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Dokumentenidentifikation DE19720783C2 04.10.2001
Titel Einrad-Trieb- und Lenkwerk mit integrierter Bremse für Flurförderfahrzeuge
Anmelder Kordel Antriebstechnik GmbH, 48249 Dülmen, DE
Erfinder Raue, Josef, 48249 Dülmen, DE
Vertreter Rechts- und Patentanwälte Heesen, Weingart, Dr. Demski, 40721 Hilden
DE-Anmeldedatum 17.05.1997
DE-Aktenzeichen 19720783
Offenlegungstag 09.04.1998
Veröffentlichungstag der Patenterteilung 04.10.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 04.10.2001
Addition 19814521.7
IPC-Hauptklasse B60T 1/06
IPC-Nebenklasse B60K 1/00   H02K 7/10   B66F 9/06   

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein Einrad-Trieb- und Lenkwerk mit integrierter Bremse für Flurförderfahrzeuge, das über ein Drehkranzlager am Fahrzeug angeschlossen ist, bei dem mit der Oberseite eines Drehkranz-Lagerinnenringes ein E- Flanschmotor und mit der Unterseite desselben ein ein Laufrad tragendes Stirn- und Kegelradgetriebe sowie auf der Oberseite des E-Flanschmotors eine Deichsel höhenschwenkbar zur manuellen Steuerung des Fahrzeugs und des Bremsvorganges angeschlossen ist.

Aus einem Prospektblatt der Firma Hürth, "HFK-Getriebe: die komplette Antriebseinheit von Hürth", S. 4, sowie einer japanischen Firma ist eine Antriebseinheit mit einem Gleichstrommotor bekannt, der mit einer oberhalb des Motors liegenden Bremseinrichtung in Form einer Federkraft-Bremse ausgestattet ist. Hierbei werden Trockenbremsen verschiedener Bauarten angewandt, die Mittels der in der Höhe durch verschwenken manuell einzustellender Bedienungsdeichsel betätigt werden.

Nachteilig ist hierbei, daß die Trockenbremsen einem hohen Verschleiß durch Abrieb der Bremselemente ausgesetzt sind, also daß sie somit in regelmäßigen Abständen gewartet werden müssen, reparaturanfällig und auch staubbildend sind und oft Lärm verursachen. Ferner ist die Vergrößerung des gesamten Antriebsaggregates in der Höhe durch das Aufsetzen der Bremsanlage unerwünscht, da hierdurch die über dem Aggregat liegende Schwenkachse der Deichsel auch entsprechend höher angeordnet werden muß, was die Bedienung erschwert.

Aus der DE 44 08 775 A1 ist ein Flurförderfahrzeug mit einem Fahrantriebsmotor und einer handgeführten Deichsel bekannt, welche einerseits zur Lenkung des Fahrzeugs verwendet wird und andererseits aus einer waagerechten Tiefstellung in eine aufragende Hochstellung hochklappbar ist, und in den jeweiligen Zwischenstellungen Schaltstufen für den Fahrantrieb und/oder die Bremseinrichtung betätigt.

Aus der DE 44 33 100 A1 ist im Weiteren ein Getriebe für eine Antriebseinheit eines Flurförderfahrzeuges bekannt, welches aus einer ersten und zweiten Getriebestufe besteht, wobei zwischen den beiden Getriebestufen eine Lamellenbremse angeordnet ist. Aus dem bekannten Stand der Technik ist jedoch nur eine Betätigung der Schaltstellungen über die Deichsel bzw. die Anordnung des Nasslamellenbremspaketes bekannt, ohne jedoch eine gemeinsame konstruktiv brauchbare Lösung aufzuzeigen.

Der im Patentanspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, das Einrad-Trieb- und Lenkwerk mit einer wartungsfreien und reparaturunanfälligen Bremseinrichtung, die keine Staubentwicklung verursacht, auszurüsten, durch die außerdem die Bauhöhe dieses Antriebsaggregates vom Boden bis zur Schwenkachse der Deichsel verkleinert wird.

Dieses Problem wird durch die im Patentanspruch 1 aufgeführten Merkmale gelöst.

Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß ein vom Getriebeöl bzw. vom Getriebeölnebel geschmiertes Naßlamellenbremspaket verwendet wird, das einen wartungs- und praktisch verschleißlosen sowie staubfreien Betrieb für die Lebensdauerzeit des Einrad- Trieb- und Lenkwerkes bietet und durch seine Anordnung im Bereich unterhalb der unteren Lagerung der E-Motorenwelle eine nennenswerte Verkleinerung in der Bauhöhe vom Boden bis zur Schwenkachse der Deichsel im Vergleich zu den bekannten Einrad-Trieb- und Lenkwerken mit der über dem E-Motor angeordneten Bremseinrichtung eintritt, so daß das Lenken des Fahrzeugs mittels einer höhenverschwenkbaren Deichsel hierdurch erleichtert ist.

Die Merkmale des Anspruchs 2 und 3 bieten eine kompakte Bauweise der unteren E-Motorenlagerung im Zusammenwirken mit der Anordnung des Naßlamellenbremspaketes und des Stirnradritzels der ersten Getriebestufe.

Die Verzahnung der E-Motorenwelle nach Anspruch 4 ergibt eine wenig aufwendige Bauart bei kleinem Achsabstand der E-Motorenwelle zur Kegelradritzelwelle bei hohem Untersetzungsverhältnis.

Durch die Ausgestaltungen nach Anspruch 5 sind gute Schmierverhältnisse für das Naßlamellenbremspaket gewährleistet.

Das Merkmal des Anspruchs 6 schafft eine solide und preiswerte Übertragung des Bremsdrehmomentes auf die E-Motorenwelle.

Vorteilhafte Ausgestaltungen der unteren E-Motoren-Lagerung und Platzierung des Stirnritzels sowie des Naßlamellenbremspaketes 22 sind in den Ansprüchen 7 und 8 angegeben.

Die Ansprüche 9 bis 11 weisen auf vorteilhafte Ausbildungen einer mechanischen Ein- und Ausschaltvorrichtung für den Bremsvorgang hin.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben.

Es zeigen

Fig. 1 einen Längsquerschnitt durch den Erfindungsgegenstand, bei dem sich das Naßlamellenbremspaket an die untere Lagerung der E-Motorenwelle anschließt und auf dem Abgangswellenstumpf derselben ein Stirnradritzel aufgesetzt ist,

Fig. 2 wie Fig. 1, wobei jedoch der E-Motorenwellen-Abgangsstumpf mit der Stirnritzelverzahnung versehen ist,

Fig. 3 einen Teil-Längsquerschnitt durch den Erfindungsgegenstand, bei dem sich das Naßlamellenbremspaket unterhalb des Stirnradritzels befindet,

Fig. 4 den Erfindungsgegenstand wie Fig. 3, bei dem jedoch der Abgangswellenstumpf der E-Motorenwelle mit der Stirnritzelverzahnung versehen ist.

Bei einem Einrad-Trieb- und Lenkwerk 1 gemäß Fig. 1 ist das Motorengehäuse 2 eines aufgesetzten E-Flanschmotors 3 mittels eines Drehkranz-Lagerinnenrings 4 eines Drehkranzlagers 48 mit einem Getriebegehäuse 5 eines Stirn- und Kegelradgetriebes 7 verbunden. Hierzu dienen am Umfang entsprechend den Platzverhältnissen verteilt vorgesehene Innensechskantschrauben 8. Mit einem Drehkranz-Außenring 6 wird das Einrad-Trieb- und Lenkwerk 1 an einem nicht dargestellten Fahrzeugrahmen angeschlossen.

Der Drehkranz-Lagerinnenring 4 nimmt zentral einen Außenlamellenringträger 9 eines Naßlamellenbremspaketes 22 auf und dient als Außensitz für eine Lagerung 36, die ihren Innensitz auf einem Innenlamellenringträger 10 findet, in dem eine E-Motorenwelle 12 mit Festsitz eingesetzt ist. Weiter nach unten setzt sich die E-Motorenwelle 12 als Abgangswellenstumpf 11 fort mit einem Konussitz 13 für ein Stirnradritzel 14 eines Stirnradtriebes 15 als der ersten Getriebestufe.

über eine Kegelradritzelwelle 28, auf der ein Stirnrad 19 des Stirnradtriebes 15 angeordnet ist, wird in bekannter Weise mittels eines nicht dargestellten Kegelradsatzes als zweite Getriebestufe ein Laufrad 21 angetrieben.

Zur vor Beschädigungen geschützten und zweckmäßigen Anordnung einer mechanisch betätigten Ein- und Ausschalteinrichtung 32 für die Bremsanlage ist die E-Motorenwelle 12 hohl gestaltet, in die eine Zugstange 16 eingeführt ist, an die sich an ihrem unteren Ende ein Drucktopf 17 anschließt, der das Stirnradritzel 14 bis auf einen Freibereich 18 umgreift, welcher für den Freigang des Stirnrades 19 des Stirnradtriebes 15 erforderlich ist und mit einer Stirnfläche 20 zur Anlage an ein Naßlamellenbremspaket 22 dient. Die Außen- und Innenlamellen greifen jeweils mit ihren Verzahnungen in üblicher Weise in entsprechende Verzahnungen des Außenlamellenringträgers 9 und Innenlamellenringträgers 10 ein.

Die Zugstange 16 ist im oberen Bereich des E-Flanschmotors 3 an eine mechanische Betätigungseinrichtung angeschlossen. Beim hier behandelten Beispiel ist sie in eine Spannhülse 29 eingeschraubt und wird mittels eines auf sie aufsitzenden Gewindestiftes 47 mit Innensechskant zur Festsetzung gegen unbeabsichtigtes Verdrehen gekontert. Zum Festhalten hierbei ist ein oberer Ansatz 24 der Spannhülse 29 mit Schlüsselflächen 23 versehen. Hiermit ist die Möglichkeit einer Längeneinstellung der Zugstange 16 gegeben, die Fertigungstoleranzen aller an der Funktion der Ein- und Ausschaltung des Naßlamellenbremspaketes 22 beteiligten Teile ausgleichen zu können.

Die Spannhülse 29 lagert axial verschiebbar in einem Lagerkopf 26 des oberen Deckels des E-Flanschmotors 3 und wird von einer Druckfeder 27, die am Lagerkopf 26 und an einem Lagerbund 51 der Spannhülse 29 anliegt, mit einer solchen Federkraft beaufschlagt, daß diese von der Zugstange 16 auf den Drucktopf 17 und schließlich auf das Naßlamellenbremspaket 22 in gewünschter Größe des Bremsmomentes übertragen wird.

In der Fig. 1 ist die Ein- und Ausschalteinrichtung 32 in der nicht bremsenden Position dargestellt. Hierzu verschwenkt die Bedienungsperson eine durch ein Gabelstück angedeutete Deichsel 30 derart, daß eine mit ihr befestigte waagerecht liegende Achse 31 und ein ebenfalls mit letzterer verbundener Schaltnocken 33 die Zugstange 16 gegen die Wirkung der Druckfeder 27 so abwärts bewegt, wie es gezeigt ist.

Der Schaltnocken 33 kommt hierbei auf eine Stirnfläche 53 eines Druckstopfens 50 zur Auflage, der in eine durchgehende Bohrung 49 mit einem kurzen Ansatz eingesetzt ist.

Zur Einleitung eines Bremsvorganges bzw. zur Abbremsung des Fahrzeuges in Ruhestellung wird der Schaltnocken (33) so mittels der Deichsel 30 verschwenkt, daß über die Ein- und Ausschalteinrichtung 32 die Druckfeder 27 den Drucktopf 17 an das Naßlamellenbremspaket 22 zur Anlage bringt.

Zur Abnahme des auf den Drucktopf 17 beim Bremsvorgang von einer unteren Innenlamelle einwirkenden Drehmomentes greift der Drucktopf 17 mit einer Außenverzahnung 37, die in Verlängerung der Stirnfläche 20 ansetzt, in die Verzahnung des Außenlamellenringträgers 9 ein. Die Aus- und Einschalteinrichtung 32 für die Wegnahme und Einschaltung des Bremsens des Fahrzeugs besteht somit im wesentlichen aus dem Schaltnocken 33, der Spannhülse 29, der Zugstange 16 und dem Drucktopf 17.

Anstelle der mechanisch betätigten Ausschalteinrichtung 32 kann auch im Rahmen der Erfindung eine bekannte hydraulische Bremsbetätigung im Zusammenwirken mit der Zugstange 16 angewandt werden.

Zur Unterstützung der Schmierung des Naßlamellenbremspakets 22 ist die E-Motorenwelle 12 mit kurzer Nute 25 oder kurzen Nuten 25 und der Innenlamellenringträger 10 mit einem Loch 35 oder mit Löchern 35 in Höhe des Naßlamellenbremspaketes 22 versehen, durch die das Getriebeöl bzw. der -nebel in ausreichender Menge im ständigen Umlauf zu den Lamellen gelangt.

Die untere Lagerung 36 für die E-Motorenwelle 12 ist in selbstschmierender und damit selbstabdichtender Bauweise ausgeführt.

Zur zusätzlichen Schmierung des Naßlamellenbremspaketes 22 können anstelle der Nuten 25 in den Innenlamellenringträger 10, von seiner Stirnseite ausgehend, axial verlaufende Löcher eingearbeitet sein, die auf die Löcher 35 treffen.

Bei dem Ausführungsbeispiel eines Einrad-Trieb- und Lenkwerkes 38 gemäß Fig. 2 ist eine Stirnritzelverzahnung 40 eines Stirn- und Kegelradgetriebes 55 in einen Abgangswellenstumpf 45 einer E-Motorenwelle 39 eines E-Flanschmotors 46 eingearbeitet, wodurch die Untersetzung eines Stirnradtriebes 41 bei einem gleichen oder kleineren Achsabstand 42 größer ausgeführt werden kann, als wenn ein Stirnritzel auf den Abgangswellenstumpf 45 aufzusetzen ist mit zwangsläufig entsprechend größerem Teilkreisdurchmesser.

Zur Unterstützung der Schmierung des Naßlamellenbremspaketes 22 sind in der Ebene des Naßlamellenbremspaketes 22 Löcher 43 in einem Innenlamellenringträger 44 und im Verzahnungsbereich der E-Motorenwelle 12 vorgesehen.

Die Zuführung des Getriebeöls erfolgt über Zahnlücken der Stirnritzelverzahnung 40 sowie über ein Durchgangsloch 54 für die Zugstange 16, das hierfür im Bereich bis zum Loch 43 vergrößert ausgeführt sein kann.

Ansonsten stimmt diese Bauart gemäß Fig. 2 prinzipiell mit der der Fig. 1 überein, so daß alle dort beschriebenen Einzelheiten auch für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 Gültigkeit besitzen.

Ein Einrad-Trieb- und Lenkwerk 58 gemäß der Fig. 3 entspricht im Prinzip bezüglich der E-Motoren und Getriebebauart der Ausführung nach der Fig. 1.

Eine untere Lagerung 60 einer E-Motorenwelle 59 eines E- Flanschmotors 68 sitzt innen auf der E-Motorenwelle 59 und stützt sich außen in einem Einsatzring 61 eines Getriebezwischenstücks 62 ab. Ihr anschließender Abgangswellenstumpf 66 ist mit einem Keilwellenprofil 63 versehen, auf dem ein Stirnradritzel 64 eines Stirnradtriebes 65 eines Stirn- und Kegelradgetriebes 69 der ersten Getriebestufe sitzt. Auf dem Endbereich des Abgangswellenstumpfes 66 ist ein Innenlamellenringträger 67 mit Laufsitz auf das Keilwellenprofil 63 aufgesetzt, an dessen unterer Stirnseite sich eine Druckscheibe 74 für die Einschaltung des Naßlamellenbremspaketes 22 anlegt. Mit dieser Druckscheibe 74 ist eine Zugstange 75 einer Ein- und Ausschalteinrichtung 73 angeschlossen, die durch die E-Motorenwelle 59 verläuft und die in der weiteren Gestaltung mit der Ein- und Ausschalteinrichtung 32 nach Fig. 1 übereinstimmt. Ein Außenlamellenringträger 71 ist über Verschraubungen mit einem Getriebegehäuse 72 angeschlossen.

Die Druckscheibe 74 ist in ihrem Steg mit Löchern 76 versehen und in einem Getriebegehäuse 72 des Stirn- und Kegelradgetriebes 69 führt ein Loch 77 vom Boden seines oberen Gehäuseteils 78 zum Innenraum 79 des Traghalses 80, so daß sich das Getriebeöl auch im Bereich des Naßlamellenbremspaketes 22 im Umlauf befindet.

Das Ausführungsbeispiel eines Einrad-Trieb- und Lenkwerkes 82 gemäß Fig. 4 mit seinem Stirn- und Kegelradgetriebe 87 entspricht prinzipiell bis auf den Ersatz des Stirnritzels durch eine Stirnritzelverzahnung 84 einer E-Motorenwelle 83 eines E-Flanschmotors 86 im Prinzip dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 3. Durch die Verzahnung der E- Motorenwelle 83 ist es ermöglicht, die Größe der Untersetzung eines Stirnradtriebes 85 der ersten Getriebestufe mit einem Maximalwert auszubilden, wie es auch im Beispiel der Fig. 2 bereits beschrieben ist.

Ein Innenlamellenringträger 88 ist mit einem Innenzahnkranzprofil 89 passend auf die Stirnritzelverzahnung 84 aufgesteckt. Bezugszeichenliste 1 Einrad-Trieb- und Lenkwerk

2 Motorengehäuse

3 E-Flanschmotor

4 Drehkranz-Lagerinnenring

5 Getriebegehäuse

6 Drehkranzaußenring

7 Stirn- und Kegelradgetriebe

8 Innensechskantschrauben

9 Außenlamellenringträger

10 Innenlamellenringträger

11 Abgangswellenstumpf

12 E-Motorenwelle

13 Konussitz

14 Stirnradritzel

15 Stirnradtrieb

16 Zugstange

17 Drucktopf

18 Freibereich.

19 Stirnrad

20 Stirnfläche

21 Laufrad

22 Naßlamellenbremspaket

23 Schlüsselfläche

24 oberer Ansatz

25 Nut

26 Lagerkopf

27 Druckfeder

28 Kegelradritzelwelle

29 Spannhülse

30 Deichsel

31 Achse

32 Ein- und Ausschalteunrichtung

33 Schaltnocken

32 Ein- und Ausschalteinrichtung

33 Schaltnocken

34 Nuten

35 Loch

36 Lagerung

37 Außenverzahnung

38 Einrad-Lenk- und Triebwerk

39 E-Motorenwelle

40 Stirnritzelverzahnung

41 Stirnradtrieb

42 Achsabstand

43 Loch

44 Innenlamellenringträger

45 Abgangswellenstumpf

46 E-Flanschmotor

47 Gewindestift

48 Drehkranzlager

49 Bohrung

50 Druckstopfen

51 Lagerbund

52 Innenraum

53 Stirnfläche

54 Durchgangsloch

55 Stirn- und Kegelradgetriebe

56

57

58 Einrad-Lenk- und Triebwerk

59 E-Motorenwelle

60 Lagerung

61 Einsatzring

62 Getriebezwischenstück

63 Keilwellenprofil

64 Stirnradritzel

65 Stirnradtrieb

66 Abgangswellenstumpf

67 Innenlamellenringträger

68 E-Flanschmotor

69 Stirn- und Kegelradgetriebe

70

71 Außenlamellenringträger

72 Getriebegehäuse

73 Ein- und Ausschalteinrichtung

74 Druckscheibe

75 Zugstange

76 Loch

77 Loch

78 Gehäuseteil

79 Innenraum

80 Traghals

81

82 Einrad-Trieb- und Lenkwerk

83 E-Motorenwelle

84 Stirnritzelverzahnung

85 Stirnradtrieb

86 E-Flanschmotor

87 Stirn- und Kegelradgetriebe

88 Innenlamellenringträger

89 Innenzahnkranzprofil


Anspruch[de]
  1. 1. Einrad-Trieb- und Lenkwerk (1; 38; 58; 82) mit integrierter Bremse für Flurförderfahrzeuge, das über ein Drehkranzlager (48) am Fahrzeug angeschlossen ist, bei dem mit der Oberseite eines Drehkranz- Lagerinnenringes (4) ein E-Flanschmotor (3; 46; 68; 86) und mit der Unterseite desselben ein ein Laufrad (21) tragendes Stirn- und Kegelradgetriebe (7; 55; 69; 87) sowie auf der Oberseite des E-Flanschmotors (3; 46; 68; 86) eine Deichsel (30) höhenschwenkbar zur manuellen Steuerung des Fahrzeugs und des Bremsvorganges angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass sich ein Naßlamellenbremspaket (22) unterhalb einer unteren Lagerung (36; 60) einer E-Motorenwelle (12; 39; 59; 83) im Ölraum des Stirnradtriebes (15; 41; 65; 85) des Stirn- und Kegelradgetriebes (7; 55; 69; 87) befindet, wobei eine Zugstange (16; 75) einer Ein- und Ausschalteinrichtung (32; 73) für das Naßlamellenbremspaket (22) durch die hohle E- Motorenwelle (12; 39; 59; 83) des E-Flanschmotors (3; 46; 68; 86) gelegt ist.
  2. 2. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung (36) in einem Sitz eines Außenlamellenringträgers (9) und auf einem Sitz eines Innenlamellenringträgers (10; 44; 88) und anschließend das Naßlamellenbremspaket (22) im Innenraum (52) des Stirn- und Kegelradgetriebes (7; 55; 69; 87) angeordnet ist.
  3. 3. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Sitz des Innenlamellenringträgers (10) ein Stirnradritzel (14) eines Stirnradantriebes (15) auf einem Konussitz (13) des Abgangswellenstumpfes (11) der E-Motorenwelle (12) angeordnet ist.
  4. 4. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschluß an das Naßlamellenbremspaket (22) der Abgangswellenstumpf (45) der E-Motorenwelle (39) mit einer Stirnritzelverzahnung (40) des Stirnradtriebes (41) versehen ist.
  5. 5. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ebene des Naßlamellenbremspaketes (22) der Innenlamellenringträger (10) mit Löchern (35) versehen ist, die über Nuten (25) der E- Motorenwelle (12) mit dem Ölraum des Stirn- und Kegelradgetriebes (7) in Verbindung stehen, bzw. das in der Ebene des Naßlamellenbremspaketes (22) der Innenlamellenringträger (44) mit axial verlaufenden Löchern (43) versehen ist, die mit einem entsprechend vergrößerten Durchgangsloch (54) und mit Zahnlücken einer Stirnritzelverzahnung (40) in Verbindung stehen.
  6. 6. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drucktopf (17) mit einer Außenverzahnung (37) in die Verzahnung des Außenlamellenringträgers (9) eingreift.
  7. 7. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Lagerung (60) der E-Motorenwelle (59) ein Stirnradritzel (64) des Stirnradtriebes (65) und daran anschließend ein Innenlamellenringträger (67) eines Naßlamellenbremspaktes (22) auf der E-Motorenwelle (59) angeordnet ist.
  8. 8. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Lagerung (60) der E-Motorenwelle (83) dieselbe mit einer Stirnritzelverzahnung (84) versehen und anschließend mit ihr ein Innenlamellenringträger (88) drehfest angeschlossen ist.
  9. 9. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausschalteinrichtung (32) im wesentlichen aus folgenden Teilen besteht:
    1. a) einem auf einer Spannhülse (29) zur Auflage kommenden, von der Verschwenkung der Deichsel (30) gesteuerten Schaltnocken (33),
    2. b) einer unter der Bremskraft federnd stehenden, in einem Lagerkopf (26) axial verschiebbaren Spannhülse (29),
    3. c) einer in die Spannhülse (29) eingeschraubten, durch die E- Motorenwelle (12) geführten Zugstange (16) sowie
    4. d) einem ein Stirnradritzel (15) oder eine Stirnradritzelverzahnung (40) umgebenden Drucktopf (17), der anderendig an der Zugstange (16) anschließt und zur Anlage an das Naßlamellenbremspaket (22) eine Stirnfläche (20) aufweist.
  10. 10. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange (16) in das Gewinde der Spannhülse (29) eingeschraubt ist, wobei auf der Stirnseite der Zugstange (16) ein mit dem gleichen Gewinde eingeschraubter durch die Bohrung (49) der Spannhülse (29) zu verschraubender Gewindestift (47) zur Anlage kommt.
  11. 11. Einrad-Trieb- und Lenkwerk nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ansatz (24) der Spannhülse (29) außen mit Schlüsselflächen (23) ausgeführt und seine Stirnfläche mit einem in die Bohrung (49) eingesetztem Druckstopfen (50) abgedeckt ist.






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