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Dokumentenidentifikation DE10037633A1 12.04.2001
Titel System zur Rechnungsbearbeitung
Anmelder International Business Machines Corp., Armonk, N.Y., US
Erfinder Fox, Vincent P., Vestal, N.Y., US;
Garris, Joy T., Binghamton, N.Y., US;
Reynolds, Scotty J., Flower Mount, Tex., US
Vertreter Duscher, R., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Ass., 71034 Böblingen
DE-Anmeldedatum 02.08.2000
DE-Aktenzeichen 10037633
Offenlegungstag 12.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2001
IPC-Hauptklasse G06F 17/60
Zusammenfassung Es werden Rechnungen für Waren bearbeitet, welche gemäß einer Preisstrategie mit einer auf dem Wareneingang basierenden Rechnungsüberprüfung erworben wurden. Ein Abgleichtool führt einen logischen Dreifachabgleich zwischen den Rechnungen und einem Datenbanktool mit Warenempfangsscheinen und Lieferaufträgen durch. Wenn eine Übereinstimmung festgestellt wird, schickt ein Übertragungstool die Rechnungen und die Ergebnisse des Dreifachabgleichs an die Datenbank.

Beschreibung[de]
TECHNISCHES GEBIET

Die Erfindung bezieht sich auf ein System zur Rechnungsbearbeitung. Im Besonderen bezieht es sich auf ein System, mit dem ein logischer Dreifachabgleich zwischen einer Rechnung, den Warenempfangsscheinen und den Lieferaufträgen durchgeführt wird. Die Ergebnisse des logischen Abgleichs werden dann an ein Datenbanktool übertragen, das die Warenempfangsscheine und die Lieferaufträge enthält.

HINTERGRUND DER ERFINDUNG

Im Laufe des Herstellungsprozesses von Endprodukten müssen verschiedene Rohmaterialien oder Einzelteile bei Lieferanten bestellt, in Empfang genommen sowie die Lieferanten bezahlt werden. Im Allgemeinen wird die herstellende Partei den Bestand solcher Waren minimieren wollen im Einklang mit einer Strategie, die eine Reaktion auf Änderungen der Nachfrage erlaubt und die ein Aufbrauchen ihrer zur Verfügung stehenden Vorräte verhindert, was zu einem Produktionsstillstand führen könnte. Folglich wird ein effizientes System für die Bearbeitung der Papiere oder der elektronischen Dokumente, die mit der Bestellung, dem Empfang und der Bezahlung der Waren einhergehen, benötigt, welches der wie auch immer gearteten, erforderlichen Lagerhaltungsstrategie einen einfachen Ablauf erlaubt. Wenn eine große Anzahl, z. B. tausende, verschiedener Waren von diesem System gehandhabt werden muss, wie es heute für viele Zweige der herstellenden Industrie typisch ist, können Verbesserungen im Ablauf des Dokumentationssystems signifikante Vorteile für den Hersteller bringen.

Ein Unternehmen bestellt Waren normalerweise durch das Senden eines Dokuments an einen Lieferanten, das Dokument wird im Folgenden als Lieferauftrag bezeichnet, in welchem die bestellten Waren, deren Menge, das gewünschte Lieferdatum und ein zuvor vereinbarter Preis aufgeführt werden. Daneben kann der Lieferauftrag noch weitere Daten enthalten. Auf dem bisherigen Stand der Technik ist es üblich, einen Lieferauftrag per Post, Fax, E-Mail oder auf elektronischem Wege, etwa über die Telefonleitung mit Hilfe einer als EDI 850 bezeichneten Technologie zu senden. Wenn der Lieferauftrag in Papierform per Post oder Fax geschickt wird, kann er manuell mit Hilfe von Tastatur, Mauszeiger, Touchscreen oder ähnlicher, üblicherweise zur Dateneingabe verwendeter Geräte in eine Datenbank eingegeben werden. Ebenso ist es üblich, Lieferaufträge elektronisch über das Internet zu übermitteln, unter Verwendung von Techniken, die gemeinhin als E-Business bezeichnet werden. Normalerweise bewahren sowohl das Unternehmen als auch der Lieferant eine Kopie als Beleg auf, entweder in elektronischer Form oder in Papierform.

Bei der allgemeinen Beschaffung und bei vielen anderen Beschaffungsumgebungen basiert der nach der Lieferung gezahlte Preis auf dem Lieferauftrag, ein Vorgang, der als GR/IR (goods received/invoice received, Wareneingang/Rechnungseingang) bezeichnet wird. Im Beschaffungswesen kommt es jedoch auch vor, dass eine Preisstrategie verwendet wird, die auf Gültigkeitsdaten mit Kontrollindikatoren, wie Versanddatum, Lieferdatum und Wareneingangsdatum, basiert. Diese Strategie erfordert in der Regel die Erstellung von Lieferaufträgen in Form einer auf dem Wareneingang basierenden Rechnungsüberprüfung, die als GR/IV (goods received/invoice verification, Wareneingang/Rechnungsüberprüfung) bezeichnet wird. In diesem Fall wird der tatsächlich zu zahlende Preis erst nach Empfang der Ware festgelegt.

Unabhängig von der Preisstrategie schickt der Lieferant an das Unternehmen eine Rechnung mit der Bitte um Begleichung. Dies geschieht normalerweise unter Verwendung der gleichen, oben beschriebenen Techniken zur Übermittlung der Lieferaufträge. Häufig trifft die Rechnung zur Weiterbearbeitung noch vor dem entsprechenden Warenempfangsschein (GRR, goods received receipt) ein. Der Warenempfangsschein kann auch die Bezeichnung Packliste, Verladeschein, Versender oder vorzugweise Lieferschein tragen. Die Bearbeitung der Rechnung vor dem Empfang der Waren muss zwangsläufig anders erfolgen, wenn eine GR/IV- Preisstrategie verfolgt wird. Im Vergleich zu GR/IR ist aufgrund verschiedener Regeln der Buchführung insbesondere eine Bearbeitung solcher GR/IV-Rechnungen nicht möglich. Die Notwendigkeit, zwei Systeme zur Rechnungsbearbeitung zu haben, ist für große Unternehmen kostspielig und fehleranfällig. Aus diesem Grund wäre es eine Verbesserung im Bereich der Rechnungsbearbeitung, GR/IV-Rechnungen auf eine einfache Art und Weise bearbeiten zu können sowie auf eine Weise, welche die GR/IR-Bearbeitungsmöglichkeiten nutzt, die normalerweise in einem Unternehmen vorhanden sind und effektiv eingesetzt werden.

ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG UND IHRE AUFGABEN

Aus diesem Grund ist es eine vorrangige Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die Technik der Rechnungsbearbeitung durch die Bereitstellung eines Bearbeitungssystems mit erweiterten Funktionen zu verbessern.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Verfahren zur Rechnungsbearbeitung bereitzustellen, das auf eine einfache Art und Weise verwirklicht werden kann.

Noch eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Datenverarbeitungsgerät zur Verfügung zu stellen, das über erweiterte Funktionen zur Bearbeitung von Rechnungen verfügt.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, ein Computerprogramm zur erweiterten Rechnungsbearbeitung bereitzustellen.

Eine weitere Aufgabe besteht darin, vom Computer ausführbare Bearbeitungsschritte zur erweiterten Rechnungsbearbeitung bereitzustellen.

Diese und andere Aufgaben werden mit einer entsprechenden Ausführung der Erfindung erreicht, in der ein System zur Rechnungsbearbeitung bereitgestellt wird, welches Eingabemittel zur Eingabe und Speicherung von Rechnungen umfasst, ferner ein Datenbanktool mit einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen, ein Abgleichstool, das mit den Eingabemitteln und dem Datenbanktool verbunden ist und beim Datenbanktool periodisch abfragt, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt, wobei jeweils ein logischer Dreifachabgleich zwischen einer Rechnung, einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen durchgeführt wird und logische Ergebnisse des Dreifachabgleichs generiert werden, sowie ein Übertragungstool zur Übertragung der logischen Ergebnisse vom Abgleichstool zum Datenbanktool, einschließlich der Übertragung jeder gespeicherten Rechnung, für die vom Abgleichstool eine Übereinstimmung gefunden wurde.

Entsprechend einer anderen Ausführung der Erfindung wird ein Verfahren zur Bearbeitung von Rechnungen bereitgestellt, welches Eingabeschritte und Schritte zur Rechnungsspeicherung in einem Tool zur Rechnungsbearbeitung umfaßt, ein Datenbanktool mit einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen bereitstellt, periodisch das Datenbanktool abfragt, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt, einen logischen Dreifachabgleich zwischen jeder Rechnung, einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen durchführt, logische Ergebnisse des Dreifachabgleichs generiert und die logischen Ergebnisse sowie jede gespeicherte Rechnung, für die durch den logischen Dreifachabgleich eine Übereinstimmung gefunden wurde, vom Rechnungsbearbeitungstool zum Datenbanktool überträgt.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Abb. 1 veranschaulicht die Elemente der Ausführung der Erfindung;

Abb. 2 ist ein Flussdiagramm des erfindungsgemäßen Systems; und

Abb. 3 veranschaulicht eine bevorzugte Art, einen Dreifachabgleich durchzuführen.

BESTE AUSFÜHRUNGSART DER ERFINDUNG

Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung einschließlich ihrer anderen und weitergehenden Aufgaben, Vorzüge und Fähigkeiten, wird auf die folgende Darlegung sowie auf die im Anhang befindlichen Ansprüche in Verbindung mit den oben beschriebenen Zeichnungen verwiesen.

In Abb. 1 wird ein System zur Rechnungsbearbeitung 10 gezeigt. Die Eingabemittel 12 und 14 werden zur Eingabe und Speicherung der Rechnungen 20 verwendet. Die Rechnung kann auf elektronischem Wege über EDI 850, per E-Mail oder mittels anderer elektronischer Verbindungen erhalten und automatisch ohne manuellen Eingriff eingegeben werden. Sie kann auch nach Erhalt in Papierform per Post, Fax, Expresszustellung oder per Kurier manuell eingegeben werden. Die manuelle Eingabe kann mittels Tastatur, Maus oder Trackball-Zeiger, Touchscreen oder anderen in der Datenverarbeitungstechnik bekannten Methoden erfolgen. Die Rechnungen 20 werden in einem Computerspeicher, bei dem es sich um einen Aktivspeicher, wie DRAM, SRAM, FLASH oder EPROM handeln kann, gespeichert. Die Rechnungen können ebenfalls auf der Festplatte, auf Diskette, CD ROM, DVD oder irgendeinem anderen Speichermedium gesichert werden.

Das Datenbanktool 18 hat einen oder mehrere Warenempfangsscheine 22 und einen oder mehrere Lieferaufträge 24. Das Datenbanktool kann ein computerbasierendes Softwaretool mit zwei Datenbanken sein, die eine davon für die Warenempfangsscheine 22 und die zweite für die Lieferaufträge 24. Das Datenbanktool 18 kann ein an ein bestimmtes Unternehmen angepasstes, speziell für den Kunden angefertigtes Tool oder ein im Handel erhältliches Einkaufstool sein, das einen oder mehrere Warenempfangsscheine 22 und einen oder mehrere Lieferaufträge 24 verarbeiten kann. Ein derartiges Einkaufstool ist das bei dem Unternehmen SAP AG (Neurottstrasse 16, 69190 Walldorf, Deutschland) erhältliche SAP B2B Beschaffungstool.

Das Abgleichs- und Übertragungstool 16 ist sowohl mit dem Rechnungsbearbeitungstool 14 als auch mit dem Datenbanktool 18 verbunden. Vorzugsweise handelt es sich dabei um ein Softwaretool, das auf dem gleichen Prozessor wie eines oder beide der Tools 16 und 18 läuft, es kann aber auch auf einem separaten oder einem Fernprozessor laufen. Das Abgleichstool 16 fragt das Datenbanktool 18 periodisch ab, um festzustellen, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt.

Das Abgleichstool 16 kann auch aus speziell ausgelegter Abgleichshardware oder irgendeiner anderen Kombination aus Hardware und Software bestehen, die eine Abgleichsfunktion zwischen zwei oder mehreren Nummern oder Variablen durchführen kann. Das Abgleichstool 16 ist insbesondere in der Lage, einen Dreifachabgleich durchführen, wie er im Nachfolgenden unter Bezugnahme auf Abb. 3 beschrieben wird.

Das Übertragungstool 16 überträgt für jede Rechnung, für die eine Übereinstimmung festgestellt wurde, die Rechnung aus dem Speicher des Rechnungsbearbeitungstools 14 zusammen mit den Ergebnissen des logischen Dreifachabgleichs zum Datenbanktool 18. Im Fall, dass die drei Tools (Rechnungs-, Übertragungs- und Datenbanktool) auf einem gemeinsamen Prozessor laufen, kann die Übertragung mittels Einlese-, Verschiebungs- und Speicher-Softwarebefehlen (READ, MOVE und STORE) erfolgen. Die Übertragung kann auch über eine Kommunikationsleitung, wie z. B. LAN, Telefonleitung, Datenverbindung oder Funkfrequenzwellen erfolgen, wenn eines oder mehrere der drei Tools fernlokalisiert sind. Das Datenbanktool 18 kann dann Zahlungen an den Lieferanten oder andere im Beschaffungswesen übliche Bearbeitungsaufgaben veranlassen.

Abb. 2 zeigt ein Flussdiagramm, das die Verfahrensschritte entsprechend einer anderen Ausführung der Erfindung beschreibt. Ausgehend vom Kasten 30 werden die Rechnungen im Schritt 32 in ein Rechnungsbearbeitungstool eingegeben und gespeichert. Zur Eingabe und Speicherung sind verschiedene Geräte und Strukturen oben beschrieben worden. Die eingegebene Rechnung kann Daten, wie etwa Firmencode, Dokumentenwährung, Lieferantennummer, Dokumentennummer, Dokumentendatum, Art und Anzahl der Positionen enthalten. In Schritt 34 wird ein Datenbanktool mit Warenempfangsscheinen und Lieferaufträgen bereitgestellt. Derartige Tools wurden oben beschrieben. In Schritt 36 wird das Datenbanktool periodisch abgefragt, um festzustellen, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt. Wenn ein oder mehrere Scheine vorliegen, wird in Schritt 38 ein logischer Dreifachabgleich für jede gespeicherte Rechnung durchgeführt. Nachfolgend wird eine Möglichkeit beschrieben, einen Dreifachabgleich, wie er in Abb. 3 dargestellt ist, durchzuführen. Wenn eine Übereinstimmung gefunden wurde, werden in Schritt 40 die Rechnung und die logischen Ergebnisse vom Rechnungsbearbeitungstool zum Datenbanktool übertragen. Abb. 3 zeigt ein detailliertes Flussdiagramm, welches einen Weg zur Durchführung eines logischen Dreifachabgleichs aus Schritt 38 in Abb. 2 darstellt. Der Prozess beginnt bei Kasten 50, nachdem festgestellt wurde, dass ein neuer Warenempfangsschein im Datenbanktool vorliegt. In Schritt 52 wird für jede Rechnung bestimmt, ob ein oder mehrere Warenempfangsscheine die gleiche Nummer, z. B. Lieferscheinnummer, wie die Rechnung aufweisen, und ob der Einzelpreis auf dem bzw. den Warenempfangsscheinen dem in der Rechnung angegebenen Einzelpreis entspricht und zuletzt, ob die Gesamtproduktmenge, welche auf dem bzw. den Warenempfangsscheinen angegeben ist, der auf der Rechnung aufgelisteten Produktmenge entspricht. Wenn alle drei Bedingungen erfüllt sind, entspricht dies dem Idealfall und die gespeicherte Rechnung wird in Schritt 40, wie oben beschrieben, vom Rechnungsbearbeitungstool zum Datenbanktool übertragen. Außerdem werden auch die logischen Ergebnisse übertragen, die anzeigen, dass alle drei Bedingungen erfüllt sind.

Bei der Bearbeitung einer großen Zahl von Aufträgen, Empfangsscheinen und Rechnungen kommt es häufig vor, dass nicht alle drei Bedingungen erfüllt sind. Beispielsweise kann in Schritt 54 festgestellt werden, dass der Einzelpreis, der auf dem oder den Warenempfangsscheinen angegebenen ist, nicht dem Einzelpreis in der Rechnung entspricht, alle anderen Bedingungen jedoch erfüllt sind. Dass Einzelpreise nicht entsprechen, kann viele Ursachen haben, unter anderem eine Preiserhöhung oder Preisreduzierung in dem Zeitraum zwischen dem Warenversand durch den Lieferanten und dem Versenden der Rechnung. Es kann an einem Schreibfehler liegen oder daran, dass eine Preisänderung vielleicht nicht allen Parteien zur gleichen Zeit mitgeteilt wurde. Was auch immer der Grund für die Differenz der Einzelpreise ist, die Rechnung und die logischen Ergebnisse werden wiederum vom Rechnungsbearbeitungstool in Schritt 40 zum Datenbanktool übertragen. In diesem Fall weisen die logischen Ergebnisse den Käufer darauf hin, dass, wie es üblicherweise gehandhabt wird, eine Preisabstimmung erfolgen muß und der Lieferant zu bezahlen ist.

In Schritt 56 wird durch einen dritten Durchlauf des logischen Dreifachabgleichs festgestellt, dass die Nummer auf einem oder mehreren Warenempfangsscheinen (GRR) nicht mit der Nummer auf der Rechnung übereinstimmt, alle übrigen Bedingungen jedoch erfüllt sind. Die Übertragung der Rechnung und der logischen Ergebnisse wird in Schritt 40 wiederum durchgeführt.

In Schritt 58 entspricht mindestens eine GRR-Nummer und mindestens ein GRR-Einzelpreis nicht der Rechnung, trotzdem genügt die Gesamtproduktmenge der in der Rechnung angegebenen Menge. In diesem Fall wählt das Rechnungsbearbeitungstool in Schritt 62 die Warenempfangsscheine nach dem Datum aus, um der Menge, welche auf der Rechnung angegeben ist, zu entsprechen, und überträgt dann die Rechnung und die logischen Ergebnisse in Schritt 40. Die logischen Ergebnisse beinhalten die Informationen, nach denen die Warenempfangsscheine in Schritt 62 ausgewählt wurden.

Wenn schließlich keiner der Abgleiche in den Schritten 52, 54, 56 oder 58 eine Übereinstimmung erbringt, wird das Abgleichtool in Schritt 60 eine Schleife zurück durchlaufen und das Datenbanktool periodisch abfragen, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt. In einer bevorzugten Ausführung kann diese periodische Abfrage bis zu 45 Tage lang fortgeführt werden, bis anschließend die Rechnung vom Rechnungsbearbeitungstool entfernt und an den Lieferanten zurückgeschickt wird.

Obwohl im Vorstehenden aufgezeigt und beschrieben wurde, welche Ausführungen derzeit als bevorzugte Ausführungen der Erfindung erachtet werden, ist es für den Fachmann offensichtlich, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen gemacht werden können, ohne dabei vom festgelegten Geltungsbereich der Erfindung, wie er in den beiliegenden Ansprüchen definiert wird, abzuweichen.


Anspruch[de]
  1. 1. Ein System zur Rechnungsbearbeitung, das folgendes umfaßt:

    Eingabemittel zur Eingabe und Speicherung von Rechnungen;

    ein Datenbanktool mit einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen;

    ein Abgleichtool, welches mit den besagten Eingabemitteln und dem besagten Datenbanktool verbunden ist, und welches das besagte Datenbanktool periodisch abfragt, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt, sowie einen logischen Dreifachabgleich durchführt zwischen jeder der besagten Rechnungen, dem oder den besagten Warenempfangsscheinen und dem oder den besagten Lieferaufträgen, sowie logische Ergebnisse des besagten Dreifachabgleichs generiert; und

    ein Übertragungstool zur Übertragung besagter logischer Ergebnisse von besagtem Abgleichstool zu besagtem Datenbanktool, einließlich der Übertragung jeder der besagten gespeicherten Rechnungen, für die das besagte Abgleichtool eine Übereinstimmung gefunden hat.
  2. 2. Rechnungsbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, in dem besagte Eingabemittel Mittel zur elektronischen Eingabe umfassen.
  3. 3. Rechnungsbearbeitungssystem gemäß Anspruch 2, in dem besagte Eingabemittel darüber hinaus Mittel zur elektronischen Eingabe via EDI 850-Protokoll umfassen.
  4. 4. Rechnungsbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, in dem das besagte Datenbanktool SAP ist.
  5. 5. Rechnungsbearbeitungssystem gemäß Anspruch 1, in dem der besagte logische Dreifachabgleich vorgenommen wird durch Vergleichen einer GRR-Nummer auf jeder der besagten Rechnungen mit einer GRR-Nummer auf einem oder mehreren der besagten Warenempfangsscheine, eines Einzelpreises auf einem oder mehreren der besagten Warenempfangsscheine mit einem Einzelpreis auf jeder der besagten Rechnungen, und einer Menge auf jeder der besagten Rechnungen mit einer Menge auf einem oder mehreren der besagten Warenempfangsscheine, und wobei ein entsprechender Vergleich, entweder der besagten GRR-Nummer oder des besagten Einzelpreises oder der besagten Menge, ergibt, dass die besagte Übereinstimmung gefunden wurde.
  6. 6. Verfahren zur Rechnungsbearbeitung, welches folgende Schritte umfaßt:

    Eingabe und Speicherung von Rechnungen in einem Rechnungsbearbeitungstool;

    Bereitstellung eines Datenbanktools mit einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen;

    periodische Abfrage des besagten Datenbanktools zur Ermittlung, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt, zur Durchführung eines logischen Dreifachabgleichs zwischen jeder der besagten Rechnungen, einem oder mehreren der besagten Warenempfangsscheine und einem oder mehreren der besagten Lieferaufträgen, einschließlich der Generierung logischer Ergebnisse des besagten Dreifachabgleichs; und

    Übertragung der besagten logischen Ergebnisse vom besagten Rechnungsbearbeitungstool zu besagtem Datenbanktool, einschließlich der Übertragung jeder der besagten gespeicherten Rechnungen, für die bei der Durchführung des besagten logischen Dreifachabgleichs eine Übereinstimmung gefunden wurde.
  7. 7. Vorrichtung zur Datenverarbeitung für die Bearbeitung von Rechnungen, welche folgendes umfaßt:

    Mittel zur Eingabe und Speicherung von Rechnungen in einem Rechnungsbearbeitungstool;

    Mittel zur Bereitstellung eines Datenbanktools mit einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen;

    Mittel zur periodischen Abfrage des besagten Datenbanktools, um festzustellen, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt, sowie zur Durchführung eines logischen Dreifachabgleichs zwischen jeder der besagten Rechnungen, dem oder den besagten Warenempfangsscheinen und dem oder den besagten Lieferaufträgen, einschließlich der Generierung logischer Ergebnisse des besagten Dreifachabgleichs; und

    Mittel zur Übertragung der besagten logischen Ergebnisse von besagtem Rechnungsbearbeitungstool zu besagtem Datenbanktool, und zur Übertragung jeder der besagten gespeicherten Rechnungen, für die bei der Durchführung des besagten logischen Dreifachabgleichs eine Übereinstimmung gefunden wurde.
  8. 8. Computerprogrammprodukt zur Bearbeitung von Rechnungen, welches folgendes umfaßt:

    ein computerlesbares Medium;

    erste Programmanweisungsmittel für die Eingabe und Speicherung von Rechnungen in einem Rechnungsbearbeitungstool;

    zweite Programmanweisungsmittel für die Bereitstellung eines Datenbanktools mit einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen;

    dritte Programmanweisungsmittel für die periodische Abfrage des besagten Datenbanktools, um festzustellen, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt, und für die Durchführung eines logischen Dreifachabgleichs zwischen jeder der besagten Rechnungen, dem oder den besagten Warenempfangsscheinen und dem oder den besagten Lieferaufträgen, sowie für die Generierung logischer Ergebnisse des besagten Dreifachabgleichs; und

    vierte Programmanweisungsmittel für die Übertragung der besagten logischen Ergebnisse von besagtem Rechnungsbearbeitungstool zu besagtem Datenbanktool, und zur Übertragung jeder der besagten gespeicherten Rechnungen, für die bei der Durchführung des besagten logischen Dreifachabgleichs eine Übereinstimmung gefunden wurde, wobei alle besagten Programmanweisungsmittel auf dem besagten Medium aufgezeichnet werden.
  9. 9. Computerausführbare und auf einem computerlesbaren Medium gespeicherte Verfahrensschritte zur Steuerung eines Computers, für die Bearbeitung von Rechnungen, welche folgendes umfassen:

    einen Schritt für die Eingabe und Speicherung von Rechnungen in einem Rechnungsbearbeitungstool;

    einen Schritt für die Bereitstellung eines Datenbanktools mit einem oder mehreren Warenempfangsscheinen und einem oder mehreren Lieferaufträgen;

    einen Schritt für die periodische Abfrage des besagten Datenbanktools, um festzustellen, ob ein neuer Warenempfangsschein vorliegt, sowie für die Durchführung eines logischen Dreifachabgleichs zwischen jeder der besagten Rechnungen, dem oder den besagten Warenempfangsscheinen und dem oder den besagten Lieferaufträgen, einschließlich der Generierung logischer Ergebnisse des besagten Dreifachabgleichs; und

    einen Schritt zur Übertragung der besagten logischen Ergebnisse von besagtem Rechnungsbearbeitungstool zu besagtem Datenbanktool sowie zur Übertragung jeder der besagten gespeicherten Rechnungen, für die bei der Durchführung des besagten logischen Dreifachabgleichs eine Übereinstimmung gefunden wurde.






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