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Dokumentenidentifikation DE10010345A1 13.09.2001
Titel Visitenkarten mit Datenspeicher
Anmelder Behling, Wolfgang, 38518 Gifhorn, DE
DE-Anmeldedatum 06.03.2000
DE-Aktenzeichen 10010345
Offenlegungstag 13.09.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2001
IPC-Hauptklasse B42D 15/10
IPC-Nebenklasse G06K 19/07   
IPC additional class // B42D 109:00,111:00,107:00  

Beschreibung[de]
Stand der Technik

Es ist bekannt, dass z. B. Telefonchipkarten, Handychipkarten, Krankenkassenchipkarten oder Kreditkarten mit Datenspeicher ausgerüstet sind auf denen sich - elektronisch unterstützt - Informationen speichern und lesen lassen. Visitenkarten werden bisher nicht mit diesen Datenspeichern ausgerüstet.

Problem

Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, dass mit Visitenkarten, die ohne Datenspeicher ausgerüstet sind, nur wenige gedruckte und mit dem Auge lesbare Informationen weitergereicht werden können.

Lösung

Dieses Problem wird mit den im Patentanspruch 1 und in den Unteransprüchen 2 bis 11 aufgeführten Merkmalen gelöst.

Erreichte Vorteile

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass auf einer Visitenkarte mit Datenspeicher wesentlich mehr Informationen überreicht werden können, als mit Visitenkarten, die lediglich dafür vorgesehen sind, dass die auf ihr befindliche Information mit dem menschlichen Auge lesbar sein soll. Auf dem Datenspeicher der Visitenkarte kann z. B. gespeichert werden: Informationen zu einem Produkt (an Stelle von gedrucktem Prospektmaterial); Informationen, die Gegenstand eines Verkaufsgespräches waren; Internetadressen zu Produkten; Bild- und Tondaten zu Personen und Produkten; Informationen zu Adressen, Telefonnummern, Zuständigkeiten und Ansprechpartnern. Diese Informationen soll derjenige, der die Visitenkarte erhalten hat in seinen Computer einlesen und darstellen können. Auch Adressen sollen von der Visitenkarte in ein EDV-Adressverwaltungsprogramm eingelesen bzw. übernommen werden können.

Weitere Ausgestaltung der Erfindung

Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung bestehen auch darin, dass Visitenkarten mit Datenspeicher nicht nur zum Teil, sondern auch vollständig aus Material gefertigt werden, dass als Speichermedium dient. Gemeint ist hiermit z. B. die Fertigung von Visitenkarten, die in Material, Aufbau und Struktur einer Compact-Disk (CD) ähneln erforderlichenfalls in ihren Abmessungen kleiner oder größer gefertigt sind. Wie CD's können diese auf mindestens einer Seite mit Informationen versehen werden, die mit dem menschlichen Auge zu sehen sind und - z. B. auf der anderen Seite - zur Datenspeicherung vorgesehen werden. Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht entsprechend der Unteransprüche 6 bis 9 darin, dass es sich um Datenspeicher handelt, die teilweise millionenfach hergestellt und somit kostengünstig als Datenspeicher für Visitenkarten zur Verfügung stehen.

Beschreibung eines oder mehrere Ausführungsbeispiele

Hierzu wird auf den obigen Text und die nachfolgend dargelegten Patent- Unteransprüche verwiesen.


Anspruch[de]
  1. 1. Visitenkarten mit Datenspeicher dadurch gekennzeichnet, dass Visitenkarten mit einem beschreibbaren und lesbaren Datenspeicher ausgerüstet werden oder vollständig aus einem solchen bestehen.
  2. 2. Visitenkarte nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese auf mindestens einer Seite mit Informationen versehen ist, die auch mit dem Auge lesebar sind.
  3. 3. Visitenkarte nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese aus Kunststoff, Metall, Papp- oder Papiermaterial besteht.
  4. 4. Visitenkarte nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Abmessungen von Länge = 3 bis 11 cm, Breite = 2 bis 8 cm, Dicke bis 2 mm aufweist.
  5. 5. Visitenkarte nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese drei, vier oder mehr als vier Ecken aufweist oder rund oder in Form von firmensymbolischen Formen oder frei gestalteten Formen geformt ist.
  6. 6. Datenspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher aus einem Chip besteht, wie er für Telefonchipkarten oder Handychipkarten oder Krankenkassenchipkarten oder Kreditkarten verwendet wird.
  7. 7. Datenspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenspeicher aus einem Magnetstreifen besteht, wie er für Euroscheckkarten verwendet wird.
  8. 8. Datenspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um einen Datenspeicher handelt, der wie eine Compact-Disc (CD) von einem CD-Laufwerk gelesen werden kann und die Visitenkarte mit diesem ausgerüstet ist oder gänzlich aus diesem besteht.
  9. 9. Datenspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es sich um einen Datenspeicher handelt, der wie eine Compact-Disc (CD) von einem Laser gelesen werden kann und die Visitenkarte mit diesem ausgerüstet ist oder vollständig aus diesem besteht.
  10. 10. Datenspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die Konstruktion des Datenspeichers erlaubt, die in ihm enthaltenen Informationen in einen elektronischen Taschen-Terminplaner oder einen Computer zu übertragen.
  11. 11. Datenspeicher nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es die Konstruktion des Datenspeichers erlaubt, auf ihn Produkt- und Beratungsinformationen, Internetadressen und Bild- oder Tondaten zu speichern und diese gespeicherten Informationen in Computersoftware einlesen oder mit Hilfe einer Computersoftware sichtbar machen zu können.






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