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Vorrichtung zum Detektieren und Anzeigen von Treffern beim Sportfechten - Dokument DE69612809T2
 
PatentDe  


Dokumentenidentifikation DE69612809T2 22.11.2001
EP-Veröffentlichungsnummer 0768101
Titel Vorrichtung zum Detektieren und Anzeigen von Treffern beim Sportfechten
Anmelder Computer Masters International, Besancon, FR
Erfinder Marciano, Frederic, 67000 Strasbourg, FR
Vertreter Lemcke, Brommer & Partner, Patentanwälte, 76133 Karlsruhe
DE-Aktenzeichen 69612809
Vertragsstaaten DE, ES, FR, GB, IT
Sprache des Dokument FR
EP-Anmeldetag 11.10.1996
EP-Aktenzeichen 964400840
EP-Offenlegungsdatum 16.04.1997
EP date of grant 16.05.2001
Veröffentlichungstag im Patentblatt 22.11.2001
IPC-Hauptklasse A63B 69/02

Beschreibung[de]

Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet des Sportfechtens und hat eine Vorrichtung zum Detektieren und Anzeigen von Treffern zum Inhalt.

Sportfechten besteht aus drei unterschiedlichen Disziplinen, man kennt den Degen, das Florett und den Säbel. Für jede Waffe gelten strenge Vorschriften und es werden sowohl spezielles Material als auch spezielle Zubehörteile verlangt.

Früher musste der Schiedsrichter über die Gültigkeit eines Treffers einfach nach Augenmaß entscheiden. Diese Unterscheidung "nach Gutdünken" der Treffer war eine Quelle ständiger Prosteste und Konflikte, was der extremen Schnelligkeit bei der Ausführung der Treffer zuzurechnen ist. Es war daher notwendig, die von Menschen getroffene Entscheidung durch ein zuverlässiges und unparteiisches elektronisches Detektiersystem zu ersetzen.

Dies wird in den Fig. 1 und 2 der beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Diese zeigen schematisch eine heutig gängige Vorrichtung; die Wettkämpfer sind über ein dreiadriges Kabel an einen zentralen Apparat zum Anzeigen und zum Detektieren angeschlossen. Die Waffe des Wettkämpfers ist mit diesem Kabel durch einen Körperdraht verbunden und die dauerhafte Spannung des Kabels wird durch eine Spannrolle sichergestellt, die sich am Ende der Fechtbahn befindet.

Der zentrale Apparat, der auf dem Rand der verlängerten Piste steht, analysiert permanent den Angriffszustand durch Aussendung von Stromsignalen. Wenn der Apparat entscheidet, dass ein Treffer von einem Wettkämpfer ausgeführt wurde, zeigt er es durch farbige Lichtsignale (rot und grün) für die gültigen Treffer und durch neutrale weiße Signale für die ungültigen Treffer (beim Florett) an.

Ein Angriff findet immer auf einer metallisierten Fechtbahn statt, die aus metallischem Stoff oder aus Aluminiumplatten besteht. Diese Fechtbahn, die mit dem zentralen Apparat verbunden ist, wird dazu benutzt, die Treffer an der Fechtbahn, an dem Degen und an dem Florett zu annullieren.

Die oben beschriebene Vorrichtung beschreibt das allgemeine Prinzip und muss an die Besonderheiten jeder der drei Disziplinen beim Fechten angepasst werden.

Beispielsweise kann beim Degenfechten ein Wettkämpfer seinen Gegner an irgendeinem Körperteil (von den Füßen bis zum Kopf) treffen; die Vorschrift für diese Waffe ist besonders einfach, weil der Erste der trifft, markiert wird. Zur Detektierung wird eine Kopfspitze an eine Feder gesetzt, die nach einem Schalterprinzip funktioniert.

Beim Florett muss ein Treffer, um gültig zu sein, auf dem Brustharnisch des Gegners platziert werden. Um diesen Effekt zu erzielen, trägt jeder Wettkämpfer eine metallische Jacke, um diese Oberfläche elektrisch zu markieren. Wenn ein Wettkämpfer seinen Gegner an einem anderen Körperteil als dem Brustharnisch trifft, ist der Treffer der angezeigt wird, nicht gültig und demgemäss wird ein Treffer einer Reihe von Regeln zusätzlich zu der Detektierung unterworfen. Wie der Degen, muss das auch Florett mit einer Kopfspitze versehen werden, die als Schalter wirkt.

Der Säbel schließlich ist entsprechend seiner Beschaffenheit eine Waffe zum Stechen und zum Hieb; das bedeutet, dass der Wettkämpfer seinen Gegner unabhängig mit der Spitze oder der Schneide treffen kann. Die gültige Oberfläche ist der Oberkörper (einschließlich der Arme und des Kopfes); diese Oberfläche wird mit einer metallischen Weste und einer leitenden Maske begrenzt.

Heutzutage werden also in den drei zuvor erwähnten Disziplinen die Fechter mit Spannrollen verbunden, die mit einem zentralen Apparat zum Detektieren und zur Anzeige in Verbindung stehen.

Nun würde der Verzicht auf Verbindungskabel das gegenwärtige Anschirren der Fechter überflüssig machen und eine große Bewegungsfreiheit geben. Es wäre dann möglich, Angriffe mit Drehbewegungen auszuführen auf einer kreisförmigen oder quadratischen Fechtfläche und nicht auf einer linearen Bahn, wie es heutzutage geschieht.

Um die Fechter von ihren Drahtverbindungen mit einem fixen Punkt zu befreien, wurde vorgeschlagen, jeden Fechter mit einem Modul zum Detektieren von Treffern durch elektrischen Strom zu versehen, das über Radiowellen mit einer zentralen Anzeigeeinheit in Verbindung steht.

Dennoch hat sich die zweckmäßige Anwendung einer solchen Vorrichtung zum Detektieren von Treffern als wenig zuverlässig erwiesen.

Das Problem liegt darin begründet, dass es an einer gemeinsamen Masse fehlt und dadurch eine zuverlässige Detektierung von Treffern problematisch, bzw. unmöglich ist.

Die Module, die jeder Wettkämpfer trägt, um die Detektion auszuführen und die Information zu übertragen, sind entkoppelt, da sie keinen gemeinsamen Bezug mehr haben, woraus sich die Unmöglichkeit ergibt, die Ströme zu analysieren.

Andere Vorrichtungen wurden dann entwickelt, um zu versuchen, diese Schwierigkeit zu vermeiden, indem beispielsweise die Kopfspitze des Degens so geändert wurde, dass sie die Berührung mit einer metallischen Fläche (durch Kurzschluss) detektiert.

Weitere Vorrichtungen verwenden die Übertragung niederfrequenter Wellen in der Jacke, dem Stichblatt etc., die dann beim Kontakt mit der Waffe detektiert werden. Alle diese bekannten Vorrichtungen weisen jedoch mehrere erhebliche Nachteile auf, da sie weniger zuverlässig sind, als die herkömmlichen Systeme mit Drahtverbindungen, nicht in den drei Fechtdisziplinen angewendet werden können und/oder eine Änderung der existierenden Geräte erfordern.

Es muss auch beachtet werden, dass zusätzlich zu den obigen Nachteilen alle diese Systeme, die Radiowellen zur Informationsübertragung verwenden, den Gefahren von Störung und Interferenzen von außen unterworfen sind und komplizierte Zusatzsysteme erfordern, um mehrere Pisten parallel betreibbar zu machen (Mehrkanal- oder Frequenzsprungsysteme), und, aufgrund der verschiedenen Frequenzbereiche, die in der Welt erlaubt sind, in Abhängigkeit vom Anwendungsort angepasst werden müssen.

Aus der US-A-3 529 822 ist eine Vorrichtung zur Detektion und Anzeige von Treffern bekannt, die dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 entspricht.

Bei dieser bekannten Vorrichtung trägt jeder Wettkämpfer eine eigene Detektions- und Anzeigeeinheit, die jeweils besondere Mittel zur Meldung durch Licht und Schall aufweist, die die Detektion eines Treffers für den betreffenden Wettkämpfer anzeigen. Eine leitfähige Trägerfläche wird im Rahmen der in dieser Schrift veröffentlichten Ausführung als Mittel zum Schließen des Schaltkreises zur Detektion von Treffern und als gemeinsame Masse für die beiden Einheiten verwendet, die die beiden Wettkämpfer tragen.

Damit unterscheidet sich die Arbeits- und Verwendungsweise der aus dieser Schrift bekannten Vorrichtung vollkommen von den existierenden herkömmlichen Systemen, da keinerlei zentrale Bewertungs- und Anzeigeeinheit der Treffer unabhängig von den Wettkämpfern in dieser Vorrichtung existiert, die insbesondere Unterscheidungs- und Regelungsmittel aufweist, was die Verdoppelung dieser Mittel erfordert, um jeden der Wettkämpfer damit auszustatten, und die Verwendung existierender Zentraleinheiten scheidet aus.

Die vorliegende Erfindung hat insbesondere zum Ziel, der Gesamtheit der Nachteile dieser vorbekannten Vorrichtungen Abhilfe zu schaffen, indem sie eine Vorrichtung vorschlägt, die einen einfachen Aufbau hat, im Gebrauch zuverlässig ist und für die drei Fechtdiszipline ohne Änderung der existierenden Geräte und des Zubehörs verwendet werden kann, wobei sie eine Zentralisierung der Informationen aus den Detektionen für deren Verarbeitung und Anzeige erlaubt und den Wettkämpfern Drehbewegungen statt nur linearer Bewegungen ermöglicht.

Hierzu hat die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Detektieren und Anzeigen von Treffern beim Fechten nach Patentanspruch 1 zum Gegenstand.

Die Erfindung wird aus der folgenden Beschreibung, die sich auf eine bevorzugte Ausführungsform bezieht, deutlicher werden, die als nicht einschränkendes Beispiel angegeben ist und unter Bezugnahme auf die entsprechenden beigefügten schematischen Zeichnungen erklärt ist. Es zeigen:

- Fig. 3 eine schematische Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei Anwendung für das Florett,

- Fig. 4A eine der der Fig. 3 gleiche schematische Ansicht, die die Signalwege der Detektionssignale im Fall eines Treffers zeigt,

- Fig. 4B eine der der Fig. 4A gleiche schematische Ansicht, die die Signalwege der Anzeigesignale nach Detektion eines Treffers zeigt, und

- Fig. 5 ein Blockdiagramm einer Trefferdetektionseinheit, die Teil der in Fig. 3 dargestellten Vorrichtung ist.

Wie die Fig. 3 und 4 zeigen, besteht die Vorrichtung zum Detektieren und Anzeigen hauptsächlich aus einerseits Einheiten 1, 1' zur Detektion der Treffer, die jeweils von einem der Wettkämpfer getragen werden und mit seiner entsprechenden Waffe 2 elektrisch verbunden sind, und andererseits aus mindestens einer Einheit 3 zur Bewertung und Anzeige der Treffer, die mit der leitenden Oberfläche 4 elektrisch verbunden ist, und schließlich aus Schuhwerk mit leitfähigen Sohlen 5, die von jedem der Wettkämpfer getragen werden und eine elektrische Verbindung zwischen der leitfähigen Oberfläche 4 und den Detektionseinheiten 1, 1' und gegebenenfalls der oder den leitfähigen Zielflächen 6, die zu jedem Wettkämpfer gehören, sicherstellen.

Erfindungsgemäß und wie in Fig. 5 der beigefügten Zeichnungen dargestellt, umfasst jede der Detektionseinheiten 1, 1' einerseits einen Sender 7 elektrischer Detektionssignale, der mit der Waffe 6 verbunden ist, und einen abgestimmten Empfänger 8 für die Detektion dieser Signale, der mit der Waffe 2 oder den leitfähigen Sohlen 5 verbunden ist, andererseits einen Sender 9 für Anzeigesignale, die sich von den Detektionssignalen unterscheiden und für jede Detektionseinheit 1, 1' spezifisch sind, verbunden mit den leitfähigen Sohlen 5, und schließlich einen logischen Verarbeitungsmodul 10 in Verbindung mit einem Bezugsoszillator 11, wobei diese gesamten Bauteile 7 bis 11 in einem Gehäuse 11 montiert sind, das der betreffende Wettkämpfer trägt, und netzunabhängig durch eine Batterie 12 oder einen Akkumulator mit Strom versorgt werden.

Vorteilhafterweise können der Sender 7 und der Empfänger 8 aus einem Stromgenerator bzw. -detektor bestehen und der Sender 9 kann die Information über die Detektierung eines Treffers durch niederfrequente elektrische Signale, beispielsweise einer Frequenz zwischen 50 kHz und 150 kHz, vorzugsweise von ungefähr 100 kHz, übertragen.

Die Bewertungs- und Anzeigeeinheit 3 umfasst im wesentlichen einen Empfänger, der für den Empfang der Anzeigesignale eingerichtet ist, die von einer oder mehreren Detektionseinheit(en) 1, 1' gesendet und durch die leitfähige Oberfläche 4, die die Piste bildet, übertragen werden, einen logischen Verarbeitungsmodul und mindestens ein Mittel 13 zur Anzeige und/oder akustischen Meldung.

Vorteilhafterweise kann die Bewertungs- und Anzeigeeinheit 3 ein Gerät des Typs sein, das unter der Bezeichnung Escrime Technologies SG11, SG21 oder SG31 der Firma COMPUTER MASTERS INTERNATIONAL bekannt ist, in dem die Detektionsschaltungen entfernt und ein Niederfrequenzempfänger eingebaut wurde.

Ebenso können die Detektionseinheiten 1, 1' die Detektionsschaltungen eines Gerätes des genannten Typs umfassen, die mit einer netzunabhängigen Stromversorgung und einem Niederfrequenzsender verbunden sind, der eine besondere Sendefrequenz aufweist oder dazu bestimmt ist, ein besonderes, für jede Detektionseinheit 1, 1' spezifisches codiertes Signal zu senden.

So erfolgen Detektion und Anzeige eines Treffers nach demselben Prinzip, wie dem, das in den vorbekannten Geräten des genannten Typs angewandt wird.

Obwohl jeder Wettkämpfer mit einer netzunabhängigen und insbesondere vom Niveau der Stromversorgung unabhängigen Detektionseinheit 1, 1' ausgerüstet ist, erlaubt die Tatsache, dass zwischen jedem Wettkämpfer und der leitfähigen Oberfläche 4 durch leitfähige Sohlen 5 eine elektrische Verbindung hergestellt wird, einen elektrischen Schaltkreis mit gemeinsamer Masse zu schaffen.

Die genannten leitfähigen Sohlen 5 dienen dementsprechend in den drei Disziplinen als Schnittstellen zur Übertragung der Anzeigesignale, die folgenden Weg durchlaufen: Detektionseinheit 1, 1' - vom Wettkämpfer getragener Verbindungsdraht (Körperdraht) - leitfähige Sohlen 5 - leitfähige Oberfläche 4 - Bewertungs- und Anzeigeeinheit 3 (siehe Fig. 4B).

Im Fall von Florett und Säbel dienen sie jedoch auch, wie Fig. 4A zeigt, dazu, die Herstellung eines geschlossenen Stromkreises im Fall eines Treffers im Bereich einer leitfähigen Zielfläche 6 (Brustharnisch oder metallische Weste - Maske) sicherzustellen und bilden die leitfähigen Schnittstellen zwischen den Wettkämpfern und der leitfähigen Bezugsfläche 4 in der folgenden Reihenfolge: Sender 7 der Detektionseinheit 1 des Wettkämpfers A - Verbindungsdraht - Waffe 2 des Wettkämpfers A - leitfähige Zielfläche 6 (Weste) des Wettkämpfers B - Verbindungsdraht - leitfähige Sohlen des Wettkämpfers B - leitfähige Oberfläche 4 - leitfähige Sohlen 5 des Wettkämpfers A - Empfänger 8 der Detektionseinheit 1 des Wettkämpfers A.

Im Fall des Degens dienen die leitfähigen Sohlen 5 ebenfalls als Schnittstelle zwischen der leitfähigen Oberfläche 4 und den Wettkämpfern, aber nur für die Treffer, die zu einem Kontakt der Spitze der Waffe mit dieser Oberfläche 4 und dem Stichblatt des Gegners führen.

In allen Fällen der Ausführung der Erfindung hat der Übertragungsknoten in Form des gleitenden elektrischen Kontaktsystems, bestehend aus der Einheit leitfähige Sohlen 5/leitfähige Oberfläche 4, eine doppelte Funktion, nämlich einerseits dauernd einen Teil des Übertragungskreises der elektrischen Detektionssignale im Fall eines Treffers zu bilden und andererseits dauernd einen Teil der materiellen elektrischen Verbindung zur Übertragung der niederfrequenten Signale zur Anzeige der Treffer, die für jede Detektionseinheit 1, 1' spezifisch sind, von diesen letzteren zur Einheit 3 zur Bewertung und Anzeige detektierter Treffer (Unterscheidung nach der Zeit, Anzeige), die elektrisch mit der genannten leitfähigen Oberfläche 4 verbunden ist, darzustellen.

Außerdem ist zu beachten, dass die elektronischen Bauteile, die die Detektionseinheiten 1, 1' und die Bewertungs- und Anzeigeeinheit 3 bilden, digital arbeiten und dass das Parametrieren der genannten Detektionseinheiten 1, 1' oder die Einstellung dieser Parameter durch den Anschluss einer seriellen Übertragungsleitung vom Typ RS 422 erfolgen kann.

In einer ersten Ausführungsvariante der Erfindung sind die leitfähigen Sohlen 5 Sohlen aus einem weichen Polymermaterial oder aus Gummi, die in ihre Masse integriert und an der Unterseite dieser Sohlen 5 austretend eine metallische Einlage in Form von Gewebe, Geflechten, Gittern oder ähnlichem aus metallischen Drähten, Fasern oder Fäden tragen, die mit Hilfe eines Steckverbinders mit einem flexiblen Verbindungskabel mit der entsprechenden Detektionseinheit verbunden ist.

Nach einer zweiten Ausführungsvariante der Erfindung, die in der Fig. 3 der beigefügten Zeichnungen bei einem der Wettkämpfer in unterbrochenen Linien dargestellt ist, werden die leitfähigen Sohlen 5 aus einem weichen, gummiartigen Polymermaterial hergestellt, das zur Übertragung niederfrequenter Wellen, insbesondere niederfrequenter Stromsignale geeignet ist und in seiner Masse eingebettet Kohlenstoffteilchen enthält, eine leitfähige Einlage in Form eines flexiblen Geflechtes oder Gitters 5', das in das genannte Polymermaterial eingebettet ist und mit einem Anschlussverbinder verbunden ist, der die elektrische Verbindung zwischen den genannten Sohlen 5 und der entsprechenden Detektionseinheit 1, 1' sicherstellt (wobei die Verbindung zwischen dem Verbinder und einer Detektionseinheit mit Hilfe eines flexiblen Anschlussdrahtes erfolgt).

Die Einlage aus metallischen Fasern oder Drähten muss ausreichend flexibel sein, um die Eigenschaften der Flexibilität und Stoß- und Vibrationsabsorption der Sohlen aus Polymer oder Gummi nicht erheblich zu beeinträchtigen.

In einer dritten Ausführungsvariante der Erfindung hat jede leitfähige Sohle 5 die Form einer flexiblen Sohle aus einem im wesentlichen nichtleitenden Material, mindestens deren Unterseite mit einem flexiblen Streifen oder Film aus leitfähigem Material bedeckt ist oder mit leitenden Einlagen versehen ist, die mit Hilfe eines Verbinders mit einem flexiblen Verbindungskabel mit der entsprechenden Detektionseinheit 1 verbunden ist.

Um dem Niederfrequenzsignalerzeuger jeder Detektionseinheit 1, 1' zur effektiven und zuverlässigen Übertragung über die leitfähige Oberfläche 4, die die Piste bildet, eine Masse zur Verfügung zu stellen, kann vorteilhafterweise vorgesehen werden, wie in unterbrochenen Linien in Fig. 3 dargestellt, jeden Wettkämpfer mit Socken 5" aus leitfähigem Stoff auszurüsten, die mit der Haut des genannten Wettkämpfers in Verbindung stehen und von den entsprechenden leitfähigen Sohlen 5 elektrisch isoliert sind, die mit der dem betreffenden Wettkämpfer zugehörigen Detektionseinheit 1, 1' mit Hilfe eines Anschlussverbinders verbunden sind, die an den genannten Socken 5" und einem Verbindungsdraht befestigt sind.

Durch diese Anordnung ist es möglich, an jedem Schuh nur ein Verbinder zu verwenden, wobei jeder der genannten Verbinder über zwei Stifte verfügt, nämlich einen, der mit der leitfähigen Sohle 5 und also mit der Piste 4 verbunden ist und einen Stift, der über die leitfähige Socke 5" mit dem menschlichen Körper verbunden ist.

Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die beschriebene und in den beigefügten Zeichnungen dargestellte Ausführungsform beschränkt. Änderungen bleiben möglich, insbesondere was die Beschaffenheit der verschiedenen Teile betrifft oder durch Ersatz durch äquivalente Techniken, ohne dabei den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen.


Anspruch[de]

1. Vorrichtung zum Detektieren und Anzeigen von Treffern beim Sportfechten für zumindest zwei Wettkämpfer, die sich auf einer leitfähigen Oberfläche bewegen, hauptsächlich bestehend einerseits aus Einheiten (1, 1') zu Treffer-Anzeige, die jeweils von einem der Wettkämpfer getragen werden und elektrisch mit der Waffe (2) des zugehörigen Wettkämpfers verbunden sind, andererseits aus zumindest einer Einheit (3) zur Bewertung und zur Anzeige von Treffern, wobei diese Einheit (3) elektrisch mit der leitfähigen Oberfläche (4) verbunden ist, und schließlich aus Schuhen mit leitfähigen Sohlen (5), die von jedem Wettkämpfer getragen werden und eine elektrische Verbindung zwischen der elektrischen Oberfläche (4) und den Detektionseinheiten (1, 1') und eventuell der oder den leitfähigen Zielflächen (6) der Wettkämpfer sicherstellen, dadurch gekennzeichnet, dass jede Detektionseinheit (1, 1') einerseits einen mit der Waffe (6) verbundenen Sender (7) für elektrische Detektionssignale aufweist, und einen passenden Empfänger (8) für die Detektion dieser Signale, der mit der Waffe (2) oder den leitfähigen Sohlen (5) verbunden ist, andererseits einen Sender (9) für Anzeigesignale, die von den Detektionssignalen verschieden sind und jeder Detektionseinheit (1, 1') zugeordnet sind, wobei die Anzeigesignale zu der zumindest einen Einheit (3) zur Bewertung und zur Anzeige von Treffern übertragen werden, wobei der Sender (9) mit den leitfähigen Sohlen (5) verbunden ist, und dass schließlich ein logischer Verarbeitungsmodul (10) vorgesehen ist, der an einen Referenz-Schwinger (11) angeschlossen ist, wobei die Gesamtheit dieser Elemente (7-11) in einem Gehäuse (11) montiert ist, das von dem betreffenden Wettkämpfer getragen wird und eigenständig von einer Batterie (12) oder einem Akkumulator gespeist wird.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewertungs- und Anzeigeeinheit (3) zumindest folgende Bestandteile aufweist: Einen Empfänger, der angepasst ist zum Empfang von Anzeigesignalen, die von einer oder mehreren Detektionseinheiten (1, 1') ausgesandt und durch die als als Piste fungierende leitfähige Oberfläche (4) übertragen werden, einen logischen Behandlungsmodul und zumindest ein Mittel (13) zur optischen oder akustischen Anzeige.

3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die leitfähigen Sohlen (5) aus einem weichen Polymermaterial oder aus Kautschuk bestehen, wobei in ihr Material an der Sohlen-Unterseite hervortretend eine metallische Einlage integriert ist in Form eines Gewirkes, eines Drillichs, einer Gitterstruktur oder dergleichen aus metallischen Fäden, Fasern oder Drähten, die mittels eines Steckers und einem flexiblen Verbindungskabel mit der entsprechenden Detektionseinheit (1) verbunden sind.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die leitfähigen Sohlen (5) aus einem flexiblen Polymermaterial des Kautschuk-Typs bestehen und zur Übertragung von Wellen niedriger Frequenz geeignet sind, insbesondere von Stromsignalen niedriger Frequenz und dass sie integrierte Kohlenstoffpartikel aufweisen und eine leitfähige Einlage in Form einer Tresse oder eines flexiblen Gitters (5') aufweisen, die in dem genannten Polymermaterial eingebettet ist und mit einer Steckverbindung verbunden ist, um die elektrische Verbindung zwischen diesen Sohlen (5) und der zugehörigen Detektionseinheit (1, 1') sicherzustellen.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede leitfähige Sohle (5) als flexible Sohle aus einem im Wesentlichen nicht leitfähigen Material gebildet ist, wobei zumindest die Unterseite ein weiches Band oder einen Film aus einem leitfähigen Material aufweist oder mit leitfähigen Einlagen versehen ist, und das leitfähige Material über einen Anschluss mit einem flexiblen Verbindungskabel an die entsprechende Detektionseinheit (1) angeschlossen ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wettkämpfer Schuhe (5") aus leitfähigem Stoff trägt, die mit der Haut des Wettkämpfers in Kontakt stehen und elektrisch isoliert sind in Bezug auf die zugehörigen leitfähigen Sohlen (5), die ihrerseits an die dem Wettkämpfer zugeordnete Detektionseinheit (1, 1') angeschlossen sind mittels einer auf den genannten Schuhen (5") fixierten Steckverbindung und einer Verbindungsleitung.







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