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Verfahren zur Herstellung von mit elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen, Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, und mit konzentrischen Schichten aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichtete Rolle - Dokument DE69520704T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69520704T2 02.08.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0671253
Titel Verfahren zur Herstellung von mit elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen, Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens, und mit konzentrischen Schichten aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichtete Rolle
Anmelder Syfal S.p.A., Sassuolo, Modena, IT
Erfinder Stefani, Franco, I-41049 Sassuolo, IT
Vertreter Dreiss, Fuhlendorf, Steimle & Becker, 70188 Stuttgart
DE-Aktenzeichen 69520704
Vertragsstaaten AT, BE, CH, DE, DK, ES, FR, GB, GR, IE, IT, LI, LU, MC, NL, PT, SE
Sprache des Dokument EN
EP-Anmeldetag 01.03.1995
EP-Aktenzeichen 951029032
EP-Offenlegungsdatum 13.09.1995
EP date of grant 18.04.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 02.08.2001
IPC-Hauptklasse B29C 70/70
IPC-Nebenklasse B29D 31/00   

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen, sowie eine Vorrichtung und eine Stützstruktur zur Ausführung des Verfahrens.

Rollen aus Material auf Silikonbasis sind seit langem beim Drucken verwendet worden, wobei eine Matrix auf ihrer Umfangsfläche angeordnet wird und die Elastizität ihres Materials benutzt wird, um die mikroskopischen Stöße der Oberfläche, auf die der Druck aufgebracht wird, auszugleichen.

Auf mehreren anderen Gebieten wurden lange Zeit Rollen verschiedener Größe verwendet, die als gemeinsame Eigenschaft aufweisen müssen, dass sie eine äußere Oberfläche haben, die von Defekten völlig frei ist und dass sie etwas flexibel sind um sich selbsttätig den komplementären Oberflächen, mit denen sie in Kontakt treten, anzupassen; dies ist zum Beispiel bei Rollen der Fall, die als Matrizen zum Dekorieren flacher Oberflächen von Produkten wie Keramikplatten verwendet werden.

Ein weiteres Gebiet, auf dem diese Art Rollen gewöhnlich verwendet wird, ist der Transport und die Beförderung innerhalb von Vorrichtungen, die mit einer Präzisionsmechanik ausgestattet sind, wie zum Beispiel Photokopierer.

Die oben erwähnte Dekorationstechnik und die Genauigkeit beim Transport erfordern beide, dass die äußeren Oberflächen der Rollen auf denen das zu druckende Muster gebildet wird oder auf denen das zu transportierende Blatt ruht, weich oder sogar hochglanzpoliert sind, um jeglichen Schmutz oder einen Defekt zu vermeiden.

Dementsprechend müssen diese Rollen eine möglichst weiche laterale Oberfläche haben, dürfen überhaupt keine Defekte aufweisen, müssen sogar hochglanzpoliert und, wie erwähnt, im wesentlichen weich sein.

Solche Rollen werden derzeit entsprechend zwei grundlegenden Verfahren hergestellt: ein erstes besteht darin, auf einen festen Stützzylinder Streifen aus Silikongummi aufzubringen, die darauffolgend vulkanisiert werden; die so erhaltene Oberfläche wird dann geschliffen. Ein zweites Verfahren besteht darin flüssiges, entgastes Silikon in eine zu öffnende zylindrische Gußform zu füllen, in der eine Stütze befindlich ist; dem folgt dann ein Schritt zum Schleifen des hergestellten Produkts.

Jedoch haben beide der oben beschriebenen Verfahren Nachteile; im ersten Fall ist es unmöglich eine Oberfläche zu erhalten, die genügend weich und hochglanzpoliert ist; zusätzlich erfordert das genannte Verfahren beschwerliche, manuelle Schleiftätigkeit, während dieser die Flexibilität der Oberfläche nicht unter einen bestimmten Wert fallen kann.

Im zweiten Fall kann nur eine einlagige Beschichtung erhalten werden und ein Schleifen ist immer noch notwendig um das Grat zu entfernen, das sich in den Stellen, wo sich die Gußteile verbinden, bildet.

So ist es in beiden Fällen notwendig, auf den eigentlichen Beschichtungsschritt einen Schleifschritt folgen zu lassen, der eine beträchtliche Zeit- und Arbeitsverschwendung mit sich bringt, was die Produktionskosten des fertigen Produkts nachteilig beeinflusst.

Überdies passt der Perfektionsgrad, der mit genanntem Schleifen erreicht werden kann, nocht nicht zur speziell beabsichtigen Verwendung der Rollen.

Die DE-A-26 37 683 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung eines fertigen Polyamidrohrs (11) mit einer darin eingebetteten Verstärkungsschicht (8). Das Verfahren besteht darin, eine Zentrifugalkokille (1) mit einem zylindrischen Zentrifugalgußrohr (2), das mit Endbedeckungen (3, 4) verschließbar ist, zu nehmen, und die perforierte zylindrische Verstärkungsschicht (8) konzentrisch in das Zentrifugalgußrohr (2) einzufügen. Die Zentrifugalkokille (1) wird dann um ihre Längsachse gedreht und die erhitzten, geschmolzenen Reaktionskomponenten werden durch eine der Endabdeckungen zentral eingebracht, welche infolge der Zentrifugalkraft durch die Öffnungen der perforierten, zylindrischen Verstärkungsschicht (8) hindurch treten und zur inneren Wand des Zentrifugalgußrohrs (2) transportiert werden um die fertige Polyamidrolle (11) mit der darin eingebetteten Verstärkungsschicht (8) zu bilden. Die Verstärkungsschicht (8) kann in der Wand der fertigen Polyamidrolle (11) (Fig. 2) zentral positioniert werden, oder sie kann weiter in Richtung auf die innere Wand der Rolle (11) angeordnet werden (Fig. 3), oder die innere Wand der Verstärkungsschicht (8) kann die innere Wand der fertigen Rolle (11) (Fig. 4-5) bilden.

Die US-A-3 737 963 zeigt ein Wickelband 13 auf einem zylindrischen Dorn 14 (Fig. 4) um ein steifes, durchlässiges Rohr zu bilden, das darauf folgend von dem Dorn 14 weggezogen und in eine Zentrifugalgußform eingeführt wird, um eine ringförmige Lücke zwischen der inneren Oberfläche der Gußform und der äußeren Oberfläche des steifen Rohres zu definieren (Spalte 4, Zeilen 1-31). Darauf folgend wird synthetisches Plastikmaterial in fließbarer Form in das Innere des durchlässigen Rohrs eingebracht und die Gußform wird gedreht, so dass das Plastikmaterial durch die Zwischenräume des Rohres hindurch tritt um die ringförmige Lücke zu füllen und das steife Rohr einzubetten (Spalte 4, Zeilen 32-45).

Ziel der vorliegenden Erfindung ist es ein Verfahren zur Herstellung von mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen, sowie eine Vorrichtung und eine Stützstruktur zum Ausführen des Verfahrens anzugeben, die es ermöglichen vollautomatisch und ohne Schleifen Druckrollen zu erhalten, die hochglanzpolierte äußere Oberflächen zusätzlich zu einer aus vielfachen, konzentrischen Lagen gebildeten Beschichtung, die den Anforderungen entsprechend flexibel sein kann, aufweisen.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird angegeben:

ein Verfahren zum Herstellen von mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen, wie in Anspruch 1 definiert;

eine Vorrichtung zum Herstellen von mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen, wie im unabhängigen Anspruch 3 definiert; und eine Rolle, die mit vielfachen, konzentrischen Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichtet ist, wie im unabhängigen Anspruch 7 definiert.

Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Die besonderen Merkmale und Vorteile der Erfindung werden aus der Beschreibung einer bevorzugten, jedoch nicht ausschließlichen Ausführungsform eines Verfahrens zum Herstellen von mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen, sowie einer Vorrichtung und einer Stützstruktur zum Ausführen des Verfahrens offenkundig, wobei diese anhand eines nichtbeschränkenden Beispiels in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht · werden:

Fig. 1 ist eine Vorderansicht einer Vorrichtung zum Herstellen von mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen;

Fig. 2 ist eine Seitenansicht davon;

Fig. 3 ist eine Detailansicht von Mitteln zum Einbringen von elastischem Material auf Silikonbasis;

Fig. 4 ist eine vergrößerte Längsschnittansicht einer mit der genannten Vorrichtung erhaltenen Rolle;

Fig. 5 ist eine weitere Längsschnittansicht einer Gußform (oder schachtelartiger Stütze) in die eine zur Aufnahme der Beschichtung vorbereitete Stützstruktur platziert ist;

Fig. 6 ist eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Rolle, die aus Gründen der Klarheit nur teilweise mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis bedeckt ist.

Bezogen auf die obigen Figuren, bezeichnet die Bezugsziffer 1 im allgemeinen eine Vorrichtung zum Herstellen von Rollen 2 mit einem zylindrischen, mit Lagen 3 aus elastischem Material auf Silikonbasis bedeckten Rumpf; die Vorrichtung umfasst einen Grundrahmen 4, auf den eine Gußform, oder Stütze 5 montiert ist; die Gußform hat einen schachtelartigen, zylindrischen Rumpf und eine vorbereitete zylindrische Stützstruktur 6, die mit elastischen Material bedeckbar ist, welche axial und fugendicht in die genannte Gußform gesetzt werden kann, um eine Dichtung des Umfangs zu erhalten.

Die Gußform 5 weist Mittel 7 auf, die passend sind, dass sie sich um ihre eigene Längsachse drehen kann, sowie Schienen 8, die jeweils beiderseits montiert sind und von dem genannten Grundrahmen 4 gestützt werden; die genannten Schienen 8 führen das Gleiten der Mittel 9 zum Einbringen des elastischen Materials auf Silikonbasis in einen inneren Hohlraum 26 der Stützstruktur 6 durch eine passende Öffnung 24, die in einer Seite der genannten mit einer zugehörigen Endplatte 10 verschlossenen Struktur 6 gebildet ist;

Elemente 11 zum Entfernen jeder beschichteten Rolle 2 aus der Gußform 5 sind auf der gegenüber liegenden Seite montiert.

Die Gußform 5 ist mit herkömmlichen Mitteln zum Heizen der Beschichtung einer fertigen Rolle 2 durch Strahlung ausgestattet.

Jede Stützstruktur 6 wird vor ihrem Einfügen in die Gußform 5 vorbereitet: in der Praxis werden jeweilige Flansche 12 auf herkömmliche Weise auf den Enden des perforierten und bedeckbaren, zylindrischen Rumpfes angebracht; jeder Flansch 12 hat auf seiner äußeren Oberfläche eine Reihe von angrenzenden Rillen, die von innen nach außen der Stützstruktur betrachtet, in dieser Abfolge zu folgendem dienen: die Rille 12a zum Eingriff der Lage aus elastischem Material auf Silikonbasis; die Rille 12b zum Anpassen einer ersten ringförmigen Dichtung und zum Sammeln von Drucktinte während der Benutzung der Rolle 2; die Rille 12c zum Sammeln von Drucktinte während der Benutzung der Rolle; und die Rille 12d zum Anpassen einer zweiten ringförmigen Dichtung und zum Sammeln von Drucktinte; wenigstens eine in den Zeichnungen nicht gezeigte Referenzraste ist ferner auf jedem Flansch 12 angeordnet um für eine richtige Positionierung zu sorgen.

Die genannten Mittel 9 zum Einbringen von elastischem Material auf Silikonbasis in die Stützstrukturen 6 werden von dem Wagen 13 gebildet, der längs der genannten Schienen 8 rückwärts und vorwärts bewegbar ist und auf dem es möglich ist, wechselweise, längs einer horizontalen Achse, die koaxial zur Stützstruktur 6 liegt, nach Zwischenbringen einer Stütz- und Rückhalteklammer 14, entweder eine Spritze 15, die mit dem genannten elastischem Material auf Silikonbasis vorbeladen ist, oder wenn das Füllmaterial erschöpft ist, ein röhrenförmiges Element 16 anzubringen, von dem ein Ende mit einer herkömmlichen Vorrichtung zum Herstellen von elastischem, geschäumten Material (nicht gezeigt) verbunden werden kann; das gegenüber liegende Ende kann in jede auf die Gußform 5 montierte Stützstruktur 6 eingefügt werden, indem der genannte Wagen 13 bewegt wird.

Die Elemente 11 zum Entfernen einer beschichteten Rolle 2 werden von einem Boden 17, der vor Einfügen in die Gußform 5 an dem Ende einer vorbereiteten Stützstruktur 6 auf der Seite luftdicht montiert wird, die derjenigen gegenüber liegt, von der aus Material in die Stützstruktur eingebracht wird, und einem Ventilelement 18 vom Einweg-Typ gebildet, das auf die genannte Gußform 5 montiert ist und so ausgelegt ist, dass es die Aussenseite des Zwischenraums 19, der zwischen der inneren Oberfläche 5a der genannten Gußform und der äußeren Oberfläche der peripheren Wand 6a der darin angeordneten Stützstruktur 6 bleibt, verbindet; die Elemente 11 beinhalten auch eine Öffnung 20, durch die es möglich ist eine Düse 21 zum Einspritzen eines Druckfluids einzufügen; die genannte Öffnung 20 ist in der stirnseitigen Wand 25 der Gußform 5 ausgebildet.

Bezugnehmend auf die Fig. 6, bezeichnet die Bezugsziffer 2 allgemein eine Stützstruktur 6, die mit vielfachen Schichten 2a, 2b aus Material beschichtet ist, das gewöhnlich aus Silikon in der äußeren Lage 2a und durch Schäume des gleichen Materials in der inneren Lage 2b gebildet ist; die zylindrische Stützstruktur 6 weist vielfache Durchgangsöffnungen 30 auf und ist innen hohl.

Wenn die fertige Rolle zum Drucken verwendet wird, können jeweilige Flansche 12, wie dargestellt, in herkömmlicher Weise zum Beispiel mit Schrauben, auf die Enden des zylindrischen Rumpfes 6 aufgebracht werden. Die Umfangsflächen der genannten Flansche werden von einer Reihe von nur drei parallelen Rillen 12b, 12c und 12d gekreuzt, bei denen die äußeren Rillen 12d dazu dienen jeweilige ringförmige Dichtungen, die in den Zeichnungen nicht dargestellt sind, da sie von einem herkömmlichen Typ sind, fugendicht anzupassen, die angrenzenden Rillen 12c wirken als Kanal zum Sammeln der überschüssigen Tinte während der Verwendung der fertigen Rolle für Druckmuster, und die Rillen 12b bilden einen Kragen zum Eingreifen auf der Beschichtung 3. Wenn die genannte Beschichtung auf dem Rumpf 2 vollständig ist, werden die genannten ringförmigen Dichtungen entfernt und die Rillen 12d und 12c wirken auch als Tintensammler.

Das Verfahren zum Herstellen von mit Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen und die Tätigkeit der Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens sind wie folgt: jede Stützstruktur 6 wird vorbereitet, indem die beiden Flansche 12 auf die Enden des zylindrischen Rumpfes der genannten Stützstruktur, die von einer Vielzahl von Löchern 30 durchbohrt wird, aufgebracht werden, und indem die entsprechenden ringförmigen Dichtungen (O-Ringe) in die geeigneten Rillen 12b bzw. 12d der genannten Flansche montiert werden; dann wird ein Ende der Stützstruktur 6 durch Aufbringen des Bodens 17 verschlossen und die gesamte Anordnung wird in die Gußform 5 mittels Stoßen der Endplatte 10 eingebracht, was den ersten Schritt des Verfahrens zum Positionieren der vorbereiteten Stützstruktur abschließt.

Dann wird die Spritze 15 mit dem elastischen Material auf Silikonbasis beladen und ein Verteilerstopfen 15a, der zentral von einem Durchgangstunnel gekreuzt wird, wird auf den Auslaß der genannten Spritze aufgebracht; die genannte Spritze wird auf dem Wagen 13 mittels der Klammer 14 befestigt und dann in die Stützstruktur 6 eingefügt, welche in Drehung versetzt wurde und dabei eine Drehrate hat, die für den Typ von einzuspritzenden Material geeignet ist.

Der Druckstempel der Spritze 15 wird auf herkömmliche Weise in seiner Position festgestellt und ein von einem die vollständige Tätigkeit der Vorrichtung steuernden Computer ausgesandter Befehl löst aus, dass der Wagen 13 zurück gezogen und das Material aus der Spritze ausgestoßen wird; das genannte Material wird längs eines helikalen Weges innerhalb der Stützstruktur 6 verteilt und der zweite Schritt des Verfahrens ist somit beendet.

Die leere Spritze wird aus der Klammer 14 entfernt und das röhrenförmige Element 16 wird an seinem Platz montiert.

Zur gleichen Zeit wird in einem dritten Schritt die Gußform 5 sehr schnell gedreht, wobei wegen der Zentrifugalkraft das elastische Material auf Silikonbasis durch die Löcher 30 der peripheren Wandfläche 6a der Stützstruktur 6 tritt und sich über die äußere Oberfläche der genannten Stützstruktur verteilt, was eine homogene Lage ohne Luftblasen erzeugt. Der vierte Schritt wird vervollständigt, indem die Drehrate der Gußform 5 vermindert und der Satz von Widerständen 22 aktiviert wird, wodurch die so gebildete Materiallage polymerisiert wird.

Indem die gleiche Technik wie zur Bildung der ersten Lage 2a verwendet wird, bildet das röhrenförmige Element 16, das mit einer herkömmlichen Vorrichtung, die einen Schaum aus elastischem Material auf Silikonbasis erzeugt, der elastischer ist, als die vorherige Zusammensetzung, verbindbar ist, die zusätzliche Unterlage 2b von der Innenseite der Stützstruktur 6 her; die genannten Unterlagen 2b sind ergiebiger und elastischer, wenn sie durch Schäume und somit aus Materialien mit einem hohen Prozentsatz an leerem Raum gebildet werden, wie es ausdrücklich für die Verwendung der fertigen Rollen 2 gefordert ist.

Wenn die verschiedenen aus elastischem Material auf Silikonbasis gefertigten oder durch Schäume gebildeten Lagen vervollständigt wurden, wird der fünfte Schritt durchgeführt; in diesem Schritt wird die fertige Rolle 2 aus der Gußform 5 entfernt, innerhalb derer sie aufgrund der Adhäsion zwischen den angrenzenden, in gegenseitigem Kontakt befindlichen Wänden fest sitzt.

Eine Flüssigkeit wird zum Beispiel mittels eines pneumatischen Zylinders 23 durch das Einweg-Ventilelement 18 gedrückt um die beiden Wände voneinander zu trennen; die genannte Flüssigkeit ordnet sich in einer dünnen Schicht zwischen den genannten Wänden an und trennt diese völlig voneinander, wenn die Gußform 5 für eine vorgegebene Zeit mit einer hohen Geschwindigkeit gedreht wird.

Eine zusätzliche Injektordüse 21 injiziert Druckluft durch die Öffnung 20 in die Gußform 5, welche auf den Boden 17 wirkt und die fertige Rolle 2 in Richtung auf die Außenseite der genannten Gußform drückt; die genannte Rolle ist dann bereit geätzt und zum Drucken verwendet zu werden, da ihre äußere Oberfläche so weich ist, dass sie hochglanzpoliert werden kann, und hat eine gewisse elastische Steifheit und ein im wesentlichen nachgiebiges Substrat, um auf elastische Weise während des Gebrauchs jede Nichtebenheit der komplementären Oberfläche, mit der sie in Kontakt steht, zu absorbieren.

Den Anforderungen entsprechend kann mehr als eine äußere Lage und innere Lage angeordnet werden, indem einfach die Schritte zum Verteilen und zum Drehen der Stützstruktur wiederholt werden.

In der Praxis wurde beobachtet, dass die beschriebene Erfindung das beabsichtigte Ziel und die Aufgaben erfüllt.

Die gemachte Erfindung kann Modifikationen und Veränderungen unterworfen werden, die alle im Umfang der Erfindung liegen, wie er durch die beigefügten Ansprüche definiert ist.

Überdies können alle Einzelheiten durch andere, technisch äquivalent Elemente ersetzt werden.

In der praktischen Ausführung der Erfindung können die verwendeten Materialien, sowie die Formen und Größen entsprechend den Anforderungen sein, ohne dass dabei der Schutzumfang der folgenden Ansprüche verlassen wird.

Dort wo in einem Anspruch erwähnte technische Merkmale von Bezugsziffern gefolgt werden, wurden diese Bezugsziffern für den alleinigen Zweck der Erhöhung der Lesbarkeit der Ansprüche aufgenommen und dementsprechend haben solche Bezugsziffern keine einschränkende Wirkung auf die Interpretation jedes Elements, das beispielhaft durch solche Bezugsziffern gekennzeichnet wird.


Anspruch[de]

1. Verfahren zur Herstellung von mit Lagen (3) aus elastischen Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen (2), welches umfasst:

- einen ersten Schritt, bei dem eine vorbereitete zylindrische Stützstruktur (6), deren äußere Umfangsfläche (6a) perforiert und mit elastischem Material bedeckbar ist, auf einer sich mit variablen Geschwindigkeiten drehenden Vorrichtung (1) positioniert wird;

- einen zweiten Schritt, bei dem ein elastisches, auf Silikon basierendes Material (3) im fluiden/semifluiden Zustand in einen inneren Hohlraum (26) der genannten Stützstruktur (6), welche um ihre eigene Achse gedreht wird, eingebracht wird;

- einen dritten Schritt, bei dem die genannte Stützstruktur (6) für eine schnelle Drehung in Gang gesetzt wird, wodurch das Material (3) aufgrund der Zentrifugalkraft durch deren perforierte periphere Oberfläche aus dem inneren Hohlraum (26) der genannten Stützstruktur (6) zur äußeren Oberfläche übertritt um eine die äußere Oberfläche (6a) der Stützstruktur (6) umgebende Lage zu bilden;

- einen vierten Schritt, bei dem die erhaltene Beschichtung durch Heizen bei einer geringen Drehrate der Stützstruktur (6) gehärtet/polymerisiert wird; und

- einen fünften Schritt, bei dem der beschichtete Zylinder (2) aus der genannten Vorrichtung (1) entfernt wird;

wobei die genannten zweiten, dritten und vierten Schritte in zyklischer Weise wiederholt werden um vielfache Materialschichten (2a, 2b) auf einer einzelnen Stützstruktur (6) zu liefern.

2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte elastische Material auf Silikonbasis während des genannten zweiten Schritts des Verfahrens und während der Drehung der genannten Stützstruktur (6) in die Stützstruktur (6) eingebracht wird, mit einer darauffolgenden Erzeugung einer helikalen Verteilung des Materials auf einer inneren Oberfläche der Stützstruktur (6).

3. Vorrichtung zur Herstellung von mit Lagen (3) aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichteten Rollen (2), welche einen Grundrahmen (4), auf den eine schachtelartige zylindrische Gußform/Stütze (5) montiert ist, eine vorbereitete und beschichtbare zylindrische Stützstruktur (6), die koaxial und eng anliegend in die genannte Gußform (5) einfügbar ist um so den Umfang abzudichten, wobei die genannte Gußform (5) Mittel zum Rotieren (7) der genannte Stütztstruktur (6) um ihre Längsachse aufweist, auf den genannten Grundrahmen (4) und auf einer Seite der genannten Gußform (5) montierte Laufschienen (8) zur Führung des Gleitens von Mitteln (9, 13, 15) zum Einbringen von elastischem Material auf Silikonbasis in die genannte Stützstruktur (6) durch eine Öffnung (24), die in der genannten Seite gebildet und durch einen zugehörigen Boden (17) verschließbar ist, auf der gegenüberliegenden Seite montierte Elemente (11) zum Entfernen jeder beschichteten Rolle (2) aus der Gußform (5), an der genannten Gußform (5) angeordnete Mittel (22) zum Heizen/Polymerisieren der Beschichtung einer fertigen Rolle (2) umfasst, wobei alle:

genannten Mittel zum Rotieren (7) der genannten Stützstruktur (6)

genannten Mittel (9, 13, 15) zum Einbringen von elastischem Material auf Silikonbasis in die genannte Stützstruktur (6); und

genannten Mittel (22) zum Heizen/Polymerisieren der Beschichtung einer fertigen Rolle (2);

miteinander konfiguriert und in der Funktion angepasst sind, dass sie vielfache Materiallagen (2a, 2b) auf einer einzigen Stützstruktur (6) liefern.

4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel (9, 13, 15) zum Einbringen von elastischem Material auf Silikonbasis in die genannte Stützstruktur einen Wagen (13) umfassen, der auf den genannten Laufschienen (8) rückwärts und vorwärts bewegbar ist und auf den es möglich ist, längs einer zur genannten Stützstruktur (6) koaxialen horizontalen Achse und nach Zwischensetzen einer Stütz- und Halteklammer (14), entweder eine Spritze (15), die mit dem genannten elastischen Material auf Silikonbasis vorbeladen ist, oder ein röhrenförmiges Element (16) wechselweise zu montieren, wobei deren eines Ende mit einer herkömmlichen Vorrichtung zum Erzeugen eines geschaumten elastischen Materials verbunden werden kann und deren gegenüberliegendes Ende in die genannte Stützstruktur (6) durch Bewegen des genannten Wagens (13) einfügbar ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genanten Elemente (11) zum Entfernen einer fertigen Rolle einen Boden (17), der vor dem Einfügen in die Gußform (5) an ein Ende einer vorbereiteten Stützstruktur (6), welches dem Ende wo das Material in die genannte Stützstruktur (6) eingebracht wird gegenüberliegt, luftdicht montiert werden kann; ein Einwegventilelement (18), das auf die genannte Gußform montiert ist um einen zwischen einer inneren Oberfläche (5a) der genannten Gußform (5) und der äußeren Oberfläche (6a) der genannten darin mit Platz angeordneten Stützstruktur gebildeten Zwischenraum (19) zu verbinden; und eine Öffnung (20) zum Einspritzen eines Druckfluids, wobei die genannte Öffnung (20) in einer stirnseitigen Wand (25) der Gußform (5) angeordnet ist, umfassen.

6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Mittel zum Heizen und Härten der Beschichtung (3) einer fertigen Rolle (2) einen Satz elektrischer Widerstände (22) umfassen, die oberhalb der genannten Gußform (5) oder in deren oberen Bereich montiert sind.

7. Rolle, die mit vielfachen konzentrischen Lagen aus elastischem Material auf Silikonbasis beschichtet ist, wobei die genannte Rolle (2) eine hochglanzpolierte, flexible äußere Oberfläche aufweist und umfasst: eine zylindrische Stützstruktur (6), wobei die genannte zylindrische Stützstruktur (6) innen hohl ist um einen inneren Hohlraum (25) zu bilden und eine periphere Wand (6a) aufweist, die von einer Vielzahl von Durchtrittsöffnungen (30) perforiert ist, wobei die genannten Öffnungen (30) in Draufsicht verschieden verteilt und geformt sind, um den Durchtritt von in den inneren Hohlraum (25) eingebrachten elastischen Material auf Silikonbasis (3) von dem genannten Hohlraum auf die äußere Oberfläche der genanten peripheren Wand (6a) zu ermöglichen und damit in Eingriff zu bringen, wobei das genannte elastische Material von dem genannten inneren Hohlraum (25) zur genannten äußeren Oberfläche durch auf die genannte zylindrische Struktur (6) wirkende Zentrifugalkräfte übertritt und die genannte zylindrische Struktur (6) die vielfachen konzentrischen Lagen (2a, 2b) aus elastischem Material auf Silikonbasis stützt.

8. Rolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, das die genannte zylindrische Stützstruktur (6) eine perforierte periphere Oberfläche (6a), die mit elastischen Material beschichtet ist und jeweilige Flansche (12), die auf die Enden der genannten zylindrischen Struktur (6) in einer herkömmlichen Weise vor dem ersten Schritt zur Positionierung der genannten zylindrischen Struktur (6) in der genannten Gußform/Stütze (5) der Vorrichtung aufgebracht werden, aufweist, wobei jeder Flansch (12) auf seiner äußeren Oberfläche eine Reihe von gegenseitig beabstandeten Rillen (12a-12d) aufweist, die von der Innenseite zur Außenseite der Stützstruktur in dieser Reihenfolge zum Greifen einer Lage aus elastischem Material auf Silikonbasis (3), zum Anpassen einer ersten ringförmigen Dichtung eines bekannten Typs, zum Sammeln der Drucktinte während der Verwendung der Rolle (2), und zum Anpassen einer zweiten ringförmigen Dichtung eines bekannten Typs vorgesehen sind, wobei wenigstens eine Referenzraste zum Positionieren auch angeordnet ist.

9. Rolle nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweilige ringförmige Flansche (12) auf die Enden der genannten zylindrischen Struktur (6) aufgebracht und durch herkömmliche lösbare Kopplungsmittel gesichert werden können, wobei jede Oberfläche des Umfangs der genannten Flansche (12) von einer Reihe von angrenzenden Rillen (12a-12d) perforiert ist.

10. Rolle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren (12d) der genannten angrenzenden Rillen jeweilige ringförmige Dichtungen eines herkömmlichen Typs aufnehmen sollen, um den Umfang abzudichten, die mittleren Rillen (12c) während der Verwendung der Rolle (2) zum Drucken Tinte sammeln sollen, und die inneren Rillen (12a) einen Eingriffskragen für die elastische Materialbeschichtung (3) bilden.

11. Rolle nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die äußeren der genannten angrenzenden Rillen (12d) während der Verwendung beim Drucken Tinte sammeln sollen.







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