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Dokumentenidentifikation DE69426272T2 26.04.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0613288
Titel Bildverarbeitungsgerät, Bilderzeugungsgerät und Bildverarbeitungsverfahren
Anmelder Canon K.K., Tokio/Tokyo, JP
Erfinder Takahashi, Kazuyoshi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Watanabe, Takashi, Ohta-ku, Tokyo, JP;
Yanaka, Toshiyuki, Ohta-ku, Tokyo, JP
Vertreter Tiedtke, Bühling, Kinne & Partner, 80336 München
DE-Aktenzeichen 69426272
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GR, IE, IT, LI, LU, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 28.01.1994
EP-Aktenzeichen 943006486
EP-Offenlegungsdatum 31.08.1994
EP date of grant 15.11.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 26.04.2001
IPC-Hauptklasse H04N 1/387
IPC-Nebenklasse A41H 3/08   G06K 15/00   H04N 1/23   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Bildverarbeitungsvorrichtung, eine Bildausgabevorrichtung und Bildzufuhr- und Empfangsverfahren.

Es wird häufig gewünscht, weitere Bilddaten Originalbilddaten (erste Bilddaten) überlappend auf einem Aufzeichnungsmedium aufzuzeichnen. Zum Beispiel wird auf dem Gebiet des Schneiderns, um ein Stück Stoff in eine zum Nähen zu verwendende Form zu schneiden, dasselbe Schnitt- bzw. Kleidmuster als Schneidemuster auf ein Stück Stoff gelegt und der Verlauf des Schneidemusters entlang der äußeren Form des Schnittmusters unter Verwendung eines Schreibwerkzeugs, wie beispielsweise Schneiderkreide, erzeugt. Darüber hinaus wird das Kleidmuster über Übertragungspapier, wie beispielsweise Kreidepapier, auf ein Stück Stoff bzw. Tuch gelegt und ein auf der Innenfläche des Kleidmusters aufgezeichnetes Stichmuster nachgeführt, wodurch ein Stichmuster von beispielsweise einer Tasche auf den Stoff übertragen wird.

Ferner sind häufig Informationen, die beim Nähen benötigt werden, wie beispielsweise zu vernähende Abschnitte, Arten von Nähmethoden und dergleichen, auf einem Stück Stoff auf der Grundlage von auf einem Kleidmuster oder in einer Anleitung beschriebenen Informationen ausgebildet.

Konventionell ist clie Erzeugung eines Schnittmusters, eines Stichmusters und anderer Informationen auf einem Stück Stoff ein Arbeitsvorgang, der beim Schneidern als ein Prozeß nach dem Drucken erforderlich ist. Da jedoch dieser Arbeitsvorgang ein Kleidmuster oder eine Anleitung verwendet, erfordern die Herstellung und die Verwendung des Kleidmusters oder einer Anleitung viel Zeit und hohe Kosten. Im Einzelnen ist in dem Fall eines Herstellers ein Prozeß zum Entwerfen eines Kleidmusters anhand einer Berechnung ausgehend von einem menschlichen Körper durch einen Fachmann oder durch Computersimulation und dann Herstellen eines Kleid- bzw. Schnittmusters oder einer Anleitung, die schließlich unnötig wird, erforderlich.

Andererseits ist in dem Fall eines Benutzers ein beschwerlicher Arbeitsvorgang zum Zeichnen eines Schnittmusters, eines Stichmusters und anderer Informationen auf ein Stück Stoff unter Verwendung eines Kleidmusters erforderlich. Das Stichmuster und andere Informationen können nicht ohne Verwendung von Übertragungspapier gezeichnet werden, so daß das Übertragungspapier ebenfalls vorbereitet werden muß. Insbesondere dann, wenn ein normaler Benutzer schneidert, muß der Benutzer ein Kleidmuster kaufen und dann solche beschwerlichen Arbeitsvorgänge zu Hause erledigen, welche folglich hohe Kosten und viel Zeit erfordern, bis die eigentliche Näharbeit begonnen wird. Ferner ist es zeitraubend, das Schneidern unter Bezugnahme auf die in beispielsweise einer Anleitung beschriebenen Schneiderinformationen fortzusetzen, und kann ein Benutzer häufig auf einen falschen Abschnitt der Anleitung Bezug nehmen.

Um diese Probleme zu lösen, wurde ein Versuch unternommen, beispielsweise ein Schnittmuster auf ein Stück Stoff aufzuzeichnen, auf welches ein Bild aufgezeichnet worden war. Jedoch sind zwei Prozesse zum Aufzeichnen von Bildern auf einem Stück Stoff in Übereinstimmung mit einem Originalbild erforderlich, und müssen ein Schnittbild und dergleichen sowie eine Aufzeichnungsflilssigkeit zum Aufzeichnen eines Schnittbilds ersonnen werden. Zum Beispiel muß eine Aufzeichnungsflüssigkeit, die weniger verschwimmt, verwendet werden, um ein Originalbild nicht zu beeinflussen, oder muß eine Aufzeichnungsflüssigkeit, die in der Nachverarbeitung vollständig entfernt werden kann, verwendet werden, so daß mit den Kosten zusammenhängende Probleme aufgeworfen werden.

Konventionell erzeugt eine Bildausgabevorrichtung, wie beispielsweise ein Farbdrucker, normalerweise ein Farbbild, das von einer Bildzufuhrvorrichtung, wie beispielsweise einem Host-Computer, empfangen wurde, auf einem Aufzeichnungsmedium wie beispielsweise einem Blatt Papier. Die meisten von Bildausgabevorrichtungen, wie beispielsweise Farbdrucker, akzeptieren die Zufuhr anderer Bilddaten während eines Bildausgabevorgangs nicht. Manche Drucker jedoch, die die Zufuhr anderer Bilddaten während eines Bildausgabevorgangs akzeptieren können, speichern nur vorübergehend Bilddaten in einer separaten Aufzeichnungsvorrichtung und führen die Bildausgabevorgänge in der Reihenfolge des Empfangs von Bilddaten aus. Ein Drucker kann einem Host-Computer das Ende einer Aufzeichnung mitteilen. Ein Drucker kann Bildausgabeanforderungen empfangen, die von einer Vielzahl von Host-Computern durch eine Vielzahl von Benutzern erzeugt wurden.

Wenn die Aufzeichnungszeit einer Bildausgabevorrichtung lang ist, können die nächsten Bilddaten nicht angenommen werden. Insbesondere beträgt in einem Drucksystem zum Erzeugen eines Bilds auf einer Stoffrolle die Länge von Stoff als dem Aufzeichnungsmedium häufig mehrere zehn Meter, so daß daher unvermeidlich eine Aufzeichnungszeit von mehreren Stunden erforderlich ist. Infolgedessen wird das vorstehend erwähnte Problem auffallender. Darüber hinaus kann ein Host-Computer den Zeitpunkt des Endes der Bildausgabe nicht erfassen. Ferner kann ein Benutzer, der die Ausgabe eines Bilds angefordert hat, nicht bestimmt werden.

In den Färbebetrieben ist aufgrund der Natur von Modedesigns und dergleichen starke Nachfrage nach der Produktion mehrerer Teile in kleinen Srückzahlen, kurzer Lieferzeit, schneller Antwort auf eine Änderung der Vorgaben und dergleichen entstanden. Da ein Färbeprozeß Geschick erfordert, wird darüber hinaus ein Problem in Zusammenhang mit mangelndem Talent aufgeworfen. Ferner entstand starke Nachfrage nach einer umweltlichen Gegenmaßnahme im Hinblick auf die Beseitigung von Abfallfarbstoffen. Infolgedessen wurde als eine Technik zum Lösen dieser Probleme eine plattenlose Drucktechnik zum direkten Drucken von Bilddaten aus z. B. einem Computer auf ein Stück Stoff anstelle des Siebdrucks und Walzendrucks, die Platten verwenden, entwickelt. Insbesondere werden die Anwendung einer Tintenstrahl-Drucktechnik, eine Thermotransfer- Drucktechnik und dergleichen als ein für die plattenlose Drucktechnik effektives Mittel angesehen.

Auf dem Gebiet des Druckens werden bei der Kostenberechnung von Druckstoff einige Elemente wie beispielsweise Entwurfskosten, Tuchkosten, Färbearbeitskosten und dergleichen addiert. In dem Fall des plattenlosen Drucks umfassen die Tintenkosten und die Verbrauchskosten von Einrichtungen einer Aufzeichnungseinheit einen großen Teil der gesamten Kosten.

Es wird angemerkt, daß die Verbrauchskosten von Einrichtungen der Aufzeichnungseinheit einem sogenannten Tintenstrahlkopf in der Tintenstrahltechnik entsprechen, und insbesondere einer Heizeinheit in der Thermotransfertechnik entsprechen.

In einem Tintenstrahlsystem, von dem erwartet wird, daß es ein zukünftiges Hauptsystem der plattenlosen Drucktechnik sein wird, beträgt die gegenwärtige Lebensdauer von Ausstoßöffnungen und Heizeinrichtungen im Inneren dieser Öffnungen, welche einen Kopf bilden, etwa 10e bis 109. Bei hoch dichtem Druck wird, da die Kopfnutzungshäufigkeit zunimmt, der Kopf früher verbraucht, so daß daher dessen Verbrauchsmenge groß wird. Eine Drucktinte erfordert eine Farbstoffkonzentration von etwa dem Zehnfachen der einer Tinte für einen Drucker für normales Bürogerät, welches in hohen Kosten resultiert.

Auf diese Art und Weise sind bei Durchführung einer Kostenberechnung von Druckstoffen, welche durchgeführt wird, um die Kosten abzuschätzen oder die Produktivität zu erhöhen, in einer plattenlosen Druckvorrichtung, die die Nachfrage nach einer Produktion mehrerer Teile in kleinen Mengen erfüllen kann, und dergleichen, die Kopfkosten und die Tintenkosten für einen relativ großen Teil der gesamten Kosten verantwortlich. Aus diesem Grund wird stark gefordert, einfache Kalkulationen der Verbrauchsmengen und der Kosten dieser Verbrauchsgüter mit der höchstmöglichen Genauigkeit zu erreichen.

Die Druckschrift JP-A-3-090607 beschreibt ein Verfahren zum Ausdrücken eines dreidimensionalen Musters für Kleidrohmaterial, bei dem eine dreidimensionale Kleidform in Musterstücke konvertiert wird, die in einem Schnittlayout angeordnet werden. Diese Informationen werden zusammen mit Druckinformationen auf Magnetband einem Tintenstrahldrucker zugeführt, der die Regeneration der Musterschnittlayout-Informationen und der Nähinformationen auf dem Rohmaterial steuert.

Gemäß einem ersten Gesichtspunkt der Erfindung wird eine Bildverarbeitungsvorrichtung in Übereinstimmung mit Patentanspruch 1 bereitgestellt.

Nach einem zweiten Gesichtspunkt stellt die Erfindung eine Bildausgabevorrichtung in Übereinstimmung mit Patentanspruch 7 bereit.

Nach einem dritten Gesichtspunkt stellt die Erfindung ein Bildzufuhrverfahren in Übereinstimmung mit Patentanspruch 12 bereit.

Nach einem vierten Gesichtspunkt stellt die Erfindung ein Verfahren in Übereinstimmung mit Patentanspruch 13 bereit.

Eine Vorrichtung und ein Verfahren, die die Erfindung verkörpern, ermöglichen eine Abnahme der Anzahl von Prozessen und eine Verringerung der Kosten in einer Anordnung, die bei der Nachverarbeitung benötigte Informationen vorab auf einem Aufzeichnungsmedium aufzeichnet.

In einem Ausführungsbeispiel ist eine Vielzahl von Bildausgabeeinrichtungen bereitgestellt, und die Verwaltungseinrichtung umfaßt eine Produktionsverwaltungseinrichtung zum Verwalten eines Zeitplans einschließlich der Ausgabereihenfolge und der erforderlichen Ausgabezeiten der Vielzahl von Bildausgabeeinrichtungen in Übereinstimmung mit den bei der Produktionsverwaltung zu verwendenden Verwaltungsdaten und eine Bestellverwaltungseinrichtung zum Verwalten von Daten einschließlich von Auslieferdaten von Produkten und Kundeninformationen in Übereinstimmung mit den in der Bestellverwaltung zu verwendenden Verwaltungsdaten.

Manche oder alle der Verwaltungsdaten können zusammen mit einem den von der Bildzufuhrvorrichtung empfangenen Bilddaten entsprechenden Bild erzeugt werden.

Ferner umfaßt ein Bilderzeugungssystem gemäß der Erfindung die Bildverarbeitungsvorrichtung und die Bildausgabevorrichtung.

Darüber hinaus ermöglicht ein die Erfindung verkörperndes Datenverwaltungsverfahren die Übertragung, den Empfang, die Speicherung und die Erzeugung, auf ein Aufzeichnungsmedium, der Bilddaten und der Verwaltungsdaten in Zuordnung zueinander.

In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung liefert die Bildverarbeitungsvorrichtung Bilddaten und Verwaltungsdaten in Zuordnung zueinander, und verwaltet und speichert die Bildausgabevorrichtung Bilddaten und Verwaltungsdaten in Zuordnung zueinander, so daß die Erzeugung eines Produktionsplans und die Bestellverwaltung in der Bildausgabevorrichtung erzielt werden kann. Sogar während eines Bilderzeugungsvorgangs der Bildausgabevorrichtung können Bilddaten empfangen werden.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN

Fig. 1 ist ein Blockdiagramm, das die Gesamtanordnung eines Drucksystems gemäß einem ersten Beispiel zeigt, welches zu Zwecken der Veranschaulichung einbezogen ist und nicht in den Rahmen der beanspruchten Erfindung fällt;

Fig. 2 ist ein vereinfachtes Ablaufdiagramm, das eine Druckverarbeitungssequenz des Systems von Fig. 1 zeigt;

Fig. 3 ist ein Blockdiagramm eines Systems, das hauptsächlich die Anordnung eines Host-Computers gemäß dem ersten Beispiel darstellt;

Fig. 4 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel einer charakteristischen Vorgabeverarbeitungssequenz in Fig. 2 zeigt;

Fig. 5 bis 8 sind erklärende Ansichten, die Beispiele einer in der in Fig. 4 gezeigten Sequenz erzeugten Palettenumwandlungstabelle zeigen;

Fig. 9 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel einer Farbpalettendatenerzeugungssequenz in Fig. 2 zeigt;

Fig. 10 ist ein Ablaufdiagramm, das ein weiteres Beispiel der Farbpalettendatenerzeugungsreihenfolge zeigt;

Fig. 11 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel einer Nachverarbeitungsdatenzufuhrverarbeitungssequenz in Fig. 2 zeigt;

Fig. 12 ist eine vereinfachte perspektivische Ansicht, die die mechanische Anordnung eines auf das erste Beispiel angewandten Druckers zeigt;

Fig. 13 ist eine ebene Ansicht des Druckers in Fig. 12;

Fig. 14 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm, das die elektrische Anordnung des in Fig. 12 gezeigten Druckers zeigt;

Fig. 15 ist ein Blockdiagramm des Druckers;

Fig. 16 ist ein partielles Blockdiagramm, das die interne Anordnung einer Steuerplatine in Fig. 14 in Übereinstimmung mit dem Datenfluß zeigt.;

Fig. 17 ist ein partielles Blockdiagramm der Steuerplatine;

Fig. 18 ist ein partielles Blockdiagramm der Steuerplatine;

Fig. 19 ist eine erklärende Ansicht zum Erklären von Daten, die gesetzt werden, um abnormale Ausgaben vor Umwandlungsparametern zu verhindern, bevor Umwandlungsparameter in Fig. 17 gezeigten Speichern zugeführt sind;

Fig. 20 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung einer Zufuhreinheit für Nachverarbeitungsdaten in Fig. 18 zeigt;

Fig. 21A bis 21E sind erklärende Ansichten, die Beispiele des Erzeugungsmusters eines Grundbilds in Bezug auf ein Aufzeichnungsmedium zeigen;

Fig. 22 ist ein Blockdiagramm, das eine Anordnung einer Parameterspeichereinheit und einer Adreßsteuereinheit zeigt;

Fig. 23 ist ein Zeitsteuerdiagramm, das die Ausgabezeiten von Signalen in einer Speichersteuereinheit zeigt, die erhalten werden, wenn eine Bildausgabe (Typ 1) durch den Drucker des ersten Beispiels auszugeben ist;

Fig. 24 ist ein Zeitsteuerdiagramm, das die Ausgabezeiten von Signalen in der Speichersteuereinheit zeigt, die erhalten werden, wenn eine Bildausgabe (Typ 2) durch den Drucker des ersten Beispiels auszugeben ist;

Fig. 25 ist eine erklärende Ansicht, die ein eigentliches Bildausgabebeispiel durch den Drucker des ersten Beispiels zeigt;

Fig. 26 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel einer Verarbeitungssequenz zum Setzen von Umwandlungsdaten und Parametern in Speichern und Registern zeigt, die in Fig. 17 gezeigt sind;

Fig. 27 ist eine ebene Ansicht, die die Anordnung eines Hauptteils einer Betriebs-/Anzeigeeinheit des Druckers zeigt;

Fig. 28 ist eine vereinfachte Seitenquerschnittsansicht, die die mechanische Anordnung eines Druckers zeigt, der auf ein zweiten Beispiel angewandt ist, welches zu Zwecken der Veranschaulichung einbezogen ist und nicht in den Rahmen der beanspruchten Erfindung fällt;

Fig. 29 ist eine perspektivische Ansicht, die die Anordnung um einen Aufzeichnungskopf des Druckers von Fig. 28 zeigt;

Fig. 30 ist eine erklärende Ansicht der Geschwindigkeit eines Wagens, die abgetastet wird, während der Aufzeichnungskopf montiert wird;

Fig. 31 ist eine vereinfachte perspektivische Ansicht, die die Anordnung einer Dichteunregelmäßigkeitsleseeinheit zeigt, welche auf den Drucker des zweiten Beispiels angewandt werden kann;

Fig. 32 ist ein vereinfachtes Blockdiagramm, das die elektrische Anordnung des in Fig. 28 gezeigten Druckers zeigt;

Fig. 33 ist ein partielles Blockdiagramm, das die interne Anordnung einer in Fig. 32 gezeigten Steuerplatine in Übereinstimmung mit dem Datenfluß zeigt;

Fig. 34 ist eine erklärende Ansicht, die ein Beispiel von in einem Palettenumwandlungstabellenspeicher entwickelten Daten zeigen;

Fig. 35 ist eine erklärende Ansicht zum Erklären einer Pixelerzeugung in Bezug auf ein Druckbild;

Fig. 36 ist eine erklärende Ansicht zum Erklären einer Datendünnung in Bezug auf Fig. 35;

Fig. 37 bis 40 sind erklärende Ansichten zum Erklären von Beispielen eines Druckverfahrens;

Fig. 41A und 41B sind erklärende Ansichten, die eine Unregelmäßigkeitskorrekturbetriebsart für einen Aufzeichnungskopf zeigen;

Fig. 42 ist ein Blockdiagramm, das die Anordnung eines Steuersystems gemäß dem zweiten Beispiel zeigt;

Fig. 43 ist eine erklärende Ansicht zum Erklären einer in dem zweiten Beispiel verwendeten Unregelmäßigkeitskorrekturtabelle;

Fig. 44 ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel einer Unregelmäßigkeitskorrekturverarbeitungssequenz gemäß dem zweiten Beispiel zeigt;

Fig. 45 ist ein Ablaufdiagramm, das die Details einer Testbilderzeugungsverarbeitung zeigt;

Fig. 46 ist eine erklärende Ansicht, die ein Beispiel eines Testbilds zeigt, welches zum unabhängigen Durchführen einer HS-Umwandlung zweier Köpfe verwendet wird;

Fig. 47 ist eine erklärende Ansicht, die ein Beispiel eines Testbilds zeigt, welches zum gemeinsamen Durchführen einer HS-Umwandlung zweier Köpfe verwendet wird;

Fig. 48A und 48B sind erklärende Ansichten, die zwei Beispiele von Korrekturkurven zeigen, die in einer HS-γ-Umwandlung verwendet werden;

Fig. 49 ist eine Erklärende Ansicht zum Erklären eines wiederholten Drucks eines Grundbilds;

Fig. 5C ist ein Ablaufdiagramm, das ein Beispiel einer Kostenberechnungsverarbeitungseinrichtung zeigt;

Fig. 51 ist eine erklärende Ansicht des Datenformats eines Grundbilds;

Fig. 52 ist ein Blockdiagramm, das eine in einem anderen, nicht in den Rahmen der beanspruchten Erfindung fallenden Beispiel verwendete Schaltungsanordnung einer Kostenberechnung zeigt;

Fig. 53 ist ein Blockdiagramm, das die gesamte Anordnung eines Drucksystems gemäß dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt;

Fig. 54 besteht aus Fig. 54A und 54B, die erklärende Ansichten für ein Beispiel eines in dem Drucksystem gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendeten Bestellformats zeigen;

Fig. 55 und 56 sind vereinfachte Ablaufdiagramme, die eine Verarbeitungssequenz des Drucksystems gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen;

Fig. 57A bis 57E sind erklärende Ansichten, die Beispiele des Erzeugungsmusters eines Grundbilds in Bezug auf ein Aufzeichnungsmedium zeigen;

Fig. 58 ist eine erklärende Ansicht, die eine Übereinstimmung zwischen einem Loco und einem Logodruckformat zugeordneten Daten zeigt; und

Fig. 59 und 60 sind Ablaufdiagramme, die Beispiele einer Farbpalettendatenerzeugungssequenz zeigen.

Ein erstes Beispiel, welches zu Zwecken der Veranschaulichung einbezogen ist und nicht in den Rahmen der beanspruchten Erfindung fällt, wird nachstehend im Einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben.

Ein Drucksystem des ersten Beispiels wird nachstehend in der folgenden Reihenfolge beschrieben.

(1) Gesamtes System (Fig. 1 und 2)

(2) Host-Computer (Fig. 3 bis 11)

(2. 1) Anordnung

(2.2) Betriebsablauf

(3) Drucker (Fig. 12 bis 27)

(3.1) Druckmechanismus

(3.2) Anordnung der Vorrichtung

(3.3) Druckmuster eines Grundbilds

(3.4) Herunterladen von Umwandlungsdaten und Parametern

(1) Gesamtes System

Fig. 1 zeigt die gesamte Anordnung eines Druckersystems gemäß dem ersten Beispiel.

Ein Host-Computer Ft dient als Datenzufuhrvorrichtung zum Zuführen von Originalbilddaten, Steuerbefehlen und dergleichen zum Drucken zu einem Drucker P zum Durchführen einer Aufzeichnung (nachstehend auch als Druck bezeichnet) auf einem Aufzeichnungsmediunv wie beispielsweise einem Stück oder einer Rolle Stoff. Ein Originalbild, das von einem Designer kreiert wird und unter Verwendung eines Scanners S gelesen wird, kann unter Verwendung des Host-Computers H bevorzugt modifiziert werden, und gewünschte Parameter können in dem Drucker P festgelegt werden, um den Druckvorgang durchzuführen. Der Host-Computer H ist mit einem LAN (Lokalbereichsnetzwerk) 1016, wie beispielsweise einem Ethernet (vorgeschlagen von der XEROX Corp.), gekoppelt und erlaubt Kommunikationen mit anderen Systemen. Der Drucker P meldet seinen Zustand an den Host-Computer H. Die Details des Host-Computers H werden später unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben, und die Details des Druckers P werden später unter Bezugnahme auf Fig. 12 beschrieben, und dergleichen.

Fig. 2 zeigt ein Beispiel einer Druckverarbeitungssequenz, die unter Verwendung des Systems dieses Beispiels ausgeführt werden kann. Die in den jeweiligen Schritten ausgeführten Verarbeitungsinhalte sind zum Beispiel wie folgt.

Originalbilderzeugungsschritt MS1

In diesem Schritt produziert ein Designer ein Originalbild, d. h. ein Grundbild, das als eine Grundeinheit eines wiederholten Bilds auf einem Stück Stoff als ein Aufzeichnungsmedium unter Verwendung geeigneter Mittel dient. Bei der Produktion können die erforderlichen Einheiten (z. B. Eingabeeinrichtung, Anzeigeeinrichtung und dergleichen; in Bezug auf Fig. 3 noch zu beschreiben) des Host-Computers H verwendet werden.

Originalbildeingabeschritt M53

In diesem Schritt wird ein in dem Originalbilderzeugungsschritt MS1 produziertes Originalbild unter Verwendung des Scanners S in den Hast-Computer H eingelesen, werden in einem externen Speicher des Host-Computers S gespeicherte Originalbilddaten gelesen, oder wird ein Originalbild von dem LAN 1016 empfangen.

Originalbildmodifikationsschritt MS5

Wie später unter Bezugnahme auf Fig. 24 beschrieben werden wird, kann das Drucksystem dieses Beispiels verschiedene sich wiederholende Muster in Bezug auf ein Grundbild auswählen. In diesem Fall kann eine unerwartete Bildpositionsverschiebung oder Diskontinuität von Farbtönen an einem Grenzabschnitt in Abhängigkeit von einem ausgewählten, sich wiederholenden Muster auftreten. In diesem Schritt wird die Auswahl eines sich wiederholenden Musters angenommen, und wird eine Diskontinuität an einem Grenzabschnitt des sich wiederholenden Musters in Übereinstimmung mit der Auswahl modifiziert. Die Modifikation kann durch einen Designer oder einen Bediener unter Verwendung einer Eingabeeinrichtung, wie beispielsweise einer Maus und dergleichen, unter Bezugnahme auf den Bildschirm einer Anzeige des Host-Computers H durchgeführt werden, oder kann automatisch durch eine Bildverarbeitung des Host- Computets H selbst durchgeführt werden.

Charakteristikangabeschritt MS7

Der Drucker P gemäß diesem Beispiel führt grundlegend einen Druckvorgang unter Verwendung von gelber (Y), magentafarbener (M) und cyanfarbener (C) Tinte, oder einer schwarzen (BK) Tinte zusätzlich zu den Y-, M- und C-Tinten durch. Während des Druckens wird häufig gewünscht, andere Farben als die vorstehend erwähnten. Farben zu verwenden, zum Beispiel metallische Farben wie Gold, Silber und dergleichen reines Rot (R), Grün (G) und Blau (B) und dergleichen. Folglich ist in dem Drucker P dieses Beispiels ein Druckvorgang unter Verwendung von Tinten dieser speziellen Farben (nachstehend als Charakteristiken bezeichnet) zugelassen, und wird in diesem Schritt eine Charakteristik angegeben.

Farbpalettendatenerzeugungsschritt M59

Im Entwurf erzeugt ein Designer ein Originalbild, während er Farben aus einem Standard-Farbmuster bzw. fleck auswählt. Die Reproduzierbarkeit von Farben beim Druck in Bezug auf die ausgewählten Farben beeinflußt die Produktivität des Drucksystems stark. Folglich werden in diesem Schritt Daten zum Bestimmen eines Mischungsverhältnisses von Y, M und C oder eine Charakteristik erzeugt, um ausgewählte Standardfarben zufriedenstellend zu reproduzieren.

Nachverarbeitungsdateneingabeschritt MS11

Ein Schnittmuster oder dergleichen, das in Arbeiten (Nähen und dergleichen) bei der Nachverarbeitung verwendet wird, wird dem erzeugten, modifizierten Originalbild zugeführt. In diesem Schritt werden die Farbe, die Größe, die Position und dergleichen eines solchen Musters angegeben.

Stoffgrößenangabeschritt MS13

Die Breite, die Länge und dergleichen eines Stücks Stoff als Druckobjekt werden angegeben. Mit diesem Schritt werden die Abtastgrößen in der Hauptabtastrichtung und in der Unterabtastrichtung eines Aufzeichnungskopfs in dem Drucker P, die Wiederholungszahl eines Originalbildmusters und dergleichen festgelegt.

Originalbildvergrößerungsangabeschritt MS15

Ein Vergrößerungsfaktor (z. B. 100%, 200%, 400% oder dergleichen) beim Druck in Bezug auf ein Originalbild wird festgelegt.

Stofftypangabeschritt MS17

Verschiedene Arten von Stoffen, einschließlich z. B. natürliche Fasern, wie beispielsweise Baumwolle, Seide, Wolle und dergleichen, und synthetische Fasern, wie beispielsweise Nylon, Polyester, Acrylfaser und dergleichen, sind verfügbar und haben unterschiedliche Eigenschaften in Zusammenhang mit dem Drucken. Wenn die Vorschubmenge beim Drucken gleich bleibt, erscheint in Abhängigkeit von den Stofftypen ein Streifen auf verschiedene Arten an einem Grenzabschnitt jeder Hauptabtastung, obwohl ein solches Phänomen von der Stoffdehnbarkeit abhängen kann. In diesem Schritt wird der Typ des Stoffs in Zuordnung zum Druckvorgang eingegeben und zum Einstellen einer geeigneten Vorschubmenge in dem Drucker P verwendet.

Maximaltintenabgabemengeneinstellschritt MS19

Auch dann, wenn die auf den Stoff abzugebende Tintenmenge gleich bleibt, variiert die auf dem Stoff reproduzierte Bilddichte in Abhängigkeit von den Stofftypen. Darüber hinaus variiert die abgebbare Tintenmenge in Abhängigkeit von z. B. der Anordnung eines Fixierungssystems in dem Drucker P. Folglich wird in diesem Schritt die maximale Abgabemenge von Tinte in Übereinstimmung mit der Art des Stoffs, der Anordnung des Fixierungssystems des Druckers P und dergleichen angegeben.

Druckbetriebsartangabeschritt MS21

Es wird angegeben, ob ein schneller oder ein normaler Druck in dem Drucker P durchgeführt wird, ob ein oder eine Vielzahl von Tintenabgabevorgängen für jeden Punkt durchgeführt werden, und so weiter. Ferner kann angegeben werden, ob eine Steuerung durchgeführt wird, um ein kontinuierliches Muster vor und nach der Unterbrechung zu erhalten, oder ob der Druck unabhängig von der Kontinuität eines Musters begonnen wird, wenn der Druck unterbrochen ist.

Kopfabschattungsbetriebsartangabeschritt MS23

Wenn ein Aufzeichnungskopf mit einer Vielzahl von Ausstoßöffnungen in dem Drucker P verwendet wird, kann die Tintenausstoßmenge oder die Ausstoßrichtung in Einheiten von Ausstoßöffnungen eines Kopfs in Abhängigkeit von einer Schwankung bei der Herstellung, dem Benutzungszustand des Druckers und dergleichen variieren oder abweichen. Folglich wird häufig eine Verarbeitung (Kopfabschattung) zum Korrigieren von Ansteuersignalen in Einheiten von Ausstoßöffnungen zum Erhalten konstanter Ausstoßmengen durchgeführt, um eine derartige Schwankung zu korrigieren. In diesem Schritt können das Zeitverhalten und dergleichen der Kopfabschattung angegeben werden.

Druckschritt MS25

Der Druckvorgang wird durch den Drucker P auf der Basis der vorstehend erwähnten Angaben ausgeführt.

Falls die vorstehend erwähnten Angaben und dergleichen unnötige Angaben beinhalten, können die entsprechenden Schritte ausgelassen oder übersprungen werden. Darüber können bedarfsweise andere Angabeschritte und dergleichen hinzugefügt werden.

(2) Host-Computer (2.1) Anordnung

Fig. 3 ist ein Blockdiagramm des gesamten Systems, das hauptsächlich die Anordnung des Host-Computers gemäß dem ersten Beispiel darstellt.

Bezugnehmend auf Fig. 3 steuert eine CPU 1011 das gesamte Informationsverarbeitungssystem. Ein Hauptspeicher 1013 speichert ein durch die CPU 1011 auszuführendes Programm und wird als Arbeitsbereich bei der Ausführung des Programms verwendet. Eine DMA-Steuereinrichtung (Steuereinrichtung für direkten Speicherzugriff; nachstehend in Kurzform als DMAC bezeichnet) 1014 überträgt Daten zwischen dem Hauptspeicher 1013 und verschiedenen Einrichtungen, die dieses System bilden, ohne über die CPU 1011 zu gehen. Eine LAN-Schnittstelle 1015 verbindet zwischen dem LAN 1016 und diesem System. Eine Eingangs-/Ausgangs--Einrichtung (nachstehend als I/O bezeichnet) 1017 weist ein ROM, ein SRAM, eine RS232C-Schnittstelle und dergleichen auf. Die I/O 1017 kann mit verschieden externen Einrichtungen verbunden sein. Eine Festplatteneinrichtung 1018 und eine Weichplatteneinrichtung 1019 dienen jeweils als externe Speichereinrichtungen. Eine Plattenschnittstelle 1020 stellt Signalverbindungen zwischen der Festplatteneinrichtung 1018 oder der Weichplatteneinrichtung 1019 und diesem System her. Eine Drucker/Scanner-Schnittstelle 1022 stellt Signalverbindungen zwischen dem Drucker P/dem Scanner S und dem Host-Computer H her und erfüllt die GPIB-Spezifikationen. Eine Tastatur 1023 wird zum Eingeben verschiedener Arten von Zeicheninformationen, Steuerinformationen und dergleichen verwendet. Eine Maus 1024 dient als Zeigeeinrichtung. Eine Tastenschnittstelle 1025 stellt Signalverbindungen zwischen der Tastatur 1023/der Maus 1024 und diesem System her. Ein Anzeigevorgang einer Anzeigeeinrichtung 1026, wie beispielsweise einer Kathodenstrahlröhre bzw. CRT, wird durch eine Schnittstelle 1027 gesteuert. Ein Systembus 1012 beinhaltet einen Datenbus, einen Steuerbus und einen Adreßbus zum Herstellen von Signalverbindungen zwischen den vorstehend erwähnten Einrichtungen.

(2.2) Betriebsablauf

In dem durch Verbinden der vorstehend beschriebenen Komponenten gebildeten System führt ein Designer oder Bediener einen Betriebsablauf in Antwort auf verschiedene Arten von auf dem Anzeigeschirm der Kathodenstrahlröhre 1026 angezeigten Informationen durch. Im Einzelnen werden Zeicheninformationen, Bildinformationen und dergleichen, die von dem LAN 1016, mit der I/O 1017 verbundenen externen Einrichtungen bzw. Geräten, der Festplatteneinrichtung 1018, der Weichplatteneinrichtung 1019, dem Scanner 5, der Tastatur 1023 und der Maus 1024 zugeführt werden, in dem Hauptspeicher 1013 gespeicherte und mit dem Systembetrieb in Zusammenhang stehende Betriebsinformationen und dergleichen auf dem Anzeigeschirm der Kathodenstrahlröhre 1026 angezeigt, und ein Designer oder ein Bediener gibt verschiedene Arten von Informationen an oder führt verschiedene Angaben für das System durch, während er die angezeigten Informationen beobachtet.

Von allen in Fig. 2 gezeigten Schritten werden nachstehend die Einzelheiten einiger in Zusammenhang mit dem Hauptteil dieses Ausführungsbeispiels stehender Schritte, welche unter Verwendung des in Fig. 3 gezeigten Systems ausgeführt werden, beschrieben.

Fig. 4 zeigt ein Beispiel der Charakteristikangabeverarbeitungssequenz in Fig. 2. In dieser Sequenz wird eine von dem Host-Computer H erzeugte Palettenumwandlungstabelle als eine Palettenumwandlungstabelle (eine Tabelle, die das Mischungsverhältnis von Y, M, C, BK und eine Charakteristik zeigt) in dem Drucker P ausgegeben, welche Tabelle Palettendaten entspricht, die von dem Host-Computer H an den Drucker P geliefert werden. Wenn diese Sequenz begonnen wird, wird in Schritt SS7-1 geprüft, ob die Verwendung einer Charakteristik angegeben ist. Falls jedoch NEIN in Schritt SS7-1, endet diese Sequenz sofort. Falls jedoch JA in Schritt SS7-1, schreitet der Ablauf zu Schritt SS7-3 fort und werden Informationen in Zusammenhang mit der aktuellen Charakteristik in dem Drucker P auf der Kathodenstrahlröhre 1026 angezeigt. In dieser Verarbeitung kann zum Beispiel die in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 2-187343 oder dergleichen, vorgeschlagen durch den vorliegenden Anmelder, offenbarte Erfindung genutzt werden. Ein Aufzeichnungskopf eines Druckers weist Mittel (Musterschnitt) auf zum Präsentieren seiner eigenen Informationen, und ein Druckerhauptkörper kann die präsentierten Informationen erkennen. Als die Mittel zum Präsentieren der Informationen können ein EPROM, DIP-Schalter oder dergleichen verwendet werden. Von dem Aufzeichnungskopf verwendete Tintenfarben können als die zu präsentierenden Informationen verwendet werden. Der Drucker P kann die Informationen lesen und die gelesenen Informationen der CPU 1011 des Host-Computers H mitteilen. Ein Bediener kann in Schritt S5·7-5 das Vorhandensein/Fehlen der aktuellen Verwendung eines Aufzeichnungskopfs für eine Charakteristik und eine gegenwärtig verwendete Charakteristik auf der Basis der auf der Kathodenstrahlröhre 1026 angezeigten Informationen in Erfahrung bringen und kann eine Tastenbetätigung und dergleichen durchführen, die angibt, ob eine gewünschte Charakteristik enthalten ist oder nicht (d. h. ob der aktuelle Zustand annehmbar ist oder nicht). Falls in Schritt SS7-5 NEIN ausgewählt ist, schreitet der Ablauf zu Schritt SS7-7 fort, um eine Mitteilung anzuzeigen und einen Bediener dazu zu drängen, einen Aufzeichnungskopf für eine gewünschte Farbe festzulegen, und wenn ein Kopf festgelegt ist, kehrt der Ablauf zu Schritt SS7-3 zurück.

Falls der Bediener in Schritt SS7-5 ermittelt, daß die gegenwärtig in dem Drucker P verwendeten Aufzeichnungsköpfe annehmbar sind, gibt er oder sie in Schritt SS7-51 einen Palettenbefehl zum Definieren einer Kombination von Farben vor. In diesem Fall kann der Bediener unter Verwendung numerischer Werte "3" "4" "6" und "8" einen Fall in dem drei Farben C, M und Y im Druck verwendet werden, einen Fall, in dem zusätzlich zu diesen drei Farben BK verwendet wird, einen Fall, in dem Charakteristiken 51 und 52 zusätzlich zu den drei Farben C, M und Y verwendet werden, und einen Fall, in dem Charakteristiken 53 und 54 zusätzlich zu diesen Farben verwendet werden, vorgeben.

In Antwort auf diese Angabe wird in Schritt SS7-53 eine vorab in einer Speichereinrichtung (dem Hauptspeicher 1013, der externen Speichereinrichtung 1018 oder 1019 oder dergleichen) gespeicherte Palettenumwandlungstabelle ausgelesen. Der Bediener modifiziert nach Bedarf die ausgelesene Tabelle in geeigneter Weise, um Mischmengender jeweiligen Farben einzustellen (Schritt SS7-55). Dann werden die Tabellendaten zusammen mit dem Palettenbefehl an den Drucker P gesendet (Schritt SS7-57)..Als Palettenumwandlungstabelle können beispielsweise die in Fig. 5 bis 8 gezeigten Tabellen verwendet werden.

Als eine Verarbeitungsschaltung auf der Seite des Druckers P für diese Sequenz kann eine Schaltung, die später unter Bezugnahme auf Fig. 15 bis 19 beschrieben werden wird, verwendet werden.

Fig. 9 zeigt ein Beispiel der ausführlichen Verarbeitungssequenz des Farbpalettendatenerzeugungsschritts MS9 in Fig. 2.

In dieser Sequenz wird in Schritt SS9-1 ein Standard- Farbfleck von durch einen Designer ausgewählten Farben gelesen. Zu diesem Zweck kann der Scanner S oder eine für den Drucker P vorgesehene Leseeinrichtung (noch zu beschreiben) verwendet werden. In Schritt SS9-3 werden Palettenumwandlungsdaten einschließlich einer Charakteristik unter Verwendung einer Palettenumwandlungstabelle, welche vorab so festgelegt wird, daß sie zu dem Drucker P paßt, auf der Basis von Codes entsprechend dem Standard-Farbfleck berechnet, und wird eine Bilderzeugung in Übereinstimmung mit den berechneten Daten einschließlich der Charakteristik durchgeführt. In Schritt S59-5 wird das erzeugte Bild in der Form eines Farbflecks gedruckt.

In Schritt SS9-7 wird der durch den Drucker P gedruckte Farbfleck gelesen, und die gelesenen Farbdaten werden mit Farbdaten verglichen, die in Schritt SS9-1 erhalten wurden. Falls der Unterschied zwischen diesen beiden Daten kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, werden die Farbpalettenumwandlungsdaten zu dieser Zeit in Schritt SS9-11 übernommen und in dem Drucker P eingestellt. Falls andererseits der Unterschied gleich oder größer als der vorbestimmte Wert ist, werden die Palettendaten auf der Grundlage des Unterschieds in Schritt SS9-13 korrigiert, und der Ablauf kehrt zu Schritt SS9-5 zurück. Dann wird die Verarbeitung wiederholt, bis JA in Schritt SS9-9 ermittelt wird. Es wird angemerkt, daß die die Charakteristiken S1, S2, S3 und S4 in der Charakteristikverarbeitungssequenz in Fig. 4 verwendenden Fälle beschrieben worden sind. In diesen Fällen können Palettenumwandlungstabellen, die von einem Bediener in Übereinstimmung mit diesen Fällen unter Verwendung der Charakteristiken S1, S2, S3 und S4 erzeugt werden, auf der Grundlage von in dieser Sequenz erhaltenen Daten modifiziert werden. Eine Kombination aus einer Vielzahl von Tinten einschließlich einer Charakteristik entsprechend Codes von Farben kann aus einem Farbfleck, d. h. durch einen Designer ausgewählte Codes von Farben, geeignet gewählt werden.

Fig. 10 zeigt ein anderes Beispiel der ausführlichen Verarbeitungssequenz des Farbpalettendatenerzeugungsschritts. In dieser Sequenz wird der Standard-Farbfleck in Schritt SS9- 21 wie in Schritt SS9-1 gelesen. In dieser Sequenz wird eine Vielzahl von verschiedenen Farbpalettenumwandlungsdaten in Schritt SS9-23 vorbereitet, und wird eine Vielzahl von Farbflecken in Übereinstimmung mit diesen Daten gedruckt. In Schritt SS9-25 wird die Vielzahl von Farbflecken gelesen, und in Schritt SS9-27 werden aus diesen Farbflecken erhaltene Farbdaten mit in Schritt SS9-21 erhaltenen Farbdaten verglichen. In Schritt S59-29 werden die Farbpalettenumwandlungsdaten, die am nächsten zu den in Schritt SS9-21 erhaltenen Farbdaten liegen, d. h. die die höchste Farbreproduzierbarkeit haben, ausgewählt und in dem Drucker P eingestellt.

Es wird angemerkt, daß die in Schritt SS9-23 vorbereitete Vielzahl von Farbpalettenumwandlungsdaten aus Daten bestehen kann, die durch Ändern der Tintenmischmengen um eine vorbestimmte Menge für alle Farbaufzeichnungsköpfe erhalten wurden, oder aus Daten bestehen kann, die durch Auswählen eines vorbestimmten, um die in Schritt SS9-21 erhaltenen Daten zentrierten Bereichs oder durch einen Bediener in der Sequenz in Fig. 4 festgelegte Daten und durch Andern der Tintenmischmengen in kleinen Schritten in dem ausgewählten Bereich erhalten wurden. In dieser Sequenz kann, da die Verarbeitungsschritte des Durchführens einer Korrektur und eines Neudrucks weggelassen werden können, die Farbpalettenumwandlungsdatenerzeugungsverarbeitung schneller als in der in Fig. 9 gezeigten Sequenz ausgeführt werden.

Fig. 11 zeigt ein Beispiel der Nachverarbeitungsdatenzufuhrverarbeitungssequenz in Fig. 2.

In dieser Sequenz wird ein Bediener in Schritt SS11-1 gefragt, ob Nachverarbeitungsdaten als auf ein Stück Stoff zu druckende Informationen eines Schnittmusters, eines Stichmusters und dergleichen einzugeben sind. Falls JA in Schritt SS11-1, wird in Schritt SS11-3 eine Farbe von zu druckenden Nachverarbeitungsdaten angegeben. In diesem Fall kann die anzugebende Farbe aus acht Farben, d. h. C, M, Y, BK und Charakteristiken 51, 52, 53 und 54, ausgewählt werden.

In Schritt SS11-5 wird ein Schnittmuster, ein Stichmuster und dergleichen angegeben. Diese Angabe kann die Art einer Linie, wie beispielsweise eine durchgezogene Linie, eine unterbrochene Linie oder dergleichen, sowie die Dicke einer Linie einschließen. Alternativ kann ein Bediener eine Linie aus einer Vielzahl von Linienarten, die vorab vorbereitet werden, auswählen.

In Schritt SS11-7 werden die Größen von in der Hauptabtastrichtung (X-Richtung) und der Nebenabtastrichtung (Y- Richtung) eines Drucks zu druckenden Nachverarbeitungsdaten angegeben.

In Schritt S511-9 wird die Druckbeginnposition der Nachverarbeitungsdaten auf einem Stück Stoff angegeben.

In Schritt SS11-13 stellt der Host-Computer H Nachverarbeitungsdateninformationen in dem Drucker P in Übereinstimmung mit den vorstehend erwähnten Angaben ein. Die Anordnung auf der Seite des Druckers P, die diesem Einstellvorgang entspricht, wird später unter Bezugnahme auf Fig. 21A bis 21B beschrieben.

(3) Drucker (3.1) Druckmechanismus

Nachstehend wird ein Betriebsablauf einer nach dem seriellen Prinzip arbeitenden Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung als der Drucker P unter Bezugnahme auf Fig. 12 beschrieben. Bezugnehmend auf Fig. 12 trägt ein Wagen 1 Farbaufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d entsprechend vier Farben, d. h. Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Y) und Schwarz (BK), und ist beweglich durch eine Führungswelle 3 gestützt. Obwohl aus Gründen der Einfachheit nicht gezeigt, können in diesem Beispiel maximal vier Köpfe für Charakteristiken auf dem Wagen 1 angebracht werden, und ist ein diesen Köpfen zugeordneter Mechanismus angeordnet. Die Köpfe können von dem Wagen 1 in Einheiten eines oder einer Vielzahl von Köpfen abnehmbar sein.

Ein Teil eines Riemens 4 in Form eines Endlosriemens ist an dem Wagen 1 befestigt und mit diesem verbunden, und ist über ein an der Antriebswelle eines Wagenantriebsmotors 5, der einen (von einem Motortreiber 23 angesteuerten) Schrittmotor verwendet, befestigtes Antriebsrad geschlungen. Daher wird dann, wenn der Wagenantriebsmotor 5 angesteuert wird, der über die Antriebswelle geschlungene Riemen 4 transportiert, so daß infolgedessen der Wagen 1 die Aufzeichnungsfläche eines Aufzeichnungsmediums entlang der Führungswelle 3 abtastet. Ferner umfaßt die Vorrichtung Vorschubwalzen 7 zum Vorschieben eines Aufzeichnungsmediums 6 (Aufzeichnungspapier, Stoff oder dergleichen), Führungswalzen 8A und 8B zum Führen des Aufzeichnungsmediums 6, und einen Aufzeichnungsmediumvorschubmotor 9.

Jeder der Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d und die Aufzeichnungsköpfe für Charakteristiken hat 256 Ausstoßöffnungen zum Ausstoßen von Tintentröpfchen auf das Aufzeichnungsmedium 6 mit einer Dichte von 400 DPI (dots/inch, Punkte pro Zoll, 1 Zoll = 2,54 cm). Die Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d (und die Köpfe für Charakteristiken) empfangen Tinten aus entsprechenden Tintentanks 11a, 11b, 11c und 11d (und Tintentanks für Charakteristiken) über Zufuhrrohre 12a, 12b, 12c und 12d (und Zufuhrrohre für Charakteristiken). Kopftreiber 24a, 24b, 24c und 24d (und Treiber für Charakteristiken) liefern selektiv Tintenausstoßsignale an (nicht gezeigte) Energieerzeugungseinrichtungen, die mit den Ausstoßöffnungen über flexible Kabel 13a, 13b, 13c und 13d (und flexible Kabel für Charakteristiken) kommunizierend an Düsen bereitgestellt sind.

Ferner sind die Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c, 2d und dergleichen jeweils mit Kopfheizeinrichtungen 14a, 14b, 14c, 14d und dergleichen (14b, 14c, 14d und dergleichen sind nicht gezeigt) sowie Temperaturerfassungseinrichtungen 15a, 15b, 15c, 15d und dergleichen (15b, 15c, 15d und dergleichen sind nicht gezeigt) versehen. Erfassungssignale von den Temperaturerfassungseinrichtungen 15a, 15b, 15c, 15d und dergleichen werden einer Steuerschaltung 16 mit einer CPU zugeführt. Die Steuerschaltung 16 steuert die Heizzustände der Kopfheizeinrichtungen 14a, 14b, 14c, 14d und dergleichen über einen Treiber 17 und eine Leistungsversorgung 18 auf der Basis dieser Eingangssignale.

Eine Abdeckeinrichtung 20 kontaktiert die Ausstoßöffnungsflächen der Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d in einem Nichtaufzeichnungszustand und unterdrückt das Austrocknen der Köpfe und das Untermischen von Fremdkörpern oder entfernt solche Fremdkörper. Im Einzelnen werden die Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d in einem Nichtaufzeichnungszustand in eine der Abdeckeinrichtung gegenüberliegende Position bewegt. Die Abdeckeinrichtung 20 wird durch einen Kappentreiber 25 vorwärts bewegt und bewirkt: die Abdeckung durch Drücken eines elastischen Elements 44 gegen die Ausstoßöffnungsflächen. Obwohl dies nicht gezeigt ist, ist natürlich auch eine Abdeckeinrichtung für die Köpfe für Charakteristiken angeordnet.

Eine Verstopfungsverhinderungseinrichtung 31 nimmt ausgestoßene Tinten auf, wenn die Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c, 2d und dergleichen Leerlaufausstoßvorgänge durchführen. Die Verstopfungsverhinderungseinrichtung 31 umfaßt ein Tintenaufnahmeelement 32, welches den Aufzeichnungsköpfen 2a, 2b, 2c, 2d und dergleichen gegenüberliegt und absorbiert und empfängt die in den Leerlaufausstoßvorgängen ausgestoßenen Tinten. Als Material des Tintenaufnahmeelements 32 und eines Tintenhaltelements 45 ist ein schwammartiges poröses Element, ein Kunststoff-Sinterkörper oder dergleichen wirkungsvoll.

Ein Magnetventil 61 zum Wasserausstoß und ein Luftpumpentreiber 62 sind mit der Abdeckeinrichtung 20 gekoppelt und steuern, gesteuert durch die Steuerschaltung 16, Düsen zum Ausstoßen von Waschwasser und Düsen zum Einspritzen von Luft an, welche Düsen in der Abdeckeinrichtung 20 angeordnet sind.

Fig. 13 ist eine ebene Ansicht zum Erklären eines Betriebsablaufs der Aufzeichnungsköpfe. Dieselben Bezugszeichen in Fig. 13 bezeichnen dieselben Teile wie in Fig. 12, so daß eine ausführliche Beschreibung derselben weggelassen wird. Ebenso ist in Fig. 13 eine Köpfen 2S1 bis 2S4 für Charakteristiken zugeordnete Anordnung nicht gezeigt.

Bezugnehmend auf Fig. 13 werden ein Aufzeichnungsbeginnerfassungssensor 34 und ein Abdeckeinrichtungserfassungssensor 36 zum Erfassen der Positionen der Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d verwendet. Ein Leerlaufausstoßpositionserfassungssensor 35 erfaßt eine Referenzposition eines Leerlaufausstoßbetriebsablaufs, weicher durch die Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d durchgeführt wird, während diese in der Abtastrichtung bewegt werden.

Eine Kopfcharakteristikmeßvorrichtung (oder -einrichtung) 108 kann bei der Kopfabschattung (Schritt MS23 in Fig. 2) und der Erzeugung von Farbpalettendaten (Schritt MS9) verwendet werden. Die Vorrichtung 108 umfaßt eine Vorschubeinrichtung zum Vorschieben bzw. Transportieren eines Aufzeichnungsmediums, auf welches durch die Köpfe ein Testmuster für die Kopfabschattung oder ein Farbfleck gedruckt wird, und eine Leseeinrichtung zum Lesen der gedruckten Informationen. Als Kopfcharakteristikmeßeinrichtung kann eine solche, wie sie in beispielsweise Fig. 31 der von dem vorliegenden Anmelder vorgeschlagenen japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 4- 18358 gezeigt ist, verwendet werden.

Nachstehend wird der Tintenstrahlaufzeichnungsbetriebsablauf beschrieben.

In einem Bereitschaftszustand sind die Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c und 2d durch die Abdeckeinrichtung 20 abgedeckt. Wenn der Steuerschaltung 16 ein Drucksignal zugeführt wird, wird der Motor 5 durch den Motortreiber 23 angesteuert, und beginnt der Wagen 1, sich zu bewegen. Wenn der Leerlaufausstoßpositionserfassungssensor 35 jeden Aufzeichnungskopf bei Bewegung des Wagens 1 erfaßt, führt der erfaßte Aufzeichnungskopf für eine vorbestimmte Zeitdauer einen Leerlaufausstoßvorgang einer Tinte auf die Verstopfungsverhinderungseinrichtung 31 durch. Danach wird der Wagen 1 in der Richtung eines Pfeiles D bewegt, und wenn diese Bewegung von dem Aufzeichnungsbeginnerfassungssensor 34 erfaßt wird, werden die Ausstoßöffnungen der Aufzeichnungsköpfe 2a, 2b, 2c, 2d und dergleichen selektiv angesteuert. Folglich werden Tintentröpfchen ausgestoßen und wird eine Bildaufzeichnung in Einheiten von Punktmatrixmustern auf einem Aufzeichnungsbreitenabschnitt p des Aufzeichnungsmediums 6 durchgeführt. Wenn die Aufzeichnung in Einheiten vorbestimmter Breiten (bestimmt durch das vertikale Düsenintervall und die Anzahl von Düsen des Aufzeichnungskopfs) fortgesetzt wird, wird der Wagen 1 zur rechten Endposition in Fig. 13 bewegt (diese Position kann durch Zählen der Anzahl von Impulsen, die dem Motor 5 zugeführt werden, erfaßt werden). Nachdem diese Position erfaßt worden ist, werden dem Motor 5 Impulse für die gesamte Breite der Aufzeichnungsköpfe zugeführt, so daß der Aufzeichnungskopf 2a an dem hinteren Ende des Wagens 1 das Aufzeichnungsmedium kreuzt. Danach kehrt der Wagen 1 um und wird in der Richtung eines Pfeiles E verfahren, um zur Leerlaufausstoßposition zurückzukehren. Das Aufzeichnungsmedium 6 wird um einen Betrag gleich oder größer als die Breite des Aufzeichnungsbreitenabschnitts p in der Richtung eines Pfeiles F vorgeschoben, und die vorstehend erwähnten Betriebsabläufe werden wiederholt.

(3.2) Anordnung der Vorrichtung

Nachstehend wird die Anordnung der Vorrichtung beschrieben.

Fig. 14 und 15 zeigen die Anordnung des Tintenstrahldruckers und dessen Betriebseinheit, und Fig. 16 bis 18 stellen funktionell die interne Anordnung einer Steuerplatine 102 in Fig. 14 entlang des Datenstroms dar.

Der Host-Computer H liefert über eine Schnittstelle (in diesem Fall GPIB) Druckbilddaten an eine Steuerplatine 102 mit der Steuerschaltung 16 und dergleichen in Fig. 12. Eine Einrichtung, die Bilddaten liefert, ist nicht besonders beschränkt, so daß Bilddaten über ein Netzwerk oder Offline über z. B. ein Magnetband übertragen werden können. Die Steuerplatine 102 umfaßt eine CPU 102A, ein ROM 102B, das verschiedene Programme speichert, ein RAM 102C mit verschiedenen Registerbereichen und Arbeitsbereichen, und jeweilige in Fig. 16 bis 18 gezeigte Einheiten und dergleichen und Steuern der gesamten Vorrichtung. Eine Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 weist eine Betriebseinheit auf, die von einem Bediener dazu verwendet wird, dem Drucker P eine gewünschte Anweisung zuzuführen, und eine Anzeige zum Anzeigen beispielsweise einer Mitteilung für einen Bediener. Eine Stoffvorschubeinrichtung 104 umfaßt einen Motor und dergleichen zum Vorschieben eines Aufzeichnungsmediums, wie beispielsweise Stoff, als Druckobjekt. Eine Treibereinheit-I/O 105 steuert verschiedene Motoren (mit hinzugefügtem "M" am Ende jedes Symbols) und verschiedene Solenoide (durch "SOL" dargestellt) an, die in Fig. 15 gezeigt sind. Eine Relaisplatine 107 liefert Ansteuersignale an die Köpfe. Darüber hinaus empfängt die Relaisplatine 107 Informationen, die jedem Kopf zugeordnet sind (z. B. Informationen über das Vorhandensein/Fehlen eines Anhangs, einer durch den entsprechenden Kopf dargestellten Farbe und dergleichen), und liefert die empfangenen Informationen an die Steuerplatine 102. Die Informationen werden an den Host- Computer H übertragen, wie vorstehend beschrieben wurde.

Bei Empfang von Informationen über zu druckende Bilddaten von dem Host-Computer H werden die Bilddaten über eine GPIB- Schnittstelle 501 und eine Rahmenspeicher (FM)- Steuereinrichtung 504 in einem Bildspeicher 505 (vgl. Fig. 16) gespeichert.

Der Bildspeicher hat eine Kapazität von 124 MByte und kann Daten des Formats Al in einem 8-Bit-Palettendatenformat speichern. Tm Einzelnen werden 8 Bits einem Pixel zugewiesen. Ein DMA-Steuereinrichtung 503 ist dazu ausgelegt, eine schnelle Speicherübertragung zu erzielen. Bei Abschluß der Datenübertragung von dem Host-Computer H kann nach einer vorbestimmten Verarbeitung ein Druckvorgang begonnen werden.

Wie vorstehend beschrieben wurde, überträgt der mit dem Drukker verbundene Host-Computer Bilddaten als Rasterbild. Da in jedem Aufzeichnungskopf eine Vielzahl von Tintenausstoßdüsen in der vertikalen Richtung ausgerichtet sind, muß die Ausrichtung von Bilddaten so umgewandelt werden, daß sie mit dem Aufzeichnungskopf übereinstimmt. Diese Datenumwandlung wird durch eine Raster-@-BJ-Umwandlungssteuereinrichtung 506 durchgeführt. Durch die Raster-@ -BJ-Umwandlungssteuereinrichtung 506 umgewandelte Daten werden über eine Vergrößerungsfunktion einer Vergrößerungssteuereinrichtung 507 zum Ausführen einer variablen Vergrößerungsverarbeitung von Bilddaten einer Palettenumwandlungssteuereinrichtung 508 zugeführt. Die Daten bis hin zu der Vergrößerungssteuereinrichtung 507 sind gleich den Daten, die von dem Host-Computer geliefert werden, und sind in diesem Ausführungsbeispiel ein 8- Bit-Palettensignal. Die Palettendaten (8 Bits) werden gemeinsam (noch zu beschreibenden) Verarbeitungseinheiten zugeführt und entsprechend den Aufzeichnungsköpfe durch diese verarbeitet.

In der nachfolgenden Beschreibung wird angenommen, daß acht Aufzeichnungsköpfe angeordnet sind, d. h. Köpfe zum Aufzeichnen von Charakteristiken 51 bis 54 zusätzlich zu denjenigen für Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz angeordnet sind.

Die Palettenumwandlungssteuereinrichtungen 508 liefern Palettendaten und Umwandlungstabellen der entsprechenden Farben, die durch die Verarbeitung in Fig. 4, 9, 10 oder dergleichen zugeführt werden, an Umwandlungstabellenspeicher 509.

Die 8-Bit-Palettendaten können 256 verschiedene Farben (0 bis 255) reproduzieren, und in beispielsweise Fig. 5 bis 8 gezeigte Tabellen in den Tabellenspeichern 509 in Einheiten von Farben entwickelt.

Wie die ausführliche Schaltungsanordnung zeigt, erreicht jeder Palettenumwandlungstabellenspeicher 509 seine Funktion durch Schreiben von Umwandlungsdaten an einer Adressenposition für Palettendaten. Im Einzelnen wird dann, wenn Palettendaten eigentlich in Form einer Adresse zugeführt werden, auf den Speicher in einer Lesebetriebsart zugegriffen. Es wird angemerkt, daß die Palettenumwandlungssteuereinrichtungen 508 die Palettenumwandlungstabellenspeicher 509 verwalten und als Schnittstelle zwischen der Steuerplatine 102 und den Palettenumwandlungstabellenspeichern 509 dienen. Was die Charakteristiken anbelangt, können Schaltungen zum Festlegen von Charakteristikmischmengen (Schaltungen zum Multiplizieren von Ausgangssignalen mit einem Wert zwischen 0 und 1) zwischen die Speicher 509 und ein aus HS-Steuereinrichtungen 510 und HS-Umwandlungstabel-enspeichern 511 bestehendes HS System eingefügt sein, und können deren Einstellgrößen variabel sein. In diesem Fall können nach der Übertragung von Daten, die in Fig. 5 bis 8 gezeigt sind, Daten zum Variieren der Einstellgrößen übertragen und in diesen Schaltungen gesetzt werden.

Die HS-Umwandlungssteuereinrichtungen 510 und die HS-Umwandungstabellenspeicher 511 korrigieren eine Schwankung der Druckdichte oder der Ausstoßrichtung entsprechend jeder der Ausstoßöffnungen der Köpfe auf der Grundlage von durch die Kopfcharakteristikmeßvorrichtung 108 gemessenen Daten. Zum Beispiel führen diese Steuereinrichtungen und Speicher eine Verarbeitung zum Durchführen einer Umwandlung relativ dunkler Daten für eine Ausstoßöffnung mit niedriger Dichte (kleine Ausstoßmenge), einer Umwandlung relativ heller Daten für eine Ausstoßöffnung mit hoher Dichte (große Ausstoßmenge), und keiner Umwandlung für eine Ausstoßöffnung mit mittlerer Dichte aus.

γ-Umwandlungssteuereinrichtungen 512 und γ- Umwandlungstabellen-peicher 513 führen eine Tabellenumwandlung zum Erhöhen oder Verringern der gesamten Dichte in Einheiten von Farben aus. Zum Beispiel realisieren dann, wenn keine Umwandlung ausgeführt wird, diese Steuereinrichtungen und Speicher lineare Tabellen, das heißt:

Ausgabe 0 für Eingabe "0"

Ausgabe 100 für Eingabe "100"

Ausgabe 210 für Eingabe "210"

Ausgabe 255 für Eingabe "255"

Binarisierungs- bzw. Binärwandlungssteuereinrichtungen 514 weisen eine Pseudo-Gradationsfunktion, d. h. empfangen 8-Bit- Gradationsdaten und geben binarisierte bzw. binär gewandelte 1-Bit-Pseudogradationsdaten aus. Mehrfachwertdaten können durch ein Dithermatrixverfahren, ein Fehlerverteilungsverfahren und dergleichen in binäre Daten umgewandelt werden. Es sei angenommen, daß in diesem Beispiel diese Verfahren übernommen sind und die Gradation nur durch die Anzahl von Punkten pro Einheitsbereich ausgedrückt zu werden braucht, obwohl eine ausführliche Beschreibung dieser Verfahren weggelassen wird.

Die binarisierten Daten werden in Verbindungsspeichern 515 gespeichert und dann zum Ansteuern der Aufzeichnungsköpfe verwendet. Von den Verbindungsspeichern ausgegebene binäre Daten werden als Daten C, M, Y, BK und 51 bis 54 ausgegeben. Da die binären Signale der jeweiligen Farben wird derselben Verarbeitung unterworfen werden, wird nachstehend nur der Fluß binärer Daten C unter Bezugnahme auf Fig. 18 beschrieben. Es wird angemerkt, daß Fig. 18 eine Anordnung für eine Aufzeichnungsfarbe "Cyan" zeigt und dieselben Anordnungen farbweise bereitgestellt sind. Fig. 18 ist ein Blockdiagramm, das eine Schaltungsanordnung nach den in Fig. 17 gezeigten Verbindungsspeichern 515 zeigt.

Ein binarisiertes Signal C wird normalerweise an einen sequentiellen Multiscan-Generator 522 (nachstehend als SMS- Generator bezeichnet) ausgegeben. In manchen Fällen kann ein Mustergenerator (eine binäre Mustergenerator (PG)-Steuereinrichtung 517 und ein EPROM 518) einen ausschließlichen Testdruckbetriebsablauf der Vorrichtung ausführen. Folglich werden die Daten einem Wähler 519 zugeführt. Natürlich wird dieser Umschaltvorgang durch die CPU der Steuerplatine 102 gesteuert, und werden dann, wenn ein Bediener einen vorbestimmten Vorgang auf der Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 durchführt (vgl. Fig. 14), Daten von der binären PG-Steuereinrichtung 517 ausgewählt, um einen Testdruckvorgang auszuführen. Daher werden in einem normalen Zustand Daten von der Binarisierungs-Steuereinrichtung 514 (Verbindungsspeicher 515) ausgewählt.

Es wird angemerkt, daß die SMS-Steuereinrichtung 522 dazu ausgelegt ist, eine durch eine Schwankung der Ausstoßmenge oder der Ausstoß richtung verursachte düsenweise Dichteunregelmäßigkeit eines Bilds zu verhindern. Eine Multiscan- Betriebsart ist in z. B. der japanischen Patentanmeldung Nr. 4-79858 vorgeschlagen. Ein Verbindungsspeicher 524 ist ein Pufferspeicher zum Korrigieren einer physischen Position, die ein Kopfintervall definiert. Der Speicher 524 speichert vorübergehend Bilddaten und gibt die gespeicherten Daten zu einem Zeitpunkt entsprechend der physischen Position des Kopfs aus. Daher variiert die Kapazität des Verbindungsspeichers 524 in Einheiten von Aufzeichnungsfarben. Ob die Multiscan-Betriebsart ausgeführt wird, d. h. der Tintenausstoß für jeden Pixel aus einer Vielzahl von Ausstoßöffnungen durchgeführt wird, um eine hohe Bildqualität zu erhalten, oder die Multiscan- Betriebsart unterbunden wird, um eine schnelle Verarbeitung zu erzielen, kann in Schritt MS21 in Fig. 2 ausgewählt werden.

Nach Ausführung der vorstehend erwähnten Datenverarbeitung werden dem Kopf über die Kopfrelaisplatine 107 Daten zugeführt.

Konventionell werden Daten zur Palettenumwandlung, HS-Umwandlung und γ-Umwandlung permanent in einem Speicher gespeichert, der in einem Hauptkörper der Vorrichtung bereitgestellt ist. Aus diesem Grund kann häufig ein Bild mit ausreichender Qualität nicht erhalten werden, bis die gespeicherten Daten mit auszugebenden Bilddaten übereinstimmen. Aus diesem Grund können in diesem Beispiel diese Umwandlungsdaten von einer externen Einrichtung zugeführt werden, und werden die zugeführten Umwandlungsdaten in den entsprechenden Umwandlungstabellenspeichern gespeichert. Beispielsweise werden in Fig. 5 bis 8 gezeigte Palettenumwandlungsdaten in die Umwandlungstabellenspeicher 509 heruntergeladen. Im Einzelnen umfassen alle der Umwandlungstabellenspeicher 509, 511 und 513 dieses Beispiels RAM-Speicher. Daten für die Palettenumwandlung und die γ-Umwandlung werden von dem Host-Computer H gesendet. Daten für die HS-Umwandlung werden von der externen Kopfcharakteristikmeßvorrichtung 108 (vgl. Fig. 14) zugeführt, so daß Daten, die mit dem Kopfzustand übereinstimmen, immer erhalten werden können. Um Kopfcharakteristiken der jeweiligen Aufzeichnungsfarben durch die Kopfcharakteristikmeßvorrichtung 108 zu erhalten, wird durch jeden Kopf ein Testdruckvorgang (Aufzeichnen einer gleichförmigen vorbestimmten Halbtondichte) durchgeführt. Die Kopfcharakteristik jedes Kopfs wird durch Messen der Dichteverteilung entsprechend der Aufzeichnungsbreite jedes Kopfs erhalten. Der Kopfzustand repräsentiert eine Schwankung im Ausstoßzustand einer Vielzahl von in jedem Kopf enthaltenen Düsen oder einen Unterschied zwischen der Dichte eines durch den Kopf gedruckten Bilds und einer gewünschten Dichte.

Um eine abnormale Ausgabe zu verhindern, bevor Umwandlungsparameter zugeführt sind, wird "0" für Eingangsdaten ausgegeben, wie in Fig. 19 gezeigt, um einen Druckvorgang zu unterbinden. Dasselbe gilt für die γ-Umwandlung und dergleichen.

Fig. 20 zeigt eine Anordnung einer Eingabeeinheit 520 für in Fig. 18 gezeigte Nachverarbeitungsdaten. Die Eingabeeinheit 520 ist in Übereinstimmung mit der in Fig. 11 gezeigten, von dem Host-Computer H ausgeführten Verarbeitungssequenz angeordnet.

Druckbilddaten werden der vorstehend erwähnten Verarbeitung, wie beispielsweise der Palettenumwandlung, der HS-Umwandlung, der γ-Umwandlung und dergleichen, unterworfen und dann durch die entsprechenden Binarisierungssteuereinrichtungen 514 in binäre Daten umgewandelt. Andererseits werden Nachverarbeitungsdaten in entsprechenden Speichern 520A für Nachverarbeitungsdaten über die CPU der Steuerplatine 102 gespeichert. Die binären Bilddaten werden mit den Nachverarbeitungsdaten durch entsprechende Synthetisierschaltungen 520B verglichen und dann den entsprechenden 5145-Generatoren 522 zugeführt. Beispielsweise speichert der Speicher für BK-Nachverarbeitungsdaten Daten so, daß Nachverarbeitungsdaten mit einer BK- Tinte gedruckt werden. Die binären Bilddaten werden von der entsprechenden Synthetisierschaltung 520B als Daten ausgegeben, welche auch das Drucken eines Nachverarbeitungsdatenabschnitts anzeigen, und die Nachverarbeitungsdaten werden in der BK-Farbe gedrückt. Zu dieser Zeit werden andere Farben (C, M, Y) als BK nicht mit Nachverarbeitungsdaten verglichen, und werden die binären Bilddaten direkt ausgegeben und gedruckt. Daher kann, da ein Druckbild ohne irgendwelche Modifikationen gezeichnet wird, ein Druckvorgang frei von einer Verschlechterung der Bildqualität realisiert werden.

In der vorstehenden Beschreibung werden Nachverarbeitungsdaten in BK gedruckt. Dasselbe gilt jedoch gilt für einen Fall, in dem die Nachverarbeitungsdaten in einer anderen Farbe gedruckt werden, in Übereinstimmung mit Schritt SS11-3 in Fig. 11. Darüber hinaus kann eine durch Kombinieren von Tinten ausgedrückte Farbe verwendet werden.

Verschiedene Nachverarbeitungsdaten können in Übereinstimmung mit in den Nachverarbeitungsdatenspeichern 520A gespeicherten Daten gedruckt werden. Beispielsweise kann eine punktierte Linie als Schnittmuster übernommen werden, und kann die Dicke der Linie geändert werden. Im Einzelnen können Nachverarbeitungsdaten durch die Tintenstrahiköpfe in einer Farbe gezeichnet werden, welche nach dem Schneiden nicht auffallend wird, oder in einer Farbe gedruckt werden, die ein Originalbild nicht beeinflußt.

Im allgemeinen erfolgt das Drucken auf eine Rolle Stoff mit einer Länge von mehreren zehn Metern.

In Übereinstimmung mit der Vorrichtung dieses Beispiels kann das Vorhandensein/Fehlen eines Druckvorgangs von Nachverarbeitungsdaten frei gewählt werden. Da die Inhalte der Speicher für Nachverarbeitungsdaten geeignet geändert werden können, können Schnittdaten zum Nähen in Übereinstimmung mit den Daten des Benutzers neu geschrieben werden, und kann eine große Anzahl von Daten auf ein Stück oder eine Rolle Stoff gedruckt werden.

Ferner veranschaulicht Fig. 20 die Speicher 520A für Nachverarbeitungsdaten und die Synthetisierschaltungen 520B für nur Y, M, C und BK. Natürlich können diese Speicher und Schaltungen jedoch auch für die anderen Charakteristiken 51 bis 54 bereitgestellt werden.

Darüber hinaus werden in diesem Beispiel ein Druckbild und Nachverarbeitungsdaten getrennt von dem Host-Computer H empfangen und gedruckt, nachdem sie gespeichert und synthetisiert bzw. zusammengefügt worden sind. Alternativ können ein Druckbild und Nachverarbeitungsdaten durch den Host-Computer im voraus synthetisiert werden, und können die synthetisierten Daten empfangen werden, um einen Druckvorgang durchzuführen. Mit dieser Anordnung braucht, da die Nachverarbeitungsdaten von dem Host-Computer H gleichzeitig mit Bildinformationen erhalten werden können, der Drucker nur ein Bild zu drucken. Daten zum Unterbinden eines Druckvorgangs auf einen Nachverarbeitungsdatenabschnitt können zwischen dem Host- Computer und dem Drucker übertragen/empfangen werden, und Nachverarbeitungsdaten können in einem Druckvorgang als Umrißbild gezeichnet werden.

(3.3) Druckmuster des Grundbilds

Wenn Bilddaten eines Grundbilds zugeführt werden, überträgt der Host-Computer H eine Eingangsbildgröße (Xin, Y; n) in Form von Befehlen und Parametern. Die CPU 102A des Druckers P gewährleistet einen Eingabebereich in dem Bildspeicher 505 und speichert die Eingangsbildgröße in einer vorbestimmten Parameterspeichereinheit des RAMs 102C. Wenn der Host-Computer H sequentiell Bilddaten an den Drucker P übermittelt, empfängt der Drucker P die Bilddaten und speichert die empfangenen Daten über die FM-Steuereinrichtung 504 in dem Bildspeicher 505. Andererseits übermittelt der Host-Computer H das Ausgabeformat der Bilddaten an den Drucker P. Der Drucker P speichert das Bildausgabeformat in der Parameterspeichereinheit des RAMs 102C.

Fig. 21A bis 21E zeigen die Bildausgabeformate.

Fig. 21A zeigt ein Format (Typ 1) zum periodischen wiederholten Ausdrucken eines Grundbilds 300 in der X-Richtung (der Vorschubrichtung des Wagens 1) und der Y Richtung (der Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums 6). Fig. 21B zeigt ein Format (Typ 2) zum Ausdrucken des Grundbilds 300, während das Grundbild 300 bei Ausführung von wiederholten Druckvorgängen des Grundbilds 300 in jeder der anderen Spalten in der X- Richtung um einen vorbestimmten Versatzbetrag (Verschiebebetrag) Δy in der Y-Richtung verschoben wird. Fig. 21C zeigt ein Format (Typ 3) zum Drucken des Grundbilds 300, während das Grundbild 300 in jeder der anderen Reihen bzw. Zeilen in der Y-Richtung um einen vorbestimmten Versatzbetrag in der X- Richtung auf im wesentlichen dieselbe Art und Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen Typ 2 (Fig. 21B) verschoben wird. Fig. 21D zeigt ein Format (Typ 4) zum Drehen des Grundbilds 300 (um 90º in Fig. 21D) und Ausdrucken des gedrehten Bilds, während das Bild um einen vorbestimmten Versatzbetrag (Versatz "0" in Fig. 21D) in der Y-Richtung wie bei Typ 2 (Fig. 21B) verschoben wird. Schließlich zeigt Fig. 21E ein Format (TYP 5) zum Drehen des Grundbilds 300 (um 90º in Fig. 21E) und Ausdrucken des gedrehten Bilds, während das Bild um einen vorbestimmten Versatzbetrag (Versatz "0" in Fig. 21E) in der X-Richtung wie bei Typ 3 (Fig. 21C) verschoben wird.

Als Parameter zum Angeben des von dem Host-Computer H auszugebenden Ausgabeformats werden zusätzlich zu den vorstehend erwähnten Parametern die Ausgabetypen (Typ 1 bis Typ 5), eine Grundbildgröße (Xb, Yb), eine Gesamt-Ausgabebildgröße (XOUT, YOUT), ein X-Richtung-Verschiebebetrag Δx, ein Y-Richtung- Verschiebebetrag Δy, ein Drehbetrag (in Einheiten von 90º in diesem Beispiel) und dergleichen verwendet. Diese Parameter werden unter den folgenden Bedingungen festgelegt:

X11-, x %, Kapazität des Speichers 505, Xb ≤ Xin, Yb ≤ Yinr XOUT ≥ 4, YOUT ≥ Yb. Δx ≤ Xb. ΔY ≤ Yb, und dergleichen.

Der Host-Computer H übermittelt in Schritt MS25 in Fig. 2 einen Druckbefehl für Bilddaten an den Drucker P, und der Drucker P beginnt einen Druckvorgang in Antwort auf diesen Befehl.

Im Einzelnen steuert die CPU 102A den Lesezeitpunkt des Speichers 505 einer für die FM-Steuereinrichtung 504 bereitgestellten Adreßsteuereinheit, den Startzeitpunkt des Motortreibers 23 und die Startzeitpunkte der Kopftreiber 24a bis 24d, wodurch der Druckzeitpunkt auf dem Stoff 6 als Aufzeichnungsmedium gesteuert wird. Die Adreßsteuereinheit liest in Übereinstimmung mit in der Parametersteuereinheit festgelegten Parametern sequentiell Bilddaten aus dem Speicher 505 aus und gibt die ausgelesenen Daten an die Kopftreiber 24a bis 24d aus. Die Kopftreiber 24a bis 24d bilden in Übereinstimmung mit den Bilddaten Ansteuersignale für die Aufzeichnungsköpfe 2a bis 2d und für die Köpfe für Charakteristiken (falls notwendig) und geben die Ansteuersignale an die entsprechenden Aufzeichnungsköpfe aus. Die Aufzeichnungsköpfe werden durch die Ansteuersignale angesteuert und stoßen Tintentröpfchen auf den Stoff 6 aus, wodurch ein Bild entsprechend den Bilddaten gedruckt wird.

Andererseits transportiert der Motortreiber 23 durch Ansteuern des Vorschubmotors 9 den Stoff 6 an eine Druckposition, so daß die Aufzeichnung durchgeführt wird, während der Wagen 1 in der Richtung des Pfeils D durch Drehen des Wagenmotors 5 in einer vorbestimmten Richtung (vgl. Fig. 13) bewegt wird. Wenn der Druckvorgang für eine Abtastung beendet ist, wird der Wagenmotor 5 in der umgekehrten Richtung in Drehung versetzt, um den Wagen 1 in der Richtung des Pfeils E in eine Ruhelage zu bewegen. Dann wird der Vorschubmotor 9 in Drehung versetzt, um den Stoff 6 um eine Breite. in der Y-Richtung, der aufgezeichneten Abtastung, oder um einen Betrag kleiner als die Breite in der Mehrfachabtastbetriebsart zu bewegen. Der Druckzeitpunkt in dem vorstehend erwähnten Betriebsablauf wird unter Bezugnahme auf die Geschwindigkeit des Druckvorgangs der Aufzeichnungsköpfe in einer Hin- und Herbewegung des Wagens 1 als Grundzyklus ermittelt.

Auf diese Art und Weise hält, nachdem ein Bild mit einer durch die Gesamt-Ausgabegröße (XOUT, YOUT) angegebenen Größe durch wiederholtes Ausführen des vorstehend erwähnten Betriebsablaufs gedruckt ist, der Drucker P die Betriebsabläufe des Motortreibers, des Kopftreibers, der FM-Steuereinrichtung 504 und dergleichen an, um eine Druckbetriebsart zu beenden, und wartet auf weitere Eingaben von dem Host-Computer H und der Betriebs-/Anzeige-Einheit 103.

Fig. 22 ist ein Blockdiagramm, das die interne Anordnung der Parameterspeichereinheit und der Adreßsteuereinheit dieses Beispiels zeigt.

Bezugnehmend auf Fig. 22 beinhaltet die Parameterspeichereinheit Speicherabschnitte (z. B. Register und dergleichen) 830 bis 836. Das Register 830 speichert die Gesamt-Ausgabebildgröße (XOUT, YOUT), das Register 831 speichert die Grundbildgröße (4, Yb), das Register 832 speichert Wiederholungszahlen (Nx, NY) in der X- und der Y-Richtung des Grundbilds, das Register 833 speichert den Ausgabetyp, das Register 834 speichert den X-Richtung-Versatzbetrag Δx, das Register 835 speichert den Y-Richtung-Versatzbetrag Δy, und das Register 836 speichert das Rotationsausmaß R.

Es wird angemerkt, daß Nx = INT (XOUT/Xb) und Ny = INT (YOUT/Yb), worin INT(a) eine Funktion ist zum dann, wenn ein Wert a eine dezimale Zahl ist, Runden der ersten Stelle nach dem Dezimalpunkt des Werts a auf eine ganze Zahl durch Erhöhen der letzten gemerkten Stelle um 1. Zum Beispiel ist INT(1, 2) = 2. Diese Register sind in Übereinstimmung mit dem Ausgabeformat von Eingangsbilddaten mit den jeweiligen Abschnitten der Adreßsteuereinheit verbunden (im Einzelnen werden die gespeicherten Parameter als Referenzwerte in noch zu beschreibenden Vergleichern verwendet).

Bezugnehmend auf Fig. 22 zählt ein X-Adreßgenerator A 837 eine Adresse (XADRA) in der X-Richtung des Grundbilds 300. Ein Y-Adreßgenerator A 838 zählt eine Adresse (YADRA) in der Y- Richtung des Grundbilds 300. Ein X-Adreßgenerator B 839 bzw. ein Y-Adreßgenerator B 840 zählen Adressen (XADRB und YADRB) in der X- und der Y-Richtung, welche Adressen wie bei den vorstehend erwähnten Bildausgabetypen 2 und 3 (Fig. 21B und 21C) in der X- oder der Y-Richtung des Grundbilds 300 verschoben sind. Jeder dieser Adreßgeneratoren 837 bis 840 umfaßt im wesentlichen einen Zähler zum eigentlichen Ausgeben einer Adresse und einen Vergleicher zum Vergleichen, ob die Ausgabeadresse die Grundbildgröße oder die Gesamtbildgröße überschreitet oder nicht.

Ein Blockzähler 841 zählt die Wiederholungszahlen in der X- und der Y-Richtung des Grundbilds 300 und umfaßt im wesentlichen Zähler und Vergleicher. Ein Wähler 842 wählt eine Adresse (XADRA) in der X-Richtung oder eine in der X-Richtung verschobene X-Adresse (XADRB). Ein Wähler 843 wählt auf vergleichbare Art und Weise eine Adresse (YADRA) in der Y- Richtung oder eine in der Y-Richtung verschobene Y-Adresse (YADRB). Eine Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 gibt verschiedene Lesesignale (CS, ADR, RAS, CAS, WE und dergleichen) und verschiedene Zeitsteuersignale (IN, OUT, VE, PE und dergleichen) auf der Grundlage der Adressen (XADR) und (YADR) aus den Wählern 842 und 843 aus.

In diesem Beispiel wird der Speicher 505 durch Verwenden zumindest eines D-RAM (Dynamic RAM)-Moduls gebildet. Die Lesesignale des Speichers 505 beinhalten ein Chipauswahlsignal CS zum Auswählen eines Moduls, ein Signal ADR, in welchem Reihenadressen (YADR) und Spaltenadressen (XADR) zeitlich zugewiesen sind, ein Reihenadresstaktsignal RAS, ein Spaltenadresstaktsignal CAS, und ein Schreibfreigabesignal WE. Fig. 26 zeigt die Details der Zeitpunkte dieser Signale.

Die vorstehend erwähnten verschiedenen Zeitsteuersignale beinhalten ein Zwischenspeicher- bzw. Latchzeitsteuersignal IN für eine Zwischenspeicher- oder Latchschaltung zum vorübergehenden Speichern von Eingangsbilddaten, ein Latchzeitsteuersignal OUT für eine Latchschaltung zum vorübergehenden Speichern von Ausgangsbilddaten, ein Videofreigabesignal VE, das effektive Bilddaten für jedes Raster angibt, und ein Seitenfreigabesignal PE, das ein effektives Raster in einer Seite angibt (vgl. Fig. 23 und 24)

Die Betriebsabläufe: der jeweiligen Abschnitte der Adreßsteuereinheit in dem Fall einer Bildausgabe des in Fig. 21A gezeigten Typs 1 werden nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 23 beschrieben. Es wird angemerkt, daß * in Fig. 23 ein durch negative Logik ausgedrücktes Signal angibt.

Wenn eine Druckbeginnanweisung von dem Host-Computer H oder der Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 ausgegeben wird, gibt die CPU 102A ein START-Signal an die Adreßsteuereinheit aus, um sowohl den X- als auch den Y- Adreßgenerator A 837 und 838 zu löschen (lösche sowohl (XADRA) als auch (YADRA) auf "0"), so daß diese Adreßgeneratoren 837 und 838 arbeiten können, und um die Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 und den Blockzähler 841 freizugeben.

Von Ausgabereferenzzeitsteuersignalen 500 (beinhaltend einen Bildausgabetakt CLK, ein Rastersynchronisationssignal HSYNC, ein Startsignal START und dergleichen) setzt dann, wenn das Startsignal hochpegelig wird (Freigabe) und das horizontale Synchronisationssignal HSYNC hochpegelig wird, die Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 beide Signale VE und PE auf den hohen Pegel (Freigabe), wie in Fig. 23 gezeigt. Während die Signale VE und HSYNC hochpegelig sind, werden die Signale RAS, CAS, ADR, WE und OUT synchron mit dem Takt CLK an den Speicher 505 ausgegeben, und werden Bilddaten aus dem Speicher 505 ausgelesen, wie in Fig. 23 gezeigt. Wenn die Leseadresse des Speichers 505 gesteuert wird, während beide Signale VE und PE hochpegelig sind, werden die Lese- und Ausgabe-Positionen von Bilddaten bestimmt.

Nachstehend wird die Adreßsteuerung in der Adreßsteuereinheit beschrieben.

Die Ausgabe des X--Adreßgenerators A 837 wird auf "0" geführt, wenn das horizontale Synchronisationssignal HSYNC hochpegelig wird. Der Generator 837 zählt synchron mit der führenden Flanke von CLK seine Ausgabe (XADRA) um 1 hoch. Wenn der Zählwert "Xb" (die Länge der Grundbildgröße in der X- Richtung) erreicht, gibt der Generator 837 ein Übertragsignal (XARC) an den Blockzähler 841 aus und löscht seine Ausgabeadresse (XADRA) auf "0" (Zeitpunkte T1 bis T3 in Fig. 23). Im Einzelnen wird dieses Übertragsignal (XARC) als ein Vergleichsergebnis zwischen "Xb" der in dem Grundbildgrößenregister 831 gespeicherten Grundbildgröße und dem Ausgabewert eines Zählers zum Zählen der Takte CLK durch einen (nicht gezeigten) Vergleicher ausgegeben.

Während dieses Betriebsablaufs gibt der Blockzähler 841 hochpegelige Auswahlsignale XSEL und YSEL aus, so daß der Wähler 842 ein Adreßsignal (XADRA) aus dem X-Adreßgenerator A 837 auswählt und der Wähler 843 ein Adreßsignal (YADRA) des Y- Adreßgenerators A 838 auswählt. Bei Empfang des Übertragsignals (XARC) von dem X-Adreßgenerator 837 inkrementiert der Blockzähler 841 einen Blockzählwert X in der X-Richtung um 1. Wenn der Blockzählwert X gleich der Wiederholungszahl NX in der X-Richtung wird (Zeitpunkt T3), gibt der Blockzähler 841 ein Signal YCNT zum Hochzählen des Y-Adreßgenerators A 838 um 1 aus und setzt ein Signal XEND zum Anzeigen des Endes der Ausgabe von Bilddaten für ein Raster in der X-Richtung auf "1" (Freigabe).

Während dieses Intervalls erzeugt die Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 ein Adreßsignal ADR und ein Chipauswahlsignal CS für den Speicher 505 auf der Grundlage eines Adreßsignals (XADR) aus dem Wähler 842 und eines Adreßsignals (YADR) aus dem Wähler 843, und gibt synchron mit den Ausgabereferenzzeitsteuersignalen 500 Signale wie beispielsweise RAS, CAS, WE, ADR, CS, OUT und dergleichen an den Speicher 505 aus, wodurch Bilddaten ausgelesen werden. Wenn das von dem Blockzähler 841 zugeführte Signal XEND "1" wird, setzt die Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 das Signal VE auf den niedrigen Pegel (Sperren) (Zeitpunkt T3) und hält die Ausgabe der jeweiligen Signale an, um vorübergehend den Lesevorgang von Bilddaten aus dem Speicher 505 anzuhalten. Wenn das Signal VE niedrigpegelig wird, werden auch die Zählvorgänge des X- und des Y-Adreßgenerators 837 und 838 angehalten.

Wenn das horizontale Synchronisationssignal HSYNC zu Beginn des nächsten Rasters hochpegelig wird, wird der vorstehend erwähnte Betriebsablauf wiederholt und der Inhalt des Y- Adreßgenerators A 838 sequentiell hochgezählt. Auf diese Art und Weise wird die Druckverarbeitung jedes Rasters durchgeführt, und wenn der von dem Y-Adreßgenerator A 838 ausgegebene Y-Adreßwert (YADRA) mit der Länge "Yb" in der Y-Richtung der Grundbildgröße (Zeitpunkte T5 bis T7) übereinstimmt, gibt der Y-Adreßgenerator A 838 ein Übertragsignal (YARC) an den Blockzähler 841 aus und führt das Signal (YADRA) auf "0".

Bei Empfang des Übertragsignals (YARC) von dem Y-Adreßgenerator 838 inkrementiert der Blockzähler 841 einen Blockzählwert Y in der Y-Richtung um 1 und prüft, ob dieser Wert gleich Wiederholungszahl Ny ist. Falls der Blockzählwert Y gleich der Wiederholungszahl Ny wird, setzt der Blockzähler 841 ein das Ende des Lesevorgangs in der Y-Richtung anzeigendes Signal YEND auf den hohen Pegel (Freigabe) (Zeitpunkt T7). Wenn das Signal "YEND" auf "1" geht, setzt die Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 beide Signale VE und PE auf den niedrigen Pegel (Sperren) und hält die Ausgabe der jeweiligen Signale an, wodurch ein Bildlesebetriebsablauf für eine Stoffeinheit abgeschlossen wird. Wenn das Signal PE niedrigpegelig wird, werden auch die Zählvorgänge des X- und des Y-Adreßgenerators A 837 und 838 und der Blockzähler 841 angehalten.

Die Wiederholungszahl Ny kann von dem Host-Computer H zusammen mit Befehlen zugeführt werden, kann in Übereinstimmung mit Schritt MS13 (Fig. 2) berechnet werden, oder kann durch die Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 festgelegt werden.

Nachstehend wird der Betriebsablauf der Adreßsteuereinheit in dem Fall einer Bildausgabe des in Fig. 21B gezeigten Typs 2 unter Bezugnahme auf das Zeitsteuerdiagramm in Fig. 24 beschrieben.

Der grundlegende Betriebsablauf dieses Zeitsteuerdiagramms ist im wesentlichen derselbe wie der in dem Fall der Bildausgabe des in Fig. 23 gezeigten Typs 1, mit der Ausnahme, daß der Betriebsablauf des Y-Adreßgenerators B 840 freigegeben wird und der Wähler 843 eine unterschiedliche Auswahlverarbeitung ausführt.

Im Einzelnen schaltet der Blockzähler 841 zwischen einem Signal (YADRA) aus dem Y-Adreßgenerator A 838 und einem Signal (YADRB) aus dem Y--Adreßgenerator B 840 durch Umschalten des Auswahlsignals YSFL des Wählers 843 zwischen hohen und niedrigen Pegeln synchron mit dem Blockzählwert in der X-Richtung des Blockzählers 841 um, wodurch die Y-Adresse YADR in Einheiten von Blöcken umgeschaltet wird.

Der Y-Adreßgenerator B 840 wird nicht synchron mit der führenden Flanke des horizontalen Synchronisationssignals HSYNC auf "0" geführt, sondern lädt zu diesem Zeitpunkt den Y- Richtung-Versatzbetrag Δy. Der Y-Adreßgenerator B 840 wird auf "0" geführt, wenn die Länge "Y~" der Grundbildgröße in der Y-Richtung mit der Ausgabe (YADRB) des Y-Adreßgenerators B 2840 verglichen wird, und (YADRB) gleich "Yb" wird. Zu diesem Zeitpunkt gibt: der Adreßgenerator 840 kein Übertragsignal YBRC aus, und der Blockzähler 841 inkrementiert den Blockzählwert Y in Antwort auf das Übertragsignal (YARC) aus dem X-Adreßgenerator A 837.

Dieses Zeitverhalten ist im einzelnen in Fig. 24 gezeigt. Zum Beispiel wird dann, wenn ein in Fig. 21B gezeigter Abschnitt des Grundbilds 300 in der ersten Abtastung gedruckt wird, die der Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 zugeführte Y-Adresse (YADR) auf "0" gesetzt, da die Ausgabe (YADRA) des Y-Adreßgenerators A 838 ausgewählt wird. Wenn ein rechter Nachbarbildbereich (Versatzabschnitt) in der ersten Abtastung gedruckt wird, wird die Ausgabe (YADRB) des Y-Adreßgenerators B 840 ausgewählt und die Y-Adresse (YADR) auf "Δy" festgelegt. Auf vergleichbare Art und Weise wird in dem dritten Bildbereich (ohne irgendwelchen Versatz) die Y-Adresse (YADR) auf "0" zurückgesetzt, und wird in dem nächsten Versatzbereich die Y-Adresse wieder auf "Δy" festgelegt.

In der zweiten Abtastung zum Drucken dieser Bildbereiche wird die Y-Adresse (YADR) in Bildbereichen ohne Versatz auf "1" gesetzt, da die Ausgabe (YADRA) des Y-Adreßgenerators A 838 ausgewählt ist. In. versetzten Bereichen wird die Ausgabe (YADRB) des Y-Adreßgenerators B 840 ausgewählt, und wird die Y-Adresse (YADR) auf "Δy+1" festgelegt.

Nachdem eine Zeile 301 in Fig. 21B ausgegeben ist, wird die Ausgabe (YADRB) des Y-Adreßgenerators B 840 auf "0" geführt, da sie gleich der Grundbildgröße "Yb" ist.

Der in Fig. 21C gezeigte Fall des Typs 3 ist im wesentlichen derselbe wie der Fall des Typs 2, mit der Ausnahme, daß der Versatz in X-Richtung in dem Fall des Typs 3 den Versatz in Y-Richtung in dem Fall des Typs 2 ersetzt. Daher wählt in dem vorstehend beschriebenen Fall des Typs 2 der Wähler 843 eine der Ausgaben des Y-Adreßgenerators A 838 und des Y-Adreßgenerators B 840, um die Y-Adresse (YADR) zu erzeugen. Der Fall des Typs 3 erfordert jedoch eine Steuerung zum Veranlassen des Wählers 842, eine der Ausgaben des X-Adreßgenerators A 837 und des X-Adreßgenerators B 839 auszuwählen, um die ausgewählte Ausgabe als die X-Adresse (XADR) auszugeben.

Im Einzelnen schaltet der Blockzähler 841 zwischen einer von dem X-Adreßgenerator A 837 ausgegebenen Adresse (XADRA) und einer von dem X-Adreßgenerator B 839 ausgegebenen Adresse (XADRB) durch Umschalten des Auswahlsignals XSEL des Wählers 842 zwischen hohen und niedrigen Pegel synchron dem Y- Zählwert des Blockzählers 841 um, und wird die ausgewählte Adresse an die Zeitsteuerungserzeugungseinheit 844 als eine Adresse (XADR) ausgegeben. Der X-Adreßgenerator B 839 wird nicht synchron mit der führenden Flanke des Signals HSYNC auf "0" geführt, sondern lädt zu diesem Zeitpunkt den Versatzbetrag "Ax" in X-Richtung. Der X-Adreßgenerator B 839 vergleicht die Breite "Xb" in der X-Richtung der Grundbildgröße mit seiner Ausgabe (XADRB), und wenn (XADRB) "Xb" übersteigt, führt der Generator 839 seine Ausgabe auf "0", ohne irgendeinen Übertrag (XBRC) auszugeben. Der Blockzähler 841 inkrementiert den Blockzählwert X in Antwort auf den Übertrag (XARC) aus dem X-Adreßgenerator A 837.

Muster der Typen 4 und 5 sind wirkungsvoll, da sie ein gutes geometrisches Erscheinungsbild haben, wenn das Verhältnis zwischen der Breite "Xb" und der Länge "Yb" der Grundbildgröße eine ganze Zahl ist. Insbesondere dann, wenn Xb = Yb (das Grundbild ist ein Quadrat), können Grundbilder ordentlich in einem Matrixmuster angeordnet werden, ist die Anordnung relativ einfach, und kann eine Ersetzung zwischen XADR und YADR und den Zählrichtungen (Abwärts-/Aufwärts-Zählung) der Adreßgeneratoren 837 bis 840 in Übereinstimmung mit dem Drehungsbetrag R realisiert werden.

Ein Grundbild kann nicht nur durch eine Adreßsteuerung gedreht werden, sondern auch durch Einfügen einer Drehverarbeitungseinheit nach dem Pipeline-Prinzip. Bevor Bilddaten tatsächlich ausgegeben werden, können gedrehte Bilder, die durch Drehen von Grundbildern um z. B. 90º mittels Adreßsteuerung erhalten wurden, erzeugt und in dem Bildspeicher in Übereinstimmung mit den Grundbildern gespeichert werden. Folglich können diese gedrehten Bilder beinhaltende Bilddaten leichter mit höherer Geschwindigkeit ausgegeben werden.

Der Blockzähler 841 zählt Grundbildblöcke und gibt die Gesamt-Ausgabebildgröße (XOUT, YOUT) aus. Das vorliegende Beispiel ist jedoch hierauf nicht beschränkt. Insbesondere dann, wenn XOUT und YOUT nicht jeweils ganzzahlige Vielfache von Xb und Yb sind, können XOUT und YOUT nicht durch nur den Blockzählwert definiert werden. Folglich wird ein Restpixelzählwert Xr = XOUT - NX · Xu für NX = INT (XOUT/Xb) - 1 eingeführt, und kann durch Vergleichen des Vergleichsergebnisses von NX mit dem Restpixelzählwert Xr ermittelt werden, ob XOUT erreicht ist oder nicht. Dasselbe gilt für die Y-Richtung.

Wenn die Druckgeschwindigkeit jedes Aufzeichnungskopfs niedrig ist und der Bildausgabetakt langsam ist, kann die vorstehend erwähnte Adreßerzeugung durch Softwareverarbeitung z. B. einer CPU realisiert werden. Insbesondere können dadurch, daß ein Teil eines Speichers einem Softwarezähler zugewiesen wird, einige Komponenten der Anordnung in Fig. 22 durch Softwarekomponenten ersetzt werden.

In diesem Beispiel hat die Ausrichtung von an die Aufzeichnungsköpfe auszugebenden Bilddaten ein Rasterformat, und wird die Ausrichtung von Bilddaten in Abhängigkeit von den Aufzeichnungsköpfen durch die Raster-@ -BJ-Umwandlungssteuereinrichtung 506 (Fig. 16) geändert. Das vorliegende Beispiel ist jedoch hierauf nicht beschränkt. Beispielsweise kann die Ausrichtung von in dem Speicher 505 gespeicherten Bilddaten dieselbe sein wie die von an die Aufzeichnungsköpfe auszugebenden Bilddaten. Wenn sich diese Ausrichtungen voneinander unterscheiden, kann die Ausrichtung von Bilddaten in Übereinstimmung mit der Kopfausrichtung geändert werden, wenn Bilddaten an den Kopftreiber ausgegeben werden.

In der mechanischen Anordnung des Druckers P gemäß diesem Beispiel wird in der Praxis eine Bildausgabe durch Abtasten bzw. Hin- und Herverfahren, in der X-Richtung, eines Aufzeichnungskopfs mit einem Aufzeichnungsbereich mit einer Breite HY in der Y-Richtung realisiert, wie in Fig. 25 gezeigt ist.

In diesem Fall können der Y-Adreßgenerator A 838 und der Y- Adreßgenerator B 840 für die Y-Richtung in der Adreßsteuereinheit der FM-Steuereinrichtung 504 durch eine zweistufige Anordnung einschließlich eines Zählers (und eines Vergleichers) zum Zählen von nur HY und eines Zählers (und eines Vergleichers) zum Zählen eines Übertrags aus dem Zähler realisiert sein.

Darüber hinaus kann ein Bild durch Auslesen von Bilddaten in einer Einheit mit der Breite HY in der Y-Richtung und der Länge XOUT in der X-Richtung (nachstehend als Bandeinheit bezeichnet) gedruckt werden. Zu dieser Zeit können der Y- Adreßgenerator A 838 und der Y-Adreßgenerator B 840 für die Y-Richtung aus nur Zählern niedrigerer Ordnung (Hy-Zählern) bestehen, ohne daß Zähler höherer Ordnung erforderlich wären. Im Einzelnen kann jedesmal dann, wenn ein Bild in einer Bandeinheit ausgegeben wird, die CPU 102A eine vorgeschriebene Adresse (Y-Adresse von Bilddaten am Anfang der nächsten zu druckenden Bandeinheit) in die HY-Zähler laden, und können diese Zähler einen Aufwärtszählvorgang augehend von dem geladenen Wert beginnen.

(3.4) Herunterladen von Umwandlungsdaten und Parametern

Um Umwandlungsdaten über die Umwandlungssteuereinrichtungen in die entsprechenden Umwandlungstabellen herunterzuladen, oder um verschiedene, durch den Host-Computer H oder die Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 festgelegte Parameter in die vorbestimmten Register zu speichern, führt die Vorrichtung dieses Beispiels eine Verarbeitung gemäß dem Ablaufdiagramm in Fig. 26 aus. Der Betriebsablauf wird nachstehend beschrieben. Ein Programm zum Ausführen dieser Verarbeitung ist in dem ROM 102B gespeichert, das auf der Steuerplatine 102 angeordnet ist, und wird durch die CPU 102A ausgeführt.

Wenn die Leistungsversorgung dieses Systems eingeschaltet wird, wird der Drucker P in Schritt SP1 initialisiert. Diese Initialisierungsverarbeitung schließt diejenige für die Umwandlungstabellen 509, 511 und 513 entsprechend den einzelnen Aufzeichnungsfarben ein.

In Schritt SP2 wird geprüft, ob eine Testdruckanweisung vom Host-Computer H oder der Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 empfangen wird. Falls JA in Schritt SP2, wird die Testdruckverarbeitung in Schritt SP3 ausgeführt. In diesem Fall wird die Druckverarbeitung durch Ausgeben eines Anweisungssignals ausgeführt, so daß die Wähler 519 in Einheiten von Aufzeichnungsfarben Daten aus der binären GP-Steuereinrichtung auswählen.

Falls keine Anweisung von dem Host-Computer H oder der Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 empfangen wird, schreitet der Ablauf zu Schritt SP4 fort, um zu prüfen, ob Daten über die GPIB-Schnittstelle 501 angenommen werden. Falls NEIN in Schritt SP4, wartet die Steuerung auf einen Empfang von Daten. Falls JA in Schritt SP4, schreitet der Ablauf zu Schritt 5P5 fort, um zu prüfen, ob die angenommenen Daten Bilddaten, Umwandlungstabellendaten oder ein Parameter sind. In diesem Fall wird durch Analysieren eines sich am Kopf der angenommenen Daten befindenden Steuerbefehls ermittelt, ob die angenommenen Daten Bilddaten sind oder nicht. Insbesondere dann, wenn die angenommenen Daten Umwandlungstabellendaten oder ein Parameter sind, werden Identifikationsdaten hinzugefügt, die den Typ und die Aufzeichnungsfarbe einer Umwandlungstabelle, der die nachfolgenden Daten zugeführt werden, oder eine Steuerung, in der der Parameter zu verwenden ist, angeben.

Falls ermittelt wird, daß die angenommenen Daten Bilddaten sind, schreitet der Ablauf zu Schritt SP6 fort, und wird eine Druckverarbeitung basierend auf der Bildqualität der Bilddaten ausgeführt.

Falls ermittelt wird, daß die angenommenen Daten Umwandlungstabellendaten oder ein Parameter sind, schreitet der Ablauf zu Schritt SP7 fort, und wird ein Steuerbefehl analysiert, um den Typ und die Aufzeichnungsfarbe einer Umwandlungstabelle oder den Parametertyp zu unterscheiden. In Schritt SP8 werden die angenommenen Daten in der entsprechenden Umwandlungstabelle, dem entsprechenden Register, dem entsprechenden Speicher für Nachverarbeitungsdaten oder dergleichen über die entsprechende Umwandlungssteuereinrichtung oder die CPU auf der Grundlage des Unterscheidungsergebnisses gespeichert.

Es wird angemerkt, daß Informationen und dergleichen, die durch den Host-Computer H oder die Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 festgelegt werden, auf der Anzeige der Betriebs-/Anzeige- Einheit 103 angezeigt werden können. Fig. 27 zeigt ein Anzeigebeispiel der Anzeige. Eine Anzeige 103D in Fig. 27 zeigt die gedruckte Länge des Stoffes 6, die gesamte Stofflänge, die Stoffvorschubmenge und dergleichen an. Darüber hinaus können natürlich auch verschiedene Parameter, Betriebsarten und dergleichen, die unter Verwendung des Host-Computers H oder Betriebstasten der Betriebs-/Anzeige-Einheit festgelegt werden, angezeigt werden. Bezugnehmend auf Fig. 27 beinhaltet die Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 verschiedene Luftleuchten 103E. Eine Halttaste 103A und ein Not-Aus-Schalter 103B können zum Auswählen einer Anhaltebetriebsart mit einer Schutzfunktion für die Kontinuität einer Druckausgabe oder einer anderen Anhaltebetriebsart ohne Kontinuitätsschutzfunktion verwendet werden.

Wie vorstehend beschrieben wurde, können gemäß dem vorliegenden Beispiel, da Bilddaten und in der Nachverarbeitung verwendete Daten gleichzeitig erzeugt werden, das heißt, da ein Bild und Daten zur Nachverarbeitung (z. B. Nähen) auf ein von der Vorrichtung erhaltenes Stück Stoff geschrieben werden, beschwerliche Arbeitsvorgänge, wie beispielsweise die Herstellung eines Kleidmusters, der Arbeitsvorgang des Übertragens von schneidereibezogenen Informationen von dem Kleidmuster auf ein Stück Stoff und dergleichen, weggelassen werden, wodurch die Kosten reduziert werden. Darüber hinaus kann ein Prozeß zum Drucken von Nachverarbeitungsdaten auf bereits bedruckten Stoff vereinfacht werden.

Nachstehend wird ein zweites Beispiel, welches zu Zwecken der Veranschaulichung einbezogen ist und welches nicht in den Rahmen der beanspruchten Erfindung fällt, im Einzelnen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Nachstehend wird ein Drucksystem, das für ein Tintenstrahlverfahren ausgelegt ist, als das zweite Beispiel in der folgenden Reihenfolge beschrieben.

(1) Gesamtes System

(2) Host-Computer

(2.1) Anordnung

(2.2) Betriebsablauf

(3) Drucker (Fig. 28 bis 50)

(3.1) Druckmechanismus

(3.2) Anordnung der Vorrichtung

(3.3) Druckverfahren

(3. 4) Kopfabschattung

(4) Kostenberechnung (Fig. 51 und 52)

(1) Gesamtes System

Der größte Teil des gesamten Systems ist gleich des ersten Beispiels (Fig. 1 und 2), so daß nachstehend nur Unterschiede beschrieben werden.

In dem zweiten Beispiel ist der Schritt MS11 in Fig. 2 kein Nachverarbeitungsdatenzufuhrschritt, sondern ein Logoeingabeschritt.

Logoeingabeschritt MS11

Eine Logomarke eines Designers, ein Markenzeichen eines Herstellers und dergleichen wird oft auf den Endabschnitt einer Rolle Stoff gedruckt. In diesem Schritt werden eine solche Logomarke, seine Farbe, Größe, Position und dergleichen angegeben.

Natürlich kann der Logoeingabeschritt zusätzlich zu dem Nachverarbeitungsdatenzufuhrschritt ausgeführt.

In dem zweiten Beispiel sind zwei Druckeinheiten angeordnet, wie noch beschrieben werden wird, und wird die Angabe in dem Druckbetriebsartangabeschritt MS21 wie folgt in Übereinstimmung mit diesen Druckeinheiten geändert.

Druckbetriebsartangabeschritt MS21

Es wird angegeben, ob eine schnelle Druckbetriebsart ohne überlagernden Aufzeichnungsvorgang in einer Mehrfachabtastbetriebsart (vgl. Fig. 39) und eine Betriebsart mit dem überlagernden Aufzeichnungsvorgang in der Mehrfachabtastbetriebsart (vgl. Fig. 37 und 38 und dergleichen) in dem Drucker P ausgeführt wird, ob ein Tintenausgabevorgang oder eine Vielzahl von Tintenausgabevorgängen für jeden Punkt durchgeführt werden, und so weiter. Ferner wird angegeben, ob eine Steuerung erfolgt, um ein kontinuierliches Muster vor und nach der Unterbrechung zu erhalten, oder um den Druck unabhängig von der Kontinuität eines Musters zu beginnen, wenn der Druck unterbrochen ist.

Das erste Beispiel kann für den Druckermechanismus des zweiten Beispiels ausgelegt sein, oder das zweite Beispiel für den Druckermechanismus des ersten Beispiels ausgelegt sein.

(2) Host-Computer

(2.1) Anordnung

(2.2) Betriebsablauf

Die Anordnung und der Betriebsablauf des Host-Computers sind dieselben wie diejenigen des vorstehend erwähnten ersten Beispiels (Fig. 3), so daß eine ausführliche Beschreibung derselben weggelassen wird.

(3) Drucker

(3.1) Mechanische Anordnung

Fig. 28 zeigt die Anordnung eines Tintenstrahldruckers als eine Druckvorrichtung dieses Beispiels, und Fig. 29 ist eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines Hauptteils des in Fig. 28 gezeigten Druckers. Die Druckvorrichtung (Drucker) dieses Beispiels umfaßt im wesentlichen eine Stoffvorschubeinheit B zum Vorschieben einer Rolle von Stoff, welche einer Vorverarbeitung zum Drucken unterworfen wird, eine Hauptkörpereinheit zum Durchführen eines Druckvorgangs, während der transportierte Stoffabschnitt mit hoher Genauigkeit zeilenweise vorgeschoben wird, und eine Aufnahmeeinheit C zum Trocknen und Aufnehmen des bedruckten Stoffabschnitts. Die Hauptkörpereinheit A umfaßt ferner eine Präzisionsstoffvorschubeinheit A-1 einschließlich einer Druckwalze und eine Druckeinheit A-2.

Eine Rolle vorverarbeiteten Stoffs 3 wird zu der Stoffvorschubeinheit transportiert und wird dann zu der Hauptkörpereinheit A vorgeschoben. In der Hauptkörpereinheit ist ein dünner, endloser Metallriemen 6, der präzise schrittweise angesteuert wird, zwischen einer Antriebswalze 7 und einer Wickelwalze 9 geschleift. Die Antriebswalze 7 wird durch einen hochauflösenden (nicht gezeigten) Schrittmotor direkt schrittweise angetrieben und schiebt den Metallriemen um den Antriebsschrittbetrag schrittweise vor. Eine klebende Masse ist auf die gesamte äußere Oberfläche des Metallriemens aufbeschichtet, und der vorgeschobene Stoffabschnitt wird gestützt durch die Wickelwalze 9 durch eine Andruckwalze 10 gegen die Riemenoberfläche gedrückt und haftet auf der klebenden Oberfläche an.

Der durch den Riemen schrittweise vorgeschobene Stoffabschnitt 3 wird durch eine Druckwalze bzw. -platte 12 auf der rückseitigen Oberfläche des Riemens ausgerichtet und durch einen Tintenstrahlkopf 13 in einer ersten Druckeinheit 11 einem Druckvorgang auf seine vordere Oberflächenseite unterworfen. Jedes Mal dann, wenn ein Druckvorgang einer Zeile abgeschlossen ist, wird der Stoffabschnitt um einen vorbestimmten Betrag schrittweise vorgeschoben und durch Erwärmen einer Heizplatte 14 auf der rückseitigen Oberfläche des Riemens und heiße Luft auf der vorderen Oberflächenseite, welche Luft aus einer Heißluftleitung 15 zugeführt/ausgestoßen wird, getrocknet. Der getrocknete Stoffabschnitt wird dann einem überlagernden Druckvorgang durch eine zweiten Druckeinheit 11' mittels demselben Verfahren wie in der ersten Druckeinheit unterworfen.

Der bedruckte Stoffabschnitt wird von der haftenden Oberfläche abgelöst und erneut durch eine Nachtrocknungseinheit 16 getrocknet, die eine Heizplatte und eine Heizeinrichtung (oder heiße Luft) umfaßt. Der getrocknete Stoffabschnitt wird durch eine Führungswalze 17 geführt und durch die Aufnahmewalze 18 aufgenommen. Die Rolle aufgenommenen Stoffs wird von der Vorrichtung dieses Beispiels getrennt und einer Stapelverarbeitung einschließlich Farbentwicklungs-, Wasch- und Trocknungsprozessen unterworfen, wodurch ein Produkt erhalten wird.

Bezugnehmend auf Fig. 29 haftet ein Stoffabschnitt 3 als ein Aufzeichnungsmedium an dem Metallriemen 6 an und wird schrittweise in der Aufwärtsrichtung in Fig. 29 vorgeschoben. Die erste Druckeinheit 11 an einer unteren Position in Fig. 29 beinhaltet einen ersten Wagen 24, der Y-, M-, C- und BK- Tintenstrahlköpfe und Tintenstrahlköpfe für Charakteristiken S1 bis S4 trägt. Jeder in diesem Beispiel verwendete Tintenstrahlkopf (Aufzeichnungskopf) weist Elemente auf zum Erzeugen von Wärmeenergie zum Verursachen eines Filmsiedens in einer Tinte als zum Ausstoßen einer Tinte verwendeter Energie und hat 128 Ausstoßöffnungen, die mit einer Dichte von 400 DPI (dots/inch, Punkte pro Zoll, 1 Zoll = 2,54 cm) angeordnet sind.

Stromab der ersten Druckeinheit sind eine die Heizplatte 14 zum Erwärmen eines Stoffabschnitts von der rückseitigen Oberflächenseite des Riemens her umfassende Trocknungseinheit 25 und die Heißluftleitung 15 zum Trocknen des Stoffabschnitts von der vorderen Oberflächenseite her angeordnet. Die Wärmeleitungsoberfläche der Heizplatte 14 wird mit hoher Spannung gegen den Endlosriemen 6 gedrückt, so daß die Heizplatte 14 den Riemen 6 von seiner rückseitigen Oberflächenseite her mittels Dampf hoher Temperatur und hohen Drucks, der durch einen hohlen inneren Abschnitt der Platte 14 strömt, stark erwärmt wird. Der Riemen 6 besteht aus (100 bis 150 um) dünnem, rostfreiem Stahl und erwärmt einen an ihm durch eine dünne klebende Schicht anhaftenden Stoffabschnitt 3 direkt und wirkungsvoll durch Wärmeleitung. Flossen 14' sind als Wärmesammler auf der inneren Oberfläche der Heizplatte ausgebildet, um Hitze wirkungsvoll auf der Rückseitenfläche des Riemens zu konzentrieren. Ein Abschnitt der Heizplatte 14, der den Riemen nicht berührt, ist durch ein Wärmeabschirmelement 26 abgedeckt, wodurch Verluste durch Wärmedissipation verhindert werden.

Auf der vorderen Oberflächenseite wird durch Blasen trocknender heißer Luft aus einer Zufuhrleitung 27 auf der stromab liegenden Seite Luft mit einer niedrigeren Luftfeuchtigkeit auf einen Stoffabschnitt, der getrocknet wird, geblasen und dadurch die Trocknungswirkung verbessert. Luft, welche in einer zu der Vorschubrichtung des Stoffs entgegengesetzten Richtung strömt und eine ausreichende Menge von Wasserbestandteilen enthält, wird in einem beträchtlich größeren Volumen als dem Blasvolumen über eine Saugleitung 28 auf der stromauf liegenden Seite abgesaugt, wodurch Kondensation in umliegenden mechanischen Einrichtungen aufgrund eines Leckens verdampfter Wasserkomponenten verhindert wird. Eine Heißluftversorgungsquelle befindet sich an der oberen rechten Seite in Fig. 29, und der Absaugvorgang wird von der unteren linken Seite in Fig. 29 aus durchgeführt, so daß ein Druckunterschied zwischen einem Auslaßport 29 und einem Ansaugport 30 über den gesamten Bereich in der Längsrichtung gleichförmig wird. Die Lufteinblas-/Absaug-Einheit ist in Bezug auf die Mitte der Heizplatte auf der rückseitigen Oberfläche des Riemens in Richtung der stromab liegenden Seite versetzt, so daß Luft auf einen ausreichend erwärmten Abschnitt geblasen werden kann. Mit diesen Einheiten trocknet die erste Druckeinheit 11 ein großes Volumen von Wasserbestandteilen in einer von einem Stoffabschnitt aufgenommenen und einen Verdünner enthaltenden Tinte.

Die zweite Druckeinheit 11' ist auf der stromab liegenden Seite (oberhalb) der ersten Druckeinheit 11 angeordnet und wird durch einen zweiten Wagen 24' mit derselben Anordnung wie der des ersten Wagens gebildet.

Fig. 30 erklärt die Abtastgeschwindigkeit der Wagen der ersten und der zweiten Druckeinheit 11 und 11' in Fig. 28 auf der Stoffoberfläche.

Jeder Wagen bewegt sich wie folgt. Das heißt, der Wagen beginnt sich von einer Startposition aus zu bewegen, wird allmählich beschleunigt, bewegt sich in einem Druckbereich (einem Bereich konstanter Geschwindigkeit) mit konstanter Geschwindigkeit, wird in einem Verzögerungsbereich nach dem Druckbereich verlangsamt, und wird an einer Umkehrposition gehalten.

Danach wird eine Rückkehrbewegung zu der Startposition begonnen. In diesem Fall wird eine umgekehrte Bewegung ohne Druck vorwiegend schneller als eine einen Druckvorgang einschließende normale Bewegung durchgeführt, wodurch die Produktivität von Maschinen verbessert wird. Eine Kurve 30 repräsentiert die Bewegung, die erhalten wird, wenn ein Dünnungsdruckvorgang durchgeführt wird, und eine Kurve 31 repräsentiert die Bewegung in einer Betriebsart zum Vergrößern der Dichte.

Fig. 31 zeigt eine Dichteunregelmäßigkeitkorrektureinheit 237 (bereitgestellt in z. B. der in Fig. 14 gezeigten Kopfcharakteristikmeßvorrichtung 108), die einen HS-Testmusteraufzeichnungsabschnitt und einen Testmusterleseabschnitt umfaßt, welche in einem vorrichtungsseitigen Abschnitt auf der Fig. 29 gegenüberliegenden Seite angeordnet sind. Ein Aufzeichnungsmedium 213 für ein Testmuster, auf das durch die Tintenstrahlköpfe der ersten und der zweiten Druckeinheit 11 und 11' aufgezeichnet werden kann und welches an den Abtastpositionen des oberen und des unteren Wagens angeordnet ist, wird zwischen Walzen 216A und 216B geschleift und durch einen Motor 216M in der Richtung eines Pfeiles D in Fig. 31 vorgeschoben. Dann wird, wie vorstehend beschrieben wurde, das Aufzeichnungsmedium 213, auf das ein Testmuster aufgezeichnet ist, mit von einer Lichtquelle 218 abgestrahltem Licht beleuchtet, um die Aufzeichnungsdichte des auf dem Aufzeichnungsmedium 213 durch die Tintenstrahlköpfe aufgezeichneten Testmusters unter Verwendung eines Zeilensensors 217 zu lesen. Das Lesesignal des durch die Aufzeichnungsköpfe aufgezeichneten Testmusters, welches Signal durch den Lesesensor 217 gelesen wird, wird durch einen A/D-Umsetzer 236 in digitale R-, G- und B-Signale umgewandelt, und die digitalen Lesesignale werden vorübergehend in einem RAM 219 gespeichert.

(3.2) Anordnung des Steuersystems der Vorrichtung

Da der größte Teil der Anordnung des Steuersystems der Vorrichtung dieses Beispiels gleich der des ersten Beispiels ist, werden nachstehend nur Unterschiede beschrieben.

Ein Unterschied zwischen den Anordnungen des Tintenstrahldruckers dieses in Fig. 32 gezeigten Beispiels und des in Fig. 14 gezeigten besteht darin, daß zwei Farbkopfgruppen entsprechend den beiden Druckeinheiten 11 und 11' mit der Relaisplatine 107 in dem in Fig. 32 gezeigten Beispiel verbunden sind. Die in Fig. 15 gezeigte Betriebseinheit und die interne Anordnung der in Fig. 16 und 17 gezeigten Steuerplatine 102 sind dieselben wie diejenigen in dem ersten Beispiel. Eine Fig. 18 in dem ersten Beispiel entsprechende Anordnung ist in dem zweiten Beispiel wie in Fig. 33 gezeigt modifiziert. Unterschiede zwischen den in Fig. 33 und 18 gezeigten Anordnungen bestehen darin, daß in der in Fig. 33 gezeigten Anordnung anstelle der Nachverarbeitungsdatenzufuhreinheit 520 eine Logoeingabeeinheit 521 zwischen den Wähler 519 und den SMS-Generator 522 eingefügt ist, und daß eine Verbindungsspeichersteuereinrichtung 525 und ein Verbindungsspeicher 526 zusätzlich zu der Verbindungsspeichersteuereinrichtung 523 und dem Verbindungsspeicher 524 angeordnet sind.

Beim Drucken wird häufig eine Logomarke eines Herstellers, eine Designermarke oder dergleichen auf den Endabschnitt einer Rolle Stoff gedruckt. Die Logoeingabeeinheit 521 führt diesen Vorgang durch. Die Logoeingabeeinheit 521 kann z. B. einen Speicher zum Speichern, von Logodaten, eine Steuereinrichtung zum Verwalten einer Druckposition und dergleichen umfassen, und erforderliche Angaben und dergleichen können in Schritt MS11 in Fig. 2 gemacht werden.

Durch den SMS-Generator 522 gesteuerte Druckverfahren beinhalten einige Unterschiede zu dem ersten Beispiel und werden später beschrieben.

In dem zweiten Beispiel kann die Nachverarbeitungsdatenzufuhreinheit 520 angeordnet sein. Darüber hinaus können in dem ersten Ausführungsbeispiel der Verbindungsspeicher 526 und die Speichersteuereinrichtung 525 angeordnet sein, um zwei Druckeinheiten bereitzustellen. Ferner können der Verbindungsspeicher 526 und die Speichersteuereinrichtung 525 weggelassen sein, um eine einzelne Druckeinheit zu verwenden, wie vorstehend beschrieben wurde.

Es wird angemerkt, daß die Logoeingabeeinheit 521 in Fig. 32 aus einem geeigneten Speicher zum Speichern von Logodaten und einer Synthetisierschaltung zum Synthetisieren bzw. Zusammenfügen von Logodaten mit Bilddaten bestehen kann. Wenn auf diese Art und Weise Logodaten unabhängig von Grundbilddaten verwaltet werden, können gewünschte Logodaten in einer von einem Bediener angeforderten, wiederholten Periode unabhängig von den in Fig. 21A bis 21E gezeigten Typen von Wiederholungsmustern eingefügt werden. Falls ein angegebener Bereich unmittelbar bevor Grundbilddaten den Köpfen zugeführt werden, d. h. nachdem die Bilddaten binarisiert sind, geleert wird, kann eine Logomarke bevorzugt (z. B. deutlich) gedruckt werden, ohne durch verschiedene Umwandlungen beeinflußt zu werden.

Es wird angemerkt, daß der Verbindungsspeicher 524 zum Korrigieren der Kopfpositionen zwischen der oberen und der unteren Druckeinheit in Fig. 29 verwendet wird.

(3.3) Druckverfahren

Fig. 34 zeigt bestimmte Druckdaten. Bezugnehmend auf Fig. 34 entspricht jeder durch eine punktierte Linie umgebene rechteckige Bereich einem Pixel, und umfaßt im Fall von 400 DPI eine Fläche von etwa 63,5 um². In Fig. 34 repräsentieren mit schwarzen Pixeln gedruckte Positionen Pixel zum Aufzeichnen eines Bilds. Ein Aufzeichnungskopf h wird in der Richtung eines Pfeils in Fig. 34 bewegt und stößt zu vorbestimmten Zeitpunkten Tinte aus Tintenausstoßöffnungen aus, wodurch ein in Fig. 34 gezeigter Druckvorgang durchgeführt wird.

Es wird angemerkt, daß ein sequentielles Mehrfachabtastverfahren eine Technik zum Drucken einer einzelnen Zeile in der Kopfbewegungsrichtung unter Verwendung einer Vielzahl von Ausstoßöffnungen ist, um eine durch eine Schwankung in der aus jeder Ausstoßöffnung ausgestoßenen Tintentröpfchengröße verursachte Dichteschwankung zwischen den Ausstoßöffnungen und eine Schwankung der Tintenausstoßrichtung zu korrigieren. Wenn eine einzelne Zeile durch eine Vielzahl von Ausstoßöffnungen gebildet wird, kann eine Unregelmäßigkeit durch Verwenden zufälliger Ausstoßcharakteristiken bzw. -kennlinien eliminiert werden. Wenn das sequentielle Mehrfachabtastverfahren durch zweimaliges Hin- und Herbewegen der Köpfe ausgeführt wird, wird der vorstehend erwähnte Betriebsablauf durch die Köpfe in der unteren ersten Druckeinheit 11 in Fig. 28 und die Köpfe in der oberen zweiten Druckeinheit 11' in Fig. 28 erreicht. Darüber hinaus kann der vorstehend erwähnte Betriebsablauf auch wie folgt erreicht werden. Das heißt, in einem Kopf werden in einer Hin- und Herbewegung die Ausstoßöffnungen der oberen Hälfte verwendet, und die Ausstoßöffnungen der unteren Hälfte werden in der zweiten Hin- und Herbewegung verwendet, so daß ungerade Druckdaten (Fig. 35) in der Kopfbewegungsrichtung durch die Ausstoßöffnungsgruppe der oberen Hälfte aufgezeichnet werden können, und gerade Druckdaten (Fig. 36) von der Ausstoßöffnungsgruppe der unteren Hälfte aufgezeichnet werden können. Dieses Verfahren ist ein Mittel zum Verhindern einer Abnahme der Aufzeichnungsqualität aufgrund einer Unregelmäßigkeit des Tintenausstoßes in Einheiten von Ausstoßvorgängen des Tintenstrahlkopfs und kann einen näherungsweise der Kopfabschattung entsprechenden Effekt bereitstellen.

Fig. 37 bis 40 zeigen verschiedene Druckverfahren, welche in diesem Beispiel ausgewählt werden können.

Fig. 37 zeigt einen normalen Zwei-Mehrfachabtast-Druckbetriebsablauf unter Verwendung der Köpfe in der ersten Druckeinheit und der Köpfe in der zweiten Druckeinheit, die in Fig. 29 gezeigt sind. Durch eine untere Kopfgruppe auf der Seite der ersten Druckeinheit 11 in Fig. 29 gedruckte Bereiche sind durch "untere 1", "untere 2" und "untere 3" dargestellt, und durch eine obere Kopfgruppe gedruckte Bereiche sind durch "obere 1", "obere 2" und "obere 3" dargestellt.

Die Stoffvorschubrichtung ist durch einen Pfeil in Fig. 37 angegeben. Ein Vorschubmengenschritt entspricht der Kopfbreite. Wie Fig. 37 entnehmbar ist, werden alle Bereiche durch die oberen Hälfte der oberen Kopfgruppe und der unteren Hälfte der unteren Kopfgruppe oder die unteren Hälfte der oberen Kopfgruppe und der oberen Hälfte der unteren Kopfgruppe gebildet. Durch jedes Datum zu druckende Daten werden gedünnt, und eine vorbestimmte Dichte wird durch Überlappen von Daten durch beide der Kopfgruppen erhalten. Die Kopfabtastgeschwindigkeit zu dieser Zeit ist V1 · 2.

Fig. 38 zeigt einen Fall, in dem die Druckdichte auf das Zweifache der in Fig. 37 erhöht ist. Ein Unterschied zwischen den Fällen in Figur. 37 und 38 besteht darin, daß Druckdaten gedünnt werden und die Wagengeschwindigkeit in dem Fall der Fig. 38 auf 1/2 verringert ist. Der SMS-Generator 522 in Fig. 33 führt eine Datenverteilung im dem Fall von Fig. 37 aus, aber führt diese in dem Fall von Fig. 38 nicht aus. Die Geschwindigkeit ist in Fig. 38 in Zusammenhang mit der Tintennachfüllhäufigkeit der Köpfe auf 1/2 verringert.

Fig. 39 zeigt einen Fall, in dem ein Ausdünnungsbetriebsablauf nicht durchgeführt wird und die Stoffvorschubmenge im Vergleich zu Fig. 37 verdoppelt ist. Darüber hinaus ist der Raum zwischen der oberen und der unteren Kopfgruppe auf ein ganzzahliges Vielfaches einer Kopfbreite L0 geändert. Daher kann eine Einrichtung zum variablen Einstellen des Raums zwischen der ersten und der zweiten Druckeinheit 11 und 11' in Fig. 28 angeordnet sein. Jedoch kann der in Fig. 39 dargestellte Druckbetriebsablauf durch Einstellen der Stoffvorschubmenge und der Abtastzeiten der oberen und der unteren Kopfgruppe realisiert werden, obwohl der Kopfraum "(N + 0,5) · L0" ist, wie in Fig. 37 und 38 gezeigt.

Fig. 40 zeigt noch ein weiteres Druckverfahren. In diesem Verfahren werden die oberen und die untere Kopfgruppe insgesamt vier Mal abgetastet (d. h. jede der oberen und der unteren Kopfgruppen wird zweimal abgetastet), anstelle insgesamt zweier Abtastungen (d. h. einer Abtastung für jede der unteren und der oberen Kopfgruppen) in Fig. 37. In diesem Verfahren braucht der SMS-Generator 522 keine Betriebsart mit/ohne Ausdünnung zu erzeugen und braucht die Geschwindigkeit eines Scanners nicht umgeschaltet zu werden, wodurch eine Vereinfachung des Designs möglich ist.

(3.4) Kopfabschattung

Ein von einem (noch zu beschreibenden) Testmuster gelesenes Bildsignal wird einer Bilderzeugungseinheit zugeführt und zur Ansteuerzustandskorrektur der Aufzeichnungsköpfe verwendet, wie später beschrieben werden wird.

Eine Einstellung zum Verhindern einer Dichteunregelmäßigkeit bei der Bilderzeugung beinhaltet zumindest eines von: einem Abgleich, durch einen Aufzeichnungskopf selbst, einer Bilddichte, die durch Tintentröpfchen aus einer Vielzahl von Tintenausstoßöffnungen eines Aufzeichnungskopfs definiert ist; einem Abgleich einer Bilddichte in jedem von einer Vielzahl von Köpfen; oder einen Abgleich zum Erhalten einer gewünschten Farbe oder Dichte durch Mischen einer Vielzahl von Tinten, und beinhaltet bevorzugt eine Vielzahl von dieser Abgleichelemente.

Zu diesem Zweck wird bevorzugt, daß eine Dichteabgleichkorrektureinrichtung automatisch einen Referenzdruck, der eine Korrekturbedingunor ergibt, liest und automatisch die Korrekturbedingung bestimmt, und auch die Hinzufügung einer manuellen Einstelleinrichtung zur Feineinstellung und Benutzereinstellung zu dieser Einrichtung integriert.

Ein basierend auf der Korrekturbedingung erhaltenes Korrekturobjekt kann eine optimaler Druckbedingung, eine Einstellung auf einen vorbestimmten Bereich einschließlich eines zulässigen Bereichs und sogar eine Referenzdichte, welche sich in Übereinstimmung mit einem gewünschten Bild ändert, sein, so daß alle im Sinne der Korrektur enthaltenen Ziele angewandt werden können.

Als Beispiel wird nachstehend ein Fall der Dichteunregelmäßigkeitskorrektur eines Mehrfachkopfs mit N Aufzeichnungselementen beschrieben, dessen Korrekturobjekt darin besteht, Druckausgaben der einzelnen Elemente auf einen mittleren Dichtewert zu konvergieren.

Es sei angenommen, daß eine Dichteverteilung erzeugt wird, wenn Elemente (1 bis N) durch ein bestimmtes ebenes Bildsignal 5 angesteuert werden.

Dichten OD&sub1; bis ODN von den einzelnen Aufzeichnungselementen entsprechenden Abschnitten werden gemessen, und eine mittlere Dichte als das Korrekturobjekt wird wie folgt berechnet:

Die Berechnung der mittleren Dichte kann nicht nur durch Messen der Dichten in Einheiten von Elementen realisiert werden, sondern auch durch ein Verfahren des Berechnens eines mittleren Werts durch Integrieren einer reflektierten Lichtmenge oder ein anderes bekanntes Verfahren.

Falls die Beziehung zwischen dem Bildsignalwert und der Ausgabedichte eines bestimmten Elements oder einer bestimmten Elementgruppe wie in Fig. 41A gezeigt ist, kann ein Signal, das tatsächlich dem Element zuzuführen ist, oder die Elementgruppe durch Ermitteln eines Korrekturkoeffizienten α, der ein Signal S korrigiert, um eine Zieldichte zu erzielen, erhalten werden. Im Einzelnen kann S eines korrigierten Signals, das durch Korrigieren eines Signals S auf α · S = ( /ODn) · S erhalten wurde, in Übereinstimmung mit dem Eingangssignal S dem Element oder der Elementgruppe zugeführt werden. Im Einzelnen kann diese Korrektur durch Durchführen einer in Fig. 41B gezeigten Tabellenumwandlung für ein Eingangsbildsignal ausgeführt werden.

Bezugnehmend auf Fig. 41B ist eine Linie A eine Linie mit einer Steigung von 1,0 und repräsentiert eine Tabelle zum Ausgeben eines Eingangssignals ohne jegliche Umwandlung. Eine Linie 8 ist eine Linie mit einer Steigung von α = /ODn und repräsentiert einen Tabelle zum Umwandeln eines Eingangssignals 5 in ein Ausgangssignal α·S. Daher wird dann, wenn ein Bildsignal entsprechend einem n-ten Aufzeichnungselement der Tabellenumwandlung unterworfen wird, die mit einem Korrekturkoeffizienten αn" in. Einheiten von Tabellen festgelegt ist, wie die Linie B in Fig. 41B vor dem Ansteuern des Kopfs, jede der Dichten von durch die N Aufzeichnungselemente aufgezeichneten Abschnitten gleich . Wenn eine solche Verarbeitung für alle Aufzeichnungselemente durchgeführt wird, wird eine Dichteunregelmäßigkeit korrigiert, so daß ein gleichmäßiges Bild erhalten werden kann. Im Einzelnen kann dann, wenn Tabellenumwandlungsdaten für Bildsignale entsprechend den jeweiligen Aufzeichnungselementen im voraus erhalten werden, die Korrektur einer Unregelmäßigkeit realisiert werden.

Diese Objektkorrektur kann durch eine Näherungsabgleichverarbeitung durch Ausführen der Korrektur durch Vergleichen der Dichten von Düsengruppen (drei bis fünf Düsen) realisiert werden.

Eine Dichteunregelmäßigkeit kann durch das vorstehend erwähnte Verfahren korrigiert werden. Jedoch kann aufgrund des Verwendungszustands, einer Änderung in der Umgebung der Vorrichtung, einer Änderung in der Dichteunregelmäßigkeit selbst vor der Korrektur, oder Alterung der Korrekturschaltung eine Dichteunregelmäßigkeit erneut auftreten. Daher muß, um mit solch einer Situation zurechtzukommen, der Korrekturbetrag eines Eingangssignals geändert werden. Als eine Ursache einer solchen Änderung kann sich in einem Tintenstrahlaufzeichnungskopf die Dichteverteilung aufgrund einer Ablagerung von Niederschlägen aus einer Tinte oder Fremdkörpern an Abschnitten nahe Tintenausstoßöffnungen während des Gebrauchs des Kopfs ändern. Diese Ursache ist auch aus der Tatsache vorhersagbar, daß die Heizeinrichtungen in einem Thermokopf schlechter werden oder sich ihre Charakteristiken manchmal mit der Zeit ändern und sich so die Dichteverteilung ändert. In einem solchen Fall kann eine Dichteunregelmäßigkeit durch einen Eingangskorrekturbetrag, welcher anfänglich bei beispielsweise der Herstellung des Kopfs festgelegt wird, nicht ausreichend korrigiert werden. Aus diesem Grund muß bei einer Langzeitverwendung ein Problem dahingehend, daß die Dichteunregelmäßigkeit während der Verwendung des Kopfs allmählich auffallend wird, gelöst werden.

Fig. 42 zeigt die Anordnung eines Steuersystems der Vorrichtung dieses Beispiels und stellt im wesentlichen ein Kopfabschattungs (HS)-System dar. Bezugnehmend auf Fig. 42 repräsentiert ein Aufzeichnungskopf h die Köpfe in der ersten und der zweiten Druckeinheit in Fig. 29.

Ein Unregelmäßigkeitskorrektursignal 718 wird aus einem Unregelmäßigkeitskorrektur-RAM 717 ausgegeben. Eine Ausstoßwiederherstelleinrichtung 720 stellt den Ausstoßzustand des Aufzeichnungskopfs h durch z. B. Saugen wieder her. Eine Kopfabtasteinrichtung 725 verfährt den Aufzeichnungskopf in Bezug auf ein Aufzeichnungsmedium oder ein Testmusteraufzeichnungsmedium hin und her.

Wie vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 17 des ersten Beispiels beschrieben wurde, wird jedes palettenumgewandelte Signal 704 durch einen entsprechenden HS- Umwandlungstabellenspeicher 509 umgewandelt, um eine Unregelmäßigkeit des Aufzeichnungskopfs zu korrigieren. Die Unregelmäßigkeitskorrekturtabelle hat 64 Korrekturlinien und wählt eine Korrekturlinie (oder eine nichtlineare Kurve) in Übereinstimmung mit dem Unregelmäßigkeitskorrektursignal 718 aus.

Fig. 43 zeigt ein Beispiel der Unregelmäßigkeitskorrekturtabelle, welche 64 Korrekturlinien mit unterschiedlichen Steigungen Y = 0,68X bis Y = 1,31X in 0,01-Intervallen aufweist und eine Korrekturlinie in Übereinstimmung mit dem Unregelmäßigkeitskorrektursignal 718 auswählt. Wenn ein einem durch eine Ausstoßöffnung mit einer relativ großen Punktgröße aufzuzeichnenden Pixel entsprechendes Signal zugeführt wird, wird eine Korrekturlinie mit einer kleinen Steigung ausgewählt umgekehrt wird dann, wenn ein einem durch eine Ausstoßöffnung mit einer relativ kleinen Punktgröße aufzuzeichnenden Pixel entsprechendes Signal zugeführt wird, eine Korrekturlinie mit einer großen Steigung ausgewählt, wodurch ein Bildsignal korrigiert wird.

Der Unregelmäßigkeitskorrektur-RAM 717 speichert Auswahlsignale der Korrekturlinien, die zum Korrigieren der Unregelmäßigkeit jedes Kopfs notwendig sind. Im Einzelnen speichert der RAM 717 Unregelmäßigkeitskorrektursignale mit 64 verschiedenen Werten "0" bis "63" in Übereinstimmung mit der Anzahl von Ausstoßöffnungen und gibt das Unregelmäßigkeitskorrektursignal 718 synchron mit einem Eingangsbildsignal aus. Ein Signal 706, dessen Unregelmäßigkeit durch die durch das Unregelmäßigkeitskorrektursignal ausgewählte Linie korrigiert ist, wird γ-umgewandelt, wie vorstehend unter Bezugnahme auf Fig. 17 beschrieben wurde.

Mit der vorstehend erwähnten Unregelmäßigkeitskorre kturverarbeitung verringert ein Ausstoßenergieerzeugungselement entsprechend einer Ausstoßöffnung in einem Abschnitt hoher Dichte des Kopfs seine Antriebsenergie (z. B. das Ansteuertaktverhältnis); demgegenüber erhöht ein Ausstoßenergieerzeugungselement entsprechend einer Ausstoßöffnung eines Abschnittes niedriger Dichte seine Antriebsenergie. Infolgedessen wird die Unregelmäßigkeit des Aufzeichnungskopfs korrigiert und kann ein regelmäßiges Bild erhalten werden. Wenn sich jedoch das Dichteunregelmäßigkeitsmuster des Kopfs während der Verwendung ändert, werden die so weit verwendeten Unregelmäßigkeitskorrektursignale ungeeignet, so daß eine Unregelmäßigkeit auf einem Bild auftritt. In diesem Fall werden die Unregelmäßigkeitskorrekturdaten neu geschrieben.

Nachstehend wird eine Übereinstimmung zwischen Fig. 42, der HS- Umwandlungssteuereinrichtung 510 und dem Umwandlungstabellenspeicher 511 in Fig. 17 beschrieben. In diesem Beispiel kann der HS-Umwandlungstabellenspeicher 509 einen Festspeicher bzw. ROM umfassen, welcher die in Fig. 43 gezeigten Korrekturkurven in Form einer Tabelle speichert, und kann der Unregelmäßigkeitskorrektur-RAM 717 als bestandteilbildendes Element jeder HS-Umwandlungssteuereinrichtung 510 verwendet werden.

Es wird angemerkt, daß der HS-Umwandlungstabellenspeicher 509 einen wiederbeschreibbaren Speicher wie beispielsweise ein RAM umfassen kann, und daß eine in z. B. einem getrennten ROM gespeicherte Tabelle geeignet ausgelesen und in dem HS- Umwandlungstabellenspeicher 509 in Übereinstimmung mit einer HS-Daten (Dichteunregelmäßigkeitskorrekturdaten)- Berechnungsverarbeitung entwickelt werden kann. In diesem Fall wird, wie später beschrieben werden wird, dann, wenn unabhängige Dichteunregelmäßigkeitskorrekturdaten für die obere und die untere Kopfgruppe verwendet werden, die Kapazität jedes Speichers 50ß in Übereinstimmung mit der HS-Korrektur für jede der oberen und der unteren Kopfgruppe festgelegt, und kann eine Korrekturtabelle auf eine entsprechende vor der HS- Korrektur für die obere und die untere Kopfgruppe umgeschrieben werden.

Fig. 44 zeigt ein Beispiel einer Unregelmäßigkeitskorrekturverarbeitungssequenz gemäß diesem Beispiel.

Wenn diese Sequenz begonnen wird, wird in Schritt SP1 ein Ausstoßstabilisierungsbetriebsablauf durch Kopfwiecterherstellung/Initialisierung ausgeführt. Dies ist deshalb so, weil dann, wenn die Dichteunregelmäßigkeitskorrekturverarbeitung in einem Zustand durchgeführt wird, in dem der Aufzeichnungskopf aufgrund einer Zunahme der Viskosität einer Tinte, eines Untermischens von Staub oder von Blasen oder dergleichen keine normale Ausstoßcharakteristiken aufweist, die Kopfcharakteristiken (Dichteunregelmäßigkeit) häufig nicht zuverlässig erkannt werden können.

In der Ausstoßstabilisierungsverarbeitung werden der Aufzeichnungskopf h und eine Kappe als eine Komponente der Ausstoßwiederherstelleinrichtung 720 an gegenüberliegenden Positionen miteinander verbunden und wird ein Saugvorgang über die Kappe durchgeführt, wodurch eine Tinte zwangsweise aus Ausstoßöffnungen ausgestoßen wird. Darüber hinaus kann die Ausstoßöffnungsbildungsfläche des Kopfs durch Bringen eines Tinte absorbierenden Elements, welches in einer Abdeck- bzw. Kappeneinheit angeordnet sein kann, in Kontakt mit der Ausstoßöffnungsbildungsfläche, durch Blasen von Luft, durch Wischen oder dergleichen gereinigt werden. Ferner kann der Aufzeichnungskopf auf dieselbe Art und Weise wie bei normaler Aufzeichnung angesteuert werden, um einen vorläufigen Ausstoß durchzuführen. In diesem Fall braucht die Antriebsenergie bei dem vorläufigen Ausstoß nicht immer gleich der bei normaler Aufzeichnung zu sein. Im Einzelnen kann dieselbe Verarbeitung wie ein sogenannter Ausstoßwiederherstellbetriebsablauf, der in einer Tintenstrahlaufzeichnungsvorrichtung durchgeführt wird, durchgeführt werden.

Anstelle der oder nach der vorstehend erwähnten Verarbeitung kann ein Muster zur Ausstoßstabilisierung auf einem Testmusteraufzeichnungsmedium 213 aufgezeichnet werden. Danach kann zum Beispiel ein Testmuster zur Dichteunregelmäßigkeitskorrektur aufgezeichnet werden.

In Schritten 5P3 und 5P5 wird ein Testmuster gedruckt und gelesen. Die in diesem Beispiel durchgeführten Druck- und Lesebetriebsabläufe werden nachstehend beschrieben.

Fig. 45 zeigt ein Beispiel einer Testbildaufzeichnungssequenz (Schritt SP3). In dieser Sequenz werden in Schritt SP3-1 die Wagen der ersten und der zweiten Druckeinheiten 11 und 11' zu einer in Fig. 31 gezeigten Testmuster (Testbild)-Aufzeichnungsposition bewegt. In Schritt SP3-3 wird geprüft, ob eine in Fig. 37, 38 oder 40 gezeigte Mehrfachabtastbetriebsart eingestellt ist, oder ob eine in Fig. 39 gezeigte schnelle Aufzeichnungsbetriebsart eingestellt ist. Falls die Mehrfachabtastbetriebsart eingestellt ist, wird in Schritt SP3-5 geprüft, ob Unregelmäßigkeitskorrekturdaten unabhängig in Einheiten oberer und unterer Köpfe in Fig. 29 festgelegt sind.

Falls in Schritt S93-3 ermittelt wird, daß die schnelle Betriebsart eingestellt ist, oder falls JA in Schritt SP3-5, werden in z. B. Fiq. 46 gezeigte Testmuster T1 und T2 jeweils durch zweimaliges Hin- und Herbewegen der oberen und der unteren Köpfe erzeugt und in Schritt SP3-7 in der Richtung eines Pfeils R in Fig. 46 gelesen. In diesem Fall kann ein vorbestimmter Bereich. M zwischen den Zentren zweier Abtastungen in jedem der Testmuster als ein Korrekturberechnungsobjekt verwendet werden. Folglich kann die Verarbeitung alle Ausstoßöffnungen der oberen und der unteren Köpfe abdecken, und kann eine Instabilität der gelesenen Dichte an einem Bildendeabschnitt, welche bei dem Lesen eines durch nur eine Hin- und Herbewegung aufgezeichneten Bilds auftreten kann, eliminiert werden. Zu diesem Zweck kann ein sogenannter unregelmäßiger 3-Zeilen-Druckvorgang, welcher Abtastungen zum Ansteuern mehrerer Ausstoßöffnungen oberer und unterer Köpfe vor und nach einer Abtastung zum Ansteuern aller Ausstoßöffnungen einschließt, durchgeführt werden, wie in der japanischen Patentanmeldung Nr. 2-329746 offenbart.

Andererseits schreitet dann, wenn NEIN in Schritt S P3-5, der Ablauf zu Schritt SP3-9 fort, und wird ein in z. B. Fig. 47 gezeigtes Testmuster durch oberen und untere Köpfe aufgezeichnet. Das in E'ig. 47 gezeigte Muster beinhaltet einen Bereich T1 für drei durch den unteren Kopf aufgezeichnete Abtastungen, einen Bereich T2' für zwei durch den oberen Kopf überlagerte Abtastungen, und einen Bereich M', der als ein Unregelmäßigkeitskorrekturberechnungsobjekt dient.

Auf Fig. 44 Rückbezug nehmend werden in Schritten S27 und SP9 ein Abgleich von Dichten in der X-Richtung und eine Zuteilung von Dichten in Übereinstimmung mit den Ausstoßöffnungen durchgeführt. Als ein Verfahren zum Zuteilen von durch das vorstehende Verfahren erhaltenen Dichtedaten an die Ausstoßöffnungen des Kopfs kann das folgende Verfahren übernommen werden. Ein Schwellenwert, welcher eindeutig einen Druckabschnitt von einem freien Abschnitt unterscheiden kann, wird für die gesamte Dichteverteilung bestimmt. Der Zentralwert Wert von Koordinaten mit Dichten gleich oder größer als der Schwellenwert wird berechnet. Dann werden Daten für 64 Ausstoßöffnungen vor und nach den Zentralwert als Daten eines Unregelmäßigkeitskorrekturberechnungsobjekts erhalten. In Fig. 46 kann der frühere Halbabschnitt als Dichtedaten für die untere Ausstoßöffnungsgruppe (65-te bis 128-te Ausstoßöffnungen) verwendet werden, und kann der spätere Halbabschnitt als Dichtedaten für die obere Ausstoßöffnungsgruppe (erste bis 64-te Ausstoßöffnungen) verwendet werden. In Fig. 47 kann der frühere Halbabschnitt als Dichtedaten für die obere Ausstoßöffnungsgruppe des unteren Kopfs und Dichtedaten für die untere Ausstoßöffnungsgruppe des oberen Kopfs verwendet werden, und kann der spätere Abschnitt als Dichtedaten für den unteren Ausstoßöffnungsabschnitt des unteren Kopfs und Dichtedaten für die obere Ausstoßöffnungsgruppe des oberen Kopfs verwendet werden.

Auf der Grundlage der vorstehend erwähnten Daten wird in Schritt SP11 in Fig. 44 eine Unregelmäßigkeitskorrekturberechnung durchgeführt. Im Einzelnen werden Signale, die zahlenmäßig den Ausstoßöffnungen entsprechen, aus einem Signal abgetastet, das durch Lesen einer Dichteunregelmäßigkeit erhalten wurde, und als Daten entsprechend den Ausstoßöffnungen verwendet, wie vorstehend beschrieben wurde. Falls diese Signale durch R&sub1;, R&sub2;, ..., RN (N = 128) repräsentiert werden, werden die Signale vorübergehend in einem RAM 219 gespeichert, und führt dann eine CPU 102A die folgende Berechnung durch.

Diese Daten werden in Dichtesignale umgewandelt durch Ausführen von:

Cn = -log/(Rn/R&sub0;)

(R&sub0; ist eine Konstante, die R&sub0; ≥ Rn; 1 ≤ n ≤ N erfüllt)

Dann wird eine mittlere Dichte berechnet durch:

Danach werden Abweichungen zwischen den Dichten entsprechend den Ausstoßöffnungen und die mittlere Dichte wie folgt berechnet:

ΔCn = /Cn

Ein Signalkorrekturbetrag (ΔS)n entsprechend jedem (ΔC)n wird wie folgt berechnet.:

ΔSn = A X ΔCn

worin A ein durch clie Gradationscharakteristiken des Kopfs bestimmter Koeffizient ist.

Auswahlsignale für die auszuwählenden Korrekturlinien werden in Übereinstimmung mit ΔSn~ erhalten, und Unregelmäßigkeitskorrektursignale mit 64 unterschiedlichen Werten "0" bis "63" werden in dem Unregelmäßigkeitskorrektur-RAM 717 in Übereinstimmung mit der Anzahl von Ausstoßöffnungen gespeichert (Schritte SP13 und SP15). In Fig. 48A oder 48B in Einheiten von Ausstoßöffnungen gezeigte andere γ-Korrekturkurven (nichtlineare Kurven in Fig. 48A; lineare Kurven in Fig. 48B) werden in Übereinstimmung mit den erzeugten Unregelmäßigkeitskorrekturdaten ausgewählt, wodurch eine Dichteunregelmäßigkeit korrigiert: wird.

In dem in Fig. 46 gezeigten Fall werden HS-Umwandlungsdaten unabhängig für die oberen und die unteren Köpfe erhalten. In diesem Fall kann der RAM 717 oder der HS-Umwandlungsspeicher 509 für jede Farbe eine Kapazität für zwei Köpfe haben, und kann dann, wenn die Verarbeitungsgeschwindigkeit der Vorrichtung wie beispielsweise der CPU 102A hoch ist, der Speicherinhalt in Übereinstimmung mit den oberen und unteren Köpfen neu geschrieben werden.

In dem in Fig. 47 gezeigten Fall werden gemischte Dichtedaten, die bei Ausführung einer Überlagerungsaufzeichnung der oberen Ausstoßöffnungsgruppe des unteren Kopfs und der unteren Ausstoßöffnungagruppe des oberen Kopfs erhalten wurden, und gemischte Dichtedaten, die bei Ausführung einer Überlagerungsaufzeichnung der unteren Ausstoßöffnungsgruppe des unteren Kopfs und der oberen Ausstoßöffnungsgruppe des oberen Kopfs erhalten wurden. erhalten. In diesem Fall kann, um Dichteunregelmäßigkeitskorrekturdaten der Ausstoßöffnungen der oberen und unteren Köpfe auf der Grundlage der Erhaltenen Dichtedaten zu bestimmen, da die Überlagerungsaufzeichnung durch die oberen und unteren Köpfe in einem tatsächlichen Druckvorgang durchgeführt wird, eine Hälfte (mittlerer Wert) der gemischten Dichtedaten berechnet werden, und können die Dichteunregelmäßigkeitskorrekturdaten entsprechend den Ausstoßöffnungen aus dem mittleren Wert erhalten werden. Wenn die in Fig. 46 gezeigten Testmuster verwendet werden, können aus den beiden Mustern erhaltene Dichtedaten addiert werden, und können die Summendaten gemittelt werden. Wenn die oberen und unteren Köpfe unterschiedliche Charakteristiken haben, kann der mittlere Wert der gemischten Dichtedaten gewichtet oder in einem geeigneten Verhältnis verteilt werden, wodurch notwendigenfalls Dichten auf die oberen und unteren Köpfe verteilt werden.

Die vorstehend erwähnte Verarbeitung kann für jeden Farbaufzeichnungskopf einmal oder mehrmals durchgeführt werden, bis eine gewünschte Korrektur erreicht ist. Die vorstehend erwähnte Verarbeitung kann nicht nur für jede Farbe durchgeführt werden, sondern auch für ein Testmuster in einer gemischten Farbe.

Ferner können Korrekturdaten in Übereinstimmung mit dem Drucktastverhältnis eines Testmusters geändert werden.

Im Einzelnen können dann, wenn eine geeignete Korrektur in verschiedenen Dichtebereichen durchzuführen ist, Testmuster mit Drucktastverhältnissen gedruckt werden, die gewünschte Dichten bereitstellen können, und können Leseergebnisse der Testmuster verwendet werden (zum Beispiel kann, nachdem Testmuster mit Tastverhältnissen von z. B. 20%, 40%, 60% und 80% gedruckt sind, ein mittlerer Wert der aus diesen Mustern erhaltenen Dichten berechnet werden).

Darüber hinaus können die Erzeugung und die Korrektur eines Testmusters nur dann, wenn ein vorbestimmtes Aufzeichnungsmedium verwendet wird, durchgeführt werden, oder können diese unabhängig von den Medientypen durchgeführt werden. In diesem Fall können die Erzeugung, das Lesen und die Korrektur eines Testmusters mit einem geeigneten Tastverhältnis in Übereinstimmung mit dem Typ des Aufzeichnungsmediums durchgeführt werden, und kann ein Schwellenwert in Übereinstimmung mit der Typ des Aufzeichnungsmediums geändert werden.

Ferner kann der Zeitpunkt zum Ausführen dieser Sequenz in Übereinstimmung mit verschiedenen Druckbedingungen in z. B. Schritt MS23 in Fig. 2 festgelegt werden.

In dem vorstehend beschriebenen zweiten Beispiel kann bei Ausführung wenigstens eines Druckvorgangs zur Dichteinspektion von z. B. einem Testmuster dann, wenn ein Pixel durch eine Vielzahl von Punkten gebildet wird, das Drucktastverhältnis, d. h. das Druckverhältnis, durch Modulieren der Anzahl von Aufzeichnungspunkten der Anzahl bildender Punkte festgelegt werden.

Das Druckverhältnis kann jedoch auch durch Modulieren der Ansteuerspannung und/oder der Ansteuerimpulsbreite oder durch Modulieren der Anzahl von Tintenantriebsvorgängen pro Punkt festgelegt werden, und dasselbe gilt für einen Fall, in dem ein Pixel durch einen Punkt gebildet wird. Im Einzelnen kann die Erfindung auch dann angewandt werden, wenn das Druckverhältnis durch Modulieren irgendwelcher Parameter festgelegt wird.

Das vorstehend erwähnte Beispiel ist ein optimales Beispiel, in dem die erhaltene Korrekturverarbeitung in Einheiten von Ausstoßenergieerzeugungselementen durchgeführt wird. In der Praxis wird unter Berücksichtigung des Konvergenzzustands und der Verarbeitungszeit der Dichteabgleichverarbeitung jedoch bevorzugt, daß eine gemeinsame Korrektur für eine Vielzahl vorbestimmter benachbarter Ausstoßenergieerzeugungselemente durchgeführt wird. In einer optimalen Anordnung wird hiervon ausgehend bevorzugt, daß eine große Zahl von Ausstoßenergieerzeugungselementen des Aufzeichnungskopfs einer gemeinsamen Korrektur in Einheiten von Blockansteuergruppen, von denen jede eine Vielzahl von Elementen beinhaltet, unterworfen wird. Obwohl das Blockansteuerverfahren selbst durch entweder ein bekanntes oder bestimmtes Blockansteuerverfahren realisiert werden kann, muß natürlich ein Ansteuerzustand, der in der Lage ist, eine Dichteabgleichkorrektur auszuführen, bestimmt werden, nachdem eine Dichteunregelmäßigkeit erkannt ist.

(4) Kostenberechnungsbeispiel

Dieses Beispiel betrifft das Merkmal des Druckens, d. h. wiederholt auf ein Stück Stoff gedruckte Grundbildmuster (Grundmuster) 300, wie in beispielsweise Fig. 49 gezeigt, berechnet die Anzahl von Punkten pro Farbtinte aus das Grundmuster bildenden Daten, und berechnet die Kosten der Köpfe und Tinten auf der Grundlage der berechneten Anzahl von Punkten.

Fig. 50 zeigt ein Beispiel einer Verarbeitungssequenz zum Realisieren dieser Kostenberechnung, und diese Verarbeitungssequenz kann durch die in Fig. 3 gezeigte CPU 1011 in dem Host-Computer H oder durch die in Fig. 32 gezeigte CPU 102A in dem Drucker P ausgeführt werden. Als ein als Grundlage einer Berechnung verwendetes Grundbildmuster kann ein. solches, das in der Speichereinheit in dem Host-Computer H gespeichert ist, oder ein solches, das in dem Bildspeicher 505 in dem Drucker P entwickelt wird, verwendet werden. Ferner können als eine Einrichtung zum Zugreifen auf einen Operator und Informationen während eines Berechnungsprozesses die Anzeige 1026 und die Tastatur 1023, bereitgestellt für den Host- Computer H, oder die Betriebs-/Anzeige-Einheit 103 des Druckers P verwendet werden.

Wenn diese Sequenz begonnen wird, werden Bilddaten (Dichtedaten) aller Pixel in Einheiten von Farben auf der Grundlage Von Grundbilddaten 301', welche zusammen mit in Einheiten von Pixeln geschriebenen Palettennummern gespeichert sind, wie in z. B. Fig. 51 gezeigt ist, unter Bezugnahme auf in Fig. 5 bis 8 gezeigte Palettenumwandlungstabellen addiert (Schritt S1)., Falls eine Summe von Bilddaten einer bestimmten Farbe K1 ist, wird, da Bilddaten für jeden Pixel ein 8-Bit-Format haben und durch Dichtedaten zwischen 0 und 255 ausgedrückt werden, und da ein Bildverarbeitungsverfahren zum Bewahren oder Reproduzieren einer Bilddichte durch die gesamten Grundbilddaten in dem System dieses Beispiels übernommen ist, eine Tintenansteuerpunktnummer N1 der entsprechenden Farbe in dem gesamten Grundbild durch K1/255 berechnet. Auf vergleichbare Art und Weise werden dann, wenn acht Tintenfarben verwendet werden, N2 ( = K2/255), N3 ( = K3/255), ..., N8 ( = K8/255) aus in Schritt S1 erhaltenen Summen T2, T3, ..., T3 für andere Farben berechnet (Schritt S3).

Eine Tintenverbrauchsmenge pro gewünschter Einheitsstofffläche, für die eine Kostenberechnung durchzuführen ist, wird berechnet (Schritt S5). Tintenverbrauchsmengen L1, L2, ..., L3 von αcht Farbtinten werden wie folgt berechnet:

L1 = 4ß pl x N1 · Einheitsstofffläche)/(Grundbildfläche) für i = 1, ..., 8

40 pl (Picoliter) sind eine Tintenausstoßmenge pro Punkt. Falls die Preise pro Einheitsmenge von Farbtinten jeweils durch Q1, Q2, ..., Q8 repräsentiert werden, können die Tintenverbrauchskosten Q pro Einheitsfläche berechnet werden (Schritt S7)

Q = Q1 · L1+Q2 · L2 +... + Q8 · L8

Ferner wird die Kopfverbrauchszahl pro Einheitsstofffläche aus der Häufigkeit von Ansteuervorgängen in Einheiten von Ausstoßöffnungen jedes Kopfs für das Grundbild berechnet (Schritt S9). Im Einzelnen ist dann, wenn die Anzahl von Aufzeichnungselementen (die Wärmeerzeugungselemente oder Ausstoßöffnungen in diesem Ausführungsbeispiel) jedes Farbkopfs P ist, eine mittlere Häufigkeit bzw. Anzahl von Malen von Antriebsvorgängen eines einzelnen Aufzeichnungselements in einem Druckvorgang des Grundbilds eine von N1/P, N2/P, ..., N8/P. Aus diesem Grund ist dann, wenn die Lebensdauer des Kopfs 106 Betriebsabläufe pro Aufzeichnungselement beträgt, die Kopfverbrauchszahl zum Drucken des Grundbilds gegeben durch:

T = (N1/P + N2/P +... + N8/P)/10&sup6;

Daher ist die Kopfverbrauchszahl pro Einheitsstofffläche gegeben durch:

T' - T · (Einheitsstofffläche)/(Grundbildfläche)

Darüber hinaus wird dann, wenn die Kosten pro Kopf durch C repräsentiert werden, die Kosten der in einem Druckvorgang pro Einheitsstofffläche erforderlichen Köpfe wie folgt berechnet (Schritt S11)

TC = C · T'

In diesem Fall kann sich Ansteuerverhältnis der einzelnen Aufzeichnungselemente in jedem Kopf in Abhängigkeit von Bilddaten ändern. Falls jedoch ein Druckvorgang auf eine Rolle Stoff mit einer Länge von 50 m unter Verwendung eines Kopfs, in dem 256 Aufzeichnungselemente mit einer Dichte Ton 40 DPI (dots/inch) ausgerichtet sind, durchgeführt wird, tastet der Kopf 50 m/16,256 mm = 615 mal ab, und kann stochastisch in Betracht gezogen werden, daß die einzelnen Aufzeichnungselemente mit der im wesentlichen gleichen Häufigkeit angesteuert werden. Ein Aufzeichnungselement, das in einem Einheits-Los am häufigsten angesteuert wird, kann jedoch erfaßt werden, und eine Berechnung kann basierend auf diesem Element erstellt werden.

Die Druckkosten pro Einheitsstofffläche können auf der Grundlage der vorstehend erwähnten Daten durch (Q1 für Tinte) + (T3 für Kopf) + (Stoffkosten) + (Designkosten) + (verschiedene Kosten) berechnet werden.

In dem vorstehenden Beispiel wird eine Berechnung auf der Grundlage von Grundbilddaten durchgeführt. Zum Beispiel können Punktzähler in Einheiten von Tintenfarben angeordnet sein, und kann eine CPU Kosten auf der Grundlage von αus den Zählern ausgelesenen Zählergebnissen berechnen.

Fig. 52 zeigt dieses Beispiel. Ein Zähler 521 ist zwischen die Einheiten 520 und 522 eingefügt, und die CPU 102A berechnet Kosten basierend auf einem aus dem Zähler ausgelesenen Zählwert. Die Anzahl von Punkten kann über den gesamten Druckbereich gezählt werden. Es wird angemerkt, daß die CPU vor dem Beginn eines Druckvorgangs dem Punktzähler voreingestellte Daten "0" zuführen und nach dem Ende des Druckvorgangs einen Zählerausgabewert lesen kann.

In dem vorstehenden Beispiel ist eine Vorrichtung zum Zählen der Anzahl von Punkten, die ein Grundbild bilden, und Berechnen von Kosten inregral in dem Host-Computer H oder dem Drucker P angeordnet. Diese Vorrichtung kann jedoch separat von dem Host-Computer H oder dem Drucker P angeordnet sein.

Ferner führt das vorstehend Beispiel bis hin zu einer Kosten- Berechnung basierend auf Informationen über die Anzahl von Punkten durch. Falls jedoch die Verbrauchsmenge von Verbrauchsmitteln im voraus erfaßt wird, da dies in einem Produktionsplan oder bei der Vorbereitung einer Produktion verwendet werden kann, können Informationen in Zusammenhang mit der Verbrauchsmenge angezeigt werden.

Wie vorstehend beschrieben wurde, wird gemäß diesem Beispiel in einem Bilderzeugungssystem zum wiederholten Drucken eines Grundbilds die Anzahl von Punkten, die das Grundbild bilden, berechnet, und wird die Verbrauchsmenge von Verbrauchsmitteln, wie beispielsweise Aufzeichnungsmitteln (Tinten), Aufzeichnungsköpfen und dergleichen, basierend auf der Anzahl von Punkten berechnet. Daher kann ein Produktionsplan oder eine Berechnung von Produktionskosten leicht erhalten werden.

Ausführungsbeispiel

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen beschrieben. Es wird angemerkt, daß ein Drucksystem als ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung in der folgenden Reihenfolge beschrieben wird.

(1) Gesamtes System (Fig. 53 bis 60)

(2) Drucker für die Produktion

(3) Modifikation

(1) Gesamtes System

Fig. 53 zeigt die gesamte Anordnung eines Drucksystems gemäß dem Ausführungsbeispiel der Erfindung.

Ein Drucksystem dieses Ausführungsbeispiels umfaßt ein bestellungsseitiges System SY1, das dem Bestellen von Druckprodukten zugeordnet ist, und ein gegenbestellungsseitiges (produktionsseitiges) System SY2, das der Gegenbestellung/Produktion von Druckprodukten zugeordnet ist. Das bestellungsseitige System 5Y1 umfaßt einen Computer 5Y3 für den Entwurf zum Erzeugen von Originalbilddaten für den Druck und Übertragen der Bilddaten an das produktionsseitige System 5Y2 in Zuordnung zu Verwaltungsdaten, sowie periphere Srichtungen wie beispielsweise einen Einfachdrucker SY4 zum Ausgeben eines Bilds (darüber hinaus können eine Bildeingabeeinrichtung, wie beispielsweise einen Bildscanner, eine Speichereinheit, wie beispielsweise eine Festplatte, und dergleichen angeordnet sein). Das produktionsseitige System SY2 umfaßt eine Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 zum Durchführen einer Gegenbestellungsverwaltung in Übereinstimmung mit Bestellungen von dem bestellungsseitigen System SY1, eine Produktionsverwaltungseinheit SY6 zum Auswerten eines Produktionsplans anhand eines Bestellzustands und Durchführen einer Produktionsverwaltung auf der Grundlage des angenommenen Produktionsplans, einen Computer SY7 für den Entwurf zum Durchführen einer Verarbeitung wie beispielsweise einer Modifikation bestellter Bilddaten und dergleichen, einen Einfachdrucker SY8 als eine periphere Einrichtung des Computers SY7 für den Entwurf, eine Vielzahl von Druckern SY11 bis SY12 für die Produktion (in diesem Fall sind zwei Drucker angeordnet, aber die Anzahl der Drucker kann zweckmäßig festgelegt sein) zum Erzeugen eines Bilds auf einem Stück Stoff als einem Aufzeichnungsmedium, eine Kundendatenbank SY9 zum Speichern von Bestellinformationen, und eine Bilddatenbank SY10.

Es wird angemerkt, daß die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 und die Produktionsverwaltungseinheit SY6 im wesentlichen durch einen einzigen oder separate Host-Computer und dergleichen gebildet werden. Wenn diese Einheiten aus Mikrocomputern bestehen, können sie in den Druckern SY11 und SY12 für die Produktion integriert sein. Die Einfachdrucker SY4 und SY8 umfassen Farbdrucker und dergleichen, welche ein Blatt Papier als Aufzeichnungsmedium verwenden.

Fig. 54A und 54B zeigen ein Beispiel des Bestellformats von zu bestellenden Bilddaten, Verwaltungsdaten und dergleichen, die in dem System dieses Ausführungsbeispiels verwendet werden. Das Bestellformat dieses Ausführungsbeispiel wird auf dem Computer 5Y3 für den Entwurf in dem bestellungsseitigen System 5Y1 erzeugt. 5Y1 und an das produktionsseitige System 5Y2 übertragen.

Fig. 55 und 56 zeigen ein Beispiel der Verarbeitungssequenz dieses Systems. Die in den einzelnen Schritten auszuführenden Verarbeitungsinhalte sind zum Beispiel wie folgt.

Bestellungsseitiges System

Das bestellungsseitige System SY1 führt die Verarbeitung in den folgend Schritten MS1 bis MS17 aus.

Originalbilderzeugungsschritt MS1

In diesem Schritt erzeugt ein Designer unter Verwendung geeigneter Einrichtungen ein Originalbild, d. h. ein Grundbild, das als eine Grundeinheit eines wiederholten Bilds auf einem Stück Stoff als Aufzeichnungsmedium dient. Bei der Erzeugung kann ein Designer eine (nicht gezeigte) Eingabeeinrichtung, eine Anzeigeeinrichtung wie beispielsweise eine Farbanzeige und dergleichen des Computers 5Y3 für den Entwurf verwenden.

Originalbildeingabeschritt MS2

In diesem Schritt wird ein in dem Originalbilderzeudungsschritt MS1 erzeugtes Originalbild unter Verwendung z. B. eines Scanners als einer mit dem Computer SY3 für den Entwurf Verbundenen peripheren Einrichtung in den Computer SY3 für den Entwurf gelesen, werden in einer (nicht gezeigten) externen Speichereinrichtung des Computers SY3 für den Entwurf gespeicherte Originalbilddaten gelesen, oder werden Originalbilddaten von einem anderen System über eine (nicht gezeigte) Kommunikationseinrichtung, wie beispielsweise ein LAN, empfangen. Als anderes System kann das produktionsseitige System SY2 verwendet werden.

Originalbildmodifikationsschritt MS3

Das Drucksystem dieses Ausführungsbeispiels erlaubt die Auswahl verschiedener sich wiederholender Muster (Typen 1 bis 5) für ein Grundbild, wie in Fig. 57A bis 57E gezeigt ist. In diesem Fall kann eine unerwartete Bildpositionsverschiebung oder -diskontinuität von Farbtönen an einem Grenzabschnitt in Abhängigkeit von einem ausgewählten sich wiederholenden Muster auftreten.

In diesem Schritt wird die Auswahl eines sich wiederholenden Musters entgegengenommen und eine Diskontinuität an einem Grenzabschnitt des sich wiederholenden Musters in Übereinstimmung mit der Auswahl modifiziert.

Die Modifikation kann durch einen Designer oder einen Bediener unter Verwendung einer Eingabeeinrichtung wie beispielsweise einer Maus unter Bezugnahme auf den Bildschirm einer Anzeigeeinrichtung wie beispielsweise einer Farbanzeige des Computers SY3 für den Entwurf durchgeführt werden, oder kann automatisch durch eine Bildverarbeitung des Computers SY3 für den Entwurf selbst durchgeführt werden.

Beispiele der sich wiederholenden Muster werden nachstehend unter Bezugnahme auf Fig. 57A bis 57E beschrieben. Fig. 57A zeigt ein Format (Typ 1) zum periodischen wiederholten Ausdrucken eines Grundbilds 300 in der Hauptabtastrichtung (X- Richtung) und der Unterabtastrichtung (Y-Richtung). Fig. 57B zeigt ein Format (Typ 2) zum Ausdrucken des Grundbilds 300, während das Grundbild 300 um einen vorbestimmten Versatzbetrag (Verschiebebetrag) Δy in der Y-Richtung in jeder anderen Spalte in der X-Richtung bei Ausführung sich wiederholender Druckvorgänge des Grundbilds 300 verschoben wird. Fig. 57C zeigt ein Format (Typ 3) zum Drucken des Grundbilds 300, während das Grundbild 300 um einen vorbestimmten Versatzbetrag Δx in der X-Richtung in jeder anderen Reihen bzw. Zeile in der Y-Richtung auf im wesentlichen dieselbe Art und Weise wie bei dem vorstehend beschriebenen Typ 2 verschoben wird. Fig. 57D zeigt ein Format (Typ 4) zum Drehen des Grundbilds 300 (um 90º in Fig. 57D) und Ausdrucken des gedrehten Bilds, während das Bild um einen vorbestimmten Versatzbetrag ("0" in Fig. 57D) in der Y-Richtung wie bei Typ 2 verschoben wird. Schließlich zeigt Fig. 57E ein Format (Typ 5) zum Drehen des Grundbilds 300 (um 90º in Fig. 57E) und Ausdrucken des gedrehten Bilds, während das Bild um einen vorbestimmten Versatzbetrag ("0"' in Fig. 57E) in der X-Richtung wie bei Typ 3 verschoben wird.

Bildparametereinstellschritt MS4

Bildparameter sind Daten, die zu dem in Schritt MS1 erzeugten Grundbild gehören. In diesem Ausführungsbeispiel werden eine Bildgröße (X Pixel x Y Pixel) und ein Bildname des Grundbilds als Bildparameter verwendet. In dem in Fig. 54A gezeigten Beispiel werden die Bildgröße X = 1024 Pixel, die Bildgröße Y = 1024 Pixel, und ein Bildname = "Blumenmuster" festgelegt.

Aufzeichnungsbetriebsarteinstellschritt MS5

In diesem Schritt werden Parameter zum Bestimmen einer Bilderzeugungsbetriebsart in jedem der Drucker SY11 und 5Y12 für die Produktion festgelegt. Die Parameter beinhalten eine Aufzeichnungsgeschwindigkeit (Angabe einer schnellen Aufzeichnung/normalen Aufzeichnung), eine Aufzeichnungszeit (eine Tintenabgabezahl pro Punkt), eine Tintenzahl (die Anzahl von bei der Aufzeichnung verwendeten Tinten), einen Tintentyp (Farben und Zusammensetzungen von Tinten werden angegeben), eine Druckanordnung (ein sich wiederholendes Muster, ein Versatzbetrag und ein Drehwinkel eines Grundbilds, gezeigt in Fig. 57A bis 57E, werden angegeben), eine Vergrößerung (eine Vergrößerung in einem Druckvorgang in Bezug auf ein Grundbild; z. B. 100%, 200%, 400% oder dergleichen), das Vorhandensein/Fehlen eines Logos (das Vorhandensein/Fehlen einer Logomarke von z. B. einem Designer, eines Markenzeichens des Herstellers oder dergleichen, die auf einen Seitenrandabschnitt einer Rolle Stoff zu drucken sind, wird angegeben) und dergleichen, und werden wie in dem in Fig. 54A und 5413 gezeigten Beispiel festgelegt.

Logodatenerzeugungsschritt MS6

Eine entworfene Logomarke wird in ein Format (z. B. Punktdaten entsprechend der Auflösung) und eine Größe, die zu den Druckern 5Y11 und 5Y12 für die Produktion passen, umgewandelt.

Logoparametereinstellschritt MS7

Logoparameter sind Daten, die zu den Logodaten gehören, und der Name, die Position (L0, L1), die Größe (X0, Y0), die Farbe und dergleichen der Logodaten werden angegeben.

Fig. 58 zeigt die Beziehung zwischen der Position (L0, L1) und die Größe (X0, YO). In diesem Ausführungsbeispiel kann, was die Größe anbelangt, die Größe X0 in der Hauptabtastrichtung (X-Richtung) eines Druckvorgangs bis zu einem Maximum von 512 Pixeln in Einheiten von Pixeln angegeben werden, und kann die Größe YO in der Unterabtastrichtung (Y-Richtung) bis zu einem Maximum von acht Bändern in Einheiten der Hauptabtastungsaufzeichnungsbreiten (nachstehend als Bänder bezeichnet) des Aufzeichnungskopfs angegeben werden. Was die Position anbelangt, kann die Position L0 in der X-Richtung bis zu einem Maximum von 512 Pixeln in Einheiten von Pixeln angegeben werden, und kann die Position L1 in der Y-Richtung bis zu einem Maximum von 256 Bändern in Einheiten von Bändern angegeben werden. Es wird angemerkt, daß L1 das Wiederholungsintervall zwischen Logos in der Y-Richtung repräsentiert.

Palettendatenerzeugungsschritt MS8

Im Entwurf erzeugt ein Designer ein Originalbild, während er Farben aus einem Standard-Farbmuster bzw. -fleck auswählt. Die Reproduzierbarkeit von Farben beim Druck in Bezug auf die ausgewählten Farben beeinflußt die Produktivität des Drucksystems stark. Folglich werden in diesem Schritt Daten zum Bestimmen eines Mischungsverhältnisses der einzelnen Farben erzeugt, um ausgewählte Standardfarben zufriedenstellend zu reproduzieren. Palettendaten sind Daten, die durch Umwandeln der vorstehend erwähnten ausgewählten Standardfarbe in einen Code erhalten werden, und die Beziehung zwischen den vorstehend erwähnten ausgewählten Palettendaten und dem Mischungsverhältnis kann in Form von Tabellen ausgedrückt werden, die in Fig. 5 bis 8 gezeigt sind, welche in dem ersten Beispiel beschrieben worden sind. Es wird angemerkt, daß Tintenfarben grundlegend Gelb (Y), Magenta (M), Cyan (C) und Schwarz (BK) einschließen. Zusätzlich zu diesen Farben werden häufig spezielle Farben (nachstehend als Charakteristiken bezeichnet) einschließlich metallischer Farben wie beispielsweise Gold, Silber und dergleichen; reines Rot (R), Grün (G) und Blau (B); und dergleichen verwendet. Die Charakteristiken werden in Fig. 5 bis 8 durch 51 bis 54 repräsentiert.

Die Erzeugungssequenz von Palettendaten wird später im Einzelnen beschrieben.

Palettenparametereinstellschritt MS9

Palettenparameter sind Informationen, die zu Palettendaten gehören, und beinhalten einen Namen von Palettendaten ("Blumenmuster 1" in Fig. 54A), Typ ("OF" in Fig. 54A), und dergleichen. Die Typ gibt an, welche Tintensystemfarben von Cyan (C), Magenta (M), Gelb (Y), Schwarz (BK), und Charakteristiken 51 bis 54 in Palettendaten verwendet werden, und 8 Bit (das niedrigstwertige Bit bis zu dem höchstwertigen Bit entsprechen der vorstehend erwähnten Reihenfolge von Farben) -Daten (in Fig. 54A und 54B "00001111" ausgehend von dem höchstwertigen Bit, da C, M, Y und BK verwendet werden) wird in hexadezimaler Notation ("OF") ausgedrückt.

Bestelldateneinstellschritt MS10

Bestelldaten sind Informationen, die z. B. einen Zustand bzw. eine Bedingung repräsentieren, der bzw. die für einen Geschäftsvorgang bei Anforderung einer Produktion von der bestellenden Seite an die produzierende Seite notwendig sind, und Bestelldatenelemente beinhalten einen Käufer, das Bestelldatum, das gewünschte Lieferdatum, die Ausgabe (die Anzahl von Stoffrollen), die Einheitslänge (die Länge pro Rolle), die Stoffbreite, den Stofftyp (Baumwolle, Nylon oder dergleichen) und dergleichen. Insbesondere sind Informationen wichtig, die in einem Produktionsplan in dem produktionsseitigen System SY2 benötigt werden.

Bestelltabellenerzeugungsschritt MS11

Die vorstehend erwähnten Schritte können in eine Vielzahl von Verarbeitungsgruppen unterteilt werden (zum Beispiel Schritte MS1 bis MS4 als Gruppe 1, Schritt MS5 als Gruppe 2,. Schritte MS6 und MS7 als Gruppe 3, Schritte MSB und MS9 als Gruppe 4, und Schritt MS10 als Gruppe 5). Verarbeitungsbetriebsabläufe in jeder Gruppe haben eine starke Beziehung, aber Verarbeitungsbetriebsabläufe der Gruppen werden häufig unabhängig und parallel ausgeführt. Aus diesem Grund wird in diesem Schritt eine Tabelle (Bestelltabelle) erzeugt, mit der ein Bediener oder dergleichen visuell die Verknüpfung von Verarbeitungsbetriebsabläufen zwischen den Gruppen erkennen kann. In dem Erzeugungsverfahren der Bestelltabelle wird ein Bestelltabellenformat auf einer Anzeige (z. B. einer Kathodenstrahlröhre; nicht gezeigt) des Computers SY3 für den Entwurf angezeigt, und gibt ein Bediener oder dergleichen die vorstehend erwähnten Elemente unter Verwendung einer Eingabeeinrichtung wie beispielsweise einer Tastatur oder einer Maus (keines gezeigt) ein.

Von diesen Elementen sind Logodaten, Palettendaten und der Dateiname von Bilddaten auf der Bestellseite zu verwaltende Elemente und werden nicht an die Produktionsseite übertragen. Namen der jeweiligen Daten stimmen jedoch normalerweise häufig mit Dateinamen überein.

Bestelltabellenbestätigungsschritt MS12 und Bestelltabellenkorrekturschritt MS15

Nachdem alle Elemente der Bestelltabelle eingegeben sind, bestätigt ein Bediener oder dergleichen die eingegebenen Elemente auf der Anzeige. Falls in Schritt MS12 OK ermittelt wird, schreitet der Ablauf zu Schritt MS13 fort; falls in Schritt MS12 N. G. ermittelt wird, schreitet der Ablauf zu Schritt MS15 fort, und ein Bediener oder dergleichen korrigiert die Elemente der Bestelltabelle.

Automatischer Bestelltabellenprüfschritt MS13

Es wird geprüft, ob die eingegebenen Inhalte der Bestelltabelle Widersprüche beinhalten. Falls ein Widerspruch gefunden wird (falls N. G. in Schritt MS13), wird ein widersprüchliches Element wird in einer Form angezeigt, die von einem Bediener leicht erkannt werden kann, und kehrt der Ablauf zu Schritt MS12 zurück. Falls OK in Schritt MS13, schreitet der Ablauf zu Schritt MS14 fort.

Übertragungsdateierzeugungsschritt MS14

In diesem Schritt werden an das produktionsseitige System SY2 zu übertragende Informationen auf der Grundlage von Informationen in der Bestelltabelle in eine Übertragungsdatei umgewandelt. Insbesondere ist es wichtig, daß die Übertragungsdatei in eine Vielzahl von Bereichen aufgeteilt wird (in Fig. 54B ein Bereich für die Verwaltung, ein Bereich für die Druckbetriebsart, ein Bereich für die Palette, ein Bereich für das Logo, und ein Bereich für das Bild) und ein Identifikator zu bestimmten Positionen (am Kopf jedes Bereichs in Fig. 54B) der jeweiligen Bereiche hinzugefügt wird, um die jeweiligen Bereiche zueinander in Beziehung zu setzen. Dieser Identifikator (Bezugszeichen "31" in Fig. 54B) wird sowohl auf der Bestell- als auch auf der Produktionsseite verwendet, um diese Bestellanforderung zu identifizieren (der Identifikator wird nachstehend als Bestellanforderungscode bezeichnet). Der Identifikator des Bereichs für die Verwaltung beinhaltet Identifikatoren, die zusätzlich zu dem den B estellanforderungscode repräsentierenden Identifikator Bestellcodes einer Druckbetriebsart, eines Logos, einer Palette, und eines Bilds repräsentieren, und die Werte dieser Identifikatoren werden auf denselben Wert "0" gesetzt, da eine Verwaltungsnummer "0" ist, welches eine neue Bestellung anzeigt.

Der Inhalt der Übertragungsdatei beinhaltet einen codierten Abschnitt, der durch Codieren von Anzeigedaten der jeweiligen Elemente der Bestelltabelle erhalten wird, so daß das produktionsseitige System SY2 die Daten automatisch erkennen kann. Zum Beispiel wird ein Käufer: "KANON" als Käufercode verwendet, und führt das produktionsseitige System SY2 eine Kundenverwaltung unter Verwendung des Käufercodes und des Bestellanforderungscodes (er wird als Bestellcode verwendet, nachdem eine Anforderung vorliegt) durch. Da es eine große Anzahl von Arten von Tinten gibt, werden Tinten durch Codieren derselben unter Verwendung von Tintenfarben und dergleichen verwaltet.

Die in Fig. 54B gezeigte Übertragungsdatei beinhaltet Daten in dem gesamten Bereich. Aber die Erfindung ist nicht hierauf beschränkt. Da Palettendaten, Logodaten und Bilddaten große Datenvolumen haben, ist es ineffizient, diese Daten in sowohl eine Originaldatei als auch in eine Übertragungsdatei einzuschließen. Aus diesem Grund können nur Dateinamen in der Übertragungsdatei gespeichert werden, und können bei der Übertragung der Übertragungsdatei (Schritt MS16) Daten aus der Originaldatei unter Bezugnahme auf die Dateinamen, die in der Übertragungsdatei gespeichert sind, ausgelesen werden.

Wenn die vorangehende Bestellung erneut (wiederholt) von dem produktionsseitigen System SY2 angefordert wird (wenn die Bestellcodes einer Druckbetriebsart, eines Logos, einer Palette und eines Bilds in den Elementen der Bestelltabelle denselben Wert ((vorangehender Bestellcode) ungleich "0" (neu)) haben, werden nur Informationen in dem Bereich für die Verwaltung in eine Übertragungsdatei umgewandelt. In diesem Fall hat ein den Bestellanforderungscode in den Identifikatoren des Bereichs für die Verwaltung repräsentierender Identifikator einen neuen Wert (erhalten durch Inkrementieren des Werts des unmittelbar vorangehenden Bestellcodes um "1"), und haben die die Bestellcodes einer Druckbetriebsart, eines Logos, einer Palette und eines Bilds repräsentierenden Identifikators die Werte der vorangehenden Bestellcodes.

Eine Druckbetriebsart, ein Logo, eine Palette und ein Bild, die vorangehend von dem produktionsseitigen System SY2 angefordert wurden, können in Kombination verwendet werden, oder es können teilweise neue Daten verwendet werden.

Übertragungsdateiübertragungsschritt MS16

Wenn die Übertragungsdatei erzeugt wird, bewirkt das bestellungsseitige System SY1 eine Bestellanforderung. Wenn das produktionsseitige System SY2 die Bestellanforderung akzeptiert, überträgt das bestellungsseitige System SY1 die Übertragungsdatei sequentiell an das produktionsseitige System SY2. Ein Übertragungsweg in diesem Fall kann einen beliebigen Pfad umfassen. Zum Beispiel können ein LAN (Lokalbereichsnetzwerk), ein Ethernet (XEROX Corp., ein öffentliches Telefonnetzwerk, ISDN und dergleichen verwendet werden, und kann ein Kommunikationsprotokoll in Übereinstimmung mit dem zu verwendenden Übertragungsweg ausgewählt werden.

Antwortempfangsschritt MS17

In diesem Schritt wird eine Antwort von dem produktionsseitigen System SY2 auf die Bestellanforderung des bestellungsseitigen Systems SY1 empfangen. Die Antwort wird übertragen, während sie um den Bestellanforderungscode für jede Bestellanforderung ergänzt wird, und ihre besonders wichtigen Inhalte sind Kosten, gewünschtes Lieferdatum und dergleichen.

Antwortbestätigungsschritt MS18

Es wird geprüft, ob die Antwort von dem produktionsseitigen System SY2 die Bestellseite zufriedenstellt. Falls die Antwort zufriedenstellend ausfällt, wird eine formelle Bestellung an das produktionsseitige System SY2 aufgegeben. Falls jedoch die Antwort nicht zufriedenstellen ausfällt, wird eine Antwort zum Zurücknehmen der Bestellanforderung oder eine Bestellungsänderunganforderung für den Bestellanforderungsinhalt an das produktionsseitige System SY2 ausgegeben.

Es ist wichtig, daß die Antwort zum Zurücknehmen der Bestellanforderung ausgegeben wird, während sie mit einem Bestellanforderungscode für jede Bestellanforderung ergänzt ist.

Wenn der Bestellinhalt zu ändern ist, kehrt der Ablauf zu Schritt MS14 zurück, um den Inhalt zu korrigieren, und wird eine Bestellanforderung mit demselben Bestellanforderungscode ausgegeben. Darüber hinaus kann, nachdem die Bestellanforderung zurückgenommen ist, eine neue Bestellung aufgegeben werden.

Produktionsseitiges System

Das produktionsseitige System SY2 führt eine Verarbeitung in den folgenden Schritten MS31 bis MS37 aus.

Systembetriebsschritt MS31

In dem produktionsseitigen System SY2 führen die Drucker SY11 und SY12 für die Produktion einen Druckvorgang gemäß einer Anweisung von der Produktionsverwaltungseinheit SY6 aus, und die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 ist in einem Empfangsbereitschaftszustand für verschiedene Kommunikationen (eine Bestellanforderung, eine formeller Bestellanforderung/Anforderung für die Zurücknahme einer Bestellanforderung, eine Bestellungsänderungsanforderung und dergleichen) des bestellungsseitigen Systems SY1 und verschiedene Kommunikationen (eine Testdruckanforderung, eine Bildentwurfendemitteilung und dergleichen) von dem Computer SY7 für den Entwurf in dem produktionsseitigen System SY2.

Wenn das bestellungsseitige System SY1 eine Bestellanforderung ausgibt, schreitet die Steuerung der Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 zu dem Übertragungsdateiempfangsschritt MS32 fort, und bleibt die Steuerung der Produktionsverwaltungseinheit SY6 und der Drucker SY11 und SY12 für die Produktion dieselbe, da sie in Betrieb (z. B. einem Druckvorgang) sind.

Übertragungsdateiempfangsschritt M532

In diesem Schritt empfängt die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 sequentiell die Übertragungsdatei der Bestellanforderung und registriert vorübergehend den Inhalt der empfangenen Übertragungsdatei in der Kundendatenbank SY9 und der Bilddatenbank SY10. Aus der Übertragungsdatei werden Daten in dem Bereich für die Verwaltung und Daten in dem Bereich für die Druckbetriebsart unter Verwendung des Käufercodes und des Bestellanforderungscodes als Suchschlüssel der Datenbank in der Kundedatenbank SY9 registriert, und werden Daten in den Bereichen für das Logo, die Palette und das Bild unter Verwendung des Käufercodes und des Bestellanforderungscodes als Suchschlüssel der Datenbank in der Bilddatenbank SY10 registriert.

Produktionsplantestschritt MS33

Die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 berechnet eine Zeit, die für einen Druckvorgang der Bestellanforderung erforderlich ist, auf der Grundlage von Verwaltungsdaten und Druckbetriebsartdaten in der empfangenen Übertragungsdatei, erfragt einen Zeitplan, wie beispielsweise ein Anfangsdatum und eine Zeit für den Druckvorgang der Bestellanforderung, eine Leerlaufzeit und dergleichen von der Produktionsverwaltungseinheit SY6, und berechnet ein Lieferdatum. Andererseits beschafft die Produktionsverwaltungseinheit SY6 periodisch von den Druckern SY11 und SY12 für die Produktion die Fortschrittszustände von einer Vielzahl entschiedener Zeitpläne von der Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 und ändert einen Produktionszeitplan.

Die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 berechnet die Materialkosten aus den Mengen und den Arten von zu verwendenden Tinten, der Menge und der Art des Stoffs, Packelementen und dergleichen, und schätzt die um verschiedene Kosten und Gewinne ergänzten Kosten ab.

In diesem Schritt werden dann, wenn Daten in der vorangehenden Bestellung zu verwenden sind, erforderliche Daten aus der Kundedatenbank SY9 und der Bilddatenbank SY10 auf der Grundlage des Käufercodes und der Bestellcodes der jeweiligen Daten (unter Verwendung derselben als Datenbanksucheschlüssel) gesucht.

Antwortübertragungsschritt MS34

In diesem Schritt werden Antwortdaten (in diesem Fall insbesondere das Lieferdatum und die geschätzten Kosten), die durch die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 berechnet wurden, sequentiell an das bestellungsseitige System SY1 übertragen.

Gegenbestellungsverwaltungsschritt MS35

In diesem Schritt handelt bei Empfang einer Antwortbestätigung (formelle Bestellung/Anforderung zur Zurücknahme einer Bestellanforderung/Anforderung zur Änderung einer Bestellanforderung und dergleichen) von dem bestellungsseitigen System SY1 in Bezug auf die Antwort von der Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5.

Wenn eine formelle Bestellung empfangen wird, sucht die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 eine entsprechende Bestellanforderung aus Bestellanforderungen, die vorübergehend in der Kundedatenbank SY9 in Schritt MS32 registriert wurden, auf der Grundlage des Käufercodes und des Bestellanforderungscodes der Antwortbestätigung, ändert den Inhalt der Kundedatenbank SY9, um die Bestellanforderung in einen Annahmezustand zu versetzen, und meldet einen Produktionszeitplan für diese Bestellanforderung an die Produktionsverwaltungseinheit SY6.

Wenn eine Anforderung zur Zurücknahme der Bestellanforderung empfangen wird, löscht die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 die entsprechende Bestellanforderung aus Bestellanforderungen, die vorübergehend in der Kundedatenbank SY9 in Schritt MS32 registriert wurden, auf der Grundlage des Käufercodes und des Bestellanforderungscodes der Antwortbestätigung, und löscht darüber hinaus Daten, die vorübergehend in der Bilddatenbank SY10 registriert wurden. Dann kehrt der Ablauf zu Schritt M531 zurück.

Wenn eine Anforderung zum Ändern der Bestellanforderung empfangen wird, kehrt der Ablauf zu Schritt MS32 zurück, und die Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 empfängt in vergleichbarer Art und Weise eine neue Übertragungsdatei. Dann aktualisiert die Einheit SY5 die Bestellanforderung, die vorübergehend in der Kundendatenbank SY9 und der Bilddatenbank SY10 registriert ist, und führt dieselben Schritte wie vorstehend beschrieben aus.

Produktionsplanfestlegeschritt MS36

Dieser Schritt wird ausgeführt, wenn eine formelle Bestellung empfangen wird. Ein Produktionsplan wird durch die Produktionsverwaltungseinheit SY6 durch Hinzufügen einer von der Gegenbestellungsverwaltungseinheit SY5 gemeldeten Produktionsanforderung (Bestellung) festgelegt. Der Ablauf kehrt zu Schritt MS31 zurück, und ein Druckvorgang wird in Übereinstimmung mit dem Produktionsplan ausgeführt.

Im Einzelnen entnimmt bei Empfang einer Druckendemitteilung von dem Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion die Produktionsverwaltungseinheit SY6 die nächste zu druckende Bestellung (insbesondere einen Käufercode und Bestellcodes) aus dem Produktionsplan, sucht Verwaltungsdaten, Druckbetriebsartdaten, Logodaten, Palettendaten und Bilddaten, die der Bestellung entsprechen (insbesondere einen Käufercode und Bestellcodes) aus der Kundendatenbank SY9 und der Bilddatenbank SY10, und überträgt diese Daten an den Drucker (SYL1, SY12) für die Produktion, der den Druckvorgang beendet hat. Der Drucker (SY11, SY12) für die Produktion, der eine neue Druckanforderung empfangen hat, stellt den Vorrichtungszustand in Übereinstimmung mit der Druckbetriebsart ein, d. h. stellt Tinten, Stoff und dergleichen ein und erzeugt ein Bild (die Einzelheiten werden später in dem Absatz "(2) Drucker für die Produktion" beschrieben). Während dieses Druckvorgangs sendet der Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion in Antwort auf einen Zustandsbeschaffungsbefehl von der Produktionsverwaltungseinheit SY6 Informationen zurück, die dem Fortschrittszustand des Druckvorgangs zugeordnet sind. Der Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion druckt Verwaltungsdaten, insbesondere einen Käufercode und Bestellcodes für jede bestimmte Druckeinheit (z. B. eine Rolle Stoff).

Fig. 59 zeigt ein Beispiel der detaillierten Verarbeitungssequenz in dem Farbpalettendatenerzeugungsschritt MS5 in Fig. 55.

In dieser Sequenz wählt in Schritt SS8-1 ein Designer einen Standard-Farbfleck einer Farbe aus, und in Schritt SS8-2 werden Farbdaten (R, G, B) aus dem Standard-Farbfleck unter Verwendung eines (nicht gezeigten) Scanners gelesen. In Schritt SS8-3 werden Palertendaten, die so festgelegt werden, daß sie zu dem Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion passen, auf der Grundlage eines dem Standard-Farbfleck entsprechenden Codes berechnet. In Schritt SS8-4 werden die berechneten Palettendaten durch den Einfachdrucker SY4 in Form einer Vielzahl von Farbflecken gedruckt.

In Schritt S58-5 werden die gedruckten Farbflecke durch einen Scanner gelesen. In Schritt SS8-6 werden die gelesen Farbdaten (R1, G1, B1):'korrigiert und in Farbdaten (R2, G2, B2) umgewandelt, die erhalten werden sollen, wenn die Palettendaten durch den Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion gedruckt werden. Falls in Schritt SS8-7 ermittelt wird, daß der Unterschied zwischen den beiden Sätzen von Farbdaten (R7 G, B) und (R2, G2, B2) kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, wird OK ermittelt und schreitet der Ablauf zu Schritt SS8-8 fort, um die berechneten Palettendaten für den Code der ausgewählten Farbe zu übernehmen. Falls jedoch der Unterschied gleich oder größer als der vorbestimmte Wert ist, wird N. G. ermittelt und schreitet der Ablauf zu Schritt SS8-9 fort, um die Palettendaten auf der Grundlage des Unterschieds zu korrigieren. Der Ablauf kehrt dann zu Schritt SS8-4 zurück, und die vorstehend erwähnte Sequenz wird wiederholt.

In der vorstehenden Beschreibung ist die Anzahl ausgewählter Farbflecke aus Gründen der Einfachheit 1. Falls jedoch die Druckpositionen in Übereinstimmung mit Farbflecken ermittelt werden, kann die vorstehend erwähnte Verarbeitung gleichzeitig für eine Vielzahl ausgewählter Farbflecke durchgeführt werden.

Gemäß diesem Ausführungsbeispiel kann auch dann, wenn das bestellungsseitige System die Drucker SY11 und SY12 für die Produktion nicht einschließt, eine Kombination einer Vielzahl von Tinten entsprechend einem Code einer durch einen Designer ausgewählten Farbe geeignet aus dem Code der Farbe unter Verwendung des Einfachdruckers SY4 ausgewählt werden.

Fig. 60 zeigt anderes Beispiel der detaillierten Verarbeitungssequenz des Farbpalettendatenerzeugungsschritts.

Auch in dieser Sequenz wählt in Schritten SS8-21 und SS8-22, welche dieselben sind wie die Schritte SS8-1 und 588-2, ein Designer einen Standard-Farbfleck einer Farbe aus, und wird der ausgewählte Standard-Farbfleck von einem Scanner gelesen, um Farbdaten (R, G, B) zu erhalten. Dann wird in dieser Sequenz in Schritt SS8-23 eine Vielzahl unterschiedlicher Farbpalettendaten Pn = (Cn, Mn, Yn, Kn, Sl bis S4n) vorbeibereitet und in Schritt SS8-24 durch den Einfachdrucker SY4 gedruckt. In Schritt SS8-25 werden Farbdaten (R1n, Gln, Bln) unter Verwendung eines Scanners aus der Vielzahl gedruckter Farbflecke gelesen. In Schritt SS8-26 werden die gelesenen Farbdaten (R1n, G1n, B1n) korrigiert und in Farbdaten (R2n, G2n, B2n) umgewandelt, die zu erhalten sind, wenn die entsprechenden Palettendaten durch den Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion gedruckt werden. In Schritt SS8-27 werden zu (R, G, B) nächstliegende Farbdaten (d. h. Farbdaten mit der höchsten Farbereproduzierbarkeit) aus den Farbdaten (R2n, G2n, B2n) ausgewählt, und werden Palettendaten, welche den ausgewählten Farbfleck ausgeben, auf eine der ausgewählten Farben festgelegt.

Es wird angemerkt,7 daß eine Vielzahl in Schritt SS8-23 vorbereiteten Farbepalettendaten aus Daten bestehen kann, die durch Ändern der Tintenmischmenge um einen vorbestimmten Betrag für alle Farbaufzeichnungsköpfe bestehen kann, oder aus Daten bestehen kann, die durch geringfügiges Ändern der Tintenmischmenge in einem vorbestimmten Bereich um die in Schritt SS8-22 erhaltenen Daten erhalten werden. In dieser Sequenz kann, da die Verarbeitungsschritte des Durchführens einer Korrektur und eines Neudrucks weggelassen werden können, die Farbpalettenumwandlungsdatenerzeugungsverarbeitung mit höherer Geschwindigkeit als in der in Fig. 59 gezeigten Bestellung ausgeführt werden.

Ein Verfahren zum Korrigieren des Unterschieds zwischen den Ausgabecharakteristiken des Einfachdruckers SY4 und des Drukkers SY11 oder SY12 für die Produktion ist nicht auf ein Verfahren zum Korrigieren von Farbdaten beschränkt, die durch Lesen von Ausgabefarbflecken erhalten werden, sondern es sind andere Verfahren verfügbar. Zum Beispiel können die Ausgabecharakteristiken des Einfachdruckers SY4 vorab so festgelegt werden, daß sie nahe denen des Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion liegen. In diesem Fall wird stark bevorzugt, daß der Einfachdrucker SY4 einen qualitativ hochwertigen Korrekturmechanismus umfaßt. In einem anderen Verfahren kann dann, wenn in Schritt SS8-3 oder SS8-23 berechnete Palettendaten dem Einfachdrucker zugeführt werden, die Palettendaten durch Software korrigiert werden.

Der Unterschied zwischen den Ausgabecharakteristiken des Einfachdruckers SY4 und des Druckers SY11 oder SY12 für die Produktion beinhaltet einen Unterschied im Aufzeichnungsmedium, einen Unterschied in der Tinte und dergleichen. Es wird stark bevorzugt, daß Korrekturinhalte in Übereinstimmung mit einem solchen Unterschied in der Aufzeichnungseinrichtung, einer Tinte und dergleichen vorbereitet werden. Daher wird, da der Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion einen beträchtlichen Freiheitsgrad bei der Stoffauswahl als Aufzeichnungsmedium und Farben/Zusammensetzungen von Tinten hat, die Korrektur erleichtert, wenn ein Blatt Papier als Aufzeichnungsmedium des Einfachdruckers SY4 und Tinten in gewissem Maße beschränkt sind.

(2) Drucker für die Produktion

Als der Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion dieses Ausführungsbeispiels kann ein als der als erstes Beispiel beschriebene Drucker, ein als das zweite Beispiel beschriebene Drucker, oder ein Drucker als eine Kombination dieser Drucker verwendet werden. Daher wird nachstehend ein Unterschied gegenüber den Beschreibungen des ersten und des zweiten Beispiels beschrieben.

Der Drucker des ersten oder des zweiten Beispiels ist mit dem Host-Computer H verbunden (Fig. 1). Der Drucker SY11 oder SY12 dieses Ausführungsbeispiels ist jedoch mit der vorstehend in Bezug auf Fig. 53 beschriebenen Produktionsverwaltungseinheit SY6 verbunden. Daher empfängt der Drucker SY11 oder SY12 Informationen, welche durch den Drucker von dem Host-Computer in dem ersten oder dem zweiten Beispiel empfangen werden, von der Produktionsverwaltungseinheit SY6.

Wie vorstehend beschrieben wurde, führt der Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion eine Bilderzeugung auf der Grundlage eines durch die Produktionsverwaltungseinheit SY6 festgelegten Inhalts durch. In diesem Fall kann die Produktionsverwaltungseinheit SY6 erforderliche Daten dem Drucker SY11 oder SY12 für die Produktion zuführen, so daß ein Käufercode und Bestellcodes auf einen geeigneten Abschnitt gedruckt werden, der auf einer Produktionslinie, beispielsweise an dem Endabschnitt einer Rolle Stoff, leicht überwacht werden kann.

(3) Modifikation

In dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel führt das bestellungsseitige System SY1 eine Modifikation und Codierung eines Bilds und die Erzeugung von Palettendaten durch. Jedoch ist dieses Ausführungsbeispiel nicht hierauf beschränkt.

Zum Beispiel kann das bestellungsseitige System SYL nur einen Zufuhrbetriebsablauf eines Originalbilds durchführen, und kann eine Bestelltabelle und eine Übertragungsdatei, die um einen Betriebszustand wie beispielsweise ein Verarbeitungsniveau eines Bilds ergänzt ist, an das produktionsseitige System SY2 übertragen werden. Folglich kann der durch das bestellungsseitige System SY1 in dem vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiel durchgeführt Betriebsablauf durch den Computer SY7 für den Entwurf und den Einfachdrucker SY8 in dem produktionsseitigen System SY2 durchgeführt werden. In diesem Fall kann dieser Betriebsablauf in einer Berechnung eines Lieferdatums und einer Kostenschätzung berücksichtigt werden.

Wie vorstehend beschrieben wurde, können in Übereinstimmung mit diesem Ausführungsbeispiel Bilddaten von einer Bildzufuhrvorrichtung auch dann empfangen werden, wenn eine Bildausgabevorrichtung einen Druckvorgang ausführt.

Da Bilddaten und Verwaltungsdaten in gegenseitigem Zusammenhang übertragen, empfangen, gespeichert und gedruckt werden, kann eine Person, die ein gedrucktes Bild angefordert hat, kann leicht identifiziert werden.

Da der Zeitplan der Bildausgabevorrichtung durch einfaches Berechnen einer Zeit aus Verwaltungsdaten (einschließlich einer Druckbetriebsart) verwaltet wird, kann der Endzeitpunkt des angeforderten Druckvorgangs abgeschätzt werden.

Da Bilddaten und Verwaltungsdaten in Zuordnung zueinander übertragen, empfangen, gespeichert und gedruckt werden, werden die Kundenverwaltung und die Bildverwaltung vereinfacht, und können eine Neuausgabeanforderung und eine Änderungsanforderung eines Bilds leicht ausgegeben werden. Insbesondere dann, wenn dasselbe Bild verwendet wird, können, da die Übertragung von Bilddaten weggelassen werden kann, die Übertragungszeit, die Kommunikationsosten und dergleichen reduziert werden.

Da von der Bildzufuhrvorrichtung gelieferte Daten codiert sind, können Prozesse in der Bild-Zufuhrvorrichtung und der Bildausgabevorrichtung integral bzw. gemeinsam verwaltet werden. Insbesondere dann, wenn Tinten und ein Aufzeichnungsmedium (Stoff) in Einheiten von Arten codiert sind, werden eine Kostenberechnung und Verwaltung von Druckprozessen erleichtert.

Weil der Einfachdrucker in Übereinstimmung mit dem Drucker für die Produktion korrigiert wird, können auch darin, wenn sich die Bildzufuhrvorrichtung an einer entfernten Stelle weit weg von dem Drucker für die Produktion befindet, Farben und dergleichen durch Verbinden des Einfachdruckers mit der Bildzufuhrvorrichtung bestätigt werden.

Modifikationen

Es wird angemerkt, daß die Bildausgabevorrichtung (Drucker) nicht nur Tintenstrahlaufzeichnungssysteme übernehmen kann, sondern auch verschiedene andere Aufzeichnungssysteme übernehmen kann. Wenn die Tintenstrahlaufzeichnungssysteme übernommen werden, führen die Bildausgabevorrichtungen gemäß jedem des ersten und des zweiten Beispiels und des Ausführungsbeispiels ausgezeichnete Effekte insbesondere herbei, besonders in einem Aufzeichnungskopf und einer Aufzeichnungseinrichtung eines Systems, welches eine Einrichtung (z. B. ein elektrothermisch umwandelndes Element, Laserlicht und dergleichen) umfaßt zum Erzeugen von Wärmeenergie als bei der Ausführung eines Tintenausstoßes verwendeter Energie und bewirkt eine Änderung des Zustands einer Tinte durch die Wärmeenergie unter den Tintenstrahlaufzeichnungssystemen. In Übereinstimmung mit System kann ein hoch auflösender Aufzeichnungsvorgang mit hoher Dichte erzielt werden.

Was eine repräsentative Konstruktion und ein Prinzip betrifft, wird ein Beispiel, wie es durch die Verwendung des in beispielsweise den US-Patenten Nr. 4,723,129 und 4,740,796 offenbarten grundlegenden Prinzips ausgeübt wird, bevorzugt. Das vorstehende System ist entweder auf einen als bedarfsweise bezeichneten Typ oder den kontinuierlichen Typ anwendbar. Insbesondere ist der Fall des bedarfsweisen Typs wirkungsvoll, weil durch Anlegen zumindest eines Ansteuersignals, welches einen schnellen, das Kernsieden übersteigenden Temperaturanstieg Entsprechend den Aufzeichnungsinformationen über in Entsprechung zu dem Blatt Papier oder Flüssigkeit (Tinte) haltenden Flüssigkeitskanälen Wärmeenergie durch die elektrothermischen Umwandlungselemente erzeugt wird, um ein Filmsieden auf der wärmewirksamen Oberfläche des Aufzeichnungskopfs zu bewirken, so daß demzufolge die Blasen innerhalb der Flüssigkeit (Tinte) in einer Eins-zu-Eins-Entsprechung zu den Ansteuersignalen erzeugt werden können. Durch Ausstoßen der Flüssigkeit (Tinte) über eine Ausstoßöffnung durch Wachsen und Schrumpfen der Blase wird zumindest ein Tröpfchen gebildet. Durch Ausbilden der Ansteuersignale als Impulsformen kann das Wachstum und das Schrumpfen der Blase sofort und geeignet bewirkt werden, um bevorzugt einen Ausstoß der Flüssigkeit (Tinte) insbesondere hervorragend in Antwort auf Charakteristiken zu erreichen. Als Ansteuersignale solcher Impulsformen sind die in den US-Patenten Nr. 4,463,359 und 4,345,262 offenbarten Signale geeignet. Ferner kann eine ausgezeichnete Aufzeichnung unter Verwendung der in dem US- Patent Nr. 4,313,124, das die Temperaturanstiegsrate der vorstehend erwähnten wärmewirksamen Oberfläche betrifft, durchgeführt werden.

Als Aufbau des Aufzeichnungskopfs ist zusätzlich zu dem kombinierten Aufbau einer Ausstoßöffnung, eines Flüssigkeitskanals und eines elektrothermischen Umwandlungselements (linearer Flüssigkeitskanal oder rechtwinkliger Flüssigkeitskanal) wie in den vorstehenden Spezifikationen offenbart, die Konstruktion unter Verwendung der US-Patente Nr. 4,558,333 und 4,459,600, die den Aufbau dahingehend offenbaren, daß der wärmewirksame Abschnitt in dem gebogenen Bereich angeordnet ist, ebenfalls in der Erfindung enthalten. Die Erfindung kann darüber hinaus wirkungsvoll wie in der japanischen offengelegten Patentanmeldung Nr. 59-123670, welche den Aufbau offenbart, der einen Schlitz verwendet, der einer Vielzahl von elektrothermischen Umwandlungselementen als einem Ausstoßabschnitt des elektrothermischen Umwandlungselements offenbart, oder der japanischen Patentanmeldung Nr. 59-138461, welche den Aufbau mit der Öffnung zum Absorbieren einer Druckwelle von Wärmeenergie in Entsprechung zu dem Ausstoßabschnitt offenbart, aufgebaut sein. Im Einzelnen kann erfindungsgemäß die Aufzeichnung zuverlässig mit hoher Effizienz unabhängig von dem Aufbau der Aufzeichnungsköpfe durchgeführt werden.

Ferner kann die Erfindung wirkungsvoll auf einen nach dem Vollzeilenprinzip arbeitenden Aufzeichnungskopf mit einer Länge entsprechend der maximalen Breite eines Aufzeichnungsmediums angewandt werden, welcher in der Aufzeichnung einer Aufzeichnungsvorrichtung verwendet werden kann. Ein solcher Aufzeichnungskopf kann eine Anordnung haben, die die Länge durch Kombinieren einer Vielzahl von Aufzeichnungsköpfen erfüllt, oder eine Anordnung als ein einzelner, integral ausgebildeter Aufzeichnungskopf haben.

Die Arten und die Anzahl von anzubringenden Aufzeichnungsköpfen sind nicht besonders beschränkt. Zum Beispiel kann eine Vielzahl von Köpfen in Übereinstimmung mit Einzelfarbentinten oder in Übereinstimmung mit einer Vielzahl von Tinten, die unterschiedliche Aufzeichnungsfarben und Dichten haben, angeordnet sein.

Über die vorstehenden nach dem seriellen Prinzip arbeitenden Aufzeichnungsköpfe hinaus ist die Erfindung für einen Aufzeichnungskopf, der an einem Vorrichtungshauptkörper befestigt ist, einen Aufzeichnungskopf des frei austauschbaren Chiptyps, welcher die elektrische Verbindung zu dem Vorrichtungshauptkörper oder die Zufuhr von Tinte aus dem Vorrichtungshauptkörper dadurch ermöglicht, daß er auf dem Vorrichtungshauptkörper angebracht ist, oder für den Fall der Verwendung eines Aufzeichnungskopfs des Patronentyps, welcher einen Tintentank aufweist, der auf dem Aufzeichnungskopf selbst integriert bereitgestellt ist, wirkungsvoll.

Wie vorstehend diskutiert wurde, wird darüber hinaus bevorzugt, eine Ausstoßwiederherstelleinrichtung für den Aufzeichnungskopf, eine vorläufige Hilfseinrichtung und dergleichen hinzuzufügen, so daß der Aufbau der Aufzeichnungsvorrichtung weiter stabilisiert werden kann.

Bestimmte Beispiele derselben können, was den Aufzeichnungskopf anbelangt, eine Abdeckeinrichtung, eine Reinigungseinrichtung, eine Druckerzeugungs- oder Absaugeinrichtung, eine vorläufige Heizeinrichtung zum Durchführen einer Erwärmung unter Verwendung elektrothermischer Umwandlungselemente, ein weiteres Heizelement, oder eine Kombination derselben, und eine vorläufige Ausstoßeinrichtung, die einen Ausstoß getrennt von der Aufzeichnen ausführt, beinhalten.

Außerdem wird die Tinte vorstehend als Flüssigkeit beschrieben. Es kann jedoch Tinte, die bei Raumtemperatur oder darunter fest ist und weich gemacht oder verflüssigt wird, oder eine Tinte, die bei Zufuhr eines Aufzeichnungssignals verflüssigt wird, verwendet werden, weil es allgemeine Praxis ist, eine Temperatursteuerung der Tinte selbst innerhalb eines Bereichs zwischen 30º und 70º in einem Tintenstrahlsystem durchzuführen, so daß die Tintenviskosität in einen stabilen Ausstoßbereich fallen kann. Darüber hinaus kann, um positiv einen Temperaturanstieg zu verhindern, der durch Wärmeenergie verursacht wird, indem diese als Energie für eine Änderung des Zustands von einem festen Zustand in einen flüssigen Zustand der Tinte verwendet wird, oder um eine Verdunstung der Tinte zu verhindern, eine Tinte verwendet werden, die in einem Nichtverwendungszustand verfestigt ist und durch Erwärmung verflüssigt wird. In jedem Fall kann die vorliegende Erfindung auf einen Fall angewandt werden, in dem eine Tinte, die durch ledigliches Zuführen von Wärmeenergie verflüssigt werden kann, wie beispielsweise eine Tinte, die bei Zufuhr von Wärmeenergie in Übereinstimmung mit einem Aufzeichnungssignal verflüssigt und in einem flüssigen Zustand ausgestoßen wird, eine Tinte, die sich zu verfestigen beginnt, wenn sie ein Aufzeichnungsmedium erreicht, oder dergleichen verwendet werden kann. In diesem Fall kann eine Tinte in einem flüssigen oder festen Zustand in ausgenommenen Abschnitten oder durchgehenden Löchern eines porösen Blattes gehalten werden, wie es in der japanischen offengelegte. Patentanmeldung Nr. 54-56847 oder 60-71260 beschrieben ist, und kann das poröse Blatt so angeordnet sein, daß es den elektrothermischen Umwandlungselementen gegenüberliegt. Bei der Erfindung ist das vorstehend erwähnte Flimsiedesystem für die vorstehend erwähnten Tinten höchst wirkungsvoll.

Ein Stück Stoff für den Tintenstrahldruck muß die folgenden Leistungsanforderungen erfüllen:

(1) es kann eine Tinte mit einer ausreichenden Dichte entwickeln;

(2) es hat einen hohen Grad einer Aufnahmefähigkeit einer Tinte; (3) es erlaubt schnelles Trocknen einer Tinte;

(4) es hat eine geringe Neigung zu unregelmäßigem Tintenverlauf; und

(5) es weist eine gute Portabilität in eine Vorrichtung auf

Um diese Leistungsanforderungen zu erfüllen, kann erfindungsgemäß bedarfsweise eine Vorbehandlung eines Stücks Stoff durchgeführt werden. Zum Beispiel offenbart die japanische offengelegte Patentanmeldung Nr. 62-53492 verschiedene Arten von Stoff, welche eine Tintenaufnahmeschicht haben, und offenbart die japanische Patentveröffentlichung Nr. 3-46589 eine Art von Stoff, welcher ein Antireduktionsmittel oder ein alkalisches Material enthält. Ein Beispiel einer solchen Vorbehandlung beinhaltet eine Behandlung zum Hinzufügen, zu einem Stück Stoff, eines aus der aus alkalischen Materialien, wasserlöslichen Polymeren, synthetischen Polymeren, wasserlöslichen Metallsalzen, Harnstoff, Thioharnstoff und dergleichen bestehenden Gruppe ausgewählten Materials.

Beispiele der alkalischen Materialien beinhalten Alkalimetallhydroxide, wie beispielsweise Natriumhydroxide, Kaliumhydroxide und dergleichen; Amine, wie beispielsweise Monoethanolamine, Diethanolamine, Triethanolamine und dergleichen; kohlensaure oder doppeltkohlensaure Alkalimetallsal:ze, wie beispielsweise Natriumkarbonat, Kaliumbikarbonat und dergleichen; und dergleichen. Andere Beispiele beinhalten organisches saure Metallsalze, wie beispielsweise Kalziumazetat, Barlumazetat und dergleichen, Ammoniak, Ammoniakkomponenten und dergleichen. Ferner kann Trichlornatriumazetat oder dergleichen, welches unter bedampfender oder trocknender Wärme in ein alkalisches Material umgewandelt wird, verwendet werden. Beispiele eines besonders bevorzugten alkalischen Materials beinhalten Natriumkarbonat und Natriumbikarbonat, die bei dem Färben reaktiver Färbemittel verwendet werden.

Beispiele der wasserlöslichen Polymere beinhalten natürliche wasserlösliche Polymere, einschließlich: Stärkematerial, wie beispielsweise Mais, Weizen und dergleichen; Zellstoffbasierte Materialien, wie beispielsweise Carboxymethylzellulose, Methylzellulose, I-fydroxyethylzellulose und dergleichen; Polysaccharide, wie beispielsweise Natriumalginat, Gummi Arabicum, Springbohnengummi, Tragacanthgummin, Guargummi, Tamarindensamen und dergleichen; Proteinmaterialien wie beispielsweise Gelatine, Casein und dergleichen; auf Tannin basierende Materialien; auf Lignin basierende Materialien; und dergleichen.

Beispiele der synthetischen Polymere beinhalten Polyvinylalkohol-basierte Verbindungen, Polyethylenoxidbasierte Verbindungen, acrylsäurebasierte wasserlösliche Polymere, maleische anhydridbasierte Polymere, und dergleichen. Von diesen Materialien werden polysaccharidbasierte Polymere und zellstoffbasierte Polymere bevorzugt.

Beispiele der wasserlöslichen Metallsalze beinhalten Verbindungen wie beispielsweise Halide von Alkalimetallen, Alkalierdmetallen und dergleichen, welche typische fonenkristalle bildet und einen pH-Wert von 4 bis 10 haben. Typische Beispiele solcher Verbindungen beinhalten NaCl, Na&sub2;SO&sub4;, KCl, CH&sub3;COONa und dergleichen für die Alkalimetalle, und CaCl&sub2;, MgCl&sub2; und dergleichen für die Alkalierdmetalle. Von diesen Materialien werden Salze von Na, K und Ca bevorzugt.

Ein Verfahren zum Hinzufügen der vorstehend erwähnten Materialien zu einem Stück Stoff ist nicht besonders beschränkt, und kann durch ein Tauchverfahren, eine Bottichverfahren, ein Beschichtungsverfahren, ein Sprühverfahren und dergleichen, wie sie normalerweise angewandt werden, realisiert werden.

Ferner wird, da eine auf ein Stück Stoff für den Tintenstrahldruck aufgebrachte Drucktinte unmittelbar, nachdem die Tinte auf den Stoff aufgebracht ist, lediglich auf der Oberfläche eines Stücks Stoff anhaftet, bevorzugt, daß nachfolgend ein reaktiver Fixierprozeß (Erschöpfungsprozeß) eines Farbstoff auf Fasern ausgeführt wird. Ein solcher reaktiver Prozeß kann durch konventionelle Verfahren realisiert werden, die beinhalten: eine Dampfverfahren, ein HT-Dampfverfahren, ein Thermofixierverfahren und dergleichen und dann, wenn ein Stück Stoff, welches im voraus einer Alkalibehandlung unterworfen wird, nicht verwendet wird, ein Alkalibottichdampfverfahren, ein Alkalifleckdampfverfahren, ein Alkalischockverfahren, ein Alkalikaltverfahren und dergleichen.

Ferner kann die Entfernung nicht reagierender Farbstoffe und die Entfernung von in der Vorbehandlung verwendeten Materialien erzielt werden durch Waschen in Übereinstimmung mit einem konventionellen Verfahren nach dem reaktiven Fixierprozeß. In diesem Fall wird bevorzugt, daß eine konventionelle Fixierbehandlung gleichzeitig mit dem Waschen durchgeführt wird.

Die Erfindung ist nicht auf die vorstehend erwähnten Ausführungsbeispiele beschränkt, sondern es können verschiedene Änderungen und Modifikationen innerhalb des Schutzbereichs der Patentansprüche erfolgen.


Anspruch[de]

1. Bildverarbeitungsvorrichtung, umfassend:

eine Bildausgabeeinrichtung (SY11, SY12) zum Durchführen einer Bilderzeugung auf ein Aufzeichnungsmedium unter Verwendung eines Aufzeichnungskopfes, um ein gedrucktes Produkt herzustellen; und

eine Bilddatenzufuhreinrichtung (SY3) zum Zuführen von Bilddaten zu der Bildausgabeeinrichtung;

gekennzeichnet durch

eine Verwaltungsdatenzufuhreinrichtung (SY5) zum Empfangen der Bilddaten von der Bilddatenzufuhreinrichtung (SY3) und zum Zuführen von Verwaltungsdaten, die bei der auf der Seite der Bildausgabeeinrichtung durchgeführten Verwaltung einer Bestellung des gedruckten Produktes zu verwenden sind, zusammen mit den Bilddaten, wobei die Bildausgabeeinrichtung (SY11, SY12) derart angeordnet ist, dass ein Bild zumindest mancher oder aller der Verwaltungsdaten zusammen mit den Bilddaten erzeugt wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, ferner umfassend eine Verwaltungseinrichtung (SY6) zum Veranlassen der Bildausgabeeinrichtung (SY11, SY12), eine Bilderzeugung auf der Grundlage der Verwaltungsdaten auszuführen.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, ferner umfassend eine Vielzahl von Bildausgabeeinrichtungen (SY11, SY12), und bei der die Verwaltungseinrichtung eine Produktionsverwaltungseinrichtung (SY6) zum Verwalten einer Liste, die eine Reihenfolge von Ausgabevorgängen und für die Ausgabevorgänge in der Vielzahl von Bildausgabeeinrichtungen erforderliche Zeiten einschließt, und eine Rückbestellungsverwaltungseinrichtung (SY5) zum Verwalten von Daten einschliesslich eines Lieferdatums eines Produktes und Kundeninformationen in Übereinstimmung mit den in der Rückbestellungsverwaltungseinrichtung zu verwendenden Verwaltungsdaten umfasst.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der die Verwaltungsdatenzufuhreinrichtung (SY5) derart angeordnet ist, dass manche oder alle der Verwaltungsdaten zusammen mit einem den Bilddaten entsprechenden Bild erzeugt werden.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, bei der die oder jede Bildausgabeeinrichtung (SY11, SY12) eine Vielzahl der Aufzeichnungsköpfe (24, 24') umfasst, die derart angeordnet sind, dass unter Verwendung von Aufzeichnungsmitteln mit unterschiedlichen Farbtönen aufgezeichnet wird.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der die oder jede Bildausgabeeinrichtung (SY11, SY12) einen Tintenstrahlaufzeichnungskopf (24, 24') umfasst, der derart angeordnet ist, dass Tinte als Aufzeichnungsmittel ausgestoßen wird.

7. Bildausgabevorrichtung, umfassend:

eine Bilderzeugungseinrichtung (SY11, SY12) zum Erzeugen eines Bilds entsprechend empfangenen Bilddaten, die auf einem Aufzeichnungsmedium zum Erzeugen eines gedruckten Produktes aufzuzeichnen sind; und

gekennzeichnet durch eine Einrichtung (SY5) zum Empfangen von bei der Verwaltung einer Bestellung des gedruckten Produktes zu verwendenden Verwaltungsdaten, welche Daten zusammen mit den Bilddaten zugeführt werden, wobei

die Bilderzeugungseinrichtung (SY11, SY12) derart angeordnet ist, dass ein Bild mancher oder aller der Verwaltungsdaten zusammen mit dem den empfangenen Bilddaten entsprechenden Bild erzeugt wird.

8. Vorrichtung nach Anspruch 7, bei der die Bilderzeugungseinrichtung (SY11, SY12) einen Tintenstrahlaufzeichnungskopf (24, 24') zum Ausstoßen einer Tinte als Aufzeichnunysmittel umfasst.

9. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 8, bei der der Tintenstrahlaufzeichnungskopf (24, 24') ein Element zum Erzeugen von Wärmeenergie zum Verursachen eines Filmsiedens in der Tinte, um den Ausstoß von Tinte zu bewirken, umfasst.

10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der die oder jede Bildausgabeeinrichtung (SY11, SY12) derart angeordnet ist, dass ein Bild unter Verwendung eines Stückes Tuch als Aufzeichnungsmedium erzeugt wird.

11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der die Verwaltungsdaten Daten einschliessen, die einer Bestellung eines Aufzeichnungsproduktes zugeordnet sind.

12. Bildverarbeitungsverfahren, umfassend die Schritte des:

Zuführens von auf einem Aufzeichnungsmedium (3) aufzuzeichnenden Bilddaten zum Erzeugen eines gedruckten Produktes,

gekennzeichnet durch

Zuführen von bei der Verwaltung einer Bestellung des gedruckten Produktes zu verwendenden Verwaltungsdaten zusammen mit den Bilddaten; und

Steuern der Bilderzeugung auf dem Aufzeichnungsmedium auf der Grundlage der Verwaltungsdaten derart, dass zumindest manche oder alle der Verwaltungsdaten mit den Bilddaten aufgezeichnet werden.

13. Bildverarbeitungsverfahren, umfassend die Schritte des:

Empfangens von auf einem Aufzeichnungsmedium (3) aufzuzeichnenden Bilddaten, um ein gedrucktes Produkt zu erzeugen, gekennzeichnet durch

Empfangen von bei der Verwaltung einer Bestellung des gedruckten Produktes zu verwendenden Verwaltungsdaten, welche Daten zusammen mit den Bilddaten zugeführt werden; und

Steuern der Bilderzeugung auf dem Aufzeichnungsmedium auf der Grundlage der Verwaltungsdaten, wobei ein Bild von zumindest manchen der Verwaltungsdaten zusammen mit den Bilddaten erzeugt wird.

14. Verfahren nach Anspruch 12 oder 13, bei dem der Verwaltungsschritt die Schritte des:

Verwaltens einer Liste, die eine Reihenfolge von Ausgabevorgängen und für die Ausgabevorgänge in der Vielzahl von Bildausgabeeinrichtungen (SY11, SY12) erforderliche Zeiten einschließt; und

Verwaltens von Daten einschliesslich eines Lieferdatums eines Produktes und Kundeninformationen umfasst.

15. Verfahren nach Anspruch 12, 13 oder 14, welches das Erzeugen eines Bildes unter Verwendung einer Vielzahl von Aufzeichnungsköpfen, die zum Zuführen von Aufzeichnungsmitteln mit unterschiedlichen Farbtönen angeordnet sind, umfasst.

16. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 15, welches das Erzeugen eines Bildes auf einem Tintenstrahlaufzeichnungskopf, der Tinte als Aufzeichnungsmittel ausstößt, umfasst.

17. Verfahren nach Anspruch 16, welches das Verwenden eines Tintenstrahlaufzeichnungskopfes, der Tinte unter Verwendung von Wärmeenergie ausstößt und ein Wärmeenergieumwandlungselement zum Erzeugen von der Tinte zuzuführender Wärmeenergie umfasst, als den Aufzeichnungskopf umfasst.

18. Verfahren nach Anspruch 17, bei dem der Aufzeichnungskopf eine Zustandsänderung in der Tinte durch die von dem Wärmeenergieerzeugungselement zugeführte Wärme bewirkt, und als Ergebnis der Zustandsänderung die Tinte aus Ausstoßöffnungen ausstößt.

19. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 18, welches das Verwenden eines gewobenen Gewebes als Aufzeichnungsmedium umfasst.

20. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 19, ferner umfassend den Schritt des Fixierens der Tinte auf das Aufzeichnungsmedium nach dem Aufzeichnen.

21. Verfahren nach Anspruch 20, ferner umfassend den Schritt des Waschens des beschriebenen Aufzeichnungsmediums nach dem Schritt des Fixierens der Tinte.

22. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 bis 21, ferner umfassend den Schritt des Durchführens einer Vorbehandlung zum Hinzufügen eines Vorbehandlungsmittels zu dem Aufzeichnungsmedium vor dem Aufzeichnen.

23. Verfahren zum Produzieren eines aufgezeichneten Produktes, welches das Verwenden eines Verfahrens in Übereinstimmung mit einem der Ansprüche 12 bis 22 umfasst.







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