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Dokumentenidentifikation DE69426312T2 07.06.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0764539
Titel Thermokopf mit Endkontakten und sein Herstellungsverfahren
Anmelder Rohm Co. Ltd., Kyoto, JP
Erfinder Ohnishi, Hiroaki, Kyoto-shi, Kyoto, JP
Vertreter TER MEER STEINMEISTER & Partner GbR Patentanwälte, 81679 München
DE-Aktenzeichen 69426312
Vertragsstaaten DE, FR, GB
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 06.06.1994
EP-Aktenzeichen 961177896
EP-Offenlegungsdatum 26.03.1997
EP date of grant 15.11.2000
Veröffentlichungstag im Patentblatt 07.06.2001
IPC-Hauptklasse B41J 2/335

Beschreibung[de]
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 1. Gebiet der Erfindung

Diese Erfindung betrifft einen Thermokopf und insbesondere einen Thermokopf der Eckkopftyps mit verbessertem Druckwirkungsgrad sowie ein Herstellungsverfahren dafür.

2. Beschreibung der verwandten Technik

Bei der Verwendung eines Thermokopfs ist es notwendig, in einem Heizbereich eine Druckkraft auf ein Farbband, auf Druckpapier und auf eine Auflageplatte zu konzentrieren, um das Drucken auf rauhem Papier zu unterstützen und um den Druckwirkungsgrad zu verbessern.

Zu diesem Zweck ist ein Thermokopf des Typs mit naher Kante mit einem Heizbereich, der nahe an der Kante des Thermokopfs vorgesehen ist, so installiert worden, daß er gegen eine Auflageplatte geneigt ist, um im Heizbereich und dessen Umgebung eine Druckkraft gegen ein Farbband und das Druckpapier zu konzentrieren. Ein solcher Thermokopf des Typs mit naher Kante ist beispielsweise in der Japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. Hei 4-46929 offenbart. Ein Beispiel des Kopfes ist in den Fig. 13 und 14 gezeigt.

Fig. 13 zeigt einen Querschnitt des Thermokopfs des kantennahen Typs, bei dem auf einem Substrat 10 eine Glanzschicht gebildet ist und darauf eine Widerstandsfilmschicht 12, Elektroden 14 und 15 und ein Schutzfilm vorgesehen sind.

Um den Thermokopf zu verwenden, wird Druckpapier unter einer Auflageplatte 51 angeordnet und von der Unterseite des Druckpapiers wird durch den Thermokopf 50 ein Farbband 31 auf das Druckpapier 30 gedrückt, wie in Fig. 14 gezeigt ist. Zu diesem Zeitpunkt wird der Thermokopf 50 durch einen Träger so gehalten, daß er gegenüber der Auflageplatte 41 geneigt ist. Wie in Fig. 13 gezeigt ist, ist eine Schräge 18, die durch einen Teil der Glanzschicht 11 und einen Teil des Substrats 10 gebildet ist, an der Kante des Thermokopfs 50 ausgebildet, um den Durchgang des Farbbands 31 zu erleichtern, wenn der Thermokopf 50 geneigt ist. Der Schnittbereich 55 zwischen der Schräge 18 und der oberen Fläche des Glanzschicht 11, genauer der Eckbereich 55, befindet sich jedoch nicht in einem Heizbereich 13.

Der Thermokopf des Typs mit naher Kante besitzt einen Heizabschnitt, der eine kleine Krümmung aufweist, wobei der Heizbereich so ausgebildet ist, daß er nicht über dem Eckabschnitt 55 hegt, wodurch der Neigungswinkel des Thermokopfs gegenüber der Auflageplatte 51 nicht groß gemacht werden kann. Der Winkel liegt im Bereich von einigen Grad bis zu weniger als maximal 10 Grad. Deswegen kann die Konzentration des Drucks auf das Farbband und das Druckpapier nicht so groß gemacht werden, mit dem Ergebnis, daß der Druckwirkungsgrad unzureichend ist und auf rauhem Papier kein guter Druck gewährleistet werden kann.

Um das Problem zu lösen, wird ein Thermokopf des Eckkopftyps verwendet, wobei der obenerwähnte Eckabschnitt in einer Glanzschicht nahe an der Kante des Thermokopfs ausgebildet ist und ein Heizbereich so ausgebildet ist, daß er über dem Eckabschnitt liegt. Beispiele eines solchen Thermokopfs des Eckkopftyps sind in den Fig. 15 und 16(a), (b) gezeigt.

Fig. 15 zeigt einen Querschnitt eines Beispiels des herkömmlichen Thermokopfs des Eckkopftyps, bei dem eine Glanzschicht 11 auf einem Substrat 10 ausgebildet ist und eine Widerstandsfilmschicht 12 auf der Glanzschicht 11 ausgebildet ist. Die Glanzschicht 11 ist in diesem Beispiel vom Typ der teilweisen Glanzschicht und besitzt eine Querschnittform wie ein Berg. Ein Heizbereich 13 mit einem vorgegebenen Abschnitt, der Wärme erzeugt, wenn der Druckvorgang ausgeführt wird, ist an der Oberseite des Bergs ausgebildet. Eine Schräge 18 ist vom Heizbereich 13 zur Seite 17 des Substrats 10 kantennah zum Heizbereich 13 vorgesehen. An der Schräge 18 ist eine gemeinsame Elektrode 15 vorgesehen. Eine diskrete Elektrode 14 zum Zuführen eines Stroms zum vorgegebenen Abschnitt des Heizbereichs 13 in Verbindung mit der gemeinsamen Elektrode 15 ist in einem Bereich auf der Widerstandsfilmschicht 12 gebildet, wobei dieser Bereich der gemeinsamen Elektrode 15 zugewendet ist und der Heizbereich 13 dazwischen vorgesehen ist. In diesem Beispiel fließt der Strom von der gemeinsamen Elektrode 15 über die Widerstandsfilmschicht 12 des Heizbereichs 13 in die diskrete Elektrode 14.

Wie in Fig. 15 ersichtlich ist, ist das Ende der Schräge 18 auf seiten der Glanzschicht 11, genauer der Eckabschnitt 55, so ausgebildet, daß es sich im Heizbereich 13 befindet. Deswegen ist der Heizbereich 13 so ausgebildet, daß er über dem Eckabschnitt 55 liegt.

Auf der oberen Schicht ist ein Schutzfilm 16 ausgebildet.

Die Fig. 16(a), (b) zeigen ein weiteres Beispiel des herkömmlichen Thermokopfs des Eckkopftyps. Teile, die gleich jenen sind, die zuvor mit Bezug auf Fig. 15 beschrieben wurden oder jenen ähnlich sind, sind in den Fig. 16(a), (b) mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet und werden nicht nochmals erläutert.

Fig. 16(a) zeigt einen Querschnitt des Thermokopfs im Beispiel. Eine diskrete Elektrode 14 und eine gemeinsame Elektrode 15 sind in bezug auf einen Heizbereich 13 auf der gleichen Seite vorgesehen und eine gemeinsame Umkehrelektrode 45 ist so vorgesehen, daß sie der diskreten Elektrode 14 und der gemeinsamen Elektrode 15 gegenüberliegt, wobei der Heizbereich 13 dazwischen vorgesehen ist.

Ihre Anordnung ist als eine teilweise Draufsicht in Fig. 16(b) gezeigt, wobei eine Versorgungsspannung den gemeinsamen Elektroden 15 zugeführt wird und ein Strom über den Heizbereich 13 und die gemeinsamen Umkehrelektroden 45 in die diskrete Elektrode 14 fließt.

Als nächstes zeigt Fig. 17 ein Verwendungsbeispiel des konventionellen Thermokopfs des Eckkopftyps.

In Fig. 17 ist der Thermokopf 50 des Eckkopftyps so installiert, daß er gegen eine Auflageplatte 51 geneigt werden kann, um eine Druckkraft gegen ein Farbband 51 und Druckpapier 30 im Heizbereich 13 zu konzentrieren. In dem Beispiel kann der Neigungswinkel des Thermokopfs des Eckkopftyps größer gemacht werden als der des Thermokopfs des Typs mit naher Kante; er kann normalerweise auf ungefähr 10 Grad bis 35 Grad eingestellt werden. Die Krümmung des Heizabschnitts des Thermokopfs des Eckkopftyps kann außerdem stärker ausgeführt werden als die des Thermokopfs des endnahen Typs. Auf diese Weise ist die Konzentration des Drucks erhöht, wodurch der Druckwirkungsgrad verbessert wird.

Da die Schräge 18 jedoch flach ist, weist der Schnittpunkt 20 zwischen der Seite des Thermokopfs und der Schräge 18 eine Ecke auf. Die Krümmung des Heizabschnitts wird stärker, der Kopf sinkt in das Farbband 31 und in das Druckpapier 30 tief ein und der Neigungswinkel vergrößert sich, so daß sich der Schnittpunkt 20 im Vergleich zu dem Thermokopf des Typs mit naher Kante dem Farbband 31 annähert usw.

Das Farbband 31 ist somit mit der Oberseite des Schnittpunkts 20 in Gleitkontakt und wird verschlissen oder zerschnitten. Wegen des Pulvers vom Farbband 31 erfolgt auf dem Druckpapier 30 ein unsauberer Druck.

Wenn ferner wärmeempfindliches Papier als Druckpapier 30 verwendet wird, ist es außerdem mit der Oberseite des Schnittpunkts 20 in Gleitkontakt, wodurch eine Druckreibung des Papiers bewirkt wird, so daß ein Abdruck verursacht wird.

Im Beispiel des in Fig. 15 gezeigten herkömmlichen Thermokopfs des Eckkopftyps beträgt die Breite L der Schräge 18 ungefähr 200 um. Deswegen ist die Breite der gemeinsamen Elektrode 15, die in dem Abschnitt gebildet ist, auf 200 um oder weniger begrenzt. Wenn die gemeinsame Elektrode 15 dicker gemacht wird, tritt ein Nachteil, etwa das Einhaken des Farbbands, ein, außerdem ist die Dicke begrenzt. Somit wird dann, wenn im herkömmlichen Thermokopf des Eckkopftyps der Heizbereich verlängert wird oder die Anzahl der Heizelemente vergrößert wird, der Widerstandswert der gemeinsamen Elektrode 15 größer und der Spannungsabfall an den Abschnitten, die von dem Abschnitt entfernt sind, an dem die Versorgungsspannung eingespeist wird, wird groß, wodurch die Druckqualität verschlechtert wird.

Im Beispiel des in Fig. 16 gezeigten herkömmlichen Thermokopfs des Eckkopftyps ist andererseits eine Leistungsversorgung an jede der gemeinsamen Elektroden 13 einzeln angeschlossen, wodurch der Spannungsabfall vermindert und das Problem vom Beispiel in Fig. 15 behandelt werden kann.

In dem in Fig. 16 gezeigten Beispiel wird jedoch die wesentliche Fläche des Heizbereichs 13, die einem Bildelement entspricht, doppelt so groß wie die in dem in Fig. 15 gezeigten Beispiel; der Thermokopf des Eckkopftyps aus dem in Fig. 16 gezeigten Beispiel kann in einer Anwendung, bei der ein feines Muster gefordert wird, nicht verwendet werden.

EP-A-0 497 551 zeigt einen Thermodruckkopf mit einem Substrat, einer Glanzschicht, einer Widerstandsfilmschicht, gegenüberliegenden Elektroden und einem Heizbereich, der zwischen den Elektroden vorgesehen ist. Eine Schräge, die als eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist, ist von einer vorgegebenen Position an der Oberseite der Glanzschicht zu einer Substratseite vorgesehen. Der Schnittbereich der Schräge und der Substratseite ist jedoch nicht gekrümmt.

JP-A-4-169 247 offenbart verschiedene Thermodruckköpfe, wovon jeder ein Substrat, eine Glanzschicht, eine Widerstandsfilmschicht, Elektroden und einen Schutzfilm enthält.

Das Substrat eines ersten Thermokopfs besitzt einen konvex gekrümmten Eckabschnitt. Die Glanzschicht ist an der Grenze zwischen der ebenen Oberfläche des Substrats und dem Eckabschnitt vorgesehen, so daß sich die Glanzschicht auf den konvex gekrümmten Eckabschnitt erstreckt, um ihn nahezu vollständig zu überdecken.

Die Ablagerung der Glanzschicht auf der Schräge des Substrats ist sehr schwierig, da die Glasmasse, die auf die Grenzfläche aufgebracht wird, dazu neigt, zur Seitenfläche des Substrats zu fließen. Es ist somit schwierig, einen Thermodruckkopf zu erhalten, der in der geplanten Weise genau gebildet ist.

Ein zweiter Thermokopf enthält das gleiche Substrat wie das des ersten Thermokopfs, besitzt jedoch eine zusätzliche Schicht, die an dem konvex gekrümmten Eckabschnitt vorgesehen ist. Die Glanzschicht ist auf der oberen Fläche des Substrats und auf der zusätzlichen Schicht aufgebracht und erstreckt sich zur Schräge, die durch den konvex gekrümmten Eckabschnitt gebildet ist. Dadurch ist die Neigung der Glaspaste, während der Wärmebehandlung zur Schräge zu fließen, vermindert, jedoch nicht beseitigt.

Ein dritter Thermodruckkopf besitzt eine Glanzschicht, die lediglich auf der ebenen Oberseite des Substrats gebildet ist. Dieser Thermokopf besitzt jedoch keinen weich gerundeten Eckabschnitt, sondern in der Nähe des Heizbereichs eine scharfe Kante. Diese scharfe Kante verursacht während des Druckvorgangs Abrieb und möglicherweise ein Abschneiden eines Farbbands.

Ein vierter Thermokopf enthält ein Substrat mit einer geradlinigen Schräge am Eckabschnitt an Stelle eines konvex gekrümmten Abschnitts oder einer scharfen Kante. Die geradlinige Schräge ist von einer zusätzlichen Schicht überzogen, die scheinbar als eine Barriere verwendet wird, um zu verhindern, daß die Glasmasse während der Wärmebehandlung zur geradlinigen Schräge fließt. Die Glanzschicht ist jedoch zum schrägen Abschnitt versetzt, so daß die Kontur des Eckabschnitts in der Nähe des Heizbereichs nicht konvex, sondern konkav ausgebildet ist.

ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, einen Thermokopf des Eckkopftyps zu schaffen, um unsauberen Druck sowie Abrieb und Zerschneiden eines Farbbands ohne Verlust der Vorteile eines Thermokopfs des Eckkopftyps und des Typs mit großem Eckkopf zu verhindern, um den Widerstandswert der gemeinsamen Elektroden zu vermindern und um geringe Kosten zu gewährleisten, damit das Vorhandensein einer großen Anzahl von Heizelementen ermöglicht wird.

Zu diesem Zweck werden gemäß der vorliegenden Erfindung ein Thermokopf des Eckkopftyps, der im Anspruch 1 beschrieben ist, und ein Verfahren zum Herstellen eines solchen Thermokopfs, das im Anspruch 3 beschrieben ist, geschaffen.

KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

In der beigefügten Zeichnung ist:

Fig. 1 eine Schnittansicht eines Thermokopfs des Eckkopftyps gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 2 eine Schnittansicht eines Thermokopfs des Eckkopftyps gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 3 eine Schnittansicht eines Thermokopfs des Eckkopftyps gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 4 eine Schnittansicht eines Thermokopfs des Eckkopftyps gemäß einer vierten Ausführungsform der Erfindung;

Fig. 5 eine Prozeßzeichnung, die einen Schritt in einem Herstellungsverfahren des Thermokopfs des Eckkopftyps von Fig. 1 zeigt;

Fig. 6 eine Prozeßzeichnung, die einen Schritt in dem Herstellungsverfahren des Thermokopfs des Eckkopftyps von Fig. 1 zeigt;

Fig. 7 eine Prozeßzeichnung, die einen Schritt in dem Herstellungsverfahren des Thermokopfs des Eckkopftyps von Fig. 1 zeigt;

Fig. 8 eine Prozeßzeichnung, die einen Schritt in dem Herstellungsverfahren des Thermokopfs des Eckkopftyps von Fig. 1 zeigt;

Fig. 9 eine Prozeßzeichnung, die einen Schritt in dem Herstellungsverfahren des Thermokopfs des Eckkopftyps von Fig. 1 zeigt;

Fig. 10 eine Darstellung eines Druckmechanismus eines Druckers, der den Thermokopf des Eckkopftyps von Fig. 1 verwendet;

Fig. 11(a) eine Darstellung eines Verfahrens zum Herstellen eines Thermokopfs des Eckkopftyps mit vollständiger Glanzschicht gemäß der Erfindung;

Fig. 11(b) eine Schnittansicht eines Thermokopfs des Eckkopftyps mit vollständiger Glanzschicht gemäß der Erfindung;

Fig. 12(a) eine Darstellung eines Verfahrens zum Herstellen des Thermokopfs des Eckkopftyps von Fig. 2;

Fig. 12(b) eine Schnittansicht eines Thermokopfs des Eckkopftyps, der durch das Verfahren von Fig. 12(a) hergestellt ist;

Fig. 13 eine Schnittansicht eines Beispiels eines herkömmlichen Thermokopfs des kantennahen Typs;

Fig. 14 eine Darstellung eines Druckmechanismus eines Druckers, der den Thermokopf des kantennahen Typs von Fig. 13 verwendet;

Fig. 15 eine Schnittansicht eines Beispiels eines herkömmlichen Thermokopfs des Eckkopftyps;

Fig. 16(a) eine Schnittansicht eines weiteren Beispiels des herkömmlichen Thermokopfs des Eckkopftyps;

Fig. 16(b) eine Draufsicht eines weiteren Beispiels des herkömmlichen Thermokopfs des Eckkopftyps; und

Fig. 17 eine Darstellung eines Druckmechanismus eines Druckers, der den herkömmlichen Thermokopf des Eckkopftyps verwendet.

BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN

Unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung gezeigt.

Erste Ausführungsform:

Fig. 1 zeigt eine Schnittansicht einer ersten Ausführungsform der Erfindung. Teile, die gleich jenen sind, die zuvor unter Bezugnahme auf die Fig. 32-34 beschrieben wurden oder diesen ähnlich sind, sind in Fig. 1 durch die gleichen Bezugszeichen bezeichnet.

In Fig. 1 ist auf einem Substrat 10 eine Glanzschicht 11 nahe der Stirnfläche ausgebildet, während auf der Glanzschicht 11 eine Widerstandsfilmschicht 12 ausgebildet ist. Die Glanzschicht 11 besitzt in der Ausführungsform die Schnittform, die einem Berg ähnlich ist. Eine diskrete Elektrode 14 und eine gemeinsame Elektrode 15 sind in einem vorgegebenen Intervall vorgesehen, um einen Heizbereich 13 auf der Oberseite des bergförmigen Abschnitts, genauer den Eckabschnitt 55 zu bilden. Die Widerstandsfilmschicht 12, die diskrete Elektrode 14 und die gemeinsame Elektrode 15 sind mit einem Schutzfilm 16 bedeckt.

Die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform ist durch die Tatsache gekennzeichnet, daß von der Bergoberseite (Eckabschnitt 55) im Heizbereich 13 zur Seite 17 der Stirnfläche des Substrats 10 eine Schräge 18 ausgebildet ist und daß die gesamte Schräge 18 als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist.

Zweite Ausführungsform:

Fig. 2 zeigt eine Schnittansicht einer zweiten Ausführungsform der Erfindung.

Teile, die gleich jenen sind, die zuvor unter Bezugnahme auf Fig. 1 beschrieben wurden, oder diesen ähnlich sind, sind durch gleiche Bezugszeichen wie in Fig. 1 bezeichnet und werden nicht nochmals erläutert.

Die in Fig. 2 gezeigte Ausführungsform ist durch die Tatsache gekennzeichnet, daß ein Schnittbereich 20 zwischen einer Schräge 18 von einem Heizbereich 13 zur Seite 17 eines Substrats 10 und der Seite 17 als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist.

Wie oben beschrieben wurde, ist in den ersten und zweiten Ausführungsformen, die in den Fig. 1 und 2 gezeigt sind, die gesamte Schräge 18 oder der Schnittbereich 20 zwischen der Schräge 18 und der Seite 17 als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet, so daß dann, wenn ein Farbband mit dem Abschnitt in Gleitkontakt ist, das Farbband nicht verschlissen oder zerschnitten wird.

Die oben gezeigten Ausführungsformen können gemäß der Anwendung der Thermoköpfe ausgewählt werden.

Neunte Ausführungsform:

Eine dritte Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 3 gezeigt.

Die in Fig. 3 gezeigte Ausführungsform ist durch die Tatsache gekennzeichnet, daß der Thermokopf des Eckkopftyps, bei dem die gesamte Schräge 18 gemäß der ersten Ausführungsform als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist, längs einer gemeinsamen Elektrode 15 einen Versteifungsleiter 35 besitzt, der wie in der dritten Ausführungsform unter einer Widerstandsfilmschicht 12 einer Schräge 18 eingebettet ist.

Vierte Ausführungsform:

Eine zehnte Ausführungsform der Erfindung ist in Fig. 4 gezeigt.

Die in Fig. 4 gezeigte Ausführungsform ist durch die Tatsache gekennzeichnet, daß der Thermokopf des Eckkopftyps, bei dem der Schnittbereich 20 zwischen der Schräge 18 und der Seite 17 des Substrats 10 gemäß der zweiten Ausführungsform als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist, längs einer gemeinsamen Elektrode 15 einen Versteifungsleiter 35 besitzt, der unter einer Widerstandsfilmschicht 12 einer Schräge 18 eingebettet ist.

Nachfolgend wird ein Verfahren zum Herstellen des Thermokopfs des Eckkopftyps in der ersten Ausführungsform beschrieben. Die Fig. 5 bis 9 zeigen die Herstellungsschritte des Thermokopfs.

In dem in Fig. 5 gezeigten Schritt wird eine bergähnliche Glanzschicht 11 auf der oberen Fläche eines Substrats 10 ausgebildet.

In dem in Fig. 6 gezeigten Schritt werden die Glanzschicht 11 und das Substrat 10 mit einer Schneidklinge 25 in der Weise halb zerschnitten, daß ein Teil der Glanzschicht 11 von der oberen Fläche der Glanzschicht 11 bis zum Substrat 10 stehengelassen wird. Die Schneidklinge 25 besitzt als einen seitlichen Abschnitt einen schrägen Abschnitt 26, wobei dieser als konkav gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist. Um die Glanzschicht 11 und das Substrat 10 halb zu zerschneiden, wird die Glanzschicht 11 mit dem schrägen Abschnitt 26 zerschnitten, wodurch eine Nut 21 gebildet wird (Fig. 7), deren geneigte Seite aus der Glanzschicht 11 und dem Substrat 10 gebildet wird.

Die Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenfläche der Nut 21 in der Glanzschicht 11, die durch das halbe Zerschneiden gebildet wird, als eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist.

In dem in Fig. 7 gezeigten Schritt wird das Substrat 10 dort, wo durch das halbe Zerschneiden die Nut 21 gebildet ist, wärmebehandelt. Grate, die auf der Oberseite 22 der Glanzschicht 11 durch das halbe Zerschneiden gebildet wurden, werden durch die Wärmebehandlung zum Abrunden der Oberseite 22 entfernt. Die Oberseite 22 wird der in Fig. 1 gezeigte Eckabschnitt 55. Der geschnittene Teil der Glanzschicht an der Stirnseite der Nut 21, der durch das halbe Zerschneiden gebildet wurde, besitzt eine geringe Glätte, durch die Wärmebehandlung wird jedoch die Glätte der Stirnseite ebenfalls verbessert. Dadurch wird die nachfolgende Profilbildung vereinfacht. Obwohl dies nicht gezeigt ist, ist das Substrat 10 ein langes Substrat, aus dem eine große Anzahl von Thermoköpfen geschaffen werden können, und es werden mehrere Nuten 21 ausgebildet.

In dem in Fig. 8 gezeigten Schritt werden durch einen photolithographischen Vorgang Filme einer Widerstandsfilmschicht 12, einer diskreten Elektrode 14 und einer gemeinsame Elektrode gebildet. In diesem Fall sind die diskrete Elektrode 14 und die gemeinsame Elektrode 15 voneinander beabstandet, damit sie in der Nähe der Oberseite der Glanzschicht 11 einen Heizbereich 13 bilden.

Ferner wird ein Schutzfilm 16 gebildet, mit dem das Substrat vor der Teilung versehen wird, wie in Fig. 8 gezeigt ist.

Schließlich wird das Substrat zerschnitten und längs der in Fig. 8 gezeigten Linie A-A geteilt, um einen einzelnen Thermokopf zu schaffen, der in Fig. 9 gezeigt ist. Der Thermokopf des Eckkopftyps ist nun fertig.

Im Herstellungsverfahren des Thermokopfs des Eckkopftyps gemäß der obenbeschriebenen Erfindung werden Nute 21 durch halbes Zerschneiden gebildet und ein vorgegebenes Profil wird gebildet, nachfolgend werden durch Zerschneiden oder Zerbrechen einzelne Thermoköpfe erzeugt, wodurch eine große Anzahl von Thermoköpfen einfach und gleichzeitig gefertigt werden können.

Fig. 10 zeigt einen Druckmechanismus eines Druckers, der den Thermodrucker des Eckkopftyps gemäß der ersten Ausführungsform verwendet, der durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellt wurde, das mit Bezug auf die Fig. 5 bis 9 beschrieben wurde. Das Druckpapier 30 und ein Farbband 31 werden zwischen die Glanzschicht 11 und eine Auflageplatte 51 gebracht und das Drukken wird durch Wärmeerzeugung des Heizbereichs 13 ausgeführt. Die Schräge 18 ist am Ende des Thermokopfs ausgebildet und die gesamte Schräge 18 oder der Schnittbereich zwischen der Schräge 18 und der. Seitenfläche 17 des Substrats 10 ist als eine konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet, so daß das Farbband 31 mit der glatten Stirnfläche in Gleitkontakt ist und verhindert wird, daß es verschlissen oder zerschnitten wird.

Fünfte Ausführungsform:

In den obenerwähnten Ausführungsformen sind Beispiele erläutert, bei denen ein Substrat des Typs mit teilweiser Glanzschicht verwendet wird, das erfindungsgemäße Verfahren zum Herstellen des Thermokopfs kann jedoch außerdem in den Fällen angewendet werden, in denen ein Substrat des Typs mit vollständiger Glanzschicht verwendet wird. Ein Beispiel davon ist in den Fig. 11(a), (b) gezeigt. Wie in Fig. 11(a) gezeigt ist, ist auf einem Substrat 10 eine Glanzschicht 11 vollständig ausgebildet. Die vollständige Glanzschicht 11 wird mit der obenerwähnten Schneidklinge 25 halb zerschnitten, wodurch ein Thermokopf des Typs mit vollständiger Glanzschicht gebildet wird, der ein Ende mit einer Schräge aufweist, die als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist, wie in Fig. 11(b) gezeigt ist.

Anschließend kann zur Herstellung des in Fig. 2 gezeigten Thermokopfs des Eckkopftyps eine Schneidklinge 25 mit der in Fig. 12(a) gezeigten Form zum halben Zerschneiden verwendet werden. Ein schräger Abschnitt 26 der Schneidklinge 25 besitzt eine Nase 27, die als konkav gekrümmte Oberfläche und als geradliniger Abschnitt 28 ausgebildet ist. Die restlichen Schritte sind die gleichen Schritte, die in den Fig. 7 bis 9 gezeigt sind, und der in Fig. 12(b) gezeigte Thermokopf wird auf diese Weise hergestellt; er ist der gleiche Thermokopf wie derjenige, der in Fig. 2 gezeigt ist.


Anspruch[de]

1. Thermokopf des Eckkopftyps, mit:

- einer Glanzschicht, die auf einer ebenen Oberfläche eines Substrats vorgesehen ist;

- einer Schräge (18), die zwischen einer vorgegebenen Position auf einer oberen Fläche der Glanzschicht (11) und einer Substratseite (17) ausgebildet ist;

- einem konvexen Eckabschnitt (55), der durch den Schnittpunkt der Schräge (18) mit der oberen Fläche der Glanzschicht (11) gebildet ist;

- einer Widerstandsfilmschicht (12), die auf der Schräge (18) und auf der Glanzschicht (11) vorgesehen ist;

einem Heizbereich (13), der so ausgebildet ist, daß er über einer Oberseite des Eckabschnitts (55) hegt;

- einer gemeinsamen Elektrode (15), die auf der Widerstandsfilmschicht (12) im Bereich der Schräge (18) vorgesehen ist; und

- einer diskreten Elektrode (14), die auf der Widerstandsfilmschicht (12) in einem der gemeinsamen Elektrode (15) zugewandten Bereich so vorgesehen ist, daß sich dazwischen der Heizbereich (13) befindet, um in Verbindung mit der gemeinsamen Elektrode (15) zu bewirken, daß ein Strom in einen vorgegebenen Abschnitt des Heizbereichs (13) fließt;

dadurch gekennzeichnet,

daß wenigstens ein Schnittbereich der Schräge (18) und der Substratseite (17) als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist.

2. Thermokopf des Eckkopftyps nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Fläche der Schräge (18) als konvex gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist.

3. Verfahren zum Herstellen eines Thermokopfs des Eckkopftyps, umfassend die folgenden Schritte:

- Ausbilden einer Glanzschicht (11) auf einer ebenen Oberfläche eines Substrats (10);

- Vorbereiten einer Schneidklinge (25) mit einem schrägen Abschnitt (26), wobei wenigstens eine Umgebung einer Nase als konkav gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist;

- halbes Zerschneiden der Glanzschicht (11) und des Substrats (10) mit der Schneidklinge (25) ausgehend von einer vorgegebenen Position auf einer oberen Oberfläche der Glanzschicht (11) nach unten, um eine Nut (21) zu bilden, wovon eine Seite eine Schräge bildet, die aus der Glanzschicht (11) und aus dem Substrat (10) gebildet ist, wobei die Schräge als konvex gekrümmte Oberfläche wenigstens in der Nähe eines Bodens der Nut ausgebildet ist;

- Wärmebehandeln des Substrats (10) und der Glanzschicht (11);

- Ausbilden einer Widerstandsschicht (12), einer gemeinsamen Elektrode (15) und einer diskreten Elektrode (14) sowie eines Schutzfilms (16) auf der Glanzschicht (11) und auf der Schräge; und

- Schneiden des Substrats auf beiden Seiten der Nut (21).

4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gesamte schräge Abschnitt der Schneidklinge (25) als konkav gekrümmte Oberfläche ausgebildet ist.







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