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Dokumentenidentifikation DE10023995A1 22.11.2001
Titel Kommunikationssystem, insbesondere bei der Herstellung von Print-Medien
Anmelder Heidelberger Druckmaschinen AG, 69115 Heidelberg, DE
Erfinder Hauck, Dieter, 69412 Eberbach, DE;
Janz, Steffen, 67165 Waldsee, DE;
Scheurer, Achim, 76756 Bellheim, DE
DE-Anmeldedatum 17.05.2000
DE-Aktenzeichen 10023995
Offenlegungstag 22.11.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2001
IPC-Hauptklasse G06F 13/12
IPC-Nebenklasse G06F 3/12   B41F 33/00   H04N 1/32   
Zusammenfassung In einem Kommunikationssystem, das insbesondere bei der Herstellung von Print Medien Verwendung findet, wird ausgehend von einer Ausgangsdatei eine Information an eine Empfangseinheit weitergegeben. Die Weitergabe dieser Information erfolgt jedoch nicht unmittelbar, sondern über eine Filtereinheit, die Zugriff auf die Erfordernisse der Empfangseinheit hat.

Beschreibung[de]

Die Erfindung betrifft ein System zur Kommunikation zwischen einer Ausgangseinheit, die eine Information insbesondere in Form einer Datei erzeugen und/oder weiterleiten kann, und einer Empfangseinheit, die wenigstens einen Teil der Information empfangen kann.

Bei der Weiterentwicklung der Technologien im Bereich der grafischen Industrie besteht das große Bedürfnis, die bislang überwiegend getrennt voneinander betriebenen Prozesse Druckvorstufe, Druck und Drucknachbearbeitung sowie gegebenenfalls die Auftragsbearbeitung besser miteinander zu verbinden.

In vielen Systemen der grafischen Industrie werden derzeit im Bereich der Druckvorstufe Vorlagen auf unterschiedlichste Weisen erstellt. Zur Weiterverarbeitung dieser Vorlagen werden diese, soweit nötig, digitalisiert und anschießend mit zusätzlichen Informationen über die später zu druckende Seite ausgestattet. Dabei wird ein sogenanntes Ausschussschema erzeugt, das die Informationen über den zu druckenden Bogen, insbesondere über die Anordnung der Seiten des späteren Endprodukts, enthält. Diese digital vorliegende Datei kann darüber hinaus um zusätzliche Informationen wie z. B. die Lage und Länge der Schneideregistermarken, Farbmessstreifen oder andere Zusatzinformationen ergänzt werden, die bei der späteren Verarbeitung des Bogens benötigt werden.

Aus dieser Datei wird üblicherweise mit Hilfe eines Raster-Imaging-Prozessors (RIP) die für jede zu druckende Farbe benötigte Farbauszugsdatei erstellt. Diese Farbauszugsdateien werden aus Gründen der angestrebten Standardisierung in einem festgelegten Datenformat, zur Zeit im sogenannten Print Production Formate (PPF) als Pixelgrafik gespeichert. Diese PPF-Dateien werden dann anschließend wiederum den jeweiligen Endgeräten wie beispielsweise dem Plattenbelichter, der Druckmaschine, insbesondere im Fall sogenannter Direct Imaging Druckmaschinen, bei denen die Druckplatte in der Druckmaschine belichtet wird, weitergegeben. Darüber hinaus ist es im Druckprozess erforderlich, aus der jeweiligen Farbauszugsdatei die Flächendeckungswerte der einzelnen Farben zu berechnen, was entweder in einem separaten Arbeitsgang an einer eigenen Maschine oder unmittelbar aus der Farbauszugsdatei im PPF erfolgen kann.

Im Hinblick auf die Kommunikation eines Ausgangsgerätes wie beispielsweise dem RIP mit einzelnen Endgeräten wie beispielsweise einer oder mehrerer Druckmaschinen oder der Vorrichtung zur Berechnung der Farbauszüge ist aus der EP 639 456 ein Kommunikationssystem bekannt. Bei diesem Kommunikationssystem werden die in der Druckvorstufe erzeugten Daten mit Hilfe einer Datei an angeschlossene Druckeinheiten kommuniziert, wobei diese Datei alle technisch erforderlichen Parameter des jeweiligen Auftrages wie Farbbelegung, Formate, Papierdicke und ähnliches enthält. Darüber hinaus kann die Datei weiterhin mit zusätzlichen Daten angereichert werden, die die erforderlichen Informationen über die Maschinenkupplungen, Wendeeinrichtung, Finishing, Pudereinrichtung, Farb-, Schnitt- oder Falzregistrierung enthalten. Diese Datei wird dann anschließend an die jeweiligen Endgeräte weitergegeben.

Ein Kommunikationssystem zur Übertragung von Informationen von einer zentralen Datenverarbeitungseinrichtung auf mehrere Endgeräte, z. B. mehrere Druckmaschinen, ist aus der EP 395 890 bekannt. Dabei überwacht eine zentrale Datenübertragungs- und Datenverarbeitungseinrichtung den Produktionsablauf, wobei die für einen neuen Druckauftrag zur Verfügung stehende Druckmaschine ausgewählt und die für den Druckauftrag erforderlichen Daten an die Druckmaschine übertragen werden. Diese Daten können auch aktuelle Produktionsdaten enthalten.

Nachteilig an der bekannten Datenkommunikation ist allerdings, dass die Datenmenge, die an die einzelnen Endgeräte wie beispielsweise die Druckmaschine oder die Drucknachbearbeitungsmaschine weitergegeben werden, äußerst groß sind und zum Teil für das jeweilige Endgerät überflüssige oder redundante Informationen enthalten. So werden beispielsweise an die Schneideeinrichtung auch Bilddaten übermittelt, die von der Schneideeinrichtung nicht benötigt werden. Dies führt zu einem erheblichen Zeitverlust, da eine große Menge von unnötigen Daten von den einzelnen Endgeräten gelesen werden muss.

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein System zur Kommunikation zwischen einer Ausgangseinheit und einer Empfangseinheit vorzuschlagen, das zeitlich optimiert ist.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein System mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 gelöst:

Mit der erfindungsgemäßen Filtereinheit ist es nun möglich, die Übermittlungszeit der Daten zwischen der Ausgangs- und der Empfangseinheit erheblich zu verkürzen.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Ausgangseinheit als Raster Imaging Prozessor ausgebildet, der die Informationen in Form einer sogenannten Print- Production-Formate-Datei (PPF-Datei) an eine Filtereinheit übermittelt. In der Filtereinheit ist eine Vielzahl von Daten über die an die Filtereinheit angeschlossenen Endgeräte wie beispielsweise eine Schneidemaschine, eine Falzmaschine oder eine Druckmaschine hinterlegt. Diese Informationen, die in einem Speicherbereich der Filtereinheit abgelegt sind, bestehen beispielsweise in der Art der Informationen, die das jeweilige Endgerät benötigt, oder darin, welcher Kommunikationsstandard bei der Kommunikation mit dem jeweiligen Endgerät einzuhalten ist.

Durch den Einsatz der Filtereinheit ergeben sich eine Reihe von Vorteilen, die insbesondere darin bestehen, dass Informationen, die in der PPF-Datei vorhanden sind, nur in dem Umfang an die Endgeräte weitergegeben werden, wie diese auch von jeweiligen Endgeräten benötigt werden. Darüber hinaus ist es leicht möglich redundant vorhandene Informationen auszufiltern. Auch das Datenformat der von der Ausgangseinheit an die Filtereinheit übermittelten Information lässt sich leicht modernisieren oder umgestalten, ohne dass es dadurch erforderlich wäre, die Endgeräte auch zu modernisieren oder auszutauschen. Weiterhin bietet der erfindungsgemäße Einsatz der Filtereinheit den Vorteil, dass eine Kommunikation zwischen der Ausgangseinheit und einem Fremdgerät alleine dadurch erzielt werden kann, dass die für das Fremdgerät typischen und erforderlichen Daten in der Filtereinheit hinterlegt werden.

Weitere Vorteile und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der nachfolgenden Figuren sowie deren Beschreibungsteile, bei deren Darstellung zu Gunsten der Übersichtlichkeit auf eine detailgetreue Wiedergabe verzichtet wurde.

Es zeigen im einzelnen:

Fig. 1 eine schematisierte Darstellung eines einfachen Falls des erfindungsgemäßen Systems

Fig. 2 eine schematisierte Darstellung des erfindungsgemäßen Systems anhand verschiedener Geräte der grafischen Industrie

Fig. 3 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Systems mit mehreren Ausgangseinheiten

Fig. 1 zeigt ein einfaches Beispiel eines erfindungsgemäßen Kommunikationssystems. Dabei ist eine Ausgangseinheit 10 vorgesehen, die in der Lage ist, eine Information zu erzeugen und/oder weiterzuleiten. Bei dieser Ausgangseinheit kann es sich beispielsweise um einen Raster-Imaging-Prozessor (RIP), um ein Print Production System (PPS), um eine Ausschießstation oder etwa um ein Branchensoftwarepaket handeln, die jeweils unterschiedliche Daten erzeugen, die an ein Endgerät 14 weitergeleitet werden sollen. Bei dem Endgerät 14 kann es sich beispielsweise um eine Druckmaschine, eine Falzmaschine, eine Schneidemaschine, einen Plattenbelichter oder ein anderes im Bereich der grafischen Industrie verwendetes Endgerät handeln. Erfindungsgemäß wird die aus der Ausgangsstation 10 ausgehende Datei 16 nun nicht unmittelbar an das Endgerät 14 übermittelt, sondern zunächst einer Filtereinheit 12 zugeführt. Wesentlich für die Erfindung ist, dass die Filtereinheit 12 Zugang zu Daten der ihr zugeordneten Empfangseinheit hat. Hierzu kann die Filtereinheit 12 so ausgestaltet sein, dass beispielsweise ein Speicherbereich 13 in der Filtereinheit vorgesehen ist, in welchem die für die Weiterleitung der Datei 16 an die Empfangseinheit 14 relevanten Daten permanent oder flüchtig gespeichert werden können. Diese Daten, die in der Filtereinheit 12 vorgehalten oder ihr zumindest zugänglich sind, beinhalten Daten der angeschlossenen Empfangseinheit 14, die auf die Erfordernisse gerichtet sind, die die angeschlossene Empfangseinheit 14 im Hinblick auf den Datenempfang benötigt. Insbesondere stehen also der Filtereinheit 12 Daten der Empfangseinheit 14 zur Verfügung, die sich auf die Art, Menge, den einzuhaltenden Kommunikationsstandard oder die Versionsnummer des Kommunikationsstandards beziehen.

In einer konkreten Ausgestaltung der Erfindung kann die Ausgangseinheit 10 beispielsweise ein RIP sein, der eine Datei von der Druckvorstufe erhalten hat und diese in eine Bitmapdatei umsetzt und anschließend als Datei 16 der Filtereinheit 12 zuführt. In der Filtereinheit 12 wird die ankommenden Bitmapdatei analysiert und an eine Empfangseinheit beispielsweise eine Schneidemaschine weitergeleitet. Es ist offensichtlich, dass die Schneidemaschine nicht mit ebenfalls den gesamten Informationen der der Bitmapdatei 16 z. B. über die Farbauszüge versorgt werden muss. Entsprechend ist in der Filtereinheit 12 speziell für die Schneideeinheit hinterlegt, dass die Schneideeinheit Daten über die Schneidemarken benötigt. Darüber hinaus ist in der Filtereinheit 12 auch hinterlegt, in welchem Datenformat die Daten 16' an die Schneideeinheit 14 weitergegeben werden sollen.

In Fig. 2 ist eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Kommunikationssystems gezeigt. Dabei sind einer Filtereinheit 12 eine Mehrzahl von Empfangseinheiten 14a, 14b, 14c, 14d zugeordnet, die beispielsweise in einer Druckmaschine, einem Plattenbelichter, einer Falzmaschine, einer Schneidestation oder einem anderen externen Gerät bestehen können. Selbstverständlich können diese Endgeräte auch mehrfach vorgesehen werden. Für jedes der Geräte hat die Filtereinheit 12 Zugang zu Daten, die den Erfordernissen für eine Kommunikation mit den Endgeräten 14a bis 14d entsprechen. Insbesondere lassen sich diese Daten wieder in einem nicht flüchtigen oder flüchtigen Speicher 13 der Filtereinheit 12 ablegen, so dass diese für die Aufbereitung der eingehenden Datei 16 benutzt werden kann.

Es ist auch möglich, dass die Filtereinheit 12 mit jedem oder einem der angeschlossenen Empfangseinheiten 14a bis 14d in Kontakt tritt und durch eine wechselseitige Kommunikation die relevanten Daten erfragt und anschließend in einem nicht flüchtigen oder flüchtigen Speicher 13 der Filtereinheit 12 zumindest für diesen Kommunikationsvorgang abspeichert.

Anhand der in der Filtereinheit 12 hinterlegten auf die Empfangseinheiten bezogenen Daten wird eine der Filtereinheit zugeführte Datei oder ein der Filtereinheit zugeführtes Protokoll modifiziert. Bei diesem Vorgang ist es selbstverständlich auch möglich, dass in der Filtereinheit 12 Algorithmen oder Bedingungen hinterlegt sind, anhand derer die Behandlung oder Modifizierung der Datei 16 unter spezieller Berücksichtigung der für das jeweilige Endgerät hinterlegten Informationen möglich ist. So kann beispielsweise eine ankommende Datei 16 in einem bestimmten Standard an die Filtereinheit 12 wie beispielsweise dem sogenannten CIP3-Standard oder dem PJTF (Portable-Job-Ticket- Formate) übermittelt werden. Sollen bestimmte Informationen aus dieser Datei an eines der Endgeräte 14a bis 14d weitergegeben werden, so wird geprüft, welcher Kommunikationsstandard bei der Kommunikation mit dem jeweiligen Endgerät einzuhalten ist. Entsprechend wird die Datei vor der Kommunikation der Filtereinheit 12 mit dem Endgerät modifiziert, so dass dieser Standard eingehalten werden kann.

Darüber hinaus können bei Bedarf aus der Datei 16 auch bestimmte Informationen ausgefiltert werden, um lediglich die Informationen an das Empfangsgerät zu übertragen, welches diese auch benötigt. Insbesondere kann dabei daran gedacht werden, für Druckmaschinen relevante Daten, wie beispielsweise die Position der Pixel im Farbauszug, aus der Datei auszusondern, wenn diese an ein Schneidegerät übermittelt wird, oder lediglich die Position der Schneidemarken an das Schneidegerät direkt zu übermitteln. Neben dieser, sogenannten Datenfilterfunktion, kann auch vorgesehen werden, dass die Datenfiltereinheit 12 eine sogenannte "Routing-Funktion" übernimmt, das heißt also dass die Datenfiltereinheit 12 anhand der einkommenden Daten 16 entscheidet, für welches der angeschlossenen Endgeräte diese Daten geeignet und bestimmt sind.

In Fig. 3 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt, bei der zwei Ausgangseinheiten 10, 11 vorgesehen sind, die jeweils Informationen, insbesondere in Form einer Datei oder eines Protokolls 16, 17 an eine Filtereinheit 12 weiterleiten.

Dabei ist es möglich, dass die Ausgangseinheiten 10 und 11 an die Filtereinheit 12 redundante Daten übermitteln, so dass zumindest zum Teil Daten, die an die Filtereinheit 12 übermittelt werden, doppelt vorhanden sind. Die Ausgangseinheit 10 könnte dabei z. B. die Daten Auftragsname, Auftragsnummer, Schneide- und Falzmarken sowie Werte für die Farbzoneneinstellung beinhalten, während die Ausgangseinheit 11 Auftragsname, Auftragsnummer, Termine sowie den Namen, um welchen Arbeitsgang es sich handelt, an die Filtereinheit 12 übermitteln. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Tatsache, dass die Ausgangseinheit 10 und die Ausgangseinheit 11 Daten verschiedener Herkunft übermitteln können, so dass beispielsweise aus der Ausgangseinheit 10 im Wesentlichen technische Daten und in der Ausgangseinheit 11 im Wesentlichen auftragsbezogene Daten an die Filtereinheit 12 weiterleiten. Die aus den unterschiedlichen Ausgangseinheiten kommenden Daten können selbstverständlich auch in verschiedenen Standards an die Filtereinheit 12 übermittelt werden. In der Filtereinheit 12 können diese Daten entweder unverändert oder in einem geeigneten Datenformat gespeichert werden. Darüber hinaus ist es auch möglich, bereits nach dem Eingang dieser Daten die einzelnen Dateien 16 und 17 in einer geeigneten Weise miteinander zu verknüpfen, wobei insbesondere redundante Informationen beseitigt werden.

Das Weiterleiten der Informationen an eines der angeschlossenen Endgeräte kann über verschiedene Techniken erfolgen. Dabei kommt insbesondere eine zeitliche oder eine ereignisbezogene Steuerung in Betracht, so dass bei Eintritt eines bestimmten Zeitpunktes bzw. bei Eintritt eines bestimmten Ereignisses die jeweils benötigten Daten in dem richtigen Format an das Endgerät weitergeleitet werden.

Diese Weiterleitung kann darüber hinaus noch von verschiedenen Bedingungen abhängig gemacht werden. Insbesondere für den Fall, dass nicht nur zwei sondern mehrere Ausgangseinheiten vorhanden sind, die jeweils Dateien an die Filtereinheit weiterleiten, kann die Weiterleitung der geeigneten Information von der Filtereinheit 12 auf das jeweilige Endgerät beispielsweise davon abhängig gemacht werden, ob es ist möglich, das Weiterleiten von Informationen an ein Endgerät davon abhängig zu machen, ob von bestimmten Ausgangseinheiten alle Informationen zu einem Auftrag eingegangen sind. Wegen der Fülle der möglichen Steuermechanismen sei hier lediglich allgemein auf die in der Datenverarbeitung allgemein bekannten Push- und Pull-Techniken verwiesen. Bezugszeichenliste 10 Ausgangseinheit

12 Filtereinheit

14 Empfangseinheit

14a bis d Empfangseinheit

13 Speicherbereich

16 Datei

16' Datei

17 Datei

10, 11 Ausgangseinheit


Anspruch[de]
  1. 1. System zur Kommunikation zwischen einer Ausgangseinheit (10, 11), die eine Information (16) insbesondere in Form einer Datei oder eines Protokolls erzeugen und/oder weiterleiten kann, und einer Empfangseinheit (14), die wenigstens einen Teil der Information (16') empfangen kann, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Ausgangseinheit (10, 11) und der Empfangseinheit (14) eine Filtereinrichtung (12) vorgesehen ist, welche die von der Ausgangseinheit (10, 11) kommenden Daten entsprechend den Erfordernissen der Empfangseinheit weiterleitet.
  2. 2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an die Filtereinheit (12) eine Mehrzahl von Empfangseinheiten (14a. . .14d) angeschlossen ist.
  3. 3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinheit (12) ein Speichermedium (13) aufweist, in dem Daten der Empfangseinheiten (14, 14a. . .14d), insbesondere ein von der jeweiligen Empfangseinheit (14, 14a. . .14d) benötigter Standard, eine benötigte Standardversion, eine Kommunikationsversion oder Informationen über die von der Empfangseinheit benötigte Datenart oder -menge gespeichert ist.
  4. 4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Daten der Empfangseinheit (14) von der Filtereinheit (12) abgefragt und anschließend flüchtig oder nicht flüchtig gespeichert werden.
  5. 5. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinheit (12) eine Vorrichtung, insbesondere einen Rechenprozessor aufweist, der die von der Ausgangseinheit (10, 11) eingehenden Informationen entsprechend den im Speicherbereich hinterlegten empfängerbezogenen Daten in Empfängerinformationen konvertiert.
  6. 6. System nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Empfangseinheit (14, 14a. . .14d) ein eigener Ausgabekanal vorgesehen ist.
  7. 7. System nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Filtereinheit (12) eine Recheneinheit zur Überprüfung der Plausibilität der von der Ausgangseinheit eingehenden Daten aufweist.
  8. 8. Verfahren zur Kommunikation zwischen einer Ausgangseinheit (10, 11) und einer Empfangseinheit (14) dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangseinheit (10, 11) eine Information (16) an die Empfangseinheit (14) übermittelt, wobei diese Information (16) über eine Filtereinheit (12), die Zugriff auf die Empfangserfordernisse der Empfangseinheit hat, weitergeleitet wird.






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