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Dokumentenidentifikation DE10049036A1 12.04.2001
Titel Verfahren und Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe
Anmelder Sony Corp., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Iida, Kenichi, Tokyo/Tokio, JP;
Minakata, Yoshimichi, Tokyo/Tokio, JP
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 04.10.2000
DE-Aktenzeichen 10049036
Offenlegungstag 12.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 12.04.2001
IPC-Hauptklasse G11C 7/16
IPC-Nebenklasse G06F 3/06   
Zusammenfassung Bei einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe wird in dem Fall, dass während der Aufzeichnung von Hauptdaten auf einem eine Speichereinheit verwendenden entnehmbaren Aufzeichnungsträger (1) ermittelt wird, dass der betreffende Aufzeichnungsträger (1) in eine Position bewegt worden ist, die eine Entnahme des Aufzeichnungsträgers (1) ermöglicht, während eine elektrische Verbindung zwischen der Aufzeichnungseinheit und dem Aufzeichnungsträger (1) aufrecht erhalten wird, die Aufzeichnung der Hauptdaten angehalten, während Hilfs- bzw. Zusatzdaten, die die Hauptdaten managen, auf dem Aufzeichnungsträger (1) aufgezeichnet werden.

Beschreibung[de]
Hintergrund der Erfindung Gebiet der Erfindung

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe, bei dem bzw. bei der sogar dann, wenn ein Aufzeichnungsträger in eine eine Entnahme ermöglichende Position während der Aufzeichnung von Hauptdaten auf einem bewegbaren Aufzeichnungsträger bewegt wird, Subdaten, die für das Management der Hauptdaten genutzt werden, sogar an der Position aufgezeichnet werden, die eine Entnahme des Aufzeichnungsträgers ermöglicht, um das Management der auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Hauptdaten zu ermöglichen.

Hintergrund

Bis jetzt ist eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgeschlagen worden, die einen eine Festkörperspeichervorrichtung, wie einen nicht-flüchtigen Speicher, tragenden Speicher als Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung für Daten, die durch eine Informationsverarbeitungsvorrichtung verarbeitet werden, welche in typischer Weise durch einen Personalcomputer gegeben ist, oder als Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung für Audio- oder Videodaten verwendet.

Als Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung dieser Art ist eine solche Vorrichtung vorgeschlagen worden, in der ein Speicher auswechselbar ist, um eine freie Auswahl sowie eine Aufzeichnung- und/oder Wiedergabe von einer Vielzahl von Informationsstücken zu ermöglichen. In dem einen Festkörperspeicher aufweisenden bzw. tragenden Speicher ist ein Datenaustausch mit der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung einfach durch elektrische Verbindung von Kontakten möglich, die an diesem Speicher vorgesehen sind, mit einem Verbinder, der an der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehen ist.

Somit kann bei der den Speicher dieser Art verwendenden Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung der Speicher mittels eines vereinfachten Mechanismus angebracht und entnommen werden, ohne einen komplizierten Lademechanismus zu verwenden, wie er in einer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung verwendet wird, die einen plattenförmigen Aufzeichnungsträger, wie eine optische Platte oder eine magnetische Platte, verwendet. So kann ein Speicher beispielsweise dann, wenn eine elektrische Verbindung in bezug auf die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung aufrecht erhalten wird, einfach durch Einbringen des Speichers in eine Einführungs-/Auswurföffnung angebracht werden, die in einem Hauptkörperteil der Vorrichtung vorgesehen ist.

Der durch eine vereinfachte Einführungsoperation an der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung angebrachte Speicher kann ohne weiteres von dem Hauptkörperteil der Vorrichtung durch eine Entnahmebetätigung bzw. Wegnahme von dem Hauptkörperteil der Vorrichtung entnommen werden.

Bei der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, die einen Speicher verwendet, der durch Laden eines Festkörperspeicherelements gebildet ist, kann der Speicher ohne weiteres angebracht und entfernt werden, wodurch eine verbesserte Handhabbarkeit im Vergleich zum Fall der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung erzielt ist, die eine Platte verwendet. Bei dieser Art von Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung kann der Speicher ohne weiteres angebracht oder gelöst bzw. entnommen werden, während ein fehlerhafter Betrieb, wie ein unbeabsichtigtes Auswerfen des Speichers vorkommen kann.

Zu den Daten, die mittels der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung unter Verwendung dieser Art von Speicher aufgezeichnet und/oder wiedergegeben werden, gehört ein Datenstrom als Daten, die eine temporäre Kontinuität im Dateninhalt zeigen und die temporär fortlaufend als Aufzeichnungsdaten ausgestattet sind, und zwar in typischer Weise durch Audio- oder Videodaten. Bei der Aufzeichnung dieser Art des Datenstroms müssen TOC-Daten (das sind Daten einer Inhaltstabelle), wie Adressendaten, welche Datenaufzeichnungspositionen angeben, zumindest zum Endzeitpunkt einer Dateneinheit bzw. von Einheitsdaten aktualisiert werden, die eine Datenintegrität repräsentieren. Falls bei der Aufzeichnung des Datenstroms bzw. des Stromes der Daten die TOC-Daten nicht aktualisiert werden, werden die Daten, die während der Aufzeichnung existierten, als im Speicher fehlend angesehen, infolgedessen die Daten tatsächlich nicht aufgezeichnet werden bzw. sind.

Falls ein Speicher während der Datenaufzeichnung, wie während der Aufzeichnung eines Datenstroms, unbeabsichtigt ausgeworfen wird, wird die Aufzeichnungsoperation ohne die Aufzeichnung von TOC-Daten beendet, so dass die Daten nicht aufgezeichnet werden, während zu der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung übertragene Daten nicht regeneriert werden können.

Zusammenfassung der Erfindung

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung bereitzustellen, in der unter Beibehaltung einer leichten Anbringung oder Entnahme eines Speichers der betreffende Speicher an einem unbeabsichtigten Auswurf während der Datenaufzeichnung gehindert werden kann, um zuverlässige Daten zu gewährleisten.

Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung bereitzustellen, in der der Aufzeichnungsbetrieb von Daten auf dem Speicher sogar dann fortgesetzt werden kann, wenn die Speicherauswurfoperation ausgeführt wird.

Eine noch weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung bereitzustellen, in der es möglich ist, einen unbeabsichtigten Speicherauswurf während einer Datenaufzeichnung zu verhindern.

Gemäß einem Aspekt stellt die vorliegende Erfindung eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung für die Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Hauptdaten und Hilfs- bzw. Subdaten zur Verfügung, die für das Management der Hauptdaten genutzt werden, und zwar für einen beweglichen Aufzeichnungsträger. Die betreffende Vorrichtung umfaßt eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinrichtung für die Aufzeichnung der Hauptdaten und der Hilfsdaten bzw. Subdaten auf dem Aufzeichnungsträger, eine Speichereinrichtung zur Speicherung der Hilfs- bzw. Subdaten, eine Auswurfeinrichtung, die den Aufzeichnungsträger veranlaßt, von einer ersten Position, in der der Aufzeichnungsträger in einem Chassis untergebracht ist, zu einer zweiten Position bewegt zu werden, in der der Aufzeichnungsträger herausgezogen bzw. entnommen ist, wenn die elektrische Verbindung zwischen dem Aufzeichnungsträger und der Aufzeichnungseinrichtung aufrecht erhalten wird, eine Detektiereinrichtung zur Ermittlung, dass der Aufzeichnungsträger durch die Auswurfeinrichtung von der ersten Position in die zweite Position bewegt worden ist, und eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinrichtung, so dass die Aufzeichnung der Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger auf die Ermittelung einer Bewegung des Aufzeichnungsträgers durch die Detektiereinrichtung angehalten wird, so dass die Hilfs- bzw. Subdaten, die in der Speichereinrichtung gespeichert sind und die für die bereits aufgezeichneten Hauptdaten relevant sind, auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichnet werden.

Gemäß einem weiteren Aspekt stellt die vorliegende Erfindung ein Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren für die Aufzeichnung von Hauptdaten und Hilfs- bzw. Subdaten für das Management der Hauptdaten auf oder von einem beweglichen Aufzeichnungsträger zur Verfügung. Dieses Verfahren umfaßt die Schritte des Aufzeichnens der Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger und des Erzeugens der Hilfs- bzw. Subdaten sowie des Stillsetzens der Aufzeichnung der Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger und des Aufzeichnens die erzeugten Hilfs- bzw. Subdaten, die für die bereits aufgezeichneten Hauptdaten relevant sind, auf dem Aufzeichnungsträger, falls ermittelt wird, dass der Aufzeichnungsträger von einer ersten Position, in der der Aufzeichnungsträger in einem Chassis untergebracht ist, zu einer zweiten Position hin bewegt worden ist, die dem Aufzeichnungsträger ermöglicht, entnommen zu werden, während die elektrische Verbindung zwischen dem Aufzeichnungsträger und der Aufzeichnungseinrichtung aufrecht erhalten wird.

Bei dem Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren sowie bei der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird die elektrische Verbindung zwischen dem in dem Speicher vorgesehenen Kontakt und dem Verbinder in einem Zustand aufrecht erhalten, in welchem der Speicherauswurfbetrieb bereits durch eine Auswurfeinheit ausgeführt wird, so dass der Datenaufzeichnungszustand fortgesetzt werden kann, um eine zuverlässige Datenaufzeichnung zu bewirken. Da die Alarmanzeige in einem Zustand erfolgt, in welchem der Aufzeichnungsbetriebszustand ausgewählt ist, ist es darüber hinaus möglich, eine unbeabsichtigte Speicherentnahme zu verhindern, um die vorgenommene Aufzeichnung von Daten zuverlässig abschließen zu können.

Kurze Beschreibung der Zeichnungen

Fig. 1 veranschaulicht in einer Perspektivansicht einen plattenförmigen Speicher, der in einer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung verwendet wird.

Fig. 2 veranschaulicht in einer Perspektivansicht die Unterseite des plattenförmigen Speichers.

Fig. 3 veranschaulicht in einer Perspektivansicht die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung bei Betrachtung von der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.

Fig. 4 zeigt eine Perspektivansicht der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung bei Betrachtung von der Frontseite her.

Fig. 5 zeigt eine Perspektivansicht eines Halters, an dem ein plattenförmiger Speicher der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung anzubringen ist, wobei der plattenförmige Speicher im ausgeworfenen Zustand veranschaulicht ist.

Fig. 6 veranschaulicht in einer Perspektivansicht den Zustand, in welchem der plattenförmige Speicher in den Halter eingeführt ist und in welchem die resultierende Anordnung in die Speicherladeposition geladen ist.

Fig. 7 veranschaulicht in einem Blockdiagramm einen Auswurf-Detektiermechanismus der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.

Fig. 8 veranschaulicht in einer Perspektivansicht die Beziehung zwischen einer Elektrode, die eine Anschlußeinheit bildet, welche an dem plattenförmigen Speicher vorgesehen ist, und einem Anschluß einer ersten Reihe von Anschlüssen, die an einem Verbinder vorgesehen sind.

Fig. 9 zeigt ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung des Zustands, in welchem der Auswurf vorgenommen wird, wenn die Aufzeichnungsbetriebsart ausgewählt ist.

Fig. 10 zeigt ein Flußdiagramm zur Veranschaulichung der Datenaufzeichnungsfolge für den Speicher.

Fig. 11 zeigt ein Flußdiagramm, welches die Operationsfolge des Schreibens von Daten in den Speicher nach einer unüblichen Beendigungsoperation veranschaulicht.

Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele

Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen werden bevorzugte Ausführungsbeispiele einer Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung im einzelnen erläutert.

Die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung wird zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe eines Datenstromes herangezogen, der eine temporäre Kontinuität zeigt, wie zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Daten, die in einer Informationsverarbeitungsvorrichtung verarbeitet werden, wie sie in typischer Weise durch einen Personalcomputer gegeben ist, von Audiodaten oder Videodaten. Die betreffende Vorrichtung verwendet als Aufzeichnungsträger einen Speicher 1, der als Platte ausgebildet ist. Dieser plattenförmige Speicher 1 enthält ein Gehäuse 2, welches einen Hauptkörperteil bildet, der aus der Formung von Kunstharz erhalten ist, und ein Festkörper-Speicherelement, wie einen nicht-flüchtigen Speicher, mit einer großen Speicherkapazität von nicht weniger als beispielsweise 32 Mbyte. Der Speicher 1 liegt im wesentlichen in Form eines Rechtecks vor, dessen kurze Seite etwa 21,45 mm lang ist, dessen lange Seite etwa 50 mm beträgt und dessen Dicke D1 etwa 2,8 mm beträgt, wie dies in Fig. 1 veranschaulicht ist.

An einer Frontseite 2a als einer der kurzen Seiten des Gehäuses 2, welches den plattenförmigen Speicher 1 bildet, ist eine Anschlußeinheit 3 vorgesehen, die sich von der Frontfläche 2a zu einer Bodenfläche bzw. Unterseite 2b erstreckt, wie dies in Fig. 1 und 3 veranschaulicht ist. In dieser Anschlußeinheit 3 ist eine Vielzahl von Elektroden 3b gebildet, die durch Trennwandabschnitte 3a voneinander getrennt sind. Die Datenaufzeichnung oder Datenwiedergabe auf bzw. von dem in dem Gehäuse 2 vorgesehenen Speicherelement erfolgt über die in der Anschlußeinheit 3 vorgesehenen Elektroden 3b.

In einer Ecke zu der die Anschlußeinheit 3 tragenden Frontseite 2a des Gehäuses 2 hin ist ein bogenförmiger Ausschnitt 4 vorgesehen, der die Einführrichtung in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung angibt. In einer Querseite 2c des mit dem Ausschnitt 4 gebildeten Gehäuses 2 ist eine eine fehlerhafte Einführung verhindernde Nut 5 in Fortsetzung des Ausschnitts 4 durch Öffnen der Unterseite des Gehäuses 2 gebildet, wie dies in Fig. 2 gezeigt ist. Die Rolle bzw. Aufgabe des Ausschnitts 4 und der eine fehlerhafte Einführung verhindernden Nut 5 besteht darin, die Einführrichtung des plattenförmigen Speichers 5 in bezug auf die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zum Zeitpunkt des Ladens des plattenförmigen Speichers 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung so zu steuern, dass eine fehlerhafte Einführung verhindert ist.

In der Nähe der Anschlußeinheit 3 ist auf der Unterseite 2b des Gehäuses 2 ein eine fehlerhafte Aufzeichnung verhindernder Schalter 6 vorgesehen, der imstande ist, eine fehlerhafte Aufzeichnung von Informationssignalen auf bzw. in einem Halbleiterspeicher zu verhindern. Der eine fehlerhafte Aufzeichnung verhindernde Schalter 6 ist mit einem Betätigungsknopf in dem Gehäuse 2 verbunden; wenn der Schalter in die eine oder andere Richtung verschoben wird, ermöglicht er die Datenaufzeichnung oder die Verhinderung der Aufzeichnung von neuen Daten in einer Überlagerung. In einer Querseite 2c des Gehäuses 2 ist eine Anlageausnehmung 7 gebildet, in die ein an der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehener Anlagevorsprung auf die Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung eingreift, um zu verhindern, dass das Gehäuse 2 von der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gelöst wird. In der Mitte der gegenüberliegenden Querseite 2d des Gehäuses 2 ist eine Lade- Detektierausnehmung 8 gebildet, in die eine Detektiereinheit eingreift, die an der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehen ist, um das mögliche Vorhandensein des plattenförmigen Speichers 1 zu ermitteln, der in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung geladen ist.

An dem Gehäuse 2 des plattenförmigen Speichers 1 ist ein Etikettenklebteil 9 vorhanden, welches sich von einer ebenen Seite 2e zu einer Rückseite 2f und sodann zur Unterseite 2b erstreckt.

Eine den oben beschriebenen plattenförmigen Speicher 1 als Aufzeichnungsträger verwendende Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 weist ein Gehäuse 12 auf, das einen Hauptkörperteil der Vorrichtung bildet und das durch Anlage und Verbindung von oberen und unteren Gehäusehälften 12a, 12b erhalten ist, die aus einem Kunstharz geformt sind, wie dies in Fig. 3 und 4 veranschaulicht ist.

Innerhalb des Gehäuses 12 ist ein Halter 13 angeordnet, in den der plattenförmige Speicher 1 eingeführt und in welchem dieser Speicher gehalten wird. Der Halter 13 ist für eine Bewegung auf einem Chassis 14 angeordnet, das im Gehäuse 12 angeordnet ist.

Auf gegenüberliegenden Querseiten des Halters 13 ist auf dem Chassis 14 ein Paar von Speicherträgern 16, 17 beweglich angeordnet vorgesehen, wie dies aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist. Ein offenes Ende des Halters 13 dient als Einführungs-/Entnahme- bzw. Entfernungsteil 18 für den in den Halter 13 eingeführten oder von diesem gelösten plattenförmigen Speicher 1. Auf derjenigen Seite des Halters 13, die gegenüber dessen Seite liegt, welche den Einführungs-/Entnahmeteil 18 trägt, ist ein Verbinder 19 angebracht, mit dem die Anschlußeinheit 3 elektrisch verbunden ist, die an dem in den Halter 13 eingeführten plattenförmigen Speicher 1 vorgesehen ist. Der Verbinder 19 ist mit einem ersten Satz von Anschlüssen 20 versehen, die eine Vielzahl von Anschlüssen umfassen, welche mit einer Vielzahl von Elektroden 3b der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 elektrisch verbunden sind, wie dies aus Fig. 5 ersichtlich ist. Der erste Satz von Anschlüssen 20 verläuft zum inneren Ende des Verbinders 19 hin. Der Verbinder 19 weist einen zweiten Satz von Anschlüssen auf, die mit einem Verbindungsanschluß (nicht dargestellt) elektrisch verbunden sind, der an bzw. in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehen ist. Der zweite Satz von Anschlüssen gestattet den Austausch von aufzuzeichnenden und/oder wiederzugebenden Daten zwischen einer in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 1 vorgesehenen Signalverarbeitungsschaltung und dem Speicher in dem plattenförmigen Speicher 1. Dieser zweite Satz von Anschlüssen ist mit dem plattenförmigen Speicher 1 über den ersten Satz von Anschlüssen 20 elektrisch verbunden.

Der Halter 13, der so ausgelegt ist, wie dies oben beschrieben worden ist, ist an dem Chassis 14 für eine Bewegung in der durch die Pfeile A und B in Fig. 5 und 6 bezeichneten Richtung angeordnet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Halter 13 dadurch am Lösen von dem Chassis 14 gehindert, dass ein (nicht dargestellter) Bewegungsführungsschaft mit einer Bewegungsführungsöffnung in Eingriff steht und von dieser getragen ist, die in das Chassis 14 gebohrt ist; er ist an dem Chassis 14 für eine Bewegung in der durch die Pfeile A und B in Fig. 5 bezeichneten Richtung angeordnet.

Zwischen dem Halter 13 und den Chassis 14 ist eine Kipp- bzw. Schnappfeder angebracht, die die Bewegung des Halters 13 in der durch den Pfeil A oder B in Fig. 5 bezeichneten Richtung zu begrenzen gestattet. Von dem Zustand, in welchem der Halter 13 sich in einer Anfangs- bzw. Ausgangsposition befindet, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist, in der Einführung des plattenförmigen Speichers 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 oder dessen Lösen von der betreffenden Vorrichtung ermöglicht ist, wird der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt. Wenn der Halter in eine Position in der Mitte des Chassis 14 bewegt ist, wird die Vorspannungsrichtung der Kipp- bzw. Spannfeder umgekehrt, so dass der Halter weiter in die durch den Pfeil A in Fig. 5 bezeichnete Richtung bewegt wird, und zwar unter der Vorspannung der betreffenden Kippfeder, bis er in eine zuvor festgelegte Speicherladeposition bewegt ist.

Falls der betreffende Halter 13 von dem Zustand, in dem der Halter 13 in die Speicherladeposition bewegt worden ist, in die durch den Pfeil B in Fig. 5 bezeichnete Richtung bewegt wird, bis er sich auf halben Wege auf dem Chassis 14 befindet, wird die Vorspannungsrichtung der Kipp- bzw. Schnappfeder umgekehrt, so dass der Halter weiter in die durch den Pfeil B in Fig. 5 bezeichnete Richtung unter der Vorspannung der betreffenden Kippfeder bewegt wird, bis der Halter die Auswurfposition erreicht, die die Einführung und den Auswurf des plattenförmigen Speichers 1 ermöglicht.

Wenn der Halter 13, in den der plattenförmige Speicher 1 getragen wird, in die Speicherladeposition in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 bewegt wird bzw. ist, wird ein Auswurfhebel 21, der eine an einem Seitenwandabschnitt 14a des Chassis 14 beweglich getragene Auswurfeinheit darstellt, in die durch den Pfeil C1 in Fig. 5 bezeichnete Richtung verschoben, wodurch der Halter 13 in die durch den Pfeil B in Fig. 5 bezeichnete Richtung bis zur Einführungs-/Entnahmeposition bewegt wird. Dies bedeutet, dass die Auswurfeinheit in derselben Richtung wie der Einführungsrichtung des plattenförmigen Speichers 1 in den Halter 13 bewegt wird, um den in den Halter 13 eingeführten und von diesem festgehaltenen plattenförmigen Speicher 1 auszuwerfen.

Unterdessen wird der Auswurfhebel 21 in die durch den Pfeil C2 in Fig. 5 bezeichnete Verschieberichtung unter der Vorspannung einer Spannschraubenfeder 22 vorgespannt, die unter Spannung zwischen dem Auswurfhebel 21 und dem Seitenwandabschnitt 14a des Chassis 14 angebracht ist.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eine Auswurf-Detektiereinheit aufweist, die mit einem Auswurf-Detektierschalter 23 versehen ist, der den Auswurfzustand des Halters 13 zu ermitteln imstande ist, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist. Dieser Auswurf-Detektierschalter 23, der die Auswurfeinheit darstellt, ist an einer solchen Position vorgesehen, dass dann, wenn der Halter 13 in die bzw. zur Ladeposition in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung verschoben ist, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist, der Schalter 23 durch den Halter 13 in seine EIN-Stellung gedrückt ist, während dann, wenn der Auswurfhebel 21 betätigt wird, um den Halter 13 in die Auswurfposition zu verschieben, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist, der Schalter in seine AUS-Stellung bewegt ist. Dies bedeutet, dass der Auswurf-Detektierschalter 23 an einer flexiblen gedruckten Schaltungsplatine 24 angebracht ist, die an der Unterseite des Chassis 14 in einer der Bewegungsrichtung des Halters 13 zugewandten Beziehung angebracht ist.

Ein Detektier-Ausgangssignal des Auswurf-Detektierschalters 23, der die Verschiebe- bzw. Bewegungsposition des Halters 13 zu ermitteln imstande ist, um festzustellen, ob der Halter 13 sich in der Auswurfposition befindet oder nicht, wird einer Steuerschaltungseinheit 28 eingangsseitig zugeführt, die die Betriebsart, etc. der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zu steuern imstande ist, wie dies in Fig. 7 veranschaulicht ist. Wenn der Auswurf-Detektierschalter 23 durch den Halter 13 betätigt und dadurch eingeschaltet wird, ermöglicht diese Steuerschaltungseinheit 28 eine selektive Einstellung der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung in einen Aufzeichnungszustand oder in einen Wiedergabebetriebszustand.

Wenn der Aufzeichnungsbetriebszustand für die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung ausgewählt ist und der Auswurfhebel 21 betätigt wird, um den Halter 13 in die in Fig. 5 dargestellte Auswurfposition zu verschieben, damit der Auswurf- Detektierschalter 23 ausgeschaltet wird, bewirkt die Steuerschaltungseinheit 28 die Abgabe eines Alarmanzeigesignals für eine Anzeigeeinheit 29 und/oder für eine Alarmtonerzeugungseinrichtung 30, die an bzw. in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehen ist. Unterdessen kann ein in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehener Lautsprecher gleichzeitig als Alarmtonerzeugungseinrichtung 30 benutzt werden.

Wie oben beschrieben, ist der Halter 13, der zur Verschiebung auf dem Chassis 14 angeordnet ist, innerhalb des Gehäuses 12 derart angeordnet, dass der Einführungs-/Entnahme- bzw. Entfernungsteil 18 einer an der Rückseite des Gehäuses 12 vorgesehene Speichereinführungs-/-entnahmeöffnung 31 zugewandt ist.

An einem Ende zur Vorderseite von der mittleren Position in Längsrichtung des Gehäuses 12, welches den Hauptkörperteil der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 darstellt, ist eine Anzeigeeinheit 29 vorgesehen, die beispielsweise durch ein Flüssigkeitskristallanzeigeteil gebildet ist. Auf dieser Anzeigeeinheit 29 erfolgt eine Alarmanzeige, etc. auf der Grundlage eines Alarmanzeigesignals, welches von der Steuerschaltungseinheit 28 abgegeben wird, wenn der Auswurfbetrieb des plattenförmigen Speichers 1 im Arbeitsbetrieb der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 ausgeführt wird, im Datenaufzeichnungszustand oder in dem Zustand, in dem der Aufzeichnungsbetriebszustand ausgewählt ist. Zum gegenüberliegenden Ende von dem Längsmittelbereich aus zur Rückseite des Gehäuses 12 hin ist ein Fenster 33 vorgesehen, durch das der in dem Gehäuse 12 untergebrachte Halter 13 zur Außenseite hin freiliegt.

In dieser Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 ist eine Auswahlbetätigungseinheit 36 an einer Querseite des Gehäuses 2 vorgesehen für die Auswahl des Betriebs- bzw. Arbeitszustands dieser Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Falls die Auswahlbetätigungseinheit 36 um einen in dem Gehäuse 12 als Mitte vorgesehenen Zapfen gedreht wird, wählt die Auswahlbetätigungseinheit 36 den Betätigungs- bzw. Betriebszustand, wie den Aufzeichnungsbetrieb oder den Wiedergabebetrieb der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 aus, während in dem Fall, dass die Auswahlbetätigungseinheit 36 in eine Richtung senkrecht zur Querseite des Gehäuses 12 hin gedrückt wird, die Auswahlbetätigungseinrichtung 36 die ausgewählte Betriebsweise festlegt. In einem mittleren Bereich einer Querseite des Gehäuses 12, die mit der Auswahlbetätigungseinrichtung 36 versehen ist, ist ein Halteknopf bzw. eine Haltetaste 37 vorgesehen für die Einstellung der ausgewählten Betriebsweise.

Auf der gegenüberliegenden Querseite des Gehäuses 2 ist eine Auswurfbetätigungstaste 38, die mit dem Auswurfhebel 21 verbunden ist, womit der Auswurfbetrieb des Halters 13 erfaßt wird, und die in dem Gehäuse 2 vorgesehen ist, für eine Bewegung in der durch die Pfeile C1 und C2 in Fig. 4 bezeichneten Richtung angebracht. Wenn eine Bewegung in der durch den Pfeil C1 in Fig. 4 bezeichneten Richtung erfolgt, wird die Auswurfbetätigungstaste 38 für den Auswurf des Halters 13 betätigt, um den in den Halter 13 eingeführten und in diesem gehaltenen plattenförmigen Speicher 1 durch die Speichereinführungs-/ Entnahmeöffnung 31 zur Außenseite des Gehäuses 12 hin vorstehen zu lassen, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist.

In der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist die den Betriebszustand auswählende Auswahlbetätigungseinrichtung 36 in einem Bereich zu einem Ende des Gehäuses 12 in bezug auf dessen mittleren Bereich vorgesehen, und die Auswurfbetätigungstaste 38 ist zur gegenüberliegenden Seite des Gehäuses 12 in bezug auf dessen mittleren Bereich vorgesehen. Falls die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 mit einer Hand gehalten wird, so sind Hand oder Finger des Benutzers vor der Auswahlbetätigungseinrichtung 36 platziert, und die Auswurfbetätigungstaste 38 ist an einer Position platziert, an der eine Betätigung mit der Hand oder einem Finger schwierig ist, während in dem Fall, dass Hand oder Finger des Benutzers so platziert sind, dass die Auswurfbetätigungstaste 38 betätigt wird, die Auswahlbetätigungseinrichtung 36 an einer Position platziert ist, an der eine Betätigung mit der Hand oder einem Finger schwierig ist, so dass es möglich ist, den fehlerhaften Betrieb einer unbeabsichtigten Betätigung der Auswurfbetätigungstaste 38 während der Datenaufzeichnung und/oder -wiedergabe für einen Auswurf des plattenförmigen Speichers 1, der in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladen ist, zu vermeiden.

Nachstehend werden der Zustand des Ladens des plattenförmigen Speichers 1 in die oben beschriebene Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 und der Zustand des Auswerfens des in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 geladenen plattenförmigen Speichers 1 erläutert.

Zum Laden des plattenförmigen Speichers 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 wird die Auswurfbetätigungstaste 38 betätigt, um den Halter 13 in eine Auswurfposition zur Speichereinführungs-/-entnahmeöffnung 31 des Gehäuses hin zu verschieben, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist. Falls der plattenförmige Speicher 1 durch die Speichereinführungs-/-entnahmeöffnung 31 in das Gehäuse 12 eingeführt ist, wobei die Seite des plattenförmigen Speichers 1, die mit der Anschlußeinheit 3 versehen ist, als Einführungsende dient, wird der plattenförmige Speicher 1 in dem Halter 13 gehalten, der in die Auswurfposition bewegt ist, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist. Falls nach Einführen des plattenförmigen Speichers 12 in das Gehäuse 12 der betreffende plattenförmige Speicher 1 weiter in das Gehäuse 12 eingeführt wird, wird der Halter 13 zusammen mit dem plattenförmigen Speicher 1 zu der Ladeposition hin bewegt, wie dies durch den Pfeil A in Fig. 5 veranschaulicht ist. Wenn der Halter 13 in die Ladeposition bewegt ist und wenn der plattenförmige Speicher 1 weiter in das Gehäuse 12 eingeführt wird, wird der plattenförmige Speicher 1 mit dem Halter 13 vereinigt und in die in Fig. 6 veranschaulichte Ladeposition geladen, während die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 mit dem ersten Satz von Anschlüssen 20 elektrisch verbunden ist, die an dem Verbinder 19 vorgesehen sind.

Wenn der Halter 13 in die Ladeposition bewegt ist, ist der zweite Satz der Anschlüsse mit den Verbindungsanschlüssen elektrisch verbunden, die an der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung vorgesehen sind, um die Vornahme eines Datenaustausches zwischen der in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung 11 vorgesehenen Signalverarbeitungsschaltung und dem Speicher in dem plattenförmigen Speicher 1 zu ermöglichen.

Wenn der plattenförmige Speicher 1 eingeführt ist und wenn der Halter 13 zusammen mit dem plattenförmigen Speicher 1 in die Ladeposition eingeführt ist, dann wird der Auswurfdetektierschalter 23 durch einen Teil des Halters 13 oder durch einen Teil des plattenförmigen Speichers 1, der in den Halter 13 geladen ist, einem solchen Druck ausgesetzt, dass die Feststellung ermöglicht wird, dass der plattenförmige Speicher 1 in die Speicherladeposition geladen worden ist.

Falls der plattenförmige Speicher 1 vom Halter 13 gehalten und in die Speicherladeposition geladen ist, sind im übrigen die Elektroden 3b der Anschlußeinheit 3 mit dem Anschluß 20a des ersten Satzes von Anschlüssen 20 elektrisch verbunden, welche die Anschlüsse 20 des Verbinders 19 bilden, und zwar zur gleichen Zeit, zu der die Anschlußeinheit 3 am Verbinder 19 mechanisch befestigt und mit diesem vereinigt ist. Falls der plattenförmige Speicher 1 in die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung geladen wird bzw. ist, ist somit die Anschlußeinheit 3 übereinstimmend mit dem Halter 13 verschiebbar, da die Anschlußeinheit 3 mit dem Verbinder 19 elektrisch verbunden ist.

So wird bei der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung in dem Fall, dass der plattenförmige Speicher 1 sich zusammen mit dem Halter 13 im Speicherladezustand befindet, wie dies in Fig. 6 veranschaulicht ist, und dass der Halter 13 in die durch den Pfeil B in Fig. 5 bezeichnete Richtung mittels der Auswurfbetätigungstaste 38 bewegt wird bzw. ist, die in der durch den Pfeil C2 in Fig. 4 bezeichneten Richtung bewegt wird, der plattenförmige Speicher 1 zusammen mit dem Halter 13 bewegt, da die Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1 mit dem Verbinder 19 elektrisch verbunden ist. Falls der Halter 13 in eine Position bewegt wird, die ein Einführen und Entfernen des plattenförmigen Speichers 1 ermöglicht, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist, so dass ein Teil des plattenförmigen Speichers 1 von der Speichereinführungs-/-entnahmeöffnung 31 vorsteht, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist, wird die elektrische Verbindung zum Verbinder 19 solange beibehalten, wie der plattenförmige Speicher 1 nicht von der Speichereinführungs-/-entnahmeöffnung 31 gelöst wird.

Somit wird bei der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung in dem Fall, dass der plattenförmige Speicher 1 in die Speicherladeeinheit geladen ist, der plattenförmige Speicher 1 mit der Datenaufzeichnungs- und/oder -wiedergabeschaltung in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung über den Verbinder 19 elektrisch verbunden bleiben, der an dem Halter 13 vorgesehen ist, um eine Datenaufzeichnung und/oder -wiedergabe zu ermöglichen.

Mit dem plattenförmigen Speicher 1, der einfach in den Halter 13 eingeführt bzw. eingesteckt: wird, so dass er mit dem Verbinder 19 mechanisch und elektrisch verbunden ist, ist es wahrscheinlich, dass dann, wenn der plattenförmige Speicher 1 zusammen mit dem Halter 13 zur Auswurfposition hin bewegt wird, durch die Auswurfoperation, der betreffende plattenförmige Speicher 1 leicht in der Richtung bewegt wird, in der er von dem Verbinder 19 zurückgezogen ist. Daher ist die Länge L1 des Anschlusses 20a des ersten Satzes von Anschlüssen 20, die an dem Verbinder 19 vorgesehen sind, so festgelegt, dass sie länger ist als die Länge L2 der Elektrode 3b der Anschlußeinheit 3 des plattenförmigen Speichers 1, wie dies in Fig. 8 veranschaulicht ist. Mittels einer Anordnung, bei der in dem Fall, dass der plattenförmige Speicher 1 in die Speicherladeposition geladen ist, die Elektrode 3b am proximalen Ende des Anschlusses 20a des ersten Satzes von Anschlüssen 20 angebracht ist, kann der Zustand der elektrischen Verbindung zum Verbinder 19 in zuverlässiger Weise selbst dann beibehalten werden, wenn der plattenförmige Speicher 1 sogar in die Auswurfrichtung bewegt wird, um Ton dem Verbinder 19, wie durch den Pfeil B in Fig. 5 angedeutet, gelöst zu werden.

Falls in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung der Auswurfdetektierschalter 23 festgestellt hat, dass der plattenförmige Speicher 1 in den Halter 13 eingeführt worden bzw. eingedrungen ist und der Halter 13 in die Speicherladeposition geladen worden ist, wird das Detektier-Ausgangssignal der Steuerschaltungseinheit 28 eingangsseitig zugeführt, die imstande ist, beispielsweise die Betriebsart der vorliegenden Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung derart zu steuern, dass es möglich wird für die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, die Aufzeichnungsbetriebsart oder die Wiedergabebetriebsart auszuwählen, wie dies in Fig. 7 veranschaulicht ist. Wenn das Laden des Halters 13 in der Speicherladeposition ermittelt wird und der Aufzeichnungsbetriebszustand ausgewählt ist, werden Daten, wie ein zur Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zu übertragender Datenstrom, auf dem plattenförmigen Speicher 1 aufgezeichnet. Falls sodann die Wiedergabebetriebsart ausgewählt wird, werden die Daten, wie der auf dem plattenförmigen Speicher 1 aufgezeichnete Datenstrom, wiedergegeben.

Falls in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung die Aufzeichnungsbetriebsart zur Vornahme einer Datenaufzeichnung ausgewählt ist, wird die so ausgewählte Aufzeichnungsbetriebsart durch die Steuerschaltungseinheit 28 beim Schritt S1 in Fig. 9 ermittelt. Falls die Aufzeichnungsbetriebsart ausgewählt ist, wird beim Schritt S2 ermittelt, ob auf den Halter 13 für einen Auswurf eingewirkt ist oder nicht. Falls beim Schritt S2 festgestellt wird, und zwar infolge der Bewegung der Auswurfbetätigungstaste 38 in die durch den Pfeil C2 in Fig. 4 bezeichnete Richtung, dass der Halter 13 in die in Fig. 5 durch den Pfeil B bezeichnete Richtung bewegt worden ist, wird der Halter 13 in eine Auswurfposition bewegt worden sein, die die Einführung und Entfernung bzw. Entnahme des plattenförmigen Speichers 1 ermöglicht, wie dies in Fig. 5 veranschaulicht ist, und der Auswurfdetektierschalter 23 einer Auswurfdetektiereinheit wird ausgeschaltet; die Steuerschaltungseinheit 28 überprüft beim Schritt S3, ob eine Endverarbeitung der aufgezeichneten Daten ausgeführt worden ist oder nicht. Diese Datenaufzeichnungs- Endverarbeitung stellt die Verarbeitung der Aktualisierung der TOC-Daten (Tabelle der Inhalts-Daten) dar, die beispielsweise Adressendaten sind, welche die Aufzeichnungsposition der auf dem Speicher 1 aufgezeichneten Daten spezifizieren. Damit wird überprüft, ob diese TOC-Daten in einem TOC-Aufzeichnungsbereich des Speichers 1 aufgezeichnet worden sind oder nicht. Falls die Steuerschaltungseinheit 28 beim Schritt S3 nicht festgestellt hat, dass die Datenaufzeichnungs-Endverarbeitung erfolgt ist, löst die Steuerschaltungseinheit 28 ein Alarmtonerzeugungssignal aus, um einen Alarmton als Warnung anzugeben, der die Herausnahme des plattenförmigen Speichers 1 betrifft; dadurch wird die Alarmtonerzeugungsvorrichtung 30 veranlaßt, einen Alarmton abzugeben. Die Steuerschaltungseinheit 28 ruft ein Alarmanzeigesignal hervor, welches den Alarm als Warnung anzeigt, die die Herausnahme des plattenförmigen Speichers 1 aus der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung betrifft, um dieses Signal zur gleichen Zeit abzugeben, zu der die Abgabe der Alarmtonerzeugungssignale bewirkt wird. Dadurch wird ein Alarm auf der Anzeigeeinheit 29 angezeigt.

Wenn der plattenförmige Speicher 1 zusammen mit dem Halter 13 in die Speicherladeposition geladen ist, bleibt der plattenförmige Speicher 1 mit der Datenaufzeichnungs- und/oder -wiedergabeschaltung in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung über den am Halter 13 vorgesehenen Verbinder 19 elektrisch verbunden, um die Datenaufzeichnung und/oder -wiedergabe zu ermöglichen, und zwar sogar in dem Fall, dass die Auswurfoperation in diesem Zustand ausgeführt wird. Falls der Alarmton erzeugt worden ist oder falls die Alarmanzeige erfolgt ist, erkennt somit der Benutzer, dass die Datenaufzeichnungs-Endverarbeitung noch nicht zum Schluß gelangt ist, und die Datenaufzeichnungs-Endverarbeitung wird beim Schritt S6 abgeschlossen, woraufhin der Benutzer den Speicher 1 aus bzw. von der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung entnimmt. Dies bedeutet, dass dann, wenn die Auswurfoperation ausgeführt worden ist, die Aufzeichnung von Daten, wie eines Datenstroms, und die Aktualisierung der TOC-Daten auf dem plattenförmigen Speicher 1 vorgenommen werden kann, was somit zu einer zuverlässigen Datenaufzeichnung führt.

Nunmehr wird die Datenaufzeichnung auf dem plattenförmigen Speicher 1 unter Bezugnahme auf das in Fig. 10 dargestellte Flußdiagramm erläutert.

Falls der Halterpositions-Detektierschalter 23, der die Position des Halters 13 ermittelt, in den der plattenförmige Speicher 1 eingeführt und festgehalten wird bzw. ist, feststellt, dass der Halter 13, in den der plattenförmige Speicher 1 eingeführt und festgehalten ist, in die bzw. zu der Speicherladeposition bewegt worden ist, bereitet die Steuerschaltungseinheit 28 beim Schritt S11 eine TEMPTEMP.TMP-Datei als eine Datei vor, die den Dateinamen TEMPTEMP und eine Kennung TMP führt. Dieses Datei wird in einem Grundverzeichnis eines Aufzeichnungsbereiches des plattenförmigen Speichers 1 angelegt. Die Steuerschaltungseinheit 28 geht dann weiter zum Schritt S12. Die Aufgabe der Nutzung der TEMPTEMP.TMP-Datei wird anschließend erläutert werden.

Die Steuerschaltungseinheit 28 löscht dann beim Schritt S12 einen Bereich, der für das Schreiben festgelegt ist, um zum Schritt S13 weiterzugehen. Da der plattenförmige Speicher 1 durch einen nicht-flüchtigen Speicher gebildet ist, der beispielsweise ein elektrisch löschbarer und überschreibbarer Speicher ist, und nicht überschrieben werden kann, veranlaßt die Steuerschaltungseinheit 28, dass ein Bereich für die Speicherung von Audiodaten zuvor in Vorbereitung des Einschreibens von Audiodaten gelöscht wird.

Bei Schritt S13 beginnt die Steuerschaltungseinheit 28 die Schreibverarbeitung, und anschließend geht sie weiter zum Schritt S14.

Beim Schritt S14 überprüft die Steuerschaltungseinheit 28, ob der Benutzer eine Stopptaste im Zuge der Ausführung der Schreib-Endverarbeitung gedrückt hat oder nicht. Falls das Ergebnis der Entscheidung bei diesem Schritt S14 NEIN lautet, geht die Steuerschaltungseinheit 28 weiter zum Schritt S15; andernfalls geht die Steuerschaltungseinheit 28 weiter zum Schritt S18.

Beim Schritt S15 überprüft die Steuerschaltungseinheit 28, ob der Benutzer im Zuge der Ausführung der Schreibverarbeitung beispielsweise eine Aufzeichnungstaste gedrückt hat oder nicht. Falls das Ergebnis der Entscheidung bei diesem Schritt S15 JA lautet, geht die Steuerschaltungseinheit 28 weiter zum Schritt S16; andernfalls kehrt die Steuerschaltungseinheit 28 zum Schritt S14 zurück. Dies bedeutet, dass die Steuerschaltungseinheit 28 sich in einem Warte- bzw. Standby-Zustand, in einer Schleife der Schritte S14-S15-S14 solange befindet, bis der Benutzer die Schreib- oder Endverarbeitung vornimmt.

Beim Schritt S16 veranlaßt die Steuerschaltungseinheit 28 das Einschreiben von Audiodaten, die beispielsweise von einem nicht dargestellten externen Personalcomputer geliefert werden, in den beim Schritt S12 gelöschten Schreibbereich, bevor die Steuerschaltungseinheit 28 zum Schritt S17 weitergeht.

Beim Schritt S17 löscht die Steuerschaltungseinheit 28 einen neuen Bereich zum Schreiben, bevor zum Schritt S14 zurückgekehrt wird. Dies heißt, dass die Steuerschaltungseinheit 28 in einer Schleife mit den Schritten S14-S15-S17-S14 den Prozess des Löschens eines Bereiches zum Schreiben und des Schreibens von Audiodaten in den gelöschten Bereich solange wiederholt, bis das Schreiben der gesamten Audiodaten, die von dem externen Personalcomputer her abgegeben worden sind, zu einem Ende gelangt.

Beim Schritt S18 nimmt die Steuerschaltungseinheit 28 eine Aktualisierung des sogenannten TOC-Bereiches vor, da das Schreiben der gesamten Audiodaten zum Abschluß gelangt ist, um die Aufzeichnungsverarbeitung abzuschließen; damit wird zum Schritt S19 weitergegangen.

Beim Schritt S19 löscht die Steuerschaltungseinheit 28 die Datei TEMPTEMP.TMP, um die Verarbeitung abzuschließen.

Bezugnehmend auf das Flußdiagramm gemäß Fig. 11 wird nachstehend die Schreibverarbeitung für den Fall eines ungewöhnlichen Abschlusses erläutert, wie die Schreibverarbeitung für den Fall, dass der Benutzer eine Auswurfverarbeitung vor Drücken einer Taste, beispielsweise einer Stopp-Taste ausführt, den plattenförmigen Speicher 1 aus dem Halter 13 in fehlerhafter Weise freigibt bzw. herausführt und den betreffenden plattenförmigen Speicher 1 wieder in den Halter 13 auf eine Alarmgebung einführt, wie dies oben beschrieben worden ist, um den betreffenden plattenförmigen Speicher 1 in die Ladeposition in der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zu laden.

Falls die Steuerschaltungseinheit 28 beim Schritt S21 feststellt, und zwar auf der Grundlage des Zustands des Halterpositions-Detektierschalters 23, dass der Halter 13, in den der plattenförmige Speicher 1 eingeführt und von diesem festgehalten ist, wieder in die Speicherladeposition geladen worden ist, geht die Steuerschaltungseinheit 28 weiter zum Schritt S22.

Beim Schritt S22 überprüft die Steuerschaltungseinheit 28, ob die Datei TEMPTEMP.TMP im Grundverzeichnis des plattenförmigen Speichers 1 vorhanden ist oder nicht. Falls das Ergebnis der Entscheidung bei diesem Schritt S22 JA lautet, geht die Steuerschaltungseinheit 28 weiter zum Schritt S23; ansonsten beendet die Steuerschaltungseinheit 28 die Schreibverarbeitung für ein ungewöhnliches Verarbeitungsende. Dies bedeutet, dass bei Fehlen der Datei TEMPTEMP.TMP die Steuerschaltungseinheit 28 entscheidet, dass die in Fig. 10 veranschaulichte Schreibverarbeitung sicher beendet worden ist und nicht zur Schreibverarbeitung für ein gewöhnliches Verarbeitungsende weitergeht.

Beim Schritt S23 führt die Steuerschaltungseinheit 28 eine Wiedergewinnung von Daten des nichtbenutzten Bereichs aus, um zum Schritt S24 weiterzugehen.

Beim Schritt S24 überprüft die Steuerschaltungseinheit 28, ob die Datenwiedergewinnung den gelöschten Bereich erreicht hat oder nicht. Falls das Ergebnis der Entscheidung bei diesem Schritt S24 JA lautet, das heißt, falls die Datenwiedergewinnung den gelöschten Bereich erreicht hat, geht die Steuerschaltungseinheit 28 weiter zum Schritt S24; ansonsten kehrt die Steuerschaltungseinheit 28 zum Schritt S23 zurück. Dies heißt, dass die Steuerschaltungseinheit 28 eine Datenwiedergewinnung in dem aufgezeichneten Bereich in einer Schrittschleife S23-S24 solange ausführt, bis die Datenwiedergewinnung den gelöschten Bereich erreicht.

Beim Schritt S25 stellt die Steuerschaltungseinheit 28 die Daten des Bereiches bis zu einem Punkt unmittelbar vor dem Löschen wieder her, während die Steuerschaltungseinheit 28 die Daten als eine Datei hält. Die Steuerschaltungseinheit 28 geht dann weiter zum Schritt S26.

Beim Schritt S26 überprüft die Steuerschaltungseinheit 28, ob es sich bei der wiederhergestellten Datei um Audiodaten handelt, das heißt ob es eine korrekte Datei ist oder nicht, und zwar auf der Grundlage der Daten am führenden Ende der wiederhergestellten Datei. Falls das Ergebnis der Entscheidung bei diesem Schritt S26 NEIN lautet, das heißt dann, wenn es sich bei der Datei nicht um korrekte Daten handelt, geht die Steuerschaltungseinheit 28 weiter zum Schritt S27; andernfalls geht sie weiter zum Schritt S28.

Beim Schritt S27 löscht die Steuerschaltungseinheit 28 die wiederhergestellte Datei, um dann zum Schritt S28 weiterzugehen.

Beim Schritt S28 löscht die Steuerschaltungseinheit 28 die Datei TEMPTEMP.TMP, um die Schreibverarbeitung für diese ungewöhnliche bzw. unnormale Endverarbeitung abzuschließen.

Mit der vorliegenden Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung, wie sie oben beschrieben worden ist, wird die Datei TEMPTEMP.TMP vorbereitet bzw. angelegt, wenn das Schreiben eines Stromes von Daten, wie von Audiodaten, begonnen wird, und die Datei TEMPTEMP.TMP wird bei normalem Abschluß des Schreibens gelöscht, wodurch die leichte Ermittlung der ungewöhnlichen Beendigung des Schreibens ermöglicht ist. Durch Anlegen der Datei TEMPTEMP.TMP in dem Grundverzeichnis kann die Ermittlung ohne weiteres und schnell vorgenommen werden.

Obwohl bei dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel als Speicher ein plattenförmiger Speicher verwendet wird, ist die Speicherform auf diese spezifizierte Form nicht beschränkt, so dass eine Vielzahl von anderen geeigneten Speicherformen verwendet werden kann, falls eine derartige Speicherform die Einführung und Herausnahme des Speichers in die bzw. aus der Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung ermöglicht. So können beispielsweise eine MultiMediaCard (MMC), wie sie von Siemens, SamDisk, Hitachi, Motorola, NEC oder Nokia vorgeschlagen worden ist, oder eine SD-Speicherkarte, wie sie von Toshiba, Matsushita oder SanDisk (SD[sichere digitale]-Speicherkarte oder PC-Karte) vorgeschlagen worden ist, bei der vorliegenden Erfindung angewandt werden.


Anspruch[de]
  1. 1. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Hauptdaten und Hilfs- bzw. Zusatzdaten, die für das Managen der betreffenden Hauptdaten herangezogen werden, für einen entnehmbaren Aufzeichnungsträger, dadurch gekennzeichnet,

    dass eine Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung (11) vorgesehen ist für die Aufzeichnung der betreffenden Hauptdaten und der Hilfs- bzw. Zusatzdaten auf dem Aufzeichnungsträger,

    dass eine Speichereinrichtung (1) vorgesehen ist für die Speicherung der betreffenden Hilfs- bzw. Zusatzdaten,

    dass eine Auswurfeinrichtung vorgesehen ist, die eine Bewegung des betreffenden Aufzeichnungsträgers (1) von einer ersten Position, in der der betreffende Aufzeichnungsträger in einem Chassis untergebracht ist, in eine zweite Position bewirkt, in der der betreffende Aufzeichnungsträger (1) herausnehmbar ist, wobei die elektrische Verbindung zwischen dem betreffenden Aufzeichnungsträger (1) und der Aufzeichnungseinrichtung (11) beibehalten ist,

    dass eine Detektiereinrichtung vorgesehen ist, die feststellt, dass der betreffende Aufzeichnungsträger (1) durch die genannte Auswurfeinrichtung (23) von der genannten ersten Position in die genannte zweite Position bewegt worden ist,

    und dass eine Steuereinrichtung (28) vorgesehen ist für eine solche Steuerung der genannten Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinrichtung (11), dass die Aufzeichnung der genannten Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) auf die Ermittelung einer Bewegung des betreffenden Aufzeichnungsträgers durch die genannte Detektiereinrichtung (23) angehalten wird, so dass die Zusatz- bzw. Hilfsdaten, die in der Speichereinrichtung (1) gespeichert werden bzw. sind und die in bezug auf die bereits aufgezeichneten Hauptdaten relevant sind, auf dem betreffenden Aufzeichnungsträger (1) aufgezeichnet werden.
  2. 2. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Angabe- bzw. Anzeigevorrichtung (29, 30) vorgesehen ist, die eine Angabe bzw. Anzeige für einen Benutzer hervorruft, und dass die Steuereinrichtung (28) die betreffende Angabe- bzw. Anzeigeeinrichtung (29, 30) derart steuert, dass dann, wenn eine Bewegung des betreffenden Aufzeichnungsträgers (1) durch die Detektiereinrichtung (26) festgestellt wird, eine Angabe bzw. Anzeige für den Benutzer dahingehend erfolgt, dass dieser die Freigabe des betreffenden Aufzeichnungsträgers (1) zurückhält.
  3. 3. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Angabe- bzw. Anzeigeeinrichtung eine Bildanzeigeeinrichtung (29) ist.
  4. 4. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Angabe- bzw. Anzeigeeinrichtung eine Audio-Abgabeeinrichtung (30) ist.
  5. 5. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner Daten schreibt, die eine Aussage über die Unvollständigkeit der Aufzeichnung von Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) vor Beendigung einer Aufzeichnung der Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) angeben.
  6. 6. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie Daten löscht, welche die Unvollständigkeit einer Aufzeichnung von Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) auf die Beendigung der Aufzeichnung der betreffenden Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) angeben.
  7. 7. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Wiedergabeeinrichtung (11) vorgesehen ist für die Wiedergabe von Daten von dem genannten Aufzeichnungsträger (1),

    dass eine Detektiereinrichtung vorgesehen ist, die ermittelt,

    dass Daten, welche die Unvollständigkeit der Aufzeichnung von Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) angeben, durch die betreffende Wiedergabeeinrichtung (11) wiedergegeben werden,

    dass in dem Fall, dass die betreffende Detektiereinrichtung die Daten ermittelt, welche die Unvollständigkeit der Aufzeichnung der Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) angeben, die betreffende Steuereinrichtung (28) die Erzeugung der Hilfs- bzw. Zusatzdaten auf der Grundlage der genannten Hauptdaten veranlaßt, die durch die betreffende Wiedergabeeinrichtung (11) wiedergegeben sind,

    und dass die Steuereinrichtung (28) außerdem die Aufzeichnung der erzeugten Hilfs- bzw. Zusatzdaten auf dem Aufzeichnungsträger durch die genannte Aufzeichnungseinrichtung bewirkt und bewirkt, dass auf die Unvollständigkeit der Aufzeichnung der Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger sich beziehende Daten durch die Detektiereinrichtung gelöscht werden.
  8. 8. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren für die Aufzeichnung von Hauptdaten und Hilfs- bzw. Zusatzdaten für das Managen der betreffenden Hauptdaten auf bzw. von einem entfernbaren Aufzeichnungsträger, gekennzeichnet durch folgende Schritte: Aufzeichnen der betreffenden Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1) und Erzeugen der genannten Hilfs- bzw. Zusatzdaten und Stoppen der Aufzeichnung der betreffenden Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger und Aufzeichnen der erzeugten Hilfs- bzw. Zusatzdaten auf dem Aufzeichnungsträger (1), die für die bereits aufgezeichneten Hauptdaten relevant sind, in dem Fall, dass ermittelt wird, dass der Aufzeichnungsträger von einer ersten Position, in der der Aufzeichnungsträger in einem Chassis untergebracht ist, in eine zweite Position bewegt bzw. verschoben worden ist, die dem betreffenden Aufzeichnungsträger (1) ermöglicht, entnommen zu werden, während die elektrische Verbindung zwischen dem betreffenden Aufzeichnungsträger und der Aufzeichnungseinrichtung aufrecht erhalten wird.
  9. 9. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch folgende Schritte: Angabe bzw. Übermittlung des Effekts an einen Benutzer, dass dieser die Entnahme bzw. das Zurückziehen des Aufzeichnungsträgers zurückhält, falls ermittelt wird, dass der betreffende Aufzeichnungsträger von der ersten Position, in der der Aufzeichnungsträger in einem Chassis untergebracht ist, zu einer zweiten Position hin bewegt ist, in der der betreffende Aufzeichnungsträger herausgezogen wird bzw. ist, während die elektrische Verbindung zwischen dem Aufzeichnungsträger und der Aufzeichnungseinrichtung beibehalten wird.
  10. 10. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Angabe bzw. Übermittlung durch eine Bildanzeige erfolgt.
  11. 11. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Angabe bzw. Übermittlung durch ein Audioausgangssignal erfolgt.
  12. 12. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch den Schritt des Schreibens von Daten, welche die Unvollständigkeit bzw. den Nichtabschluß der Aufzeichnung von Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger vor der Beendigung der Aufzeichnung der Hauptdaten auf dem betreffenden Aufzeichnungsträger angeben.
  13. 13. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet ferner durch den Schritt des Löschens der Daten, die die Unvollständigkeit bzw. den Nichtabschluß der Aufzeichnung von Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger betreffen, von dem betreffenden Aufzeichnungsträger auf die Beendigung der Aufzeichnung der betreffenden Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger.
  14. 14. Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeverfahren nach Anspruch 12, gekennzeichnet ferner durch die Schritte des Überprüfens, ob Daten, die die Unvollständigkeit bzw. den Nichtabschluß einer Aufzeichnung von Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger angeben bzw. betreffen, auf dem betreffenden Aufzeichnungsträger aufgezeichnet worden sind oder nicht, der Erzeugung der genannten Hilfs- bzw. Zusatzdaten auf der Grundlage der auf dem Aufzeichnungsträger aufgezeichneten Hauptdaten in dem Fall, dass der genannte Überprüfungsschritt zur Überprüfung geführt hat, dass Daten vorliegen, die die Unvollständigkeit bzw. den Nichtabschluß der Aufzeichnung von Daten auf dem Aufzeichnungsträger angeben, der Aufzeichnung der erzeugten Hilfs- bzw. Zusatzdaten auf dem betreffenden Aufzeichnungsträger (1) und des Löschens der Daten, die die Unvollständigkeit bzw. den Nichtabschluß der Aufzeichnung der Hauptdaten auf dem Aufzeichnungsträger angeben bzw. betreffen, von dem betreffenden Aufzeichnungsträger.






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