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Vorrichtung zur Trocknung von Schüttgütern - Dokument DE19952210A1
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE19952210A1 03.05.2001
Titel Vorrichtung zur Trocknung von Schüttgütern
Anmelder Kostal & Co. GmbH,Kunststoffvearbeitung und Werkzeugbau, 58515 Lüdenscheid, DE
Erfinder Hadert, Thomas, 58509 Lüdenscheid, DE
Vertreter Haßler, W., Dipl.-Phys. Dr.rer.nat., Pat.-Anw., 58507 Lüdenscheid
DE-Anmeldedatum 29.10.1999
DE-Aktenzeichen 19952210
Offenlegungstag 03.05.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 03.05.2001
IPC-Hauptklasse F26B 17/14
Zusammenfassung Eine Vorrichtung zur Trocknung von Schüttgütern, insbesondere Spuckstoff, mit einem Feuchtigkeitsgehalt bis zu 50 Gewichtsprozent. Das technische Problem ist eine wirtschaftliche Aufbereitung dieser Abfallstoffe, so daß eine Entsorgung ohne Schwierigkeiten möglich ist. Dies geschieht mit einem mehrstufigen Trockenbehälter (1) für das Schüttgut, mit einem Luftzufuhrkanal (13) zu dem Trockenbehälter (1), mit einem Wärmetauscher (15) in dem Luftzufuhrkanal (13) und mit einer Prozeßwärmequelle (16) zur Einleitung eines Heizmediums in den Wärmetauscher (15).

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Trocknung von Schüttgütern, insbesondere Spuckstoff mit einem Feuchtigkeitsgehalt bis zu 50 Gewichtsprozent.

Anwendungsgebiet der Erfindung ist die Trocknung von Spuckstoffen, die bei der Papierherstellung, insbesondere bei der Altpapieraufbereitung anfallen. Derartige Spuckstoffe haben einen Feuchtigkeitsgehalt von 40 Gewichtsprozent und mehr. Der Heizwert des Spuckstoffes beträgt ca. 12000 kJ/kg, so daß eine Verbrennung zu energieaufwendig ist. Auch eine Deponie derartiger Abfallstoffe ist wirtschaftlich nicht vertretbar.

Aufgabe der Erfindung ist eine wirtschaftliche Aufbereitung dieser Abfallstoffe, so daß eine Entsorgung oder thermische Verwertung ohne Schwierigkeiten möglich ist.

Diese Aufgabe wird gelöst mit einem mehrstufigen Trockenbehälter für das Schüttgut, mit einem Luftzufuhrkanal zu dem Trockenbehälter, mit einem Wärmetauscher in dem Luftzufuhrkanal und mit einer Prozeßwärmequelle zur Einleitung eines Heizmediums in den Wärmetauscher.

Die Erfindung unterscheidet sich insofern vom Stand der Technik, als Prozeßwärme, die in der Papierindustrie im Überfluß anfällt, zur Erzeugung von Warmluft und zur Trocknung eingesetzt wird. Der getrocknete Spuckstoff mit einer Restfeuchte von deutlich weniger als 10% hat einen Heizwert vom 30000 kJ/kg, so daß eine Verbrennung ohne Energiezufuhr möglich ist.

Eine wirksame Trocknung wird dadurch ermöglicht, daß der Trockenbehälter mehrere Trockenböden mit Durchlässen enthält.

Die Handhabung des Trockenguts wird dadurch erleichtert, daß der Bodenteil des Trockenbehälters als Sammelraum für das Trockengut ausgebildet ist.

Die Förderung der Warmluft wird dadurch optimiert, daß innerhalb des Luftzufuhrkanals ein Gebläse angeordnet ist.

Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand eines Schaubildes der Vorrichtung erläutert.

Ein zylinderförmiger Trockenbehälter 1 enthält mehrere Trockenböden 2, 3, 4, 5 zur Aufnahme des Spuckstoffes 6, 7, 8, 9. Die Trockenböden weisen andeutungsweise dargestellte Durchlässe für den Spuckstoff auf. Am Kopfende des Trockenbehälters 1 befindet sich ein Lüfter 10 zur Unterstützung des Luftstromes. Im Bodenteil des Trockenbehälters 1 wird der getrocknete Spuckstoff 11 gesammelt und über einen Ablaß kontinuierlich oder partieweise ausgetragen.

Unterhalb des untersten Trockenbodens 2 mündet über eine Öffnung 12 ein Kanal 13 für Trokkenluft. Ein Gebläse 14 erzeugt die Luftströmung. Innerhalb des Kanals 13 ist ein Wärmetauscher 15 angeordnet. In den Wärmetauscher 15 wird ein gasförmiges oder flüssiges von einer Prozeßwärmequelle 16 bereitgestelltes Heizmedium eingeleitet. Die Prozeßwärmequelle nutzt betriebliche Abwärme aus und setzt dieselbe in Warmluft oder erwärmte Flüssigkeit um. Gerade in einer Papierfabrik, in der Spukstoff zur Trocknung anfällt, ist in hohem Maße betriebliche Abwärme vorhanden, die zur Trocknung genutzt werden kann.


Anspruch[de]
  1. 1. Vorrichtung zur Trocknung von Schüttgütern, insbesondere Spuckstoff mit einem Feuchtigkeitsgehalt bis zu 50 Gewichtsprozent, mit einem mehrstufigen Trockenbehälter (1) für das Schüttgut, mit einem Luftzufuhrkanal (13) zu dem Trockenbehälter (1), mit einem Wärmetauscher (15) in dem Luftzufuhrkanal (13) und mit einer Prozeßwärmequelle (16) zur Einleitung eines Heizmediums in den Wärmetauscher (15).
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trockenbehälter (1) mehrere Trockenböden (2, 3, 4, 5) mit Durchlässen enthält.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil des Trockenbehälters als Sammelraum für das Trockengut ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des Luftzufuhrkanals (13) ein Gebläse (14) angeordnet ist.






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