausgebildet ist.

Daher wird die Motorleistung, welche durch ein Getriebe zu der Hauptwelle 1 übertragen wird, zu der Hinterradantriebswelle 21 durch das dazwischen liegende langsam laufende Zahnrad 13 des Leistungsübertragungs- Getriebemechanismus 10 und das langsam laufende Zahnrad 23 des Hinterradwellenmechanismus 20 übertragen, und wobei die Motorleistung ferner zu der Vorderradantriebswelle 31 durch die gekoppelten Naben 33 und 32 übertragen wird, wodurch der langsam laufende 4-Rad-Antiebsmodus realisiert wird, wie in Fig. 3 gezeigt.

Da die erste Nabe 24, welche einstückig mit dem schnell laufenden Zahnrad 22 ausgebildet ist, nicht mit der dritten Nabe 26 gekoppelt ist, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle 21 ausgebildet ist, dreht zu diesem Zeitpunkt das schnell laufende Zahnrad 22 leer, welches mit dazwischen liegenden schnell laufenden Zahnrad 12 in Eingriff ist.

Da das Schalten durch eine einfache Betätigung entlang einer geraden Linie durchgeführt wird, kann die Struktur bzw. der Aufbau des Verteilergetriebes, wie vorstehend beschrieben, vereinfacht werden, wodurch sich die Herstellungskosten reduzieren.

Obwohl diese Erfindung in Verbindung damit beschrieben worden ist, was gegenwärtig als die praktischste und bevorzugteste Ausführungsform angesehen wird, ist es ersichtlich, dass die Erfindung nicht auf die offenbarten Ausführungsformen beschränkt ist, sondern dass es im Gegensatz dazu beabsichtigt ist, verschiedene Modifikationen und äquivalente Anordnungen zu umfassen, welche innerhalb des Rahmens bzw. des Schutzumfangs der beigefügten Ansprüche liegen.


Anspruch[de]
  1. 1. Antriebssystem für ein 4-Rad-angetriebenes Fahrzeug mit einem schnell laufenden 2-Rad-Antriebsmodus, einem schnell laufenden 4-Rad-Antriebsmodus und einem langsam laufenden 4-Rad-Antriebsmodus, wobei ein Verteilergetriebe aufweist:

    einen Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus zur Aufnahme von Leistung von einem Motor über ein Getriebe;

    einen Hinterradwellen-Getriebemechanismus zur Übertragung des Drehmoments zu den Hinterrädern, wobei der Hinterradwellen-Getriebemechanismus einen schnell laufenden Abschnitt und einen langsam laufenden Abschnitt aufweist;

    einen Leistungsübertragungs-Getriebemechanismus zur Übertragung von Leistung von dem Leistungsaufnahme- Getriebemechanismus zu dem Hinterradwellen- Getriebemechanismus;

    einen Vorderradwellenmechanismus zur wahlweisen Übertragung des Drehmoments zu den Vorderrädern; und

    eine Schaltsteuervorrichtung, die mit dem Hinterradwellen-Getriebemechanismus und dem Vorderradwellenmechanismus verbunden ist, um den Hinterradwellen-Getriebemechanismus mit dem Vorderradwellen-Getriebemechanismus und einen der schnell oder langsam laufenden Abschnitte mit den Hinterrädern wahlweise mit Leistung zu koppeln.
  2. 2. Antriebssystem nach Anspruch 1, wobei der Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus eine Hauptwelle, die Leistung von dem Motor aufnimmt, und ein Hauptwellenzahnrad aufweist, das an der Hauptwelle angebracht ist.
  3. 3. Antriebssystem nach Anspruch 2, wobei der Hinterradwellen-Getriebemechanismus eine Hinterradantriebswelle, die parallel zu der Hauptwelle des Leistungsaufnahmemechanismus angeordnet ist, ein schnell laufendes Zahnrad, das an der Hinterradantriebswelle drehbar angebracht ist, ein langsam laufendes Zahnrad, das an der Hinterradantriebswelle drehbar angeordnet ist, und eine Langsam/Schnell-Hülse aufweist, um eines der schnell oder langsam laufenden Zahnräder fest mit der Hinterradantriebswelle zu verbinden.
  4. 4. Antriebssystem nach Anspruch 3, wobei der Leistungsübertragungs-Schaltmechanismus eine Zahnradwelle, die parallel zwischen der Hauptwelle und der Hinterradantriebswelle angeordnet ist, ein dazwischen liegendes schnell laufendes Zahnrad, das zwischen dem Hauptwellenzahnrad (3) des Leistungsaufnahme-Getriebemechanismus und dem schnell laufenden Zahnrad der Hinterradantriebswelle im Eingriff ist, und ein dazwischen liegendes langsam laufendes Zahnrad aufweist, das mit dem langsam laufenden Zahnrad der Hinterradantriebswelle im Eingriff ist.
  5. 5. Antriebssystem nach Anspruch 2, wobei der Vorderradwellenmechanismus eine Vorderradantriebswelle, die an einer gemeinsamen Achse mit der Hinterradantriebswelle angeordnet ist, und eine 2-Rad/4- Rad-Hülse aufweist, um wahlweise die Vorderradantriebswelle mit der Hinterradantriebswelle zu verbinden.
  6. 6. Antriebssystem nach Anspruch 5, wobei der Hinterradwellen-Getriebemechanismus ferner eine erste Nabe, die mit dem schnell laufenden Zahnrad gekoppelt ist, eine zweite Nabe, die mit dem langsam laufenden Zahnrad gekoppelt ist, und eine dritte Nabe aufweist, welche einstückig mit der Hinterradantriebswelle zwischen der ersten und der zweiten Nabe ausgebildet ist, wobei die dritte Nabe wahlweise mit der ersten oder der zweiten Nabe in Übereinstimmung mit der Betätigung des Schaltsteuermechanismus gekoppelt ist, wodurch die schnell und langsam laufenden Abschnitte gebildet werden.
  7. 7. Antriebssystem nach Anspruch 6, wobei der Hinterradwellen-Getriebemechanismus ferner eine vierte Nabe aufweist, die einstückig mit der Hinterradantriebswelle ausgebildet ist, wobei die Hinterradantriebswelle an einem Ende der Vorderradantriebswelle des Vorderradwellenmechanismus angrenzt, und wobei die Vorderradwelle eine fünfte Nabe aufweist, die einstückig mit der Vorderradantriebswelle ausgebildet ist, wobei an dem einen Ende der Vorderradantriebswelle ein Ende der Hinterradantriebswelle angrenzt, und wobei die vierte und die fünfte Nabe wahlweise miteinander gemäß der Betätigung des Schaltsteuermechanismus miteinander gekoppelt sind, wodurch wahlweise Leistung von der Hinterradantriebswelle an die Vorderräder durch den Vorderradwellenmechanismus übertragen wird.
  8. 8. Antriebssystem nach Anspruch 7, wobei der Schaltsteuermechanismus eine Schaltstange, welche parallel zu der Vorder- und Hinterradantriebswelle angeordnet ist, und einen Übertragungshebel aufweist, welcher direkt mit der Stange verbunden ist, wobei die Schaltstange mit einer 2-Rad/4-Rad-Gabel, welche an eine 2-Rad/4-Rad-Hülse des Vorderradwellenmechanismus gekoppelt ist, und mit einer Schnell/Langsam-Gabel versehen ist, welche mit der Schnell/Langsam-Hülse gekoppelt ist, wobei die 2-Rad/4-Rad-Gabel und die Langsam/Schnell-Gabel gleichzeitig in Übereinstimmung mit einer Betätigung des Übertragungshebels bewegt werden.
  9. 9. Antriebssystem eines 4-Rad-angetriebenen Fahrzeugs für ein zeitweilig 4-Rad-angetriebenes Fahrzeug, das aufweist:

    einen Hinterradantriebsmechanismus mit einer Hinterradantriebswelle, einem schnell laufenden Zahnrad, das an der Hinterradantriebswelle angeordnet ist, und einem langsam laufenden Zahnrad, das an der Hinterradantriebswelle angeordnet ist, wobei die schnell und langsam laufenden Zahnräder über ein Getriebe Leistung von einem Motor aufnehmen;

    einen Vorderradantriebsmechanismus mit einer Vorderradantriebswelle, die an der mit der Hinterradantriebswelle identischen Achse angeordnet ist; und

    eine Schaltsteuervorrichtung, um die Hinterradantriebswelle mit dem Vorderradwellen- Getriebemechanismus und mit einem der schnell oder langsam laufenden Zahnräder mit Leistung zu koppeln, um einen schnell laufenden 2-Rad-, einen schnell laufenden 4-Rad- und einen langsam laufenden 4-Rad-Antriebsmodus zu realisieren.
  10. 10. Antriebssystem nach Anspruch 9, wobei die Schaltsteuervorrichtung aufweist:

    eine Schaltstange, die parallel zu den Vorder- und Hinterradantriebwellen angeordnet ist;

    einen Übertragungshebel, der direkt mit der Stange verbunden ist, um die Schaltstange zwischen dem schnell laufenden 2-Rad-, dem schnell laufenden 4-Rad- und dem langsam laufenden 4-Rad-Antriebsmodus entlang einer Achse parallel zu der Vorder- und Hinterradantriebswelle zu bewegen;

    eine 2-Rad/4-Rad-Gabel, um die Vorder- und Hinterradantriebswelle zu koppeln; und

    eine Schnell/Langsam-Gabel, um eines der schnell oder langsam laufenden Zahnräder mit der Hinterradwelle zu koppeln, wobei die Schnell/Langsam-Gabel gleichzeitig mit der 2-Rad/4-Rad-Gabel in Übereinstimmung mit der Bewegung des Betätigungshebels, der mit der Schaltstange zusammenarbeitet, bewegt wird.






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