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Dokumentenidentifikation DE10101391A1 13.09.2001
Titel Werkzeughaltereinrichtung für hexagonale Schlüssel
Anmelder Hu, Bobby, Taichung, TW
Erfinder Hu, Bobby, Taichung, TW
Vertreter LOUIS, PÖHLAU, LOHRENTZ & SEGETH, 90409 Nürnberg
DE-Anmeldedatum 13.01.2001
DE-Aktenzeichen 10101391
Offenlegungstag 13.09.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 13.09.2001
IPC-Hauptklasse B25H 5/00
Zusammenfassung Eine Werkzeughaltereinrichtung hat eine Grundplatte (30), einen lösbar in die Grundplatte eingreifenden Gleitsitz (20) mit mehreren Zapfen (24) und einen Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüsseln unterschiedlicher Größe. Der Werkzeughalter greift lösbar in den Gleitsitz ein. Jede Aufnahme hat ein elastisches Halteelement (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels. Wenn der Werkzeughalter in den Gleitsitz eingreift, wird jeder Zapfen (24) des Gleitsitzes (20) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalters (10) aufgenommen, und ein Schlüssel in dem Werkzeughalter liegt auf einem zugehörigen Zapfen auf, wobei der Schlüssel nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehalten wird, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter schnell entfernt werden kann.

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Werkzeughaltereinrichtung, und insbesondere eine Werkzeughaltereinrichtung, die eine leichte und schnelle Entnahme der hexagonalen Schlüssel (d. h. der Inbus-Schlüssel) ermöglicht.

Inbus-Schlüssel und zugehörige Werkzeughalter werden im Alltag häufig verwendet. Ein typischer Halter für Inbus-Schlüssel, wie er in den Fig. 1 und 2 der taiwanesischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 gezeigt ist, hat im allgemeinen mehrere Aufnahmelöcher, die jeweils einen auf ihrem Innenumfang ausgebildeten Flansch zum Halten des relativ längeren Abschnittes des Inbus- Schlüssels aufweisen. Jedoch unterliegt der Flansch nach einer gewissen Gebrauchsdauer einer Abnutzung, so daß er seine Haltefunktion verliert. Ferner müssen für die Entnahme eines bspw. in dem fünften Aufnahmeloch gehaltenen Inbus-Schlüssels zuerst vier in den vorhergehenden vier Aufnahmelöchern gehaltenen Inbus-Schlüssel um 90° gedreht werden. Darüberhinaus ist der Halter für gewöhnlich aus Kunststoff hergestellt und könnte somit bei der Herstellung schrumpfen, was sich nachteilig auf die Abmessung des Flansches auswirken kann. Daraus ergibt sich, daß der Inbus-Schlüssel nicht zuverlässig festgehalten werden kann, da er selbst mit einer gewissen Toleranz behaftet ist. Fig. 3 und 4 der taiwanesischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 zeigen einen anderen Halter für Inbus-Schlüssel, der mehrere Aufnahmelöcher aufweist, die jeweils den relativ längeren Abschnitt eines Inbus-Schlüssel halten. Obwohl Halterippen vorgesehen sind, ist der Halteeffekt derart schwach, daß der Inbus- Schlüssel sich von den Halterippen lösen kann und sich somit neigt. Daraus ergibt sich, daß der Inbus-Schlüssel sich vollständig von dem Halter lösen kann. Um dieses Problem zu lösen offenbart die taiwanesische Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 einen Halter für Inbus-Schlüssel, der zwei Haltepunkte für jeden zu haltenden Inbus-Schlüssel aufweist, einen zum Halten des relativ längeren Abschnittes des Inbus-Schlüssels und den anderen zum Halten des relativ kürzeren Abschnittes des Inbus-Schlüssels. Dennoch wird der Inbus-Schlüssel wackeln, wenn er nur mit einem der Haltepunkte ergriffen wird. Außerdem muß der Nutzer den Inbus-Schlüssel mit den Haltepunkten ausrichten und dann eine Kraft aufwenden, um den Inbus-Schlüssel in die Aufnahmekammer einzusetzen, so daß der Inbus-Schlüssel von den zwei Haltepunkten gehalten wird. Hierzu sind jedoch beide Hände erforderlich. Die taiwanesische Gebrauchsmusterveröffentlichung 295 896 offenbart einen Halter für Inbus-Schlüssel, der auf seinen beiden Seiten Aufnahmekammern zur Aufnahme der Inbus-Schlüssel aufweist. Hierbei handelt es sich nur um ein Duplikat der Struktur der taiwanesischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 311 514 und hat somit den gleichen Nachteil. Ferner besteht seit langem ein unerfülltes Bedürfnis an einen Werkzeughalter, der hexagonale Schlüssel aufrecht halten kann und bei dem die Inbus-Schlüssel leicht und schnell zum Gebrauch entnommen werden können.

Der vorliegenden Erfindung liegt hauptsächlich die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Werkzeughaltereinrichtung zu schaffen, die einen Werkzeughalter zum Halten hexagonaler Schlüssel in aufrechter Stellung aufweist und eine schnelle und leichte Entnahme der Inbus-Schlüssel bei jedem Gebrauch erlaubt.

Die Erfindung wird nun an Ausführungsbeispielen und anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung stellen dar:

Fig. 1 eine perspektivische Explosionsansicht einer ersten Ausführungsform einer Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 1,

Fig. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 1,

Fig. 4 eine Seitenansicht zur Veranschaulichung der Verwendung eines Werkzeughalters der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 1,

Fig. 5 eine perspektivische Explosionsansicht einer zweiten Ausführungsform der Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 5,

Fig. 7 eine perspektivische Explosionsansicht einer dritten Ausführungsform der Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung,

Fig. 8 eine perspektivische Ansicht der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 7, und

Fig. 9 eine perspektivische Ansicht zur Veranschaulichung der Verwendung der Werkzeughaltereinrichtung in Fig. 8.

Es wird Bezug auf die Zeichnung und zunächst auf die Fig. 1 bis 3 genommen. Eine Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung hat im allgemeinen einen Werkzeughalter 10, einen Gleitsitz 20 und eine Grundplatte 30. Der Werkzeughalter 10 hat eine erste Seite 11 und eine zweite Seite 12 mit einem an ihr ausgebildeten Kupplungselement 13. Eine Vielzahl von Aufnahmen 14 befindet sich zwischen der ersten Seite 10 und der zweiten Seite 12. Die Aufnahmen 14 haben unterschiedliche Durchmesser zur Aufnahme von Schlüsseln (bspw. Inbus-Schlüssel) von unterschiedlicher Größe. Eine einen Abschnitt jeder Aufnahme 14 begrenzende Wand umfaßt ein elastisches Haltelement 141 (Fig. 3), das sich in die jeweilige Aufnahme 14 erstreckt, wie dies später noch beschrieben werden wird.

Der Gleitsitz 20 hat eine erste Führungsnut 21 und eine zweite Führungsnut 22, in die die erste Seite 11 und die zweite Seite 12 des Werkzeughalters 10 jeweils gleitend eingreifen. Der Gleitsitz 20 hat ferner ein Kupplungselement 23, in das das Kupplungselement 13 des Werkzeughalters lösbar eingreift, um den Werkzeughalter 10 festzuhalten. Der Gleitsitz 20 hat ferner eine Vielzahl von Zapfen 24, auf denen die Inbus-Schlüssel 100 (Fig. 3) ruhen. Der Gleitsitz 20 hat ferner zwei Seitenflügel 25, was später beschrieben werden wird.

Die Grundplatte 30 hat zwei seitliche Führungsnuten 31 für einen Gleiteingriff mit den Seitenflügeln 25 des Gleitsitzes 20. In dieser Ausführungsform hat die Grundplatte 30 einen Längsschlitz 36 mit einer offenen Seite für einen lösbaren Eingriff mit der Grundplatte 30. Jede der zwei, den Längsschlitz 36 begrenzenden lateralen Seiten 34 hat mehrere, sich in den Längsschlitz 36 erstreckende elastische Stücke 32. Jedes elastische Stück 32 hat einen Schlitz 321 zur Erhöhung der Elastizität. Außerdem hat jedes elastische Stück 32 einen Vorsprung 322, der in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel 25 des Gleitsitzes 20 steht und dennoch eine Gleitbewegung des Seitenflügels 25 in der lateralen Führungsnut 31 erlaubt.

Beim Zusammenbau greifen die erste Seite 11 und die zweite Seite 12 des Werkzeughalters 10 gleitend in die Führungsnuten 21 und 22 des Gleitsitzes 20 ein und greift das Kupplungselement 13 des Werkzeughalters 10 in das Kupplungselement 23 des Gleitsitzes 20. Der Werkzeughalter 10 ist somit auf dem Gleitsitz 20 befestigt, wobei jeder Zapfen 24 des Gleitsitzes 20 in einer zugehörigen Aufnahme 14 des Werkzeughalters 10 aufgenommen ist. Danach werden die Seitenflügel 25 des Gleitsitzes 20 in Eingriff mit den lateralen Führungsnuten 31 der Grundplatte 30 gebracht und verschoben. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, daß der Vorsprung 322 auf jedem elastischem Stück 32 sich in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel 25 des Gleitsitzes 20 befindet und dabei dennoch eine Gleitbewegung des Seitenflügels 25 in der lateralen Führungsnut 31 erlaubt. Der Schlitz 321 in jedem elastischem Stück 32 erlaubt eine geringe Bewegung nach oben, wenn sich der Vorsprung 322 in Kontakt mit den zugehörigen Seitenflügeln 25 befindet. Der Gleitsitz 20 wird in der lateralen Führungsnut 31 der Grundplatte 30 festgehalten, bis der Nutzer eine relativ größere Längskraft aufbringt, um die Reibung zwischen dem Vorsprung 322 und den Seitenflügeln 25 zu überwinden, wodurch der Gleitsitz 20 aus der Grundplatte 30 gezogen wird.

Wie in Fig. 3 veranschaulicht kann der Nutzer nach dem Zusammenbau einen Inbus-Schlüssel 100 direkt in eine zugehörige Aufnahme 14 stecken, wobei die relativ längere Seite (nicht bezeichnet) des Inbus-Schlüssels 100 in die zugehörige Aufnahme 14 eingesetzt wird, bis die Stirnfläche der relativ längeren Seite auf der Oberseite des zugehörigen Zapfens 24 aufliegt. Es sei festgestellt, daß der Inbus- Schlüssel 100 durch das elastische Halteelement 141 des Werkzeughalters 10nicht "festgeklemmt" bzw. gehalten wird. Deswegen kann der Nutzer den Inbus- Schlüssel 100 für einen Gebrauch leicht entfernen. Außerdem wird der Inbus- Schlüssel 100 durch einen zugehörigen Zapfen 24 in einer erhöhten Stellung gehalten und steht aufrecht, was weiterhin eine leichte und schnelle Entnahme des Inbus-Schlüssels 100 fördert.

Der Werkzeughalter 10 kann aus dem Gleitsitz 20 für einen getrennten Gebrauch gelöst werden. In diesem Fall können die relativ längeren Abschnitte der Inbus- Schlüssel 100 in zugehörige Aufnahmen 14 eingesetzt und durch zugehörige Halteelemente 141, die von den die Aufnahmen 14 begrenzenden Wände vorstehen, an Ort und Stelle gehalten werden, wie dies am besten in Fig. 4 gezeigt ist. Die Entnahme des Inbus-Schlüssels 100 kann durch Herausziehen des jeweiligen Inbus-Schlüssels 100 aus der jeweiligen Aufnahme 14 erreicht werden.

Fig. 5 und 6 veranschaulichen eine modifizierte Ausführungsform der Werkzeughaltereinrichtung, wobei die Grundplatte und der Gleitsitz in der ersten Ausführungsform einstückig ausgebildet sind. Genauer gesagt hat in dieser Ausführungsform die Werkzeughaltereinrichtung einen Werkzeughalter 10 und eine Grundplatte 40. Der Werkzeughalter 10 hat eine erste Seite 11 und eine zweite Seite 12 mit einem daran ausgebildeten Kupplungselement 13. Ein Vielzahl von Aufnahmen 14 befindet sich zwischen der ersten Seite 10 und der zweiten Seite 12. Die Aufnahmen 14 haben verschiedene Durchmesser zur Aufnahme von Schlüsseln (bspw. Inbus-Schlüssel) verschiedener Größe. Eine einen Abschnitt jeder Aufnahme 14 begrenzende Wand hat ein (nicht gezeigtes) elastisches Halteelement, das sich in die jeweilige Aufnahme 14 verstreckt, um einen zugehörigen Inbus-Schlüssel am Platz zu halten. Die Grundplatte 40 hat eine erste Führungsnut 41 und eine zweite Führungsnut 42, in die die erste Seite 11und die zweite Seite 12 des Werkzeughalters 10 jeweils gleitend eingreifen. Die Grundplatte 40 hat ferner ein Kupplungselement 43, in das das Kupplungselement 13 des Werkzeughalters 10 lösbar eingreift, um den Werkzeughalter 10 festzuhalten. Die Grundplatte 40 hat ferner eine Vielzahl von Zapfen 44 auf denen die Inbus-Schlüssel ruhen.

Nach dem Zusammenbau kann der Nutzer einen Inbus-Schlüssel direkt in eine zugehörige Aufnahme 14 stecken, wobei die relativ längere Seite des Inbus- Schlüssels in die zugehörige Aufnahme 14 eingesetzt wird, bis die Stirnfläche der relativ längeren Seite auf der Oberseite des zugehörigen Zapfens 24 aufliegt. Es sei festgestellt, daß der Inbus-Schlüssel durch das elastische Halteelement 141 des Werkzeughalters 10 nicht "festgeklemmt" bzw. gehalten wird. Deswegen kann der Nutzer den Inbus-Schlüssel für einen Gebrauch leicht entfernen. Außerdem wird der Inbus-Schlüssel durch einen zugehörigen Zapfen 24 in einer erhöhten Stellung gehalten und steht aufrecht, was weiterhin eine leichte und schnelle Entnahme des Inbus-Schlüssels fördert.

Der Werkzeughalter 10 kann aus der Grundplatte 40 für einen getrennten Gebrauch gelöst werden. In diesem Fall können die relativ längeren Abschnitte der Inbus-Schlüssel in zugehörige Aufnahmen 14 eingesetzt und durch zugehörige Halteelemente 141, die von den die Aufnahmen begrenzenden Wände vorstehen, an Ort und Stelle gehalten werden. Die Entnahme des Inbus- Schlüssels kann durch Herausziehen des jeweiligen Inbus-Schlüssels aus der jeweiligen Aufnahme 14 erreicht werden.

Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere modifizierte Ausführungsform der Erfindung. In dieser Ausführungsform weist die Werkzeughaltereinrichtung eine Grundplatte 30 und einen Sitz 50 auf. Die Grundplatte 30 hat zwei seitliche Führungsnuten 31für einen Gleiteingriff mit zwei Seitenflügeln 52 des Sitzes 50. Die Grundplatte 30 hat einen Längsschlitz 36 mit einer (nicht bezeichneten) offenen Seite für eine lösbaren Eingriff mit der Grundplatte 30. Jede der zwei, den Längsschlitz 36 begrenzenden lateralen Seiten 34 hat mehrere, sich in den Längsschlitz 36 erstreckende elastische Stücke 32. Jedes elastische Stück 32 hat einen Schlitz 321 zur Erhöhung der Elastizität. Außerdem hat jedes elastische Stück 32 einen Vorsprung 322, der in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel 52 des Gleitsitzes 50 steht und dennoch eine Gleitbewegung des Seitenflügels 52 in der lateralen Führungsnut 31 erlaubt. Der Gleitsitz 50 hat mehrere Zapfen 53 mit (nicht bezeichneten) Löchern unterschiedlichen Durchmessers zum Halten T- förmiger Inbus-Schlüssel 110 (Fig. 9) verschiedener Größe.

Aus der obigen Beschreibung geht hervor, daß die Werkzeughaltereinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung eine leichte und schnelle Entnahme der Inbus- Schlüssel erlaubt, die in einer aufrechten Stellung angeordnet sind. Die Inbus- Schlüssel befinden sich in einer erhöhten Stellung, um die Entnahme zu erleichtern. Es sei bemerkt, daß der Werkzeughalter nicht auf das veranschaulichte Halteelement 141 zum Halten der Inbus-Schlüssel beschränkt ist; vielmehr können andere Typen von Halteelementen verwendet werden, um die Inbus-Schlüssel an Ort und Stelle zu halten.


Anspruch[de]
  1. 1. Werkzeughaltereinrichtung mit:

    einer Grundplatte (30);

    einem lösbar in die Grundplatte eingreifenden Gleitsitz (20) mit mehreren Zapfen (24); und

    einem Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüsseln unterschiedlicher Größe, wobei der Werkzeughalter lösbar in den Gleitsitz eingreift und jede Aufnahme eine Einrichtung (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels aufweist;

    wobei ferner, wenn der Werkzeughalter in den Gleitsitz eingreift, jeder Zapfen (24) des Gleitsitzes (20) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalter (10) aufgenommen ist und ein in dem Werkzeughalter aufgenommener Schlüssel an einem zugehörigen Zapfen bei nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehaltenem Schlüssel anliegt, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter leicht entnommen werden kann.
  2. 2. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Werkzeughalter (10) eine erste Seite (11) und eine zweite Seite (12) aufweist, und der Gleitsitz (20) eine erste Führungsnut (21) und eine zweite Führungsnut (22) für einen Gleiteingriff in der jeweiligen ersten Seite (11) und der jeweiligen zweiten Seite (12) des Werkzeughalters hat.
  3. 3. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 2, wobei der Werkzeughalter (10) ein erstes Kupplungsglied (13) und der Gleitsitz (20) ein zweites Kupplungsglied (23) für einen lösbaren Eingriff mit dem ersten Kupplungsglied (13) hat.
  4. 4. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Gleitsitz (20) zwei Seitenflügel (25) und die Grundplatte (30) zwei seitliche Führungsnuten (31) für einen Gleiteingriff mit den jeweiligen Seitenflügeln (25) des Gleitsitzes hat.
  5. 5. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 4, wobei jede von zwei den Längsschlitzen (36) begrenzenden lateralen Seiten (34) mindestens ein sich in den Längsschlitz (36) erstreckendes elastisches Stück (32) mit einem Schlitz (321) zur Erhöhung der Elastizität hat.
  6. 6. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 5, wobei das mindestens eine elastische Stück (32) einen Vorsprung (322) hat, der in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel (25) des Gleitsitzes (20) steht und dennoch eine Gleitbewegung des zugehörigen Seitenflügels (25) in der seitlichen Führungsnut (31) erlaubt.
  7. 7. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 1, wobei der Schlüssel ein Inbus-Schlüssel ist.
  8. 8. Werkzeughaltereinrichtung mit:

    einer Grundplatte (40) mit mehreren Zapfen (44) darauf; und

    einem lösbar in die Grundplatte eingreifenden Werkzeughalter (10) mit mehreren Aufnahmen (14) unterschiedlichen Durchmessers zum lösbaren Halten von Schlüssel unterschiedlicher Größe, wobei jede Aufnahme eine Einrichtung (141) zum lösbaren Halten eines zugehörigen Schlüssels hat;

    und wobei ferner die Werkzeughaltereinrichtung mit der Grundplatte gekuppelt ist, jeder Zapfen (44) der Grundplatte (40) in einer zugehörigen Aufnahme (14) des Werkzeughalters aufgenommen ist und ein in den Werkzeughalter aufgenommener Schlüssel an dem zugehörigen Zapfen bei nicht von einer zugehörigen Halteeinrichtung (141) gehaltenem Schlüssel anliegt, so daß der Schlüssel aus dem Werkzeughalter leicht entnommen werden kann.
  9. 9. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 8, wobei der Werkzeughalter (10) eine erste Seite (11) und eine zweite Seite (12) und die Grundplatte 40 eine erste Führungsnut (41) und eine zweite Führungsnut (42) für einen Gleiteingriff mit der jeweiligen ersten Seite (11) und der jeweiligen zweiten Seite (12) des Werkzeughalters haben.
  10. 10. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 9, wobei der Werkzeughalter (10) ein erstes Kupplungselement (13) und die Grundplatte (40) ein zweites Kupplungselement für einen lösbaren Eingriff mit dem ersten Kupplungselement (13) hat.
  11. 11. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 8, wobei der Schlüssel ein Inbus-Schlüssel ist.
  12. 12. Werkzeughaltereinrichtung mit:

    einer Grundplatte (30), und

    einem Sitz (50) mit mehreren Zapfen (53) mit Löchern unterschiedlichen Durchmessers zum Halten von Schlüsseln verschiedener Größe.
  13. 13. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 12, wobei der Sitz (50) in Gleiteingriff mit der Grundplatte (30) steht.
  14. 14. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 13, wobei der Sitz (50) zwei Seitenflügel (52) und die Grundplatte (30) zwei seitliche Führungsnuten (31) für einen Gleiteingriff mit den jeweiligen Seitenflügeln (52) des Sitzes hat.
  15. 15. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 14, wobei jede der zwei den Längsschlitz (36) begrenzenden lateralen Seiten (34) mindestens ein sich in den Längsschlitz (36) erstreckendes elastisches Stück (32) mit einem Schlitz (321) zur Erhöhung der Elastizität hat.
  16. 16. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 15, wobei mindestens ein elastisches Stück (32) einen Vorsprung (322) hat, der in Reibungskontakt mit einem zugehörigen Seitenflügel (52) des Sitzes steht und dennoch eine Gleitbewegung des zugehörigen Seitenflügels (52) in der seitlichen Führungsnut (31) erlaubt.
  17. 17. Werkzeughaltereinrichtung nach Anspruch 12, wobei der Schlüssel T- förmig ist.






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