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Dokumentenidentifikation DE10001827A1 19.07.2001
Titel Hochfrequenz-Leistungsverstärker
Anmelder Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG, 81671 München, DE
Erfinder Hupfer, Konrad, 85435 Erding, DE
Vertreter Mitscherlich & Partner, Patent- und Rechtsanwälte, 80331 München
DE-Anmeldedatum 18.01.2000
DE-Aktenzeichen 10001827
Offenlegungstag 19.07.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 19.07.2001
IPC-Hauptklasse H03F 3/24
IPC-Nebenklasse H04B 1/03   
Zusammenfassung Bei einem Hochfrequenz-Leistungsverstärker mit einer in einem Gehäuse eingebauten Leistungsverstärkerstufe und einer vorgeschalteten Eingangsverstärkerstufe ist die Eingangsverstärkerstufe mit einer lösbar am Gehäuse angebrachten Eingangsbuchse mechanisch über eine lösbare Steckverbindung mit der Leistungsverstärkerstufe elektrisch verbunden.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft einen Hochfrequenz-Leistungsverstärker laut Oberbegriff des Hauptanspruches.

Hochfrequenz-Leistungsverstärker dieser Art sind bekannt. Bei ihrem Einsatz im Labor oder bei sogenannten EMV-Untersuchungen kommt es oft vor, daß der Eingangsverstärkerstufe über die Eingangsbuchse eine zu hohe Steuerleistung von beispielsweise mehr als 100 mW zugeführt wird und dadurch die Eingangsverstärkerstufe nicht nur übersteuert, sondern deren empfindliche elektronische Bauteile wie Transistoren und dergleichen zerstört werden. Bei den bisher üblichen Leistungsverstärkern dieser Art ist die Eingangsverstärkerstufe meist auf der gleichen Platine wie die Leistungsverstärkerstufe ausgebildet und es muß daher das gesamte Gerät für eine teure Reparatur meist zum Hersteller eingeschickt werden, der dann die Eingangsverstärkerstufe ersetzt.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine Hochfrequenz-Leistungsverstärkerstufe dieser Art zu schaffen, bei der vom Benutzer selbst auf einfache Weise eine versehentlich durchgebrannte Eingangsverstärkerstufe ersetzt werden kann.

Diese Aufgabe wird ausgehend von einer Hochfrequenz-Leistungsverstärkerstufe laut Oberbegriff des Hauptanspruches durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.

Wenn bei einem erfindungsgemäßen Leistungsverstärker durch unsachgemäße Behandlung im Labor oder bei anderen Untersuchungen die Eingangsverstärkerstufe durch zu hohe Steuerleistung zerstört wird, ist es nur erforderlich, die Eingangsbuchse vom Gerät zu lösen und zusammen mit der Eingangsverstärkerstufe aus dem Gerät auszubauen. Die Eingangsverstärkerstufe kann dann gegebenenfalls repariert werden, vorzugsweise wird sie jedoch durch eine Ersatz-Eingangsverstärkerstufe ersetzt, da solche Eingangsverstärkerstufen sehr preiswert aus nur wenigen elektronischen Bauelementen, beispielsweise zwei bis drei MMIC's und einigen Widerständen und Kondensatoren aufgebaut sein können. Eine solche Ersatz-Eingangsverstärkerstufe mit Eingangsbuchse kann vom Hersteller bereits dem Gerät mitgeliefert werden.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.

Die Figur zeigt einen Hochfrequenz-Leistungsverstärker mit einer nur schematisch angedeuteten Leistungsverstärkerstufe 1, die beispielsweise aus mehreren parallel geschalteten einzelnen Verstärkerstufen aufgebaut ist und eine Ausgangsleistung von beispielsweise 400 W liefert. Diese Leistungsverstärkerstufe 1 ist über eine lösbare Steckverbindung 2 mit einer Eingangsverstärkerstufe 3 verbunden, die in einem kleinen Gehäuse 4 eingebaut ist und beispielsweise aus zwei oder drei hintereinander geschalteten Transistorverstärkern besteht. Eingangsseitig ist diese Eingangsverstärkerstufe 3 mit einer Eingangsbuchse 5 verbunden, die in dem gezeigten Ausführungsbeispiel über Schrauben 6 lösbar an der Frontplatte 7 des nur bruchstückhaft dargestellten Gehäuses befestigt ist, in welchem Leistungsverstärkerstufe 1 und Eingangsverstärkerstufe 3, 4 angeordnet sind. Das Gehäuse 4 der Eingangsverstärkerstufe 3 ist unmittelbar mechanisch mit der Rückseite der Eingangsbuchse 5 verbunden und kann nach Lösen der Schrauben 6 zusammen mit der Buchse 5 von der Frontplatte 7 gelöst werden. Die lösbare Steckverbindung 2 am rückwärtigen Ende des Gehäuses 4 kann eine einfache Platinensteckverbindung sein, über die sowohl die Hochfrequenzverbindung als auch die Gleichstromverbindung für die Speisung der Eingangsverstärkerstufe hergestellt wird. Die lösbare Verbindung zwischen Eingangsbuchse 5 und Frontplatte 7 kann gegebenenfalls auch als Bajonettverbindung ausgebildet sein. Die Eingangsbuchse 5 ist von bekannter Bauart und beispielsweise als sogenannte N-Buchse ausgebildet.


Anspruch[de]
  1. 1. Hochfrequenz-Leistungsverstärker mit einer in einem Gehäuse (7) eingebauten Leistungsverstärkerstufe (1) sowie einer vorgeschalteten Eingangsverstärkerstufe (3), deren Eingang mit einer am Gehäuse (7) angebrachten Eingangsbuchse (5) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsverstärkerstufe (3, 4) mit der lösbar am Gehäuse (7) angebrachten Eingangsbuchse (5) mechanisch verbunden ist und über eine lösbare Steckverbindung (2) mit der Leistungsverstärkerstufe (1) elektrisch verbunden ist.
  2. 2. Hochfrequenz-Leistungsverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsverstärkerstufe (3, 4) preiswert aus nur wenigen elektronischen Bauteilen aufgebaut ist.
  3. 3. Hochfrequenz-Leistungsverstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsverstärkerstufe (3, 4) unmittelbar an der Rückseite der an der Frontplatte (7) des Gehäuses befestigten Eingangsbuchse (5) befestigt ist und an ihrem von der Eingangsbuchse (5) abgewandten Ende die mit der Leistungsverstärkerstufe (1) verbundene lösbare Steckverbindung (2) aufweist.






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